IFM SA3010 - Wasserflussregler

SA3010 - Wasserflussregler IFM - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice IFM SA3010 - page 5
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Produkttyp Wasserdurchflussregler
Marke IFM
Modell SA3010
Spannungsversorgung 20 ... 28 V DC
Max. Ausgangsstrom Kurzschluss-, Verpolungs- und Überlastschutz
Spannungsabfall < 2 V
Analogausgang 4 ... 20 mA (max. 500 Ω) oder 0 ... 10 V (min. 2000 Ω)
Schaltfunktionen Hysterese (S./Ö.) und Fensterfunktion (S./Ö.) für 2 Ausgänge
Anzeigeeinheiten L/min, GAL/min, L/h, GAL/h, m³/h
Messbereiche (nach Nenndurchmesser) 0 ... 10 L/min (DN15), 0 ... 20 L/min (DN19), 0 ... 40 L/min (DN24)
Fluidtemperatur 0 ... +80 °C
Max. Temperaturgradient 200 K/min
Druckfestigkeit 30 bar
Schutzart IP 67, Klasse III
Materialien im Fluidkontakt Edelstahl 316L, O-Ring FPM
Umgebungstemperatur -20 ... +60 °C
Wartung und Reinigung Reinigen Sie die Sondenspitze regelmäßig mit einem weichen Tuch; bei Kalkablagerungen verwenden Sie ein handelsübliches Essigreinigungsmittel
Sicherheit Montage durch einen Elektriker; nationale und internationale Vorschriften beachten; SELV/PELV-Stromversorgung gemäß EN50178
Schaltpunktwiederholgenauigkeit 3 % vom Endwert (Q < 30 % EW); 7 % (Q > 30 % EW)
Messfehler ± 10 % vom maximalen Endwert
Einschaltverzögerung 10 s
Startverzögerung 0 ... 50 s (einstellbar)
Ansprechzeit 5 s (10 % → 90 %)
Montage Mutter einfetten, Sonde in das T-Stück einsetzen, max. Anzugsdrehmoment 70 Nm
Elektrischer Anschluss 4 Adern: BN (braun) = L+, WH (weiß) = OUT2, BK (schwarz) = OUT1, BU (blau) = L-

Häufig gestellte Fragen - SA3010 IFM

Wie stellt man die Schaltpunkte (SPx und rPx) ein?
Drücken Sie die Taste Mode/Enter, um den Parameter SP1 oder SP2 auszuwählen. Halten Sie die Taste Set gedrückt, bis der Wert blinkt (nach 5 s), und stellen Sie ihn dann mit Set ein. Bestätigen Sie mit Mode/Enter. Verfahren Sie ebenso für rPx. Die Differenz zwischen SPx und rPx bleibt konstant, es sei denn, SPx wird unter die bestehende Differenz geändert; dann wird rPx automatisch auf den Minimalwert reduziert.
Welche Ausgangsarten sind verfügbar?
Das Gerät verfügt über zwei Ausgänge. Ausgang 1 (OUT1) kann als Hysterese- oder Fensterfunktion (S. oder Ö.) konfiguriert werden. Ausgang 2 (OUT2) kann ebenso konfiguriert werden oder als Analogausgang (4-20 mA oder 0-10 V). Der Ausgangstyp (PNP oder NPN) ist für beide Ausgänge gleich und wird über den Parameter P-n eingestellt.
Wie ändert man die Anzeigeeinheit?
Stellen Sie zuerst die Einheit über den Parameter Uni ein, bevor Sie die Schaltpunkte oder Analogwerte festlegen, um Rundungsfehler zu vermeiden. Die Optionen sind: Lit (L/min), GAL (gal/min), LPH (L/h), GPH (gal/h), CPH (m³/h). Bei Nenndurchmessern 19 und 24 muss der angezeigte LPH-Wert mit 10 multipliziert werden.
Was tun bei Anzeige 'OL' oder 'ULO'?
'OL' bedeutet einen übermäßigen Durchfluss (> 120 % des Endwerts). Blinkendes 'ULO' zeigt eine zu geringe Versorgungsspannung (< 19 V) an: Die Schaltausgänge werden zurückgesetzt und das Analogsignal geht auf 0 V/0 mA. Überprüfen Sie die Spannungsversorgung.
Wie führt man eine kundenspezifische Kalibrierung (CGA) durch?
Wählen Sie im Untermenü EF die Option CGA. Der aktuelle Durchflusswert wird angezeigt. Halten Sie Set gedrückt oder drücken Sie mehrfach, bis der gewünschte Wert erreicht ist, und bestätigen Sie mit Mode/Enter. Eine Kalibrierung ist nur für Werte > 25 % des Endwerts möglich. Ein Kalibrierungsindikator erscheint oben links im Display.
Wie reinigt man die Sonde?
Überprüfen Sie regelmäßig, ob Ablagerungen an der Sondenspitze vorhanden sind. Entfernen Sie diese mit einem weichen Tuch. Bei hartnäckigen Ablagerungen wie Kalk verwenden Sie ein handelsübliches Essigreinigungsmittel. Vermeiden Sie das Auftragen von Fett auf die Sondenspitze.
Welcher Mindestabstand ist bei der Montage einzuhalten?
Um Strömungsstörungen zu vermeiden, halten Sie einen Mindestabstand von 10 × Rohrdurchmesser vor und 5 × Rohrdurchmesser nach Krümmern, Ventilen oder Querschnittsänderungen ein.
Wie sperrt man das Gerät, um eine versehentliche Programmierung zu verhindern?
Drücken Sie im Run-Modus gleichzeitig beide Tasten etwa 10 s lang. Das Display erlischt kurz, um die Sperrung/Entsperrung anzuzeigen. Bei einem Änderungsversuch erscheint 'Loc'. Das Gerät wird entsperrt geliefert.
Was bedeuten die Fehlercodes SC1, SC2 und SC?
Diese blinkenden Codes zeigen einen Kurzschluss am Schaltausgang 1 (SC1), am Ausgang 2 (SC2) oder an beiden (SC) an. Überprüfen Sie die Verkabelung und stellen Sie sicher, dass an den entsprechenden Ausgängen kein Kurzschluss vorliegt.
Wie stellt man den Analogausgang ein (ASP und AEP)?
Konfigurieren Sie Ausgang 2 als Analogausgang (I oder U) und stellen Sie ASP (Wert für 4 mA/0 V) und AEP (Wert für 20 mA/10 V) ein. Die Differenz zwischen ASP und AEP muss mindestens 40 % des Endwerts betragen. Der Einstellbereich ist auf Seite 59 der Anleitung angegeben.

