150 F - Kessel Baxi - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG 150 F Baxi
ZUBEHÖR ZUR STEUERUNG VON MISCH- UND SOLARANLAGEN
7.4 BEISPIEL 4 - Anschluss der Raumthermostate für eine Niedrigtemperaturanlage mit mehreren Zonen
SYMBOLBESCHREIBUNG HINWEIS Gefahr von Schäden oder Funktionsfehlern des Geräts. Beachten Sie besonders alle Gefahrenhinweise hinsichtlich möglicher Schäden von Personen. HOCHSPANNUNGSGEFAHR Elektrische Teile unter Spannung, Gefahr von Stromschlägen. WICHTIGE INFORMATIONEN Diese Informationen müssen mit besonderer Sorgfalt gelesen werden. Sie versichern den korrekten Be- trieb des Heizkessels.7105034.03 - (1-10/11) 54 A b s c h n i t t I N S TA L L AT E U R ( D E )
Der Heizkessel kann über zusätzliche externe Geräte, wie Raumgerät, Fernbedienungen und externe Module, maximal drei Heizkreise voneinander unabhängig steuern. Die Elektronik, mit der dieser Heizkessel ausgerüstet ist, umfasst außerdem eine Reihe von Funktionen für die Personalisierung und Steuerung von verschiedenen Anlagenausführungen. Für die einwandfreie Funktionsweise des Systems muss jedem Raumgerät ein Heizkreislauf (von 1 bis 3) zugeordnet werden, damit er von der Karten- baugruppe des Heizkessels erkannt wird. Zur Verwendung des Geräts AVS 75.391 ist die Fernsteuerung erforderlich (als Zubehör erhältlich).
2. BESCHREIBUNG DES GERÄTS
Mit diesem Zubehör kann das Gerät folgende Elemente steuern:
- Heizkreise mit unterschiedlichen Temperaturen;
- Altre spezische Anwendungen (Schwimmbäder, Trinkwarmwasser-Zirkulationspumpe, Ankoppelungen an Biomasseanlagen, usw.). Mit dem Zubehör können direkt die Heizkreiselemente (Pumpe, Temperaturfühler, Mischerventil, usw.) bis max. 3 unabhängige Relaisausgänge, 2 Temperaturfühler und 1 Steuereingang gesteuert werden. Es können außerdem vordenierte Funktionen ver- wendet werden, welche die Anlagenkonguration erleichtern. Um die beschriebenen Kongurationen zu erzielen, muss unbedingt die Fernbedienung zur Vorgabe der Parameter ver- wendet werden. Um die Parameter und Anschlüsse an die Klemmen am Bedienfeld zu ändern, ist auf die Anleitungen des Heizkessels Bezug zu nehmen.
2.1 ANFORDERUNGEN FÜR DIE WANDINSTALLATION
Vor der Installation:
- die elektrische Stromversorgung ausschalten.
- außerhalb des Aufnahmegehäuses muss die Luftzirkulation ausreichend sein, um die von der Einheit AVS 75 produzierte Wärme abzuleiten.
- die Einheit darf keinen Wasserspritzern oder Wärmequellen ausgesetzt sein. Die Einheit erst dann wieder mit elektrischem Strom versorgen, wenn die Installation fertig gestellt ist.
2.2 WANDINSTALLATION
Die Einrichtung mit den zwei mitgelieferten Druckschrauben an der Wand installieren und dazu die im elektrischen Gehäu- se vorhandenen Löcher verwenden. Die Einheit mit dem Ma- ster-Kessel und dem anderen Zubehör so verbinden, wie im Kapitel 3 beschrieben. Für die Befestigung wird auf die in der seitlichen Abbildung angegebenen Maße verwiesen. A Kabelbefestigung für VersorgungskabelB Bohrungen für Wandbefestigung Kabeldurchgang für externes elektrisches ZubehörDie Einheit erst dann wieder mit elektrischem Strom versorgen, wenn die Installation fertig gestellt ist.
3. ELEKTRISCHE ANSCHLÜSSE
Für den Durchgang der Anschlusskabel zwischen Kessel und den Zubehörteilen die entsprechenden Kabeldurchgangs- und Befestigungslöcher am Kesselboden verwenden.
3.1 ELEKTRISCHER ANSCHLUSS DES HEIZKESSELS
- Die Einrichtung muss an ein geerdetes Einphasen-Versorgungsnetz mit 230V~ angeschlossen werden.
- Die Installation darf nur von qualiziertem Personal vorgenommen werden.
- Vor dem Einschalten der Stromversorgung ist sicherzustellen, dass alle elektrischen Anschlüsse ordnungsgemäß ausgeführt worden sind.
- Lesen Sie auch die Angaben in der Betriebsanleitung des Heizkessels mit größter Aufmerksamkeit.
- Die 2polige Klemmenleiste der Einheit AVS 75 an die Klemmenleiste M2 (2-3) des Heizkessels anschließen und dabei ein harmonisiertes Kabel “HAR H05 VV-F” 2X0,5 mm² mit max. 150 m Länge verwenden.
3.2 ELEKTRISCHER ANSCHLUSS DER EXTERNEN ZUBEHÖRTEILE
Zum Anschluss des Zubehörs AVS 75 an externe Ausrüstungen ist wie folgt vorzugehen (harmonisierte Kabel “HAR H05 VV-F” mit einem Querschnitt von 1 mm² verwenden): BEISPIEL MISCHKREIS (siehe Schema Kap. 3.2.1) • Die Pumpe der Mischzone an den Verbinder QX23 des Zubehörs AVS 75 anschließen.
- Den Vorlauffühler der Mischzone an den Verbinder BX21 des AVS 75 anschließen (QAD36 mitgeliefert).
