Quattro - Batterieladegerät VICTRON ENERGY - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG Quattro VICTRON ENERGY
Ingangs Frequentiebereik
Ingangsspanningsbereik
Automatisch egalisatie laden
Absorptiespanning
Absorptietijd
Druppelladingsspanning
Opslagspanning
Automatische egalisatielading
8. TECHNISCHE SPECIFICATIONS
| Quattro | 12/5000/220-100/10024/5000/120-100/10048/5000/70-100/100 | 24/8000/200-100/10048/6000/110-100/100 | 48/10000/140-100/100 | 48/15000/200-100/100 |
| Nominale accuspanning | 12/5000: 12 V-accu24/5000: 24 V-accu48/5000: 48 V-accu | 24/8000: 24 V-accu48/8000: 48 V-accu | 48 V-accu | |
| PowerControl & PowerAssist | Ja | |||
| Geintegreerde Transfer-schakelaar | Ja | |||
| AC-ingangen (2x) | Ingangsspanningsbereik: 187-250 VAC Ingangsfrequency: 50/60 Hz Cos Φ >0.8 | |||
| Maximale voeding via stroom (A) | 2x100 | 2x100 | 2x100 | 2x100 |
| ICw | 10 kA | |||
| I kortsluiting | 2,2 kA Piek 1,6 kA rms | |||
| OMVORMER | ||||
| Ingangsspanningsbereik (VDC) | 9,5 - 17 V 19 - 33 V 38 - 66 V | |||
| Uitgang (1) | Uitgangsspanning: 230 VAC ± 2 % Frecquent: 50 Hz ± 0,1 % | |||
| Cont. uittgangsvermogen bij 25 °C (VA) (3) | 5000 | 8000 | 10000 | 15000 |
| Cont. uittgangsvermogen bij 25 °C (W) | 4000 | 6400 | 8000 | 12000 |
| Cont. uittgangsvermogen bij 40 °C (W) | 3700 | 5500 | 6500 | 10000 |
| Cont. uittgangsvermogen bij 65 °C (W) | 3000 | 3600 | 4500 | 7000 |
| Plekvermögen (W) | 10000 | 16000 | 20000 | 25000 |
| Ingangsstroom (A DC) | 458/238/118 | 381/188 | 235 | 350 |
| Max. continue uittgangsstroom (A) | 19 | 30 | 37 | 53/50 |
| Vermogensfactor bereik | ±0,8 | ±0,8 | ±0,8 | ±0,8 |
| Maximale foutstroom uittgang | 53 A 1 sec. | 100 A 1 sec. | 100 A 1 sec. | 150 A 1 sec. |
| Maximale efficiente (%) | 94 / 94 / 95 | 94 / 96 | 96 | 96 |
| Nullast vermogen (W) | 30 / 30 / 35 | 45 / 50 | 55 | 80 |
| Nullast vermogen in AES-modus (W) | 20 / 25 / 30 | 30 / 30 | 35 | 50 |
| Nullast vermogen in zoekmodus (W) | 10 / 10 / 15 | 10 / 20 | 20 | 30 |
| LADER | ||||
| Laadspanning "absorptie" (V DC) | 14,4 / 28,8 / 57,6 | 28,8 / 57,6 | 57,6 | 57,6 |
| Laadspanning "druppelladen" (V DC) | 13,8 / 27,6 / 55,2 | 27,6 / 55,2 | 55,2 | 55,2 |
| Opslagmodus (V DC) | 13,2 / 26,4 / 52,8 | 26,4 / 52,8 | 52,8 | 52,8 |
| Laadstroom huisaccu (A) (4) | 220 / 120 / 70 | 200 / 110 | 140 | 200 |
| Laadstroom startaccu (A) | 4 (enkel 12 V- en 24 V-modellen) | |||
| Accutemperatuursensor | Ja | |||
| ALGEMEEN | ||||
| Hulpuitgang (A) (5) | 50 | 50 | 50 | 50 |
| Programmeerbaar relais (6) | 3x | 3x | 3x | 3x |
| Beschermling (2) | a - g | |||
| VEBus-communicatiepoort | Voor parallelle en driefasenwerking, bewaking op afstand en systeemintegratie | |||
| Communicatiepoort voor algemene doeleinden | 2x | 2x | 2x | 2x |
| Remote aan/uit | Ja | |||
| Gemeenschappelijk kenmerken | Bedrijsttemperaatuur: -20 tot +60 °C Vochtigheid (niet-condenserend): max. 95 % | |||
| Maximale hoogte | 3500 m | |||
| BEHUIZING | ||||
| Gemeenschappelijk kenmerken | Material & kleur: aluminium (blue RAL 5012), Beschermingescategorie: IP20, verruilingsgraad 2, OVCIII | |||
| Accu-aansluiting | Vier M8 bauten (2 plus- en 2 min-aansluitingen) | |||
| 230 VAC-aansluiting | Bauten M6 | Bauten M6 | Bauten M6 | Bauten M6 |
| Gewicht (kg) | 34 / 30 / 30 | 45 / 41 | 45 | 72 |
| Afmetingen (hxbxd in mm) | 470 x 350 x 280444 x 328 x 240444 x 328 x 240 | 470 x 350 x 280 | 470 x 350 x 280 | 572 x 488 x 344 |
| NORMEN | ||||
| Veiligheid | EN-IEC 60335-1, EN-IEC 60335-2-29, EN-IEC 62109-1 | |||
| Emissie, immunitiert | EN 55014-1, EN 55014-2, EN-IEC 61000-3-2, EN-IEC 61000-3-3, EN-IEC 61000-6-3, EN-IEC 61000-6-2, EN-IEC 61000-6-1 | |||
| Voertuligen, onderdelenmarkt | 12 V- en 24 V-modellen: EN 50498 | |||
| Anti-islanding | Raadpleeg once website | |||
| 1) Kan aangepast worden maar 60 Hz; 120 V 60 Hz op verzoek | 3) Niet-lineaire belasting, crest factor 3:14) Op 25 °C omgveingsttemperatur | |||
| 2) Beveiligingssteulet: a) uittgangskortsluitingb) overbelastingc) accuspanning te hoogcd) accuspanning te laagede) temperatuur te hoogf) 230 VAC op omvormerui tungag | ||||
| g) Ingangspanningsrimpel te hoog | ||||
1. CONSIGNES DE SECURITÉ
Généralités
1. SICHERHEITSHINWEISE
Allgemeines
Lesen Sie alle diesbezüglich den Produktinformationen sorgfältig durch, und machen Sie sich vor der Verwendung des Produktes mit den Sicherheitshinweisen und den Anleitungen vertraut.
Dieses Produkt wurde in Übereinstimmung mit entsprechenden internationalen Normen und Standards entwickelt und erprobt. Nutzen Sie das Gerät nur für den vorgesehenen Anwendungsbereich.
WARNHINWEIS:GEFAHR DURCH STROMSCHLAG
Das Gerät wird in Verbindung mit einer ständigen Spanningsquelle (Batterie) benutzt. Auch wenn das Gerät ausgeschelt ist, können gefährliche Spannungen an den Anschlussklemmen anliegen. Trennen Sie deshalb bei allen Wartungsarbeiten das Gerät von der Wechselstromquelle und von der Batterie. Entladen Sie außerdem die Klemmen der Batterie oder warten Sie 30 Minuten.
Dieses Gerat ist nicht für Kleinkinder oder Personen geeignet, die das Handbuch nicht lesen oder verstehen konnen. Sie sollens es nur unter Beaufsichtigung eines Verantwortlichen benuten, um eine sichere Handhabung des Ladegerats zu gewährleisten. Lagern und benuten Sie das Ladegerat außerhalb der Reichweite von Kindern und vergewissern Sie sich, dass Kinder nicht damit playen konnen.
Das Gerat enthalt keine vom Anwender wartbaren Komponenten. Entfern Sie deshalb nie die Frontplatte und betreiben Sie es nie ohne, dass samlliche Platten angebracht sind. Alle Wartungsarbeitien müssen von ausgebildeten Fachkräften durchgefuhrt werden.
Benutzen Sie das Gerät nie in gasefahrdeten oder staubbelasteten Räumen (Explosionsgefahr). Beachten Sie die Angaben des Herstellers der Batterie, um Sicherzustellen, dass sie für die Verwendung mit thisem Produkt geeignet ist. Beachten Sie stets die Sicherheitshinweise des Batterieherstellers.
WARNHINWEIS: bewegen Sie schwere Lasten nie ohne Hilfe.
Installation
Lesen Sie die Einbauanweisungen sorgfältig, bevor Sie mit dem Einbau beginnen. Lesen Sie die Einbauanweisungen sorgfältig, bevor Sie mit dem Einbau beginnen. Befolgen Sie bei den Elektroarbeiten die ortlichen Standards und Bestimmungen für elektrische Installationen sowie diese Installationsanleitung.
Dieses Produkt entspricht der Sicherheitsklasse I (mit einer Sicherheits-Erdung). Die Wechselstromein- und/oder ausgängemüssen aus Sicherheitsgrunden ständig geerdet sein. Ein zusätzlicher Erdungsanschluss ist außen am Gehäuse angebracht. Falls die Erdung beschädigt sein sollte, muss das Gerät vom Netz genommen werden, sodass es nicht unbeabsichtigt wieder angeschaltet werden kann. Kontaktieren Sie den qualifizierten Fachmann.
Stellen Sie sich, dass alle Anschlussleitungen mit den vorgeschrieben Sicherungen und Schaltern versehen sind. Ersetzen Sie beschädigte Sicherungselemente nur mit gleichen Ersatzteilen. Vergewissem Sie sich im Handbuch bezüglich der korrekten Ersatzteile.
Überprüfen Sie vor dem Einsatzalten, ob die Spannungssquelle den Einstellungen laut Handbuch am Gerät entspricht.
Stellen Sie sichere, dass das Gerät entsprechend den vorgesehenen Betriebsbedingungen genutzt wird. Betreiben Sie das Gerät niemals in nasser oder staubiger Umgebung.
Sorgen Sie damit, dass jederzeit ausreichend freier Lüftungsraum um das Gerät herum vorhanden ist, und dass die Lüftungsöffnungen nicht blockiert werden.
Installieren Sie das Gerät in brandsicherer Umgebung. Stellen Sie sicher, dass keine brennbaren Chemikalien, Plastikteile, Vorhange oder andere Textilien in unmittelbarer Höhe sind.
Transport und Lagerung
Sorgen Sie damit, dass während der Lagerung oder dem Transport die Hauptstromversorung und die Batteriezuleitungen abgeklemmt sind.
Die Gewährleistung fur Transportschaden erlischt, bei Transport des Gerätes in anderer als der Originalverpackung.
Die Lagerung des Produktes soll in trockener Umgebung bei Temperaturen zwischen -20^ und +60^ erfolgen.
Beachten Sie die Herstellerhinweise zu Transport, Lagerung, Laden, Wiederauflagen und Entsorgung der Batterie.
2. BESCHREIBUNG
2.1 Allgemeines
Der Quattro ist ein äußert leistungsfähiger Sinus-Wechselrichter in Kombination mit einem Batterieladegerät und einem automatischen Umschalter in einem gemeinsamen kompakten Gehäuse.
Darüber hinaus hat der Quattro folgende zusätzliche und einzigartige Leistungsmerkmale:
Zwei Wechselstromeingänge; eingebauter Umschaltautomat zwischen Landstrom und Bordnetzgenerator.
Der Quattro verfügbar über zwei Wechselstromeingänge (AC-in-1 und AC-in-2) für den Anschluss zweiter unabhängiger Spanningsquellen. Zum Beispiel zwei Generatoren oder eine Netzstromversorgung und ein Generator. Der Quattro wähl automatisch die aktive Spanningsquelle.
Falls an beiden Anschlüssen Spannung anliegt, wählter Quattro den Eingang AC-in-1 aus, an dem üblicherweise der Generator angeschlossen ist.
Zwei Wechselstromausgabe
Nebem dem üblichen unterbrechungsfreien Ausgang (AC-out-1) gibt es einen zusätzlichen Ausgang (AC-out-2), der jeder im Fall von Batteriestromversorgung abschaltet. Beispiel: ein Warmwasserboiler der ausschließlich mit Land- oder Generatorstrom arbeiten soll.
Automatische unterbrechungsfreie Umschaltung
Falls die außer Spannungsversorgung ausfäll (Landanschluss oder Generator schalten ab) übernimmt der Wechselrichter im Quattro automatischen Versorgung der angeschlossenen Verbraucher. Dies geschieht so schnell, dass selbst Computer oder anderes elektronisches Gerät practisch unterrechnungsfrei weiterarbeiten (Uninterruptible Power Supply oder UPS Funktionalität). Hierdurch eignet sich der Quattro hervorragend für die Notstromversorgung bei industriellen Anwendungen oder in der Telekommunikation.
Praktisch unbegrenzte Leistung durch Parallelschaltung
Bis zu 6 Quattros konnen parallel geschaltet werden. Das ergibt beispelsweise mit sechs 48/10000/140 Einheiten 54 kW/60 kVA Leistung oder 840 A Ladestrom.
Drei Phasen-Betrieb
Drei Einheiten können in einer Drei-Phasen-Konfiguration geschlossen werden. Damit jedoch nicht genug: Bis zu 6 Sets mit drei Geräten können parallel geschlossen werden und man erhält dann 162kW / 180kVA Wechselrichterleistung und über 2.500 A Ladekapazität.
PowerControl - Optimierung der Stromversorgung bei schwachem Landstrom
Der Quattro kann einen sehr hohen Ladestrom abgeben. Dies bedeutet für den Landstromanschluss bzw. den Generator eine starke Belastung. Aus dieser Grund kann für bothe AC-Eingänge ein Maximalstrom eingestellt werden. Der Quattro berücksichtigt dann den bereits anliegenden Verbrauch und nutzt lediglich die noch frei Strommenge zur Batterieladung. - Wechselstrom-Eingang AC-in-1 - üblicherweise liegt hier der Generator - kann über DIP-Schalter, VE.Net oder den PC so eingestellt werden, dass keine Überlastung des Generators eintreten kann.
- Wechselstrom Eingang AC-in-2 kann ebenen auf einen festen Maximalwert eingestellt werden. Bei mobilen Anwendungen (Boote, Fahrzeuge) wird allerdings üblicherweise eine variable Einstellung mit dem Multi Control Panel bevorzugt. So kann der maximale Landstrom den verfügbaren Werten einfach angepasst werden.
PowerAssist - Erweiterte Produktions-Möglichkeiten von Bordgenerator und Landanschluss: die Quattro „Co-VerSORPGUNG"
Der Quattro wird parallel zu Landstrom und Bordgenerator betrieben. Ein Stromausfall wird automatisch kompensiert: der Quattro nimmt fehlenden Strom aus der Batterie! Bei Stromüberschuss wird die Batterie geladen.
Drei programmierbare Relais
Der Quattro verfugt über drei programmierbare Relais. Die Relais können jedoch für zahlreiche andere Funktionen wie z. B. als Generator-Startrelais umprogrammiert werden.
Zwei programmierbare analoge/digitale Eingangs-/Ausgangs-Ports
Der Quattro verfugt über 2 analoge/digitale Eingangs-/Ausgangs-Ports.
These Ports lessen sich für verschiedene Zwecke nutzen. Eine Anwendung besteht in der Übertragung mit dem BMS einer Lithium-Ionen-Batterie.
Frequenzverschiebung
Wenn Solar-Wechselrichter an den Ausgang eines Multis oder Quattro's angeschlssen werden, wird die überschussige Solarenergie zum Aufladen der Batterien verwendet. Nachdem die Konstantspannung erreicht wurde, schaltet der Multi bzw. Quattro den Solar-Wechselrichter ab, indem er die Ausgangsfrequency um 1 HZ verschiett (zum Beispiel von 50Hz auf 51Hz ). Nachdem die Batteriespannung leicht gefallen ist, wird auf die normale Frequenz zurückgeschaltet und die Solar-Wechselrichter werden wieder eingeschaltet.
Eingebauter Batterie-Monitor (optional)
Die ideale Lösung für Multis oder Quattros, die Teil eines Hybrid-Systems bilden (Diesel-Generator, Wechselrichter/Ladegeräte, Akkus und alternative Energie). Der eingebaute Batterie-Monitor kann so eingestellt werden, dass er den Generator ein- und ausschaltet.
- Einschalten bei einem vorgegebenen Prozentsatz des Entladungsgrades, und/oder
- Einschalten (mit einer vorgegebenen Verzögerung) bei einer vorgegebenen Batteriespannung, und/oder
-Einschalten (mit einer vorgegebenen Verzogierung) bei einem vorgegebenen Lastgrad.
-Ausschalten bei einer vorgegebenen Batteriespannung, oder - Ausschalten (mit einer vorgegebenen Verzögerung) nach dem die Konstantstromphase abgeschlossen wurde, und/oder
-Ausschalten (mit einer vorgegebenen Verzogierung) bei einem vorgegebenen Lastgrad.
Solarenergie
Der Quattro ist auch bei Nutzung von Solarenergie sehr wertvoll. Dies gilt sowohl für autonome als auch für Netz-unmittelte Systeme.
Notstrom oder Unabhängigkeit bei Ausfall des Stromnetzes
Häuser und auch großere Gebäude mit Solamodulen oder kleinen kombinierten Kraft-Wärme Anlagen oder andere nachhaltigen Energiequellen erzeugen oft genüglich Energie, um zusätzlich wichtige Geräte zu versorgen bei einem Netzausfall zu versorgen (Heizungs-Umlauf-Pumpen, Kühlschrank, Tiefkühltruhe, Internet PC etc.). Leider fallen die netzgekoppelten Solamodule und/oder keinen Kraft-Wärme-Anlagen ebenfalls aus, sobald das Stromnetz versagt. Mit einem Quattro und einen Batterien kann diese Problem auf einfache Art und Weise gelöst werden: Der Quattro kann bei Netzausfall Eratszstrom bereitstellen. Wenn die erneuerbaren Quellen im Normalbetrieb überschüssigen Strom produzieren, kann der Quattro diesen in den Batterien speichern, um dann bei einer Störung das System damit zu unterstützen.
Programmierung mit DIP-Schaltern, dem VE.Net Paneel oder dem PC
Der Quattro wird einsatzbereit gefleert. Im Bedarfsfall gibt es drei Moglichkeiten fur Einstellungsänderungen:
- Die wichtigsten Änderungen (einschließlich Parallelbetrieb von bis zu drei Einheiten sowie Drei-Phasenbetrieb) können sehr einfach mit den DIP-Schaltern am Quattro vorgenommen werden.
- Alle Einstellungen mit Ausnahme des Multifunktionsrelais können auch mit dem VE.Net Paneel verändert werden.
- Alle Einstellungen können auch am PC mit der kostenlosten Konfigurations-Software gemacht werden. (Software kostenlos über www.victronenergy.com).
2.2 Batterieladegerat
Adaptive 4-stufige Ladekennlinie: „Bulk“ (Konstantstromphase) - „Absorption“ (Konstantspannungsphase) - „Float“ (Ladeerhaltungsspannungssphase)- „Storage“ (Lagermodus)
Das durch Mikroprozessoren gesteuerte Batterieladungssystem kann den unterscheidlichen Batteriebauarten angepasst werden. Der Ladeprocess wird über eine adaptive Steuerung der Batterienutzung angepasst.
Die richtige Lademenge: variable Konstantspannungssphase
Bei nur geringen Entladungen wird die Konstantspannungzeit reduziert, um eventueller Überladung und damit verbundener stärkerer Gasentwicklung vorzubeugen. Andererseits wird nach einer Tiefentladung die Konstantspannungsphase automatisch so verlangert, dass wieder eine Volladung erreicht wird.
Verhinderung von Schaden durch übermäßige Gasung: Der BatterySafe-Modus
Um die Ladezeit zu verkurzen, wird ein möglichst hoher Ladestrom in Verbindung mit einer hohen Konstantspannung angestrebt. Damit aber eine übermäßige Gasentwicklung gegen Ende der Konstantstromphase vermieden wird, wird die Geschwindigkeit des Spanningsanstiegs begrenzt, sobald die Gasungsspannung erreicht wird.
Weniger Wartung und Alterung im Ruhezustand der Batterie: der Lagermodus
Der Lagermodus wird immer dann aktiviert, wenn innerhalb von 24 Stunden keine Entladung erfolgt ist. Im Lagerungsmodus wird die Laderhaltungsspannung dann auf 2,2 V/Zelle (13,2 V für eine 12 V-Batterie) gesenkt, um Gasentwicklung und eine Korrosion an den positiven Platten zu minimieren. Einmal pro Woch weird die Spannung auf den Level der Gasungsspannung erhöht. Dadurch wird eine Art Ausgleichsladung erziert, die die Elektrolyschtigung und die Sulfatierung - die beiden Hauptgrunde für vorzeitigen Batterieausfall - verhindert.
Zwei Gleichstromausgabe zum Laden von zwei Batterien
Der Haupt-Gleichstromanschluss kann die Versorgung des kompletten Ausgangsstroms übernehmen. Der zweite Ausgang - z.B. zur Ladung der Starterbatterie - ist auf 4 A und eine gingfugig niedrigere Ausgangsspannung eingestellt.
Veränderung der Lebensdauer der Batterie: Temperaturkompensation
Der Temperatursensor (mit dem Produkt mitgeliefert) dient zur Reduzierung der Ladespannung bei Anstieg der Batterietemperatur. Dies istalanders bei wartungsfreien Batterien von Bedeutung, da mit thisem Sensor eine Austrocknung durch Überladung verhindert wird.
Batteriespannungsfuhler: die richtige Ladespannung
Ein Spanningsverlust aufgrund des Kabelwiderstands lasst sich durch die Verwendung der Spannungssensor-Vorrichtung kompensieren. Damit wird die Spannung direkt am DC Bus oder an den Batterieanschlüssen gemessen.
Mehr zu Batterien und deren Ladung
Unser Buch „Energy Unlimited" (Unbegrenzt Energie) bietet weitere Informationen zu Batterien und Batterieladung. Es ist kostenlos auf unserer Website erhältlich (siehe www.victeronenergy.com -> Support & Downloads -> General Technical Information). Nähere Einzelheiten über die adaptive Ladekennlinie finden Sie unter „Technische Daten" auf unserer Website.
2.3 Eigenverbrauch - Speichersysteme für Solarenergie
Wenn der Multi/Quattro in einer Konfiguration verwendet wird, die Energie zurück in das Netz einspeist, ist es notwendig, für die Einhaltung der Anschlussbedingungen zu sorgen. Dies erfolgt durch die Auswahl der entsprechenden Anschlussbedingungen bei den Länderinstellungen mithilfe des VEConfigure Tools.
Auf diese Weise kann der Multi/Quattro die örtlichen Vorschriften einhalten.
Nach dem die entsprechenden Anschlussbedingungen festgelegt wurden, können diese bzw. einzeln ihrer Parameter nur noch mithilfe eines Passwordes deaktiviert oder verändert werden.
Werden die örtlichen Anschlussbedingungen vom Multi/Quattro nicht Unterstützung, sollen ein externes zertifiziertes Interfacegerat verwendet werden, um den Multi/Quattro an das Stromnetz anzuschlieben.
Der Multi/Quattro kann auch als bidirektonaler Wechselrichter verwendet werden, der parallel zum Netz in Betrieb ist und in ein kundenspezifisches System integriert wird (PLC oder anderes), das den Regelkreis und die Netzmessungen regelt. Siehe auch: http://www.victronenergy.com/live/system integration:hub4_grid_parallel
Besonderer Hinweis für Kunden in Australien: IEC62109.1 Zertifizierung und CEC Genehmigung für die netzunabhängige Verwendung impliziert NICHT die Genehmigung für nettgekoppelte Anlagen. Es sind außer der IEC 62109.2 und AS 4777.2.2015 Zertifizierung noch weitere Zertifizierungen erforderlich, bevor ein nettgekoppeltes System installiert werden kann.itte beachten Sie die Website des Clean Energy Councils bezuglich der aktuellen Genehmigungen.
3. BETRIEB
3.1 "On/off/Charger Only-Schalter"
Nach dem Einsatzen (Schalter „on") ist das Gerät betriebsbereit. Der Wechselrichter arbeitet und die LED-Anzeige „inverter on" leuchtet auf.
Spannung, die am "AC-in"-Anschluss, dem Wechselstromanschluss anliegt, wird zunachst überprüft und, wenn innerhalb der Spezifizierung befinden, zum "AC-out"-Anschluss, dem Wechselstromverbraucheranschluss durchgeschaltet. Der Wechselrichter wird ausgeschalten, die LED-Anzeige „mains on" leuchtet und das Ladegerät nimmt den Betrieb auf. Je nach momentan zutreffendem Ladezustand leuchten die LED-Anzeigen der Konstantstrom-(",bulk")Phase, der Konstantspannungs- (absorption")Phase oder der Laderhaltungs-(",float")Phase.
Wenn die Netzspannung am „AC-in" Anschluss als zu hoch oder zu tief befinden wird, schaltet sich der Wechselrichter ein. Wenn der Frontschalter auf „charger only" (nur Ladegerät) gestellt wird, schaltet sich nur das Ladegerät des Quattro ein (sofern Netzspannung vorhanden ist). In this Modus wird die Eingangsspannung zum Wechselstromverbraucherausgang „AC out" durchgeschaltet.
HINWEIS: Wenn Sie das Gerät nur zum Laden nutzen, sollen den Sie darauf achtenden der Schalter immer in der Position "charger only" steht. Das verhindert, dass sich im Falle eines Stromausfalls der Wechselrichter einschaltet und ihre Batterien entlagen.
3.2 Fernbedienung
Die Fernbedienung wird mit einem Drei-Wege-Schalter oder über das Multi Control Panel ermöglich. Das Multi Control-Panel hat einen einfachen Drehknopf, mit dem der Maximalstrom am AC Eingang eingestellt werden kann: Weitere Einzelheiten finden Sie auch unter PowerControl und PowerAssist im vorgen Abschnitt 2.
3.3 Ausgleichsladung und erzwungene Konstantspannung
3.3.1 Ausgleichsladung
Traktions-Batterien müssen regelmäß nachgeladen werden. Bei dieser Ausgleichsladung oder „Egalisierung“ ldet der Quattro mit erhöherter Spannung über eine Stunde (1 V höher als Konstantspannung bei 12 V, und 2 V darüber bei 24 V Batterien). Der Ladestrom ist damit auf 1/4 des eingestellen Wertes begrenzt. Die LED-Anzeigen „bulk“ und „absorption“blinken abwechselnd.

