DD0203 - Detektor IFM - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG DD0203 IFM
Betriebsanleitung Operating instructions Notice d'utilisation
ecomotzoo
Drehzahlwächter
Speed monitor
1 Vorbemerkung ....4
1.1 Verwendete Symbole 4
1.2 Verwendete Warnhinweise ....4
2 Sicherheitshinweise ....5
2.1 Allgemein ....5
2.2 Zielgruppe ....5
2.3 Elektrischer Anschluss ....5
2.4 Bedienung 6
2.5 Einbauort 6
2.6 Gehäusetemperatur 6
2.7 Eingriffe in das Gerät ....6
3 Bestimmungsgemäße Verwendung 7
4 Bedien- und Anzeigeelemente ....8
4.1 LEDs 8
4.2 Potentiometer 9
5 Montage....10
5.1 Montage des Gerätes ....10
5.1.1 Gerät entfernen 10
5.2 Montage der Sensoren 10
6 Elektrischer Anschluss 11
6.1 Anschlusszubehör 11
6.2 Klemmenbelegung 11
6.3 Spannungsversorgung (Power) 12
6.3.1 AC-Versorgung 12
6.3.2 DC-Versorgung 12
6.4 Eingänge 13
6.4.1 Anschluss des Sensors ....13
6.4.2 Enable-Eingang 13
6.5 Ausgänge ....14
6.5.1 Relaisausgang 14
6.5.2 Transistorausgang 14
7 Einstellungen ....15
7.1 Frequenzbereich und Schaltfunktion (Function) .....15
2
7.1.1 Frequenzbereich (SPx1/SPx100) 15
7.1.2 Schaltfunktion I...IV....15
7.2 Schaltpunkt (SP) 16
7.3 Hysterese (Hysteresis) 16
7.4 Anlaufüberbrückung (Delay) 16
7.5 Schaltdiagramm .....17
7.5.1 Mit Anlaufüberbrückung und gekoppelten Spannungsversorgungen .17
7.5.2 Mit Anlaufüberbrückung und antriebsgekoppeltem Enable-Signal .....18
8 Maßzeichnung 19
9 Technische Daten ....19
9.1 Zulassungen/Normen 20
10 Fehlerbehebung....21
11 Wartung, Instandsetzung, Entsorgung ....21
11.1 Wartung....21
11.2 Reinigen der Gehäuseoberfläche 21
11.3 Instandsetzung....21
11.4 Entsorgung....21
1 Vorbemerkung
Dieses Dokument gilt für Geräte des Typs "Drehzahlwächter D200".
Die Geräte unterscheiden sich in folgenden Punkten:
Einstellbereich des Schaltpunktes SP [Hz] ( 4 Bedien- und Anzeigeelemente).
Dieses Dokument richtet sich an Fachkräfte. Dabei handelt es sich um Personen, die aufgrund ihrer Ausbildung und ihrer Erfahrung befähigt sind, Risiken zu erkennen und mögliche Gefährdungen zu vermeiden, die der Betrieb, die Installation oder die Instandhaltung des Gerätes verursachen kann.
Lesen Sie dieses Dokument vor dem Einsatz, damit Sie mit Einsatzbedingungen, Installation und Betrieb vertraut werden. Bewahren Sie dieses Dokument während der gesamten Einsatzdauer des Gerätes auf.

WARNUNG
Warn- und Sicherheitshinweise befolgen ( 2 Sicherheitshinweise).
1.1 Verwendete Symbole
▶ Handlungsanweisung
Reaktion, Ergebnis
[...] Bezeichnung von Tasten, Schaltflächen oder Anzeigen
→ Querverweis

Wichtiger Hinweis
Fehlfunktionen oder Störungen sind bei Nichtbeachtung möglich.

Information
Ergänzender Hinweis.
1.2 Verwendete Warnhinweise

WARNUNG
Warnung vor schweren Personenschäden.
Tod oder schwere, irreversible Verletzungen sind möglich.