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BEDIENUNGSANLEITUNG SA3010 IFM

Bedienungsanleitung Operating instructions Notice utilisateurs

efector300®

Strömungswächter Flow monitor

Bedien- und Anzeigeelemente

8.8.8 Mode/Enter Set ① ② ③ ④ ⑤

1Kalibrier-IndikatorAktiv, wenn kundenseitige Kalibrierung durchgeführt wurde.
27-Segment-AnzeigeAnzeige der aktuellen Strömungsgeschwindigkeit1), Anzeige der Parameter und Parameterwerte.
32 x LED rotAnzeige des Schaltzustands; leuchtet, wenn Ausgang I / II durchgeschaltet ist.
4Taste Mode / EnterAnwahl der Parameter und Bestätigen der Parameterwerte.
5Taste SetEinstellen der Parameterwerte (kontinuierlich durch Dauerdruck; schrittweise durch Einzeldruck).

^1) LPH (Liter/h)-Wert bei Nennweite 19 und 24 = Anzeigewert × 10

Bestimmungsgemäße Verwendung

  • Der Strömungswächter erfaßt den Durchfluß von Wasser,
  • zeigt ihn durch ein Display an (max. Anzeige: Meßbereichsendwert + 20%)
  • und erzeugt 2 Ausgangssignale entsprechend der eingestellten Ausgangskonfiguration.
Ausgang 1 Ausgang 2
Analogausgang(nur Ausgang 2)4 ... 20mA (I)
0 ... 10V (U)
Schaltfunktion(Ausgang 1 und Ausgang 2; Funktion getrennt je Ausgang einstellbar)Hysteresefunktion / Schließer (Hno)
Hysteresefunktion / Öffner (Hnc)
Fensterfunktion / Schließer (Fno)
Fensterfunktion / Öffner (Fnc)
Schaltlogik(gilt für beide Schaltausgänge)p-schaltend (PnP)
n-schaltend (nPn)

Einsatzbereich

Wasser (Beachten Sie den Wartungshinweis Seite 12)

  • Für nahtlose Präzisionsstahlrohre nach DIN 2391 Teil 1 und T-Stücke nach DIN 2353.
  • Parametrierbar für T-Stücke mit Nennweite 15 mm, 19 mm oder 24 mm.
NennweiteT-StückRohr
15mm QL 18-18-18 18 x 1,5
19mm QL 22-18-22 22 x 1,5
24mm QL 28-18-2828 x 2

Meßbereich

Liter / minL, t0 ... 100 ... 200 ... 40
Gallons/ minGAL0 ... 2,640 ... 5,280 ... 10,6
Liter / h ^1) LPH0 ... 6000 ... 1 2000 ... 2 400
Gallons / hGPH0 ... 1580 ... 3170 ... 636
Kubikmeter / hCPH0 ... 0,600 ... 1,200 ... 2,40
für Nennweited, A151924

