SA3010 - Wasserflussregler IFM - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Wasserdurchflussregler |
| Marke | IFM |
| Modell | SA3010 |
| Spannungsversorgung | 20 ... 28 V DC |
| Max. Ausgangsstrom | Kurzschluss-, Verpolungs- und Überlastschutz |
| Spannungsabfall | < 2 V |
| Analogausgang | 4 ... 20 mA (max. 500 Ω) oder 0 ... 10 V (min. 2000 Ω) |
| Schaltfunktionen | Hysterese (S./Ö.) und Fensterfunktion (S./Ö.) für 2 Ausgänge |
| Anzeigeeinheiten | L/min, GAL/min, L/h, GAL/h, m³/h |
| Messbereiche (nach Nenndurchmesser) | 0 ... 10 L/min (DN15), 0 ... 20 L/min (DN19), 0 ... 40 L/min (DN24) |
| Fluidtemperatur | 0 ... +80 °C |
| Max. Temperaturgradient | 200 K/min |
| Druckfestigkeit | 30 bar |
| Schutzart | IP 67, Klasse III |
| Materialien im Fluidkontakt | Edelstahl 316L, O-Ring FPM |
| Umgebungstemperatur | -20 ... +60 °C |
| Wartung und Reinigung | Reinigen Sie die Sondenspitze regelmäßig mit einem weichen Tuch; bei Kalkablagerungen verwenden Sie ein handelsübliches Essigreinigungsmittel |
| Sicherheit | Montage durch einen Elektriker; nationale und internationale Vorschriften beachten; SELV/PELV-Stromversorgung gemäß EN50178 |
| Schaltpunktwiederholgenauigkeit | 3 % vom Endwert (Q < 30 % EW); 7 % (Q > 30 % EW) |
| Messfehler | ± 10 % vom maximalen Endwert |
| Einschaltverzögerung | 10 s |
| Startverzögerung | 0 ... 50 s (einstellbar) |
| Ansprechzeit | 5 s (10 % → 90 %) |
| Montage | Mutter einfetten, Sonde in das T-Stück einsetzen, max. Anzugsdrehmoment 70 Nm |
| Elektrischer Anschluss | 4 Adern: BN (braun) = L+, WH (weiß) = OUT2, BK (schwarz) = OUT1, BU (blau) = L- |
Häufig gestellte Fragen - SA3010 IFM
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BEDIENUNGSANLEITUNG SA3010 IFM
Bedienungsanleitung Operating instructions Notice utilisateurs
efector300®
Strömungswächter Flow monitor
Bedien- und Anzeigeelemente

