MECABLITZ 44 AF-1 DIGITAL - Externer Blitz METZ - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice METZ MECABLITZ 44 AF-1 DIGITAL - page 2
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Produktinformationen

Marke : METZ

Modell : MECABLITZ 44 AF-1 DIGITAL

Kategorie : Externer Blitz

Laden Sie die Anleitung für Ihr Externer Blitz kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch MECABLITZ 44 AF-1 DIGITAL - METZ und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. MECABLITZ 44 AF-1 DIGITAL von der Marke METZ.

BEDIENUNGSANLEITUNG MECABLITZ 44 AF-1 DIGITAL METZ

1 Sicherheitshinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3 2 Dedicated-Blitzfunktionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 3 Blitzgerät vorbereiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6

3.1 Montage des Blitzgerätes. . . . . . . . . . . . . . . . . . 6

3.2 Stromversorgung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6

3.3 Ein- und Ausschalten des Blitzgerätes . . . . . . . . 7

3.4 Automatische Geräteabschal-tung / Auto - OFF . 8

4 LED-Anzeigen am Blitzgerät . . . . . . . . . . . . . . . . . 8

4.1 Blitzbereitschaftsanzeige . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8

4.2 Belichtungskontrollanzeige. . . . . . . . . . . . . . . . . 9

4.3 Anzeige der Blitzbetriebsart. . . . . . . . . . . . . . . . 9

5 Blitzbetriebsarten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9

5.1 TTL-blitzbetrieb mit Messvorblitz . . . . . . . . . . . . . 9

5.1.1 Automatischer TTL–Aufhellblitzbetrieb . . . . . . 10

5.1.2 Manuelle Blitzbelichtungskorrektur im

TTL–Blitzbetrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11

5.2 Manueller Blitzbetrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11

6 Motorzoom-Hauptreflektor . . . . . . . . . . . . . . . . 12

6.1 Weitwinkelstreuscheibe . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13

6.2 Mecabounce 52-90 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13

7 Remote-Slave-Blitzbetrieb („SL“). . . . . . . . . . . . . 14 8 Einstelllicht („ML“) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15 9 Blitztechniken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15

9.1 Indirektes Blitzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15

9.2 Indirektes Blitzen mit Reflektorkarte. . . . . . . . . . 16

10 Blitzsynchronisation. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16

10.1 Automatische Blitzsynchronzeitsteuerung . . . . 16

10.2 Normalsynchronisation . . . . . . . . . . . . . . . . . 17

10.3 Synchronisation auf den 2.Verschlussvorhang

(REAR) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17

10.4 Langzeitsynchronisation (SLOW) . . . . . . . . . . 18

10.5 Vorblitz gegen „Rote-Augen-Effekt“ . . . . . . . . 18

11 Automatischer AF-Messblitz . . . . . . . . . . . . . . . 19 12 Zündungssteuerung (Auto-Flash) . . . . . . . . . . . 19 13 Wartung und Pflege . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20

13.1 Firmware-Update . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20

13.2 Formieren des Blitzkondensators . . . . . . . . . . 22

  • 14 Hilfe bei Störungen p. 21
  • 15 Technische Daten p. 23
  • 16 Sonderzubehör p. 24
  • Batterie-Entsorgung p. 24
  • Garantiebestimmungen p. 25
  • Tabelle 1: Leitzahlen bei maximaler Lichtleistung (P 1/1) . 149 Tabelle 2: Blitzleuchtzahlen in den Teillichtleistungsstufen . 150 Tabelle 3: Blitzfolgezeiten und Blitzanzahl bei den versch. Batterietype Vorwort 1 Sicherheitshinweise Vielen Dank, dass Sie sich für ein Metz Produkt entschieden haben. Wir freuen uns, Sie als Kunde begrüßen zu dürfen. Natürlich können Sie es kaum erwarten, das Blitzgerät in Betrieb zu nehmen. Es lohnt sich aber, die Bedienungsanleitung zu lesen, denn nur so lernen Sie, mit dem Gerät problemlos umzugehen. Dieses Blitzgerät ist geeignet für: p. 151
  • Olympus - Digitalkameras mit TTL–Blitzsteuerung und System-Blitzschuh, sowie dazu kompatible Digitalkameras von Panasonic und Leica.
  • Das Blitzgerät ist ausschließlich zur Verwendung im fotografischen Bereich vorgesehen und zugelassen!
  • In Umgebung von entflammbaren Gasen oder Flüssigkeiten (Benzin, Lösungsmittel etc.) darf das Blitzgerät keinesfalls ausgelöst werden! EXPLOSIONSGEFAHR !
  • Auto-, Bus-, Fahrrad-, Motorrad-, oder Zugfahrer etc. niemals während der Fahrt mit einem Blitzgerät fotografieren. Durch die Blendung kann der Fahrer einen Unfall verursachen!
  • Lösen Sie in unmittelbarer Nähe der Augen keinesfalls einen Blitz aus! Ein Blitzlicht direkt vor den Augen von Personen und Tieren kann zur Netzhautschä-digung führen und schwere Sehstörungen verursachen - bis hin zur Erblindung!
  • Nur die in der Bedienungsanleitung bezeichneten und zugelassenen Stromquellen verwenden!
  • Batterien / Akkus nicht kurzschließen!
  • Batterien / Akkus nicht übermäßiger Wärme wie Sonnenschein, Feuer oder dergleichen aussetzen! Für Kameras anderer Hersteller ist das Blitzgerät nicht geeignet ! Schlagen Sie bitte auch die Bildseite am Ende der Anleitung auf.
  • Verbrauchte Batterien / Akkus nicht ins Feuer werfen!
  • Aus verbrauchten Batterien kann Lauge austreten, was zur Beschädigung der Kontakte führt. Verbrauchte Batterien deshalb immer aus dem Gerät entnehmen.
  • Trockenbatterien dürfen nicht geladen werden.
  • Blitz- und Ladegerät nicht Tropf- und Spritzwasser (z.B. Regen) aussetzen!
  • Schützen Sie Ihr Blitzgerät vor großer Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit! Blitzgerät nicht im Handschuhfach des Autos aufbewahren!
  • Beim Auslösen eines Blitzes darf sich kein lichtundurchlässiges Material unmittelbar vor oder direkt auf der Reflektorscheibe befinden. Die Reflektorscheibe darf nicht verunreinigt sein. Bei Nichtbeachtung kann es, durch die hohe Energie des Blitzlichtes, zu Verbrennungen des Materials bzw. der Reflektorscheibe führen.
  • Nach mehrfachem Blitzen nicht die Reflektorscheibe berühren. Verbrennungsgefahr !
  • Blitzgerät nicht zerlegen! HOCHSPANNUNG ! Im Geräteinneren befinden sich keine Bauteile, die von einem Laien repariert werden können.
  • Bei Serienblitzaufnahmen mit voller Lichtleistung und kurzen Blitzfolgezeiten ist darauf zu achten, dass nach jeweils 15 Blitzen eine Pause von mindestens 10 Minuten eingehalten wird !
  • Bei Serienblitzaufnahmen mit voller Lichtleistung und kurzen Blitzfolgezeiten wärmt sich die Streuscheibe bei Zoompositionen von 35mm und weniger durch die hohe Lichtenergie stark auf.
  • Das Blitzgerät darf nur dann zusammen mit einem in die Kamera eingebauten Blitzgerät verwendet werden, wenn dieses vollständig ausgeklappt werden kann!
  • Bei raschem Temperaturwechsel kann Feuchtigkeitsbeschlag auftreten. Gerät akklimatisieren lassen!
  • Keine schadhaften Batterien oder Akkus verwenden! 2 Dedicated-Blitzfunktionen Die Dedicated-Blitzfunktionen sind speziell auf das Kamerasystem abgestimmte Blitzfunktionen. In Abhängigkeit vom Kameratyp werden dabei verschiedene Blitzfunktionen unterstützt.
  • Blitzbereitschaftsanzeige im Kamerasucher/Kameradisplay
  • Automatische Blitzsynchronzeitsteuerung
  • FourThirds - System kompatibel
  • Automatikblitz / Zündungssteuerung
  • TTL-Blitzsteuerung (TTL mit Messvorblitz)
  • Automatische Aufhellblitzsteuerung
  • Manuelle Blitzbelichtungskorrektur bei TTL
  • Synchronisation auf den 1. oder 2. Verschlussvorhang (2nd Curtain/SLOW2)
  • Automatische Motor-Zoom-Steuerung
  • AF-Messblitzsteuerung
  • Programmblitzautomatik
  • Vorblitzfunktion zur Reduzierung des RoteAugen-Effektes
  • Drahtloser TTL-Remote-Slave-Blitzbetrieb
  • Wake-Up-Funktion für das Blitzgerät
  • Firmware-Update über USB-Buchse Im Rahmen dieser Bedienungsanleitung ist es nicht möglich, alle Kameratypen mit den einzelnen Blitzfunktionen detailliert zu beschreiben. Beachten Sie deshalb die Hinweise zum Blitzbetrieb in der Bedienungsanleitung Ihrer Kamera, welche Blitzfunktionen von Ihrem Kameratyp unterstützt werden bzw. an der Kamera selbst eingestellt werden müssen! Bei der Verwendung von Objektiven ohne CPU (z.B. Objektive ohne Autofokus) ergeben sich zum Teil Einschränkungen!

