Baxi 250F - Kessel

250F - Kessel Baxi - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice Baxi 250F - page 54

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Laden Sie die Anleitung für Ihr Kessel kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch 250F - Baxi und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. 250F von der Marke Baxi.

BEDIENUNGSANLEITUNG 250F Baxi

ZUBEHÖR ZUR STEUERUNG VON MISCH- UND SOLARANLAGEN

8.4 BEISPIEL 4 - Anschluss der Raumthermostate für eine Niedrigtemperaturanlage mit mehreren Zonen

SYMBOLBESCHREIBUNG HINWEIS Gefahr von Schäden oder Funktionsfehlern des Geräts. Beachten Sie besonders alle Gefahrenhinweise hinsichtlich möglicher Schäden von Personen. HOCHSPANNUNGSGEFAHR Elektrische Teile unter Spannung, Gefahr von Stromschlägen. WICHTIGE INFORMATIONEN Diese Informationen müssen mit besonderer Sorgfalt gelesen werden. Sie versichern den korrekten Be- trieb des Heizkessels.7104900.03 (1-11/13) 54 Abschnitt INSTALLATEUR (DE)

Der Heizkessel kann über zusätzliche externe Geräte, wie Raumgerät, Fernbedienungen und externe Module, maximal drei Heizkreise voneinander unabhängig steuern. Die Elektronik, mit der dieser Heizkessel ausgerüstet ist, umfasst außerdem eine Reihe von Funktionen für die spezische Auslegung und Steuerung verschiedener Anlagenausführungen. Für die einwandfreie Funktionsweise des Systems muss jedem Raumgerät ein Heizkreislauf (von 1 bis 3) zugeordnet werden, damit er von der Karten- baugruppe des Heizkessels erkannt wird.

2. BESCHREIBUNG DES GERÄTS

Mit diesem Zubehör kann das Gerät folgende Werte steuern:

  • Heizkreise mit unterschiedlichen Temperaturen• Solaranlagen• Altre spezische Anwendungen (Schwimmbäder, Umlaufpumpen des Warmwasserkreises, usw.). Mit dem Zubehör können die Heizkreiselemente (Pumpe, Temperaturfühler, Mischerventil, usw.) direkt bis max. 3 unabhängige Relaisausgänge, 2 Temperaturfühler und 1 Steuereingang gesteuert werden. Es können außerdem vordenierte Funktionen ver- wendet werden, welche die Anlagenkonguration erleichtern. Um die Parameter und Anschlüsse an die Klemmen am Bedienfeld zu ändern, ist auf die Anleitungen des Heizkessels Bezug zu nehmen. Um die beschriebenen Kongurationen zu erzielen, muss ausschließlich die Fernbedienung zur Vorgabe der Parameter verwendet werden. Sicherstellen, dass der Heizkessel für dieses Zubehör ausgelegt ist.

3. MONTAGE AUF DAS BEDIENFELD DES HEIZKESSELS

Die Abdeckung A vom Bedienfeld B abnehmen. Das Bedienfeld B anheben und das Flatkabel zwischen dem Verbinder X50 des Zubehörs AGU 2.550 und dem Verbinder X41 der Karte des Heizkessels anschließen. Hierzu das Kabel durch die im Bedienfeld B vorhandene Öffnung führen. Das Bedienfeld B wieder abdecken und den AGU 2.550 einfügen. Die erforderlichen elektrischen Anschlüsse vornehmen und die mitgelieferte neue Abdeckung C anbringen.

55 7104900.03 (1-11/13) Abschnitt INSTALLATEUR (DE)

4. ELEKTRISCHE ANSCHLUSS DES ZUBEHÖRS AGU 2.550

ZEICHENERKLÄRUNG ANSCHLUSS DER VERBINDERX50 Verbinder zum Anschluss der Elektronikkarte und des Zubehörs AGU 2.550 mittels Flatkabel X1 ( L – N ) Anschluss an das Klemmenbrett im Heizkessel zwecks elektrischer Speisung X1 ( QX21 – N )Programmierbares Ausgangsrelais 230 VX1 ( QX22 – N )X1 ( QX23 – N )X2 ( H2 – M ) Digitaleingang 12 V - DC oder Analageingang 0 -10 V DC, programmierbarX2 ( BX21 – M )Eingang NTC-Fühler 10K / Pt1000, programmierbarX2 ( BX22 – M )X2 ( U+ ) Ausgang 12 V DC

Das Klemmenbrett M1 steht unter Hochspannung. Vor dem Anschluss sicherstellen, dass das Gerät nicht mit Strom ver- sorgt wird. Bei Anschluss der Anlage an eine Bodenheizung muss der Installateur ein Termostat für den Überhitzungsschutz der Anlage einsetzen. Prüfen, ob der Gesamt-Nennwert der Stromaufnahme der mit dem Gerät AGU 2.550 verbundenen Ausrüstungen insgesamt nicht mehr als 0,5 A beträgt. Falls ja, muss zwischen dem AGU 2.550 und den Zusatzausrüstungen (z. P. Pumpe) ein Relais installiert werden. ALLGEMEINE KONFIGURATION Das Zubehör AGU 2.550 mit dem in der Abbildung markeirten Wählschalter kongurieren (siehe Modul (1) - die Einstelldaten sind auf dem Zubehörkorpus aufgedruckt). Falls zusätzliche Zubehörteile verwendet werden, sind diese gemäß den Modulen (2) e (3) zu kongurieren.7104900.03 (1-11/13) 56 Abschnitt INSTALLATEUR (DE)

4.1 ELEKTRISCHER ANSCHLUSS DER EXTERNEN ZUBEHÖRTEILE

Zum Anschluss des Zubehörs AGU 2.550 an externe Ausrüstungen ist wie folgt vorzugehen (harmonisierte Kabel “HAR H05 VV- F” mit einem Querschnitt von 1 mm

verwenden): BEISPIEL MISCHKREIS (siehe Schema Kap. 4.1)

