ETV MILLE CAPONORD - ETV MILLE CAPONORD ABS - Geländemotorrad APRILIA - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Geländemotorrad (Trail) |
| Marke | APRILIA |
| Modell | ETV MILLE CAPONORD / ETV MILLE CAPONORD ABS |
| Abmessungen (L × B × H) | 2290 × 876 × 1436 mm |
| Sitzhöhe | 825 mm |
| Radstand | 1544 mm |
| Bodenfreiheit | 241 mm |
| Fahrbereites Gewicht | 235 kg |
| Maximale Zuladung | 182 kg (Fahrer + Beifahrer + Gepäck) |
| Motortyp | 60° V-Zweizylinder, 4-Takt, 4 Ventile pro Zylinder, doppelte obenliegende Nockenwellen |
| Hubraum | 998 cm³ (Bohrung 97 mm, Hub 67,5 mm) |
| Verdichtungsverhältnis | 10,4:1 |
| Gemischaufbereitung | Elektronische Mehrpunkteinspritzung (Ø 47 mm) |
| Kraftstofftankinhalt | 25 L (Reserve 4 ± 1 L) |
| Motorölkapazität | 4,3 L (einfacher Ölwechsel), 4,5 L (mit Filterwechsel) |
| Kühlung | Flüssigkeitskühlung (50% Wasser + 50% Frostschutz) |
| Getriebe | 6-Gang Schaltgetriebe |
| Sekundärantrieb | Kette (Typ 525) |
| Vorderbremse | Doppelte schwimmend gelagerte Bremsscheiben Ø 300 mm, Vierkolben-Bremssättel |
| Hinterbremse | Bremsscheibe Ø 272 mm, Zweikolben-Bremssattel |
| Antiblockiersystem (ABS) | Ja (bei ABS-Version), 2 Kanäle, deaktivierbar |
| Vorderreifen | 110/80 R19 (tubeless) |
| Hinterreifen | 150/70 R17 (tubeless) |
| Batterie | 12 V - 12 Ah |
| Frontbeleuchtung | Halogène H4 12 V 60/55 W |
| Sitzplätze | 2 |
Häufig gestellte Fragen - ETV MILLE CAPONORD - ETV MILLE CAPONORD ABS APRILIA
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BEDIENUNGSANLEITUNG ETV MILLE CAPONORD - ETV MILLE CAPONORD ABS APRILIA
CONTROLE ET NETTOYAGE DES BORNES ET
DES BROCHES 94
DEPOSE DE LA BATTERIE 95
CONTROLE DU NIVEAU DE L' ELECTROLYTE DE
BATTERIE 95
RECHARGE DE LA BATTERIE 96
INSTALLATION DE LA BATTERIE 96
LONGUE INACTIVITE DE LA BATTERIE 97
CONTROLE DES INTERRUPEURS 97
CONTROLE CAPTEUR TEMPERATURE
DE L'AIR 97
REEMPLACEMENT DES FUSIBLES 98
REGLAGE HORIZONTAL DU FAISCEAU
LUMINEUX. 100
REGLAGE VERTICAL DU FAISCEAU
LUMINEUX. 100
ECLAIRAGE TABLEAU DE BORD 101
AMPOULES 101
Erste Ausgabe: september 2003
Neuausgabe: september 2006/A
Hergestellt und gedruckt von:
VALLEY FORGE DECA
Ravenna, Modena, Turin
DECA S.r.l.
Rechts- und Verwaltungssitz
Via Vincenzo Giardini, 11
48022 Lugo (RA) - Italien
Tel. 0545 - -216611
Fax 0545 - -216610
www.vftis.com
deca@vftis.spx.com
im Auftrag von:
Piaggio & C. S.p.A.
via G. Galilei, 1 - 30033 Noale (VE) - Italien
Tel. +39-041 58 29 111
Fax +39-041 44 10 54
www.aprilia.com
SICHERHEITSHINWEISE
Die nachstehenden Hinweise werden im gesamten Handbuch mit der folgenden Bedeutung verwendet:
A Sicherheitsrelevantes Hinweissymbol. Ist these Symbol am Fahrzeug oder im Handbuch vorhenden, auf die potentiellen Verletzungsrisiken achten. Die Nichtbeachtung der Hinweise mit thisem Symbol kann ihre Sicherheit, jene Dritter sowie des Fahrzeugs beeinträchtigen!
GEFAHR
Hinweis auf die potentielle Gefahr schwerer Verletzungen oder auf Lebensgefahr.
ACHTUNG
Hinweis auf die potentielle Gefahr leichter Verletzungen bzw. von Schaden am Fahrzeug.
WICHTIG Der Begriff "WICHTIG" steht in thisem Handbuch vor wichtigen Informationen oder Anleitungen.
TECHNISCHE WICHTIGE
Alle mit diesen Stern gekennzeichneten Arbeitsschritte sind auch anr entgegengesetzten Fahrzeugseite rchzufahren.
Falls nichts andes angegeben wird, erfolgt der Wiedereinbau der Aggregate in umgekehrter Reihenfolge zum Ausbau.
Die Begriffe "rechts" und "links" verstehen sich vom Fahrer aus betrachtet, der in normaler Fahrposition auf dem Fahrzeug sitzt.
BEMERKUNGEN - VORSICHTSMASSNAHMEN - ALLGEMEINE HINWEISE
Vor dem Anlassen des Motors das vorliegende Handbuch und insbesondere den Abschnitt "SICHER FAHREN" sorgfältig lessen.
Ohne Sicherheit und jene der anderen hängt nicht nur von Ihrem Reaktionsvermögen und Ihrer Geschicklichkeit ab, sondern auch von Ihrer Kenntnis des Fahrzeugs, dessen Funktionsfähigkeit und von der Beachtung der wichtigsten Vorschriften für ein "SICHER (es) FAHREN". Wir empfehlen Ihnen, sich langsam mit dem Fahrzeug einzufahren, damit Sie dann im Straβenverkehr ihre Maschine mit Sicherheit und Gefühl fahren können.
WICHTIG Eine Lampe für jeder Typ beschaffen und als Fahrzeugzubehör aufbewahren (siehe technische Daten).
WICHTIG Dieses Handbuch ist Bestandteil des Fahrzeugs und muß es auch im Fall des Weiterverkaufs begleiten.
aprilia hat bei der Erstellung theses Handbuchs große Aufmerksamkeit auf die Korrektheit und die Gültigkeit der enthaltenen Informationen verwendet. Da die aprilia-Produkte kontinuierlich verbessert werden, sind leichte Abweichungen zwischen den Merkmalen Ihres Fahrzeugs und den in thisem Handbuch beschriebenen Daten möglich. Für jegliche Klärung hinsichtlich der im Handbuch enthaltenen Informationen wenden Sie sichitte an ihren aprilia-Vertragshandler.
Für Inspektionen, Reparaturen, die nicht in dieser Betriebsanleitung beschreiben sind, für den Erwerb von Original aprilia Teilen und Zubehör empfehlen wir Ihnen, sich ausschließlich an die autorisierten Verkaufstellen und an ihre aprilia-Vertragshändler zu wenden, welche Ihnen einen sorgfälligen und raschen Service bieten werden.
Wir danken Ihnen, aprilia gewählt zu haben, und wünschen Ihnen eine angenehmefahr!
Vorbehalten sind in allen Ländern die elektronischen Speicherungs-, Nachdrucks-, Umänderungs- bzw. Abänderungsrechte, mit welchem Mittel sie auch immer durchgeführrt werden sollenen.
WICHTIG In einigen Ländern sind nach der geltenden Gesetzgebung die Umwelt- und Lärmschutznormen zu beachten sowie
regelmäßige Kontrollen durchzuführen.
Der Benutzer theses Fahrzeugen muß in diesen Ländern:
- sich an einen aprilia-Vertragshandler wenden, um die betreffenden Teile gegen die im jeweiligen Land zugelassenen Teile zuersetzen;
- die regelmäßiger erforderlichen Kontrollen durchführren.
WICHTIG Beim Einkauf des Fahrzeuges die auf dem ERSATZTEILE-AUFKLEBER aufgedruckte Kennummer in die nachstehende Abbildung eintragen. Der Aufkleber ist unter dem Fahrersitz an dem Fahrgestell angebracht; umihn zulesen, ist es notwendig, den Fahrersitz zu halten, siehe Seite 80 (FAHRERSITZ AB-MONTIEREN).
april
SPARE PARTS IDENTIFICATION
YEAR
I.M.
| 1 | 2 | 3 | 4 |
| B | C | D | E |
| I | UK | A | P | SF | B | D | F | E | GR |
| NL | CH | DK | J | SGP | SLO | IL | ROK | MAL | RCH |
| HR | AUS | USA | BR | RSA | NZ | CDN |
Folgende Angaben stehen für:
- YEAR = Baujahr (Y, 1, 2, ...);
- I.M. = Änderungskennummer (A, B, C, ...);
- NATIONALITÄTSZEICHEN = Zulassungsland (I, UK, A, ...).
und,müssen dem aprilia-Vertragshandler als Information zum Einkauf von Ersatztei
len oder fahrzeugspezifischen Zubehörteilen mitgeteilt werden.
Die verschiedene Ausführungen werden in thisem Handbuch durch folgende Symbole gekennzeichnet:
OPT Optional
Ausführung mit Katalysator
AUSFUHRUNG FÜR:
Italian
SBP Singapur
UK Großbritannien
SLO Slowenien
A Osterreich
IL Israel
P Portugal
10K Südkorea
SF Finland
MAL Malaysia
B Belgien
CHB Chile
Deutschland
HR Kroatien
F Frankreich
AUS Australien
E Spanien
USA Vereinigten Staaten von Amerika
Griichenland
BR Brasilien
NL Holland
HSA Sudafrikani-sche Republik
CH Schweiz
Neuseeland
DK Dänemark
CDN Kanada
Japan
INHALTSVERZEICHNIS
SICHERHEITSHINWEISE 2
TECHNISCHE WICHTIGE 2
BEMERKUNGEN - VORSICHTSMASSNAHMENTS
ALLGEMEINE HINWEISE 2
INHALTSVERZEICHNIS 4
sicher fahren 5
SICHERHEITSGRUND-VORSCHRIFTEN 6
BEKLEIDUNG 9
ZUBEHÖR 10
LADUNG 10
FAHRZEUG-GESAMTANSICHTEM 12
ANORDUNG DER BEDIENUNGSELEMENTE UND
INSTRUMENTENEINHEIT 14
ZENTRALE INSTRUMENTENEINHEIT 15
TABELLE DER ZENTRALEN INSTRUMENTENEINHIT 16 PROGRAMMIERUNGSTASTEN 20
BEDIENUNGSHINWEISE 22
LINKE LENKERARMATUR 22
RECHTE LENKERARMATUR 23
ZUNDSCHALTER 24
LENKSCHESS 25
PARKLICHTER 25
SONDERAUSTATTUNGEN 26
SOZIUSSITZ AUS-UND EINRASTEN 26
VERSCHLUB FÜR DAS ABLAGE/BORDWERKZEUGFACH AUS- UNDEINRASTEN 26
ABLAGE-/BORDWERKZEUGFACH 27
SPEZIALWERKZEUG OPT 28
STECKDOSE 28
ZUBEHÖR 28
HAUPTKOMPONENTEN 29
KRAFTSTOFF 29
BREMSFLUSSIGKEIT - Empfehlungen 30
SCHEIBENBREMSEN 31
VORDERRADBREMSE 32
HINTERRADBREMSE 34
ABS. 35
FLUSSIGKEIT KUPPLUNGSSTEUERUNG - Empfehlungen 37
KUPPLUNG 38
KUHLMITTEL 40
REIFEN 42
MOTOROL 43
VORDERRAD-BREMSHEBEL UND KUPPLUNGSHEBEL EINSTELLEN 44
HINTERRAD-BREMSHEBELSPIEL EINSTELLEN 44
KATALYTISCHER SCHALLDAMPFER 45
BEDIENUNGSHINWEISE 46
AUF- UND ABSTEIGEN VOM FAHRZEUG .... 46
SICHERHEITSKONTROLLEN 48
TABELLE DER SICHERHEITSKONTROLLEN. 49
START 50
ANFAHREN UND FAHREN 53
EINFAHREN 56
ANHALTEN 57
PARKEN 57
FAHRZEUG AUF DEN STÄNDER STEllen ... 58
SCHUTZ GEGEN UNBEFUGTEN ZUGRIFF .... 60
WARTUNG 60
WARTUNGPLAN 62
KENNDATEN 64
DICHTUNGEN MIT CLIC-SCHELLEN UND MIT
SCHRAUBSCHellen 64
MOTORÖLSTAND PRÜFEN UND NACHFULLEN 65
MOTOROL UND OLFILTERPATRONE
WECHSELN 66
LUFTFILTER 68
VORDERRAD 70
VORDERE BREMSSÄTTEL 72
HINTERRAD 73
DAS FAHRZEUG AUF DAS VORDERE
STUTZGESTELL STELEN 76
WANNENSCHUTZENTFERNEN 77
LINKES SEITENGEHAUSE ABMONTIEREN ... 77
KRAFTSTOFFBEHÄLTER ABMONTIEREN...... 78
SICHERUNGSKASTENDECKEL ABNEHMEN. 80
FAHRERSITZ ABMONTIEREN 80
RUCKSPIEGEL 81
TREIBKETTE 82
GABELDREHZAPFEN KONTROLLIEREN 84
LENKROHR KONTROLLIEREN 84
VORDERE UND HINTERE RADAUFHÄNGUNG
PRUfen 85
VORDERRADAUFHÄNGUNG 85
HINTERRADAUFHÄNGUNG 86
BREMSBELÄGE AUF VERSCHLEISS PRÜFEN. 88
LEERLAUFDREHZAHL EINSTELLEN 89
GASDREHGRIFF EINSTELLEN 89
STÄNDER PRÜFEN 90
ZUNDKERZEN 92
BATTERIE 94
ENDVERSCHLUSSE UND KLEMMEN
KONTROLLIEREN UND REINIGEN 94
BATTERIE AUSBAUEN 95
SAURESTAND IN DER BATTERIE PRUFIN ... 95
BATTERIE AUFLADEN. 96
BATTERIE INSTALLIEREN 96
LÄNGERER STILLSTAND DER BATTERIE.... 97
SCHALTER PRUFIN 97
KONTROLLES DES LUFTTEMPERATURSENSORS 97
SICHERUNGEN WECHSELN 98
HORIZONTALE LEUCHTWEITENREGELUNG.. 100
LEUCHTWEITENREGELUNG 100
BELEUCHTUNG DER INSTRUMENTENEINHEIT 101
LAMPEN. 101
VORDERE SCHEINWERFERLAMPEN
WECHSELN 102
VORDERE BLINKERLAMPEN WECHSELN... 103
HINTERE BLINKERLAMPEN WECHSELN..... 104
LAMPE DER HECKLEUCHTE WECHSELN ... 104
LAMPER DEN KENNZEICHENLEUCHTE WECHSELN 105
TRANSPORT 106
REINIGEN 106
LÄNGERER STILLSTAND DES FAHRZEUGS 108
TECHNISCHE DATEN 109
EMPFOHLENE SCHMIERSTOFFE 112
VERTRAGSHÄNDERLER UND
KUNDENDIENSTSELLLEN 113
IMPORTEURE 114
IMPORTEURE 115
IMPORTEURE 116
IMPORTEURE 117
SCHALTPLAN - ETV MILLE CAPONORD 118
LEGENDE ELEKTRISCHEN SCHALTPLAN -ETV MILLE CAPONORD 119

