OF 1010 EQ - Oberfräse FESTOOL - Kostenlose Bedienungsanleitung
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Laden Sie die Anleitung für Ihr Oberfräse kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch OF 1010 EQ - FESTOOL und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. OF 1010 EQ von der Marke FESTOOL.
BEDIENUNGSANLEITUNG OF 1010 EQ FESTOOL
Originalbedienungsanleitung/Ersatzteilliste
Oberfräse Technische Daten Leistung Drehzahl (Leerlauf) Tiefenschnellverstellung Tiefenfeinverstellung Anschlussgewinde der Antriebswelle Fräserdurchmesser Gewicht (ohne Kabel) Schutzklasse OF 1010 EBQ 1010 W 10000 - 24000 min-1 55 mm 8 mm M16x1,5 max. 35 mm 2,7 kg / II OF 1010 EQ 1010 W 9500 - 23000 min-1 55 mm 8 mm M16x1,5 max. 35 mm 2,7 kg / II OF 1010 Q 720 W 26500 min-1 55 mm 8 mm M16x1,5 max. 35 mm 2,7 kg / II Die angegebenen Abbildungen finden Sie am Anfang dieser Bedienungsanleitung. Symbole Warnung vor allgemeiner Gefahr
Maschinenspezifische Sicherheitshinweise - Die auf dem Werkzeug angegebene Höchstdrehzahl darf nicht überschritten werden, bzw. der Drehzahlbereich muss eingehalten werden. - Spannen Sie Werkzeuge nur mit dem Schaftdurchmesser ein, für den die Spannzange vorgesehen ist. - Achten Sie auf einen festen Sitz des Fräsers und überprüfen Sie dessen einwandfreien Lauf. - Die Spannzange und Überwurfmutter dürfen keine Beschädigungen aufweisen. - Rissige Fräser oder solche, die ihre Form verändert haben, dürfen nicht verwendet werden. Tragen Sie geeignete persönliche Schutzausrüstungen: Gehörschutz, Schutzbrille, Staubmaske bei stauberzeugenden Arbeiten, Schutzhandschuhe beim Bearbeiten rauher Materialien und beim Werkzeugwechsel. - Festool Elektrowerkzeug dürfen nur in Arbeitstische eingebaut werden, die von Festool hierfür vorgesehen sind. Durch den Einbau in einen anderen oder selbstgefertigten Arbeitstisch kann das Elektrowerkzeug unsicher werden und zu schweren Unfällen führen. Gehörschutz tragen! Augenschutz tragen! Anleitung/Hinweise lesen!
Bestimmungsgemäße Verwendung Die Oberfräsen sind bestimmungsgemäß vorgesehen zum Fräsen von Holz, Kunststoffen und holzähnlichen Werkstoffen. Bei Verwendung der in den Festool Verkaufsunterlagen dafür vorgesehenen Fräswerkzeugen kann auch Aluminium und Gipskarton bearbeitet werden. Für Schäden und Unfälle bei nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch haftet der Benutzer.
Sicherheitshinweise Allgemeine Sicherheitshinweise Warnung! Lesen Sie sämtliche Sicherheitshinweise und Anweisungen. Fehler bei der Einhaltung der Warnhinweise und Anweisungen können elektrischen Schlag, Brand und/oder schwere Verletzungen verursachen. Bewahren Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen für die Zukunft auf. Der in den Sicherheitshinweisen verwendete Begriff „Elektrowerkzeug“ bezieht sich auf netzbetriebene Elektrowerkzeuge (mit Netzkabel) und auf akkubetriebene Elektrowerkzeuge (ohne Netzkabel).
