BRESSER Venus 76700 AZ - Teleskop

Venus 76700 AZ - Teleskop BRESSER - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Produktinformationen

Marke : BRESSER

Modell : Venus 76700 AZ

Kategorie : Teleskop

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Häufig gestellte Fragen - Venus 76700 AZ BRESSER

Laden Sie die Anleitung für Ihr Teleskop kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch Venus 76700 AZ - BRESSER und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. Venus 76700 AZ von der Marke BRESSER.

BEDIENUNGSANLEITUNG Venus 76700 AZ BRESSER

Fig. 18 CapellaPerseusCassiopeiaDenebCepheusUrsa Minor(Kleiner Bär)Ursa Major(Großer Bär)Draco(Drache)Wega Polaris (Polarstern) Fig. 17- 6 - Allgemeine Informationen Zu dieser Anleitung Lesen Sie bitte aufmerksam die Sicherheitshinweise in dieser Anleitung. Verwenden Sie dieses Produkt nur wie in der Anleitung beschrieben, um Schäden am Gerät oder Verletzungen zu vermeiden. Bewahren Sie die Bedienungsanleitung auf, damit Sie sich jederzeit über alle Bedienungsfunktionen neu informieren können. GEFAHR! Dieses Zeichen steht vor jedem Textabschnitt, der auf Gefahren hinweist, die bei unsachgemäßer Anwendung zu schweren Verletzungen oder sogar zum Tode führen. ACHTUNG! Dieses Zeichen steht vor jedem Textabschnitt, der auf Sach- oder Umweltschädigungen bei unsachgemäßer Anwendung hinweist. Verwendungszweck Dieses Produkt dient ausschließlich der privaten Nutzung. Es wurde entwickelt zur vergrößerten Darstellung von Naturbeobachtungen. Allgemeine Warnhinweise ERBLINDUNGSGEFAHR! Schauen Sie mit diesem Gerät niemals direkt in die Sonne oder in die Nähe der Sonne. Es besteht ERBLINDUNGSGEFAHR! ERSTICKUNGSGEFAHR! Kinder dürfen das Gerät nur unter Aufsicht benutzen. Verpackungsmaterialien (Plastiktüten, Gummibänder, etc.) von Kindern fernhalten! Es besteht ERSTICKUNGSGEFAHR! BRANDGEFAHR! Setzen Sie das Gerät – speziell die Linsen – keiner direkten Sonneneinstrahlung aus! Durch die Lichtbündelung könnten Brände verursacht werden. ACHTUNG! Bauen Sie das Gerät nicht auseinander! Wenden Sie sich im Falle eines Defekts an Ihren Fachhändler. Er nimmt mit dem Service-Center Kontakt auf und kann das Gerät ggf. zwecks Reparatur einschicken. Setzen Sie das Gerät keinen hohen Temperaturen aus. SCHUTZ der Privatsphäre! Das Gerät ist für den Privatgebrauch gedacht. Achten Sie die Privatsphäre Ihrer Mitmenschen – schauen Sie mit diesem Gerät zum Beispiel nicht in Wohnungen! Zubehör kann je nach Modell variieren. Alle Teile (Abb. 1-3) B Teleskop-Tubus C LED-Sucher D Justierschrauben E Tubusöffnung F Objektiv / Spiegel-Öffnung G Okular-Stutzen H Scharfeinstellung am Fokusrad I Befestigungsschrauben (Tubus) J Montierung

1! Feststellschrauben (Stativ) 1@ Befestigungsschraube für Zubehör-Ablage (mittig) 1# Stativbeine 1$ Halterung (Sucher) 1% Befestigungsschrauben (Stativkopf) 1^ Stativkopf 1& Vertikalfeineinstellung 1* Okulare 1( Zenitspiegel (Nur für Linsenteleskope)