sicher fahren

SICHERHEITSGRUNDVORSCHRIFTEN
Um das Fahrzeug fahren zu konnen, mussen alle vom Gesetzgeber vorgeschreiben-nen Voraussetzungen gegeben sein (Fuh- rerschein, erforderliches Alter, psychophysische Fähigkeit, Versicherung, Steuern, Zulassung, Kennzeichen u.s.w.).
Vor dem Fahren empfehlen wir Ihnen, sich mit dem Fahrzeug auf Straßen mit weniger Verkehr und/oder auf Privatbesitz langsam einzufahren.

Die Einnahme von bestimmten Arzneimitteln, Alkohol, Rausch- oder Betaubungsmitteln erhöht die Unfallgefahr erheblich.
Besteigen Sie das Fahrzeug nicht, wenn ihre psychophysischen Bedingungen nicht die besten sind oder wenn Sie unausgeruht oder übermudet sind.

Die meisten Unfälle sind auf Unerfahrenheit zurückzuführen.
Leihen Sie Ihr Fahrzeug NIE einem Anfänger aus, vergewissern Sie sich jederfalls immer, ob der Fahrer die zum Fahren erforderlichen Eigenschaften besitzt.




STOP150m



Beachten Sie strengstens die Verkehrszeichen und die nationale oder lokale Straβenverkehrsrordnung.
Vermeiden Sie plottliche Fahrtrichtungsänderungen und solche Umstände, die ihre und die Sicherheit der anderen Verkehrsteilnehmer gefährden konnten (z.B. mit gehobem Vorderrad fahren, das Tempolimit überschreiben u.s.w.). Berücksichtigten Sie darauf immer die Straßenoberfläche, die Sichteverhältnissen u.s.w.

Fahren Sie nicht gegen Hindernisse, die das Fahrzeug beschädigen bzw. unstabil machen konnten.
Fahren Sie nicht anderen Fahrzeugen hinterher, um die eigene Geschwindigkeit zu erhöhen.

GEFAHR
Halten Sie immer bereits hände am Lenker und die Füße auf dem Fußbrett (oder auf der Fahrer-Fußraste), d.h. halten Sie eine korrekte Fahrposition ein.
Stehen Sie beim Fahren in keinem Fall auf und recken Sie sich auch nicht.

Fahren Sie konzentriert, Sie dürfen sich beim Fahren nicht ablenken, oder von Personen, Sachen, Handlungen beeinflussen halten (nicht rauchen, essen, trinken, u.s.w.).

Nur die im Abschnitt "EMPFOHLENESCHMIERSTOFFE" angegebenen Schmierstoffe bzw. Kraftstoffe benützen; prufen Sie regelmäßig den Öl-, Kraftstoff-bzw. Kühlflüssigkeitsstand.

Nach einem Unfall bzw. Sturz oder Aufprall prufen Sie, ob die Bedienhebel, die Rohre, die Kabel, die Bremsanlage und die wichtigen Bestandteile nicht beschädigt sind. Überlassen Sie Ihr Fahrzeug der Obhut Ihres aprilia-Vertragshandlers. Er wird den Rahmen, den Lenker, die Aufhängungen, alle Sicherheitsbestandteile bzw.-vorrichtungen checken, die Sie selbst nicht genau prufen können.
Informieren Sie das Werkstattpersonal über jeder Störung, um dadurch die notwendige Arbeit zu erreichtern.
Fahren Sie in keinem Fall weiter, wenn der verursachte Schaden ihre Sicherheit gefährden können!

Auf keinen Fall die Position, die Neigung oder die Farbe folgender Teile verändern: Kennzeichen, Blinker, Beleuchtungsanlage und Signalhorn.
Veränderungen an dem Fahrzeug verursachen den Verfall der Garantie.

Alle Veränderungen, die am Fahrzeug durchgeführt werden, bzw. das Entfernen von Originalteilen, können die Leistung des Fahrzeugs beeinträchtigen und die Sicherheit gefährden oder)sagar gesetzwidrig sein.
Befolgen Sie alle nationalen und lokalen Vorschriften im Hinblick auf die Fahrzeugausrüstung.
Veränderungen, die die Fahrzeugleistungen erhöhen oder die Originaleigenschaften des Fahrzeugs ändern, sollen den vermieden werden.
Machen Sie niemals Wettrennen mit anderen Fahrzeugfahrern.
Vermeiden Sie Geländefahrten.

BEKLEIDUNG
Vor dem Losfahren vergessen Sie nicht, den Schutzhelm anzuziehen und den Kinnriemen richtig anzuschnallen. Prufen Sie, ob der Schutzhelm die vom Gesetzgeber geforderten Prüfnormen erfüllt, nicht beschädigt ist, richtig sitzt und ob das Visier nicht schmutzig ist.
Tragen Sie zweckmäßige Schutzkleidung: wenn möglich, in hellen und/oder reflektierenden Farben. Auf diese Weise konnen die anderen Verkehrsteilnehmer Sie nicht übersehen, das Risiko, überfahren zu werden, wird dadurch erheblich verringert und im Falle eines Sturzes sind Sie better geschützt.
Die Bekleidung sollte eng anliegen und an den Enden gut geschlossen sein; Schnüre, Gürtel und Krawatten dürfen nicht lose hängen; damit Sie ungestört fahren kon-

nen und um zu vermeiden, daß diese in den beweglichen Teilen des Fahrzeugs steckenbleiben.
Fahren Sie nicht mit Gegenständen in den Taschen, die im Falle eines Sturzes gefährlich sein konnen; z.B.: spitze Gegenstände wie Schlüssel, Kugelschreiber, Glasbehälter u.s.w. (dasselbe gilt auch für den Mitfahrer).

ZUBEHÖR
Der Fahrzeugfahrer haftet persönlich für die Wahl und die Montage von Zubehörteilen.
Bei der Montage des Zubehörs darauf auf acht- ten, daß Signalhorn, Blinker und Lichter nicht bedeckt und ihre Funktionstüchigkeit nicht beeinträchtigt wird, daß der Gesamtfederweg der Radaufhängung bzw. der Einschlagwinkel des Vorderrades nicht begrenzt wird, die Betätigung der Bedienele- mente nicht beeinträchtigt und die Bodenfreiheit bzw. der Schraglageradius beim Kurvenfahren nicht verringgert wird.
Verwenden Sie kein Zubehör, welches die Betätigung der Steuerelemente verhindert, da sich im Notfall ihre Reaktionszeit zu sehr verlangern können.
Verkleidungen und große Windschilde konnen auf Grund der Stromlinienbildung beim Fahren die Standfestigkeit des Fahrzeugs gefährden.

Prufen Sie, ob die Ausrüstung gut am Fahrzeug befestigt ist, damit keine Gefahren beim Fahren entstehen.
Keine elektrischen Geräte, welche die Stromleistung der Anlage überschreiben konnten, ansetzen bzw. umändern: es besteht die Gefahr, daß das Fahrzeug platzlich stehenbleibt oder daß es zu einem Stromausfall kommt, die Hupe, die Blinker und die Lichter nicht in Betrieb gesetzt werden konnen.
aprilia empfeihlt die Verwendung von Original-Zubehörteilen (aprilia genuine accessories).
LADUNG
Das Fahrzeug sorgfältig beladen. Das Staugewicht in Grenzen halten. Das Gepäck soll so nahe wie möglich an den Schwerpunkt des Fahrzeugs geladen werden; beachten Sie eine gleichmäßige Gewichtsverteilung. Prüfen Sie auch, ob die Gepäckteile richtig befestigt sind, vor allem bei längeren Fahrten.

Keinesfalls sperrige, schwere und/oder gefährliche Gegenstände an die Lenkstange, das Schutzblech und die Gabel anbringen: beim Kurvenfahren wurde das Fahrzeug langsamer reagieren und seine Stabilität wäre beeinträchtigt.
Kein zu großes Gepäck an den Seiten des Fahrzeugs montieren oder den Sturzhelm an die eigens davon gedachte Schnur binden, man können damit gegen Personen oder Hindernisse stoßen und das Fahrzeug könnte außer Kontrolle geraten.

Transportieren Sie nur Gepäck, welches fest am Fahrzeug angebracht ist.
Transportieren Sie kein Gepäck, welche vom Gepäckträger hinausragt oder die Lichter, den Blinker und das Signalhorn verdeckt.
Transportieren Sie keine Kinder oder Tiere auf dem Ablagefach bzw. Gepäckträger.

Überschreiben Sie nicht die max. zugelassene Zuladung pro Gepäckstück.
Ein übermäßiges Staugewicht kann die Stabilität und die Handlichkeit des Fahrzeuges beeinträchtigen.

