Z01 - Skibindungen Hagan - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Tourenski- und Alpinskibindung |
| Marke | Hagan |
| Modell | Z01 |
| Verfügbare Größen | S (Sohlenlänge ~255-310 mm), M (285-340 mm), L (315-370 mm) |
| Geschätztes Gewicht (pro Bindung) | Ca. 500-600 g |
| Stromversorgung | Keine (mechanisch) |
| Einstellbarer Auslösewert | Bereich nach DIN/ISO (max. 10), Einstellung darüber auf Risiko des Skifahrers |
| Normen | DIN ISO 13992 (Touren), DIN ISO 9462 (Alpin), TÜV-zertifiziert |
| Bremsenbreite | Vormontiert für Ski bis 80 mm; Optionen 90, 100, 115 mm |
| Kompatible Schuhe | Sohlen nach ISO 5355 (Piste) und ISO 9523 (Touren Erwachsene), außer Dynafit und Scarpa F1 |
| Hauptfunktionen | Einstellung des Auslösewerts (seitlich und frontal), Steighilfe (2 Positionen), Skibremse, Harscheisen, Sicherheitsriemen |
| Pflege und Reinigung | Reinigung mit klarem Wasser; verwenden Sie nur von Hagan zugelassene Schmiermittel; Lagerung trocken und frostfrei |
| Empfohlene Überprüfung | Vor jeder Saison durch einen Fachhändler, Sichtprüfung und Funktionstest nach ISO 11088 |
| Ersatzteile und Reparierbarkeit | Bremsen in verschiedenen Breiten, Harscheisen, Sicherheitsriemen; Ersatzschrauben erhältlich |
| Allgemeine Informationen | Hergestellt in Deutschland; Anleitung und Handbuch verfügbar auf www.hagan-ski.com |
Häufig gestellte Fragen - Z01 Hagan
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BEDIENUNGSANLEITUNG Z01 Hagan
Montageanleitung und Anweisungen für den Fachhandel
Händler-Montageanleitung für Touren-Bindung „hagan Z“
- Für einen optimalen Einsatz der Bindung muss die Montage, Einstellung und Wartung der Skibindung nach Anleitung des Herstellers durch einen mit hagan Produkten vertrauten Fachhändler vorgenommen werden.
- Sie können nur den Original-Skistopper verwenden. Beim Fangriemen ist darauf zu achten, dass er der DIN-ISO 11087 entspricht!
- Jegliche Änderung an der Bindung, jede unzweckmäßige Benutzung oder Benutzung mit ungeeignetem Zubehör, erhöht das Risiko einer Nicht- oder Fehlauslösung und ist unzulässig.
• Die hagan Z-Bindungen müssen unmittelbar und ohne Fremdteile auf dem Ski montiert sein, damit insbesondere die Skibremsen in ihrer Funktion nicht beeinträchtigt werden. - Nicht normgerechte, abgenutzte oder beschädigte Schuhe können die Auslösung negativ beeinflussen.
- Der Einstellbereich über Z-Wert 10 ist nicht genormt. Die Einstellung in diesem Bereich erfolgt auf eigenes Risiko. Die hagan Z Bindung ist TÜV-geprüft und entspricht der Norm DIN ISO 13992 (Tour) und DIN ISO 9462 (Alpin).
• Die hagan Z ist für folgende Normsohlen ausgelegt: - Skischuhe für den Pistenskilauf nach DIN ISO 5355, Touren-Skischuhe für Erwachsene nach DIN ISO 9523.
- Verschiedene Dynafit-Schuhe und der Scarpa F1 sind nicht normkompatibel und können nicht verwendet werden.
- Lederschuhe und Schuhe mit flexibler Sohle dürfen nicht verwendet werden. Grundsätzlich wird empfohlen, dass noch vor der Montage der Bindung auf den Ski überprüft wird, ob der Schuh sauber in die Bindung passt bzw. die Bindung auf den gewünschten Schuh eingestellt werden kann!