| 1 | Kalibrier-Indikator | Aktiv, wenn kundenseitige Kalibrierung durchgeführt wurde. |
| 2 | 7-Segment-Anzeige | Anzeige der aktuellen Strömungsgeschwindigkeit1), Anzeige der Parameter und Parameterwerte. |
| 3 | 2 x LED rot | Anzeige des Schaltzustands; leuchtet, wenn Ausgang I / II durchgeschaltet ist. |
| 4 | Taste Mode / Enter | Anwahl der Parameter und Bestätigen der Parameterwerte. |
| 5 | Taste Set | Einstellen der Parameterwerte (kontinuierlich durch Dauerdruck; schrittweise durch Einzeldruck). |
^1) LPH (Liter/h)-Wert bei Nennweite 19 und 24 = Anzeigewert × 10
Bestimmungsgemäße Verwendung
- Der Strömungswächter erfaßt den Durchfluß von Wasser,
- zeigt ihn durch ein Display an (max. Anzeige: Meßbereichsendwert + 20%)
- und erzeugt 2 Ausgangssignale entsprechend der eingestellten Ausgangskonfiguration.
| Ausgang 1 Ausgang 2 | ||
| Analogausgang(nur Ausgang 2) | 4 ... 20mA (I) | |
| 0 ... 10V (U) | ||
| Schaltfunktion(Ausgang 1 und Ausgang 2; Funktion getrennt je Ausgang einstellbar) | Hysteresefunktion / Schließer (Hno) | |
| Hysteresefunktion / Öffner (Hnc) | ||
| Fensterfunktion / Schließer (Fno) | ||
| Fensterfunktion / Öffner (Fnc) | ||
| Schaltlogik(gilt für beide Schaltausgänge) | p-schaltend (PnP) | |
| n-schaltend (nPn) | ||
Einsatzbereich
Wasser (Beachten Sie den Wartungshinweis Seite 12)
- Für nahtlose Präzisionsstahlrohre nach DIN 2391 Teil 1 und T-Stücke nach DIN 2353.
- Parametrierbar für T-Stücke mit Nennweite 15 mm, 19 mm oder 24 mm.
| Nennweite | T-Stück | Rohr |
| 15mm QL 18-18 | -18 18 x 1,5 | |
| 19mm QL 22-18 | -22 22 x 1,5 | |
| 24mm QL 28-18 | -28 | 28 x 2 |
Meßbereich
| Liter / min | L, t | 0 ... 10 | 0 ... 20 | 0 ... 40 |
| Gallons/ min | GAL | 0 ... 2,64 | 0 ... 5,28 | 0 ... 10,6 |
| Liter / h ^1) | LPH | 0 ... 600 | 0 ... 1 200 | 0 ... 2 400 |
| Gallons / h | GPH | 0 ... 158 | 0 ... 317 | 0 ... 636 |
| Kubikmeter / h | CPH | 0 ... 0,60 | 0 ... 1,20 | 0 ... 2,40 |
| für Nennweite | d, A | 15 | 19 | 24 |
Anzeigebereich
| Liter / min 0 ... 12 | L, t | 0 ... 24 0 ... | 48 | |
| Gallons/ min | GAL | 0 ... 3,17 0 . | 6,34 0 ... 12,7 | |
| Liter / h ^1) | LPH | 0 ... 720 0 .. | 1 440 0 ... 2 880 | |
| Gallons / h | GPH | 0 ... 190 0 .. | 380 0 ... 763 | |
| Kubikmeter / h | CPH | 0 ... 0,72 0 . | 1,44 0 ... 2,88 | |
| für Nennweite | d, A | 15 19 24 |
^1) Bei Nennweite 19 und 24 wird 1/10 des Meßwerts angezeigt. Daher muß der Anzeigewert mit Faktor 10 multipliziert werden.
Beispiel: Anzeigewert = 98; realer Wert = 98 * 10 = 980 LPH.
Betriebsarten
Run-Modus
(Normaler Arbeitsbetrieb)
Nach Einschalten der Versorgungsspannung und Ablauf der Bereitschaftsverzögerungszeit* (ca. 10s) befindet sich das Gerät im Run-Modus. Es führt seine Überwachungsfunktion aus und gibt Ausgangssignale entsprechend den eingestellten Parametern. Das Display zeigt den aktuellen Durchfluß an (kann ausgeschaltet werden; →Seite 15). Die roten LEDs signalisieren den Schaltzustand der Ausgänge.
*Während der Bereitschaftsverzögerungszeit werden kurz die wichtigsten Parameterwerte im Display angezeigt, danach erscheint der aktuelle Meßwert. Ist das Display ausgeschaltet (diS = OFF), werden ebenfalls die wichtigsten Parameterwerte angezeigt, danach für 15 s der aktuelle Meßwert, danach verlischt die Anzeige.
Während der Bereitschaftsverzögerungszeit sind beide Ausgänge entsprechend der Programmierung geschaltet: EIN bei Schließerfunktion (Hno / Fno) und AUS bei Öffnerfunktion (Hnc / Fnc).
Beachten Sie: Bei Betrieb mit Hysteresefunktion bleiben die Ausgänge auch nach Ablauf der Bereitschaftsverzögerungszeit in diesem Schaltzustand, wenn die Strömung zwischen SPx und rPx liegt.
Ist Ausgang 2 als Analogausgang konfiguriert, liegt das Ausgangssignal während der Bereitschaftsverzögerungszeit beim Maximalwert.
Display-Modus
(Anzeige der Parameter und der eingestellten Parameterwerte)
Das Gerät geht durch kurzen Druck auf die Taste "Mode/Enter" in den Display-Modus. Intern verbleibt es im Arbeitsbetrieb. Unabhängig davon können die eingestellten Parameterwerte abgelesen werden:
- Kurzer Druck auf die Taste "Mode/Enter" blättert durch die Parameter.
- Kurzer Druck auf die Taste "Set" zeigt für ca. 15s den zugehörigen Parameterwert. Nach weiteren 15s geht das Gerät zurück in den Run-Modus.
Programmier-Modus
(Einstellen der Parameterwerte)
Das Gerät geht in den Programmiermodus, wenn ein Parameter angewählt ist und danach die Taste "Set" länger als 5s gedrückt wird (der Parameterwert wird blinkend angezeigt, danach fortlaufend erhöht). Das Gerät verbleibt auch hier intern im Arbeitsbetrieb. Es führt seine Überwachungsfunktionen mit den bestehenden Parametern weiter aus, bis die Veränderung abgeschlossen ist. Sie können den Parameterwert mit Hilfe der Taste "Set" ändern und mit der Taste "Mode/Enter" bestätigen. Das Gerät geht in den Run-Modus zurück, wenn danach 15s lang keine Taste mehr gedrückt wird.
Montage
Schritt 1
Fetten Sie die Überwurfmutter (A) mit Schmierpaste ein, um mehrmaliges Lösen und Festziehen der Mutter zu gewährleisten. Achtung: Es darf kein Fett auf die Sensorspitze gelangen.
Entfernen Sie die Schutzkappe (B) der Sensorspitze. Setzen Sie das Gerät in das T-Stück ein.

