BEDIENUNGSANLEITUNG F 600 JOTUL
Behördliche Auflagen
Technische Daten des Jøtul F 600 48
Allgemeine Sicherheitsbestimmungen 48
Brandverhütungsmaßnahmen 48
Aufstellen des Jøtul F 600
Fundamento 48
Schornstein 48
Luftzirkulation 48
Zusammenbau vor der Aufstellung 49
Steuergeite 49
Installation des Abzugsrohrs 49
AnschluB an den Schornstein 49
Inbetriebnahme
Inbetriebnahme und täglicher Gebrauch 50
Inbetriebnahme 50
Täglicher Gebrauch 50
Heizen in der Übergangszeit 50
Pflege
Reinigung des Sichtfensters 51
Entfernen der Asche 51
Reinigung des Kamins und Rußentfernung 51
Fegen des Abzugsrohres zum Kaminofen 51
Inspektion des Ofens 51
Pflege der Oberflächen 51
Lange, Menge und Qualität der Holzscheite 51
Jotuls Definition von Qualitätsbrennholz 52
Instandhaltung
Austausch der Brennerplatten 52
Austausch der Sperrplatte 52
Optionale Zusatzausrücktung
Verbindungsrohr für die Aussenentlüftung. 52
Abbildungen - Zeichnungen 59
Behördliche Auflagen
Der Jotul F 600 ist ein sauber brennender Kamin.
Das Typenschild (Geräteschild) befindet sich auf der Hitzeshild des Gerätes. Es besteht aus wärmebeständigem Material. Auf dem Typenschild sind folgende Angaben aufgelistet: Hersteller und Adresse, Typennummer, Herstellnummer, Nennwärmeleistung, Registriernummer, DIN-Norm-Nummer, Bauart und Sicherheitsabstände. Neben dem Typenschild befindet sich das Überwachungszeichen (Ü-Zeichen). Das Typenschild kann hinten auf dem U.S. Typenschild oder hinten auf dem eventuellen Hitzschild befestigt werden.
Bauarten von Kaminöfen
DIN 18891 unterscheidet Kaminöfen der Bauart 1 und 2. Kaminöfen der Bauart 1 haben eine selbstschliessende Feuerraumtür und dürfen an einen mehrfach belegten Schornstein angeschlossen werden. Aus Sicherheitsgründen muß die Feuerraumtür mit Ausnahme der Bedienung stets geschlossen sein. Kaminöfen der Bauart 1 dürfen ständig betrieben werden.
Kaminöfen der Bauart 2 müssen an einen eigenen Schornstein angeschlossen werden. Der Betrieb mit offenem Feuerraum ist nur unter Aufsicht statthaft. Kaminöfen der Bauart 2 dürfen nur 40 Stunden im Monat betrieben werden, d.h. z.B 8 Mal 5 Stunden.
Die Aufstellung muß gemäß den behördlichen Auflagen und Bestimmungen des jeweiligen Landes erfolgen. Ziehen Sie immer die örtliche Baubehörde oder die entsprechende Behörde zu Rate, die für behörddliche Auflagen und Bestimmungen des jeweiligen Bezirks verantwortlich ist. Ihr Vertragshandler wurde speziell wegen seiner Kenntnisse der behörddlichen Auflagen ausgewählt und wird Ohnen behilflich sein, den Kamin safer und in gesetzlich vorgeschriebener Weise aufzustellen.
Vorsicht! Stellen Sie eine ausreichende Belüftung des Raumes sicher, in dem der Ofen aufgestellt werden soll.
Eine unzureichende Belüftung verursacht die Entstehung von gefährlichen Rauchgase im Raum, welche zu Schlafrigkeit, Übelkeit und Krankheit führen können und extrem gefährlich ist.
Es muß sichergestellt sein, daß der Schornstein den für den Ofen erforderlichen Abmessungen entspricht und die Anschlußelemente dicht mit dem Schornstein abschieden und ordnungsgemäß Funktionieren. In abgeschlossene Räume eindringende Abluftgase stellen ein ernst zunehmendes Gesundheitsrisiko dar.