- Das Mischventil mit dem Verbinder QX22-QX21 verbinden.• Den Raumthermostat mit dem Stecker H2 von AVS 75 verbinden.• Den Temperaturwächter mit dem Verbinder FX23 verbinden.BEISPIEL SOLARANLAGE ZUR TRINKWARMWASSERERZEUGUNG (siehe Schema Kap. 3.2.2) • Die Pumpe der Solaranlage an den Verbinder QX23 des Zubehörs AVS 75 anschließen.• Den Fühler des Solarboilers an den Verbinder BX22 des Zubehörs AVS 75 anschließen.• Den Fühler der Sonnenheizelemente an den Verbinder BX21 des Zubehörs AVS 75 anschließen. LEGENDE STECKERANSCHLUSS
N L (L-N) Versorgung AVS 75 X50 Stecker zur Verbindung zwischen der elektronischen Kartenbaugruppe SIEMENS und dem Gerät AVS 75 X30 Stecker zur Verbindung des Flatkabels mit einem anderen Zubehörteil T (QX21 N) Relaisausgang 230 V, programmierbar T (QX22 N) Relaisausgang 230 V, programmierbar S (QX23 N) Relaisausgang 230 V, programmierbar C (EX21-FX23-L) Anschluss des Sicherheitsthermostats (nur für Mischzonen) n (H2-M) Digitaler Eingang 12V DC oder analoger Eingang 0-10V DC, programmierbar n (BX21-M) Eingang NTC-Fühler 10K / Pt1000, programmierbar n (BX22-M) Eingang NTC-Fühler 10K / Pt1000, programmierbar7105034.03 - (1-10/11) 56 A b s c h n i t t I N S TA L L AT E U R ( D E )
3.2.1 BEISPIEL MISCHKREISA FÜHLER AM VORLAUF QAD36 C PUMPE GEMISCHTER BEREICHB MISCHVENTIL D SICHERHEITSTHERMOSTAT
Bei Mischzonen muss der Temperaturwächter zwischen den Klemmen “FX23-L” angeschlossen und die Klemmen “EX21 - FX23” überbrückt werden. Damit wird die mit dem Relais “QX23” verbundene Pumpe vollständig in Serie an den Tempera- turwächter angeschlossen. Sollte der Relaisausgang “QX23” für andere Funktionen als jene der Mischzone verwendet werden, so müssen die Klemmen “FX23 - L” überbrückt werden.
3.2.2 BEISPIEL SOLARANLAGE ZUR WARMWASSERERZEUGUNG
Zwecks Vorgabe der Parameter muss das Menü der Parameter auf der Fernbedienung wie folgt abgerufen werden:ZEICHENERKLÄRUNG DES MENÜS Endbenutzer Fachmann Inbetriebsetzung
OEM Die Vorgehensweise, um auf die vier Menüs zur Programmie-rung der Heizkesselkarte bzw. der Fernbedienung Zugriff zu erhalten, ist folgende:
- A und C (zirka 6 Sekunden gedrückt halten) Menü 1-2-3-4 (siehe seitliche Abbildung und Zeiche- nerklärung).• C mehrmals drücken, um jeweils ein Menü bis zum Hauptmenü zurückzukehren.
FUNKTION DER TASTEN FÜR DIE PARAMETERÄNDERUNG
Das Menü / die Parameter im Menü durchrollen / den Parameterwert auswählen Das gewählte Menü aufrufen / den zu ändernden Parameter wählen / den gewählten Wert bestätigen Zum vorhergehenden Menü zurückkehren In allen aufgezeigten Kongurationen kann bei Verwendung einer Fernsteuerung oder eines Raumgeräts und bei deren Einstel- lung als Raumgerät 1 nicht nur der Heizbereich 1, sondern auch die Trinkwarmwasserfunktion und die Standby-Funktion des Heizkessels gesteuert werden. Wenn sie als Raumgerät 2 oder als Raumgerät 3 eingestellt werden, kann jeweils nur der Heiz- bereich 2 und 3 gesteuert werden. Es wird dazu auf die Betriebsanleitungen der betreffenden Zubehörteile für deren Konguration verwiesen. Am Ende jeder Anlagenkonguration ist der nachstehende Vorgang zur Speicherung der verwendeten Komponenten im Heizkessel erforderlich.
- Auf das Menü 2 zugreifen, wie am Anfang dieses Kapitels beschrieben.
- B Konguration B B Programmzeile 6200, dann B.
- B Ja, dann B, um zu bestätigen. Bei Anschluss der Anlage an eine Bodenheizung muss der Installateur ein Termostat für den Überhitzungsschutz der Anlage einsetzen.
5. GEMISCHTE HEIZANLAGE
Das Zubehör AVS 75 kann auch für die Steuerung eines Niedrigtemperaturkreises konguriert werden. In diesem Fall kontrolliert der AVS 75 die Pumpe, das Mischventil und den Vorlauffühler im gewählten Heizkreis gemäß den nachstehenden Schemen. Für Niedrigtemperaturanlagen muss der Nennsollwert für die Höchsttemperatur des Heizkessels im Heizmodus abgesenkt werden. Dazu den Parameter 741 (siehe Kapitel 8.1) auf einen Wert von höchstens 45°C einstellen. Den Parameter der Schließzeit des Mischventils je nach verwendetem Modell gemäß den folgenden Anleitungen ändern. Die nachstehenden Schemen beziehen sich auf Heizkessel mit einer Leistung unter 35 kW. Für Heizkessel mit einer höheren Leistung als 35 kW muss eine hydraulische Trennvorrichtung nach dem Heizkessel vorgesehen werden und die Zonen müs- sen mit Zonenpumpen anstelle des Elektroventils ausgestattet sein.