Während einer Ausgleichsladung wird eine höhere Ladespannung abgegeben als die meisten Gleichstromverbraucher vertragen konnen. Sie müssenDMAher erst abgeschaltet werden, bevor mit der Ausgleichsladung begonnen wird.
3.3.2 Erzwungene Konstantspannung
Manche Betriebsweisen erfordern es, die Batterie fur einen bestimmten Zeitraum mit konstanter Spannung zu laden. In this Modus wird die Konstantspannung uber ein festgesetztes Zeitinterval beibehalten. Die „absorption“ LED brennt.
3.3.3 Aktivierung von Ausgleichsladung und erzwungener Konstantspannungssphase
Der Quattro kann sowohl über die Fermbedienung als auch mit dem Frontschalter am Gehäuse in diese Betriebsarten geschalte werden. Voraussetzung ist, dass das alle Schalter auf „on“ stehen und kein Schalter auf „charger only“ eingestellt ist.
Wenn der Quattro in dieser Betriebsart arbeiten soll, ist die nachstehende Anweisung zu befolgen.
Falls der Schalter innerhalb der geforderten Zeit nicht in der gewünschten Position ist, kann er noch einmal schnell umgeschaltet werden. Dies hat dann keinen Einfluss auf den Ladezustand.
HINWEIS: Das unten beschriebene Umschalten von „on“ auf „charger only“ und darüber musc schnell geschehen. Dabei muss der Schalter so umgelegt werden, dass die mittlere Stellung „übersprungen“ wird. Wenn der betreffende Schalter auch nur kurz in Stellung „off“ steht, kann sich das Gerat ausschalten. In dieser Fall müssen Sie wieder bei Schritt 1 beginnen. Eine gewisse Eingewohnung ist erforderlich insbesondere dann, wenn der Gehäuse-Frontschafter am Compact benutzt wird. Die entsprechende Bedienung mit dem Fernbedienpaneel ist einfacher.
Einstellung:
- Achten Sie darauf, dass alle Schalter (also Frontschalter, Fernbedienungsschalter oder Remote Control-Schalter, sofern vorhanden) auf "on" stehen.
- Die Ausgleichsladung oder die erzwungene Konstantspannungssphase sind nur dann Sinnvoll, wenn die vorausgegangene Normalladung vollständig abgeschlossen wurde (die „float" Anzeige ist aktiv).
Zur Aktivierung:
a. den Schalter zug von "on" auf "charger only" umstellen. Den Schalter 12 bis 2 Sekunden lang in dieser Stellung belassen.
b. den Schalter zugig von „charger only" zurück auf „on" schalten undihn dann 12 bis 2 Sekunden lang in dieser Stellung belassen.
c. den Schalter noch einmal zügig von „on" auf „charger only" umstellen und他们在 dieser Stellung belassen. - Am Quattro (und, bei Anschluss an das MultiControl Panel) blinken die drei LEDs „Bulk“, „Absorption“ und „Float“ jetzt fünflmal.
- Danach leucht den die LED-Anzeigen „Bulk", „Absorption" und „Float" jeweils 2 Sekunden lang.
a. Wenn der Schalter auf „on" gestellt wird, während die LED-Anzeige „Bulk" leuchtet, wird das Ladegerät in den Ausgleichsladungs-Modus geschickt.
b. Wenn der Schalter auf „on" gestellt wird, während die LED-Anzeige „Absorption" leuchtet, wird das Ladegerät in den Modus „erzwungene Konstantspannungssphase" geschlossen.
c. Wenn der Schalter auf „on" gestellt wird, nach dem die drei LED Sequenz abgeschlossen ist, schaltet sich das Ladegerät in den Modus „float" (Erhaltungsspannung).
d. Wird der Schalter nicht bewegt, verbleiben die Quattros im Modus „charger only" (nur Ladegerät) und schalten auf „float" (Erhaltungsspannung).
3.4 LED Anzeigen und deren Bedeutung