Generelle Richtlinien für normgerechte Ausrüstung
Als Fachhändler sind Sie verpflichtet, vor der Montage bzw. Einstellung der Funktionseinheit Ski/Skibindung/Skischuh alle Ausrüstungselemente gemäß DIN/ISO 11088 zu beurteilen, gegebenenfalls neu zusammenzustellen, bzw. auszutauschen und dem Skifahrer zuzuordnen. Alle Ausrüstungselemente müssen dabei den geltenden DIN-ISO-Normen entsprechen.
Richtlinien zur Skibindungs-Überprüfung:
- Vor Montage oder Einstellung einer hagan Skibindung muss eine Sichtkontrolle durchgeführt werden, die speziell bei gebrauchten Skibindungen unbedingt erforderlich ist.
- Überprüfen Sie, ob die Auslösewerte auf den entsprechenden Skifahrer abgestimmt sind.

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hagan 1 2 18 2 14 4 19 15 22 3 13 16 23 24 5 11 12 7 6 8 9 10 20- Beschädigung der Oberflächen: Überprüfen Sie die Oberflächen, die Kontakt mit dem Skischuh haben, auf Abnutzung oder offensichtliche Beschädigung. Reparieren Sie die abgenutzten oder beschädigten Teile oder tauschen Sie diese gegen neue aus.
- Skibremse: Überprüfung auf Bruch, verbiegen und vollständiges Einziehen. Überprüfen Sie, ob Teile fehlen.
- Skalen: Überprüfung auf Lesbarkeit und auf Einstellbarkeit.
- Alle Oberflächen der Skibindung sollten sauber sein. Überprüfen Sie auf Verschmutzung, Korrosionsschäden. Sollte die Skibindung schmutzig sein, verwenden Sie für die Reinigung ein trockenes oder feuchtes Tuch. Keine Lösungsmittel für die Reinigung der Skibindung, kein Silikon oder andere Schmiermittel außer die von hagan freigegebenen benutzen. Beschädigte Teile reparieren.
Richtlinien zur Skiüberprüfung:
- Die meisten Skier weisen einen verstärkten Skibindungsbefestigungsbereich auf. Da Skimaterial, Konstruktion, und Abmessung variieren können, müssen den Instruktionen des Skiherstellers für richtige Skibindungsmontage gefolgt werden. Befolgen Sie auch die Empfehlungen des Skiherstellers bezüglich Bohrabmessungen, Klebematerialien oder Gewindeschneiden.
Richtlinien zur Verwendung von Skischuhen
- hagan Tourenbindungen sind schuhsohlenabhängige Auslösemechanismen. Zum sicheren Einspannen der Schuhe in die Bindung müssen Mindestanforderungen bezüglich der Geometrie erfüllt sein, wie sie in den Normen ISO 5355 und ISO 9523 gefordert werden.
- Nur Skischuhe, die diesen Normen entsprechen, dürfen verwendet werden. Nicht geeignet sind Kindersohlen DIN ISO 5355 Typ C.
- Achtung: Bei Skischuhen, die durch Gebrauch stark abgenützt sind, ist zu überprüfen, ob sie sicher mit der Bindung arbeiten bzw. in die Bindung eingespannt werden können.