Schritt 2
Richten Sie es aus: Schlüsselfläche in Rohrlängsachse; Markierungspfeil des Geräts möglichst zur Anströmseite.
Ziehen Sie die Überwurfmutter an (Anzugsmoment max. 70Nm). Halten Sie dabei das Gerät in seiner Ausrichtung.
Nach der Montage können Sie das Oberteil des Sensors so drehen, daß das Display optimal sichtbar ist.

Um Fehlfunktionen zu vermeiden, müssen Mindestabstände zwischen Strömungswächter und Krümmungen, Ventilen, Reduzierungen u. ä. eingehalten werden:
- Mindestens 10 mal Rohrdurchmesser an der Anströmseite (A).
- Mindestens 5 mal Rohrdurchmesser an der Abströmseite (B).
(Die Angaben gelten für lamina-re Strömungsverhältnisse).

Elektrischer Anschluß

Das Gerät darf nur von einer Elektrofachkraft installiert werden. Befolgen Sie die nationalen und internationalen Vorschriften zur Errichtung elektrotechnischer Anlagen.
Spannungsversorgung nach EN50178, SELV, PELV.
Schalten Sie die Anlage spannungsfrei und schließen Sie das Gerät folgendermaßen an:
2 x p-schaltend

flowchart
graph TD
A["Component 1"] --> B["BN"]
A --> C["WH"]
A --> D["BK"]
A --> E["BU"]
F["Component 2: OUT2"] --> A
G["Component 4: OUT1"] --> A
H["Component 3"] --> A
I["Component 2"] --> A
J["Component 4"] --> A
K["Component 2"] --> A
L["Component 4"] --> A
M["Component 2"] --> A
N["Component 4"] --> A
O["Component 2"] --> A
P["Component 4"] --> A
Q["Component 2"] --> A
R["Component 4"] --> A
S["Component 2"] --> A
T["Component 4"] --> A
U["Component 2"] --> A
V["Component 4"] --> A
W["Component 2"] --> A
X["Component 4"] --> A
Y["Component 2"] --> A
Z["Component 4"] --> A
AA["Component 2"] --> A
AB["Component 4"] --> A
AC["Component 2"] --> A
AD["Component 4"] --> A
AE["Component 2"] --> A
AF["Component 4"] --> A
AG["Component 2"] --> A
AH["Component 4"] --> A
AI["Component 2"] --> A
AJ["Component 4"] --> A
AK["Component 2"] --> A
AL["Component 4"] --> A
AM["Component 2"] --> A
AN["Component 4"] --> A
AO["Component 2"] --> A
AP["Component 4"] --> A
AQ["Component 2"] --> A
AR["Component 4"] --> A
AS["Component 2"] --> A
AT["Component 4"] --> A
2 x n-schaltend

flowchart
graph TD
A["2: OUT2"] --> B["1: BN"]
A --> C["2: WH"]
A --> D["4: BK"]
A --> E["3: BU"]
F["4: OUT1"] --> G["2: OUT2"]
F --> H["4: OUT1"]
I["L+"] --> J["L-"]
K["L+"] --> L["BN"]
M["L+"] --> N["WH"]
1 x p-schaltend / 1 x analog