3 Blitzgerät vorbereiten

3.1 Montage des Blitzgerätes

Blitzgerät auf die Kamera montieren

Kamera und Blitzgerät vor der Montage oder Demontage ausschalten.

  • Rändelmutter bis zum Anschlag gegen das Blitzgerät drehen. Der Sicherungsstift im Fuß ist jetzt vollkommen im Gehäuse des Blitzgerätes versenkt.
  • Blitzgerät mit dem Anschlussfuß bis zum Anschlag in den Zubehörschuh der Kamera schieben.
  • Rändelmutter bis zum Anschlag gegen das Kameragehäuse drehen und das Blitzgerät festklemmen. Bei Kameragehäusen, die kein Sicherungsloch aufweisen, versenkt sich der federgelagerte Sicherungsstift im Gehäuse des Blitzgerätes, damit die Oberfläche nicht beschädigt wird. Blitzgerät von der Kamera abnehmen

Kamera und Blitzgerät vor der Montage oder Demontage ausschalten.

  • Rändelmutter bis zum Anschlag gegen das Blitzgerät drehen.
  • Blitzgerät aus dem Zubehörschuh der Kamera herausziehen.

Batterien- bzw. Akkuauswahl Das Blitzgerät kann wahlweise betrieben werden mit hochwertigen:

  • 4 Nickel-Metall-Hydrid Akkus 1,2 V, Typ IEC HR6 (AA / Mignon), deutlich höhere Kapazität als NC–Akku und weniger umweltschädlich, da cadmiumfrei.
  • 4 Alkali-Mangan-Trockenbatterien 1,5 V, Typ IEC LR6 (AA / Mignon), wartungsfreie Stromquelle für gemäßigte Leistungsanforderungen.
  • 4 Lithium-Batterien 1,5 V, Typ IEC FR6 (AA / Mignon), wartungsfreie Stromquelle mit hoher Kapazität und geringer Selbstentladung.
  • 4 NC-Akkus 1,2 V, Typ IEC KR6 (AA / Mignon), sie bieten sehr kurze Blitzfolgezeiten und sparsamen Betrieb, da sie wiederaufladbar sind. Wenn Sie das Blitzgerät längere Zeit nicht benutzen, entfernen Sie bitte die Batterien aus dem Gerät. Batterien austauschen Die Akkus/Batterien sind leer bzw. verbraucht, wenn die Blitzfolgezeit (Zeit vom Auslösen eines Blitzes mit voller Lichtleistung, z.B. bei M, bis zum erneuten Aufleuchten der Blitzbereitschaftsanzeige) über 60 Sek. ansteigt.
  • Blitzgerät ausschalten, dazu die Taste so lange drücken, bis alle LED–Anzeigen erlöschen.
  • Blitzgerät von der Kamera abnehmen und den Batteriefachdeckel nach unten schieben.
  • Batterien einlegen und Batteriefachdeckel wieder nach oben schieben. Achten Sie beim Einsetzen der Batterien bzw. Akkus auf die richtige Polarität gemäß den Symbolen im Batteriefach. Vertauschte Pole können zur Zerstörung

des Gerätes führen! Explosionsgefahr bei unsachgemäßem Betrieb der Batterien. Ersetzen Sie immer alle Batterien durch gleiche, hochwertige Batterien eines Herstellertyps mit gleicher Kapazität! Verbrauchte Batterien bzw. Akkus gehören nicht in den Hausmüll! Leisten Sie einen Beitrag zum Umweltschutz und geben Sie verbrauchte Batterien bzw. Akkus bei entsprechenden Sammelstellen ab!

