AC1356 - Industrielle Automatisierung IFM - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | AS-i Controller / Industrie-Gateway |
| Marke | IFM Electronic |
| Modell | AC1356 |
| Spannungsversorgung | 24 V DC (20...30 V SELV/PELV), galvanisch getrennt, UL-Sicherung max. 5 A (0...20 Veff) oder 100 Vspitze (20...30 Veff) |
| Programmierschnittstellen | RS232C (4800...115200 Baud, max. 20 m), Ethernet 10/100 Mbps (TCP/IP, Modbus TCP, UDP, RJ45), Profibus DP (9600 Baud...12 MBaud) |
| AS-i Master | 1 oder 2 AS-i Master (je nach AS-i 3.0 Version) |
| Hauptfunktionen | Datenverkehrssteuerung mit Sensoren/Aktoren, Signalvorverarbeitung, eigenständiger Controller, Gateway zu übergeordnetem Steuerungssystem |
| Anzeige und Indikatoren | Bildschirm mit Kontrasteinstellung, LED PWR/COM, PROJ, CONF/PF, ETH NET, PROFIBUS |
| Montage | Auf Hutschiene 35 mm, IP20, in geschützter Umgebung (Schaltschrank), Kondensation, Staub, Vibrationen, Stöße vermeiden |
| Elektrischer Anschluss | Klemmen +24 V und 0 V für Spannungsversorgung, Klemme FE für Erde, negative Potenziale nicht miteinander oder mit FE verbinden |
| Menünavigation | MENU-Taste, Navigationstasten hoch/runter, rechte Taste für Kontrast, Passwort (Werkseinstellung: Benutzermodus, Passwort CE01 zum Zurücksetzen) |
| Sicherheit | Galvanisch getrennte Spannungsversorgung, galvanische Trennung der Schnittstellen, Passwort zur Zugriffsbeschränkung in der Konfiguration |
| Wartung und Reinigung | Belüftungsöffnungen frei halten, mit trockenem Tuch reinigen, Lösungsmittel und Scheuermittel vermeiden |
| Gewicht und Abmessungen | In der Anleitung nicht angegeben |
| Ersatzteile und Reparierbarkeit | Keine aufgeführten Ersatzteile; bei Reparatur den Hersteller kontaktieren |
| Allgemeine Informationen | Bedienungsanleitung als PDF-Download verfügbar, 26 Seiten, Sprachen: FR, DE, EN |
Häufig gestellte Fragen - AC1356 IFM
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BEDIENUNGSANLEITUNG AC1356 IFM
Bestimmungsgemäß Verwendung
- Der Controller integriert einen oder zwei AS-i Master (AC1355/ AC1356, beiden nach AS-i-Version 3.0), eine Kleinsteuerung, eine Ethernet-Schnittstelle und eine Profibus DP-Schnittstelle.
- Er steuert den Datenautausch zur Sensor-/Aktuator-Ebene
- verarbeitet die Peripheriedaten im integrierten Prozessor (Signalvorarbeitung)
- arbeitet als stand-alone-Steuerung mit Datenautausch zum PC (Visualisierung)
- kommuniziert mit der übergeordneten Steuerungsebene (Betrieb als Gateway)
Programmierschnittstelle RS232C
- Baudrate 4800 bis 115200 Baud
- max. Entfernung zwischen Controller e und PC: 20 m
- Potentialtrennung zur Controller e-Versorgung
- Programmierkabel E70320 zur Verbindung zum PC erforderlich
Ethernet Programmierschnittstelle
- 10 Mbps und 100 Mbps
- TCP/IP - Transport Control Protocol / Internet Protocol
Modbus TCP (nur als Diagnoseschnittstelle) Beim Trennen der Verbindungen werden die Ausgänge nicht zurückgesetzt (keine Watchdogfungtion) - UDP - User Datagram Protocol
- Unterstützung der CoDeSys Programmierfungen sowie der netzwerkglobalen Variablen
- RJ45, Twisted-Pair
Profibus-DP-Schnittstelle
- Baudrate 9600 bis 12 MBaud
- max. Entfernung zwischen Controller und DP-Master: abhängig von der Baudrate
- Potentialtrennung zur Controller e-Versorgung
- bis zu 31 parallel geschaltete Controller pro Segment
- Steckerbelegung: Pin 3: Signal B; Pin 8: Signal A
Montage
Befestigen Sie den Controller auf einer 35 mm-Profilschiene, die elektrisch eine sichere Erdverbindung aufweist. Die Schutzart des Geräts beträgt IP 20,ecause sollte es an einem geschützten Ort montiert werden (z.B.Schaltschrank).