2! Halterungen (Zubehör-Ablage) 2@ Smartphone-Halterung Teil I – Der Aufbau

1. Allgemeines/Standort

Diese Anleitung beschreibt den Aufbau und die Handhabung von Refraktoren (Linsenteleskopen) und Reflektoren (Spiegelteleskope) mit einer azimutalen Montierung. Teile der Anleitung beinhalten daher unterschiedliche Anweisungen für die verschiedenen Teleskop-Modelle. Das Zubehör kann zwischen den Teleskopmodellen variieren (siehe Seite 8, Punkt 6 - Zubehör). Bevor Sie mit dem Aufbau beginnen, wählen Sie einen geeig ne ten Standort für Ihr Teleskop. Es wird Ihnen helfen, wenn Sie dieses Gerät an einem Ort aufbauen, an dem Sie gute Sicht auf den Himmel, einen festen Untergrund und genügend Platz haben. Nehmen Sie zuerst alle Teile aus der Verpackung. Überprüfen Sie anhand des Schaubildes, ob alle Teile vorhanden sind. HINWEIS! Wichtig: Ziehen Sie alle Schrauben nur “handfest” an und vermeiden Sie so ein “Überdrehen” der Schrauben.

Zuerst ziehen Sie das jeweils mittlere Stück der drei Stativbeine (13) auf die gewünschte Länge heraus. Danach werden die Feststellschrau ben (11) in die Stativbeine eingeschraubt und fest angedreht (Abb. 5).

3. Montierung + Stativ

Damit die Montierung (9) und das Stativ fest verbunden sind, muss die Montierung in den Stativkopf (16) eingesetzt werden. Hierzu werden die Schrauben (15) mit einer Unterlegscheibe durch das Bohrloch im Stativkopf und der Halterung an der Montierung gesteckt (Abb. 6). Danach wird die zweite Unterlegscheibe und die Flügelmutter auf die Schraube aufgesetzt und angedreht. Verfahren Sie auf die gleiche Weise bei den zwei übrigen Halterungen, bis die Montierung fest mit dem Stativ verbunden ist. HINWEIS! Achten Sie darauf, dass die Halterungen (21) für die Zubehör-Ablage an den Stativbeinen nach innen gerichtet sind. TIPP! Eine kleine Wasserwaage auf der Zubehörablage kann Ihnen bei der waagerechten Aufstellung Ihres Stativs helfen. i- 7 -

Schrauben Sie zuerst die Befestigungsschraube für die Zubehör- Ablage (12) vollständig ab. Legen Sie nun die Zubehör-Ablage (10) wie in Abb. 7 zu sehen auf. Ziehen Sie jetzt die Befestigungsschraube (12) handfest an um die Zubehör-Ablage (10) zu fixieren.

Setzen Sie den Teleskop-Tubus (1) in die Gabel der Montierung (9) ein. Anschließend drehen Sie die Befestigungsschrauben (8) beidseitig ein und ziehen sie handfest an (Abb. 8).

6. Vertikal-Feineinstellung

Um die Vertikal-Feineinstellung (17) zu montieren, stecken Sie zuerst die Justierstange durch die entsprechende Halterung (X) an der Montierung (Abb. 9a). Danach wird die Schraube (Y) für die Justierstange abgedreht und die Justierstange am anderen Ende angesetzt. Die Schraube (Y) wird wie- der eingedreht (Abb. 9b). Wichtig: Ziehen Sie die Feststellschraube (X) für die Verti- kalfeineinstellung nicht ganz so fest an. Andernfalls lässt sich der Tubus nicht mehr in der Höhe verstellen. ERBLINDUNGSGEFAHR! Schauen Sie mit diesem Gerät niemals direkt in die Sonne oder in die Nähe der Sonne. Es besteht ERBLINDUNGSGEFAHR!

7. Montage des LED-Suchers

Hinweis: Der LED-Sucher verfügt über eine Batterie, die im Aus- liefer zustand mit einer Kunststofffolie gegen Entladung gesichert ist. Diese muss vor dem ersten Einschalten entfernt werden (Abb.1d). Sucher-Montage – LED Sucher mit Quick-Einschub Der LED-Sucher (Abb. 1a) und dessen Halterung bilden eine Einheit. Schieben Sie den Fuß des LED-Suchers vollständig in die entspre- chende Basis am Teleskop-Tubus (Abb. 10, X). Die Sucher-Halterung rastet ein. Wichtig: Achten Sie darauf, dass das Objektiv des LED-Suchers in Richtung der Tubusöffnung (Abb. 1, 4) zeigt.