LEGENDE
1) Vorderscheinwerfer
2) Linker Rückspiegel
3) Flüssigkeitsbehälter
Kupplungssteuerung
4) Zündschalter/Lenkschloß/Parklichter
5) Motorölbehalterverschluß
6) Sattelschloß
7) Linke Fahrer-Fussraste
8) Fahrersitz
9) Batterie
10) Soziussitz
11) Elektronische Anlage
12) Hintere Gabel
13) Treibkette
14) Linke Sozius-Fussraste (klappbar, hoch-/ausgeklappt)
15) Hauptständer OPT
16) Seitenständener
17) Schalthebel
18) Motorolfilter
19) Motorölbehälter
20) Motorolstand
21) Signahorn
22) Linkes Seiteengehäuse

LEGENDE
1) Hinterscheinwerfer
2) Ablage-/Bordwerkzeugfach
3) Hauptsicherungenhalter (30A)
4) Hintere Radaufhängung
5) Kraftstoffbehälter
6) Luftfilter
7) Kraftstoffbehälterverschluß
8) Vorderrad-Bremsflüssigkeitsbehälter
9) Rechter Rückspiegel
10) Sekundärssicherungenhalter (15A)
11) Luftemperatursensor
12) Vorderes Tonrad
13) Kuhlmittel-Ausgleichsbehalterverschluß
14) Kuhlmittel-Ausgleichsbehalter
15) Hinterradbremshebel
16) Rechte Fahrer-Fussraste
17) Hinterrad-Bremspumpe
18) Hinterrad-Bremsflüssigkeitsbehälter
19) Rechte Sozius-Fussraste (klappbar, hoch-/ausgeklappt)
20) Hinteres Tonrad
21) ABS-Steuergerat
22) ABS-Sicherungen

LEGENDE
1) Zündschalter/Lenkschloß/Parklichter (O - - - - p≤)
2) Blinkerschalter ( )
3) Signalhorn-Druckkopf (1)
4) Abblendschalter (D - D)
5) Fernlichthupeschalter (D)/LAP (multifunktionaI)
6)Kupplungshebel
7) Zentrale Instrumenteneinheit
8) Vorderradbremshebel
9) Gasrehgriff
10) Motorstopschalter (O - 8x)
11) Startknopf (3)
12) ABS-Schalter (ABS)

LEGENDE
1) Tachometer
2) Grüne Blinkerkontrolleuche LED (Φ→)
3) ABS-Kontrolleuchte, gelbe LED (
4) Rote Motoroldruck-Kontrlleuche LED (
5) Gelbe Kontrolleuche LED Seitenständener ausgeklappt (Z)
6) Rote Diagnose-Kontrolleuche LED (EFI)
7) Blaue Fernlichtkontrolleuchte LED (D)
8) Gelbe Reservemengekontrolleuche LED (R)
9) Rechtes Multifunktion-Digitaldisplay (Kraftstoffstand - Luft-temperatur - Kühmitteltemperatur - Uhr - Einspritzsystem-Fehlercodes)
10) SET- und MODE-Programmierungstasten
11) Grüne Leerlaufkontrolleuche LED (N)
12) Drehzahlmesser
13) Linkes Digitaldisplay (Kilometerzahler/Meilenzahler)
LABELLE DER ZENTRALEN INSTRUMENTENEINHEIT
ACHTUNG
Die Umstellungen km/mi, ^ C / ^ werden je nach Bestimmungsland von aprilia in der Produktionsphase des Fahrzeugs eingestellt und arretiert.
Sie konnen nachher nicht mehr geändert werden.
WICHTIG Jedesmal wenn der Zündschalter auf "O" positioniert wird, leuchten auf der Instrumenteneinheit ca. drei Sekunden lang alle Kontrolleuchten LED und die LEDs der Instrumenteneinheit-Beleitung auf, auf diese Weise werden die LEDs auf ihre Funktionstüchtigkeit geprüft.
| Beschreibung | Funktion | |
| Grüne Blinkerkontrolleuche LED | ◇◇ | Blinkt, wenn die jeweilige Blinkanlage in Betrieb ist. |
| Fernlichtkontrolleuche LED | ∃D | Sie leuchtet auf, wenn die Vorderleuchten auf Fernlicht eingestellt sind oder wenn die Fernlicht-hupe eingeschaltet ist. |
| Drehzahlmesser (U/min - rpm) | Zeigt die Umdrehungen des Motors pro Minute an.ACHTUNG Die Höchstdrehzahl des Motors nicht überschreiben, siehe Seite 56 (EINFAHREN). | |
| Reservemengekontrolleuche LED | R | Sie leuchtet auf, wenn im Kraftstoffbehälter eine Restmenge von ungebärn 4 ± 1 l'übergleibt. In thisem Fall sobald wie möglich Kraftstoff nachfüllen, siehe Seite 29 (KRAFTSTOFF). |
| Kontrolleuche LED Seitenständenerausgeklappt | Z | Sie leuchtet auf, wenn der Seitenständener nach unten gedrück wird. |
| Motoröldruck-Kontrolleuche LED | ♂ | Leuchtet jedesmal auf, wenn man den Zündschalter auf “○” stellt und der Motor abgestellt ist.Damit wird die LED auf Funktionstüchtigkeit geprüft.Wenn die Kontrolleuche LED in dieser Phase nicht aufleuchtet, einen aprilia-Vertragshändler aufsuchen.ACHTUNG Falls die Motoröldruck-Kontrolleuche LED “♀” nach dem Star-ten angeschaltet bleibt oder während der normalen Motorfunktion aufleuchtet, bedeutet es, daß der Motoröldruck im Kreislauf nicht hoch genug ist.In thisem Fall den Motor sofort abstellen und sich an einen aprilia-Vertragshändler wenden. |
| Leerlauf-Kontrolleuche LED | N | Leuchtet auf, wenn der Schalthelbein in Neutralstellung ist. |
Folge
Folge
| Beschreibung | Funktion | |||
| Diagnose-Kontrolleuche LED EFI | Sie leuchtet ca. drei Sekunden lang auf, jedesmal wenn der Zündschalter auf “○” positioniert wird, auf diese Weise wird die LED auf ihre Funktionstüchtigkeit geprüft.Wenn die Diagnose-Kontrolleuche LED “EFI” beim Starten des Motors blinkend aufleuchtet oder während des normalen Motorbe-triebs blinkt, bedetet dies, daß die elektrische Anlage irgendeine Störung festgestellt hat.Invielen Fälle lαuft der Motor unter niedrigeren Leistungsbedingungen weiter;wen-den Sie sich sofort an einen aprilia-Vertragshandler. | |||
| ABS-Kontrolleuche (anti-lock bracking system) | Führt einen Check des Antiblockiersystems durch. Nach dem Umdrehen des Zündschlüssels auf ON, leuchtet diese Kontrolleuche 3 Sekunden lang auf, dann erlischt sie. Sie leuchtet im Störungsfall auf.Sollte diese Kontrolleuche während dem normalen Motorbetrieb aufleuchten, wird das ABS-System automatisch abgeschaltet, was bedetet, dass sich ein Problem im Anti-Blockiersystem ergeben hat. In thisem Fall muss man sich so bald wie möglich an einen Vertragshandler aprilia wenden. | |||
| Tachometer (km/h) | Zeigt die Fahrgeschwindigkeit an. | |||
| Digitaldisplay (linke Seite) | Kilometerzähler/Meilenzähler (km - mi) | Zeigt die teilweise oder insgesamt gefahrenen Kilometer (Meilen) an. | ||
| Multifunktion-Digitaldisplay (rechte Seite) | Kraftstoffstandanzeiger | Zeigt den Kraftstoffbehälterstand an. Die Kraftstoffmenge wird von der Anzei-geskala visualisiert (analogische Anzeige).Bei vollem Kraftstoffbehälter ist die Anzeigeskala vollkommen markiert.Mit der Abnahme des Kraftstoffstandes, verringiert sich auch die Skala-Mar-kierung.Wenn kein Segment der Anzeigeskala markiert ist und die Kraftstoffreserve-Kontrolleuche LED blinkt, bedetet dies, daß im Kraftstoffbehälter noch eine Restmenge von weniger als 5 ± 1 übrig ist.In thisem Fall sobald wie möglich Kraftstoff nachfüllen, siehe Seite 29 (KRAFTSTOFF).ACHTUNG Wenn kein Segment der Anzeigeskala markiert ist, die numerische Anzeige blinkend die Auf-schrift “B.B” visualisiert und die Kraftstoffreserve-Kontrolleuche LED blinkt, sich an ein aprilia-Vertragshandler wenden.WICHTIG Der digitale Abschnitt wird verwendent, um die Lufttemperatur (T'AIR) zu visualisieren. | Um die Meldun-gen auf dem Display zu wechseln, siehe Seite 20 (PRO-GRAMMIE-RUNGSTA-STEN) | |
Folge
Folge
| Beschreibung | Funktion | ||
| Multifunktion-Digitaldisplay(rechte Seite) | Lufttemperatur-zeiger | T°AIR | Visualisiert die Lufttemperatur. These Temperatur wird im numerischen Sektor angezeigt (numerische Anzeige). Bei einer unter -20 °C (-4 °F) liegenden Temperatur wird die Aufschrift “--” vis-uaisiert; zwischen -20 °C (-68 °F) und 50 °C (122 °F) wird der genaue Tem-peraturwert visualisiert; bei mehr als 50 °C (122 °F) wird die Aufschrift “50” (“122”) angezeigt. A GEFAHR Wenn das Digitaldisplay blinkend eine Temperatur von oder unter 3 °C (37,4 °F) anziegt, sollte man aufgrund einer möglichen Eisbildung langsam fahren, wobei ein plötz-li-ches Bremsen bzw. Eine Fahrrichtungsänderung zu vermeiden sind, da sie zum Verlust der Reifengriffigkeit führen können. Wenn die Lufttemperatur 3 °C (37,4 °F) beträgt oder niedriger ist, visualisiert das Display die Temperatur zehn Sekunden lang blinkend [auch wenn in der Zwischenzeit die Temperatur wieder über 3 °C (37,4 °F) steigt]. Wenn die Temperatur unter 3 °C (37,4 °F) bleibt, wird das Verfahren alle fünf Minuten dreimal wiederholt. A ACHTUNG Wenn das Digitaldisplay blinkend die Aufschrift “---” oder die Aufschrift “--” visualisiert, sich an einen aprilia-Vertragshändler wenden. |
Folge
| Beschreibung | Funktion | ||
| Multifunktion-Digitaldisplay(rechte Seite) | Kühlmitteltempera-tur-Anzeiger (°C/°F) | Zeigt die Temperatur des Kühlmittels im Motor an, siehe Seite 20 (PRO-GRAMMIERUNGSTASTEN).Die Temperatur wird von der Anzeigeskala (Analoganzeige) und vom in °C (°F) ausgedrucken Wert (Digitalanzeige) angezeigt.Bis 35 °C (97 °F) wird die Aufschrift "----" visualisiert\(\begin{array}{c}\text{ACHTUNG}\\ \text{ACHTUNG}\\ \text{ACHTUNG}\\ \text{ACHTUNG}\\ \text{ACHTUNG}\\ \text{ACHTUNG}\\ \text{ACHTUNG}\\ \text{ACHTUNG}\\ \text{ACHTUNG}\\ \text{ACHTUNG}\\ \text{ACHTUNG}\\ \text{ACHTUNG}\\ \text{ACHTUNG}\\ \text{Ach} \end{array}\)Die Aktivierung bzw. die Abschaltung der Abküh-lungslufter ist unabhängig von der Position des Zündschalters. Um die Temperatur des Kühlmittels zu verringn, lau-fen die Abkühlungslüfter auch bei abgeschalteten Motor und schalten sich automatisch ab.\(\begin{array}{c}\text{ACHTUNG}\\ \text{ACHTUNG}\\ \text{ACHTUNG}\\ \text{ACHTUNG}\\ \text{ACHTUNG}\\ \text{ACHTUNG}\\ \text{ACHTUNG}\\ \text{ACHTUNG}\\ \text{ACHTUNG}\\ \text{ACHTUNG}\\ \text{ACHTUNG}\\ \text{ACH} \end{array}\)Eine Überschreitung der zulässigen Höchsttem- peratur von (125°C oder 257°F) können den Mo- tor schwer beschädigen.Wenn eine Temperatur von 116 - 125 °C (241 - 257 °F) visualisiert wird und das vorletzte Segment der Anzeigeskala blinkt, den Motor abstellen, auf die Abstellung der Abkühlungslüfter warten und den Kühlmitelstand kontrollie- ren, siehe Seite 40 (KÜHLMITTEL).Wenn eine Temperatur von 126 - 135 °C (259 - 275 °F) visualisiert wird und die letzten beiden Segmente der Anzeigeskala blinken, das Fahrzeug abstel- len und den Motor ca. zwei Minuten lang bei Mindestrehzahl laufen halten, wodurch ein regelmäßiges Umlaufen des Kühlmittels in der Anlage ermö-glicht wird; den Motorstopschalter dann auf "⊗" positionieren und den Kühlmit- telstand kontrollieren, siehe Seite 40 (KÜHLMITTEL). Wenn nach der Kon- trolle des Kühlmitstellandes auf der Instrumenteteinheit dieselben Zustände bestehen bleiben, das Fahrzeug nicht starten und sich an einen aprilia-Ver-tragshandler wenden. | |
| Wartungseingriff- anzeiger "SER- VICE" | Nach den ersten 1000 km (625 mi) und danach alle 7500 km (4600 mi) er-scheint die Aufschrift "SERVICE".\(\begin{array}{c}\text{ACHTUNG}\\ \text{ACHTUNG}\\ \text{ACHTUNG}\\ \text{ACHTUNG}\\ \text{ACHTUNG}\\ \text{ACHTUNG}\\ \text{ACHTUNG}\\ \text{ACHTUNG}\\ \text{ACHTUNG}\\ \text{ACHTUNG}\\ \text{ACHTUNG}\\ \text{Ach} \end{array}\)In diesen Fall wenden Sie sich für die regelmäßi- ge Wartung, siehe Seite aprilia-Vertragshandler, an einen 62 (WARTUNGSPLAN). | ||
| Uhr | Zeigt, je nach Voreinstellung, Stunde und Minuten an, siehe Seite 20 (PRO-GRAMMIERUNGSTASTEN). | ||


