GYSMI E200 FV - Schweißgerät GYS - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Eigenschaften | Details |
|---|---|
| Schweißgerätetyp | Inverter-Schweißgerät |
| Versorgungsspannung | 230 V |
| Schweißstromstärke | 20 bis 200 A |
| Gewicht | 4,5 kg |
| Abmessungen | 300 x 130 x 220 mm |
| Schweißtechnologie | MMA (Lichtbogenschweißen mit umhüllter Elektrode) |
| Thermischer Schutz | Ja |
| Verwendung | Geeignet zum Schweißen von Stahl, Edelstahl und Aluminium |
| Inklusive Zubehör | Schweißmaske, Massekabel, Elektrodenhalter |
| Sicherheitsnormen | Entspricht CE-Normen |
| Garantie | 2 Jahre |
Häufig gestellte Fragen - GYSMI E200 FV GYS
Laden Sie die Anleitung für Ihr Schweißgerät kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch GYSMI E200 FV - GYS und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. GYSMI E200 FV von der Marke GYS.
BEDIENUNGSANLEITUNG GYSMI E200 FV GYS
HERHEITSANWEISUNGEN ALLGEMEIN Die Missachtung dieser Anweisungen und Hinweise kann zu schweren Personen- und Sachschäden führen. Nehmen Sie keine Wartungarbeiten oder Veränderungen am Gerät vor, die nicht explizit in der Anlei- tung gennant werden. Der Hersteller haftet nicht für Verletzungen oder Schäden, die durch unsachgemäße Handhabung dieses Gerätes ens- tanden sind. Bei Problemen oder Fragen zum korrekten Gebrauch dieses Gerätes, wenden Sie sich bitte an entsprechend quali- ziertes und geschultes Fachpersonal. UMGEBUNG Dieses Gerät darf ausschließlich für Schweißarbeiten für die auf dem Siebdruck-Aufdruck bzw. dieser Anleitung ange- gebenen Materialanforderungen (Material, Materialstärke, usw) verwendet werden. Es wurde allein für die sachgemäße Anwendung in Übereinstimmung mit konventionellen Handelspraktiken und Sicherheitsvorschriften konzipiert. Der Hers- teller ist nicht für Schäden bei fehlerhaften oder gefährlichen Verwendung nicht verantwortlich. Verwenden Sie das Gerät nicht in Räumen, in denen sich in der Luft metallische Staubpartikel benden, die Elektrizität leiten können. Achten Sie sowohl beim Betrieb als auch bei der Lagerung des Gerätes auf eine Umgebung, die frei von Säuren, Gasen und anderen ätzenden Substanzen ist. Achten Sie auf eine gute Belüftung und ausreichenden Schutz bzw. Ausstattung der Räumlichkeiten. Betriebstemperatur: zwischen -10 und +40°C (+14 und +104°F). Lagertemperatur zwischen -20 und +55°C (-4 und 131°F). Luftfeuchtigkeit: Niedriger oder gleich 50% bis 40°C (104°F). Niedriger oder gleich 90% bis 20°C (68°F). Das Gerät ist bis in einer Höhe von 1000m über NN (3280 Fuß) einsetzbar. SICHERHEITSHINWEISE Lichtbogenschweißen kann gefährlich sein und zu schweren - unter Umständen auch tödlichen - Verletzungen führen. Beim Lichtbogen ist der Anwender einer Vielzahl potentieller Risiken ausgesetzt: gefährliche Hitzequelle, Lichtbogens- trahlung, elektromagnetische Störungen (Personen mit Herzschnittmacher oder Hörgerät sollten sich vor Arbeiten in der Nähe der Maschinen von einem Arzt beraten lassen), elektrische Schläge, Schweißlärm und -rauch. Schützen Sie daher sich selbst und andere. Beachten Sie unbedingt die folgenden Sicherheitshinweise: Die Strahlung des Lichtbogens kann zu schweren Augenschäden und Hautverbrennungen