Super Finish 23 Pro - Farbspray WAGNER - Kostenlose Bedienungsanleitung
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Laden Sie die Anleitung für Ihr Farbspray kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch Super Finish 23 Pro - WAGNER und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. Super Finish 23 Pro von der Marke WAGNER.
BEDIENUNGSANLEITUNG Super Finish 23 Pro WAGNER
ORIGINALBETRIEBSANLEITUNG wagner-group.com D GB F
- D - Betriebsanleitung 2 - GB - Operating manual 35 - F - Mode d'emploi 66 - E - Manual de instrucciones 98Warnung! Achtung, Verletzungsgefahr durch Injektion! Airless-Geräte entwickeln extrem hohe Spritzdrücke.
Niemals Finger, Hände oder andere Körperteile mit dem Spritzstrahl in Berührung bringen! Nie die Spritzpistole auf sich, Personen und Tiere richten. Nie die Spritzpistole ohne Spritzstrahl-Berührungsschutz benutzen. Behandeln Sie eine Spritzverletzung nicht als harmlose Schnittverletzung. Bei einer Hautver- letzung durch Beschichtungssto oder Lösemittel sofort einen Arzt aufsuchen zur schnellen, fachkundigen Behandlung. Informieren Sie den Arzt über den verwendeten Beschichtungs- sto oder das Lösemittel.
Vor jeder Inbetriebnahme sind gemäß Betriebsanleitung folgende Punkte zu beachten:
1. Fehlerhafte Geräte dürfen nicht benutzt werden.
2. Wagner-Spritzpistole sichern mit Sicherungshebel am Abzugsbügel.
3. Erdung sicherstellen.
4. Zulässigen Betriebsdruck vom Hochdruckschlauch und Spritzpistole überprüfen.
5. Alle Verbindungsteile auf Dichtheit prüfen.
Anweisungen zur regelmäßigen Reinigung und Wartung des Gerätes sind streng einzuhalten. Vor allen Arbeiten am Gerät und bei jeder Arbeitspause folgende Regeln beachten:
1. Spritzpistole und Hochdruckschlauch druckentlasten.
2. Wagner-Spritzpistole sichern mit Sicherungshebel am Abzugsbügel.
3. Gerät ausschalten.
Achte auf Sicherheit!3 Super Finish 23 Pro
1 SICHERHEITSVORSCHRIFTEN FÜR DAS AIRLESS-
1.3 Explosions- und Brandgefahr beim Spritzen durch
Zündquellen _________________________________4
1.4 Verletzungsgefahr durch den Spritzstrahl __________4
1.5 Spritzpistole sichern gegen unbeabsichtigte
Betätigung ___________________________________4
1.6 Rückstoß der Spritzpistole ______________________4
1.7 Atemschutz zum Schutz vor Lösemitteldämpfen ____4
1.8 Vermeiden von Berufskrankheiten ________________4
1.11 Elektrostatische Auadung
(Funken- oder Flammenbildung) _________________5
1.12 Gerät im Einsatz auf Baustellen und Werkstätten ____5
1.13 Lüftung bei Spritzarbeiten in Räumen _____________5
1.16 Gerätereinigung mit Lösemittel __________________5
1.17 Gerätereinigung ______________________________5
1.18 Arbeiten oder Reparaturen an der elektrischen
Ausrüstung __________________________________5
1.19 Arbeiten an elektrischen Bauteilen _______________5
1.20 Aufstellung in unebenem Gelände _______________6
2 ANWENDUNGSÜBERSICHT __________________ 6
2.2.1 Beschichtungsstoe mit scharfkantigen
3 GERÄTEBESCHREIBUNG _____________________ 7
3.1 Airless Verfahren ______________________________7
3.2 Funktion des Gerätes __________________________7
3.3 Erklärungsbilder ______________________________8
3.4 Einstellung der Deichsel ________________________9
4.1 Gerät mit Ansaugsystem______________________ 10
4.2 Gerät mit Oberbehälter ______________________ 10
4.3 Hochdruckschlauch und Spritzpistole ___________ 10
4.4 Anschluss an das Stromnetz ___________________ 10
4.5 Bei Erstinbetriebnahme
Reinigung von Konservierungsmittel ___________ 11
4.6 Gerät (Hydrauliksystem) entlüften, wenn das
Geräusch des Einlassventils nicht zu hören ist ____ 11
4.7 Gerät mit Beschichtungssto in Betrieb nehmen __ 11
8.1 Gerätereinigung von außen ___________________ 15
8.2 Ansauglter _______________________________ 15
8.3 Hochdrucklter (Zubehör) ____________________ 15
8.4 Reinigung der Airless-Spritzpistole _____________ 16
10.4 Geräteanschlussleitung austauschen ___________ 19
10.5 typische Verschleißteile ______________________ 19
10.6 Schaltplan _________________________________ 20
10.7 Hilfe bei Störungen __________________________ 21
11.3 Ersatzteilliste Hochdrucklter (Zubehör) _________ 30
11.4 Ersatzteilliste Oberbehälter ___________________ 30
11.5 Ersatzteilliste Wagen _________________________ 31
11.6 Ersatzteilliste Ansaugsystem __________________ 31
Servicenetz in Deutschland _________________________ 32 Prüfung des Gerätes _______________________________ 33 Wichtiger Hinweis zur Produkthaftung ________________ 33 Entsorgungshinweis _______________________________ 33 Garantieerklärung ________________________________ 33 CE - Konformitätserklärung _________________________ 34 Europa-Servicenetz ______________________________ 132 INHALTSVERZEICHNIS
1.8 VERMEIDEN VON BERUFSKRANKHEITEN
Zum Schutz der Haut sind Schutzkleidung, Handschuhe und eventuell Hautschutzcreme erforderlich.Vorschriften der Hersteller zu den Beschichtungsstoen, Löse- und Reinigungsmitteln bei Aufbereitung, Verarbeitung und Gerätereinigung beachten.
1 SICHERHEITSVORSCHRIFTEN FÜR
DAS AIRLESS-SPRITZEN Alle gültigen lokalen Sicherheitsanforderungen sind zu be-achten. Die sicherheitstechnischen Anforderungen für das Airless-Spritzen sind unter anderem geregelt in:a) Europäische Norm „Spritz- und Sprühgeräte für Beschich-tungsstoe – Sicherheitsvorschriften“ (EN 1953).b) Berufsgenossenschaftliche Regeln für Sicherheit und Ge-sundheit bei der Arbeit „Betreiben von Arbeitsmitteln“ BGR 500 Teil 2 Kapitel 2.29 und 2.36.Zum sicheren Umgang mit Airless Hochdruck-Spritzgeräten sind folgende Sicherheitsvorschriften zu beachten.
Nur Beschichtungsstoe mit einem Flamm-punkt größer oder gleich 21 °C verspritzen.Der Flammpunkt ist die niedrigste Tempera-tur, bei der sich aus dem Beschichtungssto Dämpfe entwickeln. Diese Dämpfe reichen aus, um mit der über dem Beschichtungssto stehenden Luft ein entammbares Gemisch zu bilden.
1.2 EXPLOSIONSSCHUTZ
Gerät nicht benutzen in Betriebsstätten, wel-che unter die Explosionsschutzverordnung fallen. Das Gerät ist nicht explosionsgeschützt ausgeführt. Betreiben Sie das Gerät nicht in explosions-gefährdeten Bereichen (Zone 0,1 und 2, siehe hierzu auch BGI 740). Explosionsgefährdete Bereiche sind z.B. der Lagerort von Lacken und die unmittelbare Umgebung des Spritz-objektes. Stellen Sie das Gerät mindestens 3 m vom Spritzobjekt entfernt auf.
1.3 EXPLOSIONS- UND BRANDGEFAHR BEIM
SPRITZEN DURCH ZÜNDQUELLENEs dürfen keine Zündquellen in der Umge-bung vorhanden sein, wie z.B. oenes Feuer, Rauchen von Zigaretten, Zigarren und Ta-bakpfeifen, Funken, glühende Drähte, heiße Oberächen usw.
1.4 VERLETZUNGSGEFAHR DURCH DEN
SPRITZSTRAHLAchtung Verletzungsgefahr durch Injektion!Nie die Spritzpistole auf sich, Personen undTiere richten.Nie die Spritzpistole ohne Spritzstrahl-Berüh-rungsschutz benutzen.Spritzstrahl darf mit keinem Körperteil in Be-rührung kommen.Bei Airless-Spritzpistolen auftretende hohe Spritzdrücke können sehr gefährliche Ver-letzungen verursachen. Bei Kontakt mit dem Spritzstrahl kann Beschichtungssto in die Haut injiziert werden. Behandeln Sie eine Spritzverletzung nicht als harmlose Schnitt-verletzung. Bei einer Hautverletzung durch Beschichtungssto oder Lösemittel sofort einen Arzt aufsuchen zur schnellen, fachkun-digen Behandlung. Informieren Sie den Arzt über den verwendeten Beschichtungssto oder das Lösemittel.