Bezeichnung der Bindungsteile hagan Z
1 Vorderbacken
2 Sohlenhalterflügel
3 Einstellschraube Auslösewert seitlich
4 Anzeigeskala für Auslösewert seitlich
5 Anzeigeskala für Auslösewert frontal
6 Einstellschraube Auslösewert frontal
7 Fersenhalter
8 Öffnungshebel
9 Stockmulde im Öffnungshebel
10 Längenverstell- u. Anpressdruck-Schraube
11 Verriegelung für Abfahrtsmodus u. Steighilfestufe 1
12 Steighilfehebel
13 Trittgestell
14 Gleitplatte
15 Ski-Bremspedal
16 Ski-Bremsarm
17 Test-Papierstreifen
18 Einstellschraube für Sohlenhöhe vorne
19 Harscheisen-Rastzapfen
20 Lagerbock
21 Skibindungsschrauben
22 hintere Standplatte
23 Trittgestellverlängerung
24 Grundplatte Steighilfe
25 Fangriemen
26 Ring
27 Haken
28 Lasche
29 Fangschlitz
30 Harscheisen
31 Harscheisen-Adapter
32 Harscheisen-Verriegelung
Montage auf dem Ski und Einstellung
Messen Sie bitte die Schuhsohlenlänge und wählen Sie die Bindungsgröße nach folgender Tabelle aus:
Größe Sohlenlänge (mm)
S \~ 255-310
M \~ 285-340
L \~ 315-370
Wir empfehlen immer das kleinstmögliche Modell zu verwenden.
Bevor der Ski gebohrt wird, steigen Sie bitte mit dem für die Bindung vorgesehenen Schuh in die ausgewählte Bindung um zu prüfen, ob der Andruck gemäß 3.8
einstellbar ist. Dies ist besonders wichtig bei Schuhen, deren Länge nahe an den Größensprüngen (S/M/L) der Bindung liegen.
Vorbereitung zur Montage:
Befolgen Sie immer die Empfehlungen des Skiherstellers. Es gibt grundsätzlich zwei Methoden (Abb. B), die Skibindung auf dem Ski anzuordnen:
a) Ski mit Montagemarkierung:
Die meisten Skihersteller markieren auf der Skioberfläche oder Skiseite, wo die Skibindung montiert werden sollte.
Schuhsohlenmitte = Skimarkierung
b) Ski ohne Montagemarkierung: Schuh-
spitze = Skimitte

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a) b)1. Bestimmen des Montagepunktes
Ski ohne Schuhmittenmarkierung:
Skilänge halbieren und vom Skiende her anzeichnen. Markierungsloch der Bohrlehre anlegen, Schuhspitze mit dieser Markierung in Übereinstimmung bringen und Stahlbohrlehre festklemmen.
Ski mit Schuhmittenmarkierung:
Schuhsohlenlänge messen.
Entsprechender Wert auf der Skala der Stahlbohrlehre mit der Schuhmittenmarkierung des Skis in Übereinstimmung bringen und festklemmen.

2. Bohren der Schraubenlöcher
Achtung:
- Der Ski darf beim Bohren nicht durchgebogen werden
- Darauf achten, dass nur die der Bindungslänge entsprechenden Führungsbuchsen bzw. Markierungen benutzt werden:

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Achtung: diese Löcher nur für Z-01 bohren| Bohrbuchsenfarbe der Stahlbohrlehre |
| S Silber |
| M Schwarz |
| L Gold |
Stufenbohrer nach Angabe des Skiherstellers oder nach folgenden Kriterien wählen:
- Erwachsenen-Ski/Holzkern-integr. Metallblatt 4,1 x 9 mm Erwachsenen-Ski/Kunststoff 3,5 x 9 mm
- Durch die Führungsbuchsen der Stahlbohrlehre bohren, ggf. gegen verrutschen sichern.
Hinweise zu den Befestigungsschrauben
Die Befestigungsschrauben für Skibindungen entsprechen den geltenden DIN/ISO Normen. Für Ski fordert die Norm einen bestimmten Skibindungsbefestigungsbereich und einen definierten Schraubenausreißwiderstand. Bei einigen Skimodellen liegt die zur Skibindungsmontage notwendige Befestigungsplatte so tief, dass die Skibindungen mit genormten Befestigungsschrauben nicht fest genug halten. In diesem Fall sind längere Befestigungsschrauben notwendig. Achten Sie aber auch in diesem Fall unbedingt auf die speziellen Anweisungen der Skihersteller.