führen. Die Haut muss durch geeignete, trockene Schutzbekleidung (Schweißerhandschuhe, Lederschürze, Si- cherheitsschuhe) geschützt werden. Tragen Sie bitte elektrisch- und wärmeisolierende Schutzhandschuhe. Tragen Sie bitte Schweißschutzkleidung und einen Schweißschutzhelm mit einer ausreichenden Schutzstufe (je nach Schweißart und -strom). Schützen Sie Ihre Augen bei Reinigungsarbeiten. Kontakt- linsen sind ausdrücklich verboten! Schirmen Sie den Schweißbereich bei enstprechenden Umgebungsbedingungen durch Schweißvorhänge ab, um Dritte vor Lichtbogenstrahlung, Schweißspritzern, usw. zu schützen. In der Nähe des Lichtbogens bendliche Personen müssen ebenfalls auf Gefahren hingewiesen werden und mit den nötigen Schutz ausgerüstet werden. Bei Gebrauch des Schweißgerätes ensteht sehr großer Lärm, der auf Dauer das Gehör schädigt. Tragen Sie daher im Dauereinsatz ausreichend Gehörschutz und schützen Sie in der Nähe arbeitende Personen. Achten Sie auf einen ausreichenden Abstand mit ungeschützten Hände, Haaren und Kleidungstücken zum Lüfter. Entfernen Sie unter keinen Umständen das Gerätegehäuse, wenn dieses am Stromnetz angeschlossen ist. Der Hersteller haftet nicht für Verletzungen oder Schäden, die durch unsachgemäße Handhabung dieses Gerätes bzw. Nichteinhaltung der Sicherheitshinweise entstanden sind.21
ACHTUNG! Das Werkstück ist nach dem Schweißen sehr heiß! Seien Sie daher im Umgang mit dem Werkstück vorsichtig, um Verbrennungen zu vermeiden. Achten Sie vor Instandhaltung / Reinigung eines wassergekühlten Brenners darauf, dass Kühlaggregat nach Schweißende ca. 10min weiterlaufen zu las- sen, damit die Kühlüssigkeit entsprechend abkühlt und Verbrennungen vermieden werden. Der Arbeitsbereich muss zum Schutz von Personen und Geräten vor dem Verlassen gesichert werden. SCHWEISSRAUCH/-GAS Beim Schweißen entstehen Rauchgase bzw. toxische Dämpfe, die zu Sauerstomangel in der Atemluft führen können. Sorgen Sie daher immer für ausreichend Frischluft, technische Belüftung (oder ein zugelassenes Atmungsgerät). Verwenden Sie die Schweßanlagen nur in gut belüfteten Hallen, im Freien oder in geschlossenen Räu- men mit einer den aktuellen Sicherheitsstandards entsprechender Absaugung. Achtung! Bei Schweißarbeiten in kleinen Räumen müssen Sicherheitsabstände besonders beachtet werden. Beim Schweißen von Blei, auch in Form von Überzügen, verzinkten Teilen, Kadmium, «kadmierte Schrauben», Beryllium (meist als Legierungsbestandteil, z.B. Beryllium-Kupfer) und andere Metalle entstehen giftige Dämpfe. Erhöhte Vorsicht gilt beim Schweißen von Behältern. Entleeren und reinigen Sie diese zuvor. Um die Bildung von Giftgasen zu vermeiden bzw. zu verhindern, muss der Schweißbereich des Werkstückes von Lösungs- und Entfettungsmitteln gereinigt werden. Die zum Schweißen benötigten Gasaschen müssen in gut belüfteter, gesicherter Umgebung aufbewahrt werden. Lagern Sie sie ausschließlich in vertikaler Position und sichern Sie sie z.B. mithilfe eines entsprechenden Gasaschenfahrwagens gegen Umkippen. Informationen zum richtigen Umgang mit Gasaschen erhalten Sie von Ihrem Gaselieferanten. Schweißarbeiten in unmittelbarer Nähe von Fett und Farben sind grundsätzlich verboten!