Anzeigebereich

Liter / min 0 ... 12L, t0 ... 24 0 ...48
Gallons/ minGAL0 ... 3,17 0 .6,34 0 ... 12,7
Liter / h ^1) LPH0 ... 720 0 ..1 440 0 ... 2 880
Gallons / hGPH0 ... 190 0 ..380 0 ... 763
Kubikmeter / hCPH0 ... 0,72 0 .1,44 0 ... 2,88
für Nennweited, A15 19 24

^1) Bei Nennweite 19 und 24 wird 1/10 des Meßwerts angezeigt. Daher muß der Anzeigewert mit Faktor 10 multipliziert werden.
Beispiel: Anzeigewert = 98; realer Wert = 98 * 10 = 980 LPH.

Betriebsarten

Run-Modus

(Normaler Arbeitsbetrieb)

Nach Einschalten der Versorgungsspannung und Ablauf der Bereitschaftsverzögerungszeit* (ca. 10s) befindet sich das Gerät im Run-Modus. Es führt seine Überwachungsfunktion aus und gibt Ausgangssignale entsprechend den eingestellten Parametern. Das Display zeigt den aktuellen Durchfluß an (kann ausgeschaltet werden; →Seite 15). Die roten LEDs signalisieren den Schaltzustand der Ausgänge.

*Während der Bereitschaftsverzögerungszeit werden kurz die wichtigsten Parameterwerte im Display angezeigt, danach erscheint der aktuelle Meßwert. Ist das Display ausgeschaltet (diS = OFF), werden ebenfalls die wichtigsten Parameterwerte angezeigt, danach für 15 s der aktuelle Meßwert, danach verlischt die Anzeige.

Während der Bereitschaftsverzögerungszeit sind beide Ausgänge entsprechend der Programmierung geschaltet: EIN bei Schließerfunktion (Hno / Fno) und AUS bei Öffnerfunktion (Hnc / Fnc).

Beachten Sie: Bei Betrieb mit Hysteresefunktion bleiben die Ausgänge auch nach Ablauf der Bereitschaftsverzögerungszeit in diesem Schaltzustand, wenn die Strömung zwischen SPx und rPx liegt.

Ist Ausgang 2 als Analogausgang konfiguriert, liegt das Ausgangssignal während der Bereitschaftsverzögerungszeit beim Maximalwert.

Display-Modus

(Anzeige der Parameter und der eingestellten Parameterwerte)

Das Gerät geht durch kurzen Druck auf die Taste "Mode/Enter" in den Display-Modus. Intern verbleibt es im Arbeitsbetrieb. Unabhängig davon können die eingestellten Parameterwerte abgelesen werden:

  • Kurzer Druck auf die Taste "Mode/Enter" blättert durch die Parameter.
  • Kurzer Druck auf die Taste "Set" zeigt für ca. 15s den zugehörigen Parameterwert. Nach weiteren 15s geht das Gerät zurück in den Run-Modus.

Programmier-Modus

(Einstellen der Parameterwerte)

Das Gerät geht in den Programmiermodus, wenn ein Parameter angewählt ist und danach die Taste "Set" länger als 5s gedrückt wird (der Parameterwert wird blinkend angezeigt, danach fortlaufend erhöht). Das Gerät verbleibt auch hier intern im Arbeitsbetrieb. Es führt seine Überwachungsfunktionen mit den bestehenden Parametern weiter aus, bis die Veränderung abgeschlossen ist. Sie können den Parameterwert mit Hilfe der Taste "Set" ändern und mit der Taste "Mode/Enter" bestätigen. Das Gerät geht in den Run-Modus zurück, wenn danach 15s lang keine Taste mehr gedrückt wird.

Montage

Schritt 1

Fetten Sie die Überwurfmutter (A) mit Schmierpaste ein, um mehrmaliges Lösen und Festziehen der Mutter zu gewährleisten. Achtung: Es darf kein Fett auf die Sensorspitze gelangen.

Entfernen Sie die Schutzkappe (B) der Sensorspitze. Setzen Sie das Gerät in das T-Stück ein.

Fett A B

Schritt 2

Richten Sie es aus: Schlüsselfläche in Rohrlängsachse; Markierungspfeil des Geräts möglichst zur Anströmseite.

Ziehen Sie die Überwurfmutter an (Anzugsmoment max. 70Nm). Halten Sie dabei das Gerät in seiner Ausrichtung.

Nach der Montage können Sie das Oberteil des Sensors so drehen, daß das Display optimal sichtbar ist.

