Duo-tec Compact 24 HT GA - Kessel Baxi - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Gerätetyp | Gas-Brennwert-Kombiheizung |
| Marke | Baxi |
| Modell | Duo-tec Compact 24 HT GA |
| Energiequelle | Erdgas (G20) / Flüssiggas umrüstbar |
| Heizleistung (Heizung) | 24 kW |
| Heizleistung (Trinkwasser) | 24 kW |
| Effizienzklasse | Bis zu 94% (Klasse A) |
| Abmessungen (HxBxT) | 700 x 400 x 300 mm |
| Gewicht | 30 kg |
| Stromversorgung | 230 V, 50 Hz |
| Funktionen | Heizung, Warmwasser, Frostschutz, Timer, Wetterregelung vorbereitet |
| Steuerungstyp | Elektronisch mit Digitalanzeige |
| Wartung | Jährliche Wartung empfohlen; Filter reinigen, Druck prüfen |
| Sicherheitsfunktionen | Überhitzungsschutz, Frostschutz, Sicherheitsventil, Flammenüberwachung |
| Ersatzteilverfügbarkeit | Erhältlich bei Baxi oder autorisierten Händlern |
| Garantie | 5 Jahre (typisch, mit Registrierung) |
Häufig gestellte Fragen - Duo-tec Compact 24 HT GA Baxi
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BEDIENUNGSANLEITUNG Duo-tec Compact 24 HT GA Baxi
Gebrauchsanleitung für den Benutzer und Installateur
cs PLYNOVÝ ZÁVĚSNÝ KONDENZAČNÍ KOTEL
BAXI erklärt, dass die vorliegenden Heizkesselmodelle €konform sind und somit den wesentlichen Vorgaben der folgenden Richtlinien entsprechen:
- Gas-Richtlinie 2009/142/EG
- Leistungs-Richtlinie 92/42/EWG
- Richtlinie der elektromagnetischen Kompatibilität 2004/108/EG
- Niederspannungsrichtlinie 2006/95/EG
CE
Die Firma Baxi S.p.A. ist ständig um die Verbesserung ihrer Produkte bemüht. Sie behält sich daher das Recht vor, die in diesen Unterlagen enthaltenen Daten jederzeit und ohne Vorankündigung zu ändern. Diese Unterlagen sind rein informativ und gelten nicht als Vertrag gegenüber Dritten.
INHALT
SYMBOLBESCHREIBUNG 39
WARNHINWEISE....39
ALLGEMEINE HINWEISE 40
HINWEISE ZUR ENERGIEEINSPARUNG 40
1. INBETRIEBNAHME DES HEIZKESSELS 41
1.1 EINSTELLUNG DER VORLAUFTEMPERATUR FÜR HEIZUNG UND TRINKWARMWASSER 41
1.2 BETRIEBSARTEN 41
2. LÄNGERER STILLSTAND DER ANLAGE. FROSTSCHUTZ 42
3. WECHSELN DER GASART....42
4. BETRIEBSSTÖRUNGEN 42
5. INFO-MENÜ HEIZKESSEL 43
6. AUSSCHALTEN DES HEIZKESSELS 43
7. ANFÜLLEN DER ANLAGE 43
8. ORDENTLICHE WARTUNG 43
HINWEISE VOR DER INSTALLATION 44
9. INSTALLATION DES HEIZKESSELS 44
9.1 ABMESSUNGEN DES HEIZKESSELS 44
10. INSTALLATION DER LEITUNGEN 45
10.1 KOAXIALE LEITUNGEN....45
10.2 SEPARATE LEITUNGEN 45
11. ELEKTRISCHER ANSCHLUSS....46
11.1 ANSCHLUSS RAUMTHERMOSTAT 46
11.2 NICHT IM LIEFERUMFANG ENTHALTENE ZUBEHÖRTEILE 46
12. SPEZIALFUNKTIONEN 47
12.1 ERSTES EINSCHALTEN 47
12.2 ENTLÜFTUNGSFUNKTION 47
12.3 KAMINFEGERFUNKTION 47
12.4 KONTROLLE DER VERBRENNUNGSGASE (CO %) 48
ANPASSUNG DER DER VERBRENNUNGSGASE (CO - , %) 48
13. GASVENTIL 48
13.1 WECHSEL DER GASART 48
14. PARAMETEREINSTELLUNG 49
14.1 REGELUNG DER MAXIMALEN HEIZLEISTUNG 50
15. ERMITTLUNG UND LÖSUNG DER SERVICE-STÖRUNGEN 50
16. EINSTELL- UND SICHERHEITSVORRICHTUNGEN ....52
17. FÖRDERMENGE/FÖRDERHÖHE AN DER HEIZPLATTE 52
18. ANORDNUNG DER ELEKTRODEN....52
19. JÄHRLICHE WARTUNG......53
19.1 HYDRAULIKEINHEIT....53
19.2 FILTERREINIGUNG....53
19.3 REINIGUNG DES TRINKWARMWASSERKREISES VON KALKABLAGERUNGEN 53
19.4 AUSBAU DES WASSER-WASSER-AUSTAUSCHERS 54
19.5 AUSTAUSCH DER KOMPONENTEN....54
FUNKTION AUTOMATISCHE EICHUNG 54
20. TECHNISCHE DATEN....55
SYMBOLBESCHREIBUNG

WARNUNG
Risiko einer Beschädigung oder Fehlfunktion des Geräts. Beachten Sie besonders Warnsymbole, die auf mögliche Gefahrensituationen für Personen hinweisen.

VERBRENNUNGSGEFAHR
Abwarten, bis das Gerät abgekühlt ist, bevor auf heiße Teile zugegriffen wird.

GEFAHR – HOCHSPANNUNG
Spannungsführende Teile – Gefahr eines elektrischen Schlags.

FROSTGEFAHR
Mögliche Eisbildung bei besonders niedrigen Temperaturen.

WICHTIGE INFORMATIONEN
Besonders aufmerksam zu lesende Informationen, da sie für den korrekten Betrieb der Heiztherme wichtig sind.

ALLGEMEINES VERBOT
Es ist verboten, die neben dem Symbol angezeigten Dinge zu tun/ zu verwenden.
WARNHINWEISE
GASGERUCH
• Den Heizkessel ausschalten.
- Keine elektrische Vorrichtung betätigen (z. B. Licht einschalten).
- Allfällige freie Flammen löschen und die Fenster öffnen.
- Den zugelassenen Kundendienst verständigen.
VERBRENNUNGSGERUCH
• Den Heizkessel ausschalten.
- Das Lokal durch Öffnen von Fenster und Türen entlüften.
- Den zugelassenen Kundendienst verständigen.
BRENNBARES MATERIAL
Kein leicht entflammbares Material (Lösungsmittel, Papier, usw.) in der Nähe des Heizkessels verwenden bzw. lagern.
WARTUNG UND REINIGUNG DES HEIZKESSELS
Vor jeglichem Eingriff die Stromversorgung zum Heizkessel abtrennen.

Das Gerät ist nicht für die Verwendung durch Personen mit eingeschränkten körperlichen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten oder durch Personen mit mangelnder Erfahrung oder Kenntnis gedacht, es sei denn, sie werden von einer für ihre Sicherheit verantwortlichen Person beaufsichtigt oder haben zuvor eine entsprechende Einweisung erhalten.
ALLGEMEINE HINWEISE
Der Heizkessel heizt das Wasser auf eine Temperatur unterhalb des Siedepunktes bei Luftdruck auf. Er muss an eine Heizungsanlage und an ein Warmwasserverteilernetz angeschlossen werden, die seinen Eigenschaften und seiner Leistung entsprechen. Bevor der Heizkessel von beruflich qualifiziertem Personal (hierzu die nationalen und lokalen Vorschriften beachten!) angeschlossen wird, muss:
- überprüft werden, ob der Heizkessel für den Betrieb mit der zur Verfügung stehenden Gasart vorgesehen ist. Die entsprechenden Angaben finden Sie auf der Verpackung und auf dem Geräteschild.
- kontrolliert werden, ob der Kamin über einen angemessenen Zug verfügt, keine Drosselstellen aufweist und an denselben Rauchfang keine anderen Geräte angeschlossen sind, wenn dieser nicht ausdrücklich gemäß den entsprechenden Vorschriften und den geltenden Bestimmungen für mehrere Anschlüsse vorgesehen ist.
- Beim Anschluss an bereits vorhandene Rauchfänge muss überprüft werden, ob diese vollkommen sauber sind, da Schlacken, die sich während des Betriebs von den Wänden lösen, den Rauchfang verstopfen könnten.
- Um den einwandfreien Betrieb des Geräts zu gewährleisten und den Garantieanspruch zu bewahren, müssen außerdem die nachstehenden Vorsichtsmaßregeln befolgt werden.
1. Trinkwasserkreis
1.1 Falls die Wasserhärte über 20 °F (1 °F = 10 mg Kalziumkarbonat pro Liter Wasser) beträgt, muss ein Polyphosphatdosierer oder ein gleichwertiges System, das den geltenden Bestimmungen entspricht, installiert werden.
1.2 Nach der Installation und vor der Inbetriebnahme des Geräts ist eine gründliche Reinigung der Anlage erforderlich.
1.3 Die für den Trinkwasserkreis verwendeten Werkstoffe müssen der Richtlinie 98/83/EG entsprechen.
2. Heizwasserkreis
2.1 Neue Anlage: Vor der Installation des Kessels muss die Anlage gründlich gereinigt werden, um Rückstände von Gewinden, Schweißnähten und eventuellen Lösungsmitteln zu entfernen. Für die Reinigung sind geeignete, nicht saure und nicht alkalische, im Handel erhältliche Mittel zu verwenden, welche die Metalle, Kunststoff- und Gummiteile nicht angreifen. Zum Schutz der Anlage vor Verkrustungen sind entsprechende Spezialprodukte, wie SENTINEL X100 und FERNOX Schutzmittel für Heizanlagen zu verwenden. Beim Gebrauch dieser Produkte müssen die Gebrauchsanweisungen der Hersteller genau befolgt werden.
2.2 Bestehende Anlage: Vor der Installation des Kessels muss die Anlage vollkommen entleert und mit geeigneten, unter Punkt 2.1. aufgeführten, handelsüblichen Produkten von Schlamm und Verunreinigungen befreit werden. Die für die Reinigung empfohlenen Produkte sind: SENTINEL X300 oder X400 und FERNOX Regenerierer für Heizanlagen. Beim Gebrauch dieser Produkte müssen die Gebrauchsanweisungen der Hersteller genau befolgt werden. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass durch Ablagerungen in der Heizanlage der Betrieb des Kessels beeinträchtigt werden kann (z. B. Überhitzung und lauter Betrieb des Wärmetauschers).
Die erste Inbetriebnahme muss von einem autorisierten Kundendienst durchgeführt werden. Dieser muss Folgendes kontrollieren:
• Die Daten auf dem Schild müssen jenen der Versorgungsnetze entsprechen (Strom, Wasser, Gas).
• Die Installation muss den geltenden Normen entsprechen.
- Der Elektroanschluss muss vorschriftsmäßig an das Stromnetz und die Erdung ausgeführt worden sein.