Achten Sie auf eine betauungsfrei Umgebung. Vermeiden Sie übermäßige Staubentwicklung, Vibrations- und Stoßbelastungen. Die Luftzirkulation durch die Lüftungsöffnungen darf nicht beholdert werden.
Vermeiden Sie eine Montage in direkter Höhe zu Frequenzumrichtern.
Elektrischer Anschluss

Schalten Sie die Anlage spannungsfrei. Schlieben Sie das Gerät entsprechend der Klemmenbeschriftung an. Verbinden Sie niemals die Minuspontiale untereinander oder Minuspontiale und FE-Anschluss. Stellen Sie eine elektrisch sichere Erdverbindung zwischen AS-i Controller (Klemme FE) und Gerät-Erdanschluss her.
Versorgen Sie den Controller mit einer Spannung von 24 V DC (20...30 V PELV), z. B. aus dem 24 V Netzteil DN2011 der ifm electronic. Der Anschluss erfolgt an den Klemmen +24 V und 0 V.
Bedien- und Anzeigeelemente
Sie werden von drei Diagnose-LEDs auf dem Controller über den Zustand des Masters (AC1355) / der Master (AC1356) und der angeschlossenen System informiert.
- LED PWR/COM leuchtet: AS-i Spannung vorhanden, mindestens ein Slave wurde erkannt
- LED PWR/COM blinkt: AS-i Spannung vorhanden, es wurde aber kein Slave korrekt erkannt
-
LED PROJ leuchtet: Projektierungsmodus aktiv, die Konfigurationsüberwachung ist abgeschaltet
-
LED PROJ blinkt: Projektierungsmodus aktiv, Umschalten in geschützten Betrieb nicht möglich, da ein Slave mit Adresse 0 angeschlossen ist
- LED CONF/PF leuchtet: Projektierte und aktuelle Konfiguration stimmen nicht überein
- LED CONF/PF blinkt: Peripheriefehler an mindestens einem angeschlossenen Slave
- LED ETH NET: Datenautausch über Ethernet-Schnittstelle
- LED PROFIBUS leuchtet: Busfehler Profibus DP

LED-Anzeigen und Anschlussbelegung
Kontrasteinstellung
Sie können den Kontrast direkt durch gleichzeitiges Drücken der rechten Taste mit der -Taste (Darstellung ist zu hell) bzw. der -Taste (...zudunkel) verstellen.

Kontrast erhöhen

Krontrast verringern
Betrieb
Zum Betrieb eines AS-i Systems ist ein spezielles AS-i Netzteil erforderlich (z. B. AC1216). Das AS-i Netzteil versorgt das gelbe AS-i Kabel mit Energie und realisiert eine Datenentkoppelung zum Spannungsregler des Netzteils. Normale Schaltnetzeile wurden die AS-i Datensignale als Störsignale ansehen und diese unterträcken.

Schalten Sie das Netzteil stromlos, bevor Sie den Controllere anschließen.
Das AS-i Netz wird ungeerdet betrieben. AS-i + und AS-i - sollen symmetrisch zum Massepotential der Anlage sein.
Verbinden Sie den Symmetriepunkt des AS-i Netzteils (Klemme „Shield") niederohmig mit der Masse der Anlage.
Menu-Übersicht
Sie erreichen das Hauptmenu, indem Sie im Startdisplay die linke Taste „MENU" drucken.
Sie navigieren innerhalb eines Menüpunktes, indem Sie die Tasten oder drucken.
Drücken Sie die Tasten gleichzeitig, um zwischen deutschem und englishchem Menu zu wechseln.