LED aus LED blink
LED brennt
Wechselrichter

Der Wechselrichter ist in Betrieb und Strom flieft zu den Verbrauchern.

Die Nennleistung des Gerätes ist überschritten. Die Überlastanzeige blinkt.

Der Wechselrichter ist wegen Überlast oder Kurzschluss abgeschalte.

Die Batterie ist fast leer.

Der Wechselrichter ist
wegen zu niedriger
Batteriespannung abgeschaltet.

Die Gerätetemperatur hat einen kritischen Wert erreicht.

Der Wechselrichter ist wegen zu hoher Betriebstematur abgeschaltet.

- Abwechselndes Blinken der LEDs weist auf fast leere Batterien und auf gleichzeitige Überlast hin.
- Wenn „overload" und „low battery" gleichzeitig blinken, liegt eine zu hohe Brummspannung am Batterieanschluss vor.

Der Wechselrichter ist wegen zu hoher Brummspannung am Batterieanschluss ausgeschaltet.
Ladegerät
charger
.
mains on
bulk
O
absorption
。
float
on
off
charger only
inverter
inverter on
O overload
low battery
temperature
Die Wechselsspannung an Eingang
AC-in-1 oder
AC-in-2 ist durchgeschaltet und das
Ladegerät befindet sich im
Konstantstrommodus (· ,bulk^a)
charger
mains on
bulk
absorption

on
off
charger
only
inverter
inverter on
overload
low battery
temperature
Die Wechselspannung an Eingang
AC-in-1 oder
AC-in-2 ist durchgeschaltet. Das
Geratladt,chodostdie
eingestelle Absorptionsspannung
noch nicht erreicht (Batterie-SchutzModus).
O
float
charger
mains on
O
bulk
absorption
。
float

off
charge
only
inverter
inverter on
O overload
low battery
temperature
Die Wechselsspannung an Eingang
AC-in-1 oder
AC-in-2 ist durchgeschaltet und das
Ladegerät befindet sich im
Konstantspannungsmodus
("absorption").
charger
mains on
。
bulk
。
absorption
float
on
off
charger
only
inverter
inverter on
O overload
low battery
temperature
Die Wechselspannung an Eingang
AC-in-1 oder
AC-in-2 ist durchgeschaltet und das
Ladegerat befindet sich im
Erhaltungsspannings- oder
Lagermodus ("float" bzw. "storage").
charger
mains on

bulk

absorption
。
float

on
off
charger
only
inverter
O
inverter on
O
overload
。
low battery
0
temperature
Die Wechselspannung an Eingang
AC-in-1 oder
AC-in-2 ist durchgeschaltet und das
Ladegerät befindet sich im
Ausgleichsmodus (equalisation")
Spezielle Anzeigen
Mit begrenzter Eingangsstrom eingestellt.

Erfolgnt nur bei deaktivierter PowerAssist-Funktion Die Wechselspannung an Eingang AC-in-1 oder AC-in-2 ist durchgescheltet. Der Eingangswechselsstrom entspricht der anliegenden Belastung. Das Ladegerat ist auf O A heruntergeregt.
Zulieferfungkction aktiviert

Die Wechselspannung an Eingang AC-in-1 oder AC-in-2 ist durchgeschalte. Die Belastung istHigher als die auBere Netzleistung.Der Wechselrichter schaltet zu,um den fehlenden Strom beizulefern.
Die neuesten und aktuellsten Informationen über die Blink-Codes finden
Sie in der Victron Toolkit App.
Klichen Sie auf den QR-Code oder scannen Sie him ein, um zur Seite
Support und Downloads/Software von Victron zu gelangen.

4. EINBAU

Dieses Produkt darf nur durch qualifiziertes Fachpersonal eingebaut werden.
4.1 Einbauort
Das Gerät soll an einem trockenen und gut belüfteten Platz möglichst nahe zur Batterie installiert werden. Ein Abstand von ca.10 cm sollen aus Kühlungsgründen um das Gerät herum frei bleiben.
Übermögig hohe Umgebungstemperatur führt zu:
- Verkürzter Lebensdauer
- niedrigerem Ladestrom
- Reduzierter Spitzenkapazität oder Abschaltung des Gerätes.
Das Gerätarf auf keine Fall direkt über den Batterien eingebaut werden.
Der Quattro ist für Wandumontage geeignet. Es muss ein fester Untergrund vorhanden sein, der dem Gewicht und den Maßen des Produkts angemessen ist (z. B. Beton oder Mauerwerk). Ein entsprechender Haken und zwei Löscher sind hierfür an der Rückwand vorhanden (siehe Anhang G). Das Gerät kann sowohl vertikal als auch horizontal befestigt werden. Vertikalmontage wird aus Kühlungsründen bevorzugt.
VORSICHT
Bei der Integration von Wechselrichtern/Ladegeräten mit Generatoren in einem Gehäuse (Hybridgeneratoren) ist die Verwendung von Stödbämpfern obligatorisch.
Sie verringern das Risiko von Schaden am Wechselrichter/Ladegerät, indem sie die Betriebsnergie des Generators absorbieren und so die Lebensdauer der Komponenten verlangem.
Zu den wichtigen Kriterien für die Auswahl von Stödämpfern gehoren:
Die spezifischen Frequenzbereichen der zu isolierenden Generatorschwingungen.
Die Stoedampfer mussen das Gewicht des Gerats tragen, ohne die Funktionalitat zu beeintrachtigen.
Der Abstand zwischen dem Gerät und der Batterie solls so gering wie möglich sein um Kabelverluste zu minimieren.

Installieren Sie das Gerät in brandsicherer Umgebung.
Stellen Sie safer, dass keine brennbaren Chemikalien.
Plastikteile, Vorhange oder andere Textilien in unmittelbarer Nähe
sind.

Der Quattro hat keine interne Gleichstrom-Sicherung. Eine außer
Sicherung ist vorzusehen.
4.2 Anschluss der Batterie-Kabel
Zur vollen Leistungs-Nutzung des Gerätes müssen Batterien ausreichender Kapazität sowie Batteriekabel mit entspruchendem Querschnitt vorgesehen werden. Um die Batterien vom Quattro zu isolieren, sollen den Sie eine für die Leistung geeignete Trennvorrichtung verwenden.
Siehe Tabelle:
| 12/5000/200 | 24/5000/120 | 48/5000/70 | 24/8000/200 | 48/8000/110 | 48/10000/140 | 48/15000/200 | |
| Empfohlene Batteriekapazität (Ah) | 800-2400 | 400-1400 | 200-800 | 400-1400 | 200-800 | 250 - 1000 | 400 - 1500 |
| Empfohlene DC-Sicherung | 800 A | 400 A | 200 A | 500 A | 300 A | 400 A | 600 A |
| Empfohlene Klemmenquerschnitte (mm2) für + und - Anschluss *, ** | |||||||
| 0 - 5 m*** | 2x 120 mm2 | 2x 50 mm2 | 1x 70 mm2 | 2x 70 mm2 | 2x 50 mm2 | 2x 50 mm2 | 2x 95 mm2 |
| 5 -10 m*** | 2x 95 mm2 | 2x 70 mm2 | 2x 120 mm2 | 2x 95 mm2 | 2x 95 mm2 | 2x 150 mm2 |
- Befolgen Sie die lokalen Installationsregeln.
** Platzieren Sie Batteriekabel nicht in einem geschlossenen Kabelkanal.
*** "2x" bedeutet zwei positive und zwei negative Kabel.
Vorphensweise
Bezüglich der Kabelanschlüsse gehen Sieitte wie folgt vor:

Benutzen Sie zur Vermeidung von Kurzschlüssen einen isolierten
Drehmomentschlüssel!
Maximales Drehmoment: 14 Nm
- Entfernen Sie die Gleichstromsicherung.
- Losen Sie die vier Befestigungsschrauben der unteren Frontplatte des Gehäuses und entfern den sie diese untere Frontplatte.
- Schlieben Sie die Batteriekabel an: + (rot) rechts und - (schwarz) links, verwenden Sie M8-Kabelschuhe. (Siehe Anhang A).
- Ziehen Sie die Befestigungen an, nach dem Sie das mitgelieferte Befestigungsmaterial eingebaut haben.
Ziehen Sie alle Mutterm stramm an, um den Kontaktwiderstand weitestgehend zu reduzieren. - Setzen Sie die Gleichstromsicherung nach Abschluss der Arbeiten wieder ein.
4.3 Anschluss der Wechselstromkabel
Dieses Produkt entspricht der Sicherheitsklasse I (mit Sicherungserding, nur ein TN-S-Erdungssystem ist erlaubt). Eine unterbrechungsfreie Schutzerdung muss an den Klemmen des Wechselstromein- und/oder ausgangs und/oder dem Erdungspunkt am Gehäuse angebracht werden. Beachten Sie die folgenden Hnweise:

Der Quattro ist mit einem Erdungsrelais ausgestattet (siehe Anhang), das den N Ausgang automatisch mit dem Gehäuse verbindet, wenn keine äußere Wechselspannung anliegt. Wenn eine externe Wechselspannung anliegt öffnet das Erdungsrelais und das Eingangssicherheitsrelais schließt (Relais H in Anhang B). Das gewährleistet ein sicheres Arbeit des in den Wechselstromausgangskreis zu schaltenden Fehlerstrom-(FI)-Schalters.
- Bei festem Einbau kann die unterbrechnungsfreiere Erdung durch den Erdleiter am Wechselstromeingang gewährleistet werden. Andernfalls muss das Gehäuse geerdet werden.
- In einer ortsveränderlichen Installation (Netzanschluss über ein Landanschlusskabel) Goes the Erdung verloren, wenn das Landanschlusskabel nicht eingesteckt ist. Hier muss das Gehäuse mit dem Fahrzeugchassis oder dem Bootsrumpf leitend verbunden werden.
- Verwenden Sie für alle Wechselstromanschlüsse M6-Kabelschuhe
- Bei Schiffen ist die zuvor beschriebene Verbindung jedoch nicht empfehlen, da sie zu galvanischer Korrosion führen kann. Mit einem Trenntransformator kann das vermieden werden.
Der Umrichter ist mit einem Netzfrequenz-Trenntransformator ausgestellt. Dadurch wird die Möglichkeit eines Gleichstroms an jedem AC-Anschluss ausgeschlossen. Daher können RCD's vom Typ A verwendet werden. Der RDC muss den Normen IEC 61008-1 oder IEC 61009-1 oder den Normen AS/NZS 61800.1 und AS/NZS 61009.1 entsprechen..
AC-in-1 (siehe Anhang A, Maximales Drehmoment: 7 Nm)
Wenn an thisem Anschluss Wechselspannung anliegt, wird der Quattro diese annehmen. Normalerweise soll hier der Generator angeschlossen werden. Eine geeignete und leicht zugangliche Trennvorrichtung muss in die feste Verkabelung integriert sein.
Der Eingang AC-in-1 muss durch eine Sicherung oder einen magnetischen Schutzschalter, der mit 100 A oder weniger bemessen ist, geschützt werden. Der Kabeldurchmesser muss entsprechend bemessen sein. Wenn die Eingangswechselstromversorgung kleiner bemessen ist, so muss die Sicherung bzw. der Schutzschalter auch entsprechend kleiner bemessen sein.
AC-in-2 (slehe Anhang A, Maximales Drehmoment: 7 Nm)
Wenn an thisem Anschluss Wechselspannung anliegt, wird der Quattro diese annehmen, es sei dess, es liegt auch Spannung an
AC-in-1 an. Der Quattro wählt dann automatisch AC-in-1. Prinzipiell soll AC-in-2 die Netzspannung oder der Landanschluss übernehmen.
Der Eingang AC-in-2 muss durch eine Sicherung oder einen magnetischen Schutzschalter, der mit 100 A oder weniger bemessen ist, geschützt werden. Der Kabeldurchmesser muss entsprechend bemessen sein. Wenn die Eingangswechselstromversorgung kleiner bemessen ist, so muss die Sicherung bzw. der Schutzschalter auch entsprechend kleiner bemessen sein.
Hinweis: Der Quattro startet möglicherweise nicht, wenn Wechselstrom nur an AC-in-2 vorhanden ist und die Gleichstrom-Batteriespannung 10% oder noch mehr unter dem Nennwert liegt (bei weniger als 11 Volt im Falle einer 12 Volt-Batterie).
Lösung: Schlieben Sie Wechselstrom an AC-in-1 an oder laden Sie die Batterie auf.
AC-out-1 (siehe Anhang A, Maximales Drehmoment: 7 Nm)
Das Wechselstrom-Ausgangskabel kann direkt am vorgesehenen Anschlussblock „AC-out" angeschlossen werden. Mit seiner PowerAssist-Funktion kann der Quattro bis zu 10 kVA (das heißt 10,000 / 230 = 43 A) in Zeiten starker Spitzenstromanforderungen zum Ausgang beitragen.
Zusammen mit einem maximalen Eingangsstrom von 100 A bedeutet das, dass der Ausgang bis zu 100 + 21 = 121 A (5 kVA Modellen), 100 + 35 = 135 A (8 kVA Modellen), 100 + 43 = 143 A (10 kVA Modellen) und 100 + 65 = 165 A (15 kVA Modellen) liefern kann.
Ein Fehlerstromschafter und eine Sicherung oder ein Schutzschalter, die so bemessen sind, dass sie die erwartete Last aushalten können, müssen mit dem Ausgang in Reihe geschellt werden. Der Kabeldurchmesser muss entsprechend angepasst sein. Die maximale Nennleistung der Sicherung bzw. des Schutzschalters ist 125 A (5 kVA Modellen), 135 A (8 kVA), 143 A (10 kVA) bzw. 165 A (15 kVA).
AC-out-2 (siehe Anhang A, Maximales Drehmoment: 7 Nm)
Es gibt es einen zweiten Ausgang, der seine Verbraucher im Fall von Batteriebetrieb jeder ochschnittet. Hier werden Geräe angeschlossen, die nur in Betrieb sein sollen, wenn Wechselstrom über AC-in-1 oder AC-in-2 vorhanden ist (z. B. Elektroboiler oder Klimaanlagen). Die am AC-out-2 angeschlossenen Verbraucher werden sofort abgeschaltet, wenn der Quattro auf Batteriebetrieb umschaltet. Nachdem am AC-in-1 oder AC-in-2 Wechselstrom verfügbar ist, werden die an AC-out-2 angeschlossenen Verbraucher mit einer Verzögerung von ungebär 2 Minuten wieder eingeschaltet. Dies ermöglich es einem Generator, sich zu stabilisieren. Der AC-out-2 kann Verbraucher bis zu 50 A unterträgen. Ein Fehlerstromschafter und eine Sicherung, die mit maximal 50 A bemessen ist, muss mit dem AC-out-2 in Serie geschalte werden.
Vorphensweise
Verwenden Sie dreiadriges Kabel. Die Anschlussklemmen sind eindeutig gekennzeichnet:
PE: Erdung
N: Nulleiter
L: Phase/stromfuhrender Leiter
4.4 Anschlussoptionen
4.4.1 Starterbatterie (Anschlussklemme E, siehe Anhang A)
Der Quattro hat einen Anschluss zum Laden einer Starterbatterie. Der Ausgangsstrom ist auf 4 A begrenzt. (nicht verfügbar bei 48 V Modellen)
4.4.2 Spannungsfuhler (Voltage sense) (Anschlussklemme E, Anhang A)
Zur Kompensation möglicher Kabelverluste während des Ladens können zwei entspruchende Messfuhrlerverbindungen zur Spannungsmessung direkt an den Batteriepolen angeschlossen werden. Der Querschnitt sollte mindestens 0,75mm^2 betragen.
Der Quattro kann während des Ladens einen Spannungsabfall von bis zu 1 V je Pol kompensieren. Falls der Spannungsbfall,) grOber als 1 V zu werden droht, wird der Ladestrom soweit zuruckgenommen, dass ein Abfall von mehr als 1 V vermieden wird.
4.4.3 Temperatursensor (Anschlussklemme E, Anhang A)
Für die Temperatur-Kompensation beim Laden muss der mitgelieferte Temperaturfuhler angeschlossen werden. Der Sensor ist isoliert und muss am Minuspol der Batterie angeschlossen werden.
4.4.4 Fernbedienung
Die Fernbedienung des Quattro ist auf zweierlei Art möglich:
-
Mit einem außen angebrachten Schalter (Schalteranschluss H, beachten Sie hierzu Anhang A). Der Quattro-Hauptschalter muss auf „on“ stehen.
-
Mit dem Fernbedienungspaneel (Anschluss an einem der beiden RJ48 Kontakte B, siehe Anhang A). Der Quattro-Hauptschalter muss auf „on" stehen.
Mit dem Fernbedienungspaneel kann lediglich die Strombegrenzung von AC-in-2 eingestellt werden (in Bezug auf PowerControl und PowerAssist).
Die Strombegrenzung von AC-in-1 kann mit DIP Schaltern oder mit entsprechender Software eingestellt werden.
Es kann nur eine Fernbedienung angeschlossen werden, d. h. entweder ein Schalter oder ein Fernbedienpaneel.
4.4.5. Programmierbare Relais (Anschluss I und E (K1 und K2)), siehe Anhang A.
Der Quattro verfügbar über drei programmierbare Relais. Das Relais, das Anschluss steuert, ist als Alarm-Relais eingestellt (Standard-Einstellung). Diese Relais kann für zahlreiche andere Funktionen wie z. B. zum Starten eines Generators (VEConfigure-Software erforderlich) umprogrammiert werden.
4.4.6 Zusätzlicher Wechselstromausgang (AC-out-2)
Neben dem üblichen unterbrechungsfreien Ausgang (AC-out-1) gibt es einen zweiten Ausgang (AC-out-2), der jeder im Fall von Batteriestromversorgung abschelt. Beisiel: ein Warmwasserboiler oder eine Klimaanlage, der bzw. die ausschließlich mit Land- oder Generatorsstrom arbeiten soll.
Im Fall von Batteriestromversorgung wird AC-out-2 sofort abgeschelt. Nachdem die Wechselstromversorgung wieder verfügbar ist, wird der AC-out-2 mit einer Verzögerung von 2 Minuten wieder angeschlossen. Hierdurch kann ein Generator sich erst stabilisieren, bevor ein starker Verbraucher angeschlossen wird.
4.4.7 Parallel-Schaltung (siehe Anhang C)
Mehrere identische Quattro-Geräte können parallel geschättet werden. Hierzu müssen die Geräte mit einem Standard RJ45 UTP Kabel verbunden werden. Das so geschaltete System (Geräte und eventuell ein Bedienungspaneel) muss dann neu konfiguriert werden (siehe Abschnitt 5).
Bei Parallelschaltung ist Folgenden zu beachten:
- Es können maximal 6 Geräte parallel betrieben werden.
- Es können nur gleiche Geräte mit identischen Leistungsdaten parallel geschalteit werden.
-Ausreichende Batteriekapazitat muss gegeben sein.
Die Gleichstrom-Anschlusskabel zu den Geräten müssen gleich lang und von gleichem Querschnitt sein. - Falls ein positiver und ein negativer Gleichstrom-Verteilerpunkt gewählt werden, muss der Querschnitt zwischen dem Gleichstrom-Verteilerpunkt und den - Batterien weniger stens der Summe der erforderlichen Querschnitte zwischen dem Gleichstrom-Verteilerpunkt und den Quattro-Geräten entsprechen.
- Bauen Sie die Quattros so nahe wie möglich zueinander ein, lessen Sie aber mindestens 10 cm Belüftungsraum geben, über und unter den Geräten frei.
- UTP-Kabel müssen zwischen den Einheiten (und u.U. dem Fernbedienungspaneel) direkt angeschlossen werden. Verbindungs-/Splitter-Dosen sind nicht zulässig.
- Im System muss lediglich ein Batterie-Temperatursensor eingebaut werden. Falls die Temperatur mehrerer Batterien erfasst werden soll, können Sie auch die Sensoren anderer Quattroros im System anschlieben (max. 1 Sensor je Quattro). Die Temperaturkompensation während der Ladung besteht sich nach dem Sensor, der die hochste Temperatur anziegt.
- Der Spannungssensor muss beim „Master“-Gerät angeschlossen werden (siehe auch Absatz 5.5.1.4).
- Esarf nur eine Fermbedienung (Paneel oder Schalter) im Systemvorhanden sein.
4.4.8 Dreiphasen-Schaltung (Siehe Anhang C)
Der Quattro kann auch in Dreiphasen-Ypsilon (Y)-Konfiguration betrieben werden. Hierzu werden die Einheiten mit Standard RJ45 UTP Kabeln verbunden (wie im Parallelbetrieb). Das System (Geräte und u.U. ein Fernbedienungsspaneel) muss anschließend konfiguriert werden (siehe auch Abschnitt 5).
Voraussetzungen gemäß Abschnitt 4.4.7
Hinweis: Der Quattro eignet sich nicht für eine Drei-Phasen-Delta (Δ)-Konfiguration.
5. Konfiguration