1.5 SPRITZPISTOLE SICHERN GEGEN
UNBEABSICHTIGTE BETÄTIGUNGSpritzpistole bei Montage oder Demontage der Düse und bei Arbeitsunterbrechung immer sichern.
1.6 RÜCKSTOSS DER SPRITZPISTOLE
Bei hohem Betriebsdruck bewirkt das Zie-hen des Abzugsbügels eine Rückstoßkraft bis 15 N. Sollten Sie nicht darauf vorbereitet sein, kann die Hand zurückgestoßen oder das Gleichge-wicht verloren werden. Dies kann zu Verlet-zungen führen.
1.7 ATEMSCHUTZ ZUM SCHUTZ VOR
LÖSEMITTELDÄMPFENBei Spritzarbeiten Atemschutz tragen. Dem Benutzer ist eine Atemschutzmaske zur Verfügung zu stellen (Berufs-Genossen-schaftliche Regeln „Regeln für den Einsatz von Atemschutzge-räten“ BGR 190). SICHERHEITSVORSCHRIFTEN5 Super Finish 23 Pro
1.9 MAX. BETRIEBSDRUCK
Der zulässige Betriebsdruck für die Spritzpistole, Spritzpi- stolenzubehör, Gerätezubehör und Hochdruckschlauch darf nicht unter dem am Gerät angegebenen maximalen Betriebs- druck von 25 MPa (250 bar) liegen.
1.10 HOCHDRUCKSCHLAUCH
Achtung Verletzungsgefahr durch Injektion! Durch Verschleiß, Knicken und nicht zweck- entsprechende Verwendung können sich Leckstellen im Hochdruckschlauch bilden. Durch eine Leckstelle kann Flüssigkeit in die Haut injiziert werden. y Hochdruckschlauch vor jeder Benutzung gründlich über- prüfen. y Beschädigten Hochdruckschlauch sofort ersetzen. y Niemals defekten Hochdruckschlauch selbst reparieren! y Scharfes Biegen oder Knicken vermeiden, kleinster Bie- geradius etwa 20 cm. y Hochdruckschlauch nicht überfahren, sowie vor scharfen Gegenständen und Kanten schützen. y Niemals am Hochdruckschlauch ziehen, um das Gerät zu bewegen. y Hochdruckschlauch nicht verdrehen. y Hochdruckschlauch nicht in Lösemittel einlegen. Außen- seite nur mit einem getränkten Tuch abwischen. y Hochdruckschlauch so verlegen, dass keine Stolpergefahr besteht. Aus Gründen der Funktion, Sicherheit und Lebensdauer nur WAGNER Original-Hoch- druckschläuche verwenden.
1.11 ELEKTROSTATISCHE AUFLADUNG (FUNKEN-
ODER FLAMMENBILDUNG) Bedingt durch die Strömungsgeschwindig- keit des Beschichtungsstos beim Spritzen kann es unter Umständen am Gerät zu elek- trostatischen Auadungen kommen. Diese können bei Entladung Funken- oder Flammenbildung nach sich ziehen. Deshalb ist es notwendig, dass das Gerät immer über die elektrische Installation geerdet ist. Der Anschluss muss über eine vorschriftsmäßig geerdete Schutzkontakt-Steckdose erfolgen. Eine elektrostatische Auadung von Spritzpistole und Hoch- druckschlauch wird über den Hochdruckschlauch abgeleitet. Deshalb muss der elektrische Widerstand zwischen den An- schlüssen des Hochdruckschlauchs gleich oder kleiner ein Megaohm betragen.
1.12 GERÄT IM EINSATZ AUF BAUSTELLEN UND
WERKSTÄTTEN Anschluss an das Stromnetz darf nur über einen besonderen Speisepunkt mit einer Fehlerstromschutzeinrichtung mit INF ≤ 30 mA erfolgen.
1.13 LÜFTUNG BEI SPRITZARBEITEN IN RÄUMEN
Es ist eine ausreichende Lüftung zur Abführung der Lösemit- teldämpfe zu gewährleisten.
1.14 ABSAUGEINRICHTUNGEN
Diese sind entsprechend lokaler Vorschriften vom Geräte-Be- nutzer zu erstellen.
1.15 ERDUNG DES SPRITZOBJEKTS
Das zu beschichtende Spritzobjekt muss geerdet sein (Gebäudewände sind in der Regel auf natürliche Weise geer- det).
1.16 GERÄTEREINIGUNG MIT LÖSEMITTEL
Bei Gerätereinigung mit Lösemittel darf nicht in einen Behälter mit kleiner Önung (Spundloch) gespritzt oder gepumpt werden. Gefahr durch Bildung eines explosionsfä- higen Gas/Luftgemisches. Der Behälter muss geerdet sein.
1.17 GERÄTEREINIGUNG
Kurzschlussgefahr durch eindringendes Was- ser! Gerät niemals mit Hochdruck- oder Dampf- hochdruckreiniger abspritzen.
1.18 ARBEITEN ODER REPARATUREN AN DER
ELEKTRISCHEN AUSRÜSTUNG
Diese nur von einer Elektrofachkraft durchführen lassen. Für unsachgemäße Installation wird keine Haftung übernom- men.
1.19 ARBEITEN AN ELEKTRISCHEN BAUTEILEN
Bei allen Arbeiten den Netzstecker aus der Steckdose ziehen.
1.20 AUFSTELLUNG IN UNEBENEM GELÄNDE
Die Vorderseite muss nach unten zeigen, um ein Wegrutschen zu vermeiden. 2 ANWENDUNGSÜBERSICHT
SF 23 Pro ist ein elektrisch betriebenes Gerät zur luftlosen (Air-less) Zerstäubung verschiedener Beschichtungsstoe. Es eig-net sich auch für den Betrieb des innengespeisten Farbrollers, der im Zubehörprogramm verfügbar ist.Die SF 23 Pro kann sowohl in Werkstätten, als auch auf Bau-stellen eingesetzt werden.Die Geräteleistung der SF 23 Pro ist so konzipiert, dass die Verarbeitung von Dispersionen im Innenbereich für kleine bis mittlere Objekte möglich ist.Im Lackierbereich eignen sich das Gerät für alle üblichen Ar-beiten wie z.B.:Türen, Türzargen, Geländer, Möbel, Holzverkleidungen, Zäu-ne, Heizkörper und Stahlteile. Für Lackierarbeiten empehlt sich die Verwendung eines Oberbehälters.
2.2 BESCHICHTUNGSSTOFF
Verarbeitbare BeschichtungsstoeDispersionen, Latexfarben, wasserverdünnbare und löse-mittelhaltige Lacke und Lackfarben, Zweikomponenten Be-schichtungsstoe, Dispersionen, Latexfarben.Die Verarbeitung anderer Beschichtungsstoe sollte nur nach Rückfrage bei der Firma Wagner erfolgen, da die Haltbarkeit und auch die Sicherheit des Gerätes dadurch beeinträchtigt werden können.Achten Sie auf Airless - Qualität bei den zu verarbeitenden Beschichtungsstoen.Das Gerät ist in der Lage Beschichtungsstoe mit einer Vis- kosi tät bis zu 20.000 mPas zu verarbeiten. Lässt die Spritzlei-stung bei hochviskosen Beschichtungsstoen zu stark nach, so ist nach Herstellerangabe zu verdünnen.Beschichtungssto vor Arbeitsbeginn gut umrühren.Achtung! Beim Aufrühren der Beschichtungs-stoe, insbesondere mit motorgetriebenen Rührwerken, darauf achten, dass keine Luft-blasen eingerührt werden.Luftblasen stören beim Spritzen, können so-gar zur Betriebsunterbrechung führen.
2.2.1 BESCHICHTUNGSSTOFFE MIT
SCHARFKANTIGEN ZUSATZSTOFFENDiese Partikel üben auf Ventile und Düse, aber auch auf die Spritzpistole eine stark verschleißende Wirkung aus. Die Le-bensdauer dieser Verschleißteile wird dadurch erheblich be-einträchtigt.Auf schrägen Untergründen ist das Gerät nicht zu betreiben, da es durch Vibrationen zum Wandern neigt.