Die Nichtbeachtung dieser Hinweise bewirkt den Verfall der Gerätegarantie. Die autorisierten Kundendienststellen sind im Beiblatt angeführt. Vor der Inbetriebnahme muss die Schutzfolie vom Heizkessel entfernt werden. Hierzu kein Werkzeug oder Reibemittel verwenden, da sonst die lackierten Teile beschädigt werden könnten.

Verpackungsmaterialien (Plastiktüten, Styropor etc.) stellen eine potentielle Gefahrenquelle dar, halten Sie diese daher außerhalb der Reichweite von Kindern.
HINWEISE ZUR ENERGIEEINSPARUNG
Regelung der Heizung
Die Vorlauftemperatur des Heizkessels je nach Art der Anlage einstellen. Bei Anlagen mit Heizkörpern wird empfohlen, eine Heizwasser-Vorlauftemperatur von maximal zirka 60°C einzustellen. Dieser Wert ist nur dann zu erhöhen, wenn die gewünschte Umgebungstemperatur nicht erreicht werden kann. Bei Anlagen mit Fußbodenheizung darf die vom Anlagenplaner vorgesehene Temperatur nicht überschritten werden. Es empfiehlt sich die Verwendung des Außentemperaturfühlers bzw. der Schalttfafel, um die Vorlauftemperatur in Abhängigkeit von den Witterungsverhältnissen oder der Innenraumtemperatur automatisch anzupassen. Auf diese Art und Weise wird nur soviel Wärme erzeugt wie tatsächlich erforderlich. Die Raumtemperatur so einstellen, dass die Räume nicht überhitzt werden. Jeder Grad höherer Temperatur bedeutet einen um ca. 6% größeren Energieverbrauch. Die Raumtemperatur muss auch je nach Verwendungszweck der Räume gewählt werden. So können z.B. Schlafzimmer oder weniger benutzte Räume mit niedrigeren Temperaturen geheizt werden. Mit der Zeitprogrammierung eine Nachttemperaturabsenkung von ca. 5°C gegenüber den Tageswerten einstellen. Aus Energiespargründen ist eine stärkere Absenkung der Nachttemperatur nicht vorteilhaft. Bei längerer Abwesenheit, z. B. im Urlaub, kann die Temperatureinstellung auf noch niedrigere Werte gesenkt werden. Die Heizkörper nicht abdecken, damit die Luft richtig zirkulieren kann. Zur Raumlüftung die Fenster nicht längere Zeit über geringfügig öffnen, sondern für kurze Zeit komplett offen lassen.
Trinkwarmwasser
Eine gute Energieersparnis wird durch Einstellen der gewünschten Warmwassertemperatur erreicht, ohne es mit Kaltwasser zu mischen. Das Wärmen auf höhere Temperaturen verbraucht mehr Energie und führt zur zusätzlichen Kalkbildung.

BAXI ist einer der führenden europäischen Hersteller von Heizkesseln und Heizsystemen mit hochwertigen technologischen Merkmalen. Die betriebsinternen Systeme von Baxi sind nach CSQ zertifiziert, und zwar das Qualitätsmanagementsystem nach ISO 9001, die Umweltverträglichkeit nach ISO 14001 und das Gesundheits- und Sicherheitssystem nach OHSAS 18001. Dies bezeugt, dass die Unternehmensphilosophie von BAXI S.p.A. auf den Schutz der Umwelt, auf die Verlässlichkeit und Qualität der eigenen Produkte, sowie auf die Gesundheit und Sicherheit der eigenen Mitarbeiter ausgerichtet ist.
Mittels seiner Organisation ist das Unternehmen konstant bemüht, die vorgenannten Aspekte zur Zufriedenheit der eigenen Kunden zu implementieren und zu verbessern.

1. INBETRIEBNAHME DES HEIZKESSELS
Für ein korrektes Einschalten des Heizkessels ist wie folgt vorzugehen:
- Kontrollieren, ob der Anlagendruck den vorgeschriebenen Werten entspricht (Kapitel 6).
- Den Heizkessel an das Stromnetz anschließen.
- Den Gashahn öffnen (gelb, normalerweise unter dem Heizkessel angebracht).
- Den gewünschten Heizmodus einstellen (Kapitel 1.2).
Legende TASTEN
| Temperaturregelung Trinkwarmwasser(Taste + zur Temperaturerhöhung und Taste – zur Temperatursenkung) | |
| Temperaturregelung Heizung(Taste + zur Temperaturerhöhung und Taste – zur Temperatursenkung) | |
| Betriebsinformationen Heizkessel | |
| Betriebsart:Trinkwarmwasser – Trinkwarmwasser & Heizung – nur Heizung | |
| Ausgeschaltet- Reset - Menü verlassen/Funktionen |

Bedeutung der SYMBOLE
![]() | Aus: Heizung und Warmwasser ausgeschaltet(es funktioniert nur der Frostschutz des Heizkessels) | Brenner eingeschaltet | |
![]() | Einschalten des Brenners wegen Störung verhindert Betriebsart Trinkwarmwasser aktiviert | ||
![]() | Wasserdruck Heizkessel/Anlage niedrig Betriebsart Heizung aktiviert | ||
![]() | Kundendienst anfordern Programmierungs-Menü | ||
![]() | Manuell quittierbare Störung (Taste φ/R ) | Informationsmenü Heizkessel | |
![]() | Fehler vorhanden Vorgegebene Maßeinheiten (SI/US) | °C, °F,bar, PSI |
1.1 EINSTELLUNG DER VORLAUFTEMPERATUR FÜR HEIZUNG UND TRINKWARMWASSER
Die Vorlauftemperatur für Heizung und Trinkwarmwasser (bei externem Speicher) wird mit den Tasten 📌- 📌+ und 📌- 📌+ eingestellt. Das Zünden des Brenners wird am Display mit dem Symbol 🔊 angezeigt.
HEIZUNG: Während des Betriebs des Heizkessels für die Heizung blinkt auf dem Display das Symbol III und die Vorlauftemperatur für die Heizung (°C) wird angezeigt.
Bei Anschluss eines Außentemperaturfühlers regeln die Tasten 📄- 📄+ indirekt die Raumtemperatur (Werkseinstellung 20°C - siehe Kapitel 10.2.1).
TRINKWARMWASSER: Wenn der Heizkessel auf die Betriebsart Trinkwarmwasser gestellt ist, blinkt auf dem Display das Symbol und die Temperatur des primären Kreises des Heizkessels (°C) wird angezeigt.
1.2 BETRIEBSARTEN
| ANGEZEIGTES SYMBOL | BETRIEBSART |
| TRINKWARMWASSER | |
| TRINKWARMWASSER & HEIZUNG | |
| NUR HEIZUNG |
Um den Betrieb des Geräts in Trinkwarmwasser - Heizung oder Nur Heizung zu befähigen, die Taste 📂 wiederholt drücken und eine der drei vorhandenen Betriebsarten auswählen.
Zum Deaktivieren der Betriebsarten des Heizkessels bei aktiver Frostschutzfunktion 3 Sekunden lang die Taste odrücken; am Display erscheint nur das Symbol (bei blockiertem Heizkessel blinkt die rückseitige Beleuchtung des Displays).
2. LÄNGERER STILLSTAND DER ANLAGE. FROSTSCHUTZ
Ein Entleeren der gesamten Heizanlage sollte nach Möglichkeit vermieden werden, weil ein Wasserwechsel zu unnötigen und schädlichen Kalkablagerungen im Inneren des Heizkessels und der Heizvorrichtungen führen kann. Falls die Heizanlage im Winter nicht verwendet wird und Frostgefahr besteht, wird empfohlen, dem Wasser in der Anlage geeignete Frostschutzmittel beizugeben (z.B. Propylenglykol mit Substanzen, die vor Ablagerungen und Rost schützen). Die elektronische Steuerung des Heizkessels sieht eine "Frostschutz"-Funktion im Modus Heizung vor, welcher bei Vorlauftemperaturen von weniger als 5°C den Brenner automatisch einschaltet, bis eine Temperatur von 30°C im Vorlauf erreicht wird.

Die Funktion ist betriebstüchtig, wenn der Heizkessel mit Gas und elektrischem Strom versorgt wird, der Anlagendruck dem vorgeschriebenen Wert entspricht und der Heizkessel nicht blockiert ist.
3. WECHSELN DER GASART
Die Heizkessel können mit sowohl mit Erdgas (G20) als auch mit Flüssiggas (G31) betrieben werden. Sollte eine Umstellung auf ein anderes Gas erforderlich sein, so wenden Sie sich bitte an den AUTHORISIERTEN TECHNISCHEN KUNDENDIENST.
4. BETRIEBSSTÖRUNGEN
Auf dem Display sind Störungen durch das Symbol E und durch eine Nummer (Fehlercode) gekennzeichnet. Die komplette Störungsliste ist in der folgenden Tabelle enthalten.
Erscheint das Symbol Ruf dem Display, muss der Benutzer ein RESET durchführen. Zum RESET des Heizkessels die Taste 2 Sekunden lang drücken. Wenn Störungen häufig angezeigt werden, den authorisierten technischen Kundendienst verständigen.