1 x n-schaltend / 1 x analog

Adernfarben bei ifm-Kabeldosen:
| 1 | ![]() | ![]() | Drücken Sie die Taste Mode/Enter, bis der gewünschte Parameter im Display erscheint. |
| 2 | ![]() | ![]() | Drücken Sie die Taste Set und halten Sie sie gedrückt.Der aktuelle Parameterwert wird 5s lang blinkend angezeigt,danach wird er erhöht*(schrittweise durch Einzeldruck oder kontinuierlich durch Festhalten der Taste). |
| 3 | ![]() | ![]() | Drücken Sie kurz die Taste Mode/Enter (= Bestätigung).Der Parameter wird erneut angezeigt; der neue Parameterwert ist wirksam. |
| 4 | Weitere Parameter verändern:Beginnen Sie wieder mit Schritt 1. | Programmierung beenden:Warten Sie 15s oder drücken Sie die Mode/Enter-Taste, bis wieder der aktuelle Meßwert erscheint. | |
*Wert verringern: Lassen Sie die Anzeige bis zum maximalen Einstellwert laufen. Danach beginnt der Durchlauf wieder beim minimalen Einstellwert. Stellen Sie die Anzeigeeinheit (Uni) ein, bevor Sie die Schaltgrenzen (SPx, rPx) und die Grenzen für die Analogwerte (ASP, AEP) festlegen. Dadurch vermeiden Sie Rundungsfehler bei der internen Umrechnung auf andere Einheiten und erhalten exakt die gewünschten Werte.
Wird während des Einstellvorgangs 15s lang keine Taste gedrückt, geht das Gerät mit unveränderten Werten in den Run-Modus zurück.
Das Gerät läßt sich elektronisch verriegeln, so daß unbeabsichtigte Fehleingaben verhindert werden: Drücken Sie im Run-Modus 10 s lang die beiden Programmiertesten. Sobald die Anzeige verlischt, ist das Gerät verriegelt oder entriegelt. Auslieferungszustand: Nicht verriegelt. Bei verriegeltem Gerät erscheint kurzzeitig in der Anzeige, wenn versucht wird, Parameterwerte zu ändern.
Betrieb / Wartung
Prüfen Sie nach Montage, elektrischem Anschluß und Programmierung, ob das Gerät sicher funktioniert.
Störanzeigen
| OL | Überströmung (Durchfluß > 120% des Meßbereichsendwerts) |
| ULO | blinkend: Versorgungsspannung zu gering (< 19V).Die Schaltausgänge werden zurückgesetzt,das Analogsignal wird auf 0V / 0mA zurückgesetzt |
| SC1 | blinkend: Kurzschluß in Schaltausgang 1 |
| SC2 | blinkend: Kurzschluß in Schaltausgang 2 |
| SC | blinkend: Kurzschluß in beiden Schaltausgängen |
Reinigungshinweis
Überprüfen Sie die Sensorspitze von Zeit zu Zeit auf Ablagerungen. Reinigen Sie sie gegebenenfalls mit einem weichen Tuch. Fest anhaftende Ablagerungen (z. B. Kalk) lassen sich mit handelsüblichem Essigreiniger entfernen.
Technik-Information / Funktionsweise / Parameter
Einstellbare Parameter
| SP1SP2 | Schaltpunkt 1 / 2Oberer Grenzwert, bei dem der Ausgang seinen Schaltzustand ändert.SP2 ist nur aktiv, wenn OU2 = Hnc, Hnc, Fno oder Fnc. |
| rP1rP2 | Rückschaltpunkt 1 / 2Unterer Grenzwert, bei dem der Ausgang seinen Schaltzustand ändert.rPx ist stets kleiner als SPx. Es können nur Werte eingegeben werden, die unter dem Wert für SPx liegen.Bei Veränderung des Schaltpunkts wird der Rückschaltpunkt mitgezogen (der Abstand zwischen SPx und rPx1 bleibt konstant). Ist der Abstand größer als der neue Schaltpunkt, wird er automatisch reduziert (rPx wird auf den minimalen Einstellwert gesetzt).rP2 ist nur aktiv, wenn OU2 = Hnc, Hnc, Fno oder Fnc.Einstellbereiche für SPx / rPx: → Seite 59. |
| OU1 | Konfiguration für Ausgang 1Es sind 4 Schaltfunktionen einstellbar:- Hno = Hysteresefunktion / normally open (Schließer)- Hnc = Hysteresefunktion / normally closed (Öffner)- Fno = Fensterfunktion / normally open (Schließer)- Fnc = Fensterfunktion / normally closed (Öffner) |
| OU2 | Konfiguration für Ausgang 2Es sind 4 Schaltfunktionen und 2 Analogsignale einstellbar:- Hno = Hysteresefunktion / normally open (Schließer)- Hnc = Hysteresefunktion / normally closed (Öffner)- Fno = Fensterfunktion / normally open (Schließer)- Fnc = Fensterfunktion / normally closed (Öffner)- I = Analogausgang 4 ... 20mA- U = Analogausgang 0 ... 10V |
| ASP | AnalogstartpunktMeßwert, bei dem 4mA / 0V ausgegeben werden.ASP ist nur aktiv, wenn OU2 = I oder U. |
