ProMatic P - Garagentor Hormann - Kostenlose Bedienungsanleitung
Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts ProMatic P Hormann als PDF.
Häufig gestellte Fragen - ProMatic P Hormann
Laden Sie die Anleitung für Ihr Garagentor kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch ProMatic P - Hormann und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. ProMatic P von der Marke Hormann.
BEDIENUNGSANLEITUNG ProMatic P Hormann
1.1 Wichtige Sicherheitsanweisungen 4
1.1.1 Wir sind von der Gewährleistung und der
Produkthaftung befreit, wenn ... 4
1.1.2 Überprüfung des Tores / der Toranlage 4
1.2 Wichtige Anweisungen für eine sichere Montage 4
1.2.1 Vor der Montage 4
1.2.2 Bei der Durchführung der Montagearbeiten 4
1.4 Wartungshinweise 5
1.5 Hinweise zum Bildteil 5
Bildteil 18-30 2 Montageanleitung 31
2.1 Benötigter Freiraum für die Montage des Antriebes 31
2.4 Schwingtore mit einem kunstschmiedeeisernen
2.5 Mittiger Torverschluss am Sectionaltor 31
2.6 Außermittiges Verstärkungsprofil am Sectionaltor 31
2.7 Spannung des Antriebgurtes 31
3 Inbetriebnahme / Anschluss von Zusatz- komponenten / Betrieb 31
3.1 Festlegen der Tor-Endlagen durch die Montage
3.2 Hinweise für Elektro-Arbeiten 31
3.3 Inbetriebnahme des Antriebes 31
3.3.1 Löschen der Tordaten 31
3.3.2 Einlernen des Antriebes 32
3.3.3 Einstellen der Maximalkräfte 32
3.4 Sonstige Einstellmöglichkeiten 33
3.5 Anschluss der Zusatzkomponenten 33
3.5.1 Anschluss des Funkempfängers 34
3.5.2 Anschluss externer "Impuls"-Taster 34
3.5.3 Anschluss eines Ausschalters oder eines
Schlupftürkontaktes 34
3.5.4 Anschluss einer Lichtschranke oder einer
Schließkantensicherung 34
3.5.5 Anschluss an das Optionsrelais 34
3.6 Hinweise für den Betrieb des Garagentor-
3.6.1 Normal-Betrieb 35
3.6.2 Betrieb nach Betätigung der mechanischen
3.6.3 Meldungen der Antriebsbeleuchtung 35
3.6.4 Fehlermeldung/Diagose-LED 36
4 Garantiebedingungen 36 5 Technische Daten 37 Urheberrechtlich geschützt. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit unserer Genehmigung. Änderungen vorbehalten.
06.2004 TR10A014 RE06.2004 TR10A014 RE DEUTSCH Sehr geehrter Kunde, wir bedanken uns, dass Sie sich für ein Qualitäts-Produkt aus unserem Hause entschieden haben. Bitte bewahren Sie diese Anleitung sorgfältig auf! Beachten Sie bitte die nachfolgenden Hinweise, sie geben Ihnen wichtige Informationen für den Einbau und die Bedienung des Garagentorantriebes, damit Sie über viele Jahre Freude an diesem Produkt haben. 1 Wichtige Hinweise ACHTUNG Eine falsche Montage bzw. eine falsche Handhabung des Antriebes kann zu ernst- haften Verletzungen führen. Befolgen Sie daher bitte alle Anweisungen, die in dieser Anleitung enthalten sind!
1.1 Wichtige Sicherheitsanweisungen
Der Garagentorantrieb ist ausschließlich für den auto- matischen Betrieb von federausgeglichenen Schwing- und Sectionaltoren im nichtgewerblichen Bereich vorgesehen. Der Einsatz im gewerblichen Bereich ist nicht zulässig!
1.1.1 Wir sind von der Gewährleistung und der Produkt-
haftung befreit, wenn ohne unsere vorherige Zustim- mung eigene bauliche Veränderungen vorgenommen oder unsachgemäße Installationen gegen unsere vorgegebenen Montagerichtlinien ausgeführt bzw. veranlasst werden. Weiterhin übernehmen wir keine Verantwortung für den versehentlichen oder unachtsamen Betrieb des Antriebes und des Zubehörs sowie für die unsachgemäße Wartung des Tores und dessen Gewichtsausgleich. Batterien und Glühlampen sind ebenfalls von den Gewähr- leistungsansprüchen ausgenommen.
1.1.2 Überprüfung des Tores / der Toranlage
Die Konstruktion des Antriebes ist nicht für den Betrieb schwerer Tore, das heißt Tore, die nicht mehr oder nur schwer von Hand geöffnet oder geschlossen werden können, ausgelegt. Aus diesem Grund ist es notwendig, vor der Antriebsmontage das Tor zu überprüfen und sicherzustellen, dass es auch von Hand leicht zu bedienen ist. Hierzu heben Sie das Tor ca. einen Meter an und lassen es los. Das Tor sollte in dieser Stellung stehen bleiben und sich weder nach unten noch nach oben bewegen. Bewegt sich das Tor doch in eine der beiden Richtungen, so besteht die Gefahr, dass die Ausgleichsfedern nicht richtig eingestellt oder defekt sind. In diesem Fall ist mit einer erhöhten Abnutzung und Fehlfunktionen der Toran- lage zu rechnen. ACHTUNG: Lebensgefahr! Versuchen Sie nicht, die Ausgleichsfedern für den Gewichtsausgleich des Tores oder deren Halterungen selbst auszuwechseln, nachzustellen, zu reparieren oder zu versetzen. Sie stehen unter großer Spannung und können ernsthafte Verletzungen verursachen. Kontrollieren Sie außerdem die gesamte Toranlage (Gelenke, Lager des Tores, Seile, Federn und Befestigungsteile) auf Verschleiß und eventuelle Beschädigungen. Prüfen Sie, ob Rost, Korrosion oder Risse vorhanden sind. Die Toranlage ist nicht zu benutzen, wenn Reparatur- oder Einstellarbeiten durchgeführt werden müssen, denn ein Fehler in der Toranlage oder ein falsch ausgerichtetes Tor kann ebenfalls zu schweren Verletzungen führen. Hinweis Bevor Sie den Antrieb installieren, lassen Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit Arbeiten an den Ausgleichsfedern des Tores und falls erforderlich, Wartungs- und Reparaturarbeiten nur durch einen qualifizierten Garagentor-Kundendienst ausführen!