BRAND- UND EXPLOSIONSGEFAHR
Sorgen Sie für ausreichenden Schutz des Schweißbereiches. Der Sicherheitsabstand für Gasaschen (brennbare Gase) und andere brennbare Materialien beträgt mindestens 11 Meter. Brandschutzausrüstung muss am Schweißbplatz vorhanden sein. Beachten Sie die beim Schweißen entstehende heiße Schlacke, Spritzer und Funken. Sie sind eine potentielle Entstehungsquelle für Feuer oder Explosionen. Behalten Sie einen Sicherheitsabstand zu Personen, entammbaren Gegenständen und Druckbehältern. Schweißen Sie keine Behälter, die brennbare Materialien enthalten (auch keine Reste davon) -> Gefahr entammbarer Gase). Bei geöneten Behältern müssen vorhandene Reste entammbarer oder explosiver Stoe entfernt werden. Arbeiten Sie bei Schleifarbeiten immer in entgegengesetzer Richtung zu diesem Gerät und entammbaren Materialen. GASDRUCKAUSRÜSTUNG Austretendes Gas kann in hoher Konzentration zum Erstickungstod führen. Sorgen Sie daher immer für eine gut belüftete Arbeits- und Lagerumgebung. Achten Sie darauf, dass die Gasaschen beim Transport verschlossen sind und das Schweißgerät ausgeschaltet ist. Lagern Sie die Gasaschen ausschließlich in vertikaler Position und sichern Sie sie z.B. mithilfe eines entsprechenden Gasaschenfahrwagens gegen Umkippen. Verschließen Sie die Flaschen nach jedem Schweißvorgang. Schützen Sie sie vor direkter Sonneneinstrahlung, oenem Feuer und starken Temperaturschwankungen (z.B. sehr tiefen Temperaturen). Positionieren Sie die Gasaschen stets mit ausreichendem Abstand zu Schweiß- und Schleifarbeiten bzw. jeder Hitze-, Funken- und Flammenquelle. Halten Sie mit den Gasaschen Abstand zu Hochspannung und Schweißarbeiten. Das Schweißen einer Druckglasasche ist untersagt. Bei Erstönung des Gasventils muss der Plastikverschluss/Garantiesiegel von der Flasche entfernt werden. Verwenden Sie ausschließlich Gas, das für die Schweißarbeit mit den von Ihnen ausgewählten Materialen geeignet ist. ELEKTRISCHE SICHERHEIT Das Schweißgerät darf ausschließlich an einer geerdeten Netzversorgung betrieben werden. Verwenden Sie nur die empfohlenen Sicherungen. Das Berühren stromführender Teile kann tödliche elektrische Schläge, schwere Verbrennungen bis zum Tod verursachen. Berühren Sie daher UNTER KEINEN UMSTÄNDEN Teile des Geräteinneren oder das geönete Gehäuse, wenn das Gerät im Betrieb ist..22
Trennen Sie das Gerät IMMER vom Stromnetz und warten Sie zwei weitere Minuten BEVOR Sie das Gerät önen, damit sich die Spannung der Kondensatoren entladen kann. Berühren Sie niemals gleichzeitig Brenner und Masseklemme! Der Austausch von beschädigten Kabeln oder Brennern darf nur von qualiziertem und geschultem Fachpersonal vorgenommen werden. Tragen Sie beim Schweißen immer trockene, unbeschädigte Kleidung. Tragen Sie unabhängig von den Umgebungsbedingungen immer isolierendes Schuhwerk.
CEM-KLASSE DES GERÄTES
ACHTUNG! Dieses Gerät wird als Klasse A Gerät eingestuft. Es ist nicht für den Einsatz in Wohngebie- ten bestimmt, in denen die lokale Energieversorgung über das öentliche Niederspannungsnetz gere- gelt wird. In diesem Umfeld ist es auf Grund von Hochfrequenz-Störungen und Strahlungen schwierig die elektromagnetische Verträglichkeit zu gewährleisten. Das Gerät entspricht der Norm IEC 61000-3-12. Dieses Gerät ist dann mit der Norm IEC 61000-3-11 konform, wenn die Netzimpedanz an der Übergabestelle zum Versorgungsnetz niedriger als die maximale zulässige Netzimpedanz Zmax =
ELEKTROMAGNETISCHE FELDER UND STÖRUNGEN
Der durch Leiter ießende elektrische Strom erzeugt lokale elektrische und magnetische Felder (EMF). Beim Betrieb von Lichtbogenschweißanlagen kann es zu elektromagnetischen Störungen kommen. Durch den Betrieb dieses Gerätes können elektromedizinische, informationstechnische und andere Geräte in ihrer Funktionsweise beeinträchtigt werden. Personen, die Herzschrittmacher oder Hörgeräte tragen, sollten sich vor Arbeiten in der Nähe der Maschine, von einem Arzt beraten lassen. Zum Beispiel Zugangseinschränkungen für Passanten oder individuelle Risikobewertung für Schweißer. Alle Schweißer sollten gemäß dem folgenden Verfahren die Exposition zu elektromagnetischen Feldern aus Lichtbogenschweißgeräten minimieren :
- Elektrodenhalter und Massekabel bündeln, wenn möglich machen Sie sie mit Klebeband fest;
- Achten Sie darauf, dass ihren Oberkörper und Kopf sich so weit wie möglich von der Schweißarbeit entfernt benden;
- Achten Sie darauf, dass sich die Kabel, der Brenner oder die Masseklemme nicht um Ihren Körper wickeln;
- Stehen Sie niemals zwischen Masse- und Brennerkabel. Die Kabel sollten stets auf einer Seite liegen;
- Verbinden Sie die Massezange mit dem Werkstück möglichst nahe der Schweißzone;