Niedrigtemperaturzone mit Raumgerät - Heizkreis (1) Hochtemperaturzone mit Raumthermostat - Heizkreis (2) 1 Außentemperaturfühler - Klemmenbrett M2 (4-5) des Heizkessels2 Mischventil der Niedrigtemperaturzone (QX21-N-QX22)3 Pumpe des Niedrigtemperaturkreises (QX23-N)4 Fühler des Niedrigtemperaturkreises (BX21-M) 5 Temperaturwächter des Niedrigtemperaturkreis (FX23-L) 6 Raumgerät - Klemmleiste M2 (1-2-3) des Heizkessels7 Elektroventil oder Pumpe der Hochtemperaturzone mit externer Stromversorgung8 Raumthermostat der Hochtemperaturzone (zwecks Anschluss siehe Kapitel 7.1)
Mit der Schalttafel das Menü 2 aufrufen, wie im Kapitel 4 beschrieben, und folgende Einstellungen vornehmen: MENÜ PROGRAMMZEILE EINZUSTELLENDER WERT BESCHREIBUNGKONFIGURATION5715 Ein Befähigen des Heizkreises 2 5977 Raumthermostat HK2 Befähigen des Thermostats für den Kreis 2 (Kontakt 1-2 Klemmleiste M1) 6020 Heizkreis 1 Befähigen der Niedrigtemperaturzone 6024 Temperaturwächter HK Eingang EX21 befähigt als Schutz der Niedrigtemperaturzone 6046 Erzeugersperre Eingang H2 befähigt als Schutz der Niedrigtemperaturzone HEIZKREIS 1742 ---Befähigen der modulierenden Vorlauftemperatur (Niedrigtemperaturzone)834 Default 180 s Schließzeit des Mischventils Mit dem Raumgerät kann direkt die Niedrigtemperaturzone in Funktion der gewünschten Raumtemperatur kontrolliert werden. Wenn auf dem Display, bei Drehen des Drehknopfes B, die Vorlauftemperatur des Heizkessels anstatt der Raumtemperatur an- gezeigt wird, bedeutet dies, dass der Parameter 742 nicht korrekt eingestellt wurde.59 7105034.03 - (1-10/11) A b s c h n i t t I N S TA L L AT E U R ( D E )
Mehrere Niedrigtemperaturzonen mit gemeinsamem Raumthermostat und Raumgerät - Heizkreis (1) Hochtemperaturzone mit Raumthermostat - Heizkreis (2) 1 Außentemperaturfühler - Klemmenbrett M2 (4-5) des Heizkessels2 Mischventil der Niedrigtemperaturzone (QX21-N-QX22)3 Pumpe des Niedrigtemperaturkreises (QX23-N)4 Fühler des Niedrigtemperaturkreises (BX21-M) 5 Temperaturwächter des Niedrigtemperaturkreises (FX23-L) 6 Raumgerät - Klemmleiste M2 (1-2-3) des Heizkessels 7 Eingang Raumthermostat der Niedrigtemperaturzone (H2-M - zwecks Anschluss siehe Kapitel 7.4) 8 Elektroventil oder Pumpe der Hochtemperaturzone mit externer Stromversorgung9 Raumthermostat der Hochtemperaturzone (zwecks Anschluss siehe Kapitel 7.1)
Mit der Schalttafel das Menü 2 aufrufen, wie im Kapitel 4 beschrieben, und folgende Einstellungen vornehmen: MENÜ PROGRAMMZEILE EINZUSTELLENDER WERT BESCHREIBUNGKONFIGURATION5715 Ein Befähigen des Heizkreises 2 5977 Raumthermostat HK2 Befähigen des Thermostats für den Kreis 2 (Kontakt 1-2 Klemmleiste M1) 6020 Heizkreis 1 Befähigen der Niedrigtemperaturzone 6024 Temperaturwächter HK Eingang EX21 befähigt als Schutz der Niedrigtemperaturzone 6046 Raumthermostat HK1 Eingang H2 befähigt als Raumthermostat der Niedrigtemperaturzone HEIZKREIS 1 710 35°C Sollwert des zu heizenden Raumes (Niedrigtemperaturzone) 834 Default 180 s Schließzeit des Mischventils Durch Vorgabe der maximalen Komforttemperatur (35°C) wird der korrekte Betrieb der Niedrigtemperaturzonen versichert. Auf diese Weise wird in der Tat die Wärmeanforderung der einzelnen Raumthermostate, welche die Unterzonen steuern, nicht durch das Raumgerät blockiert. In diesem Fall übernimmt das Raumgerät die Steuerfunktion der Niedrigtemperaturanlage, kann aber nicht zur Kontrolle der Tem- peratur in einem der Räume verwendet werden. Durch Drehen des Drehknopfes B wird die Vorlauftemperatur des Heizkessels auf dem Display angezeigt. Der Heizkreis funktioniert mit xem Vorlauf.7105034.03 - (1-10/11) 60 A b s c h n i t t I N S TA L L AT E U R ( D E )
Niedrigtemperaturzone - Heizkreis (1) und Hochtemperaturzone - Heizkreis (2) mit Raumthermostat 1 Außentemperaturfühler - Klemmenbrett M2 (4-5) des Heizkessels2 Mischventil der Niedrigtemperaturzone (QX21-N-QX22)3 Pumpe des Niedrigtemperaturkreises (QX23-N)4 Fühler des Niedrigtemperaturkreises (BX21-M) 5 Temperaturwächter des Niedrigtemperaturkreises (FX23-L) 6 Eingang Raumthermostat der Niedrigtemperaturzone (H2-M)7 Elektroventil oder Pumpe der Hochtemperaturzone mit externer Stromversorgung8 Raumthermostat der Hochtemperaturzone (zwecks Anschluss siehe Kapitel 7.1)
Mit der Schalttafel das Menü 2 aufrufen, wie im Kapitel 4 beschrieben, und folgende Einstellungen vornehmen: MENÜ PROGRAMMZEILE EINZUSTELLENDER WERT BESCHREIBUNGKONFIGURATION5715 Ein Befähigen des Heizkreises 2 5977 Raumthermostat HK2 Befähigen des Thermostats für den Kreis 2 (Kontakt 1-2 Klemmleiste M1) 6020 Heizkreis 1 Befähigen der Niedrigtemperaturzone 6024 Temperaturwächter HK Eingang EX21 befähigt als Schutz der Niedrigtemperaturzone 6046 Raumthermostat HK1 Eingang H2 befähigt als Raumthermostat der Niedrigtemperaturzone HEIZKREIS 1834 Default 180 s Schließzeit des Mischventils61 7105034.03 - (1-10/11) A b s c h n i t t I N S TA L L AT E U R ( D E )
Falls keine Mischanlagen verwaltet werden müssen, kann das Zubehör AVS 75 zur Steuerung von Zonenpumpen/Zonenelektro- ventilen wie nachstehend beschrieben verwendet werden: Um ein häuges Ein- und Ausschalten zu vermeiden, muss der Nennnsollwert für die Mindesttemperatur des Heizkessels im Heizmodus mit den Parametern 740, 1040 und 1340 auf einen Wert von mindestens 45°C erhöht werden (siehe Kapitel 8.1).
