ALP 200 (2011) - Motorrad Beta - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG ALP 200 (2011) Beta
8 SLEEP-MODE ET WAKE-UP
1. TABLEAU DE BORD

8. SLEEP-MODE ET WAKE-UP
Vielen Dank für Ihr Vertrauen und viel Spaß.
Mit dieser Bedienungsanleitung möchten wir Ihnen die notwendigen Informationen für einen richtigen Gebrauch und eine gute Wartung Ihres Motorrads geben.
Alle Angaben zu Technik und Ausstattung sind unverbindlich. Die Betamotor S.p.A. behält sich das Recht vor, an ihren Fahrzeugmodellen jederzeit und ohne Vorankündigung Änderungen und Verbesserungen vorzunehmen.
HINWEIS
Wir raten Ihnen nach der ersten bzw. zweiten Betriebsstunde mit Geländefahrt alle Sicherheits-Anzugsmomente zu überprüfen und dabei besonders auf folgende Bauteile zu achten:
• Zahnkranz
- Fußrastenbefestigung
• Vorderer Bremssattel
- Kotfl ügelbefestigung
- Alle Schrauben und Bolzen am Motor
- Alle Schrauben und Bolzen an den Stoßdämpfern
- Radspeichen
- Hinterer Rahmen
HINWEIS
Für Arbeiten am Motorrad wenden Sie sich bitte an das Kunden-dienstnetz der Betamotor Vertragshändler.
Hinweise zum Gebrauch des Fahrzeugs 5
Umwelfreundliches Fahren 5
Sicheres Fahren 6
KAPITEL 1 ALLGEMEINE ANGABEN 7
Rahmen- und Motornummer 8
Auslieferung 8
Zuladung 9
Reifen 9
Wichtigste Fahrzeugteile 10
Vorbereitung für TRIÄL-Lage 11
Schlüssel....12
Zünd-/ Lenkerschloß 12
Helmschloß 12
Armaturenbrett und Bedienungselemente 13
Bedienugsanleitungkilometerzähler 14
Technischedaten 30
Technische daten Motor ALP 125 32
Technische daten Motor ALP 200 33
Elektrischer Schaltplan ALP 125 34
Elektrischer Schaltplan ALP200 36
Elektrische anlage 38
AIS-Ventil 40
KAPITEL 2 BEDIENUNGSVORSCHRIFTEN 41
Kontrollen und Wartung vor und nach Einsatz im Gelände 42
Empfohlene Schmiermittel und Flüssigkeiten 43
Einfahren 43
Den motor starten 44
Choke 45
Abstellen des Motors 45
Tanken 46
KAPITEL 3 WARTUNG UND KONTROLLEN 47
Motoröl und Ölfi Iter ALP 200 48
Motoröl und Ölfi Iter ALP 125 50
Öldampf-Sammelleitung 51
Bremsfl üssigkeit, Entlüften der Bremsen 51
Gabelöl 53
Luftfilter 54
Zündkerze 55
Vorderradbremse 56
Hinterradbremse 56
Batterie 57
Ausbau der Karosserie 58
Fahrzeugpfl ege und Kontrollen 62
Wartungsprogramm 63
Längeres Stilllegen des Fahrzeugs 64
KAPITEL 4 EINSTELLUNGEN 65
Einstellen der Bremsen 66
Einstellung der Kupplung 66
Leerlaufeinstellung....67
Einstellung benzinfl uss 67
Einstellen des Gaszuges 67
Kontrolle und Einstellen des Lenkerspiels 68
Spannen der Kette 69
Einstellen des Scheinwerfers 70
KAPITEL 5 AUSTAUSCHEN/ AUSWECHSELN VON TEILEN ..... 71
Auswechseln der Bremsbeläge 72
Auswechseln der Scheinwerferlampen 74
Auswechseln derRücklichtlampe....75
Auswechseln Nummernschildbeleuchtung 75
Charakteristische Lampen 76
Auswechseln der Blinkerlampen 76
KAPITEL 6 WAS IST IM NOTFALL ZU TUN 77
ALPHABETISCHES INHALTSVERZEICHNIS 79
HINWEISE ZUM GEBRAUCH DES FAHRZEUGS
- Das Fahrzeug muß vorschriftsmäßig mit folgendem ausgestattet sein: Nummernschild, Fahrzeugschein, Fahrzeugsteuer- und Versicherungsmarke.
- Das Fahren und der Transport mit Tieren und nicht fest am Fahrzeug befestigten oder am Fahrzeug überstehenden Gegenständen ist verboten. Die vom Hersteller angegebene Nutzlast darf nicht überschritten werden.
- Es besteht Helmpfl icht.
- Veränderungen am Motor oder anderen Fahrzeugteilen, die die Fahrzeugleistung und damit die Geschwindigkeit erhöhen, sind gesetzlich verboten und werden, u. a. mit Beschlagnahmung des Fahrzeugs, bestraft.
- Zum Schutz des eigenen Lebens und des Lebens anderer Personen stets vorsichtig fahren und immer einen Sturzhelm tragen.
ACHTUNG:
Bei Änderungen am Fahrzeug während der Garantiezeit haftet der Hersteller nicht und es verfallen sämtliche Garantieansprüche.
UMWELTFREUNDLICHES FAHREN
- Jedes Fahrzeug mit Verbrennungsmotor ist mehr oder weniger laut (Geräuschbelastung) und belastet je nach Fahrstil mehr oder weniger die Umwelt (Luftverschmutzung).
- Die Verringerung dieser Umweltbelastungen ist heute für alle zur Pfl icht geworden. Vermeiden Sie daher ein Anfahren mit Vollgas sowie unnötiges plötzliches Beschleunigen und Abbremsen des Fahrzeugs. Die Geräuschbelastung ist dann geringer, die Reifen und die mechanischen Fahrzeugteile verschleiben langsamer, der Benzinverbrauch kann deutlich gesenkt werden.
SICHERES FAHREN
• Die Straßenverkehrsordnung beachten.
- Stets einen zugelassenen Sturzhelm tragen und diesen festschnallen.
• Das Schutzvisier am Helm immer sauber halten.
- Enganliegende Kleidung tragen.
- Niemals mit spitzen oder zerbrechlichen Gegenständen in den Taschen fahren.
• Die Rückspiegel richtig einstellen.
- Nur im Sitzen fahren, beide Hände am Lenker halten und die Füße auf das Trittbrett/die Fußrasten stellen.
- Stets aufmerksam fahren und sich nie ablenken lassen.
- Beim Fahren nie essen, trinken, rauchen, telefonieren usw...
- Beim Fahren niemals über Kopfhörer Musik hören.
- Nie neben anderen Fahrzeugen fahren.
- Nie andere Fahrzeuge abschleppen oder sich abschleppen lassen.
- Immer den Sicherheitsabstand einhalten.
- Auch tagsüber das Licht (Fahrlicht) einschalten.
- Nicht auf das Fahrzeug setzen, solange dieses auf dem Ständer steht.
- Nicht mit dem Motorroller anfahren, wenn dieses auf dem Ständer steht.
- Den Ständer nicht benutzen, wenn das Fahrzeug in Fahrtrichtung auf abschüssiger Straße steht.
- Fahren mit angehobenem Vorderrad, Schlangenfahren, Wippen ist gefährlich für Dich, für die anderen und für den Motorroller.
- Auf trockener, sand- und kiesfreier Straße stets mit beiden Bremsen gleichzeitig bremsen, um ein gefährliches und nicht kontrollierbares Rutschen oder Ausbrechen des Fahrzeugs zu vermeiden.
- Stets mit beiden Bremsen gleichzeitig bremsen, der Bremsweg wird kürzer.
- Auf nassen Straßen vorsichtig und langsam fahren, weniger stark bremsen.
- Den Motor niemals in geschlossenen Räumen laufen lassen.
INHALTSVERZEICHNIS
KAPITEL 1 ALLGEMEINE ANGABEN
Rahmen- und Motornummer
Auslieferung
Zuladung
Reifen
Wichtigste Fahrzeugteile
Vorbereitung für TRIAL-Lage
Schlüssel
Zünd-/ Lenkerschloß
Helmschloß
Armaturenbrett und Bedienungselemente
Bedienugsanleitung kilometerzähler
Technische daten
Technische daten Motor
Elektrischer Schaltplan
Elektrische anlage
AIS-Ventil
1
RAHMEN- UND MOTORNUMMER
Die Rahmennummer A ist auf der rechten Seite des Lenkrohrs eingepräg. Die Motornummer B befi ndet sich in dem in der Abbildung gezeigten Bereich.

ACHTUNG:
Eine Änderung an Rahmen- und Motornummern ist gesetzlich verboten und wird schwer bestraft.

Mitgeliefert werden: Bedienungsanleitung, Werkzeugtasche (bestehend aus Kerzenschlüssel, doppelter Schraubenzieher) in einem Plastiksack, der sich unter der Sitzbank befindet.

- Maximale Zuladung (Fahrer + Beifahrer): 280 Kg.
- Auf keinen Fall sehr große oder schwere Gegenstände transportieren, die die Fahrzeugstabilität beeinträchtigen könnten.
- Niemals Gegenstände transportieren, die über das Fahrzeug überstehen oder Beleuchtung und Blinker bedecken.
- Der Sturzhelm kann mit der Öffnung nach oben verstaut werden.
REIFEN
ENDURO
| Reifen Vorne | Hinten | |
| Reifenmaße | 2,75 - 21 45L | 4,00 R18 64L |
| Reifendruck | 1,0 ÷ 1,2 bar | 1,0 ÷ 1,2 bar |
| Reifen Vorne | Hinten | |
| Reifenmaße | 2,75 - 21 45P | 4,00 R18 64P |
| Reifendruck | 1,0 ÷ 1,2 bar | 1,0 ÷ 1,2 bar |
TRIAL
| Reifen Vorne | Hinten | |
| Reifenmaße 90/90 | -2154S 120/80-1 | 862S |
| Reifendruck | 1,0÷1,2 bar | 1,0÷1,2 bar |
| Reifen Vorne | Hinten | |
| Reifenmaße | 90/90 - 21 54R | 130/80-18 66R |
| Reifendruck | 1,0 ÷ 1,2 bar | 1,0 ÷ 1,2 bar |

ACHTUNG:
Für ein sicheres Fahren muß der Reifendruck häufig überprüft werden.
- Den Reifendruck so einstellen, daß er innerhalb der angegebenen Druckwerte liegt.
- Den Reifendruck alle 15 Tage überprüfen.
- Den Reifendruck nur an kalten Reifen überprüfen.
- Das Reifenprofil (Schlauchreifen - TUBE TYPE) muß mindestens 2 mm betragen. Fahren mit geringerem Reifenprofil wird gesetzlich bestraft.
- Vor jedem Fahrtantritt die Reifen auf Schnittstellen, Abschürfungen, Aufblähen usw. überprüfen. Werden Beschädigungen am Reifen festgestellt, muß der Reifen von einem Fachmann überprüft werden. Das Fahren mit beschädigten Reifen ist sehr gefährlich.
- Bei einem Loch im Reifen das Fahrzeug sofort anhalten. Weiterfahren ist sehr gefährlich und kann den Reifen und die Radfelgen schwer beschädigen.
1
WICHTIGSTE FAHRZEUGTEILE
Wichtigste Fahrzeugteile:
1 - Luftfilter 8 - Rücklicht 15 - Motorschutz
2-Benzintank 9-HintereBlinker 16-Sitzbank
3-Tankverschluß 10-Seitenständer 17-Motor
4- Schalldämpfer 11 - Rueckspiegel 18 - Vorderradkotfl ügel
5- Hinterer Stoßdämpfer 12 - Fußraste für sozius 19 - Kennzeichenträger
6- Scheinwerfer 13 - Gabel 20 - Kickstarterhebel
7-VordereBlinker 14-Fussrasten 21-Helmschloss

VORBEREITUNG FÜR TRIAL-LAGE
Das Motorrad ist so hergestellt worden, dass die Lage je nach Fahranforderungen geändert werden kann.
Dank seiner Reversibilität bietet es zwei Motorräder in einem:
- Die Version Alp turing: Zum Fahren auf der Straße und im Gelände.
- Die Version Alp trial: Für Extremfahrten auf unbefestigtem Gelände.
Um das Motorrad auf die Version Alp trial einzustellen, müssen folgende Bauteile ausgebaut werden:
- Die Sitzbank abnehmen.
- Die Tankverkleidung entfernen.
- Die Beifahrer-Handgriffe abmontieren (bei einem Ausbau der Handgriffe ist das Fahrzeug nicht mehr für den Transport eines eventuellen Beifahrers zugelassen).
- Die Beifahrer-Fußrasten abmontieren (bei einem Ausbau der Fußrasten ist das Fahrzeug nicht mehr für den Transport eines eventuellen Beifahrers zugelassen).
- Das Helmschloss entfernen.
Anmerkungen:
- Für den Ausbau der Bauteile siehe Abschnitt "Ausbau der Karosserie" auf Seite 58.
- Bei Betamotor Ersatzteile ist für ein noch extremeres Fahren "Extreme" (als Sonderbausatz) erhältlich.