| REP | AnalogendpunktMeßwert, bei dem 20mA / 10V ausgegeben werden.Mindestabstand ASP - AEP: 40% des jeweiligen Meßbereichs.AEP ist nur aktiv, wenn OU2 = I oder U.Einstellbereiche für ASP / AEP: → Seite 59. |
| d, R | Rohr-InnendurchmesserEinstellen des Strömungswächters auf die gewählte Rohrgröße.3 Einstellungen sind wählbar: 15, 19, 24. |
| EF | Erweiterte FunktionenDieser Menüpunkt enthält ein Untermenü mit weiterenParametern. Duch kurzen Druck auf die Set-Taste erhalten Sie Zugang zu diesen Parametern. |
| HI Lo | Min-Max-Speicher für Strömung• HI: Anzeige der höchsten gemessenen Strömung• Lo: Anzeige der niedrigsten gemessenen StrömungLöschen des Speichers:- Drücken Sie die “Mode/Enter”-Taste, bis HI oder Lo erscheint.- Drücken Sie die “Set”-Taste und halten Sie sie fest, bis dieAnzeige “- - - ” erscheint.- Drücken Sie dann kurz die “Mode/Enter”-Taste.Es ist sinnvoll, die Speicher zu löschen, sobald das Gerät erstmals unter normalen Betriebsbedingungen arbeitet. |
| CGA | Kundenseitige Kalibrierung (Erläuterung → Seite 18)Wenn Sie die Funktion aktivieren, erscheint der aktuelleStrömungswert in der Anzeige.- Stellen Sie mit der SET-Taste den gewünschten neuen Wert ein(kontinuierlich durch Dauerdruck; schrittweise durch Einzeldruck).- Bestätigen Sie kurz mit der Mode/Enter-Taste.Nach der Kalibrierung erscheint ein Kalibrier-Indikator links obenim Display.Die Kalibrierung ist erst möglich ab Werten > 25% desMeßbereichsendwerts. Bei kleineren Werten erscheint Lo in derAnzeige, die Einstellung des Parameters ist gesperrt.Einstellbereich: aktueller Strömungswert ±40%;max. Anzeige: Meßbereichsendwert + 20%. |
| CArdSt | Rücksetzen der Kalibrierung- Drücken Sie die “Mode/Enter”-Taste, bis CAR erscheint.- Drücken Sie die “Set”-Taste und halten Sie sie fest, bis dieAnzeige “- - - ” erscheint.- Drücken Sie dann kurz die “Mode/Enter”-Taste.Die mit CGA eingestellte Kalibrierung ist zurückgesetzt; derKalibrier-Indikator verlischt.AnlaufüberbrückungszeitWährend dieser Zeit gelten besondere Bedingungen für das Schalten der Ausgänge (Erläuterung → Seite 19).Einstellbar in Schritten von 1s.Einstellbereich: 0 ... 50s (0 = dSt nicht aktiv).Die Zeit gilt für beide Ausgänge. |
| P-n | Schaltlogik der AusgängeEs sind 2 Einstellungen wählbar:PnP = positiv schaltend, nPn = negativ schaltendDie Einstellung gilt für beide Schaltausgänge. |
| d15 | Einstellung der AnzeigeEs sind 3 Einstellungen wählbar:d3 = Normalanzeige;rd3 = Anzeige um 180° gedrehtOFF = Die Anzeige ist im Run-Modus ausgeschaltet.Bei Druck auf eine der Tasten wird 15s lang der aktuelle Meßwert angezeigt.Drücken Sie während dieser Zeit die Mode/Enter-Taste öffnet sich der Display-Modus.Die Schaltzustands-LEDs und der Kalibrier-Indikator bleiben auch bei ausgeschalteter Anzeige aktiv. |
| Uni | AnzeigeeinheitEs sind 5 Einstellungen wählbar:Lit = l/minGAL = gallons/minLPH = l/hGPH = gallons /hCPH = Kubikmeter /hBei Nennweite 19 und 24 wird 1/10 des LPH-Meßwerts angezeigt. Daher muß der Anzeigewert mit Faktor 10 multipliziert werden.Beispiel: Anzeigewert = 98; realer Wert = 98 * 10 = 980 LPHDas Gerät wird mit Aufklebern für verschiedene Maßeinheiten und Korrekturfaktoren ausgeliefert. Kleben Sie den entsprechenden Aufkleber auf das Gerät bzw. beschriften Sie den Aufkleber. Stellen Sie die Anzeigeeinheit ein, bevor Sie die Schaltgrenzen (SPx, rPx) und die Grenzen für die Analogwerte (ASP, AEP) einstellen. Dadurch vermeiden Sie Rundungsfehler bei der internen Umrechnung auf andere Einheiten und erhalten exakt die gewünschten Werte. |
Meßgenauigkeit
Typischer Meßfehler für Medium Wasser bei verschiedenen Mediumstemperaturen.
Verschmutzungen / Anhaftungen an der Sensorfläche beeinträchtigen die Meßgenauigkeit.
Überprüfen Sie die Sensorspitze von Zeit zu Zeit auf Ablagerungen. Reinigen Sie sie gegebenenfalls mit einem weichen Tuch und Essigreiniger.