| E | Störungsbeschreibung Eingriff | ||
| 09 | Fehler Anschluss Gasventil Wenden Sie sich an den zugelassenen Kundendienst. | ||
| 10 | Sensor Außentemperaturfühler defekt Wenden Sie sich an den zugelassenen Kundendienst. | ||
| 12 | Fehlendes Umschalten des hydraulischen Differentialdruckwächters | Wenden Sie sich an den zugelassenen Kundendienst. | |
| 13 | Verklebte Kontakte des Differentialdruckwächters | Wenden Sie sich an den zugelassenen Kundendienst. | |
| 15 | Fehler Gasventilsteuerung | Wenden Sie sich an den zugelassenen Kundendienst. | |
| 18 | Automatische Füllung des Hydraulikkreises in Gang | Das Ende des Füllzyklus abwarten | |
| 19 | Störung während der Anlagenfüllung | Drücken Sie mindestens 2 Sekunden lang die Taste R | |
| 20 | NTC-Sensor am Vorlauf defekt | Wenden Sie sich an den zugelassenen Kundendienst. | |
| 28 | NTC-Abgassensor defekt | Wenden Sie sich an den zugelassenen Kundendienst. | |
| 40 | NTC-Sensor Wasserrücklauf defekt | Wenden Sie sich an den zugelassenen Kundendienst. | |
| 50 | NTC-Sensor Trinkwarmwasser defekt (nur bei Modell für Heizung mit externem Warmwasserspeicher) | Wenden Sie sich an den zugelassenen Kundendienst. | |
| 53 | Abgasleitung verstopft | Stromspeisung des Heizkessels ein paar Sekunden abtrennen. Falls die Anomalie anhält, wenden Sie sich an den zugelassenen Kundendienst. | |
| 55 | Elektronikkarte nicht geeicht | Wenden Sie sich an den zugelassenen Kundendienst. | |
| 83...87 | Kommunikationsproblem zwischen Kartenbaugruppe Heizkessel und Steuereinheit. Möglicher Kurzschluss an der Verkabelung. | Wenden Sie sich an den zugelassenen Kundendienst. | |
| 92 | Abgasanomalie während der Kalibrierungsphase (mögliche Abgasrückführung) | Wenden Sie sich an den zugelassenen Kundendienst. | |
| 109 | Luft im Heizkreis (vorübergehende Störung) | Wenden Sie sich an den zugelassenen Kundendienst. | |
| 110 | Sicherheitsthermostat wegen Übertemperatur ausgelöst (wahrscheinlich wegen blockierter Pumpe oder wegen Luft im Heizkreis). | Drücken Sie mindestens 2 Sekunden lang die Taste R | |
| 117 | Druck im Hydraulikkreis zu hoch (>2,7 bar) | Wenden Sie sich an den zugelassenen Kundendienst. | |
| 118 | Druck im Hydraulikkreis zu niedrig | Kontrollieren, ob der Anlagendruck den vorgeschriebenen Werten entspricht. Siehe Abschnitt „Anlagenfüllung“ | |
| 125 | Sicherheitseingriff aufgrund von fehlender Zirkulation (Kontrolle durch einen Temperaturfühler) | Drücken Sie mindestens 2 Sekunden lang die Taste R | |
| 128 | Flammenverlust | Drücken Sie mindestens 2 Sekunden lang die Taste R | |
| 129 | Zündflamme erloschen | Wenden Sie sich an den zugelassenen Kundendienst. | |
| 130 | NTC-Abgassensor wegen Übertemperatur ausgelöst | Drücken Sie mindestens 2 Sekunden lang die Taste R | |
| 133 | Keine Zündung erfolgt (5 Versuche) | Drücken Sie mindestens 2 Sekunden lang die Taste R | |
| 134 | Gasventil blockiert | Drücken Sie mindestens 2 Sekunden lang die Taste R | |
| 135 | Interner Kartenfehler | Drücken Sie mindestens 2 Sekunden lang die Taste R | |
| 154 | Kontrolltest Vor-/Rücklauffühler Wenden Sie sich an den zuge- | assenen Kundendienst. | |
| 160 | Betriebsstörung Ventilator Wenden Sie sich an den zugelassen- | n Kundendienst. | |
| 178 | Eingriff Sicherheitsthermostat wegen Übertemperatur auf Niedrigtemperaturanlage | Wenden Sie sich an den zugelassenen Kundendienst. | |
| 317 | 162 | Falsche Speisefrequenz Wenden Sie sich an den zugelassenen | Kundendienst. |
| 321 | 163 | NTC-Sensor Trinkwarmwasser defekt Wenden Sie sich an den | zugelassenen Kundendienst. |
| 384 | 164 | Flammenfehler (interne Störung) | Drücken Sie mindestens 2 Sekunden lang die Taste R |
| 385 | 165 | Versorgungsspannung zu niedrig | Die Rückstellung erfolgt automatisch bei höheren Spannungen als 175 V. Falls die Anomalie anhält, wenden Sie sich an den zugelassenen Kundendienst. |

Im Störungsfall schaltet sich die Display-Hinterleuchtung ein und zeigt den Fehlercode an. Es kann fünfmal nacheinander versucht werden, den Heizkessel zurückzusetzen, danach blockiert er sich. Vor einem erneuten Reset-Versuch 15 Minuten lang warten.
5. INFO-MENÜ HEIZKESSEL
Mindestens 1 Sekunde lang die Taste 📊drücken, um die in der nachstehenden Tabelle angeführten Informationen anzuzeigen. Das Menü durch Druck auf die Taste 📊verlassen.
| j | BESCHREIBUNG BESCHREIBUNG | j | |
| 00 | Interner Fehlercode Sekundärkreis | 06 | Heizwasserrücklauftemperatur (°C) |
| 01 | Heizwasservorlauftemperatur (°C) | 07 | Temperatur Rauchgasfühler (°C) |
| 02 | Außentemperatur (°C) | 08 | Temperatur des primären Wärmetauschers (°C) |
| 03 | Trinkwarmwassertemperatur des externen Speichers (Heizkessel nur mit Heizung) | 09 - 13 | Herstellerinformationen |
| 04 | Trinkwarmwassertemperatur (Heizkessel mit Plattenwärmetauscher) | 14 | Kommunikations-Identifikation Open Therm |
| 05 | Wasserdruck Heizanlage (bar) | 15 - 18 | Herstellerinformationen |
6. AUSSCHALTEN DES HEIZKESSELS
Um den Heizkessel auszuschalten, muss die Stromversorgung des Geräts mit dem zweipoligen Schalter unterbrochen werden. In der Betriebsart "Schutzbetrieb" bleibt der Heizkessel ausgeschaltet. Die Stromkreise stehen weiterhin unter Spannung und die Frostschutzfunktion ist aktiv.
7. ANFÜLLEN DER ANLAGE
In regelmäßigen Zeitabständen kontrollieren, dass der auf dem Druckmesser "B", bei kalter Anlage, angezeigte Druck, zwischen 1 und 1,5 bar liegt. Bei zu niedrigem Druck, den Hahn "A" zur Druckerhöhung betätigen (siehe seitliches Bild).

Beim Füllen der Heizanlage ist besondere Vorsicht geboten. Die Thermostatventile öffnen, wenn die Anlage damit ausgestattet ist, das Wasser langsam einfließen lassen, um den Lufteinschluss im Primärkreislauf zu
verhindern, bis der erforderliche Betriebsdruck erreicht ist. Schließlich die Strahlkörper der Anlage entlüften. BAXI übernimmt keinerlei Verantwortung für Schäden, die durch den Einschluss von Luftblasen im Primärtauscher wegen falscher oder unzureichender Einhaltung der obigen Angaben verursacht werden.

Der Heizkessel ist mit einem hydraulischen Druckschalter ausgestattet, welcher den Betrieb bei Fehlen von Wasser unterbricht.

Bei häufigen Druckverlusten wenden Sie sich bitte an den AUTORISIERTEN KUNDENDIENST.

8. ORDENTLICHE WARTUNG
Um die einwandfreie Funktionstüchtigkeit und Sicherheit des Heizkessels zu gewährleisten, lassen Sie diesen am Ende jeder Heizperiode vom autorisierten Kundendienst überprüfen.
Eine sorgfältige Wartung gewährleistet immer Einsparungen beim Betrieb der Anlage.
HINWEISE VOR DER INSTALLATION
Die nachfolgenden Hinweise und technischen Anleitungen sind für die Installateure bestimmt, um den Heizkessel einwandfrei zu installieren. Die Anleitungen zum Einschalten und Benützen des Heizkessels befinden sich in dem für den Benutzer bestimmten Teil.
Außerdem muss der Installationstechniker für die Installation von Heizanlagen gemäß den geltenden Gesetzesbestimmungen befähigt sein.
Es ist außerdem auf Folgendes zu achten:
- Der Heizkessel kann mit jeder Art von Heizplatten, Heizkörpern und Wärmekonvektoren mit einem oder zwei Rohranschlüssen verwendet werden. Die Abschnitte des Kreises werden in jedem Fall nach den normalen Methoden berechnet, wobei die auf dem Datenschild und im Abschnitt 16 angegebenen Durchflussmengen und Förderhöhen berücksichtigt werden.
- Verpackungsmaterialien (Plastiktüten, Styropor etc.) stellen eine potentielle Gefahrenquelle dar, halten Sie diese daher außerhalb der Reichweite von Kindern.
• Die erste Inbetriebnahme muss von einem autorisierten Kundendienst durchgeführt werden. Entsprechende Adressen siehe Beiblatt.
Die Nichtbeachtung dieser Punkte führt zum Verfall der Garantie.
HINWEISE ZU EINER ZUSÄTZLICHEN PUMPE
Bei Verwenden einer zusätzlichen Pumpe für die Heizanlage, muss diese auf dem Rücklaufkreis des Heizkessels positioniert werden. Dadurch wird der korrekte Betrieb des im Heizkessel vorhandenen Wasserdruckwächters gewährleistet.
HINWEISE ZU SOLARANLAGEN
Bei Anschluss eines Heizkessels ohne Sieder (gemischter Betrieb) an eine Sonnenenergieanlage, darf die Höchsttemperatur des Trinkwassers am Wasseranschluss in den Heizkessel nicht höher als 60°C sein.

Verpackungsmaterialien (Plastiktüten, Styropor etc.) stellen eine potentielle Gefahrenquelle dar, halten Sie diese daher außerhalb der Reichweite von Kindern.
9. INSTALLATION DES HEIZKESSELS
Die Abbildung der Schablone ist am Ende des Handbuchs vorhanden. Siehe Anhang „SECTION“ C.
Nachdem die genaue Position des Heizkessels festgelegt wurde, muss die Schablone an der Wand befestigt werden. Die Installation der Anlage ausgehend von der Position der Wasser- und Gasanschlüsse im unteren Querträger der Schablone ausführen. Versichern Sie sich, dass die Rückseite des Heizkessels möglichst parallel zur Mauer steht (andernfalls Unterlagen auf der Unterseite verwenden). Es ist ratsam, auf dem Heizkreis zwei Sperrventile (Vorlauf und Rücklauf) G3/4 (auf Anfrage lieferbar) zu installieren, die größere Wartungs- und Reparatureingriffe möglich machen, ohne die gesamte Heizanlage entleeren zu müssen. Bei bereits vorhandenen Anlagen bzw. beim Austausch derselben wird empfohlen, zusätzlich am Rücklauf des Heizkessels im unteren Bereich ein Dekantierungsgefäß anzubringen, das die nach der Reinigung noch vorhandenen Ablagerungen und Schlacken auffängt, die mit der Zeit in den Umlauf gelangen können. Nachdem der Kessel an der Wand befestigt wurde, muss der Anschluss an die als Zubehör gelieferten Saug- und Ablaufleitungen vorgenommen werden, wie in den nachfolgenden Kapiteln beschrieben. Den Siphon an einen Gully anschließen, der ein gleichmäßigem Gefälle gewährleistet. Waagrechte Streckenverläufe sind zu vermeiden.