Emissionswerte Die nach EN 60745 ermittelten Werte betragen typischerweise: Schalldruckpegel/Schallleistungspegel
OF 1010 EBQ, OF 1010 EQ
79/90 dB(A) OF 1010 Q 87/98 dB(A) Messunsicherheitszuschlag K = 3 dB Gehörschutz tragen! Schwingungsgesamtwerte (Vektorsumme dreier
Richtungen) ermittelt entsprechend EN 60745: Schwingungsemissionswert (3-achsig) ah = 5,5 m/s2 Vorderer Handgriff ah = 8,0 m/s2 Unsicherheit K = 2,0 m/s² Die angegebenen Emissionswerte (Vibration, Geräusch) wurden gemäß den Prüfbedingungen in EN 60745 gemessen, und dienen dem Maschinenvergleich. Sie eignen sich auch für eine vorläufige Einschätzung der Vibrations- und Geräuschbelastung beim Einsatz. Die angegebenen Emissionswerte repräsentieren die hauptsächlichen Anwendungen des Elektrowerkzeugs. Wird jedoch das Elektrowerkzeug für andere Anwendungen, mit anderen Einsatzwerkzeugen oder ungenügend gewartet eingesetzt, kann dies die Vibrations- und Geräuschbelastung über den gesamten Arbeitszeitraum deutlich erhöhen. Für eine genaue Abschätzung während einem vorgegebenen Arbeitszeitraum sind auch die darin enthaltenen Leerlauf- und Stillstandszeiten der Maschine zu beachten. Dieses kann die Belastung über den gesamten Arbeitszeitraum erheblich verringern. Sanftanlauf Der elektronisch geregelte Sanftanlauf sorgt für ruckfreien Anlauf der Maschine. Drehzahlregelung Die Drehzahl lässt sich mit dem Stellrad (1.16) stufenlos zwischen 10000 und 24000 min-1 (OF 1010 EQ: 9500-23000 min-1) einstellen. Damit können Sie die Schnittgeschwindigkeit dem jeweiligen Werkstoff optimal anpassen: Fräserdurchmesser [mm]
Konstante Drehzahl Die vorgewählte Motordrehzahl wird elektronisch konstant gehalten. Dadurch wird auch bei Belastung eine gleichbleibende Schnittgeschwindigkeit erreicht. Temperatursicherung Zum Schutz vor Überhitzung (Durchbrennen des Motors) ist eine elektronische Temperaturüberwachung eingebaut. Vor Erreichen einer kritischen Motortemperatur schaltet die Sicherheitselektronik den Motor ab. Nach einer Abkühlzeit von ca. 3-5 Minuten ist die Maschine wieder betriebsbereit und voll belastbar. Bei laufender Maschine (Leerlauf) reduziert sich die Abkühlzeit erheblich. Bremse (OF 1010 EBQ) Die OF 1010 EBQ besitzt eine elektronische Bremse, die nach dem Ausschalten der Maschine die Spindel mit dem Werkzeug in ca. 2 Sekunden zum Stehen bringt.
Elektrischer Anschluss und Inbetriebnahme Die Netzspannung muss mit der Angabe auf dem Leistungsschild übereinstimmen. Der Schalter (1.2) dient als Ein-/Aus-Schalter. Für Dauerbetrieb kann er mit dem seitlichen Arretierknopf (1.1) eingerastet werden. Durch nochmaliges Drücken des Schalters wird die Arretierung wieder gelöst. Anschließen und Lösen der Netzanschlussleitung siehe Bild 1a.
Einstellungen an der Maschine Vor allen Arbeiten an der Maschine ist stets der Netzstecker aus der Steckdose zu ziehen.
Werkzeug wechseln Für den Werkzeugwechsel können Sie die Maschine auf den Kopf stellen.
Elektronik (OF 1010 EBQ, OF 1010 EQ) Arbeiten Sie nicht mit der Maschine, wenn die Elektronik defekt ist, da dies zu überhöhten Drehzahlen führen kann. Eine fehlerhafte Elektronik erkennen Sie am fehlenden Sanftanlauf oder wenn keine Drehzahlregelung möglich ist. Die OF 1010 EBQ, OF 1010 EQ besitzen eine Vollwellenelektronik mit folgenden Eigenschaften:
Werkzeug einsetzen - Stecken Sie das Fräswerkzeug so weit wie möglich, zumindest jedoch bis zur Markierung ( ) am Fräserschaft, in die geöffnete Spannzange. - Verdrehen Sie die Spindel so weit, bis der Spindelstopp (1.14) beim Drücken einrastet und die
Spindel arretiert. - Ziehen Sie die Mutter (1.13) mit einem Gabelschlüssel SW 19 fest.
