Baxi Vasoflex - Kessel

Vasoflex - Kessel Baxi - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice Baxi Vasoflex - page 27

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BEDIENUNGSANLEITUNG Vasoflex Baxi

EINFÜHRUNG ALLGEMEINE INSTALLATIONSBEDINGUNGEN

AUSRICHTUNG UND NEIGUNG DES KOLLEKTORS

1. Bitte lesen Sie diese Anleitung vor der Installation und Inbetriebna-

hme des Solarsystems aufmerksam durch.

2. Die Anleitung ist vom Nutzer für künftige Nachfragen sorgfältig au-

3. Diese thermische Solaranlage für Haus-Warmwasser darf nur von

autorisiertem Fachpersonal installiert und bedient werden. Bitte beachten Sie während der Arbeiten:

  • Die gesetzlichen Unfallverhütungsvorschriften;
  • Die gesetzlichen Umweltschutzvorschriften;
  • Die gesetzlichen Arbeitsschutzbestimmungen;
  • Die spezischen EU-Sicherheitsbestimmungen sowie die Stan- dards und Vorschriften des jeweiligen Landes. Bitte bewahren Sie den Kollektor bis zu seiner Installation wet- tergeschützt in der Originalverpackung auf. Zur Vermeidung von hohen Temperaturen durch Sonnenein- wirkung kann der Kollektor während der Installation bis zu sei- ner vollständigen Betriebsbereitschaft abzudecken. Der Installateur ist für die Einhaltung aller Vorschriften des/der jeweiligen Landes/Region verantwortlich. Wir empfehlen, den Kollektor am Aluminiumrahmen und in der Ver- packung zu transportieren. Der Kollektor darf nicht an den Hydrau- likanschlüssen gehandhabt werden. Schläge und andere mechanische Einwirkungen auf den Kollektor, insbesondere auf das Solarglas, die Rückseite des Kollektors und Hydraulikanschlüsse sind zu vermeiden. Die beste Ausrichtung des Solarkollektors ist nach Süden. Sollte der Solarkollektor nicht nach Süden ausgerichtet werden können, ist er hauptsächlich nach Westen auszurichten. Die optimale Neigung hängt von der Nutzungsdauer der Anlage ab, in Abhängigkeit von: a) konstante Nachfrage im Jahr: geograsche Breite b) vordringliche Nachfrage im Winter: geograsche Breite +10º c) vordringliche Nachfrage im Sommer: geograsche Breite -10º d) Die Kollektoren können in Anlagen mit einem Neigungswinkel (β) von 15º bis 75º installiert werden. Alle Schatten auf die Solarkollektoren sind zu vermeiden. Alle Anlagen verfügen über einen unabhängigen Primär- (mit wärmetra- gender Flüssigkeit) und Sekundärkreis. Diese haben die Anforderungen der geltenden Gesetzesbestimmungen und die spezischen Vorschriften, die den Schutz vor elektrischer Entla- dung regeln, zu erfüllen. Zur Vermeidung von galvanischer Kopplung sind elektrolytische Mu󰀨en zwischen den Elementen aus verschiedenen Materialien zu installieren.

ARBEITSFLÜSSIGKEIT Der Installateur bzw. Konstrukteur legt die zulässige Mindesttempe- ratur der Anlage fest. Die im Freien vorhandenen Komponenten müssen dieser standhalten können, ohne dauerhafte Schäden zu erleiden. Die Anlage ist mit einer zu diesem Zweck konzipierten ungiftigen chemischen Flüssigkeit gegen Temperaturen zu schützen, die 5ºC unter dem regis- trierten historischen Mindestwert liegen.28