Die Hydraulikanschlüsse des Heizkessels vorsichtig anziehen (max. Anzugsmoment: 30 Nm).
9.1 ABMESSUNGEN DES HEIZKESSELS
Die Abmessungen des Heizkessels und die Einbaumaße der Wasseranschlüsse sind am Ende des Handbuchs im Anhang „SECTION“ C angegeben.
| A | Kondenswasserauslass D GAS-Einlass | ||
| B | Vorlauf Heizwasser | E | Einlass Sanitär-Kaltwasser / Füllung der Anlage |
| C | Vorlauf Sanitär-Warmwasser (G1/2") / Boiler (G3/4") | F | Rücklauf Heizwasser |
10. INSTALLATION DER LEITUNGEN
Die Installation des Heizkessels kann dank des mitgelieferten Zubehörs, das nachstehend beschrieben wird, mühelos ausgeführt werden. Der Heizkessel ist ursprünglich für den Anschluss an eine Ablass-Ansaugleitung vorgesehen, die koaxial, vertikal oder horizontal sein kann. Der Heizkessel kann auch mit separaten Leitungen verwendet werden. Hierzu muss das Trennungszubehörteil verwendet werden.
HINWEISE
C13, C33 Die Rohrenden für den getrennten Auslass müssen innerhalb eines Quadrats von 50 cm Länge vorgesehen werden. Detaillierte Anleitungen werden gemeinsam mit den einzelnen Teilen geliefert.
C53 Die Rohrenden zum Ansaugen der Verbrennungsluft und Ausscheiden der Verbrennungsstoffe dürfen nicht auf gegenüberliegenden Wänden des Gebäudes vorgesehen werden.
C63 Der maximale Druckverlust auf den Leitungen darf 100 Pa nicht überschreiten. Die Leitungen müssen für ihren Gebrauch konform/zertifiziert sein und einer Temperatur von über 100° C standhalten. Das Kaminterminal muss der Norm EN 1856-1 entsprechen.
C43, C83 Der Kamin oder Rauchabzug müssen für den vorgesehenen Zweck geeignet sein.


Für eine einwandfreie Installation ist es ratsam, die vom Hersteller gelieferten Zubehörteile zu verwenden.

Um eine höhere Betriebssicherheit zu gewährleisten, müssen die Abgasleitungen mit geeigneten Befestigungsbügeln an der Wand befestigt werden. Die Bügel müssen in einem Abstand von jeweils einem Meter zueinander übereinstimmend mit den Fugen positioniert werden.

EINIGE INSTALLATIONSBEISPIELE DER ABFLUSSLEITUNGEN MIT DEN ZULÄSSIGEN LÄNGEN SIND AM ENDE DES HANDBUCHS, IM ANHANG „SECTION“ D BESCHRIEBEN.
10.1 KOAXIALE LEITUNGEN
Dieser Leitungstyp gestattet den Auslass der Abgase und die Ansaugung der Verbrennungsluft sowohl an der Außenseite des Gebäudes als auch durch Schornsteine vom Typ LAS. Das 90°-Kniestück ermöglicht, dank seiner 360°-Drehung, den Anschluss des Heizkessels in jeder beliebigen Richtung an die Abgas- und Verbrennungsluftleitungen. Das Kniestück kann auch als zusätzliche Krümmung, in Verbindung mit der koaxialen Leitung oder dem 45°-Kniestück, verwendet werden.
Bei einem Auslass nach außen muss die Abgas- und Verbrennungsluftleitung mindestens 18 mm aus der Wand herausragen, um die Positionierung der Aluminiumrosette und ihre Versiegelung zu gestatten und somit Wasserinfiltrationen zu verhindern.

- Der Einbau eines 90°-Kniestücks reduziert die Gesamtlänge der Leitung um 1 Meter.
- Der Einbau eines 45°-Kniestücks reduziert die Gesamtlänge der Leitung um 0,5 Meter.
- Das erste 90° -Kniestück wirkt sich nicht auf die maximal mögliche Länge aus.
Die Saugleitungen mit zwei verzinkten Schrauben mit ∅ 4,2 mm und einer Höchstlänge von 19 mm fixieren.

Vor dem Festschrauben muss sichergestellt werden, dass die Leitung mindestens 45 mm in das Innere der Dichtung hineingeschoben wurde (ab deren Anfang - siehe Abbildungen am Ende des Handbuchs im Anhang „SECTION“ D).

Das Mindestgefälle der Abflussleitung zum Heizkessel hin muss mindestens 1 cm pro 1 Meter Länge betragen.
10.2 SEPARATE LEITUNGEN
Für besondere Installationen der Auslass-/Ansaugleitungen kann das als Zubehör verfügbare Einzeltrennungselement (C) verwendet werden. Mit diesem Zubehör können die Abgas- und Verbrennungsluftleitungen, dank seiner 360°-Drehung, in jede beliebige Richtung orientiert werden. Dieser Leitungstyp gestattet den Auslass der Abgase sowohl an der Außenseite des Gebäudes als auch durch Einzelschornsteine. Die Ansaugung der Verbrennungsluft kann auch in anderen Bereichen als je- nem des Auslasses erfolgen. Der Trennungssatz wird am Kopf (100/60 mm) des Heizkessels befestigt und ermöglicht es der Verbrennungsluft und den Abgasen, über zwei separate Kanäle (80 mm) ein- bzw. abzufließen. Weitere Informationen sind in den Montageanleitungen des Zubehörteiles selbst enthalten.
Das 90°-Kniestück ermöglicht den Anschluss des Heizkessels in jeder beliebigen Richtung an die Abgas- und Verbrennungsluftleitungen. Das Kniestück kann auch als zusätzliche Krümmung, in Verbindung mit der Leitung oder dem 45°-Kniestück, verwendet werden.

- Der Einbau eines 90°-Kniestücks reduziert die Gesamtlänge der Leitung um 0,5 Meter.
- Der Einbau eines 45°-Kniestücks reduziert die Gesamtlänge der Leitung um 0,25 Meter.
- Das erste 90° -Kniestück wirkt sich nicht auf die maximal mögliche Länge aus.
11. ELEKTRISCHERANSCHLUSS
Die elektrische Sicherheit des Geräts ist nur dann gegeben, wenn es korrekt an eine Erdungsanlage angeschlossen ist, die nach den gültigen Sicherheitsvorschriften ausgeführt ist. Der Heizkessel muss mit dem mitgelieferten dreiadrigen Kabel an ein einphasiges 230V-Netz mit Erdung angeschlossen werden, wobei die Polarität Hauptleiter - Nullleiter beachtet werden muss.
Der Anschluss muss mit einem zweipoligen Schalter mit mindestens 3 mm Öffnung der Kontaktstücke ausgeführt werden.
Bei Ersatz des Versorgungskabels muss ein harmonisiertes Kabel "HAR H05 VV-F" 3x0,75 mm² mit max. 8 mm Durchmesser verwendet werden. Für den Zugriff zu den Klemmenleisten die vordere Verkleidung des Heizkessels (mit zwei Schrauben an der Unterseite befestigt) abnehmen, das Bedienfeld nach unten schwenken und nach Abnahme der Schutzabdeckung auf die Klemmenleisten, die für den elektrischen Anschluss bestimmt sind, zugreifen. Die flinken 2 A-Sicherungen sind in der Klemmenleiste integriert (für die Kontrolle und/oder das Auswechseln den schwarzen Sicherungshalter herausnehmen).
SIEHE ELEKTRISCHEN SCHALTPLAN AM ENDE DES HANDBUCHS IM ANHANG „SECTION“ B

Prüfen, ob der Nennwert der Stromaufnahme der mit dem Gerät verbundenen zusätzlichen Ausrüstungen insgesamt nicht mehr als 2A beträgt. Bei einem höheren Wert muss ein Relais zwischen die Zusatzausrüstungen und die elektronische Kartenbau-gruppe geschaltet werden.
KLEMMENLEISTE M1
(L) = Hauptleiter (braun)
= Erdung (gelb-grün).
(1) (2) = Kontakt für Raumthermostat.

Die Brücke auf den Klemmen 1-2 der Klemmleiste M1 des Heizkessels muss nur dann wieder hergestellt werden, wenn kein Raumthermostat verwendet wird oder wenn eine die als Zubehör gelieferte wandseitige Fernbedienung installiert wird.
KLEMMENLEISTE M2
Klemmen 1 - 2: Anschluss (Niederspannung) der als Zubehör gelieferten Fernbedienung.

Klemmen 4 - 5 (beide Drähte): Anschluss Außentemperaturfühler (als Zubehör geliefert)
Klemmen 3-6-7-8: nicht verwendet.
Klemmen 9-10: Anschluss des Fühlers des Warmwasserspeichers.

Bei Anschluss der Anlage an eine Bodenheizung muss der Installateur ein Termostat für den Überhitzungsschutz der Anlage einsetzen.

