150 F - Kessel Baxi - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Marke | Baxi |
| Modell | 150 F |
| Produkttyp | Gas-Brennwertkessel |
| Stromversorgung | 230 V AC ±10%, 50/60 Hz |
| Leistungsaufnahme (Steuerung) | 4 VA |
| Heizkreisverwaltung | Bis zu 3 unabhängige Kreise (Zubehör AVS 75 erforderlich) |
| Solarfunktion | Ja, mit Zubehör AVS 75 |
| Anzahl der Zonen | Maximal 3 Zonen |
| Thermostat-Kompatibilität | Einfache Raumthermostate und Raumeinheiten |
| Fühlertyp | NTC 10k Fühler (BX21, BX22) |
| Kommunikationsschnittstelle | BSB (2 Drähte, max. Länge 150 m) |
| Anzahl der Relaisausgänge | 3 Relais (QX21, QX22, QX23) 230 V AC, max. 2 A |
| Frostschutz | Ja, einstellbar |
| Sicherheitsthermostat | Ja, für Niedertemperaturzonen |
| Netzsicherung | Max. 10 AT |
| Empfohlener Kabelquerschnitt | 0,5 bis 2,5 mm² (eindrähtig) |
| Anzahl der Kessel in Kaskade | Bis zu 16 |
| Betrieb | Automatisch (EN 60730 Klasse 1b) |
| Maße (ca.) | Ca. 600 x 600 x 900 mm (Höhe x Breite x Tiefe) |
| Gewicht (ca.) | Ca. 80 kg |
| Sicherheit | Automatische Abschaltung bei Fehler, Überhitzungsschutz |
| Wartung | Außenreinigung mit einem weichen Tuch; jährliche Überprüfung durch einen Fachmann |
| Sprachen der Anleitung | FR, CS, DE, EN, ES, HU, IT, PT, RO, SK |
Häufig gestellte Fragen - 150 F Baxi
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BEDIENUNGSANLEITUNG 150 F Baxi
SYMBOLBESCHREIBUNG....53
-
EINLEITUNG....54
-
BESCHREIBUNG DES GERÄTS....54
2.1 ANFORDERUNGEN FÜR DIE WANDINSTALLATION ....54
2.2 WANDINSTALLATION....54
- ELEKTRISCHE ANSCHLÜSSE 54
3.1 ELEKTRISCHER ANSCHLUSS DES HEIZKESSELS 54
3.2 ELEKTRISCHER ANSCHLUSS DER EXTERNEN ZUBEHÖRTEILE....55
-
PARAMETERZUGRIFF 57
-
GEMISCHTE HEIZANLAGE 57
5.1 SCHEMA 1....58
5.2 SCHEMA 2....59
5.3 SCHEMA 3....60
- ZONEN-HEIZANLAGE 61
6.1 SCHEMA 4....61
6.2 SCHEMA 5 62
- ELEKTRISCHER ANSCHLUSS DES RAUMTHERMOSTATS....63
7.1 BEISPIEL 1 - Anschluss eines einzelnen Raumthermostats in einer Hochtemperaturzone....63
7.2 BEISPIEL 2 - Anschluss der Raumthermostate für eine Hochtemperaturanlage mit mehreren Zonen....63
7.3 BEISPIEL 3 - Anschluss der Raumthermostate für eine Niedrigtemperaturanlage mit mehreren Zonen......63
7.4 BEISPIEL 4 - Anschluss der Raumthermostate für eine Niedrigtemperaturanlage mit mehreren Zonen und Mikro-Endschaltern in den Zonenventilen....64
-
SOLARANLAGE ZUR TRINKWARMWASSERERZEUGUNG....64
-
PARAMETEREINSTELLUNG....65
9.1 HEIZANLAGE....65
9.2 TRINKWARMWASSERANLAGE 66
- VERSCHIEDENE FUNKTIONEN....67
10.1 TRINKWARMWASSER-ZIRKULATIONSPUMPE 67
10.2 SOLARANLAGE FÜR SCHWIMMBÄDER 67
10.3 ALLGEMEINE WÄRMEANFORDERUNG....68
-
TABELLE BETRIEBSSTÖRUNGEN 69
-
TECHNISCHE MERKMALE 69
Die Firma ist ständig um die Verbesserung ihrer Produkte bemüht. Sie behält sich daher das Recht vor, die in diesen Unterlagen enthaltenen Daten jederzeit und ohne Vorankündigung zu ändern. Diese Unterlagen sind rein informativ und gelten nicht als Vertrag gegenüber Dritten.
SYMBOLBESCHREIBUNG

HINWEIS
Gefahr von Schäden oder Funktionsfehlern des Geräts. Beachten Sie besonders alle Gefahrenhinweise hinsichtlich möglicher Schäden von Personen.

HOCHSPANNUNGSGEFAHR
Elektrische Teile unter Spannung, Gefahr von Stromschlägen.

WICHTIGE INFORMATIONEN
Diese Informationen müssen mit besonderer Sorgfalt gelesen werden. Sie versichern den korrekten Betrieb des Heizkessels.
1. EINLEITUNG
Der Heizkessel kann über zusätzliche externe Geräte, wie Raumgerät, Fernbedienungen und externe Module, maximal drei Heizkreise voneinander unabhängig steuern. Die Elektronik, mit der dieser Heizkessel ausgerüstet ist, umfasst außerdem eine Reihe von Funktionen für die Personalisierung und Steuerung von verschiedenen Anlagenausführungen. Für die einwandfreie Funktionsweise des Systems muss jedem Raumgerät ein Heizkreislauf (von 1 bis 3) zugeordnet werden, damit er von der Kartenbaugruppe des Heizkessels erkannt wird.

Zur Verwendung des Geräts AVS 75.391 ist die Fernsteuerung erforderlich (als Zubehör erhältlich).
2. BESCHREIBUNG DES GERÄTS
Mit diesem Zubehör kann das Gerät folgende Elemente steuern:
- Heizkreise mit unterschiedlichen Temperaturen;
- Solaranlagen;
- Altre spezifische Anwendungen (Schwimmbäder, Trinkwarmwasser-Zirkulationspumpe, Ankoppelungen an Biomasseanlagen, usw.).
Mit dem Zubehör können direkt die Heizkreiselemente (Pumpe, Temperaturfühler, Mischerventil, usw.) bis max. 3 unabhängige Relaisausgänge, 2 Temperaturfühler und 1 Steuereingang gesteuert werden. Es können außerdem vordefinierte Funktionen verwendet werden, welche die Anlagenkonfiguration erleichtern.

Um die beschriebenen Konfigurationen zu erzielen, muss unbedingt die Fernbedienung zur Vorgabe der Parameter verwendet werden. Um die Parameter und Anschlüsse an die Klemmen am Bedienfeld zu ändern, ist auf die Anleitungen des Heizkessels Bezug zu nehmen.
2.1 ANFORDERUNGEN FÜR DIE WANDINSTALLATION
Vor der Installation:
• die elektrische Stromversorgung ausschalten.
- außerhalb des Aufnahmegehäuses muss die Luftzirkulation ausreichend sein, um die von der Einheit AVS 75 produzierte Wärme abzuleiten.
- die Einheit darf keinen Wasserspritzern oder Wärmequellen ausgesetzt sein.

