ProSpray 3.20 - Farbspray WAGNER - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Elektrischer Airless-Sprühgerät |
| Marke | Wagner |
| Modell | ProSpray 3.20 |
| Einsatzbereich | Innenbereich, kleine bis mittelgroße Objekte (Türen, Möbel, Wandverkleidungen usw.) |
| Stromversorgung | 230 VAC, 50/60 Hz, 5,3 A, 1000 W |
| Maximaler Betriebsdruck | 207 bar (20,7 MPa) |
| Maximale Förderleistung | 2,0 l/min |
| Förderleistung bei 120 bar (Wasser) | 1,6 l/min |
| Maximale Düsenöffnung | 0,021 Zoll (0,53 mm) |
| Maximale Viskosität des Materials | 20.000 mPa·s |
| Maximale Materialtemperatur | 43 °C |
| Hochdruckschlauch | 15 m, Durchmesser 6,35 mm, Anschluss 1/4" NPSM |
| Netzkabel | 6 m, 3x1,5 mm² |
| Gewicht | 13,6 kg |
| Abmessungen (L x B x H) | 441 x 324 x 415 mm |
| Schalldruckpegel | 80 dB(A) (Unsicherheit K=4 dB) |
| Schallleistungspegel im Betrieb | 93 dB(A) (Unsicherheit K=4 dB) |
| Vibrationspegel | < 2,5 m/s² (Unsicherheit K=1,5 m/s²) |
| Verwendbare Materialien | Wasser- und lösemittelbasierte Farben, Dispersionen, Latex, Grundierungen, Spachtelmassen, Öle, Zweikomponenten-Materialien (innerhalb der Verarbeitungszeit) |
| Sicherheit | Druckentlastungsventil, Pistolenverriegelung, Spritzschutz, Erdungspflicht, Fehlerstromschutzschalter ≤30 mA |
| Regelmäßige Wartung | Reinigung nach jedem Gebrauch, Spülen mit geeignetem Lösungsmittel, Filterreinigung (Ansaug- und Hochdruckfilter), Entleerung |
| Jährliche Wartung | Überprüfung durch den Wagner-Kundendienst (Schläuche, Kabel, Ventile, Filter) |
| Garantie | 36 Monate (Registrierung innerhalb von 4 Wochen), 12 Monate bei intensiver Nutzung oder Vermietung |
| Ersatzteile | Verfügbar: Filter, Ventile, Dichtungen, Düsen, Schläuche, Pistolen usw. |
| Optionales Zubehör | Verstellbare Düsen, Verlängerungen, TempSpray (Heizung), HEA-Niederdruckdüsen, Düsensets |
Häufig gestellte Fragen - ProSpray 3.20 WAGNER
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BEDIENUNGSANLEITUNG ProSpray 3.20 WAGNER
ORIGINALBETRIEBSANLEITUNG
- D - Betriebsanleitung 2
- F - Mode d'emploi 29
- NL - Gebruiksaanwizing 56

1 ALLGEMEINE SICHERHEITSHINWEISE PRÜFUNG DES GERÄTES 27
2 SICHERHEITSVORSCHRIFTEN FÜR DAS ENTSORGUNGSHINWEIS 27
AIRLESS-SPRITZEN ____ 4 WICHTIGER HINWEIS ZUR PRODUKTHAFTUNG ____ 27
3 ANWENDUNGSÜBERSICHT 7GARANTIEERKLÄRUNG 27
3.1 Einsatzgebiete 7 EU KONFORMITÄTSERKLÄRUNG 28
3.2 Beschichtungsstoffe 7
4 GERÄTEBESCHREIBUNG 8
4.1 Airless-Verfahren 8 ZUBEHOR 83
4.2 Funktion des Gerätes ____ 8 Zubeför für ProSpray 3.20 ____ 83
4.3 Legende zum Erklärungsbild ProSpray 3.20 ____9 ERSATZTEILE ____85
4.4 Erklärungsbild ProSpray 3.20 ____ 9 Ersatzteilliste Hauptbaugruppe ____ 85
4.5 Technische Daten ____ 10Ersatzteilliste Ansaugsystem ____ 86
4.6 Transport im Fahrzeug ____ 10 Ersatzteilliste Gestell ____ 87
5 INBETRIEBNAHME 10WAGNER-SERVICENetz 88
5.1 Hochdruckschlauch, Spritzpistole und Trennöl ____ 10
5.2 Anschluss an das Stromnetz ____ 11
5.3 Bei Erstinbetriebnahme Reinigung von Konservierungsmittel ____ 11
5.4 Gerät mit Beschichtungsstoff in Betrieb nehmen ____ 11
6 SPRITZTECHNIK 12
7 HANDHABUNG DES HOCHDRUCKSCHLAUCHES 13
8 ARBEITSUNTERBRECHUNG ____ 13
9 GERÄTEREINIGUNG (AUSSERBETRIEBNAHME) _ 14
9.1 Gerätereinigung von außen ____ 14
9.2 Ansaugfilter 14
9.3 Hochdruckfilter reinigen 15
9.4 Reinigung der Airless-Spritzpistole ____ 15
10 HILFE BEI STÖRUNGEN ____ 16
11 WARTUNG 17
11.1 Allgemeine Wartung ____ 17
11.2 Hochdruckschlauch 17
12.1 Entlastungsventil 17
12.2 Ein- und Auslassventil ____ 18
12.3 Schaltplan ProSpray 3.20 ____ 19
13 ANHANG 20
13.1 Düsenauswahl 20
13.2 Wartung und Reinigung von Airless-Hartmetall-Düsen 20
13.3 Spritzpistolen-Zubehör ____ 20
13.4 Airless-Düsen-Tabelle 21
13.5 2Speed Tip Düsen-Tabelle 23
13.6 Düsenkoffer 24
13.7 TempSpray 25
13.8 HEA - Düsen für nebelarmes Spritzen mit Niederdruck ____ 26
1 ALLGEMEINE SICHERHEITSHINWEISE
Warnung! Lesen Sie alle Sicherheitshinweise,

Anweisungen, Bebilderungen und technische Daten, mit denen dieses Elektrowerkzeug versehen ist. Versäumnisse bei der Einhaltung der nachfolgenden Anweisungen können elektrischen Schlag, Brand und/oder schwere Verletzungen verursachen. Bewahren Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen für die Zukunft auf. Der in den Sicherheitshinweisen verwendete Begriff "Elektrowerkzeug" bezieht sich auf netzbetriebene Elektrowerkzeuge (mit Netzleitung) und auf akkubetriebene Elektrowerkzeuge (ohne Netzleitung).
1. Arbeitsplatzsicherheit
a) Halten Sie Ihren Arbeitsbereich sauber und gut beleuchtet. Unordnung oder unbeleuchtete Arbeitsbereiche können zu Unfällen führen.
b) Arbeiten Sie mit dem Elektrowerkzeug nicht in explosionsgefährdeter Umgebung, in der sich brennbare Flüssigkeiten, Gase oder Stäube befinden. Elektrowerkzeuge erzeugen Funken, die den Staub oder die Dämpfe entzünden können.
c) Halten Sie Kinder und andere Personen während der Benutzung des Elektrowerkzeugs fern. Bei Ablenkung können Sie die Kontrolle über das Elektrowerkzeug verlieren.
2. Elektrische Sicherheit
a) Der Anschlussstecker des Elektrowerkzeuges muss in die Steckdose passen. Der Stecker darf in keiner Weise verändert werden. Verwenden Sie keine Adapterstecker gemeinsam mit schutzgeerdeten Elektrowerkzeugen. Unveränderte Stecker und passende Steckdosen verringern das Risiko eines elektrischen Schlages.
b) Vermeiden Sie Körperkontakt mit geerdeten Oberflächen, wie von Rohren, Heizungen, Herden und Kühlschränken. Es besteht ein erhöhtes Risiko durch elektrischen Schlag, wenn Ihr Körper geerdet ist.
c) Halten Sie Elektrowerkzeuge von Regen oder Nässe fern. Das Eindringen von Wasser in ein Elektrowerkzeug erhöht das Risiko eines elektrischen Schlages.
d) Zweckentfremden Sie die Anschlussleitung nicht, um das Elektrowerkzeug zu tragen, aufzuhängen oder um den Stecker aus der Steckdose zu ziehen. Halten Sie die Anschlussleitung fern von Hitze, Öl, scharfen Kanten oder sich bewegenden Teilen. Beschädigte oder verwickelte Anschlussleitungen erhöhen das Risiko eines elektrischen Schlages.
e) Wenn der Betrieb des Elektrowerkzeugs in feuchter Umgebung nicht vermeidbar ist, verwenden Sie einen Fehlerstromschutzschalter. Der Einsatz eines Fehlerstromschutzschalters verhindert das Risiko eines
elektrischen Schlages.
3. Sicherheit von Personen
a) Seien Sie aufmerksam, achten Sie darauf, was Sie tun, und gehen Sie mit Vernunft an die Arbeit mit einem Elektrowerkzeug. Benutzen Sie das Elektrowerkzeug nicht, wenn Sie müde sind oder unter dem Einfluss von Drogen, Alkohol oder Medikamenten stehen. Ein Moment der Unachtsamkeit beim Gebrauch des Elektrowerkzeugs kann zu ernsthaften Verletzungen führen.
b) Tragen Sie persönliche Schutzausrüstung und immer eine Schutzbrille. Das Tragen persönlicher Schutzausrüstung, wie Staubmaske, rutschfeste Sicherheitsschuhe, Schutzhelm oder Gehörschutz, je nach Art und Einsatz des Elektrowerkzeuges, verringert das Risiko von Verletzungen.
c) Vermeiden Sie eine unbeabsichtigte Inbetriebnahme. Vergewissern Sie sich, dass das Elektrowerkzeug ausgeschaltet ist, bevor Sie es an die Stromversorgung und/oder den Akku anschließen, es aufnehmen oder tragen. Wenn Sie beim Tragen des Elektrowerkzeugs den Finger am Schalter haben oder das Gerät eingeschaltet an die Stromversorgung anschließen, kann dies zu Unfällen führen.
d) Entfernen Sie Einstellwerkzeuge oder Schraubenschlüssel, bevor Sie das Gerät einschalten. Ein Werkzeug oder Schlüssel, der sich in einem drehenden Teil des Elektrowerkzeugs befindet, kann zu Verletzungen führen.
e) Vermeiden Sie eine abnormale Körperhaltung. Sorgen Sie für einen sicheren Stand und halten Sie jederzeit das Gleichgewicht. Dadurch können Sie das Elektrowerkzeug in unerwarteten Situationen besser kontrollieren.
f) Tragen Sie geeignete Kleidung. Tragen Sie keine weite Kleidung oder Schmuck. Halten Sie Haare, Kleidung und Handschuhe fern von sich bewegenden Teilen. Lockere Kleidung, Schmuck oder lange Haare können von sich bewegenden Teilen erfasst werden.
g) Wiegen Sie sich nicht in falscher Sicherheit und setzen Sie sich nicht über die Sicherheitsregeln für Elektrowerkzeuge hinweg, auch wenn Sie nach vielfachem Gebrauch mit dem Elektrowerkzeug vertraut sind. Achtloses Handeln kann binnen Sekundenbruchteilen zu schweren Verletzungen führen.
4. Verwendung und Behandlung des Elektrowerkzeugs
a) Überlasten Sie das Elektrowerkzeug nicht. Verwenden Sie für Ihre Arbeit das dafür bestimmte Elektrowerkzeug. Mit dem passenden Elektrowerkzeug arbeiten Sie besser und sicherer im angegebenen Leistungsbereich.
b) Benutzen Sie kein Elektrowerkzeug, dessen Schalter defekt ist. Ein Elektrowerkzeug, das sich nicht mehr ein- oder ausschalten lässt, ist gefährlich und muss repariert werden.
c) Ziehen Sie den Stecker aus der Steckdose und/oder entfernen Sie einen abnehmbaren Akku, bevor Sie Geräteeinstellungen vornehmen, Zubehörteile wechseln oder das Elektrowerkzeug weglegen. Diese Vorsichtsmaßnahme verhindert den unbeabsichtigten Start des Elektrowerkzeugs.
d) Bewahren Sie unbenutzte Elektrowerkzeuge außerhalb der Reichweite von Kindern auf. Lassen Sie Personen das Gerät nicht benutzen, die mit diesem nicht vertraut sind oder diese Anweisungen nicht gelesen haben. Elektrowerkzeuge sind gefährlich, wenn Sie von unerfahrenen Personen benutzt werden.
e) Pflegen Siedas Elektrowerkzeug und Einsatzwerkzeuge mit Sorgfalt. Kontrollieren Sie, ob bewegliche Geräteteile einwandfrei funktionieren und nicht klemmen, ob Teile gebrochen oder so beschädigt sind, dass die Funktion des Elektrowerkzeugs beeinträchtigt ist. Lassen Sie beschädigte Teile vor dem Einsatz des Elektrowerkzeugs reparieren. Viele Unfälle haben ihre Ursache in schlecht gewarteten Elektrowerkzeugen.
f) Verwenden Sie Elektrowerkzeug, Zubehör, Einsatzwerkzeuge usw.entsprechend diesen Anweisungen und so, wie es für diesen speziellen Gerätetyp vorgeschrieben ist. Berücksichtigen Sie dabei die Arbeitsbedingungen und die auszuführende Tätigkeit. Der Gebrauch von Elektrowerkzeugen für andere als die vorgesehenen Anwendungen kann zu gefährlichen Situationen führen.
g) Halten Sie Griffe und Griffflächen trocken, sauber und frei von Öl und Fett. Rutschige Griffe und Griffflächen erlauben keine sichere Bedienung und Kontrolle des Elektrowerkzeugs in unvorhergesehenen Situationen.
5. Service
a) Lassen Sie Ihr Elektrowerkzeug nur von qualifiziertem Fachpersonal und nur mit Original-Ersatzteilen reparieren. Damit wird sichergestellt, dass die Sicherheit des Geräts erhalten bleibt.
b) Wenn die Netzanschlussleitung dieses Gerätes beschädigt wird, muss sie durch den Hersteller oder seinen Kundendienst oder eine ähnlich qualifizierte Person ersetzt werden, um Gefährdungen zu vermeiden.
2 SICHERHEITSVORSCHRIFTEN FÜR DAS AIRLESS-SPRITZEN
Alle gültigen lokalen Sicherheitsanforderungen sind zu beachten.
Zum sicheren Umgang mit Airless Hochdruck-Spritzgeräten sind folgende Sicherheitsvorschriften zu beachten.
2.1 FLAMMPUNKT