Temperatursensor Die Temperatursensoren sollten so installiert werden, dass sie einen ein- wandfreien Kontakt mit dem Messpunkt gewährleisten. Sie sollten gegen Witterungseinüsse geschützt sein und in Gegenrichtung der Flüssigkeit am wärmsten Punkt am Ausgang der jeweiligen Reihe installiert werden. Wir empfehlen den Einsatz eines direkt anwendbaren Wasser-Glykol-Ge- misches mit Korrosionshemmern. Eine starke Erhöhung der Konzentration ist zu vermeiden. Diese sollte 50% nie überschreiten, da die Viskosität des Gemisches ansonsten sehr hoch ist und die wärmeübertragenden Eigens- chaften der Flüssigkeit gemindert werden. NICHT mit anderen Flüssigkeiten mischen. m2 5 7.5 12.5 25l/h*m2 15 20 30 40 60 15 20 30 40 60 15 20 30 40 60 15 20 30 40 60 l/h 75 100 150 200 300 113 150 225 300 450 188 250 375 500 750 375 500 750 1000 1500 min. int. Ø DN13 DN13 DN13 DN16 DN16 DN13 DN13 DN16 DN16 DN20 DN16 DN16 DN20 DN20 DN25 DN20 DN20 DN25 DN25 DN32 Es ist eine einwandfreie Montage des Temperatursensors im Ko- llektor zu gewährleisten. Das Sensorkabel ist mit einem geeig- neten Material zu befestigen, um ein unbeabsichtigtes Entfernen vom Kollektor zu vermeiden. Den Höchsttemperaturen, die im letzten Kollektor der Reihe errei- cht werden können, ist besondere Aufmerksamkeit zu schenken, da sie die Solarüssigkeit zersetzen können.

INSTALLATION DER KOLLEKTOREN

Sollte mehr als eine Reihe erforderlich sein, sind die Kollektoren in mehr- facher paralleler Anordnung zu installieren und wenn möglich mit derse- lben Anzahl von Kollektoren in jeder Reihe. Zum Abschluss jeder Reihe sind Absperrventile zu installieren. In jeder Reihe ist ein Handentlüfter einzubauen, bei Einbau eines automatischen Entlüfters ist ein Trenn- ventil zu installieren, um den Entlüfter während des Betriebs der Anlage zu sperren. Um Energieverluste zu vermeiden, ist sicherzustellen, dass keine inversen Strömungen auftreten. Gefrierpunkt (ºC) -10 -15 -20 -25 -30 -32 -35 Glykol-Konzentration (%) 26 33 37 42 47 50 51 Bei Hautkontakt mit der Flüssigkeit die Haut mit Wasser und Seife waschen. Bei Augenkontakt die Augen sofort mit reichlich klarem Wasser spülen. Rohrleitungen Die Länge der Rohrleitungen ist so kurz wie möglich zu halten, sodass eine vollständige Entlüftung garantiert werden kann. Die horizontalen Abschnitte verfügen über eine minimale Neigung von 1%. Die Rohrlei- tungen des Primärkreislaufs sind aus Kupfer und Edelstahl gefertigt mit Schraub-, Schweiß- und Flanschverbindungen. Rohrleitungen im Freien haben einen externen Schutz, um der Witterung zu widerstehen und Transportverluste zu vermeiden. Wir empfehlen die folgenden Rohrgrößen, um einen Druckabfall von weniger als 2,5 mbar pro Laufmeter zu garantieren: Expansionsgefäß Es ist ein Expansionsgefäß im Primärkreislauf nahe der Hydraulikeinheit zu installieren, dessen Abmessungen von Größe und Charakteristiken der Anlage abhängen. Das Expansionsgefäß wird gemäß DIN-Normen 4757, EN 12977 und VDI 6002 dimensioniert. Das Expansionsgefäß: 1.- wird so installiert, dass die Temperatur des die Membran berührenden Wassers so gering wie möglich ist; 2.- wird vorzugsweise an der Saugseite der Pumpe installiert; 3.- es wird kein Trennelement zwischen dem Expansionsgefäß und der Anlage installiert. Obwohl die Flüssigkeit ungiftig, geruchslos und biologisch abbaubar ist, sollten geeignete Maßnahmen bei ihrem Einsatz ergri󰀨en wer- den. Wir empfehlen das Tragen von Chemikalien resistenten Handschuhen und entsprechenden Augenschutz bei Handhabung.