-
Veränderungen von Einstellungen sollen nur durch qualifizierte Fachkräfte vorgenommen werden.
-
Lesen Sie vor Einstellungenänderungen sorgfältig die Anweisungen.
-
Wahrend der Einstellarheiten mussen die Gleichstromsicherungen in den
Batterieleitungen entfernt werden.
5.1 Standardeinstellung: betriebsbereit
Der Quattro wird mit Standardeinstellungen geliefert. Diese sind üblicherweise für Einzelgerätbetrieb ausgelegt.
Hieran braucht bei Einzelgerätbetrieb nichts verändert werden.
Achtung: Mochlicherweise stimmte Standard-Ladspannung nicht mit der ihrer Batterien überein! Lesen Sie deshalb sorgfältig die Batteriedokumentation und Fragen Sie diesbezüglich ihren Lieferanten.
Quattro Standard-Werkseinstellungen
Wechselrichterfrequenz
Eingangsfrequenzbereich
Eingangsspannungsbereich
Wechselrichterspannung
Einzelbetrieb / Parallelbetrieb / 3-Phasenbetrieb
Ladegerat ein/aus ein
Ladekennlinie
Ladestrom
Batterietyp
Automatische Ausgleichsladung
Konstantspannung 14,4/28,8/57,6 V
Konstantspannungsdauer
Ladeerhaltungsspannung
Lagerspannung
Wiederholte Konstantspannungsdauer
Wiederholungsinterval Konstantspannungsphase
Konstantstrom-Sicherung
Generator (AC-in-1) / Landstrom (AC-in-2)
UPS Funktion
Dynamische Strombegrenzung
WeakAC
BoostFactor
Programmierbares Relais (3x)
PowerAssist
Analoge/digitale Eingangs-/Ausgangs-Ports
Frequenzverschiebung
Eingebauter Batterie-Monitor
50 Hz
45-65 Hz
180-265 VAC
230 VAC
Einzelbetrieb
aus
vierstufig, adaptiv mit BatterySafe-Modus
75% vom Maximal-Ladestrom
Victron Gel Tiefentladbar (Victron AGM Tiefentladbar ebenfalls geeignet) aus
bis 8 Std. (abhängig von der Konstantstromdauer)
13,8/27,6/55,2V
13,2 V (nicht regulierbar)
1 h.
7 Tage
ein
50 A/16 A (Standardeinstellung, regulierbare Strombegrenzung für
PowerControl- und
PowerAssist-Funktionen)
ein
aus
aus
2
Alarmfunktion
ein
programmierbar
aus
optional
5.2 Erläuterungen zu den Einstellungen
Nicht selbsterklärende Einstellungen werden nachstehend kurz erklär. Weitere Informationen finden Sie in den Konfigurationsprogrammen (siehe auch Abschnitt 5.3)
Wechselrichter-Frequency
Ausgangsfrequency, wenn kein Wechselstrom am Eingang anliegt.
Einstellbar: 50 Hz; 60 Hz
Eingangsfrequencybereich
Der Eingangsfrequencybereich gibt die zulässigen Frequen an. Innerhalb dieser Bereiche synchronisiert der Quattro die auf AC-in-1 (Vorzugsanschluss) oder auf AC-in-2 anliegenden Spannungen. Die Ausgangsfrequency entspricht nach der Synchronisation der Eingangsfrequency.
Einstellbar: 45 - 65 Hz; 45 - 55 Hz; 55 - 65 Hz.
Eingangsspannungsbereich
Der Eingangsspannungsbereich gbt die zulässigen Spannungen an. Innerhalb dieser Bereiche synchronisiert der Quattro die auf AC-in-1 (Vorzugsanschluss) oder auf AC-in-2 anliegenden Spannungen. Nachdem das Rückleitungsrelais geschlossen wurde, ist die Ausgangsspannung gleich der Eingangsspannung.
Einstellbar:
Einstellbare Werte Untergrenze: 180 / 230 V
Einstellbare Werte Obergrenze: 230 / 270 V
Anmerkung: Die standardmäßige Einstellung der Untergrenze von 180 V ist für den Anschluss an eine schwache Netzstromversorgung oder an einen Generator mit instablem AC-Ausgang ausgerichtet. Diese Einstellung kann zu einer Systemabschaltung führen, wenn ein „bürstenloser, eigenerregter, Wechselstromsynchron generator mit externer Spanningsregelung" (synchroner AVR-Generator) angeschlossen ist. Die meisten Generatoren, die mit 10 kVA oder mehr bemessen sind, sind synchrone AVR-Generatoren. Das Abschalten wird eingeleitet, wenn der Generator angehalten wird und die Drehzahl herabgesetzt wird während die automatische Spanningsregelung (AVR) gleichzeitig „versucht“, die Ausgangsspannung des Generators auf 230 V zu halten.
Die Lösung hierfür besteht in der Anhebung der Einstellung der Untergrenze auf 210 VAC (der Ausgang von AVR Generatoren ist im Allgemeinen sehr stabil). Man kann aber auch den Quattro vom Generator trennen, wenn ein Signal zum Anhalten des Generators gegeben wird (mithilfe eines in Serie an den Generator angeschlossenen Wechselstromschützes).
Wechselrichter-Spannung
Quattro Ausgangsspannung bei Batteriebetrieb:
Einstellbar: 210 - 245 V
Einzelbetrieb / Parallelbetrieb / 2- oder 3-Phasenbetrieb
Mit mehreren Einzelgeräten kann:
- die Gesamtwechselrichter-Leistung erhöht werden (mehrere Gräte in Parallelschaltung)
- ein Spaltphasensystem (nur bei Quattro-Geräten mit 120 V Ausgangsspannung) aufgebaut werden.
- ein Drei-Phasen-System konfiguriert werden.
Hierzu mussen die Einzelgeräte unterinander mit RJ45 UTP-Kabeln verbunden werden. Die Grundeinstellung der Geräte sieht jedoch Einzelbetrieb vor. Daher ist eine Neukconfiguration erforderlich.
Bei Nutzung dieser Einstellung (AES, on") ist der Stromverbrauch bei Nulllast und geringer Belastung um ca. 20% niedriger. Dies wird durch eine gewisse Abflachung der Sinusspannung erreicht. Die Einstellung kann nicht über DIP-Schalter vorgenommen werden. Diese Einstellung ist nur im Einzelgerat-Betrieb möglich.
Such-Modus
Anstelle des AES-Modus kann auch der Such-Modus ausgewählt werden (nur mithilfe von VEConfigure).
Steh der Such-Modus auf „on“, wird der Stromverbrauch bei Nulllastbetrieb um ungebär 70% reduziert. In this Modus schaltet sich der Quattro, wenn er im Wechselrichter-Modus betrieben wird, bei Nulllast bzw. bei nur geringer Last ab und schaltet sich alle zwei Sekunden für einen kurzen Zeitraum wieder ein. Überschreitet der Ausgangsstrom einen eingestallenten Grenzwert, nimmt der Wechselrichter den Betrieb wieder auf. Ist dies nicht der Fall, schaltet sich der Wechselrichter wieder ab. Die Last-Schwellwerte für „shut down" (abschalten) und „remain on" (eingeschaltet bleiben) lasen sich für den Such-Modus mit VEConfige einstellen.
Die Standard-Einstellungen sind:
Abschalten: 40 Watt (lineare Last)
Einschalten: 100 Watt (lineare Last)
Die Einstellung kann nicht über DIP-Schalter vorgenommen werden. These Einstellung ist nur im Einzelgerät-Betrieb möglich.
Erdungsrelais (siehe Anhang B)
Mit Relais (E) wird der Nulleiter des Wechselstromausgangs am Gehäuse geerdet, wenn die Rückleitungs-Sicherheitsrelais an den AC-in-1 und AC-in-2 Eingangen geöffnet sind. Hierdurch wird die korrekte Funktion der Erdschlussssicherungen an den Ausgängen gewährleistet.
- Die vorgenannte Funktion muss beim Wechselrichterbetrieb abgeschaltet werden, wenn ein ungeerdeter Ausgang benöttigt wird. (Siehe auch Abschnitt 4.5).
Die Einstellung kann nicht über DIP-Schalter vorgenommen werden.
- Sofern erforderlich kann ein externes Erdungsrelais angeschlossen werden (bei Spaltphasysystemen mit einem separaten Spartransformer).
Siehe Anhang A.
Ladekennlinien
Die Grundeinstellung ist die 4-stufige adaptive Ladung im „BatterySafe“-Modus. (Beschreibung in Abschnitt 2). Dies ist die Beste Ladecharakteristik. In den „Hilfe“- Dateien der Konfigurationssoftware werden auch andere Mochigkeiten erwähnt.
Die Grundeinstellung kann über die DIP-Schalter angewählt werden.
Batterletyp
Die Standardeinstellungen sind bestens geeignet fur die Vicron Gel Deep Discharge, Gel Exide A200 und stationären Rohrenplatten-Batterien (OPzS). These Einstellungen konnen auch fur viele andere Batterien wie z.B. die Vicron AGM Deep Discharge und zahlreiche offene Plattenakkus verwendet werden. Vier Ladespannungen konnen uber die DIP-Schalter eingestellt werden.
Automatische Ausgleichsladung
These Option ist fur Rohnplatten-Traktions-Batterien ausgeegt. Wahrend der Konstantspannungsphase erhöht sich die Spanningsbegrenzung auf 2,83 V/Zelle (34 V bei einer 24 V Batterie), nach dem sich der Ladestrom auf weniger als 10% des eingestellten Maximalwertes verringer hat.
Die Einstellung kann nicht über DIP-Schalter vorgenommen werden.
Bitte beachten Sie auch „Rohrenplatten-Traktions-Batterie-Ladekurve" bei VEConfigure.
Konstantspannungsdauer
These Zeit ist hinsichtlich einer optimalen Ladung von der vorangengangenen Konstantstromzeit (adaptive Ladekennlinie) abhängig. Falls hingegen eine fixierte Ladekennlinie gewährt wird, ist auch die Konstantspannungszeit fixiert. Für die Mehrzahl der Batterien ist eine Konstantspannungsdauer von 8 Stunden richtig. Wenn allerdings zum schellen Laden eine erhöhte Konstantpannung (nur bei „offenen“ Flüssigelektrolyt-Batterien zulässig!) eingestellt wurde, ist eine Verkürzung auf 4 Stunden zu empfehlen. Mit den DIP-Schaltern kann eine Zeit von 4 bis zu 8 Stunden eingestellt werden. Dies ist bezüglich der adaptiven Ladecharakteristik die Maximalzeit.
Lagerspannung, wiederholte Konstantspanningsladung, Wiederholte Konstantspanningsintervalle
Siehe Abschnitt 2. Die Einstellung kann nicht über DIP-Schalter vorgenommen werden.
Konstantstrom-Sicherung
Bei dieser Einstellung (Schalterstellung „on") wird die Konstantstromphase auf max. 10 Stunden begrenzt. Falls eine langere Zeit erforderlich erscheidt, deutet das auf einen Batteriefehler hin (z.B. Zellenkurzschluss). Die Einstellung kann nicht über DIP-Schalter vorgenommen werden.
AC-Eingangsstrombegrenzung AC-in-1 (Generator) / AC-in-2 (Land-/Netzstromversorung)
| Modell | 12/5000/220 24/5000/120 48/5000/120 | 24/8000/200 48/8000/110 | 48/10000/140 48 | 15000/200 |
| Einstellungsbereich PowerAssist | 4 A - 100 A | 11 A - 100 A | 11 A - 100 A | 15 A - 100 A |
Fabrikeinstellung: 50 A für AC1 und 16 A für AC2.
Im Falle von parallel geschalteten Geräten muss der Mindest- bzw.-Höchstwerte mit der Anzahl der parallel geschalteten Geräte multipliziert werden.
UPS Funktion
Wenn these Functionalität eingeschelt ist, schaltet der Quattro praktisch unterbrechnungsfrei auf Wechselrichterbetrieb sobald eine Störung der Eingangsspannung eintritt. Der Quattro kann damit als unterbrechnungsfrei Stromversorgung (UPS-Uninterruptible Power Supply) für empfindliche Geräte wie Computer oder Kommunikationssysteme verwendet werden.
Die Ausgangsspannung vieler kleinerer Generatoren ist früig derart instabil, dass der Quattro immer wieder auf Wechselrichter-Betrieb umschaltet. Deshalb kann diese Funktionallität ausgeschaltet werden. Der Quattro reagiert dann langsamer auf Spanningsabweichungen an AC-in-1 oder AC-in-2. Die Umschaltzeit auf Wechselrichterbetrieb verlangert sich demnach etwas. Dies hat jeder auf die meisten Apparate (Computer, Uhren oder Haushaltsgeräte) keine nachteiligen Auswirkungen.
Empfehlung: Bei fortdauerndem Umschalten oder, wenn der Quattro nicht synchronisiert, sollte die UPS Funktion aus- und zurück auf Wechselrichterbetrieb geschalte werden.
Dynamische Strombegrenzung
Ausgelegt für Generatoren, wobei die Wechselstromspannung durch einen statischen Wechselrichter erzeugt wird (so genannte „Inverter“-Generatoren). Bei dieser Art von Generator wird die Drehzahl herunter geregelt, wenn die Last gering ist: Dadurch werden Gerauschpegel, Treibstoffverbrauch und Verschmutzungsgrad verringigert. Nachteilig ist damit bereits, dass bei plötzlichem Laststieg die Ausgangsspannung stark absinkt oder der Generator ganz ausfält. Zusätzliche Leistung kann erst bei Erreichen der higheren Drehzahl bereitgestellt werden.
Mit entsprechender Einstellung kann der Quattro bei geringer Generatorleistung Zusatzleistung bereitstellen, bis die gewünschte Leistung erreicht ist. So kann der Generator problemlos die erforderliche Drehzahl erreichen.