ANWENDUNGSÜBERSICHT7 Super Finish 23 Pro
Für einen störungsfreien Betrieb ist eine ausreichende Filte-rung erforderlich. Dazu ist das Gerät mit einem Ansauglter (Pos. 1), und einem Einstecklter in der Spritzpistole (Pos. 2) aufgestattet. Eine regelmäßige Kontrolle dieser Filter auf Be-schädigung oder Verschmutzung ist dringend zu empfehlen.Ein im Zubehör erhältlicher Hochdrucklter (Pos. 3) vergrö-ßert die Filteräche und macht das Arbeiten mit dem Gerät leichter. GERÄTEBESCHREIBUNG 3 GERÄTEBESCHREIBUNG
3.1 AIRLESS VERFAHREN
Hauptanwendungsgebiete sind dickere Schichten von höher-viskosem Beschichtungssto. Bei der SF 23 Pro saugt eine Membranpumpe den Beschich-tungssto an und fördert ihn über den Hochdruckschlauch zur Spritzpistole mit der Airlessdüse. Hier zerstäubt der Be-schichtungssto, da er bis zu einem Druck von max. 25 MPa (250 bar ) durch den Düsenkern gepresst wird. Dieser hohe Druck bewirkt eine mikrofeine Zerstäubung des Beschich-tungsstoes.Die Bezeichnung AIRLESS-Verfahren (luftlos) begründet sich auf den Verzicht von Luft bei der Zerstäubung.Diese Art zu spritzen hat den Vorteil bei feinster Zerstäubung und trotzdem nebelarmer Betriebsweise (abhängig von der korrekten Geräteeinstellung) eine glatte, blasenfreie Oberä-che zu erzielen. Neben diesen Aspekten sind auch die hohe Arbeitsgeschwindigkeit und die große Handlichkeit zu nen- nen.
3.2 FUNKTION DES GERÄTES
Zum besseren Verständnis der Funktion kurz der technischen Aufbau:SF 23 Pro ist ein elektrisch betriebenes Hochdruck-Farbspritz-gerät. Der Elektromotor (1) treibt über ein Planetengetriebe (2) die Hydraulikpumpe an. Ein Kolben (3) wird auf und ab be-wegt und so Hydrauliköl unter die Membran (4) gefördert, die sich daraufhin bewegt. Im Detail: Durch die Abwärtsbewegung der Membran önet das Teller-Einlassventil (5) selbsttätig und Beschichtungssto wird angesaugt. Bei der Aufwärtsbewegung der Membran wird der Beschichtungssto verdrängt und das Kugel-Auslass-ventil önet dabei, während das Einlassventil geschlossen ist.Der Beschichtungssto strömt unter hohem Druck durch den Hochdruckschlauch zur Spritzpistole und wird beim Austritt an der Düse zerstäubt.Das Druckregelventil begrenzt den eingestellten Druck im Hy-draulikölkreis und somit auch den Druck des Beschichtungs-stoes. Eine Druckveränderung bei Verwendung der gleichen Düse führt auch zur Veränderung der zerstäubten Farbmen- ge.
3.3 ERKLÄRUNGSBILDER
1 Düsenhalter mit Düse*2 Spritzpistole*3 Hochdruckschlauch*4 Anschluss für Hochdruckschlauch*5 Manometer*6 Druckregelventil7 EIN / AUS Schalter8 Druckentlastungsventil
Spritzen Zirkulation9 Rücklaufschlauch*10 Ansaugsystem*11 Oberbehälter*12 Auslassventil13 Ölmessstab14 Reinigungsbehälter15 Schlauchhalter16 Pistolenhalter17 Werkzeugtasche (ohne Abbildung)*Zubehör. Der tatsächliche Lieferumfang ist abhängig von der Spray Pack Konguration.
GERÄTEBESCHREIBUNG9 Super Finish 23 Pro GERÄTEBESCHREIBUNG
3.5 TECHNISCHE DATEN
Spannung : 230 - 240 Volt ~, 50 HzAbsicherung : 16 A trägeGeräteanschlussleitung : 6 m lang, 3x1,5 mm²Max. Stromaufnahme: 7,0 ASchutzart: IP 54Aufnahmeleistung Gerät: 1,3 kWMax. Betriebsdruck : 25 MPa (250 bar)Max. Volumenstrom : 2,6 l/minVolumenstrom bei 12 MPa (120 bar) mit Wasser : 2,3 l/minMax. zul. Temperatur des Beschichtungsstos : 43 °CMax. Viskosität : 20.000 mPasLeergewicht 27 kgHydrauliköl-Füllmenge : Hydraulikgehäuse Getriebe (Fett)1,3 Liter 45 g Max. Vibration an der Spritzpistole : kleiner 2,5 m/s²Max. Schalldruckpegel : 75 dB (A)**Messort: Abstand 1m seitlich vom Gerät und 1,60m über dem Boden, 12 MPa (120bar) Betriebsdruck, schallharter Boden
3.4 EINSTELLUNG DER DEICHSEL
Klappen Sie die Deichsel (1) nach oben (die Hülsen fallen nach unten und xieren die Deichsel in der Endposition). Transport im Fahrzeug Gerät im Fahrzeug mit geeignetem Befestigungsmittel si-chern.Das Gerät kann bei Bedarf auf die Seite gelegt werden. Hier bitte darauf achten, dass keine Anbauteile beschädigt werden können. Achtung: Farb- oder Lösemittelreste können aus den Anschlussverschraubungen austreten!Schieben Sie die Hülsen (2) nach oben, um die Deichsel bei Bedarf wieder einzuklappen.
1. Auf saubere Dichtächen an den Anschlüssen achten. Darauf achten, dass der rote Einlauf (1) in den Beschich-tungssto-Eingang (4) eingesetzt ist.2. Überwurfmutter (2) am Ansaugschlauch (3) auf den Be-schichtungssto-Eingang (4) mit beiliegendem Schlüssel (41mm) schrauben und handfest anziehen.3. Überwurfmutter (5) am Rücklaufschlauch (6) auf den An-schluss (7) schrauben (Schlüsselweite 22mm).
4.3 HOCHDRUCKSCHLAUCH UND SPRITZPISTOLE
1. Hochdruckschlauch (9) am Schlauchanschluss anschrau-
ben. 2. Spritzpistole (10) am Hochdruckschlauch anschrauben.3. Alle Überwurfmuttern am Hochdruckschlauch fest anzie-hen, damit kein Beschichtungssto austritt. 4. Den Düsenhalter mit der ausgewählten Düse auf die Spritzpistole schrauben, ausrichten und fest anziehen. (si-ehe auch Anleitung der Spritzpistole / Düsenhalter)Beim Abschrauben des Hochdruckschlauches am Schlauchanschluss mit Schlüssel 22mm gegenhalten.
4.4 ANSCHLUSS AN DAS STROMNETZ
Der Anschluss muss immer über eine vor-schriftsmäßig geerdete Schutzkontaktsteck-dose mit Fehlerstrom-Absicherung (FI-Siche-rung) erfolgen.Vor Anschluss an das Stromnetz darauf achten, dass die Netz-spannung übereinstimmt mit der Angabe auf dem Leistungs-schild am Gerät.
4.2 GERÄT MIT OBERBEHÄLTER
Auf saubere Dichtächen an den Anschlüssen achten. Darauf achten, dass der rote Einlauf (1) in den Beschich-tungssto-Eingang (4) eingesetzt ist.2. Überwurfmutter (5) am Rücklaufschlauch (6) auf den An-schluss (7) schrauben .3. Oberbehälter (8) auf Beschichtungssto-Eingang (4) schrauben und handfest anziehen.Drücken Sie vor der Inbetriebnahme von oben auf das Einlassventil im Beschichtungs-stoeingang (4). Dadurch wird sichergestellt, dass das Ventil nicht blockiert/verklebt ist.
4.5 BEI ERSTINBETRIEBNAHME
REINIGUNG VON KONSERVIERUNGSMITTELGerät mit Ansaugsystem1. Ansaugsystem in einen mit geeignetem Reinigungsmittel gefüllten Behälter eintauchen. (Empfehlung: Wasser)Gerät mit Oberbehälter2. Geeignetes Reinigungsmittel in den Oberbehälter einfül-len. (Empfehlung: Wasser) Druckentlastungsventil (Pos. 1) auf (Zirkulation) stel-len, das Gerät läuft an. 4. Gerät mit EIN /AUS Schalter (2) einschalten (Pos. I).