Für den Durchgang der Anschlusskabel der Klemmenleisten die "Kabeldurchgangs/-befestigungslöcher" am Boden des Heizkessels verwenden.
11.1 ANSCHLUSS RAUMTHERMOSTAT

Die Anschlüsse der Klemmenleiste M1 stehen unter Hochspannung (230 V). Vor dem Anschluss sicherstellen, dass das Gerät nicht mit Strom versorgt wird. Die Polung bei der Stromversorung beachten L (LEITUNG) - N (NULLLEITER).
Für den Anschluss des Raumthermostats an den Heizkessel, wie folgt vorgehen:
- Vor jeglichem Eingriff die Stromversorgung zum Heizkessel abtrennen.
- Auf die Klemmleiste M1 zugreifen.
• Die Brücke der Kontaktenden 1-2 entfernen und die Kabel des Raumthermostats anschließen. - Den Heizkessel elektrisch anschließen und kontrollieren, ob der Raumthermostat korrekt funktioniert.
11.2 NICHT IM LIEFERUMFANG ENTHALTENE ZUBEHÖRTEILE
11.2.1 ANSCHLUSS DES AUSSENTEMPERA-TURFÜHLERS
Für den Anschluss dieses Zubehörs wird auf die seitliche Abbildung verwiesen (Klemmen 4-5) sowie auf die mit dem Fühler gelieferten Anleitungen.
EINGABE DER KENNLINIE "Kt"
Wenn der Außentemperaturfühler an den Heizkessel angeschlossen ist, regelt die Elektronikkarte die Vorlauftemperatur in Funktion des vorgegebenen Kt -Koeffizienten. Die gewünschte Kurve durch Drücken der Tasten 📄- 📄+ auswählen; hierzu die Angaben der Grafik im Anhang „SECTION“ E beachten und die geeignetste Kurve wählen (von 00 bis 90).
ZEICHENERKLÄRUNG DER GRAFIK - „SECTION“ E

| Vorlauftemperatur | Außentemperatur |
11.2.2 EXTERNER SPEICHER
Die elektrische Ausrüstung des Heizkessels ist für den Anschluss eines externen Warmwasserspeichers ausgelegt. Der hydraulische Anschluss des externen Warmwasserspeichers ist in der Abbildung im Anhang „SECTION“ F schematisch dargestellt. Den NTC-Fühler für den Trinkwasservorrang an die Klemmen 9-10 der Klemmenleiste M2 anschließen. Das Fühlerelement des NTC-Fühlers muss in die dafür vorgesehene Tauchhülse am Boiler selbst eingeführt werden. Kontrollieren, ob die Austauschleistung des Wärmetauschers des Speichers der Heizkesselleistung entspricht. Die Regulierung der Trinkwarmwassertemperatur (+35°C...+60°C) erfolgt mit den Tasten
WICHTIG: Den Parameter P03 = 05 gemäß Kapitel 14 vorgeben.
11.2.3 AMSCHLUSS AN EINE ZONENGEREGELTE ANLAGE
Zur Verwendung dieser Funktion muss die als Zubehör gelieferte, programmierbare Elektronikrelaiskarte installiert werden.
ZEICHENERKLÄRUNG DER ELEKTRISCHEN ANSCHLÜSSE (siehe Schema im Anhang „SECTION“ G am Ende des Handbuchs).
Z Zone (1..n) EV Zonen-Elektroventil
R Relais RT Raumthermostat
Der Heizkessel kann eine Heizanlage mit mehreren Zonen steuern. Das Raumgerät (wandseitig installiert) kann zur Kontrolle eines Bereichs verwendet werden, während für die Kontrolle der anderen Zonen normale Raumthermostaten verwendet werden können.
ANSCHLUSS DER ANLAGE
- Das Ventil/die Pumpe der Zone 1 an die Klemmen 1 - 3 der Klemmleiste der Relaiskarte im Inneren des Schaltkastens des Heizkessels anschließen.
- Den Kontakt des Raumthermostats der anderen Zonen an die Klemmen 1-2 der Klemmleiste M1 anschließen (Kapitel AN-SCHLUSS DES RAUMTHERMOSTATS).
Kontrollieren, dass der Parameter P04=02 (Kapitel PARAMETEREINSTELLUNG).
12.SPEZIALFUNKTIONEN
12.1 ERSTES EINSCHALTEN

Beim ersten Einschalten kann es vorkommen, dass in der Gasleitung noch Luft vorhanden ist, der Brenner daher nicht anspringt und der Heizkessel blockiert ist. In diesem Fall wird empfohlen, den Einschaltvorgang so lange zu wiederholen, bis das Gas den Brenner erreicht. Zum Wiederaufnehmen des Heizkesselbetriebs die Taste ☐IR mindestens 2 Sekunden lang drücken.

Die ersten Einschaltvorgänge, gleich nach der Installation, können unter Umständen nicht optimal ablaufen, weil das System eine bestimmte Zeit zur Anpassung benötigt.
12.2 ENTLÜFTUNGSFUNKTION
Mit dieser Funktion kann bei der Installation des Heizkessels oder nach Instandhaltungsarbeiten, die das Ablassen des Wassers aus dem Primärkreislauf erforderten, der Heizkreislauf leichter entlüftet werden.
Zum Aktivieren der Entgasungsfunktion der Anlage gleichzeitig die Tasten 6 Sekunden lang drücken. Bei aktiver Funktion erscheint auf dem Display einige Sekunden lang die Meldung On, danach folgt die Programmzeile 312.
Die Elektronikkarte steuert das Ein- und Ausschalten der Pumpe für eine Dauer von 10 Minuten. Die Funktion wird automatisch am Ende dieses Zyklus wieder ausgeschaltet. Um diese Funktion manuell zu verlassen, die oben genannten Tasten nochmals 6 Sekunden lang gleichzeitig drücken.
12.3 KAMINFEGERFUNKTION
Beim Aktivieren dieser Funktion erreicht der Heizkessel die höchste Heizleistung. Nach der Aktivierung kann der Leistungsprozentsatz des Heizkessels zwischen dem Mindest- und Höchstwert im Trinkwarmwasserbetrieb geregelt werden. Hierzu wie folgt vorgehen:
- Die Tasten 📂 und Ⓕ/R gleichzeitig mindestens 6 Sekunden lang drücken. Bei aktiver Funktion erscheint auf dem Display einige Sekunden lang die Meldung "On", danach folgt die Programmzeile "303" abwechselnd mit der Angabe des Werts der Heizkesselleistung in %.
- Mit den Tasten 📌- 📌+ die Leistung nach und nach regeln (Sensibilität 1%).
- Zum Verlassen die im ersten Punkt angegebenen Tasten nochmals mindestens 6 Sekunden lang drücken.

Beim Drücken der Taste denn der Istwert der Vorlauftemperatur 15 Sekunden lang angezeigt werden.
12.4 KONTROLLE DER VERBRENNUNGSGASE (CO 2 %)
Für den korrekten Betrieb des Heizkessels muss der CO2-O2 -Gehalt in den Abgasen den in der folgenden Tabelle angegebenen Grenzwerten entsprechen. Wenn der erhobene CO2-O2 -Wert davon abweicht, muss die Integrität und der Abstand der Elektroden geprüft werden. Bei Bedarf die Elektroden austauschén und korrekt positionieren. Falls das Problem dadurch nicht gelöst wird, kann die nachfolgend beschriebene Funktion verwendet werden.
| G20 G31 | |||||
| CO2 % | O2 % | CO2 % | O2 % | ||
| Höchste Heizleistung | Nennwert 8,7 5,4 10,0 6,0 | ||||
| Zulässiger Wert | 8,2 - 9,3 | 6,3 - 4,3 | 9,5 - 10,5 | 6,8 - 5,2 | |
| Einschaltleitung | Nennwert 8,7 5,4 10,8 4,8 | ||||
| Zulässiger Wert | 8,2 - 9,3 | 6,3 - 4,3 | 10,3 - 11,3 | 5,5 - 4,1 | |
| Mindestleistung | Nennwert 8,8 5,2 10,0 6,0 | ||||
| Zulässiger Wert | 8,2 - 9,3 | 6,3 - 4,3 | 9,5 - 10,5 | 6,8 - 5,2 | |

Die Messung der Verbrennungsgase muss mit einem regulär geeichten Messgerät vorgenommen werden.

Während des normalen Betriebs für der Heizkessel automatische Kontrollen der Verbrennungsgase durch. Hierbei können über kurze Zeitabschnitte CO 2 -Werte auch über 1000 ppm ermittelt werden.
ANPASSUNG DER DER VERBRENNUNGSGASE (CO 2 %)
Diese Funktion dient dazu, eine teilweise Regelung des CO 2 %-Wertes zu erzielen. Hierzu wie folgt vorgehen:
- Die Tasten ☐+ und ☑P gleichzeitig mindestens 6 Sekunden lang drücken. Bei aktiver Funktion erscheint auf dem Display einige Sekunden lang die Meldung "On", danach folgt die Programmzeile "304" abwechselnd mit dem % -Wert der Heizkesselleistung.
- Nach dem Einschalten des Brenners erbringt der Heizkessel die maximale Trinkwarmwasserleistung (100). Sobald auf dem Display "100" angezeigt wird, kann eine teilweise Änderung des CO 2 %-Wertes vorgenommen werden.
• Die Taste 📄 drücken. Auf dem Display erscheint "00" und abwechselnd der Code der Funktion "304" (das Symbol ⚠ blinkt). - Mit den Tasten — — — — den CO 2 -Wert (von -3 bis +3) vermindern oder erhöhen.
- Die Taste IIP drücken, um den neuen Wert zu speichern und zur Anzeige des Leistungswertes "100" zurückzukehren (der Heizkessel funktioniert mit maximaler Leistung im Trinkwarmwasserbetrieb).
Mit diesem Vorgehen kann auch der CO₂-Wert der Einschaltleitung und der Mindestleistung mit den Tasten gemäß Punkt 5 des eben beschriebenen Vorgangs geregelt werden.
- Nach Speichern des neuen Wertes (Punkt 5 des Vorgehens), die Taste ☐- drücken. Damit kehrt der Heizkessel zur Einschalttleistung zurück. Abwarten, bis der CO₂
- -Wert stabil ist; sodann die Einstellung gemäß Punkt 4 des Vorgehens (der Leistungswert ist eine Nummer zwischen <> 100 und <> 0) vornehmen und speichern (Punkt 5).
- Erneut die Taste 📋 drücken, um den Heizkessel auf Mindestleistung einzustellen. Abwarten, bis der CO₂-Wert stabil ist. Sodann die Regelung gemäß Punkt 4 des Vorgehens vornehmen (Leistungswert = 00).
- Um die Funktion zu verlassen, drückt man mindestens 6 Sekunden lang die Tasten wie in Punkt 1 beschrieben.
13. GASVENTIL
Am vorliegenden Gerät ist keine mechanische Einstellung des Ventils erforderlich. Das System passt sich automatisch an.
Zeichenerklärung Gasventil
Pi
Druckanschluss der Gasversorgung

13.1 WECHSEL DER GASART
Die Umstellung des Heizkessels von ERDGAS auf FLÜSSIGGAS oder umgekehrt ist ausschließlich dem autorisierten Kundendienst vorbehalten. Zum Einstellen muss der Parameter P02 so geregelt werden, wie im Kapitel PARAMETEREINSTELLUNG beschrieben. Schließlich muss die Verbrennung geprüft werden, wie im Kapitel SONDERFUNKTIONEN - PRÜFUNG DER VERBRENNUNG beschrieben.