Nur Beschichtungsstoffe mit einem Flammpunkt größer oder gleich 21 °C verspritzen.
Der Flammpunkt ist die niedrigste Temperatur, bei der sich aus dem Beschichtungsstoff Dämpfe entwickeln. Diese Dämpfe reichen aus, um mit der über dem Beschichtungsstoff stehenden Luft ein entflammbares Gemisch zu bilden.
Gerät nicht benutzen in Betriebsstätten, welche unter die Explosionsschutzverordnung fallen. Das Gerät ist nicht explosionsgeschützt ausgeführt.
Betreiben Sie das Gerät nicht in explosionsgefährdeten Bereichen (Zone 0,1 und 2). Explosionsgefährdete Bereiche sind z.B. der Lagerort von Lacken und die unmittelbare Umgebung des Spritzobjektes. Stellen Sie das Gerät mindestens 3 m vom Spritzobjekt entfernt auf.
2.3 EXPLOSIONS- UND BRANDGEFAHR BEIM SPRITZEN DURCH ZÜNDQUELLEN

Es dürfen keine Zündquellen in der Umgebung vorhanden sein, wie z.B. offenes Feuer, Rauchen von Zigaretten, Zigarren und Tabakpfeifen, Funken, glühende Drähte, heiße Oberflächen usw.
2.4 VERLETZUNGSGEFAHR DURCH DEN SPRITZSTRAHL

Gefahr

Achtung Verletzungsgefahr durch Injektion! Nie die Spritzpistole auf sich, Personen und Tiere richten.
Spritzpistole nur mit Spritzstrahl-Berührungsschutz benutzen.
Spritzstrahl darf mit keinem Körperteil in Berührung kommen.
Bei Airless-Spritzpistolen auftretende hohe Spritzdrücke können sehr gefährliche Verletzungen verursachen. Bei Kontakt mit dem Spritzstrahl kann Beschichtungsstoff in die Haut injiziert werden. Behandeln Sie eine Spritzverletzung nicht als harmlose Schnittverletzung. Bei einer Hautverletzung durch Beschichtungsstoff oder Lösemittel sofort einen Arzt aufsuchen zur schnellen, fachkundigen Behandlung. Informieren Sie den Arzt über den verwendeten Beschichtungsstoff oder das Lösemittel.
2.5 SPRITZPISTOLE SICHERN GEGEN UNBEABSICHTIGTE BETÄTIGUNG
Spritzpistole bei Montage oder Demontage der Düse und bei Arbeitsunterbrechung immer sichern.
2.6 RÜCKSTOSS DER SPRITZPISTOLE

Gefahr
Bei hohem Betriebsdruck bewirkt das Ziehen des Abzugsbügels eine Rückstoßkraft bis 15 N.
Sollten Sie nicht darauf vorbereitet sein, kann die Hand zurückgestoßen oder das Gleichgewicht verloren werden. Dies kann zu Verletzungen führen.
2.7 ATEMSCHUTZ ZUM SCHUTZ VOR LÖSEMITTELDÄMPFEN
Bei Spritzarbeiten Atemschutz tragen.
2.8 VERMEIDEN VON BERUFSKRANKHEITEN
Arbeitsschutzbrille tragen.
Gehörschutz tragen.
Zum Schutz der Haut sind Schutzkleidung, Handschuhe und eventuell Hautschutzcreme erforderlich.
Vorschriften der Hersteller zu den Beschichtungsstoffen, Löse- und Reinigungsmitteln bei Aufbereitung, Verarbeitung und Gerätereinigung beachten.
2.9 MAX. BETRIEBSDRUCK
Der zulässige Betriebsdruck für die Spritzpistole, Spritzpistolenzubehör, Gerätezubehör und Hochdruckschlauch darf nicht unter dem am Gerät angegebenen maximalen Betriebsdruck von 20,7 MPa (207 bar) liegen.
2.10 HOCHDRUCKSCHLAUCH

Gefahr
Achtung Verletzungsgefahr durch Injektion! Durch Verschleiß, Knicken und nicht zweckentsprechende Verwendung können sich Leckstellen im Hochdruckschlauch bilden.
Durch eine Leckstelle kann Flüssigkeit in die Haut injiziert werden.
- Hochdruckschlauch vor jeder Benutzung gründlich überprüfen.
- Beschädigten Hochdruckschlauch sofort ersetzen.
- Niemals defekten Hochdruckschlauch selbst reparieren!
- Scharfes Biegen oder Knicken vermeiden, kleinster Biegeradius etwa 20 cm.
- Hochdruckschlauch nicht überfahren, sowie vor scharfen Gegenständen und Kanten schützen.
- Niemals am Hochdruckschlauch ziehen, um das Gerät zu bewegen.
• Hochdruckschlauch nicht verdrehen. - Hochdruckschlauch nicht in Lösemittel einlegen. Außenseite nur mit einem getränkten Tuch abwischen.
- Hochdruckschlauch so verlegen, dass keine Stolpergefahr besteht.

Aus Gründen der Funktion, Sicherheit und Lebensdauer nur WAGNER Original-Hochdruckschläuche verwenden.
2.11 ELEKTROSTATISCHE AUFLADUNG (FUNKENODER FLAMMENBILDUNG)

Gefahr
Bedingt durch die Strömungsgeschwindigkeit des Beschichtungsstoffs beim Spritzen kann es unter Umständen am Gerät zu elektrostatischen Aufladungen kommen.
Diese können bei Entladung Funken- oder Flammenbildung nach sich ziehen. Deshalb ist es notwendig, dass das Gerät immer über die elektrische Installation geerdet ist. Der Anschluss muss über eine vorschriftsmäßig geerdete Schutzkontakt-Steckdose erfolgen.
Eine elektrostatische Aufladung von Spritzpistole und Hochdruckschlauch wird über den Hochdruckschlauch abgeleitet. Deshalb muss der elektrische Widerstand zwischen den Anschlüssen des Hochdruckschlauchs gleich oder kleiner ein Megaohm betragen.
2.12 GERÄT IM EINSATZ AUF BAUSTELLEN UND WERKSTÄTTEN
Anschluss an das Stromnetz darf nur über einen besonderen Speisepunkt mit einer Fehlerstromschutzeinrichtung mit INF ≤ 30 mA erfolgen. Ein vorgeschalteter Leistungsschutzschalter (Sicherung) mit 16 A (B oder C Charakteristik) ist erforderlich.
2.13 LÜFTUNG BEI SPRITZARBEITEN IN RÄUMEN
Es ist eine ausreichende Lüftung zur Abführung der Lösemitteldämpfe zu gewährleisten.
2.14 ABSAUGEINRICHTUNGEN
Diese sind entsprechend lokaler Vorschriften vom Geräte-Benutzer zu erstellen.
2.15 ERDUNG DES SPRITZOBJEKTS
Das zu beschichtende Spritzobjekt muss geerdet sein (Gebäudewände sind in der Regel auf natürliche Weise geerdet).
2.16 BESCHICHTUNGSSTOFF
Achten Sie auf die Gefahren die von dem versprühten Stoff ausgehen können und beachten Sie ebenfalls die Aufschriften auf den Behältern oder die vom Hersteller des Stoffes angegebenen Hinweise.
Versprühen Sie keinerlei Stoffe von denen Sie die Gefährlichkeit nicht kennen.
2.17 GERÄTEREINIGUNG
Bei der Reinigung Pistole nur mit entfernter Düse und niedrigem Druck spülen.
![]() | Bei Gerätereinigung mit Lösemittel darf nicht in einen Behälter mit kleiner Öffnung (Spundloch) gespritzt oder gepumpt werden. Gefahr durch Bildung eines explosionsfähigen Gas/Luftgemisches. Nur einen geerdeten Behälter aus Metall verwenden. Zur Erdung Pistole fest an den Rand des Behälters halten. |
![]() | Kurzschlussgefahr durch eindringendes Wasser!Gerät niemals mit Hochdruck- oder Dampf-hochdruckreiniger abspritzen. |
2.18 ARBEITEN ODER REPARATUREN AN DER ELEKTRISCHEN AUSRÜSTUNG
Diese nur von einer Elektrofachkraft durchführen lassen. Für unsachgemäße Installation wird keine Haftung übernommen. Bei allen Arbeiten den Netzstecker aus der Steckdose ziehen.
2.19 WARTUNGSARBEITEN UND ARBEITSPAUSEN
Vor allen Arbeiten am Gerät und bei jeder Arbeitspause Spritzpistole und Hochdruckschlauch druckentlasten. Abzugsbügel der Spritzpistole sichern und Gerät ausschalten.
2.20 AUFSTELLUNG IN UNEBENEM GELÄNDE
Die Vorderseite muss nach unten zeigen, um ein Wegrutschen zu vermeiden. Auf schrägen Untergründen ist das Gerät nicht zu betreiben, da es durch Vibrationen zum Wandern neigt.
2.21 SCHWINGUNGSPEGEL
Der angegeben Schwingungspegel ist nach einem genormten Prüfverfahren gemessen worden und kann zum Vergleich von Elektrowerkzeugen verwendet werden. Der Schwingungspegel dient auch zu einer einleitenden Einschätzung der Schwingungsbelastung.
Achtung! Der Schwingungsemissionswert kann sich während der tatsächlichen Benutzung des Elektrowerkzeuges vom Angabewert unterscheiden, abhängig von der Art und Weise, in der das Elektrowerkzeug verwendet wird. Es ist notwendig, Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz der Bedienperson festzulegen, die auf einer Abschätzung der Aussetzung während der tatsächlichen Benutzungsbedingungen beruhen (hierbei sind alle Anteile des Betriebszyklus zu berücksichtigen, beispielsweise Zeiten, in denen das Elektrowerkzeug abgeschaltet ist, und solche, in denen es zwar eingeschaltet ist, aber ohne Belastung läuft).
3 ANWENDUNGSÜBERSICHT
3.1 EINSATZGEBIETE
Die Geräteleistung der ProSpray 3.20 ist so konzipiert, dass die Verarbeitung von Dispersionen im Innenbereich für kleine bis mittlere Objekte möglich ist. Die ProSpray 3.20 darf ausschließlich im Innenbereich verwendet werden.
Im Lackierbereich eignet sich das Gerät für alle üblichen Arbeiten wie zum Beispiel:
Türen, Türzargen, Geländer, Möbel, Holzverkleidungen, Zäune, Heizkörper und Stahlteile.
3.2 BESCHICHTUNGSSTOFFE
VERARBEITBARE BESCHICHTUNGSSTOFFE