Anleitungen für Montage bzw. Aufstellung und zum Betrieb des Kamins sind dem Produkt beigelegt. Das Gerätarf nur dann in Betrieb genommen werden, wenn es geprüft und als betriebsbereit genehmigt wurde.
DEUTSCH
Technische Daten des Jøtul F 600:
| Material: | Gußeisen |
| Anstrich: | Schwarze Farbe, blau-schwarze und ozeangrüne E-maille |
| Heizmaterial: | Holz |
| Max. Holzscheitlänge: | 55 cm |
| Abzugssystem: | Ober- und Unterzug |
| Verbrennungssystem: | Sekundäre Verbrennung |
| Rohrstutzen: | Oben/Rückseite |
| Rohrabmessungen: | Durchmesser 150 mm |
| Einsetzbares Stahlrohr: | Ja |
| Gewicht, ca.: | 200 kg |
| Sonderausstattung: | Wärmeabschirmung unter WärmeabschirmungAPH |
Produktabmessungen, Enternungsangaben zu isolierten/nicht isolierten Wänden.
Siehe Abb.1 und 2.
Allgemeine Sicherheitsbestimmungen
Anforderungen an die Brandschutzplatte: Sofern der Ofen auf einem Boden aus brennbarem Material aufgestellt werden soll, muß der gesamte Bodenbereich unter, sowie ca. 500 mm vor, und am rechten Seite des Ofens, mit einer Brandschutzplatte aus nicht brennbarem Material ausgelegt sein. Die Brandschutzplatte muß sich seitlich min. 300 mm über die Feuerraumöffnung erstreten.(Siehe Maßangaben in Abb. 2).
Der Ofen ist so isoliert, daß zwischen Brandschutzplatte und brennbaren Fußboden kein Isoliermaterial erforderlich ist.
Abstand zu einer Brandschutzwand oder einer isolierten Wand: Bei der örtlichen Baubehörde erhalten Sie Informationen zu Einschränkungen und Auflagen bei der Aufstellung.
Die Seitenür des Ofens darauf bei der Aufstellung in einer Nische oder Ecke nicht genutzt werden.
Nicht isoliertes Abzugsrohr: Wenn nicht isolierte Abzugsrohr die Dokumentation eine Schalung oder Steinmauerung vor, damit die Außenfläche des Rohres nicht weniger als 230mm vom brennbaren Material entfernt ist. Isolierte Abzugsrohr dürfen in einem anderen Abstand verlegt werden (vgl. die Sicherheitsdokumentation für das Abzugsrohr).
Brandverhütungsmαßnahmen
Die Benutzung des offenen Kamins ist stets mit einer gewissen Gefahr verbunden. Deshalb sollen den folgenden Anweisungen unbedingt beachtet werden.
-
Verwenden Sie immer einen Funkenfänger, sofern das Produkt mit geöffneter Tur genutzt werden soll.
-
Esist darauf zu achten, daß Möbel und andere brennbare Gegenstände nicht zu nahe am offenen Kamin stehen. Innerhalb eines Mindestdsicherheitsabstandes von 800 mm zum offenen Kamin hin dürfen sich keine Gegenstände befinden.
- Lassen Sie das Feuer einfach ausgehen. Löschen Sie das Kaminfeuer niemals mit Wasser. Dadurch kann der Kamin beschädigt werden.
- Der offene Kamin wird heißt und kann bei Berührung Verletzungen hervorrufen.
Die Asche muß draußen an einem Ort entsorgt werden, an dem keine Feuergefahr mehr entstehen kann. Halten Sie sich an die behördlichen Bestimmungen.
- Für jeder Ofen sollte als Standard-Zubehör ein Behälter aus nicht brennbarem Material bereitsstehen, in dem sich Ruß und Asche feuersicher aufbewahren lassen. Ruß und Asche müssen mindestens eine Woche lang in dieserm Behälter gelagert werden, damit sichergestellt ist, daß auch die letzte Glut erloschen ist. Muß der Behälter früher entleert werden, ist der Inhalt erst mit reichlich Wasser zu vermischen.