- Arbeiten Sie nicht unmittelbar neben der Schweißstromquelle;
- Während des Transportes der Stromquelle oder des Drahtvorschubkoer nicht schweißen. Personen, die Herzschrittmacher oder Hörgeräte tragen, sollten sich vor Arbeiten in der Nähe der Maschine, von einem Arzt beraten lassen. Durch den Betrieb dieses Gerätes können elektromedizinische, informationstechnische und andere Geräte in Ihrer Funktionsweise beeinträchtigt werden. HINWEIS ZUR PRÜFUNG DES SCHWEISSPLATZES UND DER SCHWEISSANLAGE Allgemein Der Anwender ist für den korrekten Gebrauch des Schweißgerätes und des Zubehörs gemäß der Herstellerangaben verantwortlich. Die Beseitigung bzw. Minimierung auftretender elektromagnetischer Störungen liegt in der Verantwortung des Anwenders, ggf. mit Hilfe des Herstellers. Die korrekte Erdung des Schweißplatzes inklusive aller Geräte hilft in vielen Fällen. In einigen Fällen kann eine elektromagnetische Abschirmung des Schweißstroms erforderlich sein. Eine Reduzierung der elektromagntische Störungen auf ein niedriges Niveau ist auf jeden Fall erforderlich. Prüfung des Schweißplatzes Das Umfeld sollte vor der Einrichtung der Lichtbogenschweißeinrichtung auf potenzielle elektromagnetische Probleme geprüfen werden. Zur Bewertung potentieller elektromagnetischer Probleme in der Umgebung muss folgendes berück- sichtigt werden: a) Netz-, Steuer-, Signal-, und Telekommunikationsleitungen; b) Radio- und Fernsehgeräte; c) Computer und andere Steuereinrichtungen; d) Sicherheitseinrichtungen, zum Beispiel, Industriematerialschutz; e) die Gesundheit benachbarter Personen, insbesondere wenn diese Herzschrittmacher oder Hörgeräte tragen;23
f) Kalibrier- und Messeinrichtungen; g) die Störfestigkeit anderer Einrichtungen in der Umgebung. Der Anwender muss prüfen, ob andere Werkstoe in der Umgebung benutzt werden können. Weitere Schutzmaßnah- men können dadurch erforderlich sein; h) die Tageszeit, zu der die Schweißarbeiten ausgeführt werden müssen. Die Größe der zu beachtenden Umgebung ist von der Struktur des Gebäudes und der anderen dort stattndenden Akti- vitäten abhängig. Die Umgebung kann sich auch außerhalb der Grenzen der Schweißanlagen erstrecken. Prüfung des Schweißgerätes Neben der Überprüfung des Schweißplatzes kann eine Überprüfung des Schweißgerätes weitere Probleme lösen. Die Prüfung sollte gemäß Art. 10 der IEC/CISPR 11 durchgeführt werden. In-situ Messungen können auch die Wirksamkeit der Minderungsmaßnahmen bestätigen. HINWEIS ÜBER DIE METHODEN ZUR REDUZIERUNG ELEKTROMAGNETISCHER FELDE a. Öentliche Stromversorgung: Es wird empfohlen das Lichtbogenschweißgerät gemäß der Hinweise des Herstellers an die öentliche Versorgung anzuschließen. Falls Interferenzen auftreten, können weitere Maßnahmen erforderlich sein (z.B. Netzlter). Eine Abschirmung der Versorgungskabel durch ein Metallrohr kann erforderlich sein. Kabeltrommeln sollten vollständig abgerollt werden. Abschirmung von anderen Einrichtungen in der Umgebung oder der gesamten Schweißeinrichtung können erforderlich sein. b. Wartung des Gerätes und des Zubehörs: Es wird empfohlen das Lichtbogenschweißgerät gemäß der Hinweise des Herstellers an die öentliche Versorgung anzuschließen. Alle Zugänge, Betriebstüren und Deckel müssen geschlossen und korrekt verriegelt sein, wenn das Gerät in Betrieb ist. Das Schweißgerät und das Zubehör sollten in keiner Weise geändert werden mit Ausnahme der in den Anweisungen des Geräteherstellers erwähnten Änderungen und Einstellungen. Für die Einstellung und Wartung der Lichtbogenzünd- und stabilisierungseinrichtungen müssen die Anweisungen des Geräteherstellers besonders zu beachten. c. Schweißkabel: Schweißkabel sollten so kurz wie möglich und eng zusammen am Boden verlaufen. d. Potenzialausgleich: Alle metallischen Teile des Schweißplatzes sollten des Schweißplatzes sollten in den Potentialausgleich einbezogen werden. Es besteht trotzdem die Gefahr eines elektrischen Schlages, wenn Elektrode und Metallteile gleichzeitig berührt werden. Der Anwender muss sich von metallischen Bestückungen isolieren. e. Erdung des Werkstücks: Die Erdung des Werkstücks kann in bestimmte Fällen die Störung reduzieren. Die Erdung von Werkstücken, die Verletzungsrisiken für Anwender oder Beschädigung anderer elektrischen Materialen erhöhen können, sollte vermieden werden. Die Erdung kann direkt oder über einen Kondensator erfolgen. Der Kondensator muss gemäß der nationalen Normen gewählt werden. f. Schutz und Trennung: Eine Abschirmung von anderen Einrichtungen in der Umgebung oder der gesamten Schweißeinrichtung kann die Störungen reduzieren. Die Abschirmung der ganen Schweißzone kann für Spezialanwendungen in Betracht gezogen werden.