5. Druckregulierknopf (3) bis zum Anschlag nach rechts dre-
6. Abwarten bis am Rücklaufschlauch Reinigungsmittel aus-tritt.7. Druckregulierknopf (3) ca. eine Umdrehung zurückdre-
hen. 8. Druckentlastungsventil (1) auf (Spritzen) stellen. Druck wird im Hochdruckschlauch aufgebaut (sichtbar am Manometer (4)).9. Düse der Spritzpistole in einen oenen Sammelbehälter richten und Abzugsbügel der Spritzpistole ziehen.10. Durch Drehen des Druckregulierknopfes (3) nach rechts, wird der Druck erhöht. Stellen Sie ca. 10 MPa (100 bar) am nometer ein.11. Reinigungsmittel aus dem Gerät für ca. 1-2 min (~5 Liter) in den oenen Sammelbehälter spritzen.
4.7 GERÄT MIT BESCHICHTUNGSSTOFF IN BETRIEB
NEHMENGerät mit Ansaugsystem1. Ansaugsystem in mit Beschichtungssto gefüllten Behäl-ter eintauchen.Gerät mit Oberbehälter2. Beschichtungssto in den Oberbehälter einfüllen. Druckentlastungsventil (1) auf (Zirkulation) stellen, das Gerät läuft an. 4. Gerät mit EIN /AUS Schalter (2) einschalten (Pos. I).5. Druckregulierknopf (3) bis zum Anschlag nach rechts dre-hen. Wenn das Geräusch der Ventile sich verändert, so ist das Gerät entlüftet und saugt Beschichtungssto an.6. Tritt Beschichtungssto aus dem Rücklaufschlauch aus, Druckregulierknopf (3) ca. eine Umdrehung zurückdre- hen. 7. Druckentlastungsventil (1) auf (Spritzen) stellen. Druck wird im Hochdruckschlauch aufgebaut (sichtbar am Manometer (4)).8. Spritzpistole abziehen und in einen oenen Sammelbe-hälter spritzen, um restliches Reinigungsmittel aus dem Gerät zu entfernen. Wenn Beschichtungssto aus der Düse austritt Spritzpistole schließen.9. Den Spritzdruck durch Drehen des Druckregulierknopfes (3) einstellen.10. Das Gerät ist spritzbereit.
4.6 GERÄT (HYDRAULIKSYSTEM) ENTFÜFTEN,
WENN DAS GERÄUSCH DES EINLASSVENTILS NICHT ZU HÖREN IST1. Gerät mit EIN /AUS Schalter (2) einschalten (Pos. I).
2. Druckregulierknopf (3) drei Umdrehungen nach links
drehen.3. Druckentlastungsventil (1) auf (Zirkulation) stellen. Das Hydrauliksystem entlüftet sich. Gerät zwei bis drei Mi-nuten eingeschaltet lassen. 4. Druckregulierknopf (3) bis zum Anschlag nach rechts dre- hen.
5. Wenn nicht, Punkt 2 bis 4 wiederholen.
Der Schlüssel für ein hochwertiges Ergebnis ist die gleichmäßige Beschichtung der gesamten Fläche. Bewegen Sie Ihren Arm mit konstanter Geschwindigkeit und halten Sie die Spritzpistole in einem konstanten Abstand über der Oberäche. Optimal ist ein Abstand von ca. 30 cm zwischen Spritzdüse und Oberäche. (Abb. A) Halten Sie die Spritzpistole parallel zur Oberäche. Führen Sie die Bewegung mit dem gesamten Arm und nicht aus dem Handgelenk aus. (Abb. B) Halten Sie die Spritzpistole im rechten Winkel zur Oberäche. Anderenfalls wird die Beschichtung an einem Ende dicker als am anderen. (Abb. C) Ziehen Sie den Abzugsbügel nachdem Sie die Bewegung begonnen haben. Lassen Sie den Abzugsbügel los, bevor Sie die Bewegung beenden. (Abb. D) Unterbrechungen innerhalb der Sprühäche vermeiden. Lassen Sie jede Bahn um ca. 30 % überlappen. Dadurch entsteht eine gleichmäßige Beschichtung. (Abb. E) Verwenden Sie die kleinstmögliche Druckeinstellung, mit der das gewünschte Spritzbild erzeugt werden kann, um Sprühnebel zu minimieren. Um bei Lackierarbeiten besonders gute Oberächen zu erzielen, gibt es spezielle Zubehöre im Wagner Programm, z.B. die FineFinish Düsen. Ihr Wagner Händler berät Sie gern.SPRITZTECHNIK / HANDHABUNG DES HOCHDRUCKSCHLAUCHS / ARBEITSUNTERBRECHNUNG30 cm
D13 Super Finish 23 Pro 6 HANDHABUNG DES HOCHDRUCKSCHLAUCHES Das Gerät ist mit einem speziell für Membranpumpen geeig- neten Hochdruckschlauch ausgerüstet. Verletzungsgefahr durch undichten Hoch- druckschlauch. Beschädigten Hochdruck- schlauch sofort ersetzen. Niemals defekten Hochdruckschlauch selbst reparieren! Der Hochdruckschlauch ist sorgsam zu behandeln. Scharfes Biegen oder Knicken vermeiden, kleinster Biegeradius etwa 20 cm. Hochdruckschlauch nicht überfahren, sowie vor scharfen Gegenständen und Kanten schützen. Niemals am Hochdruckschlauch ziehen, um das Gerät zu be- wegen. Darauf achten, dass der Hochdruckschlauch sich nicht ver- dreht. Durch Verwendung einer Wagner Spritzpistole mit Drehgelenk und einer Schlauchtrommel kann dies verhindert werden. Für die Handhabung des Hochdruck- schlauches bei der Arbeit am Gerüst hat sich als am Vorteilhaftesten erwiesen, den Schlauch stets an der Außenseite des Ge- rüstes zu führen. Bei alten Hochdruckschläuchen steigt das Risiko von Beschädigungen. Wagner empehlt den Hochdruckschlauch nach 6 Jahren auszutauschen. Aus Gründen der Funktion, Sicherheit und Lebensdauer nur WAGNER Original-Hoch- druckschläuche verwenden. 7 ARBEITSUNTERBRECHUNG
1. Druckentlastungsventil auf (Druckentlastung, Zirkula-
2. Gerät mit EIN /AUS Schalter ausschalten (Pos. 0).
3. Abzugsbügel der Spritzpistole ziehen, um Hochdruck-
schlauch und Spritzpistole vom Druck zu entlasten.
4. Spritzpistole sichern, siehe Betriebsanleitung der Spritzpi-
5. Düse aus dem Düsenhalter nehmen und in einem kleinen
Gefäß mit geeignetem Reinigungsmittel lagern.
6. Ansaugsystem im Beschichtungssto eingetaucht lassen
oder dieses in das entsprechende Reinigungsmittel ein- tauchen. Ansauglter und Gerät sollen nicht austrocknen.
7. Materialbehälter abdecken, um ein Austrocknen der Far-
be zu verhindern. Beim Einsatz von schnelltrocknenden oder Zweikomponenten-Beschichtungsstoen, Gerät unbedingt innerhalb der Verarbei- tungszeit mit geeignetem Reinigungsmittel durchspülen, da das Gerät ansonsten nur mit erheblichen Aufwand gereinigt werden kann.
HANDHABUNG DES HOCHDRUCKSCHLAUCHS / ARBEITSUNTERBRECHNUNG
D14 Super Finish 23 Pro Vorsicht! Nicht in Behälter mit kleiner Ö- nung (Spundloch) pumpen oder spritzen! Siehe Sicherheitsvorschriften.
8. Druckentlastungsventil auf ( Zirkulation) stellen.
9. Geeignetes Reinigungsmittel einige Minuten im Kreislauf
pumpen. Die Reinigungswirkung erhöht sich, wenn die Spritzpistole im Wechsel geönet und geschlossen wird.
10. Druckentlastungsventil auf (Spritzen) stellen.
11. Restliches Reinigungsmittel in einen oenen Behälter
pumpen, bis das Gerät leer ist.
12. Druckentlastungsventil auf
(Zirkulation) stellen.
13. Gerät mit EIN /AUS Schalter ausschalten (Pos. 0)
- Gerät mit Oberbehälter
Druckentlastungsventil auf (Zirkulation) stellen.
2. Gerät mit EIN /AUS Schalter einschalten (Pos. I).
3. Druckregelventil zurückdrehen um einen minimalen
Spritzdruck einzustellen.
Druckentlastungsventil auf (Spritzen) stellen.
