WINGSTABI RX16DR pro MLINK - Ferngesteuertes Spielzeug MULTIPLEX - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG WINGSTABI RX16DR pro MLINK MULTIPLEX
Betriebsanleitung Seite 2-20 Instruction Manual Page 21-39 Mode d’emploi Page 40-59D
Diese Bedienungsanleitung ist Bestandteil des Produktes. Sie beinhaltet wichtige Informationen und Sicherheitshinweise. Sie ist deshalb jederzeit griffbereit auf- zubewahren und beim Verkauf des Produktes an Dritte weiterzugeben. Vor In- betriebnahme Anleitung lesen. Nur für den vorgesehenen Einsatzbereich ver- wenden. Stromversorgung ausreichend dimensionieren. Einbauhinweise be- achten. Regelmäßig Reichweitentests durchführen. Beachten Sie bitte auch die erweiterte Anleitung, die Sie mit der WINGSTABI Software auf Ihrem Computer installiert bekommen. Die Bewertung des Gerätes erfolgte nach europäisch harmonisierten Richtlinien. Sie besitzen daher ein Produkt, das hinsichtlich der Konstruktion die Schutzziele der Europäischen Gemeinschaft zum sicheren Betrieb der Geräte erfüllt. Die ausführliche CE-Konformitatserklärung nden Sie als PDF-Datei im Internet bei www.multiplex-rc.de im Bereich DOWNLOADS unter PRODUKT-INFOS. Inhalt
1. Sicherheitshinweise
1.1. CE-Konformitätserklärung
2. Produkt- und Funktionsbeschreibung ................................................... 4
12. Wichtiger Hinweis zum ersten Flug ..................................................... 15
1.2. Gewährleistung/Haftungsausschluss Elektrogeräte, die mit der durchgestrichenen Mülltonne gekennzeichnet sind, zur Entsorgung nicht in den Hausmüll geben, sondern einem geeigneten Ent- sorgungssystem zuführen. In Ländern der EU (Europaische Union) dürfen Elektro- geräte nicht durch den Haus- bzw. Restmüll entsorgt werden (WEEE - Waste of Electrical and Electronic Equipment, Richtlinie 2002/96/EG). Sie können Ihr Altgerät bei öffentlichen Sammelstellen Ihrer Gemeinde bzw. Ihres Wohnortes (z. B. Recyclinghöfen) kostenlos abgeben. Das Gerät wird dort für Sie fachgerecht und kostenlos entsorgt. Mit der Rückgabe Ihres Altgerätes leisten Sie einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Umwelt! Die Firma MULTIPLEX Modellsport GmbH & Co.KG übernimmt keinerlei Haftung für Verluste, Schäden oder Kosten, die sich aus fehlerhafter Verwendung und Betrieb ergeben oder in irgendeiner Weise damit zusammenhängen. Soweit gesetzlich zulässig, ist die Verpichtung der Firma MULTIPLEX Modellsport GmbH & Co.KG zur Leistung von Schadenersatz, gleich aus welchem Rechtsgrund, begrenzt auf den Rechnungswert der an dem schadenstiftenden Ereignis un- mittelbar beteiligten Warenmenge der Firma MULTIPLEX Modellsport GmbH & Co.KG. Dies gilt nicht, soweit die MULTIPLEX Modellsport GmbH & Co.KG nach zwingenden gesetzlichen Vorschriften wegen Vorsatzes oder grober Fahrlässig- keit unbeschränkt haftet. Für unsere Produkte leisten wir, entsprechend den derzeit geltenden gesetzlichen Bestimmungen, Gewähr. Wenden Sie sich mit Gewährleistungsfällen an den Fachhändler, bei dem Sie das Produkt erworben haben. Von der Gewährleistung ausgeschlossen sind Fehlfunktionen, die verursacht wurden durch:
- Unsachgemäßen Betrieb
- Falsche, nicht oder verspätet, oder nicht von einer autorisierten Stelle durchgeführte Wartung
- Verwendung von nicht originalem MULTIPLEX/HiTEC-Zubehör
- Veränderungen/Reparaturen, die nicht von MULTIPLEX oder einer MULTIPLEX-Servicestelle ausgeführt wurden
- Versehentliche oder absichtliche Beschädigungen
- Defekte, die sich aus der normalen Abnutzung ergeben
- Betrieb außerhalb der technischen Spezikationen oder im Zusammenhang mit Komponenten anderer Hersteller MULTIPLEX Modellsport GmbH & Co.KG Westliche Gewerbestraße 1 D-75015 Bretten-Gölshausen Multiplex/HiTEC Service: +49 (0) 7252 - 5 80 93 33 1.3. EntsorgungD
Frei programmierbares 3-Achs-Kreiselsystem für alle RC-Flächenmodelle. Zu jeder Zeit das perfekte Gefühl über sein Modell zu haben, ist der Traum jedes Pi- loten. Das WINGSTABI macht das möglich und lässt weder bei Einsteigern noch bei Pros Wünsche in Sachen Handhabung, Einstellung und Funktion offen.
