Z01 - Skibindungen Hagan - Kostenlose Bedienungsanleitung
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Häufig gestellte Fragen - Z01 Hagan
Laden Sie die Anleitung für Ihr Skibindungen kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch Z01 - Hagan und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. Z01 von der Marke Hagan.
BEDIENUNGSANLEITUNG Z01 Hagan
- Für einen optimalen Einsatz der Bin- dung muss die Montage, Einstellung und Wartung der Skibindung nach Anleitung des Herstellers durch einen mit hagan Produkten vertrauten Fach- händler vorgenommen werden.
- Sie können nur den Original-Skistopper verwenden. Beim Fangriemen ist darauf zu achten, dass er der DIN-ISO 11087 entspricht!
- Jegliche Änderung an der Bindung, jede unzweckmäßige Benutzung oder Benutzung mit ungeeignetem Zubehör, erhöht das Risiko einer Nicht- oder Fehlauslösung und ist unzulässig.
- Die hagan Z-Bindungen müssen unmit- telbar und ohne Fremdteile auf dem Ski montiert sein, damit insbesondere die Skibremsen in ihrer Funktion nicht beeinträchtigt werden.
- Nicht normgerechte, abgenutzte oder beschädigte Schuhe können die Auslö- sung negativ beeinflussen.
- Der Einstellbereich über Z-Wert 10 ist nicht genormt. Die Einstellung in diesem Bereich erfolgt auf eigenes Risiko. Die hagan Z Bindung ist TÜV-geprüft und entspricht der Norm DIN ISO 13992 (Tour) und DIN ISO 9462 (Alpin).
- Die hagan Z ist für folgende Normsoh
- Skischuhe für den Pistenskilauf nach DIN ISO 5355, Touren-Skischuhe für Erwachsene nach DIN ISO 9523.
- Verschiedene Dynafit-Schuhe und der Scarpa F1 sind nicht normkompatibel und können nicht verwendet werden.
- Lederschuhe und Schuhe mit flexibler Sohle dürfen nicht verwendet werden. Grundsätzlich wird empfohlen, dass noch vor der Montage der Bindung auf den Ski überprüft wird, ob der Schuh sauber in die Bindung passt bzw. die Bindung auf den gewünschten Schuh eingestellt werden kann! Generelle Richtlinien für normgerechte Ausrüstung Als Fachhändler sind Sie verpflichtet, vor der Montage bzw. Einstellung der Funkti- onseinheit Ski/Skibindung/Skischuh alle Ausrüstungselemente gemäß DIN/ISO 11088 zu beurteilen, gegebenenfalls neu zusammenzustellen, bzw. auszutauschen und dem Skifahrer zuzuordnen. Alle Aus- rüstungselemente müssen dabei den gel- tenden DIN-ISO-Normen entsprechen. Richtlinien zur Skibindungs-Überprüfung:
- Vor Montage oder Einstellung einer hagan Skibindung muss eine Sichtkon- trolle durchgeführt werden, die speziell bei gebrauchten Skibindungen unbe- dingt erforderlich ist.
- Überprüfen Sie, ob die Auslösewer
te auf den entsprechenden Skifahrer abgestimmt sind.
- Beschädigung der Oberflächen: Über
prüfen Sie die Oberflächen, die Kontakt mit dem Skischuh haben, auf Abnutzung oder offensichtliche Beschä- digung. Reparieren Sie die abgenutzten oder beschädigten Teile oder tauschen Sie diese gegen neue aus.
- Skibremse: Überprüfung auf Bruch, verbiegen und vollständiges Einziehen. Überprüfen Sie, ob Teile fehlen.
- Skalen: Überprüfung auf Lesbarkeit und auf Einstellbarkeit.