PROGRAMMIERUNGSTASTEN
GEFAHR
Die im folgenden beschriebenen Vorgänge sind bei stillstehendem Fahrzeug auszuführen.
Die Ausführung derselben während der Fahrt kann zu Unfallen führen.
WICHTIG Die hiernach aufgeführten Informationen beziehen sich auf ein abgestelltes Fahrzeug.
Durch Drehen des Zündschlüssels (1) auf die Position "O", leuchtet auf der Instrumenteneinheit innerhalb von drei Sekunden folgenden auf:
- alle Kontrolleuchten LED;
- alle LEDs der Instrumenteneinheitbe-leuchtung;
- alle Segmente des linken Displays;
- alle Segmente und Aufschriften des rechten Multifunktion-Displays;
- die Zeiger der Instrumente positionieren sich auf den Vollausschlag;
auf diese Weise wird die Funktionstüchigkeit der LEDs, der Aufschriften, der Segmente und der Instrumente geprüft.
Nach drei Sekunden bleibt auf der Instrumenteneinheit die Motoroldruck-Kontrolleuchte LED "S" (2) an (die bis zum Motorstart eingescheltet bleibt) und auf dem Display wird folgenden visualisiert:
Gesamtzahl gefahrener Kilometer (3);
Kraftstoffmenge (4);
- Lufttemperatur (5);
- Kuhlmitteltemperatur (6) [bis 35^ (95^) wird die Aufschrift visualisiert "...];
- Stunde und Minuten (7).
BELEUCHTUNG DER INSTRUMENTENEINHEIT EINSTELLEN
Man kann zwischen drei verschiedene Instrumenteneinheit-Beleuchungsstufen wahlen: 100% ; 60% ; 25% .
Zur Einstellung:
ASD Den Abblendschalter - auf "D" positionieren (8).

WICHTIG Drei Sekunden nach der letzten Wahl, schaltet die Taste SET zur Modalität Umstellung Gesamt-/Teilkilometerzahler (Meilenzahler) zurück.
Den Zündschalter (1) auf "O" positionieren und innerhalb von drei Sekunden nacheinander auf die Taste SET (9) drucken, wodurch man drei Beleuchtungsstufen erhalten.
Die gewünschte Beleuchtung wahlen.
UMSTELLUNG VON km/mi, ^ C / ^
ACHTUNG
Die Umstellungen km/mi, ^ C / ^ werden je nach Bestimmungsland von aprilia in der Produktionsphase des Fahrzeugs eingestellt und arretiert.
Sie können nachher nicht mehr geändert werden.

UMSTELLUNG GESAMT-/TEILKILOMET-TERZAHLER (MELENZAHLER)
Links Display
Die Taste SET (1) drücken und loslassen; auf dem Display werden die jeweilszurückgelegten Gesamt- oder Teilkilometer (Meilen) erschein.
WICHTIG Jedesmal wenn der Zündschalter auf positioniert ^ wird, zeit das Display den Gesamtkilometerstand (Meilen) an.
Zur Nullstellung des Teilkilometerzahlers (Meilenzährers):
Den Teilkilometerstand visualisieren, siehe oben.
Mehr als drei Sekunden lang auf die Ta- ste SET (1) drucken; die Segmente stellen sich auf Null (2).

PROGRAMMIERUNG DER ZEITUHR (STUNDEN UND MINUTEN)
WICHTIG Die Einstellung der Uhr kann nur bei stillstehendem Fahrzeug vorgenommen werden.
Die Taste MODE (3) länger als 3 Sekunden gedrückt halten, die Segmente der Stunden (4) blinken.
WICHTIG Wenn die Taste SET (1) gedruckt und dann losgelassen wird, wird eine Angabe nach der anderen geändert; wenn hingegen die Taste SET (1) gedruckt gehalten wird,ändern sich die Angabenzyklisch und schnell durchlaufend.
Die Taste SET (1) drucken und die gewünschte Stunde wahlen.
Um die Uhrzeitebinstellung zu bestätigten, die Taste MODE (3) drücken und loslassen, daraufhin werden die Minutenseg-mente blinken (5).

Die Taste SET (1) drucken und die gewünschten Minuten wahlen.
Um die Minutenprogrammierung zu bestätigen, die Taste MODE (3) drücken und loslassen.
WICHTIG Bei Entfernung der Batterie stellt sich die Uhr auf Null.

LINKE LENKERARMATUR
WICHTIG Die elektrische Anlage Funktioniert nur, wenn sich der Zündschalter in “○”-Stellung befindet.
1) SIGNALHORN-DRUCKKNOPF (↑)
Das Signalhorn wird durch Knopfdruck betägt.
2) BLINKERSCHALTER (◇⇒)
Wenn Sie den Schalter nach links schieben, setzen sich die linke Blinkanlage in Betrieb; wenn Sie den Schalter nach rechts schieben, setzen sich die rechte Blinkanlage in Betrieb.
Wenn Sie den Schalter drücken, wird der Blinkerbetrieb unterbrochen.
3) ABBLENDSCHALTER (ED - ED)
Bei Lichtschalter auf Stellung “: in Stellung “D” wird das Fernlicht eingeschaltet; in Stellung “D” wird das Abblendlicht eingeschaltet.
3) ABBLENDSCHALTER (D - D) ASD
In Stellung “ D ” sind die Parklichter, die Instrumentenbeleuchtung und das Abblendlicht immer eingeschaltet.
In Stellung "D" ist das Fernlicht eingescheltet.
4) FERNLICHTHUPENSCHALTER (ED)
Bei Gefahr oder im Notfall kann die Fernlichthupe eingeschaltet werden.
Unabhängig von der Stellung des Lichtschalters ( - - - ) wird die Fernlichthupe beim Drucken des Druckknopfes betägt.
WICHTIG Beim Loslassen des Drucknopfes wird die Fern-lichthupe ausgeschaltet.
RECHTE LENKERARMATUR
WICHTIG Die elektrische Anlage Funktioniert nur, wenn sich der Zündschalter in “○”-Stellung befindet.
1) MOTORABSTELLSCHALTER ( -)
GEFAHR
Den Motorstopschalter “ - ” während des Betriebs nie betätigten.
Dient als UV- oder Notstopschalter.
Wenn der Schalter auf Stellung "O" ist, kann der Motor gestartet werden. In Stellung ** bleibt der Motor stehen.
ACHTUNG
Um das Fahrzeug abzustellen, ausschließlich den Zündschalter (A) verwenden.
Den Motorstopschalter (1) auf “ ” setzen und nur im Notfall oder bei Gefahr verwenden.
ACHTUNG
Bei stillstehendem Motor und Zündschalter in Stellung “○” könnte sich die Batterie entladen.
Sollte man den Motorstopschalter (1) verwenden, danach den Zündschalter (A) auf “ ※ ” drehen.
2) STARTKNOPF (③)
Bei Betätigung these Druckknopfes "()" springt der Motor an. Die Beschreibungen zum Starten des Motors finden Sie auf Seite 50 (START).


ZUNDSCHALTER
Der Zündschalter (1) befindet sich an der oberen Lenkrohrplatte.
WICHTIG Der Schlüssel betätigten den Zünd-/Lenkschloßschalter, das Kraftstoffbehälter-Verschlußschloß (2) und das Soziussitzschloß (3).
Bei der Übergabe des Fahrzeugs werden dem Kunden zwei Schlüssel mitgegeben (davon einer als Reserveschluss).
WICHTIG Den Reserveschluss an einem anderen Ort als das Fahrzeug aufbewahren.


| Pos. | Funktion | Schlüsse- abzug |
| Lenkschloß | Die Lenkung ist arretiert. Der Motor kann nicht gestartet, die Lichter konnen nicht einge-schaltet werden. | Der Schlüsse- kannabezogen werden. |
| × | Der Motor kann nicht gestartet, die Lichter konnen nicht einge-schaltet werden. | Der Schlüsse- kannabezogen werden. |
| ○ | Der Motor kann gestar-tet, die Lich- ter konnen eingeschal-tet werden. | Der Schlüsse- kanna nicht abgezogen werden. |
| P≤ | Die Parklichter sind eingeschalt et. | Der Schlüsse- kanna abgezogen werden. |

LENKSCHESS
GEFAHR
Beim Fahren den Zündschlüssel auf keinen Fall in Stellung "drehen, um ein Schleudern des Fahrzeugs zu vermeiden.
Lenker ganz nach links einschlagen.
Den Schlüssel auf _^ drehen.
Den Schlüssel eindrücken und auf "drehen.
WICHTIG Falls die Einschaltung der Parklichter notwendig ist, siehe Seite 25 (PARKLICHTER).
Den Schlüssel Herausziehen.

PARKLICHTER
Das Fahrzeug verfügbar über vordere und hintere Parklichter. Vorausgesetzt, daß es immer ratsam ist, das Fahrzeug in den eigens damit vorgesehenen Gebieten und auf jeder Fall an beleuchteten Orten abzustellen, sind die Parklichter sehr nützlich, wenn man in einem dunklen oder nur schwach beleuchteten Gebiet parken muß bzw. Wenn das Fahrzeug weithin sightbar sein soll.
LENKSCHELOSS ARRETEREN
Zur Einschaltung der Parklichter:
Das Lenkrohr ohne Herausziehen des Schlüssels arretieren (1), siehe Seite 25 (LENKSCHELOSS).
Den Schlüssel (1) auf die Position dren “P≤” (PARKING).
Die richtige Einschaltung beider Parklicher überprüfen (vorne und hinter).
Die Schlüssel (1) ausbauen.

ACHTUNG
Die Parklichter nicht für lange Zeit eingeschaltet halten, um einen durch den Stromverbrauch der Parklichter verursachten Batterieverschleib zu vermeiden. Der vollkommenere Batterieverschleib verhindert das Starten des Fahrzeuges.

SOZIUSSITZ AUS-UND EINRASTEN
Das Fahrzeug auf den Ständer stellen, siehe Seite 58 (FAHRZEUG AUF DEN STÄNDER STEllen).
Den Schlüssel in das Sitzschloß (1) einstecken.
Den Schlüssel (1) im Uhrzeigersinn drehen, den Sitz (2) haben und von hinten herausziehen.
WICHTIG Unter dem Soziussitz befindet sich das Ablage-/Bordwerkzeugfach.
SieistfolgendermaBenzuganglich:
Den Verschluß für das Ablage-/Bordwerkzeugfach (3) abnehmer.

Zum Einrasten des Sitzes (2):
WICHTIG Bevor Sie den Sitz (2) absenken und einrasten, prüfen Sie, ob Sie den Schlüssel im Ablage-/Bordwerkzeugfach nicht vergessen haben.
Die zwei vorderen Haken (4) in die jeweiligen Sitze (5) einfugen.
Den Sitz (2) senken und hinunterdrukken, bis das Schloß einrastet.
GEFAHR
Bevor Sie losfahren, prufen Sie, ob der Sitz (2) korrekt eingerastet ist.