3.3 Ein- und Ausschalten des

  • Taste drücken. Das Blitzgerät wird eingeschaltet. Die zuletzt eingestellte Betriebsart wird eingestellt und die entsprechende LED–Anzeige leuchtet Im Standby-Betrieb blinkt die Taste rot. Zum Ausschalten die Taste so lange drücken, bis die alle LED–Anzeigen erlöschen. Wird das Blitzgerät längere Zeit nicht gebraucht, so empfehlen wir: Blitzgerät mit der Taste ausschalten und die Stromquellen (Batterien, Akkus) entnehmen.

3.4 Automatische Geräteabschaltung / Auto - OFF

Das Blitzgerät ist so eingestellt, dass es ca. 3 Minuten • nach dem Einschalten,

  • nach dem Auslösen eines Blitzes,
  • nach dem Antippen des Kameraauslösers,
  • nach dem Ausschalten des Kamerabelichtungsmesssystems... ...in den Standby-Betrieb schaltet (AutoOFF), um Energie zu sparen und die Stromquellen vor unbeabsichtigtem Entladen zu schützen. Die Taste blinkt im Standby–Betrieb Das Blitzgerät schaltet ca. 1 Stunde nach dem letzten Gebrauch komplett aus.

Im Slave-Betrieb ist die automatische Geräteabschaltung nicht aktiv. Die zuletzt benutzte Betriebseinstellung bleibt nach der automatischen Abschaltung erhalten und steht nach dem Einschalten sofort wieder zur Verfügung. Zum „Aufwecken“ des Blitzgerätes eine beliebigen Taste für ca. 1 Sek. drücken bzw. den Kameraauslösers antippen (Wake-Up-Funktion).

Wenn das Blitzgerät längere Zeit nicht benötigt wird, sollte das Gerät grundsätzlich immer mit der Taste ausgeschaltet werden! 4 LED-Anzeigen am Blitzgerät

4.1 Blitzbereitschaftsanzeige

Bei aufgeladenem Blitzkondensator leuchtet am Blitzgerät die Taste grün auf und zeigt damit die Blitzbereitschaft an. Das bedeutet, dass für die nächste Aufnahme Blitzlicht verwendet werden kann. Die Blitzbereitschaft wird auch an die Kamera übertragen und sorgt im Kamerasucher für eine entsprechende Anzeige. Wird eine Aufnahme gemacht, bevor im Kamerasucher die Anzeige für die Blitzbereitschaft erscheint, so wird das Blitzgerät nicht ausgelöst, und die Aufnahme unter Umständen falsch belichtet, falls die Kamera bereits auf die Blitzsynchronzeit umgeschaltet hat (siehe 10).

4.2 Belichtungskontrollanzeige

Bei einer richtigen Belichtung leuchtet die Taste für ca. 3 Sekunden rot auf, wenn die Aufnahme in den TTL–Blitzbetriebs-arten richtig belichtet wurde! Erfolgt keine Belichtungskontrollanzeige nach der Aufnahme, so wurde die Aufnahme unterbelichtet und Sie müssen die nächst kleinere Blendenzahl einstellen (z.B. anstatt Blende 11 die Blende 8) oder die Entfernung zum Motiv bzw. zur Reflexfläche (z.B. beim indirekten Blitzen) verkleinern und die Aufnahme wiederholen.

4.3 Anzeige der Blitzbetriebsart

Die eingestellte Betriebsart wird durch die zugeordnete leuchtende LED angezeigt, z.B. TTL-Betrieb.

5.1 TTL - Blitzbetrieb mit

Der TTL - Blitzbetrieb mit Messvorblitz ist eine Weiterentwicklung des Standard TTL-Blitzbetriebes analoger Kameras. Bei der Aufnahme wird vor der eigentlichen Belichtung ein oder mehrere fast unsichtbarere Messvorblitze vom Blitzgerät abgegeben. Das reflektierte Licht des Messvorblitzes wird von der Kamera ausgewertet. Entsprechend der Auswertung wird die nachfolgende Blitzbelichtung von der Kamera an die Aufnahmesituation angepasst (siehe Kamerabedienungsanleitung). TTL

5 Blitzbetriebsarten In Abhängigkeit vom Kameratyp erfolgen die Messvorblitze zeitlich so kurz vor dem Hauptblitz, dass diese praktisch nicht vom Hauptblitz unterschieden werden können! Die Messvorblitze tragen nicht zur Belichtung der Aufnahme bei.

  • Blitzgerät mit der Taste einschalten.
  • Am Blitzgerät die Taste „TTL“ drücken um die Betriebsart TTL einzustellen
  • An der Kamera eine entsprechende Betriebsart, z.B. P, A, S etc. einstellen.
  • Kameraauslöser antippen, damit ein Datenaustausch zwischen Kamera und Blitzgerät erfolgt. Wenn die Kamera den TTL–Blitzbetrieb mit Messvorblitz unterstützt, wird dieser auch vom Blitzgerät durchgeführt. Eine spezielle Anzeige für diesen Betrieb gibt es nicht. tung zwischen Motiv und Bildhintergrund erreichen. Ein computergesteuertes Meßsystem der Kamera sorgt für die geeignete Kombination von Verschlusszeit, Arbeitsblende und Blitzleistung.