VORSICHT
Warnung vor Personenschäden.
Leichte, reversible Verletzungen sind möglich.
ACHTUNG
Warnung vor Sachschäden.
2 Sicherheitshinweise
2.1 Allgemein
Befolgen Sie die Angaben der Betriebsanleitung. Nichtbeachten der Hinweise, Verwendung außerhalb der nachstehend genannten bestimmungsgemäßen Verwendung, falsche Installation oder Handhabung können Beeinträchtigungen der Sicherheit von Menschen und Anlagen zur Folge haben.
Der Einbau und Anschluss muss den gültigen nationalen und internationalen Normen entsprechen. Die Verantwortung trägt derjenige, der das Gerät installiert.
Die Sicherheit eines Systems, in welchem das Gerät integriert wird, liegt in der Verantwortung des Errichters des Systems.
2.2 Zielgruppe
Das Gerät darf nur von einer Elektrofachkraft eingebaut, angeschlossen und in Betrieb gesetzt werden.
2.3 Elektrischer Anschluss
Schalten Sie das Gerät extern spannungsfrei bevor Sie irgendwelche Arbeiten an ihm vornehmen. Schalten Sie auch unabhängig versorgte Relais-Lastkreise ab.
Darauf achten, dass die externe Spannung gemäß den Kriterien für sichere Kleinspannung (SELV) erzeugt und zugeführt wird, da diese ohne weitere Maßnahmen in der Nähe der Bedienelemente und an den Klemmen für die Speisung angeschlossener Geber zur Verfügung gestellt wird.
Die Verdrahtung aller in Zusammenhang mit dem SELV-Kreis des Geräts stehenden Signale muss ebenfalls den SELV-Kriterien entsprechen (sichere Schutzkleinspannung, galvanisch sicher getrennt von anderen Stromkreisen).
Wird die extern zugeführte oder intern generierte SELV-Spannung extern geerdet, so geschieht dies in der Verantwortung des Betreibers und im Rahmen der dort geltenden nationalen Installationsvorschriften. Alle Aussagen in dieser Betriebsanleitung beziehen sich auf das bezüglich der SELV-Spannung nicht geerdete Gerät.

An den Versorgungsklemmen für die Geber-Speisung darf keine externe Spannung zugeführt werden. Weiter darf kein Strom entnommen werden, der über den in den technischen Daten genannten Wert hinausgeht.
Es muss für das Gerät ein externer Hauptschalter installiert werden, mit dem das Gerät und alle nachgeschalteten Schaltkreise abgeschaltet werden können. Dieser Hauptschalter ist dem Gerät eindeutig zuzuordnen.
2.4 Bedienung
Vorsicht bei Bedienung im eingeschalteten Zustand. Sie ist aufgrund der Schutzart IP 20 nur durch Fachkräfte zulässig.
2.5 Einbauort
Das Gerät muss für den bestimmungsgemäßen Betrieb in ein, nur mit Werkzeug zu öffnendes Gehäuse oder einen geschlossenen Schaltschrank (beide Schutzart IP 54 oder höher) als Umhüllung im Sinne der EN 61010 eingebaut werden.
2.6 Gehäusetemperatur
Das Gerät ist gemäß nachstehender technischer Spezifikation in einem weiten Umgebungstemperaturbereich betreibbar. Aufgrund der zusätzlichen Eigenerwärmung kann es an den Bedienelementen und den Gehäusewandungen beim Berühren in heißer Umgebung zu hohen wahrnehmbaren Temperaturen kommen.
2.7 Eingriffe in das Gerät
Bei Fehlfunktion des Geräts oder bei Unklarheiten setzen Sie sich bitte mit dem Hersteller in Verbindung. Eingriffe in das Gerät können schwerwiegende Beeinträchtigungen der Sicherheit von Menschen und Anlagen zur Folge haben. Sie sind nicht zulässig und führen zu Haftungs- und Gewährleistungsausschluss.
3 Bestimmungsgemäße Verwendung
Der Drehzahlwächter D200 ist ein Impulsauswertesystem. Er überwacht rotierende, lineare, pendelnde oder schwingende Bewegungen.
Er nimmt dazu Impulse eines externen Gebers auf und verarbeitet die Impulsperiodendauer zur Eingangsfrequenz. Dieser Wert wird mit den eingestellten Schaltpunkten verglichen; die Ausgänge schalten gemäß den eingestellten Parametern.