VERSCHLUB FÜR DAS ABLAGE/BORDWERKZEUGFACH AUS- UNDEINRASTEN
Um die Gepackauflagefläche zu erhöhen, wenn man allein fahr, kann der Soziussitz entfern werden. Diese Art von Eingriff bedarf einer Arretierung des Ablage-/und Bordwerkzeugfachverschusses (3).
In einem solchen Fall:
Den Soziussitz abnehmer, siehe Seite 26 (SOZIUSsITZ AUS-UND EINRASTEN).
Den Schloßhaken (6) aus dem Sitz entfernen.
Den Schloßhaken (6) einfügen und korrekt am jeweiligen Sitz (7) des Ablage/und Bordwerkzeugfachverschlusses einhaken (siehe Abbildung).

Den Ablage-/und BordwerkzeugfachverschluB (3) korrekt in den jeweiligen Sitz positionieren.
Den Ablage-/und Bordwerkzeugfachverschluß (3) senken und hinunterträcken, bis das Schloß einrastet.
Max.zugelassenesGewicht:9kg.
GEFAHR
Das Gepäck muß keine Ausmaße aufweisen und fest an den Sozius-Haltegriffen befestigt sein.

ABLAGE-/BORDWERKZEUGFACH
Um das Ablage-/Bordwerkzeugfach zu offen:
Den Sitz entfern, siehe Seite 26 (SOZIUSSITZ AUS-UND EINRASTEN).
Bordwerkzeug (8):
- Gebogene Sechskant-Steckschlüssel 2,5 - 3 - 4 - 5 - 6 mm (9);
Doppelmaulschlüssel 8 - 10 mm (10);
Doppelmaulschlüssel 13-14 mm (11);
Gerader Einringschluss 26 mm (12); - Veränderung für gerade Einringschluss (13);
Doppelsteckschlüssel 6-7 mm (14);
Doppelsteckschlüssel 8 - 10 mm (15); - Steckschlüssel 16 mm für Zündkerze (16);
Schlitz-Kreuzschlitz-Kombischraubendreher (17);
Werkzeugtasche (18);
Max.zugelassenesGewicht:1,5kg.


SPEZIALWERKZEUG OPT
Zur Ausführung von bestimmten Operationen folgende Spezialwerkzeuge verwenden (beim aprilia-Vertragshandler erhalten):

| Werkzeug | Arbeiten |
| Vorderes Stützgestell (1), sie-he Seite 76 (DAS FAHRZEUG AUF DAS VORDERE STÜTZ-GESTELL STEllen OPT). | Vorderad ab-montieren. |
| Zange zur Clic-Schellen-Montage (2), siehe Seite 64 (CLIC-SCHELLLEN). | Clic-Schellen-Montage. |

STECKDOSE
Das vorliegende Fahrzeug ist mit einer Steckdose (3) für Stecker mit einem Durchmesser von 20 mm ausgestellt.
Keine Elektrogeräte mit einer Stromaufnahme von über 180 Woder einer anderen Spannung als 12 V und die Steckdose anschließen.
GEFAHR
Die Steckdose nicht bei sich in Bewegung befindendem Fahrzeug verwenden, da der Stecker sonst heraustreten und auf die beweglichen Teile fallen könnte.
ZUBEHÖR
Auf dem Fahrzeug kann folgenden Zube-hör installiert werden (bei aprilia-Vertrags-händler anzufordern):
Hauptständer OPT;
-Seitentaschen OPT;
- Tasche auf dem Kraftstoffbehälter OPT;
- hinteres Ablagekästchen OPT
KRAFTSTOFF
GEFAHR
Der Kraftstoff, der für den Antrieb der Explosionsmotoren verwendet wird, ist leichtentzündlich und kann unter Umständen auch explodieren.
Es ist davon ratsam, an belufteten Stellen und bei abgestelltem Motor Kraftstoff zu tanken und die ggf. notwendigen Wartungsarbeiten durchzuführen.
Beim Betanken oder in der Höhe von Benzindampf nicht rauchen, auf jeder Fall den Kontakt mit offenen Flammen, Funken oder ähnlichem vermeiden, wodurch sich der Kraftstoff entzünden oder explodieren können.
Den Austritt von Benzin aus dem Kraftstoffbehälter vermeiden, Denn das Benzin konnte sich beim Kontakt mit dem gluhend bereits Motor entzünden.
Falls versehentlich noch etwas Benzin austreten sollen, vor dem Starten des Motors prufen, ob die Fläche vollkommen trocken ist; um die Kraftstoffbehalteröffnungarf auch kein Benzin vorhanden sein.
Benzin dehnt sich unter Sonneneinwirkung bzw. -wärme aus. Deshalb den Kraftstoffbehälter niemals randvoll tanken.
Nach dem Betanken den Verschlußdekker sorgfältig zudrehen. Vermeiden Sie das Einatmen von Benzindampf, den
Kontakt mit der Haut, die Aufnahme und die Umfüllung aus einem Behälter in einen anderen mittels eines Rohres.
DIE UMWELT NICT MIT KRAFTSTOFF BELASTEN.
AUSSER DER REICHWEITE VON KINDERN LAGERN.
Ausschließlich bleifreies Superbenzin mit Mindestoktzahl 95 ROZ (N.O.R.M.) und 85 ROZ (N.O.M.M.) verwenden.
Betanken:
Die Klappe (1) anheben.
Den Schlüssel (2) in das Tanksschloß (3) einführen.
Den Schlüssel nach rechts drehen und nach außenziehen, um die Klappe zu {. 开 .
FULLMENGEEinkl.Reservemenge):25
RESERVEMenge: 5± 1
ACHTUNG
Dem Kraftstoff keine Zusatzstoffe oder sonstige Mittel beigehen.
Falls ein Trichter o.ä. verwendet wird, ist eine perfekte Sauberkeit sicherzustellen.
GEFAHR
Den Kraftstoffbehälter nicht ganz befüllen; die max. Füllmengearf die Unter

kante des Füllraumes nicht übersteigen (siehe Abbildung).
Betanken.
Nach dem Tanken:
WICHTIG Der Deckelverschluß kann nur bei eingestecktem Schlüssel (2) geschlossen werden.
Den Deckelverschluß bei eingestecktem Schlüssel (2) drücken und somit schreiben.
GEFAHR
Sicherstellen, daß der Deckelverschluß korrekt geschlossen ist.
Den Schlüssel (2) abziehen.
Die Klappe (1) wieder schlieben.



BREMSFLUSSIGKEIT - Empfehlungen
WICHTIG Dieses Fahrzeug ist vorne und hinten mit Scheibenbremsen mit getrennten Hydraulikkreislaufen ausgestattet.
Die nachfolgenden Anweisungen beschreibenzarwarnueine der Bremsanlagen,gelten犹豫 furbebe Bremsanlagen.
GEFAHR
Plötzliche Spielerveränderungen bzw. "schwammiger Widerstand" am Bremshebel sind auf mögliche Mängel am Hydrauliksystem zurückzuführen.
Wenn Zweifel an der Zuverlösigkeit der Bremsanlage bestehen oder wenn die normalen Prüfkontrollen nicht durchgefuhrt werden können, ziehen Sieitte ihren aprilia-Vertragshandler zu Rate.
GEFAHR
Besonderss nach Wartungs- oder Kontrollarbeiten prufen, ob die Bremsscheiben Öl- und fettfrei sind.
Die Bremsleitungen)durfen nicht verknickt oder abgenutzt sein.
Darauf achten, daß kein Wasser oder Staub versehentlich in die Anlage eindringen.
Wenn Wartungsarbeiten am Hydraulikkreislauf notwendig sind, Latex-Handschuhe verwenden.
Die Bremsflüssigkeit kann Haut- und Augenreizungen verursichen.
GEFAHR
Beim Kontakt mit der Flüssigkeit, den betroffenen Körperteil sofort sorgfältig waschen. Falls die Flüssigkeit in die Augen geraten sollen, sofort einen Arzt aufsuchen.
DIE UMWELT NICT MIT FLUSSIGKEIT BELASTEN.
AUSSER DER REICHWEITE VON KINDERN LAGERN.
ACHTUNG
Bremsflüssigkeit kann Lack- oder Kunststoffoberflächen beschädigen.

SCHIEIBENBREMSEN
GEFAHR
Die Bremsen sind die wichtigsten Fahrzeugteile, die ihre Sicherheit am meisten gewährleisten; sie müssen davon immer perfect Funktionfähig sein. Vor jeder Reise sind die Bremsen zu prüfen. Eine schmutzige Bremsscheibe verschmutzt den Bremsbelag und reduziert damit auch die Bremswirkung.
Schmutzige Bremsbeläge sind auszubauschen, während die schmutzige Bremsscheibe mit einem Entfetter hochster Qualität zu reinigen ist.
Die Bremsflüssigkeit alle zwei Jahre von Ihr dem aprilia-Vertragshandler wechseln setzen.
Beim Nachfüllen nur empfohlene Bremsflüssigkeiten verwenden, siehe Seite 112 (EMPFOHLENE SCHMIER-STOFFE).

WICHTIG Dieses Motorfahrzeug ist mit Scheibenbremsen, jeweils eine Bremsanlage vorne und hinteren und getrennten Hydraulikkreislaufen ausgestattet.
Bei der vorderen Bremsanlage handelt es sich um eine Zweischeibenanlage (rechtsund linksseitig).
Bei der hinteren Bremsanlage handelt es sich um eine Einscheibenanlage (rechtsseitig).
Die nachfolgenden Anweisungen beschreibenzarwarnurine der Bremsanlagen,gelten犹豫 furbebe Bremsanlagen.
Mit dem Bremsbelägeverschleiß sinkt auch der Flüssigkeitsstand ab, um dem Verschleiß automatisch entgegenzuwirken.
Der Vorderrad-Bremsflüssigkeitsbehalter befindet sich an der rechten Lenkerhälfte in der Nähe des Vorderrad-Bremshebelanschlusses.
Der hintere Bremsflüssigkeitsbehälter befindet sich auf der rechten Fahrzeugseite, in der Nähe des Hinterrad-Bremshebels.

WICHTIG Wartungsarbeiten in auf die Hälfte verkurzten Abständen durchführren, wenn das Fahrzeug in regnerischen, staubigen Gebieten oder auf unebenen Geländen bzw. für den sportlichen Einsatz benutzt wird.
Nach den ersten 1000 km (625 mi) und dannach alle 7500 km (4687 mi) den Zustand der Bremsscheiben durch einen aprilia-Vertragshandler prüfen setzen.
Den Bremsflüssigkeitsstand in den Behätern, siehe Seite 32 (VORDERRADBREMSE) und Seite 34 (HINTERRADBREMSE) sowie den Verschleiß der Bremsbeläge, siehe Seite 88 (BREMSBELÄGE AUF VERSCHLEISS PRÜFEN), vor der Abfahrtenprüfen.
Die Bremsflüssigkeit alle zwei Jahre durch einen aprilia-Vertragshändler wechseln halten.
GEFAHR
Das Fahrzeug bei einem Bremsflüssigkeitsverlust nicht benutzen.

VORDERRADBREMSE
KONTROLLE
Das Fahrzeug auf den Ständer stellen, siehe Seite 58 (FAHRZEUG AUF DEN STÄNDER STEllen).
Den Lenker teilweise nach rechts einschlagen, so daß die im Bremsflüssigkeitsbehälter enthaltene Flüssigkeit sich parallel zum Rand des Bremsflüssigkeitsbehalters (1) befindet (siehe Abbildung).
Prufen Sie, ob der Flüssigkeitsstand im Behälter über der "MIN"-Markierung liegt.
MIN= min. Stand
Wenn die Flüssigkeit zumindest mindestens die "MIN"-Markierung nicht erreicht:
ACHTUNG
Mit dem Bremsbelägeverschleib sinkt der Flüssigkeitsstand zunehmend ab.