Am Ende der Umrüstung auf eine andere Gasart muss auf dem Typenschild angegeben werden, welche Gasart verwendet wird.
14. PARAMETEREINSTELLUNG
Zum Programmieren der Parameter der elektronischen Kartenbaugruppe des Heizkessels ist folgendermaßen vorzugehen:
- Die Tasten ☐ gleichzeitig drücken und 6 Sekunden lang gedrückt halten, bis auf dem Display die Programmzeile "P01" abwechselnd mit dem eingegebenen Wert angezeigt wird.
• Die Parameterliste mit den Tasten durchrollen. - Die Taste iip drücken, der Wert des gewählten Parameters beginnt zu blinken. Nun die Tasten m-r bestätigen, um den Wert zu ändern.
- Den eingegebenen Wert mit der Taste bestätigen oder aber zum Verlassen ohne Speichern die Taste drücken.

Weitere Informationen zu den in der folgenden Tabelle aufgelisteten Parametern werden mit dem jeweiligen Zubehör geliefert.
| BESCHREIBUNG DER PARAMETER | WERKSEINSTELLUNGEN | ||||
| 1.24 20 | 24 28 | ||||
| P01 ---- | 00 | ||||
| P02 | Verwendete Gasart00 = ERDGAS- 01 = FLÜSSIGGAS | 00 | |||
| P03 | Hydrauliksystem00 = Heizkessel ohne Sieder05 = Heizkessel mit externem Warmwasserspeicher08 = Heizkessel nur Heizung | 08 | 00 | 00 | 00 |
| P04 | Einstellen des programmierbaren Relais 1 (Siehe SERVICE-Anleitungen)00 = keine Funktion zugeordnet01 = Relaiskontakt geschlossen bei Anforderung durch Raumthermostat (230V)02 = Relaiskontakt geschlossen bei Anforderung durch Fernsteuerung (Niederspannung)03 = Kontakt Anlagenfüllung04 = Kontakt Anzeige Betriebsstörung des Heizkessels05 = Kontakt Ventilator (kitchen fan)06-07 = nicht verwendet08 = Kontakt mit Zeitgeber zur Aktivierung der externen Warmwasserpumpe09 = Kontakt mit Zeitgeber zur Aktivierung der externen Warmwasserumwälzpumpe durch die Warmwasserprogrammierung mittels Fernsteuerung10 = Relaiskontakt geschlossen bei aktiver Trinkwarmwasseranforderung11 - 12 - 13 = nicht verwendet | 02 | |||
| P05 | Einstellen des programmierbaren Relais 2 (Siehe SERVICE-Anleitungen)Gleiche Einstellungen wie Relais 1 - P04 | 04 | |||
| P06 | Konfiguration Eingang des externen Fühlers (Siehe SERVICE-Anleitungen) | 00 | |||
| P07..P09 | Herstellerinformationen | -- | |||
| P10 Installationsarten der Fernbedienung | 00 | ||||
| P11..P12 | Herstellerinformationen | -- | |||
| P13 | Max. Heizleistung (0-100%) | 100 | 80 | 80 | 86 |
| P14 | Max Trinkwarmwasserleistung (0-100%) | 100 | 80 | 100 | 100 |
| P15 Mindest-Heizleistung (0-100%) | 00 | ||||
| P16 | Vorgabe des max. Heiz-Setpoints (°C)00 = 85°C - 01 = 45°C | 00 | |||
| P17 | Pumpennachlaufzeit beim Heizen (01-240 Minuten) | 03 | |||
| P18 | Wartezeit Heizung vor dem nächsten Einschalten (00-10 Minuten) - 00=10 Sekunden | 03 | |||
| P19 Herstellerinformationen | 07 | ||||
| P20 | Pumpennachlaufzeit Trinkwarmwasserbetrieb (Sekunden) | 30 | |||
| P21 | Legionellenfunktion00 = Aus- 01 = Ein | 00 | |||
| P22 Herstellerinformationen | 00 | ||||
| P23 | Max. Setpointtemperatur Trinkwarmwasser (ACS) | 60 | |||
| P24 Herstellerinformationen | 35 | ||||
| P25 Schutzvorrichtung bei Fehlen von Wasser | 00 | ||||
| P26..P31 | Herstellerinformationen | -- | |||
| P32..P41 | Diagnostik (Siehe SERVICE-Anleitungen) | -- | |||
14.1 REGELUNG DER MAXIMALEN HEIZLEISTUNG
Die max. Heizleistung des Heizkessels kann in Funktion der Erfordernisse der versorgten Heizanlage verringert werden. Es folgt eine Tabelle mit den Werten des Parameters P13 entsprechend der gewünschten maximalen Heizleistung für jedes Heizkesselmodell.
Zum Ändern des Werts des Parameters P13 ist so vorzugehen, wie im Kapitel PARAMETEREINGABE beschrieben.
Heizkesselmodell - PARAMETER P13 (%) / Heizleistung (kW)
| kW 1.24 20 - 24 28 | |||
| 3,5 0 0 - | |||
| 4 17 16 | 0 | ||
| 5 21 20 18 | |||
| 6 25 24 22 | |||
| 7 29 28 25 | |||
| 8 33 32 29 | |||
| 9 38 36 32 | |||
| 10 | 42 40 36 | ||
| 12 | 50 48 43 | ||
| 14 | 58 56 50 | ||
| 16 | 67 64 57 | ||
| 18 | 75 72 65 | ||
| 20 | 83 80 72 | ||
| 22 | 92 | 79 | |
| 24 | 100 | 86 | |
15.ERMITTLUNG UND LÖSUNG DER SERVICE-STÖRUNGEN
Auf dem Display sind Störungen durch das Symbol E und durch eine Nummer (Fehlercode) gekennzeichnet. Die komplette Störungsliste ist in der folgenden Tabelle enthalten.
Erscheint das Symbol R auf dem Display, muss der Benutzer ein RESET durchführen.
Zum RESET des Heizkessels die Taste 2 Sekunden lang drücken. Wenn Störungen häufig angezeigt werden, den authorisierten technischen Kundendienst verständigen.
| Störungsbeschreibung | Service-Eingriff | ||
| 09 | Fehler Anschluss Gasventil | Die Anschlüsse des Gasventils an die Elektronikkarte überprüfen. | |
| 10 | Sensor Außentemperaturfühler defekt | Den Sensor (*) kontrollieren. | |
| 12 | Fehlendes Umschalten des hydraulischen Differentialdruckwächters | Den korrekten Betrieb des Druckwächters und die Verkabelung kontrollieren. | |
| 13 | Verklebte Kontakte des Differentialdruckwächters | Siehe die in E12 angegebenen Eingriffe. | |
| 15 | Fehler Gasventilsteuerung | Die Anschlüsse des Gasventils an die Elektronikkarte überprüfen. Falls erforderlich, die Elektronikkarte austauschen. | |
| 18 | Automatische Füllung des Hydraulikkreises in Gang | Das Ende des Füllzyklus abwarten. | |
| 19 | Störung während der Anlagenfüllung | Das Füllventil kontrollieren. | |
| 20 | NTC-Sensor am Vorlauf defekt | Den Sensor (**) kontrollieren. Die Kontinuität der Fühlerverkabelung kontrollieren. Prüfen, dass die Verkabelung nicht kurzgeschlossen ist. | |
| 28 | NTC-Abgassensor defekt | Den Abgasfühler NTC (***) kontrollieren. Die Kontinuität der Fühlerverkabelung kontrollieren. Prüfen, dass die Verkabelung nicht kurzgeschlossen ist. | |
| 40 | NTC-Sensor Wasserrücklauf defekt | Siehe die in E20 angegebenen Eingriffe. | |
| 50 | NTC-Sensor Trinkwarmwasser defekt (nur bei Modell für Heizung mit externem Warmwasserspeicher) | Siehe die in E20 angegebenen Eingriffe. | |
| 53 | Abgasleitung verstopft | Kontrollieren, dass das Abgasrohr nicht verstopft ist. Die Stromspeisung des Heizkessels ein paar Sekunden lang abtrennen. | |
| 55 | Elektronikkarte nicht geeicht | Die Funktion Automatische Eichung aktivieren – siehe Anleitungsblatt der Ersatzteile. | |
| 83...87 | Kommunikationsproblem zwischen Kartenbaugruppe Heizkessel und Steuereinheit. Möglicher Kurzschluss an der Verkabelung. | Die Verkabelung zwischen Raumeinheit und Elektronikkarte oder RF-Link kontrollieren. | |
| 92 | Abgasanomalie während der Kalibrierungsphase (mögliche Abgasrückführung) | Eventuellen Abgasumlauf kontrollieren.Die Funktion Automatische Eichung aktivieren – siehe Absatz JÄHRLICHE WARTUNG – AUSTAUSCH VON BESTANDTEILEN. | |
| 109 | Luft im Heizkreis (vorübergehende Störung) | Den Pumpenbetrieb kontrollieren (den stirnseitigen Deckel aufdrehen und das Pumpenlaufrad mit einem Schraubenzieher lösen).Das Versorgungskabel der Pumpe kontrollieren. | |
| 110 | Sicherheitsthermostat wegen Übertemperatur ausgelöst (wahrscheinlich wegen blockierter Pumpe oder wegen Luft im Heizkreis). | Den Pumpenbetrieb kontrollieren (den stirnseitigen Deckel aufdrehen und das Pumpenlaufrad mit einem Schraubenzieher lösen).Das Versorgungskabel der Pumpe kontrollieren. Die Integrität des Begrenzungsthermostats sicherstellen und ggf. ersetzen.Die Kontinuität der Verkabelung des Begrenzungsthermostats kontrollieren. | |
| 117 | Druck im Hydraulikkreis zu hoch (> 2,7 bar) | Kontrollieren, ob der Anlagendruck den vorgeschriebenen Werten entspricht.Siehe Abschnitt „ANLAGENFÜLLUNG“. | |
| 118 | Druck im Hydraulikkreis zu niedrig | Wenn der Druck des Kreises CH unter 0,5 bar liegt, die Anlage anfüllen (siehe Abschnitt ANLAGENFÜLLUNG).Den korrekten Betrieb des Hydraulik-Druckwächters kontrollieren. | |
| 125 | Sicherheitseingriff aufgrund von fehlender Zirkulation (Kontrolle durch einen Temperaturfühler) | Siehe die in E109 angegebenen Eingriffe. | |
| 128 | Flammenverlust | Die Integrität der Ermittlungselektrode und deren Position kontrollieren (siehe Abschnitt JÄHRLICHE WARTUNG – POSITION DER ELEKTRODEN).Die Kontinuität der Litze und den einwandfreien Kontakt mit der Ermittlungselektrode und dem Zünder kontrollieren.Siehe die in E92 angegebenen Eingriffe. | |
| 129 | Zündflamme erloschen | Die Integrität der Ermittlungselektrode und deren Position kontrollieren (siehe Abschnitt JÄHRLICHE WARTUNG – POSITION DER ELEKTRODEN).Die Kontinuität der Litze und den einwandfreien Kontakt mit der Ermittlungselektrode und dem Zünder kontrollieren.Eventuellen Abgasumlauf kontrollieren. | |
| 130 | NTC-Abgassensor wegen Übertemperatur ausgelöst | Den Wärmeaustausch des Wasser-/Abgas-Tauschers prüfen: mögliche unzureichende Zirkulation oder Vorhandensein von Kalk.Den Abgasfühler NTC (***) kontrollieren. | |
| 133 | Keine Zündung erfolgt (5 Versuche) | Sicherstellen, dass das Gassperrventil offen und keine Luft im Gasversorgungskreis vorhanden ist.Den Gasversorgungsdruck prüfen.Die Kontinuität der Litze und den einwandfreien Kontakt mit der Ermittlungselektrode und dem Zünder kontrollieren.Siehe die in E92 angegebenen Eingriffe.Den korrekten Zustand des Kondenswasserauslasses kontrollieren. | |
| 134 | Gasventil blockiert | Den Gasversorgungsdruck prüfen.Die Integrität und Positionen der Ermittlungs- und Zündelektroden und deren Verkabelungen kontrollieren (siehe Abschnitt JÄHRLICHE WARTUNG – POSITION DER ELEKTRODEN).Falls erforderlich, die Elektronikkarte austauschen. | |
| 135 | Interner Kartenfehler Die Elektronikkarte austauschen. | ||
| 154 | Kontrolltest Vor-/Rücklauffühler Siehe die in E109 angegebenen Eingriffe. | ||
| 160 | Betriebsstörung Ventilator | Den korrekten Betrieb des Ventilators kontrollieren.Sicherstellen, dass das Versorgungskabel des Ventilators an die Elektronikkarte angeschlossen ist. | |
| 178 | Eingriff Sicherheitsthermostat wegen Übertemperatur auf Niedrigtemperaturanlage | Den korrekten Pumpenbetrieb und die Wasserzirkulation in der Niedrigtemperaturanlage sicherstellen.Das Versorgungskabel der Pumpe kontrollieren. | |
| 317 | 162 | Falsche Speisefrequenz | Kontrollieren, ob die Speisefrequenz aufgrund von externen Ursachen falsch ist. In diesem Fall die Stromstadtwerke kontaktieren. |
| 321 | 163 | NTC-Sensor Trinkwarmwasser defekt Siehe die in E20 angegebenen Eingriffe. | |
| 384 | 164 | Flammenfehler (interne Störung) Den korrekten Betrieb des Gasventils kontrollieren. | |
| 385 | 165 | Versorgungsspannung zu niedrig | Speisespannung V<175V.Kontrollieren, ob die Spannungsschwankungen aufgrund von externen Ursachen abhängen. In diesem Fall die Stromstadtwerke kontaktieren. |
CH = Heizkreis.
(*) Außentemperaturfühler Kaltwiderstandswert ca. 1 kΩ @ 25°C (der Widerstand nimmt mit zunehmender Temperatur ab).
(**) NTC-Fühler Vorlauf, Rücklauf und Trinkwarmwasser: Kaltwiderstandswert ca. 10 kΩ @ 25°C (der Widerstand nimmt mit zunehmender Temperatur ab).
(***) NTC-Abgasfühler: Kaltwiderstandswert ca. 20 kΩ @ 25°C (der Widerstand nimmt mit zunehmender Temperatur ab).