Die Einheit erst dann wieder mit elektrischem Strom versorgen, wenn die Installation fertig gestellt ist.
2.2 WANDINSTALLATION
Die Einrichtung mit den zwei mitgelieferten Druckschrauben an der Wand installieren und dazu die im elektrischen Gehäuse vorhandenen Löcher verwenden. Die Einheit mit dem Master-Kessel und dem anderen Zubehör so verbinden, wie im Kapitel 3 beschrieben. Für die Befestigung wird auf die in der seitlichen Abbildung angegebenen Maße verwiesen.
| A | Kabelbefestigung für Versorgungskabel |
| B | Bohrungen für Wandbefestigung |
| C | Kabeldurchgang für externes elektrisches Zubehör |

Die Einheit erst dann wieder mit elektrischem Strom versorgen, wenn die Installation fertig gestellt ist.

text_image
198 144 98 152 78 A B C CG_23073. ELEKTRISCHE ANSCHLÜSSE

Für den Durchgang der Anschlusskabel zwischen Kessel und den Zubehörteilen die entsprechenden Kabeldurchgangs- und Befestigungslöcher am Kesselboden verwenden.
3.1 ELEKTRISCHER ANSCHLUSS DES HEIZKESSELS
- Die Einrichtung muss an ein geerdetes Einphasen-Versorgungsnetz mit 230V\~ angeschlossen werden.
• Die Installation darf nur von qualifiziertem Personal vorgenommen werden. - Vor dem Einschalten der Stromversorgung ist sicherzustellen, dass alle elektrischen Anschlüsse ordnungsgemäß ausgeführt worden sind.
- Lesen Sie auch die Angaben in der Betriebsanleitung des Heizkessels mit größter Aufmerksamkeit.
- Die 2polige Klemmenleiste der Einheit AVS 75 an die Klemmenleiste M ^2 (2-3) des Heizkessels anschließen und dabei ein harmonisiertes Kabel "HAR H05 VV-F" 2X0,5 mm ^2 mit max. 150 m Länge verwenden.

text_image
M2 M1 230V AVS 75 CG_22593.2 ELEKTRISCHER ANSCHLUSS DER EXTERNEN ZUBEHÖRTEILE
Zum Anschluss des Zubehörs AVS 75 an externe Ausrüstungen ist wie folgt vorzugehen (harmonisierte Kabel "HAR H05 VV-F" mit einem Querschnitt von 1 mm² verwenden):
BEISPIEL MISCHKREIS (siehe Schema Kap. 3.2.1)
• Die Pumpe der Mischzone an den Verbinder QX23 des Zubehörs AVS 75 anschließen.
- Den Vorlauffühler der Mischzone an den Verbinder BX21 des AVS 75 anschließen (QAD36 mitgeliefert).
• Das Mischventil mit dem Verbinder QX22-QX21 verbinden.
- Den Raumthermostat mit dem Stecker H2 von AVS 75 verbinden.
- Den Temperaturwächter mit dem Verbinder FX23 verbinden.
BEISPIEL SOLARANLAGE ZUR TRINKWARMWASSERERZEUGUNG (siehe Schema Kap. 3.2.2)
• Die Pumpe der Solaranlage an den Verbinder QX23 des Zubehörs AVS 75 anschließen.
• Den Fühler des Solarboilers an den Verbinder BX22 des Zubehörs AVS 75 anschließen.
- Den Fühler der Sonnenheizelemente an den Verbinder BX21 des Zubehörs AVS 75 anschließen.
| LEGENDE STECKERANSCHLUSS | |
| N4L (L-N) | Versorgung AVS 75 |
| X50 | Stecker zur Verbindung zwischen der elektronischen Kartenbaugruppe SIEMENS und dem Gerät AVS 75 |
| X30 | Stecker zur Verbindung des Flatkabels mit einem anderen Zubehörteil |
| T (QX214N) | Relaisausgang 230 V, programmierbar |
| T (QX224N) | Relaisausgang 230 V, programmierbar |
| S (QX234N) | Relaisausgang 230 V, programmierbar |
| C (EX21-FX23-L) | Anschluss des Sicherheitsthermostats (nur für Mischzonen) |
| n (H2-M) | Digitaler Eingang 12V DC oder analoger Eingang 0-10V DC, programmierbar |
| n (BX21-M) | Eingang NTC-Fühler 10K / Pt1000, programmierbar |
| n (BX22-M) | Eingang NTC-Fühler 10K / Pt1000, programmierbar |

text_image
SC T N L EX21 FX23 LQX23 NQX22 NQX21 N L AVS 75 M H2 M BX22 M BX21 n n n X50 X303.2.1 BEISPIEL MISCHKREIS
| A FÜHLER AM VORLAUF QAD36 C PUMPE GEMISCHTER BEREICH | ||
| B MISCHVENTIL D SICHERHEITSTHERMOSTAT | ||

text_image
A M H2 M BX22 M BX21 X50 X30 EX21 FX23 IDX23 DX2L N GX21 C S T D B L N 230V C CG_2255
Bei Mischzonen muss der Temperaturwächter zwischen den Klemmen "FX23-L" angeschlossen und die Klemmen "EX21-FX23" überbrückt werden. Damit wird die mit dem Relais "QX23" verbundene Pumpe vollständig in Serie an den Temperaturwächter angeschlossen.

Sollte der Relaisausgang "QX23" für andere Funktionen als jene der Mischzone verwendet werden, so müssen die Klemmen "FX23 - L" überbrückt werden.
3.2.2 BEISPIEL SOLARANLAGE ZUR WARMWASSERERZEUGUNG
| A | BOILERFÜHLER (ALS ZUBEHÖR GELIEFERT) | C | PUMPE DES SOLARKREISES |
| B SQLARPLATTENFÜHLER (ALS ZUBEHÖR GELIEFERT) | |||

text_image
A B CG_2255 M H2 M BX22 M BX21 X50 X30 EX21 FX23 L OX23 L OX22 N OX21 N L C S T N L N 230V C4. PARAMETERZUGRIFF
Zwecks Vorgabe der Parameter muss das Menü der Parameter auf der Fernbedienung wie folgt abgerufen werden:
ZEICHENERKLÄRUNG DES MENÜS
| 1 | Endbenutzer | 3 | Fachmann |
| 2 | Inbetriebsetzung | 4 | OEM |
Die Vorgehensweise, um auf die vier Menüs zur Programmierung der Heizkesselkarte bzw. der Fernbedienung Zugriff zu erhalten, ist folgende:
• vom Hauptmenü C.
• A und C (zirka 6 Sekunden gedrückt halten)
1. Menü 1-2-3-4 (siehe seitliche Abbildung und Zeichenerklärung).
- C mehrmals drücken, um jeweils ein Menü bis zum Hauptmenü zurückzukehren.

flowchart
graph TD
A["Input"] --> B["Processing Unit"]
B --> C["Output 1"]
B --> D["Output 2"]
B --> E["Output 3"]
B --> F["Output 4"]
FUNKTION DER TASTEN FÜR DIE PARAMETERÄNDERUNG
![]() | Das Menü / die Parameter im Menü durchrollen / den Parameterwert auswählen |
| Das gewählte Menü aufrufen / den zu ändernden Parameter wählen / den gewählten Wert bestätigen | |
| Zum vorhergehenden Menü zurückkehren |
In allen aufgezeigten Konfigurationen kann bei Verwendung einer Fernsteuerung oder eines Raumgeräts und bei deren Einstellung als Raumgerät 1 nicht nur der Heizbereich 1, sondern auch die Trinkwarmwasserfunktion und die Standby-Funktion des Heizkessels gesteuert werden. Wenn sie als Raumgerät 2 oder als Raumgerät 3 eingestellt werden, kann jeweils nur der Heizbereich 2 und 3 gesteuert werden. Es wird dazu auf die Betriebsanleitungen der betreffenden Zubehörteile für deren Konfiguration verwiesen.

Am Ende jeder Anlagenkonfiguration ist der nachstehende Vorgang zur Speicherung der verwendeten Komponenten im Heizkessel erforderlich.
- Auf das Menü 2 zugreifen, wie am Anfang dieses Kapitels beschrieben.
• B ◀ Konfiguration B B ◀ Programmzeile 6200, dann B.
• B Ja, dann B, um zu bestätigen.

Bei Anschluss der Anlage an eine Bodenheizung muss der Installateur ein Termostat für den Überhitzungsschutz der Anlage einsetzen.
5. GEMISCHTE HEIZANLAGE
Das Zubehör AVS 75 kann auch für die Steuerung eines Niedrigtemperaturkreises konfiguriert werden. In diesem Fall kontrolliert der AVS 75 die Pumpe, das Mischventil und den Vorlauffühler im gewählten Heizkreis gemäß den nachstehenden Schemen.

Für Niedrigtemperaturanlagen muss der Nennsollwert für die Höchsttemperatur des Heizkessels im Heizmodus abgesenkt werden. Dazu den Parameter 741 (siehe Kapitel 8.1) auf einen Wert von höchstens 45°C einstellen.

Den Parameter der Schließzeit des Mischventils je nach verwendetem Modell gemäß den folgenden Anleitungen ändern.