- Ein Aufbewahren der Asche ist ebenfalls möglich. Asche ist ein hervorragender Dünger für Rosen und andere Pflanzen.
Aufstellen des Jøtul F 600
Hinweis! Vor dem Aufstellen ist der Ofen auf Beschädigungen zu untersuchen.
Der Kamin ist schwer! Umihn aufzustellen und in die richtige Position zu bringen, ist eine zweite Person erforderlich.
Fundamente
Wenn der Jøtul F 600 auf einem Holzfußboden aufgestellt werden soll, muß sichergestellt sein, daß der Boden unter dem Ofen diese Traglast auch aufnehmen kann.
Schornstein
Der Ofen kann an einen gemauerten oder vorgefertigten Schornstein oder an den Stahlschornstein von Jøtul angeschlossen werden. Siehe den entsprechenden Abschnitt. Der Schornstein muß einen Mindest-querschnitt von 177~cm^2 bzw. einen Durchmesser von 150 mm haben. Der Anschluß an den Schornstein muß gemäß den Einbauanweisungen des Schornstein-lieferanten erfolgen.
Luftzirkulation
Die Benutzung eines offen Kamins erfordert für den Raum, in dem der Kamin steht, eine reichliche Frischluftzufuhr. Wenn das Haus vollständig isoliert ist, muß der Raum mit einer besonderen Frischluftzufuhr versehen
werden, z.B. durch einen separaten Luftkanal. In Räumen mit offenen Kaminen sollenne keine Lüftungseinrichtungen mit mechanischem Gebläse verwendet werden. Dies führt ggf. zu einer ungünstigen Druckverteilung, wodurch giftige Abgase in den Raum geblasen werden. Um dies zu vermeiden, kann über einen Adapter (Zusatzausstattung), der am Luftteinlauf des Ofens angebracht wird, direkt Außenluft zugeführ't werden. Von Dort führt ein flexibler Schlauch nach Außen. Die Anleitung zur Aufstellung sind der Zusatzausstattung beigelegt.
Zusammenbau vor der Aufstellung
Der Ofen wird in einer Komplettverpackung gefeliefert.
Außer dem enthalt das Paket einen losen Handgriff für dieTür.
Die ovale Oberplatte ist während des Transports mit Schrauben befestigt. Lösen Sie die Schrauben der Oberplatte von unten und entfernen Siesie. Dieserleichtert dem Schornsteinfeger die Reinigung von Kamin und Abzugsrohr.
Lösen Sie die oben befestigten Aschenlippen und montieren Sie sie. Die vordere Aschenlippe wird lose auf die Ofenplatte gelegt, während dieSECTIONliche Aschenlippe mit der Schraube an der Ofenplatte befestigt wird.
Steuerveräte (Abb. 3)
Bei der Aufstellung des Kamins müssen immer die Steuergeräte überprüft werden. Diese sollen den leichtgangig sein und einwandfrei arbeiten.
Luftzufuhröffnung (A)
Linke Position = geschlossen.
Rechte Position = vollständig geöffnet.
Türgriff (B)
Nach links = geöffnet. Nach rechts = geschlossen.
Türgriff (C)
Nach rechts = geöffnet. Nach links = geschlossen.
Aschentür (E)
Drehen Sie den Handgriff eine halbe Drehung entgegen dem Uhrzeigersinn. Ziehen Sie den Aschkasten mit einem Handschuh oder ähnlichem heraus.
Hinweis! Entnahmen Sie Asche nur bei abgekühltem Ofen.
Installation des Abzugsrohrs
Der Kamin sollte zuerst probeweise montiert werden, bevorein Teil der Wand am Schornstein herausgeschlagen wird. InAbb.2 sind die Abmessungen fur einen Wanddurchschlagbei einer Wand aus entflammbaren Werkstoff angegeben.Der Ofen wird mit einem Abzugroshr von 150 mmDurchmesser installiert. Dieser Durchmesser muß zulässigsein.