TTL–Aufhellblitzbetrieb

Bei den meisten Kameratypen wird in der Programmautomatik P, und den Varibzw. Motiv-Programmen bei Tageslicht der automatische TTL-Aufhellblitzbetrieb aktiviert (siehe Kamerabedienungsanleitung). Mit dem Aufhellblitz können Sie lästige Schatten beseitigen und bei Gegenlichtaufnahmen eine ausgewogene Belich- TTL

Achten Sie darauf, dass die Gegenlichtquelle nicht direkt ins Objektiv scheint. Das TTL-Meßsystem der Kamera wird dadurch getäuscht! Eine Einstellung oder Anzeige für den automatischen TTL-Aufhellblitzbetrieb am Blitzgerät erfolgt nicht. Einstellvorgang

  • Blitzgerät mit der Taste einschalten.
  • Am Blitzgerät die Taste „TTL“ drücken um die Betriebsart TTL einzustellen
  • An der Kamera eine entsprechende Betriebsart, z.B. P, A, S etc. einstellen.
  • Kameraauslöser antippen, damit ein Datenaustausch zwischen Kamera und Blitzgerät erfolgt.

5.1.2 Manuelle Blitzbelichtungskorrektur im TTL-Blitzbetrieb

Diese Funktion muss an der Kamera eingestellt werden, siehe Kamerabedienungsanleitung. Die Blitzbelichtungsautomatik der meisten Kameras ist auf einen Reflexionsgrad von 25 % (durchschnittlicher Reflexionsgrad von Blitzmotiven) abgestimmt. Ein dunkler Hintergrund, der viel Licht absorbiert oder ein heller Hintergrund, der stark reflektiert (z.B. Gegenlichtaufnahmen), können zu Über- bzw. Unterbelichtung des Motivs führen. Um den oben genannten Effekt zu kompensieren, kann die Blitzbelichtung manuell mit einem Korrekturwert der Aufnahme angepasst werden. Die Höhe des Korrekturwertes ist vom Kontrast zwischen Motiv und Bildhintergrund abhängig! Tipp: Dunkles Motiv vor hellem Bildhintergrund: Positiver Korrekturwert. Helles Motiv vor dunklem Bildhintergrund: Negativer Korrekturwert.

Eine Belichtungskorrektur durch Verändern der Objektivblende ist nicht möglich, da die Belichtungsautomatik der Kamera die geänderte Blende wiederum als normale Arbeitsblende betrachtet.

Eine manuelle Blitzbelichtungskorrektur in den TTL-Blitzbetriebsarten kann nur dann erfolgen, wenn die Kamera diese Einstellung unterstützt (siehe Kamerabedienungsanleitung)! Vergessen Sie nicht die TTL–Blitzbelichtungskorrektur nach der Aufnahme an der Kamera wieder zu löschen!

Stark reflektierende Gegenstände im Bild des Motivs können die Belichtungsautomatik der Kamera stören. Die Aufnahme wird dann unterbelichtet. Reflektierende Gegenstände entfernen oder einen positiven Korrekturwert einstellen.

5.2 Manueller Blitzbetrieb

Im manuellen Blitzbetrieb M wird vom Blitzgerät ungeregelt die volle Energie abgestrahlt, sofern keine Teillichtleistung eingestellt ist. Die Anpassung an die Aufnahmesituation kann z.B. durch die

6 Motorzoom-Hauptreflektor Blendeneinstellung an der Kamera oder durch Auswahl einer geeigneten manuellen Teillichtleistung erfolgen. Der Einstellbereich erstreckt sich von P 1/1; 1/2; 1/8 bis P1/64.

Der Motorzoom-Hauptreflektor des Blitzgerätes kann Objektivbrennweiten ab 24 mm (Kleinbild-Format) ausleuchten. Durch Einsatz der integrierten Weitwinkelstreuscheibe erweitert sich die Ausleuchtung auf 12 mm. Einstellvorgang

  • Blitzgeräte mit der Taste einschalten.
  • Taste „M“ drücken um die manuelle Betriebsart M einzustellen. Manuelle Teillichtleistungen Im manuellen Blitzbetrieb M kann eine Teillichtleistung eingestellt werden. Einstellvorgang
  • Am Blitzgeräte die Taste „M“ so oft drücken, bis die LED der gewünschte Teillichtleistung 1/1, 1/2, 1/8 bzw. 1/64 leuchtet. Die Einstellung wird sofort wirksam und automatisch gespeichert. Verschiedene Kameratypen unterstützen den manuellen Blitzbetrieb M nur in der Kamerabetriebsart Manuell M!

Auto-Zoom Wenn das Blitzgerät mit einer Kamera betrieben wird, die Daten der Objektivbrennweite überträgt, passt sich die Zoom-Position des Hauptreflektors automatisch der Objektivbrennweite an. Die automatische Anpassung erfolgt nicht, wenn der Hauptreflektor geschwenkt ist, wenn die Weitwinkelstreuscheibe ausgezogen oder ein Mecabounce (Zubehör) montiert ist. Die automatische Anpassung erfolgt für Objektivbrennweiten ab 24 mm. Wird eine Brennweite von weniger als 24 mm (Kleinbild-Format) ingesetzt, so blinkt die LED–Taste der eingestellten Betriebsart als Warnhinweis, dass die Aufnahme nicht vollständig ausgeleuchtet werden kann. Verwenden Sie dann die Weitwinkelstreuscheibe .

6.1 Weitwinkelstreuscheibe

6.2 Mecabounce 52-90

Mit der integrierten Weitwinkelstreuscheibe können Brennweiten ab 12 mm ausgeleuchtet werden (KleinbildFormat). Weitwinkelstreuscheibe aus dem Hauptreflektor nach vorne bis zum Anschlag herausziehen und loslassen. Die Weitwinkelstreuscheibe klappt automatisch nach unten. Der Hauptreflektor wird automatisch in die erforderliche Position gesteuert. Wenn der Mecabounce (Sonderzubehör; siehe 16) am Hauptreflektor des Blitzgerätes montiert ist, wird der Hauptreflektor automatisch in die erforderliche Position gesteuert. Die automatische Anpassung des Motorzoom-Hauptreflektor erfolgt nicht bei der Verwendung der Weitwinkelstreuscheibe. Zum Einschieben die Weitwinkelscheibe um 90° nach oben klappen und vollständig einschieben.

Die automatische Anpassung des Motorzoom-Hauptreflektor erfolgt nicht bei der Verwendung eines Mecabounce.

Die gleichzeitige Verwendung von Weitwinkelstreuscheibe und Mecabounce ist nicht möglich.