Wichtig:
Beim Ausbau weiterer Bauteile entspricht das Fahrzeug nicht mehr der geltenden Straßenverkehrsordnung. Das Fahrzeug darf dann nur noch auf privaten bzw. für den öffentlichen Verkehr geschlossenen Strecken benutzt werden.
ALP TRIAL
Die Tankverkleidung abmontieren.

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verkleidung eren. Die Sitzb Das Hel entferne Die Bei griffe ak Die Be stenDie Sitzbank entfernen.
Das Helmschloss
entfernen.
Die Beifahrer-Hand-
griffe abmontieren.
Die Beifahrer-Fußrasten abmontieren.
SCHLÜSSEL
Das Fahrzeug wird mit zwei Schlüsseln ausgeliefert, die beide für das Zündschloss/Lenkerschloss und für das Helmschloss benutzt werden können

ACHTUNG:
Den Ersatzschlüssel nicht im Fahrzeug, sondern an einem sicheren und leicht zugänglichen Ort aufbewahren. Wir raten Ihnen die auf den Schlüsseln eingeprägte Kennziffer in die Bedienungsanleitung (oder woanders) einzutragen. Bei Verlust beider Schlüssel können unter Angabe dieser Kennziffer Nachschlüssel bestellt werden.
ZÜND-/ LENKERSCHLOSS
Kontrolliert den Zündkreislauf, das Einrasten des Lenkschlosses und die Öffnung der Sitzbank.
OFF: Elektrische Anlage ausgeschaltet.
ON: Das Fahrzeug kann gestartet werden.
LOCK: Einrasten des Lenkschlosses.
Zum Einrasten des Lenkschlosses muß der Lenker ganz nach links gestellt werden, den Schlüssel drücken, vollständig gegen den Uhrzeigersinn drehen und anschließend loslassen.
HELM SCHLOSS
Den kleineren Schlüssel in das Schloß links unterhalb der Sitzbank stecken und zum Öffnen des Helmhakens gegen den Uhrzeigersinn drehen.

1-LCD
2 - Taste MODE
3 - Blinker-Kontrolllampe
4-Fernlichtkontrolle
5 - Leerlaufpunkt-Kontrolllampe
6- Kippständer-Kontrolllampe
7-Kupplungshebel
8- Choke-Hebel

9- Bremshebel Vorderradbremse
10 - Gasgriff
11 - Anlasserschalter
12 - Schalter zum Ausschalten des Motors
13 - Blinkerschalter
14 -Hupenschalter
15 - Licht-Wechselschalter
16 - Lichthupe
Anmerkung: Das Aufl euchten der Kontrollampe Seitenständer zeigt an, dass der Seitenständer ausgeklappt ist. Aus Sicherheitsgründen stellt sich dann bei Einlegen eines Gangs das Motorrad ab.
BEDIENUGSANLEITUNG KILOMETERZÄHLER
Modellreihe Alp 125-200 cc
INHALTSVERZEICHNIS
1 INSTRUMENTENAUSRÜSTUNG
2 FUNKTIONS-MERKMALE
2.1 Funktion Ist-Geschwindigkeit
2.2 Gesamt-Fahrtstrecke (TOTAL)
2.3 Teil-Fahrtstrecke (TD)
2.4 Chronometer (LAP)
2.5 Höchstgeschwindigkeit (MAX)
2.6 Standby
2.7 Batterieladezustand
2.8 Uhr
2.8.1 Einstellen der Uhr
3 ALARMVERWALTUNG
3.1 Alarm Öl
4 KONTROLLAMPEN UND HINTERGRUNDBELEUCHTUNG
4.1 Blinkerkontrolle
4.2 Fernlichtkontrolle
4.3 Leerlaufkontrolle
4.4 Kippständer-Kontrolllampe
4.5 Hintergrundbeleuchtung LCD und Skalenscheibe
5 SETUP-MENU
5.1 Ändern der Maßeinheit
6 TASTE
6.1 Abfolge der dargestellten Funktionen
7 START-UP (STARTEN DES SYSTEMS)
8 SLEEP-MODE UND WAKE-UP
1. INSTRUMENTENAUSRÜSTUNG

1 Tachometer
2 Batterie-Symbol
3 TOTAL: Gesamt-Kilometerstand
4 TD: Teilstrecken-Kilometerstand
5 TIME: Uhr
6 LAP: Chronometer
7 Taste Mode
8 Kippständer-Kontrolllampe
9 Ist-Geschwindigkeit
10 Blinkerkontrolle
11 Fernlichtkontrolle
12 Leerlaufkontrolle
1
2. FUNKTIONS-MERKMALE
2.1 Funktion Ist-Geschwindigkeit
Diese Information wird immer an den Ziffern 10 ÷ 12 (Abbildung 1 und Abbildung 2) angezeigt.
Ist als Maßeinheit km/h (Voreinstellung) gewählt worden, wird das entsprechende Symbol angezeigt. Mit Druck auf die Taste und Öffnen des Setup-Menu kann die Maßeinheit geändert und auf mph eingestellt werden (Abbildung 2).
Der Wert wird alle 0,5 Sek. aktualisiert.
2.2. Gesamt-Fahrtstrecke (TOTAL)
Die Information wird an den Ziffern 1 ÷ 5 zusammen mit der Schrift TOTAL angezeigt (siehe Abbildung 3).
Der Wert wird nicht löschbar in einem Dauerspeicher gespeichert (Aktualisierung der E2prom nach jedem gefahrenen Kilometer).
Ist kein Wert im Speicher enthalten, wird die Nummer 00000 angezeigt.
Die Information wird immer in km berechnet. Die Anzeige kann aber in km (Voreinstellungswert) oder in Meilen erfolgen.
Das Umstellen der Maßeinheit erfolgt über das Setup-Menu.
Bei einem normaler Einsatz der Instrumente kann diese Information nicht auf Null zurückgestellt werden.

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08788 TOTAL H L 18:07 km/h 38Abbildung 1

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05461 TOTAL H L MAE 6:07 mph 24Abbildung 2

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08788 TOTAL H H MAE 18:07 km/h 38Abbildung 3

text_image
05461 TOTAL H mph 24 6:07Abbildung 4
2.3 Teil-Fahrtstrecke (TD)
Diese Funktion beschreibt die Funktion/Anzeige des automatischen Teilstreckenzählers am Fahrzeug.
Die Information wird immer an den Ziffern 1 ÷ 5 zusammen mit der Schrift TD angezeigt (siehe Abbildung 5).
Der angezeigte Wert ist der Wert für die vom Fahrzeug gefahrene Teilstrecke. Die Wertangabe ist in Meilen oder km (je nach ausgewählter Maßeinheit). Die Auflösung beträgt 0,1 (Meilen oder km). Dieser Zähler wird automatisch mit dem ersten Impuls vom Geschwindigkeitssensor eingeschaltet.
Der Wert wird nicht dauerhaft gespeichert. Der mit diesem Parameter verbundene Zähler kann auf Null zurückgestellt werden. Dazu muss, wenn auf TD Funktion eingestellt ist, die Taste ungefähr 2 Sekunden lang gedrückt werden, bis der Wert 000.0 erscheint.
Das Nullstellen von TD ist sowohl bei stehendem Fahrzeug als auch während der Fahrt möglich.
Übersteigt der Wert die Nummer 999.9, wird TD vom System auf Null zurückgestellt und die Zählung beginnt neu.
ANMERKUNG: Bei einem Ausfall der Stromversorgung verliert man den Wert für TD.

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148.0 mAs TD H 18:07 km/h 38Abbildung 5
1
2.4 Chronometer (LAP)
Diese Funktion beschreibt die Funktion/Anzeige des Chronometers.
Die Information wird an den Ziffern 1 ÷ 5 zusammen mit der Schrift LAP angezeigt.
Um das Menu für das Chronometer zu öffnen, auf den Menupunkt (siehe Abbildung 6) einstellen und dann die Taste solange gedrückt halten, bis das Chronometer angezeigt wird (Abbildung 7 – 8).
Der Wert wird im Format mm:ss angezeigt, wenn Stunden = 0. Er wird im Format hh:mm angezeigt, wenn Stunden >0.
Wenn Stunden >0, und bei eingeschalteten LAP, wird das Symbol - , das die Stunden- von der Minutenanzeige trennt, blinkend angezeigt. Wenn LAP nicht eingeschaltet ist, wird es fest angezeigt. Wenn Stunden = 0, und bei eingeschalteten LAP, werden die Symbole ' und " , die die Minuten- von der Sekundenanzeige trennen, blinkend angezeigt. Wenn LAP nicht eingeschaltet ist, werden sie fest angezeigt.
Einschalten: Das Chronometer kann auf zwei Arten eingeschaltet werden:
1) Manuell, mit einem kurzen Druck (<2 Sek.) auf die Taste.
2) Automatisch, wenn die Geschwindigkeit >0 wird.

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LAP H 0 km/h 18:07Abbildung 6

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38'52" MAE LAP 18:07 km/h H L 38Abbildung 7

text_image
01-30 LAP H L 18:07 km/h 38Abbildung 8
Deaktivierung: Das Chronometer kann auf folgende Art angehalten werden:
1) Automatisch, wenn Geschwindigkeit = 0
Wenn die Geschwindigkeit = 0 wird, wird das Chronometer angehalten, auch wenn es über die Taste eingeschaltet worden ist.
Nullstellen: Das Chronometer kann mit einem langen Druck (>5 Sek.) auf die Taste auf Null gestellt werden.
Beenden: Um den Chronometer-Modus zu beenden, die Taste für eine Dauer zwischen 2 und 5 Sekunden gedrückt halten.
Ist das Chronometer beim Beenden eingeschaltet, wird die Schrift LAP, unabhängig von der angezeigten Funktion, blinkend angezeigt.
Bei Geschwindigkeit >0 ist die Funktion LAP nicht zugänglich: Bei Druck auf die Taste wird die angezeigte Funktion geändert.
Bei Geschwindigkeit >0 kann die Funktion LAP nicht beendet werden: Bei Druck auf die Taste wird der angezeigte Wert zurückgesetzt.
Der Wert wird nicht dauerhaft gespeichert. Übersteigt der Wert den Wert 23-59 (d. h. 23h59'59"), wird LAP vom System auf Null zurückgestellt und die Zählung beginnt neu.
ANMERKUNG: Bei einem Ausfall der Stromversorgung verliert man den Wert für LAP.
2.5 Höchstgeschwindigkeit (MAX)
Diese Funktion beschreibt die Funktion/Anzeige der Funktion Höchstgeschwindigkeit.
Die Information wird an den Ziffern 2 ÷ 5 zusammen mit der Schrift MAX angezeigt (siehe Abbildung 9).
Dieser Parameter zeigt die vom Fahrzeug erreichte Höchstgeschwindigkeit an. Wertangabe in km/h oder mph, je nach ausgewählter Maßeinheit.
Der mit diesem Parameter verbundene Zähler kann auf Null zurückgestellt werden. Dazu muss, wenn auf MAX Funktion eingestellt ist, die Taste ungefähr 2 Sekunden lang gedrückt werden, bis der Wert 00 erscheint.
Das Nullstellen von MAX ist sowohl bei stehendem Fahrzeug als auch während der Fahrt möglich.
Beim Ändern der Maßeinheit wird der Wert auf Null gestellt.
Der Wert wird nicht dauerhaft gespeichert.
ANMERKUNG: Bei einem Ausfall der Stromversorgung verliert man den Wert für MAX.
2.6 Standby
Bei Fahrzeugen ohne Drehzahlmesser wird die Funktion Standby zum Einstellen der Uhr verwendet (siehe Absatz 2.8.1).
Die Information wird wie in Abbildung 10 gezeigt angezeigt.

text_image
128 MAX H 18:07 km/h 84Abbildung 9

bar
| Measurement | Value | |---|---| | MAE | 18:07 | | km/h | 0 |Abbildung 10
2.7 Batterieladezustand
Die Information wird durch die Grafi -kbalken unten links angezeigt (siehe Abbildung 11).
Der Grafi kbalken, der alle 4 Sekunden aktualisiert wird, wird nach folgender Tabelle verwaltet (Toleranz ±0,1 V):

