RN6058 - Digitaler Decoder IFM - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG RN6058 IFM
Bestimmungsgemäß Verwendung
Der Drehgeber wandelt Drehbewegungen in digitale Zahlenwerte. Jege Umdrehung und jeder Winkelstellung der Umdrehungen wird als Zahlenwert ausgegeben.
Mit den Werten setzen sich Winkelbewegungen messen, Positionen und Anzahl der Umdrehungen bestimmen.
- Versorgungsspannung und Anzahl der Schritte laut Typaufkleber
- max. Drehzahl mechanisch: 10 000 U/min.
- max. Drehzahl für absoluten Positionswert: 6000 U/min.
Montage

Schalten Sie die Anlage spannungsfrei. Der Antrieb damit während der Montage nicht in Betrieb gesetzt werden.
Nicht auf die Welle schlagen; Welle nicht mit Feile oder ähnlichem Werkzeug behandeln: Zerstörungsgefahr!
Montage Vollwellengeber

Befestigungsexzenter

Befestigungswinkel E60034
Drehgeber und Antrieb sollen durch eine flexible Kupplung verbunden werden, um Wellen- und Lagerschäden zu vermeiden.
Bei Wegmessung mit Meßrad sollenten Drehgeber und Meßrad am Ende eines flexibel gelagerten Hebels montiert werden.
Montage Hohlwellengeber

- Losen Sie die Schrauben zur Wellenklemmung.
- Schieber den Drehgeber auf die Welle (min. 10mm, max. 19mm) und befestigen Sie die Statorkupplung durch vier Schrauben M3.
- Ziehen Sie die Schrauben zur Wellenklemmung fest.
Elektrischer Anschluß
Schalten Sie die Anlage spannungsfrei bevor Sie Kabel- oder Steckerverbindungen offen. Anschlußbelegung:
Pin 1 Pin 2 Pin 3 Pin 4 Pin 5 Pin 6 Pin 7 Pin 8 Pin 9

Pin 10 Pin 11 Pin 12 Pin 13 Pin 14 Pin 15 Pin 16 Pin 17

Veränderung mit abgeschirmtem Veränderungskabel; max. Länge 100m; getrennt von Störquellen verlegen (Mindestabstand ca. 20cm). Gehäuse von Drehgeber, Verbindungsstecker / Klemmkasten und Auswerteelektronik über den Schirm miteinander verbinden und erden.
Codesignal Dateneingang:
TTL-kompatible Signale Takt und Takt aus Treiber nach RS 485
Codesignal Datenausgang:
Synchron-serial, TTL-kompatible Signale Daten und Daten
Inkrementalsignale

Ansteuerung eines Datenworts

T = 0,9 bis 11 s (Takt) / t1 > 0,45μs / t2 ≤ 0,4μs (ohne Veränderungskabel)
t3 = 12 bis 35 s (Wartezeit)
Im Ruhezustand liegen Takt- und Datenleitung auf dem High-Pegel. Mit der ersten fallenden Taktflanke wird der aktuelle Meßwert gespeichert. Die Datenübertragung erfolgt mit der ersten steigenden Taktflanke.
Nach Übertragung eines vollständigen Datenwertes bleibt der Datenausgang auf dem Low-Pegel, bis der Code-Drehgeber für einen neuen Meßwertabruf bereit ist (t3). Kommt während dieser Zeit eine neue Datenausgabe-Anforderung (Takt), werden die bereits ausgegebenen Daten nochmals ausgegeben.
In thisem Fall ist zwischen LSB der ersten und MSB der zweiten Übertragung der Datenausgang auf dem Low-Pegel.
Bei einer Unterbrechung der Datenausgabe (Takt = High für t ≥ t3) wird mit der nächsten Taktflanke ein neuer Meßwert gespeichert. Die Folgeelektronik übernimmt mit der steigenden Taktflanke die Daten.