- Verwenden Sie nur Original Skibindung-bohrer und beachten Sie unbedingt die Angaben des Skiherstellers. Vermeiden Sie den Gebrauch von stumpfen Bohrern.
- Immer mit gleichmäßigem Druck bohren und Bohrer gerade halten. Verkanten Sie den Bohrer nicht in der Bohrbuchse der Montagelehre.
• Die Bohrung muss so tief ausgeführt sein, dass jedes Loch eine Ansenkung hat. Nach dem Bohren die Montagelehre entfernen. - Den Ski umdrehen und mit der Hand auf die Skilauffläche klopfen, damit alle Späne aus den Löchern herausfallen.
- Bei Skis mit integriertem Metallblatt vor der Montage Gewinde schneiden
- Nach dem Bohren die Löcher mit Spezialbindungskleber füllen. (Nicht bei Kunststoff/PU Ski!)
- Unbedingt darauf achten, dass die Schrauben senkrecht eingedreht werden.
- Anschrauben der Bindung auf dem Ski: Alle Schrauben müssen fest angezogen und dürfen nicht überdreht werden. Bei Verwendung eines elektrischen Schraubers soll das Drehmoment so niedrig wie möglich eingestellt werden (max. 5Nm), um ein Überdrehen der Schraube zu verhindern.
- Eines der drei mittleren Löcher auf der Bohrlehre nur für die zusätzliche Schraube des Z-01 Fersen-Spoiler bohren. Nicht bei Z-02 verwenden!
- Das endgültige Festziehen der Schrauben soll immer mit einem Handschraubenzieher vorgenommen werden.
- Kleber können bei Skibindungsschrauben als Schmiermittel verwendet werden, wenn ein Schmiermittel erforderlich ist, bzw. wenn es vom Skihersteller empfohlen wird.
3. Montage der hagan Z Bindung auf dem Ski
Wichtig:
3.1 Grundplatte (24) der Steighilfe auf die hinteren drei Bohrungen legen und
dort festschrauben.
3.2 Steighilfebügel (12) eine Stufe nach oben klappen.
3.3 Übriges Bindungssystem auf den Ski legen und in der Grundplatte (24) der Steighilfe (12) zentrieren.
3.4 Die beiden vordersten Schrauben des Lagerbocks (20) festziehen.
3.5 Die beiden hinteren Schrauben des Lagerbocks (20) festziehen.
3.6 Kontrolle, ob die Verlängerung (23) des Trittgestells (13) in der Grundplatte (24) der Steighilfe (12) sauber zentriert ist. (zur evtl. Korrektur lockern der vorderen Schrauben und neu ausrichten). Alle Schrauben festziehen.
3.7 Prüfen, ob der Verriegelungshebel (11) die Verlängerung des Trittgestelles (23) sicher verriegelt.
3.8 Schuhlänge und Anpressdruck korrekt einstellen: Den Fersenautomat mittels Längenverstell-Schraube (10) am Fersenautomatlager mit eingesetztem Schuh so verstellen, bis dass der Schraubenkopf mit der Gehäusekante exakt bündig ist.

3.9 Den Öffnungshebel (8) zwei- bis dreimal halb öffnen, damit sich der Schuh richtig zentriert. Wenn erforderlich, Punkt 3.8 wiederholen.

3.10 Höhenanpassung Vorderbacken: Schuhspitze vorne nach oben ziehen. Vorderbacken (1) mit der Höheneinstellschraube (18) so anpassen, dass die Schuhsohle gegenüber der Gleitplatte (14) einem 0,5 mm Spalt aufweist (ein 0,5 mm Papierstreifen muss zwischen Gleitplatte und Schuhsohle durchgezogen werden können).
Achtung: Die Sohlenhalterflügel dürfen nur von Hand in der Höhe verstellt werden! Ist die Sohle vorne zu dick und somit außerhalb der genormten Sohlenmaße, kann sie nicht wie oben beschriebenen in den Vorderbakken eingespannt werden. In diesem Fall sollte die Gummisohle so weit abgeschliffen werden, bis dass der oben beschriebene Papierstreifentest durchgeführt werden kann.