7 Remote-Slave-Blitzbetrieb „SL“ Das Blitzgerät ist als Slave-Blitzgerät kompatibel mit dem drahtlosen Olympus RCBlitzsystem (RC = Remote-Control bzw. Remote-Betrieb) Dabei können ein oder mehrere SlaveBlitzgeräte von einem Master- bzw. Controller-Blitzgerät auf der Kamera (z.B. mecablitz 58 AF-1O digital) oder vom kameraeigenen Master drahtlos ferngesteuert werden. Beim Slave-Blitzgerät 44AF-1 ist immer die Slave-Gruppe A sowie alle Remote–Kanäle 1, 2, 3 und 4 eingestellt Die Slave-Blitzgeräte müssen mit dem integrierten Sensor für den Remote–Betrieb das Licht des Masterbzw. Controller-Blitzgerätes empfangen können.

In Abhängigkeit vom Kameratyp kann auch das kamerainterne Blitzgerät als Master- bzw. Controller-Blitzgerät arbeiten. Weitere Hinweise zu den Einstellungen am Master- bzw. Controller-Blitzgerät entnehmen Sie der jeweiligen Bedienungsanleitung.

Einstellvorgang für den Remote–Slave–Blitzbetrieb

  • Blitzgerät mit der Taste einschalten.
  • Am Blitzgerät die Taste „SL“ drükken um die Remote–Slave–Betriebsart SL einzustellen. Die Einstellung wird sofort wirksam und automatisch gespeichert. Prüfen des Remote-Blitzbetriebes
  • Slave-Blitzgeräte so positionieren, wie für die spätere Aufnahme gewünscht. Verwenden Sie zum Aufstellen des Slave-Blitzgerätes einen BlitzgeräteStandfuß S60 (Sonderzubehör).
  • Blitzbereitschaft aller beteiligten Blitzgeräte abwarten. Ist bei den Slave–Blitzgeräten die Blitzbereitschaft erreicht, blinkt der AF-Messblitz .
  • Am Master- bzw. Controller-Blitzgerät die Handauslösetaste drücken und damit einen Testblitz auslösen. Die Slave-Blitzgeräte antworten mit einem Testblitz. Wenn ein Slave–Blitzgerät keinen Testblitz abgibt, korrigieren Sie die Position des Slave–Blitzgerätes so, dass der Slave–Sensor das Licht des Master- bzw. Controller–Blitzgerätes empfangen kann. 8 Einstelllicht („ML“) Das Einstelllicht kann nur dann ausgelöst werden, wenn die Kamera diese Funktion bietet. Beim Einstelllicht (ML = Modelling Light) handelt es sich um ein Stroboskop–Blitzlicht mit hoher Frequenz. Bei einer Dauer von ca. 3 Sekunden entsteht der Eindruck eines Quasi–Dauerlichtes. Mit dem Einstelllicht kann die Lichtverteilung und Schattenbildung bereits vor einer Aufnahme beurteilt werden. Das Einstelllicht wird über die Kamera ausgelöst.

Durch indirektes Blitzen wird das Motiv weicher ausgeleuchtet und eine ausgeprägte Schattenbildung verringert. Zusätzlich wird der physikalisch bedingte Lichtabfall vom Vordergrund zum Hintergrund vermindert. Für indirektes Blitzen ist der Hauptreflektor des Blitzgerätes horizontal und vertikal schwenkbar. Zur Vermeidung von Farbstichen in den Aufnahmen sollte die Reflexfläche farbneutral bzw. weiß sein. Beim Schwenken des Hauptreflektors ist darauf zu achten, dass um einen genügend großen Winkel geschwenkt wird, damit kein direktes Licht vom Hauptreflektor auf das Motiv fallen kann. Deshalb mindestens bis zur 60° Rastposition schwenken. Bei geschwenktem Reflektorkopf wird der Hauptreflektor in eine Position von 70 mm gesteuert, damit kein direktes Streulicht zusätzlich das Motiv beleuchten kann.

9.2 Indirektes Blitzen mit

Reflektorkarte Durch indirektes Blitzen mit der integrierten können bei Personen Reflektorkarte Spitzlichter in den Augen erzeugt werden:

  • Den Reflektorkopf um 90° nach oben schwenken.
  • Die Reflektorkarte zusammen mit der Weitwinkelstreuscheibe oben aus dem Reflektorkopf nach vorne heraus ziehen.
  • Die Reflektorkarte halten und die Weitwinkelstreuscheibe in den Reflektorkopf zurück schieben. 10 Blitzsynchronisation

Blitzsynchronzeitsteuerung Je nach Kameratyp und Kamerabetriebsart wird bei Erreichen der Blitzbereitschaft die Verschlusszeit auf die Blitzsynchronzeit umgeschaltet (siehe Kamerabedienungsanleitung). Kürzere Verschlusszeiten als die Blitzsynchronzeit können nicht eingestellt werden, bzw. werden auf die Blitzsynchronzeit umgeschaltet.

Verschiedene Kameras verfügen über einen Synchronzeitbereich, z.B. 1/60s bis 1/250s (siehe Kamerabedienungsanleitung). Welche Synchronzeit die Kamera einsteuert, ist dann von der Kamerabetriebsart, vom Umgebungslicht und der verwendeten Objektivbrennweite abhängig. Längere Verschlusszeiten als die Blitzsynchronzeit können je nach Kamerabetriebsart und gewählter Blitzsynchronisation (siehe 11.3 / 11.4) verwendet werden.

Bei Kameras mit Zentralverschluss erfolgt keine automatische Blitzsynchronzeitsteuerung. Dadurch kann mit allen Verschlusszeiten geblitzt werden. Sollten Sie die volle Lichtleistung des Blitzgerätes benötigen, so sollten Sie keine kürzeren Verschlusszeiten als 1/125s wählen.

10.2 Normalsynchronisation

Bei der Normalsynchronisation wird das Blitzgerät zum Beginn der Verschlusszeit ausgelöst (Synchronisation auf den 1.Verschlussvorhang). Die Normalsynchronisation ist der Standardbetrieb und wird von allen Kameras ausgeführt. Sie ist für die meisten Blitzaufnahmen geeignet. Die Kamera wird abhängig von ihrer Betriebsart auf die Blitzsynchronzeit umgeschaltet. Üblich sind Zeiten zwischen 1/30s und 1/125s (siehe Kamerabedienungsanleitung). Am Blitzgerät erfolgt keine Anzeige für diesen Betrieb.