Zwei Zonen mit Raumgerät Heizkreise (1 und 2) und eine Zone mit Raumthermostat Heizkreis (3) Außentemperaturfühler - Klemmenbrett M2 (4-5) des Heizkessels5 Raumgerät Kreis 2 - Klemmenbrett M2 (1-2-3) des Heizkessels 2 Elektroventil oder Zonenpumpe Kreis 1 (QX21-N)* 6 Elektroventil oder Zonenpumpe Kreis 3 mit externer Stromversorgung
Raumgerät Kreis 1 - Klemmenbrett M2 (1-2-3) des Heizkessels7 Raumthermostat Kreis 3 (zwecks Anschluss siehe Kapitel 7.1)4 Elektroventil oder Zonenpumpe Kreis 2 (QX22-N)*
- Das Zubehör AVS 75 ist nicht dafür ausgelegt, direkt ein 3-adriges Elektroventil zu steuern. Hierzu ist ggf. ein Relais mit Um- schaltkontakt erforderlich.Die Raumgeräte 3 und 5 sind parallel angeschlossen.
Die Raumgeräte können die entsprechenden Zonen direkt in Funktion der in den Räumen gewünschten Raumtemperatur steu- ern. Mit der Schalttafel das Menü 2 aufrufen, wie im Kapitel 4 beschrieben, und folgende Einstellungen vornehmen:MENÜ PROGRAMMZEILE EINZUSTELLENDER WERT BESCHREIBUNGKONFIGURATION 5715 Ein Befähigen des Heizkreises 2 5721 Ein Befähigen des Heizkreises 3 5977 Raumthermostat HK3 Befähigen des Thermostats für den Kreis 3 (Kontakt 1-2 Klemmleiste M1) 6020 Multifunktional - 6030 Heizkreispumpe HK1 Q2 Steuerung der Pumpe/Elektroventil Kreis 1 6031 Heizkreispumpe HK2 Q6 Steuerung der Pumpe/Elektroventil Kreis 2 HEIZKREIS 1 742 --- Befähigen der modulierenden Vorlauftemperatur (Heizkreis 1) HEIZKREIS 2 1042 --- Befähigen der modulierenden Vorlauftemperatur (Heizkreis 2) Die Raumgeräte können die entsprechenden Zonen direkt in Funktion der im Raum gewünschten Raumtemperatur steuern. Wenn auf dem Display, bei Drehen des Drehknopfes B, die Vorlauftemperatur des Heizkessels anstatt der Raumtemperatur an- gezeigt wird, bedeutet dies, dass die Parameter 742, 1042 und 1034 nicht korrekt eingestellt wurden.7105034.03 - (1-10/11) 62 A b s c h n i t t I N S TA L L AT E U R ( D E )
Drei Zonen mit Raumgerät - Heizkreise (1, 2 und 3) 1 Außentemperaturfühler - Klemmleiste M2 (4-5) des Heizkessels 5 Raumgerät Kreis 2 Klemmleiste M2 (1-2-3) des Heizkessels 2 Zonenelektroventil Kreis 1 (QX21-N)* 6 Zonenelektroventil Kreis 3 (QX23-N)* 3 Raumgerät Kreis 1 Klemmleiste M2 (1-2-3) des Heizkessels 7 Raumgerät Kreis 3 Klemmleiste M2 (1-2-3) des Heizkessels 4 Zonenelektroventil Kreis 2 (QX22-N)*
- Das Zubehör AVS 75 ist nicht dafür ausgelegt, direkt ein 3-adriges Elektroventil zu steuern. Hierzu ist ggf. ein Relais mit Um- schaltkontakt erforderlich. Die Raumgeräte 3, 5 und 7 sind parallel angeschlossen.