3.11 Höhenanpassung Fersenautomat Der Fersenautomat (7) stellt sich selbständig auf die richtige Absatzhöhe ein!
3.12 Prüfen, ob der Schuh spielfrei in der Bindung gehalten wird. Dazu den Schuh von Hand nach oben und nach beiden Seiten bewegen.
3.13 Skibremse: Die Hagan Z ist werksseitig mit einer Skibremse für Skibreiten bis 80mm vormontiert!
Als zusätzliche Option sind die Breiten 90, 100 und 115mm erhältlich.
Montage und Austausch auf eine dieser optionalen Breiten: Schrauben (22) lösen, die komplette Bremse gegen die gewünschte, neue, aus-tauschen und dann die Schrauben wieder !von Hand! festdrehen.

Kontrollieren: Die Bremsflügel müssen, ohne am Ski zu streifen, frei durchschwenken. Bei geringfügiger Berührung des Ski kann durch vorsichtiges auseinanderbiegen der Bremsflügel die Breite angepasst werden.
3.14 Harscheisen: Das Harscheisen (30) von unten an das Trittgestell schwenken und nach vorne schieben bis die Aussparungen
im Harscheisen-Adapter (31) an den Harscheisen-Rastzapfen (19) des Trittgestells (13) einhängen. Dann die Harscheisen-Sicherung (33) zum Verriegeln nach oben drücken. Endmontage in umgekehrter Reihenfolge.
Details zu den Harscheisen siehe Gebrauchsanweisung Kunde.

3.15 Allgemeine Bedienung der Bindung: Siehe Gebrauchsanweisung Kunde
4. Einstellen der Auslösewerte
Nur die von DIN/ISO empfohlenen Auslösewerte verwenden! Um die richtige Einstellung für den Skifahrer zu errechnen bitte nur die unten angefügte Tabelle oder die offiziellen Norm-Einstelltabellen verwenden!
- Jede Änderung oder eigene Interpretation kann gefährlich sein.
• Die Einstellung wird mit Hilfe der Ein- stellschrauben (3 + 6) vorgenommen.
• Die Einstellung ist in der Z-Wert Einstellskala (4+5) sichtbar. Vorderbacken und Fersenautomaten immer auf die gleichen Werte einstellen. - Wir empfehlen dringend, die Auslösewerte auf einem Bindungsprüfgerät zu kontrollieren (vgl. ISO 11110)
• Die Auslösewerte müssen vom Händler für jeden Skifahrer bestimmt werden, um die richtige Einstellung nach ISO DIN 11088 vornehmen zu können. - Alle genannten Angaben und die eingestellte Einstellzahl (EZ) müssen in eine Prüfbescheinigung eingetragen und dem Kunden mit der Bedienungsanweisung und der Garantiebestätigung ausgehändigt werden!

4.1 Einstufung des Skifahrers nach der Gewichtsmethode:
Nötige Angaben des Skifahrers:
- Gewicht
- Größe
- Alter
- Sohlenlänge
- Skifahrertyp
Diese Einstufung zum Skifahrertyp muss im Gespräch zwischen Händler und Skifahrer ermittelt werden, um die verschiedenen Parameter zu finden, die die Regulierung der Bindung beeinflussen. Diese Parameter lauten wie folgt:
Skifahrer Typ 1
• Fährt ohne Risiko
- Bevorzugt gemäßigte Geschwindigkeiten
- Wählt flaches bis mittleres Gelände
- Hat elementares skifahrerisches Können und eher schwache Kondition
- Für gute Skifahrer mit weichem und gemäßigtem Stil, der ganz sicher sein will
- Verwendet eine untere Härteeinstellung. Hierbei ist das Risiko für ungewollte Auslösungen höher und die Auslösung auch bei leichten Stürzen in jedem Fall gegeben
Skifahrer Typ 2
- Elementares skifahrerisches Können und gute Kondition
• Fährt unterschiedliche Geschwindigkeiten - Fährt in jedem Gelände, darunter auch schwierige Pisten
• Gilt für alle Skifahrer, die nicht zu den restlichen Beschreibungen passen
Skifahrer Typ 3
• Hohe Geschwindigkeit, schwierige Hänge
• Fährt aggressiv (attackiert)
- Fährt normalerweise mit hoher Geschwindigkeit
- Bevorzugt mittleres bis steiles Gelände
- Verwendet einen Einstellwert der über dem Durchschnitt liegt. Das hat zur Folge, dass die Auslösung bei Stürzen und das Risiko ungewollter Auslösungen geringer werden.