Frästiefe vorgeben Die gewünschte Frästiefe lässt sich entweder mit der Tiefenschnellverstellung oder mit der Tiefenfeineinstellung vorgeben.
- Tiefen-Schnellverstellung: Ziehen Sie den Tiefenanschlag (1.7) so weit nach oben, bis der Zeiger die gewünschte Frästiefe anzeigt. Klemmen Sie den Tiefenanschlag mit dem Spannhebel (1.6) in dieser Stellung fest.
- Tiefen-Feineinstellung: Klemmen Sie den Tiefenanschlag mit dem Spannhebel (1.6) fest. Stellen Sie die gewünschte Frästiefe durch Drehen des Stellrades (1.3) ein. Wenn Sie das Stellrad um einen Markierungsstrich verdrehen, ändert sich die Frästiefe um 0,1 mm. Eine vollständige Umdrehung ergibt 1 mm. Der maximale Verstellbereich des Stellrades beträgt 8 mm.
Werkzeug entnehmen - Verdrehen Sie die Spindel so weit, bis der Spindelstopp (1.14) beim Drücken einrastet und die Spindel arretiert. - Lösen Sie die Mutter (1.13) mit einem Gabelschlüssel SW 19 so weit, bis Sie einen Widerstand spüren. Überwinden Sie diesen Widerstand durch Weiterdrehen des Gabelschlüssels. - Entnehmen Sie den Fräser. Spannzangenwechsel Es sind Spannzangen für folgende Schaftdurchmesser erhältlich: 6,0 mm, 6,35 mm, 8 mm (Bestellnummern siehe Festool-Katalog oder Internet „www.festool.com“) . - Drehen Sie die Mutter (1.13) vollständig ab und nehmen Sie sie zusammen mit der Spannzange aus der Spindel. - Setzen Sie eine neue Spannzange mit Mutter in die Spindel ein und drehen Sie die Mutter leicht an. Ziehen Sie die Mutter nicht fest, wenn kein Fräser eingesteckt ist!
Frästiefe zustellen - Öffnen Sie den Drehknopf (1.15) und drücken Sie die Maschine so weit nach unten, bis der Tiefenanschlag den Festanschlag berührt. - Klemmen Sie die Maschine durch Schließen des Drehknopfs (1.15) in dieser Stellung fest.
Absaugung Schließen Sie die Maschine stets an eine Absaugung an. Die Oberfräsen sind serienmäßig mit einem Anschluss für Spanund Staubabsaugung ausgerüstet (1.8). Gleichzeitig wird, durch eine Absaughaube (2.2) am Seitenanschlag, das Wegfliegen der Späne verhindert. Beim Kantenfräsen erzielt man mit der als Zubehör erhältlichen Absaughaube AH-OF beste Absaugergebnisse. Spanfänger KSF-OF Durch den Spanfänger KSF-OF ((9.1) teilweise im Lieferumfang) läßt sich beim Kantenfräsen die Wirksamkeit der Absaugung steigern. Die Montage erfolgt analog zum Kopierring. Die Haube kann mit einer Bügelsäge entlang den Nuten (9.2) abgeschnitten und dadurch verkleinert werden. Der Spanfänger kann dann bei Innenradien bis zu einem minimalen Radius von 40 mm verwendet werden.
Frästiefe einstellen Das Einstellen der Frästiefe erfolgt in drei Schritten: Nullpunkt einstellen - Öffnen Sie den Spannhebel (1.6), so dass der Tiefenanschlag (1.7) frei beweglich ist. - Stellen Sie die Oberfräse mit dem Frästisch (1.11) auf eine ebene Unterlage. Öffnen Sie den Drehknopf (1.15) und drücken Sie die Maschine so weit nach unten bis der Fräser auf der Unterlage aufsitzt. - Klemmen Sie die Maschine durch Schließen des Drehknopfs (1.15) in dieser Stellung fest. - Drücken Sie den Tiefenanschlag gegen einen der drei Festanschläge des drehbaren Revolveranschlages (1.9). Mit einem Schraubendreher können Sie jeden Festanschlag individuell in seiner Höhe einstellen: Festanschlag min. Höhe/max. Höhe 38 mm/44 mm 44 mm/54 mm 54 mm/67 mm - Schieben Sie den Zeiger (1.4) nach unten, so dass er auf der Skala (1.5) 0 mm zeigt.