- Alle Oberflächen der Skibindung sollten sauber sein. Überprüfen Sie auf Ver- schmutzung, Korrosionsschäden. Sollte die Skibindung schmutzig sein, verwen- den Sie für die Reinigung ein trockenes oder feuchtes Tuch. Keine Lösungsmit- tel für die Reinigung der Skibindung, kein Silikon oder andere Schmiermittel außer die von hagan freigegebenen benutzen. Beschädigte Teile reparieren. Richtlinien zur Skiüberprüfung:
- Die meisten Skier weisen einen verstär
kten Skibindungsbefestigungsbereich auf. Da Skimaterial, Konstruktion, und Abmessung variieren können, müssen den Instruktionen des Skiherstellers für richtige Skibindungsmontage gefolgt werden. Befolgen Sie auch die Emp- fehlungen des Skiherstellers bezüglich Bohrabmessungen, Klebematerialien oder Gewindeschneiden. Richtlinien zur Verwendung von Skischuhen
- hagan Tourenbindungen sind schuh
sohlenabhängige Auslösemechanismen. Zum sicheren Einspannen der Schuhe in die Bindung müssen Mindestan- forderungen bezüglich der Geometrie erfüllt sein, wie sie in den Normen ISO 5355 und ISO 9523 gefordert werden.
- Nur Skischuhe, die diesen Normen entsprechen, dürfen verwendet werden. Nicht geeignet sind Kindersohlen DIN ISO 5355 Typ C.
- Achtung: Bei Skischuhen, die durch Gebrauch stark abgenützt sind, ist zu überprüfen, ob sie sicher mit der Bin- dung arbeiten bzw. in die Bindung ein- gespannt werden können. Bezeichnung der Bindungsteile hagan Z 1 Vorderbacken 2 Sohlenhalterflügel 3 Einstellschraube Auslösewert seitlich 4 Anzeigeskala für Auslösewert seitlich 5 Anzeigeskala für Auslösewert frontal 6 Einstellschraube Auslösewert frontal 7 Fersenhalter 8 Öffnungshebel 9 Stockmulde im Öffnungshebel 10 Längenverstell- u. Anpressdruck- Schraube 11 Verriegelung für Abfahrtsmodus u. Steighilfestufe 1 12 Steighilfehebel 13 Trittgestell 14 Gleitplatte 15 Ski-Bremspedal 16 Ski-Bremsarm 17 Test-Papierstreifen 18 Einstellschraube für Sohlenhöhe vorne 19 Harscheisen-Rastzapfen 20 Lagerbock 21 Skibindungsschrauben 22 hintere Standplatte 23 Trittgestellverlängerung 24 Grundplatte Steighilfe 25 Fangriemen 26 Ring 27 Haken 28 Lasche 29 Fangschlitz 30 Harscheisen 31 Harscheisen-Adapter 32 Harscheisen-Verriegelung Montage auf dem Ski und Einstellung Messen Sie bitte die Schuhsohlenlänge und wählen Sie die Bindungsgröße nach folgender Tabelle aus: Größe Sohlenlänge (mm)
315-370 Wir empfehlen immer das kleinstmögliche Modell zu verwenden. Bevor der Ski gebohrt wird, steigen Sie bitte mit dem für die Bindung vorgese- henen Schuh in die ausgewählte Bindung um zu prüfen, ob der Andruck gemäß 3.8
4 05/11 © Hagan Ski GesmbH, Andiesen 11, 4774 St.Marienkirchen, Austria / Art. Nr. TU055-H DEUTSCH einstellbar ist. Dies ist besonders wichtig bei Schuhen, deren Länge nahe an den Größensprüngen (S/M/L) der Bindung liegen.
Befolgen Sie immer die Empfehlungen des Skiherstellers. Es gibt grundsätzlich zwei Methoden (Abb. B), die Skibindung auf dem Ski anzuordnen: a) Ski mit Montagemarkierung: Die meisten Skihersteller markieren auf der Skioberfläche oder Skiseite, wo die Skibindung montiert werden sollte. Schuhsohlenmitte = Skimarkierung b) Ski ohne Montagemarkierung: Schuh- spitze = Skimitte
Skilänge halbieren und vom Skiende her anzeichnen. Markierungsloch der Bohrleh- re anlegen, Schuhspitze mit dieser Mar- kierung in Übereinstimmung bringen und Stahlbohrlehre festklemmen.
Schuhsohlenlänge messen. Entsprechender Wert auf der Skala der Stahlbohrlehre mit der Schuhmittenmarkie- rung des Skis in Übereinstimmung bringen und festklemmen.