1.2 Wichtige Anweisungen für eine sichere Montage
Der Weiterverarbeiter hat darauf zu achten, dass die nationalen Vorschriften für den Betrieb von elektrischen Geräten eingehalten werden.
1.2.1 Vor der Montage des Garagentorantriebes ist zu über-
prüfen, ob sich das Tor mechanisch in einem guten Zu- stand und im Gleichgewicht befindet. Weiterhin ist zu prüfen, ob sich das Tor richtig öffnen und schließen lässt (siehe Kapitel 1.1.2). Außerdem sind die mechanischen Verriegelungen des Tores, die nicht für eine Betätigung mit einem Garagentor- antrieb benötigt werden, außer Betrieb zu setzen. Hierzu zählen insbesondere die Verriegelungsmechanismen des Torschlosses (siehe Kapitel 2.2 bis 2.3). Der Garagentorantrieb ist für einen Betrieb in trockenen Räumen konstruiert und darf daher nicht im Freien mon- tiert werden. Die Garagendecke muss so ausgelegt sein, dass eine sichere Befestigung des Antriebes gewährleistet ist. Bei zu hohen oder zu leichten Decken muss der An- trieb an zusätzlichen Streben befestigt werden.
1.2.2 Bei der Durchführung der Montagearbeiten sind die
geltenden Vorschriften zur Arbeitssicherheit zu befolgen. ACHTUNG Bei Bohrarbeiten ist der Antrieb abzudecken, weil Bohrstaub und Späne zu Funktions- störungen führen können. Der Freiraum zwischen dem höchsten Punkt des Tores und der Decke muss (auch beim Öffnen des Tores) mind. 30 mm betragen (siehe Bild 1.1a/1.1b). Bei einem geringe- ren Freiraum kann, sofern genügend Platz vorhanden ist, 4DEUTSCH der Antrieb auch hinter dem geöffneten Tor montiert wer- den. In diesen Fällen muss ein verlängerter Tormitnehmer eingesetzt werden, welcher separat zu bestellen ist. Der Garagentorantrieb kann max. 50 cm außermittig angeord- net werden. Ausgenommen sind Sectionaltore mit einer Höherführung (H-Beschlag), hierbei ist jedoch ein Spezialbeschlag erforderlich. Die notwendige Schutzkontaktsteckdose zum elektrischen Anschluss sollte ca. 50 cm neben dem Antriebskopf montiert werden. Bitte überprüfen Sie diese Maße! Hinweis Das Warnschild gegen Einklemmen ist an einer auffälligen Stelle oder in der Nähe der festinstallierten Taster zum Verfahren des Antriebes dauerhaft anzubringen!
Festinstallierte Steuerungsgeräte (wie Taster etc.), sind in der Sichtweite des Tores zu montieren, aber entfernt von sich bewegenden Teilen und in einer Höhe von mindestens 1,5 m. Sie sind unbedingt außer Reichweite von Kindern anzubringen! Achten Sie darauf, dass - sich im Bewegungsbereich des Tores keine Personen oder Gegenstände befinden dürfen. - Kinder nicht an der Toranlage spielen! - das Seil der mechanischen Entriege- lung am Führungsschlitten nicht an einem Dachträgersystem oder sons- tigen Vorsprüngen des Fahrzeuges oder des Tores hängen bleiben kann. ACHTUNG Für Garagen ohne einen zweiten Zugang ist eine Notentriegelung erforderlich, die ein mögliches Aussperren verhindert. Diese ist separat zu bestellen und monatlich auf ihre Funktionsfähigkeit zu überprüfen. ACHTUNG Nicht mit dem Körpergewicht an die Entriegelungsglocke hängen!
1.4 Wartungshinweise
Der Garagentorantrieb ist wartungsfrei. Zu Ihrer eigenen Sicherheit empfehlen wir jedoch, die Toranlage einmal im Jahr durch einen qualifizierten Garagentor-Kunden- dienst überprüfen zu lassen.
1.5 Hinweise zum Bildteil
Im Bildteil wird die Antriebsmontage an einem Schwing- tor dargestellt. Bei Montageabweichungen am Sectionaltor, wird dieses zusätzlich gezeigt. Hierbei wird der Bildnummerierung der Buchstabe
a dem Schwingtor und
b dem Sectionaltor zugeordnet. Einige Bilder beinhalten zusätzlich das untenstehende Symbol mit einem Textverweis. Unter diesen Textverweisen erhalten Sie wichtige Informationen zur Montage und zum Betrieb des Garagentorantriebes im anschließenden Textteil. Beispiel: = siehe Textteil, Punkt 2.2
06.2004 TR10A014 RE DEUTSCH 2 Montageanleitung
2.1 Benötigter Freiraum für die Montage des Antriebes
Bei der Antriebs-Montage muss der Freiraum zwischen dem höchsten Punkt beim Torlauf und der Decke mind. 30 mm betragen (siehe Bild 1.1a / 1.1b).
2.2 Die mechanischen Tor-Verriegelungen am Schwingtor
sind außer Betrieb zu setzen (siehe Bild 1a). Bei den hier nicht aufgeführten Tormodellen sind die Schnäpper bauseits festzustellen.
2.3 Am Sectionaltor ist die mechanische Torinnenverriege-
lung komplett zu demontieren (siehe Bild 1b). ACHTUNG Bei der Antriebs-Montage muss das Handseil entfernt werden (siehe Bild 1.2b)
Schwingtore mit einem kunstschmiedeeisernen Torgriff Abweichend vom Bildteil (siehe Bild 2a / 3.2a) sind bei diesen Toren die Sturzgelenkbefestigung und der Mitnehmerwinkel außermittig anzubringen.
2.5 Mittiger Torverschluss am Sectionaltor
Bei Sectionaltoren mit einem mittigen Torverschluss ist die Sturzgelenkbefestigung und der Mitnehmerwinkel außermittig anzubringen (siehe Bild 2b).
2.6 Außermittiges Verstärkungsprofil am Sectionaltor
Beim außermittigen Verstärkungsprofil am Sectionaltor ist der Mitnehmerwinkel am nächstgelegenen Verstärkungs- profil rechts oder links zu montieren (siehe Bild 2b). Hinweis Abweichend vom Bildteil, sind bei Holztoren die Holz- schrauben 5 x 35 aus dem Beipack des Tores zu ver- wenden (Bohrung Ø 3 mm).