4.2 Einstellen der Werte
- Den Code des Skifahrers nach Tabelle 1 bestimmen. In der 1. Spalte das Gewicht des Skifahrers herausfinden und in der 2. Spalte die Größe. Sollten diese nicht in derselben Zeile liegen, den Code der oberen Zeile verwenden.
- Dieser Code entspricht dem Skifahrer Typ 1.
- Für Skifahrer Typ 2, eine Zeile nach unten gehen
- Für Skifahrer Typ 3, zwei Zeilen nach unten gehen
- Für Skifahrer, die älter sind als 50 Jahre, wieder eine Zeile nach oben gehen.
- Nachdem Sie den Code des Skifahrers ermittelt haben, suchen Sie die Spalte in Tabelle 2, die der Länge der Schuhsohle (in mm) entspricht.
- Die Schnittstelle zwischen der Spalte für die Schuhsohlenlänge und der Zeile für den Code des Skifahrers gibt den Einstellwert an.
- Vorderbacken und Fersenautomat entsprechend einstellen.
- Achtung, wenn die Schnittstelle der richtigen Zeile und der Spalte ein leeres Feld aufweist, nehmen Sie den Wert des nächstgelegenen Felds in derselben Zeile.
- Sollte bewiesenermaßen die Bindung ungewollt auslösen (ohne Grund), kann der Händler auf Anweisung des Skifahrers:
- Zuerst den Auslösewert für Stürze nach vorn, d.h. am Fersenautomat erhöhen. Dann, aber nur, wenn die Bindung immer noch ungewollte Auslösungen verursacht, den Wert für Torsionsstürze am Vorderbacken erhöhen. Diese Einstellungen progressiv immer nur um einen halben Wert vornehmen.
4.3. Messung der Auslösedrehmomente mit einem Prüfgerät
Wurden Montage, Einstellung und Funktionstest ordnungsgemäß durchgeführt, muss die Skibindung mit einem geeichten Prüfgerät für Skibindungen nach DIN / ISO 11110 überprüft werden.
Wichtig! Die Angaben des Prüfgeräte-Herstellers beachten
Mit dieser Überprüfung soll festgestellt und per Ausdruck bestätigt werden, dass die eingestellten Auslöse-Sollwerte (angegeben in Nm) innerhalb der vorgegebenen Toleranzen liegen.
Auslösewerttoleranz
Gemäß DIN-ISO 11088 ist eine Auslösewerttoleranz von ±15% erlaubt, was einem Tabellenwert zwischen einer Zeile oberhalb und einer Zeile unterhalb des Auslöse-Sollwertes entspricht (My, Mz in den Spalten der Einstelltabelle). Liegt der gemessene Wert innerhalb dieser Toleranzen, kann das System freigegeben werden.
Wichtig!
Nach durchgeführter Endeinstellung dem Kunden die Funktionseinheit zusammen mit einer Prüfbescheinigung (handgeschrieben oder Ausdruck) aushändigen.