Achten Sie auf Airless-Qualität bei den zu verarbeitenden Beschichtungsstoffen.
Wasserverdünnbare und lösemittelhaltige Lacke und Lackfarben, Zweikomponenten Beschichtungsstoffe, Dispersionen, Latexfarben, Trennmittel, Öle, Vorlacke, Grundierungen und Füller.
Die Verarbeitung anderer Beschichtungsstoffe nur mit Zustimmung der Firma Wagner.
FILTERUNG
Trotz Ansaugfilter und Einsteckfilter in der Spritzpistole ist eine Filterung des Beschichtungsstoffes im allgemeinen zu empfehlen.
Beschichtungsstoff vor Arbeitsbeginn gut umrühren.

Achtung: Beim Aufrühren mit motorgetriebenen Rührwerken darauf achten, dass keine Luftblasen eingerührt werden. Luftblasen stören beim Spritzen, können sogar zur Betriebsunterbrechung führen.
VISKOSITÄT
Mit dem Gerät ist es möglich, hochviskose Beschichtungsstoffe bis etwa 20.000 mPa·s zu verarbeiten.
Lassen sich hochviskose Beschichtungsstoffe nicht ansaugen, so ist nach Herstellerangabe zu verdünnen.
ZWEIKOMPONENTEN-BESCHICHTUNGSSTOFF
Die entsprechende Verarbeitungszeit ist genau einzuhalten. Innerhalb dieser Zeit das Gerät sorgfältig mit dem entsprechenden Reinigungsmittel durchspülen und reinigen.
BESCHICHTUNGSSTOFFE MIT SCHARFKANTIGEN ZUSATZSTOFFEN
Diese üben auf Ventile, Hochdruckschlauch, Spritzpistole und Düse eine stark verschleißende Wirkung aus. Die Lebensdauer dieser Teile kann sich dadurch erheblich verkürzen.
4 GERÄTEBESCHREIBUNG
4.1 AIRLESS VERFAHREN
Hauptanwendungsgebiete sind dicke Schichten von höherviskosem Beschichtungsstoff bei großen Flächen und hohem Materialeinsatz.
Eine Kolbenpumpe saugt den Beschichtungsstoff an und fördert ihn unter Druck zur Düse. Bei einem Druck bis max. 207 bar (20,7 MPa) durch die Düse gepresst, zerstäubt der Beschichtungsstoff. Dieser hohe Druck bewirkt eine mikrofeine Zerstäubung des Beschichtungsstoffes.
Da in diesem System keine Luft verwendet wird, bezeichnet man dieses Verfahren als AIRLESS-Verfahren (luftlos).
Diese Art zu spritzen bringt die Vorteile von feinster Zerstäubung, nebelarmer Betriebsweise und glatter, blasenfreier Oberfläche. Neben diesen Vorteilen sind die Arbeits geschwindigkeit und die große Handlichkeit zu nennen.
4.2 FUNKTION DES GERÄTES
Zum besseren Verständnis der Funktion kurz den tech nischen Aufbau.
Wagner ProSpray 3.20 sind elektrisch angetriebene Hochdruck-spritzgeräte.
Ein Zahnradgetriebe überträgt die Antriebskraft auf eine Kurbelwelle. Die Kurbelwelle bewegt den Kolben der Materialförderpumpe auf und ab.
Durch die Aufwärtsbewegung des Kolbens öffnet das Einlassventil selbständig. Bei der Abwärtsbewegung des Kolbens öffnet das Auslassventil.
Der Beschichtungsstoff strömt unter hohem Druck durch den Hochdruckschlauch zur Spritzpistole. Beim Austritt aus der Düse zerstäubt der Beschichtungsstoff.
Der Druckregler regelt die Fördermenge und den Betriebsdruck des Beschichtungsstoffs.
4.3 LEGENDE ZUM ERKLÄRUNGSBILD PROSPRAY 3.20
- Spritzpistole
- Hochdruckschlauch
- Rücklaufschlauch
- Ansaugschlauch
- Gestell
- Reinigungsbehälter
-
EIN/AUS Schalter (ON/OFF)
-
Entlastungsventil
Hebelstellung senkrecht – PRIME (
Zirkulation)
Hebelstellung waagrecht - SPRAY (
Spriten) - Druckregler
- Manometer
- Einfüllöffnung für EasyGlide (EasyGlide verhindert erhöhten Verschleiß der Packungen)
- Einlassventildrücker
4.4 ERKLÄRUNGSBILD PROSPRAY 3.20

4.5 TECHNISCHE DATEN
| Spannung | |
| 230 VAC, 50/60 Hz | |
| Max. Stromaufnahme | |
| 5,3 A | |
| Aufnahmeleistung Gerät | |
| 1000 W | |
| Geräteanschlussleitung | |
| 6 m lang, 3x1,5 mm2 | |
| Max. Betriebsdruck | |
| 207 bar (20,7 MPa) | |
| Max. Volumenstrom | |
| 2,0 l/min | |
| Volumenstrom bei 120 bar (12 MPa) mit Wasser | |
| 1,6 l/min | |
| Max. Düsengröße | |
| 0,021 inch (Zoll) - 0,53 mm | |
| Max. Temperatur des Beschichtungsstoffs | |
| 43°C | |
| Max. Viskosität | |
| 20.000 MPa·s | |
| Gewicht | |
| 13,6 kg | |
| Spezial-Hochdruckschlauch | |
| 6,35 mm, 15 m - 1/4" - 18 NPSM | |
| Abmessungen L x B x H | |
| 441 x 324 x 415 mm | |
| Max. Schalldruckpegel* | |
| 80 dB (A); Unsicherheit K = 4 dB | |
| Max. Schallleistungspegel* | |
| 93 dB (A); Unsicherheit K = 4 dB | |
| Schwingungspegel* | |
| < 2,5 m/s2; Unsicherheit K = 1,5 m/s2 | |
* Gemessen nach EN 62841-1
4.6 TRANSPORT IM FAHRZEUG
Gerät mit geeignetem Befestigungsmittel sichern.
5 INBETRIEBNAHME
5.1 HOCHDRUCKSCHLAUCH, SPRITZPISTOLE UND TRENNÖL
- An den Beschichtungsstoff-Ausgang (Abb. 2, Pos. 2) das Manometer (1) schrauben.
- Hochdruckschlauch (3) an das Manometer schrauben (4).
- Spritzpistole (5) mit ausgewählter Düse an den Hochdruckschlauch anschrauben.
- Überwurfmuttern am Hochdruckschlauch fest anziehen, damit kein Beschichtungsstoff austritt.

- EasyGlide einfüllen (Abb. 3). Nur so viel einfüllen, dass kein EasyGlide in den Beschichtungsstoff-Behälter tropft.
| Achtung | EasyGlide verhindert erhöhten Verschleiß der Packungen. |

- Drücken Sie den Einlassventildrücker (Abb. 3, Pos. 1) ganz nach unten, damit die Einlassventilkugel ganz frei ist.
5.2 ANSCHLUSS AN DAS STROMNETZ

Der Anschluss muss über eine vorschriftsmäßig geerdete Schutzkontakt-Steckdose erfolgen.
Vor Anschluss an das Stromnetz darauf achten, dass die Netzspannung mit der Angabe auf dem Leistungsschild am Gerät übereinstimmt.
Beim Anschluss an das öffentliche Niederspannungsnetz ist es möglich, dass eine Genehmigung des Netzbetreibers benötigt wird. Prüfen Sie die in ihrem Land gültigen Regelungen und kontaktieren Sie ihren Netzbetreiber.
Der Anschluss muss mit einer Fehlerstromschutzeinrichtung INF ≤ 30 mA ausgerüstet sein.

Im Wagner Zubehörprogramm finden Sie mobile elektrische Personenschutzvorrichtungen, die Sie auch mit anderen elektrischen Geräten verwenden können.
5.3 BEI ERSTINBETRIEBNAHME: REINIGUNG VON KONSERVIERUNGSMITTEL
- Ansaugschlauch (Abb. 4, Pos. 2) und Rücklaufschlauch (1) in einen Behälter mit geeignetem Reinigungsmittel eintauchen.
- Druckregler (3) auf minimalen Druck drehen.
- Entlastungsventil (4) öffnen, Ventilstellung PRIME (Zirkulation).
- Gerät einschalten (5) ON (EIN).
- Abwarten bis Reinigungsmittel aus dem Rücklaufschlauch austritt.
- Entlastungventil schließen, Ventilstellung SPRAY (Spritzen).
- Abzugsbügel der Spritzpistole ziehen.
- Reinigungsmittel aus dem Gerät in einen offenen Sammelbehälter spritzen.