  • Die Pumpe der Mischzone an den Verbinder QX23 des Zubehörs AGU 2.550 anschließen.
  • Den Vorlauffühler der Serienschaltung an den Verbinder BX21 des Zubehörs AGU 2.550 anschließen (QAD36 als Zubehör erhältlich).
  • Das Mischventil mit dem Verbinder QX22-QX21 verbinden.
  • Den Raumthermostat an den Verbinder H2 des Zubehörs AGU 2.550 anschließen. BEISPIEL SOLARANLAGE ZUR WARMWASSERERZEUGUNG (siehe Schema Kap. 4.2)
  • Die Pumpe der Solaranlage an den Verbinder QX23 des Zubehörs AGU 2.550 anschließen.
  • Den Fühler des Solarboilers an den Verbinder BX22 des Zubehörs AGU 2.550 anschließen.
  • Den Fühler der Sonnenheizelemente an den Verbinder BX21 des Zubehörs AGU 2.550 anschließen.

4.1.1 BEISPIEL MISCHKREIS

A VORLAUFFÜHLER QAD36B MISCHVENTILC PUMPE MISCHZONE

4.1.2 BEISPIEL SOLARANLAGE ZUR WARMWASSERERZEUGUNG

57 7104900.03 (1-11/13) Abschnitt INSTALLATEUR (DE)

Zwecks Vorgabe der Parameter muss das Menü der Parameter auf der Fernbedienung wie folgt abgerufen werden:ZEICHENERKLÄRUNG DES MENÜS Endbenutzer Fachmann Inbetriebsetzung

OEM Die Vorgehensweise, um auf die vier Menüs zur Programmie-rung der Heizkesselkarte bzw. der Schalttafel Zugriff zu erhal-ten, ist folgende:

A undC (zirka 6 Sekunden gedrückt halten)

Menü1-2-3-4 (siehe seitliche Abbildung und Zeiche- nerklärung). Mehrmals C drücken, um jeweils um ein Menü bis zum Hauptmenü zurückzukehren.FUNKTION DER TASTEN FÜR DIE PARAMETERÄNDERUNG

Das Menü / die Parameter im Menü durchrollen / den Parameterwert auswählen Das gewählte Menü aufrufen / den zu ändernden Parameter wählen / den gewählten Wert bestätigen Zum vorhergehenden Menü zurückkehren In allen aufgezeigten Kongurationen kann bei Verwendung einer Fernsteuerung oder eines Raumgeräts und bei deren Einstel- lung als Raumgerät 1 nicht nur der Heizbereich 1, sondern auch die Trinkwarmwasserfunktion und die Standby-Funktion des Heizkessels gesteuert werden. Wenn sie als Raumgerät 2 oder als Raumgerät 3 eingestellt werden, kann jeweils nur der Heiz- bereich 2 und 3 gesteuert werden. Es wird dazu auf die Betriebsanleitungen der betreffenden Zubehörteile für deren Konguration verwiesen. Am Ende jeder Anlagenkonguration ist der nachstehende Vorgang zur Speicherung der verwendeten Komponenten im Heizkessel erforderlich.

  • Auf das Menü 2 zugreifen, wie am Anfang dieses Kapitels beschrieben.

B Konguration B B Programmzeile 6200, dann B.

B Ja, dann B, um zu bestätigen.

6. GEMISCHTE HEIZANLAGE

Das Zubehör AGU 2.550 kann auch für die Steuerung eines Niedrigtemperaturkreises konguriert werden. In diesem Fall kon- trolliert der AGU 2.550 die Pumpe, das Mischventil und den Vorlauffühler im gewählten Heizkreis gemäß den nachstehenden Schemen. Die in dieser Dokumentation enthaltenen Schemen dienen als reine Richtangabe und müssen durch eine wärmetechnische Studie belegt werden. Den Parameter der Schließzeit des Mischventils je nach verwendetem Modell gemäß den folgenden Anleitungen ändern. Die nachstehenden Schemen beziehen sich auf Heizkessel mit einer Leistung unter 35 kW. Für Heizkessel mit einer höheren Leistung als 35 kW muss eine hydraulische Trennvorrichtung nach dem Heizkessel vorgesehen werden und die Zonen müs- sen mit Zonenpumpen anstelle des Elektroventils ausgestattet sein.

7104900.03 (1-11/13) 58 Abschnitt INSTALLATEUR (DE)

Niedrigtemperaturzone mit Raumgerät - Heizkreis (1) Hochtemperaturzone mit Raumthermostat - Heizkreis (2) 1 Außentemperaturfühler - Klemmenbrett M2 (4-5) des Heizkessels2 Mischventil der Niedrigtemperaturzone (QX21-N-QX22)3 Pumpe des Niedrigtemperaturkreises (QX23-N)4 Fühler des Niedrigtemperaturkreises (BX21-M)5 Sicherheitsthermostat (12V) Niedrigtemperaturkreis (H2-M)6 Raumgerät - Klemmenbrett M2 (1-2-3) des Heizkessels7 Elektroventil oder Pumpe der Hochtemperaturzone mit externer Stromversorgung8 Raumthermostat der Hochtemperaturzone (zwecks Anschluss siehe Kapitel 8.1)

Den Sicherheitsthermostat zum Schutz des Niedrigtemperaturkreises am Eingang H2 (H2-M) des Zubehörs AGU 2.550 an- schließen. Mit der Fernbedienung, das Menü 2 öffnen, wie in Kapitel 5 beschrieben und folgende Einstellungen vornehmen:

MENÜ PROGRAMMZEILE PARAMETEREINZUSTELLENDER

WERT BESCHREIBUNGKONFIGURATION5715 Heizkreis 2 Ein Befähigen des Heizkreises 25977 Funktion Eingang H5Raumthermostat HK2 Befähigen des Thermostats für Kreis 2(Klemmenbrett M1 (1-2) in der Karte) Funktion Extensionsmodul 1Heizkreis 1 Befähigen der Niedrigtemperaturzone Funktion des Eingangs H2 des Moduls 1Temperaturwächter Eingang H2 befähigt als Schutz der NiedrigtemperaturzoneHEIZKREIS 1 Vorlaufsollwert mit Raumthermostat Befähigen der modulierenden Vorlauftemperatur (Niedrigtemperaturzone) 834 Antrieb Laufzeit Default 180 s Schließzeit des Mischventils Mit dem Raumgerät kann direkt die Niedrigtemperaturzone in Funktion der gewünschten Raumtemperatur kontrolliert werden. Wenn auf dem Display, bei Drehen des Drehknopfes B, die Vorlauftemperatur des Heizkessels anstatt der Raumtemperatur an- gezeigt wird, bedeutet dies, dass der Parameter 742 nicht korrekt eingestellt wurde.59 7104900.03 (1-11/13) Abschnitt INSTALLATEUR (DE)

Mehrere Niedrigtemperaturzonen mit gemeinsamem Raumthermostat und Raumgerät - Heizkreis (1) Hochtemperaturzone mit Raumthermostat - Heizkreis (2) 1 Außentemperaturfühler - Klemmenbrett M2 (4-5) des Heizkessels2 Mischventil der Niedrigtemperaturzone (QX21-N-QX22)3 Pumpe des Niedrigtemperaturkreises (QX23-N)4 Fühler des Niedrigtemperaturkreises (BX21-M)5 Raumgerät - Klemmenbrett M2 (1-2-3) des Heizkessels 6 Sicherheitsthermostat des Niedrigtemperaturkreises (in Serienschaltung mit den Elektroventilen anschließen, siehe Kap. 8.4) 7 Eingang Raumthermostat (12V) Niedrigtemperaturzone (H2-M)8 Elektroventil oder Pumpe der Hochtemperaturzone mit externer Stromversorgung9 Raumthermostat der Hochtemperaturzone (zwecks Anschluss siehe Kapitel 8.1)

Mit der Fernbedienung, das Menü 2 öffnen, wie in Kapitel 5 beschrieben und folgende Einstellungen vornehmen:

MENÜ PROGRAMMZEILE PARAMETEREINZUSTELLENDER

WERT BESCHREIBUNGKONFIGURATION5715 Heizkreis 2 Ein Befähigen des Heizkreises 25977 Funktion Eingang H5Raumthermostat HK2 Befähigen des Thermostats für Kreis 2(Klemmenbrett M1 (1-2) im Heizkessel) Funktion Extensionsmodul 1Heizkreis 1 Befähigen der Niedrigtemperaturzone Funktion des Eingangs H2 des Moduls 1Raumthermostat HK1 Eingang H2 befähigt als Raumthermostat der NiedrigtemperaturzoneHEIZKREIS 1710 Komfortsollwert 35°CSollwert des zu heizenden Raumes (Niedrigtemperaturzone)HEIZKREIS 1834 Antrieb Laufzeit Default 180 s Schließzeit des Mischventils Durch Vorgabe der maximalen Komforttemperatur (35°C) wird der korrekte Betrieb der Niedrigtemperaturzonen versichert. Auf diese Weise wird in der Tat die Wärmeanforderung der einzelnen Raumthermostate, welche die Unterzonen steuern, nicht durch das Raumgerät blockiert. In diesem Fall übernimmt das Raumgerät die Steuerfunktion der Niedrigtemperaturanlage, kann aber nicht zur Kontrolle der Tem- peratur in einem der Räume verwendet werden. Durch Drehen des Drehknopfes B wird die Vorlauftemperatur des Heizkessels auf dem Display angezeigt. Der Heizkreis funktioniert mit xem Vorlauf. Einen Schutzthermostat im Niedrigtemperaturbereich in Serienschaltung zur Speisung der Zonen-Elektroventile so an- schließen, dass der Kreis bei einer allfälligen Störung ganz geschlossen wird.7104900.03 (1-11/13) 60 Abschnitt INSTALLATEUR (DE)

Niedrigtemperaturzone - Heizkreis (1) und Hochtemperaturkreis - Heizkreis (2) mit Raumthermostat 1 Außentemperaturfühler - Klemmenbrett M2 (4-5) des Heizkessels2 Mischventil der Niedrigtemperaturzone (QX21-N-QX22)3 Pumpe des Niedrigtemperaturkreises (QX23-N)4 Fühler des Niedrigtemperaturkreises (BX21-M) 5 Sicherheitsthermostat des Niedrigtemperaturkreises (in Serienschaltung mit der Zonenpumpe anschließen, siehe Kap. 8.3) 6 Eingang Raumthermostat (12V) Niedrigtemperaturzone (H2-M)7 Elektroventil oder Pumpe der Hochtemperaturzone mit externer Stromversorgung8 Raumthermostat der Hochtemperaturzone (zwecks Anschluss siehe Kapitel 8.1)

Mit der Fernbedienung, das Menü 2 öffnen, wie in Kapitel 5 beschrieben und folgende Einstellungen vornehmen:

MENÜ PROGRAMMZEILE PARAMETEREINZUSTELLENDER

WERT BESCHREIBUNGKONFIGURATION5715 Heizkreis 2 Ein Befähigen des Heizkreises 25977 Funktion Eingang H5Raumthermostat HK2 Befähigen des Thermostats für Kreis 2(Klemmenbrett M1 (1-2) im Heizkessel) 6020 Funktion Extensionsmodul 1 Heizkreis 1 Befähigen der Niedrigtemperaturzone

Funktion des Eingangs H2 des Moduls 1Raumthermostat HK1 Eingang H2 befähigt als Raumthermostat der NiedrigtemperaturzoneHEIZKREIS 1834 Antrieb Laufzeit Default 180 s Schließzeit des Mischventils Es wird empfohlen, den Schutzthermostat der Niedrigtemperaturzone in Serienschaltung mit der Pumpe 3 anzuschließen.61 7104900.03 (1-11/13) Abschnitt INSTALLATEUR (DE)

Falls nicht Mischanlagen verwaltet werden müssen, kann das Zubehör AGU 2.550 zur Steuerung von Zonenpumpen/-Elektroven- til wie nachstehend beschrieben verwendet werden: Die in dieser Dokumentation enthaltenen Schemen dienen als reine Richtangabe und müssen durch eine wärmetechnische Studie belegt werden.