Die Raumgeräte können die entsprechenden Zonen direkt in Funktion der in den Räumen gewünschten Raumtemperatur steu- ern. Mit der Fernbedienung das Menü 2 öffnen, wie in Kapitel 4 beschrieben und folgende Einstellungen vornehmen:
MENÜ PROGRAMMZEILE PARAMETEREINZUSTELLENDER
WERT BESCHREIBUNGKONFIGURATION 5715 Heizkreis 2 Ein Befähigen des Heizkreises 2 5721 Heizkreis 3 Ein Befähigen des Heizkreises 3 5977 Funktion Eingang H5 keineDeaktivierung Thermostat an Klemmleiste M1 (1-2) der Karte 6020 Funktion Extensionsmodul 1 Multifunktional - 6030 Relaisausgang QX21 Modul 1Heizkreispumpe HK1 Q2Steuerung der Pumpe/Elektroventil Kreis 16031 Relaisausgang QX22 Modul 1Heizkreispumpe HK2 Q6Steuerung der Pumpe/Elektroventil Kreis 26032 Relaisausgang QX23 Modul 1Heizkreispumpe HK3 Q20Steuerung der Pumpe/Elektroventil Kreis 3HEIZKREIS 1 Vorlaufsollwert mit Raumthermostat Befähigen der modulierenden Vorlauftemperatur (Heizkreis 1)HEIZKREIS 2 Vorlaufsollwert mit Raumthermostat Befähigen der modulierenden Vorlauftemperatur (Heizkreis 2)HEIZKREIS 3 Vorlaufsollwert mit Raumthermostat Befähigen der modulierenden Vorlauftemperatur (Heizkreis 3) Die Raumgeräte können die entsprechenden Zonen direkt in Funktion der im Raum gewünschten Raumtemperatur steuern. Wenn auf dem Display, bei Drehen des Drehknopfes B, die Vorlauftemperatur des Heizkessels anstatt der Raumtemperatur an- gezeigt wird, bedeutet dies, dass die Parameter 742, 1042 oder 1342 nicht korrekt eingestellt wurden.63 7105034.03 - (1-10/11) A b s c h n i t t I N S TA L L AT E U R ( D E )
7. ELEKTRISCHER ANSCHLUSS DES RAUMTHERMOSTATS
Die Betriebstemperatur ist für alle Kreise gleich. Die Relais können durch Ventile mit Mikro-Endschaltern und umgekehrt ersetzt werden.
7.1 BEISPIEL 1 - Anschluss eines einzelnen Raumthermostats in einer Hochtemperaturzone
Den Raumthermostat mit dem externen Stromnetz (230V) verbinden, welches das Zonenventil (oder Pumpe) und die Relaisspule speist. Den Relaiskontakt mit dem Klemmenbrett M1 (1-2) des Heizkessels verbinden.
7.2 BEISPIEL 2 - Anschluss der Raumthermostate für eine Hochtemperaturanlage mit mehreren Zonen
Die Raumthermostate parallel mit dem externen Stromnetz (230V) verbinden, welches die Zonenventile (oder Pumpen) und die Relaisspulen speist. Die Relaiskontakte parallel mit dem Klemmenbrett M1 (1-2) des Heizkessels verbinden.
7.3 BEISPIEL 3 - Anschluss der Raumthermostate für eine Niedrigtemperaturanlage mit mehreren Zonen
Die Raumthermostate parallel mit dem externen Stromnetz (230V) verbinden, welches die Zonenventile (oder Pumpen) und die Re-laisspule speist. Den Relaiskontakt mit dem Klemmenbrett H2-M des AVS 75 verbinden.
7.4 BEISPIEL 4 - Anschluss der Raumthermostate für eine Niedrigtemperaturanlage mit mehreren Zonen
und Mikro-Endschaltern in den Zonenventilen Die Raumthermostate parallel mit dem externen Stromnetz (230V) verbinden, welches die Zonenventile speist. Die Kontakte der Mikroschalter parallel an die Klemmen H2-M des Zubehörs AVS 75 anschließen.
Mit dieser Konguration ist das Zubehör AVS 75 in der Lage, die Pumpe der Solaranlage, den Kollektorfühler und den Boilerfühler (des Solarkreises) gemäß folgendem Schema zu steuern: 1 Fühler des Solarboilers B31 (BX22-M) 3 Pumpe des Solarkreises Q5 (QX23-N) 2 Fühler des Solarkollektors B6 (BX21-M) 4Boilerfühler B3 - Klemmenbrett M2 (9-10) des Heizkessels
Für diese Anwendung sind spezische Fühler zu verwenden (welche als Zubehör geliefert werden). Mit der Fernbedienung das Menü 2 öffnen, wie in Kapitel 4 beschrieben und folgende Einstellungen vornehmen:
MENÜ PROGRAMMZEILE EINZUSTELLENDER WERT BESCHREIBUNG
KONFIGURATION 6020 Solar Trinkwasser Befähigen der Solarfunktion65 A b s c h n i t t I N S TA L L AT E U R AT ( D E ) 7105034.03 - (1-10/11) Nachstehend sind die verwendeten Parameter angegeben. Bei Verwendung von Solarplatten mit Vakuumrohren muss die spezi- sche Schutzfunktion aktiviert werden (Parameter 3830, 3831).
MENÜ PROGRAMMZEILE WERT BESCHREIBUNGKONFIGURATION
3810 Default 8°C Temperaturdifferenz zwischen Kollektor und Solarboilerfühler zum Einschalten der Solarpumpe 3811 Default 4°C Temperaturdifferenz zwischen Kollektor und Solarboilerfühler zum Ausschalten der Solarpumpe 3850 Default “---“ Temperatur, über welcher die Kollektorpumpe läuft (nur wenn die Höchsttemperatur des Boilers nicht erreicht wurde) Auf das Menü 3 zugreifen.(Kapitel 5.2)SOLAR 3830 Default “---“ Max. Zeit zur Blockierung der Solarpumpe, wenn die Kollektortemperatur den Höchstwert (Parameter 3850) in der Mindestzirkulationszeit (Parameter 3831) erreicht. 3831 Default 30s Mindestzirkulationszeit der Kollektorpumpe Sobald auf dem Display das Symbol erscheint, bedeutet dies, dass die Pumpe der Solaranlage in Betrieb ist, um den Boiler aufzuheizen.