Die nachstehenden Schemen beziehen sich auf Heizkessel mit einer Leistung unter 35 kW. Für Heizkessel mit einer höheren Leistung als 35 kW muss eine hydraulische Trennvorrichtung nach dem Heizkessel vorgesehen werden und die Zonen müssen mit Zonenpumpen anstelle des Elektroventils ausgestattet sein.
5.1 SCHEMA 1
Niedrigtemperaturzone mit Raumgerät - Heizkreis (1)
Hochtemperaturzone mit Raumthermostat - Heizkreis (2)
| 1 Außentemperaturfühler - Klemmenbrett M2 (4-5) des Heizkessels | |
| 2 Mischventil der Niedrigtemperaturzone (QX21-N-QX22) | |
| 3 Pumpe des Niedrigtemperaturkreises (QX23-N) | |
| 4 Fühler des Niedrigtemperaturkreises (BX21-M) | |
| 5 | Temperaturwächter des Niedrigtemperaturkreis (FX23-L) |
| 6 Raumgerät - Klemmleiste M2 (1-2-3) des Heizkessels | |
| 7 Elektroventil oder Pumpe der Hochtemperaturzone mit externer Stromversorgung | |
| 8 Raumthermostat der Hochtemperaturzone (zwecks Anschluss siehe Kapitel 7.1) | |

flowchart
graph TD
A["8"] --> B["1"]
C["6"] --> D["4"]
E["3"] --> F["2"]
G["7"] --> H["2"]
I["5"] --> J["AVS 75"]
K["2"] --> L["2"]
M["1"] --> N["1"]
O["1"] --> P["1"]
Q["1"] --> R["1"]
S["1"] --> T["1"]
U["1"] --> V["1"]
W["1"] --> X["1"]
Y["1"] --> Z["1"]
AA["1"] --> AB["1"]
AC["1"] --> AD["1"]
AE["1"] --> AF["1"]
AG["1"] --> AH["1"]
AI["1"] --> AJ["1"]
AK["1"] --> AL["1"]
AM["1"] --> AN["1"]
AO["1"] --> AP["1"]
AQ["1"] --> AR["1"]
AS["1"] --> AT["1"]
AU["1"] --> AV["1"]
AW["1"] --> AX["1"]
AY["1"] --> AZ["1"]
Mit der Schalttafel das Menü 2 aufrufen, wie im Kapitel 4 beschrieben, und folgende Einstellungen vornehmen:
| MENÜ PROGRAMMZEILE EINZUSTELLENDER WERT BESCHREIBUNG | |||
| KONFIGURATION | 5715 Ein Befähigen des Heizkreises 2 | ||
| 5977 | Raumthermostat HK2 | Befähigen des Thermostats für den Kreis 2 (Kontakt 1-2 Klemmleiste M1) | |
| 6020 Heizkreis 1 Befähigen der Niedrigtemperaturzone | |||
| 6024 | Temperaturwächter HK | Eingang EX21 befähigt als Schutz der Niedrigtemperaturzone | |
| 6046 | Erzeugersperre | Eingang H2 befähigt als Schutz der Niedrigtemperaturzone | |
| HEIZKREIS 1 | 742 | --- | Befähigen der modulierenden Vorlauftemperatur (Niedrigtemperaturzone) |
| 834 | Default 180 s Schließtzeit des Mischventils | ||
Mit dem Raumgerät kann direkt die Niedrigtemperaturzone in Funktion der gewünschten Raumtemperatur kontrolliert werden. Wenn auf dem Display, bei Drehen des Drehknopfes B, die Vorlauftemperatur des Heizkessels anstatt der Raumtemperatur angezeigt wird, bedeutet dies, dass der Parameter 742 nicht korrekt eingestellt wurde.
5.2 SCHEMA 2
Mehrere Niedrigtemperaturzonen mit gemeinsamem Raumthermostat und Raumgerät - Heizkreis (1) Hochtemperaturzone mit Raumthermostat - Heizkreis (2)
| 1 Außentemperaturfühler - Klemmenbrett M2 (4-5) des Heizkessels | |
| 2 Mischventil der Niedrigtemperaturzone (QX21-N-QX22) | |
| 3 Pumpe des Niedrigtemperaturkreises (QX23-N) | |
| 4 Fühler des Niedrigtemperaturkreises (BX21-M) | |
| 5 | Temperaturwächter des Niedrigtemperaturkreises (FX23-L) |
| 6 Raumgerät - Klemmleiste M2 (1-2-3) des Heizkessels | |
| 7 | Eingang Raumthermostat der Niedrigtemperaturzone (H2-M - zwecks Anschluss siehe Kapitel 7.4) |
| 8 Elektroventil oder Pumpe der Hochtemperaturzone mit externer Stromversorgung | |
| 9 Raumthermostat der Hochtemperaturzone (zwecks Anschluss siehe Kapitel 7.1) | |

flowchart
graph TD
A["1"] --> B["2"]
B --> C["3"]
C --> D["4"]
D --> E["5"]
E --> F["6"]
F --> G["7"]
G --> H["8"]
H --> I["9"]
I --> J["10"]
J --> K["LV"]
K --> L["AVS 75"]
L --> M["Control Unit"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#ccf,stroke:#333
style C fill:#cfc,stroke:#333
style D fill:#fcc,stroke:#333
style E fill:#cff,stroke:#333
style F fill:#ffc,stroke:#333
style G fill:#fcf,stroke:#333
style H fill:#cff,stroke:#333
style I fill:#ffc,stroke:#333
style J fill:#cfc,stroke:#333
style K fill:#fcc,stroke:#333
style L fill:#ffc,stroke:#333
style M fill:#cfc,stroke:#333
Mit der Schalttafel das Menü 2 aufrufen, wie im Kapitel 4 beschrieben, und folgende Einstellungen vornehmen:
| MENÜ PROGR | AMMZEILE EINZUSTELLENDER WERT BESCHREIBUNG | ||
| KONFIGURATION | 5715 Ein Befähigen des Heizkreises 2 | ||
| 5977 | Raumthermostat HK2 | Befähigen des Thermostats für den Kreis 2 (Kontakt 1-2 Klemmleiste M1) | |
| 6020 | Heizkreis 1 | Befähigen der Niedrigtemperaturzone | |
| 6024 | Temperaturwächter HK | Eingang EX21 befähigt als Schutz der Niedrigtemperaturzone | |
| 6046 | Raumthermostat HK1 | Eingang H2 befähigt als Raumthermostat der Niedrigtemperaturzone | |
| HEIZKREIS 1 | 710 | 35°C | Sollwert des zu heizenden Raumes (Niedrigtemperaturzone) |
| 834 | Default 180 s Schließt des Mischventils | ||
Durch Vorgabe der maximalen Komforttemperatur (35°C) wird der korrekte Betrieb der Niedrigtemperaturzonen versichert. Auf diese Weise wird in der Tat die Wärmeanforderung der einzelnen Raumthermostate, welche die Unterzonen steuern, nicht durch das Raumgerät blockiert.
In diesem Fall übernimmt das Raumgerät die Steuerfunktion der Niedrigtemperaturanlage, kann aber nicht zur Kontrolle der Temperatur in einem der Räume verwendet werden. Durch Drehen des Drehknopfes B wird die Vorlauftemperatur des Heizkessels auf dem Display angezeigt. Der Heizkreis funktioniert mit fixem Vorlauf.
5.3 SCHEMA 3
Niedrigtemperaturzone - Heizkreis (1) und Hochtemperaturzone - Heizkreis (2) mit Raumthermostat
| 1 Außentemperaturfühler - Klemmenbrett M2 (4-5) des Heizkessels | |
| 2 Mischventil der Niedrigtemperaturzone (QX21-N-QX22) | |
| 3 Pumpe des Niedrigtemperaturkreises (QX23-N) | |
| 4 Fühler des Niedrigtemperaturkreises (BX21-M) | |
| 5 | Temperaturwächter des Niedrigtemperaturkreises (FX23-L) |
| 6 Eingang Raumthermostat der Niedrigtemperaturzone (H2-M) | |
| 7 Elektroventil oder Pumpe der Hochtemperaturzone mit externer Stromversorgung | |
| 8 Raumthermostat der Hochtemperaturzone (zwecks Anschluss siehe Kapitel 7.1) | |

