C07834 - 01-05 - Kamineinsatz DEVILLE - Kostenlose Bedienungsanleitung
Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts C07834 - 01-05 DEVILLE als PDF.
Laden Sie die Anleitung für Ihr Kamineinsatz kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch C07834 - 01-05 - DEVILLE und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. C07834 - 01-05 von der Marke DEVILLE.
BEDIENUNGSANLEITUNG C07834 - 01-05 DEVILLE
2. NENNWERT DER HEIZLEISTUNG UND HEIZDAUER BEI SPARBETRIEB.................... 22
4.2 SONDERAUSSTATTUNGEN
5.1 ANZÜNDEN DES ERSTENFEUERS
5.2.1 Empfohlener Brennstoff
5.2.2 Ersatzbrennstoff
5.2.3 Verbotene Brennstoffe
5.3 VERWENDUNG DER BEDIENUNGEN UND DES ZUBEHÖRS
5.4.2.1 Arbeitsweise bei geschlossenem Feuerraum
5.4.2.2 Entfernen der Asche
5.4.2.3 Sicherheitsregeln
6. RATSCHLÄGE FÜR REINIGUNG UND WARTUNG DES GERÄTS UND DES
Zur optimalen und zufriedenstellenden Nutzung ihres Deville-Feuerraum-Einsatzes empfehlen wir ihnen, die vorliegende Anleitung in ihrer Gesamtheit vollständig durchzulesen. Personen, welche die Richtlinien für Montage, Installation und Verwendung nicht beachten, sind für eventuelle Folgen selbst verantwortlich. DAS VORLIEGENDE GERÄT MUSS GEMASS DEN GELTENDEN TECHNISCHEN VORSCHRIFTEN INSTALLIERT WERDEN.
Der Feuerraum-Einsatz ist folgender französischer Norm Konform : NF D 35-376, Klassifizierung C-G-B-sfEm/ln 7 kW.
- Es handelt sich um ein fortgesetzt arbeitendes Heizgerät. Die Verbrennung des ausschließlichen Brennstoffs, Holz erfolgt über einem Gitter in einer halbgeschlossenen Brennkammer. Letztere ist für einen Einbau in einem vorhandenen oder zu errichtenden Kamin vorgesehen.
2. NENNWERT DER HEIZLEISTUNG UND HEIZDAUER BEI SPARBETRIEB
- Nennwert der Heizleistung gemäß der Norm NF D35-376 bei einer Prüfung mit normalem Betrieb : 7 kW.
- Diese Leistung wurde bei einem Zug von 10 Pa mit einer Ladung von 6,5 kg Holz, bestehend aus 3 nicht gespaltenen Hartholz-Rundstücken, auf 300 g Glut, bei offenem Luftzufuhrschieber.
- Die genannte Leistung ist die bei dieser Prüfung im Verlauf von 3 Stunden erhaltene mittlere Leistung. - Eine längere Heizdauer (über 10 Stunden) bei Sparbetrieb kann mit einer vollen Ladung von über 12 cm dicken Holzstücken bei Schließen des Schiebers der Luftzufuhr erhalten werden.
3. BESCHREIBUNG UND RAUMBEDARF
Die Hauptteile des Feuerraum-Einsatzes werden in Abb. 1 gezeigt und gekennzeichnet. Der Feuerraum-Einsatz ist aus 4 mm dickem Stahl gefertigt. Vorder Rückwand ist einen gußeiseme Kaminplatte eingesetzt. Ein den Feuerraum-Einsatz umhüllender Blechmantel bewirkt einen Kühlkreislauf um die Brennkammer und schützt die Wände des Kamins vor der Wärmestrahlung. Diese Ausstattung garantiert Sicherheit und Leistungsstärke. Die gußeiseme Tür ist mit Dichtungen ausgestattet, welche für Abdichtung und lang anhaltenden Betrieb sorgen. Im oberen Teil der Verglasung ist eine zusätzliche Luftzufuhröffnung angebracht. Diese soll beim Sauberhalten der Scheibe helfen und eine vollständigere Verbrennung des Holzes gewährleisten. Der im unteren Tell der Tür gelegene Schieber der Luftzufuhr ermöglicht die Einstellung der Stärke des Feuers.