line
| Temperature | Percentage of Fehler | | ----------- | ------------------- | | 80 °C | max. pos. | | 25 °C | max. pos. | | 10 °C | max. pos. | | 0 | max. pos. | | 0 | max. neg. | | 0 | max. neg. | | 0 | max. neg. | | 0 | max. neg. | | 0 | max. neg. | | 0 | max. neg. | | 0 | max. neg. | | 0 | max. neg. | | 0 | max. neg. | | 0 | max. neg | | 0 | max. neg | | 0 | max. neg | | 0 | max. neg | | 0 | max. neg | | 0 | max. neg | | 0 | max. neg | | 0 | max. neg | | 0 | max. neg | | 0 | max. neg | | 0 | max. neg. | | 0 | max. neg. | | 0 | max. neg. | | 0 | max. neg. | | 0 | max. neg. | | 0 | max. neg. | | 0 | max. neg. | | 0 | max. neg. | | 0 | max. neg. | | 0 | max. neg. |Hysteresefunktion
Die Hysterese hält den Schaltzustand des Ausgangs stabil, wenn die Strömung um den Sollwert schwankt.
Bei steigender Strömung schaltet der Ausgang bei Erreichen des Schaltpunkts (SPx). Fällt die Strömung wieder ab, schaltet der Ausgang erst dann zurück, wenn der Rückschaltpunkt (rPx) erreicht ist. Die Hysterese ist einstellbar:

line
| t | Q | | ---- | ----- | | 0 | 0 | | 1 | SP | | 2 | rP | | 3 | SP | | 4 | rP | | 5 | SP | | 6 | rP | | 7 | SP | | 8 | rP | | 9 | SP | | 10 | rP |Zuerst wird der Schaltpunkt festgelegt, dann im gewünschten Abstand der Rückschaltpunkt.
Fensterfunktion
Die Fensterfunktion erlaubt die Überwachung eines definierten Gutbereichs.
Bewegt sich die Strömung zwischen Schaltpunkt (SPx) und Rückschaltpunkt (rPx), ist der Ausgang durchgeschaltet (Fensterfunktion / Schließer) bzw. geöffnet (Fensterfunktion / Öffner).