8. Ausrichtung des Suchers

Der LED-Sucher muss vor dem Einsatz justiert werden. Das heisst, der LED-Sucher und der Teleskop-Tubus müssen parallel ausgerichtet werden. Stecken Sie das Okular mit der größten Brennweite in den Zenitspiegel (Abb. 12b, nur bei Linsenteleskopen) bzw. direkt in den Okularstutzen (Abb. 13, nur bei Spiegelteleskopen). Visieren Sie mit dem Teleskop ein markantes Objekt in ca. 300 Entfernung (z.B. Hausgiebel, Kirchturmspitze, oä.) an, bis es mittig im Sichtbereich erscheint (Abb. 15, A). Schalten Sie nun zunächst den LED-Sucher (2) am Ein/Aus-Schalter (Abb. 1b, Z) ein. Wählen Sie Stufe „2“ für den Betrieb bei Tag oder Stufe „1“ für Nachtbetrieb. Blicken Sie durch den LED-Sucher und richten Sie diesen durch Drehen der horizontalen (Abb. 1b, X) und vertikalen (Abb. 1b, Y) Justierschrauben so ein, dass Sie den roten Punkt über dem Ziel des Teleskops in der Mitte des Bildes sehen (Abb. 15, B). LED-Sucher und Teleskop sind nun aufeinander abgestimmt. Wichtig: Das Bild im Teleskop steht auf dem Kopf, sofern Sie keine entsprechenden Zubehörteile zur Bildumkehrung (z.B. Zenitspiegel bei Linsenteleskopen) benutzen.

Um das Innere Ihres Teleskopes vor Staub und Schmutz zu schüt- zen, ist die Tubusöffnung durch eine Staub schutzkappe (Abb. 11, X) abgedeckt. Ebenso befindet sich eine Staubschutz kappe auf dem Okularstutzen (Abb. 1, 6). Nehmen Sie zur Beobachtung die Kappen von den Öffnungen.

10. Einsetzen des Okulars

10.1. bei Linsenteleskopen (Refraktoren) Ihrem Teleskop liegen in der Grund ausstattung zwei Okulare (18) und einen Zenitspiegel (19) bei. Mit den Okularen bestimmen Sie die jeweilige Vergrößerung Ihres Teleskopes. Bevor Sie die Okulare und den Zenitspiegel einsetzen, entfernen Sie die Staubschutzkappe aus dem Okularstutzen (6) Lockern Sie die Klemmschraube (Abb. 12a, X) am Okularstutzen und stecken Sie zuerst den Zenitspiegel hinein. Ziehen Sie die Klemmschraube (X) danach wieder an. Befestigen Sie anschließend auf die gleiche Weise durch Öffnen und Schließen der Klemmschraube (Abb. 12b, X) das Okular 20mm im Zenitspiegel. Achten Sie darauf, dass der Okulareinblick senkrecht nach oben zeigt. Das erleichtert den bequemen Einblick. Andernfalls lösen Sie die Klemmschraube (Abb. 12a, X) am Okularstutzen und drehen den Zenitspiegel in diese Position. Entfernen Sie die Staubschutzkappe von der Tubusöffnung (Abb. 11, X). 10.2. bei Spiegelteleskopen (Reflektoren) Lockern Sie die Klemmschrauben am Okularstutzen (6). Entnehmen Sie das mitgelieferte Okular (18) mit der größten Brennweite (20mm) und setzen Sie dieses direkt in den Okularstutzen ein. Ziehen Sie die Klemmschrauben (Abb. 13, X) handfest an. Entfernen Sie die Staubschutzkappe von der Tubusöffnung (Abb. 11, X). TEIL II – Die Handhabung

Ihr Teleskop ist mit einer einfach zu bedienenden „azimutalen Montierung“ ausgerüstet. Hiermit können Sie Ihr Fernrohr horizontal (rechts/links) und vertikal (oben/unten) bewegen.

Ein dunkler Standort ist für viele Beob achtungen sehr wichtig, da stö- rende Lichter (Lampen, Laternen) die Detailschärfe des Teleskop-Bildes erheblich beeinträchtigen können. Wenn Sie von einem hellen Raum nachts ins Freie gehen, müssen sich Ihre Augen erst an die Dunkelheit gewöhnen. Nach ca. 20 Minuten können Sie dann mit der Astro-Beobachtung beginnen. Beobachten Sie nicht aus geschlossenen Räumen und stellen Sie Ihr Tele skop mit dem Zubehör ca. 30 Min. vor Beobachtungsbeginn an seinen Standort, um einen Temperatur ausgleich im Tubus zu gewähr- leisten. Desweiteren sollten Sie darauf achten, dass das Teleskop auf einem ebenerdigen, festen Untergrund steht.