flowchart
graph TD
A["①"] --> B["②"]
B --> C["③"]
C --> D["④"]
D --> E["⑤"]
E --> F["⑥"]
F --> G["⑦"]
G --> H["⑧"]
H --> I["⑧"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#ccf,stroke:#333
style C fill:#cfc,stroke:#333
style D fill:#fcc,stroke:#333
style E fill:#cff,stroke:#333
style F fill:#ffc,stroke:#333
style G fill:#cfc,stroke:#333
style H fill:#fcc,stroke:#333
style I fill:#ffc,stroke:#333
Mit der Schalttafel das Menü 2 aufrufen, wie im Kapitel 4 beschrieben, und folgende Einstellungen vornehmen:
| MENÜ PROGRAMMZEILE EINZUSTELLENDER WERT BESCHREIBUNG | |||
| KONFIGURATION | 5715 Ein Befähigen des Heizkreises 2 | ||
| 5977 | Raumthermostat HK2 | Befähigen des Thermostats für den Kreis 2 (Kontakt 1-2 Klemmleiste M1) | |
| 6020 Heizkreis 1 Befähigen der Niedrigtemperaturzone | |||
| 6024 | Temperaturwächter HK | Eingang EX21 befähigt als Schutz der Niedrigtemperaturzone | |
| 6046 | Raumthermostat HK1 | Eingang H2 befähigt als Raumthermostat der Niedrigtemperaturzone | |
| HEIZKREIS 1 | 834 | Default 180 s Schließzeit des Mischventils | |
6. ZONEN-HEIZANLAGE
Falls keine Mischanlagen verwaltet werden müssen, kann das Zubehör AVS 75 zur Steuerung von Zonenpumpen/Zonenelektroventilen wie nachstehend beschrieben verwendet werden:

Um ein häufiges Ein- und Ausschalten zu vermeiden, muss der Nennnsollwert für die Mindesttemperatur des Heizkessels im Heizmodus mit den Parametern 740, 1040 und 1340 auf einen Wert von mindestens 45°C erhöht werden (siehe Kapitel 8.1).
6.1 SCHEMA 4
Zwei Zonen mit Raumgerät Heizkreise (1 und 2) und eine Zone mit Raumthermostat Heizkreis (3)
| 1 | Außentemperaturfühler - Klemmenbrett M2 (4-5) des Heizkessels | 5 Raumgerät Kreis 2 - Klemmenbrett M2 (1-2-3) des Heizkessels |
| 2 | Elektroventil oder Zonenpumpe Kreis 1 (QX21-N)* | 6 Elektroventil oder Zonenpumpe Kreis 3 mit externer Stromversorgung |
| 3 | Raumgerät Kreis 1 - Klemmenbrett M2 (1-2-3) des Heizkessels | 7 Raumthermostat Kreis 3 (zwecks Anschluss siehe Kapitel 7.1) |
| 4 | Elektroventil oder Zonenpumpe Kreis 2 (QX22-N)* |

flowchart
graph TD
A["① Sensor"] --> B["② Valve"]
C["③ Sensor"] --> D["④ Valve"]
E["⑤ Sensor"] --> F["⑥ Valve"]
G["⑦ Sensor"] --> H["⑦ Control Unit"]
I["① AVS 75"] --> J["Control Unit"]
K["② AVS 75"] --> L["Control Unit"]
M["④ AVS 75"] --> N["Control Unit"]
O["⑤ AVS 75"] --> P["Control Unit"]
Q["⑥ AVS 75"] --> R["Control Unit"]
S["⑦ AVS 75"] --> T["Control Unit"]
U["⑦ AVS 75"] --> V["Control Unit"]
W["⑦ AVS 75"] --> X["Control Unit"]
Y["⑦ AVS 75"] --> Z["Control Unit"]
AA["⑦ AVS 75"] --> AB["Control Unit"]
AC["⑦ AVS 75"] --> AD["Control Unit"]
AE["⑦ AVS 75"] --> AF["Control Unit"]
AG["⑦ AVS 75"] --> AH["Control Unit"]
AI["⑦ AVS 75"] --> AJ["Control Unit"]
AK["⑦ AVS 75"] --> AL["Control Unit"]
AM["⑦ AVS 75"] --> AN["Control Unit"]
AO["⑦ AVS 75"] --> AP["Control Unit"]
AQ["⑦ AVS 75"] --> AR["Control Unit"]
AS["⑦ AVS 75"] --> AT["Control Unit"]
AU["⑦ AVS 75"] --> AV["Control Unit"]
AW["⑦ AVS 75"] --> AX["Control Unit"]
AY["① Sensor"] --> AZ["Control Unit"]
BA["② Sensor"] --> BB["Control Unit"]
BC["③ Sensor"] --> BD["Control Unit"]
BE["④ Sensor"] --> BF["Control Unit"]
BG["⑤ Sensor"] --> BH["Control Unit"]
BI["⑥ Sensor"] --> BJ["Control Unit"]
BK["⑦ Sensor"] --> BL["Control Unit"]
* Das Zubehör AVS 75 ist nicht dafür ausgelegt, direkt ein 3-adriges Elektroventil zu steuern. Hierzu ist ggf. ein Relais mit Umschaltkontakt erforderlich.

Die Raumgeräte 3 und 5 sind parallel angeschlossen.
Die Raumgeräte können die entsprechenden Zonen direkt in Funktion der in den Räumen gewünschten Raumtemperatur steuern. Mit der Schalttafel das Menü 2 aufrufen, wie im Kapitel 4 beschrieben, und folgende Einstellungen vornehmen:
| MENÜ PROGRAMMZEILE EINZUSTELLENDER WERT | BESCHREIBUNG | ||
| KONFIGURATION | 5715 | Ein | Befähigen des Heizkreises 2 |
| 5721 | Ein | Befähigen des Heizkreises 3 | |
| 5977 | Raumthermostat HK3 | Befähigen des Thermostats für den Kreis 3 (Kontakt 1-2 Klemmleiste M1) | |
| 6020 | Multifunktional | - | |
| 6030 | Heizkreispumpe HK1 Q2 | Steuerung der Pumpe/Elektroventil Kreis 1 | |
| 6031 | Heizkreispumpe HK2 Q6 | Steuerung der Pumpe/Elektroventil Kreis 2 | |
| HEIZKREIS 1 | 742 | --- | Befähigen der modulierenden Vorlauftemperatur (Heizkreis 1) |
| HEIZKREIS 2 | 1042 | --- | Befähigen der modulierenden Vorlauftemperatur (Heizkreis 2) |
Die Raumgeräte können die entsprechenden Zonen direkt in Funktion der im Raum gewünschten Raumtemperatur steuern. Wenn auf dem Display, bei Drehen des Drehknopfes B, die Vorlauftemperatur des Heizkessels anstatt der Raumtemperatur angezeigt wird, bedeutet dies, dass die Parameter 742, 1042 und 1034 nicht korrekt eingestellt wurden.
6.2 SCHEMA 5
Drei Zonen mit Raumgerät - Heizkreise (1, 2 und 3)
| 1 | Außentemperaturfühler - Klemmleiste M2 (4-5) des Heizkessels | 5 | Raumgerät Kreis 2 Klemmleiste M2 (1-2-3) des Heizkessels |
| 2 | Zonenelektroventil Kreis 1 (QX21-N)* | 6 | Zonenelektroventil Kreis 3 (QX23-N)* |
| 3 | Raumgerät Kreis 1 Klemmleiste M2 (1-2-3) des Heizkessels | 7 | Raumgerät Kreis 3 Klemmleiste M2 (1-2-3) des Heizkessels |
| 4 | Zonenelektroventil Kreis 2 (QX22-N)* | ||

flowchart
graph TD
A["Sensor ⑦"] --> B["Reservoir"]
C["Sensor ⑤"] --> D["Reservoir"]
E["Sensor ③"] --> F["Reservoir"]
G["Sensor ⑥"] --> H["Valve"]
I["Sensor ④"] --> J["Valve"]
K["Sensor ②"] --> L["Valve"]
M["AVS 75"] --> N["Central Unit"]
O["Sensor ①"] --> P["Control Unit"]
Q["Flow Arrow"] --> R["Return Path"]
S["CG_2252"]
* Das Zubehör AVS 75 ist nicht dafür ausgelegt, direkt ein 3-adriges Elektroventil zu steuern. Hierzu ist ggf. ein Relais mit Umschaltkontakt erforderlich.

