SK 4005 Solar - Kessel Junkers - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice Junkers SK 4005 Solar - page 2

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Laden Sie die Anleitung für Ihr Kessel kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch SK 4005 Solar - Junkers und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. SK 4005 Solar von der Marke Junkers.

BEDIENUNGSANLEITUNG SK 4005 Solar Junkers

Inhaltsverzeichnis 1 Symbolerklärung ... 3

1.1 Symbolerklärung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3

1.2 Allgemeine Sicherheitshinweise . . . . . . . . 3

2 Angaben zum Produkt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3

2.1 Bestimmungsgemäßer Gebrauch . . . . . . . 3

2.4 Technische Daten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4

2.5 Produktbeschreibung . . . . . . . . . . . . . . . . 5

3 Vorschriften . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 4 Transport . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 5 Montage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6

5.1 Aufstellung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6

5.1.1 Anforderungen an den Aufstellort . . . . . . . 6

5.1.2 Warmwasserspeicher aufstellen . . . . . . . . 6

5.2 Hydraulischer Anschluss . . . . . . . . . . . . . . 6

5.2.1 Warmwasserspeicher hydraulisch

anschließen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6

5.2.2 Sicherheitsventil einbauen (bauseitig) . . . 6

5.3 Warmwasser-Temperaturfühler montieren 7

5.4 Elektro-Heizeinsatz (Zubehör) . . . . . . . . . . 7

6 Inbetriebnahme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7

6.1 Warmwasserspeicher in Betrieb nehmen . 7

6.2 Betreiber einweisen . . . . . . . . . . . . . . . . . 7

7 Außerbetriebnahme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8 8 Umweltschutz/Entsorgung . . . . . . . . . . . . . . . . . 8 9 Wartung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8

9.1 Wartungsintervalle . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8

9.2 Wartungsarbeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8

9.2.1 Sicherheitsventil prüfen . . . . . . . . . . . . . . 8

9.2.2 Warmwasserspeicher entkalken/reinigen . 8

Warnhinweise Signalwörter am Beginn eines Warnhinweises kenn- zeichnen Art und Schwere der Folgen, falls die Maßnah- men zur Abwendung der Gefahr nicht befolgt werden.

  • HINWEIS bedeutet, dass Sachschäden auftreten kön- nen.
  • VORSICHT bedeutet, dass leichte bis mittelschwere Personenschäden auftreten können.
  • WARNUNG bedeutet, dass schwere Personenschä- den auftreten können.
  • GEFAHR bedeutet, dass lebensgefährliche Personen- schäden auftreten können. Wichtige Informationen Weitere Symbole

1.2 Allgemeine Sicherheitshinweise

Allgemein Diese Installations- und Wartungsanleitung richtet sich an den Fachhandwerker. Nichtbeachten der Sicherheitshinweise kann zu schwe- ren Personenschäden führen. B Sicherheitshinweise lesen und enthaltene Anweisun- gen befolgen. B Installations- und Wartungsanleitung einhalten, damit die einwandfreie Funktion gewährleistet wird. B Wärmeerzeuger und Zubehör entsprechend der zuge- hörigen Installationsanleitung montieren und in Betrieb nehmen. B Keine offenen Ausdehnungsgefäße verwenden. B Sicherheitsventil keinesfalls verschließen! 2 Angaben zum Produkt

2.1 Bestimmungsgemäßer Gebrauch

Der Warmwasserspeicher ist für das Erwärmen und Speichern von Trinkwasser bestimmt. Die für Trinkwas- ser geltenden landesspezifischen Vorschriften, Richtli- nien und Normen beachten. Den Warmwasserspeicher über den Solarkreis nur mit Solarflüssigkeit beheizen. Den Warmwasserspeicher nur in geschlossenen Syste- men verwenden. Eine andere Verwendung ist nicht bestimmungsgemäß. Aus nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch resultie- rende Schäden sind von der Haftung ausgeschlossen. Warnhinweise im Text werden mit einem grau hinterlegten Warndreieck gekennzeich- net und umrandet. Bei Gefahren durch Strom wird das Ausrufe- zeichen im Warndreieck durch ein Blitzsym- bol ersetzt. Wichtige Informationen ohne Gefahren für Menschen oder Sachen werden mit dem ne- benstehenden Symbol gekennzeichnet. Sie werden durch Linien ober- und unterhalb des Textes begrenzt. Symbol Bedeutung B Handlungsschritt Æ Querverweis auf andere Stellen im Doku- ment oder auf andere Dokumente