- Der Ski darf beim Bohren nicht durch
- Darauf achten, dass nur die der Bin- dungslänge entsprechenden Führungs- buchsen bzw. Markierungen benutzt werden:
Bohrbuchsenfarbe der Stahlbohrlehre S Silber M Schwarz L Gold Stufenbohrer nach Angabe des Skiherstel- lers oder nach folgenden Kriterien wählen:
- Erwachsenen-Ski/Holzkern-integr. Metallblatt 4,1 x 9 mm Erwachsenen-Ski/Kunststoff 3,5 x 9 mm
- Durch die Führungsbuchsen der Stahl- bohrlehre bohren, ggf. gegen verrut- schen sichern.
Die Befestigungsschrauben für Skibindun- gen entsprechen den geltenden DIN/ISO Normen. Für Ski fordert die Norm einen bestimmten Skibindungsbefestigungsbe- reich und einen definierten Schraubenaus- reißwiderstand. Bei einigen Skimodellen liegt die zur Skibindungsmontage notwen- dige Befestigungsplatte so tief, dass die Skibindungen mit genormten Befestigungs- schrauben nicht fest genug halten. In die- sem Fall sind längere Befestigungsschrau- ben notwendig. Achten Sie aber auch in diesem Fall unbedingt auf die speziellen Anweisungen der Skihersteller.
Verwenden Sie nur Original Skibindung- bohrer und beachten Sie unbedingt die Angaben des Skiherstellers. Vermeiden Sie den Gebrauch von stumpfen Bohrern.
- Immer mit gleichmäßigem Druck bohren und Bohrer gerade halten. Verkanten Sie den Bohrer nicht in der Bohrbuchse der Montagelehre.
- Die Bohrung muss so tief ausgeführt sein, dass jedes Loch eine Ansenkung hat. Nach dem Bohren die Montageleh- re entfernen.
- Den Ski umdrehen und mit der Hand auf die Skilauffläche klopfen, damit alle Späne aus den Löchern herausfallen.
- Bei Skis mit integriertem Metallblatt vor der Montage Gewinde schneiden
- Nach dem Bohren die Löcher mit Spe
zialbindungskleber füllen. (Nicht bei Kunststoff/PU Ski!)
Unbedingt darauf achten, dass die Schrauben senkrecht eingedreht werden.
- Anschrauben der Bindung auf dem Ski: Alle Schrauben müssen fest angezogen und dürfen nicht überdreht werden. Bei Verwendung eines elektrischen Schrau- bers soll das Drehmoment so niedrig wie möglich eingestellt werden (max. 5Nm), um ein Überdrehen der Schrau- be zu verhindern.
- Eines der drei mittleren Löcher auf der Bohrlehre nur für die zusätzliche Schraube des Z-01 Fersen-Spoiler bohren. Nicht bei Z-02 verwenden!
- Das endgültige Festziehen der Schrau
ben soll immer mit einem Handschrau- benzieher vorgenommen werden.
- Kleber können bei Skibindungsschrau
ben als Schmiermittel verwendet wer- den, wenn ein Schmiermittel erforder- lich ist, bzw. wenn es vom Skihersteller empfohlen wird.
3.1 Grundplatte (24) der Steighilfe auf die
hinteren drei Bohrungen legen und dort festschrauben.
3.2 Steighilfebügel (12) eine Stufe nach
3.3 Übriges Bindungssystem auf den Ski
legen und in der Grundplatte (24) der Steighilfe (12) zentrieren.
3.4 Die beiden vordersten Schrauben des
Lagerbocks (20) festziehen .
3.5 Die beiden hinteren Schrauben des
Lagerbocks (20) festziehen.
Kontrolle, ob die Verlängerung (23) des Trittgestells (13) in der Grundplat- te (24) der Steighilfe (12) sauber zen- triert ist. (zur evtl. Korrektur lockern der vorderen Schrauben und neu aus- richten). Alle Schrauben festziehen.
3.7 Prüfen, ob der Verriegelungshebel
(11) die Verlängerung des Trittgestel- les (23) sicher verriegelt.