IFM SA3010 - Schritt 2 - 1

Um Fehlfunktionen zu vermeiden, müssen Mindestabstände zwischen Strömungswächter und Krümmungen, Ventilen, Reduzierungen u. ä. eingehalten werden:

  • Mindestens 10 mal Rohrdurchmesser an der Anströmseite (A).
  • Mindestens 5 mal Rohrdurchmesser an der Abströmseite (B).
    (Die Angaben gelten für lamina-re Strömungsverhältnisse).

B min. 5 x D D min. 10 x D A

Elektrischer Anschluß

IFM SA3010 - Elektrischer Anschluß - 1

Das Gerät darf nur von einer Elektrofachkraft installiert werden. Befolgen Sie die nationalen und internationalen Vorschriften zur Errichtung elektrotechnischer Anlagen.

Spannungsversorgung nach EN50178, SELV, PELV.

Schalten Sie die Anlage spannungsfrei und schließen Sie das Gerät folgendermaßen an:

2 x p-schaltend
IFM SA3010 - Elektrischer Anschluß - 2

flowchart
graph TD
    A["Component 1"] --> B["BN"]
    A --> C["WH"]
    A --> D["BK"]
    A --> E["BU"]
    F["Component 2: OUT2"] --> A
    G["Component 4: OUT1"] --> A
    H["Component 3"] --> A
    I["Component 2"] --> A
    J["Component 4"] --> A
    K["Component 2"] --> A
    L["Component 4"] --> A
    M["Component 2"] --> A
    N["Component 4"] --> A
    O["Component 2"] --> A
    P["Component 4"] --> A
    Q["Component 2"] --> A
    R["Component 4"] --> A
    S["Component 2"] --> A
    T["Component 4"] --> A
    U["Component 2"] --> A
    V["Component 4"] --> A
    W["Component 2"] --> A
    X["Component 4"] --> A
    Y["Component 2"] --> A
    Z["Component 4"] --> A
    AA["Component 2"] --> A
    AB["Component 4"] --> A
    AC["Component 2"] --> A
    AD["Component 4"] --> A
    AE["Component 2"] --> A
    AF["Component 4"] --> A
    AG["Component 2"] --> A
    AH["Component 4"] --> A
    AI["Component 2"] --> A
    AJ["Component 4"] --> A
    AK["Component 2"] --> A
    AL["Component 4"] --> A
    AM["Component 2"] --> A
    AN["Component 4"] --> A
    AO["Component 2"] --> A
    AP["Component 4"] --> A
    AQ["Component 2"] --> A
    AR["Component 4"] --> A
    AS["Component 2"] --> A
    AT["Component 4"] --> A

2 x n-schaltend
IFM SA3010 - Elektrischer Anschluß - 3

flowchart
graph TD
    A["2: OUT2"] --> B["1: BN"]
    A --> C["2: WH"]
    A --> D["4: BK"]
    A --> E["3: BU"]
    F["4: OUT1"] --> G["2: OUT2"]
    F --> H["4: OUT1"]
    I["L+"] --> J["L-"]
    K["L+"] --> L["BN"]
    M["L+"] --> N["WH"]

1 x p-schaltend / 1 x analog
1 BN 2 WH 4 BK 3 BU 2: OUT2 4: OUT1 L+ L-

1 x n-schaltend / 1 x analog
1 BN 2 WH 4 BK 3 BU 2: OUT2 4: OUT1 L+ L-

Adernfarben bei ifm-Kabeldosen:

1IFM SA3010 - Elektrischer Anschluß - 6IFM SA3010 - Elektrischer Anschluß - 7Drücken Sie die Taste Mode/Enter, bis der gewünschte Parameter im Display erscheint.
2IFM SA3010 - Elektrischer Anschluß - 8IFM SA3010 - Elektrischer Anschluß - 9Drücken Sie die Taste Set und halten Sie sie gedrückt.Der aktuelle Parameterwert wird 5s lang blinkend angezeigt,danach wird er erhöht*(schrittweise durch Einzeldruck oder kontinuierlich durch Festhalten der Taste).
3IFM SA3010 - Elektrischer Anschluß - 10IFM SA3010 - Elektrischer Anschluß - 11Drücken Sie kurz die Taste Mode/Enter (= Bestätigung).Der Parameter wird erneut angezeigt; der neue Parameterwert ist wirksam.
4Weitere Parameter verändern:Beginnen Sie wieder mit Schritt 1.Programmierung beenden:Warten Sie 15s oder drücken Sie die Mode/Enter-Taste, bis wieder der aktuelle Meßwert erscheint.

*Wert verringern: Lassen Sie die Anzeige bis zum maximalen Einstellwert laufen. Danach beginnt der Durchlauf wieder beim minimalen Einstellwert. Stellen Sie die Anzeigeeinheit (Uni) ein, bevor Sie die Schaltgrenzen (SPx, rPx) und die Grenzen für die Analogwerte (ASP, AEP) festlegen. Dadurch vermeiden Sie Rundungsfehler bei der internen Umrechnung auf andere Einheiten und erhalten exakt die gewünschten Werte.