  • Aufzählung/Listeneintrag – Aufzählung/Listeneintrag (2. Ebene) Tab. 1 Anforderungen an das Trinkwasser Einheit Wasserhärte, min. ppm grain/US gallon °dH

Das Typschild befindet sich oben auf der Rückseite des Warmwasserspeichers und enthält folgende Angaben:

  • Installations- und Wartungsanleitung

2.4 Technische Daten

Pos. Beschreibung 1 Typbezeichnung 2 Seriennummer 3 tatsächlicher Inhalt 4 Bereitschaftswärmeaufwand 5 Volumen über E-Heizer erwärmt 6 Herstellungsjahr 7 Korrosionsschutz 8 max. Warmwassertemperatur Speicher 9 max. Vorlauftemperatur Heizquelle 10 max. Vorlauftemperatur Solar 11 elektrische Anschlussleistung 12 Heizwasser-Eingangsleistung Tab. 3 Typschild 13 Heizwasser-Durchflussmenge für Heizwasser- Eingangsleistung 14 mit 40 °C zapfbares Volumen der elektrischen Erwärmung 15 max. Betriebsdruck Trinkwasserseite 16 höchster Auslegungsdruck 17 max. Betriebsdruck Heizquellenseite 18 max. Betriebsdruck Solarseite 19 max. Betriebsdruck Trinkwasserseite CH 20 max. Prüfdruck Trinkwasserseite CH 21 max. Warmwassertemperatur bei E-Heizung Pos. Beschreibung Tab. 3 Typschild Einheit SKE 290-5 solar SK 300-5 solar SKE 400-5 solar Allgemeines Maße Æ Bild 1, Seite 66 Kippmaß mm 1945 1655 1965 Mindestraumhöhe für Anodentausch mm 2000 1850 2100 Anschlüsse Æ Tab. 5, Seite 5 Anschlussmaß Warmwasser DN R1" R1" R1" Anschlussmaß Kaltwasser DN R1" R1" R1" Anschlussmaß Zirkulation DN R¾ " R¾ " R¾ " Innendurchmesser Messstelle Solar-Speichertemperaturfühler mm 19 19 19 Innendurchmesser Messstelle Speichertemperaturfühler mm 19 19 19 Leergewicht (ohne Verpackung) kg 115 118 135 Gesamtgewicht einschließlich Füllung kg 405 408 515 Speicherinhalt Nutzinhalt (gesamt) l 290 290 380 Nutzinhalt (ohne Solarheizung) l 120 125 155 Nutzbare Warmwassermenge

bei Warmwasser-Auslauftemperatur

45 °C l 171 179 221 40 °C l 200 208 258 Bereitschaftswärmeaufwand nach DIN 4753 Teil 8

kWh/24h 2,1 2 2,2 maximaler Durchfluss Kaltwassereintritt l/min 29 29 38 maximale Temperatur Warmwasser °C 95 95 95 maximaler Betriebsdruck Trinkwasser bar Ü 10 10 10 höchster Auslegungsdruck (Kaltwasser) bar Ü 7,8 7,8 7,8 maximaler Prüfdruck Warmwasser bar Ü 10 10 10 Oberer Wärmetauscher Inhalt l 8,6 6,2 7,0 Oberfläche m

0,9 0,9 1 Leistungskennzahl N

NL 1,8 2 3 Dauerleistung (bei 80 °C Vorlauftemperatur, 45 °C Warmwasser-Auslauftem- peratur und 10 °C Kaltwassertemperatur)

14,7 Tab. 4 Abmessungen und technische Daten (

Bild 1, Seite 66 und Bild 3, Seite 67)Vorschriften SK 290-5 solar | SK 300-5 solar | SK 400-5 solar | SKE 290-5 solar | SKE 400-5 solar – 6 720 800 026 (2011/06)