Der Feuerraum-Einsatz ist mit einem Ausgangsregler ausgestattet, weicher eine Verminderung des Rauchgasdurchsatzes und der in die Brennkammer eingelassenen Luft ermöglicht. Dies ermöglicht einen lang anhaltenden Sparbetrieb, sowie einen regelmäßigen und sicheren Normalbetrieb.
Nettogewicht des Geräts : etwa 67 kg, Leergewicht (ohne Tür, Abweiser, Gitter und Kaminplatte) : etwa 42 kg.
3.2 Abmessungen (Abb. 2)
Äußere Abmessungen (Werte in mm) Gesamt Breite
4. UMGEBUNG UND ZUSATZAUSSTATTUNGEN
Der Feuerraum-Einsatz kann in einem vorhandenen Kamin oder in einem neuen DEVILLE-Kamin eingebaut werden.
4.2 Sonderausstattungen
Er Kann auf Antrag mit folgendem ausgestattet werden : - 2 Warmluftausgänge Φ 125 mm, Teil-Nr C07006.EU03 zur Verteilung der Warmluft in benachbarte Räume (Abb. 3). - ein Gebläse, Teil-Nr C07814 (Abb. 4) : . Dieser Konvektionsförderer besteht aus einem Kasten und einem mit 2 Drehzahlen betreibbaren Gebläse, . Mit der Sonderausstattung C07006.EU03, ermöglicht es dieses Gebläse, einen Warmluftstrom in zwei verschiedene Richtungen in benachbarte Räume zu leiten. Die Länge der Warmluftleitungen ist auf 4 Meter begrenzt, . Die umgewälzte Luftmenge beträgt 120 m3/h, . Es gelten die Anweisungen der Einbauanleitung (Teil 7.1),
4.3 Montage der Sonderausstattungen
- Die als Sonderausstattung gelieferte, aus Warmluftausgängen C07006.EU03 und Gebläse C07814 bestehende Einheit muß vor der Installation des Feuerraum-Einsatzes im Kamin montiert werden. - Zur Durchführung dieser Montage sind die Anweisungen der mit diesen Sonderausstattungen gelieferten Anleitungen zu befolgen.
5. AWENDUNGSBEDINGUNGEN DES GERÄTS
Dieser “geschlossene Feuerraum” ist ein echtes Heizgerät : - Erhöhte Leistung, - Langanhaltender Sparbetrieb bei reduzierter Verbrennung. Achtung : Durch das Betätigen des Luftklappenschiebers kann man für den Anzündvorgang zusätzliche Anfachluft zuführen : Position (A) ; siehe auch Abbildungen 5a bis 5c. Die Position (A) sollte ausschließlich für das Wiederanfachen und den Anzündvorgang benutzt und nicht länger als 30 Minuten beibehalten werden, weil sonst schwere Beschädigungen an dem Gerät und seiner Umwelt hervorgerufen werden könnten. Das Gerät muß während der gesamten ANFACHPHASE (A) unter Aufsicht bleiben.
5.1 Anzünden des Ersten Feuers
- Nach Aufbau des Kamins und Einsetzen des Geräts ist die für die Baumaterialien erforderliche Trockenzeit abzuwarten (2 bis 3 Wochen), - Nach dem ersten Anzünden (Siehe Abschnitt 5.4.1) während der ersten Betriebsstunden ein mäßiges Feuer unterhalten und dabei das Gerät nur schwach laden (ein Holzstück von Φ 15 cm), wobei der Schieber der Luftzufuhr in mittlere Stellung zu bringen ist (Abb. 5h) : . Es kommt zum Schrittwelsen Temperaturanstieg aller Teile des Kamins und zur normalen Wärmeausdehnung des Geräts. - Bei den ersten Anwendungen kann das gerät einen Farbgeruch abgeben. Um diese Belästigung einzuschränken, das Zimmer gut lüften.
5.2.1 Empfohlener Brennstoff
Hartholz : Eiche, Weiß und Rotbuche, Eßkastanie, usw. Wir empfehlen die Verwendung von sehr trockenem Holz mit maximal 20 % Feuchtigkeit, was einer zweijährigen Lagerzeit unter Dach nach dem Schlagen des Holzes entspricht. Dies ermöglicht eine optimale Heizleistung und vermeidet die Verruβung von Abzugsrohr und Verglasung. Nadelhölzer (Kiefer, Tanne, Fichte, usw.) sind zu vermeiden, da bei ihrer Verwendung das Gerät und das Rauchabzugsrohr häufiger gereinigt werden müssen.