5. Abzugsbügel an der Spritzpistole ziehen, um restlichen
Beschichtungssto aus Oberbehälter, Hochdruckschlauch und Spritzpistole in einen oenen Behälter zu pumpen (eventuell Druck am Druckregelventil langsam erhöhen um eine höhere Materialförderung zu erhalten). Bei lösemittelhaltigen Beschichtungsstoen muss der Behälter geerdet werden. Vorsicht! Nicht in Behälter mit kleiner Ö- nung (Spundloch) pumpen oder spritzen! Siehe Sicherheitsvorschriften.
6. In den Oberbehälter geeignetes Reinigungsmittel einfül-
Druckentlastungsventil auf (Zirkulation) stellen.
8. Geeignetes Reinigungsmittel einige Minuten im Kreislauf
Druckentlastungsventil auf (Spritzen) stellen.
10. Restliches Reinigungsmittel in einen oenen Behälter
pumpen, bis das Gerät leer ist.
Druckentlastungsventil auf (Zirkulation) stellen.
12. Gerät mit EIN /AUS Schalter ausschalten (Pos. 0).
8 GERÄTEREINIGUNG Sauberkeit ist die sicherste Gewährleistung für einen stö- rungsfreien Betrieb. Nach Beendigung der Spritzarbeiten Ge- rät reinigen. Auf keinen Fall dürfen Beschichtungsstoreste im Gerät antrocknen und sich festsetzen. Das zur Reinigung ver- wendete Reinigungsmittel (nur mit einem Flammpunkt über 21 °C) muss dem Beschichtungssto entsprechen. Bei wasserverdünnbaren Beschichtungs- stoen verbessert warmes Wasser die Reini- gung.
- Spritzpistole sichern, siehe Betriebsanleitung der Spritz- pistole. Düse und Düsenhalter demontieren und reinigen
Gerät mit Ansaugsystem
1. Druckentlastungsventil auf
(Zirkulation) stellen.
2. Gerät mit EIN /AUS Schalter einschalten (Pos. I).
3. Ansaugsystem aus dem Materialbehälter nehmen. Der
Rücklaufschlauch verbleibt über dem Materialbehälter, bis kaum noch Beschichtungssto austritt.
4. Ansaugsystem in ein geeignetes Reinigungsmittel eintau-
5. Druckregelventil zurückdrehen um einen minimalen
Spritzdruck einzustellen.
6. Druckentlastungsventil auf
7. Abzugsbügel an der Spritzpistole ziehen, um restlichen
Beschichtungssto aus dem Hochdruckschlauch und der Spritzpistole in einen oenen Behälter zu pumpen (even- tuell Druck am Druckregelventil langsam erhöhen um eine höhere Materialförderung zu erhalten). Bei lösemittelhaltigen Beschichtungsstoen muss der Behälter geerdet werden.
Zuerst Netzstecker aus der Steckdose ziehen.Kurzschlussgefahr durch eindringendes Was- ser! Gerät niemals mit Hochdruck- oder Dampf-hochdruckreiniger abspritzen.Hochdruckschlauch nicht in Lösemittel ein-legen. Außenseite nur mit einem getränkten Tuch abwischen.Gerät außen mit einem in geeigneten Reinigungsmittel ge-tränktem Tuch abwischen.
Saubere Filter gewährleisten stets maximale Fördermenge, konstanten Spritzdruck und einwandfreies Funktionieren des Gerätes.Gerät mit Ansaugsystem1. Filter (Pos. 1) vom Ansaugrohr abschrauben.2. Filter reinigen oder austauschen. Reinigung mit einem harten Pinsel und entsprechendem Reinigungsmittel durchführen.
8.3 HOCHDRUCKFILTER (ZUBEHÖR)
1. Druckentlastungsventil auf (Druckentlastung, Zirkula-tion) stellen.2. Gerät mit EIN /AUS Schalter ausschalten (Pos. 0)3. Hochdrucklter önen und Filtereinlage reinigen, dazu:4. Filtergehäuse (1) von Hand abschrauben. 5. Filtereinsatz (2) herausnehmen und Stützfeder (3) heraus-ziehen.6. Alle Teile mit entsprechendem Reinigungsmittel reinigen. Falls Druckluft vorhanden – Filtereinsatz und Stützfeder durchblasen.7. Bei der Montage des Filters auf den korrekten Sitz der Stützscheibe (4) im Filtereinsatz achten und den O-Ring am Filtergehäuse auf Beschädigungen kontrollieren.8. Filtergehäuse bis auf Anschlag von Hand aufschrauben (eine hohe Anzugskraft erschwert nur eine spätere De-montage). GERÄTEREINIGUNG Gerät mit Oberbehälter1. Mit Schraubendreher Schrauben (2) lösen2. Filterscheibe (1) mit einem Schraubendreher anheben und herausnehmen3. Filterscheibe reinigen oder austauschen Reinigung mit einem harten Pinsel und entsprechendem Reinigungsmittel durchführen.
Ansaugsystem Oberbehälter
9.1 ALLGEMEINE WARTUNG
Aus Sicherheitsgründen ist eine jährliche In-spektion durch Fachleute dringend empfoh-len. Beachten Sie hierzu auch alle gültigen nationalen Vorschriften. In Deutschland ist diese Überprüfung (inkl. Nachweis) von der Berufsgenossenschaft zwingend vorgeschrie- ben. Mindestprüfungen vor jeder Inbetriebnahme 1. Hochdruckschlauch, Spritzpistole mit Drehgelenk und Geräteanschlussleitung mit Stecker auf Beschädigung prüfen.2. Ablesbarkeit des Manometers prüfen. Prüfungen in regelmäßigen Abständen 1. Einlass- und Auslassventil auf Verschleiß prüfen, reinigen und Verschleißteile auswechseln.2. Filtereinsätze (Spritzpistole, Ansaugsystem) reinigen ge-gebenenfalls ersetzen.
9.2 HOCHDRUCKSCHLAUCH
Hochdruckschlauch optisch auf eventuell vorhandene Ein-schnitte oder Ausbeulungen, insbesondere am Übergang in die Armatur, prüfen. Überwurfmuttern müssen sich frei dre-hen lassen. Die Leitfähigkeit von kleiner 1 Mega Ohm muss über der gesamten Länge vorhanden sein.Alle elektrischen Prüfungen vom Wagner-Service durchführen lassen.Bei alten Hochdruckschläuchen steigt das Risiko von Beschädigungen.Wagner empehlt den Hochdruckschlauch nach 6 Jahren auszutauschen.
8.4 REINIGUNG DER AIRLESSSPRITZPISTOLE
1. Airless-Spritzpistole bei niedrigem Betriebsdruck mit ge-eignetem Reinigungsmittel durchspülen.2. Düse gründlich mit geeignetem Reinigungsmittel reini-gen, so dass keine Beschichtungsstoreste zurückblei- ben.
3. Airless-Sprizpistole außen gründlich reinigen.
Lösen Sie die obere Seite des Abzugsschutzes (1) vom Pi-stolenkopf2. Verwenden Sie die Unterseite des Abzugsschutzes als Schraubenschlüssel, und lösen Sie mit diesem den Hand-gri (2) und entfernen diesen vom Pistolenkopf.3. Den alten Filter (3) aus dem Spritzpistolenkopf ziehen. Reinigen oder tauschen Sie diesen aus.4. Den neuen Filter mit dem konischen Ende zuerst in den Spritzpistolenkopf einschieben.5. Den Gri so weit in den Spritzpistolenkopf einschieben, bis er fest sitzt. Ziehen Sie diesen mit dem Abzug- Schrau-benschlüssel fest.6. Lassen Sie den Abzugsschutz wieder in den Pistolenkopf einrasten.Einstecklter in der Airless-Spritzpistole
GERÄTEREINIGUNG / WARTUNG17
Gerät ausschalten.Vor allen Reparaturen – Netzstecker aus der Steckdose ziehen.
1. Beiliegenden Schlüssel (30mm) am Gehäuse (1) ansetzen.2. Mit leichten Hammerschlägen auf das Schlüsselende das Gehäuse (1) lösen.3. Gehäuse mit Einlassventil (2) aus der Farbstufe heraus-schrauben.4. Spange (3) mit beiliegendem Schraubendreher abziehen.5. Beiliegenden Schlüssel (30mm) am Einlassventil (2) anset-zen. Unter Drehen Einlassventil vorsichtig herausziehen.6. Ventilsitz (4) mit Reinigungsmittel und Pinsel reinigen (da-rauf achten, dass keine Pinselhaare zurückbleiben).7. Dichtungen (5, 6) reinigen und auf Beschädigungen prü-fen, eventuell austauschen.8. Alle Ventilteile auf Beschädigung kontrollieren. Bei sicht-barem Verschleiß Einlassventil austauschen.