5.4 GERÄT MIT BESCHICHTUNGSSTOFF IN BETRIEB NEHMEN
- Ansaugschlauch (Abb. 4, Pos. 2) und Rücklaufschlauch (1) in den Beschichtungsstoff-Behälter eintauchen.
- Druckregler (3) auf minimalen Druck drehen.
- Entlastungsventil (4) öffnen, Ventilstellung PRIME (Zirkulation).
- Gerät einschalten (5) ON (EIN).
- Abwarten bis Beschichtungsstoff aus dem Rücklaufschlauch austritt.
- Entlastungventil schließen, Ventilstellung SPRAY (Spritzen).
- Spritzpistole mehrmals auslösen und in einen Sammelbehälter spritzen bis der Beschichtungsstoff ohne Unterbrechung aus der Spritzpistole austritt.
- Druck erhöhen, Druckregler langsam höher drehen. Spritzbild prüfen, Druck erhöhen bis Zerstäubung einwandfrei ist. Druckregler immer auf die unterste Stellung bei noch guter Zerstäubung drehen.
- Das Gerät ist spritzbereit.
6 SPRITZTECHNIK

Injektionsgefahr. Nichtohnerichtigmontierten Düssenschutz spritzen. Spritzpistolenabzug NIE drücken ohne dass die Düse vollständig auf die Spritz- oder Entstopfungsposition gesetzt ist. Spritzpistolenabzugsschloß IMMER vor Entfernung, Ersetzung, oder Reinigung der Düse drücken.
A) Der Schlüssel zu einem guten Spritzergebnis ist eine gleichmäßige Beschichtung der ganzen Oberfläche. Bewegen sie Ihren Arm mit gleicher Geschwindigkeit und halten Sie die Spritzpistole auf gleichen Abstand von der Oberfläche entfernt. Der beste Spritzabstand beträgt 25 - 30 cm zwischen der Spritzdüse und der Oberfläche.
A

B) Halten Sie die Spritzpistole parallel zur Oberfläche. Dies bedeutet, Sie müssen Ihren ganzen Arm, anstatt nur das Handgelenk, hin- und herbewegen.
Halten Sie die Spritzpistole senkrecht zur Oberfläche; sonst wird ein Teil der Auftragsfläche dicker als bei anderen Teilen angestrichen.
B

C) Spritzpistolenabzug nach Anfang der Armbewegung drücken. Abzug vor Beenden der Bewegung loslassen. Die Spritzpistole soll sich beim Ziehen und Loslassen des Abzugs in Bewegung befinden. Überdecken Sie jeden Anstrich bei etwa 30%. Dies trägt zum gleichmäßigen Auftragen des Anstrichmaterials bei.
C


Beim Auftreten sehr scharfer Randzonen und Streifen im Spritzstrahl – Betriebsdruck erhöhen oder Beschichtungsstoff verdünnen.
7 HANDHABUNG DES HOCHDRUCK-SCHLAUCHES
![]() | Das Gerät ist mit einem speziell für Kolbenpumpen geeigneten Hochdruckschlauch ausgerüstet. |
| Verletzungsgefahr durch undichten Hochdruckschlauch. Beschädigten Hochdruckschlauch sofort ersetzen.Niemals defekten Hochdruckschlauch selbst reparieren! |
Der Hochdruckschlauch ist sorgsam zu behandeln. Scharfes Biegen oder Knicken vermeiden, kleinster Biegeradius etwa 20 cm.
Hochdruckschlauch nicht überfahren, sowie vor scharfen Gegenständen und Kanten schützen.
Niemals am Hochdruckschlauch ziehen, um das Gerät zu bewegen.
Daraufachten, dass der Hochdruckschlauchsicht nicht verdreht. Durch Verwendung einer Wagner Spritzpistole mit Drehgelenk und einer Schlauchtrommel kann dies verhindert werden.
| Für die Handhabung des Hochdruckschlauches bei der Arbeit am Gerüst hat sich als am Vorteilhaftesten erwiesen, den Schlauch stets an der Außenseite des Gerüstes zu führen. | |
| Bei alten Hochdruckschläuchen steigt das Risiko von Beschädigungen. Wagner empfiehlt den Hochdruckschlauch nach 6 Jahren auszutauschen. | |
| Aus Gründen der Funktion, Sicherheit und Lebensdauer nur Wagner Original-Hochdruckschläuche verwenden. |
8 ARBEITSUNTERBRECHUNG
- Entlastungsventil öffnen, Ventilstellung PRIME (Zirkulation).
- Gerät ausschalten OFF (AUS).
- Druckregler auf minimalen Druck drehen.

-
Abzugsbügel der Spritzpistole ziehen, um Hochdruckschlauch und Spritzpistole vom Druck zu entlasten.
-
Spritzpistole sichern, siehe Betriebsanleitung der Spritzpistole.
-
Falls eine Standarddüse gereinigt werden soll, siehe Punkt 13.2.
Ist eine andere Düsenausführung montiert, dann nach entsprechender Betriebsanleitung vorgehen.
- Je nach Ausführung Ansaugrohr oder Ansaugschlauch und Rücklaufschlauch im Beschichtungsstoff eingetaucht lassen oder in ein entsprechendes Reinigungsmittel einschwenken oder eintauchen.
| Achtung | Beim Einsatz von schnelltrocknenden – oder Zweikomponenten-Beschichtungsstoff, Gerät unbedingt innerhalb der Verarbeitungszeit mit geeignetem Reinigungsmittel durchspülen. |
9 GERÄTEREINIGUNG (AUSSERBETRIEBNAHME)
![]() | Sauberkeit ist die sicherste Gewährleistung für einen störungsfreien Betrieb. Nach Beendigung der Spritzarbeiten Gerät reinigen. Auf keinen Fall dürfen Beschichtungsstoffe im Gerät antrocknen und sich festsetzen. |
![]() | Daszur Reinigungverwendete Reinigungsmittel (nur mit einem Flammpunkt über 21°C) muss dem Beschichtungsstoff entsprechen. |
![]() | • Spritzpistole sichern, siehe Betriebsanleitung der Spritzpistole• Düse reinigen und demontieren.• Standarddüse siehe Punkt 13.2.• Ist eine andere Düsenausführung montiert, dann nach entsprechender Betriebsanleitung vorgehen. |
-
Ansaugschlauch aus dem Beschichtungsstoff herausnehmen.
-
Entlastungsventil schließen, Ventilstellung SPRAY (Spritzen).
-
Gerät einschalten ON (EIN).
Achtung | Bei lösemittelhaltigen Beschichtungsstoffen muss der Behälter geerdet werden. |
![]() | Vorsicht! Nicht in Behälter mit kleiner Öffnung (Spundloch) pumpen oder spritzen!Siehe Sicherheitsvorschriften. |
-
Abzugsbügel an der Spritzpistole ziehen, um restlichen Beschichtungsstoff aus dem Ansaugschlauch, Hochdruckschlauch und der Spritzpistole in einen offenen Behälter zu pumpen.
-
Ansaugschlauch mit Rücklaufschlauch in einen Behälter mit geeignetem Reinigungsmittel eintauchen.
-
Druckregler auf minimalen Druck drehen.
-
Entlastungsventil öffnen, Ventilstellung PRIME (Zirkulation).
-
Geeignetes Reinigungsmittel einige Minuten im Kreislauf pumpen.
-
Entlastungsventil schließen, Ventilstellung SPRAY (Spritzen).
-
Abzugsbügel an der Spritzpistole ziehen.
-
Restliches Reinigungsmittel in einen offenen Behälter pumpen, bis das Gerät leer ist.
- Gerät ausschalten OFF (AUS).
9.1 GERÄTEREINIGUNG VON AUSSEN
![]() | Zuerst Netzstecker aus der Steckdose ziehen. |
Acntung | Kurzschlussgefahr durch eindringendes Wasser!Gerät niemals mit Hochdruck- oder Dampfhochdruckreiniger abspritzen.Hochdruckschlauch nicht in Lösemittel einlegen. Außenseite nur mit einem getränkten Tuch abwischen. |
Gerät außen mit einem in geeignetem Reinigungsmittel getränkten Tuch abwischen.
9.2 ANSAUGFILTER
![]() | Ein sauberer Ansaugfilter gewährleistet stets maximale Fördermenge, konstanten Spritzdruck und einwandfreies Funktionieren des Gerätes. |
- Filter (Abb. 5) vom Ansaugrohr abschrauben.
- Filter reinigen oder austauschen.
Reinigung mit einem harten Pinsel und entsprechendem Reinigungsmittel durchführen.

Ein Hochdruckfilter ist als optionales Zubehör erhältlich und kann separat bestellt werden. Filterpatrone regelmäßig reinigen. Ein verschmutzter oder verstopfter Hochdruckfilter verursacht ein schlechtes Spritzbild oder eine verstopfte Düse.
- Druckregler auf minimalen Druck drehen.
- Entlastungsventil öffnen, Ventilstellung PRIME (Zirkulation).
- Gerät ausschalten OFF (AUS).

Netzstecker aus der Steckdose ziehen.
- Filtergehäuse (Abb. 6, Pos. 1) mit Bandschlüssel abschrauben.
- Schrauben Sie den Filter (2) von der Baugruppe Pumpe (3) ab, indem Sie diesen in Uhrzeigersinn drehen.
- Alle Teile mit entsprechendem Reinigungsmittel reinigen. Wenn notwendig, Filterpatrone austauschen.
- O-Ring (4) prüfen, wenn notwendig austauschen.
- Schrauben Sie den neuen bzw. gereinigten Filter in die Baugruppe Pumpe ein, indem Sie Ihn gegen den Uhrzeigersinn drehen.
- Filtergehäuse (1) einschrauben und mit Bandschlüssel bis zum Anschlag anziehen.
⑥

Reinigen Sie die Spritzpistole nach jeder Benutzung.
- Airless-Spritzpistole bei niedrigem Betriebsdruck mit geeignetem Reinigungsmittel durchspülen.
- Düse gründlich mit geeignetem Reinigungsmittel reinigen, so dass keine Beschichtungsstoffreste zurückbleiben.
- Airless-Spritzpistole außen gründlich reinigen.
EINSTECKFILTER IN DER AIRLESS-SPRITZPISTOLE (ABB. 7)
- Lösen Sie die obere Seite des Abzugsschutzes (1) vom Pistolenkopf.
- Verwenden Sie die Unterseite des Abzugsschutzes als Schraubenschlüssel, lösen Sie mit diesem den Handgriff (2) und entfernen diesen vom Pistolenkopf.
- Den alten Filter (3) aus dem Spritzpistolenkopf ziehen. Reinigen oder tauschen Sie diesen aus.
- Den neuen Filter mit dem konischen Ende zuerst in den Spritzpistolenkopf einschieben.
- Den Griff so weit in den Spritz-pistolenkopf einschieben, bis er fest sitzt. Ziehen Sie diesen mit dem Abzug-Schraubenschlüsse fest.
- Lassen Sie den Abzugsschutz wieder in den Pistolenkopf einrasten.
⑦