4.4 Fehlersuchverfahren
Nach korrekter Einstellung der Seitenauslösung und des Fersenteils folgenden Test durchführen: Prüfen Sie, ob Skibindung, Ski und Skischuh den Sichtüberprüfungskriterien entsprechen. Wichtig: alle gebrauchten Skibindungen müssen vor Überprüfung gereinigt werden. Sohlenhalter und Gleitplatte nicht fetten!
Seitenauslösungs-Funktionstest:
Prüfung auf Seitenelastizität und Rückstellung (Symmetrie):
Ski fest einspannen, mit Innenhand seitliche Schläge auf den vorderen Bereich des Skischuhs geben. Die Schuhspitze soll ca. 10 mm auslenken. Der Skischuh muss sich schnell und reibungslos in die mittlere Ausgangslage zurückstellen.
Wenn das System nicht in Ordnung ist:
A Langsame, nicht exakte Rückstellung zur Mitte:
- Prüfen, ob Skischuh der DIN/ISO Norm entspricht oder ob er übermäßig abgenützt ist. Falls notwendig durch neuen Schuh ersetzen
- Höheneinstellung des vorderen Sohlenhalters prüfen und gegebenenfalls korrigieren. Skischuhspitze wird im vorderen Sohlenhalter nicht korrekt zentriert:
- Andruck prüfen und gegebenenfalls korrigieren
B Nicht symmetrischer Auslösung:
- Es ist möglich, dass die Auslösung nicht symmetrisch erfolgt. Sollten die Auslösewerte nach rechts oder nach links außerhalb der Toleranz liegen, kann dies auf einen Einstellfehler oder auf einen nicht passenden Skischuh zurückzuführen sein. Überprüfen Sie folgende Punkte:
- Skischuh: - entspricht ISO Norm? - keine übermäßigen Abnützungen, Beschädigungen der Haltekanten und Sohle
- keine unterschiedlichen Radien an den Haltepunkten
- Höhenverstellung Vorderbacken: Einstellung gemäß Pkt. 3.10
- Anpressdruck: Einstellung gemäß Pkt. 3.8
C Schrauben am Vorderteil oder Verriegelung/Steighilfe sind locker:
- Überprüfung auf fehlende, überdrehte
oder lose Schrauben. Wenn erforderlich, reparieren oder ersetzen, evtl. auch einkleben.
Wenn alles in Ordnung ist, Prüfung der Auslösung wiederholen.
Ist die Prüfung erneut nicht in Ordnung, ist Rücksprache mit dem Hersteller empfehlenswert.
Pflege und Wartung
Die von HAGAN gewährte Garantie setzt voraus, dass die Bedienungsanweisung beachtet und eingehalten wird und dass Sie die Warnhinweise befolgen. Insbesondere sollte die Skibindung regelmäßig, jedoch zumindest vor jeder Wintersaison in einem Fachgeschäft hinsichtlich ihrer Funktionsfähigkeit und einer korrekten Einstellung überprüft werden. Lagern Sie Ihre Ski mit geschlossener Bindung in einem frostfreien, trockenen Raum und bei Vermeidung von starker Hitzeeinwirkung! Bei starker Verschmutzung nur mir klarem Wasser abwaschen. Bei Bedarf kann von einem Fachhändler mit einem von Hagan freigegebenen Bindungsfett nachgefettet werden.
Bei eventuellen Fragen oder Unklarheiten stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.
Entspricht DIN/ISO 13992 (Tour) und DIN/ISO 9462(Alpin). Zertifiziert durch TÜV-Süd Product Service GmbH, München.
Made in Germany
Alle Bedienungs- und Montage-anweisungen können auch unter www.hagan-ski.com als PDF-Datei heruntergeladen werden!