9. PARAMETEREINSTELLUNG
MENÜ HEIZKREIS CR 1, 2, 3
Werkseitig eingestellter Wert Mindest Höchst CR1 CR2 CR3
Schutzbetrieb aus: Der Heizkessel schaltet ein, wenn die Raumtemperatur einen Wert von < 6°C erreicht. Automatik: Die Temperatur des zu heizenden Raums hängt von der Stundenprogrammierung ab Reduziert: Die Temperatur des zu heizenden Raums ist reduziertKomfort: Die Temperatur des zu heizenden Raums ist Komfort - Komfort - - 710 1010 1310 Komfort-Raumtemperatur °C 20 Reduziert Maximum Komfort 712 1012 1312 Reduzierte Raumtemperatur °C 16 Frostschutz Komfort 714 1014 1314 Frostschutz-Raumtemperatur °C 6 4 Reduziert 720 1020 1320 Auswahl der Heizkurve des Außentemperaturfühlers - 1,5 0,1 4
Bei Vorhandensein eines Außentemperaturfühlers und Vorgabe der automatischen Betriebsart, wird eine automatische Steuerung des Heizbetriebs (ON-OFF) in Funktion der vorgegebenen (Außen-)Temperatur erzielt. °C --- 8 30
Mindest-Vorlaufwert (z. B. mit aktiver modulierender Vorlauffunktion) °C 25 8 Sollwert Maximum
Max. Vorlaufwert (z. B. mit aktiver modulierender Vorlauffunktion) °C 80 Sollwert Minimum
Vorlauftemperatur bei Anschluss eines Raumgeräts ( --- = Befähigung des modulierenden Vorlaufs) °C 80 Sollwert Minimum Sollwert Maximum
Einuss der Raumtemperatur auf die Außentemperatur und umgekehrt (Funktion Raumeinuss): --- %: nur Außentemperatur1..99 %: Außentemperatur mit Raumkompensation 100 %: nur Raumtemperatur % 50 1 100
Ausschaltdifferenzial des Heizkessels in Funktion der gewünschten Raumtemperatur °C 0,5 0,5 4
Die Heizkesselpumpe und die Kreispumpe bleiben 24h eingeschaltet. - nein
834 1134 1434 Schließzeit des Mischventils für die Niedrigtemperatur s 180 30 873 850 1150 1450 Es wird die Verwendung des ‘Handbetriebs’ empfohlen. - aus
Vorlauftemperatur, bei welcher die Funktion ‘Estrichtrocknung’ veranlasst werden soll °C 25 0 95 855 1155 1455 Aktuelle Vorlauftemperatur der Funktion Estrichtrocknung °C - - -
Wochentag während der Aktivierung der Funktion ‘Estrichtrocknung’
Schalttafel MENÜ TRINKWARMWASSERKREIS Werkseitig eingestellter Wert Mindest Höchst
Betriebsart Ein = Sollwert gleich dem Schutzbetrieb-Sollwert Aus = Nennsollwert eco = Vorheizung aus
ein - - 1610 Nennsollwert TWW °C 60 35 60 1612 Sollwert reduzierter TWW °C 35 8 60 1620 Befähigung des Stundenprogramms - 24h/Tag - -
Betriebsart Legionellenfunktion Aus Periodisch Fixer Wochentag - aus - - 1641 Tage zwischen einer Legionellenfunktion und der nächsten (1…7) - 7 - - 1642 Tag der Legionellenfunktion (Montag…Sonntag) - Montag - - 1644 Uhrzeit, ab welcher die Legionellenfunktion einschaltet - --:-- - - 1660 Verwendungsart der Umlaufpumpe TWW - Trinkwasser Freigabe
1663 Temperatur, bei welcher die Umlaufpumpe TWW ausschaltet °C 45 8 60
9.3 VERSCHIEDENE PARAMETER
Schalttafel KONFIGURATIONSMENÜ Werkseitig eingestellter Wert 5710 Befähigen des Heizkreises 1 ein 5721 Befähigen des Heizkreises 3 aus
Einstellen des TWW-Fühlers in Funktion der Heizkesselart (mit oder ohne Speicher) 5731 Art des Antriebs zur Kontrolle des TWW-Vorrangs Umlenkventil 5970 Fühler des TWW-Vorrangs (für Heizkessel ohne Speicher) - 5971 Position des Kontakts in Ruhestellung - 5973...5976 Parameter zur Bestimmung der Wasserfördermenge des TWW - 5977 Eingang für den Raumthermostat eines der Heizkreise Raumthermostat Zone 1
Multifunktional: die Ein- und Ausgänge können manuell konguriert werden. Heizkreise 1, 2 oder 3: steuert eine Mischzone (1, 2 oder 3 - Kapitel 5) Rücklaufregler: nicht verwendet Solar Trinkwasser: zur Verwaltung einer Solaranlage mit 2 Fühlern und Pumpe (Kapitel 7) Vorregler/Zubringerpumpe: nicht verwendet
6024 Eingang Temperaturwächter Niedrigtemperaturkreis (Modul 1) - 6026 Eingang Temperaturwächter Niedrigtemperaturkreis (Modul 2) - 6028 Eingang Temperaturwächter Niedrigtemperaturkreis (Modul 3) - 6030…6038 Siehe Kapitel 9 - 6040…6045 Siehe Kapitel 9 - 6046…6068 Siehe Kapitel 9 - 6097 Für den Solarkollektor verwendete Fühlerart Pt 1000
Speicherung aller mit dem Heizkessel und dem Zubehör verbundenen Fühlern (Kapitel 4)
6212 Herstellerinformationen - 6213 Herstellerinformationen - 6215 Herstellerinformationen - 6217 Herstellerinformationen - 6230 Herstellerinformationen - 6231 Herstellerinformationen - 6704 Befähigung Anzeige interner Code ja 6705 Aktuell vorhandener interner Fehlercode - 6706 Brennerphase, in welcher der Fehler aufgetreten ist - 6710 Reset des externen Alarms (Kapitel 9) nein 6800 Letzter angefallener Fehler - 6805 Interner Code des letzten angefallenen Fehlers - 6806 Brennerphase, in welcher der letzte Fehler angefallen ist - von 6810 bis 6996 Archiv der vergangenen Fehler -67 A b s c h n i t t I N S TA L L AT E U R AT ( D E ) 7105034.03 - (1-10/11)
10. VERSCHIEDENE FUNKTIONEN
Neben der vorgehend beschriebenen Einstellungen können auch die Ein- und Ausgänge gemäß den Anlagenerfordernissen konguriert werden. In den nachstehenden Beispielen wurden der Relaisausgang QX21 und der Fühler BX21 des Zubehörs berücksichtigt, aber Gleiches gilt auch für die Relais QX22, QX23 und den Fühler BX22. In allen Fällen ist es erforderlich, das Zubehör als “Multifunktional” einzustellen.