Der Rohrstutzen von Jøtul F 600 befindet sich während des Transports in der Verbrennungs-kammer. Der Rohrstutzen für das Abzugsrohr kann oben oder auf der Rückseite
montiert werden. Die Befestigungsschrauben befinden sich in der Tüte mit den Schrauben.
Das Abzugssrohr mit einem Durchmesser von 150 mm wird direkt in den Rohrstutzen des Ofens gesteckt. Auf beiden Seiten des Kaminabzugs (Abb.4-A) befindet sich eine Schraube. Befestigen Sie damit das Abzugssrohr.
- Markieren Sie die Stelle am Abzugsrohr, an der die Schrauben auf das Abzugsrohr stoßen, wenn das Rohr am Boden des Rohrstutzens anliegt, und bohren Sie für die Schrauben ein 5,5 mm große Loch in das Abzugsrohr.
- Dachten Sie den Übergang von Rohrstutzen und Abzugsrohr mit Dichtung und Ofenkitt ab. Legen Sie die Dichtung um den unteren Bereich des Abzugsrohrs, und füssen Sie die Lücke mit Ofenkitt.
- Befestigen Sie das Abzugsrohr mit den Schrauben.
Hinweis! Es ist wichtig, daß die Fugen vollständig abgedachtet sind. Austretende Luft o. ä. kann die ordnungsgemäß Funktion des Kamins beeinträchtigen.
Anschluß an den Schornstein
Bohren Sie ein Loch für das Abzugsrohr. Die Abmessungen vom Ofen zu Feuerwand/Schornstein entnehmen Sie den Abb.2.Verwenden Sie beim Anschluß an einen Schornstein immer eine Schornsteinmanschette.Verwenden Sie beim Anschluß an einen Schornstein aus Betonelementen die vom Lieferanten empfohlene Schornsteinmanschette. Bevor Sie den offenen Kamin benutzen,lesen Sie in der Zusammenbau- und Gebrauchsanleitung des Lieferanten sorgfältig die Hinweise über den Ofenkitt und befolgen Sie diese.
Sorgen Sie damit, daß das Abzugsrohr sich auf keinen Fall zum Schornstein nach unter neigt. Es sollte zumindest waagerecht, erher soggar eine Millionmeter aufwärts verlaufen.
Hinweis! Eine ordnungsgemäß und dichte Verbindung ist für eine einwandfrei Funktion des Kamins äußertst wichtig.
Bitte beachten Sie, daß insbesondere flexible Rohrverbindungen wichtig sind. Dadurch wird eine mögliche Rübbildung der Rohre verhindert.
DEUTSCH
Inbetriebnahme
Inbetriebnahme und tätiglicher Gebrauch
Der Jøtul F 600 ist ein sauber brennender Kamin, der mit Hilfe einer zusätzlichen Verbrennungsluftzuführ alle giftigen Gase und Partikel nachverbrennt. Eine ordnungsgemäß Benutzung des Systems ist wichtig.
Der Ofen ist mit bestimmten Funktionen ausgestattet, die im Abschnitt "Steuergeräte" beschrieben sind: Steuergeräte.
Inbetriebnahme
Öffnen Sie die Luftzufuhröffnung, indem Sie die Zufuhrklappe ganz nach rechts (Abb. 3-A) schieben. Legen Sie etwas zerknülltes Zeitungspapier, Anzündholz und Brennholz in den offenen Kamin; entfachen Sie dann zuerst ein kleines Feuer. Legen Sie schrittweise weiteres Brennholz in die Feuerstelle und halten Sie das Feuer eine Stunden mit lebhafter Flamme brennen. Lassen Sie das Feuer ausbrennen, und wiederholen Sie das Ganze.
Hinweis! Wenn Sie den Ofen das ersten Mal benutzen, kann es zur Geruchsbildung kommt.
Kamine mit Farbanstrich. Wenn der Ofen zum ersten Mal verwendet wird, können sich streng riechende Dämpfe bilden, die aber nicht gifting sind. Sie sollen ein Fenster oder eine Tur öffnen, damit der Raum gründlich beluftet wird. Lassen Sie das Feuer bei starkem Luftzug brennen, bis auch die letzten Spuren von Dämpfen verschwunden und auch kein Rauch und keine Gerüche mehr vorhanden sind.