Die Raumgeräte 3, 5 und 7 sind parallel angeschlossen.
Die Raumgeräte können die entsprechenden Zonen direkt in Funktion der in den Räumen gewünschten Raumtemperatur steuern. Mit der Fernbedienung das Menü 2 öffnen, wie in Kapitel 4 beschrieben und folgende Einstellungen vornehmen:
| MENÜ PROGRAMME | RAMMZEILE PARAMETER | EINZUSTELLENDER WERT | BESCHREIBUNG | |
| KONFIGURATION | 5715 | Heizkreis 2 | Ein | Befähigen des Heizkreises 2 |
| 5721 | Heizkreis 3 | Ein | Befähigen des Heizkreises 3 | |
| 5977 | Funktion Eingang H5 | keine | Deaktivierung Thermostat an Klemmleiste M1 (1-2) der Karte | |
| 6020 | Funktion Extensionsmodul 1 | Multifunktional | - | |
| 6030 | Relaisausgang QX21 Modul 1 | Heizkreispumpe HK1 Q2 | Steuerung der Pumpe/Elektroventil Kreis 1 | |
| 6031 | Relaisausgang QX22 Modul 1 | Heizkreispumpe HK2 Q6 | Steuerung der Pumpe/Elektroventil Kreis 2 | |
| 6032 | Relaisausgang QX23 Modul 1 | Heizkreispumpe HK3 Q20 | Steuerung der Pumpe/Elektroventil Kreis 3 | |
| HEIZKREIS 1 | 742 | Vorlaufsollwert mit Raumthermostat | --- | Befähigen der modulierenden Vorlauftemperatur (Heizkreis 1) |
| HEIZKREIS 2 | 1042 | Vorlaufsollwert mit Raumthermostat | --- | Befähigen der modulierenden Vorlauftemperatur (Heizkreis 2) |
| HEIZKREIS 3 | 1342 | Vorlaufsollwert mit Raumthermostat | --- | Befähigen der modulierenden Vorlauftemperatur (Heizkreis 3) |
Die Raumgeräte können die entsprechenden Zonen direkt in Funktion der im Raum gewünschten Raumtemperatur steuern. Wenn auf dem Display, bei Drehen des Drehknopfes B, die Vorlauftemperatur des Heizkessels anstatt der Raumtemperatur angezeigt wird, bedeutet dies, dass die Parameter 742, 1042 oder 1342 nicht korrekt eingestellt wurden.
7. ELEKTRISCHER ANSCHLUSS DES RAUMTHERMOSTATS

Die Betriebstemperatur ist für alle Kreise gleich.

Die Relais können durch Ventile mit Mikro-Endschaltern und umgekehrt ersetzt werden.
7.1 BEISPIEL 1 - Anschluss eines einzelnen Raumthermostats in einer Hochtemperaturzone
Den Raumthermostat mit dem externen Stromnetz (230V) verbinden, welches das Zonenventil (oder Pumpe) und die Relaisspule speist. Den Relaiskontakt mit dem Klemmenbrett M1 (1-2) des Heizkessels verbinden.

text_image
L T.A. M1 1 2 RE M V N CG_23107.2 BEISPIEL 2 - Anschluss der Raumthermostate für eine Hochtemperaturanlage mit mehreren Zonen
Die Raumthermostate parallel mit dem externen Stromnetz (230V) verbinden, welches die Zonenventile (oder Pumpen) und die Relaisspulen speist. Die Relaiskontakte parallel mit dem Klemmenbrett M1 (1-2) des Heizkessels verbinden.

flowchart
graph TD
A["M1"] --> B["1"]
B --> C["T.A."]
C --> D["n"]
D --> E["2"]
E --> F["RE"]
F --> G["M"]
G --> H["V"]
H --> I["RE"]
I --> J["M"]
J --> K["V"]
K --> L["RE"]
L --> M["M"]
M --> N["V"]
N --> O["RE"]
O --> P["M"]
P --> Q["V"]
Q --> R["RE"]
R --> S["M"]
S --> T["V"]
T --> U["RE"]
U --> V["M"]
V --> W["V"]
W --> X["RE"]
X --> Y["M"]
Y --> Z["V"]
Z --> AA["RE"]
AA --> AB["M"]
AB --> AC["V"]
AC --> AD["RE"]
AD --> AE["M"]
AE --> AF["V"]
AF --> AG["RE"]
AG --> AH["M"]
AH --> AI["V"]
AI --> AJ["RE"]
AJ --> AK["M"]
AK --> AL["V"]
AL --> AM["RE"]
AM --> AN["M"]
AN --> AO["V"]
AO --> AP["RE"]
AP --> AQ["M"]
AQ --> AR["V"]
AR --> AS["RE"]
AS --> AT["M"]
AT --> AU["V"]
AU --> AV["RE"]
AV --> AW["M"]
AW --> AX["V"]
7.3 BEISPIEL 3 - Anschluss der Raumthermostate für eine Niedrigtemperaturanlage mit mehreren Zonen
Die Raumthermostate parallel mit dem externen Stromnetz (230V) verbinden, welches die Zonenventile (oder Pumpen) und die Relaisspule speist. Den Relaiskontakt mit dem Klemmenbrett H2-M des AVS 75 verbinden.

7.4 BEISPIEL 4 - Anschluss der Raumthermostate für eine Niedrigtemperaturanlage mit mehreren Zonen und Mikro-Endschaltern in den Zonenventilen
Die Raumthermostate parallel mit dem externen Stromnetz (230V) verbinden, welches die Zonenventile speist. Die Kontakte der Mikroschalter parallel an die Klemmen H2-M des Zubehörs AVS 75 anschließen.

text_image
L AVS75 H2 M N 1 T.A. T.A. T.A. 2 n M VM VM V CG_23108. SOLARANLAGE ZUR TRINKWARMWASSERERZEUGUNG
Mit dieser Konfiguration ist das Zubehör AVS 75 in der Lage, die Pumpe der Solaranlage, den Kollektorfühler und den Boilerfühler (des Solarkreises) gemäß folgendem Schema zu steuern:
| 1 | Fühler des Solarboilers B31 (BX22-M) | 3 | Pumpe des Solarkreises Q5 (QX23-N) |
| 2 F | Fühler des Solarkollektors B6 (BX21-M) | 4 | Boilerfühler B3 - Klemmenbrett M2 (9-10) des Heizkessels |

flowchart
graph TD
A["Feed Line"] --> B["Valve 75"]
B --> C["Control Valve 1"]
C --> D["Valve 2"]
D --> E["Control Valve 3"]
E --> F["Valve 4"]
F --> G["Control Valve 2"]
G --> H["Valve 5"]
H --> I["Control Valve 3"]
I --> J["Valve 6"]
J --> K["Control Valve 4"]
K --> L["Valve 7"]
L --> M["Control Valve 5"]
M --> N["Valve 8"]
N --> O["Control Valve 6"]
O --> P["Valve 9"]
P --> Q["Control Valve 5"]
Q --> R["Valve 10"]
R --> S["Control Valve 6"]
S --> T["Valve 11"]
T --> U["Control Valve 5"]
U --> V["Valve 12"]
V --> W["Control Valve 4"]
W --> X["Valve 13"]
X --> Y["Control Valve 5"]
Y --> Z["Valve 14"]
Z --> AA["Control Valve 6"]
AA --> AB["Valve 15"]
AB --> AC["Control Valve 5"]