REPARATUREN AM GERÄT
Montage 1. Einlassventil (2) in das Gehäuse (1) einsetzen und mit Spange (3) sichern. Darauf achten, dass die (schwarze) Dichtung (5) im Gehäuse montiert ist.2. Einheit aus Gehäuse und Einlassventil in die Farbstufe ein-schrauben. Die gleiche (schwarze) Dichtung (6) muss in der Farbstufe montiert sein.3. Gehäuse mit Schlüssel (30mm) anziehen und mit drei leichten Hammerschlägen auf das Schlüsselende festzie-hen (entspricht ca. 90 Nm Anzugsmoment).
1. Auslassventil mit Schlüssel (22mm) aus der Farbstufe he-rausschrauben.2. Vorsichtig Spange (1) mit beiliegendem Schraubendreher abziehen, Druckfeder (2) drückt Kugel (4) und Ventilsitz (5) heraus.3. Einzelteile reinigen oder austauschen.4. O-Ring (7) auf Beschädigung prüfen.5. Auf Einbaulage achten bei Montage von Federstützring (3) (wird in Druckfeder (2) eingeklipst), Auslass-Ventilsitz (5) und Dichtring (6), -> siehe AbbildungBitte beachten Sie auch die folgenden Hinweise:1. Das Drehmoment für die Montage des Auslassventils ist 50 Nm.2. Überprüfen Sie im Normalbetrieb regelmäßig, ob sich das Auslassventil gelöst hat.3. Ersetzen Sie immer auch die Dichtung (6), wenn Sie das Auslassventil demontiert haben, unabhängig davon, welche Komponente Sie austauschen möchten. Hinweis: Die Dichtung (6) bendet sich innerhalb der Farbstufe.4. Die Nut in der Dichtung (6) zeigt beim Austausch nach außen.
10.3 DRUCKREGELVENTIL
Druckregelventil (1) nur vom Kundendienst austauschen lassen.Der max. Betriebsdruck ist vom Kunden-dienst neu einzustellen.
10.4 GERÄTEANSCHLUSSLEITUNG AUSTAUSCHEN
Nur von einer Elektrofachkraft durchführen lassen. Für unsachgemäße Installation wird keine Haftung übernommen.Gerät ausschalten.Vor allen Reparaturen – Netzstecker aus der Steckdose ziehen.1. Hintere Abdeckung (1) durch lösen der Schrauben entfer- nen. 2. Kabelverschraubung (2) lösen.3. Litzen in der Netzanschlussklemme (3) lösen.4. Geräteanschlussleitung austauschen. (Nur eine zugelassene Netzleitung der Bezeichnung H07-RNF mit spritzwasserdichtem Stecker darf verwendet wer- den) 5. Grün/gelbe Litze an Anschluss PE montieren6. Abdeckungen wieder sorgfältig montieren (Achtung! kein Kabel einklemmen!).
10.5 TYPISCHE VERSCHLEISSTEILE
Trotz Verwendung hochwertiger Materialien ist durch die stark abrasive Wirkung der Farben mit Verschleiß an folgenden Tei-len zu rechnen:Einlassventil (Ersatzteil Bestell-Nr: 2393043) Austausch siehe Punkt 10.1(Ausfall bemerkbar durch Leistungsverlust und/oder schlech-tes bzw. kein Ansaugen - eine gründliche Reinigung kann auch auch schon zu einer Verbesserung führen)Auslassventil (Ersatzteil Bestell-Nr: 2393106)Austausch siehe Punkt 10.2(Ausfall bemerkbar durch Leistungsverlust und/oder schlechtes Ansaugen) Das Auslassventil hält erfahrungsge-mäß deutlich länger als das Einlassventil. Eventuell ist hier eine gründliche Reinigung hilfreich.
10.7 HILFE BEI STÖRUNGEN
ART DER STÖRUNG WAS NOCH? MÖGLICHE URSACHE MASSNAHMEN ZUR BEHEBUNG DER STÖRUNG Gerät läuft nicht an Keine Spannung vorhan- den Spannungsversorgung prüfen Gerätesicherung hat an- gesprochen Motor abkühlen lassen Gerät saugt nicht an Keine Luftblasen treten am Rücklaufschlauch aus Einlass- oder Auslassventil verklebt / verschlissen Ventile Demontieren und reinigen (-> siehe Pkt.10.1/10.2). Verschlissenen Teile ersetzen Druckregelventil ganz zu- rückgedreht Drehen Sie das Druckregelventil bis zum An- schlag nach rechts. Luftblasen treten aus dem Rücklaufschlauch aus Gerät saugt Nebenluft Kontrollieren Sie: Ansaugsystem fest ange- zogen? Roter Einlauf im Beschichtungsstoeingang fehlt(-> siehe Pkt.4.1) Gerät erzeugt keinen Druck Gerät hat angesaugt Luft im Ölkreislauf Ölkreislauf im Gerät entlüften, dazu Druck- regelventil ganz nach links drehen (bis zum Überdrehen) und ca. 2-3 min laufen lassen, danach Druckregelventil nach rechts drehen und Spritzdruck einstellen (Vorgang evtl. mehrmals wiederholen). Gerät ist auf Druck gekommen, jedoch beim Spritzen bricht der Druck auch am Manometer zusam- men Ansauglter verstopft Kontrollieren Sie den Ansauglter / evtl. rei- nigen / ersetzen Farbe in diesem Zustand nicht verarbeitbar, die Farbe verklebt durch ihre Eigenschaften die Ventile (Einlassventil) und die För- derleistung ist zu gering Farbe verdünnen Gerät ist auf Druck gekom- men, jedoch beim Spritzen bricht der Spritzstrahl zusam- men, Manometer zeigt den- noch hohen Druck an verstopfte Filter lassen zu wenig Farbe durch (Hochdrucklter wenn vorhanden), Pistolen- lter kontrollieren / reinigen Düse verstopft Düse reinigen Gerät erzeugt nicht den max. möglichen Druck, am Rück- laufschlauch tritt trotz Spritz- stellung Farbe aus Entlastungsventil defekt Wenden Sie sich an den Wagner Kunden- dienst.