Pumpen Insofern möglich wird die Pumpe an der kältesten Stelle des Kreislaufs eingebaut. Es ist zu berücksichtigen, dass keine Kavitation auftritt und immer senkrecht eingebaut sind, um Luftproblem zu vermeiden. Für die Dimensionierung der einzubauenden Pumpe ist neben den Ver- lusten in den Rohrleitungen der Druckabfall in den installierten Kollekto- ren zu berücksichtigen. Nach erfolgter Installation ist eine Spülung der Anlage vorzunehmen, damit alle Schmutzrückstände aus dem Rohrleitungssystem ausgespült werden. Verwenden Sie einen ausreichend großen Behälter zum Au󰀨angen der Flüssigkeit. Nach der Reinigung des Kreislaufs kann mit dem Füllen des Systems begonnen werden. Das Füllen des Systems hat ohne direkte Sonneneinstrahlung zu erfolgen. Sollte dies nicht möglich sein, den Kollektor (oder die Ko- llektoren) während des Spülens und Füllens abdecken. Sollte dies nicht geschehen, besteht das Risiko der Dampfbildung. INBETRIEBNAHME Das System mit Druck beaufschlagen, der 1,5-fach dem Arbeitsdruck entspricht, um undichte Stellen aufzudecken. Bei vorhandenen Lecks alle undichten Stellen des Systems beseitigen. Alternativ können mit einer Luftprobe alle großen Verluste im System vor dem Spülen und Füllen mit der wärmetragenden Flüssigkeit aufgedeckt werden. Während des Füllvorgangs und der Inbetriebnahme muss das System vollständig entlüftet sein. Wir empfehlen eine erneute Prüfung des Sys- tems in den ersten Betriebswochen, um die Luft zu entfernen. Bei Störungen oder Systemverlust ist bei einem erneuten Füll- vorgang erneut zu entlüften. Der Primärkreis darf NIEMALS mit Leitungswasser gefüllt werden, wenn dessen Eigenschaften zu Verkrustungen, Ablagerungen und Angri󰀨en auf das System führen können bzw. wenn dieser Kreislauf ein Frostschutzmittel aufgrund Frostgefahr oder andere Zusatzsto󰀨e für einen einwandfreien Be- trieb benötigt. Nach Abschluss der Inbetriebnahme der Anlage sind alle ma- nuellen und automatischen Entlüftungsventile zu schließen. Nachdem die Anlage sauber, entlüftet und mit dem geeigneten Druck aus- gestattet ist, ist der Durchuss zu regeln. Dazu den Pumpendurchsatz an die geringstmögliche Geschwindigkeit anpassen (um Stromverbrauch zu minimieren) und den Durchsatz mit einem Durchussmesser regeln. Hinweis: Entlüftungsventil nur bei kalter Anlage auslösen. Bei Nor- malbetrieb ist die Temperatur der wärmetragenden Flüssigkeit hoch und kann schwere Verbrennungen verursachen. pH-Wert regelmäßig überprüfen, der Wert muss zwischen 7,5 und 8,5 liegen. Wenn die Flüssigkeit dunkel oder trüb ist und der pH- Wert unter 7,0 liegt, ist die wärmetragende Flüssigkeit auszutaus- chen. Der prozentuale Anteil des in der wärmetragenden Flüssigkeit vorhandenen Glykols ist alle zwei Jahre zu prüfen. Er kann mit einem Refraktometer fest- gestellt werden. Der Kaltdruck an den Kollektoren sollte ab 2 bar betragen. Da sich das Füll-Manometer im unteren Bereich der Anlage bendet, ist der statische Druck der Anlage zur Lesung hinzuzufügen. Der Höchstdruck des Sys- tems beträgt 10 bar. Anschluss der Aufnehmer Der optimale Anschluss (Parallelanschluss) erfolgt über eine Verbindung über Kreuz der Reihe der Eingangs- und Ausgangsaufnehmer an gegenü- berliegenden Stellen; der Anschluss kann auch an derselben Seite der Kollektorenreihe erfolgen, ohne dass nennbare Ertragsverluste auftreten.30