Beispiel: Drehzahlüberwachung einer Antriebswelle an einem Förderband
1: Förderband
2: Impulsgeber an der Antriebswelle
3: Relaisausgang
4: Transistorausgang
5: Meldungen entsprechend der gewählten Schaltfunktion

WARNUNG
Das Gerät ist nicht für sicherheitsrelevante Aufgaben im Sinne des Personenschutzes zugelassen.
4 Bedien- und Anzeigeelemente

text_image
Power Input Output Enable SPx1 IV I II SPx100 I II IV 1 0,110 50 1 100 Hysteresis (%) 5 10 0,1 15 (sec)Beispiel: Gerät mit Schaltpunktbereich 0,1...10 Hz und 10...1000 Hz
1: LEDs
2: Potentiometer
3: Beschriftungsfeld
4.1 LEDs
| LED Farbe Zustand Beschreibung | |||
| Power Grün Ein | Spannungsversorgung OK | ||
| Blinkend Potentiometer "Function" in ungültigerEinstellzone (→ 7.1) | |||
| Input Gelb Blinkend Eingangsimpule | |||
| Output Grün Ein | Relais angezogen | Transistor leitend | |
| Enable | Gelb Ein Enable-Eingang geschaltet (+24 V DCLiegt am Enable-Eingang an)Anlaufüberbrückung aktiv | ||
Fehlersignale und -diagnose ( 10 Fehlerbehebung)
4.2 Potentiometer
| Potentiometer Einstellung | ||
| Function Frequenzbereich [SPx1/SPx100] (→ 7.1.1) | ||
| Schaltfunktion [I...IV] (→ 7.1.2) | ||
| SP Schaltpunkt [Hz]Der einstellbare Frequenzwert ist abhängig von der"Function" Potentiometerstellung. | (→ 7.2) | |
| Hysteresis Hysterese [%] (→ 7.3) | ||
| Delay Anlaufüberbrückungszeit [s] (→ 7.4) | ||
DE
5 Montage
5.1 Montage des Gerätes
Das Gerät auf eine 35 mm DIN-Profilschiene montieren.

▶ Ausreichend Platz zu Boden oder Deckel des Schaltschrankes lassen, um eine Luftzirkulation zu ermöglichen und übermäßige Erwärmung zu vermeiden.
▶ Beim Aneinanderreihen mehrerer Geräte die Eigenerwärmung aller Geräte beachten. Umgebungsbedingungen für jedes einzelne Gerät einhalten.
5.1.1 Gerät entfernen

5.2 Montage der Sensoren
▶ Montagehinweise des Herstellers befolgen.
6 Elektrischer Anschluss
6.1 Anschlusszubehör
Das Gerät wird inklusive Anschlussstecker geliefert.
Informationen zum verfügbaren Zubehör unter:
www.ifm.com → Datenblattsuche → Artikelnummer → Zubehör
6.2 Klemmenbelegung

flowchart
graph TD
A["Power or DCAC"] --> B["In"]
B --> C["5 + Sensor supply"]
B --> D["7 - supply"]
B --> E["6 pnp"]
B --> F["8 pnp"]
G["Enable"] --> H["Output"]
I["Out"] --> J["13 + 15 Out"]
J --> K["14"]
K --> L["19"]
K --> M["18"]
K --> N["17"]
Klemmenbelegung

text_image
010 203 04 050 607 08 212 223 24 171 319 20 131 415 6DE

WARNUNG
An den Stiftleisten für die AC-Versorgung (21...24) und dem Relaisausgang (17...20) dürfen nur die mitgelieferten oder technisch identische Anschlussstecker verwendet werden ( 9 Technische Daten).
Um die Schutzart IP 20 für Gehäuse und Klemmen sicherzustellen, die Schrauben der unbelegten Anschlusssteckerkontakte komplett einschrauben.