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08:788 m/s TOTAL 08:23 km/h 38Abbildung 11
| Spannung (Volt) Aktive Segmente | |
| Bis zu 9,99 Volt 1 | |
| Von 10,00 V bis 10,49 V 2 | |
| Von 10,50 V bis 10,99 V 3 | |
| Von 11,00 V bis 11,49 V 4 | |
| Von 11,50 V bis 11,99 V 5 | |
| Von 12,00 V bis 12,49 V 6 | |
| Von 12,50 V bis 12,99 V 7 | |
| Über 13,00 Volt 8 | |
2.8 Uhr
Questa funzione descrive il corretto funzio-Diese Funktion beschreibt die Funktion/Anzeige der Funktion aktuelle Uhrzeit. Dies Funktion wird immer an den Ziffern 6 ÷ 9 im Format hh:mm angezeigt (Abbildung 12).
Die Uhr bleibt auch dann eingeschaltet, wenn sich der Mikroprozessor auf Energiesparmodus (Sleep-Mode) stellt.
Die Information wird nicht im Speicher gespeichert.
Angezeigte Reihenfolge:
von 0:00 bis 23:59 im Modus 0-24
von 0:00 bis 12:59 im Modus 0-12
Am
von 1:00 bis 11:59 im Modus 0-12
Pm

Genauigkeit der Uhr: ± 2,5 Sek./ Tag
2.8.1 Einstellen der Uhr
Die Einstellung der Uhr kann nur bei angehaltenem Fahrzeug vorgenommen werden. Dazu muss die Taste in Funktion Standby für ungefähr 5 Sek. gedrückt gehalten werden.
Die Einstellung kann vorgenommen werden, wenn nur noch die Segmente für die Uhr eingeschaltet bleiben und alle anderen Segmente ausgeschaltet sind (Abbildung 13).
Anhand des ausgewählten Wertes können nacheinander die Stundenanzeige und die Minutenanzeige eingestellt werden (der ausgewählte Wert blinkt mit f=1Hz, Duty=50%).
Mit einem kurzen Druck auf die Taste wird der ausgewählte Parameter um jeweils eine Einheit vorgestellt. Mit einem längeren Druck auf die Taste kann von der Einstellung der Stundenanzeige auf Minutenanzeige umgestellt und anschließend die Einstellung beendet werden.
Die Uhrzeit wird im 0-24 Format dargestellt, wenn als Maßeinheit km/ Std. ausgewählt worden ist. Ist als Maßeinheit mph ausgewählt worden, erfolgt die Darstellung in Format 0-12.

text_image
MAE 08:23Abbildung 13
In diesem Fall erscheint an den Ziffern 10 und 11 während der Einstellung die Schrift AM oder an den Ziffern 11 und 12 die Schrift PM (siehe Abbildung 14).
ANMERKUNG: Solange das Setup-Menu geöffnet ist, wird die Uhrzeit NICHT aktualisiert.
ANMERKUNG: Nach dem Öffnen des Einstellungs-Menus:
- Nach Ablauf von 20 Sek. ohne Druck auf die Taste, oder
- Wenn das Fahrzeug anfährt (Geschw. > 0), oder
- Wenn der Zündschlüssel auf OFF gestellt wird,
stellt sich das System automatisch auf den Standard-Betriebsmodus und eventuell vorgenommene Änderungen werden gespeichert.

3.1. Alarm Batteriespannung
Jedes Mal, wenn der erfasste Spannungswert unter 10,0 V (±0,1 V) abfällt, aktiviert das System eine Alarmroutine, um anzuzeigen, dass bei einem Start des Fahrzeugs die Möglichkeit besteht, dass das Armaturenbrett seine Einstellungen verliert.
Bei dieser Anzeige blinkt das Batterie-Symbol und die Umrandung des Grafi k-balkens (siehe Abbildung 15).
Der Alarmzustand wird beendet, wenn die Spannung erneut über 11,0 V (± 0,1 V) steigt.
4. KONTROLLLAMPEN UND HINTERGRUNDBELEUCHTUNG
4.1 Blinkerkontrolle
Das System schaltet diese Kontrolllampe ein, sobald die Blinker eingeschaltet werden.
ANMERKUNG: Das Signal muss bereits alternierend zur Instrumentenausrüstung gelangen.
4.2 Fernlichtkontrolle
Das System schaltet diese Kontrolllampe ein, sobald das Fernlicht eingeschaltet wird.
4.3 Leerlaufkontrolle
Das System schaltet diese Kontrolllampe ein, sobald der Schalthebel auf Leerlauf gestellt wird.

text_image
08:788 MAE. 08:23 TOTAL km/h 38Abbildung 15
4.4 Kippständer-Kontrolllampe
Das System schaltet diese Kontrolllampe ein, sobald der Kippständer runtergeklappt wird.
4.5 Hintergrundbeleuchtung LCD und Skalenscheibe
Das LCD hat eine orangene Hintergrundbeleuchtung. Solange der Zündschlüssel auf ON gestellt ist, ist die Hintergrundbeleuchtung immer eingeschaltet. posizione ON.
5. SETUP-MENU
Das Setup-Menu kann nur bei angehaltenem Fahrzeug (Geschw. = 0 Km/h) geöffnet werden. Das muss die Taste bei geöffneter Funktion TOTAL für ungefähr 5 Sekunden gedrückt werden.
Damit die im Setup-Menu vorgenommenen Änderungen übernommen werden, muss der Anwender die gesamte Abfolge der vorgesehenen Menupunkte zu Ende bringen. Es muss darauf geachtet werden, dass das Beenden des Setup-Menus (und damit das Rückstellen des Instruments auf den Standard-Betriebsmodus) nur und ausschließlich über die Mode-Taste erfolgt.
Zum Beenden des Menus die Taste beim ausgewählten Wert im Menupunkt Impulsanzahl pro Raddrehung (letzter Menupunkt des Setup-Menus) solange gedrückt halten, bis sich das Instrument auf Standard-Betriebsmodus zurückgestellt hat.
ANMERKUNG: Nach dem Öffnen des Einstellungs-Menus: - Nach Ablauf von 20 Sek. ohne Druck auf die Taste, oder - Wenn das Fahrzeug anfährt (Geschw. > 0), oder - Wenn der Zündschlüssel auf OFF gestellt wird, stellt sich das System automatisch auf den Standard-Betriebsmodus und OHNE eventuell vorgenommene Änderungen zu speichern.
5.1 Ändern der Maßeinheit
Es werden nur die Symbole km/h und mph angezeigt. Die ausgewählte Maßeinheit blinkt (mit f=1Hz, Duty=50%) (Abbildung 16).
Mit einem kurzen Druck auf die Taste wird die ausgewählte Einheit geändert, mit einem langen Druck auf die Taste kann auf die nächste Einstellung umgestellt oder das Setup-Menu beendet werden.
6. TASTE
Die Taste hat folgende Aufgaben:
- Durchblättern der einzelnen Funktionen.
- Nullstellen des Teilstrecken-Wertes und der Höchstgeschwindigkeit, Einschalten des Chronometers.
- Öffnen des Setup-Menus.
- Einstellen der Uhr.
Das Durchblättern der einzelnen Funktionen (d. h. das Umstellen von einer Funktion auf die nächste) kann sowohl bei stehendem als auch bei fahrendem Fahrzeug vorgenommen werden. Es reicht ein kurzer Druck (tmin = 1 Sek.) auf die Taste. Bei Loslassen der Taste wird das Display mit der neuen Funktion aktualisiert.
Das Nullstellen des Teilstrecken-Wertes und der Höchstgeschwindigkeit kann sowohl bei stehendem als auch bei fahrendem Fahrzeug vorgenommen werden. Siehe die in den vorstehenden Absätzen beschriebenen Verfahren.
Das Öffnen des Setup-Menus zum Einstellen der Uhr und zum Einschalten des Chronometers kann nur bei stehendem Fahrzeug erfolgen. Siehe die Anleitungen in den Kapiteln 2 und 6.
Die Taste ist aktiv, wenn der Zündschlüssel auf Position On steht.

6.1 Abfolge der dargestellten Funktionen
Das Durchlaufen der Funktionen ist je- derzeit, sowohl bei stehendem als auch bei fahrendem Fahrzeug, möglich. Dazu muss die Taste entsprechend der in der nachstehenden Tabelle angegebenen Reihenfolge gedrückt werden:

flowchart
graph TD
A["TOTAL"] --> B["GESETZT MÄßeINHEIT"]
C["TD"] --> D["VERWALTUNG DER CHRONOMETER"]
E["LAP"] --> F["GESETZT UHR"]
G["MAX"] --> H["GESETZT UHR"]
I["STDBY"] --> J["GESETZT UHR"]
K["Kurzen Druck"] --> L["Arrow pointing right"]
TOTAL Gesamt-Fahrtstrecke
TD Teil-Fahrtstrecke
LAP Rundenzeit
MAX Höchstgeschwindigkeit
STDBY Einstellen der Uhr
1
7. START-UP (STARTEN DES SYSTEMS)
Beim Einschalten der Instrumente werden für den Anwender eine Reihe von Informationen angezeigt, die zur Vereinfachung an aufeinander folgenden Seiten angezeigt werden:
• 1. Seite (bei jedem Anschluss an die Fahrzeug-Batterie): Software-Version und Ausgabedatum (für ungefähr 3 Sekunden) (Abbildung 17).
- 2. Seite (jedes Mal, wenn das Instrument eingeschaltet wird): Test aller Segmente am LCD für ungefähr 3 Sekunden (Abbildung 18).
• 3. Seite (jedes Mal, wenn das Instrument eingeschaltet wird): Anzeige der eingestellten Parameter (Abbildung 19).
Kommt die Stromversorgung vom Fahrzeug, führt das System während der Anzeige dieser Seiten einen Test der Kontrolllampen und der Hintergrundbeleuchtung aus: Es werden alle LED der Kontrolllampen eingeschaltet und nach Abschluss des Display-Test ausgeschaltet. Nach Abschluss des Tests stellt sich das System auf normale Anzeige.

SLEEP MODE – Der Mikroprozessor stellt sich auf Energiesparmodus. Der Energiesparmodus zeichnet sich durch eine niedrige Stromausnahme aus, wenn das Zündschloss auf OFF gestellt ist.
Um den Energiesparmodus zu erhalten, werden alle, normalerweise von den Instrumenten ausgeführten Aktivitäten eingestellt, das Display und seine Hintergrundbeleuchtung werden ausgeschaltet und nur die Aktualisierung der laufenden Uhrzeit bleibt aktiv.
Das Umschalten auf Sleep-Mode ist jederzeit, unabhängig von der eingeschalteten Funktion, möglich.
WAKE-UP – Wenn das Zündschloss auf ON gestellt wird, wird die Sleep-Phase beendet.
Sofort nach dem Aufwachen des Mikroprozessors erfolgt folgendes:
- Test des Display und der Kontrolllampen für ungefähr 3 Sek.
- Anzeige der Menupunkte (siehe Abbildung 17 und Abbildung 19) für ungefähr 3 Sek.
- Aktivierung der zuletzt vor der Sleep-Phase angezeigten Funktion und Freigabe aller Funktionen.
1
TECHNISCHE DATEN
MAXIMALE ZULADUNG
Fahrer + Beifahrer 280 kg
FAHRZEUGGEWICHT
Fahrbereit (leer) ALP 200 103 kg
Fahrbereit (leer) ALP 125 101 kg
FAHRZEUGMAße
Gesamtlänge 2143 mm
Gesamtbreite....820mm
Gesamthöhe 1170 mm
Radstand 1372 mm
Zitzhöhe 836 mm
Bodenfreiheit 288 mm
RAHMEN ...Doppelschleifen Rohrrahnen aus Stahl mit Geschloßenen Unterzuegen
FASSUNGSVERMÖGEN
Tank inhalt 6 (lt)
Reserve 1,5 (lt)
Motoröl 850 cm ^3
Durchschnittsverbrauch 25 km/ (lt)
RADAUFHÄNGUNG VORNE
Hydraulische Teleskopgabel Schaftdurchmesser ∅ 38 mm.
Öl-Menge pro Schaft
- rechts 310 ± 5 cc
- links 310 ± 5 cc
Öltyp ....SHELL EBH16
Ölstand 142 mm unterhalb des oberen Rohrrandes
bei Gabel an Hubende und ohne Feder
Vorlauf 81,5 mm
RADAUFHÄNGUNG HINTEN
Progressiver hydraulischer Einzelstoßdämpfer, einstellbare Federdehnung und Federvorspannung.
Stoßdämpferhub 63 mm
VORDERRADBREMSE
Hydraulische Scheibenbremse mit Scheibe ∅ 245 mm
HINTERRADBREMSE
Hydraulische Scheibenbremse mit Scheibe ∅ 220 mm
TECHNISCHE DATEN MOTOR ALP 125
Typ: ....Einzylinder, nach vorne geneigt, 4-Takt, SOHC
Bohrung x Hub (mm) 54X54 mm
Hubraum (cm ^3 )....124cm ^3
Verdichtung 10:1
Vergaser ....MIKUNI UCAL 5Nh ∅26-38
Schmierung .... Mit Öl aus der Ölwanne
Gemischversorgung .....Mit Benzin (bleifrei Mindestoktanzahl 95) über Vergaser
Kühlung ....Luftgekuehlt
Kupplung ...... Mehrscheibenkupplung in Ölbad
Getriebe....5-Gang-Getriebe
Haupt-Übersetzungsverhältnis 68-20
Übersetzungsverhältnis Endantrieb 60/14
Übersetzungsverhältnis 1. Gang 37/14
Übersetzungsverhältnis 2. Gang 32/18
Übersetzungsverhältnis 3. Gang 25/19
Übersetzungsverhältnis 4. Gang 23/22
Übersetzungsverhältnis 5. Gang 21/24
Antriebskette ......REGINA 1/2, 5/16 P. 136
Ventilspiel ....Einlaß mm 0,08 - 0,12, Auslaßventil 0,10 - 0,14
Starter ...... Elektro und Kick
Motoröl ....BARDAHL XTM15W 50
Fassungsvermögen Motoröl 1,000 ml/1,050 ml
TECHNISCHE DATEN MOTOR ALP 200
Typ: Einzylinder-Viertaktmotor SUZUKI H402
Bohrung x Hub (mm) 66 x 58,2
Hubraum (cm ^3 )....199cm ^3
Verdichtung 9,4:1
Vergaser MIKUNI BST31 42AD
Schmierung .... Mit Öl aus der Ölwanne
Gemischversorgung .....Mit Benzin (bleifrei Mindestoktanzahl 95) über Vergaser
Kühlung ....Luftgekuehlt
Gabel ...... NGK DR8 EA
Kupplung ...... Mehrscheibenkupplung in Ölbad
Getriebe....5-Gang-Getriebe
Haupt-Übersetzungsverhältnis 3,157 (60/ 19)
Übersetzungsverhältnis Endantrieb 3,200 (48/15)
Übersetzungsverhältnis 1. Gang ......3,000 (33/ 11)
Übersetzungsverhältnis 2. Gang 1,933 (29/ 15)
Übersetzungsverhältnis 3. Gang 1,437 (23/ 16)
Übersetzungsverhältnis 4. Gang 1,095 (23/ 21)
Übersetzungsverhältnis 5. Gang 0,913 (21/23)
Antriebskette ......REGINA 5/8, 1/4, P.104
Ventilspiel ....Einlaß- und Auslaßventil mm 0,08 - 0,13
Starter ..... Elektro und Kick
Motoröl ....BARDAHL XTM15W 50
Fassungsvermögen Motoröl ......Ölwechsel 850 ml mit Filterwechsel 950 ml
bei Motorrevision 1300 ml
ELEKTRISCHER SCHALTPLAN ALP 125