ERSATZTEILE UND ZUBEHÖR22
ERSATZTEILE UND ZUBEHÖR
11 ERSATZEILE UND ZUBEHÖR
11.1 ZUBEHÖR FÜR SF 23 PRO
Spritzpistole Vector Pro (2 Finger)Spritzpistole Vector Pro (4 Finger)Spritzpistole Vector Grip (2 Finger und 4 Finger)Spritzpistole AG-14 (Edelstahlausführung)0538 0410538 0400538 043 0502 1662 AirCoat Spritzpistole AC 4500 (blau) 2368 2693 Doppelschlauch 9984 5644 AirCoat-Regler Anbausatz 0340 2505 HD-Schlauch DN6-PN270-1/4“NPSM- 15m 9984 5746 Oberbehälter 5l 0341 2657 AuslegerpistoleLänge 120 cm; G-Gewinde 7/8“Länge 200 cm; G-Gewinde 7/8“0296 4410296 4428 Inline Roller 0345 010POS. BENENNUNG BESTELL-NR.9 DüsenverlängerungLänge 15 cmLänge 30 cmLänge 45 cmLänge 60 cm0556 0510556 0520556 0530556 05410 Düsenverlängerung mitSchwenkbarem KniegelenkLänge 100 cmLänge 200 cmLänge 300 cm0096 0150096 0160096 01711 Ansaugsystem (exibel)2393 12312 Manometer (HEA) 2383 995 Filterbeutel, Maschenweite 0,3 mm 0097 531
ERSATZTEILE UND ZUBEHÖR
Alle Düsen in der untenstehenden Tabelle werden zusammen mit dem passenden Pistolen lter geliefert. Anwendung Düsenmarkierung Spritz-winkelBohrung inch / mmSpritzbreite mm Pistolen lter Bestell-Nr.KunstharzlackePVC-Lacke
Gelb Gelb Gelb 055441505545150554615RostschutzfarbenLatexfarbenDispersionen
Weiß Weiß Weiß 055441705545170554617RostschutzfarbenLatexfarbenDispersionen
Weiß Weiß 05545190554619Flammschutz 421
Weiß Weiß Weiß 0554421055452105546211)Spritzbreite bei etwa 30 cm Abstand zum Spritzobjekt und 100 bar (10 MPa) Druck mit Kunstharzlack 20 DIN-Sekunden. HEA DÜSEN FÜR NEBELARMES SPRITZEN MIT NIEDERDRUCK HEA steht für High E ciency Airless, eine innovative Düsentechnologie, welche das Airless Spritzen revolutioniert. HEA Düsen ermöglichen es den Druck des Spritzgerätes deutlich nach unten zu regulieren und im Niedrigdruckbereich zu arbeiten (idealerweise bei 80 - 140 bar). Dabei können die Düsen mit allen TradeTip 3 Düsenhaltern und WAGNER Geräten verwendet werden.Manche Farben müssen eventuell verdünnt werden, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Die Experten der Wagner Anwendungstechnik haben deshalb eine Vielzahl von Materialien für Sie getestet. Die entsprechenden Empfehlungen nden Sie im Wagner Spray Guide auf sprayguide.wagner-group.com . Bei sichtbaren Kanten den Druck lang-sam erhöhen. Gleichmäßiges Spritzbild ohne Spritz-kanten. Niedrigen Druck im HEA Bereich ein-stellen und starten.24 Super Finish 23 Pro
ERSATZTEILE UND ZUBEHÖR
Airless-Düsen-Tabelle Wagner TradeTip 3 Düsebis 270 bar (27 MPa)ohne Düse G-Gewinde (7/8 - 14 UNF) Best.-Nr. 0289390ohne Düse F-Gewinde (11/16 - 16 UN) Best.-Nr. 0289391
Alle Düsen in der untenstehenden Tabelle werden zusammen mit dem passenden Pistolen lter geliefert. Anwendung Düsenmarkierung Spritz-winkelBohrung inch / mmSpritzbreite mm Pistolen lter Bestell-Nr.Wasserverdünnbare und lösemit-telhaltige Lacke und Lackfarben, Öle, Trennmittel
Gelb Gelb Gelb Gelb Gelb Gelb Gelb Gelb 05531150553215055331505534150553515055361505537150553815RostschutzfarbenLatexfarbenDispersionen
Weiß Weiß Weiß Weiß Weiß Weiß Weiß 05532210553321055342105535210553621055372105538211)Spritzbreite bei etwa 30 cm Abstand zum Spritzobjekt und 100 bar (10 MPa) Druck mit Kunstharzlack 20 DIN-Sekunden.25 Super Finish 23 Pro
ERSATZTEILE UND ZUBEHÖR
Anwendung Düsenmarkierung Spritz-winkelBohrung inch / mmSpritzbreite mm Pistolen lter Bestell-Nr.Dachbeschichtung 223
Grün Grün Grün Grün Grün Grün Grün Grün Grün Grün Grün Grün Grün Grün Grün Grün Grün Grün Grün Grün Grün Grün Grün Grün 0553243055344305535430553643055344505535450553645055345105535510553651055325205534550553555055365505532610553461055356105536610553263055346305535650553665055326705534671)Spritzbreite bei etwa 30 cm Abstand zum Spritzobjekt und 100 bar (10 MPa) Druck mit Kunstharzlack 20 DIN-Sekunden.
Alle Düsen in der untenstehenden Tabelle werden zusammen mit dem passenden Pistolen lter geliefert.26 Super Finish 23 Pro
ERSATZTEILE UND ZUBEHÖR
2SpeedTip Die innovative Wendedüse von WAGNER vereint zwei Düsenkerne in einer Düse. 2 Speed Tip Halterung Best.-Nr. 0271065 Düsen-Tabelle Objektgröße Farbmaterialien Lack (L) Dispersionen (D) Spachtel (S) Small
Düsen: 111 / 415 Best.-Nr. 0271 062
Düsen: 225 / 629 Best.-Nr. 0271 064
Düsen: 113 / 417 Best.-Nr. 0271 063 L10 Düsen: 208 / 510 Best.-Nr. 0271 042 D10 Düsen: 111 / 419 Best.-Nr. 0271 045 S10 Düsen: 527 / 235 Best.-Nr. 0271 049 Medium L20 Düsen: 210 / 512 Best.-Nr. 0271 043 D20 Düsen: 115 / 421 Best.-Nr. 0271 046 S20 Düsen: 539 / 243 Best.-Nr. 0271 050 Large L30 Düsen: 212 / 514 Best.-Nr. 0271 044 D30 Düsen: 115 / 423 Best.-Nr. 0271 047 S30 Düsen: 543 / 252 Best.-Nr. 0271 051 X-Large D40 Düsen: 117 / 427 Best.-Nr. 0271 048 Empfohlener Pistolen lter rot weiß -27 Super Finish 23 Pro D28 Super Finish 23 Pro
ERSATZTEILE UND ZUBEHÖR
ERSATZTEILE UND ZUBEHÖR
Ersatzteilbild SF 23 Pro D30 Super Finish 23 Pro
ERSATZTEILE UND ZUBEHÖR
1 0097 123 Hochdrucklter HF- 01 kpl.2 0097 301 Filterblock3 0097 302 Filtergehäuse4 0097 306 Hohlschraube5 0097 304 Dichtring6 9970 110 Dichtring7 9974 027 O-Ring 30x2 (PTFE)8 9971 401 O-Ring 16x2 (PTFE)9 0508 749 Stützfeder10 0508 603 Stützscheibe 0508 7480508 4500508 449Filtereinsatz 60 MaschenOptional:Filtereinsatz 100 MaschenFiltereinsatz 30 Maschen12 9994 245 DruckfederErsatzteilbild Hochdrucklter
POS. BESTELL-NR BENENNUNG
1 0341 265 Oberbehälter 5l, kpl. (Pos. 2-6)2 0340 901 Deckel3 9902 306 Kombi-Blechschraube 3,9x13 (2) 0037 6070003 756Filterscheibe, Maschenweite 0,8 mmOptional:Filterscheibe, Maschenweite 0,4 mm5 0340 904 Oberbehälter6 0340 908 Rücklaufrohr
11.4 ERSATZTEILLISTE OBERBEHÄLTER
Ersatzteilbild Oberbehälter
1 2369570 Deichsel2 13806 Hülse3 2396299 Halbhohlniete4 2369585 Reinigungsbehälter5 2393786 Halter Reinigungsbehälter6 2369550 Wagenuntergestell7 2369578 Dämpfungsfuß8 9920304 Scheibe9 2391181 Zylinderkopfschraube10 2393118 Dämpfungsfuß kpl. (Pos. 7-9)11 9900118 Sechskantschraube12 2369545 Dämpfungsplatte13 9920102 Scheibe14 9910208 Sechskantmutter15 2393119 Dämpfungsplatte kpl. (Pos. 11-14)16 2369556 Rad17 9994950 Radkappe18 2393121 Rad kpl. (Pos. 16, 17)19 2388543 Fuß
2393123 Ansaugsystem kpl.1 2390605 Ansaugschlauch kpl. (inkl. Filter)2 2390606 Rücklaufschlauch kpl.3 2323325 AnsauglterErsatzteilbild AnsaugsystemErsatzteilbild Wagen
ERSATZTEILE UND ZUBEHÖR32
Aus Gründen der Sicherheit empfehlen wir das Gerät bei Be- darf, jedoch mindestens alle 12 Monate, durch Sachkundige daraufhin zu prüfen, ob ein sicherer Betrieb weiterhin gewähr- leistet ist. Bei stillgelegten Geräten kann die Prüfung bis zur nächsten Inbetriebnahme hinausgeschoben werden. Zusätzlich sind auch alle (eventuell abweichende) nationalen Prüfungs- und Wartungsvorschriften zu beachten. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Kundendienststellen der Firma Wagner.