Den Bremsbelag- und den Scheibenverschleib prufen, siehe Seite 88 (BREMSBELAGE AUF VERSCHLEISS PRU-FEN).
Falls die Beläge und/oder die Scheibe nicht auszubauschen sind, die Nachfüllung durchführren.
NACHFULLEN
Seite 30 (BREMSFLUSSIGKEIT - Empfehlungen) sorgfältiglesen.
ACHTUNG
Es besteht die Gefahr, daß Bremsflüssigkeit Herausflieft. Den Vorderrad-Bremshebel nicht betätigten, wenn die Schrauben (2) locker sind oder wenn der Deckel des Bremsflüssigkeitsbehalters abgenommen wurde.
ACHTUNG
Ein Tuch zum Schutz vor eventuellen

Flüssigkeitsaustritten unter den Brems flüssigkeitsbehalter legen.
Die beiden Schrauben (2) des Bremsflüssigkeitsbehalters (1) mit einem kurzen Kreuzschlitz-Schraubendreher herausschrauben.
GEFAHR
Die Bremsflüssigkeit nicht zu lange der frischen Luft aussetzen.
Die Bremsflüssigkeit ist hygroskopisch und nimmt beim Luftkontakt Feuchtingigkeit auf.
Den Bremsflüssigkeitsbehälter NUR geöffnet lessen, solange es für die Nachfällung erforderlich ist.
Den Deckel (3) zusammen mit den Schrauben (2) anheben und abnehmen.
Den Führungsdeckel (4) aufbewahren.
Die Dichtung (5) entfern.

ACHTUNG
Damit beim Nachfüllen keine Bremsflüssigkeit ausflieben kann, das Fahrzeug nicht schütteln.
Der Flüssigkeit keine Zusatzstoffe oder sonstige Mittel beigeben.
Falls ein Trichter o.ä. verwendet wird, ist eine perfekte Sauberkeit sicherzustellen.
WICHTIG Als Bezug, um den Höchstand MAX zu erhalten, bis zur im Innern des Bremsflüssigkeitsbehalters (1) eingestempelten Kerbe (6) nachfüllen.
WICHTIG Sollte die Kerbe (6) fehlen, bis zu 5 - 6 mm vom Rand des Bremsflüssigkeitsbehalters (1) nachfüllen.
Den Behälter mit Bremsflüssigkeit nachfullen (1), siehe Seite 112 (EMPFOHLENE SCHMIERSTOFFE), bis zum Erreichen des richtigen Flüssigkeitsstandes.

ACHTUNG
Beim Nachfüllen die "MAX"-Markierung nicht überschreiben.
Nur dann bis zur MAX-Markierung Bremsflüssigkeit nachfüllen, wenn die Bremsbeläge neu sind.
Es empfieht sich, den Bremsflüssigkeitsbehälter nicht bis zur "MAX"-Markierung zu fullen, wenn die Bremsbeläge verschlissen sind, damit beim Wechseln der Bremsbeläge keine Bremsflüssigkeit auslieben kann.

Die Dichtung (5) wieder korrekt einra-sten.
Den Führungsdeckel (4) wieder korrekt einsetzen.
Den Deckel (3) wieder aufsetzen.
Die Schrauben (2) festziehen.
GEFAHR
Die Bremsen auf Funktion prüfen.
Bei einem zu hohen Bremsweg oder einer niedrigeren Bremswirkung wenden Sie sich an einen aprilia-Vertragshändler, da eine Entlüfung der Bremsanlage erforderlich sein könnte.

HINTERRADBREMSE
KONTROLLE
Das Fahrzeug aufrecht halten, damit die im Behälter (1) enthaltene Flüssigkeit parallel zum Schraubverschluß (2) ist.
Prufen Sie, ob der Flüssigkeitstand im Behälter über der "MIN"-Markierung liegt.
MIN= min. Stand
MAX= max. Stand
Wenn die Flüssigkeit zumindest mindestens die MIN-Markierung nicht erreicht:
ACHTUNG
Mit dem Bremsbelägeverschleib sinkt der Flüssigkeitsstand zunehmend ab.
Den Bremsbelag- und den Scheibenverschleib prufen, siehe Seite 88 (BREMSBELAGE AUF VERSCHLEISS PRU-FEN).
Falls die Beläge und/oder die Scheibe nicht auszubauschen sind, die Nachfüllung durchführren.

NACHFULLEN
Seite 30 (BREMSFLUSSIGKEIT - Empfehlungen) sorgfältiglesen.
ACHTUNG
Es besteht die Gefahr, daß Bremsflüssigkeit Herausflieft. Den Hinterrad-Bremshebel nicht betätigten, wenn der Verschluß des Bremsflüssigkeitsbehalters locker oder ausgedreht ist.
GEFAHR
Die Bremsflüssigkeit nicht zu lange der frischen Luft aussetzen.
Die Bremsflüssigkeit ist hygroskopisch und nimmt beim Luftkontakt Feuchtingigkeit auf.
Den Bremsflüssigkeitsbehälter NUR geöffnet setzen, solange es für die Nachfällung erforderlich ist.
Die Schraube (3) losen und entfern und die Mutter aufbewahren.
Die Klammer (4) entfern.
Den Schraubverschluß (2) abschrauben und entfernen.
ACHTUNG
Beim Nachfüllen muß die Bremsflüssigkeit im Behälter parallel zum Behälterrand sein (in Horizontalstellung), damit sie nicht ausgeschüttet werden kann.
Der Flüssigkeit keine Zusatzstoffe oder sonstige Mittel beigegeben.
Falls ein Trichter o.ä. verwendet wird, ist eine perfekte Sauberkeit sicherzustellen.
Die Dichtung (5) entfern.
Den Behalter (1) mit Bremsflüssigkeit nachfüllen, siehe Seite 112 (EMPFOH-LENE SCHMIERSTOFFE), bis der richtige Stand zwischen der "MIN"-und der MAX"-Markierung liegt.
ACHTUNG
Nur dann bis zur MAX-Markierung Bremsflüssigkeit nachfüllen, wenn die Bremsbeläge neu sind. Es empfehl't sich, den Bremsflüssigkeitsbehalter nicht bis zur MAX-Markierung zufüllen, wenn die Bremsbeläge verschlussen sind, damit beim Wechseln der Bremsbeläge keine Bremsflüssigkeit ausflieben kann.
Die Bremsen auf Funktion prüfen.
Bei einem zu hohen Bremsweg oder einer niedrigeren Bremswirkung wenden Sie sich an einen aprilia-Vertragshandler, da eine Entlüfung der Bremsanlage erforderlich sein könnte.

ABS
Bei ABS-System handelt es sich um eine Vorrichtung, die ein Blockieren der Räder im Fall einer Notbremsung verhindert und damit die Stabilität des Fahrzeugs beim Bremsvorgang den herkömmlichen Bremssystemen gegenüber erhöht.
In einigen Fällen kann es bei Betätigten der Bremse kann es zu einem Blockieren des Reifens, mit einem Verlust seiner Bodenhaltung kommt, was die Kontrolle des Fahrzeugs sehr schwierig gestaltet.
Ein Positionssensor (1) "liest" am fest am Rad des Fahrzeugs befestigten Tonrad (2) den Zustand des Rads selbst ab und erfasst eine bevorstehende Blockierung desselben.
Die Anzeige wird von einem Steuergerät (3) verwaltet, dass daraufhin den Innendruck des Bremssystems reguliert.
WICHTIG Bei Auslösen des ABS-Systems kann man eine Vibration am Bremshebel versprüren.

GEFAHR
Das Antiblockiersystem des Rads schützt\ \dots\ \dots\ \dots\ \dots\ \dots\ \dots\ \dots\ \dots\ \dots\ \dots\ \dots\ \dots\ \dots\ \dots\ \dots\ \dots\ \dots\ \dots\ \dots\ \dots\ \dots\ \dots\ \dots\ \dots\ \dots\ \dots\ \dots\ \dots\ \dots\ \dots\ \dots\ \dots\ \dots\ \dots
Auf den Motoranlass hin leuchtet die Kontrollleuche (6) ungebahr 3 Sekunden lang auf. Verweilt die Kontrollleuche im eingeschalteten Zustand, bedeutet dies, dass eine Funktionstörung erfasst wurde und das ABS-System abgeschelt ist.
In thisem Fall muss man sich an einen Vertragshandler Aprilia wenden.

Fahren mit eingeschaltetem ABS-System
Die Kontrollleuche (6) bleibt erlöscht. Sollte sich ein Defekt ergeben haben, leuchtet die Kontrollleuche ständig auf und weist dadurch auf die Störung hin. Das ABS-System wird automatisch abgescheltet. In thisem Fall muss man sich an einen Vertragshandler Aprilia wenden.
Fahren bei abgeschaltetem ABS-System Die Kontrolleuchte (6) blinkt.
Abschalten des ABS-Systems
Zur Deaktivierung des ABS bei laufendem Motor und Motorrad im Stillstand, den Schalter (7), nach Erlöschen der Kontrollleuche, drücken; nach dem die Kontrollleuche wieder zu blinken beginnnt, muss man innerhalb von 5 Leuchtzeichen den Schalter wieder loslassen. Um diese Vorrichtung erneut zuschalten zu konnen, muss das Motorrad angehalten, der Motor gestoppt und der Anlass erneut durchgefuhrt werden.

Sicherung mit 30 A (4)
Schützt:
Leistungsbereich des ABS-Steuergeräts
Sicherung mit 10 A (5)
Schützt:
ABS-Steuergerat

GEFAHR
Das ABS des Motorrads lauft auf zwei Kanälen, d.h. es lauft sowohl am Vorder- als auch am Hinterrad.
Es muss immer kontrolliert werden, dass das Tonrad (2) sauber ist, ebenso ist regelmäßig zu kontrollieren, dass die Distanz zum Sensor (1) über die 360 Grad konstant ist.
Besonderss wichtig ist es, dass im Falle einer Abnahme und einer erneuten Montage des Vorderrads erneut kontrolliert wird, dass die Distanz zwischen Tonrad (2) und Sensor (1) am Vorderrad 1mm (+0,85 / - 0,6) und am Hinterrad 1 mm (+0,80 / - 0,3) beträgt.
GEFAHR
Bei der Verwendung von ABS beeinträchtigen Bremsbeläge mit nicht zugelassenen Reibwerkstoffen die korrekte Bremsfungkund reduzieren die damit die Fahrsicherheit in drasticischer Weise.

FLUSSIGKEIT KUPPLUNGSSTEUERUNG - Empfehlungen
WICHTIG Dieses Fahrzeug ist mit hydraulischer Kupplungssteuerung ausgestattet.
ACHTUNG
Plötzliche Spielerveränderungen bzw. "schwammiger Widerstand" am Kupplungshebel sind auf mögliche Mängel am Hydrauliksystem zurückzuführen. Wenn Zweifel an der Zuverlösigkeit der Anlage bestehen oder wenn die normalen Prüfkontrollen nicht durchgeführt werden können, ziehen Sieitte ihren aprilia-Vertragshandler zu Rate.
ACHTUNG
Prufen, ob das Rohr Aufwicklungen oder Verschleibstellen aufweist. Darauf achten, daß kein Wasser oder Staub versehentlich in die Anlage eindringen.
Wenn Wartungsarbeiten am Hydraulikkreislauf notwendig sind, Latex-Handschuhe verwenden.
Die Flüssigkeit kann Haut- und Augenreizungen verursachen. Beim Kontakt mit der Flüssigkeit, den betroffenen Körperteil sofort sorgfältig waschen. Falls die Flüssigkeit in die Augen geraten sollte, sofort einen Arzt aufsuchen.
DIE UMWELT NICT MIT FLUSSIGKEIT BELASTEN.
AUSSER DER REICHWEITE VON KINDERN LAGERN.
Beim Umgang mit der Flüssigkeit be-achten, daß sie Lack- oder Kunststoffteile beschädigen kann.
Die Flüssigkeit der Kupplungssteuerung alle zwei Jahre durch einen aprilia-Vertragshändler wechseln halten.
Nur die auf der Schmierstofflabelle spezifizierte Flüssigkeit verwenden, siehe Seite 112 (EMPFOHLENE SCHMIERSTOFFE).

Der Flüssigkeitsbehälter der Kupplungssteuerung befindet sich an der linken Lenkerhälfte in der Nähe des Kupplungshebelanschusses.
WICHTIG Wartungsarbeiten in auf die Hälfte verkurzten Abständen durchführren, wenn das Fahrzeug in regnerischen, staubigen Gebieten oder auf unebenen Geländen bzw. für den sportlichen Einsatz benutzt wird.
Vor der Abfahr den Flüssigkeitsstand im Behälter prüfen, siehe Seite 38 (KUPP-LUNG); die Flüssigkeit alle zwei Jahre durch einen aprilia-Vertragshändler wechseln halten.
GEFAHR
Das Fahrzeug nicht benutzen, falls Flüssigkeit aus der Kupplungsanlage herausflieBt.