5.2.2 Ersatzbrennstoff
Braunkohlebriketts, die ausschlieβlich bei Betrieb mit geschlossener Tür verwendet werden dürfen, ermöglichen einen lange dauernden Sparbetrieb. Die Ladung auf 3 kg beschränken und den Schieber der Luftzufuhr auf mittlere Stellung (Abb. 5h) bringen.
5.2.3 Verbotene Brennstoffe
Die Verwendung aller anderen Brennstoffe als Holz und Briketts, insbesondere Kohle und Kohleerzeugnisse, ist untersagt. Groβe Feuer mit kleinen Holzstücken, Reisig, Brettchen, Stroh und Karton sind gefährlich und deshalb zu vermeiden.
5.3 Verwendung der Bedienungen und des Zubehörs
- Luftklappenschieber (Abbildung 5g, 5h, 5i) : . die Einstellung der drei Heizstufen (höchste, mittlere, Sparstufe) werden – unter Zuhilfenahme des Schürhakens – durch die Betätigung des Luftklappenschiebers vorgenommen. . die Anzündposition (A) erhält man, indem man den Luftklappenschieber mit der Hand verstellt : diese Position darf nur dann benutzt werden, wenn das Gerät “kalt“ ist und man die folgenden Handgriffe vornimmt : Handgriff 1 : Den Knopf des Luftklappenschiebers bis zum Anschlag der Verriegelung schieben, entspricht der ANZÜND-Position A- (Abbildung 5a), Handgriff 2 : Den Entriegelungshebel (1) – auf der linken Seite des Luftklappenschiebers – heben (Abbildung 5b), Handgriff 3 : Den Entriegelungshebel in der oberen Position mit der linken Hand festhalten und den Schiebeknopf (2) mit der rechten Hand nach links schieben : jetzt sind Sie in der Anzünd-position A – (Abbildung 5c). Um nun nach dem Anfachvorgang in die Normalstufe (Abbildung 5i) – Zwischenstufe (Abbildung 5h) – oder Sparstufe (Abbildung 5g) zurückzukehren, benutzen Sie den Schürhaken, um den Luftkappenschieber (der sehr heiβ sein kann) zu betätigen. - Türgriff (Abbildung 6) : Darf nur Hilfe des Schüreisens (A) betätigt werden.
- Bringen Sie den Luftklappenschieber in die Position A, - Auf dem Gitter zerknülltes Papier und sehr trockene Holzspäne (dünne Zweige), darüber Holzscheite gröβeren Querschnitts (etwa Φ 3 bis 5 cm) auflegen, - Das Papier anzünden und die Tür schlissen (oder zur beschleunigten Ausbildung eines Feuers leicht Offenlassen, - Nachdem die ganze Ladung Anzündholz gut in Brand geraten ist, die Tür öffnen und das Gerät mit dem empfohlenen Brennstoff laden. Die Bedienungen betätigen, um den gewünschten Gang des Feuers zu erhalten.