Zwei Zonen mit Raumgerät Heizkreise (1 und 2) und ein Raumthermostat Heizkreis (3)

Außentemperaturfühler Klemmenbrett M2 (4-5) des Heizkessels5 Raumgerät Kreis 2 Klemmenbrett M2 (1-2-3) des Heizkessels 2 Elektroventil oder Zonenpumpe Kreis 1 (QX21-N)* 6 Elektroventil oder Zonenpumpe Kreis 3 mit externer Stromversorgung 3 Raumgerät Kreis 1 Klemmenbrett M2 (1-2-3) des Heizkessels 7 Raumthermostat Kreis 3 (zwecks Anschluss siehe Kapitel 8.1) 4 Elektroventil oder Zonenpumpe Kreis 2 (QX22-N)*

  • Das Zubehör AGU 2.550 ist nicht dafür ausgelegt, direkt ein 3-adriges Elektroventil zu steuern. Hierzu ist ggf. ein Relais mit Umschaltkontakt erforderlich. Die Raumgeräte 3 und 5 sind parallel angeschlossen.

Die Raumgeräte können die entsprechenden Zonen direkt in Funktion der in den Räumen gewünschten Raumtemperatur steu- ern. Mit der Fernbedienung, das Menü 2 öffnen, wie in Kapitel 5 beschrieben und folgende Einstellungen vornehmen:

MENÜ PROGRAMMZEILE PARAMETEREINZUSTELLENDER

WERT BESCHREIBUNGKONFIGURATION 5715 Heizkreis 2 Ein Befähigen des Heizkreises 2 5721 Heizkreis 3 Ein Befähigen des Heizkreises 3 5977 Funktion Eingang H5Raumthermostat HK3 Befähigen des Thermostats für Kreis 3(Klemmenbrett M1 (1-2) in der Karte) 6020 Funktion Extensionsmodul 1 Multifunktional - 6030 Relaisausgang QX21 Modul 1Heizkreispumpe HK1 Q2Steuerung der Pumpe/Elektroventil Kreis 16031 Relaisausgang QX22 Modul 1Heizkreispumpe HK2 Q6Steuerung der Pumpe/Elektroventil Kreis 2HEIZKREIS 1 Vorlaufsollwert mit Raumthermostat Befähigen der modulierenden Vorlauftemperatur (Heizkreis 1)HEIZKREIS 2 Vorlaufsollwert mit Raumthermostat Befähigen der modulierenden Vorlauftemperatur (Heizkreis 2) Die Raumgeräte können die entsprechenden Zonen direkt in Funktion der im Raum gewünschten Raumtemperatur steuern. Wenn auf dem Display, bei Drehen des Drehknopfes B, die Vorlauftemperatur des Heizkessels anstatt der Raumtemperatur an- gezeigt wird, bedeutet dies, dass die Parameter 742 und 1042 nicht korrekt eingestellt wurden.7104900.03 (1-11/13) 62 Abschnitt INSTALLATEUR (DE)

Drei Zonen mit Raumgerät (Heizkreis 1, 2 und 3)

Außentemperaturfühler - Klemmenbrett M2 (4-5) des Heizkessels Raumgerät Kreis 2 - Klemmenbrett M2 (1-2-3) des Heizkessels 2 Elektroventil oder Zonenpumpe Kreis 1 (QX21-N)* 6 Elektroventil oder Zonenpumpe Kreis 3 (QX23-N)*

Raumgerät Kreis 1 - Klemmenbrett M2 (1-2-3) des Heizkessels Raumgerät Kreis 3 - Klemmenbrett M2 (1-2-3) des Heizkessels Elektroventil oder Zonenpumpe Kreis 2 (QX22-N)*

  • Das Zubehör AGU 2.550 ist nicht dafür ausgelegt, direkt ein 3-adriges Elektroventil zu steuern. Hierzu ist ggf. ein Relais mit Umschaltkontakt erforderlich. Die Raumgeräte 3, 5 und 7 sind parallel angeschlossen.

Die Raumgeräte können die entsprechenden Zonen direkt in Funktion der in den Räumen gewünschten Raumtemperatur steu- ern. Mit der Fernbedienung, das Menü 2 öffnen, wie in Kapitel 5 beschrieben und folgende Einstellungen vornehmen:

MENÜ PROGRAMMZEILE PARAMETEREINZUSTELLENDER

WERT BESCHREIBUNGKONFIGURATION 5715 Heizkreis 2 Ein Befähigen des Heizkreises 2 5721 Heizkreis 3 Ein Befähigen des Heizkreises 3 5977 Funktion Eingang H5 KeineEntfähigen des Thermostatsim Klemmenbrett M1 (1-2) des Heizkessels 6020 Funktion Extensionsmodul 1 Multifunktional - 6030 Relaisausgang QX21 Modul 1Heizkreispumpe Steuerung der Pumpe/Elektroventil Kreis 16031 Relaisausgang QX22 Modul 1Heizkreispumpe HK2 Q6Steuerung der Pumpe/Elektroventil Kreis 26032 Relaisausgang QX23 Modul 1Heizkreispumpe HK2 Q20Steuerung der Pumpe/Elektroventil Kreis 3HEIZKREIS 1 Vorlaufsollwert mit Raumthermostat Befähigen der modulierenden Vorlauftemperatur (Heizkreis 1)HEIZKREIS 2 Vorlaufsollwert mit Raumthermostat Befähigen der modulierenden Vorlauftemperatur (Heizkreis 2)HEIZKREIS 3 Vorlaufsollwert mit Raumthermostat Befähigen der modulierenden Vorlauftemperatur (Heizkreis 3) Die Raumgeräte können die entsprechenden Zonen direkt in Funktion der im Raum gewünschten Raumtemperatur steuern. Wenn auf dem Display, bei Drehen des Drehknopfes B, die Vorlauftemperatur des Heizkessels anstatt der Raumtemperatur an- gezeigt wird, bedeutet dies, dass die Parameter 742 und 1042 nicht korrekt eingestellt wurden.63 7104900.03 (1-11/13) Abschnitt INSTALLATEUR (DE)

8. ELEKTRISCHER ANSCHLUSS DES RAUMTHERMOSTATS

Die Betriebstemperatur ist für alle Kreise gleich. Die Relais können durch Ventile mit Mikro-Endschaltern und umgekehrt ersetzt werden.

8.1 BEISPIEL 1 - Anschluss eines einzelnen Raumthermostats in einer Hochtemperaturzone

Den Raumthermostat mit dem externen Stromnetz (230V) verbinden, welches das Zonenventil (oder Pumpe) und die Relaisspule speist. Den Relaiskontakt mit dem Klemmenbrett M1 (1-2) des Heizkessels verbinden.

8.2 BEISPIEL 2 - Anschluss der Raumthermostate für eine Hochtemperaturanlage mit mehreren Zonen

Die Raumthermostate parallel mit dem externen Stromnetz (230V) verbinden, welches die Zonenventile (oder Pumpen) und die Relaisspulen speist. Die Relaiskontakte parallel mit dem Klemmenbrett M1 (1-2) des Heizkessels verbinden.

8.3 BEISPIEL 3 - Anschluss der Raumthermostate für eine Niedrigtemperaturanlage mit mehreren Zonen

Die Raumthermostate parallel mit dem externen Stromnetz (230V) verbinden, welches die Zonenventile (oder Pumpen) und die Re-laisspule speist. Den Relaiskontakt mit dem Klemmenbrett H2-M des AGU 2.550 verbinden. Einen Schutzthermostat im Niedrigtemperaturbereich in Se-rienschaltung zur Speisung der Zonen-Elektroventile so an-schließen, dass der Kreis bei einer allfälligen Störung ganz geschlossen wird.

7104900.03 (1-11/13) 64 Abschnitt INSTALLATEUR (DE)

8.4 BEISPIEL 4 - Anschluss der Raumthermostate für eine Niedrigtemperaturanlage mit mehreren Zonen

und Mikro-Endschaltern in den Zonenventilen Die Raumthermostate parallel mit dem externen Stromnetz (230V) verbinden, welches die Zonenventile speist. Die Kontakte der Mikroschalter parallel an die Klemmen H2-M des Zubehörs AGU 2.550 anschließen.

Einen Schutzthermostat im Niedrigtemperaturbereich in Serienschaltung zur Speisung der Zonen-Elektroventile so an- schließen, dass der Kreis bei einer allfälligen Störung ganz geschlossen wird.

9. SOLARANLAGE ZUR TRINKWARMWASSERERZEUGUNG

Mit dieser Konguration ist das Zubehör AGU 2.550 in der Lage, die Pumpe der Solaranlage, den Kollektorfühler und den Boiler- fühler (des Solarkreises) gemäß folgendem Schema zu steuern: 1 Fühler des Solarboilers B31 (BX22-M) 3 Pumpe des Solarkreises Q5 (QX23-N) 2 Fühler des Solarkollektors B6 (BX21-M) 4 Boilerfühler B3 - Klemmenbrett M2 (9-10) des Heizkessels

Die in dieser Dokumentation enthaltenen Schemen dienen als reine Richtangabe und müssen durch eine wärmetechnische Studie belegt werden. Mit der Fernbedienung, das Menü 2 öffnen, wie in Kapitel 5 beschrieben und folgende Einstellungen vornehmen:

MENÜ PROGRAMMZEILE EINZUSTELLENDER WERT BESCHREIBUNG

KONFIGURATION 6020 Solar Trinkwasser Befähigen der Solarfunktion65 7104900.03 (1-11/13) Abschnitt INSTALLATEUR (DE) Nachstehend sind die verwendeten Parameter angegeben. Bei Verwendung von Solarplatten mit Vakuumrohren muss die spezi- sche Schutzfunktion aktiviert werden (Parameter 3830, 3831).

MENÜ PROGRAMMZEILE WERT BESCHREIBUNGKONFIGURATION

3810 Default 8°C Temperaturdifferenz zwischen Kollektor und Solarboilerfühler zum Einschalten der Solarpumpe 3811 Default 4°C Temperaturdifferenz zwischen Kollektor und Solarboilerfühler zum Ausschalten der Solarpumpe 3850 Default “---“ Temperatur, über welcher die Kollektorpumpe läuft (nur wenn die Höchsttemperatur des Boilers nicht erreicht wurde) Auf das Menü 3 zugreifen.(Kapitel 5.2)SOLAR 3830 Default “---“ Max. Zeit zur Blockierung der Solarpumpe, wenn die Kollektortemperatur den Höchstwert (Parameter 3850) in der Mindestzirkulationszeit (Parameter 3831) erreicht. 3831 Default 30s Mindestzirkulationszeit der Kollektorpumpe Sobald auf dem Display das Symbol erscheint, bedeutet dies, dass die Pumpe der Solaranlage in Betrieb ist, um den Boiler aufzuheizen.