Arbeiten mit der Maschine Befestigen Sie das Werkstück immer so, dass es sich beim Bearbeiten nicht bewegen kann. - klemmen Sie die Führungsstangen mit den Drehknöpfen (3.5) an der Feineinstellung fest, - öffnen Sie die Drehknöpfe (3.3) am Seitenanschlag, - stellen Sie den gewünschten Abstand mit der Justierschraube ein und drehen Sie die Drehköpfe wieder zu. Halten Sie die Maschine stets mit beiden Händen an den vorgesehenen Handgriffen (1.15, 1.17). Schalten Sie immer zuerst die Oberfräse ein, bevor Sie mit dem Fräser das Werkstück berühren! Nur im Gegenlauf fräsen (Vorschubrichtung der Maschine in Schnittrichtung des Werkzeugs, Bild 5).
Fräsen mit Tischverbreiterung TV-OF Um die Auflagefläche der Oberfräse zu vergrößern und dadurch die Führung zu verbessern, z.B. bei randnahen Fräsarbeiten, kann die als Zubehör lieferbare Tischverbreiterung TV-OF eingesetzt werden. Die Tischverbreiterung wird in gleicher Weise wie der Seitenanschlag montiert. Weitere interessante Informationen zum Arbeiten mit Ihrem Festool Werkzeug finden Sie auf der Internetseite www.festool.de/fuer-zu-hause, z. B.:
- Anwendungsbeispiele – Tipps und Tricks,
- Kostenlose Baupläne zum Download,
- Wissenswertes rund ums Holz - Holzlexikon
Fräsen mit Führungssystem FS Das als Zubehör erhältliche Führungssystem erleichtert das Fräsen gerader Nuten. - Befestigen Sie den Führungsanschlag (4.1) mit den Führungsstangen (3.7) des Seitenanschlages am Frästisch. - Befestigen Sie die Führungsschiene (4.3) mit Schraubzwingen (4.4) am Werkstück. Achten Sie darauf, dass ein Sicherheitsabstand X (Bild
4) von 5 mm zwischen der Vorderkante der
Führungsschiene und dem Fräser, bzw. der Nut, besteht. - Setzen Sie den Führungsanschlag, wie in Bild 4 dargestellt, auf die Führungsschiene. Um ein spielfreies Führen des Fräsanschlages sicherzustellen, können Sie mit einem Schraubendreher durch die beiden seitlichen Öffnungen (4.2) zwei Führungsbacken einstellen. - Schrauben Sie die höhenverstellbare Abstützung (4.6) so an der Gewindebohrung (6.6) des Frästisches fest, dass die Unterseite des Frästisches parallel zur Werkstückoberfläche ist. Um nach Anriss arbeiten zu können, zeigen Ihnen die Markierung am Frästisch (4.5) und die Skala an der Abstützung (4.6) die Mittelachse des Fräsers an.
Aluminiumbearbeitung Halten Sie bei der Bearbeitung von Aluminium aus Sicherheitsgründen folgende Maßnahmen ein: - Fehlerstrom- (FI-, PRCD-) Schutzschalter vorschalten. - Maschine an ein geeignetes Absauggerät anschließen. - Maschine regelmäßig von Staubablagerungen im Motorgehäuse reinigen. Schutzbrille tragen. Freihandfräsen Hauptsächlich beim Schriften- oder Bilderfräsen und beim Bearbeiten von Kanten mit Fräsern mit Anlaufring oder Führungszapfen wird die Oberfräse freihändig geführt.