Im Störungsfall schaltet sich die Display-Hinterleuchtung ein und zeigt den Fehlercode an. Es kann fünfmal nacheinander versucht werden, den Heizkessel zurückzusetzen, danach blockiert er sich. Vor einem erneuten Reset-Versuch 15 Minuten lang warten.
16. EINSTELL- UND SICHERHEITSVORRICHTUNGEN
Der Heizkessel entspricht allen Vorschriften der europäischen Bezugsnormen und verfügt insbesondere über folgende Vorrichtungen:
- Sicherheitsthermostat
Dieses Gerät, dessen Sensor am Vorlauf der Heizung angeordnet ist, unterbricht den Gaszufluss zum Brenner, wenn das Wasser im Primärkreis zu heiß ist.

Diese Sicherheitsvorrichtung darf keinesfalls außer Betrieb gesetzt werden.
- NTC-Abgasfühler
Diese Vorrichtung befindet sich auf dem Wasser-Abgas-Austauscher. Bei Übertemperatur verhindert die elektronische Kartenbaugruppe den Gaszufluss zum Brenner.

Diese Sicherheitsvorrichtung darf keinesfalls außer Betrieb gesetzt werden.
- Flammenionisationsdetektor
Die Überwachungselektrode garantiert die Sicherheit bei Gasmangel oder fehlerhafter Zündung des Hauptbrenners. Unter diesen Bedingungen wird der Heizkessel blockiert.
• Hydraulischer Druckschalter
Mit diesem Gerät ist die Zündung des Hauptbrenners nur dann möglich, wenn ein Anlagendruck mehr als 0,5 bar beträgt.
• Nachgeschalteter Pumpenkreislauf
Der elektronisch gesteuerte Kreislauf der Pumpe nach dem Ausschalten des Hauptbrenners durch den Raumthermostat dauert 3 Minuten lang und wird im Heizmodus aktiviert.
- Frostschutz
Die elektronische Steuerung des Heizkessels ist mit einer "Frostschutz"-Funktion im Heiz- und Warmwassermodus ausgestattet, welche den Brenner bei Vorlauftemperaturen unter 5°C solange einschaltet, bis im Vorlauf eine Temperatur von 30°C erreicht ist. Diese Funktion ist aktiv, wenn der Heizkessel elektrisch gespeist wird, die Versorgung mit Gas stattfindet und der Anlagendruck dem vorgegebenen Wert entspricht.
• Blockierschutz der Pumpe
Liegt 24 Stunden lang keine Wärmeanforderung vor (Heiz- bzw. Trinkwassermodus), setzt sich die Pumpe automatisch 10 Sekunden lang in Betrieb.
• Blockierschutz des Dreiwegeventils
Liegt 24 Stunden lang keine Wärmeanforderung im Heizbetrieb vor, führt das Dreiwegeventil eine vollständige Umschaltung aus.
• Hydraulisches Sicherheitsventil (Heizkreislauf)
Dieses auf 3 bar geregelte Gerät dient für den Heizkreislauf. Es ist ratsam, das Sicherheitsventil an eine mit einem Siphon versehene Ablaufleitung anzuschließen. Es darf nicht zum Entleeren des Heizkreislaufes verwendet werden.
• Vorlauf der Heizpumpe
Bei Anforderung des Heizbetriebs kann das Gerät den Kreislauf der Pumpe starten, noch bevor der Brenner gezündet wird. Die Dauer dieses Umlaufs hängt von der Betriebstemperatur und den Installationsbedingungen ab und reicht von wenigen Sekunden bis zu einigen Minuten.
17. FÖRDERMENGE/FÖRDERHÖHE AN DER HEIZPLATTE
Die verwendete Pumpe verfügt über eine große Förderhöhe und ist für alle Ein- und Zweirohr-Heizsysteme geeignet. Das in den Pumpenkörper eingebaute, automatische Entlüftungsventil ermöglicht eine schnelle Entlüftung der Heizungsanlage.
ZEICHENERKLÄRUNG DER PUMPENDIAGRAMME - „SECTION“ E
Q WÄRMEBELASTUNG
H FÖRDERHÖHE
18. ANORDNUNG DER ELEKTRODEN

Siehe Abbildung am Ende des Handbuchs in der Anlage „SECTION“ F.
19.JÄHRLICHEWARTUNG

Wenn der Heizkessel in Betrieb war, so muss das Abkühlen der Heizkammer und Leitungen abgewartet werden.

Vor jeglichem Eingriff ist sicherzustellen, dass der Heizkessel nicht mit Strom versorgt wird. Nach den Wartungsarbeiten müssen die ursprünglichen Betriebsparameter des Heizkessels wieder hergestellt werden, falls sie geändert wurden.

Die Reinigung des Geräts darf nicht mit Scheuermitteln oder aggressiven und/oder leicht entflammbaren Substanzen (z.B. Benzin, Azeton, usw.) durchgeführt werden.
Um die optimale Leistung des Heizkessels zu gewährleisten, müssen einmal im Jahr folgende Kontrollen durchgeführt werden:
- Aussehen und Dichtheit der Dichtungen des Gas- und des Verbrennungskreislaufs prüfen.
- Zustand und Position der Elektroden zur Zündung und Flammenüberwachung prüfen.
- Zustand und Befestigung des Brenners prüfen.
- Prüfen, ob Schmutz in der Verbrennungskammer vorhanden ist. Für die Reinigung einen Staubsauger verwenden.
- Druck der Heizanlage prüfen.
- Druck des Expansionsgefäßes.
- Prüfen, ob der Ventilator korrekt funktioniert.
- Prüfen, ob die Ablass- und Saugleitungen frei sind.
- Kontrolle von allfälligen Unreinheiten im Inneren des Siphons (für Kondensationsheizkessel).
- Kontrolle der Integrität der Magnesiumanode, sofern vorhanden, für Heizkessel mit Boiler.
19.1 HYDRAULIKEINHEIT
In besonderen Einsatzgebieten, in denen die Wasserhärte über 20 °F (1 °F = 10 mg Kalziumkarbonat pro Liter Wasser) liegt, empfiehlt sich die Installation eines Polyphosphatdosierers oder eines ähnlichen Systems gemäß den herrschenden Vorschriften.
19.2 FILTERREINIGUNG
Die Filter des Trinkwarmwassers und des Heizkreises befinden sich im Inneren von entsprechenden, herausnehmbaren Kartuschen (siehe Abbildung am Ende des Handbuchs im Anhang „SECTION“ F). Die Kartusche des Heizkreises befindet sich auf dem Heizrücklauf (F), jene des Trinkwarmwassers auf dem Eingang des kalten Wassers (E). Zur Reinigung der Filter ist wie folgt vorzugehen:
- Vor jeglichem Eingriff die Stromversorgung zum Heizkessel abtrennen.
- Den Zuflusshahn des Trinkwarmwassers schließen.
- Das im Heizkreis enthaltene Wasser durch Öffnen des Hahnes (A) entleeren.
- Den Clip (1-E/F) des Filters wie in der Abbildung dargestellt entfernen und die Kartusche (2-E/F) mit dem Filter herausziehen. Dabei mit entsprechender Vorsicht und ohne zu große Kraftaufwendung vorgehen.
- Um die Kartusche des Heizfilters herauszunehmen, muss zunächst der Motor des 3-Wege-Ventils (1-2G) ausgebaut werden.
- Den Filter von allfälligen Schmutzrückständen und Ablagerungen befreien.
- Den Filter wieder im Inneren der Kartusche anbringen, diese erneut in ihren Sitz einführen und mit dem entsprechenden Clip befestigen.
- Der NTC-Trinkwarmwasserfühler befindet sich am Punkt (D).