ELEKTRISCHER SCHALTPLAN ALP125
1) R. BLINKER (LAMPE12V-1OW)
2) STOPSCHALTER
3) RECHTER LENKERSCHALTER
4) ANSCHLAG
5) STARTERKNOPF
6) SPIONSEITENSTANDPLATZ
7) LEERLAUFANZEIGEKONTROLLAMPE
17) BLINKLICHTSCHALTER
18) LINKER LENKERSCHALTER
19) HUPENDRUCKKNOPF
20) ZÜNDSPULE
21) BLINKGEBER
27) DIODENEINHEIT 1A
28) SICHERUNG 15A
29) STARTERRELAIS
30) HERMETISCHE BATTERIE 12V-9Ah
31) BLINKER L (LAMPE 12V-10W)
32) GLÜHBIRNE NUMMERNSCHILDBELEUCHTUNG (LAMPE 12V-5W)
33) MASSE
34) POSIT.LEUCHTE
35) STOP
36) DIODE 1A
37) RÜCKLEUCHTE (LED)
38) BLINKER R (LAMPADA 12V-10W)
39) BREMSLICHTSCHALTER
40) SENSOR
41) SENSOR P.T.C.
42) SENSOR
43) MASSE
44) KONTAKT, LEERLAUFSCHALTER
45) DIODE 1A
46) PICK-UP
47) ELEKTRONISCHES STEUERGERÄT
48) ZÜNDSCHALTER
49) HUPE
Farberklärung
Bi = Weiß
Ve = Grün
Ma = Braun
Vi = Violett
Bl = Blau
Ne = Schwarz
Gi = Gelb
Rs = Rot
Ar = Orange
Az = Hellblau
Ro = Rosa
Gr = Grau

flowchart
graph TD
A["1"] --> B["2"]
B --> C["3"]
C --> D["4"]
D --> E["5"]
E --> F["6"]
F --> G["7"]
G --> H["8"]
H --> I["9"]
I --> J["10"]
J --> K["11"]
K --> L["12"]
L --> M["13"]
M --> N["14"]
N --> O["15"]
O --> P["16"]
P --> Q["17"]
Q --> R["18"]
R --> S["19"]
subgraph Component 1
T["31"] --> U["32"]
U --> V["33"]
V --> W["34"]
W --> X["35"]
X --> Y["36"]
Y --> Z["37"]
Z --> AA["38"]
AA --> AB["39"]
AB --> AC["40"]
AC --> AD["41"]
AD --> AE["42"]
AE --> AF["43"]
AF --> AG["44"]
AG --> AH["45"]
AH --> AI["46"]
AI --> AJ["47"]
AJ --> AK["48"]
AK --> AL["49"]
AL --> AM["50"]
AM --> AN["51"]
AN --> AO["52"]
AO --> AP["53"]
AP --> AQ["54"]
AQ --> AR["55"]
AR --> AS["56"]
AS --> AT["57"]
AT --> AU["58"]
AU --> AV["59"]
AV --> AW["60"]
AW --> AX["61"]
AX --> AY["62"]
AY --> AZ["63"]
AZ --> BA["64"]
BA --> BB["65"]
BB --> BC["66"]
BC --> BD["67"]
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BE --> BF["69"]
BF --> BG["70"]
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BI --> BJ["73"]
BJ --> BK["74"]
BK --> BL["75"]
BL --> BM["76"]
BM --> BN["77"]
BN --> BO["78"]
BO --> BP["79"]
BP --> BQ["80"]
BQ --> BR["81"]
BR --> BS["82"]
BS --> BT["83"]
BT --> BU["84"]
BU --> BV["85"]
BV --> BW["86"]
BW --> BX["87"]
BX --> BY["88"]
BY --> BZ["89"]
BZ --> CA["90"]
CA --> CB["91"]
CB --> CC["92"]
CC --> CD["93"]
CD --> CE["94"]
CE --> CF["95"]
CF --> CG["96"]
CG --> CH["97"]
CH --> CI["98"]
CI --> CJ["99"]
end
subgraph Component 2
CK["22"] --> CR["CGR1"]
CR --> CS["CGR2"]
CS --> CT["CGR3"]
CT --> CU["CGR4"]
CU --> CV["CGR5"]
CV --> CW["CGR6"]
CW --> CX["CGR7"]
CX --> CY["CGR8"]
CY --> CZ["CGR9"]
end
subgraph Component 3
DD["20"] --> DE["CRI1A1A1A1A1A1A1A1A1A1A1A1A1A1A1A1A1A1A1A1A1A1A1A1A1A1A1A1A1A1A1A1A1A1A1A1A1A1A1A1A1A1A1A1A1A1A1A1A1A1A1B0<br> end<br> <br> subgraph Component 4<br> AQ[M"] --> AR["MN-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-CE<br> end<br> <br> subgraph Component 5<br> BA[M"] --> BB["MN-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-C<br> end<br> <br> subgraph Component 6<br> BA[M"] --> BB["MN-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-C<br> end<br> <br> subgraph Component 7<br> BA[M"] --> BB["MN-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-C<br> end<br> <br> subgraph Component 8<br> BA[M"] --> BB["MN-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-A-E-C<br> end<br> <br> subgraph Component 9<br> BA[M"] --> BB["MN-E-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NC<br> end<br> <br> subgraph Component 10<br> BA[M"] --> BB["MN-E-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NE-NC<br> end<br> <br> subgraph Component 11<br> BA[M"] --> BB["MN-E-NEN-OH-OH-OH-OH-OH-OH-OH-OH-OH-OH-OH-OH-OH-OH-OH-OH-OH-OH-OH-OH-OH-OH-OH-OH-OH-OH-OH-OH-OH-OH-OH-OH-OH-OH-OH-OH-OH-OH-OH-OH-OH-OH-OH-OH-OH-OH-OH-OH-OH-OH-Oh-Oh-Oh-Oh-Oh-Oh-Oh-Oh-Oh-Oh-Oh-Oh-Oh-Oh-Oh-Oh-Oh-Oh-Oh-Oh-Oh-Oh-Oh-Oh-Oh-Oh-Oh-Oh-Oh-Oh-Oh-Oh-Oh-Oh-Oh-Oh-Oh-Oh-Oh-Oh-Oh-Oh-Oh-Oh-Oh-Oh-Oh-Oh-Oh-Oh-Oc<br> end<br> <br> subgraph Component 12<br> BQ[M"] --> BQM["MN-MN-MN-MN-MN-MN-MN-MN-MN-MN-MN-MN-MN-MN-MN-MN-MN-MN-MN-MN-MN-MN-MN-MN-MN-MN-MN-MN-MN-MN-MN-MN-MN-MN-MN-MN-MN-MN-MN-MN-MN-MN-MN-MN-MN-MN-MN-MN-MN-MN-MN-B<br> end<br> <br> subgraph Component 13<br> BQM[M"] --> BQM2["MN-MN-MN-MN-MN-MN-MN-MN-MN-MN-MN-MN-MN-MN-MN-MN-MN-MN-MN-MN-MN-MN-MN-MN-MN-MN-B<br> end<br> <br> subgraph Component 14<br> BQM2[M"] --> BQM2M["NM-B/NM-B/NM-B/NM-B/NM-B/NM-B/NM-B/NM-B/NM-B/NM-B/NM-B/NM-B/NM-B/NM-B/NM-B/NM-B/NM-B/NM-B/NM-B/NM-B/NM-B/NM-B/NM-B/NM-B/NM-B/NM-B/NM-B/NM-B/NM-B/NM-B/NM-B/NM-B/NM-B/NM-B/NmB/B/C<br> end<br> <br> subgraph Component 15<br> BQM3[M"] --> BQM3M["NM-B/NM-B/NM-B/NM-B/NM-B/NM-B/NM-B/NM-B/NM-B/NM-B/NM-B/NM-B/NmB/B/C<br> end<br> <br> subgraph Component 16<br> BQM4[M"] --> BQM4M[NM-B/NmB/BnO-IbI-IbI-IbI-IbI-IbI-IbI-IbI-IbI-IbI-IbI-IbI-IbI-IbI-IbI-IbI-IbI-IbI-IbI-IbI-IbI-IbI-IbI-IbI-IbI-IbI-IbI-IbI-IbI-IbI-IbI-IbI-IbI-IbI-IbI-IIbIIbIIbIIbIIbIIbIIbIIbIIbIIbIIbIIbIIbIIbIIbIIbIIbIIbIIbIIbIIbIIbIIbIIbIIbIIbIIbIIbIIbIIbIIbIIbIIbIIbIIbIIbIIbIIbIIbIIbIIbIIbIIbIIbIIbIIbIIbIIa
end
ELEKTRISCHER SCHALTPLAN ALP200
1) R. BLINKER (LAMPE12V-1OW)
2) STOPSCHALTER
3) RECHTER LENKERSCHALTER
4) ANSCHLAG
5) STARTERKNOPF
6) DREHZAHLSENSOR
7) DIODE 1A
8) LEERLAUFANZEIGEKONTROLLAMPE
12) SPIONSEITENSTANDPLATZ
13) HUPENDRUCKKNOPF
14) DRUCKKNOPF FLASH
15) UMSCHALTER FERNLICHT/FAHRLICHT
16) BLINKLICHTSCHALTER
18) KUPPLUNGSCHALTER
19) VORDERE L. BLINKER (LAMPE 12V-10W)
20) BLINKGEBER
21) ZÜNDSPULE
22) REGLER 12V
23) DIODENEINHEIT 6A
24) MOTOR ERDUNG
25) STARTERMOTOR
26) KONDENSATOR 4700μ F-25V
27) NR. 2 DIODEN 1A
28) STARTERRELAIS
29) SICHERUNG 15A
30) HERMETISCHE BATTERIE 12V 9Ah
31) BLINKER L HINTEN (LAMPE 12V-10W)
32) GLÜHBIRNE NUMMERNSCHILDBELEUCHTUNG (LAMPE 12V-5W)
33) MASSE
34) POSIT.LEUCHTE
35) STOP
36) NR. 2 DIODEN 1A
37) RÜCKLEUCHTE (LED)
38) BLINKER R HINTEN (LAMPE 12V-10W)
39) BREMSLICHTSCHALTER
40) MOTOR ERDUNG
41) KONTAKT, LEERLAUFSCHALTER
42) SEITENSTANDPLATZ
43) PICK-UP
44) GENERATOR
45) ELEKTRONISCHES STEUERGERÄT
46) RELAIS STÄNDER
47) ZÜNDSCHALTER
48) VORDERER SCHEINWERFER MIT LAMPE 12V-35/35W UND PARKLEUCHTE 12V-5W
49) HUPE 12V
Farberklärung
| Bi = Weiß | Bl = Blau | Ar = Orange |
| Ve = Grün | Ne = Schwarz | Az = Hellblau |
| Ma = Braun | Gi = Gelb | Ro = Rosa |
| Vi = Violett | Rs = Rot | Gr = Grau |
1
ELEKTRISCHE ANLAGE
BATTERIE
Die Batterie A ist zugänglich, wenn die Sitzbank, die Tankverkleidung und das Plastikteil unter der Sitzbank, wie im Abschnitt "Ausbau der Karosserie" auf Seite 52 beschrieben, abmontiert werden. Die Schraube C abschrauben und den Deckel B entfernen, das Gummiband D aushaken, die Kabel trennen und dann die Batterie ausbauen.
Die Batterie A wieder an ihrem Sitz unter der Sitzbank anbringen und mit dem Gummi-Befestigungsband D sichern. Den Anschluss des schwarzen Kabel am Minuspol (-) und die beiden roten Kabel am Pluspol (+) anschließen und anschließend die entsprechende Schutzabdeckung aufsetzen.
ZÜNDELEKTRONIK
Die Zündelektronik E befi ndet sich auf der linken Fahrzeugseite. Um an die Zündelektronik gelangen zu können, das linke seitliche Karosserieteil unter dem Tank, wie auf Seite 53 beschrieben, ausbauen.
Hupe
Die Hupe F befi ndet sich auf der linken Seite an der Vorderseite des Fahrzeugs.