2.5 Produktbeschreibung

3 Vorschriften Folgende Richtlinien und Normen beachten:

  • Örtliche Vorschriften
  • EnEG (in Deutschland)
  • EnEV (in Deutschland). Installation und Ausrüstung von Heizungs- und Warm- wasserbereitungsanlagen:
  • DIN- und EN-Normen – DIN 4753-1 – Wassererwärmer ...; Anforderungen, Kennzeichnung, Ausrüstung und Prüfung – DIN 4753-3 – Wassererwärmer ...; Wasserseitiger Korrosionsschutz durch Emaillierung; Anforderun- gen und Prüfung (Produktnorm) – DIN 4753-6 – Wassererwärmungsanlagen ...; Kathodischer Korrosionsschutz für emaillierte Stahlbehälter; Anforderungen und Prüfung (Pro- duktnorm) – DIN 4753-8 – Wassererwärmer ... - Teil 8: Wärme- dämmung von Wassererwärmern bis 1000 l Nennin- halt - Anforderungen und Prüfung (Produktnorm) – DIN EN 12897 – Wasserversorgung - Bestimmung für ... Speicherwassererwärmer (Produktnorm) – DIN 1988 – Technische Regeln für Trinkwasser- Installationen – DIN EN 1717 – Schutz des Trinkwassers vor Verun- reinigungen ... – DIN EN 806 – Technische Regeln für Trinkwasser- installationen Aufheizzeit bei Nennleistung min 11 10 12 maximale Beheizungsleistung

kW 31,5 28,5 36 maximale Temperatur Heizwasser °C 160 160 160 maximaler Betriebsdruck Heizwasser bar Ü 16 16 16 Anschlussmaß Heizwasser DN R1" R1" R1" Druckverlustdiagramm Æ Bild 2, Seite 67 Unterer Wärmetauscher Inhalt l 5,8 8,8 12,1 Oberfläche m

1,3 1,3 1,8 maximale Temperatur Heizwasser °C 160 160 160 maximaler Betriebsdruck Heizwasser bar Ü 16 16 16 Anschlussmaß Solar DN R1" R1" R1" Druckverlustdiagramm Æ Bild 3, Seite 67 1) Ohne Solarheizung oder Nachladung; eingestellte Speichertemperatur 60 °C2) Gemischtes Wasser an Zapfstelle (bei 10 °C Kaltwassertemperatur)3) Verteilungsverluste außerhalb des Warmwasserspeichers sind nicht berücksichtigt.4) Die Leistungskennzahl N

=1 nach DIN 4708 für 3,5 Personen, Normalwanne und Küchenspüle. Temperaturen: Speicher 60 °C, Aus- lauf 45 °C und Kaltwasser 10 °C. Messung mit max. Beheizungsleistung. Bei Verringerung der Beheizungsleistung wird N

kleiner.5) Bei Wärmeerzeugern mit höherer Beheizungsleistung auf den angegebenen Wert begrenzen. Einheit SKE 290-5 solar SK 300-5 solar SKE 400-5 solar Tab. 4 Abmessungen und technische Daten (

Bild 1, Seite 66 und Bild 3, Seite 67) Pos. Beschreibung 1 Warmwasseraustritt 2 Speichervorlauf 3 Tauchhülse für Temperaturfühler Wärmeerzeu- ger 4 Zirkulationsanschluss 5 Speicherrücklauf 6 Solarvorlauf 7 Tauchhülse für Temperaturfühler Solar 8 Solarrücklauf 9 Kaltwassereintritt 10 Unterer Wärmetauscher für Solarheizung, emailliertes Glattrohr 11 Prüföffnung für Wartung und Reinigung an der Vorderseite 12 Modelle SKE 290-5 solar und SKE 400-5 solar mit Muffe (Rp 1 ½") zur Montage eines Elek- tro-Heizeinsatzes 13 Oberer Wärmetauscher für Nachheizung durch Heizgerät, emailliertes Glattrohr 14 Speicherbehälter, emaillierter Stahl 15 Elektrisch isoliert eingebaute Magnesium- Anode 16 PS-Verkleidungsdeckel 17 Verkleidung, lackiertes Blech mit Polyurethan- Hartschaumwärmeschutz 50 mm Tab. 5 Produktbeschreibung (

