V200 XL - Rollstuhl Vermeiren - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG V200 XL Vermeiren
Hinweise für den Fachhändler:
These Gebrauchsanweisung ist Bestandteil des Produkts und ist bei jeder Produkte auszähendigen.
Version: A, Februar 2012
Alle Rechte, auch an der Übersetzung, vorbehalten.
Kein Teil der Gebrauchsanweisung darf in irgendeiner Form (Druck, Fotokopie, Mikrofilm oder einem anderen Verfahren) ohne schriftliche Genehmigung des Herausgebers reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme verarbeitet, verwielfaltigt oder verbreitet werden.
N.V. Vermeiren N.V. 2012

1 Produktbeschreibung 3
1.1 Verwendungszweck 3
1.2 Technische Daten 4
1.3 Zeichnungen 5
1.4 Zubehor 5
1.5 Positionstypenschild 6
1.6 Zeichenerklarung 6
2 Verwendung 6
2.1 Transportieren des Rollstuhls 6
2.2 Montage der Hinterrader 7
2.3 Auseinanderklappen des Rollstuhl 7
2.4 An- oder Abbauen der Schiebestange 7
2.5 An- oder Abbauen der Fußplatte 8
2.6 Betatigen der Bremsen 8
2.7 An- oder Abbauen der Armauflagen 9
2.8 Setzen in den Rollstuhl. 10
2.9 Prufen Sie, ob die Sitzposition korrekt ist. 10
2.10Fahrenmit dem Rollstuhl 10
2.11 Bewegen an Steigungen 11
2.12 Überwinden von Stufen und Bordsteinen 11
2.13Zusammenklappen des Rollstuhls 13
2.14 Abnehmen der Hinterrader 13
2.15 Transport in einem Auto 13
3Zusammenbau und Einstellung 14
3.1 Werkzeug 14
3.2 Lieferumfang 14
3.3 Einstellen der Sitzhöhe und des Sitzwinkels 15
3.4 Einstellen der Bremsen 17
3.5 Einstellen der Fußplatte 17
3.6 Einstellen der Armauflage 18
4 Wartung 19
4.1 Regelmäßige Wartung 19
4.2 Verpackung und Lagerung 19
4.3 Pflege 20
4.4 Inspektion 20
4.5 Desinfektion 21
5 Garantie 23
Entsorgung 23
7 Übereinstimmungserklarung 23
8 Wartungsplan 24
9 Desinfektionsbuch 24
Vorwort
Zuerst möchten wir uns für das Vertrauen bedanken, das Sie in uns gesetzt haben, indem Sie sich für einen unserer Rollstühle entschieden haben.
Die Vermeiren-Rollstühle sind das Ergebnis langjähriger Forschung und Erfahrung. In der Entwicklungsphase wurde besonderer Wert auf Bedienerfreundlichkeit und leichte Wartung des Rollstuhls gelegt.
Die zu erwartende Lebensdauer Ihres Rollstuhls von acht Jahren hangt stark von der Wartung und Pflege ab, die für den Rollstuhl aufgewendet wird.
These Bedienungsanleitung soll Ihnen halten, sich mit der Benutzung Ihres Rollstuhls vertraut zu machen.
Das Befolgen der Bedienungsanleitung und der Wartungshinweise bildet einen wesentlichen Teil der Garantiebedingungen.
These Bedienungsanleitung spiegelt die neuesten Produktentwicklungskungen wider. Das Unternehmen Vermeiren besteht sich jedoch das Recht vor, Änderungen vorzunehmen. Dabei besteht jedoch keine Verpflichtung, die früher ausgelieferten Modelle anzupassen oder zu ersetzen.
Sollten Sie weitere Fragen haben, so wenden Sie sichitte an ihren Fachhändler.
1 Produktbeschreibung
1.1 Verwendungszweck
Der Rollstuhl ist ausschließlich für den Transport von gehbehinderten oder gehufigen Menschen vorgesehen.
In dem Rollstuhl kann eine Person transportiert werden.
Der Rollstuhl kann sowohl im Innen- als auch im Außenbereich eingesetzt werden.
Der Rollstuhlfahrer kann den Rollstuhl entweder selbst anreiben oder von einer zweiten Person geschoben werden.
Die Vielfalt an Ausstattungs- und Zubehorvarianten sowie die modulare Bauweise erlauben den Transport eines Menschen bei Gehbehinderung/Gehunfahigkeit aufgrund von:
Lahmungen
GliedmaBenverlust (Beinamputation)
Gliedmaßendefekt oder -deformation
Gelenkkontrakturen oder -schaden
Herzkrankheiten oder schwachem Blutkreislauf
- Gleichgewichtsstörungen
- Kachexie (Muskelschwund)
und fur alte Menschen.
Beider individuellen Versorgung sind außerdem:
Körpergroße und -gewicht (max. 170 kg)
- körperlicher und geistiger Zustand
- Wohnverhältnisse
Umgebung
zu beachten.
Ihr Rollstuhlarf nur auf Flächen verwendet werden, auf denen alle vier Räder den Boden berühren und ausreichend Kontakt vorhanden ist, um die Räder gleichmäßig anzutreiben.
Sie sollen den Verwendung des Rollstuhls auf unebenen Flächen (Pflastersteinen usw.), Abhängen, Kurven sowie das Umfahren von Hindernissen (Bordsteinen usw.) über.
Der Rollstuhlarf nicht als Leiter oder als Transportmittel fur schwere oder freihe Objekte verwendet werden.
Wird der Rollstuhl auf Matten, Auslegeware oder Teppichboden verwendet, konnten diese Bodenbeläge beschädigt werden.
Verwenden Sie ausschließlich von Vermeiren genehmigtes Zubehör.
Für Schäden durch nicht oder mangelhaft durchgeführte Wartung oder durch Nichtbeachtung der folgenden Anweisungen übernimmt der Hersteller keine Haftung.
Das Befolgen der Bedienungsanleitung und der Wartungshinweise bildet einen wesentlichen Teil der Garantiebedingungen.
1.2 Technische Daten
Die im Folgenden aufgeführten technischen Daten gelten für einen Rollstuhl in der Standardkonfiguration. Wurden eine Fußplatte und/oder eine Armauflage oder andere Zubehör montiert,ändern sich die in der Tabelle aufgeführten Werte.
Tabelle 1: Technische Daten
| Hersteller | Vermeiren | ||
| Adresse | Vermeirenplein 1/15, B-2920 Kalmthout (Belgien) | ||
| Typ | Manueller Rollstuhl | ||
| Modell | V200 XL | ||
| Max. zulässiges Gewicht des Fahrs | 170 kg | ||
| Beschreibung | Abmessungen | ||
| Effektive Sitzbreite 530 mm 560 mm 600 mm | |||
| Gesamtbreite (abhängig von der Sitzbreite) 740 | mm 770 mm 810 mm | ||
| Beschreibung | Abmessungen Min. | Abmessungen Max. | |
| Gesamtlänge mit Beinstütze 1050 mm | |||
| Länge zusammengeklapt 1050 mm | |||
| Breite zusammengeklapt 385 mm | |||
| Höhe zusammengeklapt 820 mm 1000 mm | |||
| Gesamtgewicht 20,15 kg | |||
| Gewicht des schwersten Teils 12,25 kg | |||
| Gewichtte von Teilen, die demontierbar oder abnehmbar sind | Fußplatten: 1,75 kg; Armauflagenträger: 1,80 kg; Hinterräder: 4,05 kg | ||
| Statische Stabilität bergab 6,5° | |||
| Statisch Stabilität bergauf | 5,5° | ||
| Statische Stabilität seitwärts | 18° | ||
| Überfahren von Hindernissen | 60 mm | ||
| Winkel der Sitzebene | 0° | 10° | |
| Effektive Sitztiefe | 490 mm | ||
| Höhe der Sitzoberfläche an der Vorderkante | 440 mm | 530 mm | |
| Rückenlehenwinkel | 0° | 10° | |
| Rückenlehenhöhe | 400 mm | ||
| Abstand zwischen Fußplatte und Sitz | 430 mm | ||
| Winkel zwischen Sitz und Fußplatte | 5° | 25° | |
| Abstand zwischen Armauflage und Sitz | 220 mm | 240 mm | |
| Vordere Höhe der Armauflagenstruktur | 410 mm | ||
| Greifreifendurchmesser | 535 mm | ||
| Horizontale Lage der Achse (Deflektion) | -40 mm | 34 mm | |
| Kleinster Wenderadius | 1620 mm | ||
| Durchmesser der Krypton PU-Hinterräder | 22" | 24" | |
| Reifendruck, Hinterräder (Antriebsräder) | max. 3,5 bar | ||
| Durchmesser der Krypton PU-Lenkräder | 200 mm | ||
| Reifendruck, Lenkräder | max. 2,5 bar | ||
| Temperaturbereich für Lagerung und Nutzung | + 5 °C | + 41 °C | |
| Luftfeuchtigkeitsbereich für Lagerung und Nutzung | 30% | 70% | |
| Technische Änderungen vorbehalten. Messtoleranzen ± 15 mm / 1,5 kg / ° | |||
Anische Änderungen vorbehalten. Messtoleranzen ± 15mm / 1,5kg / ^
Der Rollstuhl entspricht den Anforderungen der folgenden Normen:
ISO 7176-8: Anforderungen und Prüfungen für staticische Festigkeit, Stoffestigkeit und Dauerfestigkeit.
ISO 7176-16: Beständigkeit gegen Entzündung von gepolstered Teilen
1.3 Zeichnungen



1 = Armauflagen
2 = Armauflagentrager
3 = Fußplatten
4 = Bremsen
5 = Lenkrader (Vorderrader)
6 = Antriebsrader (Hinterrader)
7 = Sitz
8 = Ruckenlehne
9 = Kipphilfe
10 = Schere
11 = Handgriffe
12 = Schiebestange
1.4 Zubehör
Für den V200 XL ist das folgende Zubehör erhältlich:
- Vorderer Beckengurt (B20) zur Befestigung an den Rohren der Rückenlehne (siehe entsprechendes Handbuch)
- Anti-Kippvorrichtung (B78) zur Befestigung am unteren Rahmen (siehe entsprechendes Handbuch)
1.5 Positionstypenschild

1.6 Zeichenerklarung

Max. Gewicht
Innen- und Außenbereich
Hangabwarts
Hangaufwärts

CE Konformität
Ohne Crash-Testung
2 Verwendung
In thisem Kapitel wird die taggliche Verwendung beschreiben. Diese Anweisungen richten sich an den Benutzer und an den Fachhändler.
Der Rollstuhl wird Ihnen vollständig aufgebaut von ihrem Fachhändler geliefert. Anweisungen für den Fachhändler, wie der Rollstuhl zusammengebaut und eingerichtet wird, befinden sich in § 3.
2.1 Transportieren des Rollstuhls
Am besten lasst sich der Rollstuhl transportieren, indem die Räder verwendet und der Rollstuhl geschoben wird.
Sollte dies nicht möglich sein (beispelsweise wenn die Hinterräder für den Transport in einem Auto abgenommen wurden), greifen Sie den Rahmen fest an der Vorderseite und an den Griffen. Greifen Sie den Rollstuhl nicht an den Fuß- oder Armstätzen oder den Rädern.
2.2 Montage der Hinterräder

- Nehmen Sie das Hinterrad in die Hand und drücken Sie auf den Arretierstift ①.
- Halten Sie den Arretierstift gedrückt und schieben Sie das Hinterrad bis zum Anschlag auf die Achse.
- Lassen Sie den Arretierstift los.
- Prufen Sie, ob die Rader sicher auf der Achse sitzen.
2.3 Auseinanderklappen des Rollstuhl
VORSICHT: Klemmgefahr - Halten Sie ihre Finger fern von sich bewegenden Teilen des Rollstuhls.
- Stellen Sie sich hinter den Rollstuhl.
- Ziehen Sie den Rollstuhl an den Handgriffen so welt wie möglich auseinander.
- Stellen Sie sich vor den Rollstuhl.
- Drücken Sie mit den Händen auf die Rohre an den Seiten der Sitzfläche, bis sie in ihren Positionen einrasten.
- Montieren Sie die Schiebestange am rechten Handgriff (stellen Sie sich damit hinter den Rollstuhl).
2.4 An- oder Abbauen der Schiebestange

Die Schiebestange wird wie folgt montiert:
- Setzen Sie die Schiebestange mit dem Sterngriff in den linken Handgriff.
- Drucken Sie die Schiebestange nach rechts.
- Setzen Sie die Klemme ① über den rechten Handgriff ②. Treten hierbei Probleme auf, ist die Schiebestange wahrscheinlich zu lang. Setzen Sie die Schiebestange am linken Handgriff mit dem Sterngriff in die Bohrung ②.
So bauen Sie die Schiebestange ab:
- Losen Sie den Sterngriff am rechten Handgriff.
- Entfernen Sie die Klemme ① vom rechten Handgriff ②.
2.5 An- oder Abbauen der Fußplatte

Die Fußplatte wird wie folgt montiert:
- Halten Sie die Fußplatte seitlich an der Außenseite des Rollstuhlrahmens und stecken Sie das Rohr ① in die Aufnahme am Rahmen.
- Schwenken Sie die Fußplatte nach innen, bis sie in der Endposition einrastet.
- Schwenken Sie die Fußplatte nach unten, bis die Clips ③ über dem Stift ④ einrasten.
So bauen Sie die Fußplatte ab:
- Losen Sie den Clip ③ vom Stift ④.
- Schwenken Sie die Fußplatte nach offen.
- Ziehen Sie am Griff ②
- Schwenken Sie die Fußplatte zur Außenseite des Rollstuhls, bis sie von der Führung gelost ist.
- Ziehen Sie die Fußplatte aus dem Rahmen ①.
2.6 Betätigendr Bremsen
WARNUNG: Die Bremsen dienen nicht dazu, die Bewegung des Rollstuhls abzubremsen - sie dienen ausschließlich dazu, unbeabsichtigte Bewegungen des Rollstuhls zu verhindern.
WARNUNG: Die ordnungsgemäß Funktion der Bremsen kann durch Verschleib oder Schmutz (auch Wasser, Öl, Schlamm usw.) beeinträchtigt werden. Überprüfen Sie dazu vor jeder Rollstuhlnutzung den Zustand der Reifen.
WARNUNG: Die Bremsen sind einstellbar und können verschreiben. Überprüfen Sie dazu vor jeder Rollstuhlnutzung den Zustand der Bremsen. So betätigten Sie die Bremsen:
- Drücken Sie die Bremshebel nach vorn, bis sie ein deutliches Klicken führn.
VORSICHT: Gefahr einer unbeabsichtigten Bewegung. Achten Sie darauf, dass der Rollstuhl auf einer flachen, horizontalen Fläche stehen, bevor Sie die Bremsen losen. Lösen Sie niemals beiden Bremsen gleichzeitig.
So Iosen Sie die Bremsen:
- Losen Sie eine Bremse, indem Sie den Griff nach hinterziehen.
- Fassen Sie den Greifreifen des Rads mit der gelösten Bremse mit ihrer Hand.
- Lösen Sie die zweite Bremse, indem Sie den Griff nach halten ziehen.
2.7 An- oder Abbauen der Armauflagen
Die Armauflagen des Rollstuhl können durch folgende Hinweise angebaut werden.
VORSICHT: Klemmgefahr - Halten Sie ihre Finger, Schnallen oder Kleidungsstücke fern von der Unterseite der Armauflage.

- Schieberen Sie das hintere Rohr der Armauflage in die Rohraufnahme ①.
- Achten Sie darauf, dass die Armauflage vollständig in den Verriegelungsmechanismus einrastet.
- Klappen Sie die Armauflage nach vorne.

- Schieben Sie das vordere Rohr der Armauflage in die Rohraufnahme ②.
So entriegeln Sie eine Armauflage und bauen sie ab:

- Drucken Sie den Hebel ② undziehen Sie die Vorderseite der Armauflage nach oben.
-
Klappen Sie die Armauflage nach hinten.
-
Zum Abbauen der Armauflage drücken Sie den Knopf der Armauflage aus der Aufnahme ④.
③ undziehendenhinterenTeil

2.8 Setzen in den Rollstuhl
VORSICHT: Falls Sie sich nicht allein sicher in den Rollstuhl setzen konnen, bitten Sie{jemanden um Hilfe.
VORSICHT: Kipprisiko des Rollstuhls - nicht auf die Fußplatten stellen.

- Stellen Sie den Rollstuhl so nahe wie möglich an den Stuhl, die Couch oder das Bett, von dem Sie zum Rollstuhl wechseln möchten.
- Achten Sie darauf, dass beiden Bremsen des Rollstuhls betätig ist sind.
- Klappen Sie die Fußplatten nach oben, damit Sie sich nicht verstehen darauf stellen.
- Wenn Sie sich von der Seite in den Rollstuhl setzen, klappen Sie die Armauflage an der entsprechenden Seite nach oben. (Siehe § 2.7)
- Setzen Sie sich in den Rollstuhl.
2.9 Prüfen Sie, ob die Sitzposition korrekt ist.
Einige Empfehlungen für die komfortable Verwendung des Rollstuhls:
- Setzen Sie sich möglichst welt nach hinten, so dass Ihr Rücken an der Rückenlehne anliegt.
- Achten Sie daraufauf, dass ihre Oberschenkel möglichst horizontal stehen.
Gegebenenfalls müssen Sie die Länge der Fußplatten einstellen. (Siehe § 3.5)
2.10 Fahren mit dem Rollstuhl
WARNING: Klemmgefahr - Halten Sie ihre Finger von den Radspeichen fern.
WARNING: Klemmgefahr - Seien Sie in engen Durchfahren (z. B. Turen) vorsichtig.
WARNUNG: Verletzungsgefahr - Achten Sie darauf, dass Sie das Gerät keinen extremen Temperaturen aussetzen (Sonnenschein, extreme Kälte, Sauna etc.), da sich die verwendeten Materialien den Umgebungstemperaturen angeleichen, was bei Berührung zu Verletzungen führen kann - Umgebungstemperaturen können Oberflächen verändern.
- Losen Sie die Bremsen.
- Legen Sie beiden Höhe an die oberste Position des Greifreifens.
- Lehnen Sie sich nach vorn und drücken Sie die Greifreifen nach vorn, bis bereits Arme gerade sind.
- Schwingen Sie ihre Arme lose zurück an die Oberkante der Greifreifen und wiederholen Sie die Bewegung.
2.11 Bewegen an Steigungen
WARNING: Kontrollieren Sie ihre Geschwindigkeit - Bewegen Sie sich an Steigungen so langsam wie möglich.
WARNUNG: Berücksichtigten Sie die Kräfte Ihres Helfers - Wenn Ihr Helfer nicht stark genug ist, den Rollstuhl zu kontrollieren, betätigten Sie die Bremsen.
WARNING: Kippgefahr - Lehnen Sie sich nach vorn, um ihren Schwerpunkt nach vorne zu verlagern. So sorgen Sie für bessere Stabilität.

- Falls Ihr Rollstuhl mit einem Sicherheitsgurt ausgestattet ist, sollen den Sie ihn stets anlagen.
- Versuchen Sie nicht, zu steile Steigungen hinauf zu fahren. Die maximalen Steigungswinkel (sowohl auf- als auch abwärts), sind in Tabelle 1 aufgeführrt.
- Bitten Sie einen Helfer, Sie beim Hinauffahren der Steigung zu Unterstützung.
- Lehnen Sie sich nach vorn, um ihren Schwerpunkt nach vorne zu verlagern.
2.12 Überwinden von Stufen und Bordsteinen
2.12.1 Hinunterfahren von Stufen und Bordsteinen
Stufen und Bordsteine können vorwärts überwunden werden. Achten Sie darauf, dass die Fußplatten den Boden nicht berühren.

Ein geübter Fahrer kann Stufen und Bordsteine problemlos allein hinunterfahren:
WARNING: Kippgefahr - Falls Sie noch unerfahren im Umgang mit dem Rollstuhl sind, halten Sie sich halten.
- Verlagern Sie das Gewicht auf die Hinterträder, um die Vorderträder zu entlasten.
- Fahren Sie den Bordstein hinunter.
Auch höhere Bordsteine können mit einem Helfer vorwärts überwunden werden:
- Bitten Sie den Helfer, den Rollstuhl etwas nach hinten zu kippen.
- Fahren Sie den Bordstein hinunter, während Sie die Hinterträder bewegen.
- Setzen Sie den Rollstuhl wieder auf alle vier Räder.

Ein erfahrrener Fahrer kann auch höhere Bordsteine alleine überwinden. Die erfolgt dann am besten ruckwärts.
- Drehen Sie den Rollstuhl so, dass die Hinterräder zum Bordstein stehen.
- Lehnen Sie sich nach vorn, um ihren Schwerpunkt nach vorne zu verlagern.
- Bewegen Sie den Rollstuhl so nach wie möglich an den Bordstein.
- Drücken Sie vorsichtig am Greifreifen, um den Rollstuhl langsam den Kantstein hinunterfahren zu halten.
2.12.2 Hinauffahren von Stufen und Bordsteinen
So überwinden Sie Stufen oder Bordsteine mit einem Helfer:

- Achten Sie darauf, dass die Fußplatten den Bordstein nicht berühren.
- Bitten Sie den Helfer, den Rollstuhls jersey so welt nach hinten zu kappen, das die Vorderrader uber dem Bordstein stehen.
- Lehnen Sie sich nach hinten, um ihren Schwerpunkt nach hinten über die Hinterträder zu verlagern.
- Setzen Sie die Vorderträder auf den Bordstein.
- Rollen Sie die Hinterräder des Rollstuhls über den Bordstein.
Höhere Bordsteine können Sie ruckwärts überwinden:
- Drehen Sie den Rollstuhl so, dass die Hinterträder zum Bordstein stehen.
- Lehnen Sie sich nach hinten, und bringen Sie den Schwerpunkt über die Hinterträder.
- Bitten Sie den Helfer, den Rollstuhl über den Bordstein zuziehen.
- Nehmen Sie wieder die normale Position auf dem Rollstuhl ein.
Ein erfahrrener Fahrer kann auch höhere Bordsteine alleine überwinden:
WARNUNG: Kippgefahr - Wenn Sie noch unerfahren in der Handhabung eines Rollstuhls sind, halten Sie sich von einer zweiten Person herself.

- Fahren Sie bis an den Bordstein heran.
- Achten Sie darauf, dass die Fußplatten den Bordstein nicht berühren.
- Lehnen Sie sich nach hinten, um den Schwerpunkt auf die Hinterträder zu verlagern.
- Rollen Sie die Vorderträder vorsichtig über den Bordstein.
- Lehnen Sie sich nach vorn, um mehr Stabilität zu erhalten.
- Rollen Sie die Hinterträder über den Bordstein.
2.12.3 Überwinden von Treppen
Auch eine Treppe kann mit einem Rollstuhl überwunden werden, wenn die folgenden Regeln beachtet werden:
WARNUNG: Kippgefahr - Treppen sollen immer mit zwei Helfern überwunden werden.
- Bauern Sie die Fußplatten ab.
- Ein Helfer kippt den Rollstuhl etwas nach hinten.
- Der zweite Helfer fasst den Rollstuhl am vorderen Rahmen.
- Bleiben Sie ruhig, vermeiden Sie plottliche Bewegungen, und halten Sie die Arme am Körper.
- Überwinden Sie die Stufen mit den Hinterträder des Rollstuhls.
- Bauen Sie die Fußplatten nach dem Überwinden der Treppe wieder am Rollstuhl an.
2.13 Zusammenklappen des Rollstuhls
VORSICHT: Quetschgefahr - Achten Sie beim Zusammenklappen des Rollstuhls auf ihre Finger.
- Klappen Sie die Fußplatten ein oder bauen Sie sie ab (siehe § 2.5).
- Schwenken Sie die Schiebestange vom rechten Handgriff weg (stellen Sie sich damit hinter den Rollstuhl).
- Fassen Sie den Sitz an der vorderen und hinteren Seite undziehen Sie die Sitzflächenach offen.
2.14 Abnehmen der Hinterträder

Für eine einfacheren Transport des Rollstuhls konnen die Hinterträder abgenommen werden:
- Stellen Sie sicher, dass die Bremsen gelöst sind.
- Drehen Sie die Seite des Rollstuhls zu sich, an der Sie das Rad abnehmer möchten.
- Drucken Sie den Arretierstift ① in der Mitte der Radnabe.
- Ziehen Sie das Rad vom Rahmen ab.
2.15 Transport in einem Auto
ACHTUNG: Der Rollstuhl ist nicht als Transportsitz in einem Kraftfahrzeug zu verwenden.
WARNUNG: Verletzungsgefahr - Achten Sie daraufuf, den Rollstuhl ordnungsgemäß zu befestigen. So vermeiden Sie Verletzungen der Fahrzeuginsassen bei einer Kollision oder einem plottlichen Bremsmanöver.
WARNING: Verletzungsgefahr - Verwenden Sie zum Sichern des Rollstuhls und des Fahrzeuginsassens NIEMALS den gleichen Sicherheitsgurt.
Nutzen Sie ihren Rollstuhl nicht als Sitz in einem PKW oder anderen Fahrzeugen. Daher ist der Rollstuhl mit folgenden Symbol gekennzeichnet.

Um den Rollstuhl in einem PKW zu transportieren beachten Sie die folgenden Schritte:
- Bauen Sie die Fußplatte und evtl. vorhandenes Zubehor ab.
- Bewahren Sie die Fußplatte und das Zubehör an einem sicheren Ort auf.
- Wenn möglich, klappen Sie den Rollstuhl zusammen und bauen Sie die Hinterträder ab.
- Transportieren Sie den Rollstuhl nach Möglichkeit im Kofferraum oder Gepäckraum.
- Wenn der Gepäckraum und der Fahrgastrum NICTHT voneinander getrennt sind, befestigen Sie den Rahmen des Rollstuhls sicher am Fahrzeug. Sie konnen hierzu verfügbare Sicherheitsgurte im Fahrzeug verwenden.
3 Zusammenbau und Einstellung
Die Anweisungen in thisem Kapitel richten sich an den Fachhändler.
Der Vermeiren V200 XL wurde so konzipiert, dass er optimal verstellen werden kann und nur ein Minimum an Ersatzteilen erfordert. Daher ist es nicht erforderlich, dass ein spezieller Vorrat an Ersatzteilen angelegt wird.
Um einen Fachhändler in ihrer Höhe zu finden, stehen Ihnen unsere Niederlassungen bisher zur Verfügung. Eine Auflistung aller Vermeiren Niederlassungen finden Sie auf der letzten Seite dieser Gebrauchsanweisung.
WARNING: Nutzen Sie das Produkt nur gemäß den technischen Vor- und Angaben dieser Gebrauchsanweisung.
WARNING: Änderungen an den zulässigen Einstellungen können die Stabilität des Rollstuhls verändern (Kippen nach hinten oder zur Seite).
3.1 Werkzeug
Für die Montage des Rollstuhl und für Einstellungen werden die folgenden Werkzeuge besteht:
- Schraubenschlusselsatz Gröbe 7 bis 22
Inbusschlüsselsatz Gröbe 3 bis 8
Schlitzschraubendreher Grosse 4 bis 5
Kreuzschlitzschraubendreher
3.2 Lieferumfang
Der Lieferumfang des Vermeiren V200 umfasst:
- 1 Rahmen mit Armauflagen, Hinterrädern und Vorderrädern (Standardlieferung Sitzhöhe: 500 mm, Sitzwinkel: 5^ )
1Fußplatte
Werkzeug - Handbuch
Zubehör
3.3 Einstellen der Sitzhöhe und des Sitzwinkels
Der Vermeiren V200 XL ist 4-fach in der Sitzhöhe und 5-fach bei den Sitzwinkel verstellbar (0^ - 2,5^ - 5^ - 7,5^ - 10^) . Bei jeder Sitzhöhe und für jeder Sitzwinkel wird eine andere Position der Vorder- und Hinterräder gewählt.
Die Summe der entsprechlichen Sitzhöhen bei einem Standardwinkel von 5^ ist in der folgenden Tabelle aufgeführrt.
Tabelle 2: Sitzhöhen bei einem Sitzwinkel von 5^
| Sitzhöhe | Hinterrräder Vorderräder | |||
| Bohrung | Position der Achsplatte ⑥ | Bohrung | Buchse ⑧Belativ zur Fußrolleynaufnahme ⑨ | |
| 440 mm | ④ | Oberhalb | ① | Oberhalb |
| 470 mm | ① | Unterhalb | ① | Unterhalb |
| 500 mm (Standard) | ③ | Unterhalb | ② | Unterhalb |
| 530 mm | ⑤ | Unterhalb | ③ | Unterhalb |

Soändern Sie die Sitzhöhe:
- Bauen Sie die Hinterträder ab (siehe § 2.14).
- Schrauben Sie die Achsbuchsen der Hinterträder von der Achsplatte (包) ab.
- Montieren Sie die Achsbuchsen in der richtigen Bohrung der Achsplatte, siehe Tabelle 2 und vorherige Abbildung.
- Überprüfen Sie, ob die Achsbuchsen festgezogen sind.
- Losen Sie die Steckachsen (A) der Vorderträder.
- Platzieren Sie die Vorderräder in der richtigen Bohrung der Vordergabel (Tabelle 2).
- Positionieren Sie die Buchsen gemäß Tabelle 2.
- Bauen Sie die Steckachsen A der Vorderträder wieder ein und ziehen Sie sie fest. Überprüfen Sie die Spannung der Steckachsen A. Die Achsen mussen sich problemlos drehen halten, esarf aber kein Spielvorhanden sein.
- Bauen Sie die Hinterträder an.
- Wenn alles ordnungsgemäß zusammengebaut wurde, müssen die Steckachsen der Vorderträder senkrecht zum Boden stehen. Überprüfen Sie, ob diese Ausrichtung gegeben ist.
- Stellen Sie die Bremsen gemäß § 3.4 ein.
Für andere Sitzwinkel- und Sitzhöhenkombinationen konnen Sie das offen beschriebene Verfahren verwenden, um die Vordergabel und die Achsplatte in der richtigen Kombination einzustellen.
Falls Sie die richtige Kombination nicht finden konnen, wenden Sie sich einfach an Vermeiren.
Prufen Sie, ob die Steckachsen senkrecht zum Boden stehen. Gegebenenfalls verwenden Sie das folgende Verfahren, um die Fußrollenaufnahme einzustellen:
- Losen Sie die drei Schrauben mit einem Innensechskantschluss der Höhe 5.
- Stellen Sie die Fußrolleaufnahme auf den gewünschten Winkel ein.
- Ziehen Sie die drei Schrauben wieder fest.

3.4 Einstellen der Bremsen
WARNING: Verletzungsgefahr - Bremsen)durfen nur vom Fachhändler eingestellt werden.
So stellen Sie die Bremsen ein:

- Bauen Sie die Räder gemäß den Anweisungen in § 2.2 an.
- Losen Sie die Bremsen, indem Sie den Hebel ① nach hintenziehen.

- Losen Sie die Schrauben ② , so dass der Bremsmechanismus über die Führung ③ geschoben werden kann.
- Ziehen Sie den Bremsmechnismus über die Führung ③ in die gewünschte Position.
- Ziehen Sie die Schrauben ② wieder fest.
- Prufen Sie die ordnungsgemäße Funktion der Bremsen.
- Wiederholen Sie ggf. die oben beschriebenen Schritte, bis die Bremsen ordnungsgemäß justiert sind.
3.5 Einstellen der Fußplatte
3.5.1 Lange der Fußplatte
VORSICHT: Risiko der Beschädigung - Achten Sie darauf, dass die Fußplatte den Boden nicht berührt. Achten Sie auf einen Abstand von mindestens 60 mm zwischen der Fußplatte und dem Boden.

So stellen Sie die Länge der Fußplatte ein:
- Drehen Sie die Schraube ① (auf der Rückseite der Fußplatte) Heraus.
- Stellen Sie die Länge der Fußplatte auf eine angenehme Länge ein.
- Ziehen Sie die Schraube ① wieder fest.

Die maximale Länge der Fußplatte ist mit einem Dreieck auf dem Rohr markiert.
3.5.2 Einstellen des Fußplattenwinkel

So stellen Sie den Fußplattenwinkel ein:
- Losen Sie die Schrauben ①.
- Verstellen Sie das Rohr ② in den gewünschten Winkel. Die Winkelanzeige (80^ - 85^ - 90^ - 95^ - 100^) kann an den Strichen ③ abgelesen werden.
- Ziehen Sie die Schrauben ① wieder fest.
3.6 Einstellen der Armauflage
Die Armauflagen Ihres Rollstuhls konnen in der Hohe und der Tiefe verstellt werden. Die Hohe der Armauflage kann dreifach verstellt werden.
Tabelle 3: Hohe der Armauflagen
| Höhe der Armauflage zum Sitz | Anzahl der Blöcke unter dem Rohr | Anzahl der Blöcke zwischen Rohr und Armauflagen |
| 220 mm (Standard) 2 1 | ||
| 230 mm 1 2 | ||
| 240 mm 0 3 |

Die Tiefe der Armauflage kann dreifach verstellt werden.
Tabelle 4: Tiefe der Armauflage
| Tiefe der Armauflage Verwendete Bohrungen | |
| Vordere Position | Hintern und Mitte |
| Mittlere Position (Standard) | Bohrung 2 und 4 |
| Hintere Position | Vorne und Mitte |
So stellen Sie die Höhe und Tiefe der Armauflage ein:
- Drehen Sie die beiden Schrauben unter der Armauflage hersus.
- Platzieren Sie die korrekte Anzahl an Blöcken unterhalb und oberhalb der Rohre (siehe Tabelle 3).
- Bauen Sie die Armauflage an den entsprechenden Bohrungen ein, um die Einstellung der Tiefe vorzunehmen.
4 Wartung
Die vorgesehene Lebenszeit theses Rollstuhls beträgt etwa acht Jahre. Die Lebenszeit des Rollstuhl hangt ab von der Art der Nutzung, der Einlagerung, regelmäßigen Kontrollen, Service und Pflege.
4.1 Regelmäßige Wartung
Die Wartungsarbeiten dienen dazu, den ordnungsgemäßen Zustand Ihres Vermeiren Rollstuhls über lange Zeit sicherzustellen:
Vor jeder Fahrt
- Überprüfen Sie die Bereitung und reinigen Sie sie gegebenenfalls. Falls erforderlich, wechseln Sie den Reifen.
- Überprüfen Sie die Verschraubungen fest angezogen sind.
- Überprüfen Sie die Bremsen und stellen Sie sie gegebenenfalls ein.
-
Überprüfen Sie den Rollstuhl (Sauberkeit, Risse, Beschädigungen an den tragenden Teilen usw.) und reinigen Sie sie gegebenenfalls. Bessern Sie, falls erforderlich, die Lackierung aus.
-
Alle 8 Wochen: Überprüfen und Schmieren der folgenden Teile:
Armauflagen
Fufplatte
Bremshebel
Radachsen
- Alle 6 Monate oder für jeder neuen Benutzer
Allgemeine Durchsicht
Desinfektion
- Lenkräder, gegebenenfalls Lager reinigen
Zu Ihrer Bequemlichkeit haben wir den Wartungsplan auf der Rückseite dieser Bedienungsanleitung abgedrucht.
Reparatur und Montage von Ersatzteilen für ihren Rollstuhl dürfen nur von einem Fachhändler durchgeführt werden.
Es durren nur autorisierte Vermeiren Ersatzteile verwendet werden.
4.2 Verpackung und Lagerung
Bei der Verpackung und Lagerung des Rollstuhl sind die folgenden Hinweise zu beachten:
Lagern Sie den Rollator nur bei Temperaturen von +5^ bis +41^)
- Einlagerung bei Luftfeuchtigkeit von 30% à 70% .
- Achten Sie daraufuf, den Rollstuhl ausreichend abzudecken oder zu verpacken, um ihn vor Rost und Fremdkörpern zu schützen (z. B. Salzwasser, Seeluft, Sand, Staub).
- Alle abgebauten Teile zusammen an einem Ort lagern (ggf. kennzeichnen), damit bei Wiederaufbau keine Verwechselung mit anderen Produkten auftreten kann.
- Alle Bauteile müssen belastungsfrei gelagert werden (legen Sie keine schweren Teile auf den Rollstuhl, klemmen Sie den Rollstuhl nicht zwischen anderenanden ein usw.).
4.3 Pflege
4.3.1 Sitz und Rückenkissen
Be der Reinigung des Sitzes und des Ruckenkissens ist Folgendes zu beachten:
- Reinigen Sie den Sitz und die Rückenlehne mit einem mit warmem Wasser angefeuchteten Tuch. Achten Sie darauf, dass sich der Sitz und das Rückenkissen nicht mit Wasser vollsagen.
- Bei hartnackiger Verschmutzung konnen die Bezüge mit einem handelsüblichen Feinwaschmittel gewaschen werden.
- Flecken können mit einem Schwamm oder mit einer weichen Bürste entfern't werden.
- Verwenden Sie keine aggressiven Reinigungsmittel, z. B. Lösungsmittel, oder harte Bürsten.
Die Bezüge dürfen nicht mit einem Dampf- oder Hochdruckreiniger behandelt werden.
4.3.2 Kunststoffeile
Reinigen Sie alle Kunststoffeile Ihres Rollstuhls mit einem handelsüblichen Kunststoffreiniger. Verwenden Sie nur eine weiche Bürste oder einen weichen Schwamm.
Kunststoffeile sind z. B. die Armauflagen, Fußplatte, Griffe, Bereifung usw.
4.3.3 Lackierung
Durch die hochwertige Lackierung wird ein optimaler Korrosionsschutz gewährleistet. Falls die Lackierung durch Kratzer oder ähnliches beschädigt wird, sollen den einen Fachhändler aufsuchen, um die betroffene Oberfläche instand setzen zu halten.
Verwenden Sie zur Reinigung der Lackierung nur warmes Wasser und handelsübliche Haushaltsreiniger mit einer weichen Bürste und ein Tuch. Achten Sie darauf, dass kein Wasser in die Rohre eintritt.
Bei leichtem Schmutz reiben Sie die verzinkten Teile einfach mit einem trockenen Tuch sauber. Hartnäckiger Schmutz wird am besten mit einem handelsüblichen Zinkpolitur entfernt.
4.4 Inspektion
Grundsätzlich empfehlen wir jährliche Inspektionen, mindestens jedoch vor jedem Wiedereinsatz. Die folgenden Prüfungen müssen von autorisierten Personen durchgeführt und dokumentiert werden.
- Prüfung der Rahmenteile und der Rohrschere auf Verformung, Risse und Funktionsebinträchtigungen.
- Sichtprüfung der Lackierung auf Schäden (Korrosionsgefahr)
- Funktionsprüfung der Räder (Freilauf, Geradeauslauf, Achsspiel, Bereitung, Profil, Felgenzustand, bei Luftbereitung Reifendruck, Pendelachsen usw.)
Prüfung aller Schraubverbindungen auf Festigkeit und korrekten Sitz. - Zustand und Menge des Schmiermittels bei metallisch geführten beweglichen Teilen
- Zustand und Sicherheit der Führungen und Achsen der Lenkräder.
- Sichtprüfung aller Kunststoffe auf Risse und sprende Stellen
- Funktionsprüfung der Armauflagen und Beinstützen (Verriegelung, Belastung, Verformung, Verschleib durch Belastung.
- Überprüfung der Funktion der abnehmbaren Teile (Beispiel: Antikippvorrichtung, Sicherheitsgurt, Rücken- oder Sitzkissen usw.)
Vollständigkeit des Auslieferungszustands, Gebrauchsanweisung vorhanden?
Lassen Sie sich den Wartungs Dienst nur dann im Wartungsplan unterzeichnen, wenn mindestens die oben genannten Punkte überprüft wurden.
4.5 Desinfektion
WARNING: Schädliche Produkte - Desinfektionsmittel dürfen nur von autorisiertem Personal eingesetzt werden.
WARNUNG: Gefährliche Produkte, die zu Hautveränderungen führen können. Tragen Sie geeignete Schutzkleidung, da die Desinfektionslösung bei Hautkontakt Reizungen auslösen kann. Achten Sie damit auch auf die Produktinformationen der jeweiligen Lösung.
Alle Teile des Rollstuhls konnen mit einem Desinfektionsmittel abgerieben werden.
Alle Desinfektionsmaßnahmen an Rehabilitationsgeräten, deren Komponenten oder Zubehörteilen müssen in einem Desinfektionsbuch festgehalten werden. Dabei sind mindestens die folgenden Informationen aufzuführen und eine Produkt Dokumentation beizufugen:
Tabelle 5: Beispiel eines Desinfektionsbuchs
| Datum der Desinfektion | Grund Spezifikation Verwendete Substanz und Koncentration | Unterschrift |
Abkürzungen für die Eintragungen in Spalte 2 (Grund):
V = Vermutete Infection IF = Infektnionsfall W = Wiederholung I = Inspektion
Eine leere Seite eines Desinfektionsbuchs finden Sie in 9
Für die Verwendung am Rollstuhl werden die in der folgenden liste aufgeführten Desinfektionsmittel (basierend auf einer Kunden des Robert Koch Instituts, RKI) empfohlen. Der aktuelle Stand der in die RKI-Liste aufgenommen Desinfektionsmittel kann beim Robert-Koch-Institut (RKI) nachgefragt werden ( Homepage: www.rki.de).
| Wirkstoff Produkt name Wäsch- desInfektion | Oberflächen- desInfektion (Wasch-/Wisch- desinfektion) | Desinfektion von Ausscheidungen 1 Teil Auswurf oder Stuhl + 2 Telle verdünne Lösung oder 1 Teil Harn + 1 Teil verdünne Lösung | Wirks- amkeits- bereich | Hersteller bzw. Lieferant | |||||||||
| Auswurf | Stuhl | Harn | |||||||||||
| % | Std. | % | Std. | % | Std. | % | Std. | ||||||
| Phenol oder Phenolderivat | Amocid | 1 | 12 | 5 | 6 | 5 | 4 | 5 | 6 | 5 | 2 | A | Lysoform |
| Gevisol | 0,5 | 12 | 5 | 4 | 5 | 4 | 5 | 6 | 5 | 2 | A | Schülke & Mayr | |
| Helipur | 6 | 4 | 6 | 4 | 6 | 6 | 6 | 2 | A | B. Braun | |||
| m-cresoleSeifenlösung(DAB 6) | 1 | 12 | 5 | 4 | A | ||||||||
| Phenol | 1 | 12 | 3 | 2 | A | ||||||||
| Chlor, organische oder anorganische Substanzen mit Aktivchlor | Chloramin-T DAB 9 | 1,5 | 12 | 2,5 | 2 | 5 | 4 | A'B | |||||
| Clorina | 1,5 | 12 | 2,5 | 2 | 5 | 4 | A'B | Lysoform | |||||
| Trichlorol | 2 | 12 | 3 | 2 | 6 | 4 | A'B | Lysoform | |||||
| Perver-bindingungen | Apesin AP1002 | 4 | 4 | AB Tana PROFESSIONAL | |||||||||
| Dismozon pur2 | 4 | 1 | AB Bode Chemie | ||||||||||
| Perform2 | 3 | 4 | AB Schülke & Mayr | ||||||||||
| Wofesteril2 | 2 | 4 | AB Késia Pharma | ||||||||||
Tabelle 6: Desinfektionsmittel
| Wirkstoff Produkt | kname Wäsche | desinfektion | Oberflächen- desinfektion (Wasch-/Wisch- desinfektion) | Desinfektion von Ausscheidungen 1 Teil Auswurf oder Stuhl + 2 Teile verdünne Lösung oder 1 Teil Harn + 1 Teil verdünne Lösung | Wirks- amkeits- bereich | Hersteller bzw. Lieferant | ||||||
| Auswurf tuhl Harn | ||||||||||||
| Verdünnte Lösung | Dauer bis Wirksamkeit | Verdünnte Lösung | Dauer bis Wirksamkeit | Verdünnte Lösung | Dauer bis Wirksamkeit | Verdünnte Lösung | Dauer bis Wirksamkeit | Verdünnte Lösung | ||||
| %td. % | Std. % | Std. % | Std. % | Std. % | Std. | Std. | Std. | Std. | A Tana | PROFESSIONAL | ||
| Formaldehyd und/oder sonstige Aldehyde bzw. Derivate | Aldasan 2000 4 | 4 AB | Lysoform | |||||||||
| Antifect FD 10 3 | 4 AB | Schülke & Mayr | ||||||||||
| Antiseptica Flächen- Desinfektion 7 | 3 6 | AB Antiseptica | ||||||||||
| Apesin AP30 | 5 4 | |||||||||||
| Bacillocid special | 6 4 | AB Bode Chemie | ||||||||||
| Buraton 10F | 3 4 | AB Schülke & Mayr | ||||||||||
| Desomed A2000 | 3 6 | AB Desomed | ||||||||||
| Desinfektionsreiniger Hospital | 8 6 | AB Dreiurm | ||||||||||
| Desomed Perfekt | 7 4 | AB* Desomed | ||||||||||
| Formaldehyd (DAB 10), (Formalin) | 1,5 | 12 | 3 4 | AB | ||||||||
| Incidin Perfekt | 1 | 12 | 3 4 AB | Ecolab | ||||||||
| Incidin Plus | 8 6 | A Ecolab | ||||||||||
| Kohrsolin | 2 | 12 | 3 4 AB | Bode Chemie | ||||||||
| Lysoform | 4 | 12 | 5 6 AB | Lysoform | ||||||||
| Lysoformin | 3 | 12 | 5 6 AB | Lysoform | ||||||||
| Lysoformin 2000 | 4 6 | AB Lysoform | ||||||||||
| Melsept | 2 | 12 | 4 6 AB | B. Braun | ||||||||
| Melsitt | 4 | 12 | 10 | 4 AB B. Braun | ||||||||
| Minutil | 2 | 12 | 6 4 AB | Ecolab | ||||||||
| Multidor | 3 6 | AB Ecolab | ||||||||||
| Nuscosept | 5 4 | AB Dr. Nusken | Chemie | |||||||||
| Optisept | 7 4 | AB* Dr. Schumacher | ||||||||||
| Pursept-FD | 7 4 | AB* Merz | ||||||||||
| Ultrasol F | 3 | 12 | 5 4 AB | Fresenius Kabi | ||||||||
| Amphotereische Tenside (Amfotensiden) | Tensodur 103 | 2 | 12 | A MFH Marienfelde | ||||||||
| Lye | Kalkmilch3 | 20 6 | A B | |||||||||
| 1 Unwirksam gegen Mykobakterien bei einer routinemäßigen Desinfektion, insbesondere in Gegenwart von Blut.2 Ungeeignet zur Desinfektion von deutlich mit Blut kontaminierten Flächen oder von porosen Oberflächen (z. B. rohem Holz).3 Unbrauchbar bei Tuberkulose; Bereitung der Kalkmilch: 1 Teil gelöschter Kalk (Calciumhydroxid) + 3 Teile Wasser.Geprüft auf Wirksamkeit gegen Viren gemäß den Prüfmethoden des RKI (Gesundheitsbericht 38 (1995) 242).A: Geeignet zur Abtölzung von vegetativen bakteriellen Keimenainschließlich Mykobakterien sowie von Pilzen einschließlich pilzlicher Sporen.B: Geeignet zur Inaktivierung von Viren. | ||||||||||||
Für Rückfragen zur Desinfektion wenden Sie sichitte an ihren Fachhändler, der Ihnenerne weiterhelfen wird.
5 Garantie
Auszug aus den allgemeinen Geschäftsbedingungen:
(…)
- Die Verjährungsfrist für Gewährleistungsansprüche beträgt 24 Monate. Aufgrund unserer hohen Qualitätstandards können wir den Zeitraum für Gewährleistungsansprüche für die folgenden Bauteile über diese gesetzlich vorgeschriebene Frist hinaus verlangern (...
-Rahmen und Schere von Rollstuhlen
4 Jahre
Wir übernehmen keine Gewähr bei Schäden, die durch konstruktive Veränderungen an unseren Produkten, mangelnde Wartung, fehlerhafte oder unsachgemäße Behandlung oder Lagerung oder Verwendung von anderen als Original-Ersatzteilen entstanden sind. Die Gewährleistung auf Verschleiße bzw. auf Teile, die einer natürlichen Abnutzung unterliegen, wird ebenfalls ausgeschlossen.
(....)
6 Entsorgung
Wenden Sie sich zur Entsorgung des Rollstuhls an den Ihr lokales Recyclingcenter oder geben Sie das Produkt an den Fachhändler zurück. Diese wird den Rollstuhl nach einer fachgerechten Reinigung bzw. Desinfektion an den Hersteller zusückensenden, der den Rollstuhl entsorgt bzw. recycliert.
Die Verpackungsmaterialien können Sie entweder in das Recycling geben oder bei ihrem Fachhändler halten.
7 Übereinstimmungserklärung
Der Hersteller odor sein bovollmachtigter Vrtertrof:
N.V. VERMEIREN N.V
Adresse:
Vermeilenplein 1/15
2920 Kalmthout
Belgien
erklärnt unter der eigenen Verantwortung, dass CE-markierte Produkte:
Produktgruppe: Manuelle Rollstühle
Marke: Vermieren
Typ: V200 XL
als Klasse Ieingestuft werden, gemäß Anhang IX 93/42/EWG, Regel 1,
und hergestellt sind in volliger Konformitat mit nachstehenden europaischen
Richtlinien - inklusive der letzten Änderungen - und mit den nationalen
Gesetzen, welche diese Richtlinien ausgestalten:
Richtlinie über Medizinprodukte 93/42/EWG: 2007
und den einschlagigen europäisch harmonisierten Standards entsprechen:
EN 12182:1999, EN 12183:2009
8 Wartungsplan
| Datum Wartung | Anmerkungen | Namenszeichen | |
| 1/1/2012 | Schmierung und allgemeine Wartung | keine | |
9 Desinfektionsbuch
| Datum derDesinfektion | Grund Spezifikation Verwendete | Substanz undKonzentration | ||
| Abkürzungen für die Eintragungen in Spalte 2 (Grund):V = Vermutete Infektion IF = Infektingsfall W = Wiederholung I = Inspektion | ||||