10 HILFE BEI STÖRUNGEN
| Art der Störung | Mögliche Ursache | Maßnahme zur Behebung der Störung |
| A. Gerät läuft nicht an____ | 1. Keine Spannung vorhanden.2. Druckeinstellung zu niedrig.3. ON/OFF (EIN/AUS) Schalter defekt.____ | 1. Spannungsversorgung prüfen.2. Druckregler höher drehen.3. Austauschen.____ |
| B. Gerät saugt nicht an____ | 1. Entlastungsventil ist auf SPRAY Spritzen) eingestellt.2. Filter ragt über den Flüssigkeitsspiegel hinaus und saugt Luft an.3. Filter verstopft.4. Ansaugschlauch/Ansaugrohr lose, das heißt, das Gerät saugt Nebenluft.____ | 1. Entlastungsventil auf PRIME (Zirkulation) stellen.2. Beschichtungsstoff nachfüllen.3. Filter reinigen oder austauschen.4. Anschlussstellen reinigen falls notwendig O-Ringe austauschen. Ansaugschlauch mit Halteklammer sichern.____ |
| C. Gerät saugt an, aber es kommt zu keinem Druckaufbau____ | 1. Düse stark verschlissen.2. Düse zu groß.3. Druckeinstellung zu niedrig.4. Filter verstopft.5. Beschichtungsstoff fließt über den Rücklaufschlauch, wenn das Entlastungsventil in Stellung SPRAY (Spritzen) steht.6. Packungen verklebt oder verschlissen.7. Ventilkugeln verschlissen.8. Ventilsitze verschlissen.____ | 1. Austauschen2. Düse austauschen.3. Drehen Sie den Druckregler im Uhrzeigersinn, um den Druck zu erhöhen.4. Filter reinigen oder austauschen.5. Entlastungsventil demontieren und reinigen oder austauschen.6. Packungen ausbauen, reinigen oder austauschen.7. Ventilkugeln ausbauen und austauschen.8. Ventilsitze ausbauen und austauschen.____ |
| D. Beschichtungsstoff tritt oben aus der Farbstufe____ | 1. Obere Packung ist verschlissen.2. Kolben ist verschlissen.____ | 1. Packung ausbauen und austauschen.2. Kolben ausbauen und austauschen.____ |
| E. Gerät verliert an Leistung____ | 1. Druckeinstellung ist zu niedrig.____ | 1. Drehen Sie den Druckregler im Uhrzeigersinn, um den Druck zu erhöhen.____ |
| F. Erhöhte Pulsation an der Spritzpistole____ | 1. Falscher Hochdruckschlauchtyp.2. Düse verschlissen oder zu groß.3. Zu hoher Druck.____ | 1. Aus Gründen der Funktion, Sicherheit und Lebensdauer nur WAGNER Original-Hochdruckschläuche verwenden.2. Düse austauschen.3. Druck mit Druckregler reduzieren____ |
| G. Schlechtes Spritzbild____ | 1. Zu große Düse für den zu verspritzenden Beschichtungsstoff.2. Druckeinstellung nicht korrekt.3. Zu niedrige Fördermenge.4. Beschichtungsstoff hat zu hohe Viskosität.____ | 1. Düse austauschen.2. Druckregler drehen bis ein zufriedenstellendes Spritzbild erreicht wird.3. Alle Filter reinigen oder austauschen.4. Entsprechend Herstellerangabe verdünnen.____ |
| H. In der Pumpe entsteht Überdruck und sie schaltet sich nicht ab.____ | 1. Druckschalter ist defekt.2. Wandler ist defekt.____ | 1. Bringen Sie die Einheit zu einem von Wagner autorisierten Service-Center.2. Bringen Sie die Einheit zu einem von Wagner autorisierten Service-Center.____ |
11 WARTUNG
11.1 ALLGEMEINE WARTUNG
Die Wartung des Gerätes soll einmal jährlich durch den Wagner-Service durchgeführt werden.
- Hochdruckschläuche, Geräteanschlussleitung und Stecker auf Beschädigung prüfen.
- Einlass-, Auslassventil und Filter auf Verschleiß prüfen.
11.2 HOCHDRUCKSCHLAUCH
Hochdruckschlauch optisch auf eventuell vorhandene Einschnitte oder Ausbeulungen, insbesondere am Übergang in die Armatur, prüfen. Überwurfmuttern müssen sich frei drehen lassen.

Bei alten Hochdruckschläuchen steigt das Risiko von Beschädigungen. Wagner empfiehlt den Hochdruckschlauch nach 6 Jahren auszutauschen.
Gerät ausschalten OFF (AUS). Vor allen Reparaturen – Netzstecker aus der Steckdose ziehen.
12.1 ENTLASTUNGSVENTIL

Das Ventilgehäuse (4) darf nicht repariert werden. Ist dieses verschlissen, muss es stets durch ein Neues ersetzt werden.

- Kerbstift (Abb. 8, Pos. 1) mit einem Durchschlag von 2 mm aus dem Entlastungsventilgriff (2) entfernen.
- Entlastungsventilgriff (2) und Mitnehmer (3) abziehen.
- Ventilgehäuse (4) komplett mit Rollgabelschlüssel abschrauben.
- Sicherstellen, dass die Dichtung (5) richtig sitzt, dann neues Ventilgehäuse (4) komplett in das Farbstufengehäuse (6) einschrauben. Mit Rollgabelschlüssel anziehen.
- Mitnehmer (3) ausrichten auf die Bohrung im Farbstufengehäuse (6). Mitnehmer aufschieben und mit Maschinenfett einstreichen.
- Bohrung in der Ventilwelle (7) und im Entlastungsventilgriff (2) in Übereinstimmung bringen.
- Kerbstift (1) einsetzen und Entlastungsventilgriff in Stellung PRIME/SPRAY stellen.
12.2 EIN- UND AUSLASSVENTIL
- Entfernen Siedie Schraube, dieden Druckregler am unteren Teil des Druckreglers befestigt. Entfernen Sie den Regler. Die drei Schrauben im Frontdeckel entfernen, Frontdeckel abnehmen.

Quetschgefahr – nicht mit den Fingern oder Werkzeug zwischen die sich bewegenden Teile fassen.
- Gerät einschalten ON (EIN) und so auschalten OFF (AUS), dass der Kolben in der untersten Hubstellung steht.
- Netzstecker aus der Steckdose ziehen.
- Halteklammer vom Anschlussbogen am Ansaugschlauch entfernen, Ansaugschlauch abziehen.
- Rücklaufschlauch abschrauben.
- Gerät um 90° nach hinten schwenken zum leichteren Arbeiten an der Materialförderpumpe.
- Entfernen Sie die Klemme des Abzugs und schieben Sie das Abzugsgehäuse (7) vom Einlassventilkugelgehäuse (1).

- Einlassventilgehäuse (Abb. 10, Pos. 1) aus dem Farbstufengehäuse schrauben.
- Untere Kugelführung (6), untere Dichtung (5), Einlassventilkugel (4), Einlassventilsitz (3) und O-Ring (8) ausbauen.
- Alle Teile mit entsprechendem Reinigungsmittel reinigen.
Einlassventilgehäuse (1), Einlassventilsitz (3) und Einlassventilkugel (4) auf Verschleiß prüfen, wenn notwendig Teile austauschen.
- Auslassventilgehäuse (Abb. 11, Pos. 9) mit Rollgabelschlüssel aus dem Kolben (10) schrauben.
- Obere Kugelführung (14), Scheibe (13), Auslassventilkugel (12) und Auslassventilsitz (11) ausbauen.
- Alle Teile mit entsprechendem Reinigungsmittel reinigen. Auslassventilgehäuse (9), Auslassventilsitz (11), Auslassventilkugel (12) und obere Kugelführung (14) auf Verschleiß prüfen, wenn notwendig, Teile austauschen.
- Montage in umgekehrter Reihenfolge durchführen. Achten Sie darauf, dass die Halterung des Auslassventils (9) mit dem gewindelosen Rand in Richtung Kolben eingebaut wird. O-Ring (Abb. 10, Pos. 8) mit Maschinenfett einstreichen und auf richtigen Sitz im Einlassventilgehäuse (Abb. 10, Pos. 1) achten.

12.3 SCHALTPLAN PROSPRAY 3.20

flowchart
graph TD
A["Power Source"] --> B["Capacitor 1"]
B --> C["Capacitor 2"]
C --> D["Load Line 5"]
D --> E["Load Line 6"]
E --> F["Electronic Device 3"]
F --> G["Electronic Component 4"]
G --> H["Electronic Component 7"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#ccf,stroke:#333
style C fill:#cfc,stroke:#333
style D fill:#fcc,stroke:#333
style E fill:#cff,stroke:#333
style F fill:#ffc,stroke:#333
style G fill:#fcf,stroke:#333
style H fill:#cff,stroke:#333
| Pos. | Benennung |
| 1 | Netzstecker |
| 2 | Schalter |
| 3 | EMI filter |
| 4 | Druckknopf |
| 5 | Überstromschutz-schalter |
| 6 | Motor |
| 7 | Kondensator |
| Pos. Benennung | |
| a Schwarz / Braun | |
| b Grün | |
| c Weiß / Blau | |
| d Blau | |
| e Grün / Gelb | |
| f Weiß | |
| g Schwarz | |
| h Rot | |
| i Braun | |
13 ANHANG
13.1 DÜSENAUSWAHL
Um eine einwandfreie und rationelle Arbeitsweise zu erzielen, ist die Auswahl der Düse von großer Wichtigkeit.
In vielen Fällen kann die richtige Düse nur über einen Spritzversuch ermittelt werden.
EINIGE REGELN HIERZU:
Der Spritzstrahl muss gleichmäßig sein.
Wenn Streifen im Spritzstrahl erscheinen, so ist der Spritzdruck zu gering oder die Viskosität des Beschichtungsstoffes zu hoch.
Abhilfe: Druck erhöhen oder Beschichtungsstoff verdünnen. Jede Pumpe leistet eine bestimmte Fördermenge im Verhältnis zur Düsengröße:
Es gilt grundsätzlich: Große Düse = niedriger Druck
Kleine Düse = hoher Druck
Es gibt ein großes Sortiment von Düsen mit verschiedenen Spritzwinkeln.
13.2 WARTUNG UND REINIGUNG VON AIRLESS HARTMETALL-DÜSEN
STANDARDDDÜSEN
Ist eine andere Düsenausführung montiert, dann nach Herstellerangaben reinigen.
Die Düse hat eine mit größter Präzision bearbeitete Bohrung. Um eine lange Lebensdauer zu erreichen ist eine schonende Behandlung erforderlich. Denken Sie daran, dass der Hartmetalleinsatz spröde ist! Düse niemals werfen oder mit scharfen metallenen Gegenständen bearbeiten.
Folgende Punkte sind zu beachten, um die Düse sauber und einsatzbereit zu halten:
- Entlastungsventil öffnen, Ventilstellung PRIME (Zirkulation).
- Düse von der Spritzpistole demontieren.
- Düse in ein entsprechendes Reinigungsmittel legen bis alle Beschichtungsstoffreste aufgelöst sind.
- Wenn Druckluft vorhanden ist, Düse ausblasen.
- Mit einem spitzen hölzernen Stab (Zahnstocher) eventuelle Reste entfernen.
- Die Düse unter Zuhilfenahme eines Vergrößerungsglases kontrollieren und falls erforderlich, Punkt 3 bis 5 wiederholen.