Bild 4, Seite 68 und Bild 12, Seite 70)Transport SK 290-5 solar | SK 300-5 solar | SK 400-5 solar | SKE 290-5 solar | SKE 400-5 solar – 6 720 800 026 (2011/06)

– DIN 4708 – Zentrale Wassererwärmungsanlagen – EN 12975 – Thermische Solaranlagen und ihre Bauteile (Kollektoren).

  • DVGW – Arbeitsblatt W 551 – Trinkwassererwärmungs- und Leitungsanlagen; technische Maßnahmen zur Ver- minderung des Legionellenwachstums in Neuanla- gen; ... – Arbeitsblatt W 553 – Bemessung von Zirkulations- systemen ... . 4 Transport B Warmwasserspeicher beim Transport gegen Herun- terfallen sichern. B Verpackten Warmwasserspeicher mit Sackkarre und Spanngurt transportieren (Æ Bild 5, Seite 68). -oder- B Unverpackten Warmwasserspeicher mit Transport- netz transportieren, dabei die Anschlüsse vor Beschä- digung schützen. 5 Montage Der Warmwasserspeicher wird komplett montiert gelie- fert. B Warmwasserspeicher auf Unversehrtheit und Voll- ständigkeit prüfen.

5.1.1 Anforderungen an den Aufstellort

B Warmwasserspeicher auf ein Podest stellen, wenn die Gefahr besteht, dass sich am Aufstellort Wasser am Boden ansammelt. B Warmwasserspeicher trocken und in frostfreien Innenräumen aufstellen. B Mindestraumhöhe (Æ Tabelle 4, Seite 4) und Min- destwandabstände im Aufstellraum beachten (Æ Bild 7, Seite 69).

5.1.2 Warmwasserspeicher aufstellen

B Warmwasserspeicher aufstellen und ausrichten (Æ Bild 7 bis Bild 9, Seite 69). B Schutzkappen entfernen (Æ Bild 10, Seite 69). B Teflonband oder Teflonfaden anbringen (Æ Bild 11, Seite 70).

5.2 Hydraulischer Anschluss

5.2.1 Warmwasserspeicher hydraulisch anschließen

Anlagenbeispiel mit allen empfohlenen Ventilen und Hähnen (Æ Bild 12, Seite 70). B Installationsmaterial verwenden, das bis 160 °C (320 °F) hitzebeständig ist. B Keine offenen Ausdehnungsgefäße verwenden. B Bei Trinkwasser-Erwärmungsanlagen mit Kunststoff- leitungen metallische Anschlussverschraubungen ver- wenden. B Entleerleitung entsprechend dem Anschluss dimensi- onieren. B Um das Entschlammen zu gewährleisten, keine Bögen in die Entleerleitung einbauen. B Ladeleitungen möglichst kurz ausführen und däm- men. B Bei Verwendung eines Rückschlagventils in der Zulei- tung zum Kaltwassereintritt: Sicherheitsventil zwi- schen Rückschlagventil und Kaltwassereintritt einbauen. B Wenn der Ruhedruck der Anlage über 5 bar beträgt, Druckminderer installieren. B Alle nicht benutzten Anschlüsse verschließen.