10. PARAMETEREINSTELLUNG

MENÜ HEIZKREIS CR 1, 2, 3

Werkseitig eingestellter Wert Mindest Höchst CR1 CR2 CR3

Schutzbetrieb aus: Der Heizkessel schaltet ein, wenn die Raumtemperatur einen Wert von < 6°C erreicht. Automatik: Die Temperatur des zu heizenden Raums hängt von der Stundenprogrammierung ab Reduziert: Die Temperatur des zu heizenden Raums ist reduziertKomfort: Die Temperatur des zu heizenden Raums ist Komfort - Komfort - - 710 1010 1310 Komfort-Raumtemperatur °C 20 Reduziert Maximum Komfort 712 1012 1312 Reduzierte Raumtemperatur °C 16 Frostschutz Komfort 714 1014 1314 Frostschutz-Raumtemperatur °C 6 4 Reduziert 720 1020 1320 Auswahl der Heizkurve des Außentemperaturfühlers - 1,5 0,1 4

Bei Vorhandensein eines Außentemperaturfühlers und Vorgabe der automatischen Betriebsart, wird eine automatische Steuerung des Heizbetriebs (ON-OFF) in Funktion der vorgegebenen (Außen-)Temperatur erzielt. °C --- 8 30

Mindest-Vorlaufwert (z. B. mit aktiver modulierender Vorlauffunktion) °C 25 8 Sollwert Maximum

Max. Vorlaufwert (z. B. mit aktiver modulierender Vorlauffunktion) °C 80 Sollwert Minimum

Vorlauftemperatur bei Anschluss eines Raumgeräts ( --- = Befähigung des modulierenden Vorlaufs) °C 80 Sollwert Minimum Sollwert Maximum

Einuss der Raumtemperatur auf die Außentemperatur und umgekehrt (Funktion Raumeinuss): --- %: nur Außentemperatur1..99 %: Außentemperatur mit Raumkompensation 100 %: nur Raumtemperatur % 50 1 100

Ausschaltdifferenzial des Heizkessels in Funktion der gewünschten Raumtemperatur °C 0,5 0,5 4

Die Heizkesselpumpe und die Kreispumpe bleiben 24h eingeschaltet. - nein - - 834 1134 1434 Schließzeit des Mischventils für die Niedrigtemperatur s 180 30 873 850 1150 1450 Es wird die Verwendung des ‘Handbetriebs’ empfohlen. - aus

Vorlauftemperatur, bei welcher die Funktion ‘Estrichtrocknung’ veranlasst werden soll °C 25 0 95 855 1155 1455 Aktuelle Vorlauftemperatur der Funktion Estrichtrocknung °C - - -

Wochentag während der Aktivierung der Funktion ‘Estrichtrocknung’

CR = Heizkreis7104900.03 (1-11/13) 66 Abschnitt INSTALLATEUR (DE)

10.2 TRINKWARMWASSERANLAGE

Schalttafel MENÜ TRINKWARMWASSERKREIS Werkseitig eingestellter Wert Mindest Höchst

Betriebsart Ein = Sollwert gleich dem Schutzbetrieb-Sollwert Aus = Nennsollwert eco = Vorheizung aus

ein - - 1610 Nennsollwert TWW °C 60 35 60 1612 Sollwert reduzierter TWW °C 35 8 60 1620 Befähigung des Stundenprogramms - 24h/Tag - -

Betriebsart Legionellenfunktion Aus Periodisch Fixer Wochentag - aus - - 1641 Tage zwischen einer Legionellenfunktion und der nächsten (1…7) - 7 - - 1642 Tag der Legionellenfunktion (Montag…Sonntag) - Montag - - 1644 Uhrzeit, ab welcher die Legionellenfunktion einschaltet - --:-- - - 1660 Verwendungsart der Umlaufpumpe TWW - Trinkwasser Freigabe

1663 Temperatur, bei welcher die Umlaufpumpe TWW ausschaltet °C 45 8 60

10.3 VERSCHIEDENE PARAMETER

Schalttafel KONFIGURATIONSMENÜ Werkseitig eingestellter Wert 5710 Befähigen des Heizkreises 1 ein 5721 Befähigen des Heizkreises 3 aus

Einstelluen ders TWW-Fühlers in Funktion der Heizkesselart (mit oder ohne Speicher) 5731 Art des Treibers zur Kontrolle des TWW-Vorrangs Umlenkventil 5970 Fühler des TWW-Vorrangs (für Heizkessel ohne Speicher) - 5971 Position des Kontakts in Ruhestellung - 5973...5976 Parameter zur Bestimmung der Wasserfördermenge des TWW - 5977 Eingang für den Raumthermostat eines des Heizkreise Raumthermostat Zone 1

Multifunktional: es können manuell die Ein- und Ausgänge konguriert werden. Heizkreise 1, 2 oder 3: steuert die Mischzone (1,2 oder 3 -Kapitel 6) Rücklaufregler: nicht verwendet Solar Trinkwasser: zur Verwaltung einer Solaranlage mit 2 Fühlern und Pumpe (Kapitel 8) Vorregler/Zubringerpumpe: nicht verwendet

6030…6038 Siehe Kapitel 10 - 6040…6045 Siehe Kapitel 10 - 6046…6068 Siehe Kapitel 10° - 6097 °Für den Solarkollektor verwendete Fühlerart Pt 1000

Speicherungs aller mit dem Heizkessel und dem Zubehör verbundenen Fühler (Kapitel 5.2)