KUPPLUNG
WICHTIG Wartungsarbeiten in auf die Hälfte verkurzten Abständen durchführren, wenn das Fahrzeug in regnerischen, staubigen Gebieten oder auf unebenen Geländen bzw. für den sportlichen Einsatz be-nutzt wird.
Alle 7500km (4687 mi) den Zustand der Kupplung durch einen aprilia-Vertrags-handler prufen halten.
WICHTIG Der Motor ist mit einer hydraulisch betätigten Kupplung mit dem Exklusivpatent PPC (Pneumatic Power Clutch) ausgestattet, um das Hinterradhupfen zu vermeiden.

KONTROLLE
Das Fahrzeug auf den Ständer stellen, siehe Seite 58 (FAHRZEUG AUF DEN STÄNDER STEllen).
Den Lenker teilweise nach rechts einschlagen, so daß die im Kupplungsflüssigkeitsbehälter enthaltene Flüssigkeit sich parallel zum Rand des Kupplungsflüssigkeitsbehälters (1) befindet (siehe Abbildung).
Prufen Sie, ob der Flüssigkeitstand im Behälter über der "MIN"-Markierung liegt.
MIN= min. Stand
Wenn die Bremsflüssigkeit zumindest mindestens die MIN-Markierung nicht erreicht die Nachfüllung durchführten.
NACHFULLEN
Seite 37 (FLUSSIGKEIT KUPPLUNGSSTEUERUNG - Empfehlungen) sorgfátig lessen.

ACHTUNG
Es besteht die Gefahr, daß die Flüssigkeit herausflieBt. Den Kupplungshebel nicht betätigten, wenn der Verschluß locker oder ausgedreht ist.
GEFAHR
Die flüssigkeit kupplungssteuerung nicht zu langle der frischen Luft aussetzen. Die Kupplungssteurunggflüssigkeit ist hygroskopisch und nimmt beim Luftkontakt Feuchtigkeit auf. Den Flüssigkeitsbehalter Kupplungssteuerung NUR geöffnet lasen, solange es für die Nachfüllung erforderlich ist.
ACHTUNG
Ein Tuch zum Schutz vor eventuellen Flüssigkeitsaustritten unter den Kuppungsflüssigkeitsbehalter positionieren.
Mit einem kurzen Kreuzschraubenzieher die beiden Schrauben (2) des Kupplungsflüssigkeitsbehalters (1) abschrauben.

ACHTUNG
Um die Flüssigkeit beim Nachfüllen nicht herausflieBen zu halten, das Fahrzeug nicht schütteln.
Der Flüssigkeit keine Zusatzstoffe oder sonstige Mittel beigegeben.
Falls ein Trichter o.ä. verwendet wird, ist eine perfekte Sauberkeit sicherzustellen.
Den Deckel (3) zusammen mit den Schrauben (2) anheben und abnehmen.
Die Dichtung (4) entfern.
WICHTIG Wenn Sie den MAX-Bremsflüssigkeitsstand erreichen wollen, bis zur kompletten Abdeckung des Schauglases (5) frische Flüssigkeit Kuppungssteuerung nachfüllen; bzw. den Behälterrand parallel zum Boden halten.
Den Behalter mit Kupplungsflüssigkeit nachfüllen (1), siehe Seite 112 (EMPFOHLENE SCHMIERSTOFFE), bis zum Erreichen des richtigen Flüssigkeitsstandes.

ACHTUNG
Beim Nachfüllen die "MAX"-Markierung nicht überschreiben.
Die Dichtung (4) wieder korrekt einrasten.
Den Deckel (3) wieder aufsetzen.
Die Schrauben (2) festziehen.
GEFAHR
Die Kupplung auf ihre Funktion prüfen.
Bei einem zu großen Kupplungshebel-spiel oder falls die Kupplungsanlage Funktionstörungen aufweist, wenden Sie sich an einen aprilia-Vertragshand-ler, Denn eine Entlüftung der Anlage konnte notwendig sein.

KÜHLMITTEL
ACHTUNG
Verwenden Sie nicht das Fahrzeug, wenn der Kuhlmittelstand unter der Minimum-Markierung (LOW) liegt.
WICHTIG Wartungsarbeiten in auf die Hälfte verkurzten Abständen durchführren, wenn das Fahrzeug in regenerischen, staubigen Gebieten oder auf unebenen Geländen bzw. für den sportlichen Einsatz be-nutzt wird.
Vor der Abfahr den Kuhlmittelstand prüfen, siehe Seite 41 (PRUFEN UND NACHFULLEN); das Kuhlmittel alle zwei Jahre durch ihren aprilia-Vertragshändler wechseln halten.
GEFAHR
Kuhlmittel ist schädlich, wenn es eingenommen wird. Auf Haut oder Augen kann das Kuhlmittel Entzündungen verursichen.
Wenn das Flüssigkeit mit der Haut oder den Augen in Kontakt kommt, die Stellen mit reichlich Wasser auswaschen und einen Arzt aufsuchen. Wenn Kuhlmittel eingenommen wurde, Brechreiz hervorrufen, Mund und Hals mit reichlich Wasser ausspelen und sofort einen Arzt aufsuchen.
AUSSER DER REICHWEITE VON KINDERN LAGERN.
DIE UMWELT NICT MIT FLUSSIGKEIT BELASTEN.

Das Kuhlmittel nicht auf die heißen Morteile schüten, Denn es konnte sich entzünden und unsichtbare Flammen bewirken.
Bei Wartungsarbeiten empfehlts sich der Gebrauch von Latex-Handschuhen.
ACHTUNG
Zur Erneuerung des Kuhlmittels wenden Sie sich an ihren aprilia-Vertrags-händler.
Die Kuhlmittellosung weist ein Mischverhältnis von 50% Wasser und 50% Frostschutzmittel auf.
Dieses Mischverhältnis ist für die meisten Betriebstemperaturen geeignet und bietet eine gute Korrosionsbestandigkeit.
Es empfeht sich, das gleiche Mischverhältnis auch im Sommer beizubehalten: die Verdunstung wird damit geringer und auch die Notwendigkeit, ofters nachzufullen, wird reduziert.

Auch die Steinsalzablagerungen, die durch ein Verdunsten des Wassers in dem Kuhler verursacht werden, verringn sich und die Wirksamkeit des Kuhlsystems bleibt erhalten.
Falls die Außentemperatur unter 0^ absinkt, prüfen Sie das Kühlsystem öffers und füllen Sie ggf. mehr Frostschutzmittel im maximalen Mischverhältnis von 60% auf.
Für die Kuhlflüssigkeit verwenden Sie destilliertes Wasser, um den Motor nicht zu beschädigen.
GEFAHR
Schraubverschluß (1) vom Ausgleichsbehälter nur bei abgekühtem Motor abschrauben, weil im Kühlsystem Druck herscht und die Innentemperatur sehr hoch ist.
Auf Händen und Kleidung kann das Kuhlmittel schwere Verbrühungen bzw. Schäden verursachen.

PRÜFEN UND NACHFULN
GEFAHR
Die Kontrolle und das Nachfüllen bei kaltem Motor ausführren.
Den Motor abstellen und abkühlen las-
sen.
Das Fahrzeug mit beiden Rädern auf dem Boden aufrecht halten.
Durch den entsprechenden Schlitz auf dem rechten Gehäuse prüfen, ob die Flüssigkeit im Ausgleichsbehälter (2) zwischen der "FULL"-und "LOW"-Markierung liegt.
FULL = max. Stand
LOW = min. Stand

Sollte dies nicht der Fall sein:
Den Schraubverschluß (1) abschrauben und entfernen.
GEFAHR
Kuhlmittel ist schädlich, wenn es eingenommen wird. Auf Haut oder Augen kann das Kuhlmittel Entzündungen verursichen.
Keine Finger bzw. Gegenstände hineinfuhren, um das Kuhlmittelvorhandensein festzustellen.
ACHTUNG
Der Flüssigkeit keine Zusatzstoffe oder sonstige Mittel beigegeben.
Falls ein Trichter o.ä. verwendet wird, ist eine perfekte Sauberkeit sicherzustellen.

Mit Kuhlmittel nachfüllen, siehe Seite 112 (EMPFOHLENE SCHMIERSTOF-FE), bis die Flüssigkeit mehr oder weniger die "FULL"-Markierung erreicht. Diese Stand nicht überschreiben, sonst wird die Flüssigkeit beim Laufen des Motors herausflieBen.
Die Einfüllschraube (1) wieder einset- zen.
ACHTUNG
Bei einem übermögen Verbrauch oder einer Entleuerung des Ausgleichsbehalters, das Kühlsystem auf Undichtigkeiten prufen. Lassen Sie die Reparaturen von Ihr dem aprilia-Vertragshändler vornehmen.
REIFEN
Dieses Fahrzeug ist mit schlauchlosen Reifen (tubeless) ausgestattet.
WICHTIG Wartungsarbeiten in auf die Hälfte verkurzten Abständen durchfuhren, wenn das Fahrzeug in regnerischen, staubigen Gebieten oder auf unebenen Geländen bzw. für den sportlichen Einsatz be-nutzt wird.
GEFAHR
Alle vierzehn Tage den Reifenluftdruck bei Umgebungstemperatur kontrollieren.
Alle 1000km (625 mi) den Reifenzustand und den Reifendruck bei Umgebungstemperatur überprüfen, siehe Seite 109 (TECHNISCHE DATEN).
GEFAHR
Den Reifenluftdruck bei Umgebungstemperatur regelmäßig prufen, siehe Seite 109 (TECHNISCHE DATEN).
Warme Reifen beeinträchtigen das MeB-ergebnis.
Prufen Sie den Reifenluftdruck besonders vor und nach jeder langen Reise.
Bei zu hohem Luftdruck werden die Bodenunbenheiten nicht abgefangen und auf den Lenker übertragen. Das Ergebnis: Beeinträchtigung des Fahrkomforts und der Stabilität in den Kurven.
Umgekehrt sind die Reifenseiten (1) bei nichtausreichendem Luftdruck einem hohenen Druck ausgesetzt. In thisem

Fall konnte der Reifen aus den Felgen rutschen oder sich sareg davon ablösen, was ein Schleudern des Fahrzeugs zur Folge haben könnte.
Bei sehr plottlichen Bremsungen konnten die Reifen aus den Felgen heraustreten.
In den Kurven konnte das Fahrzeug ins Schleudern geraten.
GEFAHR
Prufen Sie die Oberfläche und den Verschleibzustand der Reifen: Reifen in schlechtem Zustand weisen eine niedrigere Bodenhaltung auf und beeinträchtigen die Lenkbarkeit des Fahrzeugs.
Einige Reifensorten, die für diesen Fahrzeug zugelassen sind, werden mit Verschleibenzeigern ausgestattet.
Es gibt Verschleißanzeiger verschiedene er Art. Erkundigen Sie sich bei ihrem aprilia-Vertragshandler nach den Ver
schleibprüfungsmodalitäten.
Führer Sie eine Sichtprüfung durch, um den Verschleibgrad an den Reifen festzustellen und ggf. sie austauschen zu halten.
Bei Verschleibersscheinungen oder wenn auf der Laufflache ein mehr als 5 mm breites Loch vorhanden ist, das Fahrzeug neu bereifen.
Nach einer Reifenreparatur ist das Radauswuchten erforderlich.
GEFAHR
Die Reifen müssen gegen Reifen ersetzt werden, welche der Werkvorschrift hinsichtlich Große und Typ entsprechen, siehe Seite 109 (TECHNISCHE DATEN); der Gebrauch anderer Reifensorten wird sich auf die Fahrbarkeit des Fahrzeuges negativ aus.
Keine Reifenschläuche auf Felgen für schlauchlose Reifen installieren und umgekehrt.
Auch die Ventilkappen (2) müssen vorhanden sein, um einen plottlichen Luftdruckverlust zu vermeiden.
Wechsel-, Reparatur-, Wartungs- und Auswuchtungsarbeiten sind sehr wichtig und sollen denaher mit angemessenen Werkzeugen und gewissenhaft durchgeführrt werden.
GEFAHR
Wenden Sie sich daher an ihren aprilia-Vertragshandler oder an einen Reifenfachmann.