5.2.2 Sicherheitsventil einbauen (bauseitig)

B Bauseitig ein bauartgeprüftes, für Trinkwasser zuge- lassenes Sicherheitsventil (≥ DN 20) in die Kaltwas- serleitung einbauen (Æ Bild 12, Seite 70). HINWEIS: Anlagenschaden durch unzurei- chende Tragkraft der Aufstellfläche oder durch ungeeigneten Untergrund! B Sicherstellen, dass die Aufstellfläche eben ist und ausreichend Tragkraft be- sitzt. WARNUNG: Brandgefahr durch Löt- und Schweißarbeiten! B Bei Löt- und Schweißarbeiten geeignete Schutzmaßnahmen ergreifen, da die Wär- medämmung brennbar ist. Z. B. Wärme- dämmung abdecken. B Speicherverkleidung nach der Arbeit auf Unversehrtheit prüfen. WARNUNG: Gesundheitsgefahr durch ver- schmutztes Wasser! Unsauber durchgeführte Montagearbeiten verschmutzen das Trinkwasser. B Warmwasserspeicher hygienisch ein- wandfrei gemäß den landesspezifischen Normen und Richtlinien installieren und ausrüsten.Inbetriebnahme SK 290-5 solar | SK 300-5 solar | SK 400-5 solar | SKE 290-5 solar | SKE 400-5 solar – 6 720 800 026 (2011/06)

B Installationsanleitung des Sicherheitsventils beach- ten. B Abblaseleitung des Sicherheitsventils frei beobacht- bar im frostsicheren Bereich über einer Entwässe- rungsstelle münden lassen. – Die Abblaseleitung muss mindestens dem Aus- trittsquerschnitt des Sicherheitsventils entspre- chen. – Die Abblaseleitung muss mindestens den Volumen- strom abblasen können, der im Kaltwassereintritt möglich ist (Æ Tabelle 4, Seite 4). B Hinweisschild mit folgender Beschriftung am Sicher- heitsventil anbringen: „Abblaseleitung nicht verschlie- ßen. Während der Beheizung kann betriebsbedingt Wasser austreten.“ Wenn der Ruhedruck der Anlage 80 % des Sicherheits- ventil-Ansprechdrucks überschreitet: B Druckminderer vorschalten (Æ Bild 12, Seite 70).

5.3 Warmwasser-Temperaturfühler mon-

tieren Zur Messung und Überwachung der Warmwassertempe- ratur am Warmwasserspeicher je einen Warmwasser- Temperaturfühler an der Messstelle [7] (für die Solaran- lage) und [3] (für die Wärmequelle) montieren (Æ Bild 4, Seite 68). B Warmwasser-Temperaturfühler montieren (Æ Bild 13, Seite 71). Darauf achten, dass die Fühler- fläche auf der gesamten Länge Kontakt zur Tauchhül- senfläche hat.

5.4 Elektro-Heizeinsatz (Zubehör)

B Elektro-Heizeinsatz entsprechend der separaten Installationsanleitung einbauen. B Nach Abschluss der kompletten Speicherinstallation eine Schutzleiterprüfung durchführen (auch metalli- sche Anschlussverschraubungen einbeziehen). 6 Inbetriebnahme B Alle Baugruppen und Zubehöre nach den Hinweisen des Herstellers in den technischen Dokumenten in Betrieb nehmen.

6.1 Warmwasserspeicher in Betrieb neh-

men Der Prüfdruck darf warmwasserseitig maximal 10 bar (150 psi) Überdruck betragen. B Rohrleitungen und Warmwasserspeicher vor der Inbe- triebnahme gründlich spülen (Æ Bild 15, Seite 71).

6.2 Betreiber einweisen

B Wirkungsweise und Handhabung der Heizungsanlage und des Warmwasserspeichers erklären und auf sicherheitstechnische Punkte besonders hinweisen. B Funktionsweise und Prüfung des Sicherheitsventils erklären. B Alle beigefügten Dokumente dem Betreiber aushändi- gen. B Empfehlung für den Betreiber: Inspektions- und War- tungsvertrag mit einem zugelassenen Fachbetrieb abschließen. Den Warmwasserspeicher gemäß der vorgegebenen Wartungsintervalle (Æ Tabelle 7, Seite 8) warten und jährlich inspizieren. B Betreiber auf folgende Punkte hinweisen: – Beim Aufheizen kann Wasser am Sicherheitsventil austreten. Netzdruck (Ruhedruck) Ansprech- druck Sicher- heitsventil Druckminderer in der EU außerhalb der