2.7 Spannung des Antriebgurtes
Der Zahngurt der Antriebsschiene besitzt eine werkseitige optimale Vorspannung. In der Anfahr- und Abbremsphase kann es bei großen Toren zu einem kurzzeitigen Heraus- hängen des Gurtes aus dem Schienenprofil kommen. Dieser Effekt bringt jedoch keine technischen Einbußen mit sich und wirkt sich auch nicht nachteilig auf die Funk- tion und Lebensdauer des Antriebes aus. ACHTUNG Greifen Sie nicht während einer Torfahrt mit den Fingern in die Führungsschiene
Quetschgefahr! 3 Inbetriebnahme / Anschluss von Zusatzkomponenten / Betrieb
3.1 Festlegen der Tor-Endlagen durch die Montage
1) Der Endanschlag für die Endlage "Tor-Auf" ist zwischen
dem Führungsschlitten und dem Antrieb lose in die Führungsschiene einzusetzen (siehe Bild 4) und das Tor ist, nach der Montage des Tormitnehmers (siehe Bild 6.1a / 6.2a / 6.1b / 6.2b), per Hand in die Endlage "Tor-Auf" zu schieben ➜ der Endanschlag wird da durch in die richtige Position geschoben (siehe Bild 7).
2) Der Endanschlag für die Endlage "Tor-Auf" ist zu
3) Den Endanschlag für die Endlage "Tor-Zu" ist zwischen
dem Führungsschlitten und dem Tor lose in die Führungs- schiene einzusetzen (siehe Bild 4) und das Tor ist per Hand in die Endlage "Tor-Zu" zu schieben ➜ der End- anschlag wird dadurch in die Nähe der richtigen Posi- tion geschoben (siehe Bild 8).
4) Der Endanschlag für die Endlage "Tor-Zu" ist ca. 1 cm
weiter in die Richtung "Zu" zu schieben und anschließend zu fixieren. Hinweis Wenn sich das Tor per Hand nicht einfach in die gewünschte Endlage "Tor-Auf" bzw. "Tor-Zu" schieben lässt, so ist die Tor- mechanik für den Betrieb mit dem Garagentorantrieb zu schwergängig und muss überprüft werden (siehe Kapitel 1.1.2)!
3.2 Hinweise für Elektro-Arbeiten
ACHTUNG Bei sämtlichen Elektro-Arbeiten, sind folgende Punkte zu beachten: - Elektroanschlüsse dürfen nur von einer Elektro- fachkraft durchgeführt werden! - Die bauseitige Elektroinstallation muss den jeweiligen Schutzbestimmungen entsprechen (230/240 V AC, 50/60 Hz)! - Vor allen Arbeiten am Antrieb ist der Netzstecker zu ziehen! - Fremdspannung an den Anschlussklemmen der Steuerung führt zu einer Zerstörung der Elektronik (mit Ausnahme der Klemmen .6, .5, und .8)! - Zur Vermeidung von Störungen ist darauf zu achten, dass die Steuerleitungen des Antriebes (24 V DC) in einem getrennten Installations-System zu anderen Versorgungsleitungen (230 V AC) zu verlegen sind!
3.3 Inbetriebnahme des Antriebes
Der Antrieb hat einen spannungsausfallsicheren Speicher, in dem beim Einlernen die torspezifischen Daten (Ver- fahrweg, während der Torfahrt benötigte Kräfte usw.) abgelegt und bei darauf folgenden Torfahrten aktualisiert werden. Diese Daten sind nur für dieses Tor gültig und müssen daher für einen Einsatz an einem anderen Tor oder wenn sich das Tor in seinem Laufverhalten stark geändert hat (z.B. bei nachträglichem Versetzen der Endanschläge oder dem Einbau neuer Federn usw.), gelöscht und danach der Antrieb neu eingelernt werden.
3.3.1 Löschen der Tordaten (siehe Bild 18)
Im Auslieferungszustand sind die Tordaten gelöscht und der Antrieb kann sofort eingelernt werden ➜ siehe Kapitel
3.3.2 - Einlernen des Antriebes. ➤06.2004 TR10A014 RE
beleuchtung) bis in die Endlage "Tor-Auf" und bleibt dort stehen. Die Antriebsbeleuchtung erlischt nach 3 Minuten. Hinweis Wurde der Endanschlag "Tor-Zu" nicht erreicht, so ist die Einstellung für die Maximalkraft "Zu" zu gering und muss erhöht werden (siehe Kapitel 3.3.3). Nach dem Erhöhen der Maximalkraft "Zu" (max. eine Achteldrehung pro Ein- stellungs-Versuch!) sind die Tordaten zu löschen (siehe Kapitel 3.3.1) und das Einlernen ist zu wiederholen.
6) Es sind mindestens drei ununterbrochene Torfahrten
hintereinander durchzuführen. Dabei ist zu kontrollieren, ob das Tor auch ganz seine geschlossene Stellung erreicht (wenn nicht, ist der Endanschlag "Tor-Zu" passend zu versetzen und anschließend der Antrieb neu einzulernen). Außerdem ist zu kontrollieren, ob das Tor ganz öffnet (der Führungsschlitten bleibt kurz vor dem Endanschlag "Tor-Auf" stehen). Der Antrieb ist nun betriebsbereit eingelernt.
7) Bitte die eingelernte Kraftbegrenzung durch Befolgen
der entsprechenden Sicherheitshinweise im Kapitel
3.3.3 Einstellen der Maximalkräfte
Die beim Einlernen für die Auf- bzw. Zufahrt benötigten und gespeicherten Kräfte werden auch bei den darauf folgenden Torfahrten aktualisiert nachgeführt. Daher ist es aus Sicherheitsgründen notwendig, dass sich diese Werte bei langsam schlechter werdenden Laufverhalten des Tores (z.B. Nachlassen der Federspannung) nicht un- begrenzt nachstellen, da sonst eine eventuell notwendige Handbetätigung des Tores ein Sicherheitsrisiko (z.B. Tor- absturz) birgt. Aus diesem Grund wurden die für Auf- und Zufahrt zur Verfügung stehende Maximalkräfte im Auslieferzu- stand begrenzt voreingestellt (Mittelstellung der Potentiometer), sie können jedoch im Bedarfsfall erhöht werden. Die am Potentiometer eingestellten Maximalkräfte haben einen geringen Einfluss auf die Empfindlichkeit der Kraft- begrenzung, da die tatsächlich benötigten Kräfte während der Einlernfahrt gespeichert wurden. Die werkseitig eingestellten Kräfte passen für den Betrieb von Standard-Toren. Zum Einstellen der Maximalkräfte für die Auf- und Zu- fahrt steht jeweils ein Potentiometer zur Verfügung, der nach dem Abnehmen der Antriebshaube zugänglich und mit P1 bzw. P2 beschriftet ist (siehe Bild 21.1 / 21.2). Mit dem Potentiometer P1 kann die Maximalkraft in die Richtung „Auf“ eingestellt werden; während mit dem Potentiometer P2 die Maximalkraft in die Richtung „Zu“ eingestellt werden kann. Hierbei werden durch das Drehen im Uhrzeigersinn die Kräfte erhöht und entgegen dem Uhrzeigersinn die Kräfte verkleinert. Hinweis Ein Erhöhen der werkseitig voreingestellten Maximalkräfte (Mittelstellung der Potentiometer) ist nur dann erforder- DEUTSCH Wenn ein erneutes Einlernen erforderlich oder notwendig ist, können die Tordaten wie folgt gelöscht werden:
1) Den Netzstecker ziehen.
2) Den transparenten Taster im Gehäuse drücken und
3) Den Netzstecker einstecken und den oben genannten
Taster solange gedrückt halten, wie die Antriebsbe- leuchtung blinkt. Blinkt diese nur einmal, wurden die Tordaten gelöscht. Das erneute Einlernen kann sofort durchgeführt werden. Hinweis Weitere Meldungen der Antriebsbeleuchtung (mehrfaches Blinken beim Einstecken des Netzsteckers) können dem Kapitel 3.6.3 entnommen werden.
3.3.2 Einlernen des Antriebes
Beim Einlernen werden unter anderem der Verfahrweg und die während der Auf- bzw. Zufahrt benötigten Kräfte eingelernt und spannungsausfallsicher gespeichert. Bevor der Antrieb eingelernt werden kann, müssen zuvor die Tordaten gelöscht sein (siehe Kapitel 3.3.1) und der Führungsschlitten muss eingekuppelt sein:
1) Falls erforderlich, muss der ausgekuppelte Führungs-
schlitten durch Druck auf den grünen Knopf (siehe Bild
19) am Führungsschlitten zum Einkuppeln vorbereitet
werden und das Tor muss per Hand verfahren werden, bis der Führungsschlitten in das Gurtschloss einkuppelt.
2) Wenn notwendig, ist der Netzstecker einzustecken,
die Antriebsbeleuchtung blinkt dann zweimal (siehe Kapitel 3.6.3).
3) Falls erforderlich, mit dem DIL-Schalter "C" (zugäng-
lich nach Abnehmen der Antriebshaube, siehe Bild 10 und Bild 17) das gewünschte Verhalten in der Zufahrt vor Endlage "Tor-Zu" einstellen: - den DIL-Schalter "C" auf OFF für kurze Sanftstopp- Rampe für Sectionaltore (Werkseinstellung) stellen. - den DIL-Schalter "C" auf ON für lange Sanftstopp- Rampe für Schwingtore stellen.
4) Den transparenten Taster in der Antriebshaube betätigen
(siehe Bild 20) ➜ das Tor fährt mit blinkender Antriebs- beleuchtung auf (Referenzfahrt "Auf") und bleibt nach dem Erreichen des Endanschlages "Tor-Auf" und einem kurzen Rückzug (ca. 1 cm) mit blinkender Antriebsbeleuchtung stehen. Hinweis Wurde der Endanschlag "Tor-Auf" nicht erreicht, so ist die Einstellung für die Maximalkraft "Auf" zu gering und muss erhöht werden (siehe Kapitel 3.3.3). Nach dem Erhöhen der Maximalkraft "Auf" (max. eine Achteldrehung pro Ein- stellungs-Versuch!) ist das Tor per Druck auf den transpa- renten Taster in die Endlage "Tor-Zu" zu fahren. Die Zufahrt ist vor dem Erreichen der Endlage "Tor-Zu" durch einen erneuten Tastendruck zu stoppen! Anschließend ist der 4. Schritt in Kapitel 3.3.2 zu wiederholen.
5) Den transparenten Taster erneut betätigen (siehe Bild
20) ➜ das Tor fährt mit blinkender Antriebsbeleuchtung zu (Lernfahrt "Zu"), dabei muss der Führungsschlitten den Endanschlag "Tor-Zu" erreichen. Anschließend fährt der Antrieb sofort (mit eingeschalteter Antriebs06.2004 TR10A014 RE
- Optionsrelais: das Relais taktet bei der Vorwarnzeit schnell; weiterhin "normales" Takten bei der Torfahrt. Bemerkung: Anschluss einer nicht selbstblinkenden externen Warnleuchte (siehe Bild 16). DIL-Schalter "A" auf ON / DIL-Schalter "B" auf ON - Antrieb: die Vorwarnzeit (ca. 2 Sek.) ist immer aktiv. Automatischer Zulauf aus der Endlage "Tor-Auf" nach 30 Sek. Aufhaltezeit und ca. 2 Sek. Vorwarnzeit. - die Antriebsbeleuchtung blinkt bei der Vorwarnzeit schnell. - Optionsrelais: das Relais taktet bei der Aufhaltezeit langsam und bei der Vorwarnzeit schnell; weiterhin "normales" Takten bei der Torfahrt. Bemerkung: Anschluss einer nicht selbstblinkenden externen Warnleuchte (siehe Bild 16). Erläuterung: Vorwarnzeit Die Zeit zwischen dem Fahrbefehl und dem Beginn der Torfahrt. Ein erneuter Befehl während dieser Zeit beendet die Vorwarnzeit ohne eine anschließende Torfahrt. Aufhaltezeit Wartezeit des Tores in der Endlage "Tor-Auf". Ein Fahr- befehl während dieser Zeit startet die Aufhaltezeit erneut. Automatischer Zulauf Automatischer Zulauf des Tores nach einer festen Zeit nach dem Erreichen der Endlage "Tor-Auf”. Voraussetzung ist der Einbau einer Lichtschranke und/oder einer Schließ- kantensicherung!
3.5 Anschluss von Zusatzkomponenten
Hinweise für Elektro-Arbeiten – Achtung! Bei sämtlichen Elektro-Arbeiten sind folgende Punkte zu beachten: - Elektroanschlüsse dürfen nur von einer Elektro- fachkraft durchgeführt werden! - Die bauseitige Elektroinstallation muss den je- weiligen Schutzbestimmungen entsprechen (230/240 V AC, 50/60 Hz)! - Vor allen Arbeiten am Antrieb ist der Netzstecker zu ziehen! - Fremdspannung an den Anschlussklemmen der Steuerung führt zu einer Zerstörung der Elek- tronik (mit Ausnahme der Klemmen .6, .5, und .8)! - Zur Vermeidung von Störungen ist darauf zu achten, dass die Steuerleitungen des Antriebes (24 V DC) in einem getrennten Installationssystem zu anderen Versorgungsleitungen (230/240 V AC) zu verlegen sind! Zum Anschluss von Zusatzkomponenten muss die Antriebshaube abgenommen werden (siehe Bild 10). Die Klemmen, an die der Funkempfänger oder die Zusatzkomponenten wie potentialfreie Innen- und Außentaster, Ausschalter oder Schlupftürkontakt sowie Sicherheitseinrichtungen wie Lichtschranken oder ➤ DEUTSCH lich, wenn sich die Notwendigkeit beim Einlernen (siehe Kapitel 3.3.2) ergibt. ACHTUNG: Lebensgefahr Eine zu große Einstellung am Potentiometer kann zu schweren Verletzungen führen! Ein Verkleinern ist nur dann sinnvoll, wenn es sich um ein sehr leichtgängiges Tor handelt, der Wunsch nach einem sehr hohen Sicherheitsniveau besteht und ein "normaler" Betrieb gewährleistet ist (muss durch Versuche ermittelt werden). ACHTUNG Eine zu kleine Einstellung am Potentiometer setzt den Garagentorantrieb außer Betrieb! Hinweis Neben der Funktion zur Begrenzung der Maximalkräfte (während der Referenzfahrt "Auf" und der Lernfahrt "Zu" und als obere Grenze beim Nachführen) haben beide Potentiometer noch eine zweite Funktion: - P1 übernimmt bei einer normalen Auffahrt auf den letzten Zentimetern vor dem Erreichen der Endlage "Tor-Auf" die Aufgabe der eingelernten Kraftbegrenzung, wodurch bei Toren, die nur dort eine große Kraft benötigen, eine An- passung möglich ist. - P2 übernimmt bei einer normalen Zufahrt nach dem Passieren der Grenze, ab der bei der Kraftbegrenzung nicht mehr reversiert wird (so genannte Reversiergrenze, die sich ganz knapp vor Erreichen der Endlage "Tor-Zu" befindet) die Aufgabe der eingelernten Kraftbegrenzung. Dadurch wird bei Toren, die dort zum vollständigen Ab- dichten eine große Kraft benötigen, eine Anpassung ermöglicht.
3.4 Sonstige Einstellmöglichkeiten (Vorwarnzeit,
Automatischer Zulauf, Optionsrelais) Mit den DIL-Schalter "A" und "B" (zugänglich nach dem Abnehmen der Antriebshaube, siehe Bild 10 und Bild 17) können folgende Funktionen des Antriebes und des Optionsrelais eingestellt werden: DIL-Schalter "A" auf OFF / DIL-Schalter "B" auf OFF - Antrieb/Antriebsbeleuchtung: normale Funktion. - Optionsrelais: das Relais zieht mit der Antriebsbe- leuchtung an, taktet aber nicht. Bemerkung: Werkseinstellung; Anschluss einer zusätzlichen externen Beleuchtung (siehe Bild 16). DIL-Schalter "A" auf OFF / DIL-Schalter "B" auf ON - Antrieb/Antriebsbeleuchtung: normale Funktion. - Optionsrelais: das Relais zieht beim Erreichen der Endlage "Tor-Zu" an. Bemerkung: "Tor-Zu"–Meldung. DIL-Schalter "A" auf ON / DIL-Schalter "B" auf OFF - Antrieb: Vorwarnzeit (ca. 2 Sek.) immer aktiv. - Antriebsbeleuchtung: blinkt bei der Vorwarnzeit schnell.06.2004 TR10A014 RE
3.5.4 Anschluss einer Lichtschranke oder einer Schließ-
kantensicherung zum Auslösen eines Sicherheits- rücklaufes bis in Endlage "Tor-Auf" Variante A: Eine Lichtschranke oder eine Schließkantensicherung (Sicherheitseinrichtung) vom Typ A (alles in Ordnung = Kontakt geschlossen), die nach 0 V schaltet oder einen potentialfreien Kontakt hat, wird wie folgt ange- schlossen (siehe Bild 14):
1) Der werkseitig eingesetzte 8,2 kΩ Widerstand ist
zwischen den Klemmen 74 (Sicherheitseinrichtungs- Eingang SE) und 20 (0 V) zu entfernen und in der Sicherungseinrichtung, wie gezeigt, zwischen dem Schaltausgang und der Klemme 74 wieder einzufügen.
2) 0 V (Masse) oder zweiter Kontakt an die Klemme 20
(0 V). Variante B: Eine Lichtschranke oder Schließkantensicherung (Sicher- heitseinrichtung) vom Typ B (alles in Ordnung = Kon- takt geöffnet), die nach 0 V schaltet oder einen potential- freien Kontakt hat, wird wie folgt angeschlossen (siehe Bild 15):
1) Der werkseitig eingesetzte 8,2 kΩ Widerstand ist
zwischen den Klemmen 74 (Sicherheitseinrichtungs- Eingang SE) und 20 (0 V) zu entfernen und in der Sicherungseinrichtung, wie gezeigt, wieder einzu- fügen. Der Schaltausgang wird an Klemme 74 ange- schlossen.
2) 0 V (Masse) oder zweiter Kontakt an die Klemme 20
(0 V). Hinweis Wird für die Sicherheitseinrichtung eine Hilfsspannung benötigt, so steht dafür an der Klemme 5 eine Spannung von ca. + 24 V (gegen Klemme 20 = 0 V) bereit, wobei der insgesamt entnommene Strom an den Klemmen 5 max. 100 mA betragen darf.
3.5.5 Anschluss an das Optionsrelais
Mit den potentialfreien Kontakten des Optionsrelais kann z.B. eine externe Beleuchtung oder eine nicht selbst- blinkende Warnleuchte geschaltet werden (siehe Bild 16). Zur Versorgung einer externen Beleuchtung muss eine Fremdspannung verwendet werden! Klemme .6 Öffnerkontakt max. Kontakt- Klemme .5 gemeinsamer Kontakt belastung: Klemme .8 Schließerkontakt 2,5 A / 30 V DC 500 W / 250 V AC Hinweis Die an der Klemme 5 zur Verfügung stehende Spannung von ca. + 24 V kann nicht zur Versorgung einer Leuchte verwendet werden!
DEUTSCH Schließkantensicherung angeschlossen werden, führen nur eine ungefährliche Kleinspannung von max. 30 V DC. Alle Anschlussklemmen sind mehrfach belegbar, jedoch max.1x1,5 mm
(siehe Bild 10.2). Vor dem An- schluss ist in jedem Fall der Netzstecker zu ziehen!
3.5.1 Anschluss des Funkempfängers
Der Funkempfänger ist wie folgt anzuschließen: Steckanschluss (siehe Bild 11) Der Stecker des Empfängers wird in den entsprechenden Steckplatz am Antriebskopf gesteckt. Bei dem beiliegenden Handsender-Empfänger-Set ist im allgemeinen die oberste Taste des Handsenders be- reits auf Empfänger eingelernt. Wie Handsendertasten bei anderen Empfänger einpro- grammiert werden, entnehmen Sie bitte der jeweiligen Anleitung. Hinweis Die Wurfantenne ist voll auszurollen und möglichst nach oben sowie schräg zur und in die Richtung der Toröffnung an der Garagendecke zu befestigen. Dabei ist die Antennen- litze nicht um Metallteile wie Nägel, Streben usw. zu wickeln. Die beste Ausrichtung muss durch Versuche ermittelt werden. 868 MHz: GSM 900-Handys können bei gleichzeitiger Be- nutzung die Reichweite der Funkfernsteuerung beeinflussen.
3.5.2 Anschluss externer "Impuls"-Taster zum Auslösen
oder Stoppen von Torfahrten Ein oder mehrere Taster mit Schließerkontakten (potential- frei) wie z.B. Innen- oder Schlüsseltaster wird oder werden (dann parallel) wie folgt angeschlossen (siehe Bild 12):
1) Erster Kontakt an die Klemme 21a (Impulseingang).
2) Zweiter Kontakt an die Klemme 20 (0 V).
Hinweis Wird für einen externen Taster eine Hilfsspannung benötigt, so steht dafür an der Klemme 5 eine Spannung von ca. + 24 V DC (gegen die Klemme 20 = 0 V) bereit, wobei der insgesamt entnommene Strom an der Klemmen 5 max.100 mA betragen darf.
3.5.3 Anschluss eines Ausschalters oder eines Schlupf-
türkontaktes (dieser muss zwangsöffnend sein) zum Anhalten oder/und Ausschalten des Antriebes (Halt- bzw. Not-Aus-Kreis) Ein Ausschalter mit Öffnerkontakten (nach 0 V schaltend oder potentialfrei) wird wie folgt angeschlossen (siehe Bild 13):
1) Die werkseitige eingesetzte Drahtbrücke zwischen
der Klemme 12 (Halt- bzw. Not-Aus-Eingang) und der Klemme 13 (0 V), die eine normale Funktion des Antriebes ermöglicht, ist zu entfernen!
2) - Schaltausgang oder erster Kontakt an die Klemme 12
(Halt- bzw. Not-Aus-Eingang). - 0 V (Masse) oder zweiter Kontakt an die Klemme 13 (0 V). Hinweis Durch das Öffnen des Kontaktes werden eventuelle Tor- fahrten sofort angehalten und dauerhaft unterbunden.06.2004 TR10A014 RE
3.6.2 Betrieb nach der Betätigung der mechanischen
Entriegelung Wenn z.B. wegen eines Netzspannungsausfalles die mechanische Entriegelung betätigt wurde, ist für den Normalbetrieb der Führungsschlitten wieder in das Gurtschloss einzukuppeln:
1) Den Antrieb verfahren, bis das Gurtschloss in der
Führungsschiene für den Führungsschlitten gut er- reichbar ist, und stoppen Sie den Antrieb.
2) Die grüne Taste am Führungsschlitten drücken
3) Das Tor mit den Händen bewegen, bis der Führungs-
schlitten wieder in das Gurtschloss einkuppelt.
4) Durch mehrere ununterbrochene Torfahrten überprüfen,
ob das Tor ganz seine geschlossene Stellung erreicht und ob das Tor ganz öffnet (der Führungsschlitten bleibt kurz vor dem Endanschlag "Tor-Auf" stehen). Der Antrieb ist nun wieder für den Normalbetrieb bereit. Hinweis Wenn das Verhalten auch nach mehreren ununterbrochenen Torfahrten nicht dem im Schritt 4. beschriebenen entspricht, ist eine neue Lernfahrt erforderlich (siehe Kapitel 3.3.2).
3.6.3 Meldungen der Antriebsbeleuchtung
Wenn der Netzstecker eingesteckt wird, ohne dass der transparente Taster (bei abgenommener Antriebshaube der Platinentaster) gedrückt ist, blinkt die Antriebsbe- leuchtung zwei-, drei- oder viermal. Zweimaliges Blinken zeigt an, dass keine Tordaten vorliegen bzw. gelöscht sind (wie im Auslieferungszustand); es kann dann sofort eingelernt werden. Dreimaliges Blinken signalisiert, dass zwar gespeicherte Tordaten vorliegen, aber die letzte Torposition nicht genügend bekannt ist. Die nächste Fahrt ist deshalb eine Referenzfahrt "Auf". Danach folgen "normale" Torfahrten. Viermaliges Blinken zeigt an, dass sowohl gespeicherte Tordaten vorliegen als auch die letzte Torposition genügend bekannt ist, so dass sogleich "normale" Torfahrten mit Berücksichtigung der Impulsfolgesteuerung (Auf-Stopp-Zu-Stopp-Auf usw.) folgen können (normales Verhalten nach dem erfolgreichen Einlernen und Stromausfall). Aus Sicherheitsgründen wird nach einem Stromausfall während einer Torfahrt mit dem ersten Impulsbefehl immer aufgefahren. Hinweis Eine Referenzfahrt "Auf" kann hierbei erzwungen werden, wenn bei dem Einstecken des Netzsteckers der externe Taster (an Klemmen 20 und 21a angeschlossen) gedrückt wird. In diesem Fall wird dann dreimal geblinkt. Ersatzlampe für die Antriebsbeleuchtung: 24 V/10 W, Fassung: B(a)15s
3.6 Hinweise für den Betrieb des Garagentorantriebes
Hinweis Die ersten Funktionsprüfungen sowie das Programmieren oder Erweitern der Fernsteuerung sollten grundsätzlich im Inneren der Garage durchgeführt werden. Betreiben Sie den Garagentorantrieb nur, wenn Sie den Bewegungsbereich des Tores einsehen können! Warten Sie so lange, bis das Tor zum Stillstand gekommen ist, be- vor Sie sich in den Bewegungsbereich des Tores begeben! Vergewissern Sie sich vor der Ein- bzw. Ausfahrt, ob das Tor auch ganz geöffnet wurde! ACHTUNG Handsender gehören nicht in Kinderhände! Die Funktion der mechanischen Entriegelung ist monat- lich zu überprüfen. Die Seilglocke darf nur bei geschlos- senem Tor betätigt werden, sonst besteht die Gefahr, dass das Tor bei schwachen, gebrochenen oder defekten Federn oder wegen mangelhaften Gewichtsausgleichs schnell zulaufen kann. ACHTUNG Nicht mit dem Körpergewicht an die Seilglocke hängen! Weisen Sie alle Personen, die die Toranlage benutzen, in die ordnungsgemäße und sichere Bedienung des Garagentoran- triebes ein. Demonstrieren und testen Sie die mechanische Entriegelung sowie den Sicherheitsrücklauf. Halten Sie dazu das Tor während des Torzulaufes mit beiden Händen an; die Toranlage sollte sanft abschalten und den Sicherheitsrück- lauf einleiten. Ebenso muss während des Torauflaufes die Toranlage sanft abschalten und das Tor stoppen.
3.6.1 Normal-Betrieb
Der Garagentorantrieb arbeitet im Normal-Betrieb aus- schließlich mit der Impulsfolgesteuerung, wobei es un- erheblich ist, ob ein externer Taster, eine einprogram- mierte Handsendertaste, der transparente Taster oder die P-Taste betätigt wurde:
1. Impuls: Das Tor fährt in die Richtung einer Endlage.
2. Impuls: Das Tor stoppt.
3. Impuls: Das Tor fährt in die Gegenrichtung.
4. Impuls: Das Tor stoppt.
5. Impuls: Das Tor fährt in die Richtung der beim
1. Impuls gewählten Endlage.
usw. Die Antriebsbeleuchtung leuchtet während einer Torfahrt und erlischt 3 Minuten nach deren Beendigung automa- tisch.06.2004 TR10A014 RE
3.6.4 Fehlermeldungen / Diagnose-LED
(Leuchtdiode, siehe Bild 10.1) Mit Hilfe der Diagnose-LED, die durch den transparenten Taster auch bei der aufgesetzten Antriebshaube sichtbar ist, können Ursachen für den nicht erwartungsgemäßen Betrieb einfach identifiziert werden. Im eingelernten Zu- stand leuchtet diese LED normalerweise kontinuierlich und erlischt, solange ein extern angeschlossener Impuls ansteht. Hinweis Durch das oben angegebene Verhalten kann ein Kurz- schluss in der Anschlussleitung des externen Tasters oder ein Kurzschluss des Tasters selber erkannt werden, wenn sonst ein normaler Betrieb des Garagentorantriebes mit dem Funkempfänger oder dem transparenten Taster mög- lich ist. LED: blinkt 2 x in 4 Sekunden Ursache: Eine an die Klemmen 20 und 74 angeschlos- sene Lichtschranke oder Schließkanten- sicherung wurde unterbrochen oder betätigt. Gegebenenfalls hat ein Sicherheitsrücklauf stattgefunden. Behebung: Das auslösende Hindernis beseitigen und/oder die Lichtschranke oder Schließkantensicherung überprüfen, gegebenenfalls auswechseln. Hinweis: Wenn keine Lichtschranke oder Schließkanten- sicherung an den Klemmen 20 und 74 ange- schlossen ist, überprüfen, ob der werkseitig eingesetzte 8,2 kΩ Widerstand zwischen Klemme 20 und 74 vorhanden ist – gegebenen- falls anschließen. Quittierung: Erneute Impulsgabe durch einen externen Taster, den Funkempfänger, den transparenten Taster oder Platinen-Taster – es erfolgt eine Fahrt entgegen der letzten Fahrtrichtung. LED: blinkt 3 x in 5 Sekunden Ursache: Die Kraftbegrenzung "Zu" hat angesprochen – der Sicherheitsrücklauf hat stattgefunden. Behebung: Das Hindernis ist zu beseitigen. Falls der Sicherheitsrücklauf ohne erkennbaren Grund stattgefunden hat, ist die Tormechanik zu überprüfen. Gegebenenfalls sind die Tordaten zu löschen und neu einzulernen. Quittierung: Erneute Impulsgabe durch einen externen Taster, den Funkempfänger, den transparenten Taster oder Platinen-Taster – es erfolgt eine Auffahrt. LED: blinkt 4 x in 6 Sekunden Ursache: Der Halt- bzw. Not-Aus – Kreis ist geöffnet oder wurde während einer Torfahrt geöffnet (siehe