Für diese Anwendung sind spezifische Fühler zu verwenden (welche als Zubehör geliefert werden).
Mit der Fernbedienung das Menü 2 öffnen, wie in Kapitel 4 beschrieben und folgende Einstellungen vornehmen:
| MENÜ | PROGRAMMZEILE | EINZUSTELLENDER WERT | BESCHREIBUNG |
| KONFIGURATION | 6020 | Solar Trinkwasser | Befähigen der Solarfunktion |
Nachstehend sind die verwendeten Parameter angegeben. Bei Verwendung von Solarplatten mit Vakuumrohren muss die spezifische Schutzfunktion aktiviert werden (Parameter 3830, 3831).
| MENÜ PROGRAMMEILE WERT BESCHREIBUNG | |||
| KONFIGURATION | 3810 Default | 8°C | Temperaturdifferenz zwischen Kollektor und Solarboilerfühler zum Einschalten der Solarpumpe |
| 3811 Default | 4°C | Temperaturdifferenz zwischen Kollektor und Solarboilerfühler zum Ausschalten der Solarpumpe | |
| 3850 Default | “---” | Temperatur, über welcher die Kollektorpumpe läuft (nur wenn die Höchsttemperatur des Boilers nicht erreicht wurde) | |
Auf das Menü 3
zugreifen.
(Kapitel 5.2)
| SOLAR | 3830 Default | “---” | Max. Zeit zur Blockierung der Solarpumpe, wenn die Kollektortemperatur den Höchstwert (Parameter 3850) in der Mindestzirkulationszeit (Parameter 3831) erreicht. |
| 3831 Default | 30s Mindestzirkulationszeit der Kollektorpumpe | ||

Sobald auf dem Display das Symbol Rischeint, bedeutet dies, dass die Pumpe der Solaranlage in Betrieb ist, um den Boiler aufzuheizen.
9. PARAMETEREINSTELLUNG
9.1 HEIZANLAGE
| Schalttafel | MENÜ HEIZKREIS CR 1, 2, 3 | Werkseitig eingestellter Wert | Mindest | Höchst | |||
| CR1 | CR2 | CR3 | |||||
| 700 | 1000 | 1300 | Schutzbetrieb aus: Der Heizkessel schaltet ein, wenn die Raumtemperatur einen Wert von < 6°C erreicht.Automatik: Die Temperatur des zu heizenden Raums hängt von der Stundenprogrammierung abReduziert: Die Temperatur des zu heizenden Raums ist reduziertKomfort: Die Temperatur des zu heizenden Raums ist Komfort | - | Komfort | - | - |
| 710 | 1010 | 1310 | Komfort-Raumtemperatur | °C | 20 | Reduziert | MaximumKomfort |
| 712 | 1012 | 1312 | Reduzierte Raumtemperatur | °C | 16 | Frostschutz | Komfort |
| 714 | 1014 | 1314 | Frostschutz-Raumtemperatur | °C | 6 | 4 | Reduziert |
| 720 | 1020 | 1320 | Auswahl der Heizkurve des Außentemperaturfühlers | - | 1,5 | 0,1 | 4 |
| 730 | 1030 | 1330 | Bei Vorhandensein eines Außentemperaturfühlers und Vorgabe der automatischen Betriebsart, wird eine automatische Steuerung des Heizbetriebs (ON-OFF) in Funktion der vorgegebenen (Außen-)Temperatur erzielt. | °C | --- | 8 | 30 |
| 740 | 1040 | 1340 | Mindest-Vorlaufwert(z. B. mit aktiver modulierender Vorlauffunktion) | °C | 25 | 8 | SollwertMaximum |
| 741 | 1041 | 1341 | Max. Vorlaufwert(z. B. mit aktiver modulierender Vorlauffunktion) | °C | 80 | SollwertMinimum | 95 |
| 742 | 1042 | 1342 | Vorlauftemperatur bei Anschluss eines Raumgeräts(--- = Befähigung des modulierenden Vorlaufs) | °C | 80 | SollwertMinimum | SollwertMaximum |
| 750 | 1050 | 1350 | Einfluss der Raumtemperatur auf die Außentemperatur und umgekehrt (Funktion Raumeinfluss):--- %: nur Außentemperatur1..99 %: Außentemperatur mit Raumkompensation100 %: nur Raumtemperatur | % | 50 | 1 | 100 |
| 760 | 1060 | 1360 | Ausschaltdifferenzial des Heizkessels in Funktion der gewünschten Raumtemperatur | °C | 0,5 | 0,5 | 4 |
| 809 | 1109 | 1409 | Die Heizkesselpumpe und die Kreispumpe bleiben 24heingeschaltet. | - | nein | - | - |
| 834 | 1134 | 1434 | Schließzeit des Mischventils für die Niedrigtemperatur | s | 180 | 30 | 873 |
| 850 | 1150 | 1450 | Es wird die Verwendung des 'Handbetriebs' empfohlen. | - | aus | ||
| 851 | 1151 | 1451 | Vorlauftemperatur, bei welcher die Funktion 'Estrichtrocknung'veranlasst werden soll | °C | 25 | 0 | 95 |
| 855 | 1155 | 1455 | Aktuelle Vorlauftemperatur der Funktion Estrichtrocknung | °C | - | - | - |
| 856 | 1156 | 1456 | Wochentag während der Aktivierung der Funktion'Estrichtrocknung' | - | - | - | - |
CR = Heizkreis
9.2 TRINKWARMWASSERANLAGE
| Schalttafel | MENÜ TRINKWARMWASSERKREIS | Werkseitig eingestellter Wert | Mindest Höchst | |
| 1600 | BetriebsartEin = Sollwert gleich dem Schutzbetrieb-SollwertAus = Nennsollwerteco = Vorheizung aus | - | ein - - | |
| 1610 Nennsollwert TWW °C 60 35 60 | ||||
| 1612 Sollwert reduzierter TWW °C 35 8 60 | ||||
| 1620 | Befähigung des Stundenprogramms | - | 24h/Tag | - |
| 1640 | Betriebsart LegionellenfunktionAusPeriodischFixer Wochentag | - | aus | -- |
| 1641 | Tage zwischen einer Legionellenfunktion und der nächsten (1...7) | - | 7 | - |
| 1642 | Tag der Legionellenfunktion (Montag...Sonntag) | - | Montag | - |
| 1644 | Uhrzeit, ab welcher die Legionellenfunktion einschaltet | - | ---:--- | - |
| 1660 Verwendungsart der Umlaufpumpe TWW | Trinkwasser Freigabe | - | ||
| 1663 | Temperatur, bei welcher die Umlaufpumpe TWW ausschaltet | °C | 45 | 8 |
9.3 VERSCHIEDENE PARAMETER
| Schalttafel | KONFIGURATIONSMENÜ | Werkseitig eingestellter Wert |
| 5710 | Befähigen des Heizkreises 1 | ein |
| 5721 | Befähigen des Heizkreises 3 | aus |
| 5730 | Einstellen des TWW-Fühlers in Funktion der Heizkesselart (mit oder ohne Speicher) | |
| 5731 | Art des Antriebs zur Kontrolle des TWW-Vorrangs | Umlenkventil |
| 5970 | Fühler des TWW-Vorrangs (für Heizkessel ohne Speicher) | - |
| 5971 | Position des Kontakts in Ruhestellung | - |
| 5973...5976 | Parameter zur Bestimmung der Wasserfördermenge des TWW | - |
| 5977 | Eingang für den Raumthermostat eines der Heizkreise | Raumthermostat Zone 1 |
| 5978 | - | |
| 6020 | Multifunktional: die Ein- und Ausgänge können manuell konfiguriert werden. Heizkreise 1, 2 oder 3: steuert eine Mischzone (1, 2 oder 3 - Kapitel 5) Rücklaufregler: nicht verwendet | - |
| 6021 | - | |
| 6022 | Solar Trinkwasser: zur Verwaltung einer Solaranlage mit 2 Fühlern und Pumpe (Kapitel 7) Vorregler/Zubringerpumpe: nicht verwendet | - |
| 6024 | Eingang Temperaturwächter Niedrigtemperaturkreis (Modul 1) | - |
| 6026 | Eingang Temperaturwächter Niedrigtemperaturkreis (Modul 2) | - |
| 6028 | Eingang Temperaturwächter Niedrigtemperaturkreis (Modul 3) | - |
| 6030...6038 | Siehe Kapitel 9 | - |
| 6040...6045 | Siehe Kapitel 9 | - |
| 6046...6068 | Siehe Kapitel 9 | - |
| 6097 | Für den Solarkollektor verwendete Fühlerart | Pt 1000 |
| 6200 | Speicherung aller mit dem Heizkessel und dem Zubehör verbundenen Fühlern (Kapitel 4) | - |
| 6212 | Herstellerinformationen | - |
| 6213 | Herstellerinformationen | - |
| 6215 | Herstellerinformationen | - |
| 6217 | Herstellerinformationen | - |
| 6230 | Herstellerinformationen | - |
| 6231 | Herstellerinformationen | - |
| 6704 | Befähigung Anzeige interner Code | ja |
| 6705 | Aktuell vorhandener interner Fehlercode | - |
| 6706 | Brennerphase, in welcher der Fehler aufgetreten ist | - |
| 6710 | Reset des externen Alarms (Kapitel 9) | nein |
| 6800 | Letzter angefallener Fehler | - |
| 6805 | Interner Code des letzten angefallenen Fehlers | - |
| 6806 | Brennerphase, in welcher der letzte Fehler angefallen ist | - |
| von 6810 bis 6996 | Archiv der vergangenen Fehler | - |
10. VERSCHIEDENE FUNKTIONEN
Neben der vorgehend beschriebenen Einstellungen können auch die Ein- und Ausgänge gemäß den Anlagenerfordernissen konfiguriert werden. In den nachstehenden Beispielen wurden der Relaisausgang QX21 und der Fühler BX21 des Zubehörs berücksichtigt, aber Gleiches gilt auch für die Relais QX22, QX23 und den Fühler BX22. In allen Fällen ist es erforderlich, das Zubehör als "Multifunktional" einzustellen.
| MENÜ PROGRAM | AMMZEILE PARAMETER | EINZUSTELLENDER WERT | BESCHREIBUNG | |
| KONFIGURATION | 6020 | Funktion Extensionsmodul 1 | Multifunktional | Befähigen der Solarfunktion |
10.1 TRINKWARMWASSER-ZIRKULATIONSPUMPE
Wenn ein Boiler für das Warmwasser verwendet wird, kann die Zirkulationspumpe gesteuert werden. Die Befähigung der Funktion hängt von der Stundenprogrammierung des Trinkwarmwassers ab. Um die Umlaufverluste zu minimieren, wird die Pumpe 10 Minuten lang eingeschaltet, dann folgt eine Pause von 20 Minuten. Mit der Steuertafel das Menü 2 abrufen, wie in Kapitel 4 beschrieben:
| MENÜ PROGRAM | AMMZEILE | WERT | BESCHREIBUNG |
| KONFIGURATION | 6030 | Zirkulationspumpe Q4 | Befähigung der Zirkulationspumpe des Trinkwarmwassers (Ausgang Relais QX21) |
| 6040 | TWW Zirkulationsfühler B39 | Befähigung des Zirkulationsfühlers des Trinkwarmwassers (Fühler BX21) | |
| TRINKWASSER | 1663 | Werkeinstellung = 45°C | Trinkwassertemperatur, unter welcher die Pumpe einschaltet (Zirkulationssollwert) |
10.2 SOLARANLAGE FÜR SCHWIMMBÄDER
Die Heizung eines Schwimmbades mit Solarplatten kann folgendermaßen gemacht werden.
| 1 | Fühler des Solarboilers B31 (BX22-M) | 5 | Schwimmbadpumpe (QX21-N) |
| 2 | Fühler des Solarkollektors B6 (BX21-M) | 6 | Rücklauffühler Schwimmbadheizung – Klemmenbrett M2 des Heizkessels |
| 3 | Pumpe des Solarkreises Q5 (QX23-N) | 7 | Schwimmbad |
| 4 | Boilerfühler B3 - Klemmenbrett M2 (9-10) des Heizkessels | ||