3.8 Schuhlänge und Anpressdruck kor-
rekt einstellen: Den Fersenautomat mittels Längenverstell-Schraube (10) am Fersenautomatlager mit eingesetz- tem Schuh so verstellen, bis dass der Schraubenkopf mit der Gehäusekante exakt bündig ist.
3.9 Den Öffnungshebel (8) zwei- bis
dreimal halb öffnen, damit sich der Schuh richtig zentriert. Wenn erfor- derlich, Punkt 3.8 wiederholen.
3.10 Höhenanpassung Vorderbacken:
Schuhspitze vorne nach oben ziehen. Vorderbacken (1) mit der Höhenein- stellschraube (18) so anpassen, dass die Schuhsohle gegenüber der Gleit- platte (14) einem 0,5 mm Spalt auf- weist (ein 0,5 mm Papierstreifen muss zwischen Gleitplatte und Schuhsohle durchgezogen werden können). Achtung: Die Sohlenhalterflügel dürfen nur von Hand in der Höhe verstellt werden! Ist die Sohle vorne zu dick und somit außerhalb der genormten Sohlenmaße, kann sie nicht wie oben beschriebenen in den Vorderbak- ken eingespannt werden. In diesem Fall sollte die Gummisohle so weit abgeschliffen werden, bis dass der oben beschriebene Papierstreifentest durchgeführt werden kann.
3.11 Höhenanpassung Fersenautomat
Der Fersenautomat (7) stellt sich selbständig auf die richtige Absatzhö- he ein!
3.12 Prüfen, ob der Schuh spielfrei in der
Bindung gehalten wird. Dazu den Schuh von Hand nach oben und nach beiden Seiten bewegen.
Die Hagan Z ist werksseitig mit einer Skibremse für Skibreiten bis 80mm vormontiert! Als zusätzliche Option sind die Brei
ten 90, 100 und 115mm erhältlich. Montage und Austausch auf eine dieser optionalen Breiten: Schrauben (22) lösen, die komplette Bremse gegen die gewünschte, neue, aus- tauschen und dann die Schrauben wieder !von Hand! festdrehen. Kontrollieren: Die Bremsflügel müssen, ohne am Ski zu streifen, frei durch- schwenken. Bei geringfügiger Berüh- rung des Ski kann durch vorsichtiges auseinanderbiegen der Bremsflügel die Breite angepasst werden.
Das Harscheisen (30) von unten an das Trittgestell schwenken und nach vorne schieben bis die Aussparungen im Harscheisen-Adapter (31) an den Harscheisen-Rastzapfen (19) des Trittgestells (13) einhängen. Dann die Harscheisen-Sicherung (33) zum Ver- riegeln nach oben drücken. Endmon- tage in umgekehrter Reihenfolge. Details zu den Harscheisen siehe Gebrauchsanweisung Kunde.
3.15 Allgemeine Bedienung der Bindung:
Siehe Gebrauchsanweisung Kunde . Einstellen der Auslösewerte Nur die von DIN/ISO empfohlenen Auslöse- werte verwenden! Um die richtige Einstel- lung für den Skifahrer zu errechnen bitte nur die unten angefügte Tabelle oder die offiziellen Norm-Einstelltabellen verwenden!
- Jede Änderung oder eigene Interpretati- on kann gefährlich sein.
- Die Einstellung wird mit Hilfe der Ein
stellschrauben (3 + 6) vorgenommen.
- Die Einstellung ist in der Z-Wert Ein- stellskala (4+5) sichtbar. Vorderbacken und Fersenautomaten immer auf die gleichen Werte einstellen.
- Wir empfehlen dringend, die Auslöse- werte auf einem Bindungsprüfgerät zu kontrollieren (vgl. IS0 11110)
- Die Auslösewerte müssen vom Händler für jeden Skifahrer bestimmt werden, um die richtige Einstellung nach ISO DIN 11088 vornehmen zu können.