TRANSPORT UND TRANSIT DER SCHWEISSSTROMQUELLE
Unterschätzen Sie nicht das Eigengewicht des Gerätes! Da das Gerät über keine weitere Transportein- richtung verfügt, liegt es Ihrer eigenen Verantwortung dafür Sorge zu tragen, dass Transport und Bewe- gung des Gerätes sicher verlaufen (Achten Sie darauf das Gerät nicht zu kippen). Ziehen Sie niemals an Brenner oder Kabeln, um das Gerät zu bewegen. Das Gerät darf ausschließlich in vertikaler Position transportiert werden. Das Gerät darf nicht über Personen oder Objekte hinweg gehoben werden. Halten Sie sich unbedingt an die unterschiedlichen Transportrichtlinien für Schweißgeräte und Gas- aschen. Diese haben verschiedene Beförderungsnormen. AUFSTELLUNG
- Stellen Sie das Gerät ausschließlich auf festen und sicheren Untergrund, mit einem Neigungswinkel nicht größer als 10°.
- Achten Sie auf eine gute Belüftung und ausreichend Schutz bzw. Ausstattung der Räumlichkeiten. Der Netzstecker muss zu jeder Zeit frei zugänglich sein.
- Verwenden Sie das Gerät nicht in einer elektromagnetisch sensiblen Umgebung.
- Schützen Sie das Gerät vor Regen und direkter Sonneneinstrahlung.
- Das Gerät ist IP21 konform, d. h: - das Gerät schützt die eingebauten Teile vor Berührungen und mittelgroße Fremdkörpern mit einem Durchmesser >12,5 mm, - Schutzgitter gegen senkrecht fallendes Tropfwasser Der Hersteller GYS haftet nicht für Verletzungen oder Schäden, die durch unsachgemäße Handhabung dieses Gerätes entstanden sind.24
- Alle Wartungsarbeiten müssen von qualiziertem und geschultem Fachpersonal durchgeführt werden. Eine jährliche Wartung/Überprüfung ist empfohlen.
- Ziehen Sie den Netzstecker, bevor Sie Arbeiten an dem Gerät vornehmen. Warten Sie bis der Lüfter nicht mehr läuft. Die Spannungen und Ströme in dem Gerät sind hoch und gefährlich.
- Nehmen Sie regelmäßig (mindenstens 2 bis 3 Mal im Jahr) das Gehäuse ab und reinigen Sie das Innere des Gerätes mit Pressluft. Lassen Sie regelmäßig Prüfungen des GYS Gerätes auf seine elektrische Betriebssi- cherheit von qualiziertem Techniker durchführen.
- Prüfen Sie regelmäßig den Zustand der Netzzuleitung. Wenn diese beschädigt ist, muss sie durch den Hers- teller, seinen Reparaturservice oder eine qualizierte Person ausgetauscht werden, um Gefahren zu vermeiden.
- Lüftungsschlitze nicht bedecken.
- Diese Stromquelle darf nicht zum Auftauen von gefrorenen Wasserleitungen, zur Batterieauadung und zum Starten von Motoren benutzt werden.
MONTAGE - PRODUKTANWENDUNG
Ausschließlich qualiziertem, durch den Hersteller autorisiertem Fachpersonal ist es vorbehalten die Montage dieses Gerätes durchzuführen. Achten Sie darauf, dass das Gerät während der Montage nicht am Stromnetz angeschlossen ist. Die Reihen- oder Parallelschaltung des Generators ist generell verboten! Es wird empfohlen, die mit dem Gerät mitgelieferten Schweißkabel zu verwenden, um die optimalen Produkteinstellungen zu erhalten.