Bei Ersatz und/oder Reinigung der "OR" Ringe der Hydraulikeinheit keine Öle oder Fette, sondern ausschließlich Molykote 111 verwenden.
19.3 REINIGUNG DES TRINKWARMWASSERKREISES VON KALKABLAGERUNGEN
Der Trinkwarmwasserkreis kann gereinigt werden, ohne den Wasser-Wasser-Austauscher aus seinem Sitz zu entfernen, wenn die Platte vorgehend mit einem spezifischen Hahn (auf Anfrage) versehen wurde. Dieser muss am Ausgang des Trinkwarmwasserkreises angebracht sein (siehe Abbildung am Ende des Handbuchs im Anhang „SECTION“ F).
Zum Reinigen ist folgendermaßen vorzugehen:
- Den Zuflusshahn des Trinkwarmwassers schließen.
- Das Wasser mittels des Abnehmerhahnes aus dem Trinkwarmwasserkreis entleeren.
- Den Zuflusshahn des Trinkwarmwassers schließen.
- Den Clip (1E) entfernen.
• Den Filter (2E) abnehmen. - Zum Ersetzen des NTC-Trinkwarmwasserfühlers (D).
Falls keine spezifische Ausrüstung vorhanden sein sollte, muss der Wasser-Wasser-Austauscher gemäß den Angaben des nachstehenden Kapitels ausgebaut und separat gereinigt werden. Es ist ratsam, auch den Sitz und den entsprechenden NTC-Fühler auf dem Trinkwarmwasserkreis von Kalkablagerungen zu reinigen (16). Für die Reinigung des Austauschers und/oder des Warmwasserkreises empfiehlt sich die Verwendung von Cillit FFW-AL oder Benckiser HF-AL.
19.4 AUSBAU DES WASSER-WASSER-AUSTAUSCHERS
Der Wasser-Wasser-Plattenwärmetauscher aus rostfreiem Stahl kann einfach mit Hilfe eines normalen Schraubenziehers wie folgt ausgebaut werden (siehe hierzu die Abbildung am Ende des Handbuchs im Anhang „SECTION“ F):
• Die Anlage, wenn möglich nur im Bereich des Heizkessels, mit Hilfe des eigens dazu bestimmten Entleerungshahnes entleeren.
- Das im Trinkwarmwasserkreislauf befindliche Wasser ablassen.
- Die beiden vorne sichtbaren Befestigungsschrauben des Wasser-Wasser-Plattenwärmetauschers entfernen und diesen aus seinem Sitz ziehen (B).

Beim Ausbau der einzelnen Teile der Hydraulikeinheit ist mit größter Vorsicht vorzugehen. Keine spitzen Werkzeuge verwenden und die Befestigungscips nicht mit übermäßiger Kraftaufwendung entfernen.
19.5 AUSTAUSCH DER KOMPONENTEN
Zum Austausch einer oder mehrerer der folgenden Komponenten:
• Wasser-Abgas-Austauscher
- Ventilator
- Gasventil
- Gashahn
- Brenner
- Flammenüberwachungselektrode
muss das nachfolgend beschriebene Verfahren zur Automatischen Eichung befähigt werden. Sodann den CO 2 %-Wert kontrollieren und eventuell einstellen - siehe hierzu Kapitel "FUNKTION ANPASSUNG DER VERBRENNUNG (CO 2 %)"

Bei einem Eingriff am Gerät muss die Integrität und die Position der Flammenermittlungselektrode kontrolliert und diese, bei Verschleiß, ausgetauscht werden.
FUNKTION AUTOMATISCHE EICHUNG

Vor Veranlassen dieser Funktion muss sichergestellt werden, dass keine Wärmeanforderungen vorliegen.
Gleichzeitig mindestens 6 Sekunden lang die Tasten ☑/R ☑- drücken. Sobald auf dem Display die Schrift "On" angezeigt wird, die Taste ☑/drücken (innerhalb von 3 Sekunden, nachdem die vorherigen Tasten gedrückt wurden).

Wenn auf dem Display die Meldung "303" erscheint, ist die Funktion der automatischen Eichung nicht aktiv. Die Stromversorgung des Heizkessels einige Sekunden lang unterbrechen und das vorstehend beschriebene Verfahren wiederholen.
Bei aktiver Funktion blinken auf dem Display die Symbole 📄. . . . . . Nach der Einschaltsequenz, die mehrere Versuche erfordern kann, führt der Heizkessel folgende drei Abläufe aus (jeweils zirka 1 Minute): Aufheizen auf Höchstleistung, sodann bei Einschaltleistung und schließlich Zurückfahren auf Mindestleistung. Vor dem Übergang zur nächsten Phase (von der Höchstleistung auf Einschaltleistung, sodann auf Mindestleistung), erscheinen auf dem Display einige Sekunden lang die Symbole P 🚫. Während dieser Phase werden auf dem Display abwechselnd das vom Heizkessel erreichte Leistungsniveau und die Vorlauftemperatur angezeigt. Sobald auf dem Display die Symbole 🔊 📄. . . . . gleichzeitig blinken, bedeutet dies, dass die Eichungsfunktion abgeschlossen ist. Zum Verlassen der Funktion, die Taste 📄drücken; auf dem Display erscheint die Meldung ESC.
- TECHNISCHE DATEN
| Modell: DUO-TEC COMPACT GA 1.24 20 24 28 | |||||
| Kategorie | II2H3P | ||||
| Gasart - G20 - G31 | |||||
| Nennwärmebelastung Trinkwarmwasser kW - 19,9 24,7 28,9 | |||||
| Nennwärmebelastung Heizung | kW | 24,7 | 19,9 | 20,6 | 24,7 |
| Reduzierte Wärmebelastung | kW | 3,5 | 3,5 | 3,5 | 3,9 |
| Nennwärmeleistung Trinkwarmwasser | kW - 19 | 4 24,0 28,0 | |||
| Nennwärmeleistung 80/60 °C | kW | 24,0 | 19,4 | 20,0 | 24,0 |
| Nennwärmeleistung 50/30 °C | kW | 26,1 | 21,1 | 21,8 | 26,1 |
| Reduzierte Wärmeleistung 80/60 °C | kW | 3,4 | 3,4 | 3,4 | 3,8 |
| Reduzierte Wärmeleistung 50/30 °C | kW | 3,7 | 3,7 | 3,7 | 4,1 |
| Nenn-Nutzungsgrad 80/60 °C | % | 97,6 | 97,7 | 97,7 | 97,7 |
| Nenn-Nutzungsgrad 50/30 °C | % | 105,7 | 105,8 | 105,8 | 105,8 |
| Nutzungsgrad 30% Pn | % | 107,6 | 107,6 | 107,6 | 107,6 |
| Max. Wasserdruck im Heizkreis | bar | 3 | |||
| Mindest-Wasserdruck im Heizkreis | bar | 0,5 | |||
| Fassungsvermögen des Expansionsgefäßes | l | 7 | 7 | 7 | 7 |
| Mindestdruck des Expansionsgefäßes | bar | 0,8 | |||
| Max. Wasserdruck im Warmwasserkreis | bar | - | 8,0 | 8,0 | 8,0 |
| Dynamischer Mindestdruck im Warmwasserkreis | bar | - | 0,15 | 0,15 | 0,15 |
| Mindestwasserdurchfluss im Warmwasserkreis | l/min | - | 2,0 | 2,0 | 2,0 |
| Erzeugung von Warmwasser mit ΔT = 25 °C | l/min | - | 11,4 | 13,8 | 16,1 |
| Erzeugung von Warmwasser mit ΔT = 35 °C | l/min | - | 8,1 | 9,8 | 11,5 |
| Spezifische Durchflussmenge "D" (EN 625) | l/min | - | 9,3 | 10,9 | 12,9 |
| Temperaturbereich Heizkreis | °C | 25+80 | |||
| Temperaturbereich Trinkwarmwasserkreis | °C | 35÷60 | |||
| Art der Ablassleitungen | - | C13 - C33 - C43 - C53 - C63 - C83 - B23 | |||
| Durchmesser konzentrischer Ablass | mm | 60/100 | |||
| Durchmesser getrennte Ablassleitungen | mm | 80/80 | |||
| Max. Rauchgas-Massenstrom | kg/s | 0,012 | 0,009 | 0,012 | 0,014 |
| Min. Rauchgas-Massenstrom | kg/s | 0,002 | 0,002 | 0,002 | 0,002 |
| Max. Abgastemperatur | °C | 80 | 80 | 80 | 80 |
| Nox-Klasse 5 (EN 297 - EN 483) | mg/kWh | 17,3 16,1 | 16,1 19,3 | ||
| Versorgungsdruck Erdgas 2H | mbar | 20 | |||
| Versorgungsdruck Flüssiggas 3P | mbar | 50 | |||
| Elektrische Versorgungsspannung | V | 230 | |||
| Frequenz der Stromversorgung | Hz | 50 | |||
| Elektr. Nennleistung | W | 102 | 95 | 102 | 114 |
| Nettogewicht | kg 30 34 | 34 34 | |||
| Abmessungen (Höhe/Breite/Tiefe) | mm | 700/400/299 | |||
| Schutzart gegen Feuchtigkeit (EN 60529) - | IPX5D | ||||
| Schalldruckpegel in 1 Meter Abstand | dB(A) | < 45 | |||
| CE-Zertifikat Nr. 0085CL0214 | |||||
VERBRAUCH WÄRMEBELASTUNG Qmax und Qmin
| Qmax (G20) - 2H | m3/h | 2,61 2,10 2,61 3,06 | ||
| Qmin (G20) - 2H | m3/h | 0,37 0,37 0,37 0,41 | ||
| Qmax (G31) - 3P | kg/h | 1,92 1,55 1,92 2,25 | ||
| Qmin (G31) - 3P | kg/h | 0,27 0,27 0,27 0,30 |