Auch bei „klassischen" Generatoren wird these Verfahren genutzt, um plötzliche Lastschwankungen better abfangen zu können.
Schwache Wechselstromquelle: „WeakAC“
Starke Verzerrungen der Eingangsspannung können zu Störungen oder soccer zum Ausfall des Ladegerates führen. Mit der Einstellung „WeakAC" akzeptiert das Ladegerät auch stärker verzerrte Spannung auf Kosten einer großeren Stromverzerrung. Empfehlung: Schalten Sie die Funktion „WeakAC" ein, wenn das Ladegerät kaum oder gar nicht ladt (was sehr unwahrscheinlich ist!) Schalten Sie außerdem gleichzeitig die dynamische Strombegrenzung ein und verringn Sie ggf. den maximalen Ladestrom, um eine Überlastung des Generators zu vermeiden.
Hinweis: Ist die Einstellung „WeakAC“ eingeschaltet, wird der maximale Ladestrom um ca. 20% verringert.
Die Einstellung kann nicht über DIP-Schalter vorgenommen werden.
BoostFactor
These Einstellung darf nur nach Rucksprache mit Victron Energy oder einem bei Victron geschulten Spezialisten verändert werden.
Die Einstellung kann nicht über DIP-Schalter vorgenommen werden.
Drei programmierbare Relais
Der Quattro verfügbar über drei programmierbare Relais. Diese Relais können für zahlreiche andere Funktionen wie z. B. als Generator-Startrelais umprogrammiert werden. Die Standardeinstellung des Relais auf Position I (siehe Anhang A, obere rechte Ecke) ist „Alarm".
Die Einstellung kann nicht über DIP-Schalter vorgenommen werden.
Zwel programmierbare analoge/digitale Eingangs-/Ausgangs-Ports
Der Quattro verfugt über 2 analogue/digitale Eingangs-/Ausgangs-Ports.
These Ports lessen sich für verschiedene Zwecke nutzen. Eine Anwendung besteht in der Übertragung mit dem BMS einer Lithium-Ionen-Batterie.
Die Einstellung kann nicht über DIP-Schalter vorgenommen werden.
Frequenzverschlebung
Wenn Solar-Wechselrichter an den Ausgang eines Multis oder Quattros angeschlüssen werden, wird die überschüsse Solarenergie zum Aufladen der Batterien verwendet. Nachdem die Konstantspannung erreicht wurde, schaltet der Multi bzw. Quattro den Solar-Wechselrichter ab, indem er die Ausgangsfrequency um 1 Hz verschiett (zum Beispiel von 50 Hz auf 51 Hz). Nach dem die Batteriespannung nicht gefallen ist, wird auf die normale Freqenz zurecksgeschalt und die Solar
Wechselrichter werden wieder eingeschaltet.
Die Einstellung kann nicht über DIP-Schalter vorgenommen werden.
Eingebauter Batterie-Monitor (optional)
Die ideale Lösung für Multis oder Quattros, die Teil eines Hybrid-Systems bilden (Diesel-Generator,
Wechselrichter/Ladegeräte, Akkus und alternative Energie). Der eingebaute Batterie-Monitor kann so eingestellt werden, dass er den Generator ein- und ausschaltet.
-
Einschalten bei einem vorgegebenen Prozentsatz des Entladungsgrades, und/oder
-
Einschalten (mit einer vorgegebenen Verzögerung) bei einer vorgegebenen Batteriespannung, und/oder
-
Einschalten (mit einer vorgegebenen Verzögerung) bei einem vorgegebenen Lastgrad.
-Ausschalten bei einer vorgegebenen Batteriespannung, oder
-
Ausschalten (mit einer vorgegebenen Verzögerung) nach dem die Konstantstromphase abgeschlossen wurde, und/oder
-
Ausschalten (mit einer vorgegebenen Verzögerung) bei einem vorgegebenen Lastgrad.
Die Einstellung kann nicht über DIP-Schalter vorgenommen werden.
5.3 Konfiguration mit dem PC
Sämtliche Einstellungen halten sich mit einem Computer verändern.
Die Mehrzahl der Einstellungen kann mit den DIP-Schaltern vorgenommen werden (Siehe auch Abschnitt 5.5)
HINWEIS:
Dieses Handbuch ist für Produkte mit der Firmware xxx400 oder higher gedacht (wobei x jeder Zahl sein kann). Die Firmware-Nummer befindet sich auf dem Mikroprozessor. Dafur zunachst die Frontplatte entfernen. Es ist möglich, äthere Geräte zuactualisieren, solange dieselbe siebenstellige Nummer entweder mit 26 oder 27 beginnt. Beginn sie jedoch mit 19 oder 20, haben Sie einen veralteten Mikroprozessor und eine Aktualisierung auf 400 oder higher ist nicht möglich.
Bei Einstellungen mit dem PC wird Folgenden benötigt:
Die VECnfigurell Software stegt zum Kostenlzen Download unter www.victronenergy.com bereit.
- Ein RJ45 UTP-Kabel und das MK3-USB Interface.
5.3.1 VE.Bus Quick Configure Setup (Schnellkonfiguration)
VE.Bus Quick Configure Setup ist ein Softwareprogramm, mit dem ein System mit maximal 3 Quattro-Geräten (Parallel- oder Dreiphasen-Betrieb) einfach konfiguriert werden kann. VEConfigre II ist Teil des Programms. Die Software steht zum kostenlosten Download unter www.victronenergy.com bereit. Für die Verbindung mit dem PC wird ein RJ45 UTP Kabel und das MK3-USB Interface besteht.
5.3.2 VE.Bus System-Konfiguration
Fur spezielle Konfigurationen und/oder fur Systeme mit vier oder mehr Quattros wird die VE.Bus System Configurator Software benotigt. Die Software steht zum kostenlzen Download unter www.victronenergy.com bereit. VEConfigure II ist Teil des Programms. Fur die Verbindung mit dem PC wird ein RJ45 UTP Kabel und das MK3-USB Interface benotigt.
5.4 Konfiguration über das VE.Net Panel
Hierfür wird ein VE.Net Panel und ein VE.Net zu VE.Bus Konverter benötigt.
Mit dem VE.Net sind alle Parameter mit Ausnahme des multifunktionalen Relais und des Virtuellen Schalters zuganglich.
5.5 Konfiguration mit DIP-Schaltern
Einführung
Eine Anzahl von Einstellungen kann mit DIP-Schaltern verändert werden (siehe Anhang A, Position M)
Hinweis: Bei der Änderung von Einstellungen über DIP-Schalter in einem Parallel- oder Spaltphasen-/Drei-Phasen-System muss beachtet werden, dass nicht alle Einstellungen für alle Quattro-Geräte relevant sind. Dem ist so, da eine Einstellungen durch das Master- oder Leader-Gerät vorgegeben werden. Einige der Einstellungen sind nur für das Master/Leader-Gerät relevant (d. h sie sind für ein Slave- oder Follower-Gerät irrelevant). Wieder andere Einstellungen sind für Slave-Geräte nicht relevant, jedoch für Follower-Geräte schon.
Ein Hinweis zur verwendeten Terminologie:
Ein System, in dem mehr als ein Quattro-Gerät verwendet wird, um eine einzelné AC-Phase aufzubauen, wird Parallel-System genannt. In thisem Fall wird eines der Quattro-Geräte die gesamte Phase steuern. Dieses Gerät heißt dann Master-Gerät. Die anderen Geräte, Slave-Geräte genannot, tun das, was das Master-Gerät ihren vorgibt.
Es ist auch möglich, mit 2 oder 3 Quattro-Geräten mehrere AC-Phasen aufzubauen (Spaltphase- oder Drei-Phasen-System). In thisem Fall wird das Quattro-Gerät in Phase L1 Leader genannt. Die Quattro-Geräte in Phase L2 (und L3 sofern ztreffend) erzeugen dieselbe AC-Frequency, folgen jedoch L1 mit einer festen Phasenverschiebung. Diese Quattro-Geräte werden dann Follower genannt.
Wenn in einem Spalt-Phasen- oder Drei-Phasensystem pro Phase mehr Quattro-Geräte verwendet werden (zum Beispiel 6 Quattro-Geräte werden verwendet, um ein Drei-Phasen-System mit jeweils 2 Quattro-Geräten pro Phase aufzubauen), dann ist der Leader des Systems gleichzeitig auch der Master von Phase L1. Die Follower in Phase L2 und L3 übernehmen auch die Master-Rolle in Phase L2 und L3. Alle anderen Geräte sind dann Slaves.
Das Einrichten von Parallel- oder Spaltphasen-/Drei-Phasensystemen sollen mit einer Software vorgenommen werden (siehe Abschnitt 5.3).
TIPP: Wenn Sie sich keine Gedanken darüber machen möchten, ob ein Quattro Master/Slave oder Follower ist, dann ist der einfache und direkte Weg, bei allen Quattros dieselben Einstellungen vorzunehmen.
Allgemeines Verfahren:
Schalten Sie den Quattro ein - vorzugsweise ohne Belastung und ohne Wechselspannung an den Eingängen. Der Quattro arbeitet dann als Wechselrichter.
Schnitt 1: Wahlen Sie über die DIP-Schalter die Einstellungen für:
- die gewünschte Strombegrenzung am AC-Eingang.
(für Slaves irrelevant)
- die Begrenzung des Ladestroms
(nur für Master/Leader-Geräte relevant)
Zur Speicherung der eingestellen Werte drucken Sie den „Up" Knopf für 2 Sekunden (oberer Knopf rechts von den DIP Schaltern, siehe Anhang A, Position K). Die DIP-Schalter sind jetzt wieder frei für weitere Einstellungen (Schnitt 2).
Schnitt 2: weitere Einstellungen, Einstellung der DIP-Schalter für:
- Ladespannungen
(nur für Master/Leader-Geräte relevant)
- Konstantspannungsdauer
(nur für Master/Leader-Geräte relevant)
-Adaptive Ladekennlinie
(nur für Master/Leader-Geräte relevant)
- Dynamische Strombegrenzung
(für Slaves irrelevant)
-UPS-Funktion
(für Slaves irrelevant)
- Konverterspannung
(für Slaves irrelevant)
- Konverterfrequenz
(nur für Master/Leader-Geräte relevant)
Halten Sie die Taste „Down“ 2 Sekunden lang gedrück (untereTaste rechtsiben den DIP-Schaltern), um die Einstellungen zu speichern, nachdem die DIP-Schalter
in die richtige Position gebracht wurden. Sie konnen die DIP-Schalter in den Einstellungspositionen belassen, so dass Sie jederzeit später ihre Einstellungen nachvollziehen können.
Anmerkung:
- Die DIP Schaltfunktionen sind in der Reihenfolge von oben nach unten beschrieben. Die Nummerierung beginnnt oben mit 8.
Die Hinweise beginnen also für Schalter Nr. 8
Ausfuhrliche Anleitung:
5.5.1 Schritt 1
5.5.1.1 Strombegrenzung am Wechselstrom-Eingang (Standard: AC-in-1: 50 A, AC-in-2: 16 A)
Wenn der geforderte Strom (Belastung + Ladegerät) die eingestelle Stromstärke zu übersteigen droht, wird zunachst der Ladestrom reduziert (PowerControl) und danach Batteriestrom zuliefern (PowerAssist).
Die Strombegrenzung an AC-in-1 (Generator) kann mit den DIP Schaltern auf 8 Werte eingestellt werden.
Die Strombegrenzung an AC-in-2 kann mit den DIP Schaltern auf 2 Werte eingestellt werden. Stufenlose Einstellung der Strombegrenzung am AC-in-2 Eingang ist mit dem Multi Control Paneel möglich.
Vorgehensweise
AC-in-1 kann mit den DIP Schaltern ds8, ds7 und ds6 eingestellt werden (Standardeinstellung: 50 A)
Einstellung: Setzen Sie die DIP Schalter auf die gewündsten Werte:
ds8 ds7 ds6
off off off = 6,3A (PowerAssist 11 A, PowerControl 6 A)
off off on = 10 A (PowerAssist 11 A, PowerControl 10 A)
off on off = 12 A (2,8 kVA bei 230 V)
off on on = 16A (3,7 kVA bei 230 V)
on off off = 20A (4,6 kVA bei 230 V)
on off on = 25 A (5,7 kVA bei 230 V)
on on off = 30A (6,9 kVA bei 230 V)
on on on = 50A (11,5 kVA bei 230 V)
Uber 50 A: mit der VEConfigure Software
Anmerkung: Häufig wird die Leistung kleinerer Generatoren von den Herstellern zu optimistisch angegeben. Es ist daher zu empfehlen, dles bei der Einstellung durch Vorgabe gerlingerer Werte zu berücksichtigten.
AC-in-2 kann mit DIP 5 auf zwei Werte eingestellt werden (Werkseinstellung: 16 A)
Einstellung: Setze ds5 auf den entsprechenden Wert:
ds5
off=16A
on = 30 A
Über 30 A: mit der VEConfigure Software oder einem Digital Multi Control Paneel
5.5.1.2 Ladestrombegrenzung (Werkseinstellung 75%
Die Lebensdauer von Batterien ist dann am langsten, wenn der Ladestrom bei 10% bis 20% der Batteriekapazitat in Ah liegt. Beispiel: der optimale Ladestrom einer Batteriebank von 24 V/500 Ah liegt bei: 50 A bis 100 A.
Der mitgelieferte Temperaturfuhler sorgt fur eine automatische Anpassung der Ladespannung an die Batterietemperatur.
Falls Sie schneller und damit mit higherem Strom laden sollen, beachten Sieitte Folgendes:
-