10.3 Synchronisation auf den

2.Verschlussvorhang (REAR) Einige Kameras bieten die Möglichkeit zur Synchronisation auf den 2.Verschlussvorhang (REAR). Dabei wird das Blitzgerät erst zum Ende der Verschlusszeit ausgelöst. Dies ist vor allem bei Belichtungen mit langen Verschlusszeiten (> 1/30s) und bewegten Motiven mit eigener Lichtquelle von Vorteil, weil bewegte Lichtquellen dann

einen Lichtschweif hinter sich herziehen, anstatt ihn - wie beim Synchronisieren auf den 1.Verschlussvorhang - vor sich aufzubauen. Dadurch wird bei bewegten Lichtquellen eine „natürlichere“ Wiedergabe der Aufnahmesituation bewirkt! In Abhängigkeit der Betriebsart steuert die Kamera längere Verschlusszeiten als die Blitzsynchronzeit ein. Bei einigen Kameras ist in bestimmten Betriebsarten (z.B. bestimmte Vari- bzw. Motiv-Programme oder bei Vorblitzfunktion gegen „Rote-AugenEffekt“ der REAR-Betrieb nicht möglich. Der REAR-Betrieb lässt sich dann nicht anwählen, bzw. wird automatisch gelöscht oder nicht ausgeführt (siehe Kamerabedienungsanleitung). Der REAR-Betrieb wird an der Kamera eingestellt (siehe Kamerabedienungsanleitung). Am Blitzgerät erfolgt keine Anzeige für den REAR-Betrieb.

10.5 Vorblitzfunktion gegen

„Rote-Augen-Effekt“ Mit der Langzeitbelichtung SLOW wird der Bildhintergrund bei geringer Umgebungshelligkeit stärker zur Geltung gebracht. Erreicht wird dies durch Kameraverschlusszeiten, die dem Umgebungslicht angepasst sind. Dabei werden von der Kamera automatisch Verschlusszeiten, die länger als die Blitzsynchronzeit sind (z.B. Verschlusszeiten bis zu 30s), eingesteuert. Bei einigen Kameratypen wird die Langzeitsynchronisation in bestimmten Kameraprogrammen (z.B. Nachtaufnahme-Programm usw.) automatisch aktiviert bzw. kann an der Kamera eingestellt werden (siehe Kameraanleitung). Am Blitzgerät erfolgt keine Einstellung bzw. Anzeige für diesen Betrieb. Der „Rote-Augen-Effekt“ tritt auf, wenn die zu fotografierende Person mehr oder weniger voll in die Kamera blickt, die Umgebung dunkel ist und das Blitzgerät sich nah an der Kamera befindet. Das Blitzgerät hellt dabei durch die Pupille den Augenhintergrund auf. Einige Kameratypen verfügen über eine Vorblitzfunktion gegen den „Rote-AugenEffekt“. Dabei führen ein oder mehrere Vorblitze dazu, dass sich die Pupillen der Personen weiter schließen und damit den Effekt der roten Augen verringern. Die Einstellung für die Langzeitsynchronisation SLOW erfolgt an der Kamera (siehe Kamerabedienungsanleitung)! Verwenden Sie bei langen Verschlusszeiten ein Stativ um verwackelte Aufnahmen zu vermeiden!

Bei einigen Kameras unterstützt die Vorblitzfunktion nur das kamerainterne Blitzgerät bzw. einen Scheinwerfer im Kameragehäuse. Die Einstellung der Vorblitzfunktion erfolgt an der Kamera (siehe Kamerabedienungsanleitung)! Bei Verwendung der Vorblitzfunktion ist die Synchronisation auf den 2.Verschlussvorhang (REAR) nicht möglich! Am Blitzgerät erfolgt keine Einstellung bzw. Anzeige für diesen Betrieb. 11 Automatischer AF-Messblitz Sobald die Umlichtverhältnisse für eine automatische Fokussierung nicht mehr ausreichen, wird von der Kamera automatisch der AF-Messblitz Blitzgerät aktiviert. Dabei wird ein Streifenmuster auf das Motiv projiziert, auf das die Kamera scharf stellen kann. Die Reichweite beträgt ca. 6m ... 9m (bei Standardobjektiv 1,7/50 mm). Wegen der Parallaxe zwischen Objektiv und AF–Messblitz im Blitzgerät beträgt die Naheinstellgrenze mit AF–Messblitz ca. 0,7m bis1m. Damit der AF–Messblitz von der Kamera aktiviert werden kann, muss an der Kamera die Autofokus-Betriebsart „Single–AF (S)“ eingestellt sein und das Blitzgerät muss Blitzbereitschaft anzeigen. Einige Kameratypen unterstützen nur den kamerainternen AF–Messblitz. Der AF–Messblitz des Blitzgerätes wird dann nicht aktiviert (z.B. Kompaktkameras; siehe Kamerabedienungsanleitung)!

Zoomobjektive mit geringer Anfangsblendenöffnung schränken die Reichweite des AF-Messblitzes zum Teil erheblich ein! Verschiedene Kameratypen unterstützen nur mit dem zentralen AF–Sensor der Kamera den AF–Messblitz Blitzgerät. Wird ein dezentraler AF–Sensor gewählt, so wird der AF–Messblitz im Blitzgerät nicht aktiviert! 12 Zündungssteuerung (Auto-Flash)

Ist das vorhandene Umgebungslicht für eine Belichtung ausreichend, so verhindern verschiedene Kameratypen die Blitzauslösung. Beim Betätigen des Kameraauslösers wird dann kein Blitzlicht ausgelöst. Die Zündungssteuerung arbeitet bei verschiedenen Kameras nur in der Betriebsart Vollprogramm oder Programm „P“ bzw. muss an der Kamera aktiviert werden (siehe Kamerabedienungsanleitung).

13 Wartung und Pflege Entfernen Sie Schmutz und Staub mit einem weichen, trockenen Tuch. Verwenden Sie keine Reinigungsmittel die Kunststoffteile könnten beschädigt werden.