6212...6213 Herstellerinformationen - 6215 Herstellerinformationen - 6217 Herstellerinformationen - 6230 Herstellerinformationen - 6231 Herstellerinformationen - 6704 Befähigung Anzeige interner Code ja 6705 Aktuell vorhandener interner Fehlercode - 6706 Brennerphase, in welcher der Fehler aufgetreten ist - 6710 Reset des externen Alarms (Kapitel 10) nein 6800 Letzter angefallener Fehler - 6805 Interner Code des letzten angefallenen Fehlers - 6806 Brennerphase, in welcher der letzte Fehler angefallen ist - von 6810 bis 6996 Archiv der vergangenen Fehler - Die dargestellten Konguration gelten auch für andere Relais/Fühler/Eingänge der Karte, z. B. für das Relais QX1 (Zeile 5890) oder die Fühler BX2 (Zeile 5931) und BX3 (Zeile 5932).67 7104900.03 (1-11/13) Abschnitt INSTALLATEUR (DE)

11. VERSCHIEDENE FUNKTIONEN

Neben der vorgehend beschriebenen Einstellungen können auch die Ein- und Ausgänge gemäß den Anlagenerfordernissen konguriert werden. In den nachstehenden Beispielen wurden der Relaisausgang QX21 und der Fühler BX21 des Zubehörs berücksichtigt, aber Gleiches gilt auch für die Relais QX22, QX23 und den Fühler BX22. In allen Fällen ist es erforderlich, das Zubehör als “Multifunktional” einzustellen.

MENÜ PROGRAMMZEILE PARAMETER EINZUSTELLENDER WERT BESCHREIBUNGKONFIGURATION

6020 Funktion Extensionsmodul 1 Multifunktional Befähigen der Solarfunktion

11.1 TRINKWARMWASSER-ZIRKULATIONSPUMPE

Wenn ein Boiler für das Warmwasser verwendet wird, kann die Umlaufpumpe gesteuert werden. Die Befähigung der Funktion hängt von der Stundenprogrammierung des Trinkwarmwassers ab. Um die Umlaufverluste zu minimieren, wird die Pumpe 10 Minuten lang eingeschaltet, dann folgt eine Pause von 20 Minuten. Mit der Fernbedienung das Menü 2 abrufen, wie in Kapitel 5 beschrieben: MENÜ PROGRAMMZEILE WERT BESCHREIBUNGKONFIGURATION6030 Zirkulationspumpe Q4Befähigung der Zirkulationspumpe des Trinkwarmwassers (Ausgang Relais QX21)6040 TWW Zirkulationsfühler B39Befähigung des Zirkulationsfühlers des Trinkwarmwassers (Fühler BX21)TRINKWASSER1663 Werkeinstellung = 45°CTrinkwassertemperatur, unter welcher die Pumpe einschaltet (Zirkulationssollwert)

11.2 SOLARANLAGE FÜR SCHWIMMBÄDER

Die Heizung eines Schwimmbades mit Solarplatten kann folgendermaßen gemacht werden. 1 Fühler des Solarboilers B31 (BX22-M) 5 Schwimmbadpumpe (QX21-N) 2 Fühler des Solarkollektors B6 (BX21-M) 6 Rücklauffühler Schwimmbadheizung – Klemmenbrett M2 des Heizkessels 3 Pumpe des Solarkreises Q5 (QX23-N) 7 Schwimmbad

Boilerfühler B3 - Klemmenbrett M2 (9-10) des Heizkessels

Die in dieser Dokumentation enthaltenen Schemen dienen als reine Richtangabe und müssen durch eine wärmetechnische Studie belegt werden.7104900.03 (1-11/13) 68 Abschnitt INSTALLATEUR (DE) Die Konguration gemäß Kapitel 8 vornehmen. Damit ist das System für die Verwendung der Solartafeln für den Warmwasser- kreis konguriert. Mit der Fernbedienung das Menü 2 abrufen, wie in Kapitel 5 beschrieben:

MENÜ PROGRAMMZEILE WERT BESCHREIBUNG

KONFIGURATION 5931 Schwimmbadfühler B13 Befähigung des Schwimmbadfühlers (Eingang Fühler BX2) 6030 Solarstellglied Schw’bad K18 Befähigen der Pumpe zur Beheizung des Schwimmbads (Ausgang Relais QX21) TRINKWASSER 6046 Freigabe Schwimmbad Solar Aktivierung der Schwimmbadbeheizung (z. B. mittels Schwimmerschalter oder manuellem Befehl) Die Verwendung des Kontakts H2 ist wichtig, weil damit der korrekte Betrieb des Systems und der Wärmeaustausch mit dem Schwimmbad - sofern von diesem befähigt - gewährleistet ist. Deshalb sicherstellen, dass das Schwimmbad mit Wasser gefüllt und in Betrieb ist.

11.3 ALLGEMEINE WÄRMEANFORDERUNG

Bei der allgemeinen Wärmeanforderung handelt es sich um einen Wärmebedarf, welcher nicht von einem der drei verfügbaren Heizkreise bzw. vom Trinkwarmwasserkreis signalisiert wird. Diese Anforderung wird als Abnehmerbedarf bezeichnet und dient dazu, externe Einheiten mit Wärme zu versorgen, um beispielsweise das Wasser eines Schwimmbads zu heizen. Diese Funktion wird mit folgender Konguration aktiviert. Mit der Fernbedienung das Menü 2 abrufen, wie in Kapitel 5 beschrie- ben:

MENÜ PROGRAMMZEILE WERT BESCHREIBUNG

Verbr’kreispumpe VK1 Q15 Befähigung der Pumpe für die externe Verbraucheranforderung 1 (Ausgang Relais QX21) 6046 Verbr’anforderung VK1 Kontakt für die externe Anforderung 1 VERBRAUCHERKREIS 1 1859 Werkeinstellung = 70°C Vorlauftemperatur Heizung für externe Anforderung 1 Falls der Wärmebedarf von einem Analogsignal 0-10 V angezeigt wird, muss der Parameter 6046 auf “Verbr’anforderung VK1 10V” eingestellt werden. Weiters müssen die Signalmerkmale mit folgenden Parametern vorgegeben werden:

Spannungswert 1 H2 Modul 1

Funktionswert 1 H2 Modul 1

Spannungswert 2 H2 Modul 1

Funktionswert 2 H2 Modul 1

11.4 ANDERE KONFIGURATIONEN

Nachstehend sind weitere Kongurationen zusammengefasst: Relais QX21 Alarmausgang K10 Alarm (z. B. Mehrfamilienhaus) Zubringerpumpe Q14 Pumpe ein bei jeder Heizanforderung oder externer Anforderung Zeitprogramm 5 K13 Kontakt wird durch “Stundenprogramm aux.” gesteuert Kälteanforderung K28 Kühlanforderung vom Kühlkreis 1 Wassernachfüllung K34 Ventil automatisches Anfüllen des Heizkessels Gebläseabschaltung K38 Kontrolle des externen Ventilators Fühler BX21 Pufferspeicherfühler B4 Boilerfühler Heizung (oben) Pufferspeicherfühler B41 Boilerfühler Heizung (unten) Pufferspeicherfühler B42 Dritter Boilerfühler Heizung (in der Mitte des Boilers) Eingang H2 Fehler-/Alarmmeldung Externes Alarmsignal Kessel-Durchussschalter Steuert den Heizkessel-Flusswächter (nur verwenden, falls nicht im Heizkessel vorhanden) Kesselthermostat Steuert den Heizkessel-Thermostat (nur verwenden, falls nicht im Heizkessel vorhanden) Verbr’anforderung VK1 10V Externe Anforderung 1 mit Signal 0-10V (*) Druckmessung 10V Druckmessung mit Signal 0-10V (*) Leistungsvorgabe 10V Einstellung der Heizkesselleistung in Funktion des Signals 0-10V (*)

  • Um die Funktionen zu verwenden, müssen die Merkmale des Analogsignals mit den folgenden Parametern des Menüs Konguration der Fernbedienung eingestellt werden:

Spannung’wert 1 H2 Modul 1

Funktionswert 1 H2 Modul 1

Spannung’wert 2 H2 Modul 1

Funktionswert 2 H2 Modul 169 7104900.03 (1-11/13) Abschnitt INSTALLATEUR (DE)

12. TABELLE BETRIEBSSTÖRUNGEN

Betriebsstörung Störungsbeschreibung 10 Außentemperaturfühlersonde Heizkreis befähigt ohne jegliche Steuerung (Thermostat, Raumgerät oder externes Gerät) oder defekter Außentemperaturfühler 84 BSB, Adressenkonikt 2 oder mehrere Raumgeräte sind für denselben Heizkreis konguriert. 98 Zusätzliches Modul 1 Zubehör AGU 2.550 nicht gefunden oder nicht erkannt 99 Zusätzliches Modul 2 Zubehör AGU 2.550 nicht gefunden oder nicht erkannt 373 Zusätzliches Modul 3 Zubehör AGU 2.550 nicht gefunden oder nicht erkannt 30 Fühler Vorlauf 1 Fühler des Mischkreises 1 nicht gefunden° 32 Fühler Vorlauf 2 Fühler des Mischkreises 2 nicht gefunden° 260 Fühler Vorlauf 3 Fühler des Mischkreises 3 nicht gefunden° 335 BX21 keine Funktion Fühler BX21 nicht konguriert 336 BX22 keine Funktion Fühler BX22 nicht konguriert 324 BX gleiche Fühler Zwei oder mehrere Fühler sind für dieselbe Funktion konguriert. 52 Fühler ACS 2 Fühler Solarwarmwasserkreis nicht gefunden 73 Fühler Kollektor 1 Fühler Solarkollektor nicht gefunden 57 Fühler ACS-Zirkulation Fühler Warmwasserzirkulation nicht gefunden 243 Schwimmbadfühler° Schwimmbadfühler nicht gefunden 25 Fühler Holzheizkessel° Fühler des Biomasse-Heizkessels nicht gefunden

Heizkesselpumpe Q10 nicht vorhanden Pumpe des Biomasse-Heizkessels nicht gefunden

13. TECHNISCHE MERKMALE

Stromversorgung Versorgungsspannung AC 230 V (±10 %) Betriebsfrequenz 50/60 Hz Aufnahmeleistung 4 VA Versorgungssicherung (Speisung und Ausgänge) max. 10 AT Verkabelung Steifer oder biegsamer Draht (geochten oder mit Stütze) - Einpolig 0,5…2,5 mm

Zweipolig 0,5…1,5 mm

Funktionsdaten Softwareklasse A Betriebsart EN 60 730 1b (automatischer Vorgang) Eingänge Digitaleingang H2 - Niedrigstschutzspannung für saubere Kontakte - Niedrigspannungskontakt - Spannung mit offenem Kontakt DC 12 V Strom mit geschlossenem Kontakt DC 3 mA Analogeingang H2 - Niedrigstschutzspannung - Bereich DC 0..10 V Innenwiderstand > 100 kΩ Eingang L AC 230 V (±10%) Innenwiderstand > 100 kΩ Eingang Sensoren BX21, BX22 NTC 10k Zulässige Verbindungskabel (Kupfer) - Schnitt mm

0,25 0,5 0,75 1,0 1,5 Max. Länge m 20 40 60 80 120 Ausgänge Ausgangsrelais - Strombereich AC 0,02…2 (2) A Max. Anlaufstrom 15 A für ≤1 s Max. Strom (für alle Relais) AC 6 A Spannungsbereich AC 24…230 V (für sauberen Kontakt) Schnittstelle BSB Anschluss mit 2 Kabeln, nicht austauschbar Länge Basiseinheit - Periphergeräte max. 150 m Gesamtlänge max. 300 m (max. Kabelleistung 60nF) Kabelquerschnitt 0,5 mm

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Produktinformationen

Marke : Baxi

Modell : 250F

Kategorie : Kessel