text_image
B C
text_image
A D
Der Blinkgeber G befi ndet sich unterhalb des Tanks. Um an den Blinkgeber gelangen zu können, das rechte seitliche Karosserieteil unter dem Tank, wie auf Seite 59 beschrieben, ausbauen.
ZÜNDSPULE - ANLASSERRELAIS - STÄNDERRELAIS - SICHERUNG
In der Mitte auf der linken Fahrzeugseite befinden sich: Die Spule H des Anlasserrelais I, das Ständerrelais L und die Sicherung M.
Mit der Sicherung sind folgende Abnehmer gesichert:
- Hupe
- Blinker
- Instrumentenausrüstung
Anmerkungen:
Eine durchgebrannte Sicherung darf nur durch eine andere gleichwertige Sicherung ersetzt werden. Sollte die neue Sicherung nach dem Einbau ebenfalls durchbrennen, sollten Sie sich unbedingt an eine autorisierte BETAMOTOR Fachwerkstatt wenden.
Die Sicherung hat eine Leistung von 15 Ampere.

ACHTUNG:
Auf keinen Fall eine Sicherung mit größerer Leistung einbauen oder versuchen die Sicherung zu "reparieren". Falsche Arbeiten können zu einem Ausfall der gesamten elektrischen Anlage führen.
SPANNUNGSREGLER
In der Mitte ist der Spannungsregler N angebracht.

Das AIS-System ist ein System zur Luftzuleitung, das eine vollständige Verbrennung der unverbrannten Kohlenwasserstoffe, die sich als Rückstand beim thermodynamischen Zyklus gebildet haben, ermöglicht.
Um an das Ventil A gelangen zu können, muss die rechte Verkleidung unter dem Tank, wie auf Seite 58 beschrieben, ausgebaut werden.

KAPITEL 2 BEDIENUNGSVORSCHRIFTEN
Kontrollen und Wartung vor und nach Einsatz im Gelände
Empfohlene Schmiermittel und Flüssigkeiten
Einfahren
Den motor starten
Choke
Abstellen des Motors
Tanken
KONTROLLEN UND WARTUNG VOR UND NACH EINSATZ IM GELÄNDE
Um unangenehme Störungen während der Fahrt mit dem Fahrzeug zu vermeiden, sollte das Fahrzeug vor und nach jedem Einsatz kontrolliert und gewartet werden. Die kurze Zeit, die sie für diese Arbeiten aufbringen, wird Ihnen helfen, Geld und Zeit zu sparen. Wie folgt vorgehen:
REIFEN Reifendruck und Profi Itiefe prüfen (seite.9)
RADSPEICHEN Speichen auf richtige Spannung überprüfen
SCHRAUBEN UND BOLZEN Alle Schrauben und Bolzen richtig festziehen
KETTE Kettenspannung prüfen (Durchhang 20 mm) und
gegebenenfalls fetten
LUFTFILTER Filter reinigen und mit OI tränken (seite.54)
Anmerkung:
Sicherstellen, dass die Fahrzeugpapier vorhanden sind.
An kalten Tagen sollte der Motor vorm Losfahren für kurze Zeit im Leerlauf warmlaufen.
Nach jedem Einsatz im Gelände muß das Fahrzeug gründlich gereinigt werden.
EMPFOHLENE SCHMIERMITTEL UND FLÜSSIGKEITEN
Für einen besseren Betrieb und längere Haltbarkeit des Fahrzeugs empfehlen wir Ihnen die in der nachstehenden Tabelle aufgeführten Produkte zu verwenden:
| PRODUKTTYP | TECHNISCHE DATEN |
| MOTORÖL BARDAHL XTM | 15W 50 |
| BREMSFLÜSSIGKEIT BARDAHL | BRAKE FLUID DOT4 |
| GABELÖL SHELL EBH 16 | |
| GELENKE, ZUGSTANGEN BAR | DAHL Outboard Grease NLGI2 |
Anmerkung:
Zum Austausch der Schmiermittel müssen die Angaben in der Tabelle genau eingehalten werden (seite 63)
EINFAHREN
Die Einfahrzeit dauert ungefähr 10 Betriebsstunden, während dieser Zeit müssen folgenden Vorschriften eingehalten werden:
- Den Motor vorm Losfahren warmlaufen lassen;
- Fahrten mit gleichbleibender Geschwindigkeit vermeiden. Bei Geschwindigkeitsänderungen spielen sich die mechanischen Bauteile schneller und gleichmäßiger ein.
- Den Gasgriff nicht mehr als 3/4 Umdrehung öffnen;
ACHTUNG:
- Nach den ersten 1000 Km muß das Getriebeöl gewechselt werden.
- Ausschließlich bleifreies Superbenzin tanken.
- Nach dem ersten Einsatz im Gelände alle Schrauben und Bolzen überprüfen.
DEN MOTOR STARTEN
- Den Benzintankhahn auf Position OFFEN stellen (siehe nebenstehende Abbildung).
- Den Schlüssel im Zündschloss in Uhrzeigersinn drehen und prüfen, ob die Leerlaufkontrolle am Armaturenbrett eingeschaltet ist (siehe Verweis 5 auf Seite 13).
- Sicherstellen, dass der Notaus-Schalter A am Gasgriff auf ON steht.
Elektrisches Starten
Den Kupplungshebel ziehen und gleichzeitig den Anlasserschalter B am Gasgriff drücken, ohne dabei den Gasgriff zu drehen.
Kickstarter
Kräftig mit dem Fuß den Kickstarterhebel C durchdrücken, anschließend den Hebel auf Ausgangsstellung zurückstellen.
Anmerkung:
Der Motor kann auch mit runtergeklapptem Kippständer und am Armaturenbrett eingeschalteter roter Kontrolllampe gestartet werden. Voraussetzung ist, dass sich das Schaltpedal auf Leerlaufstellung befi ndet. Diese Position wird durch die grüne Kontrolllampe am Instrument angezeigt.
Aus Sicherheitsgründen wird beim Einlegen eines Gangs, auch wenn die Kupplung betätigt ist, der Motor ausgeschaltet.
Es muss also vorm Einlegen eines Gangs zunächst der Kippständer geschlossen werden.
Anmerkung:
Wenn die Leerlaufkontrolle eingeschaltet ist, kann auch bei abgeklapptem Ständer gestartet werden.

text_image
Geöffnet OFF ON Geschlossen OFF Vorratsbehälter OFF RES
Die Betätigung des Choke erleichtert den Kaltstart des Motors. Zum Einschalten des Choke wie folgt vorgehen:
- Den Chokehebel D muss nach innen gedrückt werden.
- Um den Motor warmlaufen zu lassen, ungefähr 2 Minuten warten ohne den Gasgriff zu drehen, anschließend den Choke D wieder auf Ausgangsstellung zurückstellen.

- Im Stand und im Leerlauf den Zündschlüssel auf "OFF" drehen.
- Nach längerer Fahrt raten wir Ihnen den Motor vorm Abstellen einen kurzen Moment im Leerlauf laufen zu lassen.
- Nach Abstellen des Motors stets den Benzinhahn schließen.
- Bei ausgeschaltetem Motor den Ben-zinhahn auf Position GESCHLOSSEN drehen.

text_image
Geöffnet OFF DN Geschlossen OFF Vorratsbehälter OFF RES
- Den Motor abstellen.
• Den Tankdeckel A öffnen.
Anmerkung:
Der Tankinhalt beträgt ungefähr 6 Liter, davon sind 1 Liter Reserve.

ACHTUNG:
Benzin ist äußerst leicht entfl ammbar. Eventuell auf die Karosserie oder andere Fahrzeugteile getropftes Benzin muss sofort beseitigt werden.
Vor dem Tanken den Motor abstellen. Beim Tanken kein Benzin aus dem Tank tropfen lassen.
Nähern sie sich der Tanköffnung nie mit offenen Flammen oder brennenden Zigaretten.
Die giftigen Benzindämpfe niemals einatmen.
INHALTSVERZEICHNIS
KAPITEL 3 WARTUNG UND KONTROLLEN
Motoröl und Ölfi Iter
Öldampf-Sammelleitung
Bremsfl üssigkeit, Entlüften der Bremsen
Gabelöl
Luftfi Iter
Zündkerze
Vorderradbremse
Hinterradbremse
Batterie
Ausbau der Karosserie
Fahrzeugpfl ege und Kontrollen
Wartungsprogramm
Längeres Stilllegen des Fahrzeugs

text_image
Beta A B C
Das Fahrzeug auf einen waagerechten Untergrund stellen. Bei kaltem Motor den Ölstand am Kontrollfenster A überprüfen. Der Ölstand darf nie unterhalb des Kontrollfensters absinken. Das Motoröl durch die Einfüllöffnung B nachfüllen.
Nachfüllen
Vorm Nachfüllen von Motoröl überprüfen, dass der Ölstand die Markierung MAX nicht übersteigt A.
Ölwechsel
Das Motoröl muß bei warmem Motor gewechselt werden. Beim Ölwechsel den Motor nicht berühren, Verbrennungsgefahr.
- Das Öl und der Ölfi Iter müssen zusammen gewechselt werden.
• Das Motorrad auf den Ständer stellen.
- Einen Behälter unter dem Motor an der Öl-Ablassschraube D aufstellen.
• Die Einfüllschraube B und die Ablaßschraube D abschrauben.
- Das Öl vollständig aus dem Gehäuse abfließen lassen.
• Die Ablaßschraube D wieder festschrauben.
• Die drei Befestigungsmuttern C am Filterdeckel lösen und den Ölfi Iterdeckel entfernen.
- Den Ölfi Iter ausbauen und durch einen neuen ersetzen.
•Vorm Einsetzen eine dünnen Ölfi Im am O-Ring des Filterdeckels anbringen.
• Die Feder und den O-Ring anbringen und den Filterdeckel mit den drei Muttern befestigen C.
• Die richtige Ölmenge einfüllen:
- Ölwechsel 850 ml
- mit Filterwechsel 950 ml
- Revision 1300 ml
•Die Öl-Einfüllschraube B wieder schließen.
- Den Motor starten und einige Minuten laufen lassen.
- Den Motor ausschalten und ungefähr eine Minute warten, anschließend den Füllstand kontrollieren und gegebenenfalls nachfüllen, ohne dabei den Max-Füllstand am Schauglas A zu überschreiten.
Anmerkung:
Nach den ersten 1.000 gefahrenen Kilometern muß das Motoröl gewechselt werden. Anschließend muß das Motoröl alle 5.000 km 15 Monate, (siehe Tabelle auf Seite 63). Ausschließlich die in der Tabelle auf Seite 43 angegebenen Schmiermittel verwenden.
Der Ölfilter muß beim ersten Ölwechsel ausgetauscht werden. Anschließend den Ölfilter alle 10.000 km (30 Monate).