flowchart
graph TD
A["Feed Line"] --> B["Reactor Tank"]
B --> C["Valve 75"]
C --> D["Flow Path 2"]
D --> E["Valve 4"]
E --> F["Flow Path 3"]
F --> G["Flow Path 5"]
G --> H["Valve 7"]
H --> I["Flow Path 6"]
I --> J["Valve 7"]
J --> K["Flow Path 7"]
K --> L["Flow Path 6"]
L --> M["Valve 7"]
M --> N["Flow Path 5"]
N --> O["Flow Path 4"]
O --> P["Flow Path 3"]
P --> Q["Flow Path 1"]
Q --> R["Flow Path 2"]
R --> S["Flow Path 75"]
S --> T["Flow Path 6"]
T --> U["Flow Path 5"]
U --> V["Flow Path 4"]
V --> W["Flow Path 3"]
W --> X["Flow Path 2"]
X --> Y["Flow Path 1"]
Y --> Z["Flow Path 2"]
Z --> AA["Flow Path 3"]
AA --> AB["Flow Path 4"]
AB --> AC["Flow Path 5"]
AC --> AD["Flow Path 6"]
AD --> AE["Flow Path 7"]
AE --> AF["Flow Path 8"]
AF --> AG["Flow Path 9"]
AG --> AH["Flow Path 10"]
AH --> AI["Flow Path 11"]
AI --> AJ["Flow Path 12"]
AJ --> AK["Flow Path 13"]
AK --> AL["Flow Path 14"]
AL --> AM["Flow Path 15"]
AM --> AN["Flow Path 16"]
AN --> AO["Flow Path 17"]
AO --> AP["Flow Path 18"]
AP --> AQ["Flow Path 19"]
AQ --> AR["Flow Path 20"]
AR --> AS["Flow Path 21"]
AS --> AT["Flow Path 22"]
AT --> AU["Flow Path 23"]
AU --> AV["Flow Path 24"]
AV --> AW["Flow Path 25"]
AW --> AX["Flow Path 26"]
AX --> AY["Flow Path 27"]
AY --> AZ["Flow Path 28"]
AZ --> BA["Flow Path 29"]
BA --> BB["Flow Path 30"]
BB --> BC["Flow Path 31"]
BC --> BD["Flow Path 32"]
BD --> BE["Flow Path 33"]
BE --> BF["Flow Path 34"]
BF --> BG["Flow Path 35"]
BG --> BH["Flow Path 36"]
BH --> BI["Flow Path 37"]
BI --> BJ["Flow Path 38"]
BJ --> BK["Flow Path 39"]
BK --> BL["Flow Path 40"]
BL --> BM["Flow Path 41"]
BM --> BN["Flow Path 42"]
BN --> BO["Flow Path 43"]
BO --> BP["Flow Path 44"]
BP --> BQ["Flow Path 45"]
BQ --> BR["Flow Path 46"]
BR --> BS["Flow Path 47"]
BS --> BT["Flow Path 48"]
BT --> BU["Flow Path 49"]
BU --> BV["Flow Path 50"]