WICHTIGER HINWEIS ZUR PRODUKTHAFTUNG
Nach dem seit 01.10.1990 geltenden Produkthaftungsgesetz haftet der Hersteller für sein Produkt bei Produktfehlern un- eingeschränkt nur dann, wenn alle Teile vom Hersteller stam- men oder von diesem freigegeben wurden, die Geräte sach- gemäß montiert und betrieben werden. Bei Verwendung von fremdem Zubehör und Ersatzteilen kann die Haftung ganz oder teilweise entfallen, wenn die Verwendung des fremden Zubehörs oder der fremden Ersatzteile zu einem Produktfeh- ler führt. In extremen Fällen kann von den zuständigen Behör- den (Berufsgenossenschaft und Gewerbeaufsichtsamt) der Gebrauch des gesamten Geräts untersagt werden. Mit original WAGNER Zubehör und Ersatzteilen haben Sie die Gewähr, dass alle Sicherheitsvorschriften erfüllt sind. ENTSORGUNGSHINWEIS Gemäß der europäischen Richtlinie 2002/96/EG zur Entsor- gung von Elektro- Altgeräten, und deren Umsetzung in nati- onales Recht, ist dieses Produkt nicht über den Hausmüll zu entsorgen, sondern muss der umweltgerechten Wiederver- wertung zugeführt werden! Ihr Wagner - Altgerät wird von uns, bzw. unseren Handels- vertretungen zurückgenommen und für Sie umweltgerecht entsorgt. Wenden Sie sich in diesem Fall an einen unserer Service-Stützpunkte, bzw. Handelsvertretungen oder direkt an uns. GARANTIEERKLÄRUNG (Stand 01.02.2009)
Alle Wagner Pro-Farbauftragsgeräte (im folgenden Pro- dukte genannt) werden sorgfältig geprüft, getestet und unterliegen den strengen Kontrollen der Wagner Qualitäts- sicherung. Wagner gibt daher ausschließlich dem gewerbli- chen oder beruichen Verwender, der das Produkt im auto- risierten Fachhandel erworben hat (im folgenden „Kunde“ genannt), eine erweiterte Garantie für die im Internet unter www.wagner-group.com/pro-guarantee aufgeführten Pro- dukte. Die Mängelhaftungsansprüche des Käufers aus dem Kauf- vertrag mit dem Verkäufer sowie gesetzliche Rechte werden durch diese Garantie nicht eingeschränkt. Wir leisten Garantie in der Form, dass nach unserer Entschei- dung das Produkt oder Einzelteile hiervon ausgetauscht oder repariert werden oder das Gerät gegen Erstattung des Kauf- preises zurückgenommen wird. Die Kosten für Material und Arbeitszeit werden von uns getragen. Ersetzte Produkte oder Teile gehen in unser Eigentum über.
2. Garantiezeit und Registrierung
Die Garantiezeit beträgt 36 Monate, bei industriellem Ge- brauch oder gleichzusetzender Beanspruchung wie insbeson- dere Schichtbetrieb oder bei Vermietung 12 Monate. Für Benzin und Luft betriebene Antriebe gewähren wir eben- so 12 Monate. Die Garantiezeit beginnt mit dem Tag der Lieferung durch den autorisierten Fachhandel. Maßgebend ist das Datum auf dem Original-Kaufbeleg. Für alle ab 01.02.2009 beim autorisierten Fachhandel gekauf- ten Produkte verlängert sich die Garantiezeit um 24 Monate, wenn der Käufer diese Geräte innerhalb von 4 Wochen nach dem Tag der Lieferung durch den autorisierten Fachhandel entsprechend den nachfolgenden Bestimmungen registriert. Die Registrierung erfolgt im Internet unter www.wagner-group.com/pro-guarantee. Als Bestätigung gilt das Garantiezertikat, sowie der Original- Kaufbeleg, aus dem das Datum des Kaufes hervorgeht. Eine Registrierung ist nur dann möglich, wenn der Käufer sich mit der Speicherung seiner dort einzugebenden Daten einver- standen erklärt. Durch Garantieleistungen wird die Garantiefrist für das Pro- dukt weder verlängert noch erneuert. Nach Ablauf der jeweiligen Garantiezeit können Ansprüche gegen und aus der Garantie nicht mehr geltend gemacht wer- den.
PRÜFUNG DES GERÄTES / HINWEIS ZUR PRODUKTHAFTUNG / ENTSORGUNGSHINWEIS / GARANTIEERKLÄRUNG34 Super Finish 23 Pro 3. AbwicklungZeigen sich innerhalb der Garantiezeit Fehler in Material, Ver-arbeitung oder Leistung des Geräts, so sind Garantieansprü-che unverzüglich, spätestens jedoch in einer Frist von 2 Wo-chen geltend zu machen. Zur Entgegennahme von Garantieansprüchen ist der auto-risierte Fachhändler, welcher das Gerät ausgeliefert hat, be-rechtigt. Die Garantieansprüche können auch bei unseren, in der Bedienungsanleitung genannten, Servicedienststellen geltend gemacht werden. Das Produkt muss zusammen mit dem Original-Kaufbeleg, der die Angabe des Kaufdatums und der Produktbezeichnung enthalten muss, frei eingesandt oder vorgelegt werden. Zur Inanspruchnahme der Garantie-verlängerung muss zusätzlich das Garantiezertikat beigefügt werden. Die Kosten sowie das Risiko eines Verlustes oder einer Beschä-digung des Produkts auf dem Weg zu oder von der Stelle, wel-che die Garantieansprüche entgegennimmt oder das instand gesetzte Produkt wieder ausliefert, trägt der Kunde.4. Ausschluss der GarantieGarantieansprüche können nicht berücksichtigt werden für Teile, die einem gebrauchsbedingten oder sonstigen, natürlichen Verschleiß unterliegen, sowie Mängel am Produkt, die auf einen gebrauchsbedingten oder sonstigen natürlichen Verschleiß zurückzuführen sind. Hierzu zählen insbesondere Kabel, Ventile, Packungen, Düsen, Zylinder, Kolben, Medium führende Gehäuseteile, Filter, Schläuche, Dichtungen, Rotoren, Statoren, etc.. Schäden durch Verschleiß werden insbesondere verursacht durch schmirgeln-de Beschichtungsstoe, wie beispielsweise Dispersionen, Putze, Spachtel, Kleber, Glasuren, Quarzgrund. bei Fehlern an Geräten, die auf Nichtbeachtung von Bedienungshinweisen, ungeeignete oder unsachgemäße Verwendung, fehlerhafte Montage, bzw. Inbetriebsetzung durch den Käufer oder durch Dritte, nicht bestimmungs-gemäßen Gebrauch, anomale Umweltbedingungen, ungeeignete Beschichtungsstoffe, chemische, elektrochemische oder elektrische Einüsse, sachfremde Betriebsbedingungen, Betrieb mit falscher Netzspannung/ -Frequenz, Überlastung oder mangelnde Wartung oder Pege bzw. Reinigung zurückzuführen sind. bei Fehlern am Gerät, die durch Verwendung von Zubehör-, Ergänzungs- oder Ersatzteilen verursacht wurden, die keine Wagner-Originalteile sind. bei Produkten, an denen Veränderungen oder Ergänzungen vorgenommen wurden. bei Produkten mit entfernter oder unlesbar gemachter Seriennummer bei Produkten, an denen von nicht autorisierten Personen Reparaturversuche durchgeführt wurden. bei Produkten mit geringfügigen Abweichungen von der Soll-Beschaenheit, die für Wert und Gebrauchstauglichkeit des Geräts unerheblich sind. bei Produkten, die teilweise oder komplett zerlegt worden sind.5. Ergänzende RegelungenObige Garantien gelten ausschließlich für Produkte, die in der EU, GUS, Australien vom autorisierten Fachhandel gekauft und innerhalb des Bezugslandes verwendet werden.Ergibt die Prüfung, dass kein Garantiefall vorliegt, so geht die Reparatur zu Lasten des Käufers.Die vorstehenden Bestimmungen regeln das Rechtsverhältnis zu uns abschließend. Weitergehende Ansprüche, insbeson-dere für Schäden und Verluste gleich welcher Art, die durch das Produkt oder dessen Gebrauch entstehen, sind außer im Anwendungsbereich des Produkthaftungsgesetzes ausge-schlossen. Mängelhaftungsansprüche gegen den Fachhändler bleiben unberührt.Für diese Garantie gilt deutsches Recht Die Vertragssprache ist deutsch. Im Fall, dass die Bedeutung des deutschen und eines ausländischen Textes dieser Garantie voneinander abweichen, ist die Bedeutung des deutschen Textes vorrangig.J. Wagner GmbHDivision Professional FinishingOtto Lilienthal Strasse 18 88677 MarkdorfBundesrepublik Deutschland Änderungen vorbehalten EU Konformitätserklärung Wir erklären in alleiniger Verantwortung, dass dieses Produkt den folgenden einschlägigen Bestimmungen entspricht: 2006/42/EG, 2014/30/EU, 2011/65/EU, 2012/19/EU Angewandte harmonisierte Normen: EN 12621, EN ISO 12100, EN 1953, EN 60204-1, EN 61000-3-2, EN 61000-3-11, EN 61000-6-1, EN 61000-6-3 Die EU Konformitätserklärung liegt dem Produkt bei. Sie kann bei Bedarf mit der Bestellnummer 2398553 nachbestellt werden.
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