5.4.2.1 Arbeitsweise bei geschlossenem Feuerraum
- Die Einstellung des Feuers erfolgt durch Verstellen der Bedienungen (Siehe Abschnitt 5.3) und durch die Wahl einer den Bedürfnissen entsprechenden Ladung. Das heiβt : . Für maximale Heizleistung ist das Gerät mit 3 Holzstücken von etwa 12 cm Durchmesser zu laden, . Für mittleren Betrieb eine Kleinere Ladung verwenden : ein oder zwei Stücke, . Für langanhaltenden Sparbetrieb ein oder zwei nicht gespaltene Holzstücke eines Durchmessers von über 15 cm verwenden. - Für lang anhaltenden Sparbetrieb ist auf eine nur noch schwach rote Glut nachzulegen. - Um ein schnelles Anbrennen – nach einer Sparstufe - zu ermöglichen, fachen Sie das Feuer wieder mit “Kleinholz“ an ; dann Holzscheite nachlegen ; fahren Sie den Luftklappenschieber während einiger Minuten in die Position A (Abbildung 5a bis 5c), um das Anfachen zu beschleunigen ; beaufsichtigen Sie dabei das Gerät ; schlieβen Sie danach den Luftklappenschieber. Damit wird das Angehen des Feuers beschleunigt, besonders dann, wenn das Holz noch feucht war. - Vor dem Nachlegen während der Verbrennungsphase der Glut den Gang des Feuers ändern (zum Beispiel von normalem Betrieb auf Sparbetrieb übergehen), um dem Feuerraum und dem Rauchgasabzug eine allmähliche Betriebsänderung zu ermöglichen. - Um ein Rückschlagen des Feuers und ein Austreten von Asche in den Raum beim Nachlegen zu vermeiden, sind beim Offnen der Tür mehrere Vorsichtsmaβnahmen zu ergreifen : . Das Gebläse anhalten, um ein Ansaugen von Asche, welche dann vor dem Gerät auf den Boden fallen kann, zu vermeiden, . Die Tür zunächst nur wenig öffnen, etwas warten, um den Zug dem Betrieb bei offener Tür anzupassen und dann die Tür langsam ganz öffnen. - Ein Sparbetrieb mit kleinem Feuer begünstigt, besonders bei Wetter mit Warmlufteinbruch oder bei Verwendung von feuchten Holz, die Ablagerungen von Ruβ und Teer. Dies kann durch Zeitweiliges übergehen zu normalem Feuer während des Sparbetriebs verringert werden. - Nach Sparbetrieb kann die Glasscheibe durch eine leichte Ruβschicht getrübt werden. Diese Ruβschicht verschwindet normalerweise bei gröβerem Feuer durch thermische Zersetzung.
5.4.2.2 Entfernen der Asche
- Die zur Verbrennung des Holzes benötigte Luft wird bei offenem Luftzufuhr – Schieber unter dem Gitter zugeführt. Diese Luft sorgt gleichzeitig für die Kühlung des Gitters. Ein regelmäβiges Entfernen der Asche ist deshalb unerläßlich, um optimale Heizleistungen zu erhalten und Beschädigungen des Gitters durch Uberhitzung zu vermeiden. - Die angesammelte Asche darf nie bis zum gußeisemen Gitter des Feuerraums ansteigen. - Die Asche kann mittels des Schabers (Abb. 7) vom Gitter entfernt werden. - Der unter dem Gitter befindliche Aschenkasten kann leicht mit Hilfe des Schürhakens herausgezogen werden.
5.4.2.3 Sicherheitsregeln
- Das Feuer auf Keinen Fall durch Aufspritzen von Wasser löschen, - Die Glasscheiben des Geräts sind sehr heiß. Auf Verbrennungsgefahr achten, insbesondere für Kinder, - Der Feuerraum gibt eine bedeutende Wärmemenge durch Strahlung durch die Scheibenab. Deshalb sind keine Materialien oder wärmeempfindliche Gegenstände in einem Abstand von weniger als 1,50 von der Verglasung aufzubewahren, - Den Inhalt des Aschenkastens in einen Behälter aus Metall oder nichtbrennbarem Material, der ausschließlich für diesen Zweck vorgesehen ist, leeren. Anscheinend abgekühlte Asche kann auch nach einem längeren Zeitraum noch sehr heiß sein, - Keine leicht entzündlichen Materialien in der Nähe des Geräts oder in der Holzablage aufbewahren (Abb. 8).
6. RATSCHLÄGE FÜR REINIGUNG UND WARTUNG DES GERÄTS UND DES
SCHORNSTEINS Ein mechanisches Schornsteinfegen ist unbedingt notwendig und sollte mehrmals im Jahr, aber mindestes einmal während der Heizperiode, durchgeführt werden. Der Schornsteinfeger sollte eine Bescheinigung ausstellen. Zum Anlaß des Fegens, muß man : - Das Umlenkblech abnehmen : . Das Umlenkblech abnehmen, indem man es hochhebt und nach vorn zieht (Abb. 9), . Den rückwärtigen Teil des Umlenkblechs herunterlassen (Abb. 10) und herausziehen (Abb. 11). Anmerkung : Handeln Sie in entgegensetzter Reihenfolge der Demontage, um das umlenkblech – Fenster und die Kaminplatte wieder zu montieren. (das umlenkblech – Fenster ist an seinem Platz Abbildung 9). - Überprüfen Sie den Zustand des Geräts im Allgemeinen und im Besonderen die Dichtungselemente : Dichtungen und Verschlussorgane, Stützfüße (Türe, Chassis). - Die Befestigungsschrauben, festziehen : . Der Aufnahmeplatte : 4 Spannschrauben (8 mm Schüssel). - Den Zustand des Rauchabzugrohrs und des Anschlussrohrs prüfen. Alle Anschlüsse müssen mechanisch gut halten und dicht sein. - Das Innere des Kaminschachts mit einem Staubsauger reinigen, um Staubansammlungen zu vermeiden. Eventuell die Warmluft-Konvektionsrohre freilegen. Bei Fehlem oder Störungen das Gerät oder die Anlage von einer Fachkraft instandsetzen lassen.