Für diese Anwendung sind spezifische Fühler zu verwenden (welche als Zubehör geliefert werden).
Die Konfiguration gemäß Kapitel 8 vornehmen. Damit ist das System für die Verwendung der Solartafeln für den Trinkwarmwasserkreis konfiguriert. Mit der Fernbedienung das Menü 2 abrufen, wie in Kapitel 4 beschrieben:
| MENÜ PROGRAMMZEILE WERT BESCHREIBUNG | ||
| KONFIGURATION | 5931 Schwimmbadfühler B13 Befähigung des Schwimmbadfühlers (Eingang Fühler BX2) | |
| 6030 Solarstellglied Schw’bad K18 | Befähigen der Pumpe zur Beheizung des Schwimmbads (Ausgang Relais QX21) | |
| TRINKWASSER | 6046 Freigabe Schwimmbad Solar | Aktivierung der Schwimmbadbeheizung(z. B. mittels Schwimmerschalter oder manuellem Befehl) |
Die Verwendung des Kontakts H2 ist wichtig, weil damit der korrekte Betrieb des Systems und der Wärmeaustausch mit dem Schwimmbad - sofern von diesem befähigt - gewährleistet ist. Deshalb sicherstellen, dass das Schwimmbad mit Wasser gefüllt und in Betrieb ist.
10.3 ALLGEMEINE WÄRMEANFORDERUNG
Bei der allgemeinen Wärmeanforderung handelt es sich um einen Wärmebedarf, welcher nicht von einem der drei verfügbaren Heizkreise bzw. vom Trinkwarmwasserkreis gemeldet wird. Diese Anforderung wird als Verbraucheranforderung bezeichnet und dient dazu, externe Einheiten mit Wärme zu versorgen, um beispielsweise das Wasser eines Schwimmbads zu heizen.
Diese Funktion wird mit folgender Konfiguration aktiviert. Mit der Fernbedienung das Menü 2 abrufen, wie in Kapitel 4 beschrieben:
| MENÜ | PROGRAMMZEILE | WERT | BESCHREIBUNG |
| KONFIGURATION | 6030 | Verbr’kreispumpe VK1 Q15 | Befähigung der Pumpe für die externe Verbraucheranforderung 1 (Ausgang Relais QX21) |
| 6046 | Verbr’anforderung VK1 | Kontakt für die externe Anforderung 1 | |
| VERBRAUCHERKREIS 1 | 1859 | Werkeinstellung = 70°C | Vorlauftemperatur Heizung für externe Anforderung 1 |
Falls der Wärmebedarf von einem Analogsignal 0-10 V angezeigt wird, muss der Parameter 6046 auf "Verbr'anforderung VK1 10V" eingestellt werden. Weiters müssen die Signalmerkmale mit folgenden Parametern vorgegeben werden:
| 6049 | Spannung'wert 1 H2 Modul 1 | 6050 | Funktionswert 1 H2 Modul 1 | 6051 | Spannung'wert 2 H2 Modul 1 | 6052 | Funktionswert 2 H2 Modul 1 |
10.4 ANDERE KONFIGURATIONEN
Nachstehend sind weitere Konfigurationen zusammengefasst:
Relais QX21
| Alarmausgang K10 | Alarm (z. B. Mehrfamilienhaus) |
| Zubringerpumpe Q14 Pumpe ein bei jeder Heizanforderung oder externer Anforderung | |
| Zeitprogramm 5 K13 | Kontakt wird durch “Stundenprogramm aux.” gesteuert |
| Kälteanforderung K28 | Kühlanforderung vom Kühlkreis 1 |
| Wassernachfüllung K34 | Ventil automatisches Anfüllen des Heizkessels |
| Gebläseabschaltung K38 Kontrollle des externen Ventilators | |
Fühler BX21
| Pufferspeicherfühler B4 | Boilerfühler Heizung (oben) |
| Pufferspeicherfühler B41 | Boilerfühler Heizung (unten) |
| Pufferspeicherfühler B42 | Dritter Boilerfühler Heizung (in der Mitte des Boilers) |
Eingang H2
| Fehler-/Alarmmeldung | Externes Alarmsignal |
| Kessel-Durchflussschalter | Steuert den Heizkessel-Flusswächter (nur verwenden, falls nicht im Heizkessel vorhanden) |
| Kesselthermostat | Steuert den Heizkessel-Thermostat (nur verwenden, falls nicht im Heizkessel vorhanden) |
| Verbr'anforderung VK1 10V | Externe Anforderung 1 mit Signal 0-10V (*) |
| Druckmessung 10V | Druckmessung mit Signal 0-10V (*) |
| Leistungsvorgabe 10V | Einstellung der Heizkesselleistung in Funktion des Signals 0-10V (*) |
* Um die Funktionen zu verwenden, müssen die Merkmale des Analogsignals mit den folgenden Parametern des Menüs Konfiguration der Fernbedienung eingestellt werden:
| 6049 | Spannung‘wert 1H2 Modul 1 | 6050 | Funktionswert 1 H2Modul 1 | 6051 | Spannung‘wert 2H2 Modul 1 | 6052 | Funktionswert 2 H2Modul 1 |

Die dargestellten Konfiguration gelten auch für andere Relais/Fühler/Eingänge der Karte, z. B. für das Relais QX1 (Zeile 5890) oder die Fühler BX2 (Zeile 5931) und BX3 (Zeile 5932).
- TABELLE BETRIEBSSTÖRUNGEN
| E | Störung Störungsbeschreibung | |
| 10 | Außentemperaturfühler | Heizkreislauf aktiviert, aber keine Steuerung (Thermostat, Raumgerät oder externe Einheit) oder Außentemperaturfühler defekt |
| 84 | B$B, Adressenkonflikt 2 oder mehrere Raumgeräte demselben Heizkreislauf zugeordnet | |
| 98 | Zusätzliches Modul 1 Gerät AVS | 75 nicht erfasst oder nicht erkannt |
| 99 | Zusätzliches Modul 2 Gerät AVS | 75 nicht erfasst oder nicht erkannt |
| 373 | Zusätzliches Modul 3 Gerät AVS | 75 nicht erfasst oder nicht erkannt |
| 30 | Fühler Vorlauf 1 Fühler des Mischkreises 1 nicht gefunden | |
| 32 | Fühler Vorlauf 2 Fühler des Mischkreises 2 nicht gefunden | |
| 260 | Fühler Vorlauf 3 Fühler des Mischkreises 3 nicht gefunden | |
| 335 | BX21 keine Funktion Fühler BX21 nicht konfiguriert | |
| 336 | BX22 keine Funktion Fühler BX22 nicht konfiguriert | |
| 324 | BX gleiche Fühler Zwei oder mehrere Fühler sind für dieselbe Funktion konfiguriert | |
| 52 | Fühler ACS 2 Fühler Solarwarmwasserkreis nicht gefunden | |
| 73 | Fühler Kollektor 1 Fühler Solarkollektor nicht gefunden | |
| 57 | Fühler ACS-Zirkulation | Fühler Warmwasserzirkulation nicht gefunden |
| 243 | Schwimmbadfühler Schwimmbadfühler nicht gefunden | |
| 25 | Fühler Holzheizkessel | Fühler des Biomasse-Heizkessels nicht gefunden |
| 346 | Heizkesselpumpe Q10nicht vorhanden | Pumpe des Biomasse-Heizkessels nicht gefunden |
- TECHNISCHE MERKMALE
| Stromversorgung | Versorgungsspannung | AC 230 V (±10 %) | |||||
| Betriebsfrequenz | 50/60 Hz | ||||||
| Aufnahmeleistung | 4 VA | ||||||
| Versorgungssicherung (Speisung und Ausgänge) max. 10 AT | |||||||
| Verkabelung | Steifer oder biegsamer Draht (geflochten oder mit Stütze) | - | |||||
| Einpolig | 0,5...2,5 mm2 | ||||||
| Zweipolig | 0,5...1,5 mm2 | ||||||
| Funktionsdaten | Softwareklasse | A | |||||
| Betriebsart EN 60 730 | 1b (automatischer Vorgang) | ||||||
| Eingänge | Digitaleingang H2 | - | |||||
| Niedrigstschutzspannung für saubere Kontakte | - | ||||||
| Niedrigspannungskontakt | - | ||||||
| Spannung mit offenem Kontakt | DC 12 V | ||||||
| Strom mit geschlossenem Kontakt | DC 3 mA | ||||||
| Analogeingang H2 | - | ||||||
| Niedrigstschutzspannung | - | ||||||
| Bereich | DC 0..10 V | ||||||
| Innenwiderstand | >100 kΩ | ||||||
| Eingang L | AC 230 V (±10%) | ||||||
| Innenwiderstand | >100 kΩ | ||||||
| Eingang Sensoren BX21, BX22 | NTC 10k | ||||||
| Zulässige Verbindungskabel (Kupfer) | - | ||||||
| Schnitt | mm2 | 0,25 | 0,5 | 0,75 | 1,0 | 1,5 | |
| Max. Länge | m | 20 | 40 | 60 | 80 | 120 | |
| Ausgänge | Ausgangsrelais | - | |||||
| Strombereich | AC 0,02...2 (2) A | ||||||
| Max. Anlaufstrom | 15 A für ≤1 s | ||||||
| Max. Strom (für alle Relais) | AC 6 A | ||||||
| Spannungsbereich | AC 24...230 V (für sauberen Kontakt) | ||||||
| Schnittstelle | BSB | Anschluss mit 2 Kabeln, nicht austauschbar | |||||
| Länge Basiseinheit - Periphergeräte | max. 150 m | ||||||
| Gesamtlänge | max. 300 m (max. Kabelleistung 60nF) | ||||||
| Kabelquerschnitt | 0,5 mm2 | ||||||
| Max. Anzahl von in Kaskade anschließbaren Heizkesseln | 16 | ||||||