WARNUNG
Unbelegte und nicht aufgeführte Klemmen, wie z.B. Klemme 20, nicht als Stützpunktklemmen verwenden.
6.3 Spannungsversorgung (Power)
▶ Spannungsversorgung siehe Typenschild.
▶ Gerät nur an eine der möglichen Spannungsanschlüsse anschließen, d.h. entweder an Klemmen 21/22 und 23/24 (AC) oder an Klemmen 1/2 und 3/4 (24 V DC).
▶ Versorgungs- und Signalleitungen getrennt voneinander verlegen. Abhängig von den Einsatzbedingungen ggf. geschirmte Kabel verwenden.
6.3.1 AC-Versorgung

WARNUNG
AC-Versorgungsleitung entsprechend dem verwendeten Querschnitt mit max. 10 A absichern.
Wird das Gerät AC versorgt, genügt die für die Sensorversorgung bereitgestellte Kleinspannung den SELV-Kriterien gemäß EN 61010, Überspannungskategorie II, Verschmutzungsgrad 2.
6.3.2 DC-Versorgung
▶ Bei einer DC-Versorgung die SELV-Kriterien (Schutzkleinspannung) einhalten.
▶ Die DC-Versorgungsleitung L+ (Klemmen 1/2) extern mit einer 315 mA T Sicherung absichern (5 x 20 mm oder vergleichbar).
Die Klemmen der DC-Versorgung sind direkt mit den Klemmen der Sensorversorgung verbunden.
6.4 Eingänge
6.4.1 Anschluss des Sensors
3-Leiter DC PNP 2-Leiter DC
quadronorm

2-Leiter AC/DC Mechanischer
Schalter

text_image
WH BK 5 6
Der Anschluss von mechanischen Schaltkontakten ist nicht empfehlenswert, da diese zum Prellen neigen und Fehlimpulse erzeugen.
Die Klemmen 5 und 7 können für die Sensorversorgung oder zur Ansteuerung des Enable-Eingangs genutzt werden.
6.4.2 Enable-Eingang
Mit dem Enable-Eingang (Klemme 8) kann die Anlaufüberbrückung gestartet werden.
Dazu die interne +24 V DC Spannung (Klemme 5) oder eine externe +24 V DC Spannung über einen schließenden Kontakt an Klemme 8 anlegen.
▶ Bei Verwendung einer externen Spannung den negativen Bezugspunkt dieser Spannung auf Klemme 3 oder 4 des Gerätes legen.

Mit dem Öffnen des Kontaktes (Wegnahme der +24 V DC) und nach dem Ablauf der eingestellten Anlaufüberbrückungszeit startet die Überwachung.

Ein +24 V DC Dauersignal führt zu einer dauerhaften Überbrückung der Überwachung. Es wird derselbe Zustand gemeldet, wie während der Anlaufüberbrückung.
6.5 Ausgänge
6.5.1 Relaisausgang
Um übermäßigem Verschleiß entgegenzuwirken und um die EMV-Normen einzuhalten, die Kontakte beim Schalten induktiver Lasten entstören.
WARNING
Bei AC-Versorgung des Gerätes (Klemmen 21/22 und 23/24) darf zum Schalten einer AC-Spannung über den Relaisausgang ausschließlich der gleiche Außenleiter (Phase) wie zur Spannungsversorgung verwendet werden.

Wird der Relaisausgang zum Schalten sehr kleiner Ströme benutzt (z.B. SPS-Eingang), können erhebliche Übergangswiderstände auftreten. Für diesen Zweck den Transistorausgang nutzen.
6.5.2 Transistorausgang
Der Transistorausgang benötigt eine externe +24 V DC Versorgung an Klemme 13. Diese +24 V DC Versorgungsleitung extern mit einer 315 mA T Sicherung absichern (5 x 20 mm oder vergleichbar).
Bezugspunkt (GND) des externen Netzteils mit Klemme 15 oder 3/4 des Gerätes verbinden. Andernfalls ist kein Schaltvorgang möglich.
▶ Bei der DC-Versorgung der Transistorausgänge die SELV-Kriterien (Schutzkleinspannung) einhalten.
7 Einstellungen
▶ Die stufenlos einstellbaren Potentiometer mit einem passenden Schraubendreher einstellen.
7.1 Frequenzbereich und Schaltfunktion (Function)