- Das WINGSTABI macht aus jeder einfachen Fernsteuerung ein frei programmierbares RC-System
- Empndlichkeit der 3 Achsen getrennt oder gemeinsam über den Sender einstellbar
- Veränderungsfaktor pro Achse kann variiert werden
- Mit 7 und 9 Kanälen, bei 12 oder 16 Kanal Pro-Version mit integrierter Akkuweiche
- Für jedes Servo ist die Funktion frei zuordenbar und passt damit zu jeder Modellanwendung
- Delta-Mischer, V-Leitwerksmischer und Klappenunterstützung
- Klappen können Querruder verstärken
- Echtzeit-Sensordiagramm in der PC-Software 4 Flugphasen:
2. Stabilisierung für Fliegen bei Wind
3. Kunstug und 3D-Flug
4. Torquen (Rock´n Roll am Platz)
Darüber hinaus ist das WINGSTABI kompatibel mit allen gängigen RC-Systemen: Graupner, Futaba, M-LINK, Jeti, HiTEC, Weatronic und weitere. Es unterstützt folgende Signalarten: PPM, Futaba S.BUS*, MULTIPLEX SRXL, Graupner SUMD und SUMO, Jeti UDI, JR XBUX Mode B und das S.BUS Signal vieler weiterer Hersteller, wie z.B. HiTEC und FrSky. Dank der hochpräzisen 3-Achs MEMS-Sensoren der neusten Generation bleibt selbst bei extremer Regelung das Fluggefühl realistisch und erweckt nicht den Eindruck, einen Roboter zu iegen. Die Einbaulage des Design-Gehäuses aus eloxiertem Flugzeugaluminium im Modell ist beliebig. Unkompliziert und schnell kann das WINGSTABI per Windows-PC oder über eine APP am Smartphone oder Tablet programmiert werden. Funktionsbeschreibung Heading Hold (HH) ist ein Gyro-stabilisierter Zustand einer oder mehrerer Achsen, in denen per Auswertung der Gyrosensoren versucht wird, die aktuelle Fluglage beizubehalten. Das Modell bleibt damit in der zuletzt gesteuerten Fluglage und muss aktiv in die nächste Fluglage gesteuert werden.
2. Produkt- und FunktionsbeschreibungD
- 4x Dämpfungstülle mit Schraube und Rohrniete zur Befestigung im Modell
- 4x Dämpfungstülle mit Schraube und Rohrniete zur Befestigung im Modell
- WINGSTABI-RX-7-DR M-LINK mit integriertem Empfänger
- WINGSTABI-RX-12-DR pro M-LINK mit integriertem Empfänger
- 4x Dämpfungstülle mit Schraube und Rohrniete zur Befestigung im Modell
- WINGSTABI-RX-9-DR M-LINK mit integriertem Empfänger
- WINGSTABI-RX-16-DR pro M-LINK mit integriertem Empfänger
- 4x Dämpfungstülle mit Schraube und Rohrniete zur Befestigung im Modell
- grün/rot blinkend: Firmwareupdate
- grün blinkend: Systemstart
- rot blinkend: Fehler: - Keine Konguration vorhanden - Kein RC-Signal - Steuerknüppel beim Einschalten des WINGSTABI bewegt - Modell beim Einschalten bewegt - Kritischer Fehler, Hardware defekt
- grün dauer: alles OK, Querruder zuckt kurz zur Quittierung der Bereitschaft WINGSTABI 7/9 Steuerkanäle 7 bzw. 9 Gewicht ohne integrierten Empfänger 27 g Gewicht mit integriertem Empfänger 35 g Abmessungen (L x B x H) ca. 54 x 34 x 15 mm Betriebsspannung 3,5 bis 9,0 V Stromversorgung 4 bis 6 Zellen NiXX, 2S LiPo/LiIo Gewicht ohne integrierten Empfänger –20°C bis
Empfangssystem M-Link 2,4 GHz Servo-Kanalzahl 7/9 Antennenlänge 2 x 16 cmD
- grün/rot blinkend: Firmwareupdate
- grün blinkend: Systemstart
- rot blinkend: Fehler: - Keine Konguration vorhanden - Kein RC-Signal - Steuerknüppel beim Einschalten des WINGSTABI bewegt - Modell beim Einschalten bewegt - Kritischer Fehler, Hardware defekt