MENÜ PROGRAMMZEILE PARAMETEREINZUSTELLENDER
WERT BESCHREIBUNGKONFIGURATION 6020 Funktion Extensionsmodul 1 Multifunktional Befähigen der Solarfunktion
10.1 TRINKWARMWASSER-ZIRKULATIONSPUMPE
Wenn ein Boiler für das Warmwasser verwendet wird, kann die Zirkulationspumpe gesteuert werden. Die Befähigung der Funktion hängt von der Stundenprogrammierung des Trinkwarmwassers ab. Um die Umlaufverluste zu minimieren, wird die Pumpe 10 Minuten lang eingeschaltet, dann folgt eine Pause von 20 Minuten. Mit der Steuertafel das Menü 2 abrufen, wie in Kapitel 4 be- schrieben: MENÜ PROGRAMMZEILE WERT BESCHREIBUNGKONFIGURATION6030 Zirkulationspumpe Q4Befähigung der Zirkulationspumpe des Trinkwarmwassers (Ausgang Relais QX21)6040 TWW Zirkulationsfühler B39Befähigung des Zirkulationsfühlers des Trinkwarmwassers (Fühler BX21)TRINKWASSER1663 Werkeinstellung = 45°CTrinkwassertemperatur, unter welcher die Pumpe einschaltet (Zirkulationssollwert)
10.2 SOLARANLAGE FÜR SCHWIMMBÄDER
Die Heizung eines Schwimmbades mit Solarplatten kann folgendermaßen gemacht werden. 1 Fühler des Solarboilers B31 (BX22-M) 5 Schwimmbadpumpe (QX21-N) 2 Fühler des Solarkollektors B6 (BX21-M) 6 Rücklauffühler Schwimmbadheizung – Klemmenbrett M2 des Heizkessels 3 Pumpe des Solarkreises Q5 (QX23-N) 7 Schwimmbad 4 Boilerfühler B3 - Klemmenbrett M2 (9-10) des Heizkessels
Für diese Anwendung sind spezische Fühler zu verwenden (welche als Zubehör geliefert werden).7105034.03 - (1-10/11) 68 A b s c h n i t t I N S TA L L AT E U R AT ( D E ) Die Konguration gemäß Kapitel 8 vornehmen. Damit ist das System für die Verwendung der Solartafeln für den Trinkwarmwas- serkreis konguriert. Mit der Fernbedienung das Menü 2 abrufen, wie in Kapitel 4 beschrieben:
MENÜ PROGRAMMZEILE WERT BESCHREIBUNG
KONFIGURATION 5931 Schwimmbadfühler B13 Befähigung des Schwimmbadfühlers (Eingang Fühler BX2) 6030 Solarstellglied Schw’bad K18 Befähigen der Pumpe zur Beheizung des Schwimmbads (Ausgang Relais QX21) TRINKWASSER 6046 Freigabe Schwimmbad Solar Aktivierung der Schwimmbadbeheizung (z. B. mittels Schwimmerschalter oder manuellem Befehl) Die Verwendung des Kontakts H2 ist wichtig, weil damit der korrekte Betrieb des Systems und der Wärmeaustausch mit dem Schwimmbad - sofern von diesem befähigt - gewährleistet ist. Deshalb sicherstellen, dass das Schwimmbad mit Wasser gefüllt und in Betrieb ist.