Fräsen mit Seitenanschlag Für parallel zur Werkstückkante verlaufende Arbeiten kann der mitgelieferte Seitenanschlag (3.2) eingesetzt werden (bei „Modul 5A“ nicht im Lieferumfang): - Klemmen Sie die beiden Führungsstangen (3.7) mit den beiden Drehknöpfen (3.3) am Seitenanschlag fest. - Führen Sie die Führungsstangen bis zum gewünschten Maß in die Nuten (1.10) des Frästisches ein und klemmen Sie die Führungsstangen mit dem Drehknopf (3.1) fest. Schneller und genauer lässt sich dieser Abstand mit der als Zubehör erhältlichen Feineinstellung (3.6) justieren: - Drehen Sie die Justierschraube (3.4) in das Kunststoffteil des Seitenanschlags,
Fräsen mit Stangenzirkel SZ-OF 1000 Mit dem als Zubehör erhältlichen Stangenzirkel SZ-OF 1000 können runde Teile und Kreisausschnitte mit einem Durchmesser zwischen 153 und 760 mm hergestellt werden. - Schieben Sie den Stangenzirkel so weit in die vordere Nut des Frästisches, bis der gewünschte Radius eingestellt ist. - Arretieren Sie den Stangenzirkel mit dem Dreh9 knopf (1.12). Anwendungstipp Soll die Einkerbung durch die Zirkelspitze auf dem Werkstück vermieden werden, kann mit doppelseitigem Klebeband ein dünnes Holzbrettchen auf dem Mittelpunkt befestigt werden. Kopierfräsen Um bestehende Werkstücke maßgenau zu reproduzieren, verwendet man einen Kopierring oder die Kopiereinrichtung (jeweils als Zubehör erhältlich). Kopierring Befestigen Sie den Kopierring anstelle des Abdeckringes (2.1) von unten am Frästisch. Achten Sie bei der Auswahl der Größe des Kopierringes (5.1) darauf, dass der eingesetzte Fräser (5.2) durch dessen Öffnung passt. Der Überstand Y (Bild 5) des Werkstückes zur Schablone berechnet wie folgt: Y = (Ø Kopierring - Ø Fräser) Mit dem Zentrierdorn ZD-OF (Best.-Nr. 486 035) lässt sich der Kopierring exakt mittig ausrichten. Kopiereinrichtung Für die Kopiereinrichtung wird der Winkelarm WA-OF (6.5) und das Kopiertastset KT-OF, bestehend aus einem Rollenhalter (6.2) und drei Kopierrollen (6.1), benötigt. - Schrauben Sie den Winkelarm mit dem Drehknopf (6.4) in der gewünschten Höhe an der Gewindebohrung (6.6) des Frästisches fest. - Montieren Sie eine Kopierrolle am Rollenhalter und schrauben Sie diesen mit dem Drehknopf (6.3) am Winkelarm fest. Achten Sie darauf, dass die Kopierrolle und der Fräser denselben Durchmesser haben! - Durch Drehen des Stellrades (6.7) lässt sich der Abstand der Tastrolle zur Fräserachse einstellen. Umleimer bündigfräsen Mit dem Winkelarm WA-OF (7.6), in Verbindung mit der Führungsplatte UP-OF (7.3), beides als Zubehör erhältlich, lassen sich überstehende Umleimer bündig fräsen. - Schrauben Sie den Winkelarm mit dem Drehknopf (7.5) an der Gewindebohrung (7.7) des Frästisches fest. - Schrauben Sie die Führungsplatte mit dem
Drehknopf (7.4) am Winkelarm fest. - Stellen Sie die Frästiefe so ein, dass diese die Dicke des Umleimers +2 mm beträgt. - Führen Sie die Führungsplatte (8.1) durch Öffnen des Drehknopfes (8.3) möglichst nah an den Fräser heran. - Nehmen Sie mit dem Stellrad (8.2) die Tiefeneinstellung der Führungsplatte so vor, dass beim Bündigfräsen wenige Zehntelmillimeter des Umleimers stehen bleiben, die Sie hinterher von Hand verschleifen. Der als Zubehör erhältliche Spanflugschutz SFOF (7.2) verbessert beim Fräsen von Umleimern die Staubabsaugung. Er wird mit dem Drehknopf (7.1) seitlich am Frästisch befestigt und deckt beim Arbeiten (Bild 8) den Fräser von oben ab.