VERSORGUNG - EIN- UND AUSSCHALTEN
Die GYSMI E200 sind tragbare, luftgekühlte Schweißinverter, konzipiert um Schweißarbeiten an ummantelten- (MMA) und hitzebeständigen (WIG Lift) Elektroden bei Gleichstrom (DC) durchführen zu können. Im MMA Modus können alle gängigen Rutil-, Edelstahl-, Guss-, basischen. Im WIG Modus ist es möglich die meisten Metalle mit Ausnahme von Legierungen und Aluminium zu schweißen. Diese Geräte sind generatortauglich und gegen Überspannung geschützt ( 110V-240 V AC).
ANSCHLUSS - INBETRIEBNAHME
- Die Geräte GYSMI E200 werden mit einem 16 A CEE7/7. Die GYSMI E200FV verfügen über die «Flexible Voltage» Technologie, die den Anschluss der Geräte an jedes Stromnetz von 110V bis 240V (50-60Hz) ermöglicht. Der aufge- nommene Strom (I1e) ist am Gerät aufgedruckt. Überprüfen Sie, ob die Stromversorgung und die Schutzeinrichtungen (Sicherungen und/oder Schutzschalter) mit dem Strom, den Sie beim Schweißen benötigen, übereinstimmen. Achten Sie während des Schweißens auf einen sicheren Stand des Gerätes und einen frei zugänglichen Netzanschluss.
- Zum Starten drücken Sie die ( ).
- Steigt die Netzspannung über 265V bei einphasigen Geräten, schaltet sich das Gerät selbständig aus Überhitzungss- chutz ( angezeigt). Wieder unter den maximalen Spannungswert, geht das Gerät automatisch in Betriebsbereitschaft.
BETRIEB AN EINEM GENERATOR
Diese Maschine kann an Generatoren mit geregelter Ausgangsspannung betrieben werden, solange: - der Generator die 400V mit der nötigen Leistung abgeben kann. - die Frequenz zwischen 50 und 60Hz liegt. Diese Bedingungen müssen eingehalten werden. Alte Generatoren mit hohen Spitzenspannungen können die Maschine beschädigen und sind nicht erlaubt. SCHWEISSEN MIT UMHÜLLTEN STABELEKTRODEN (E-HANDSCHWEISSEN)
ANSCHLUSS UND RATSCHLÄGE
- Kabel, Elektrodenhalter und Massekabel am Anschlussstecker verbinden,
- Polaritäten und Schweißstromstärken , die auf den Elektrodenverpackungen angegeben sind, beachten.
- Elektrode aus Elektrodenhalter entnehmen, wenn die Elektrode nicht gebraucht wird.
- Die Geräte verfügen über 3 für Inverter spezische Funktionen: - Hot Start sorgt für eine bessere Zündeigenschaft durch eine kurzzeitige Erhöhung des Schweißstroms. - Arc-Force stabilisiert den Lichtbogen unter Korrektur der Spannung bei Veränderung des Elektrodenabstands zum Schweißgut. - Anti-Sticking lässt im Falle des Verklebens ein einfaches Lösen der Elektrode zu, ohne sie zum Glühen zu bingen. DE25
DIE ELEKTRODENSCHWEISSVERFAHREN• MMA STANDARDDieses Schweißverfahren (MMA) eignet sich für die meisten Anwendungsfälle. Es ermöglicht das Schweißen von allen gängigen umhüllten, rutilen und basischen Elektrodentypen auf gängigen Materialien: Stahl, Edelstahl, Guss.Aktivierung des MMA-Modus und Einstellung der Stromstärke: MMA
- Anhand des Wahltasters (5) der Schweißmodus MMA (2) auswählen.• Die Aufschrift MMA blinkt während eine 1 Sekunde lang alle 5 Sekunden (Anzeige 1).• Einstellen der gewünschten Stromstärke mit den Tastern (4). • Das Gerät ist schweißbereit.Zum Einstellen des Hot Starts sind folgende Schritte zu beachten:Ratschläge: - Niedriger Hot-Start für feine Bleche- Hoher Hot-Start für schwer zu schweißende Metalle (verschmutzte oder oxydierte Werkstücke)
Wenn sich das Gerät im MMA-Standard-Modus bendet:• Kurz auf die Wahltaste (5) drücken.• Die Aufschrift «HS» (Hot Start) blinkt, dann erscheint eine Zier (Anzeige 1).