Hinweis:
Das Altöl muß entsprechend der gesetzlichen Umweltvorschriften entsorgt werden.
MOTORÖL UND ÖLFILTER ALP 125
Kontrolle
Das Fahrzeug auf einen waagerechten Untergrund stellen. Bei kaltem Motor Den Ölstand prüfen.
Nachfüllen
Zum Nachfüllen Öl über die Einfüllöffnung A einfüllen.
Ölwechsel
Das Motoröl muß bei warmem Motor gewechselt werden. Beim Ölwechsel den Motor nicht berühren, Verbrennungsgefahr.
- Der Ölfi Iter muß beim Ölwechsel ebenfalls ausgetauscht werden.
• Das Motorrad auf den Ständer stellen. - Einen Behälter zum Auffangen des Altöls unter dem Motor aufstellen.
• Die Einfüllschraube A und die Ablaßschraube B abschrauben. - Das Öl vollständig aus dem Gehäuse abfließen lassen.
• Die Öl-Ablassschraube B wieder schließen. - 1000 cm3 Öl einfüllen.
• Die Öl-Einfüllschraube A wieder schließen.

ACHTUNG:
Heißes Öl kann schwere Verbrühungen verursachen.
Anmerkung:
Beim Motor ALP125 befi ndet sich der Rotations-Olfilter an der Kurbelwelle auf der Kupplungsseite. Zum Wechseln wenden Sie sich bitte an einen Betamotor-Vertragshändler.
Anmerkung:
Nach den ersten 500 km muss das Motoröl gewechselt werden. Für das Wechseln die Angaben aus der Tabelle auf Seite 63 beachten. Die auf Seite 43 angegebenen empfohlenen Schmiermittel benutzen.

Hinweis:
Das Altöl muß entsprechend der gesetzlichen Umweltvorschriften entsorgt werden.

ÖLDAMPF-SAMMELLEITUNG
Die Öldampf-Sammelleitung A befi ndet sich auf der linken Fahrzeugseite in der Nähe des Stoßdämpfers. Sie wird aus der Unterseite des Filtergehäuses herausgeführt und sammelt die Motoröldämpfe. Sobald sich Öl in dieser Leitung befi ndet, muß diese geleert werden. Dazu den Verschluß am unteren Ende der Leitung abnehmen und das ausfl iießende Öl bzw. Benzin- Ölgemisch in einem geeigneten Behälter auffangen. Das Altöl muß entsprechend der gesetzlichen Umweltvorschriften entsorgt werden.
Anmerkung: Die Leitung muß alle 3.000 km entleert werden.

HINWEIS:
Das Altöl muß entsprechend der gesetzlichen Umweltvorschriften entsorgt werden.
BREMSFLÜSSIGKEIT, ENTLÜFTEN DER BREMSEN
Vorderradbremse
Den Bremsflüssigkeit am Kontrollfenster B überprüfen. Der Bremsfl üssigkeitsstand darf nie unter die entsprechende Markierung am Kontrollfenster B abfallen. Zum Nachfüllen der Bremsfl üssigkeit die beiden Schrauben C lösen, den Deckel D anheben und die Bremsfl üssigkeit einfüllen.
Hinterradbremse
Den Bremsflüssigkeitsstand über das Schauglas E kontrollieren. Der Mindest-Bremsfl üssigkeitsstand darf nie unterhalb der Markierung am Schauglas E liegen. Zum Nachfüllen von Bremsfl üssigkeit die beiden Schrauben F abschrauben, den Deckel G anheben und Bremsfl üssigkeit einfüllen.

ACHTUNG:
Gibt der Bremshebel beim Bremsen nach, befinet sich wahrscheinlich Luft in der Bremsanlage. Wenden Sie sich bitte umgehend an den Kundendienst. In diesem Fall muss der Bremskreis entlüftet werden.
Anmerkung:
Zum Wechseln der Bremsfl üssigkeit bitte die Angaben in der Tabelle aus Seite 63 einhalten. Die in der Tabelle auf Seite 43 angegebenen Schmiermittel und Flüssigkeiten verwenden.
3
Entlüften der Vorderradbremse
Zum Entlüften der Vorderradbremse wie folgt vorgehen:
• Die Gummikappe A vom Entlüftungsventil B abnehmen.
- Den Deckel vom Bremsfl üssigkeitsbehälter C abnehmen.
- Einen Schlauch auf das Entlüftungsventil B aufsetzen, das andere Schlauchende in einen Behälter leiten.
- Das Ventil B (bei gezogenem Bremshebel) losschrauben und mit dem Bremshebel solange pumpen, bis nur noch Bremsfl üssigkeit ohne Luftblasen austritt. Wichtig, bei dieser Arbeit den Bremshebel niemals vollständig loslassen und ständig Bremsflüssigkeit nachfüllen, um die austretende Bremsfl üssigkeit zu ersetzen.
- Das Entlüftungsventil wieder festschrauben und den Schlauch abnehmen.
• Die Gummikappe A wieder aufsetzen.

Entlüften der Hinterradbremse
Zum Entlüften der Hinterradbremse wie folgt vorgehen:
• Die Gummikappe D.
- Den Deckel vom Bremsfl üssigkeitsbehälter abnehmen E.
- Einen Schlauch auf das Entlüftungsventil F aufsetzen, das andere Schlauchende in einen Behälter leiten.
- Das Ventil F (bei gezogenem Bremshebel) losschrauben und mit dem Bremshebel solange pumpen, bis nur noch Bremsfl üssigkeit ohne Luftblasen austritt. Wichtig, bei dieser Arbeit den Bremshebel niemals vollständig loslassen und ständig Bremsflüssigkeit nachfüllen, um die austretende Bremsfl üssigkeit zu ersetzen.
- Das Entlüftungsventil wieder festschrauben und den Schlauch abnehmen.
• Die Gummikappe wieder aufsetzen.

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F D
Die Beschreibung zum Wechseln des Gabelöl hat rein informativen Charakter.
Wir empfehlen Ihnen sich zum Austausch des Gabelöl an den BETAMOTOR-Kundendienst zu wenden.
Zum Austausch des Gabelöls wie folgt vorgehen:
1) Die Befestigungsschraube A des Gabelschafts lösen.
2) Die untere Verschlußschraube (Inbusschraube) und den oberen Verschluß B entfernen.
3) Das Gabelöl vollständig ausfl ießen lassen.
4) Die untere Verschlußschraube wieder festschrauben.
5) Das in der Tabelle auf Seite 43 angegebenen Gabelöl einfüllen.
6) Den oberen Verschluß B wieder schließen.
7) Die Schraube A wieder festziehen.
Anmerkung: Das Verfahren zum Ölwechsel gilt für den rechten und linken Schaft.

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B C
Die Filtereinheit A ist zugänglich, wenn die Sitzbank, die Tankverkleidung und das Plastikteil unter der Sitzbank, wie im Abschnitt "Ausbau der Karosserie" auf Seite 58 beschrieben, abmontiert werden.
• Die Schraube C abschrauben und den Deckel B entfernen.
- Den Batteriehalter anheben (siehe Abbildung).
• Die Filterhalterung D aushaken.
• Die Filtereinheit A entfernen.
• Die Filterhalterung D herausziehen und das Filterelement entfernen.
•Mit Wasser und Seife waschen.
- Trocknen.
- Mit Filteröl tränken und überschüssiges Öl ausdrücken.
- Gegebenenfalls auch das Innere des Filtergehäuses reinigen.
- Beim Einbau des Filters darauf achten, dass die Gummidichtung den Filter hermetisch abschließt.
Anmerkung: Ist der Filter sehr schmutzig, zuerst mit einem Spezial-Reinigungsmittel reinigen und dann mit Wasser und einem milden Waschmittel waschen.
Ein beschädigter Filter muß sofort ausgewechselt werden.

ACHTUNG:
Nach jeder Filterreinigung darauf achten, dass keine Gegenstände im Filtergehäuse vergessen worden sind.
Der Filter muß nach jedem Geländeeinsatz des Fahrzeugs gereinigt werden.

Um Verbrennungen zu vermeiden, müssen bei dieser Arbeit Schutzhandschuhe getragen werden.
Eine gut gepfl egte Zündkerze senkt den Benzinverbrauch und sorgt für einen optimalen Betrieb des Motors.
Die Zündkerze sollte möglichst bei warmem (und natürlich abgestelltem) Motor ausgewechselt werden, da die Schlakkeablagerungen und die Verfärbung des Isolationsteils wichtige Hinweise auf die Verbrennung, Schmierung und den allgemeinen Motorzustand geben.
Ist das Isolationsteil weiß verfärbt, kann die Gemischbildung zu „mager“ sein. Umgekehrt, ist das Isolationsteil grün verfärbt, kann die Gemischbildung zu „fett“ sein. Bei einer richtigen Gemischbildung ist das Isolationsteil nussbraun.
Zur Kontrolle der Zündkerze den Kerzenstecker abziehen und die Zündkerze mit dem mitgelieferten Kerzenstecker losschrauben.
Die Kerzenelektroden gründlich mit einer Metallbürste reinigen. Anschließend die Zündkerze mit Druckluft ausblasen, um zu vermeiden, dass eventuelle Rückstände in den Motor gelangen können.
Mit einer Schublehre den Elektrodenabstand messen. Der Elektrodenabstand muß 0,6 - 0,7 mm betragen. Bei abweichenden Werten kann der richtige Elektrodenabstand durch vorsichtiges Biegen der äußeren Elektrode hergestellt werden. Das Isolierteil auf Risse und die Elektroden auf Rostbildung überprüfen. Gegebenenfalls die Zündkerze auswechseln.

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0.6-0.7 mmAnmerkung:
Für die Kontrolle die Angaben auf Seite 63 einhalten.
Anmerkung:
Das Kerzengewinde (bei kaltem Motor) schmieren und die Kerze zunächst von Hand einschrauben, erst anschließend mit dem Kerzenschlüssel festziehen.
Anmerkung:
- Wir raten Ihnen ausschließlich Kerzen zu verwenden:
Um den Verschleißzustand der Vorderradbremse zu überprüfen, reicht es aus den Bremssattel von der Vorderseite her zu betrachten. Von dort aus sieht man die beiden Bremsbeläge, die eine Belagstärke von mindestens 2 mm haben müssen. Bei geringerer Belagstärke müssen die Bremsbeläge sofort ausgewechselt werden (siehe Abschnitt 5 "Auswechseln" auf Seite 72).
Anmerkung:
Bei den Kontrollen müssen die in der Tabelle auf Seite 63 angegebenen Zeiträume eingehalten werden.
HINTERRADBREMSE
Kontrolle
Um den Verschleißzustand der Vorderradbremse zu überprüfen, reicht es aus den Bremssattel von der oben her zu betrachten. Von dort aus sieht man die beiden Bremsbeläge, die eine Belagstärke von mindestens 2 mm haben müssen. Bei geringerer Belagstärke müssen die Bremsbeläge sofort ausgewechselt werden (siehe Abschnitt 5 "Auswechseln" auf Seite 72).
Anmerkung:
Bei den Kontrollen müssen die in der Tabelle auf Seite 63 angegebenen Zeiträume eingehalten werden.
BATTERIE
Den Ladezustand der Batterie überprüfen. Dazu die Batteriespannung bei abgestelltem Fahrzeug und nicht laufendem Motor mit einem Spannungsmeter messen. Die Batteriespannung darf nicht weniger als 12,8V betragen.
Der Batteriefl üssigkeitsstand braucht nicht kontrolliert zu werden. Ein Nachfüllen mit Wasser ist nicht erforderlich.
Die Batteriepole sauber halten. Gegebenenfalls mit etwas säurefreiem Fett schmieren.

Um Kontroll- und Wartungsarbeiten einfacher vornehmen zu können, müssen einige Karosserieteile ausgebaut werden.