3. Vertikale und horizontale Verstellung

3.1 Vertikale Verstellung

Lösen Sie die Fixierschraube (Abb. 14a, X) und bewegen Sie den Tubus nach oben oder unten. Haben Sie die gewünschte Einstellung erreicht, drehen Sie die Fixierschraube wieder “handfest” an. Ihre Einstellung ist jetzt fixiert. Geringfügige Veränderungen bewirken Sie durch ein leichtes Drehen an dem Einstellrad (Abb. 14b, Y). Vor neuen Einstellungen lösen Sie unbedingt die Fixierschraube (Abb. 14a, X).

3.2 Horizontale Verstellung (Abb. 16)

Um das Teleskop horizontal zu bewegen, lösen Sie die Feststell schrau- be (Abb. 16, Z) und drehen das Gerät in die gewünschte Richtung, nach rechts oder links. Haben Sie die gewünschte Einstellung erreicht, drehen Sie die Feststellschraube wieder “handfest” an.

Richten Sie das Teleskop auf das zu betrachtende Objekt aus. Blicken Sie durch das (LED-)Sucherfernrohr und stellen Sie das Objekt durch horizontale und vertikale Verstellung des Teleskopes in die Mitte des Sichtfeldes (roter Punkt/Fadenkreuz) ein. Wenn Sie nun durch das Okular blicken, werden Sie das Objekt vergrö- ßert erkennen können. Gegebenenfalls können Sie nun die Einstellung der Bildschärfe über die Scharfeinstellung am Fokusrad (7) vornehmen. Desweiteren können Sie jetzt durch einen Okular-Wechsel eine höhere Vergrößerung einstellen.- 8 - TIPP! Beginnen Sie jede Beobachtung mit einem Okular mit niedriger Vergrößerung (z.B. 20mm).

Anfangs fällt Ihnen die Orientierung am Sternenhimmel sicherlich schwer, da Sterne und Sternbilder immer in Bewegung sind und je nach Jahreszeit, Datum und Uhrzeit ihre Position am Himmel verändern. Die Ausnahme bildet der Polarstern. Er bewegt sich praktisch nicht und ist Ausgangspunkt aller Sternenkarten. Auf der Zeichnung (Abb. 17) sehen Sie einige bekannte Sternbilder und Sternanordnungen die das ganze Jahr über sichtbar sind. Die Anordnung der Gestirne ist allerdings abhängig von Datum und Uhrzeit.

Ihrem Teleskop liegen in der Grundausstattung mehrere Zubehörteile (Abb. 2) bei. Je nach Modell können dies folgende Teile sein: 6.1. Okulare: Durch Auswechseln der Okulare bestimmen Sie die jeweilige Vergrößerung Ihres Teleskopes. Formel zur Berechnung der Vergrößerung: Brennweite (Teleskop) ÷ Brennweite (Okular) = Vergrößerung Beispiele: Teleskop- Brennweite Okular- Brennweite Vergrößerung Vergrößerung mit 3x Barlow-Linse 700 mm 20 mm 35X 105X 700 mm 4 mm 175X 525X TIPP! Okulare sind dem Auge zugewandte Linsensysteme. Mit dem Okular wird das im Brennpunkt des Objektivs entstehende Bild aufgenommen, d.h. sichtbar gemacht und nochmals vergrößert. Man benötigt Okulare mit verschiedenen Brennweiten, um verschie- dene Vergrößerungen zu erreichen. Beginnen Sie jede Beobachtung mit einem Okular mit niedriger Vergrößerung (= höhere Brennweite, z.B. 20mm).

6.2. Zenitspiegel (nur Refraktor): Der Zenitspiegel (19) bewirkt eine Bildumkehrung (seitenverkehrt) und wird deshalb nur zur Himmels beobachtung eingesetzt. 6.3. Barlow Linse: Mit einer 3x Barlow-Linse (20) erreichen Sie eine zusätzliche Steigerung der Vergrößerung um das 3-fache.