- Alle genannten Angaben und die ein- gestellte Einstellzahl (EZ) müssen in eine Prüfbescheinigung eingetragen und dem Kunden mit der Bedienungs- anweisung und der Garantiebestätigung ausgehändigt werden! .1 Einstufung des Skifahrers nach der Gewichtsmethode: Nötige Angaben des Skifahrers:
- Skifahrertyp Diese Einstufung zum Skifahrertyp muss im Gespräch zwischen Händler und Ski- fahrer ermittelt werden, um die verschie- denen Parameter zu finden, die die Regu- lierung der Bindung beeinflussen. Diese Parameter lauten wie folgt: Skifahrer Typ 1
Bevorzugt gemäßigte Geschwindigkeiten
- Wählt flaches bis mittleres Gelände
- Hat elementares skifahrerisches Kön- nen und eher schwache Kondition
- Für gute Skifahrer mit weichem und gemäßigtem Stil, der ganz sicher sein will
- Verwendet eine untere Härteeinstellung. Hierbei ist das Risiko für ungewollte Auslösungen höher und die Auslösung auch bei leichten Stürzen in jedem Fall gegeben Skifahrer Typ 2
- Elementares skifahrerisches Können und gute Kondition
Fährt unterschiedliche Geschwindigkeiten
- Fährt in jedem Gelände, darunter auch schwierige Pisten
- Gilt für alle Skifahrer, die nicht zu den restlichen Beschreibungen passen
- Hohe Geschwindigkeit, schwierige Hänge
- Fährt aggressiv (attackiert)
- Fährt normalerweise mit hoher Geschwindigkeit
- Bevorzugt mittleres bis steiles Gelände
- Verwendet einen Einstellwert der über dem Durchschnitt liegt. Das hat zur Folge, dass die Auslösung bei Stürzen und das Risiko ungewollter Auslösun- gen geringer werden.
- Den Code des Skifahrers nach Tabel
le 1 bestimmen. In der 1. Spalte das Gewicht des Skifahrers herausfinden und in der 2. Spalte die Größe. Sollten diese nicht in derselben Zeile liegen, den Code der oberen Zeile verwenden.
- Dieser Code entspricht dem Skifahrer Typ 1. - Für Skifahrer Typ 2, eine Zeile nach unten gehen - Für Skifahrer Typ 3, zwei Zeilen nach unten gehen
- Für Skifahrer, die älter sind als 50 Jahre, wieder eine Zeile nach oben gehen.
- Nachdem Sie den Code des Skifahrers ermittelt haben, suchen Sie die Spalte in Tabelle 2, die der Länge der Schuh- sohle (in mm) entspricht.
- Die Schnittstelle zwischen der Spalte für die Schuhsohlenlänge und der Zeile für den Code des Skifahrers gibt den Einstellwert an.
- Vorderbacken und Fersenautomat ent- sprechend einstellen.
- Achtung, wenn die Schnittstelle der richtigen Zeile und der Spalte ein lee- res Feld aufweist, nehmen Sie den Wert des nächstgelegenen Felds in dersel- ben Zeile.
- Sollte bewiesenermaßen die Bindung ungewollt auslösen (ohne Grund), kann der Händler auf Anweisung des Skifah- rers:
- Zuerst den Auslösewert für Stürze nach vorn, d.h. am Fersenautomat erhöhen. Dann, aber nur, wenn die Bindung immer noch ungewollte Auslösungen verursacht, den Wert für Torsionsstür- ze am Vorderbacken erhöhen. Diese Einstellungen progressiv immer nur um einen halben Wert vornehmen.
Wurden Montage, Einstellung und Funk- tionstest ordnungsgemäß durchgeführt, muss die Skibindung mit einem geeichten Prüfgerät für Skibindungen nach DIN / ISO 11110 überprüft werden.
Mit dieser Überprüfung soll festgestellt und per Ausdruck bestätigt werden, dass die eingestellten Auslöse-Sollwerte (ange- geben in Nm) innerhalb der vorgegebenen Toleranzen liegen.
Gemäß DIN-ISO 11088 ist eine Auslö- sewerttoleranz von ±15% erlaubt, was einem Tabellenwert zwischen einer Zeile oberhalb und einer Zeile unterhalb des Auslöse-Sollwertes entspricht (My, Mz in den Spalten der Einstelltabelle). Liegt der gemessene Wert innerhalb dieser Toleranzen, kann das System freigegeben werden.