pie
SPx1SPx100 | Category | Value | |---|---| | I | 1 | | II | 2 | | III | 3 | | IV | 4 | | SPx1 | 5 | | SPx100 | 6 |□ = gültige Einstellzone
= ungültige Einstellzone
Potentiometer "Function"
▶ Darauf achten, dass die Einstellung des Potentiometers innerhalb einer gültigen Zone liegt.
Liegt die Einstellung außerhalb einer gültigen Zone, blinkt [POWER].
7.1.1 Frequenzbereich (SPx1/SPx100)
| SPx1 SPx100 | |
| entspricht Geräteaufdruck entspricht Geräteaufdruck x 100 | |
7.1.2 Schaltfunktion I...IV
| I Zustandsmeldung: Minimaldrehzahl erreicht / Stillstand | |
| II Fehlermeldung: Unterdrehzahl / Blockiert | |
| III Zustandsmeldung: Drehzahl erreicht | |
| IV Fehlermeldung: Überdrehzahl | |
Schaltfunktionen in Verbindung mit Schaltpunkt, Hysterese und Anlaufüberbrückung ( 7.5 Schaltdiagramm)
7.2 Schaltpunkt (SP)
| Wert, bei dem der Ausgang gemäß Schaltfunktion seinen Schaltzustand ändert. |
| Wert gemäß Geräteaufdruck z.B. 0,1...10 Hz oder 10...1000 Hz(abhängig von Potentiometerstellung SPx1/SPx100) |
7.3 Hysterese (Hysteresis)
| Der Hysteresewert bestimmt den Abstand des Rückschaltpunktes zum Schaltpunkt SP. Bei ungleichen Nockenabständen werden unterschiedliche Impulsfolgezeiten gemessen. Sie können abwechselnd oberhalb oder unterhalb des Schaltpunkts liegen, so dass der Ausgang seinen Schaltzustand ständig in schneller Folge ändert. Durch Vergrößern des Hysteresefaktors kann dieses Verhalten verhin dert werden. |
| Wert 1...100 % |
7.4 Anlaufüberbrückung (Delay)
| Ermöglicht das Unterdrücken von Fehlermeldungen beim Hochfahren einer Anlage. Die Anlaufüberbrückung ist nach Anlegen der Spannungsversorgung nur einmal wirksam.Wird der Antrieb häufig ein- und ausgeschaltet, ist es sinnvoll die Spannungsversorgungen von Antrieb und Drehzahlwächter zu koppeln. Dadurch ist die Anlaufüberbrückung bei jedem Anlaufen der Anlage wirksam.Ist ein gekoppelter Anschluss der Spannungsversorgungen nicht möglich, den Enable-Eingang verwenden (→ 6.4.2 Enable-Eingang). | |
| Wert 0,1... | 15 s |
7.5 Schaltdiagramm
7.5.1 Mit Anlaufüberbrückung und gekoppelten Spannungsversorgungen

line
| Time Segment | Signal Type | Value Label | | ------------ | ----------- | ----------- | | 1 | SP | SP + Hy | | 2 | SP | SP | | 3 | SP - Hy | SP - Hy | | 4 | I | I | | 5 | II | II | | 6 | III | III | | 7 | IV | IV |1: Spannungsversorgung Drehzahlwächter (mit Antrieb gekoppelt)
2: Anlaufüberbrückung
3: Schaltfunktionen
A Eingangsfrequenz als Maß für Drehzahl oder Geschwindigkeit
B Zeit
= Relais angezogen, d.h. geschaltet (Transistorausgang leitend)
7.5.2 Mit Anlaufüberbrückung und antriebsgekoppeltem Enable-Signal

line
| Time Segment | Signal Type | Value Label | | ------------ | ----------- | ----------- | | 1 | SP | SP + Hy | | 2 | SP | SP | | 3 | SP | SP - Hy | | 4 | I | | | 4 | II | | | 4 | III | | | 4 | IV | |1: Spannungsversorgung Drehzahlwächter
2: +24 V DC Signal am Enable-Eingang (antriebsgekoppelt)
3: Anlaufüberbrückung
4: Schaltfunktionen
A: Eingangsfrequenz als Maß für Drehzahl oder Geschwindigkeit
B: Zeit
= Relais angezogen, d.h. geschaltet (Transistorausgang leitend)
8 Maßzeichnung