- Gewünschte Prozentangabe einstellen mit den Tastern (4).• Das Gerät ist schweißbereit.• MMA-Puls-ModusDer gepulste MMA-Schweißmodus eignet sich besonders für Fallnähte (PF).Der Pulsmodus verringert die Energieeinbringung, bzw. die Hitzeentwicklung des Schweißbades und stabilisert die Schweißnaht. Ohne den Puls ist eine «Tannenbaum» Bewegung erforderlich. Dank des MMA-Puls-Modus ist diese Bewe- gung nicht mehr zwingend notwendig. Je nach Materialstärke des Werkstückes kann eine gerade steigende Bewegung ausreichend sein. Wenn Sie jedoch Ihr Schmelzbad erweitern möchten, reicht eine einfache Seitwärtsbewegung, ähnlich wie die beim Flachschweißen aus. In diesem Fall können Sie die Frequenz Ihres gepulsten Stroms auf dem Bildschirm einstellen. Dieses Verfahren ermö- glicht somit eine bessere Beherrschung des vertikalen Schweißvorgangs.Aktivierung des MMA-Puls-Modus und Einstellung der Stromstärke: PULSE Wenn sich das Gerät im MMA-Standard-Modus bendet:• 3 Sekunden lang die Wahltaste (5) drücken.• Die Aufschrift «PLS» (gepulst) blinkt, dann erscheint eine Zier (Anzeige (1)).• Gewünschte Stromstärke einstellen mit den Tastern (4).• Das Gerät ist schweißbereit. DE26
Zum Einstellen des Hot Starts sind folgende Schritte zu beachten:Ratschläge: - Niedriger Hot-Start für feine Bleche- Hoher Hot-Start für schwer zu schweißende Metalle (verschmutzte oder oxydierte Werkstücke).
0 - 100 %Wenn sich das Gerät im MMA-Puls-Modus bendet:• Kurz auf die Wahltaste (5) drücken, um HOT START einzus-tellen.• Die Aufschrift «HS» (HOT START) blinkt, dann erscheint eine Zier (Anzeige (1)).• Gewünschte Prozentangabe (%) mit den Tastern (4) einstel- len.
- Gewünschten Wert freigeben durch Drücken auf die Wahl-taste (5)Zum Einstellen der Frequenz sind folgende Schritte zu beachten: FREQUENCY0,4 - 20 Hz Wenn sich das Gerät im MMA-Puls-Modus auf der Funk-tion HOT START bendet:• Kurz auf die Wahltaste (5) drücken, um die Frequenz einzus-tellen.• Die Aufschrift «FrE» (FREQUENZ) blinkt, dann erscheint eine Zier (Anzeige 1).• Gewünschte Frequenz (Hz) einstellen mit den Tastern (4).• Das Gerät ist schweißbereit.SCHWEISSEN MIT WOLFRAMELEKTRODE UND INERT-GAS (WIG-MODUS)ANSCHLUSS UND RATSCHLÄGE DC-WIG-Schweißen erfordert die Anwendung eines Schutzgases (Argon). Für das WIG-Schweißen sind folgende Schritte zu beachten:1. Massekabel an Pluspol (+) anschließen.2. Brenner « mit Ventil » an Minuspol (-) anschließen, (Ref. 044425)3. Gasschlauch an den Druckminderer der Gasasche anschließen. Manchmal ist es notwendig ihn vor der Schraubenmutter abzuschneiden, wenn dieser nicht auf den Druckminderer passt. 4 . W I G - M o d u s a k t i v i e r e n u n d S t r o m s t ä r k e e i n s t e l l e n . ( S i e h e P a r a g r a p h : W I G L I F T ) 5. fehlt im französischen Text6. Gasuß am Druckminderer einstellen, anschließend das Ventil am Brenner önen.7. Das zu schweißende Werkstück mit der Elektrode antippen.8. Am Ende des Schweißvorgangs: Brenner schnell anheben oder den Lichtbogen einmal (von oben nach unten) hochziehen, um die automatische Stromabsenkung auszulösen (siehe Absatz: Funktion Downslope). Diese Bewegung ist mit 5 bis 10 mm hoch auszuführen. Danach ist das Ventil am Brenner zu schließen, um nach Abkühlung der Elektrode das Gas abzustellen.• WIG LIFTAktivierung des WIG-LIFT-Modus und Einstellen der Stromstärke: TIG DOWNSLOPE (A)
Wenn sich das Gerät im MMA-Puls-Modus bendet:• 3 Sekunden lang die Wahltaste (5) drücken.• Die Aufschrift «tIG» (TIG) blinkt, dann erscheint eine Zier (Anzeige 1).• Gewünschte Stromstärke (Anzeige 1) mit den Tastern (4) einstellen .27
- Das Gerät ist schweißbereit. Stromabsenkfunktion: Am Ende des Schweißprozesses wird der Strom in denierter Zeit stufenlos heruntergefah- ren. Diese Funktion hilft, Sprünge und Krater am Ende der Schweißnaht zu vermeiden. Aktivierung von Downslope (Stromabsenkung): Wenn sich das Gerät im Modus WIG LIFT bendet:
- Kurz auf die Wahltaste (5) drücken, um die Dauer der Absenkung einzus- tellen.
