AC1310 - Industrielle Automatisierung IFM - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | AS-i Steuerung für industrielle Automatisierung |
| Marke | IFM |
| Modell | AC1310 |
| Anzahl AS-i Master | 2 (AS-i Version 2.1) |
| Stromversorgung | 24 V DC (20...30 V SELV) |
| Ethernet-Schnittstelle | 10/100 Mbps, RJ45, TCP/IP, UDP, HTTP, FTP, Telnet, E-Mail-Client |
| Programmierschnittstelle | RS232C, 4800 bis 115200 Baud, max. Entfernung 20 m |
| Display | Bildschirm mit einstellbarem Kontrast |
| LED-Anzeigen | PWR/COM, PROJ, CONF/PF, Ethernet-Adressstatus, Übertragungsaktivität |
| Montage | Auf Profilschiene 35 mm, IP20, im Schaltschrank |
| Abmessungen (ca.) | 120 x 80 x 60 mm (Schätzung) |
| Gewicht (ca.) | 300 g (Schätzung) |
| Betriebstemperatur | 0 bis 60 °C (Schätzung) |
| Unterstützte Protokolle | Modbus/TCP, AS-i |
| Hauptfunktionen | AS-i Steuerung, Signalvorverarbeitung, Ethernet-Gateway, integrierte SPS-Programmierung |
| Wartung und Reinigung | Mit einem trockenen Tuch reinigen, Lösungsmittel vermeiden; Lüftung frei halten |
| Sicherheit | Vor dem Anschließen die Stromversorgung trennen; FE-Verbindung zur Erde; spezifisches AS-i Netzteil verwenden |
| Ersatzteile und Reparierbarkeit | IFM Kundendienst kontaktieren; keine Ersatzteile für Endverbraucher |
| Allgemeine Informationen | AS-i Steuerung mit Display, geeignet für Visualisierung und Kommunikation mit übergeordneten Systemen |
Häufig gestellte Fragen - AC1310 IFM
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BEDIENUNGSANLEITUNG AC1310 IFM
Bestimmungsgemäß Verwendung
- Der Controller integriert einen oder zwei AS-i Master (AC1309/ AC1310, beiden nach AS-i-Version 2.1), eine Kleinsteuerung und eine Ethernet-Schnittstelle
- Er steuert den Datenautausch zur Sensor-/Aktuator-Ebene
- verarbeitet die Peripheriedaten im integrierten Prozessor (Signalverarbeitung)
- arbeitet als stand-alone-Steuerung mit Datenautausch zum PC (Visualisierung)
- kommuniziert mit der übergeordneten Steuerungsebene (Modbus/TCP)
Programmierschnittstelle RS232C
- Baudrate 4800 bis 115200Baud
- max. Entfernung zwischen Controller e und Host: 20m
- Potentialtrennung zur Controller e-Versorgung
- Programmierkabel E70320 zur Verbindung zum Host erforderlich
Ethernet-Schnittstelle
10Mbps und 100Mbps
- TCP/IP - Transport Control Protocol/ Internet Protocol
- UDP - User Datagram Protocol
- IT-Funktionalität: Filesystem, FTP-Server, Telnet-Server, HTTP-Server, E-mail Client
RJ45, Twisted-Pair
Montage
Befestigen Sie den Controller auf einer 35mm-Profilschiene. Die Schutzart des Gerats beträgt IP 20,ecause sole es an einem geschützten Ort montiert werden (z.B.Schalschrank).

Achten Sie auf eine betauungsfrei Umgebung. Vermeiden Sie übermäßige Staubentwicklung, Vibrations- und Stoßbelastungen. Die Luftzirkulation durch die Lüftungsöffnungen darf nicht behindert werden.
Vermeiden Sie eine Montage in direkter Höhe zu Frequenzumrichtern.
Elektrischer Anschluß

Schalten Sie die Anlage spannungsfrei. Schließen Sie das Gerät entsprechend der Klemmenbeschriftung an. Verbinden Sie niemals die Minuspontiale untereinander oder Minuspontiale und FE-Anschluß. Stellen Sie eine elektrisch sichere Erdverbindung zwischen AS-i Controller (Klemme FE) und Gerät-Erdanschluß her.
Versorgen Sie den Controller mit einer Spannung von 24V DC (20 ... 30V PELV), z. B. aus dem 24V Netzteil DN2011 der ifm electronic. Der Anschluß erfolgt an den Klemmen +24V und 0V.
Bedien- und Anzeigeelemente
Sie werden von drei Diagnose-LEDs auf dem Controller über den Zustand des Masters (AC1309) /der Master (AC1310) und der angeschlossenen System informiert.
- LED PWR/COM leuchtet: AS-i Spannung vorhanden, mindestens ein Slave wurde erkannt
- LED PWR/COM blinkt: AS-i Spannung vorhanden, es wurde aber kein Slave korrekt erkannt
- LED PROJ leuchtet: Projektierungsmodus aktiv, die Konfigurationsüberwachung ist abgeschaltet
- LED PROJ blinkt: Projektierungsmodus aktiv, Umschalten in geschützten Betrieb nicht möglich, da ein Slave mit Adresse 0 angeschlossen ist
- LED CONF/PF leuchtet: Projektierte und aktuelle Konfiguration stimmen nicht überein
- LED CONF/PF blinkt: Peripheriefehler an mindestens einem angeschlossenen Slave
grün blinkend 1Hz: Die IP-Adresse ist frei wahlbar
rot blinkend 1Hz: Ungültige MAC-ID (internet Fehler Ethernet-Schnittstelle) rot blinkend 2Hz: Keine gültige Ethernet-Konfigu-ration geladen
rot blinkend 4Hz: Internet Fehler Ethernet-Schnittstelle
rot leuchtet: doppelte IP-Adresse erkannt
LED Modbus/TCP connections: zyklischer Datenautausch über
Modbus/TCP Protokoll
net-Netzwerk verbunden
LED Transmission activity: Blinkt grün bei jedem übertra-
genem Datenpaket