13.3 SPRITZPISTOLEN-ZUBEHÖR

Flachstrahl-Verstelldüse
bis 250 bar (25 MPa)
| Düsen-markierung | Bohrung mm | Spritzbreite bei etwa 30 cm Entfernung vom Spritzobjekt Druck 100 bar (10 MPa) | Verwendung | Flachstrahl-Verstelldüse Bestell-Nr |
| 15 0,13 - 0,46 5 - 35 cm | Lacke 0999 057 | |||
| 20 0,18 - 0,48 5 - 50 cm | Lacke, Füller 0999 053 | |||
| 28 0,28 - 0,66 8 - 55 cm | Lacke, Dispersionen 0999 054 | |||
| 41 0,43 - 0,88 10 - 60 cm | Lacke, Dispersionen | Rostschutzfarben - | 0999 055 | |
| 49 0,53 - 1,37 10 - 40 cm | Großflächen- | anstriche | 0999 056 |
Berührungsschutz
zur Flachstrahl-Verstelldüse

Bestell-Nr. 0097 294
Düsenverlängerung mit schwenkbarem Kniegelenk (ohne Düse)

Länge: 100 cm Bestell-Nr. 0096 015
Länge: 200 cm Bestell-Nr. 0096 016
Länge: 300 cm Bestell-Nr. 0096 017
Düsenverlängerung
15 cm, F-Gewinde, Bestell-Nr. 0556 051
30 cm, F-Gewinde, Bestell-Nr. 0556 052
45 cm, F-Gewinde, Bestell-Nr. 0556 053
60 cm, F-Gewinde, Bestell-Nr. 0556 054

15 cm, G-Gewinde, Bestell-Nr. 0556 074
30 cm, G-Gewinde, Bestell-Nr. 0556 075
45 cm, G-Gewinde, Bestell-Nr. 0556 076
60 cm, G-Gewinde, Bestell-Nr. 0556 077
13.4 AIRLESS DÜSEN-TABELLE

Wagner
TradeTip 3 Düse
bis 270 bar
(27 MPa)

ohne Düse
F-Gewinde (11/16 - 16 UN)
für Wagner Spritzpistolen
Best.-Nr. 0289391
ohne Düse
G-Gewinde (7/8 - 14 UNF)
für Graco/Wagner Spritzpistolen
Best.-Nr. 0289390

Alle Düsen in der untenstehenden Tabelle werden zusammen mit dem passenden Pistolenfilter geliefert.
1) Spritzbreite bei etwa 30 cm Abstand zum Spritzobjekt und 100 bar (10 MPa) Druck mit Kunstharzlack 20 DIN-Sekunden.
| Anwendung Düsenmarkierung Spritzwin- | kel | Bohrung inch / mm | Spritzbreite mm^1) | Pistolenfilter Bestell-Nr. | |
| Wasserverdünnbare und lösemit-telhaltige Lacke und Lackfarben,Öle, Trennmittel | 107 | 10^ | 0.007 / 0.18 | 100 | Rot |
| 207 | 20^ | 0.007 / 0.18 | 120 | Rot | |
| 307 | 30^ | 0.007 / 0.18 | 150 | Rot | |
| 407 | 40^ | 0.007 / 0.18 | 190 | Rot | |
| 109 | 10^ | 0.009 / 0.23 | 100 | Rot | |
| 209 | 20^ | 0.009 / 0.23 | 120 | Rot | |
| 309 | 30^ | 0.009 / 0.23 | 150 | Rot | |
| 409 | 40^ | 0.009 / 0.23 | 190 | Rot | |
| 509 | 50^ | 0.009 / 0.23 | 225 | Rot | |
| 609 | 60^ | 0.009 / 0.23 | 270 | Rot | |
| KunstharzlackePVC-Lacke | 111 | 10^ | 0.011 / 0.28 | 100 | Rot |
| 211 | 20^ | 0.011 / 0.28 | 120 | Rot | |
| 311 | 30^ | 0.011 / 0.28 | 150 | Rot | |
| 411 | 40^ | 0.011 / 0.28 | 190 | Rot | |
| 511 | 50^ | 0.011 / 0.28 | 225 | Rot | |
| 611 | 60^ | 0.011 / 0.28 | 270 | Rot | |
| Lacke, VorlackeGrundlackeFüller | 113 | 10^ | 0.013 / 0.33 | 100 | Rot |
| 213 | 20^ | 0.013 / 0.33 | 120 | Rot | |
| 313 | 30^ | 0.013 / 0.33 | 150 | Rot | |
| 413 | 40^ | 0.013 / 0.33 | 190 | Rot | |
| 513 | 50^ | 0.013 / 0.33 | 225 | Rot | |
| 613 | 60^ | 0.013 / 0.33 | 270 | Rot | |
| 813 | 80^ | 0.013 / 0.33 | 330 | Rot | |
| FüllerRostschutzfarben | 115 | 10^ | 0.015 / 0.38 | 100 | Gelb |
| 215 | 20^ | 0.015 / 0.38 | 120 | Gelb | |
| 315 | 30^ | 0.015 / 0.38 | 150 | Gelb | |
| 415 | 40^ | 0.015 / 0.38 | 190 | Gelb | |
| 515 | 50^ | 0.015 / 0.38 | 225 | Gelb | |
| 615 | 60^ | 0.015 / 0.38 | 270 | Gelb | |
| 715 | 70^ | 0.015 / 0.38 | 300 | Gelb | |
| 815 | 80^ | 0.015 / 0.38 | 330 | Gelb | |
| RostschutzfarbenLatexfarbenDispersionen | 117 | 10^ | 0.017 / 0.43 | 100 | Weiß |
| 217 | 20^ | 0.017 / 0.43 | 120 | Weiß | |
| 317 | 30^ | 0.017 / 0.43 | 150 | Weiß | |
| 417 | 40^ | 0.017 / 0.43 | 190 | Weiß | |
| 517 | 50^ | 0.017 / 0.43 | 225 | Weiß | |
| 617 | 60^ | 0.017 / 0.43 | 270 | Weiß | |
| 717 | 70^ | 0.017 / 0.43 | 300 | Weiß | |
| 817 | 80^ | 0.017 / 0.43 | 330 | Weiß | |
| RostschutzfarbenLatexfarbenDispersionen | 219 | 20^ | 0.019 / 0.48 | 120 | Weiß |
| 319 | 30^ | 0.019 / 0.48 | 150 | Weiß | |
| 419 | 40^ | 0.019 / 0.48 | 190 | Weiß | |
| 519 | 50^ | 0.019 / 0.48 | 225 | Weiß | |
| 619 | 60^ | 0.019 / 0.48 | 270 | Weiß | |
| 719 | 70^ | 0.019 / 0.48 | 300 | Weiß | |
| 819 | 80^ | 0.019 / 0.48 | 330 | Weiß | |
| 919 | 90^ | 0.019 / 0.48 | 385 | Weiß | |
| Flammschutz 221 | 20^ | 0.021 / 0.53 | 120 | Weiß | |
| 321 | 30^ | 0.021 / 0.53 | 150 | Weiß | |
| 421 | 40^ | 0.021 / 0.53 | 190 | Weiß | |
| 521 | 50^ | 0.021 / 0.53 | 225 | Weiß | |
| 621 | 60^ | 0.021 / 0.53 | 270 | Weiß | |
| 721 | 70^ | 0.021 / 0.53 | 300 | Weiß | |
| 821 | 80^ | 0.021 / 0.53 | 330 | Weiß | |
| Dachbeschichtung 223 | 20° | 0.023 / 0.58 | 120 | Weiß0553223 | |
| 323 | 30° | 0.023 / 0.58 | 150 | Weiß0553323 | |
| 423 | 40° | 0.023 / 0.58 | 190 | Weiß0553423 | |
| 523 | 50° | 0.023 / 0.58 | 225 | Weiß0553523 | |
| 623 | 60° | 0.023 / 0.58 | 270 | Weiß0553623 | |
| 723 | 70° | 0.023 / 0.58 | 300 | Weiß0553723 | |
| 823 | 80° | 0.023 / 0.58 | 330 | Weiß0553823 | |
| Dickschichtmaterialien,Korrosionsschutz,Spritzspachtel | 225 | 20° | 0.025 / 0.64 | 120 | Weiß0553225 |
| 325 | 30° | 0.025 / 0.64 | 150 | Weiß0553325 | |
| 425 | 40° | 0.025 / 0.64 | 190 | Weiß0553425 | |
| 525 | 50° | 0.025 / 0.64 | 225 | Weiß0553525 | |
| 625 | 60° | 0.025 / 0.64 | 270 | Weiß0553625 | |
| 725 | 70° | 0.025 / 0.64 | 300 | Weiß0553725 | |
| 825 | 80° | 0.025 / 0.64 | 330 | Weiß0553825 | |
| 227 | 20° | 0.027 / 0.69 | 120 | Weiß0553227 | |
| 327 | 30° | 0.027 / 0.69 | 150 | Weiß0553327 | |
| 427 | 40° | 0.027 / 0.69 | 190 | Weiß0553427 | |
| 527 | 50° | 0.027 / 0.69 | 225 | Weiß0553527 | |
| 627 | 60° | 0.027 / 0.69 | 270 | Weiß0553627 | |
| 827 | 80° | 0.027 / 0.69 | 330 | Weiß0553827 | |
| 229 | 20° | 0.029 / 0.75 | 120 | Weiß0553229 | |
| 329 | 30° | 0.029 / 0.75 | 150 | Weiß0553329 | |
| 429 | 40° | 0.029 / 0.75 | 190 | Weiß0553429 | |
| 529 | 50° | 0.029 / 0.75 | 225 | Weiß0553529 | |
| 629 | 60° | 0.029 / 0.75 | 270 | Weiß0553629 | |
| 231 | 20° | 0.031 / 0.79 | 120 | Weiß0553231 | |
| 331 | 30° | 0.031 / 0.79 | 150 | Weiß0553331 | |
| 431 | 40° | 0.031 / 0.79 | 190 | Weiß0553431 | |
| 531 | 50° | 0.031 / 0.79 | 225 | Weiß0553531 | |
| 631 | 60° | 0.031 / 0.79 | 270 | Weiß0553631 | |
| 731 | 70° | 0.031 / 0.79 | 300 | Weiß0553731 | |
| 831 | 80° | 0.031 / 0.79 | 330 | Weiß0553831 | |
| 233 | 20° | 0.033 / 0.83 | 120 | Weiß0553233 | |
| 333 | 30° | 0.033 / 0.83 | 150 | Weiß0553333 | |
| 433 | 40° | 0.033 / 0.83 | 190 | Weiß0553433 | |
| 533 | 50° | 0.033 / 0.83 | 225 | Weiß0553533 | |
| 633 | 60° | 0.033 / 0.83 | 270 | Weiß0553633 | |
| 235 | 20° | 0.035 / 0.90 | 120 | Weiß0553235 | |
| 335 | 30° | 0.035 / 0.90 | 150 | Weiß0553335 | |
| 435 | 40° | 0.035 / 0.90 | 190 | Weiß0553435 | |
| 535 | 50° | 0.035 / 0.90 | 225 | Weiß0553535 | |
| 635 | 60° | 0.035 / 0.90 | 270 | Weiß0553635 | |
| 735 | 70° | 0.035 / 0.90 | 300 | Weiß0553735 | |
| 439 | 40° | 0.039 / 0.99 | 190 | Weiß0553439 | |
| 539 | 50° | 0.039 / 0.99 | 225 | Weiß0553539 | |
| 639 | 60° | 0.039 / 0.99 | 270 | Weiß0553639 | |
| Heavy Duty Applikationen 243 | 20° | 0.043 / 1.10 | 120 | Grün0553243 | |
| 443 | 40° | 0.043 / 1.10 | 190 | Grün0553443 | |
| 543 | 50° | 0.043 / 1.10 | 225 | Grün0553543 | |
| 643 | 60° | 0.043 / 1.10 | 270 | Grün0553643 | |
| 445 | 40° | 0.045 / 1.14 | 190 | Grün0553445 | |
| 545 | 50° | 0.045 / 1.14 | 225 | Grün0553545 | |
| 645 | 60° | 0.045 / 1.14 | 270 | Grün0553645 | |
| 451 | 40° | 0.051 / 1.30 | 190 | Grün0553451 | |
| 551 | 50° | 0.051 / 1.30 | 225 | Grün0553551 | |
| 651 | 60° | 0.051 / 1.30 | 270 | Grün0553651 | |
| 252 | 20° | 0.052 / 1.32 | 120 | Grün0553252 | |
| 455 | 40° | 0.055 / 1.40 | 190 | Grün0553455 | |
| 555 | 50° | 0.055 / 1.40 | 225 | Grün0553555 | |
| 655 | 60° | 0.055 / 1.40 | 270 | Grün0553655 | |
| 261 | 20° | 0.061 / 1.55 | 120 | Grün0553261 | |
| 461 | 40° | 0.061 / 1.55 | 190 | Grün0553461 | |
| 561 | 50° | 0.061 / 1.55 | 225 | Grün0553561 | |
| 661 | 60° | 0.061 / 1.55 | 270 | Grün0553661 | |
| 263 | 20° | 0.063 / 1.60 | 120 | Grün0553263 | |
| 463 | 40° | 0.063 / 1.60 | 190 | Grün0553463 | |
| 565 | 50° | 0.065 / 1.65 | 225 | Grün0553565 | |
| 665 | 60° | 0.065 / 1.65 | 270 | Grün0553665 | |
| 267 | 20° | 0.067 / 1.70 | 120 | Grün0553267 | |
| 467 | 40° | 0.067 / 1.70 | 190 | Grün0553467 |
13.5 2SPEED TIP DÜSEN-TABELLE