Regelmäßig die Glasscheibe mit einem feuchten Tuch reinigen. Falls notwendig, verwenden Sie ein entsprechendes Spezialprodukt unter Beachtung der dort angegebenen Anwendungshinweise.
- Um diese Handgriffe vorzunehmen, warten bis das Gerät vollständig abgekühlt ist.
Regelmäßig die Zuluftzuführung A (Abbildung 12) reinigen.
- Mit einem Staubsauger Fremdkörper absaugen, die sich zwischen der oberen Luftführung (metallisch) und der Glasplatte angesammelt haben ; falls notwendig, einen dünnen Metallgegenstand zwischen Luftführung und Glasplatte einführen (Abb. 13), um die Reinigung zu erleichtern (Fremdkörper lösen). Diese Fremdkörper beeinträchtigen die Bildung der Zulluftschicht, der die Glasplatte von der direkten Berührung mit den Flammen schützt und die Verbrennung fördert. Diese Reinigung muß vorgenommen werden, sobald sich die Glasscheibe verschmutzt, darf jedoch erst erfolgen, wenn das Feuer im Herd vollständig erloschen ist. Kommt es wiederholt und verstärkt zur Bildung von Ruß auf der Glasscheibe (Abb. 15), so ist der Lufteintritt vollständig auszubauen, um eine gründliche Reinigung vorzunehmen (Abb. 16). Dazu wie folgt vorgehen.
Tür aus den Angeln nehmen und flach ablegen. Die fünf Sechskantschrauben mit einem 10er Schlüssel lösen. Lufteintritt abnehmen und reinigen. Die um die Glasscheibe umlaufende Dichtung erneuern (Ø 6,5). Lufteintritt wieder anschrauben. Dabei auf das vorgeschriebene Spiel für die Glasscheibe achten (Abb. 16). Diese Arbeiten sind von einer Fachkraft durchzuführen. - Die Gitter der Heißluftabführung der Abzugshaube regelmäßig reinigen. Sie verstopfen sich um so schneller, als die Maschenweite gering ist. Angemessene Zeit für die Reinigungsintervalle einhalten. - Die Türschließvorrichtung auf einwandfreie Funktion überprüfen. Bei fehlerhafter Funktion wie folgt vorgehen (siehe Abbildung 14) : - Für ein härteres Einrasten :
- Nacheinander die Schraube (1) lösen und die Schraube (2) festziehen.
- Die beiden Schrauben jeweils um eine Vierteldrehung drehen. Falls nötig, wiederholen. HINWEIS : Hierdurch wird die Andrückkraft der Türdichtung auf den Feuerraum erhöht. - Für ein weicheres Einrasten :
- Nacheinander die Schraube (2) lösen und die Schraube (1) festziehen.
- Die beiden Schrauben jeweils um eine Vierteldrehung drehen. Falls nötig, wiederholen. HINWEIS : Hierdurch wird die Andrückkraft der Türdichtung auf den Feuerraum verringert.
Außer der gesetzlichen Garantie für verborgene Mängel, garantiert DEVILLE im Falle von sichtbaren Mängeln oder Abweichungen des gelieferten Materials vom bestellten Material die Wahrung. Ungeachtet der Bestimmungen gegenüber dem Spediteur, müssen die Reklamationen der sichtbaren Mängel, die bei der Annahme des Materials entdeckt wurden schriftlich (per Einschreiben mit Empfangsbestätigung) innerhalb von fünf Tagen nach der Feststellung der Mängel eingereicht werden. Der Käufer muss jeglichen Nachweis der festgestellten Mängel oder Defekte liefern. Außerdem muss er DEVILLE die Möglichkeit lassen, die Feststellung der Mängel oder Defekte selbst vorzunehmen und diese zu beseitigen. Desgleichen muss der Käufer DEVILLE die nicht konformen Materialien zur Verfügung stellen, gemäß den Anweisungen von DEVILLE. Rücksendungen des Materials dürfen nur mit unserer ausdrücklichen Genehmigung erfolgen.