#
Premessa 2
Das Rollstuhl wurde überprüft:
the replacement of defective or spare parts. engenden den Endkontrolle unterzogen, am auch kein zu eventuell vordannde Mangel aufzusprüen
so wenden Sie sichitte unverzuglich an Ihren Fachhandle
derhip, er wird sich in enger Zusammenarbeit mit uns darum be
- zurückschicken innerhalb von 8 Tagen nach kauf oder registrierten Sie.
Ihr Produkt auf unserer website, http://www.vermeiren.be/registration
im Folle einer Reparatur, Karte "B" beifugen
Tel: +32(0)3620 20 20
Fax: +32(0)3666 4894
website: www.vermeiren.be
e-mail: info@vermeiren.be
France
Vermeiren France S.A. L. Vermeiren Ges. mbH
Z. I., 5, Rue d'Ennevelin
F-59710 Avelin
Tel: +33(0)3 28 55 07 98
Fax: +33(0)3 20 90 28 89
website: www.vermeiren.fr
e-mail: info@vermeiren.fr
Germany
Vermeiren Deutschland GmbH
Wahlerstraße 12 a
D-40472 Dusseldorf
Tel: +49(0)211 94 27 90
Fax: +49(0)211 65 36 00
website: www.vermeiren.de
e-mail: info@vermeiren.de
Austria
Winetzhammerstraße 10
A-4030 Linz
Hühnerhubelstraße 59
CH-3123 Belp
Tel: +41(0)31 818 40 95
Fax: +41(0)31 818 40 98
website: www.vermeiren.ch
e-mail: info@vermeiren.ch