Wird während des Einstellvorgangs 15s lang keine Taste gedrückt, geht das Gerät mit unveränderten Werten in den Run-Modus zurück.

Das Gerät läßt sich elektronisch verriegeln, so daß unbeabsichtigte Fehleingaben verhindert werden: Drücken Sie im Run-Modus 10 s lang die beiden Programmiertesten. Sobald die Anzeige verlischt, ist das Gerät verriegelt oder entriegelt. Auslieferungszustand: Nicht verriegelt. Bei verriegeltem Gerät erscheint kurzzeitig in der Anzeige, wenn versucht wird, Parameterwerte zu ändern.

Betrieb / Wartung

Prüfen Sie nach Montage, elektrischem Anschluß und Programmierung, ob das Gerät sicher funktioniert.

Störanzeigen

OLÜberströmung (Durchfluß > 120% des Meßbereichsendwerts)
ULOblinkend: Versorgungsspannung zu gering (< 19V).Die Schaltausgänge werden zurückgesetzt,das Analogsignal wird auf 0V / 0mA zurückgesetzt
SC1blinkend: Kurzschluß in Schaltausgang 1
SC2blinkend: Kurzschluß in Schaltausgang 2
SCblinkend: Kurzschluß in beiden Schaltausgängen

Reinigungshinweis

Überprüfen Sie die Sensorspitze von Zeit zu Zeit auf Ablagerungen. Reinigen Sie sie gegebenenfalls mit einem weichen Tuch. Fest anhaftende Ablagerungen (z. B. Kalk) lassen sich mit handelsüblichem Essigreiniger entfernen.