Skalieren des Meßbereichs (Analogausgang)
Mit dem Parameter Analogstartpunkt (ASP) legen Sie fest, bei welchem Meßwert das Ausgangssignal 4mA bzw. 0V beträgt.
Mit dem Parameter Analogendpunkt (AEP) legen Sie fest, bei welchem Meßwert das Ausgangssignal 20 mA bzw. 10 V beträgt.
Mindestabstand zwischen ASP und AEP = 40% d Meßbereichsendwerts.
Spannungsausgang 0 ... 10V

line
| Q | U [V] | |-------|-------| | 0 | 0 | | MEW | 10 | | AEP | 10 |MEW = Meßbereichsendwert Im eingestellten Meßbereich liegt das Ausgangssignal zwischen 0 und 10V. Weiter wird signalisiert: Strömung oberhalb des Meßbereichs: Ausgangssignal > 10V.
Stromausgang 4 ... 20mA

MEW = Meßbereichsendwert
Im eingestellten Meßbereich liegt das Ausgangssignal zwischen 4 und 20mA. Weiter wird signalisiert:
Strömung oberhalb des Meßbereichs: Ausgangssignal > 20 mA.
Kundenseitige Kalibrierung (CGA)
Durch die Kalibrierung wird die Steigung der Meßwertkurve verändert. Sie beeinflußt die Anzeige und den Analogausgang.
Die Kalibrierung ist erst möglich ab Werten > 25% des Meßbereichsendwerts.
Sie kann zurückgesetzt werden ( Menüpunkt CAR).

line
| Anzeige | Q (l/min) | | ------- | --------- | | A1 | 10 | | A2 | 10 |Anlaufübebrückungszeit (dSt)
Ist die Anlaufüberbrückungszeit aktiv (dSt > 0), gelten folgende Bedingungen: Sobald die Strömung 3% des Meßbereichsendwerts (MEW) überschreitet,
- wird die Anlaufüberbrückungszeit gestartet und
- schalten die Ausgänge entsprechend der Programmierung: EIN bei Schließerfunktion (Hno / Fno), AUS bei Öffnerfunktion Hnc/Fnc).
Während der Dauer der Anlaufüberbrückungszeit sind 2 Fälle möglich:
- Strömung steigt schnell und erreicht Schaltpunkt / Gutbereich innerhalb dSt → Ausgänge bleiben aktiv.
- Strömung steigt langsam und erreicht Schaltpunkt / Gutbereich innerhalb dSt nicht → Ausgänge werden zurückgesetzt.
Beispiel: dSt bei Hysteresefunktion

| 1 | Strömung erreicht 3% MEW → dSt startet, Ausgang wird aktiv |
| 2 | dSt abgelaufen, Strömung hat SP erreicht → Ausgang bleibt aktiv |
| 3 | Strömung fällt unter SP, bleibt aber über rP → Ausgang bleibt aktiv |
| 4 | Strömung fällt unter rP → Ausgang wird zurückgesetzt |
| 5 | Strömung erreicht erneut 3% MEW → dSt startet, Ausgang wird aktiv |
| 6 | dSt abgelaufen, Strömung hat SP nicht erreicht → Ausgang wird zurückgesetzt |
| 7 | Strömung erreicht SP → Ausgang wird aktiv |
Beispiel: dSt bei Fensterfunktion