- Die Aufschrift «dSt» (DOWNSLOPE) blinkt, dann erscheint eine Zier (Anzeige (1).
- Einstellen von 0 bis 10 Sekunden.
- Durch Drücken der Wahltaste (5) den gewünschten Wert bestätigen.
- Das Gerät ist schweißbereit. Empfohlene Schweißeinstellungen/ Elektrode schleifen Strom (A) Ø Elektrode (mm) = Ø Zusatzdraht Ø Düse (mm) Gasströmung (Argon l/min) 0,5-5 10-130 1,6 9,8 6-7 4-8 130-200 2,4 11 7-8 Um einen optimalen Schweißverlauf zu gewährleisten, nutzen Sie nur Elektroden, welche nach folgendem Vorbild ges- chlien wurden: L = 2,5 x d.
FEHLERSUCHE Fehler Ursache Lösungen MMA-TIG Das Gerät liefert keinen Schweißs- trom und die gelbe Übertempera- turanzeige (6) leuchtet. Der Übertemperaturschutz wurde ausgelöst. Warten Sie ca. 2 min bis der Küh- lvorgang abgeschlossen ist. Die Anzeige (6) erlischt danach. Die Anzeige ist an, das Gerät lie- fert jedoch keinen Schweißstrom. Masseklemme oder Elektrodenhal- ter- Kabel sind nicht korrekt mit dem Gerät verbunden. Überprüfen Sie die Anschlüsse. Bei Berührung des Gerätes, vers- püren Sie ein leichtes Kribbeln. Das Gerät ist nicht korrekt geerdet. Überprüfen Sie den Netzanschluss und die Erdverbindung. Die Maschine schweißt nicht kor- rekt. Polaritätsfehler. Überprüfen Sie die vom Hersteller angegebene Polarität der Elektro- den. Beim Start zeigt das Display für eine Sek . Die Spannung liegt außerhalb des Spannungstoleranzbereiches: 110V-240 V AC Überprüfen Sie die Netzspannung.28
TIG Unstabiler Lichtbogen. Schlechte Wolfram-Elektrode. Benutzen Sie eine Wolfram- Elektrode von angemessener Länge. Benutzen Sie eine sauber anges- chliene Elektrode. Zu hohe Gasströmung. Reduzieren Sie die Gasmenge. Die Wolfram-Elektrode oxidiert und verfärbt sich am Ende des Schweißvorgangs dunkel. Schweißumgebung. Schützen Sie die Schweißumge- bung vor Wind oder Luftzug. Fehler wird durch Gasnachströmen oder defektes Gasventil verursacht. Überprüfen Sie die Gasanschlüsse. Die Elektrode glüht. Polaritätsfehler. Überprüfen Sie ob die Mas- seklemme an der (+) Buchse angeschlossen ist.29
- Environment related failures (pollution, rust, dust). In case of failure, return the unit to your distributor together with: - The proof of purchase (receipt etc ...) - A description of the fault reported GARANTIE Die Garantieleistung des Herstellers erfolgt ausschließlich bei Fabrikations- oder Materialfehlern, die binnen 24 Monate nach Kauf angezeigt werden (Nachweis Kaufbeleg). Die Garantieleistung erfolgt nicht bei:
- Durch Transport verursachten Beschädigungen.
- Normalem Verschleiß der Teile (z.B. : Kabel, Klemmen, usw.) sowie Gebrauchsspuren.
- Von unsachgemäßem Gebrauch verursachten Defekten (Sturz, harte Stöße, Demontage).
- Durch Umwelteinüsse entstandene Defekte (Verschmutzung, Rost, Staub). Die Reparatur erfolgt erst nach Erhalt einer schriftlichen Akzeptanz (Unterschrift) des zuvor vorgelegten Kostenvoranschlages durch den Besteller. Im Fall einer Garantieleistung trägt GYS ausschließlich die Kosten für den Rückversand an den Fachhändler. GARANTÍA La garantía cubre todos los defectos o vicios de fabricación durante 2 años, a partir de la fecha de compra (piezas y mano de obra) La garantía no cubre:
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