Kapitel 3.5.3) Behebung: Der Halt- bzw. Not-Aus – Kreis ist zu schließen (siehe Kapitel 3.5.3) Quittierung: Erneute Impulsgabe durch einen externen Taster, den Funkempfänger, den transparenten Taster oder Platinen-Taster – es erfolgt eine Fahrt entgegen der letzten Fahrtrichtung. LED: blinkt 5 x in 7 Sekunden Ursache: Die Kraftbegrenzung "Auf" hat angesprochen – das Tor hat bei der Tor-Auffahrt angehalten. Behebung: Das Hindernis ist zu beseitigen. Falls das An- halten vor der Endlage "Tor-Auf" ohne erkenn- baren Grund stattgefunden hat, ist die Tor- mechanik zu überprüfen. Gegebenenfalls sind die Tordaten zu löschen und neu einzulernen. Quittierung: Erneute Impulsgabe durch einen externen Taster, den Funkempfänger, den transparenten Taster oder Platinen-Taster – es erfolgt eine Zufahrt. LED: blinkt 6 x in 8 Sekunden Ursache: Antriebsfehler Behebung: Gegebenenfalls sind die Tordaten zu löschen Falls der Antriebsfehler wiederholt auftritt, ist der Antrieb auszuwechseln. Quittierung: Erneute Impulsgabe durch einen externen Taster, den Funkempfänger, den transparenten Taster oder Platinen-Taster – es erfolgt eine Auffahrt (Referenzfahrt "Auf"). LED: blinkt 7 x in 9 Sekunden Ursache: Der Antrieb ist noch nicht eingelernt (dieses ist nur ein Hinweis und kein Fehler). Behebung/ Quittierung: Die Lernfahrt "Zu" ist durch einen externen Taster, den Funkempfänger, den transparenten Taster oder Platinen-Taster auszulösen. LED: blinkt 8 x in 10 Sekunden Ursache: Der Antrieb benötigt eine Referenzfahrt "Auf" (dieses ist nur ein Hinweis und kein Fehler). Behebung/ Quittierung: Die Referenzfahrt "Auf" ist durch einen externen Taster, den Funkempfänger, den transparenten Taster oder Platinen-Taster auszulösen. Hinweis: Dieses ist der normale Zustand nach einem Netzspannungsausfall, wenn keine Tordaten vorliegen bzw. diese gelöscht sind und/oder die letzte Torposition nicht genügend bekannt ist. 4 Garantiebedingungen Dauer der Garantie Zusätzlich zur gesetzlichen Gewährleistung des Händlers aus dem Kaufvertrag leisten wir folgende Teilegarantie ab Kaufdatum: a) 5 Jahre auf die Antriebsmechanik, Motor und Motorsteuerung b) 2 Jahre auf Funk, Zubehör und Sonderanlagen
DEUTSCH Keine Garantieanspruch besteht bei Verbrauchsmitteln (z.B. Sicherungen, Batterien, Leuchtmittel). Durch die Inan- spruchnahme der Garantie verlängert sich die Garantie nicht. Für Ersatzlieferrungen und Nachbesserungsarbeiten beträgt die Garantiefrist sechs Monate, mindestens aber die laufende Garantiefrist. Voraussetzungen Der Garantieanspruch gilt nur für das Land, in dem das Gerät gekauft wurde. Die Ware muss auf dem von uns vorgegebenen Vertriebsweg erstanden worden sein. Der Garantieanspruch besteht nur für Schäden am Vertrags- gegenstand selbst. Die Erstattung von Aufwendungen für Aus- und Einbau, Überprüfung entsprechender Teile, sowie Forderungen nach entgangenen Gewinn und Schadens- ersatz sind von der Garantie ausgeschlossen. Der Kauf- beleg gilt als Nachweis für Ihren Garantieanspruch. Leistung Für die Dauer der Garantie beseitigen wir alle Mängel am Produkt, die nachweislich auf einen Material- oder Herstellungsfehler zurückzuführen sind. Wir verpflichten uns, nach unserer Wahl die mangelhafte Ware unentgelt- lich gegen mangelfreie zu ersetzen, nachzubessern oder einen Minderwert zu ersetzen. Ausgeschlossen sind Schäden durch: - unsachgemäßen Einbau und Anschluß - unsachgemäße Inbetriebnahme und Bedienung - äußere Einflüsse, wie Feuer, Wasser, anormale Umweltbedingungen - mechanische Beschädigungen durch Unfall, Fall, Stoß - fahrlässige oder mutwillige Zerstörung - normale Abnutzung oder Wartungsmangel - Reparatur durch nicht qualifizierte Personen - Verwendung von Teilen fremder Herkunft - Entfernen oder Unkenntlichmachen der Produktionsnummer Ersetzte Teile werden unser Eigentum. 5 Technische Daten Netzanschluss: 230/240 V, 50/60 Hz Stand by ca. 4,5 W Schutzart: Nur für trockene Räume Abschaltautomatik: Wird für beide Richtungen automatisch getrennt eingelernt. Endlagen- Selbstlernend, verschleißfrei, Abschaltung/ da ohne mechanische Schalter Kraftbegrenzung: realisiert, zusätzlich integrierte Laufzeitbegrenzung von ca. 45 Sek. Bei jedem Torlauf nachjustierende Abschaltauto- matik. Nennlast: 150 N Zug- und Druckkraft: 500 N Kurzzeitige Spitzenlast: 650 N Motor: Gleichstrommotor mit Hallsensor Transformator: Mit Thermoschutz Anschluss: Schraubenlose Anschlusstechnik für externe Geräte mit Sicher- heitskleinspannung 24 V DC, wie z.B. Innen- und Außen- taster mit Impulsbetrieb. Sonderfunktionen: - Antriebsbeleuchtung, 3-Minutenlicht ab Werk - Stopp-/Ausschalter anschließbar - Lichtschranke oder Schließ- kantensicherung anschließbar - Optionsrelais für Warnleuchte, zusätzliche externe Beleuch- tung Schnellentriegelung: Bei Stromausfall von innen mit Zugseil zu betätigen Fernsteuerung: 2-Tasten-Handsender HS 2 und separaten Empfänger. Universalbeschlag: Für Schwing- und Sectionaltore Torlaufge- ca. 14 cm/s (abhängig von schwindigkeit: Torgröße und Gewicht) Luftschallemission Garagentorantrieb: ≤ 70 dB (A) Führungsschiene: Mit 30 mm extrem flach, mit integrierter Aufschiebesicherung und wartungsfreiem, patentier- tem Zahngurt mit automatischer Gurtspannung. Verwendung: Ausschließlich für private Garagen. Für leichtgängige Schwing- und Sectionaltore bis 10 m
Torfläche. Nicht geeignet für industrielle / gewerbliche Nutzung. Stellplatzeignung max.: 2 Stellplätze06.2004 TR10A014 RE ENGLISH 2 Installation Instructions
Notice-Facile