- grün dauer: alles OK, Querruder zuckt kurz zur Quittierung der Bereitschaft WINGSTABI 12/16 Steuerkanäle 12 bzw. 16 Gewicht ohne integrierten Empfänger 92 g Gewicht mit integriertem Empfänger 100 g Abmessungen (L x B x H) ca. 74 x 58 x 16 mm Betriebsspannung 6,0 bis 9,0 V, Stromversorgung nur über die beiden Batterieanschlüsse zulässig. Stromversorgung 5 Zellen NiXX, 2S LiPo/LiIo/LiFe Zulässiger Betriebstemperaturbereich –20°C bis
Empfangssystem M-Link 2,4 GHz Servo-Kanalzahl 12/16 Antennenlänge 2 x 37 cmD
5. Anschlussbelegung
Seitenruder (optional)
5. Anschlussbelegung
Folgende Schritte sind zum Kongurieren des WINGSTABI nötig:
1. MULTIPLEX Launcher aus dem Downloadbereich der MULTIPLEX Homepage
laden und auf dem PC installieren.
2. Der Treiber des USB PC-Kabel RX+S+Telemetrie (UNI) mit der
Artikelnummer # 8 5149 wird automatisch mit installiert.
3. Software nach der Installation starten.
4. Gegebenenfalls den COM-Port des USB-Kabels manuell auswählen.
In der Regel wird dieser aber automatisch erkannt.
5. Das WINGSTABI an das USB-Kabel mit dem B/D-Anschluss verbinden.
6. WINGSTABI mit Spannungsquelle (4,8 bzw. 6 bis 9 Volt) versorgen.
7. Den Assistenten für die erste Konguration des WINGSTABI nutzen und
Schritt für Schritt durchgehen. Wird anstelle des USB-PC-Interfaces das optionale Bluetooth-Modul verwendet, so ist die COM-Schnittstelle nach Ziffer 4 manuell auszuwählen. Beachten Sie die Blinkcodes des BT-Moduls: 1 Hz: Das Modul ist bereit und wartet auf eine Verbindung 10 Hz: Das Modul ist im Kommandomodus Dauer: Das Modul ist über BT verbunden Externe Empfänger anschließen: Beim WINGSTABI ohne integriertem M-Link Empfänger schließen Sie Ihren eigenen Empfänger per beiliegenden Patchkabel an den IN Steckplatz am WINGSTABI an. Ihr Empfänger muss auf die Summensignalausgabe eingestellt werden. Be- achten Sie hierzu die Anleitung des jeweiligen Herstellers. Besitzen Sie ein WINGSTABI RX-7-DR, WINGSTABI RX-9-DR, WINGSTABI RX- 12-DR pro oder WINGSTABI RX-16-DR pro (mit integriertem Empfänger), ist der IN Steckplatz ohne Funktion. Es kann kein zweiter Empfänger für den Multiplex Zwei-Empfänger-Betrieb angeschlossen werden.D
Startbildschirm (Geräteinformation)
Empfänger- und Kanalübersicht
Flugzustand 1 (Werte sind per Drag&Drop auf andere Flugzustände übertragbar)
Flugzustand 2 (Werte sind per Drag&Drop auf andere Flugzustände übertragbar)
Flugzustand 3 (Werte sind per Drag&Drop auf andere Flugzustände übertragbar)
Flugzustand 4 (Werte sind per Drag&Drop auf andere Flugzustände übertragbar)
Übertragung der Einstellung zum WINGSTABI (Symbol blinkt rot, wenn Übertragung wegen Änderungen der Einstellungen erfolgen muss)
Auswahl zwischen Basis- und erweiterten Einstellungen
Menü (WINGSTABI neu starten, WINGSTABI auf Werkseinstellung zurücksetzen, WINGSTABI-Einstellungen importieren, WINGSTABI-Einstellungen exportieren, Launcher-Einstellungen, Launcher-Info, Launcher beenden)
Auswahl der automatischen Erkennung oder eines voreingestellten COM-Ports (rot = nicht verbunden, orange = suchend, grün = verbunden)
Kreiselempndlichkeit
Dual Rate und Expo dürfen am Sender wie gewohnt verwendet wer- den. Servomitte, bzw. Ruderneutralstellung muss zuerst mechanisch am Modell erfolgen.