Die Firmware des Blitzgerätes kann über die USB-Buchse aktualisiert und im technischen Rahmen an die Funktionen zukünftiger Kameras angepasst werden (Firmware-Update). Prüfen der Softwareversion

  • Am Blitzgerät die Taste „TTL“ gedrückt halten und gleichzeitig die Taste drücken. Am Blitzgerät blinkt die Taste „M“ sowie die LED für die Teillichtleistung 1/1 und 1/64. Die Anzahl der Blinkimpulse zeigt die Softwareversion an, z.B. 1/1 LED blinkt 1 mal und die 1/64 LED blinkt 3 mal so ist die Softwareversion 1.3 installiert. Nähere Informationen finden Sie im Internet auf der Metz-Homepage: www.metz.de

Blitzkondensators Der im Blitzgerät eingebaute Blitzkondensator erfährt eine physikalische Veränderung, wenn das Gerät längere Zeit nicht eingeschaltet wird. Aus diesem Grund ist es notwendig, das Gerät im vierteljährlichen Abstand für ca. 10 Min. einzuschalten. Die Stromquellen müssen dabei so viel Energie liefern, dass die Blitzbereitschaft längstens 1 Min. nach dem Einschalten aufleuchtet. 14 Hilfe bei Störungen Sollte es einmal vorkommen, dass das Blitzgerät nicht so funktioniert wie es soll, so schalten Sie das Blitzgerät für ca. 10 Sekunden mit der Taste aus. Überprüfen Sie die korrekte Montage des Blitzgerätefußes im Zubehörschuh der Kamera und die Kameraeinstellungen. Tauschen Sie die Batterien bzw. Akkus gegen neue Batterien bzw. frisch geladene Akkus aus! Das Blitzgerät sollte nach dem Einschalten wieder „normal“ funktionieren. Ist dies nicht der Fall, so wenden Sie sich bitte an Ihren Fachhändler. Nachfolgend sind einige Probleme aufgeführt, die in der Blitz-Praxis auftreten können. Unter den jeweiligen Punkten sind mögliche Ursachen bzw. Abhilfen für diese Probleme aufgeführt.

Der AF-Meßblitz des Blitzgerätes wird nicht aktiviert.

  • Das Blitzgerät ist nicht blitzbereit.
  • Die Kamera arbeitet nicht in der Betriebsart „Single-AF (S-AF)“.
  • Die Kamera unterstützt nur den eigenen internen AF-Meßblitz.
  • Verschiedene Kameratypen unterstützen nur mit dem zentralen AF–Sensor der Kamera den AF–Meßblitz im Blitzgerät. Wird ein dezentraler AF–Sensor gewählt, so wird der AF–Meßblitz im Blitzgerät nicht aktiviert! Zentralen AF–Sensor aktivieren! Die Reflektor-Position wird nicht automatisch der aktuellen Zoom-Position des Objektivs angepasst.
  • Die Kamera überträgt keine digitalen Daten an das Blitzgerät.
  • Es findet kein Datenaustausch zwischen Blitzgerät und Kamera statt. Kameraauslöser antippen!
  • Die Kamera ist mit einem Objektiv ohne CPU ausgerüstet.
  • Der Hauptreflektor ist aus seiner Normalposition geschwenkt.
  • Die Weitwinkelstreuscheibe ist vor dem Hauptreflektor geklappt.
  • Vor dem Hauptreflektor ist ein Mecabounce montiert. Es findet keine automatische Umschaltung auf die Blitzsynchronzeit statt
  • Die Kamera hat einen Zentralverschluss (die meisten Kompaktkameras). Die Umschaltung auf Synchronzeit ist daher nicht erforderlich.
  • Die Kamera arbeitet mit Verschlusszeiten die länger als die Blitzsynchronzeit sind. In Abhängigkeit von der Kamerabetriebsart wird dabei nicht auf die Blitzsynchronzeit umgeschaltet (siehe kamerabedienungsanleitung). Die Aufnahmen sind an der Bildunterseite abgeschattet.
  • Durch die Parallaxe zwischen Objektiv und Blitzgerät kann die Aufnahme im Nahbereich in Abhängigkeit von der Brennweite an der Bildunterseite nicht vollständig ausgeleuchtet werden. Schwenken Sie die Weitwinkelstreuscheibe vor den Reflektor.

Die Aufnahmen sind zu dunkel.

  • Das Motiv liegt außerhalb der Reichweite des Blitzgerätes. Beachten Sie: Beim indirekten Blitzen verringert sich die Reichweite des Blitzgerätes.
  • Das Motiv enthält sehr helle oder reflektierende Bildpartien. Dadurch wird das Messsystem der Kamera bzw. des Blitzgerätes getäuscht. Stellen Sie eine positive manuelle Blitzbelichtungskorrektur ein, z.B. +1 EV. Die Aufnahmen sind zu hell.
  • Bei Aufnahmen im Nahbereich ist zu beachten, dass bestimmte Mindestbeleuchtungsabstände eingehalten werden müssen, um eine Überbelichtung zu vermeiden. Der Mindestabstand zum Motiv sollte mindestens 10% der maximalen Reichweite betragen. 15 Technische Daten Maximale Leitzahl bei ISO 100; Zoom 105 mm: Im Meter-System: 44 Im Feet-System: Blitzbetriebsarten: TTL (mit Vorblitz), Manuell M, Remote–Slave–Betrieb Manuelle Teillichtleistungen: P1/1; P1/2; P1/8; P1/64 Blitzleuchtzeiten siehe Tabelle 2 (Seite 150): Farbtemperatur: Ca. 5.600 K Synchronisation: Niederspannungs – IGBT – Zündung Blitzanzahlen: ca. 220 mit Hochleistungs-AlkaliMangan-Batterien ca. 270 mit NiMH-Akkus (2100 mAh) ca. 450 mit Lithium-Batterien . (bei jeweils voller Lichtleistung) Blitzfolgezeit bei jeweils voller Lichtleistung: ca. 3 s - 4 s.