< 4,8 bar ≥ 6bar nicht erforderlich 5bar 6bar max. 4,8 bar 5bar ≥ 8bar nicht erforderlich 6bar ≥ 8bar max. 5,0 bar nicht erforderlich 7,8 bar 10 bar max. 5,0 bar nicht erforderlich Tab. 6 Auswahl eines geeigneten Druckminderers HINWEIS: Anlagenschaden durch Über- druck! Durch Überdruck können Spannungsrisse in der Emaillierung entstehen. B Abblaseleitung des Sicherheitsventils nicht verschließen. Dichtheitsprüfung des Warmwasserspei- chers ausschließlich mit Trinkwasser durch- führen. WARNUNG: Verbrühungsgefahr an den Warmwasser-Zapfstellen! Während der thermischen Desinfektion und wenn die Warmwassertemperatur über 60 °C eingestellt ist, besteht Verbrühungs- gefahr an den Warmwasser-Zapfstellen. B Betreiber darauf hinweisen, dass er nur gemischtes Wasser aufdreht.Außerbetriebnahme SK 290-5 solar | SK 300-5 solar | SK 400-5 solar | SKE 290-5 solar | SKE 400-5 solar – 6 720 800 026 (2011/06)

– Die Abblaseleitung des Sicherheitsventils muss stets offen gehalten werden. – Wartungsintervalle müssen eingehalten werden (Æ Tabelle 7, Seite 8). – Empfehlung bei Frostgefahr und kurzzeitiger Abwesenheit des Betreibers: Warmwasserspei- cher in Betrieb lassen und die niedrigste Wasser- temperatur einstellen. 7 Außerbetriebnahme B Bei installiertem Elektro-Heizeinsatz (Zubehör) den Warmwasserspeicher stromlos schalten (Æ Bild 17, Seite 72). B Temperaturregler am Regelgerät ausschalten. B Warmwasserspeicher entleeren (Æ Bild 17 und 18, Seite 72). B Alle Baugruppen und Zubehöre der Heizungsanlage nach den Hinweisen des Herstellers in den techni- schen Dokumenten außer Betrieb nehmen. B Absperrventile schließen (Æ Bild 19, Seite 72). B Oberen und unteren Wärmetauscher druckfrei machen. B Oberen und unteren Wärmetauscher entleeren und ausblasen (Æ Bild 20, Seite 72). B Damit keine Korrosion entsteht, den Innenraum gut austrocknen und den Deckel der Prüföffnung geöffnet lassen. 8 Umweltschutz/Entsorgung Umweltschutz ist ein Unternehmensgrundsatz der Bosch Gruppe. Qualität der Erzeugnisse, Wirtschaftlichkeit und Umwelt- schutz sind für uns gleichrangige Ziele. Gesetze und Vor- schriften zum Umweltschutz werden strikt eingehalten. Verpackung Bei der Verpackung sind wir an den länderspezifischen Verwertungssystemen beteiligt, die ein optimales Recyc- ling gewährleisten. Alle verwendeten Verpackungsmate- rialien sind umweltverträglich und wiederverwertbar. Altgerät Altgeräte enthalten Wertstoffe, die einer Wiederverwer- tung zuzuführen sind. Die Baugruppen sind leicht zu trennen und die Kunst- stoffe sind gekennzeichnet. Somit können die verschie- denen Baugruppen sortiert und dem Recycling oder der Entsorgung zugeführt werden. 9 Wartung B Vor allen Wartungen den Warmwasserspeicher abküh- len lassen. B Reinigung und Wartung in den angegebenen Interval- len durchführen. B Mängel sofort beheben. B Nur Originalersatzteile verwenden!

9.1 Wartungsintervalle

Die Wartung muss in Abhängigkeit von Durchsatz, Betriebstemperatur und Wasserhärte durchgeführt wer- den (Æ Tabelle 7, Seite 8). Die Verwendung von chloriertem Trinkwasser oder Ent- härtungsanlagen verkürzt die Wartungsintervalle. Die örtliche Wasserqualität kann beim örtlichen Wasser- versorger erfragt werden. Je nach Wasserzusammensetzung sind Abweichungen von den genannten Anhaltswerten sinnvoll.

9.2 Wartungsarbeiten

9.2.1 Sicherheitsventil prüfen

B Sicherheitsventil jährlich prüfen.

9.2.2 Warmwasserspeicher entkalken/reinigen

B Warmwasserspeicher trinkwasserseitig vom Netz neh- men. WARNUNG: Verbrühung durch heißes Was- ser! B Warmwasserspeicher ausreichend ab- kühlen lassen. Wasserhärte in °dH 3– 8,4 8,5 – 14 >14 Calciumcarbonat- konzentration in mol/ m³ 0,6 – 1,5 1,6 – 2,5 >2,5 Temperaturen Monate Bei normalem Durchsatz (< Speicherinhalt/24 h) <60°C 24 21 15 60 – 70 °C 21 18 12 >70°C 15 12 6 Bei erhöhtem Durchsatz (> Speicherinhalt/24 h) <60°C 21 18 12 60 – 70 °C 18 15 9 >70°C 12 96 Tab. 7 Wartungsintervalle in Monaten Um die Reinigungswirkung zu erhöhen, Wär- metauscher vor dem Ausspritzen aufheizen. Durch den Thermoschockeffekt lösen sich Verkrustungen (z. B. Kalkablagerungen) besser.Wartung SK 290-5 solar | SK 300-5 solar | SK 400-5 solar | SKE 290-5 solar | SKE 400-5 solar – 6 720 800 026 (2011/06)

B Absperrventile schließen und bei Verwendung eines Elektro-Heizeinsatzes diesen vom Stromnetz trennen (Æ Bild 19, Seite 72). B Warmwasserspeicher entleeren (Æ Bild 18, Seite 72). B Innenraum des Warmwasserspeichers auf Verunreini- gung (Kalkablagerungen, Sedimente) untersuchen. B Bei kalkarmem Wasser: Behälter regelmäßig prüfen und von abgesetzten Sedimenten reinigen. -oder- B Bei kalkhaltigem Wasser bzw. starker Verschmut- zung: Warmwasserspeicher entsprechend anfallender Kalk- menge regelmäßig durch eine chemische Reinigung entkalken (z. B. mit einem geeigneten kalklösenden Mittel auf Zitronensäurebasis). B Warmwasserspeicher ausspritzen (Æ Bild 22, Seite 73). B Rückstände mit einem Nass-/Trockensauger mit Kunststoffansaugrohr entfernen. B Prüföffnung mit neuer Dichtung schließen (Æ Bild 23, Seite 73). B Warmwasserspeicher wieder in Betrieb nehmen (Æ Kapitel 6, Seite 7).

9.2.3 Magnesium-Anode prüfen

Die Magnesium-Anode ist eine Opferanode, die sich durch den Betrieb des Warmwasserspeichers ver- braucht. Wir empfehlen, jährlich den Schutzstrom mit dem Ano- denprüfer zu messen (Æ Bild 25, Seite 74). Der Anoden- prüfer ist als Zubehör erhältlich. B Kaltwassereintritt absperren. B Warmwasserspeicher drucklos machen (Æ Bild 18, Seite 72). B Magnesium-Anode ausbauen und prüfen (Æ Bild 26 bis Bild 29, Seite 74). B Magnesium-Anode austauschen, wenn der Durchmes- ser unter 15 mm ist. B Übergangswiderstand zwischen dem Schutzleiteran- schluss und der Magnesium-Anode prüfen. Wird die Magnesium-Anode nicht fachge- recht gewartet, erlischt die Garantie des Warmwasserspeichers. Oberfläche der Magnesium-Anode nicht mit Öl oder Fett in Berührung bringen. B Auf Sauberkeit achten.Índice SK 290-5 solar | SK 300-5 solar | SK 400-5 solar | SKE 290-5 solar | SKE 400-5 solar – 6 720 800 026 (2011/06)

2.4 Technische gegevens . . . . . . . . . . . . . . . 36

2.4 Technische gegevens

2.4 Technische gegevens . . . . . . . . . . . . . . . 43

2.4 Technische gegevens

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Produktinformationen

Marke : Junkers

Modell : SK 4005 Solar

Kategorie : Kessel