MENU-Taste

Navigations-Tasten
Password
Wichtig:
Im Menu „System-Setup" kann im Unterpunkt „Password" die Bediennung eingeschränkt bzw. freiigegeben werden.
Im Auslieferungszustand ist das Gerät im Anwender-Modus. Durch Eingabe eines ungültigen Passwortes (z.B. 1000) werden alle Menüpunkte gespeppt, die Einstellungen verändern können.
Durch Eingabe des Passportes „CE01" wird der Anwender-Modus wieder freigeschaltet.
Das Password wird durch den Menüpunkt „System-Setup“, „Speicherere System“ spannungsausfallsicher gespeichert.
Menu-Navigation
Durch Drücken der linken Taste im Startdisplay (AS-i Fehler Diagnose) wird das Hauptmenü dargestellt. Mit den beiden mittleren Tasten kann durch das Menu geblättert werden.
O Quick Setup (Zusammenfassung der Menüpunkte für eine Basis-konfiguration)
_, Teach in" der aktuellen AS-i Konfiguration (alles projektieren)
Einstellungen der Feldbus-Schnittstelle (optional)
O SPS Setup (Einstellungen der optionalen SPS)
Ein- bzw. Ausschalten des Gateway Modus (Betrieb ohne SPS)
Starten und Stopen der SPS im Controllere (sofern verwendet)
SPS Projekt-Name, -Version, Datum und Autor
O Slavelisten (Überprüfung der Adressen der angeschlossenen AS-i slaves)
Anzeige der Liste der erkannten AS-i slaves (LDS)
Anzeige der Liste der projektierten AS-i slaves (LPS)
Anzeige der Liste der aktivierten AS-i slaves (LAS)
Anzeige der Seite der Peripheriefehler in AS-i slaves (LPF)
O Slaveadressen (Programmierung der Adressen der angeschlossenen AS-i slaves)
Umadressieren eines am Controller e angeschlossen AS-i slaves
V Automatische Adressierung neuer AS-i slaves auf die{nachste freie Adresse (Easy Startup)
O Diagnose (Diagnose der angeschlossenen AS-i Netze)
Zahlen der AS-i Spannungseinbrüche seit dem Einsatz des Controllere
Zahlen der AS-i Konfigurationsfehler seit dem Einsatz des Controllere
V Fehlerrate der AS-i Telegramme des angeschlossenen AS-i Systems prüfen
Anzeige der Anzahl angeschlossener AS-i Slaves und der Zyklen pro Sekunde
Ende der AS-i Slaves with Telegrammfehlern seit dem Einsatz des Controllere
V Zurücksetzen der Fehlerzahler
Anzeige der maximalen Systemzykluszeit
V Auslesen der Diagnoseinformationen von Safety-at-Work Monitoren
O Master Setup (Informationen zum AS-i Master System)
Teach in der aktuellen AS-i Konfiguration (alles Projektieren)
Wechsel in den Projektierungsmodus: Konfiguration des AS-i Systems
Wechsel in den geschützten Betrieb: Normalbetrieb (Master überwacht Konfiguration)
Freigabe der automatischen AS-i Slave Adressierung im geschützten Betrieb
Abschaltung des AS-i Reset beim Wechsel in den geschützten Betrieb
O Feldbus Setup (Einstellung der optionalen Feldbusschnittstelle)
Einstellung der Geräteadresse des Controller im überlagerten Feldbus
Falls erforderlich weitere Einstellungen des über-lagerten Feldbusses
O Slave Info (Ausfuhrliche Informationen zu den angeschlossen- den AS-i Slaves )
Anzeige der digitalen bzw. analogen Ein-/Aus-gänge der angeschlossenen AS-i Slaves
Anzeige der Parameter der angeschlossenen AS-i Slaves
Anzeige der ID- und IO-Codes der angeschlossen AS-i Slaves
Anzeige der Übertragungsfehler zu den angeschlossenen AS-i Slaves
O Slave Setup (Einstellungen an den angeschlossenen AS-i Slaves)
V Forcen der Parameter der angeschlossenen AS-i Slaves
V Forcen der digitalen oder analogen Ausgänge eines angeschlossenen AS-i Slaves
O System Setup (Geräte-Einstellungen des Controller e)
Speichern der aktuellen Systemeinstellungen
Einstellung der Baudrate der seriellen Programmierschnittstelle
Einstellung der Parameter der Ethernet Program mierschnittstelle (optional)
Eingabe des neuen Passwortes zum Sperren oder Freigaben von Menüfunktionen
Update des Controller _e Betriebssystems (spezielle Software erforderlich!)
Zurücksetzen der Einstellungen des Controller in den Auslieferungszustand
O System Info (Geräte-Informationen)
Hardware und Betriebssystem Versionsnummern.
deses Controle_e
Art und Versionsnummer der optionalen Feldbus-schnittstelle
Das Gerät muss von einer galvanisch getrennten Quelle versorgt werden, die sekundär über eine UL- zugelassene Sicherung mit einem max. Nennstrom von
a) 5A bei Spannungen von 0...20 Vrms (0...28.3 Vp) oder
b) 100Vp bei Spannungen von 20...30 Vrms (28.3...42.4 Vp)
verfügt.