6.3.1 Montage und Handhabung bei Linsenteleskopen

Wenn Sie ein Linsenteleskop verwenden, sollte die Barlow-Linse ausschließlich in den Zenitspiegel (Abb. 12a, 19) eingesetzt werden. Entfernen Sie also das Okular aus dem Zenitspiegel und ersetzen Sie es durch die Barlow-Linse. Anschließend setzen Sie zunächst das Okular mit der größten Brennweite ein und ziehen Sie die Klemmschraube (Abb. 21, Z) zur Fixierung handfest an.

6.3.2 Montage und Handhabung bei Spiegelteleskopen

Wenn Sie ein Spiegelteleskop verwenden, lösen Sie bitte die Klemmschraube (Abb. 21, X) am Okularstutzen und entfernen Sie das Okular aus dem Okularstutzen. Setzen Sie dann die Barlow-Linse (20) gerade in den Okularstutzen ein und ziehen Sie die Klemmschraube wieder handfest an. Anschließend setzen Sie zunächst das Okular mit der größten Brennweite in die Barlow-Linse ein und fixieren Sie es mit der Klemmschraube (Abb. 21, Z).

6.4 Smartphone-Halterung

Setzen Sie das Okular in die Smartphone-Halterung ein und ziehen Sie die Schraube (Abb. 23, X) an der Halterung fest an. Anschließend setzen Sie die Smartphone-Halterung mit dem Okular in den Okular- Stutzen (6) oder den Zenitspiegel (19) (Linsenteleskope) ein und ziehen Sie nun die Klemmschrauben (Abb. 23, Y) am Stutzen oder Zenitspiegel handfest an. Starten Sie nun die Kamera-App von Ihrem Smartphone. Drücken Sie nun Ihr Smartphone auf die Halteplatte und stellen Sie sicher, dass es richtig fest sitzt. Die Kamera muss genau über dem Okular aufliegen. Zentrieren Sie das Smartphone genau mittig über dem Okular, sodass das Bild genau zentriert auf Ihrem Display zu sehen ist. Eventuell ist es nötig, durch die Zoomfunktion das Bild Display füllend auf Ihrem Smartphone darzustellen. Die Saugnäpfe müssen trocken, sauber und frei von allen Arten von Staub und Schmutz sein. Wir übernehmen keine Verantwortung für fallengelassene und gebrochene Smartphones aufgrund falscher Bedienung.

Nach einer hoffentlich interessanten und erfolgreichen Beobachtung empfiehlt es sich, das gesamte Teleskop in einem trockenen und gut gelüfteten Raum zu lagern. Bei einigen Teleskopmodellen können Sie die Montierung und das Stativ durch einfaches Auseinanderschrauben trennen. Hierbei bleiben Ihre Einstellungen an der Montierung erhalten. Vergessen Sie nicht, die Staubschutz kappen auf die Tubus-Öffnung und auf den Okular-Stutzen zu stecken. Auch sollten Sie alle Okulare und optischen Zubehörteile in ihre entsprechenden Behälter ver stauen. HINWEISE zur Reinigung Reinigen Sie die Linsen (Okulare und/oder Objektive) nur mit einem wei- chen und fusselfreien Tuch (z. B. Microfaser). Das Tuch nicht zu stark aufdrücken, um ein Verkratzen der Linsen zu vermeiden. Zur Entfernung stärkerer Schmutzreste befeuchten Sie das Putztuch mit einer Brillen-Reinigungsflüssigkeit und wischen damit die Linsen mit wenig Druck ab. Schützen Sie das Gerät vor Staub und Feuchtigkeit! Lassen Sie es nach der Benutzung – speziell bei hoher Luftfeuchtigkeit – bei Zimmertemperatur einige Zeit akklimatisieren, so dass die Restfeuchtigkeit abgebaut werden kann. TEIL III – Anhang