Der mitgelieferte Temperaturfuhler muss auf jeder Fall angeschlussen werden. Schnell laden kann zu einer erheblichen Temperaturerhöhung in der Batteriebank führen. Der Temperaturfuhler sorgt dann für eine Verringerung der Ladespannung.
-
Gelegentlich wird dadurch die Konstantstromladezeit zu kurz, so dass ein besseres Ergebnis mit fest eingestellter
Konstantspannungszeit erzielt werden kann. (Feste Konstantspannungszeit: siehe auch ds5, Schritt 2).
Vorgehensweise
Der Batterie-Ladestrom kann in vier Schritten mit den DIP-Schaltern ds4 und ds3 (Standardeinstellung: 75%) eingestellt werden.
ds4 ds3
off off = 25%
off on = 50%
on off = 75 %
on on = 100 %
Hinweis: Ist die Einstellung, WeakAC eingeschaltet, wird der maximale Ladestrom von 100 % auf ca. 80 % verringgert.
5.5.1.3 Die DIP-Schalter ds2 und ds1 werden während Schritt 1 nicht verwendet.
WICHTIGER HINWEIS:
Wenn die letzten 3 Zahlen der Multi-Firmware im 100ter Bereich liegen (also die Firmware Nummer xxxxx1xx lautet (wobei x jeder Zahl sein kann)), dann werden ds1 & ds2 davon verwendet, um einen Multi im Einzelbetrieb, im Paralleloder Drei-Phasen-Betrieb einzustellen.itte beachten Sie das zugehörige Handbuch.
5.5.1.4 Beisiele
Einstellungsbeseije:
| DS-8 AC-in-1 | on | DS-8 | on | DS-8 | off | DS-8 | on |
| DS-7 AC-in-1 | on | DS-7 | on | DS-7 | on | DS-7 | on |
| DS-6 AC-in-1 | on | DS-6 | on | DS-6 | on | DS-6 | off |
| DS-5 AC-in-2 | on | DS-5 | off | DS-5 | off | DS-5 | on |
| DS-4 Ladestrom | on | DS-4 | on | DS-4 | on | DS-4 | off |
| DS-3 Ladestrom | off | DS-3 | on | DS-3 | on | DS-3 | on |
| DS-2 Einzelgerätemodus | off | DS-2 | off | DS-2 | off | DS-2 | off |
| DS-1 Einzelgerätemodus | off | DS-1 | off | DS-1 | off | DS-1 | off |
| Schritt 1, Einzelgerätebetrieb | Schritt 1, Einzelgerätebetrieb | Schritt 1, Einzelgerätebetrieb | Schritt 1, Einzelgerätebetrieb | ||||
| Beispiel 1 (Fabrikinstallung): | Beispiel 2: | Beispiel 3: | Beispiel 4: | ||||
| 8, 7, 6 AC-in-1: 50 A | 8, 7, 6 AC-in-1: 50 A | 8, 7, 6 AC-in-1: 16 A | 8, 7, 6 AC-in-1: 30 A | ||||
| 5 AC-in-2: 30 A | 5 AC-in-2: 16 A | 5 AC-in-2: 16 A | 5 AC-in-2: 30 A | ||||
| 4, 3 Ladestrom: 75 % | 4, 3 Laden: 100 % | 4, 3 Laden: 100 % | 4, 3 Laden: 50 % | ||||
| 2, 1 Einzelgerätmodus | 2, 1 Einzelgerät | 2, 1 Einzelgerät | 2, 1 Einzelgerät | ||||
Zur Speicherung der eingestellten Werte drücken Sie den „Up" Knopf für 2 Sekunden (oberer Knopf rechts vom DIP Schalter, Anhang A, Position K). Die Überlast und die Batterie leer LEDs blinken dann, um die Annahme der Einstellungen anzuzelgen.
Wir empfehlen, die Einstellungen zu notieren und gut aufzubewahren.
Die DIP-Schalter konnen jetzt wieder verwendet werden, um die restlichen Einstellungen vorzunehmen (Schnitt 2).
5.5.2 Schritt 2: Sonstige Einstellungen
Thesestigen Einstellungen sind ohne Bedeutung fur die Slaves.
Eine dieser Einstellungen sind auch ohne Bedeutung für die Follower (L2, L3). Diese Einstellungen werden durch den Leader L1 für dasGPC System gesteuet. Falls eine Einstellung ohne Bedeutung fur die Follower L2, L3 ist, wird gesondert darauf hingewiesen.
ds8-ds7: Einstellung der Ladespannung (irrelevant für L2, L3)
| ds8-ds7: | Konstant-spannung | Ladeerhaltungs-spannung | Lagermodus-spannung | Geeignet für |
| off off | 14,1 | 13,8 | 13,2 | Gel Victron Long Life (OPzV) |
| 28,2 | 27,6 | 26,4 | Gel Exide A600 (OPzV) | |
| 56,4 | 55,2 | 52,8 | Gel MK Batterie | |
| off on | 14,4 | 13,8 | 13,2 | Gel Victron Deep Discharge |
| 28,8 | 27,6 | 26,4 | Gel Exide A200 | |
| 57,6 | 55,2 | 52,8 | AGM Victron Deep Discharge | |
| Stationäre Röhrenplattenbatterie(OPzS) | ||||
| on off | 14,7 | 13,8 | 13,2 | AGM Victron Deep Discharge |
| 29,4 | 27,6 | 26,4 | Röhrenplatten-(OPzS)batterie im semi float Betrieb | |
| 58,8 | 55,2 | 52,8 | AGM Spiralzellen | |
| on on | 15,0 | 13,8 | 13,2 | Röhrenplatten (OPzS) Batterien im zyklischen Betrieb |
| 30,0 | 27,6 | 26,4 | ||
| 60,0 | 55,2 | 52,8 |
ds6: Konstantspannungszeit 8 oder 4 Stunden (irrelevant für L2, L3) on = 8 Stunden off = 4 Stunden
ds5: adaptive Ladekennlinie (irrelevant für L2, L3) on = aktiv off = inaktiv (inaktiv = feste Konstantspannungsszeit)
ds4: dynamische Strombegrenzung on = aktiv off = inaktiv
ds3:UPS-Funktion on aktiv off inaktiv
ds2: Konverterspannung on = 230 V / 120 V off = 240 V / 115 V
ds1: Konverterfrequenz (Irrelevant für L2, L3) on = 50 Hz (Der breite Eingangs-Frequenzbereich (45-55 Hz) standardmäßig auf „on".)
Hinweis:
Ist die Funktion „adaptive Ladealgorithmus" auf on, stellt ds6 die maximale Konstantspannungsdauer auf 8 oder 4 Stunden.
Ist die Funktion „adaptive Ladealgorithmus" auf off, wird die Konstantspannungsdauer durch ds6 auf 8 oder 4 Stunden (fixiert) eingestellt.
Schnitt 2: Beispieleinstellungen
Beispiel 1 zeigt die Werkseinstellung (bei einem neuen Gerat stehen hier alle DIP-Schalter auf "off". Die Einstellung wird von einem Computer vorgenommen und spiegelt nicht die tatsächlichen Einstellungen im Mikroprozessor wieder).
Zur Speicherung der eingestellen Werte muss der „down“-Knopf für zwei Sekunden gedrückt gehalten werden (unterster Knopf rechts von den DIP Schaltern). Die LED's „temperature“ und „low-battery“ werden blinken, wenn die Einstellungen angenommen wurden.
Sie konnen die DIP-Schalter in den Einstellungspositionen belassen, so dass Sie jederzeit später ihre „weiteren Einstellungen" nachvollziehen konnen.
6. WARTUNG
Der Quattro verlangt keine speziellen Wartungsmaßnahmen. Es reicht aus, wenn die Anschlüsse einmal jährlich kontrolliert werden. Feuchtigkeit sowie Staub, Öl- und sonstige Dämpfe sollen vermieden werden. Halten Sie die Geräte sauber.
7. FEHLERANZEIGEN
Mit nachstehenden Angaben können Sie eventuelle Fehler schnell identifizieren. Falls Sie einen Fehler nicht beheben konnen, wenden Sie sichitte an Ihren Victron Energy Handler.
7.1 Allgemeine Fehleranzeigen
| Problem | Grund | Lösung |
| Der Quattro schaltet nicht von Netzbetrieb in Wechselrichterbetrieb und umgekehrt. | Schutzschalter bzw. Sicherung am AC-in-Eingang ist infolge einer Überlastung geöffnet. | Beheben Sie die Überlastung oder den Kurzschluss an AC-out-1 oder AC-out-2 und aktivieren Sie die Sicherung/den Schutzschalter wieder. |
| Der Wechselrichter arbeitet nach dem Einschalten nicht. | Die Batteriespannung ist deutlich zu hoch oder zu niedrig. Am Gleichstromanschluss liegt keine Spannung an. | Stellen Sie sich, dass die korrekte Batteriespannung anliegt. |
| „Low battery“ LED blinkt. | Die Batterie-Spannung ist niedrig. | Laden Sie die Batterie und prüfen Sie die Anschlüsse. |
| „Low battery“ LED leuchtet permanent. | Das Gerät schaltet wegen zu niedriger Batteriespannung ab. | Laden Sie die Batterie und prüfen Sie die Anschlüsse. |
| „Uberlast“ LED blinkt. | Die anliegende Last ist länger als die Nennleistung. | Lastreduzierung |
| „Überlast“ LED leuchtet permanent | Das Gerät schaltet wegen erheblicher Überlastung ab. | Lastreduzierung |
| „Temperatur“ LED blinkt oder brenten permanent. | Die Umgebungstermpatatur ist hoch, oder die Belastung ist zu hoch. | Der Einbauort muss kuhl und gut beluftet sein; Die Belastung muss zürückgenommen werden |
| „Low battery“ und „overload“ LEDs blinking abwechselnd. | Niedrige Batteriespannung und zu hohe Belastung | Aufladen der Batterie; Abklemmen oder Reduktion der Belastung. Einbau größere Batterien. Kürzere oder dickere Kabel. |
| „Low battery“ and „overload“ LEDs blinking gleichzeitig. | Brummspannung am Gleichstromanschluss übersteigt 1,5 Vrms. | Überprüften Sie Batteriekabel und Anschlüsse. Überprüften Sie die Batteriekapazität und erhöhen Sie diese u.U. |
| „Low battery“ and „overload“ LEDs brennen gleichzeitig. | Der Wechselrichter hat sich wegen zu hoher Brummspannung am Eingang abgeschaltet. | Vergroßern Sie die Batteriekapazität. Verwendten Sie dickere bez. kürzere Kabel. Führten Sie durch Aus/Ein-Schalten einen Reset des Wechselrichters durch. |
| Eine Alarm LED brennt und eine zweite blinkt. | Der Wechselrichter hat sich wegen des Fehlers der permanent leuchtenden LED abgeschaltet. Die blinkende LED zeigt ein bevorstehendes Abschlatten wegen des angezeigten Alarms an. | Überprüften Sie diese List um das aktuelle Problem zu identifizieren |
| Das Ladegerät arbeitet nicht. | Netzspannung und/oder Netzfrequenz liegen außerhalb der Sollwerte. | Sorgen Sie für den richtigen Spanningsbereich (185 VAC bis 265 VAC) und den passenden Frenzungbereich (Standard Einstellung 45-65 Hz). |
| Schutzschalter bzw. Sicherung am AC-in-Eingang ist infolge einer Überlastung geöffnet. | Beheben Sie die Überlastung oder den Kurzschluss an AC-out-1 oder AC-out-2 und aktivieren Sie die Sicherung/den Schutzschalter wieder. | |
| Die Batterie-Sicherung ist kaputt. | Tauschen Sie die Batterie-Sicherung aus. | |
| Die Verformung der Eingangsspannung ist zu groß (Generator Einspeisung). | Wählen Sie die Einstellungen "WeakAC" und schalien Sie die Dynamische Strombegrenzung ein. | |
| Das Ladegerät arbeitet nicht. | Das Quattro befindet sich im Modus "Bulk protection" (Konstantstrom-Sicherung), folglich wurde die maximale Konstantstromladezeit von 10 h übersritten. | Batterien überprüften. |
| Die „Bulk“ LED blinkt und die „Mains on“ LED leuchtet. | Eine solch langle Ladezeit können auf einen Systemfehler hindeuten (z. B. Zellenkurzschluss in der Batterie). | HINWEIS: Der Fehlermoduslässt sich durch ein Aus- und erneutes Einschalten des Quattro zurücksetzen. Bei standardmaßiger Fabrikestellung ist am Quattro der Modus "Bulk protection" eingeschaltet. Der Modus "Bulk protection"lässt sich nur mithilfe von VEConfigure ausschalten. |
| Die Batterieladung bleibt unvollständig. | Der Ladestrom ist zu hoch, so dass die Konstantspannungsphase zu früher erreicht wird. | Stellen Sie den Ladestrom auf Werte zwischen dem 0,1- und 0,2-fahren der Batteriekapazität. |
| Die Batterieanschlüsse sind nicht in Ordnung. | Überprüften Sie die Batterieanschlüsse. | |
| Der Konstantspannungswert ist nicht korrekt (zu niedrig) eingestellt. | Stellen Sie die Konstantspannung auf einen korrekten Wert ein. | |
| Der Erhaltungsspannungswert ist nicht korrekt (zu niedrig) eingestellt. | Stellen Sie die Erhaltungs-Spannung auf einen korrekten Wert ein. | |
| Die verfügbare Ladezeit reicht für eine Volladung nicht aus. | Erhöhen Sie die Zeitspanne und den Ladestrom. | |
| Die Konstantspannungsszeit ist zu kurz. Bei „angepasstem“ Laden kann ein beziehlich der Batteriekapazität zu hoher Ladestrom der Grund sein. Damit wird dann auch die Konstantstromphase zu kurz. | Verringern Sie den Ladestrom, oder wahren Sie bezüglich der Zeiten Festwerte. | |
| Die Batterie wird überliaden. | Die Spannung der Konstantspannungsphase ist falsch eingestellt (zu hoch). | Stellen Sie die Konstantspannung auf einen korrekten Wert ein. |
| Die Erhaltungsspannung ist falsch (zu hoch) eingestellt. | Stellen Sie die Erhaltungs-Spannung auf einen korrekten Wert ein. | |
| Die Batterie ist defekt. | Wechseln Sie die Batterie aus. | |
| Die Batterie wird zu warm (wegen schlechter Lüfung, zu hoher Umgebungstemperatur oder zu hohelem Ladestrom). | Verbessern Sie die Lüfung, bringen Sie die Batterie an einen kühieren Einbauort, reduzieren Sie den Ladestrom, und schreiben Sie den Temperaturfühler an. | |