Die innovative Wendedüse von WAGNER vereint zwei Düsenkerne in einer Düse.

2 Speed Tip Halterung Best.-Nr. 0271065
Düsen-Tabelle
| Objektgröße Farbmaterialien | |||
| Lack (L) Dispersionen (D) | Spachtel (S) | ||
| Small | D5Düsen: 111 / 415Best.-Nr. 0271 062 | S5Düsen: 225 / 629Best.-Nr. 0271 064 | |
| D7Düsen: 113 / 417Best.-Nr. 0271 063 | |||
| L10Düsen: 208 / 510Best.-Nr. 0271 042 | D10Düsen: 111 / 419Best.-Nr. 0271 045 | S10Düsen: 527 / 235Best.-Nr. 0271 049 | |
| Medium | L20Düsen: 210 / 512Best.-Nr. 0271 043 | D20Düsen: 115 / 421Best.-Nr. 0271 046 | S20Düsen: 539 / 243Best.-Nr. 0271 050 |
| Large | L30Düsen: 212 / 514Best.-Nr. 0271 044 | D30Düsen: 115 / 423Best.-Nr. 0271 047 | S30Düsen: 543 / 252Best.-Nr. 0271 051 |
| X-Large | D40Düsen: 117 / 427Best.-Nr. 0271 048 | ||
| Empfohlener Pistolenfilter | rot weiß - | ||
13.6 DÜSENKOFFER
Praktisch verstaut und mit einsatzspezifischer Bestückung sind die Düsenkoffer eine perfekte Ergänzung zum Farbspritzgerät. Optimal auf die jeweilige Anwendung abgestimmt stehen vier verschiedene Varianten zur Auswahl.
ARTIKEL-NR
① Düsenkoffer HEA ProTip Dispersion 2391870
• 3x Einsteckfilter weiß; 50 MA; 0,31 mm MW; mittel 0034 377
• 1x Einsteckfilter rot; 180 MA 0,084 mm MW; extra fein 0043 235
• Düsenverlängerung komplett 15 cm; G-Gewinde 0556 074
• HEA ProTip 311 0554 311
• HEA ProTip 421 0554 421
• HEA ProTip 517 0554 517
• HEA ProTip 519 0554 519
② Düsenkoffer TradeTip 3 Lack 2391871
• 4x Einsteckfilter rot; 180 MA 0,084 mm MW; extra fein 0034 383
• Düsenverlängerung komplett 15 cm; G-Gewinde 0556 074
• TradeTip 3 FineFinish Düse 308 0554 308
• TradeTip 3 FineFinish Düse 410 0554 410
• TradeTip 3 FineFinish Düse 412 0554 412
• TradeTip 3 FineFinish Düse 510 0554 510
③ Düsenkoffer 2SpeedTip Dispersion 2391872
• 3x Einsteckfilter weiß; 50 MA; 0,31 mm MW; mittel 0034 377
• 1x Einsteckfilter rot; 180 MA; 0,084 mm MW; extra fein 0043 235
• Düsenverlängerung komplett 15 cm; G-Gewinde 0556 074
• HEA ProTip 311 0554 311
• 2SpeedTip Düse D10 111/419 0271 045
• 2SpeedTip Düse D20 115/421 0271 046
• 2SpeedTip Düse D30 115/423 0271 047
4 Düsenkoffer 2SpeedTip Lack 2391873
• 4x Einsteckfilter rot; 180 MA 0,084 mm MW; extra fein 0034 383
• Düsenverlängerung komplett 15 cm; G-Gewinde 0556 074
• TradeTip 3 FineFinish Düse 308 0554 308
• TradeTip 3 FineFinish Düse 410 0554 410
• 2SpeedTip Düse L20 210/512 0271 043
• 2SpeedTip Düse L30 212/514 0271 044
• 2SpeedTip Düse L30 212/514 0271 044
13.7 TEMPSPRAY
Ein im Schlauch eingebauter Heizleiter erwärmt das Material gleichmäßig auf die gewünschte Temperatur (regelbar von 20°C bis 60°C).
Die Vorteile:
- Konstante Farbtemperatur, selbst bei niedrigen Außentemperaturen
- Erheblich bessere Verarbeitung höherviskoser Beschichtungsmaterialien
• Erhöhter Auftragswirkungsgrad - Lösemittelersparnis durch Viskositätsabsenkung
- Adaptierbar an alle Airless-Geräte
| Bestellnr. Beschreibung | |
| 23116592311852 | TempSpray H 126 (optimal für Lackierarbeiten)Basiseinheit 1/4" inkl. Edelstahlschlauch DN6, 1/4",10mSpraypack bestehend aus: Basiseinheit (2311659), Airless Pistole Vector Grip (G-Gew.) inkl. Trade Tip 3 Düsenhalter und 2SpeedTip L10 (208/510) |
| 23116602311853 | TempSpray H 226 (optimal für Dispersionen/hochviskose Materialien)Basiseinheit 1/4" inkl. Schlauchtrommel, Heizschlauch DN10, 15m, Schlauchpeitsche 1/4" DN4, 1mSpraypack bestehend aus: Basiseinheit (2311660), Airless Pistole Vector Grip (G-Gew.) inkl. Trade Tip 3 Düsenhalter und 2SpeedTip D10 (111/419) |
| 23116612311854 | TempSpray H 326 (optimal für Dispersionen/hochviskose Materialien)Basiseinheit 1/4" inkl. Schlauchtrommel, Heizschlauch DN10, 30m, Schlauchpeitsche 1/4" DN4, 1mSpraypack bestehend aus: Basiseinheit (2311661), Airless Pistole Vector Grip (G-Gew.) inkl. Trade Tip 3 Düsenhalter und 2SpeedTip D20 (115/421) |


HEA steht für High Efficiency Airless, eine innovative Düsentechnologie, welche das Airless Spritzen revolutioniert. HEA Düsen ermöglichen es den Druck des Spritzgerätes deutlich nach unten zu regulieren und im Niedrigdruckbereich zu arbeiten (idealerweise bei 80 - 140 bar). Dabei können die Düsen mit allen TradeTip 3 Düsenhaltern und WAGNER Geräten verwendet werden.
Manche Farben müssen eventuell verdünnt werden, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Die Experten der Wagner Anwendungstechnik haben deshalb eine Vielzahl von Materialien für Sie getestet. Die entsprechenden Empfehlungen finden Sie im Wagner Spray Guide auf sprayguide.wagner-group.com.

gauge
| Value | |-------| | 10 |Niedrigen Druck im HEA Bereich einstellen und starten.

Gleichmäßiges Spritzbild ohne Spritzkanten.

Bei sichtbaren Kanten den Druck lang- sam erhöhen.
HEA-Düsen-Tabelle

Alle Düsen in der untenstehenden Tabelle werden zusammen mit dem passenden Pistolenfilter geliefert.
| Anwendung Düsenmarkierung | Spritzwinkel Bohrung | inch / mm | Spritzbreite mm^1) | Pistolenfilter | Bestell-Nr. | |
| Kunstharzlacke | 211 | 20° | 0.011 / 0.28 | 120 | Rot | 0554211 |
| PVC-Lacke | 311 | 30° | 0.011 / 0.28 | 150 | Rot | 0554311 |
| 411 | 40° | 0.011 / 0.28 | 190 | Rot | 0554411 | |
| Lacke, Vorlacke | 213 | 20° | 0.013 / 0.33 | 120 | Rot | 0554213 |
| Grundlacke, Füller | 313 | 30° | 0.013 / 0.33 | 150 | Rot | 0554313 |
| 413 | 40° | 0.013 / 0.33 | 190 | Rot | 0554413 | |
| Füller | 415 | 40° | 0.015 / 0.38 | 190 | Gelb | 0554415 |
| Rostschutzfarben | 515 | 50° | 0.015 / 0.38 | 225 | Gelb | 0554515 |
| 615 | 60° | 0.015 / 0.38 | 270 | Gelb | 0554615 | |
| Rostschutzfarben | 417 | 40° | 0.017 / 0.43 | 190 | Weiß | 0554417 |
| Latexfarben | 517 | 50° | 0.017 / 0.43 | 225 | Weiß | 0554517 |
| Dispersionen | 617 | 60° | 0.017 / 0.43 | 270 | Weiß | 0554617 |
| Rostschutzfarben | 519 | 50° | 0.019 / 0.48 | 225 | Weiß | 0554519 |
| Latexfarben | 619 | 60° | 0.019 / 0.48 | 270 | Weiß | 0554619 |
| Dispersionen | ||||||
| Flammschutz 421 | 40° | 0.021 / 0.53 | 190 | Weiß | 0554421 | |
| 521 | 50° | 0.021 / 0.53 | 225 | Weiß | 0554521 | |
| 621 | 60° | 0.021 / 0.53 | 270 | Weiß | 0554621 | |
1) Spritzbreite bei etwa 30 cm Abstand zum Spritzobjekt und 100 bar (10 MPa) Druck mit Kunstharzlack 20 DIN-Sekunden.
PRÜFUNG DES GERÄTES
Aus Gründen der Sicherheit empfehlen wir das Gerät bei Bedarf, jedoch mindestens alle 12 Monate, durch Sachkundige daraufhin zu prüfen, ob ein sicherer Betrieb weiterhin gewährleistet ist. Bei stillgelegten Geräten kann die Prüfung bis zur nächsten Inbetriebnahme hinausgeschoben werden. Zusätzlich sind auch alle (eventuell abweichende) nationalen Prüfungs- und Wartungsvorschriften zu beachten. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Kundendienststellen der Firma Wagner.
ENTSORGUNGSHINWEIS
Gemäß der europäischen Richtlinie 2012/19/EU zur Entsorgung von Elektro- Altgeräten, und deren Umsetzung in nationales Recht, ist dieses Produkt nicht über den Hausmüll zu entsorgen, sondern muss der umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden!