1. Mögliche Beobachtungsobjekte

Nachfolgend haben wir für Sie einige sehr interessante Himmelsobjekte ausgesucht und erklärt. Auf den zugehörigen Abbildungen am Ende der Anleitung können Sie sehen, wie Sie die Objekte durch Ihr Teleskop mit den mitgelieferten Okularen bei guten Sichtverhältnissen sehen werden: Mond (Abb. 24) Der Mond ist der einzige natürliche Satellit der Erde Umlaufbahn: ca. 384.400 km von der Erde entfernt Durchmesser: 3.476 km Entfernung: 384.401 km Der Mond ist nach der Sonne das zweithellste Objekt am Himmel. Da der Mond einmal im Monat um die Erde kreist, verändert sich ständig der Winkel zwischen der Erde, dem Mond und der Sonne; man sieht das an den Zyklen der Mondphasen. Die Zeit zwischen zwei aufeinander folgenden Neumondphasen beträgt etwa 29,5 Tage (709 Stunden). Sternbild ORION / M42 (Abb. 25) Rektaszension: 05:32.9 (Stunden : Minuten) Deklination: -05:25 (Grad : Minuten) Entfernung: 1.500 Lichtjahre Mit einer Entfernung von etwa 1600 Lichtjahren ist der Orion-Nebel (M42) der hellste diffuse Nebel am Himmel - mit dem bloßen Auge sichtbar, und ein lohnendes Objekt für Teleskope in allen Größen, vom kleinsten Feldstecher bis zu den größten erdgebundenen Observatorien und dem Hubble Space Telescope. Es handelt sich um den Hauptteil einer weit größeren Wolke aus Wasserstoffgas und Staub, die sich mit über 10 Grad gut über die Hälfte des Sternbildes des Orions erstreckt. Die Ausdehnung dieser gewalti- gen Wolke beträgt mehrere hundert Lichtjahre. Sternbild LEIER / M57 (Abb. 26) Rektaszension: 18:51.7 (Stunden : Minuten) Deklination: +32:58 (Grad : Minuten) Entfernung: 4.100 Lichtjahre Der berühmte Ringnebel M57 im Sternbild Leier wird oft als der Prototyp eines planetarischen Nebels angesehen; er gehört zu den Prachtstücken des Sommerhimmels der Nordhalbkugel. Neuere Untersuchungen haben gezeigt, dass es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um einen Ring (Torus) aus hell leuchtender Materie handelt, die den Zentralstern umgibt (nur mit größeren Teleskopen sichtbar), und nicht um eine kugel- oder ellips oid förmige Gasstruktur. Würde man den Ringnebel von der Seitenebene betrachten, würde er dem Dumbbell- 9 -

Nebel M27 ähneln. Wir blicken bei diesem Objekt genau auf den Pol des Nebels. Sternbild Füchslein / M27 (Abb. 27) Rektaszension: 19:59.6 (Stunden : Minuten) Deklination: +22:43 (Grad : Minuten) Entfernung: 1.250 Lichtjahre Der Dumbbellnebel M27 oder Hantel-Nebel im Füchslein war der erste planetarische Nebel, der überhaupt entdeckt worden ist. Am 12. Juli 1764 entdeckte Charles Messier diese neue und faszinierende Klasse von Objekten. Wir sehen dieses Objekt fast genau von seiner Äquatorialebene. Würde man den Dumbbellnebel von einem der Pole sehen, würde er wahrscheinlich die Form eines Ringes aufweisen und dem Anblick ähneln, den wir von dem Ringnebel M57 kennen. Dieses Objekt kann man bereits bei halbwegs guten Wetter be dingungen bei kleinen Vergrößerungen gut sehen.

2. Fehlerbeseitigung:

Fehler: Hilfe: Kein Bild Staubschutzkappe von der Objektivöffnung entfernen. Unscharfes Bild Scharfeinstellung am Fokusrad (7) vornehmen Keine Scharfeinstellung Temperaturausgleich möglich abwarten (ca. 30 Min.) Schlechtes Bild Beobachten Sie nie durch eine Glasscheibe Beobachtungsobjekt Sucher justieren im Sucher, aber nicht (siehe II-4) im Teleskop sichtbar Trotz Zenitspiegel Der Okularstutzen “schiefes” Bild im Zenitspiegel muss senkrecht ausgerichtet werden ENTSORGUNG Entsorgen Sie die Verpackungsmaterialien sor- tenrein. Informationen zur ordnungsgemäßen Entsorgung erhalten Sie beim kommunalen Entsorgungsdienstleister oder Umweltamt. Beachten Sie bitte bei der Entsorgung des Geräts die aktuellen gesetzlichen Bestimmungen. Informationen zur fachgerechten Entsorgung erhalten Sie bei den kommunalen Entsorgungs-dienstleistern oder dem Umweltamt. http://www.bresser.de/download/AZ Downloads: