DDS80 - Cd-spieler/rekorder NUMARK - Kostenlose Bedienungsanleitung
Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts DDS80 NUMARK als PDF.
Laden Sie die Anleitung für Ihr Cd-spieler/rekorder kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch DDS80 - NUMARK und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. DDS80 von der Marke NUMARK.
BEDIENUNGSANLEITUNG DDS80 NUMARK
(ITALIANO) ::::: 130 – 161 BEDIENUNGSANLEITUNG (DEUTSCH) ::::: 171 – 2012
DDS80 ist ein revolutionäres DJ System, bestehend aus einer 19” fähigen Dual Deck Steuereinheit (3HE) und einer 19” Festplatteneinheit (2HE) mit USB2.0 Port sowie CD/DVD Support. Dank der bahnbrechenden und leicht zugänglichen Benutzeroberfläche und dem Plug and Play Design ist der DJ in der Lage, Tracks angeschlossener USB Speichermedien schnell zu finden, zu organisieren und abzuspielen. Songs können automatisch zu den Decks zugewiesen werden oder automatisch, wie in einer Jukebox, abgespielt werden. Leistungsstarke Werkzeuge, wie Crate und Profile View vereinen digitale Vorgehensweisen mit traditionellen DJ Methoden. Im Crate können Sie Ihr Set vor oder während der Performance vorbereiten und arrangieren. Profile View bietet eine schnelle visuelle Hilfe für Cue Punkte an, gerade so, als wenn Sie die Rillen einer Schallplatte markieren würden (nur noch besser!) Zusätzlich zu den Anschlüssen für die DDS Drive Einheit, stellt DDS drei zusätzliche USB Ports zur Verfügung, an die Sie eine Vielzahl von USB Speichermedien anschließen können. Dazu gehören Apple iPod®, USB Sticks und externe USB Festplatten. Dank des mitgelieferten USB Keyboards lassen sich Suchvorgänge nach Künstler, Album oder Tracks unwahrscheinlich schnell ausführen. DDS gibt MP3, WAV and AAC* Dateien wieder, die auf Festplatten im Format FAT16, FAT32, NTFS und HFS+ liegen können.
Unterstützt iPod, USB-Sticks und externe USB-Festplatten Anschließbares USB-Computertastatur zum Suchen nach Songs, Künstler und mehr – auf USB-Festplatten sowie auf iPods 19“ Rackeinbau möglich – benötigt 3 HE 19“ / 2HE Festplatte mit CD/DVD Player Scratching und Pitch-Bending Nahtloses Looping, Stuttering Pitch Control Keylock Großes Display mit Hintergrundbeleuchtung mit revolutionärem Interface Blitzschnelle Suche innerhalb von Songs Track Profile Ansichten Drei USB-Ports ermöglichen den Anschluss von iPods, USB-Sticks, Festplatten oder einer Computertastatur Unterstützte Formate: MP3, WAV und AAC* Beatkeeper Technologie mit TAP Override Funktion Fader Start Funktion Liest Computer-generierte Playlists der populärsten Formate Software ist für zukünftige Verbesserungen aktualisierbar. Weiteren Support erhalten Sie auf www.numark.com oder www.numark.de.
Sie verbessern die Funktionsweise Ihres DDS, indem Sie die neuste Software auf dem Gerät installieren. Sie sollten jetzt und in Zukunft regelmäßig unsere Webseite aufsuchen, um zu sehen, ob es ein aktuelleres OS für den DDS gibt, bevor Sie weiter fortfahren. Weitere Informationen zum Update der DDS Software finden Sie im Abschnitt „Aktualisieren der DDS Software”. KEINE GEWALT! USB-Stecker passen nur auf eine Weise in die USB-Buchse. Wenn der Stecker nicht leicht einzustecken geht, wenden Sie keine Gewalt an – überprüfen Sie, ob Sie dabei sind, den Stecker richtig herum anzuschließen! MELDEN SIE DAS USB-MEDIUM VOR DEM ABZIEHEN AB! Wird ein USB-Speichermedium nicht mehr benötigt, melden Sie es zunächst, wie bei einem Computer, ab, bevor Sie es anziehen, da es anderenfalls zu Datenverlusten kommen kann. Beachten Sie dazu die Hinweise im Abschnitt “Abmelden einer Library”. USB Gizmos Computermäuse, -Trackpads und andere Eingabegeräte funktionieren nicht an Ihrem DDS. Auch, wenn die meisten USB-Tastaturen durch das Gerät unterstützt werden, empfehlen wir die Verwendung des mitgelieferten Numark USB-Keyboards. ® iPod ist ein eingetragenes Warenzeichen der Apple Computer, Inc., registriert in den U.S.A. und anderen Ländern.
- Geschützte AAC Audiodateien, die Sie im iTunes Music Store gekauft haben, können nicht gelesen werden.174
ANSCHLUSS DER TASTATUR
VORDERSEITE (oben links)
1. Achten Sie bitte darauf, dass sich die folgenden Bestandteile in der Verpackung befinden:
DDS Steuereinheit DDS Drive mit Librarian Software, Bedienungsanleitung und Musikbeispielen Netzteil Netzkabel USB Kabel USB Keyboard 2 Stereo Cinch (RCA) Kabel Kurzanleitung Broschüre mit Sicherheitshinweisen
3. Sehen Sie sich die Anschlussübersicht an.
4. Bringen Sie den DDS in eine geeignete Betriebsposition, indem Sie:
Den DDS auf eine gerade Oberfläche stellen oder Den DDS mit 4 Rackschrauben in ein Standard 19“ Rack montieren.
5. Achten Sie darauf, dass alle Geräte ausgeschaltet sind und dass alle Fader und Gain
Regler Ihres Mixers auf dem niedrigsten Wert stehen.
6. Schließen Sie die Stereoausgänge an den Mixer und/oder andere Audiogeräte an.
7. Verbinden Sie alle Geräte mit dem Stromnetz.
8. Schalten Sie Ihr System bitte in der folgenden Reihenfolge ein:
- Verstärker oder andere Ausgangsgeräte
9. Gehen Sie zum Ausschalten der Geräte in der genau umgekehrten Reihenfolge vor:
- Verstärker oder Ausgangsgeräte
- DDS Weitere Informationen zu diesem Produkt finden Sie online auf http://www.numark.de sowie auf http://www.numark.com175
ÜBERSICHT ÜBER DIE RÜCKSEITE
Power – Bitte schließen Sie das mitgelieferte 12V 2A Gleichstromnetzteil hier an und verbinden Sie es mit einer Stromquelle. Bitte verwenden Sie ausschließlich das mitgelieferte Netzteil – die Verwendung eines anderen könnte zu einem Defekt des DDS führen.
2. DC Restraint – Sie können diese Kabelfixierung zum Sichern des Netzkabels am Gerät verwenden. Damit vermeiden
Sie, dass das Kabel versehentlich aus der Power Buchse herausgezogen wird.
3. USB Eingänge – Bitte schließen Sie an dese beiden USB-Ports* Ihre USB-Speichermedien an – mit einem Hub können
Sie diese um weitere USB-Anschlüsse erweitern. Sie sollten jedoch niemals einen USB-Hub an einen anderen USB-Hub anschließen. Wir empfehlen Ihnen, ausschließlich aktive Hubs mit eigener externer Stromversorgung zu verwenden, um eine zuverlässige Funktionsweise zu gewährleisten. Zur komfortablen Navigation und für eine schnelle Suche können Sie eine USB-Tastatur an einen dieser beiden Ports anschließen. Hinweis: Der DDS spielt die Musikformate MP3, WAV und AAC ab und liest die Dateisysteme FAT16, FAT32, NTFS (nur lesen) sowie HFS+.
4. Line Out (B) – Dieser RCA Anschluss gibt das Audiosignal des Deck B im DDS wieder. Verwenden Sie bitte das
beiliegende Stereo RCA-Kabel, um diesen Ausgang mit einem Linepegel-Eingang Ihres DJ-Mixers zu verbinden.
5. Line Out (A) – Dieser RCA Anschluss gibt das Audiosignal des Deck A im DDS wieder. Verwenden Sie bitte das
beiliegende Stereo RCA-Kabel, um diesen Ausgang mit einem Linepegel-Eingang Ihres DJ-Mixers zu verbinden
6. Fader Start Anschlüsse – Verbinden Sie diese Anschlüsse mit den Fader Start Ausgängen Ihres Fader Start
kompatiblen Mixers. Die Fader Start Funktion ermöglicht es, die Wiedergabe an den Decks über einen Fader Start kompatiblen Mixer fernzusteuern. Jedes Mal, wenn Sie den Crossfader am Mixer auf eine der beiden Seiten ziehen, spielt der im entsprechenden Deck geladene Track. Verwenden Sie zur Verbindung bitte die beiden mitgelieferten Fader Start-Kabel, um diese Buchsen mit den Fader Start Ausgängen an Ihrem Mixer zu verbinden.
ÜBERSICHT ÜBER DIE OBERSEITE
1. Power Taste – Diese Taste wird zum Ein- und Ausschalten des DDS verwendet. Verwenden Sie zum Ausschalten
immer diese Taste. Das Herausziehen des Stromkabels aus der Power Buchse oder des Netzteils aus der Steckdose könnten das Gerät oder Ihre USB-Massenspeicher beschädigen. Zum Ausschalten des Gerätes halten Sie diese Taste gedrückt, bis der DDS komplett heruntergefahren wurde.
2. Anschluss für ein USB-Speichergerät – Bitte verwenden Sie diesen USB-Port zum Anschluss Ihres USB-
Massenspeichergerätes*.
3. Deck Sektion A – Dieser Bereich vereint die Bedienelemente für das Deck A. Weitere Informationen zu diesen
Bedienelementen finden Sie im Abschnitt „Bedienelemente der Decks (A und B)”.
4. Deck Sektion B – Dieser Bereich vereint die Bedienelemente für das Deck B. Weitere Informationen zu diesen
Bedienelementen finden Sie im Abschnitt „Bedienelemente der Decks (A und B)”.
5. Global Controls – Dieser Bereich umfasst das LCD Display and die globalen Bedienelemente des DDS. Weitere
Informationen zu diesen Bedienelementen finden Sie im Abschnitt “Global Controls”. *VERGESSEN SIE NICHT: MELDEN SIE IHRE USB-MEDIEN IMMER AB; BEVOR SIE DIESE VOM GERÄT BZIEHEN, UM
DATENVERLUSTE ZU VERMEIDEN.176
1. Netzschalter – Diese Taste dient zum Ein- und Ausschalten des DDS Drives. Verwenden Sie immer diese
Taste, um das Gerät auszuschalten. Das Ziehen des Netzkabels oder das Ausschalten der Steckdose, mit der das Gerät verbunden ist, könnte die festplatte beschädigen.
2. USB Wechselmedieneingang – Schließen Sie an diesen USB Port Ihre Wechselmedien an*. Wenn der DDS
Drive mit der DDS Steuereinheit verbunden ist, wird jedes an diesem Port angeschlossene Gerät über die DDS Steuereinheit verfügbar.
3. Eject– Diese Taste öffnet und schließt das CD/DVD Laufwerk. Bitte beachten Sie, dass Sie das Laufwerk
nicht öffnen können, wenn Sie Musik vom Laufwerk abspielen oder sich eine CD im Cue Modus befindet.
4. CD/DVD Laufwerk – Legen Sie in dieses Laufwerk CD/DVD Discs ein. Es erkennt sowohl Audio CDs als auch
Daten CDs/DVDs (solange die Daten in einem kompatiblen Format darauf gespeichert wurden). Weitere Hinweise finden Sie im Abschnitt "Formate."
5. Festplatte – Auf der Festplatte des Gerätes können Sie Ihre persönliche Musiksammlung speichern, die sofort
nach der Verbindung des DDS Drives mit der DDS Steuereinheit über den USB Port auf der Rückseite verfügbar wird. Beim Anschluss an einen Computer wird diese Festplatte als externes Laufwerk erkannt und Sie können Musik übertragen und direkt über den Computer eine Library erstellen.
6. Sicherungsschloss – Verwenden Sie den beiliegenden Schlüssel, um die Festplatte im Gehäuse ab- oder
aufzuschließen. Bitte beachten Sie, dass die Festplatte verschlossen sein muss, damit sie funktionieren kann.
7. USB Port (auf der Rückseite) – Verwenden Sie das beiliegende USB Kabel zur Verbindung des DDS Drives.
Es ergeben sich zwei Anschlussmöglichkeiten: a. Anschluss an die DDS Steuereinheit – Bei der Verbindung mit einem USB Port der DDS Steuereinheit können Sie direkt über die DDS Steuereinheit auf die Musik der Festplatte oder des CD/DVD Players zugreifen. b. Anschluss an den Computer – Beim Anschluss des DDS Drives an den Computer funktioniert das Gerät wie eine externe Festplatte und ein externes CD-ROM Laufwerk. Wir empfehlen Ihnen sehr, die Librarian Software (auf der Festplatte enthalten) zu verwenden, um Ihre Music Library zu erstellen. WICHTIG: Beachten Sie die vorgehensweise beim Trennen des DDS Drives von der DDS Steuereinheit oder dem Computer. Wenn Sie den DDS Drive nicht korrekt abmelden und auswerfen oder einfach den Strom am Gerät unterbrechen, könnten Sie die Festplatte und die darauf gespeicherten Daten beschädigen.
ARBEITSWEISE MIT DEM DDS
Das Bedienkonzept des DDS bringt einige revolutionäre Elemente ins digitale DJing. Trotzdem geht das Arbeiten mit dem Produkt schnell und leicht von der Hand. Viele der digitalen Funktionen orientieren sich an traditionellen DJ-Techniken, die Sie bereits kennen werden. Es gibt jedoch keine „richtige“ oder „falsche“ Art und Weise, um den DDS einzusetzen. Sie werden durch ein wenig herumprobieren, sehr viele Möglichkeiten entdecken. Hier erfahren Sie die nun erst einmal die Grundlagen...
È Alles auf Digital! Bevor Sie mit dem DDS beginnen können, müssen Sie Ihre Musik zunächst in eines der unterstützten Formate digitalisieren. Der Abschnitt „USB Gerätekompatibilität” beschreibt diesen Vorgang ganz genau. Kurz gesagt, sollten Sie Ihren PC oder Mac zum Umwandeln Ihrer Schallplatten, Tapes und CDs in das WAV, MP3 oder AAC Format verwenden. Falls Sie bereits ein digitales Mediengerät, wie einen MP3-Player oder ein ähnliches Gerät besitzen, haben Sie Ihre Musik möglicherweise schon in einem passenden Format vorliegen. Sie können von Ihrem Computer Musik auf den DDS laden. Darüber hinaus können Sie auch Musik von Ihren Audio-CDs direkt in den DDS kopieren. Der DDS ermöglicht es Ihnen auch, Dateien von und an andere Laufwerke (wie Massenspeicher oder das CD/DVD-Laufwerk des DDS). Es lohnt sich, bereits auf dieser Stufe sorgfältig vorzugehen, damit Ihre Musik in professioneller Qualität gewandelt wird. Sie werden zudem Geräte, wie den Numark TTUSB, einen USB-Turntable, sehr zu schätzen wissen, um traditionellen Musikdatenträger zu digitalisieren.
È Vor dem Gig! Vor Ihrem Gig sollten Sie darauf achten, dass Ihre portablen Speichermedien mit der benötigten Musik geladen sind. Eine immense Zeitersparnis bringt der Einsatz einer Library-Software auf Ihrem Computer, die zum Vorbereiten des Inhalts eines jeden USB-Massenspeichers hilfreiche Dienste leisten kann (siehe Abschnitt „Erzeugen einer Library”). Es ist auf jeden Fall eine gute Idee, immer eine Sicherheitskopie Ihrer Daten anzulegen. Gerade bei digitaler Musik lässt sich ein Datenbackup schnell und leicht anlegen.178 È Gig! Wenn Ihre Daten fertig vorbereitet sind, können Sie loslegen!
1. Vorbereiten des Crates
Im DDS befindet sich Ihre virtuelle Plattenkiste (Crate = Kiste). Um Ihr Set zusammenzustellen, legen Sie einfach Tracks aus der Library im Crate ab, in etwa so, als wenn Sie Ihre Schallplatten sortieren würden. Beachten Sie dazu auch die Hinweise im Abschnitt „Verwenden der Library”. Diesen und den nächste Schritt können Sie schon vorbereitend erledigen. Wenn Ihr USB- Speichermedium nicht schreibgeschützt ist, lässt sich Ihr Crate automatisch sichern.
2. Die richtige Reihenfolge der Titel bestimmen
Zur Verfeinerung Ihres Sets lassen sich die Tracks ordnen. Wenn Sie jedoch lieber kurz entschlossen den nächsten Track auswählen möchten, nur zu – der Crate legt Sie nicht auf eine Arbeitsweise fest.
3. Tracks aus dem Crate vorhören
Senden Sie die Tracks einfach aus dem Crate zu den Decks. Wenn Sie Ihren Crate gewissenhaft angelegt haben, kann der DDS automatisch den nächsten Track vorhören, wenn sich die Musik eines Decks dem Ende zuneigt. Falls Sie nicht weiter auf Ihr Set achten möchten, können Sie den Continuous Modus zur automatischen Wiedergabe aller Tracks nacheinander verwenden. Weitere Hinweise zum automatischen Laden und Wiedergeben von Tracks finden Sie im Abschnitt „Tracks laden”.
4. Ändern Sie Ihr Set wann immer Sie möchten
Der Crate arbeitet dynamisch – wenn Sie Ihre Meinung einmal ändern sollten, können Sie Tracks einfügen oder die Reihenfolge der Tracks ändern – verwenden Sie den Crate als Werkzeug, um Ihre Performance zu organisieren und zu perfektionieren.
5. Umgehen Sie den Crate zum schnellen Hinzufügen von Tracks und Last-Minute Cues
Tracks lassen sich direkt aus der Library zu einem Deck senden. Dabei wird der Crate nicht beeinflusst oder verändert. Sie können also Ihren Arbeitsstil mit dem DDS frei wählen.
6. Performen Sie wie gewohnt
Sobald sich der Track in einen der Decks befindet können Sie Cue und Loop Funktionen, sowie Beatanpassungen wie gewohnt mit den Bedienelementen des Decks vornehmen. Der DDS ist multitasking-fähig, Sie können also Ihr Set gleichzeitig aus dem Crate und der Library zusammenstellen, auch wenn Sie an beiden Decks mixen.
Lesen Sie weiter, um zu erfahren, wie Sie Ihren DDS effektiv einsetzen können!179
DIE GRAFISCHE BEDIENOBERFLÄCHE
Der DDS besitzt eine bahnbrechende, grafisch unterstützte Bedienoberfläche, die das DJing revolutioniert. Die Bedienoberfläche ermöglicht sofortigen Zugang zu den vielfältigen Funktionen des Produkts und ist so gestaltet, dass Sie zielgerichtet mit ihr arbeiten können. Damit dieses möglich wird, besitzt die Software des DDS Multitasking-Fähigkeiten – Sie können verzögerungsfrei zwischen verschiedenen Funktionen umschalten. Falls eine Funktion gegenwärtig arbeitet (weil beispielsweise eine neue Library aufgebaut wird, o.ä.), bleiben alle anderen Funktionen voll zugänglich. In diesem Abschnitt lernen Sie die grafische Bedienoberfläche kennen, die Sie schon in wenigen Minuten zu meistern wissen werden. Etwas später widmen wir uns dann den DJ-Funktionen des DDS.
Ein- und Ausschalten des Gerätes Zum Ein- und Ausschalten der DDSs verwenden Sie bitten die Power Taste, die Sie in der oberen rechten Ecke des Gerätes finden Um das Gerät in Betrieb zu nehmen, drücken Sie kurz die Power Taste. Die Taste leuchtet kurz rot auf und der DDS fährt hoch. Halten Sie die Taste beim Einschalten nicht gedrückt, da Sie ansonsten den Upgrader Modus aufrufen (siehe Abschnitt „DDS Software Upgrades”. Zum Ausschalten des Gerätes halten Sie die Power Taste gedrückt. Eine Balkenanzeige, die im Display dargestellt wird, füllt sich von links nach rechts, solange Sie die Taste gedrückt halten. Der DDS schaltet sich aus, wenn die Füllung der Balkenanzeige den rechten Rand erreicht, was etwas 3 Sekunden benötigt. Auf diese Weise vermeiden wir, dass der DDS versehentlich während einer Performance ausgeschaltet wird.
Das Display Zentral angeordnet befindet sich das gr0ße grafische Display des DDS. Einige Bereiche dienen bestimmten Funktionen zur Anzeige, während andere Bereiche sich je nach Bedienvorgang ändern.
MENÜLEISTE180 Deck Displays Wiedergabeinformationen für jedes Deck sind jederzeit sichtbar, egal, was Sie gerade tun. Hier können Sie sehen, welche Tracks gerade aufs Abspielen warten und erhalten Informationen über Zeit, Pitch Änderungen sowie andere wichtige Daten. Details erfahren Sie im Abschnitt “Displayansichten”.
WAIT – Dieses Symbol bedeutet, dass das Deck gerade einen Vorgang ausführt. PAUSE – Das Symbol zeigt, dass das Deck pausiert. CUE – Dieses Symbol zeigt an, dass das Deck am Cue Punkt pausiert. PLAY – Dieses Symbol bedeutet, dass das Deck gerade einen Track spielt. AUTOMATIC – zeigt an, dass die automatische Trackladeoption aktiviert ist. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt “Trackladeoptionen”. CONTINUOUS – zeigt an, dass die Continuous Trackladeoption aktiviert ist. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt “Trackladeoptionen”. CYCLIC – zeigt an, dass die Cyclic Trackladeoption aktiviert ist. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt “Trackladeoptionen”. KEY LOCK – zeigt an, dass die Key Lock Funktion eingeschaltet ist. Das Symbol blinkt, wenn Key Lock zwar deaktiviert wurde, jedoch immer noch ein Key Lock Shift verwendet wird. Menüleiste Den untersten Bereich des Displays nimmt die Menüleiste ein. Hier sehen Sie, welche Menüoptionen angewählt werden können. Jede Menüoption wird über einer Menütaste angezeigt. Drücken Sie die jeweilige Taste um die gewünschte Option aufzurufen. Ihre Auswahl wird dann kurz als Bestätigung hervorgehoben.
Insgesamt existieren vier Menütasten. Ein Menü ist aber keinesfalls auf vier Optionen limitiert. Sollte es mehr Optionen geben, zeigt Ihnen ein dargestellter Pfeil nach links oder rechts an, dass noch weitere Optionen in anderen Optionsseiten auf ihren Einsatz warten, die Sie mit den Pfeiltasten aufrufen können.
Arbeitsbereich Den größten Teil des Displays nehmen die Funktionen, die Sie oft verwenden, ein. Jede der vier Hauptfunktionen – Library, Crate, View und Utility – besitzen eine eigene Auswahltaste Die Tasten leuchten auf, nachdem sie ausgewählt wurden. Sie können an der Titelleiste jederzeit erkennen, was Sie im Arbeitsbereich gerade sehen.181 Verlaufsanzeige Falls eine große Library erzeugt oder aktualisiert wird (siehe Abschnitt “Die Library”) erscheint über der Menüleiste eine Verlaufsanzeige. Die Verlaufsanzeige füllt sich entsprechend dem Fortschritt der Funktion von links nach rechts. Die meisten Funktionen Ihres DDS reagieren sofort. Einige rechenintensive Aufgaben, wie das Senden einer großen Anzahl von Tracks in den Crate können ein paar Sekunden in Anspruch nehmen. Sollte eine Funktion etwas mehr Zeit benötigen, wird Ihnen eine sich drehende Indikator angezeigt, der Sie wissen lässt, dass der Vorgang in Bearbeitung ist. Verwenden von Listen Der DDS verwendet sehr oft Listen, um den schnellen Zugriff auf Tracks zu gewährleisten. Listen werden immer im Arbeitsbereich dargestellt. Sie können den Push Select Drehregler und die Menüleiste zur Listennavigation verwenden. Um in der Liste nach oben oder nach unten zu scrollen, drehen Sie einfach den Push Select Regler. Die Hervorhebung im Display zeigt das gegenwärtig angewählte Listenelement an. Geht die Anzahl der Listeelemente über den darstellbaren Bereich hinaus, verschiebt sich die Ansicht im Arbeitsbereich automatisch. Bei langen Listen zeigt eine Seitenleiste rechts im Display an, wie viel Sie von der Liste angezeigt bekommen und an welcher Listenposition Sie sich gegenwärtig befinden. Wenn das hervorgehobene Listenelement etwas ist, was sich einfach auswählen lässt, drücken Sie einfach auf den Push Select Regler. Weitere Optionen für die Liste oder das angewählte Element werden in der Menüleiste dargestellt. Am Besten lernen Sie den Umgang mit Listen, indem Sie eine Library erzeugen und damit experimentieren. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt „Die Library”. Verwenden von Bildschirmdialogen Ein Dialog kann in einem Teil oder im gesamten Arbeitsbereich erscheinen und übermittelt Ihnen Informationen, erwartet Ihre Reaktion, ermöglicht die Eingabe von Informationen oder ändert Einstellungen. Manchmal hat ein Dialog eine eigene Menüleiste – manchmal jedoch nicht. Ein Dialog besitzt auf jeden Fall immer eine Titelleiste, damit Sie wissen, worauf sich der angezeigte Dialog bezieht. Reaktion auf Fragen Falls der DDS Ihnen eine Nachricht sendet oder Ihnen eine Frage stellt, geschieht das immer über einen Dialog. Falls von Ihnen eine Reaktion erwartet wird, erscheinen de möglichen Antworten in der Menüleiste. Wählen Sie die gewünschte Antwort auf die Frage aus. Der Dialog schließt sich dann und die Anzeige kehrt zum vorangegangenen Modus zurück. In diesem Beispiel, reagiert der DDS auf den Befehl des DJs, alle Tracks aus dem Crate zu entfernen. Der angezeigte Dialog fordert gerade eine Bestätigung, dass dieser Befehl wirklich ernst gemeint war.182 Einstellungen ändern Ein Dialog kann zum Ändern von Einstellungen verwendet werden. In diesem Fall wird jede Einstellung angezeigt. Die aktive Einstellung wird hervorgehoben. Der eingestellte Wert lässt sich mit dem Push Select Regler ändern. Dabei werden einige Einstellungen als Text, andere wiederum als Werteleiste angezeigt. Drücken Sie den Push Select Regler, um eine andere Einstellung auszuwählen. Drücken Sie den Regler wiederholt, um alle möglichen Einstellungen nacheinander anzuwählen. Änderungen an den Einstellungen werden normalerweise sofort übernommen. In der Abbildung rechts ändert der DJ die Mode Settings für Deck A.
Text eingeben Immer dann, wenn Sie Text in den DDS eingeben könne, zum Beispiel bei der Tracksuche oder zum Benennen einer Playlist, erscheint ein Texteingabefeld im Display. Im Gegensatz zu anderen Dialogen besitzt das Texteingabefeld ein eigenes Menü, welches im Zusammenspiel mit dem Push Select Regler die Texteingabe mit oder ohne Tastatur vereinfacht. Ein hervorgehobenes Kästchen auf der rechten Seite zeigt das Schriftzeichen, welches Sie eingeben an sowie ein Menü, welches Sie zum Löschen des vorangegangenen Zeichens (Delete), zum Einfügen eines Leerzeichens (Space), zum Umschalten zwischen Groß- und Kleinbuchstaben und zur Beendigung der Eingabe (Done) verwenden können. Falls Sie eine USB-Tastatur an Ihren DDS angeschlossen haben, können Sie Text direkt in das Texteingabefeld schreiben. Damit ist diese Methode die schnellste Art, Text einzugeben. Mit den linken und rechten Cursortasten können Sie sich innerhalb des Texteingabefeldes vor und rückwärts bewegen. Die Enter and Tab Tasten bestätigen den eingegebenen Text und ersetzen die Menüoption „Done“. Sollten Sie keine USB-Tastatur an Ihrem DDS angeschlossen haben, können Sie Zeichen mit Hilfe des Push Select Reglers eingeben. Drehen Sie den Regler nach links oder rechts, um nacheinander durch die verschiedenen Buchstaben, Ziffen oder Symbole zu scrollen. Zur Bestätigung eines eingegebenen Zeichens drücken Sie den Push Select Regler. Wenn Sie mit der Eingabe zufrieden sind, drücken Sie Done in der Menüleiste.183
Die Library ist Ihre Sammlung aller Tracks, die Sie auf verschiedene Arten und Weisen durchsuchen können. Der DDS gestattet den gleichzeitigen Einsatz mehrer Libraries, da entweder verschiedene USB-Speicher an das Gerät angeschlossen sind oder ein USB-Speicher partitioniert sein kann. Sie können also frei wählen, ob Sie Ihre Titel alle zusammen auf einer USB-Festplatte speichern oder verschiedene USB-Sticks, die nach bestimmten Kriterien sortiert sind, einsetzen.
VORBEREITEN IHRER SPEICHERMEDIEN
Der DDS erkennt die meisten USB-Speichermedien, die den Massenspeicher Standard (Mass Storage Class) unterstützen. Bitte beachten Sie für weitere Informationen den Abschnitt „USB Gerätekompatibilität”. Kopieren Sie zu allererst Ihre WAV, MP3 oder AAC Musikdateien mit Ihrem PC oder Macintosh Computer auf Ihr USB-Speichergerät. Wenn die Tags Ihrer Tracks bereits richtig gesetzt wurden, müssen Sie ihre Musik nicht zusätzlich neu organisieren. Der DDS kann dann leicht die Tracks finden, nach denen Sie suchen. Wurden die Tags jedoch nicht richtig gesetzt, oder wenn Sie es vorziehen, Musik in Ordnerstrukturen zu organisieren, sollten Sie die Musik so organisieren, dass Sie sich leicht zurechtfinden. Vorhandene PLS oder M3U Playlists werden der Library hinzugefügt. Es macht auch gar nichts, wenn sich noch andere Dateien auf dem USB-Speichergerät befinden – der DDS ignoriert diese einfach. Allerdings verlangsamt eine große Anzahl solcher nichtlesbaren Dateien das Erzeugen der Library sehr. Deshalb empfehlen wir Ihnen, die USB-Geräte, die Sie fürs DJing verwenden nur mit Musikdateien zu bespielen.
Wenn Sie Ihre Tracks vorbereitet haben, müssen Sie als nächstes eine Library erzeugen. Damit Sie später schnell auf Ihre Tracks zugreifen können, benötigt der DDS etwas Zeit, um die Tracks und die Playlists, die sich auf dem USB-Speichermedium befinden, zu scannen. Die Library wird in einem speziellen Ordner, der an der Bezeichnung „.library" zu erkennen und je nach Einstellung des Computers unsichtbar ist, direkt auf dem USB-Medium gespeichert. Um diese Library zu löschen, verwenden Sie bitte das Librarian Programm oder entfernen einfach diesen Ordner. Normalerweise sollten Sie diesen Ordner jedoch einfach ignorieren und nicht verändern. Zum Erzeugen einer Library haben Sie zwei Möglichkeiten: entweder erzeugen Sie diese am DDS oder Sie verwenden das Librarian Programm an Ihrem PC oder Mac. Library mit der Librarian Software erzeugen Die Librarian Software, die sowohl am PC als auch Mac Computer läuft, stellt die schnellste Möglichkeit dar, eine Library zu erzeugen und bietet zudem zusätzliche Funktionen, wie das Erzeugen von Profilen (siehe „Profile View”). Eine vollständige Beschreibung der Funktionen wird mit dem Programm geliefert, welches Sie unter http://www.numark.com/ herunterladen können. Library mit dem DDS erzeugen Falls Sie einmal eine Library erzeugen müssen und keinen Computer zu Hilfe haben, können Sie dies auch am DDS selbst erledigen. Dazu müssen Sie zunächst den Schreibschutzschalter des USB-Mediums (falls vorhanden) auf die OFF-Position stellen. Stecken Sie danach den USB-Speicher an einen der USB-Ports. Achten Sie darauf, dass Sie den Stecker des USB-Kabels ohne Gewalt in den USB-Port stecken können! Nach ein paar Sekunden erscheint der New Library Dialog...184 Wählen Sie nun zum Erzeugen der Library die Option Library in der Menüleiste aus. Dieser Prozess kann nur ein paar Sekunden oder auch mehrere Stunden dauern, abhängig davon, wie viele Tracks sich auf dem USB- Speichermedium befinden. Während die Library erzeugt wird, lassen sich aber bereits Tracks von anderen USB- Medien, die am DDS angeschlossen USB-Ports sind, wiedergeben. Wenn die Erzeugung der Library begonnen hat, informiert Sie eine Verlaufsanzeige über den Fortschritt des Vorgangs.
Sollte Ihr USB-Speichermedium voll sein, erhalten Sie eine Warnmeldung, dass das Erzeugen einer Library nicht möglich ist. Falls das USB-Medium fast voll ist, erhalten Sie die Option, die Library erzeugen zu lassen, sollten aber bedenken, dass dann der noch verfügbare Speicherplatz nicht zum Speichern dieser ausreicht. Wir empfehlen Ihnen in jedem Fall, das USB-Medium auszuwerfen, ein paar Tracks mit Ihrem PC/Mac zu löschen und den Vorgang zu wiederholen. Im Allgemeinen raten wir Ihnen dazu, das USB-Speichermedium nicht über 98% seiner Gesamtkapazität zu füllen, damit der DDS ausreichend Platz zum Erzeugen der Library und späterer Playlists vorfindet. Sie können das Erstellen einer Library umgehen, indem Sie Files auswählen. Dann können Sie umgehend auf das USB-Medium zugreifen – allerdings nur mit der Dateiansicht (Files View). Sie können nicht die erweiterten Such- und Browserfunktionen verwenden. Wenn Sie ein geliehenes USB-Medium verwenden, auf dem sich ein gewünschter Track befindet oder Sie zum Erzeugen einer Library keine Zeit haben, stellt diese Möglichkeit eine schnelle und hilfreiche Alternative dar. Nach der Erzeugung der Library wird sie automatisch zur Verwendung geladen.
Da die Library auf dem USB-Medium gespeichert wird, ist es nicht notwendig, sie noch einmal erzeugen zu lassen, wenn Sie das Speichergerät das nächste am DDS verwenden. Wird ein beschreibbares Speichermedium, das bereits eine Library enthält, in den USB-Port des DDS gesteckt, erscheint der Loading Library Dialog... Um eine bereits bestehende Library zu laden, ohne sie auf Änderungen zu überprüfen, wählen Sie Load. Das Speichergerät kann dann sofort verwendet werden. Wenn sich der Inhalt Ihres USB-Speichers verändert hat, da Sie zum Beispiel einige neue Tracks auf das Gerät geladen haben, und ältere Tracks gelöscht haben, können Sie die existierende Library mit Update aktualisieren. Der DDS scannt dann das USB-Speichergerät und aktualisiert die Library, wenn Änderungen vorgenommen wurden. Dieser Vorgang kann einige Zeit in Anspruch nehmen, wenn Sie viele neue Tracks auf das USB-Medium übertragen haben. Anhand einer Fortschrittsanzeige können Sie den Fortschritt des Vorgangs verfolgen. Ihre aktualisierte Library kann nach dem Update verwendet werden. Sollten Sie ein schreibgeschütztes Medium oder einen USB-Speicher, der im NTFS-Format formatiert wurde, anschließen, erhalten Sie die Warnung, die Sie in der Abbildung rechts sehen. Der Dialog weist Sie darauf hin, ob sich eine Library auf dem USB-Medium befindet oder nicht. Falls keine Library vorhanden ist, können Sie die Tracks nur im Files View auswählen. Falls Sie ein USB-Medium mit einer älteren Library-Version anschließen, bietet der DDS Ihnen an, diese in das neuere Format zu aktualisieren.185
Drücken Sie die Library Taste, um den Arbeitsbereich Library zu öffnen. Sollte noch keine Library geladen sein, werden Sie aufgefordert ein USB-Speichermedium anzustecken (siehe „Laden einer Library” auf der vorangegangenen Seite). Jede geladene Library wird in der Menüleiste angezeigt. Sollten Sie verschiedene USB-Speicher oder Partitionen angeschlossen haben, können Sie Ihre Tracks aus verschiedenen Libraries auswählen. Auch wenn Sie nur den Inhalt einer Library angezeigt bekommen, können sie umgehend zwischen den Libraries umschalten, indem Sie die gewünschte im Library Menü auswählen. Jede Library ist durch einen eindeutigen Namen gekennzeichnet, der angibt, wie das Speichermedium angeschlossen wurde (z.B. „USB1“). Weitere Hinweise hierzu finden Sie im Abschnitt „Libraries identifizieren”. Des Weiteren wird der Name des Mediums, wie zum Beispiel „USB STICK“ in der Titelzeile der gegenwärtig gewählten Library angezeigt. In der obersten Library-Ebene können Sie mit den folgenden Methoden auf den Inhalt des Speichermediums zugreifen: ¸ Search Textsuche nach Titel, Album, Künstler oder allen Tags ¸ Track Browsen nach Tracknamen ¸ Album Browsen nach Albumnamen ¸ Artist Browsen nach Künstlernamen ¸ Genre Browsen nach Musikstil ¸ BPM Browsen nach BPM-Bereich ¸ Year Browsen nach Jahr ¸ Playlist Browsen nach Playlists ¸ Files Browsen im File View Mit dem Push Select Regler können Sie durch die Liste scrollen. Drücken Sie den Push Select Regler an der gewünschten Position. Niedrigere Organisationsebenen Ihrer Library besitzen eine Funktion zum Zurückspringen (Back) auf die nächsthöhere Ebene. Beachten Sie bitte, dass bei hervorgehobenen Track und gleichzeitigem Halten des Push Select Reglers die Info Funktion für den gewählten Track aufgerufen wird. Um zurück in den Library Browser zu gelangen, drücken Sie einfach den Push Select Regler noch einmal.186 Suche Die Suche ermöglicht den schnellen und direkten Zugriff auf einen Track oder mehrere Tracks, die dem eingegebenen Suchtext entsprechen. Definieren Sie zunächst, wonach Sie suchen... Die Suchkategorie bestimmen Sie, indem Sie entweder den Push Select Regler verwenden oder sich der Pfeiltasten einer angeschlossenen Computertastatur bedienen. Sie können nach folgenden Kategorien suchen:
All Der Text wird mit allen Tags (nicht nur Titel, Album und Künstler) verglichen ¸ Title Der Text wird nur mit Titelnamen verglichen ¸ Album Der Text wird nur mit Albennamen verglichen ¸ Artist Der Text wird nur mit Künstlernamen verglichen Nachdem Sie sich für eine Suchkategorie entschieden haben, drücken Sie den Push Select Regler (oder die Tab Taste an Ihrer Tastatur), um zum Eingabefeld des Suchtextes zu gelangen. Beginnen Sie nun mit der Eingabe des Suchtextes, indem Sie entweder den Push Select drehen oder eine angeschlossene USB- Tastatur verwenden. Das eingegebene Zeichen sehen Sie in einer Voransicht auf der rechten Seite des Textfeldes. Nachdem Sie Ihre Eingabe abgeschlossen haben, drücken Sie Done im Texteingabemenü oder die Tab oder Enter Taste an der USB-Tastatur. Die Suchergebnisse werden im Display angezeigt. Mit dem Push Select Regler können Sie nun durch die Suchergebnisse scrollen. Drücken Sie den Regler, um zurück zur Auswahl der Suchkategorie zu kommen. Wird der Suchtext mit jeder Position innerhalb des gewählten Tags verglichen. Wenn Sie also nach Tracks auf einem Album, welches das Wort „Love“ enthält, suchen, geben Sie „LOVE" in das Suchtextfeld ein (Klein- oder Großschreibung ist nicht wichtig) und drücken Sie Done. Die Suchefunktion vergleicht die Tracks jedes Albums mit dem Wort „Love" im Titel, wie „The Greatest Love Songs", „Love Boat" und „A Lovely Collection". Beachten Sie, dass die Suche immer eine Auflistung der Tracks ausgibt, die Ihrer Suchanfrage entspricht. Sie können den gesuchten Titel eingrenzen, indem Sie Künstler, Album oder andere Tags zu Hilfe nehmen. Dadurch sehen Sie die Tracks, die auf einem bestimmten Album oder von einen bestimmten Künstler, usw. stammen. Die Suchanzeige bietet, außer bei der Texteingabe, verschiedene Menüoptionen an, die sich auf den gerade hervorgehobenen Track auswirken. Wenn kein Track hervorgehoben ist, kann nur die Back Option verwendet werden. ¸ to A Sendet den Track direkt in das Deck A ¸ to B Sendet den Track direkt in das Deck B ¸ to Crate Sendet den Track direkt zum Crate ¸ Back Kehrt zur obersten Ebene der Library zurück ¸ Playlist Sendet den Track zu einer Playlist ¸ Info Schlüsselt Detailinformationen zum Track auf Die Menüoptionen zum Senden des Tracks zu einem Deck sind nicht anwählbar, wenn das betreffende Deck gerade einen anderen Track wiedergibt. Sie sollten dann zunächst die Wiedergabe des Decks pausieren und danach diese Option verwenden. Mit dieser Funktion wird vermieden, dass ein Track, der sich im Mix befindet, versehentlich ersetzt wird.187 Browsen Das Browsen ermöglicht das Auffinden von Tracks innerhalb Ihrer Library, indem Sie durch strukturierte Listen navigieren. Insgesamt stehen Ihnen sechs Browsing-Optionen, jede nähert sich dem gesuchten Titel Stück für Stück an: ¸ Track Browsen nach Track ¸ Album Browsen nach Album dann Track ¸ Artist Browsen nach Künstler dann Album dann Track ¸ Genre Suche nach BPM Bereich dann Track ¸ BPM Suchen nach BPM Tempo (Drücken und drehen Sie den Push Select Regler zur Auswahl eines BPM Bereiches) ¸ Year Browsen nach Jahr dann Künstler dann Album dann Track Durch jede Liste können Sie mit dem Push Select Regler auf die gewohnte Weise navigieren (Drücken zum Aufrufen der nächstniedrigeren Ebene, oder Auswahl der Back Option aus der Menüleiste zum Aufrufen der nächsthöheren Ebene). Als ersten Eintrag jeder Zwischenliste finden Sie die Option „All“. Sie steht für „Alle Tracks dieser Ebene“. Sie kann zum Beispiel „Alle Tracks dieses Künstlers“ meinen, wenn Sie einen Künstler ausgewählt haben und nun alle Alben dieses Künstlers sehen. Manchmal erscheint ein Eintrag „<Unknown>“ für Daten, bei denen dieser bestimmte Tag nicht definiert wurde. Lassen Sie uns einmal nach Dance Music browsen.
1. In der obersten Library-Ebene wählen Sie Genre, und
wählen dann Dance aus.
2. Nun erscheint eine Liste aller Künstler, die Dance
Tracks spielen. Wählen Sie einen Künstler aus.
3. Die nun folgende Übersicht listet alle Alben des
Künstlers (und innerhalb des Dance Musikstils). Wählen Sie aus der Liste ein Album aus.
4. Nun erscheint eine Liste aller Dance Track, die der
gewählte Künstler auf dem gewählten Album veröffentlicht hat. Laden Sie die Tracks nun zu einem der Decks oder senden Sie sie zum Crate.
Die Browse Displayanzeigen besitzen ebenfalls Menüoptionen, die den gegenwärtig hervorgehobenen Track betreffen. Wurde kein Eintrag hervorgehoben, kann nur die Back Option verwendet werden. Wurde ein Listenelement hervorgehoben, stehen Ihnen auch die Optionen to Crate und Playlist zur Verfügung. Ist das ausgewählte Listenelement ein Track, werden alle möglichen Optionen aktiviert. ¸ to A Sendet den Track direkt zum Deck A ¸ to B Sendet den Track direkt zum Deck B ¸ to Crate Sendet den Track oder die Trackauswahl zum Crate ¸ Back Kehrt auf die nächsthöhere Ebene zurück ¸ Playlist Sendet den Track oder die Trackauswahl zu einer Playlist ¸ Info Schlüsselt Detailinformationen zum Track auf188 Die Menüoptionen zum Senden des Tracks zu einem Deck sind nicht anwählbar, wenn das betreffende Deck gerade einen anderen Track wiedergibt. Sie sollten dann zunächst die Wiedergabe des Decks pausieren und danach diese Option verwenden. Mit dieser Funktion wird vermieden, dass ein Track, der sich im Mix befindet, versehentlich ersetzt wird. Wie Sie sehen, bietet die Browse-Funktion, im Gegensatz zur Suche, die Möglichkeit, mit mehreren ausgewählten Tracks gleichzeitig zu arbeiten. Sie können so beispielsweise ein gesamtes Album zu einer Playlist senden oder alle Titel eines Musikstils in den Crate schicken. Mehrere ausgewählte Tracks lassen sich jedoch nie direkt zu einem Deck senden, da ein Deck immer nur jeweils einen Track laden kann. Verwenden Sie also den Crate, um mehrere Tracks nacheinander abspielen zu lassen. Wenn Sie Titel zu einer Playlist senden, öffnet sich ein Fenster mit der Liste aller in der Library vorhandenen Playlists. Bewegen Sie die Markierung zu der gewünschten Playlist und wählen Sie Add aus dem Menü. Mit Cancel brechen Sie den Vorgang ab. Sollten noch keine Playlist vorhanden sein, müssen Sie zunächst eine mit der Playlist Option auf der obersten Ebene der Library anlegen (siehe „Mit Playlists arbeiten“ auf der nächsten Seite). Das Durchsuchen innerhalb von BPM Bereichen ermöglicht das schnelle Auffinden von Tracks. Wenn Sie nach BPM browsen, sehen Sie in der Anzeige eine Übersicht der BPM Bereiche der Tracks, die sich auf dem USB-Medium befinden. Nach der Auswahl eines Bereiches sehen Sie im Display eine nach BPM sortierte Liste der Tracks. Der erste Tracks des gegenwärtigen BPM Bereichs ist ausgewählt.
File View Der File View („Files“ auf der obersten Library- Ebene) steht für jedes USB-Medium mit und ohne Library zur Verfügung. Diese Dateiansicht verwendet die Namen von Ordnern und Dateien und ist deshalb zum Organisieren Ihrer Inhalte auf dem Speichermedien ohne die Verwendung von Tags sehr gut geeignet. Die Dateiansicht startet auf der obersten Ebene (Root) des USB-Mediums und führt alle Ordner, gefolgt von den Tracks, auf. Die Navigation erfolgt mit dem Push Select Regler – drücken Sie ihn, um in Ordner zu gelangen und wählen Sie Back aus der Menüleiste um ihn zu verlassen.
Der File View bietet bestimmte Möglichkeiten, die den gegenwärtig hervorgehobenen Track betreffen. Falls kein Track ausgewählt wurde, können Sie nur die Back Option verwenden. Die Playlist Option sind nur dann verfügbar, wenn sich auf dem USB-Medium eine Library befindet. ¸ to A Sendet den Track direkt in das Deck A ¸ to B Sendet den Track direkt in das Deck B ¸ to Crate Sendet den Track direkt zum Crate ¸ Back Kehrt zur obersten Ebene der Library zurück ¸ Playlist Sendet den Track zu einer Playlist189 Mit Playlists arbeiten Playlists sind Sammlungen von Tracks, die in einer bestimmten Reihenfolge angeordnet sind. Sie können so viele Playlists, wie Sie wollen, mit dem DDS erstellen. Playlists lassen zudem auch am PC oder Mac in einem der unterstützten Formate erstellen (siehe Abschnitt „Vorbereiten Ihrer Speichermedien“). Sie können in Playlists ganze Sets speichern oder Tracks nach Ihrem Geschmack organisieren. Zugriff auf die Playlist und auf das Playlist-Management erhalten Sie über die Playlist Option auf der obersten Ebene der Library.
- Um eine neue Playlist zu erstellen, wählen Sie Add. In der Übersicht wird eine neue Playlist mit dem voreingestellten Namen „New playlist 1/2/3/ usw.“ angelegt. Alle Playlists, die aus dem USB-Speichergerät in die Library importiert wurden, erscheinen ebenfalls in dieser Übersicht.
- Zum Löschen einer Playlist wählen Sie zunächst Delete und bestätigen den Vorgang mit Remove. Nach der Bestätigung können Sie den Vorgang nicht mehr rückgängig machen! Vorsicht ist also beim Ausführen dieser Option geboten!
- Das Umbenennen einer Playlist erledigen Sie mit Rename. Ein Dialog mit Texteingabefeld, der den Namen der Playlist enthält, erscheint. Geben Sie den gewünschten text wie gewohnt ein, drücken Sie Done die Änderung.
- Damit Sie den Inhalt einer Playlist in eine andere kopieren können, wählen Sie Playlist. Es ist auch möglich, die Playlist an sich selbst senden zu lassen, wodurch der Inhalt einmal dupliziert wird. Indem Sie die to Crate Option auswählen, lässt sich die Playlist zum Crate senden.
- Um in einer Playlist zu browsen, wählen Sie die gewünschte Playlist aus und drücken den Push Select Regler. Nun wird eine Übersicht aller Tracks angezeigt. Zudem erhalten Sie einige Menüoptionen, die immer den hervorgehobenen Track betreffen. ¸ to A Sendet den Track direkt in das Deck A ¸ to B Sendet den Track direkt in das Deck B ¸ to Crate Sendet den Track direkt zum Crate ¸ Back Kehrt zur obersten Ebene der Library zurück ¸ Remove Entfernt den Track der Playlist ¸ Clear Entfernt alle Tracks aus der Playlist (benötigt Bestätigung) ¸ Info Zeigt Detailinformationen zum Track an Die Reihenfolge der Tracks innerhalb der Playlist wird gespeichert. Es ist möglich, dass die Reihenfolge mit dem Push Select Regler geändert wird. Wählen Sie den zu bewegenden Track aus und drücken Sie den Regler. Drehen Sie danach den Regler, um den Track durch die Liste auf die neue Position zu bewegen und drücken Sie den Regler noch einmal. Mit Done schließen Sie den Vorgang ab. Um die Änderung zurückzunehmen, wählen Sie Undo.190
Wie bei einem PC oder Mac Computer auch, ist es sehr wichtig, dass Sie ein USB- Speichergerät immer erst abmelden, bevor Sie es abziehen oder die Stromzufuhr zum Gerät unterbrechen. Dadurch wird gewährleistet, dass alle Dateien ordnungsgemäß geschlossen und auf dem Speichermedium gesichert wurden. Sollten Sie diese Hinweise nicht beachten, könnte das Dateisystem Ihres Datenträgers Schaden nehmen, wodurch Ihr USB-Gerät nicht mehr verwendet werden kann. Sollte dies passieren, schließen Sie Ihren USB-Speicher an Ihren PC oder Mac and und befolgen die Hinweise zur Herstellung des Dateisystems des jeweiligen Betriebssystems. Weitere Hinwiese finden Sie im Abschnitt „Vermeiden und Beheben von Fehlern“.
Um eine Library abzumelden, drücken Sie die Eject Taste. Dadurch öffnet sich eine Liste der gerade aktiven Library...
Jede Library ist mit ihrem Kurznamen und dem längeren Gerätenamen aufgeführt, anhand dieser Sie die gewünschte Library auswählen können. Im unteren Bereich des Arbeitsbereiches könnte dann eine Nachricht erscheinen: In diesem Fall müssen Sie die Wiedergabe des oder der Tracks stoppen, bevor Sie die Library abmelden können. Damit wird das versehentliche Auswerfen einer Library, mit der gerade gemixt wird, vermieden. Diese Warnmeldung könnte ebenfalls auftauchen: Hier werden Sie darauf hingewiesen, dass einige der Tracks im Crate in der ausgewählten Library gespeichert sind. Wenn Sie mit dem Abmelden fortfahren, werden diese Tracks aus dem Crate entfernt. Um den Vorgang zu vollenden, wählen Sie Eject aus dem Menü. Wenn sich noch Tracks im Crate befinden, müssen Sie den Vorgang nochmals bestätigen. Nachdem die Library oder die Libraries eines bestimmten USB- Speichergerätes abgemeldet sind und nicht mehr in der Liste aufgeführt sind, können Sie die USB- Speicher abziehen. Wenn Sie mehr als ein USB-Speichergerät am DDS betreiben, achten Sie darauf, dass Sie das richtige abmelden! Falls Sie den DDS ausschalten möchten, müssen Sie die Libraries vorher nicht abmelden. Halten Sie zum Ausschalten des Gerätes die Power Taste für drei Sekunden gedrückt und unterbrechen Sie keinesfalls die Stromversorgung zum Gerät!191
Der Crate (zu deutsch die Kiste) ist ein innovatives Tool für den digitalen DJ, der jedoch auf einer konventionellen Methode basiert... Jahrzehntelang verwendeten DJs, die mit Vinyl arbeiteten, ihre Plattenkiste als Notizblock, um ein Set durchzuorganisieren. Schallplatten, die gespielt werden sollten – oder vielleicht gespielt werden konnten – wurden herausgezogen zwischen andere, die sich für den Event nicht eigneten, geklemmt. Wurden die Platten nicht mehr benötigt, wurden sie zurück in die Kiste geschoben. Zwischen den Mixes konnte der DJ sich ein wenig Zeit nehmen, um durch seine Plattensammlung zu stöbern, um mehr Platten herauszuziehen oder um nach Titelwünschen zu suchen. Der Crate des DDS kann also wie eine herkömmliche Plattenkiste angesehen werden. Anders ausgedrückt, enthält der Crate die Tracks, die Sie während Ihres Gigs spielen möchten. Sie müssen zwar nicht zwingend Tracks im Crate geladen haben, da Sie Tracks ja auch direkt zu den Decks senden können – der Crate ist jedoch ein hervorragender Ablageort um all die Tracks, die Sie spielen wollen, einfach zu organisieren und schnell darauf zugreifen zu können. Wahrscheinlich besitzen Sie tausende Tracks, die auf verschiedenen USB-Speichermedien gespeichert sind. Es ist ziemlich zeitaufwändig, durch jede Library zu gehen, wenn Sie den nächsten Track auswählen möchten. Stattdessen können Sie die geeigneten Tracks einfach in den Crate legen und während der Performance schnell und einfach auf sie zugreifen. Der Crate kann auch verhindern, dass ein Track ein zweites Mal am Abend gespielt wird. Ist ein Track am Ende angelangt, wird er aus dem Crate entfernt, außer Sie entscheiden, dass er zurück in den Crate geschoben wird.
MIT DEM CRATE ARBEITEN
Im Abschnitt „Die Library” haben wir die verschiedenen Methoden aufgezeigt, mit denen Tracks in den Crate geladen werden können, entweder durch suchen, browsen, aus einer Playlist heraus oder direkt aus den Ordnern eines USB-Mediums. Nun erklären wir, wie Sie mit dem Crate arbeiten. Drücken Sie die Crate Taste, um den Crate im Arbeitsbereich zu öffnen. Der Crate enthält eine Liste der Tracks und folgendes Menü: ¸ to A Sendet den Track in das Deck A ¸ to B Sendet den Track in das Deck ¸ swap A Tauscht den gewählten Track mit dem des Deck A aus ¸ swap B Tauscht den gewählten Track mit dem des Deck B aus ¸ pull A Zieht den Track des Deck A zurück in den Crate ¸ pull B Zieht den Track des Deck B zurück in den Crate ¸ Shuffle Spielt die Tracks des Crate in zufälliger Reihenfolge ab ¸ Info Ruft Detailinformationen des Tracks auf ¸ Remove Entfernt den Track aus dem Crate ¸ Clear Entfernt alle Tracks aus dem Crate192 Das Austauschen, Senden und Zurückziehen von Tracks funktioniert immer nur bei einem inaktiven Deck. Sollte ein Deck gerade einen Track abspielen, muss die Wiedergabe unterbrochen werden, bevor Sie diese Funktionen ausführen können. Nachfolgend finden Sie ein Beispiel zum Austauschen eines Tracks: Die Reihenfolge der Trackliste im Crate ist für den DDS nur im Continuous Wiedergabemodus Ausschlag gebend (siehe Abschnitt „Tracks laden”). Jedoch können Sie die Track-Reihenfolge zur besseren Organisation Ihres Sets verändern. Um einen Track in der Liste des Crates zu bewegen, wählen Sie ihn aus und drücken den Push Select Regler. Drehen Sie den Regler nun, um den Track in der Liste auf oder ab zu bewegen. Wenn Sie die neue Position gefunden haben, drücken Sie den Regler noch einmal oder beenden mit Done den Vorgang. Um den Track auf die alte Position zurückzuschieben, wählen Sie Undo. Beachten Sie, dass Tracks, die aus einem Deck zurück in den Crate kommen, immer an den Anfang der Crate-Liste gestellt werden, während Tracks aus der Library immer an das Ende des Crates gelangen. Der Clear Vorgang, der den Crate komplett entleert, benötigt eine Bestätigung. Das ist zwar ein bisschen unkomfortabel, bewahrt Sie aber vor einem Missgeschick während der Performance!
Der Crate wird automatisch zusammen mit der Library, aus denen die Tracks stammen, gespeichert. Jedes mal, wenn eine Library geladen wird, überprüft der DDS, ob sich vorher Tracks im Crate befanden und bietet dann die Option, den Crate wieder aufzubauen an. Wählen Sie Merge them into the crate, um einen vorherigen Crate in seiner Originalreihenfolge wiederherzustellen, falls die selben Geräte mit dem DDS verbunden sind. Wählen Sie Put them at the top of the crate zur Platzierung der Tracks an den Beginn der Crate Liste. Wählen Sie Put them at the end of the crate zur Platzierung der Tracks an das Ende der Crate Liste. Wählen Sie Ignore, um sie zu verwerfen. Wenn Sie Ignore gewählt haben, verlieren Sie die daten des Crates für immer (die Tracks sind natürlich noch in der Library und können nochmals zum Crate gesendet werden). Sie werden sich nun fragen, was passiert, wenn im Crate Tracks verschiedener Libraries liegen. In diesem Falle werden Teile des Crates mit jeder Library gespeichert. Um den Crate vollständig wiederherstellen zu können, müssen alle Libraries wieder geladen werden, weshalb alle ursprünglichen USB-Medien am DDS angesteckt sein müssen. Falls eine Library nicht angeschlossen ist oder falls Sie entscheiden, dass das Zurückladen der Tracks in den Crate aus dieser Library nicht erfolgen soll, wird der restliche Bestandteil aus den anderen Libraries wieder aufgebaut. Der DDS versucht, den Crate in der ursprünglichen Reihenfolge wiederherzustellen, auch wenn die Libraries durcheinander geladen werden. Falls das alles für Sie wie böhmische Dörfer klingt, lehnen Sie sich einfach zurück – der DDS versucht, Ihnen die meiste Arbeit abzunehmen! Der Crate ist als „alltäglicher Arbeitsplatz“ vorgesehen. Wenn Sie eine bestimmte Wiedergabereihenfolge permanent speichern möchten, sollten Sie dafür besser geeignete Playlists verwenden. Diese lassen sich (Sie erinnern sich?) einfach in einem Vorgang an den Crate senden (siehe „Mit Playlists arbeiten”). Um die Anordnung der Tracks im Crate zu ändern, drücken Sie den Push Select Regler zur Auswahl eines Tracks. Drehen Sie nun den Regler. Der Track verändert seine Position in der Liste. Wird die gewünschte Position erreicht, drücken Sie den Regler noch einmal. Sollten Sie ein angeschlossenes Keyboard verwenden, können Sie die Return Taste beim ausgewählten Track drücken und dann die Pfeiltasten zur Definition einer neuen Listenposition verwenden. Drücken Sie Return noch einmal, um den Vorgang zu bestätigen und ihn abzuschließen.193
ABSPIELEN VON MUSIK VON CDs & EXTERNEN GERÄTEN Digitales Abspeichern Ihrer Musik machen Transport und Zugriff einfacher, Sie können aber auch Ihren DDS einfach dazu verwenden, Musik direkt von der CD abzuspielen.
1. Legen Sie Ihre CD in das CD/DVD-Laufwerk ein. Sie können
auch ein externes Gerät, wie ein CD-Laufwerk über USB oder einen anderen Massenspeicher zum Abspielen von Musik durch den DDS verwenden.
2. Sobald der DDS die CD oder das Gerät eingelesen hat, drücken
Sie die Library-Taste.
3. Mit den Menü-Tasten wählen Sie das Laufwerk, das die
abzuspielende Musik enthält. Falls Sie Ihre CD in das CD/DVD- Laufwerk des DDS eingelegt haben, wählen Sie CD/DVD. Falls Sie ein externes Gerät benutzen, wählen Sie die entsprechende Option von der Menüleiste.
4. Mit der Druckwahltaste navigieren Sie zu dem Musikstück, dass
Sie abspielen oder in Cue stellen wollen. Hinweis: Falls Sie Musik von einer Datendiskette oder einem Gerät abspielen, können Sie die Bezeichnungen nicht verändern. Falls Sie Musik von einer Audiodiskette abspielen, können Sie die Bezeichnungen ändern, während sich diese im Laufwerk befindet, doch sobald Sie die Diskette entfernen, gehen alle eingegebenen Informationen. Lesen Sie unter MUSIK BEZEICHNEN weitere Informationen zu diesem Thema.
5. Sobald das Musikstück, dass Sie abspielen oder in Cue stellen
möchten, markiert ist, können Sie dieses mit den Menütasten zu Deck A oder B oder zur Ablage hinzufügen. Falls Sie ein ganzes Album wählen möchten, können Sie dies nur zur Ablage hinzufügen, aber nicht zu einem der beiden Decks. Musikstücke von einem einzigen Album können aus der Ablage zur gleichen Zeit nur zu einem Deck hinzugefügt werden. Hinweis: Wird eine Diskette, von der ein oder mehrere Musikstücke der Ablage hinzugefügt wurden, aus dem Laufwerk genommen, werden die Musikstücke auch aus der Ablage entfernt. Ein Dialogfenster zur Bestätigung oder Abbrechens des Vorgangs erscheint. Eine Diskette kann dann nicht entfernt werden, wenn ein darauf befindliches Musikstück abgespielt wird. MUSIK BEZEICHNEN Um Ihre Musik im Verzeichnis in einer gewissen Ordnung zu halten, empfehlen wir, diese mit entsprechenden Bezeichnungen zu versehen (z.B. Album, Künstler, Stil, Jahr, usw.) bevor Sie diese auf den DDS kopieren. Folgen Sie den nachstehenden Schritten, um diese Informationen im DDS zu editieren.
1. Markieren Sie das Musikstück oder Album, welches Sie
bezeichnen möchten, mit der Druckwahltaste.
2. Drücken Sie die Next (Right) Menütaste, um auf die nächste
Seite der Menüleisteoptionen zu gelangen.
4. Markieren Sie die Bezeichnung, die Sie ändern möchten, mit der
Druckwahltaste. Sie können diese durch Tastendruck oder durch Edit wählen. Die momentane Bezeichnung erscheint in einem Texteingabefeld unten in der Anzeige mit dem Cursor am Ende der Bezeichnung.
5. Ein markiertes Kästchen rechts zeigt das Zeichen an, das Sie
gerade eingeben und welches Sie mit dem Drehwahlschalter ändern oder wählen können. Drehen Sie diesen links order rechts, um alle Zeichen zu durchlaufen oder drücken Die den Schalter, um dieses Zeichen einzugeben. Die Menütasten können zum Löschen des vorherigen Zeichens (“Delete”), zur Eingabe eines Leerzeichens (“Space”), zum Umschalten zwischen Groß- und Kleinbuchstaben (“Caps”) und zur Beendigung der Eingabe (“Done”) verwendet werden. Falls Sie eine Tastatur über USB an Ihren DDS angeschlossen haben, können Sie einfach Text direkt in das Texteingabefeld eingeben. Verwenden Sie die linken und rechten Cursor-Tasten, um innerhalb des eingegebenen Textes zu navigieren. Die Enter- und Tabulator-Tasten vervollständigen die Texteingabe (genauso wie die Menütaste “Done”). Hinweis: Dateien auf Daten-CDs (wie MP3-CDs oder MP3-DVDs) oder Datenspeichern (wie USB- Speicher) können nicht bezeichnet werden, während Sie diese kopieren. Falls Sie diese Bezeichnungen jedoch nach dem Kopieren editieren möchten, können Sie dies mit anderen Software
MUSIK VON AUDIO-CDs KOPIEREN Sie können von Ihrem Computer Musik auf den DDS laden. Darüber hinaus können Sie auch Musik von Ihren Audio-CDs direkt in den DDS kopieren.
1. Legen Sie Ihre Diskette in das CD/DVD-Laufwerk des DDS oder eines externen Geräts, wie ein USB-CD Laufwerk ein.
2. Sobald die Diskette vom DDS gelesen wird, drücken Sie die Library-Taste.
3. Mit den Menütasten wählen Sie das Laufwerk mit dem(n) Musikstück(en), die Sie kopieren möchten. Falls Sie Ihre
Diskette in das CD/DVD-Laufwerk Ihres DDS eingelegt haben, wählen Sie CD/DVD. Falls Sie ein externes Laufwerk verwenden, wählen Sie die entsprechende Option von der Menüleiste.
4. Mit dem Drehwahlschalter wählen Sie das(die) zu
kopierende(n) Musikstück(e): Um ein Musikstück zu kopieren: “Track” wählen. Um ein gesamtes Album zu kopieren: “Album” wählen. Hinweis: Eine Audiodatei wird im WAV-Format kopiert, genauso als würden Sie ein Musikstück von einer Diskette auf Ihren Computer kopieren. (Beachten Sie, dass WAV- Dateien wesentlich größer als AAC oder MP3-Dateien sind.) Sie können die Bezeichnungen des Musikstücks oder des Albums vor dem Kopieren editieren, doch sobald es kopiert ist, können Sie diese im DDS selbst nicht mehr editieren. Falls Sie diese Bezeichnungen nach dem Kopieren editieren möchten, können Sie dafür andere Softwareprogramme benutzen. Weitere Informationen darüber finden Sie unter MUSIK BEZEICHNEN.
5. Wenn Sie das zu kopierende Musikstück oder Album
markiert haben, drücken Sie die Menütaste Next (Right).
6. Wählen Sie “Copy.”
7. Mit dem Drehwahlschalter markieren Sie, wohin Sie die
Datei kopieren möchten. Sie können auf die Festplatte des DDS oder, falls Sie andere Speichereinheiten an den DDS angeschlossen haben, auf eine dieser kopieren. Sie müssen ein Verzeichnis enthalten und beschreibbar sein. Sie können nicht auf Ihr Quellenlaufwerk, welches mit “(this device)” bezeichnet ist, kopieren.
8. Wählen Sie erneut “Copy”, um mit dem Kopieren zu
beginnen oder kehren Sie über “Cancel” zum vorherigen Menü zurück. Während des Kopierens eines Musikstücks oder Albums wird der Verlauf angezeigt. Die in der Warteschleife befindlichen zu kopierenden Musikstücke können angezeigt oder editiert werden, wenn man die Utility-Taste drückt, dann “Copying” von der Menüleiste wählt und mit dem Drehwahlschalter die Liste durchläuft. Wird “Remove” gewählt, wird das Musikstück aus der Liste entfernt. Wird “Cancel” gewählt, wird der derzeitige Kopiervorgang abgebrochen und alle Musikstücke aus der Liste gelöscht (ein Dialogfenster wird die Bestätigung oder das Abbrechen dieses Befehls verlangen).
9. Wenn der Vorgang abgeschlossen ist, können Sie auf Ihre Musikstücke im jeweiligen Ziellaufwerk zugreifen. Auf alle
kopierten Musikstücke kann sowohl über die Files Browse-Liste als auch über die vorhandenen Verzeichnis Browse- Listen (z.B. Musikstück, Künstler, Stil, usw.) zugegriffen werden.195 KOPIEREN VON MUSIK VON ANDEREN DISKETTEN, LAUFWERKEN ODER GERÄTEN Der DDS ermöglicht es Ihnen auch, Dateien von und an andere Laufwerke (wie Massenspeicher oder das CD/DVD-Laufwerk des DDS). Weitere Informationen über die hier beschriebenen Bezeichnungen und Menüs finden Sie im Abschnitt DAS VERZEICHNIS.
1. Drücken Sie die Library-Taste, um die Liste mit den verfügbaren Laufwerken des DDS aufzurufen.
2. Benutzen Sie die Menütasten, um das Laufwerk, welches die zu kopierenden Dateien enthält, auszuwählen. Falls sich
diese auf einer Diskette im CD/DVD-Laufwerk des DDSbefinden, wählen Sie CD/DVD. Falls Sie ein externes Laufwerk benutzen, wählen Sie die entsprechende Option in der Menüleiste.
3. Mit dem Drehwahlschalter können Sie die Liste navigieren.
Falls das Laufwerk oder das Gerät ein Verzeichnis enthält, können Sie sowohl auf Files als auch auf verfügbare Browse-Listen (z.B. Musikstück, Künstler, Stil, usw.) innerhalb dieses Verzeichnisses zugreifen. Falls das Laufwerk oder das Gerät kein Verzeichnis enthält, können Sie nur über Files zugreifen.
4. Verwenden Sie den Drehwahlschalter um die Datei(en), die Sie kopieren möchten, zu navigieren und zu markieren.
Falls das Laufwerk oder das Gerät ein Verzeichnis enthält, können Sie einzelne Dateien zum Kopieren wählen (sowohl innerhalb der Browse-Listen des Verzeichnisses als auch in der Files-Liste) oder Sie können alle unter einer einzelnen Browse-Liste befindlichen Dateien (z.B. alle Musikstücke des gleichen Künstlers, alle Musikstücke desselben Stils, usw.)wählen. Falls das Laufwerk oder das Gerät kein Verzeichnis enthält, befinden sich die Dateien in derselben Ordnung, wie sie ursprünglich auf die Diskette oder das Laufwerk übertragen wurden. In diesem Fall können Sie nur eine Datei auf einmal kopieren.
5. Wenn Sie die Datei oder Browse-Liste, die Sie kopieren möchten, markiert haben, drücken Sie auf die Menütaste Next
6. Wählen Sie “Copy.”
7. Verwenden Sie den Drehwahlschalter, um zu markieren, wohin Sie die Datei kopieren möchten. Sie können auf die
Festplatte des DDS kopieren oder, falls Sie andere Speichereinheiten an den DDS angeschlossen haben, auf eine dieser kopieren. Sie müssen ein Verzeichnis enthalten und beschreibbar sein. Sie können nicht auf Ihr Quellenlaufwerk, welches mit mit “(this device)” bezeichnet ist, kopieren.
8. Wählen Sie erneut “Copy”, um mit dem Kopieren zu
beginnen oder kehren Sie über “Cancel” zum vorherigen Menü zurück. Während des Kopierens eines Musikstücks oder Albums wird der Verlauf angezeigt. Die in der Warteschleife befindlichen zu kopierenden Musikstücke können angezeigt oder editiert werden, wenn man die Utility-Taste drückt, dann “Copying” von der Menüleiste wählt und mit dem Drehwahlschalter die Liste durchläuft. Wird “Remove” gewählt, wird das Musikstück aus der Liste entfernt. Wird “Cancel” gewählt, wird der derzeitige Kopiervorgang abgebrochen und alle Musikstücke aus der Liste gelöscht (ein Dialogfenster wird die Bestätigung oder das Abbrechen dieses Befehls verlangen).
9. Wenn der Vorgang abgeschlossen ist, können Sie auf Ihre Musikstücke im jeweiligen Ziellaufwerk zugreifen. Auf alle
kopierten Musikstücke kann sowohl über die Files Browse-Liste als auch über die vorhandenen Verzeichnis Browse- Listen (z.B. Musikstück, Künstler, Stil, usw.) zugegriffen werden.196
Dieser Abschnitt widmet sich den Global Controls des DDS, wie z.B. den Navigations- und Funktions- elementen, sowie dem Beatkeeper und der großen LCD Anzeige. Folgende Elemente zählen wir zu den Global Controls:
1. PUSH SELECT – Dieser
Regler wird zur Navigation in Listen, zur Änderung von Einstellungen und zur Arbeit in verschiedenen Bereichen der Bedienoberfläche ver- wendet. Er kann gedrückt werden, um ein hervor- gehobenes Element, wenn nötig, auszuwählen oder zu ändern. Beachten Sie bitte: Der DDS verwendet die Instant Start Funktion bei stillen oder leisen Songanfängen. Solche Tracks werden automatisch auf den Anfang der lauten Audiopassage gesetzt, sobald sie in ein Deck geladen werden. Sie können mit der Suchfunktion und dem Rad zurück zu der stillen Songpassage gehen, wenn Sie es möchten
2. LCD – Die große Anzeige gibt Informationen über den DDS, die Decks, Ihre angeschlossenen USB-
Speichermedien und die verschiedenen Menüoptionen visuell aus.
3. LIBRARY – Mit dieser Taste gelangen Sie zur der Library der Musik, die auf Ihrem an den DDS
angeschlossenen USB-Medium liegt. Lesen Sie bitte den Abschnitt „Die Library”, um zu erfahren, wie Sie in der Library navigieren, Musik suchen und laden können.
4. CRATE – Mit dieser Taste gelangen Sie zur “Crate” Ansicht. Jeder Track, den Sie in den Crate
senden, erscheint in dieser Liste. Während Sie sich im Crate Display befinden, können Sie die multifunktionalen Tasten unter der Anzeige verwenden, um Tracks zum Mixen in die Decks zu legen, Tracks aus den Decks zurück in den Crate zu ziehen oder aus der Crate Liste zu entfernen. Sie können die Reihenfolge der Tracks im Crate ändern, indem Sie einen Track auswählen, den PUSH SELECT Regler drücken, danach den Regler zur Auswahl einer anderen Position drehen und letztendlich den PUSH SELECT Regler noch einmal drücken, um den Track auf die gewählte Position zu verschieben. Weitere Hinweise hierzu finden Sie im Abschnitt “Der Crate’.
5. UTILITY – Mit dieser Taste gelangen Se in das Utility Menü, in dem Sie die Display-Einstellungen
vornehmen, das Gerät auf den Werkszustand zurücksetzen und die Pitch Fader kalibrieren können. Beachten Sie dazu den Abschnitt „Utility”.
6. VIEW – Um verschiedene Informationen zu den gerade in den Decks abgespielten Tracks zu erhalten,
verwenden Sie diese Tasten. Die VIEW Taste schaltet zwischen dem Track View und dem Profile View hin und her. Weitere Informationen erhalten Sie im Abschnitt „Displayansichten“.
7. < / > Tasten – Diese beiden Tasten werden zum Scrollen durch die verfügbaren Seiten einer Auswahl
verwendet, so diese verfügbar sind. Falls zusätzliche Seiten existieren, werden die Pfeilsegmente über den Tasten hervorgehoben. Diese Tasten werden auch zur Änderung der Cursorposition bei Texteingaben verwendet.
8. Menu Tasten – Die vier Menü Tasten wählen auf dem Display angezeigt Menüleistenelemente aus.
Abhängig vom angezeigten Menü ändert sich die Funktionalität dieser Tasten. Das Display zeigt die Funktion der Taste jeweils darüber an.
9. EJECT – Drücken Sie diese Taste, um das abzumeldende USB-Speichermedium auszuwählen. Wird
diese Taste gedrückt, sehen Sie die an den DDS angeschlossenen Geräte in einer Liste. Wählen Sie mit den Menü Tasten unter dem Display das Gerät, welches Sie nicht mehr verwenden möchten, aus. Bitte beachten Sie: Melden Sie ein USB-Speichergerät immer erst ab, bevor Sie es vom DDS entfernen, da ansonsten die Daten auf dem Speichergerät möglicherweise nicht mehr zu verwenden sind.197
10. THE BEATKEEPER™ - Der Beatkeeper™ erkennt, basierend auf einer Kombination aus Rhythmus
und Frequenzen der Musik, die Beats automatisch. Er zeigt die BPM im Display an und gibt die Zählzeiten eines Takts zur Musik in einer Beatanzeige visuell wieder. Der linke Balken zeigt dabei die Beats der Musik, die im linken Deck A gespielt wird, während die rechte Anzeige die Musik des rechten Deck B anzeigt. Die mittlere Balken leuchtet dann blau auf, wenn der Downbeat beider Decks gleichzeitig erfolgt. Bitte beachten Sie, dass zum Mixen zweier Songs der Downbeats nicht nur ab und zu einmal aufleuchten, sondern konstant über eine längere Zeit bei beiden Tracks gleichzeitig erfolgen sollte. Beatanzeige: Meistens ist der Rhythmus von Dance- oder Rocksongs ein 4/4tel Takt. Die untere LED steht für den ersten Beat – oder den Downbeat. Ab und an kann dies aber nicht richtig sein oder Sie möchten den Downbeat zurücksetzen. Drücken Sie dazu bei beiden Decks einfach Deck die TAP Taste an der neuen Position des Downbeats wenn die Musik spielt oder pausiert.
Der DDS besitzt zwei unabhängige Decks. Diese Decks steuern die Wiedergabe von Tracks. Beide Decks besitzen identische Bedienelemente, weshalb wir das Deck A als Beispiel (siehe rechte Abbildung). Sie finden am DDS die folgenden Bedienelemente für jedes Deck:
1. PLAY/STUTTER – Mit dieser Taste
starten Sie den in das Deck geladene Track. Dabei wird ein Cue Punkt an der Startposition gesetzt. Indem Sie diese Taste während der Wiedergabe drücken, können Sie den Song vom Cue Punkt neu starten, wodurch ein „Stutter“ Effekt entsteht.
2. PAUSE – Stoppt die Wiedergabe des
Tracks am jeweiligen Deck. Wenn Sie die PAUSE Taste länger als eine Sekunde gedrückt halten, springen Sie zum Anfang des Tracks zurück.
3. CUE – Unterbricht die Musikwiedergabe und kehrt zum zuletzt gesetzten Cue Punkt zurück. Der Cue
Punkt markiert die Position, an dem PLAY/STUTTER zuletzt gedrückt wurde oder (falls PLAY/STUTTER noch nicht gedrückt wurde) den Anfang des Tracks. Sie können die Musik, die beim Cue Punkt beginnt, vorhören, indem Sie die CUE Taste gedrückt halten – der Track wird solange wiedergegeben, bis Sie die CUE Taste wieder loslassen. Danach springt der Track zum Cue Punkt zurück und pausiert. Ein Cue Punkt lässt sich ganz einfach selbst definieren, indem Sie während der Wiedergabeunterbrechung mit dem Jog Wheel zu einer anderen Position im Track scrollen. Solange Sie das Jog Wheel drehen, können Sie die Musik hören. Wenn Sie das Jog Wheel stoppen und PLAY drücken, wird ein neuer Cue Punkt gesetzt. Zur Auswahl der neuen Position des Cue Punkts drehen Drücken Sie „PAUSE” Drücken Sie “PLAY/STUTTER” Drücken Sie “CUE”
Kehrt zum Cue Punkt zurück und pausiert
4. JOG WHEEL – Dieses Rad können Sie für Pitch Bend-Funktionen, zum Scratchen und zur Suche innerhalb
von Tracks, die im Deck geladen sind, verwenden. Die Funktionsweise des Jog Wheels richtet sich nach zwei dazugehörigen Tasten – SCRATCH und SEARCH. Das Jog Wheel führt Pitch Bend-Funktionen aus, wenn ein Track im Deck abgespielt wird. Dabei wird die Musik zeitweilig beschleunigt (Drehung des Wheels in Uhrzeigerrichtung – also nach rechts) oder gebremst (Drehung des Wheels in umgekehrter Uhrzeigerrichtung – also nach links). Verwenden Sie diese Funktion, wenn Sie zwei Tracks, deren Beats zwar angepasst aber noch nicht synchronisiert wurden, mixen möchten. Dabei verringern oder beschleunigen Sie das Tempo des Tracks, welchen Sie hinzumixen möchten, so dass die Beats mit denen des bereits abgespielten Tracks übereinstimmen. Falls die Wiedergabe eines Tracks unterbrochen wurde, können Sie mit dem Jog Wheel durch die Musik „Scrollen“ um nach einer neuen Position für den Cue Punkt zu suchen. Drücken Sie auf der neuen Position PLAY/STUTTER, um den neuen Cue Punkt zu markieren. Im Scratch Modus ermöglicht es das Jog Wheel, die Musik zu scratchen, so wie ein DJ früher seine Vinyls gescratcht hat. Während der Track wiedergegeben wird, können Sie das Wheel nach rechts und nach links drehen, wodurch der Scratch-Effekt entsteht. Wird das Jog Wheel gestoppt, spielt die Musik normal weiter. Damit im Audiosignal keine Unterbrechung entsteht, schieben Sie das Wheel etwas an, um das ungefähre Wiedergabetempo zu erreichen, bevor Sie das Jog Wheel loslassen. Im Search Mode verwenden Sie das Jog Wheel, um schnelle durch die Musik des Tracks zu „scannen. Im aktivierten Search Modus können Sie also schnell die Musik vor- oder zurückspulen.
5. SCRATCH – Verwenden Sie die Taste zur Aktivierung des Scratch Modus. Der Scratch Modus ermöglicht es
Ihnen, die Musik im Deck zu „scratchen”, wenn Sie das Wheel vor und zurück drehen.
6. SEARCH – Mit dieser Taste aktivieren Sie den Search Modus. Im Search Modus können Sie mit dem Jog
Wheel schnell durch den gegenwärtigen Track „spulen“. Der Search Modus wird automatisch abgeschaltet, wenn Sie das Jog Wheel länger als 8 Sekunden nicht berühren.
7. PITCH FADER – Jedes Deck besitzt einen Pitch Fader, mit dem Sie die Geschwindigkeit der Musik im Deck
steuern können. Wird der Fader zur „-” Markierung bewegt, wird die Tonhöhe der Musik tiefer (und das Tempo langsamer). Bei Bewegungen des Fader zur „+” Markierung wird die Tonhöhe der Musik höher (und das Tempo schneller).
8. PITCH BUTTON – Diese Taste definiert den Bereich, in dem der Pitch Fader das Tempo der Musik justieren
kann. Wenn Sie diese Taste drücken, rufen Sie abwechselnd die Pitch Bereiche ± 0, 6, 12, 25 und +25/-100% auf. Die Einstellung ± 0% deaktiviert den Pitch Fader. Hinweis: Die verschieden abgestuften Pitch Bereiche ermöglichen es, das Tempo der Musik in verschiedenen Präzisionsstufen zu justieren. Ein geringer Pitch Bereich, wie ±6% ermöglicht eine genauere Tempoeinstellung der Musik. Dagegen kann man mit einem höheren Pitch Bereich, wie z.B. +25/-100%, extremere Tempoveränderungen vornehmen, wodurch es zu interessanten Effekten kommen kann. Hinweis: Halten Sie die Pitch Taste 2 Sekunden lang gedrückt, um die Keylock Funktion zu aktivieren oder zu deaktivieren.
9. TAP – Wenn Sie diese Taste in der Geschwindigkeit der Musik drücken, können Sie dem Beatkeeper zur
Ermittlung des exakten Tempos behilflich sein. Wird die Taste für 1 Sekunde lang gedrückt gehalten, werden die BPMs zurückgesetzt und neu berechnet.
10. MODE – Indem Sie die Taste drücken, rufen Sie die Deck Optionen, wie Track Loading, Time Display und
Fader Start auf. Mit dem PUSH SELECT Regler können Sie den gewünschten Wert einstellen. Drücken Sie den Regler, um die Eingabe zu bestätigen und zur nächsten Option zu wechseln. Sie verlassen die Dock Optionen, in dem Sie die MODE Taste noch einmal drücken. PITCH SEITE
Pitch Shift – zeigt den im Deck verwendeten Pitch Shift Wert an. Key Lock Shift – zeigt die Stärke der Tempoverschiebung im Deck an, während die Keylock Funktion aktiviert ist. Pitch Range – Auswahl des gewünschten Pitch Bereiches (0%, ±6%, ±12%, ±25%, +25/-100%). Key Lock – aktiviert und deaktiviert die Key Lock Funktion. Hinweis: Die Pitch Einstellungen kommen erst nach dem Verlassen des Modus Dialogs zum Tragen. CONTROL SEITE
Track Loading – definiert, wie Tracks in den Crate geladen und wiedergegeben werden (Manual, Repeat, Automatic, Continuous, Cyclic) Fader Start – bestimmt, wie die Fader Start Funktion im Deck verwendet wird (Off, Cue, Pause) Jog Mode – definiert die Wirkungsweise des Jog Rades des Decks beim Cueing der Musik (Vinyl, CD) DISPLAY SEITE
Time Display – schaltet zwischen den verschiedenen Modi zur Zeitanzeige (Elapsed, Remaining) um199 Loop Tasten Der DDS besitzt eine nahtlose Loop-Funktion. Das bedeutet, dass bei einem gesetzten Loop keine Unterbrechung zu hören ist, wenn die Musik vom Loop Ende zum Loop Anfang zurückspringt. Dank dieser Loopfunktion können Sie Ihre Mixe kreativ gestalten, da Sie im Handumdrehen Remixe erstellen können und ausgewählte Songabschnitte so lange wiedergeben lassen können, wie es Ihnen gefällt.
LOOP IN – An diesem Punkt startet der Loop. In der Grundeinstellung wird der „Loop In” Punkt automatisch auf den gegenwärtigen Cue Punkt gesetzt (Grundwert: der Beginn des Tracks), bis Sie einen neuen Loop In Punkt markieren. Dazu drücken Sie die LOOP IN Taste, wenn der Song die Position für den gewünschten Loop Start erreicht. Um Ihnen den neuen Loop In Punkt visuell zu bestätigen, leuchtet dann die LOOP IN Taste. Sie können nun die RELOOP Taste drücken, um umgehend zum „Loop In" Punkt zu springen und die Wiedergabe von dieser Position aus zu starten. Zur Änderung des Loop In Punktes drücken Sie einfach die LOOP IN Taste an einer anderen Position. Hinweis: Die LOOP IN Taste können Sie auch zum Setzen eines Live Cue Punktes verwenden. Wenn Sie LOOP IN drücken wird eigentlich ein Cue Punkt an der Position definiert. Sie können immer wieder an diesen Cue Punkt zurückkehren, indem Sie die CUE Taste gedrückt halten und dann die LOOP IN Taste drücken. Das Deck unterbricht darauf hin die Wiedergabe der Musik und kehrt zum LOOP IN Punkt zurück. Sie können die Wiedergabe von diesem Punkt aus mit der PLAY Taste aufnehmen.
12. LOOP OUT – Definiert den Endpunkt des Loops. Wenn Sie das erste Mal LOOP OUT während der
Wiedergabe eines Tracks drücken, blinkt die LOOP OUT Taste und der Song beginnt einen nahtlosen Loop, der am Loop In Punkt beginnt und am Loop Out Punkt endet. Um den Loop zu verlassen, drücken Sie LOOP OUT ein zweites Mal. Die Wiedergabe fährt dann normal weiter fort, wenn der vorherige Loop Out Punkt erreicht wird. Dann leuchtet die LOOP OUT Taste durchgehend, um Ihnen anzuzeigen, dass der Loop für Reloop-Aktionen gespeichert wurde. Hinweis: Die LOOP OUT Taste kann auch zum Erstellen eines Live Cue Punktes verwendet werden. Wenn Sie LOOP OUT drücken wird eigentlich ein Cue Punkt an der Position definiert. Sie können immer wieder an diesen Cue Punkt zurückkehren, indem Sie die CUE Taste gedrückt halten und dann die LOOP OUT Taste drücken. Das Deck unterbricht darauf hin die Wiedergabe der Musik und kehrt zum LOOP OUT Punkt zurück. Sie können die Wiedergabe von diesem Punkt aus mit der PLAY Taste aufnehmen.
13. RELOOP – Startet die Wiedergabe wiederholt vom Loop IN Punkt, wodurch ein Stutter Effekt erzeugt wird.
Wenn ein Loop, der wieder verlassen wurde, definiert ist, können Sie mit RELOOP den vorher eingestellten Loop starten und wiederholen lassen, bis Sie LOOP OUT ein weiteres Mal drücken.
Drücken Sie LOOP IN, um den Anfang eines Loops zu bestimmen und drücken Sie LOOP OUT zur Definition des Loop Endes. Wenn Sie LOOP OUT gedrückt haben, beginnt der DDS die Wiedergabe zwischen diesen beiden Punkten zu loopen. Wird LOOP OUT noch einmal gedrückt, verlässt der DDS den Loop und spielt den Track weiter normal ab. Wenn Sie LOOP IN drücken, sich aber dann entscheiden, einen anderen Loop In Punkt zu verwenden, müssen Sie nur LOOP IN an der gewünschten Position noch einmal drücken. Drücken Sie danach LOOP OUT, um den Loopvorgang zwischen den Loop In und Loop Out Punkten zu beginnen. Der Loop In Punkt kann zudem als „Stutter” Punkt verwendet werden. Drücken Sie LOOP IN, um den „Stutter” Punkt zu setzen. Drücken Sie dann RELOOP um die Wiedergabe vom „Stutter” Punkt zu beginnen. Jedes Mal, wenn Sie die RELOOP Taste drücken, springt der DDS zum „Stutter“ Punkt zurück und gibt die Musik, von diesem Punkt an beginnend, wieder.200 Hinweis: Bei extremen Pitch Einstellungen und aktivierter Key Lock Funktion könnten Sie ungewollte Audioartefakte wahrnehmen. Um diese Störungen im Audiosignal zu vermeiden, gehen Sie mit den Pitch Veränderungen möglichst moderat vor. Hinweis: Mit aktiviertem Key Lock setzt der DDS automatisch einen neu geladenen Track auf die normale Tonhöhe und wendet das Tempo der gegenwärtigen Position des Pitch Faders an.
DECK MODUS EINSTELLUNGEN (A UND B)
Die MODE Tasten, die Sie in der Nähe der Pitch Fader auf jeder Deck Seite finden, öffnen durch Drücken die Einstellungsdialoge für Deck A oder B. Die dazugehörige taste leuchtet blau, während sie aktiv ist. Die Einstellungen sind auf drei verschiedenen Seiten zu finden, die Sie durch Drücken der jeweiligen Tasten unter dem Display erreichen: Pitch, Control, Display. Drehen Sie den PUSH SELECT Regler, um die Einstellung des hervorgehobenen Feldes zu ändern. Um sich zwischen den verfügbaren Feldern zu bewegen, drücken Sie auf den PUSH SELECT Regler. Zum Verlassen des Dialogs drücken Sie noch einmal auf die MODE Taste.
PITCH RANGE: Hier bestimmen Sie den Wirkungsbereich des Pitch Faders. Die unterschiedlichen Pitch Bereiche ermöglichen es, dass Sie mit verschiedenen Genauigkeitsstufen die Geschwindigkeit der Musik regeln können. Bei der Auswahl eines kleineren Pitch Bereiches m wie z.B. ±6%, haben Sie sehr genaue Steuerungsmöglichkeiten über das Musiktempo. Mit großen Pitch Bereichen, wie z.B. +25/-100%, können Sie extreme Tempojustierungen umsetzen und oft sehr interessante Effekte erzielen. 0.0% Deaktiviert den Pitch Fader. ±6.0% ±12.0% ±25.0% -100%/+25% KEY LOCK: Durch die Aktivierung der Key Lock Funktion wird die Tonhöhe der Musik im jeweiligen Deck beibehalten, auch wenn Sie die Geschwindigkeit mit dem Pitch Fader ändern.
Aktiviert die Key Lock Funktion. Sie werden bemerken, dass das Key Lock Symbol im Displaybereich des Decks sichtbar wird. Off Deaktiviert die Key Lock Funktion. Falls eine Key Lock Bearbeitung im Deck stattfindet und Sie Key Lock ausschalten, werden Sie das blinkende Key Lock Symbol bemerken.201
TRACK LOADING: Bestimmen Sie hier, wie Songs vom Crate geladen und wiedergegeben werden sollen. Manual Ein Track wird durch Sie manuell in das Deck geladen. Wenn die Songwiedergabe beendet ist, wird der Anfang des Songs angewählt und die Wiedergabe wird unterbrochen. Repeat Der im Deck geladene Track wird in einer Schleife abgespielt, wenn er das Ende erreicht. Automatic Der nächste Song (von der obersten Position der Crate Liste) wird in das Deck geladen und am Startpunkt angehalten (Cue). Continuous Wie der Automatic Modus, jedoch wird die Wiedergabe des nächsten Songs automatisch gestartet. Cyclic Wie der Continuous Modus, nur dass jeder fertig gespielte Song an das Ende der crate Liste gestellt wird, wodurch eine nicht endende Wiedergabe erfolgt.
Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit der DDS den nächsten Song in den Modi, in denen Songs automatisch in das Deck geladen werden, abspielt: Der vorherige Song muss bis zum Ende gespielt sein - oder - Die Wiedergabe des vorherigen Songs muss bei mehr als 75% der Songlänge unterbrochen werden
So verhindern Sie, dass beim Mixen oder bei Cue Vorgängen Songs automatisch geladen werden. Tipp: Für immerwährendes Loopen einer bestimmten Songauswahl senden Sie Ihre Auswahl zum Crate und wählen Sie die Cyclic Funktion aus den Track Loading Optionen aus. Das funktioniert entweder nur mit einem Deck oder mit beiden Decks! Die Songs werden automatisch aus dem Crate in die Decks geladen und wiedergegeben, bis Sie die Decks stoppen.202 FADER START: Konfigurieren Sie hier die Fader Start Funktion, falls Sie einen kompatiblen Mixer angeschlossen haben. On / Off Akzeptiert oder ignoriert Fader Start Signale. Cue Setzt die Wiedergabeposition auf den Cue Punkt und unterbricht die Wiedergabe, wenn der Fader vom deck wegbewegt wird. Zur Wiederaufnahme der Wiedergabe bewegen Sie den Fader wieder zur Mixerseite, die das Deck steuert. Pause Ähnlich wie der to Cue Modus, unterbricht die Wiedergabe an der gegenwärtigen Position und springt nicht zum Cue Punkt. Technischer Hinweis: DDS verwendet die weit verbreitete 5V Impuls Methode für das Fader Start Signal. Im Abschnitt “Anschlussübersicht” finden Sie weitere Informationen zum Anschluss der Fader Start Kabel. Bitte überprüfen Sie mit Hilfe der Anleitung Ihres Mixers, ob er kompatibel zu der fader Start Funktion des DDS ist. JOG MODE: Konfiguriert die Wirkungsweise des Deck Jog Rades beim Cueing der Musik. Vinyl Wenn Sie das Jog Rad anhalten, stoppt die Musik. Cue Wenn Sie das Jog Rad anhalten, spielt das Gerät die nächsten 0,2 Sekunden in einer Schleife ab.
Hier definieren Sie den Time Code Anzeigenmodus. Elapsed Zeigt die Zeit, die bei der Wiedergabe des Decks bereits vergangen ist. Remaining Zeigt die Zeit, die bei der Wiedergabe des Decks bis zum Ende des Tracks noch übrig ist.203
Sie können die VIEW Taste zum Abrufen verschiedener Informationen über die Musik, die in den Decks wiedergegeben wird, verwenden. Die VIEW Taste schaltet zwischen dem Track View und dem Profile View, wie nun beschrieben, hin und her.
Der Track View zeigt Zusatzinformationen zu den in die Decks geladenen Tracks an, die in der Deck Anzeige nicht dargestellt werden. ¸ Artist Name des Künstlers ¸ Album Titel des Albums ¸ Genre Art der Musikrichtung ¸ Filename Name der Datei ¸ Year Erscheinungsjahr ¸ BPM Tempo ¸ Device Das Gerät, auf dem der Track gespeichert ist
Ein Track Profile ist eine Visualisierung eines Songs, damit Sie Phrasen im Song schnell und einfach erkennen können, die durch Ihre „Energie“ identifizierbar werden. Im Gegensatz zu einer Wellenformdarstellung zeigt ein Profile nicht jedes kleine Detail eines Tracks an, sondern nur die großen Energieunterschiede im Trackverlauf. Das Profil unterteilt sich in drei Grauabstufungen, schwarz vervollständigt die Ansicht. Die weißen Teilbereiche des Tracks zeigen die höchsten Energien und Lautstärken an. Graue oder schwarze Bereiche sind dementsprechend leisere Phrasen. Die Länge jedes Profiles passt genau in den Arbeitsbereich – es wird immer der gesamte Track dargestellt. Tipp: Mit den Track Profiles können Sie die Breaks im Song erkennen, so als wenn Sie mit einer Lampe über die Vinylrillen einer Schallplatte leuchten, um dort Unterschiede zu erkennen. Sie können diese Breaks mit dem Push Select Regler schnell und einfach überspringen.
Erzeugen eines Track Profiles Profiles können nur mit dem Librarian Tool (siehe Abschnitt “Library mit der Librarian Software erzeugen”). Bei großen Libraries kann dies eine Weile dauern, da der gesamte Track analysiert werden muss. Mit Track Profiles arbeiten Der Arbeitsbereich ist in zwei Bereiche aufgeteilt. Der obere gehört zum Deck A und der untere zu Deck B.
- Time Indicators - Zeitleisten Über und unter den Profilen erkennen Se Markierungen, welche die Tracklänge in Minuten und mit kleineren Markern in 30 Sekunden und 15 Sekunden unterteilen.
- Durch Phrases springen Mit dem Push Select Regler durchsuchen Sie den Song, nachdem Sie zunächst ein Deck ausgewählt haben (siehe unten). Sie sehen im Display einen blinkenden vertikalen Cursor für das Deck, welches gegenwärtig ausgewählt. Mit jeder Drehung des Rades springen Sie zur nächsten Songveränderung. Die Position im Profile entspricht die Wiedergabeposition im Song.
- Auswahl eines Decks Die Decks sind in der Grundeinstellung nicht ausgewählt (gesichert). Dadurch wird verhindert, dass Sie aus Versehen in einem Song suchen, den Sie gerade im Mix abspielen. Wählen Sie mit Select A oder Select B das benötigte Deck und entsichern Sie es. Zum erneuten Sichern des Decks verwenden Sie Deselect A oder Deselect B.204
Hinter der Utility Taste verbergen sich Systeminformationen und -einstellungen. Der Arbeitsbereich im Utility Modus zeigt zunächst einmal die Seriennummer des Gerätes an. Diese Information benötigen Sie, wenn Sie unsere Hotline kontaktieren oder nach Softwareupdates auf unserer Numark Webseite suchen.
Hinweis: Wir empfehlen Ihnen, von Zeit zu Zeit zu prüfen, ob Sie die neuste Softwareversion in Ihrem DDS verwenden. Überprüfen Sie auf der Numark Webseite, ob es eine aktuellere Version, als Sie einsetzen, gibt. Neue Softwareversionen beinhalten neue Funktionen und Fehlerbehebungen. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt “DDS Software Upgrades”. Die weiteren Utility Optionen rufen Sie über die Menüleiste auf.
Display Hier können Sie die Helligkeit des Displays einstellen. Darüber hinaus finden Sie hier einen Balken mit Grauabstufungen, die Ihnen hilft, den Displaykontrast einzustellen. Den Kontrast stellen Sie mit dem Display Contrast Regler, der sich links neben dem Display befindet, ein. Achten Sie darauf, dass das am weitesten rechts angezeigte Segment weiß und das am weitesten links angezeigte Segment schwarz ist Die mittleren drei Segmente sollten grau aussehen. Restore Diese Option setzt das Gerät auf die Werkseinstellungen zurück. Drücken Sie zum Initialisieren die Restore Taste der Menüleiste. Mit Utility oder einer anderen Funktion brechen Sie den Vorgang ab. Um sicher zu gehen, dass Sie den Reset wirklich durchführen wollen, werden Sie aufgefordert, den Vorgang zu bestätigen. Wählen Sie dann entweder Yes oder No. Die Werkseinstellungen sind: Pitch Bereich 12% Track Loading - Manual Time Display - Elapsed Fader Start - Off Display Brightness - Mid way Beachten Sie bitte, dass die Kalibrierung (siehe nächste Seite) durch die Initialisierung nicht zurückgesetzt wird.205 Calibrate Mit Hilfe dieser Funktion können Sie die Pitch Fader kalibrieren. Ihr DDS hat unser Werk zwar vorkalibriert verlassen, jedoch kann sich die Fader-Charakteristik auf Dauer etwas ändern. Falls die obere, untere und mittlere Faderposition nicht mehr mit dem gewünschten Pitch Bereich übereinstimmt, sollten Sie diese Kalibrierung durchführen. Wählen Sie Calibrate und folgen Sie dann bei entsprechender Aufforderung im Display dieser Anleitung:
1. Bewegen Sie beide Fader auf die oberste Position (auf das -% Symbol)
2. Wählen Sie „Next“
3. Bewegen Sie beide Fader in die Mittelposition
4. Wählen Sie „Next“
5. Bewegen Sie beide Fader auf die unterste Position (auf das +% Symbol)
6. Wählen Sie „Next“
NEXT NEXT NEXT Die Kalibrierung wurde nun durchgeführt. Drücken Sie zum Verlassen der Option die Utility Taste. Hinweis: Wenn Sie den Kalibrierungsvorgang nicht richtig ausgeführt haben, funktionieren die Fader nicht mehr! Starten Sie dann den Vorgang erneut. Updates Die Updates Seite zeigt Ihnen die gegenwärtig installierte Softwareversion Ihres DDS an. Überprüfen Sie bitte mit Hilfe der Webseite http://www.numark.com regelmäßig, ob Software Updates erhältlich sind. Falls die Softwareversion des Updates auf der Webseite höher als die im gerät installierte Version ist, folgen Sie bitte den Anleitungen auf der nächsten Seite, um die Software auf dem Gerät zu aktualisieren.206
Da wir die Software des DDS kontinuierlich verbessern und mit neuen Funktionen versehen, stellen wir von Zeit zu Zeit Software Updates auf unserer Webseite. Überprüfen Sie von Zeit zu Zeit auf unserer Webseite www.numark.com , ob es eine neue Version für Ihr Gerät gibt.
Der DDS besitzt einen vor Fehlern gesicherten Update Vorgang. Sollte es beim Updaten, aus welchem Grund auch immer, zu Gehlern kommen, weil vielleicht die Stromversorgung zum Gerät unterbrochen wird, können Sie den Prozess noch einmal von vorn starten. Wir empfehlen jedoch, dass Sie im Vorfeld darauf achten, dass die Stromversorgung des Gerätes während dieses Vorgangs nicht unterbrochen werden kann.
1. Laden Sie sich die Softwaredatei (.UPG) auf Ihren Computer herunter.
2. Kopieren Sie die .UPG Datei auf die oberste Ebene Ihres mit dem DDS kompatiblen USB-
Speichermediums. Ältere .UPG Dateien sollten Sie vorher von dem USB-Speicher entfernen. Falls mehrere Updatedateien auf dem USB-Medium liegen, verwendet der DDS die erste Datei, die er finden kann.
3. Stecken Sie bei ausgeschaltetem DDS das USB-Medium an einen der USB-Ports.
4. Entfernen Sie alle weiteren Speichermedien vom Gerät.
5. Halten Sie die POWER Taste bei angeschlossenem Netzkabel gedrückt, bis Sie die Meldung
„Waiting for Media" im Display sehen. Das dauert ein paar Sekunden. Danach können Sie die Power Taste loslassen. Falls das Gerät diese Meldung nicht anzeigt, schalten Sie es aus und versuchen es noch einmal. Achten Sie darauf, dass Sie die POWER Taste nicht zu früh loslassen.
6. Nach ein paar Sekunden, die der DDS zur Lokalisierung der .UPG Datei benötigt, erscheint die
Nachricht „Any key updates to version ..." im Display.
7. Die Version des Firmware Updates wird angezeigt.
8. Drücken Sie eine beliebige Taste (Außer der POWER Taste!).
9. Das Firmware Update wird geladen. Dieser Prozess kann bis zu einer Minute dauern. Nach ein
paar Sekunden sehen Sie einen Verlaufsbalken, der Ihnen Aufschluss über den Fortgang des Prozesses gibt.
10. Nach dem Beenden des Update Vorgangs bestätigt eine Meldung den erfolgreichen
Ladevorgang. Wählen Sie OK und schalten Sie das Gerät aus.
11. Der Update Prozess ist nun beendet. Schalten Sie jetzt Ihren DDS wie gewohnt ein. Lesen Sie
bitte die Hinweise zur Software, die Sie auf der Numark Webseite finden, damit Sie wissen, was sich gegenüber der vorherigen Softwareversion geändert hat! Hinweis: Falls der DDS bemerkt, dass die Update Datei der gegenwärtigen Softwareversion des Gerätes entspricht, wird das Update nicht geladen.
WICHTIGE INFORMATIONEN ZUM AKTUALISIEREN DER SOFTWARE
Der Update Vorgang am DDS kann nur mit einem FAT-formatierten USB-Speichermedium durchgeführt werden. Um zu überprüfen, ob Ihr USB-Gerät mit dem FAT Dateisystem formatiert ist;
- Öffnen Sie mit einem Rechtsklick auf das Gerät im Windows Explorer das Kontextmenü, wählen Sie Eigenschaften und überprüfen Sie die Dateisystem Eintragung. Sie sollte FAT, FAT16 oder FAT32 lauten.
- Markieren Sie das USB-Gerät auf dem Mac Schreibtisch und drücken Sie gleichzeitig die Apfel und die I- Taste. Unter Format sollte „MS-Dos File System (FAT16)” oder „MS-Dos File System (FAT32)” stehen. Falls Ihr USB-Medium nicht FAT-formatiert ist, müssen Sie es wie folgt neu formatieren:
- Klicken Sie das Gerät mit der rechten Maustaste im Windows Explorer an und wählen Sie Formatieren. Unter Dateisystem wählen Sie FAT und klicken auf die Start Taste zum Beginn des Vorgangs.
- Gehen Sie unter Mac OS 10.1 auf Programme -> Dienstprogramme und öffnen Sie das Festplattendienstprogramm. Wählen Sie das Gerät aus dem Browser aus und wählen Sie den Tab „Löschen“. Wählen Sie als Volume Format „MS-DOS File System” und klicken Sie danach die Löschen Taste, um das Gerät zu formatieren. ACHTUNG: Das Formatieren des Gerätes löscht alle Daten, die sich darauf befinden. Bitte sichern Sie deshalb alle Daten, die Sie behalten wollen, vorher auf der Festplatte Ihres Computers.207
Sollten Sie an Ihren DDS eine USB-Computertastatur angeschlossen haben, können Sie die folgenden Tastatur-Kurzbefehle verwenden: TEXTEINGABE Zur Verwendung in Texteingabefeldern, zur Suche und zum Benennen von Playlists, usw. (Vor der Editierung)
- Enter = Startet Editierung (Beim Editieren)
- Cursor links / rechts = bewegt den Cursor
- Enter = DONE und bewegt den Cursor in das nächste Feld
- Escape = DONE, Cursor verbleibt im ursprünglichen Feld
- Home/End = Anfang/Ende der Eingabe
- Backspace = Löschen rückwärts
- Entf = Löschen vorwärts
- Caps-Lock und Nummern-Lock werden angezeigt LISTEN Beim Browsen in einer Library
- Links (oder) Auf = Gleiche Funktion, wie Drehung des PUSH SELECT Reglers nach links
- Rechts (oder) Ab = Gleiche Funktion, wie Drehung des PUSH SELECT Reglers nach rechts
- Return = Auswahl (Drücken des PUSH SELECT Reglers)
- Seite Auf/Ab = Seite auf/ab
- Strg-Seite Auf/Ab = Anfang/Ende der Liste
- Escape = um eine Ebene zurück FADER
- Links (oder) Auf = Bewegung des Faders nach links
- Right (or) Ab = Bewegung des Faders nach links
- Strg-Links/Rechts/Auf/Ab = Bewegung zum Anfang/Ende des Faderweges COMBO BOX
- Links/Auf = Vorheriges Element
- Rechts/Ab = Nächstes Element ALLGEMEIN
- Tab = Bewegen des Cursors in das nächste Feld
- Shift-Tab = Bewegen des Cursors in das vorherige Feld MENÜ Tasten
- Strg + 1,2,3,4 = Tasten 1-4 für die Menüleistenfunktionen
- Strg + Cursor Links/Rechts = Seiten links und rechts für verfügbare Menüseiten. ALLGEMEINE TASTENBEFEHLE
- Strg + F = Geht zur Suchkategorie ALL in der gegenwärtigen Library, wie bei F1
- Strg + L = Ruft das Library Fenster auf
- Strg + C = Ruft das Crate Fenster auf
- Strg + U = Ruft das Utility Fenster auf
- Strg + V = Ruft das View Fenster auf
- Strg + E = Ruft das Eject Fenster auf
- Strg+ L (gedrückt halten) = Geht direkt zur letzten gewählten Library Position, egal, in welcher Displayanzeige Sie sich gerade befinden.
- Escape - Cancel in allen Popup-Fenstern
- F1 = Öffnet das Suchfenster für die gegenwärtige Library, setzt Kategorie auf „All" und bringt den Cursor in das nächste Eingabefeld
- F2 = Startet eine „Title" Suche
- F3 = Startet eine „Album" Suche
- F4 = Starte eine „Artist" Suche
- F5 = Browsen nach Genre
- F6 = Browsen nach BPM (bei korrekt getaggten Tracks)
- F7 = Browsen nach Jahr
- F9 = Files (nach Dateien direkt auf dem Gerät browsen)
- F10 = Library (wechselt zur nächsten verfügbaren Library)208
Dieser Abschnitt erklärt die technischen Aspekte der Verbindung von USB-Speichermedien mit DDS. Für die meisten User werden so viele Details nicht von Interesse sein – sie möchten den DDS einfach nur verwenden. Jedoch kann es nicht schaden, sich diese Informationen durchzulesen, damit Sie auf eventuelle und unerwartete Dinge reagieren können, wenn sie beim Betrieb passieren.
Der DDS ist ein Abspielgerät für USB-Medien. Der DDS besitzt keinen eigenen Speicherplatz, kann aber Dateien von externen Speichergeräten, die an den drei USB-Ports angeschlossen sind (einer an der Vorderseite und zwei an der Rückseite) lesen. Sie können also bis zu drei Geräten direkt mit dem Gerät verbinden, was für die meisten Situationen ausreichen sollte. Es werden aber auch USB Hubs unterstützt, um so bis zu 12 Geräte am DDS anschließen. Diese Hubs müssen direkt an den DDS angeschlossen werden; Der Anschluss eines Hubs an einen Hub ist nicht möglich. Die USB-Spezifikation limitiert die Spannungsstärke, die ein USB-Port bereitstellen kann. Einige Geräte, besonders Geräte mit beweglichen Teilen, wie Festplatten, benötigen mehr Spannung, als ein USB-Port ausgibt, so dass sie mit einem Netzteil oder einem zweiten USB-Kabel ausgeliefert werden. Verwenden Sie bitte das Netzteil oder das Kabel, um einen störungsfreien Betrieb zu gewährleisten. Wir empfehlen darüber hinaus USB- Hubs, die über eine eigene Stromversorgung verfügen, um für angeschlossene Geräte eine ausreichende Stromversorgung sicher zu stellen. Achten Sie beim Anschluss der USB-Ports darauf, dass der USB-Stecker richtig herum eingesteckt wird. Ein Versuch, den Stecker gewaltsam einzuführen, führt zu Beschädigungen am USB-Medium und dem DDS. Sie sollten generell zusätzliche USB-Kabel am DDS anschließen, bevor Sie die USB-Speichermedien mit den anderen Enden der Kabel verbinden. Sie sollten aber darauf achten, dass die USB-Zusatzkabel nicht zu lang sind (nicht länger als 1 Meter), damit die Betriebssicherheit erhalten bleibt.
UNTERSTÜTZE SPEICHERMEDIEN
Ihr DDS ist mit den meisten USB-Speichermedien, die den Mass Storage Class Standard unterstützen. Dazu gehören USB-Festplatten, USB-Sticks und MP3-Player. Geräte, die zum Betrieb an Ihrem PC oder Mac die Installation bestimmter Treiber voraussetzen, sind wahrscheinlich nicht kompatibel. Die Geräte müssen die USB- Standards 1.0, 1.1 oder 2.0, inklusive der Spezifikation zur Spannungsversorgung über den USB-Bus erfüllen, der vorschreibt, dass kein Gerät mehr als 500mA von einem USB-Port aufnimmt. Auch wenn der DDS mit sehr vielen USB-Speichermedien getestet wurde, war es natürlich nicht möglich, Tests mit den unzähligen USB-Speichern durchzuführen, die es heutzutage zu kaufen gibt. Sollten Sie auf ein inkompatibles Gerät stoßen, informieren Sie uns unter Angabe des Typs, des Herstellers und des Modell, sowie wann und wo Sie es gekauft haben. Es wird meistens so sein, dass jedes Gerät mit solch einem Problem vom USB-Standard abweicht, es ist jedoch manchmal möglich, auch einen solches USB-Speichergerät durch ein späteres Firmware-Update am DDS verwenden zu können. Verschiedene Partitionen auf einem Speichermedium werden vom DDS auch unterstützt. Jede Partition, die in einem kompatiblen Dateisystem formatiert ist, wird als separate Library angezeigt. Achten Sie beim Abmelden darauf, dass Sie alle Partitionen abmelden, bevor Sie ein solches Gerät vom Gerät entfernen. Sollte Ihr Gerät einen Schalter für einen Speicherschutz besitzen, empfehlen wir ihn auf die „Aus“ Position zu stellen. Der DDS kann zwar mit schreibgeschützten Geräten arbeiten, einige Funktionen aber, wie das Erzeugen von Playlists und das Speichern von Crates, gehen verloren. Ein Gerät muss so eingestellt sein, dass ein Schreiben auf ihm möglich ist, um eine Library erzeugen zu können. Eine auf einem schreibgeschützten Medium existierende Library kann aber geladen werden.209
Jede verwendete Library besitzt eine eindeutige Bezeichnung, die angibt, wie sie verbunden ist, wie z.B.: ¸ USB 1 USB-Port auf der Vorderseite ¸ USB 2, USB 3 USB-Ports 2/3 auf der Rückseite ¸ USB 1-1 Port 1 eines USB-Hubs an der Vorderseite ¸ USB 1-4 Port 4 eines USB-Hubs an der Vorderseite ¸ USB 1b Die zweite Partition am USB-Port an der Vorderseite ¸ USB 1-2c Die dritte Partition am Port 2 eines an der Vorderseite angeschlossenen USB- Hubs Falls Sie einfach ein einzelnes Gerät direkt mit dem Gerät verbunden haben, sehen Sie USB 1, USB 2 oder USB
Jede Library besitzt ebenfalls einen eigenen Namen, der in der Benutzeroberfläche erkennbar ist. Dieser Name wird vom Speichergerät übernommen und variiert von Gerät zu Gerät und von Hersteller zu Hersteller. Zum Beispiel: ¸ USB DISK ¸ Hard Disk Drive ¸ iPod Einige Geräte, vor allem USB-Sticks, geben oft irrsinnige Namen an. Um eine bessere Übersicht zu behalten, sollten Sie solchen Geräten einen neuen Namen geben. Dazu legen Sie eine Datei, die Sie volume_name.txt nennen, in die oberste Ebene des Gerätes. Diese Datei sollte den gewünschten Namen als Text mit bis zu 20 Zeichen enthalten.
Der DDS unterstützt die Dateisysteme FAT16, FAT32, HFS+ und NTFS (das letztere kann nur gelesen werden). Die FAT16 und FAT32 Dateisysteme werden meistens bei vorformatierten Speichermedien verwendet und sind mit den meisten Computersystemen kompatibel. NTFS wird normalerweise von Windows Computern, speziell mit großen Festplatten, eingesetzt. HFS+ ist das Format der Apple Macintosh Computer, sowie dem Apple iPod Music-Player. Wir empfehlen Ihnen, soweit wie möglich Geräte im FAT32-Format zu verwenden, da es das kompatibelste Format ist. Auch wenn es Windows XP nicht ermöglicht, Festplatten, die größer als 32GB sind, im FAT32-Format zu formatieren, können Sie dies mit frei verfügbaren Programmen erledigen. Hinweis zu NTFS: Das NTFS Dateisystem wird durch den DDS nur gelesen werden. Dadurch wird die Funktionalität des DDSs eingeschränkt. Um eine Library zu erzeugen, müssen Sie das Librarian Tool (siehe unten) verwenden. Falls möglich, sollten Sie jedoch das FAT32-Format verwenden.
Falls Ihnen die Hinweise zu viel werden, machen Sie sich keine Sorgen! Die meisten USB-Speichermedien, die erhältlich sind, werden in einem Format ausgeliefert, welches mit dem DDS kompatibel ist.
VERMEIDEN UND BEHEBEN VON FEHLERN
Am wichtigsten ist, dass Sie nie vergessen, EINE LIBRARY ABZUMELDEN, BEVOR SIE EIN USB- SPEICHERMEDIUM VOM DDS ENTFERNEN (siehe Abschnitt „Abmelden einer Library”). Die Missachtung dieses Hinweises kann zu einer Beschädigung des Dateisystems führen, was im Extremfall zur Folge hat, dass das USB- Gerät unbrauchbar wird. Dieser Hinweis gilt übrigens auch für das Entfernen von Medien an Mac und PC – sowohl Windows als auch MacOS bieten auch Methoden zum sicheren Entfernen von USB-Speichermedien. Das ist besonders für HFS+ formatierte USB-Speicher, die dann erst mit einem Macintosh Computer verbunden werden müssen, bevor Sie diese wieder mit dem DDS verwenden können. Falls Sie vermuten, dass Ihr USB-Speicher beschädigt wurde, sollten Sie ihn an Ihren PC oder Macintosh Computer zur Datenwiederherstellung anschließen. Rufen Sie unter Windows die Geräteeigenschaften auf und wählen Sie Jetzt überprüfen" im Tools Tab auf. Unter MacOS starten Sie das Festplatten-Dienstprogramm.210
Während des normalen Gebrauchs kann ein Speichergerät Daten fragmentiert werden. Durch die Fragmentierung werden Dateien in viele kleine Teile aufgeteilt. Als User bemerken Sie dies durch eine schlechtere Performance, langsameren Zugriff auf die Library und Aussetzer während der Wiedergabe. Sie sollten von Zeit zu Zeit Ihr Medium defragmentieren, um einen zuverlässigen Betrieb zu gewährleisten. Rufen Sie dazu unter Windows das Programm Defragmentierung auf. MacOS bietet solch ein Programm nicht an, da das HFS+ Dateisystem von diesem Problem nicht betroffen ist. Es gibt jedoch viele kommerzielle und kostenlose Programme, die diesen Vorgang auf nicht HFS+ formatierten Medien ausführen.
Wie auch Datenbackups Ihrer Computerfestplatten sehr wichtig sind, ist es genauso unumgänglich, dass Sie Ihre Daten für den DDS als Sicherungskopie sichern. Kein USB-Speicher ist vor Datenverlust gefeit – jeder USB-Stick und jede Festplatte hat eine begrenzte Lebensdauer. Deshalb sollten Sie immer Sicherungskopien Ihrer Daten anlegen. Gehen Sie niemals mit einer einzigen Datenkopie on Stage, arbeiten Sie immer mit einem Backup und haben Sie eine zusätzliche Kopie bei sich, damit Sie auf der sichern Seite sind, falls Sie ein Medium verlieren oder es Ihnen gestohlen wird. Auch wenn es Ihnen vielleicht lästig vorkommen mag, Datenbackups anlegen zu müssen, bedenken Sie, wie leicht es für Sie ist, zwei komplette Datensicherungen aller Tracks in der Hosentasche oder einem kleinen Rucksack mit sich zu führen. Damit Sie die Vorteile der digitalen Technologie nutzen können, sollten Sie diese Vorsichtsmaßnahmen beachten und ihnen Folge leisten!211
Dieser Abschnitt enthält ein paar Hintergründe zur Digital Audio Technologie. Wir glauben, dass es für DJs, gerade für professionell arbeitende DJs wichtig ist, zu wissen, wie die Technologie eingesetzt werden kann. Mit dem richtigen Wissen können Sie die Besten Entscheidungen treffen und somit eine Performance auf höchstem technischem Niveau gewährleisten.
Hochauflösende Audiodateien benötigen sehr viel Speicherplatz, wodurch die Kapazität eines USB-Speichers, wie einem USB-Stick, schnell aufgebraucht ist. Damit mehr Musik auf solch ein Speichermedium passt, muss sie komprimiert werden. Herkömmliche Techniken funktionierten nicht gerade gut mit Audiodaten, von Platzersparnissen ganz zu schweigen. Um dieses Problem zu lösen, wurde eine neue Generation von Kompressionsalgorithmen entwickelt, die die Musikindustrie im Sturm eroberten! Moderne komprimierte Audioformate, wie MP3 und AAC, verwenden Techniken, die mit psychoakustischer Komprimierung die Größe einer Audiodatei dramatisch reduzieren. Nicht alle Informationen in einem Audiotrack werden durch das menschliche Ohr wahrgenommen, so dass bestimmte Teile der Musik entfernt oder mit anderen Teilen der Musik kombiniert werden, ohne dass der Sound negativ beeinflusst wird. Darüber hinaus verdecken einige Teile des Audiosignals andere Teile, die ebenfalls entfernt werden können. Der überbleibende Rest des Audiosignals kann dann in einem sehr effizienten Format gespeichert werden. Als Resultat erhalten Sie eine viel kleinere Datei, ohne dass das Audiosignal signifikant beeinträchtigt wird. Indem Sie bestimmen, mit welcher Komprimierungsstufe Sie Ihre Musik bearbeiten, können Sie einen Kompromiss zwischen Dateigröße und Audioqualität finden.
Neben den Audiodaten enthalten die meisten Formate zusätzlich Informationen über den Track, die als Tags bezeichnet werden. Solche Tags, wie zum Beispiel, Trackname, Künstlername, Albumtitel, BPM (Beats Per Minute) und Musikstil sind oft im Audiotrack enthalten. Die meisten Audioprogramme bieten an, diese Tags beim Importieren Ihrer CDs automatisch zu setzen, einige können sogar Tracks identifizieren, die von Schallplatten oder anderen Audioquellen aufgenommen wurden. Tags lassen sich aber auch manuell eingeben. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich die Zeit zu nehmen, um Ihre Musik auf die Vollständigkeit der Tags zu überprüfen. Auch wenn dies bei einer großen Musiksammlung sehr mühsam und aufwändig ist, können Sie bei der Performance sehr viel Zeit sparen. Der DDS verwendet zur Organisation Ihrer Musiksammlung diese Tags und ermöglicht so das schnelle und effiziente Auffinden Ihrer Tracks.
Der DDS unterstützt drei der populärsten Audioformate – zwei davon sind komprimierte und eines ist ein unkomprimiertes Audioformat. MP3 Mit diesem Format begann die Revolution. In den 90ern ursprünglich für die Filmproduktion entwickelt, begann es ein paar Jahre später mit der Erfindung der transportablen MP3-Player seinen Siegeszug durch die Musikindustrie. Heute ist MP3 ein allgemeiner Begriff für digitale Musik, auch wenn MP3 nur ein in unserer Zeit verwendetes Kompressionsformat für Musik ist. MP3 kam jedoch wegen der Soundqualität in die Kritik. In den Jahren der MP3-Entstehung war Speicherplatz eine teure Angelegenheit. Deshalb wurden Tracks sehr stark komprimiert, weshalb die Soundqualität zu leiden hatte. Im Moment sind USB-Sticks und –Festplatten preiswerter, wie nie zuvor. Es gibt also keinen Grund mehr, die Musik, gerade für den professionellen Einsatz, zu stark zu komprimieren. In Tests wurde herausgefunden, dass Musik, die mit einer Bitrate von 256Kbps (kbps = Tausend Bits pro Sekunde) komprimiert wurde, die meisten Hörer nicht vom unkomprimierten Format unterscheiden konnten. Dabei beträgt die Dateigröße nur gut 20% der Größe der Originaldatei. Eine sehr populäre Option vieler Encoder ist die Variable Bit Rate (VBR). Die Bitrate ändert sich während des Tracks, so dass einfache Teile wenig Speicherplatz, komplexere Teile mehr Platz benötigen, um eine hohe Klanqualität zu gewährleisten. Die meisten Encoding-Algorithmen ermöglichen die Auswahl einer „durchschnittlichen Bitrate" für VBR – wenn Sie 192K auswählen, wird dieselbe Kapazität, wie ein Track mit konstanter Constant Bit Rate (CBR) bei 192K, bei jedoch besserer Klangqualität, verbraucht.212 Einige Encoder bieten die Auswahl verschiedener Sample Rates, von 8KHz bis 48KHz, an. Jedoch kann der DDS nur mit 44.1KHz resamplen, so dass Sie beim Einsatz höherer Sample Raten als 44.1KHz nichts gewinnen. Der DDS kann Tags aus MP3-Dateien mit Hilfe des populären ID3 Formats lesen. Wir empfehlen den Einsatz von ID3v2, da diese Version bei der Länge der Tags und der Art der Informationen, die gespeichert werden (z.B. BPM), flexibler gehandhabt werden. Viele kommerzielle und kostenlose Programme unterstützen das MP3-Encoding. Einige Applikationen verlangen für die Umwandlung über64Kpbs eine zusätzliche Gebühr. Allerdings ist diese niedrige Bit Rate nicht für den professionellen Einsatz geeignet. AAC Dieses Format, welches in den späten 90ern entwickelt wurde, startete ebenfalls in der Filmindustrie. Seinen Durchbruch in der Musikindustrie kam, nachdem es als Format für Apple iTunes und den iPod Music-Player verwendet wird. Manchmal als MP4 oder MPEG-4 genannt, ist die korrekte Bezeichnung eigentlich „Teil 3 des MPEG-4 Standards“. Sie gebräuchliche Dateiendung ist .M4A. AAC besitzt gegenüber dem älteren MP3 Format eine bessere Performance, was einen besseren Klang bei geringerer Dateigröße mit sich bringt. Die größten Auswirkungen zeigen sich bei niedrigen Bit Raten, die allerdings für den professionellen Einsatz nicht in Frage kommen. Bei höheren Bit Raten ist die Klangqualität fast identisch mit der des MP3 Formats. Der DDS kann Tags aus AAC Dateien im M4A Format, die von vielen populären Audioprogrammen unterstützt werden, extrahieren. Wenn Sie iTunes zum Umwandeln Ihrer Musiksammlung verwenden, werden Sie wahrscheinlich das AAC Format (mit der Dateiendung M4A) verwenden. Wenn Sie Musik aus dem iTunes Music Store kaufen, sollten Sie beachten, dass diese Musik kopiergeschützt ist und vom DDS oder von einem anderen digitalen Musik-Player, außer dem Apple iPod, nicht abgespielt werden kann. Diese Einschränkung ist von Apple gewollt. WAV Das WAV (oder Wave) Format wird schon sehr lange verwendet und ist ein unkomprimiertes Audioformat. Obwohl das WAV-Format in verschiedenen Digital Audio Formaten auftritt, ist die Dateiendungen allen Arten gemein. Der DDS kann das weit verbreitete 16-Bit PCM Format abspielen. Bei einer Sample Rate von 44.1KHz entspricht die Audioqualität der einer Audio CD. Verwenden Sie dieses Format, wenn Sie best mögliche Audioqualität erhalten möchten. Auf der Schattenseite steht, dass die Dateien sehr groß sind (normalerweise 5-10 mal größer, als ein MP3). Es gibt keinen Standard für das Tagging von WAV Dateien. Momentan kann der DDS nur den Dateinamen (wird als Trackname angezeigt) zur Identifizierung eines Tracks verwenden.213
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