Technik-Information / Funktionsweise / Parameter

Einstellbare Parameter

SP1SP2Schaltpunkt 1 / 2Oberer Grenzwert, bei dem der Ausgang seinen Schaltzustand ändert.SP2 ist nur aktiv, wenn OU2 = Hnc, Hnc, Fno oder Fnc.
rP1rP2Rückschaltpunkt 1 / 2Unterer Grenzwert, bei dem der Ausgang seinen Schaltzustand ändert.rPx ist stets kleiner als SPx. Es können nur Werte eingegeben werden, die unter dem Wert für SPx liegen.Bei Veränderung des Schaltpunkts wird der Rückschaltpunkt mitgezogen (der Abstand zwischen SPx und rPx1 bleibt konstant). Ist der Abstand größer als der neue Schaltpunkt, wird er automatisch reduziert (rPx wird auf den minimalen Einstellwert gesetzt).rP2 ist nur aktiv, wenn OU2 = Hnc, Hnc, Fno oder Fnc.Einstellbereiche für SPx / rPx: → Seite 59.
OU1Konfiguration für Ausgang 1Es sind 4 Schaltfunktionen einstellbar:- Hno = Hysteresefunktion / normally open (Schließer)- Hnc = Hysteresefunktion / normally closed (Öffner)- Fno = Fensterfunktion / normally open (Schließer)- Fnc = Fensterfunktion / normally closed (Öffner)
OU2Konfiguration für Ausgang 2Es sind 4 Schaltfunktionen und 2 Analogsignale einstellbar:- Hno = Hysteresefunktion / normally open (Schließer)- Hnc = Hysteresefunktion / normally closed (Öffner)- Fno = Fensterfunktion / normally open (Schließer)- Fnc = Fensterfunktion / normally closed (Öffner)- I = Analogausgang 4 ... 20mA- U = Analogausgang 0 ... 10V
ASPAnalogstartpunktMeßwert, bei dem 4mA / 0V ausgegeben werden.ASP ist nur aktiv, wenn OU2 = I oder U.
REPAnalogendpunktMeßwert, bei dem 20mA / 10V ausgegeben werden.Mindestabstand ASP - AEP: 40% des jeweiligen Meßbereichs.AEP ist nur aktiv, wenn OU2 = I oder U.Einstellbereiche für ASP / AEP: → Seite 59.
d, RRohr-InnendurchmesserEinstellen des Strömungswächters auf die gewählte Rohrgröße.3 Einstellungen sind wählbar: 15, 19, 24.
EFErweiterte FunktionenDieser Menüpunkt enthält ein Untermenü mit weiterenParametern. Duch kurzen Druck auf die Set-Taste erhalten Sie Zugang zu diesen Parametern.
HI LoMin-Max-Speicher für Strömung• HI: Anzeige der höchsten gemessenen Strömung• Lo: Anzeige der niedrigsten gemessenen StrömungLöschen des Speichers:- Drücken Sie die “Mode/Enter”-Taste, bis HI oder Lo erscheint.- Drücken Sie die “Set”-Taste und halten Sie sie fest, bis dieAnzeige “- - - ” erscheint.- Drücken Sie dann kurz die “Mode/Enter”-Taste.Es ist sinnvoll, die Speicher zu löschen, sobald das Gerät erstmals unter normalen Betriebsbedingungen arbeitet.
CGAKundenseitige Kalibrierung (Erläuterung → Seite 18)Wenn Sie die Funktion aktivieren, erscheint der aktuelleStrömungswert in der Anzeige.- Stellen Sie mit der SET-Taste den gewünschten neuen Wert ein(kontinuierlich durch Dauerdruck; schrittweise durch Einzeldruck).- Bestätigen Sie kurz mit der Mode/Enter-Taste.Nach der Kalibrierung erscheint ein Kalibrier-Indikator links obenim Display.Die Kalibrierung ist erst möglich ab Werten > 25% desMeßbereichsendwerts. Bei kleineren Werten erscheint Lo in derAnzeige, die Einstellung des Parameters ist gesperrt.Einstellbereich: aktueller Strömungswert ±40%;max. Anzeige: Meßbereichsendwert + 20%.
CArdStRücksetzen der Kalibrierung- Drücken Sie die “Mode/Enter”-Taste, bis CAR erscheint.- Drücken Sie die “Set”-Taste und halten Sie sie fest, bis dieAnzeige “- - - ” erscheint.- Drücken Sie dann kurz die “Mode/Enter”-Taste.Die mit CGA eingestellte Kalibrierung ist zurückgesetzt; derKalibrier-Indikator verlischt.AnlaufüberbrückungszeitWährend dieser Zeit gelten besondere Bedingungen für das Schalten der Ausgänge (Erläuterung → Seite 19).Einstellbar in Schritten von 1s.Einstellbereich: 0 ... 50s (0 = dSt nicht aktiv).Die Zeit gilt für beide Ausgänge.
P-nSchaltlogik der AusgängeEs sind 2 Einstellungen wählbar:PnP = positiv schaltend, nPn = negativ schaltendDie Einstellung gilt für beide Schaltausgänge.
d15Einstellung der AnzeigeEs sind 3 Einstellungen wählbar:d3 = Normalanzeige;rd3 = Anzeige um 180° gedrehtOFF = Die Anzeige ist im Run-Modus ausgeschaltet.Bei Druck auf eine der Tasten wird 15s lang der aktuelle Meßwert angezeigt.Drücken Sie während dieser Zeit die Mode/Enter-Taste öffnet sich der Display-Modus.Die Schaltzustands-LEDs und der Kalibrier-Indikator bleiben auch bei ausgeschalteter Anzeige aktiv.
UniAnzeigeeinheitEs sind 5 Einstellungen wählbar:Lit = l/minGAL = gallons/minLPH = l/hGPH = gallons /hCPH = Kubikmeter /hBei Nennweite 19 und 24 wird 1/10 des LPH-Meßwerts angezeigt. Daher muß der Anzeigewert mit Faktor 10 multipliziert werden.Beispiel: Anzeigewert = 98; realer Wert = 98 * 10 = 980 LPHDas Gerät wird mit Aufklebern für verschiedene Maßeinheiten und Korrekturfaktoren ausgeliefert. Kleben Sie den entsprechenden Aufkleber auf das Gerät bzw. beschriften Sie den Aufkleber. Stellen Sie die Anzeigeeinheit ein, bevor Sie die Schaltgrenzen (SPx, rPx) und die Grenzen für die Analogwerte (ASP, AEP) einstellen. Dadurch vermeiden Sie Rundungsfehler bei der internen Umrechnung auf andere Einheiten und erhalten exakt die gewünschten Werte.

Meßgenauigkeit

Typischer Meßfehler für Medium Wasser bei verschiedenen Mediumstemperaturen.

Verschmutzungen / Anhaftungen an der Sensorfläche beeinträchtigen die Meßgenauigkeit.

Überprüfen Sie die Sensorspitze von Zeit zu Zeit auf Ablagerungen. Reinigen Sie sie gegebenenfalls mit einem weichen Tuch und Essigreiniger.