| Der Ladestrom besteht gegen Null entwickel, sobald die Konstantspannungsphase beginnnt. | Die Batterie ist überhützt (>50 °C). | Bringen Sie die Batterie an einen kühleren Einbauort. Reduzieren Sie den Ladestrom. Überprüfen Sie die Batterie auf inneren Kurzschluss. |
| Der Temperatursensor ist defekt. | Lösen Sie den Stecker des Temperatur-Fühlers im Quattro. Falls innerhalb von ca. einer Minute die Lade-Funktion wieder in Ordnung ist, muss der Temperaturfähler ausgetaucht werden. |
7.2 Besondere LED Anzeigen
(Bezüglich der normalen LED Anzeigen siehe Absatz 3.4)
| Die LEDs der Konstantstrom und der Konstant-Spannungsphase blinken gleichzeitig. | Fehler in der Spannungsmessung (Voltage Sense). Die gemessene Spannung am Voltage Sense Anschluss weil um mehr als sieben Volt (7 V) von den Spannungswerten am Plus und Minus-Anschluss des Gerätes ab. Wahrscheinlich ist der Anschluss defekt.Das Gerät arbeitet normal.HINWEIS: Wenn die „Wechselrichter An"-LED abwechselnd blinkt, liegt ein VE.Bus-Fehler vor. (Siehe im Folgenden) |
| Die LEDs der Konstantspannungsphase und der Erhaltungsphase blinken gleichzeitig. | Der gemessene Wert der Batteriemeteratur ist sehr ungewöhnlich. Wahrscheinlich ist der Sensor defekt oder falsch angeschlossen. Das Gerät arbeitet normal.HINWEIS: Wenn die „Wechselrichter An"-LED abwechselnd blinkt, liegt ein VE.Bus-Fehler vor. (Siehe im Folgenden). |
| Die „Netz Ein" LED blinkt und es ist keine Ausgangs-Spannung vorhanden. | Das Gerät ist in der „charger only" Position und Netzspannung liegt an. Das Gerät lehtne die Netzspannung ab oder ist noch in der Synchronisationsphase. |
7.3 VE.Bus LED Hinweise
Geräte, die in einem VE.Bus zusammenarbeiten (Parallel- oder 3-Phasen-Konfiguration) konnen sog. VE.Bus LED-Anzeigen angegeben. Diese Hinweise konnen in zwei Gruppe eingeteilt werden: in OK- und Fehler-Hinweise.
7.3.1 VE.Bus OK Hinweise
Falls ein Gerät prinzipiell korrekt arbeitet, aber davon nicht gestartet werden kann, weil ein andes Gerät oder mehrere im Verbund Fehlermeldungen anzeigen, dann werden die fehlerfrei Geräte einen OK Hinweis anzeigen. Damit kann sich die Fehlersuche im VE.Bus System auf die als fehlerhaft angezeigten Geräte beschränken.
Wichtiger Hinweis: OK Anzeigen werden nur dann gezeigt, wenn das betreffende Gerät weder Im Lade- noch im Wechselrichterbetrieb arbeitet.
-
Eine blinkende „Bulk" - LED zeigt an, dass das Gerät für Wechselrichterbetrieb bereit ist.
-
Eine blinkende „Float" LED zeigt an, dass das Gerät als Ladegerät arbeiten kann.
HINWEIS: Prinzipiell mussen alle anderen LEDs aus sein. Wenn das nicht der Fall ist, liegt keine OK-Anzeige vor. Hierauf beziehen sich die folgenden Anmerkungen:
- Die vorstehend genommen besonderen LED Anzeigen können zusammen mit OK-Anzeigen vorkommen.
Die Low battery LED kanrs zusamren mit der OK-Meldung vorkommen, welche die Ladebereitschaft anzeigt.
7.3.2 VE.Bus Fehler-Codes
In einem VE.Bus System konnen verschiedene Fehlermeldungen angezeigt werden. Sie werden über die „Inverter on“, „Bulk“, „Absorption“ und „Float“ LED's angezeigt.
Zur korrekten Interpretation der Fehlermeldungen (VE.Bus Error Code) müssen die folgenden Schritte durchlaufen werden:
- Beim Gerät muss ein Fehler aufgetreten sein (kein AC-Ausgang).
- Blinkt die, Wechselrichter An" (Inverter on) LED? Ist das nicht der Fall, liegt keine VE.Bus Fehlermeldung vor.
- Falls eine oder mehrere der LEDs d.h., „Bulk“, „Absorption“ oder „Float“ blinken, dann muss das Blinken abwechselend mit dem Blinken der „Inverter On“ LED geschehen. Ist das nicht der Fall, dann liegt keine VE.Bus Fehlermeldung vor.
- Anhand der „Bulk" LED konnen Sie feststellen, welche der 3 nachstehenden Tabellen Sie benutzen müssen.
- Suchen Sie in den entsprechende Spalten und Reihen (Abhängig von der Art des LED Signals - "absorption" oder "float") die zutreffende Fehleranzeige (code).
- Die Bedeutung der Fehleranzeige finden Sie in den folgenden Tabellen.
| Bulk LED aus | |||
| Absorption LED | |||
| aus | blinkt | an | |
| Float LED | aus 0 3 | 6 | |
| blinkt | 1 | 4 | |
| an | 2 | 5 | |
| Bulk LED blinkt | ||||
| Absorption LED | ||||
| aus | blinkt | an | ||
| Float LED | aus | 9 | 12 | 15 |
| blinkt | 10 | 13 | 16 | |
| an | 11 | 14 | 17 | |
| Bulk LED an | ||||
| Absorption LED | ||||
| aus | blinkt | an | ||
| Float LED | aus | 18 | 21 | 24 |
| blinkt | 19 | 22 | 25 | |
| an | 20 | 23 | 26 | |
| Bulk LED Absorption LED Float LED | Code | Bedeutung: | Ursache / Lösung: |
| ○○○ | 1 | Das Gerät ist abgeschalte, weil eine andere Phase im System ausgefallen ist. | Kontrollieren Sie die fehlerhafte Phase. |
| ○○○ | 3 | Im System wurden mehr oder weniger Geräte als erwartet gefunden. | Das System ist schlecht konfiguriert; Führten Sie eine Neukonfiguration durch. Neukonfiguration des Systems. |
| Es liegt eine Störung in der Datenkommunikationsverkabelung vor. Kontrollieren Sie die Verkabelung und schalten Sie das System aus und wieder an. | |||
| ○○○ | 4 | Es wurde kein Einzelgerät gefunden. | Überprüfen Sie die Kommunikationsverkabelung. |
| ○○○ | 5 | Überspannung am Wechselstrom-Ausgang. | Kontrollieren Sie die Wechselstrom-Verkabelung. |
| ○○○ | 10 | Es besteht ein Zeitsynchronisationsproblem. | Bei korrekter Installationarf das nicht vorkommen. Überprüfen Sie die Kommunikationsverkabelung. |
| ○○○ | 14 | Das Gerät kann keine Daten übermitteln. | Überprüfen Sie die Kommunikationsleitung. (Möglicherweise liegt ein Kurzschluss vor.) |
| ○○○ | 17 | Eines der Geräte hat die „Master“- Funktion übernommen, da der ursprüngliche „Master“ ausgefallen ist | Überprüfen Sie das ausgefallene Gerät. Überprüfen Sie die Kommunikationsverkabelung. |
| ○○○ | 18 | Es ist eine Überspannung vorhanden. | Überprüfen Sie die Wechselstromverkabelung. |
| ○○○ | 22 | Dieses Gerät arbeitet nicht in der „Slave“- Funktion. | Bei dem Gerät handelt es sich um ein ätheres und unpassendes Modell. Tauschen Sie das Gerät aus. |
| ○○○ | 24 | Die System-Sicherheits-Umschaltung ist aktiviert. | Bei korrekter Installationarf das nicht vorkommen. Schalten Sie alle Geräte aus und dann wieder an. Falls das Problem weiterhin besteht, ist die Gesamtn installation grundlich zu überprüften. Mögliche Lösung: Erhöhen Sie die unter Begrenzung des AC-Eingangs auf 210 VAC (Werkseinstellung Ist 180 VAC). |
| ○○○ | 25 | Firmware Inkcompatibilität. Ein angeschlossenes Gerät hat veraltete Firmware, die ein Zusammenwirken mit diesen Gerät nicht ermöglich. | 1) Schalten Sie alle Geräte aus. 2) Schalten Sie das Gerät, das die Fehlermeldung gab, wieder an. 3) Schalten Sie dann nacheinander die anderen Geräte ein, bis die Fehlermeldung erneut auftritt. 4) Sorgen Sie für ein Update der Firmware in dem Gerät, das zuletzt eingeschaltet wurde. |
| ○○○ | 26 | Internet Fehler | Dieser Fehler tritt normalerweise nicht auf. Schalten Sie alle Geräte aus und dann wieder an. Falls das Problem weiterhin besteht, nehmen Sie Kontakt mit Victron Energy auf. |
8. TECHNISCHE ANGABEN
| Quattro | 12/5000/220-100/10024/5000/120-100/10048/5000/70-100/100 | 24/8000/200-100/10048/8000/110-100/100 | 48/10000/140-100/100 | 48/15000/200-100/100 |
| Nominale Batteriespannung | 12/5000: 12 V-Batterie24/5000: 24 V-Batterie48/5000: 48 V-Batterie | 24/8000: 24 V-Batterie48/8000: 48 V-Batterie | 48 V-Batterie | |
| PowerControl / PowerAssist | Ja | |||
| Integrierer Transferschalter | Ja | |||
| Wechselstrom-Elngänge (2x) | Eingangsspannungsbereich: 187-250 VAC | Eingangsfrequency: 50/60 Hz | Cos Φ >0.8 | |
| Maximaler durchschnittbarer Strom (A) | 2x100 | 2x100 | 2x100 | 2x100 |
| ICw | 10kA | |||
| I Kurzschluss | 2,2 kA Spitze 1,6 kA rms | |||
| EINGANGSSPANNUNGSBEREICH (VDC) | ||||
| 9,5 - 17 V | 19 - 33 V | 38 - 66 V | ||
| Ausgang (1) | Ausgangsspannung: 230 VAC ± 2% | Frequenz: 50 Hz ± 0,1% | ||
| kont. Ausgangsleistung bei 25℃ (VA) (3) | 5000 | 8000 | 10000 | 15000 |
| kont. Ausgangsleistung, bei 25℃ (W) | 4000 | 6400 | 8000 | 12000 |
| kont. Ausgangsleistung, bei 40℃ (W) | 3700 | 5500 | 6500 | 10000 |
| kont. Ausgangsleistung, bei 65℃ (W) | 3000 | 3600 | 4500 | 7000 |
| Spitzenleistung (W) | 10000 | 16000 | 20000 | 25000 |
| Eingangsstrom (A DC) | 458/238/118 | 381/188 | 235 | 350 |
| Maximaler kont. Ausgangsstrom (A) | 19 | 30 | 37 | 53/50 |
| Bereich des Leistungsfaktors | ±0,8 | ±0,8 | ±0,8 | ±0,8 |
| Maximaler Ausgangsfehlerstrom | 53 A 1 Sek. | 100 A 1 Sek. | 100 A 1 Sek. | 150 A 1 Sek. |
| Max. Wirkungssgrad (%) | 94 / 94 / 95 | 94 / 96 | 96 | 96 |
| Null-Last Leistung (W) | 30 / 30 / 35 | 45 / 50 | 55 | 80 |
| Null-Last Leistung im AES-Modus (W) | 20 / 25 / 30 | 30 / 30 | 35 | 50 |
| Null-Last Leistung Im Such-Modus (W) | 10 / 10 / 15 | 10 / 20 | 20 | 30 |
| LADEGERAT | ||||
| Ladespannung „Konstantspannung" (VDC) | 14,4 / 28,8 / 57,6 | 28,8 / 57,6 | 57,6 | 57,6 |
| Ladespannung „Ladeerhaltungsspannung" (VDC) | 13,8 / 27,6 / 55,2 | 27,6 / 55,2 | 55,2 | 55,2 |
| Lagermodus (VDC) | 13,2 / 26,4 / 52,8 | 26,4 / 52,8 | 52,8 | 52,8 |
| Ladestrom Hausbatterie (A) (4) | 220 / 120 / 70 | 200 / 110 | 140 | 200 |
| Ladestrom Starterbatterie (A) | 4 (nur 12V und 24V Modelle) | |||
| Batteriemeterpaterunsensor | Ja | |||
| ALLGEMEINES | ||||
| Zusatzausgang (A) (5) | 50 | 50 | 50 | 50 |
| Programmierbares Relais (6) | 3x | 3x | 3x | 3x |
| Schutz (2) | a - g | |||
| VE_BUS-Schnittstelle | Bei Parallelschaltungen und Drei-Phasen-Betrieb, Fernüberwachung und Systemintegration | |||
| COM-Port für allgemeine Nutzung | 2x | 2x | 2x | 2x |
| Ferngesteuerte Ein-/Aus-Schaltung | Ja | |||
| Gemeinsame Merkmale | Betriebstemperatur: -20 bis +60 °C | Luftfeuchtigkeit (nicht kondensierend): Max. 95 % | ||
| Maximale Höhe | 3500 m | |||
| GEHÄUSE | ||||
| Gemeinsame Merkmale | Material & Farbe: Aluminium (blau RAL 5012) Schutzklasse: IP20, Verschmutzungsgrad 2, OVCIII | |||
| Batterieanschluss | Vier M8-Bolzen (2 Plus- und 2 Minus-Anschlüsse) | |||
| 230 VAC-Anschluss | M6-Bolzen | M6-Bolzen | M6-Bolzen | M6-Bolzen |
| Gewicht (kg) | 34 / 30 / 30 | 45 / 41 | 45 | 72 |
| Abmessungen (HxBxT in mm) | 470 x 350 x 280444 x 328 x 240444 x 328 x 240 | 470 x 350 x 280 | 470 x 350 x 280 | 572 x 488 x 344 |
| NORMEN | |
| Sicherheit | EN-IEC 60335-1, EN-IEC 60335-2-29, EN-IEC 62109-1 |
| Emissionen, Immunität | EN 55014-1, EN 55014-2, EN-IEC 61000-3-2, EN-IEC 61000-3-3, EN-IEC 61000-6-3, EN-IEC 61000-6-2, EN-IEC 61000-6-1 |
| Fahrzeuge, Zubehörmarkt | (nur 12 V und 24 V Modèle: EN 50498) |
| Anti-Islandung | Bitte beachten Sie hierzu unsere Website: |
| 1) Lässt sich auf 60 Hz einstellen; 120 V 60 Hz auf Anfrage | 3) Nichtlineare Last, Spitzenfaktor 3:1 |
| 2) Schutzschlüssel: | 4) Bei 25 °C Umgebungstemperatur |
| a) Ausgangskurzschluss | 5) Schaltet sich aus, wenn keine externe Wechselstromquelle verfügbar ist |
| b) Überlast | 6) Programmläres Relais u. a. einstellbar als allgemeines Alarm-Relais, DC-Unterspannungs-Alarm oder Start-/Stopp-Funktion für ein Aggregat |
| c) Batteriespannung zu hoch | Wechselstromleistung: 230 V / 4 A |
| d) Batterie-Spannung zu niedrig | Gleichstromleistung: 4 A bis zu 35 VDC, 1 A bis zu 60 VDC |
| e) Temperatur zu hoch | |
| f) 230 VAC am Wechselrichterausgang | |
| g) Zu hohe Brummspannung am Eingangsspannung | |
EinfachAnleitung