ACHTUNG:
Ein falscher Wiedereinbau dieser Bauteile kann zum plötzlichen Lösen während der Fahrt und dadurch verursachtem Verlust über die Fahrzeugkontrolle führen.
Ausbau der Sitzbank
Zum Ausbau der Sitzbank die beiden Schrauben A abschrauben und die Sitzbank B in Richtung Fahrzeugheck herausziehen.
Anmerkung:
Beim Ausbau der Sitzbank wird gleichzeitig das Seitenteil unter der Sitzbank getrennt.
Ausbau Tankverkleidung
Nach dem Ausbau der Sitzbank kann die Tankverkleidung C ausgebaut werden.
•Die Schraube D in der Mitte am Tank abschrauben.
•Die beiden Befestigungen E vorne am Motorrad abschrauben.
•Die Tankverkleidung C abnehmen.
Ausbau der Scheinwerferhalterung
Alle elektrischen Anschlüsse trennen und die zwei Befestigungsschrauben F abschrauben.
Die Scheinwerfereinheit G ausbauen.
Ausbau der Beifahrer-Handgriffe
Nach dem Ausbau der Sitzbank können die beiden Beifahrer-Handgriffe Hausgebaut werden.
Die beiden Schrauben I unter dem Hinter-radkotfl ügel abschrauben.
Die beiden Beifahrer-Handgriffe H entfernen.
Ausbau des Plastikteils unter der Sitzbank.
Nach dem Ausbau der Sitzbank, der Tankverkleidung und der Beifahrer-Handgriffe das Plastikteil unter der Sitzbank zum Ausbau in Richtung Fahrzeugheck herausziehen.
Ausbau Benzintank
Nach dem Ausbau der Sitzbank, der Beifahrer-Handgriffe und des Plastikteils unter der Sitzbank die Befestigungsschraube M am Rahmen abschrauben, die Leitung vom Benzinhahn abnehmen und den Tank zum Ausbau nach hinten herausziehen.
Ausbau der Seitenteile
Zum Ausbau der beiden Seitenteile N unter dem Tank auf beiden Fahrzeugseiten müssen die beiden Schrauben ☐ abgeschraubt werden.

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I H
Ausbau Nummernschildhalter
Nach dem Ausbau der Sitzbank, der Tankverkleidung und des Plastikteils unter der Sitzbank (siehe vorherige Seite) kann der hintere Nummernschildhalter A komplett mit Rücklichteinheit und Blinkern ausgebaut werden.
•Die drei Schrauben und die entsprechenden Befestigungsmuttern B des hinteren Nummernschildhalters am Rahmen abschrauben.
•Die elektrischen Anschlüsse am Rücklicht trennen und den Nummernschildhalter A abmontieren.

Achtung:
Das Fahrzeug ohne Nummernschildhalter bzw. Rücklicht entspricht nicht der geltenden Straßenverkehrsordnung. Das Fahrzeug darf dann nur noch auf privaten bzw. für den öffentlichen Verkehr geschlossenen Strecken benutzt werden.
Asbau vorderer Kotfl ügel
Entfernen Sie die Vorderradkott fügel durch Lösen der 4 Befestigungsschrauben C.
Ausbau Ständer
•Die Befestigung D (Schraube und Mutter) entfernen.
- Den Kippständer E herausziehen. Dabei auf die Zugfeder F achten.
Anmerkungen: Beim Ausbau darauf achten, dass der Magnet und der Ständersensor G nicht beschädigt werden.
Ausbau Beifahrer-Fußrasten
•Die beiden in der Abbildung gezeigten Befestigungsschrauben H abschrauben und die Beifahrer-Fußrasten zusammen mit der Halterung vom Rahmen abbauen.
Ausbau Helmschloss
Um das Helmschloss auszubauen, die beiden Schrauben I entfernen.

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A B
Austausch des Kettenritzels
Die Beschreibung zum Wechsel des Kettenritzels hat rein informativen Charakter. Für diese Arbeit sollten Sie sich an eine BETAMOTOR-Vertragswerkstatt wenden.
- Zum Lockern der Kette die Muttern I (auf beiden Seiten) und die Ketten-Stellvorrichtung L lösen und das Rad bis zum Anschlag nach vorne schieben.
• Die drei Befestigungsschrauben M der Abdeckung abschrauben (2 Schrauben für Modelle ALP125).
• Die Kette aus dem Kettenritzel aushängen. - Den ersten Gang einlegen und die Befestigungsmutter N des Ritzels (für ALP200) und die beiden Befestigungen P (für ALP125) gegen den Uhrzeigersinn lösen.
• Das Kettenritzel Ⓞ austauschen. - Beim Wiedereinbau in umgekehrter Reihenfolge wie beim Ausbau vorgehen.
Befestigungszapfen Gabel
- Den Gummiverschluss oberhalb der rechten Fahrer-Fußraste entfernen.
• Die darunter liegende Mutter lösen und den Zapfen von der gegenüber liegenden Seite her herausziehen.
Anmerkung:
Wir empfehlen das Ritzel zusammen mit der gesamten Antriebseinheit auszuwechseln.
FAHRZEUGPFLEGE UND KONTROLLEN
Zum Aufweichen von Schmutz und Schlamm auf den lackierten Oberfl ächen einen Wasserstrahl mit niedrigem Druck benutzen. Ist der Schmutz aufgeweicht, muß er mit einem weichen Schwamm mit viel Wasser und Autoshampoo (2-4% Shampoo im Wasser) entfernt werden. Anschließend mit viel klarem Wasser nachspülen und mit einem Wildledertuch abledern. Den Motor außen mit Petroleum, Pinsel und reinen Lappen säubern. Petroleum schädigt den Lack. Eine Glanzbehandlung darf erst nach erfolgtem Waschen durchgeführt werden.

Die Reinigungsmittel verschmutzen das Wasser. Daher muß die Fahrzeugreinigung an Orten stattfanden, die mit einer Anlage zur Waschwasserrückführung und Aufbereitung ausgestattet sind.

Das Fahrzeug nie in praller Sonne waschen. Dies gilt besonders im Sommer, wenn die Karosserie noch warm ist und das Shampoo noch vor dem abspülen antrocknen kann. Dies kann Schäden an der Karosserie verursachen. Benutzen
Sie nie in Benzin oder Öl getränkte Lappen zur Reinigung lackierter Fahrzeugteile, um Glanzverluste und den Verlust mechanischer Eigenschaften zu vermeiden.

Ein eventueller Einsatz von Wasserstrahl-Reinigungsgeräten kann Schäden an den Instrumenten verursachen. Wir empfehlen daher den Wasserstrahl nicht auf die elektrischen Bauteile zu richten. Das gilt speziell für das LCD-Display.
KONTROLLEN NACH DER FAHRZEUGPFLEGE
Nach der Fahrzeugpfl ege sollten folgende Kontrollen durchgeführt werden:
- Den Luftfi Iter reinigen (siehe Anleitung aus Seite 54).
• Die Kette schmieren.
WARTUNGSPROGRAMM
| MOTORRÄDER Alp 200 Alp125 | Ende Einfahrzeit 1.000 km | 1Wartungscoupon 5.000 km | 2Wartungscoupon 10.000 km | 3Wartungscoupon 15.000 km | 4Wartungscoupon 20.000 km | 5Wartungscoupon 25.000 km | 6Wartungscoupon 30.000 km | 7Wartungscoupon 35.000 km | 8Wartungscoupon 40.000 km | 9Wartungscoupon 45.000 km | |
| motor | Zündkerze | C | r | C | r | C | r | C | r | C | |
| Motoröfilter | p | p | p | p | s | p | s | p | s | s | |
| Kupplung | C | C | C | C | S | C | C | C | S | C | |
| Ventilspiel | C | C | C | C | C | C | C | C | C | C | |
| Motoröl und Ölfilter | r | r | r | r | r | r | r | r | r | r | |
| Leerlaufeinstellung | C | C | C | C | C | C | C | C | C | C | |
| Motorölleitungen | C | C | C | C | C | C | C | C | C | C | |
| Fahrzeugteile | Hinterer Stoßdämfer | C | C | C | C | C | |||||
| batterie | C | C | C | S | C | C | C | S | C | ||
| Schrauben und Lenkspiel* | t | t | t | t | t | t | t | t | |||
| Lenklager und Lenkspiel | C | C | C | C | C | C | C | C | |||
| Luftfilter | Alle1000km reinigen | r | r | r | |||||||
| Vorderradgabel | C | C | C | C | |||||||
| Elektrische Anlage | C | C | C | C | C | C | C | C | C | C | |
| Bremsanlange | C | C | C | C | C | C | C | C | C | C | |
| Bremsflüssigkeit (alle 2 Jahre wechseln) | C | C | C | C | C | C | C | C | C | C | |
| Reinigung Antriebskette | Alle 1000 km | ||||||||||
| Reifendruck und Abnutzung | C | C | C | C | C | C | C | C | C | C | |
| Spannen und Schmieren der Antriebskette (alle 1000 Km. | C | C | C | C | C | C | C | C | C | ||
| Bremsleitungen (alle 2 Jahre wechseln) | C | C | C | C | C | C | C | C | C | ||
| Benzinleitungen (alle 2 Jahre wechseln) | C | C | C | C | C | C | C | C | C | ||
* Das Festziehen wird nach jeden Geländeeinsatz empfohlen.
Zeichenerklärung:
c - Kontrolle (Reiningung, Eistellung,
Schmierung, gegebenenfalls Wechseln)
s - Wechseln
r·Eistellung
p - Reinigung
t - Festziehen
Hinweis:
Wenden Sie sich für Arbeiten am Motorrad an das BETAMOTOR-Kundendienstnetz.
3
LÄNGERES STILLLEGEN DES FAHRZEUGS
Soll der Motorroller längere Zeit stillgelegt werden, z. B. während des Winters, müssen zur richtigen Aufbewahrung einige einfache Vorkehrungen getroffen werden:
• Das Fahrzeug und alle Fahrzeugteile gründlich reinigen.
- Den Reifendruck um ungefähr 30% senken, die Räder möglichst vom Boden anheben.
• Die Zündkerze ausbauen und einige Tropfen Motoröl in die Kerzenöffnung geben. Den Kickstarter (wo vorhanden) betätigen und den Motor einige Umdrehungen ausführen lassen. Die Zündkerze wieder einschrauben.
• Die elektronische Diebstahlsicherung (wenn vorhanden) abklemmen.
- Außer an Gummiteilen und Bremsen auf alle nicht lackierten Fahrzeugteile eine dünne Schicht Silikonöl auftragen.
• Die Batterie ausbauen und an einem Trockenen Ort aufbewahren. Die Batterie muß einmal im Monat aufgeladen werden.
- Zum Schutz gegen Staub den Motorroller mit einer Schutzplane bedecken.
• Die Vergaserwanne durch die Ablaßschraube A entleeren. Den abgelas-
senen Kraftstoff in einem geeigneten Behälter auffangen und in den Tank füllen. Keinen Kraftstoff in die Umwelt gelangen lassen.
• Die Ablaßschraube wieder festziehen.

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ALP200 A
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ALP125 ANACH LÄNGEREM STILLEGEN DES FAHRZEUGS
• Die Batterie wieder einbauen.
• Den Reifendruck wieder herstellen.
- Den Anzug aller wichtigen Schrauben überprüfen.
- Das erstmalige Starten muß mit dem Kickstarter (wo vorhanden) erfolgen.
ANMERKUNG:
Der richtige Anzug aller Schrauben muß in regelmäßigen Abständen überprüft werden.
INHALTSVERZEICHNIS
KAPITEL 4 EINSTELLUNGEN
Einstellen der Bremsen
Einstellung der Kupplung
Leerlaufeinstellung
Einstellung benzinfl uss
Einstellen des Gaszuges
Kontrolle und Einstellen des Lenkerspiels
Spannen der Kette
Einstellen des Scheinwerfers

EINSTELLEN DER BREMSEN
Vorderradbremse
Die Vorderradbremse ist eine Scheibenbremse mit hydraulischer Betätigung, an der keine Einstellungen vorgenommen werden müssen. Die Stellung des Bremshebels kann über die Einstellvorrichtung A eingestellt werden.
Der Bremshebel sollte ein Spiel von 5 mm haben.
Hinterradbremse
Die Hinterradbremse ist eine Scheibenbremse mit hydraulischer Betätigung. Diese Bremse muss nicht nachgestellt werden.
EINSTELLUNG DER KUPPLUNG
Die einzige Einstellung an der Kupplung ist die Einstellung der Position des Kupp-lungshebels E.
Diese Einstellung erfolgt über die Einstellvorrichtung D.
Bei Verstellen der Einstellschraube muß nach erfolgter Einstellung unbedingt die Kontermutter F in der gewünschten Stellung festgezogen werden.
Anmerkung:
Der Kupplungshebel muß ein Spiel zwischen 0,4 und 0,6 mm haben.
LEERLAUFEINSTELLUNG ALP200
Um den Leerlauf richtig einzustellen, muß diese Arbeit bei warmem Motor ausgeführt werden. Einen elektronischen Drehzahlmesser an das Zündkabel anschließen. Die Leerlaufdrehzahl über die Leerlauf-Einstellschraube A auf einen Wert von 1.400 ± 100 U/min einstellen.
LEERLAUFEINSTELLUNG ALP125
Um den Leerlauf richtig einzustellen, muß diese Arbeit bei warmem Motor ausgeführt werden. Einen elektronischen Drehzahlmesser an das Zündkabel anschließen.
Mit einem Schraubenzieher über die Leerlauf-Einstellschraube C die Leerlauf-drehzahl auf einen Wert von 1900 U/Min einstellen.
EINSTELLUNG BENZINFLUSS ALP125/200
Zur Einstellung des Benzinflusses die Schraube D von vollständig geschlossener Position um 1 _ Umdrehungen öffnen. Standard-Regulierung der Eistellschraube: Von ganz geschlossen (Uhrzeigersinn) die Eistellschraube um 1,5 Drehungen lockern
EINSTELLEN DES GASZUGES
Hat der Gasgriff ein Spiel von mehr als 3 mm (gemessen am oberen Rand des Gasgriffs), muß das Spiel über die Einstellvorrichtung B am Gasgriff eingestellt werden.