Abgesehen von Entschädigungen und Schadensersatzzahlungen deckt die DEVILLE - Garantie den kostenlosen Austausch oder die Reparatur des Materials oder des defekten Elements (außer Verschleißteile) durch seinen Servicedienst unter Ausschluss von Arbeits-, Anfahrts- und Transportkosten. Haarrisse, die bei emaillierten Geräten auftreten, werden nicht als Fabrikationsfehler betrachtet. Sie sind die Folge von Ausdehnungsdifferenzen Blech-Email oder Gusseisen-Email und ändern nichts an der Haftung. Die gelieferten Ersatzteile haben eine Garantie von sechs Monaten ab Rechnungsdatum. Jede zusätzliche Garantie, die mit einem Vertragspartner von DEVILLE getroffen wurde, verpflichtet DEVILLE zu nichts. Die Vorlage des Garantiescheins, der mit dem Datumsstempel des Vertragspartners von DEVILLE versehenen ist, wird bei in Anspruchnahme der Garantie verlangt. Entweder muss dieser Garantieschein bei Antrag auf Reparation des unter Garantie stehenden Gerätes vorgelegt werden oder ein abtrennbarer Abschnitt des Gebrauchscheins muss DEVILLE innerhalb der bewilligten Frist zugesendet werden. Notfalls kann das Datum auf der von DEVILLE ausgestellten Rechnung in Erwägung gezogen werden. Die Intervention während der Garantie führt nicht zu einer Verlängerung der Garantie.
Die von DEVILLE vertraglich gesicherte Garantie beläuft sich auf ein Jahr ab Kaufdatum unter Vorbehalt, dass die vorgesehenen Reklamationen bereits innerhalb der bewilligten Frist formuliert wurden. Die Reparatur, der Austausch oder die Änderung eines Teils während der Garantiezeit hat weder eine Verlängerung der Garantie zur Folge noch Entschädigungen für diverse Kosten wie Lieferverzug, Unfall oder jegliche andere Schäden.
Die Garantie ist in folgenden als Beispiel wertenden Fällen nicht gültig : Installation und Montage von Geräten dessen Kosten nicht zu Lasten von DEVILLE gehen. Daraus folgt, dass DEVILLE nur bei materiellen Schäden oder Personenschäden durch eine Installation, die nicht den gesetzlichen und vorschriftsmäßigen Anordnungen entsprechen, zur Verantwortung gezogen werden kann ( z.B. das Nichtvorhandensein eines Erdanschlusses : schlechte Installation ) Normale Materialabnutzung oder anormale Materialbenutzung und – verwendung, besonders im Falle einer Industrie- oder Handelsbenutzung oder der Einsatz des Materials unter anderen Bedingungen für die der Material nicht konstruiert wurde. Diese ist z.B. der Fall bei Nichtbeachtung der vorgegebenen Bedingungen in der Gebrauchsanweisung von DEVILLE : Exposition an äußere Bedingungen, wie extreme Feuchtigkeit oder anormale Spannungsvariationen. Anomalien, Beschädigungen oder Unfälle, die durch Schock, Fall, Vernachlässigung, Beaufsichtigungs- oder Wartungsfehlern verursachte wurden. Änderungen, Transformationen oder Interventionen, die von Personen oder Unternehmen, die nicht von DEVILLE zugelassen sind, durchgeführt wurden oder die mit Ersatzteilen, die weder Originalteil noch vom Hersteller zugelassen sind, realisiert wurden.
5. BESONDERE GARANTIEBEDINGUNGEN
Diese Bedingungen vervollständigen und präzisieren die oben angesprochenen allgemeinen Garantiebedingungen und haben gegenüber denen auf dem beiliegenden Blatt „Besondere Geschäftsbedingungen von DEVILLE - Garantie“ Vorrang.
Notice-Facile