Hagan Ski GesmbH,
Andiesen11,
4774 St.Marienkirchen, Austria, +43 7711 33133-0
Artikel Nr. TU0553 / 06.2010
Einstelltabelle Gewichts-Verfahren nach DIN/ISO 11088
1. Berücksichtigung des Skifahrer-Typs:

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Geschwin- digkeit langsam bis gemäßigt leicht bis gemäßigt niedrig Skifahrer, die weder den Beschrei- bungen unter 1 noch unter 3 voll entsprechen. schnell steil agressiv Typ 1 2 3 Code O.K. eine Code-Zeile tiefer zwei Code-Zeilen tiefer2. Berücksichtigung des Alters:

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Alter ≥ 50 < 10 eine Code-Zeile höher| Kennwerte für den Skifahrer | Ausgangseinstellzahl in Abhängigkeit von der Schuhsohlenlänge | AuslösewertPrüfgerät Messung | ||||||||
| kg (Pounds) | cm (Ft. In.) | Code | ≤250mm | 251-270 mm | 271-290 mm | 291-310 mm | 311-330 mm | ≥331 mm | Drehung M_Z in daNm | Vorwärtsneigung M_Y , in daNm |
| Grenzwert | Grenzwert | |||||||||
| Auslöse-Sollwert | Auslöse-Sollwert | |||||||||
| Auslösewerttoleranz | Auslösewerttoleranz | |||||||||
| 10 - 13 kg22 - 29 lbs. | A | 0,75 | 0,75 | (5) 8 | (18) 29 | |||||
| 14 - 17 kg30 - 38 lbs. | B | 1,00 | 1,00 | 0,75 | 11 | 40 | ||||
| 18 - 21 kg39 - 47 lbs. | C | 1,50 | 1,25 | 1,00 | 14 | 52 | ||||
| 22 - 25 kg48 - 56 lbs. | D | 1,75 | 1,50 | 1,50 | 1,25 | 17 | 64 | |||
| 26 - 30 kg57 - 66 lbs. | E | 2,25 | 2,00 | 1,75 | 1,50 | 1,50 | 20 | 75 | ||
| 31 - 35 kg67 - 78 lbs. | F | 2,75 | 2,50 | 2,25 | 2,00 | 1,75 | 1,75 | 23 | 87 | |
| 36 - 41 kg79 - 91 lbs. | G | 3,50 | 3,00 | 2,75 | 2,50 | 2,50 | 2,00 | 27 | 102 | |
| 42 - 48 kg92 - 107 lbs. | ≤148 cm≤4'10" | H | 3,50 | 3,00 | 3,00 | 2,75 | 2,50 | 31 | 120 | |
| 49 - 57 kg108 - 125 lbs. | 149 - 157 cm4'11" - 5'1" | I | 4,50 | 4,00 | 3,50 | 3,50 | 3,00 | 37 | 141 | |
| 58 - 66 kg126 - 147 lbs. | 158 - 166 cm5'2" - 5'5" | J | 5,50 | 5,00 | 4,50 | 4,00 | 3,50 | 43 | 165 | |
| 67 - 78 kg148 - 174 lbs | 167 - 178 cm5'6" - 5'10" | K | 6,50 | 6,00 | 5,50 | 5,00 | 4,50 | 50 | 194 | |
| 79 - 94 kg175 - 209 lbs. | 179 - 194 cm5'11" - 6'4" | L | 7,50 | 7,00 | 6,50 | 6,00 | 5,50 | 58 | 229 | |
| 95 + kg210 + lbs. | ≥195 cm≥6'5" | M | 8,50 | 8,00 | 7,00 | 6,50 | 67 | 271 | ||
| N | 10,00 | 9,50 | 8,50 | 8,00 | 78 | 320 | ||||
| O | 11,5 | 11,00 | 10,00 | 9,50 | 91 | 380 | ||||
| P | 105 | 452 | ||||||||
| (118) | (540) | |||||||||
Artikel Nr. TU0553 / 06.2010
Artikel Nr. TU0553 / 06.2010
Artikel Nr. TU0553 / 06.2010
Artikel Nr. TU0553 / 06.2010