KONTROLLE UND EINSTELLEN DES LENKERSPIELS
Das Spiel am Lenkrohr regelmäßig überprüfen. Dazu das Vorderrad bremsen und das Fahrzeug wie in der Abbildung gezeigt nach vorne und hinten bewegen. Wird ein Spiel am Lenkrohr festgestellt, muß wie folgt vorgegangen werden:
• Die vier Schrauben A abschrauben.
- Den Lenker B herausziehen. Dabei besonders auf die Bügelschrauben C achten.
•DieMutter D lösen.
- Das Spiel über die Nutmutter E einstellen.
Zum Befestigen in umgekehrter Reihenfolge vorgehen.
Anmerkung:
Ist die Einstellung richtig ausgeführt worden, ist das Spiel vollständig beseitigt, das Drehen des Lenkers erfolgt leichtgängig und gleichmäßig. Die Einbaustellung der Bügelschrauben überprüfen, da diese die Lenkereinstellung ändern können

Damit die Antriebskette länger hält, muß die Kettenspannung in regelmäßigen Abständen überprüft werden.
Die Kette stets sauber halten und schmieren.
Hängt die Kette mehr als 20 mm durch, muß die Kette gespannt werden.
•Die Muttern A an beiden Schwingenarmen lösen.
•Die Mutter B an beiden Schwingenarmen lösen.
•Die Mutter C soweit verstellen, bis die gewünschte Kettenspannung erreicht ist.
- Auf die gleiche Weise muss die Mutter C am anderen Schwingenarm soweit verstellt werden, bis das Rad perfekt ausgerichtet ist.
•Die Mutter A und B an beiden Schwingenarmen festziehen.
4
EINSTELLEN DES SCHEINWERFERS
• Die Einstellung des Scheinwerfers erfolgt von Hand, nachdem die beiden Inbusschrauben an den Scheinwerferseiten gelöst wurden.
- Der Scheinwerfer muß in regelmäßigen Abständen eingestellt werden. Der Scheinwerfer kann nur in der Höhe verstellt werden.
- Das Fahrzeug in einem Abstand von 10 auf einem ebenen Untergrund vor eine Wand stellen (nicht auf den Ständer stellen).
- Den Abstand der Scheinwerfermitte vom Boden messen und die Wand in einem Abstand von 9/10 des gemessenen Wertes markieren.
- Das Fahrlicht einschalten, sich auf das Motorrad setzen und überprüfen, dass sich der Scheinwerferstrahl knapp unterhalb der Wandmarkierung befindet.

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B0900 A A
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h 9/10 h 10 mINHALTSVERZEICHNIS
KAPITEL 5 AUSTAUSCHEN/ AUSWECHSELN VON TEILEN
Auswechseln der Bremsbeläge
Auswechseln der Scheinwerferlampen
Auswechseln der Rücklichtlampe
Auswechseln Nummernschildbeleuchtung
Charakteristische Lampen
Auswechseln der Blinkerlampen

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A B
Die Beschreibung zum Auswechseln der Bremsbeläge hat rein informativen Charakter. Wir empfehlen Ihnen sich zum Auswechseln der Bremsbeläge an den BETAMOTOR-Kundendienst zu wenden.
Vorderradbremse
Zum Auswechseln der Bremsbeläge an der Vorderradbremse wie folgt vorgehen:
• Die beiden Schrauben A abschrauben und den Bremssattel entfernen.
• Die zwei Schrauben B abschrauben. Anmerkung: Die Schrauben B sind sehr stark festgezo. Lösen Sie die Schrauben an, bevor Bremsbeläge von der Gabel entfernen.
•Die Bremsbeläge herausziehen.
•Zum Wiedereinbau in umgekehrter Reihenfolge vorgehen.
ANMERKUNG:
Unbedingt darauf achten, dass die Feder D richtig in ihrem Sitz positioniert wird. Beim Anbringen der Bremsbeläge muss sie leichten Widerstand leisten.
Um Probleme beim Bremsen zu vermeiden, besonders auf den richtigen Einbau der Splinte achten.
Nach Ausbau der Bremsscheibe beim Wiedereinbau Loctite an den Schraben anbringen.

ACHTUNG:
Bei Ausbau des Bremssattels der Vorderradbremse darauf achten, dass der Sensor C nicht beschädigt wird.

Zum Auswechseln der Bremsbeläge an der Hinterradbremse wie folgt vorgehen:
- Den Sicherungsstift A entfernen.
- Den Haltebolzen der Bremsbeläge B abschrauben.
•Die Bremsbeläge C entfernen. - Beim Einbau in umkehrter Reihenfolge vorgehen. Sorgfältig darauf achten, dass die Bremsbeläge wieder richtig in ihren Sitz eingesetzt werden.
ANMERKUNG:
Nach Ausbau der Bremsscheibe beim Wiedereinbau Loctite an den Schraben anbringen.
AUSWECHSELN DER SCHEINWERFER- LAMPEN
Zum Auswechseln der Scheinwerferlampen wie folgt vorgehen:
•Die beiden Befestigungsschrauben A der Scheinwerfereinheit an der Halterung entfernen.
• Den Kabelstecker B trennen.
•Die Gummikappe C anheben.
•Die Feder D aushaken.
•Die durchgebrannte Lampe entfernen und eine neue Lampe einsetzen. Beim Einsetzen darauf achten, dass das Lampenglas nicht angefasst wird, um die Lampeneffi zienz nicht zu beeinträchtigen.
- Für die Standlichtlampe braucht nur die Kugel E abgezogen und die defekte Lampe ausgewechselt zu werden.
•Zum Wiedereinbau in umgekehrter Reihenfolge vorgehen.
Anmerkung:
Alle Lampen müssen durch Lampen mit gleichen Eigenschaften ersetzt werden (Siehe Abschnitt "Technische Angaben zu den Lampen" auf Seite 76).

AUSWECHSELN DER RÜCKLICHTLAMPE Zum Auswechseln des Rücklichts A wie folgt vorgehen:
- Den Nummernschildhalter wie im Kapitel "Ausbau der Karosserie" auf Seite 60 beschrieben ausbauen.
•Alle elektrischen Anschlüsse trennen.
•Die beiden Schrauben B unter dem Kotfl ügel abschrauben.
•Die defekte Rücklichteinheit A herausziehen und durch eine neue ersetzen.
•Zum Wiedereinbau in umgekehrter Reihenfolge vorgehen.
Anmerkung:
Alle Lampen müssen durch Lampen mit gleichen Eigenschaften ersetzt werden (Siehe Abschnitt "Technische Angaben zu den Lampen" auf Seite 76).
AUSWECHSELN NUMMERNSCHILDBE- LEUCHTUNG
Auswechseln der Lampe für die Num- mernschildbeleuchtung wie folgt vorge- hen:
•Die Schraube C abschrauben.
•Das Lampenglas D entfernen.
•Die defekte Lampe aus der Kugel herausziehen und durch eine neue ersetzen.
•Zum Wiedereinbau in umgekehrter Reihenfolge vorgehen.
Anmerkung:
Alle Lampen müssen durch Lampen mit gleichen Eigenschaften ersetzt werden (Siehe Abschnitt "Technische Angaben zu den Lampen" auf Seite 76).

| Vorderer scheinwerfer 12V-55/60W | |
| Posit.leuchte 12V-5W | |
| Fahrtrichtungsanzeige Vorderer/Hinteres. | 12V-6W |
| Rücklicht komplett LED | |
| Nummernschildbeleuchtung 12V-5W |
AUSWECHSELN DER BLINKERLAMPEN
Zum Auswechseln der Blinkerlampen wie folgt vorgehen:
• Die Schraube A abschrauben und das Blinkerglas entfernen.
• Die defekte Lampe ausbauen und durch eine neue ersetzen.
Anmerkung:
Alle Lampen müssen durch Lampen mit gleichen Eigenschaften ersetzt werden (Siehe nachstehende Tabelle).
INHALTSVERZEICHNIS
KAPITEL 6 WAS IST IM NOTFALL ZU TUN
ALPHABETISCHES INHALTSVERZEICHNIS
| STÖRUNG URSACHE | ABHILFE | |
| Der Motor springt nicht an | - Benzinversorgung verstopft (Leitungen, Benzintank, Benzin-hahn) | Die Benzinanlage reinigen |
| - Luftfi lter stark verschmutzt | Wie auf Seite 54 beschrieben vorgehen | |
| - Kein Strom an der Zündkerze | Zündkerze reinigen oder austauschen. Bleibt das Problem bestehen, wenden Sie sich bitte an den Kundendienst | |
| - Motor abg esoffen | Bei voll geöffnetem Gasgriff einige Startversuche unternehmen. Kann der Motor nicht gestartet werden, die Zünd- kerze ausbauen und trocknen | |
| Fehlzündungen | - Falscher Elektrodenabstand an der Zündkerze | Den richtigen Elektrodenabstand ein-stellen |
| - Zündkerze verschmutzt | Die Zündkerze reinigen oder austau-schen. | |
| Der Kolben klopft | - Zu starke Vorverstellung des Zündzeitpunktes | Die Einstellung des Zündzeitpunktes überprüfen |
| - Schlackebildung im Zylinder oder an der Zündkerze | Wenden Sie sich an unseren Kunden-dienst | |
| Der Motor überhitzt und verliert Leistung | - Auspuff teilweise verstopft | Wenden Sie sich an unseren Kunden-dienst |
| - Auslaß verstopft | Wenden Sie sich an unseren Kunden-dienst | |
| - Zündzeitpunkt zu spät eingestellt | Den Zündzeitpunkt einstellen | |
| Unzureichende Brems-leistung der Vorderradbremse | - Abgenutzte Bremsbeläge | Wie auf Seite 72 beschrieben vorgehen |
| - Luft bzw. Feuchtigkeit in der Bremsanlage | Wie auf Seite 52 beschrieben vorgehen | |
| Unzureichende Bremslei-stung der Hinterradbrem-se | - Abgenutzte Bremsbeläge | Wie auf Seite 72 beschrieben vorgehen |
| - Luft bzw. Feuchtigkeit in der Bremsanlage | Wie auf Seite 52 beschrieben vorgehen | |
Abstellen des Motors 45
AIS-Ventil 40
Armaturenbrett und Bedienungselemente 13
Ausbau der Karosserie 58
Auslieferung 8
Auswechseln der Blinkerlampen 76
Auswechseln der Bremsbeläge 72
Auswechseln derRücklichtlampe 75
Auswechseln der Scheinwerferlampen 74
Auswechseln Nummernschildbeleuchtung 75
Batterie 57
Bedienugsanleitung kilometerzähler 14
Bremsfl üssigkeit, Entlüften der Bremsen 51
Charakteristische Lampen 76
Choke 45
Den motor starten 44
Einfahren 43
Einstellen der Bremsen 66
Einstellen des Gaszuges 67
Einstellen des Scheinwerfers 70
Einstellung benzinfl uss 67
Einstellung der Kupplung 66
Elektrische anlage 38
Elektrischer Schaltplan ALP 125 34
Elektrischer Schaltplan ALP200 36
Empfohlene Schmiermittel und Flüssigkeiten 43
Fahrzeugpfl ege und Kontrollen 62
Gabelöl 53
Helmschloß 12
Hinterradbremse 56
Hinweise zum Gebrauch des Fahrzeugs 5
Kontrollen und Wartung vor und nach Einsatz im Gelände 42
Kontrolle und Einstellen des Lenkerspiels 68
Längeres Stilllegen des Fahrzeugs 64
Leerlaufeinstellung 67
Luftfi Iter 54
Motoröl und Ölfi Iter ALP 125 50
Motoröl und Ölfi Iter ALP 200 48
Öldampf-Sammelleitung....51
Rahmen- und Motornummer 8
Reifen 9
Schlüssel....12
Sicheres Fahren 6
Spannen der Kette 69
Tanken 46
Technischedaten 30
Technische daten Motor ALP 125 32
Technische daten Motor ALP 200 33
Umweltfreundliches Fahren 5
Vorbereitung für TRIAL-Lage 11
Vorderradbremse 56
Wartungsprogramm....63
Wichtigste Fahrzeugteile 10
Zuladung 9
Zündkerze 55
Zünd-/ Lenkerschloß 12