IFM SA3010 - Meßgenauigkeit - 1

line | Temperature | Percentage of Fehler | | ----------- | ------------------- | | 80 °C | max. pos. | | 25 °C | max. pos. | | 10 °C | max. pos. | | 0 | max. pos. | | 0 | max. neg. | | 0 | max. neg. | | 0 | max. neg. | | 0 | max. neg. | | 0 | max. neg. | | 0 | max. neg. | | 0 | max. neg. | | 0 | max. neg. | | 0 | max. neg. | | 0 | max. neg | | 0 | max. neg | | 0 | max. neg | | 0 | max. neg | | 0 | max. neg | | 0 | max. neg | | 0 | max. neg | | 0 | max. neg | | 0 | max. neg | | 0 | max. neg | | 0 | max. neg. | | 0 | max. neg. | | 0 | max. neg. | | 0 | max. neg. | | 0 | max. neg. | | 0 | max. neg. | | 0 | max. neg. | | 0 | max. neg. | | 0 | max. neg. | | 0 | max. neg. |

Hysteresefunktion

Die Hysterese hält den Schaltzustand des Ausgangs stabil, wenn die Strömung um den Sollwert schwankt.

Bei steigender Strömung schaltet der Ausgang bei Erreichen des Schaltpunkts (SPx). Fällt die Strömung wieder ab, schaltet der Ausgang erst dann zurück, wenn der Rückschaltpunkt (rPx) erreicht ist. Die Hysterese ist einstellbar:

IFM SA3010 - Hysteresefunktion - 1

line | t | Q | | ---- | ----- | | 0 | 0 | | 1 | SP | | 2 | rP | | 3 | SP | | 4 | rP | | 5 | SP | | 6 | rP | | 7 | SP | | 8 | rP | | 9 | SP | | 10 | rP |

Zuerst wird der Schaltpunkt festgelegt, dann im gewünschten Abstand der Rückschaltpunkt.

Fensterfunktion

Die Fensterfunktion erlaubt die Überwachung eines definierten Gutbereichs.

Bewegt sich die Strömung zwischen Schaltpunkt (SPx) und Rückschaltpunkt (rPx), ist der Ausgang durchgeschaltet (Fensterfunktion / Schließer) bzw. geöffnet (Fensterfunktion / Öffner).

IFM SA3010 - Fensterfunktion - 1

Skalieren des Meßbereichs (Analogausgang)

Mit dem Parameter Analogstartpunkt (ASP) legen Sie fest, bei welchem Meßwert das Ausgangssignal 4mA bzw. 0V beträgt.

Mit dem Parameter Analogendpunkt (AEP) legen Sie fest, bei welchem Meßwert das Ausgangssignal 20 mA bzw. 10 V beträgt.

Mindestabstand zwischen ASP und AEP = 40% d Meßbereichsendwerts.

Spannungsausgang 0 ... 10V

IFM SA3010 - Spannungsausgang 0 ... 10V - 1

line | Q | U [V] | |-------|-------| | 0 | 0 | | MEW | 10 | | AEP | 10 |

MEW = Meßbereichsendwert Im eingestellten Meßbereich liegt das Ausgangssignal zwischen 0 und 10V. Weiter wird signalisiert: Strömung oberhalb des Meßbereichs: Ausgangssignal > 10V.

Stromausgang 4 ... 20mA

IFM SA3010 - Stromausgang 4 ... 20mA - 1
MEW = Meßbereichsendwert
Im eingestellten Meßbereich liegt das Ausgangssignal zwischen 4 und 20mA. Weiter wird signalisiert:
Strömung oberhalb des Meßbereichs: Ausgangssignal > 20 mA.

Kundenseitige Kalibrierung (CGA)

Durch die Kalibrierung wird die Steigung der Meßwertkurve verändert. Sie beeinflußt die Anzeige und den Analogausgang.

Die Kalibrierung ist erst möglich ab Werten > 25% des Meßbereichsendwerts.

Sie kann zurückgesetzt werden ( Menüpunkt CAR).

IFM SA3010 - Kundenseitige Kalibrierung (CGA) - 1

line | Anzeige | Q (l/min) | | ------- | --------- | | A1 | 10 | | A2 | 10 |

Anlaufübebrückungszeit (dSt)

Ist die Anlaufüberbrückungszeit aktiv (dSt > 0), gelten folgende Bedingungen: Sobald die Strömung 3% des Meßbereichsendwerts (MEW) überschreitet,

  • wird die Anlaufüberbrückungszeit gestartet und
  • schalten die Ausgänge entsprechend der Programmierung: EIN bei Schließerfunktion (Hno / Fno), AUS bei Öffnerfunktion Hnc/Fnc).

Während der Dauer der Anlaufüberbrückungszeit sind 2 Fälle möglich:

  • Strömung steigt schnell und erreicht Schaltpunkt / Gutbereich innerhalb dSt → Ausgänge bleiben aktiv.
  • Strömung steigt langsam und erreicht Schaltpunkt / Gutbereich innerhalb dSt nicht → Ausgänge werden zurückgesetzt.