Nach durchgeführter Endeinstellung dem Kunden die Funktionseinheit zusammen mit einer Prüfbescheinigung (handge- schrieben oder Ausdruck) aushändigen.
Nach korrekter Einstellung der Seitenaus- lösung und des Fersenteils folgenden Test durchführen: Prüfen Sie, ob Skibindung, Ski und Skischuh den Sichtüberprü- fungskriterien entsprechen. Wichtig: alle gebrauchten Skibindungen müssen vor Überprüfung gereinigt werden. Sohlenhal- ter und Gleitplatte nicht fetten!
Prüfung auf Seitenelastizität und Rückstel- lung (Symmetrie): Ski fest einspannen, mit Innenhand seit- liche Schläge auf den vorderen Bereich des Skischuhs geben. Die Schuhspitze soll ca. 10 mm auslenken. Der Skischuh muss sich schnell und reibungslos in die mittlere Ausgangslage zurückstellen.
Langsame, nicht exakte Rückstellung zur Mitte:
- Prüfen, ob Skischuh der DIN/ISO Norm entspricht oder ob er übermäßig abge- nützt ist. Falls notwendig durch neuen Schuh ersetzen
- Höheneinstellung des vorderen Sohlen- halters prüfen und gegebenenfalls korri- gieren. Skischuhspitze wird im vorderen Sohlenhalter nicht korrekt zentriert:
- Andruck prüfen und gegebenenfalls korrigieren Nicht symmetrischer Auslösung:
- Es ist möglich, dass die Auslösung nicht symmetrisch erfolgt. Sollten die Auslösewerte nach rechts oder nach links außerhalb der Toleranz liegen, kann dies auf einen Einstellfehler oder auf einen nicht passenden Skischuh zurückzuführen sein. Überprüfen Sie folgende Punkte:
- Skischuh: - entspricht ISO Norm? - keine übermäßigen Abnützungen, Beschädigungen der Haltekanten und Sohle - keine unterschiedlichen Radien an den Haltepunkten
- Höhenverstellung Vorderbacken: Ein- stellung gemäß Pkt. 3.10
- Anpressdruck: Einstellung gemäß Pkt.
Schrauben am Vorderteil oder Verriege- lung/Steighilfe sind locker:
- Überprüfung auf fehlende, überdrehte oder lose Schrauben. Wenn erforder- lich, reparieren oder ersetzen, evtl. auch einkleben. Wenn alles in Ordnung ist, Prüfung der Auslösung wiederholen. Ist die Prüfung erneut nicht in Ordnung, ist Rücksprache mit dem Hersteller empfeh- lenswert.
Die von HAGAN gewährte Garantie setzt voraus, dass die Bedienungsanweisung beachtet und eingehalten wird und dass Sie die Warnhinweise befolgen. Insbeson- dere sollte die Skibindung regelmäßig, jedoch zumindest vor jeder Wintersaison in einem Fachgeschäft hinsichtlich ihrer Funktionsfähigkeit und einer korrekten Einstellung überprüft werden. Lagern Sie Ihre Ski mit geschlossener Bindung in einem frostfreien, trockenen Raum und bei Vermeidung von starker Hitzeeinwirkung! Bei starker Verschmutzung nur mir klarem Wasser abwaschen. Bei Bedarf kann von einem Fachhändler mit einem von Hagan freigegebenen Bindungsfett nachgefettet werden. Bei eventuellen Fragen oder Unklarheiten stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung. Entspricht DIN/ISO 13992 (Tour) und DIN/ ISO 9462(Alpin). Zertifiziert durch TÜV- Süd Product Service GmbH, München. Made in Germany Alle Bedienungs- und Montage- anweisungen können auch unter www.hagan-ski.com als PDF-Datei heruntergeladen werden!
Artikel Nr. TU0553 / 06.2010705/11 © Hagan Ski GesmbH, Andiesen 11, 4774 St.Marienkirchen, Austria / Art. Nr. TU055-H DEUTSCH %SFIVOH
Artikel Nr. TU0553 / 06.20101705/11 © Hagan Ski GesmbH, Andiesen 11, 4774 St.Marienkirchen, Austria / Art. Nr. TU055-H FRANÇAIS
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