Der Servoausgang für das Gas sollte nicht umbelegt werden. Hier besteht die Gefahr eines ungewollten Motoranlaufes bei der Program- mierung.
Bei allen Servoeinstellungen ist zu beachten, dass diese im WINGSTABI und nicht am Sender erfolgen. Dabei muss die Trimmung am Sender auf Neutral bzw. Null stehen. Senderseitige Mischer sind stets zu deaktivieren. Erweiterte Servozuordnung Bei Modellen, die mehr Servos verwenden, als auf Seite 8 dieser Anleitung in den Standard-Anschlussschemen gezeigt, ordnen Sie diese in dem Servofens- ter zu. Jeder Servoausgang ist in der Funktion frei zuweisbar. Es wird jedoch empfohlen, die bereits zugeordneten Servos zu belassen.D
Das WINGSTABI verfügt über 4 individuell nutzbare Flugphasen. Flugphase aus (Flugphase 1) Das WINGSTABI ist aus und leitet die Steuerbefehle direkt vom Sender an die Servos weiter. Dämpfungsmodus (Flugphase 2) Für das allgemeine Fliegen. Äußere Einwirkungen wie z. B. Seitenwind bei Start und Landung werden minimiert. Wir sprechen hier von einer Art „Windausschalter“. Volles Heading Hold (Flugphase 3) Für weiträumigen Kunstug. Dieser Modus ist bei Start und Landung nur bedingt einsetzbar, bzw. erfordert gewisse Erfahrung beim Fliegen mit dem WINGSTABI. Strömungsabrisse werden hier vom Piloten oft zu spät wahrgenommen. Vorteil: Auch bei starkem Wind bleibt das Modell absolut spurtreu. Die Besonderheit des WINGSTABI dabei ist, dass das Seitenruder speziell opti- miert geregelt wird, was für ein natürliches Flugbild des Modells sorgt. Torquen! (Flugphase 4) Extremer Heading Hold Modus. Für normales Fliegen ist dieser Modus nahezu ungeeignet. Das Modell würde sich aufschwingen. Wie aktiviert man die 4. Flugphase, die in der Standardkonguration nicht aktiviert wird? Wechseln Sie in der Software auf das Empfängereinstellfenster „4. Flugphase zuweisen“. Ein zusätzlicher Kanal mit 2-Stufen-Schalter muss zugeordnet werden. Dieser Schalter ist übergeordnet und führt dazu, dass bei dessen Be- tätigung in Flugphase 1 Ihr WINGSTABI ausgeschaltet wird. Der zuvor zugewiesene 3-Stufen-Schalter für die Flugphasen schaltet nun zwi- schen den Phasen 2, 3 und 4.
11. Empndlichkeitseinstellung
12. Wichtiger Hinweis zum ersten Flug
Grundeinstellungen der WINGSTABI-Regelung Die von MULTIPLEX gewählten Voreinstellungen für das Regelungsverhalten des Kreisels sind generell auf der eher sicheren Seite angesiedelt, d. h. die Empnd- lichkeit ist eher zu gering eingestellt. Bei den meisten Modellen kann die Empnd- lichkeit deutlich erhöht werden. Empndlichkeit des Kreisels per Sender einstellen Zuerst einen Kanal im Empfängereinstellfenster zuweisen. Dann in der jewei- ligen Flugphase die Funktion „Empndlichkeit per Sender“ von deaktiviert auf den gewünschten Wertebereich einstellen. +– 30 für erste Versuche wählen. Wendigkeit des Modells: Dies betrifft die Drehrate des Modells. Für erste Flüge empehlt es sich, die Standardwerte zu nutzen. Vorgehensweise für den ersten Flug mit neu installiertem WINGSTABI im Modell:
- WINGSTABI Wirkrichtungen der einzelnen Achsen kontrollieren
- Steuerrichtungen kontrollieren
- Flugphase 1, Kreisel Aus, wählen und auch beim ersten Flug nicht in andere Flugphasen wechseln
- Modell starten, schnell auf Sicherheitshöhe steigen
- Trimmung am Sender nutzen, bis das Modell neutral iegt
- Nach der ersten Landung müssen die getroffenen Trimmwerte per schnellem Umschalten des Flugphasenschalters an das WINGSTABI übergeben und so eingelernt werden
- Finale Prüfung des Einlernens der Trimmung
- Umschalten in die Flugphase 3, Heading Hold. Die Ruder dürfen nun nicht weglaufen bzw. sich von selbst an einen Endausschlag bewegen Das WINGSTABI ist nun für den ersten Flug mit unterstützender Regelung bereit. Es empehlt sich, immer in der Flugphase 1 oder 2 zu starten. Gerade bei den ersten Flügen sollte erst in Sicherheitshöhe in Flugphase 3 oder gar 4 gewechselt werden. Dual Rate und Expo dürfen am Sender wie gewohnt verwendet werden. Servomitte bzw. Ruderneutralstellung muss mechanisch am Modell erfolgen.