text_image
25,4109,1 93 116
text_image
35,5DE
9 Technische Daten
| Drehzahlwächter Typ D200 | ||
| Nennspannung AC [V] 110....240 | ||
| Nennfrequenz [Hz] 50....60 | ||
| Spannungstoleranz [%] -20/+10 | ||
| Leistungsaufnahme [W] 6 | ||
| alternativ | ||
| Nennspannung DC [V] 27 (typ. 24) | ||
| Spannungstoleranz [%] -20/+10 | ||
| Leistungsaufnahme [W] 4 | ||
| Hilfsenergie für Sensorik [V] | 18,5...30 DC SELV, ≤ 100 mA | |
| Sensortyp (Impulseingang) | PNP (Typ 2 gem. IEC 61131-2) | |
| Eingangsfrequenz | [Hz] ≤ | 5000 |
| Relais Kontaktbelastbarkeit [A] 4 | ohmsche Last (240 V AC oder 24 V DC) galvanisch getrennt verstärkte Isolierung nach EN 61010 Überspannungskategorie II, Verschmutzungsgrad 2 bis 240 V AC Nennspannung | |
| Transistor Schaltspannung [V] 10...30 DC SELV | ||
| Transistor Strombelastbarkeit [mA] ≤ 100 | ||
| Schutzart Gehäuse / Klemmen IP 20 / IP 20 | ||
| Umgebungstemperatur [°C] -25...60 | ||
| Lagertemperatur [°C] -25...70 | ||
| Max. zulässige relative Luftfeuchtigkeit | [%] 80 (31 °C) linear abnehmend bis 50 (40 °C) nicht kondensierend | |
| Maximale Betriebshöhe [m] 2000 über NN | ||
| Anschluss | ||
| Gerät 4-polige Stiftleisten im Raster 5,0 mm | ||
| Anschlussstecker | 4-polig mit Schraubanschluss (im Lieferumfang enthalten) | |
| Typ | Phoenix Contact MSTBT 2,5/4-ST BK 0,2...2,5 mm^2 (AWG 30...12) | |
Datenblätter sind abrufbar unter:
www.ifm.com → Datenblattsuche → Artikelnummer
9.1 Zulassungen/Normen
EG-Konformitätserklärungen, Zulassungen, usw. sind abrufbar unter:
www.ifm.com → Datenblattsuche → Artikelnummer → Weitere Informationen
10 Fehlerbehebung
| LED Fehler Fehlerbehebung | |||||
| Power | Input | Output | Enable | ||
| ✕ | --- | ○ | Potentiometer "Function" in ungültiger Einstellzone | Potentiometerstellung korrigieren (→7.1) | |
| Kurzschluss an Sensorversorgung | Kurzschluss beseitigen | ||||
| Überdrehzahl Prüfen, ob Eingangs | sfrequenz außerhalb der zulässigen Frequenz liegt (→9) | ||||
| ✕ | --- | ● | Kurzschluss an Transistorausgang | Kurzschluss beseitigen | |
| ○ | -- Intermer | Corätefehler Service kontaktieren | |||
Legende:

Aus
Ein
Blinkend
Beliebig

11 Wartung, Instandsetzung, Entsorgung
11.1 Wartung
Das Gerät ist wartungsfrei.
11.2 Reinigen der Gehäuseoberfläche
▶ Gerät von der Betriebsspannung trennen.
▶ Verschmutzungen mit einem weichen, chemisch unbehandelten und trockenen Tuch entfernen.

Empfohlen werden Microfaser-Tücher ohne chemische Zusatzmittel.
11.3 Instandsetzung
Das Gerät nur durch den Hersteller instandsetzen lassen. Sicherheitshinweise beachten ( 2.7 Eingriffe in das Gerät).
11.4 Entsorgung
Das Gerät gemäß den nationalen Umweltvorschriften entsorgen.