Kontrolle der Verschlüsse und Hydraulikverbindungen der Solarkollektoren zur Anlage. Kontrolle des Tragesystems der Solarkollektoren. Kontrolle der Dichtheit des Hydraulikkreises. Kontrolle, ob die wärmeübertragende Flüssigkeit der Anlage aus einem Gemisch aus Frostschutzmittel und Wasser besteht. Kontrolle des Einbaus der Sicherheitselemente: Expansionsgefäß und Sicherheitsventil. Kontrolle der Anschlüsse und Funktion des Regulierungssystems der Anlage.

WARTUNGS- UND INSTANDHALTUNGSARBEITEN

Die folgenden Listen zeigen die wichtigsten Wartungs- und Instand- haltungsarbeiten der Anlage an.

1. Kontrolle der korrekten Ausführung der Installation

Diese Liste bei Erstinbetriebnahme prüfen.

2. Kontrolle des Allgemeinzustands der Anlage

Die folgenden Kontrollen umfassen alle die Handlungen, die für die Bewahrung der Anlage innerhalb der zulässigen Funktionsgrenzen, Leis- tungen, Sicherheit und Nutzungsdauer erforderlich sind. Diese Handlun- gen sind von geschultem technischen Personal mit Kenntnissen der Tech- nik thermischer Solaranlagen und mechanischer Anlagen im Allgemeinen auszuführen. Das Wartungsbuch der Anlage ist stets zu aktualisieren. Die Wartung und Instandhaltung von Anlagen mit mehr als 20 m² Kollektor- äche sieht mindestens eine Revision alle sechs Monate vor. Anlagen mit weniger als 20 m² Kollektoräche sind mindestens einmal jährlich zu prüfen. Kontrolle des Start- und Stopp-Di󰀨erenzials der Pumpe Kontrolle der Lesung der Temperatursensoren der Anlage Handlungen (Ö󰀨nen und Schließen) zum Vermeiden eines Blockierens des Trennventils Vorhandensein von Glykol in der Au󰀨angschale Sicherheitsventil überprüfen Kontrolle des Betriebsdrucks der Anlage Kontrolle des Betriebsdrucks des Expansionsgefäßes Vorhandensein von Luft in der Anlage Kontrolle von Funktion und Sauberkeit des Entlüfters Kontrolle der Degradation der Isolierung Durchführung einer Druckkontrolle Vorhandensein von undichten Stellen Dichtheit der Pumpe Funktion der Pumpe im Betriebszustand Kontrolle der Durchussmenge der Anlage Kontrolle der Dichte des Kühlmittels mit einem Refraktometer Kontrolle des pH-Werts des Kühlmittels, pH>7,5 Degradation, Korrosionsspuren und fester Sitz der Schrauben Zustand der Befestigung der Kollektoren Zustand der Bedachung rund um die Solaranlage Kontrolle der Vegetation rund um den Kollektor Kontrolle des Ballastes der Anlage, wenn erforderlich Auftreten von Kondensaten und Schmutz Auftreten von Rissen, Deformationen Auftreten von Korrosion Vorhandensein von undichten Stellen Kontrolle der Befestigung der Temperatursensoren Hydraulikkreis Zustand der Struktur des Tragesystems der Kollektoren, seiner Befestigung und Verankerung Zustand der Kollektoren Kontrolle des Betriebsdrucks Sicherheitssystem Regulierungssystem31

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Produktinformationen

Marke : Baxi

Modell : Vasoflex

Kategorie : Kessel