4-bis 5-mal den Flugphasenschalter schnell hin und her bewegen. Da- bei werden die erogenen Trimmwerte am Sender an das WINGSTABI als neue Neutrallage eingelernt. Sie können die Trimmwertübernahme kontrollieren, indem Sie in Flugphase 3 oder 4 schalten. Es darf nun kein getrimmtes Ruder aus der Neutrallage „weglaufen“.
Der Übersichtsbildschirm (siehe auch Seite 12) zeigt die einzelnen Menüpunkte mit allen voreingestellten Werten. Sie haben die Möglichkeit, die eingestellten Werte an Ihren persönlichen Flugstil anzupassen. Dem Einsteiger wird empfohlen, diese Voreinstellungen zumindest für die ersten Flüge beizubehalten. Schaltäche importieren: Hier haben Sie die Möglichkeit, die zuvor über den MULTIPLEX Launcher expor- tierte Einstellungsdatei auf Ihr WINGSTABI zu importieren. Nach dem Klicken auf die Schaltäche „Importieren“ öffnet sich automatisch ein Fenster. In diesem wählen Sie den Speicherort Ihrer WINGSTABI-Dateien und klicken auf „OK“. Nun importiert der MULTIPLEX Launcher die gewünschte Datei in Ihr WINGSTABI.
13. ÜbersichtsbildschirmD
Das Telemetrie-Menü bietet neben dem Standard „Deaktiviert“ zwei Optionen für die Datenübertragung per MSB: M-LINK Standard und PROFI-TX sowie Tele- metriedisplay. Der M-LINK-Standard ist die korrekte Einstellung für alle Cockpit- und Royal-Sender. Pro-TX und Telemetriedisplay bieten erweiterte Darstel- lungsmöglichkeiten. Die dafür benötigten Sensoradressen sind frei wählbar. Vermeiden Sie unbedingt Doppelbelegungen. Die Adresse 1 ist standardmäßig der Übertragungsqualität (LQI) zugeordnet und sollte deshalb nicht anderweitig vergeben werden. Multiplex Sensor Bus (MSB) Das Multiplex Sensor Bus (MSB) System ist eine Entwicklung aus dem Hause Multiplex. Es erlaubt den Anschluss von hintereinander oder parallel geschalte- ten Sensoren, welche den MSB unterstützen.
Hat man ein Modell mit den Basis-Einstellungen des Assistenten oder der Mo- dellvorlage erfolgreich eingeogen, kann man – wenn nötig – in den „Erweiter- ten Einstellungen“ an die Optimierung gehen. Dazu bietet das WINGSTABI alle seine Voreinstellungen in allen Flugphasen übersichtlich an. Im ersten Schritt kann man per rechtem Mausklick in der Kopfzeile für jede Phase Standardwerte für einen reinen Dämpfungsmode, für einen optimierten Dämpfungsmode, für eine Vollstabilisierung oder gar den Torque-Modus wählen. Schaut man sich die Unterschiede der Einstellwerte an, erkennt man, was sich hinter den unter- schiedlichen Modi verbirgt und kann vorsichtig eigene Änderungen einarbeiten. Nehmen Sie möglichst wenig Veränderungen vor, um im Testug deren Wirkung erkennen zu können. Eine schrittweise Optimierung führt schneller zum Erfolg als zu umfangreiche Änderungen zur gleichen Zeit. Sichern Sie vor jeder Ände- rung die Einstellungsdatei mit eindeutigem Namen, um stets zu den vorherigen Einstellungen zurückkehren zu können.D
Bei einem WINGSTABI mit integriertem Empfänger muss dieser auf den Sender eingelernt werden. Dieser Vorgang wird als „Binding“ bezeichnet. Der Binding-Prozess ist in den folgenden Fällen notwendig:
- Erstmalige Inbetriebnahme des Empfängers
- Nach einem Empfänger-RESET
- Nachdem am Sender die Einstellung bzgl. „Fast Response“ geändert wurde. Hinweise hierzu entnehmen Sie bitte der Bedienungsanleitung Ihres M-LINK Senders bzw. M-LINK HF-Moduls
- Nachdem am Sender die Einstellung hinsichtlich des übertragenen Frequenz- bereichs geändert wurde. Hinweise hierzu entnehmen Sie der Bedienungs- anleitung Ihres Senders bzw. M-LINK HF-Moduls („Frankreich-Mode“)
- Wenn der Empfänger mit einem anderen M-LINK Sender betrieben werden soll Ablauf der Binding-Prozedur Schritt 1: Zum Binding müssen Sender und Empfänger in den Binding-Mode gebracht werden:
- Bringen Sie den Sender und die Empfängerantennen in unmittelbare Nähe zueinander.