Emaillierte Kamine: An der Außenfläche des Ofens kann sich Kondenswasser bilden, wenn der Kamin die ersten Male in Betrieb ist. Das muß in jedem Fall wegewicht werden, um die Bildung bleibender Wasserflecken bei Erwärnung der Oberfläche zu vermeiden.
Täglicher Gebrauch
Entfachen Sie das Feuer mit Hilfe von Zeitungspapier und etwas Anzündholz. Legen Sie zwei nicht zu große Holzsche auf jeder Seite der Feuerstelle. Schieben Sie etwas zusammengefredtes Zeitungspapier zwischen die Scheite, legen Sie dann etwas Anzündholz in einem kreuzförmigen Muster daraufuf und zünden Sie das Feuer an. Legen Sie jetzt immer größere Holzsche in das Feuer.
Luftzufuhröffnung (Abb. 3-A). Regulieren Sie die Luftzuführ so, daß das Holz einwandfrei angezündet werden kann und sauber verbrennt. Prüfen Sie, ob die Nachverbrennung (Sekundärverbrennung) beginnnt. Eine gelbliche, flackernde Flamme in der Luftkammer kennzeichnet diesen Vorgang am deutlichsten. Die gewünschte Hitzestufe regulieren Sie über die Verbrennungsgeschwindigkeit; stellen Sie dazu die Luftzuführöffnung entsprechend ein.
Verwenden Sie stets Brennholz improper Qualität. Damit werden die besten Ergebnisse erzielt und der Kamin nicht beschädigt.
Der Ofenorida niemals gefeuert werden mit:
- Hausmüll, Plastiktüten usw.
- angestrichenem oder imprägniertem Holz (hochtoxisch)
- Spanplatten oder Laminatbretter
Treibholz
All das kann den Kamin beschädigen und belastet die Umwelt, insbesondere die Luft.
Hinweis! Entfachen Sie ein Feuer niemals mit leicht entzündlichen Flüssigkeiten wie z. B. Benzin, Kerosin, Brennspiritus o.ä. Es besteht Verletzungsgefahr; außer dem kann der Kamin beschädigt werden.
Hinweis! Überhitzungsgefahr: Der Ofen darauf auf keinen Fall in einer Weise betrieben werden, die zu einer Überhitzung führt.
Eine Überhitzung liegt immer dann vor, wenn der Ofen mit Brennholz überladen wird bzw. die Luftzufuhröffnung vollständig geöffnet bleibt.
Der Luftinzug am Schornstein darf 2,5 mmVs (25 Pa) nicht übersteigen. Ein sicheres Anzeichen für eine Überhitzung ist es, wenn Teile des Ofens bereits rotgluhend sind. In dieser Fall mussen Sie sofort den Durchlauf für den Luftinzug mit Hilfe der Luftöffnung verringern.
Vorsicht! Lassen Sie das Feuer solange brennen, bis nun noch glimmende Asche vorhanden ist, bevor Sie neues Brennholz auflegen.
Heizen in der Übergangszeit
In der Übergangszeit, d.h. bei hohenen Außen-temperatoren, kann es bei plötzlichem Temperaturanstieg zu Störungen des Schornsteinzuges kommt, so daß die heizgase nicht vollständig abgezogen werden. Die Feuerstände ist dann mit geringeren Brennstoffmengen zu befüllen un bei grösserer Stellung des Primäreluftschiebers-/reglers so zu betreiben, daß der vorhandene Brennstoff schneller (mit Flammen-entwicklung) abbrennt und dadurch der Schornsteinzug stabilisiert wird. Zur Vermeidung von Widersänden im Glutbett sollte die Asche früher vorsichtig abgeschürt werden.