Ausleuchtung des MotorzoomHauptreflektors: Ab 24 mm (Kleinbild-Format 24 x 36). Ab 12 mm mit integrierter Weitwinkelstreuscheibe (Kleinbild-Format 24 x 36). Schwenkbereiche und Raststellungen des Reflektorkopfes: Vertikal: 60° 75° 90° Horizontal gegen den Uhrzeigersinn: 60° 90° 120° 150° 180° Horizontal im Uhrzeigersinn: 60° 90° 120° Abmaße in mm (B x H x T): Ca. 73 x 128 x 105 Gewicht : Ca. 425 g incl. Stromquellen Auslieferungsumfang: Blitzgerät mit integrierter Weitwinkelstreuscheibe und Reflektorkarte, Bedienungsanleitung.

16 Sonderzubehör Batterie-Entsorgung Für Fehlfunktionen und Schäden am Blitzgerät, verursacht durch die Verwendung von Zubehör anderer Hersteller, wird keine Gewährleistung übernommen!

  • Mecabounce 52-90 (Bestellnr. 000052909) Mit diesem Diffusor erreichen Sie auf einfachste Weise eine weiche Ausleuchtung. Die Wirkung ist großartig, weil die Bilder einen softartigen Effekt erhalten. Die Gesichtsfarbe von Personen wird natürlicher wiedergegeben. Die Grenzreichweiten verringern sich entsprechend dem Lichtverlust circa auf die Hälfte.
  • Reflexschirm 58-23 (Bestellnr. 000058235) Mildert durch sein weiches gerichtetes Licht harte Schlagschatten.
  • Slave-Standfuß S60 (Bestellnr. 000000607) Blitzgeräte-Standfuß für den Slave–Betrieb.
  • Tasche T58 (Bestellnr. 000006581) Batterien/Akkus gehören nicht in den Hausmüll! Bitte bedienen Sie sich bei der Rückgabe verbrauchter Batterien/Akkus eines vorhandenen Rücknahmesystems. Bitte geben Sie nur entladene Batterien/ Akkus ab. Batterien sind in der Regel dann entladen, wenn das damit betriebene Gerät – nach längerem Gebrauch der Batterien nicht mehr einwandfrei funktioniert. Zur Kurzschlusssicherheit sollten die Batteriepole mit einem Klebestreifen überdeckt werden. Deutschland: Als Verbraucher sind Sie gesetzlich verpflichtet, gebrauchte Batterien zurückzugeben. Sie können Ihre alten Batterien überall dort unentgeltlich abgeben, wo die Batterien gekauft wurden. Ebenso bei den öffentlichen Sammelstellen in Ihrer Stadt oder Gemeinde. Diese Zeichen finden Sie auf schadstoffhaltigen Batterien: = Batterie enthält Blei = Batterie enthält Cadmium = Batterie enthält Quecksilber = Batterie enthält Lithium Technische Änderungen und Irrtümer vorbehalten !

Garantiebestimmungen Bundesrepublik Deutschland

1. Die Garantiebestimmungen gelten ausschließlich für

Käufe in der Bundesrepublik Deutschland.

2. Im Ausland gelten die Gewährleistungsregelungen des

jeweiligen Landes bzw. die Garantieregelungen des Verkäufers.

3. Die nachfolgenden Bestimmungen haben nur für

den privaten Gebrauch Gültigkeit.

4. Die Garantiezeit - 24 Monate - beginnt mit dem

Abschluss des Kaufvertrages bzw. mit dem Tag der Auslieferung des Gerätes an den Käufer (Endverbraucher).

5. Garantieansprüche können nur unter Nachweis des

Kaufdatums durch Vorlage des vom Verkäufer maschinell erstellten Original-Kaufbeleges geltend gemacht werden.

6. Beanstandete Geräte bitten wir zusammen mit dem

Kaufbeleg entweder über den Fachhändler oder direkt an die Firma Metz-Werke GmbH & Co KG - Zentralkundendienst - Ohmstrasse 55, 90513 Zirndorf, transportsicher verpackt unter genauer Schilderung der Beanstandung einzusenden. Sie können unter den gleichen Bedingungen auch an die autorisierten Kundendienststellen der Firma Metz-Werke GmbH & Co KG eingesandt werden. Hin- und Rücksendung erfolgen auf Gefahr des Käufers.

7. Die Garantie besteht darin, dass Geräte, die infolge

eines anerkannten Fabrikations- oder Materialfehlers defekt geworden sind, kostenlos repariert oder, soweit eine Reparatur unverhältnismäßig ist, ausgetauscht werden. Eine weitergehende Haftung, insbesondere für Schäden, die nicht am Gerät selbst entstanden sind, ist ausgeschlossen. Dies gilt nicht, soweit im Falle des Vorsatzes oder der groben Fahrlässigkeit zwingend gehaftet wird. Garantieleistungen bewirken weder eine Verlängerung der Garantiezeit, noch wird für die ersetzten oder nachgebesserten Teile eine neue Garantiezeit begründet.

8. Unsachgemäße Behandlung und Eingriffe durch den

Käufer oder Dritte schließen die Garantieverpflichtungen sowie alle weiteren Ansprüche aus. Ausgenommen von der Garantie sind ferner Schäden oder Fehler, die durch Nichtbeachtung der Gebrauchsanleitung, mechanische Beschädigung, ausgelaufene Batterien oder durch höhere Gewalt, Wasser, Blitz etc. entstanden sind. Ferner sind Verschleiß, Verbrauch sowie übermäßige Nutzung von der Garantie ausgenommen. Hiervon sind vor allem folgende Teile betroffen: Blitzröhre, fest eingebaute Akkus, Kontakte, Verbindungskabel.

9. Durch diese Garantiebestimmungen werden die

Gewährleistungsansprüche des Käufers gegenüber dem Verkäufer nicht berührt. Metz-Werke GmbH & Co KG

3.1 Montage des Blitzgerätes

Ihr Metz-Produkt wurde mit hochwertigen Materialien und Komponenten entworfen und hergestellt, die recycelbar sind und wieder verwendet werden können. Dieses Symbol bedeutet, dass elektrische und elektronische Geräte am Ende ihrer Nutzungsdauer vom Hausmüll getrennt entsorgt werden müssen. Bitte entsorgen Sie dieses Gerät bei Ihrer örtlichen kommunalen Sammelstelle oder im Recycling Centre. Bitte helfen Sie mit die Umwelt, in der wir leben, zu erhalten.

Im Rahmen des CE-Zeichens wurde bei der EMV-Prüfung die korrekte Belichtung ausgewertet