| 1 | Strömung erreicht 3% MEW → dSt startet, Ausgang wird aktiv |
| 2 | dSt abgelaufen, Strömung hat Gutbereich erreicht → Ausgang bleibt aktiv |
| 3 | Strömung steigt über SP (verläßt Gutbereich) → Ausgang wird zurückgesetzt |
| 4 | Strömung fällt wieder unter SP → Ausgang wird wieder aktiv |
| 5 | Strömung fällt unter rP (verläßt Gutbereich) → Ausgang wird wieder zurückgesetzt |
| 6 | Strömung erreicht erneut 3% MEW → dSt startet, Ausgang wird aktiv |
| 7 | dSt abgelaufen, Strömung hat Gutbereich nicht erreicht → Ausgang wird zurückgesetzt |
| 8 | Strömung erreicht Gutbereich, Ausgang wird aktiv |
Technische Daten
| Einsatzbereich ..... T-Stücke (DIN 2353):QL 18-18-18 (Nennweite 15mm)QL 22-18-22 (Nennweite 19mm)QL 28-18-28 (Nennweite 24mm) |
| Betriebsspannung [V] ..... 20 ... 28 DCStrombelastbarkeit [mA]. ..... 2 x 250kurzschlußfest; verpolsicher, überlastfestSpannungsabfall [V] ..... < 2Stromaufnahme [mA] ..... < 80Analogausgang ..... 4 ... 20 mA (max. 500 Ω)0 ... 10 V (min. 2000 Ω) |
| Mediumtemperatur [°C] ..... 0 ... +80Temperaturgradient [K/min] ..... 200Druckfestigkeit [bar] ..... 30 |
| Reproduzierbarkeit Schaltpunkt[% vom Meßbereichsendwert] ..... 3 (Q < 30% des Meßbereichsendwerts)7 (Q > 30% des Meßbereichsendwerts)Meßfehler [% vom Meßbereichsendwert] ..... max. ± 10 |
| Bereitschaftsverzögerungszeit [s] ..... 10Anlaufüberbrückungszeit [s] ..... 0 ... 50Ansprechzeit [s] ..... 5 (10% → 90%) |
| Schutzart / Schutzklasse ..... IP 67 IIIWerkstoffe in Kontakt mit Medium ..... V4A (1.4404),O-Ring: FPM 16x1,5 gr 70° Shore AGehäusewerkstoffe ..... V4A (1.4404), PBTP (POCAN), PC (MAKROLON),PA (Polyamid), EPDM/X (SANTOPRENE), FPM (VITON)Umgebungstemperatur [°C] ..... -20 ... +60EMVIEC 1000/4/2 ESD: ..... 4 / 8 KVIEC 1000/4/3 HF gestrahlt: ..... 10 V/mIEC 1000/4/4 Burst: ..... 2 KVIEC 1000/4/6 HF leitungsgebunden: ..... 10 V |
Maßzeichnung / Scale drawing / Dimensions


1: 7-Segment-Anzeige / 2: Programmiertaste
1: 7-segment display / 2: programming button
1: visualisation digitale / 2: bouton-poussoir programmation
Einstellbereiche / Setting ranges / Plages de réglage
| diA = 15 | SP1 / SP2 rP | 1 / rP2 ASP AEP | ΔP minmaxminn | ||||||
| maxm | |||||||||
| L, E | 0,1 | 12,0 | 0,0 | 11,9 | 0,0 | 8,0 | 4,0 | 12,0 | 0,1 |
| GAL | 0,013,171 | ||||||||
| LPH | 6 | 720 | 0 | 714 | 0 | 480 | 240 | 720 | 1 |
| CPH | 2 | 190 | 0 | 188 | 0 | 126 | 63 | 190 | 1 |
| CPH | 0,010,720 | ||||||||
| diA = 19 | SP1 / SP2 rP | 1 / rP2 ASP AEP | ΔP minmaxminn | ||||||
| maxm | |||||||||
| L, E | 0,2 | 24,0 | 0,0 | 23,8 | 0,0 | 16,0 | 8,0 | 24,0 | 0,1 |
| GAL | 0,016,342 | ||||||||
| LPH^1) | 10 | 1440 | 0 | 1430 | 0 | 960 | 480 | 1440 | 10 |
| GPH | 3 | 380 | 0 | 377 | 0 | 253 | 127 | 380 | 1 |
| CPH | 0,011,440 | ||||||||
| diA = 24 | SP1 / SP2 rP | 1 / rP2 ASP AEP | ΔP minmaxminn | ||||||
| maxm | |||||||||
| L, E | 0,4 | 48,0 | 0,0 | 47,6 | 0,0 | 32,0 | 16,0 | 48,0 | 0,1 |
| GAL | 0,1 | 12,7 | 0,0 | 12,6 | 0,0 | 8,5 | 4,2 | 12,7 | 0,1 |
| LPH^1) | 20 | 2880 | 0 | 2860 | 0 | 1920 | 960 | 2880 | 10 |
| GPH | 6 | 763 | 0 | 757 | 0 | 509 | 254 | 763 | 1 |
| CPH | 0,012,880 | ||||||||
ΔP = Schrittweite / increments / incréments