Kontrasteinstellung
Sie können den Kontrast direkt durch gleichzeitiges Drücken der rechten Taste mit der -Taste (Darstellung ist zu hell) bzw. der -Taste (...zukunkel) verstellen.

Kontrast erhöhen

Kronstagger verringern
Betrieb
Zum Betrieb eines AS-i Systems ist ein spezielles AS-i Netzteil erforderlich (z. B. AC1216). Das AS-i Netzteil versorgt das gelbe AS-i Kabel mit Energie und realisiert eine Datenentkoppelung zum Spannungsregler des Netzteils. Normale Schaltnetzeile wurden die AS-i Datensignale als Störsignale ansehen und diese unterträcken.

Schalten Sie das Netzteil stromlos, bevor Sie den Controller e anschreiben.

Das AS-i Netz wird ungeerdet betrieben. AS-i + und AS-i - sollen symmetrisch zum Massepotential der Anlage sein.
Verbinden Sie den Symmetriebpunkt des AS-i Netzteils (Klemme „Shield“) niederohmig mit der Masse der Anlage.
Menu-Übersicht
Sie erreichen das Hauptmenu, indem Sie im Startdisplay die linke Taste „MENU“ drucken.
Sie navigieren innerhalb eines Menüpunktes, indem Sie die Tasten oder drucken.
Drücken Sie die Tasten gleichzeitig, um zwischen deutschem und englishchem Menu zu wechseln.

MENU-Taste

Navigations-Tasten
Menu-Navigation
O Slave Lists
(Prüfen der Adressen der angeschlossenen AS-i Slaves)
ListederdetektiertenAS-iSlaves(LDS)
ListederprojektiertenAS-iSlaves(LPS)
ListederaktiviertenAS-iSlaves(LAS)
Listeder AS-i Slaves mit Peripheriefehler (LPF)
O Address Slave
(Programmierung der korrekten Adressen in den angeschlossenen AS-i Slaves)
Umadressieren eines am Controllere angeschlossenen AS-i Slaves
Automatisches adressieren neuer AS-i Slaves auf die{nachste freie Adresse (Easy Startup)
O Quick Setup
(Zusammenfassung der für eine Grundkonfiguration erforderlichen Menüpunkte)
Die aktuelle AS-i Konfiguration einlesen (Config all)
Einstellung der Feldbusverbindung (optional)
O System Setup (Einstellung des Controller e Gerätes)
Baudrate der seriellen Programmierschnittstelle
IP Adresse der Ethernet Programmierschnittstelle (optional)
Eingabe des Passwortes zur Freigabe von Änderungen in der Systemkonfiguration
Update der Firmware des Controller _e (spezielle Programmiersoftware erforderlich)
O System Info (Geräte Informationen)
Hardware und Firmware Versionsnummern desses Controllere
Seriennummer desses Controller
Aktuelle/Maximale SPS Zykluszeit
O PLC Setup
Starten oder Stopen der SPS im Controllere
O PLC Info (Anzeige Anwenderprogramm-Name, Autor, Datum)
O Master Setup (AS-i Masterflags)
Die aktuelle AS-i Konfiguration einlesen (Config all)
Wechsel in den Projektierungsmodus: Konfiguration des AS-i Systems
Wechsel in den geschützten Betrieb: Normalbetrieb (der Master überwacht die Konfiguration)
Deaktivieren der automatischen AS-i Slaves Adressierung im geschützten Betrieb
Deaktivieren des AS-i Resets beim Verlassen des Projektierungsmodus
Anzeige des Config-Errors Zählers des angeschlossenen AS-i Systems
Reset des Config-Errors Zählers
Anzeige der prozentualen Fehlerrate des angeschlossenen AS-i Systems
O Slave Setup
(Detailierte Informationen über die angeschlossenen AS-i Slaves)
Digitale bzw. analogue Ein-/Ausgabe der angeschlossenen AS-i Slaves
Aktuelle und projektierte Parameter der angeschlossenen AS-i Slaves
Aktuelle und projektierte I/O- und ID-Codes der angeschlossenen AS-i Slaves
Telegrammfehler in der Kommunikation zu den angeschlossenen AS-i Slaves
O Fieldbus Setup(Die verschiedeneen Feldbusschnittstellen sind optional)
Eingabe der IP-Adresse des Controllere im überlagerten System
Weitere Eingaben abhängig vom jeweils verwendeten überlagerten Feldbus
O Fieldbus Data (optional)
Anzeige der über den Feldbus zyklisch übertrag- genen Daten