Pflege
Reinigung des Sichtfensters
Der Jøtul F 600 ist mit einem Oberzug (Luftreinigung) ausgerüstet. Durch die Luftzufuhröffnung gelangt die angesaugte Luft von oben an die Feuerstelle und reinigt das Sichtfenster entlang der Innenseite nach unter. Dieses System verbessert den Verbrennungsvorgang und reduziert die Rußablagerungen auf dem Sichtfenster.
Natuürlich verbleibt je nach den örtlichen Luftzugverhältnissen und der Einstellung Luftzufuhröffnung immer noch etwas Ruß am Sichtfenster. Normalerweise verbrennt der Großteil der Rußschicht bei vollständig geöffneter Luftzufuhröffnung, und das Feuer brennt mit lebhafter Flamme.
Nützlicher Hinweis! Verwenden Sie zur einfachen Reinigung des Sichtfensters ein mit warmem Wasser angefeuchtetes Papiertuch, dem Sie etwas Asche aus der Verbrennungskammer beimengen. Reiben Sie mit dem Papiertuch über das Sichtfenster und waschen Sie anschließend mit klarem Wasser nach.
Entfernen der Asche
Der Jøtul F 600 verfügbar über einen Aschkasten, der das Entfernen der Asche vereinfacht.
Kehren Sie die Asche durch den Rost in der Ofenplatte in den Aschkasten. Nehmen Sie den Griff des Aschkastens mit einem Handschuh oder ähnlichem in die Hand, und/TRagen Sie die Asche hinaus. Achten Sie darauf, daß der Aschkasten nicht so hoch gefüllt wird, daß keine Asche mehr durch den Rost nach unter in den Kasten fallen kann.
Die Tür zum Aschkasten muß während des Ofenbetriebs fest geschlossen sein.
Sie sollenen immer ein weniger Asche in der Verbrennungskammer als Schutzschicht für den Ofensockel{lassen.
Eine Erläuterung zum Umgang mit der Asche finds Sie unter "Brandverhütungsmaßnahmen".
Reinigung des Kamins und Rußenternung
An den Innenflächen des Ofens können sich bei Gebrauch Rußablagerungen bilden. Der Ruß wirkt wie ein Isolator und verringgert dazu die Wärmeabgabe des Ofens.
Einmal jährlich sollte das Kamininnere gereinigt werden, um die großsmögliche Wärmenutzung zu erhalten. Dabei ist es sinnvoll, Schornstein und Abzugsrohre gleich mit auszufegen.
Fegen des Abzugsrohres zum Kamin
Zum Fegen der Abzugsrohre haben Sie die locker aufliegende ovale Oberplatte ab. So erhalten Sie einfachen Zugang zum Fegen. Das Fegen kann durch die RohrLuke im Abzugsrohr oder die Türoeffnung des Kamins erfolgen. In thisem Fall muß zuerst die Sperrplatte hereausgenommen werden. Siehe entsprechende Abschnittte unter: Instandhaltung.
Inspektion des Ofens
Jöttul empfeihlt, daß Sie persönlich eine sorgfällige Inspektion des Ofens durchführren, nachdem er gereinigt bzw. ausgelegt wurde. Prüfen Sie alle sightbaren Oberflächen auf Risse. Prüfen Sie auch, ob alle Verbindungen abgedachtet sind und alle Dichtungen richtig sitzen. Verschlissene oder verformte Dichtungen müssen ersetzt werden.
Reinigen Sie die Dichtnuten sorgfältig,/TRagen Sie Spezialkleber (erhältlich bei ihrer Jotul-Vertragshandler) auf und pressen Sie die Dichtung in ihren Sitz. Die Verbindungen trocknen Schnell.
Pflege der Oberflächen
Bei lackierten Kaminen kann sich der Farbton nach mehreren Jahren änderten. Bevor Sie einen neuen Jøtul-Ofenlack aufbringen, müssen Sie die Oberflächen sauber wischen und von losen Partikeln befreiern.
Emaillierte Kamine)durfen nur mit einem sauberen, trockenen Tuch abgewischt werden. Verwenden Sie kein Wasser und keine Seite. Wasserflecken setzen sich mit Reinigungsmitteln (Ofenreiniger o.ä.) entfernen.