Zubehör, Werkzeuge Verwenden Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit nur original Festool-Zubehör und Festool-Ersatzteile. Festool bietet umfangreiches Zubehör an, das Ihnen einen vielfältigen und effektiven Einsatz Ihrer Maschine gestattet, z.B.: Fräszirkel, Führungsschienen mit Lochreihen, Fräshilfe, Frästisch zum stationären Einsatz. Die Bestellnummern für Zubehör und Werkzeuge finden Sie in Ihrem Festool-Katalog oder im Internet unter „www.festool.com“.
Warten und Pflegen Ziehen Sie vor allen Arbeiten an der Maschine den Netzstecker aus der Steckdose. Alle Wartungs- und Reparaturarbeiten, die ein Öffnen des Motorgehäuses erfordern, dürfen nur von einer autorisierten Kundendienstwerkstatt durchgeführt werden. Halten Sie Maschine und Kühlluftöffnungen stets sauber. Die Maschine ist mit selbstabschaltenden Spezialkohlen ausgerüstet. Sind diese abgenutzt, erfolgt eine automatische Stromunterbrechung und das Gerät kommt zum Stillstand.
Entsorgung Werfen Sie Elektrowerkzeuge nicht in den Hausmüll! Führen Sie die Geräte, Zubehör und Verpackungen einer umweltgerechten Wieder- verwertung zu. Beachten Sie dabei die geltenden nationalen Vorschriften. Nur EU: Gemäß Europäischer Richtlinie 2002/96/ EG müssen verbrauchte Elektrowerkzeuge getrennt gesammelt und einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden.
Gewährleistung Für unsere Geräte leisten wir auf Material- oder Fertigungsfehler Gewährleistung gemäß den länderspezifischen gesetzlichen Bestimmungen, mindestens jedoch 12 Monate. Innerhalb der Staaten der EU beträgt die Gewährleistungszeit 24 Monate (Nachweis durch Rechnung oder Lieferschein). Schäden, die insbesondere auf natürliche Abnützung/Verschleiß, Überlastung, unsachgemäße Behandlung bzw. durch den Verwender verschuldete Schäden oder sonstige Verwendung entgegen der Bedienungsanleitung zurückzuführen sind oder beim Kauf bekannt waren, bleiben von der Gewährleistung ausgeschlossen. Ebenso ausgeschlossen bleiben Schäden, die auf die Verwendung von nichtoriginal Zubehör und Verbrauchmaterialien (z.B. Schleifteller) zurückzuführen sind. Beanstandungen können nur anerkannt werden, wenn das Gerät unzerlegt an den Lieferanten oder an eine autorisierte Festool-Kundendienstwerkstätte zurückgesendet wird. Bewahren Sie Bedienungsanleitung, Sicherheitshinweise, Ersatzteilliste und Kaufbeleg gut auf. Im übrigen gelten die jeweils aktuellen Gewährleistungsbedingungen des Herstellers. Wir erklären in alleiniger Verantwortung, dass dieses Produkt mit den folgenden Normen oder normativen Dokumenten übereinstimmt: EN 60745-1, EN 60745-2-17, EN 55014-1, EN 55014-2, EN 61000-3-2, EN 61000-3-3 gemäß den Bestimmungen der Richtlinien 98/37/EG (bis 28. Dez. 2009), 2006/42/EG (ab 29. Dez. 2009), 2004/108/ EG. EG-Konformitätserklärung Oberfräse Serien-Nr. OF 1010 Q OF 1010 EQ OF 1010 EBQ Jahr der CE-Kennzeichnung: 2000 Dr. Johannes Steimel Leiter Forschung, Entwicklung, technische Dokumentation Festool GmbH Wertstr. 20, D-73240 Wendlingen REACh für Festool Produkte, deren Zubehör und Verbrauchsmaterial: REACh ist die seit 2007 in ganz Europa gültige Chemikalienverordnung. Wir als „nachgeschalteter Anwender“, also als Hersteller von Erzeugnissen sind uns unserer Informationspflicht unseren Kunden gegenüber bewusst. Um Sie immer auf den neuesten Stand halten zu können und über mögliche Stoffe der Kandidatenliste in unseren Erzeugnissen zu informieren, haben wir folgende Website für Sie eingerichtet: www.festool.com/reach Anmerkung Aufgrund der ständigen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten sind Änderungen der hierin gemachten technischen Angaben vorbehalten.
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