- Schalten Sie den Sender im Binding-Modus EIN (siehe Bedienungsanleitung Ihres M-LINK Senders bzw. M-LINK HF-Moduls).
- Schalten Sie den M-Link Telemetrie Empfänger im Binding-Modus ein: SET-Taste auf der Oberseite des Empfängers mit Hilfe eines spitzen Gegenstandes drücken und gedrückt halten.
- Empfänger einschalten bzw. Akku anstecken: Die Binding-Prozedur läuft, die LED am Empfänger blinkt mit hoher Blinkfrequenz.
- Jetzt die SET-Taste loslassen. Die Impulsausgabe an den Servoausgängen bleibt während des Bin- ding-Vorgangs ausgeschaltet. Dies bedeutet, die Servos bewegen sich nicht und sind weich, bei modernen E-Motor-Reglern bleibt der Motor wegen fehlendem Impuls AUS. Trotzdem bitte das Modell sichern und einen ausreichenden Sicherheitsabstand einhalten!
Bei der ersten Inbetriebnahme des Empfängers oder nach einem RE- SET startet der Bindingvorgang automatisch, auch wenn die SET-Taste nicht gedrückt wird.
Schritt 2: Nachdem Sender und Empfänger gebunden sind, gehen beide au- tomatisch in den Normalbetrieb über: Die LED am Empfänger blinkt langsam Fehlersuche und Fehlerbehebung beim Binding Fehler: Die LED des Empfängers blinkt beim Binding-Vorgang auch nach einigen Sekunden noch mit hoher Frequenz. Ursache: Es wird kein ausreichend starkes M-LINK-Signal gefunden. Fehlerbehebung:
- Verringern Sie den Abstand Ihres Senders zu den Empfängerantennen.
- Stellen Sie sicher, dass Ihr Sender im Binding-Modus eingeschaltet ist.
- Wiederholen Sie den Binding-Vorgang. LED Codes LED Code 1 LED ON –> Kein Empfang LED Code 2 1,6 sec. Binding-Prozess läuft LED Code 3 1,6 sec. normaler Empfangsbetrieb, keine Fehler LED Code 5 Quittierungssignal LED Code 6 1,6 sec. 1 bis 19 Fehler LED Code 7 1,6 sec. 20 bis 49 Fehler LED Code 8 1,6 sec. 50 oder mehr Fehler Die Funktionen der SET-Taste Wird die SET-Taste auf der Oberseite des Empfängers beim Einschalten ge- drückt, startet der Binding-Vorgang. Im Empfangsbetrieb können über die SET-Taste zwei weitere Funktionen ausgelöst werden. Die Funktionsauswahl erfolgt über die Dauer des Tastendrucks:
1. Fehlerzähler oder FAIL-SAFE-Stellungen speichern:
SET-Taste 0,5 bis 1 Sekunde drücken.
2. RESET des Empfängers auf Werkseinstellungen:
SET-Taste länger als 10 Sekunden drücken. Während die SET-Taste gedrückt wird, zeigt die LED Zeitmarken zur Dauer des Tastendrucks an: Hinweis: Nach dem Speichervorgang blinkt die LED das Quittierungssignal. Die Binding-Prozedur dauert in der Regel nur wenige Sekunden.
SET-Taste dauerhaft drücken für < 2 Sekunden 2 bis 10 Sekunden > 10 Sekunden
Aufgabe Fehlerzähler/ FAIL-SAFE speichern RESET auf Werkseinstellungen
EinfachAnleitung