Länge, Menge und Qualität der Holzscheite
Die verwendeten Holzsche dürfen nicht länger als 55 cm sein. Die Holzsche müssen parallel zur Rückwand der Verbrennungskammer plaziert werden. Die kleinste Wärmeabgabe des Jʊtul F 600 liegt bei 3,5 kWh, seine Nennkapazität beträgt 10,0 kWh. Um den Ofen bei Nennwärmeabgabe zu betreiben, sind ca. 4,0 kg Qualitätsbrennholz pro Stunde erforderlich.
DEUTSCH
Jøtuls Definition von Qualitätsbrennholz
Brennholz gutter Qualität muß trocken sein, d.h. mit einem Wasseranteil von ca. 20%.
Zu diesen Zweck sollte das Holz am Ende des Winters oder zu Beginn des Frühjahrs geschlagen werden. Es sollte anschließend gespalten und trocken (abgedeckt) an der Luft gelagert werden. Die Brennholzstapel sollen abgedeckt werden, um ein übermöiges Eindringen von Regenwasser zu vermeiden. Im Herbst sollen die Holzsche drinnen gelagert werden, um dann im Winter verfeuert zu werden.
Brennholz guter Qualität sind beispelssweise Scheite von Birken-, Buchen- und Eichenbäumen.
Die Energieausbeute von 1 kg Holz schwankt nur weniger. Dagegen schwankt das spezifisches Gewicht (Trockengewicht) der verschiedene Holzarten erheblich. Ein bestimmtes Volumen Birkenholz liefert z.B. weniger kWh als das gleiche Volumen Eichenholz, das ein hoheres spezifisches Gewicht besitzt. Die Energieausbeute von 1 kg Qualitätsholz liegt bei etwa 3,8 kWh.1 kg absolut trockenes Holz (o % Feuchtigkeit) liefert ca.5 kWh, während Holz mit 60% Feuchtigkeitsgehalt dagegen nur etwa 1,5 kWh/kg liefert.
Instandhaltung
Austausch der Brennerplatten
- Der Ofen verfügt an den Seiten und auf der Rückseite über Brennerplatten. Die Brennerplatte an der rechten Tur ist durch eine Schraube befestigt.
- Losen Sie die Schraube und nehmen Sie die Brennerplatten hereus.
Gehen Sie beim Zusammenbau genauso vor.
Austausch der Sperrplatte
Die Sperrplatte besteht aus 2 gußeisernen Platten, die auf den Rohren für die sekundäre Luftzufuhr gelagert sind.
- Hebien Sie die Platte in der Mitte ein weniger an, undephenmen Sie sie hereaus.
- Bauen Sie die Platten beim Zusammenbau genauso wieder ein. Achten Sie darauf, daß sie eng an der Rückwand anliegen.
- Legen Sie anschließend die Isoliermatte auf die Sperrplatten.
Optionale Zusatzausrückung
Verbindungsrohr für die Aussenentlüftung - Katalogr. 221032
Mit HIIfe eines Verbindungsrohres für die Aussenentlüftung undflexiblenKaminrohren kann die Verbrennungsluftzufuhr direkt von außen mit dem Produkt verbunden werden. Auf diese Weise erhalten der Produkt stets genügd Frischluft, die für eine saubere und vollständige Verbrennung erforderlich ist.
Inhoudsopgave
Links =DICHT. Rechts = volledig geopend.
Deurklink (B)
Jøtul bemührt sich ständig um die Verbesserung seiner Produkte, deshalb konnen Spezifikationen, Farben und Zubehör von den Abbildungen und den Beschreibungen in der Broschüre abweichen.
Jøtul AS hat ein Qualitätssicherungssystem, das sich bei Entwicklung, Produktion und Verkauf von Öfen und Kaminen nach NS-EN ISO 9001 richtig. Diese Qualitätspolitik vermittelt unseren Kunden ein Gefühl von Sicherheit und Qualität, für das Jøtul mit seiner langjährige Erfahrung seit der Firmengründung im Jahre 1853 steht.
Quality
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