Ihr Wagner - Altgerät wird von uns, bzw. unseren Handelsvertretungen zurückgenommen und für Sie umweltgerecht entsorgt. Wenden Sie sich in diesem Fall an einen unserer Service-Stützpunkte, bzw. Handelsvertretungen oder direkt an uns.
WICHTIGER HINWEIS ZUR PRODUKTHAFTUNG
Nach dem seit 01.10.1990 geltenden Produkthaftungsgesetz haftet der Hersteller für sein Produkt bei Produktfehlern uneingeschränkt nur dann, wenn alle Teile vom Hersteller stammen oder von diesem freigegeben wurden, die Geräte sachgemäß montiert und betrieben werden. Bei Verwendung von fremdem Zubehör und Ersatzteilen kann die Haftung ganz oder teilweise entfallen, wenn die Verwendung des fremden Zubehörs oder der fremden Ersatzteile zu einem Produktfehler führt. In extremen Fällen kann von den zuständigen Behörden (Berufsgenossenschaft und Gewerbeaufsichtsamt) der Gebrauch des gesamten Geräts untersagt werden.
Mit original WAGNER Zubehör und Ersatzteilen haben Sie die Gewähr, dass alle Sicherheitsvorschriften erfüllt sind.
GARANTIEERKLÄRUNG
(Stand 01.02.2009)
1. Garantieumfang
Alle Wagner Profi-Farbauftragsgeräte (im folgenden Produkte genannt) werden sorgfältig geprüft, getestet und unterliegen den strengen Kontrollen der Wagner Qualitätssicherung. Wagner gibt daher ausschließlich dem gewerblichen oder beruflichen Verwender, der das Produkt im autorisierten Fachhandel erworben hat (im folgenden „Kunde“ genannt), eine erweiterte Garantie für die im Internet unter www.wagner-group.com/profi-guarantee aufgeführten Produkte.
Die Mängelhaftungsansprüche des Käufers aus dem Kaufvertrag mit dem Verkäufer sowie gesetzliche Rechte werden durch diese Garantie nicht eingeschränkt.
Wir leisten Garantie in der Form, dass nach unserer Entscheidung das Produkt oder Einzelteile hiervon ausgetauscht oder repariert werden oder das Gerät gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgenommen wird. Die Kosten für Material und Arbeitszeit werden von uns getragen. Ersetzte Produkte oder Teile gehen in unser Eigentum über.
2. Garantiezeit und Registrierung
Die Garantiezeit beträgt 36 Monate, bei industriellem Gebrauch oder gleichzusetzender Beanspruchung wie insbesondere Schichtbetrieb oder bei Vermietung 12 Monate.
Für Benzin und Luft betriebene Antriebe gewähren wir ebenso 12 Monate.
Die Garantiezeit beginnt mit dem Tag der Lieferung durch den autorisierten Fachhandel. Maßgebend ist das Datum auf dem Original-Kaufbeleg.
Für alle ab 01.02.2009 beim autorisierten Fachhandel gekauften Produkte verlängert sich die Garantiezeit um 24 Monate, wenn der Käufer diese Geräte innerhalb von 4 Wochen nach dem Tag der Lieferung durch den autorisierten Fachhandel entsprechend den nachfolgenden Bestimmungen registriert.
Die Registrierung erfolgt im Internet unter www.wagner-group.com/profi-guarantee.
Als Bestätigung gilt das Garantiezertifikat, sowie der Original-Kaufbeleg, aus dem das Datum des Kaufes hervorgeht.
Eine Registrierung ist nur dann möglich, wenn der Käufer sich mit der Speicherung seiner dort einzugebenden Daten einverstanden erklärt.
Durch Garantieleistungen wird die Garantiefrist für das Produkt weder verlängert noch erneuert.
Nach Ablauf der jeweiligen Garantiezeit können Ansprüche gegen und aus der Garantie nicht mehr geltend gemacht werden.
3. Abwicklung
Zeigen sich innerhalb der Garantiezeit Fehler in Material, Verarbeitung oder Leistung des Geräts, so sind Garantieansprüche unverzüglich, spätestens jedoch in einer Frist von 2 Wochen geltend zu machen.
Zur Entgegennahme von Garantieansprüchen ist der autorisierte Fachhändler, welcher das Gerät ausgeliefert hat, berechtigt. Die Garantieansprüche können auch bei unseren, in der Bedienungsanleitung genannten, Servicedienststellen geltend gemacht werden. Das Produkt muss zusammen mit dem Original-Kaufbeleg, der die Angabe des Kaufdatums und der Produktbezeichnung enthalten muss, frei eingesandt oder vorgelegt werden. Zur Inanspruchnahme der Garantieverlängerung muss zusätzlich das Garantiezertifikat beigefügt werden.
Die Kosten sowie das Risiko eines Verlustes oder einer Beschädigung des Produkts auf dem Weg zu oder von der Stelle, welche die Garantieansprüche entgegennimmt oder das instand gesetzte Produkt wieder ausliefert, trägt der Kunde.
4. Ausschluss der Garantie
Garantieansprüche können nicht berücksichtigt werden
-für Teile, die einem gebrauchsbedingten oder sonstigen, natürlichen Verschleiß unterliegen, sowie Mängel am Produkt, die auf einen gebrauchsbedingten oder sonstigen natürlichen Verschleiß zurückzuführen sind. Hierzu zählen insbesondere Kabel, Ventile, Packungen, Düsen, Zylinder, Kolben, Medium führende Gehäuseteile, Filter, Schläuche, Dichtungen, Rotoren, Statoren, etc.. Schäden durch Verschleiß werden insbesondere verursacht durch schmirgeln-de Beschichtungsstoffe, wie beispielsweise Dispersionen, Putze, Spachtel, Kleber, Glasuren, Quarzgrund.
-bei Fehlern an Geräten, die auf Nichtbeachtung von Bedienungshinweisen, ungeeignete oder unsachgemäße Verwendung, fehlerhafte Montage, bzw. Inbetriebsetzung durch den Käufer oder durch Dritte, nicht bestimmungsgemäßen Gebrauch, anomale Umweltbedingungen, ungeeignete Beschichtungsstoffe, chemische, elektrochemische oder elektrische Einflüsse, sachfremde Betriebsbedingungen, Betrieb mit falscher Netzspannung/-Frequenz, Überlastung oder mangelnde Wartung oder Pflege bzw. Reinigung zurückzuführen sind.
-bei Fehlern am Gerät, die durch Verwendung von Zubehör-, Ergänzungs- oder Ersatzteilen verursacht wurden, die keine Wagner-Originalteile sind.
-bei Produkten, an denen Veränderungen oder Ergänzungen vorgenommen wurden.
-bei Produkten mit entfernter oder unlesbar gemachter Seriennummer
-bei Produkten, an denen von nicht autorisierten Personen Reparaturversuche durchgeführt wurden.
-bei Produkten mit geringfügigen Abweichungen von der Soll-Beschaffenheit, die für Wert und Gebrauchstauglichkeit des Geräts unerheblich sind.
-bei Produkten, die teilweise oder komplett zerlegt worden sind.
5. Ergänzende Regelungen
Obige Garantien gelten ausschließlich für Produkte, die in der EU, GUS, Australien vom autorisierten Fachhandel gekauft und innerhalb des Bezugslandes verwendet werden. Ergibt die Prüfung, dass kein Garantiefall vorliegt, so geht die Reparatur zu Lasten des Käufers.
Die vorstehenden Bestimmungen regeln das Rechtsverhältnis zu uns abschließend. Weitergehende Ansprüche, insbesondere für Schäden und Verluste gleich welcher Art, die durch das Produkt oder dessen Gebrauch entstehen, sind außer im Anwendungsbereich des Produkthaftungsgesetzes ausgeschlossen.
Mängelhaftungsansprüche gegen den Fachhändler bleiben unberührt.
Für diese Garantie gilt deutsches Recht Die Vertragssprache ist deutsch. Im Fall, dass die Bedeutung des deutschen und eines ausländischen Textes dieser Garantie voneinander abweichen, ist die Bedeutung des deutschen Textes vorrangig.
J. Wagner GmbH
Bundesrepublik Deutschland
Änderungen vorbehalten · Printed in Germany
EU Konformitätserklärung
Wir erklären in alleiniger Verantwortung, dass dieses Produkt den folgenden einschlägigen Bestimmungen entspricht:
2006/42/EG, 2014/30/EU, 2011/65/EU, 2012/19/EU
Angewandte harmonisierte Normen:
EN 62841-1, EN 1953, EN 55014-1, EN 55014-2,
EN 61000-3-2, EN 61000-3-3
Die EU Konformitätserklärung liegt dem Produkt bei. Sie kann bei Bedarf mit der Bestellnummer 2385803 nachbestellt werden.
SERVICENETZ IN DEUTSCHLAND
Bei Fragen zu unseren Produkten oder technischen Problemen helfen Ihnen unsere Experten gerne weiter.
Kundenzentrum
T 07544 - 505-1666
F 07544 - 505-1155
email: kundenzentrum@wagner-group.com
Reparatur Hotline
T 0180 - 55924637
Mo-Fr. 8.00 - 18.00 Uhr
14 Cent/Minute aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunk max. 42 Cent/Min
Servicestützpunkte ganz in Ihrer Nähe fi nden Sie auch im Internet unter
(Version du 01.02.2009)
4.5 TECHNISCHE GEGEVENS
ENKELE REGELS HIERVOOR:
| Pos. | PS 3.20 Benehning | Description Benaming | ||
| 1 | 0532238A Bügel | rechts Pied droite Beugel rechts | ||
| 2 | 0532356 Netzka | pel-Aufnahme Fixation câble d'alimentation Opname netkabel | ||
| 3 | 700-642 | Schraube | Vis | Schroef |
| 4 | 805-342 | Fuß (2) | Pied (2) | Voet (2) |
| 5 | 0532239A Bügel | links Pied gauche Beugel links | ||
| 6 | 0509856 Mutter | Écrou | Moer | |
| 7 | 9805230 Schraube | Vis | Schroef | |
| 8 | 806-216 | Klammer | Agrafe | Klem |
| 9 | 704-243 | Schraube | Vis | Schroef |
| 10 | 700-1041 | Reinigungsbehälter | Tasse | Reinigingsreservoir |
| 11 | 0294635 | Verschlussstopfen (4) | Bouchon (4) | Sluitstop (4) |
| 12 | 9805348 | Schraube (4) | Vis (4) | Schroef (4) |
A J. Wagner Ges.m.b.H.
Ottogasse 2/20
2333 Leopoldsdorf
Österreich
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Achtung

Acntung