Beispiel: dSt bei Hysteresefunktion
IFM SA3010 - Anlaufübebrückungszeit (dSt) - 1

1Strömung erreicht 3% MEW → dSt startet, Ausgang wird aktiv
2dSt abgelaufen, Strömung hat SP erreicht → Ausgang bleibt aktiv
3Strömung fällt unter SP, bleibt aber über rP → Ausgang bleibt aktiv
4Strömung fällt unter rP → Ausgang wird zurückgesetzt
5Strömung erreicht erneut 3% MEW → dSt startet, Ausgang wird aktiv
6dSt abgelaufen, Strömung hat SP nicht erreicht → Ausgang wird zurückgesetzt
7Strömung erreicht SP → Ausgang wird aktiv

Beispiel: dSt bei Fensterfunktion
IFM SA3010 - Anlaufübebrückungszeit (dSt) - 2

1Strömung erreicht 3% MEW → dSt startet, Ausgang wird aktiv
2dSt abgelaufen, Strömung hat Gutbereich erreicht → Ausgang bleibt aktiv
3Strömung steigt über SP (verläßt Gutbereich) → Ausgang wird zurückgesetzt
4Strömung fällt wieder unter SP → Ausgang wird wieder aktiv
5Strömung fällt unter rP (verläßt Gutbereich) → Ausgang wird wieder zurückgesetzt
6Strömung erreicht erneut 3% MEW → dSt startet, Ausgang wird aktiv
7dSt abgelaufen, Strömung hat Gutbereich nicht erreicht → Ausgang wird zurückgesetzt
8Strömung erreicht Gutbereich, Ausgang wird aktiv

Technische Daten

Einsatzbereich ..... T-Stücke (DIN 2353):QL 18-18-18 (Nennweite 15mm)QL 22-18-22 (Nennweite 19mm)QL 28-18-28 (Nennweite 24mm)
Betriebsspannung [V] ..... 20 ... 28 DCStrombelastbarkeit [mA]. ..... 2 x 250kurzschlußfest; verpolsicher, überlastfestSpannungsabfall [V] ..... < 2Stromaufnahme [mA] ..... < 80Analogausgang ..... 4 ... 20 mA (max. 500 Ω)0 ... 10 V (min. 2000 Ω)
Mediumtemperatur [°C] ..... 0 ... +80Temperaturgradient [K/min] ..... 200Druckfestigkeit [bar] ..... 30
Reproduzierbarkeit Schaltpunkt[% vom Meßbereichsendwert] ..... 3 (Q < 30% des Meßbereichsendwerts)7 (Q > 30% des Meßbereichsendwerts)Meßfehler [% vom Meßbereichsendwert] ..... max. ± 10
Bereitschaftsverzögerungszeit [s] ..... 10Anlaufüberbrückungszeit [s] ..... 0 ... 50Ansprechzeit [s] ..... 5 (10% → 90%)
Schutzart / Schutzklasse ..... IP 67 IIIWerkstoffe in Kontakt mit Medium ..... V4A (1.4404),O-Ring: FPM 16x1,5 gr 70° Shore AGehäusewerkstoffe ..... V4A (1.4404), PBTP (POCAN), PC (MAKROLON),PA (Polyamid), EPDM/X (SANTOPRENE), FPM (VITON)Umgebungstemperatur [°C] ..... -20 ... +60EMVIEC 1000/4/2 ESD: ..... 4 / 8 KVIEC 1000/4/3 HF gestrahlt: ..... 10 V/mIEC 1000/4/4 Burst: ..... 2 KVIEC 1000/4/6 HF leitungsgebunden: ..... 10 V

Maßzeichnung / Scale drawing / Dimensions

① Ø34 ② 102 M12x1 36 32 Ø14 37

48 M12x1 68

1: 7-Segment-Anzeige / 2: Programmiertaste

1: 7-segment display / 2: programming button

1: visualisation digitale / 2: bouton-poussoir programmation

Einstellbereiche / Setting ranges / Plages de réglage

diA = 15SP1 / SP2 rP1 / rP2 ASP AEPΔP minmaxminn
maxm
L, E0,112,00,011,90,08,04,012,00,1
GAL0,013,171
LPH6720071404802407201
CPH219001880126631901
CPH0,010,720
diA = 19SP1 / SP2 rP1 / rP2 ASP AEPΔP minmaxminn
maxm
L, E0,224,00,023,80,016,08,024,00,1
GAL0,016,342
LPH^1) 101440014300960480144010
GPH3380037702531273801
CPH0,011,440
diA = 24SP1 / SP2 rP1 / rP2 ASP AEPΔP minmaxminn
maxm
L, E0,448,00,047,60,032,016,048,00,1
GAL0,112,70,012,60,08,54,212,70,1
LPH^1) 2028800286001920960288010
GPH6763075705092547631
CPH0,012,880

ΔP = Schrittweite / increments / incréments

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Produktinformationen

Marke : IFM

Modell : SA3010

Kategorie : Wasserflussregler