10.3 ALLGEMEINE WÄRMEANFORDERUNG
Bei der allgemeinen Wärmeanforderung handelt es sich um einen Wärmebedarf, welcher nicht von einem der drei verfügbaren Heizkreise bzw. vom Trinkwarmwasserkreis gemeldet wird. Diese Anforderung wird als Verbraucheranforderung bezeichnet und dient dazu, externe Einheiten mit Wärme zu versorgen, um beispielsweise das Wasser eines Schwimmbads zu heizen. Diese Funktion wird mit folgender Konguration aktiviert. Mit der Fernbedienung das Menü 2 abrufen, wie in Kapitel 4 beschrie- ben:
MENÜ PROGRAMMZEILE WERT BESCHREIBUNG
Verbr’kreispumpe VK1 Q15 Befähigung der Pumpe für die externe Verbraucheranforderung 1 (Ausgang Relais QX21) 6046 Verbr’anforderung VK1 Kontakt für die externe Anforderung 1 VERBRAUCHERKREIS 1 1859 Werkeinstellung = 70°C Vorlauftemperatur Heizung für externe Anforderung 1 Falls der Wärmebedarf von einem Analogsignal 0-10 V angezeigt wird, muss der Parameter 6046 auf “Verbr’anforderung VK1 10V” eingestellt werden. Weiters müssen die Signalmerkmale mit folgenden Parametern vorgegeben werden:
Spannung’wert 1 H2 Modul 1
Funktionswert 1 H2 Modul 1
Spannung’wert 2 H2 Modul 1
Funktionswert 2 H2 Modul 1
10.4 ANDERE KONFIGURATIONEN
Nachstehend sind weitere Kongurationen zusammengefasst: Relais QX21 Alarmausgang K10 Alarm (z. B. Mehrfamilienhaus) Zubringerpumpe Q14 Pumpe ein bei jeder Heizanforderung oder externer Anforderung Zeitprogramm 5 K13 Kontakt wird durch “Stundenprogramm aux.” gesteuert Kälteanforderung K28 Kühlanforderung vom Kühlkreis 1 Wassernachfüllung K34 Ventil automatisches Anfüllen des Heizkessels Gebläseabschaltung K38 Kontrolle des externen Ventilators Fühler BX21 Pufferspeicherfühler B4 Boilerfühler Heizung (oben) Pufferspeicherfühler B41 Boilerfühler Heizung (unten) Pufferspeicherfühler B42 Dritter Boilerfühler Heizung (in der Mitte des Boilers) Eingang H2 Fehler-/Alarmmeldung Externes Alarmsignal Kessel-Durchussschalter Steuert den Heizkessel-Flusswächter (nur verwenden, falls nicht im Heizkessel vorhanden) Kesselthermostat Steuert den Heizkessel-Thermostat (nur verwenden, falls nicht im Heizkessel vorhanden) Verbr’anforderung VK1 10V Externe Anforderung 1 mit Signal 0-10V (*) Druckmessung 10V Druckmessung mit Signal 0-10V (*) Leistungsvorgabe 10V Einstellung der Heizkesselleistung in Funktion des Signals 0-10V (*)
- Um die Funktionen zu verwenden, müssen die Merkmale des Analogsignals mit den folgenden Parametern des Menüs Konguration der Fernbedienung eingestellt werden:
Spannung’wert 1 H2 Modul 1
Funktionswert 1 H2 Modul 1
Spannung’wert 2 H2 Modul 1
Funktionswert 2 H2 Modul 1 Die dargestellten Konguration gelten auch für andere Relais/Fühler/Eingänge der Karte, z. B. für das Relais QX1 (Zeile 5890) oder die Fühler BX2 (Zeile 5931) und BX3 (Zeile 5932).69 A b s c h n i t t I N S TA L L AT E U R AT ( D E ) 7105034.03 - (1-10/11)
11. TABELLE BETRIEBSSTÖRUNGEN
Störung Störungsbeschreibung 10 Außentemperaturfühler Heizkreislauf aktiviert, aber keine Steuerung (Thermostat, Raumgerät oder externe Einheit) oder Außentemperaturfühler defekt 84 BSB, Adressenkonikt 2 oder mehrere Raumgeräte demselben Heizkreislauf zugeordnet 98 Zusätzliches Modul 1 Gerät AVS 75 nicht erfasst oder nicht erkannt 99 Zusätzliches Modul 2 Gerät AVS 75 nicht erfasst oder nicht erkannt 373 Zusätzliches Modul 3 Gerät AVS 75 nicht erfasst oder nicht erkannt 30 Fühler Vorlauf 1 Fühler des Mischkreises 1 nicht gefunden 32 Fühler Vorlauf 2 Fühler des Mischkreises 2 nicht gefunden 260 Fühler Vorlauf 3 Fühler des Mischkreises 3 nicht gefunden 335 BX21 keine Funktion Fühler BX21 nicht konguriert 336 BX22 keine Funktion Fühler BX22 nicht konguriert 324 BX gleiche Fühler Zwei oder mehrere Fühler sind für dieselbe Funktion konguriert 52 Fühler ACS 2 Fühler Solarwarmwasserkreis nicht gefunden 73 Fühler Kollektor 1 Fühler Solarkollektor nicht gefunden 57 Fühler ACS-Zirkulation Fühler Warmwasserzirkulation nicht gefunden 243 Schwimmbadfühler Schwimmbadfühler nicht gefunden 25 Fühler Holzheizkessel Fühler des Biomasse-Heizkessels nicht gefunden
Heizkesselpumpe Q10 nicht vorhanden Pumpe des Biomasse-Heizkessels nicht gefunden
12. TECHNISCHE MERKMALE
Stromversorgung Versorgungsspannung AC 230 V (±10 %) Betriebsfrequenz 50/60 Hz Aufnahmeleistung 4 VA Versorgungssicherung (Speisung und Ausgänge) max. 10 AT Verkabelung Steifer oder biegsamer Draht (geochten oder mit Stütze) - Einpolig 0,5…2,5 mm
Zweipolig 0,5…1,5 mm
Funktionsdaten Softwareklasse A Betriebsart EN 60 730 1b (automatischer Vorgang) Eingänge Digitaleingang H2 - Niedrigstschutzspannung für saubere Kontakte - Niedrigspannungskontakt - Spannung mit offenem Kontakt DC 12 V Strom mit geschlossenem Kontakt DC 3 mA Analogeingang H2 - Niedrigstschutzspannung - Bereich DC 0..10 V Innenwiderstand > 100 kΩ Eingang L AC 230 V (±10%) Innenwiderstand > 100 kΩ Eingang Sensoren BX21, BX22 NTC 10k Zulässige Verbindungskabel (Kupfer) - Schnitt mm
0,25 0,5 0,75 1,0 1,5 Max. Länge m 20 40 60 80 120 Ausgänge Ausgangsrelais - Strombereich AC 0,02…2 (2) A Max. Anlaufstrom 15 A für ≤1 s Max. Strom (für alle Relais) AC 6 A Spannungsbereich AC 24…230 V (für sauberen Kontakt) Schnittstelle BSB Anschluss mit 2 Kabeln, nicht austauschbar Länge Basiseinheit - Periphergeräte max. 150 m Gesamtlänge max. 300 m (max. Kabelleistung 60nF) Kabelquerschnitt 0,5 mm
EinfachAnleitung