Neue Reifen können einen Schmierfilm aufweisen; fahren Sie davon für eine Millionmeter vorsichtig. Reifen nicht mit ungeeigneten Mitteln einschmieren. Wenn die Reifen alt sind, konnen sie hart werden und die Straßenhaltung beinträchtigen auch wenn sie nicht vollständig verschlissen sind. In dieser Fall die Reifen unbedingt auswechseln.
MINIMALE PROFILTIEFE (3):
vorne und hinter: 2 mm und auf jeder Fall nicht unter dem durch die geltende Gesetzgebung des jeweiligen Landes festgesetzten Wert.
ACHTUNG
Bei der Montage/Abmontage der Reifen ist besondere Vorsicht geboten, um ein Verkratzen bzw. eine Beschädigung der Felgen mit den Schraubstöcken zu vermeiden.
MOTOROL
GEFAHR
Das Motoröl kann schwere Hautscha- den verursachen, wenn man tätiglich und fur langere Zeit damit in Berührung kommt.
Wir empfehlen Ihnen, ihre Hände nach dem Umgang mit Öl grundlich zu wiesen.
AUSSER DER REICHWEITE VON KINDERN LAGERN.
DIE UMWELT NICT MIT ÖL BELASTEN.
Bringen Sie das Öl in einem abgeschlossenen Behälter zu der Tankstelle, wo Sie normalerweise das frische Öl kaufen, oder an eine Altölsammelstelle.
Bei Wartungsarbeiten empfeihlt sich der Gebrauch von Latex-Handschuhen.
ACHTUNG
Falls die Motoröldruck-Kontrolleuche LED "während der normalen Motorfunktion aufleuchtet, bedeutet es, daß der Motoröldruck im Kreislauf nicht hoch genug ist.
In thisem Fall den Motorolstand prufen, siehe Seite 65 (MOTOROLSTAND PRU-FEN UND NACHFULLEN). Falls der Stand nicht korrekt ist, den Motor sofort abstellen und sich an einen aprilia-Vertragshändler wenden.

ACHTUNG
Mit Vorsicht vorgehen.
Ol nicht ausstreuen.
Die Bestandteile, den Arbeitsbereich und die umgebende Fläche nicht verschmutzen. Mögliche Ölspuren sorgfältig reinigen.
Bei Verlust oder Störungen wenden Sie sich an einen aprilia-Vertragshandler.
Den Motorolstand regelmäßig prüfen, siehe Seite 65 (MOTORÖLSTAND PRÜFEN UND NACHFULLEN).
Zum Motorölwechsel siehe Seite 62 (WARTUNGPLAN) und Seite 66 (MOTORÖL UND ÖLFILTERPATRONE WECHSELN).
WICHTIG Verwenden Sie Markenöle vom Typ 15W - 50, siehe Seite 112 (EMPFOHLENE SCHMIERSTOFFE).



VORDERRAD-BREMSHEBEL UND KUPPLUNGSHEBEL EINSTELLEN
Mit Hilfe der Einstellschraube (3) kann die Entfernung zwischen Hebelende (1) und Handgriff (2) eingestellt werden.
Die Positionen "1" und "4" entsprechen einer Entfernung zwischen dem Hebelende und dem Handgriff von ungebahr 105 bzw. 85mm
Die Positionen "2" und "3" entsprechen Zwischenentfernungen.
Den Bedienhebel (1) nach vormeschieben und die Einstellschraube (3)drehen, bis die gewünschte Zahl mit dem Pfeil übereinstimmt.
HINTERRAD-BREMSHEBELSPIEL EINSTELLEN
Der Bremshebel wird beim Zusammenbau des Fahrzeuges ergonomisch positioniert. Falls notwendig, kann das Spiel des Bremshebels eingestellt werden:
Die Kontermutter (4) losen.
Die Bremseinstellschraube (5) gaz zudrehen.
Die Kontermutter (6) auf den Pumpensteuerstab (7) aufschrauben.
Den Pumpensteuerstab (7) ganz zuschrauben, dann um 3 - 4 Drehungen wieder herausdrehen.
Die Bremseinstellschraube (5) abschrauben, bis das Bremspedal die gewünschte Höhe erreicht.
DieBremseinstellschraube (5)mit der Kontermutter(4)sichern.
Den Pumpensteuerstab (7) abschrauben und mit dem Pumpenkolben in Berührung bringen.
Den Pumpensteuerstab wieder zudre
hen, um ein Minimalspiel von 0,5-1 mm zwischen Pumpensteuerstab (7) und Pumpenkolben zu gewährleisten.
ACHTUNG
Prufen Sie, ob etwas Spiel beim Hebel (8)vorhanden ist, um zu vermeiden, daß die Bremse betätigibt bleibt und zu einem fruhzeitigen Verschleib der Bremsteile führt.
Hebelspiel (8): 4 mm (am Ende des Hebels gemessen).
Die Pumpensteuerung (7) mittels der Kontermutter (6) blockieren.
ACHTUNG
Nach der Einstellung prufen, ob das Rad frei dreht, wenn die Bremse losgelassen wird.
Die Bremsen auf Funktion prufen. Falls notwendig, wenden Sie sich an Ihren aprilia-Vertragshändler.

KATALYTISCHERSCHALLDAMPFER
GEFAHR
Vermeiden Sie es, das Fahrzeug mit Katalysator in der Nähe von trockenem Gestrupp oder an Kindern zugänglichen Orten abzustellen, weil der katalytische Auspufftopf, während des Betriebs sehr hohe Temperaturen erreicht; seien Sie davon vorsichtig und vermeiden Sie jeder Art von Kontakt, bevor der Auspuff vollkommen abgekühlt ist.
Das Fahrzeug mit Katalysator ist mit einem zweiwertigen Platin-Rhodium-Metallkatalysator ausgestattet.
These Vorrichtung hat die Aufgabe das CO (Kohlendioxyd) und die HC (unverbrannten Wasserstoffe), die in den Abgasen vorhenden sind, zu oxidieren und jeweils in Kohlendioxyd bzw. Wasserdampf zu verwandeln.
ACHTUNG
Verwenden Sie kein bleihaltiges Benzin: es zerstört den Katalysator.
EsistverbotendasSchallpegelkontrolssystemaufzubrechen.
Der Eigentümer des Fahrzeuges wird darauf auf hingewiesen, daß das Gesetz folgenden verbieten kann:
- Den Abbau und jegliche Handlung zur Außerbetriebsetzung jeglicher Einrichtung oder jegliches in einem neuen Fahrzeug integrierten Bestandteiles, um auf den Gerauschpegel vor dem Verkauf oder der Übergabe des Fahrzeuges an den Endverbraucher bzw. während seines Betriebs zu wirken, es sei dann, daß Wartungs-, Reparatur- oder Austauscharbeiten durchgeführt werden, sowie
Die Benutzung des Fahrzeuges, nach dem diese Einrichtung bzw. dieser Bestandteil abgebaut oder außer Betrieb gesetzt worden ist.
Den katalytischen Schalldämpfer und die Leitungen des Schalldampfers prufen und darauf feststellen, ob Rostspuren bzw. LÖcher vorhanden sind und ob das Auspuffsystem korrekt Funktioniert.
Falls das Gerausch aus dem Auspuffsystem immer stärker wird, wenden Sie sich unverzüglich an einen aprilia-Vertragshandler.

AUF- UND ABSTEIGEN VOM FAHRZEUG
Die im nachfolgenden aufgeführten Anweisungen verlangen hochste Aufmerksamkeit, da sie aus Sicherheitsgründen abgefaßt wurden, um durch Herunterfallen des Fahrers oder des Sozius vom Fahrzeug und/oder durch Herunterfallen oder Umkippen des Fahrzeugs selbst verursachte Personen-, Sach- und Fahrzeugschäden zu vermeiden.
GEFAHR
Herunterfall- und Kippgefahr. Mit Vorsicht vorgehen.
Zum Auf- und Absteigen vom Fahrzeug muß man über eine absolute Bewegungsfreiheit und frei hände verfügen (keinesfalls Gegenstände, nicht aufgesetzte Schutzhelme bzw. nicht getragene Hand
schuhe oder Brillen in den Händen halten).
ACHTUNG
Opt Den Motor nicht bei auf dem Hauptstander abgestelltem Fahrzeug starten. Das Einlagen des Ganges kann zu einem Gleichgewichtsverlust des Fahrzeugs führen.
Bei auf dem Hauptstander gestelltem Fahrzeug weder aufsteigen noch den Sozius aufsteigen setzen.
Esistverbotendas Fahrzeug von der FahrpositionausaufdenHauptständer abzustellen.
Nur von der linken Fahrzeugsite und nur bei vorgeklapptem Seitenständener auf- bzw. absteigen.
ACHTUNG
Den Seitenstandener weder mit dem eige-
nen Gewicht noch mit jenem des Sozius belasten.
Der Seitenständener wurde entwickelt, um das Fahrzeuggewicht einschließlich einer Mindestbelastung tragen zu können, ohne Fahrer und Sozius.
Das Aufsteigen in Fahrposition bei auf dem Seitenstandener abgestelltem Fahrzeug ist ausschließlich zulässig, um die Gefahr eines Herunterfallens oder Umkippens zu vermeiden, und sieht damit keine Belastung des Seitenstanders durch das Gewicht des Fahrers bzw. des Sozius vor.
Beim Auf- und Absteigen kann man aufgrund des Fahrzeuggewichts das Gleichgewicht verlieren und dazu Herunterfallen bzw. Umkippen.
WICHTIG Der Fahrer muß immer als erster auf das Fahrzeug aufsteigen und als
letzer absteigen, und es ist seine Aufgabe, für das Gleichgewicht und die Stabilität beim Auf- und Absteigen des Sozius zu sorgen.
Der Sozius muß außer dem mit größter Vorsicht auf- und absteigen, um das Fahrzeug und den Fahrer nicht aus dem Gleichgewicht zu bringen.
WICHTIG Es ist Aufgabe des Fahrs, den Sozius über die Vorgehensweise beim Auf- und Absteigen zu belehen.
Zum Auf- und Absteigen des Sozius verfügt das Fahrzeug über entsprechende Sozius-FuBrasten. Der Sozius muß beim Aufund Absteigen stets von der linken FuBraste Gebrauch machen.
Manarfeder springendnoch durch Ausstrecken des Beines,um den Bodenzuberhren,vom Fahrzeug absteigen bzw. versuchen,abzusteigen.In beiden Fallewnären das Gleichgewicht und die Stabilitätdes Fahrzeugs stark beeinträchtigt.
WICHTIG Das Gepäck oder die am hinteren Fahrzeugteil befestigten Gegenstände können beim Auf- und Absteigen vom Fahrzeug ein Hindernis darstellen.
Auf jeder Fall eine gut kontrollierte und welt ausholende Bewegung des rechten Beines ausführren, um das hintere Fahrzeugteil (Heckverkleidung oder Gepäck) überwinden zu können, ohne dagegen zu stoßen und so das Fahrzeug aus dem Gleichgewicht zu bringen.
AUFSTEIGEN
Den Lenker korrekt anpacken und auf das Fahrzeug steigen, ohne darauf den Seitenstandener mit dem eigenen Gewicht zu belasten.
WICHTIG Sollte es nicht möglich sein, sich mit beiden Füßen auf dem Boden abzustützen, nur den rechten Fuß auf den Boden stellen (bei Gleichgewichtsverlust ist die linke Seite durch den Seitenständern "geschützt") und den linken zum Abstützen bereithalten.
Beide FüBe auf den Boden stellen, das Fahrzeug in Fahrposition bringen und im Gleichgewicht halten.
WICHTIG Der Fahrer damit die Sozius-FuBrasten in Fahrposition weder vorklappen noch versuchen, sie vorzuklappen, Denn dies konnte das Gleichgewicht und die Stabilität des Fahrzeugs beeinträchtigen.
Die beiden Sozius-FuBrasten vom Sozius vorklappen lessen.
Den Sozius über das Aufsteigen belehren.
Mit dem linken Fuß auf den Seitenstand der einwirken undihn vollständig zurückklappen.
ABSTEIGEN
Die Parkfläche wahlen, siehe Seite 57 (PARKEN).
Das Fahrzeug anhalten, siehe Seite 57 (ANHALTEN).
GEFAHR
Überprüfen, daß der Boden der Parkfläche frei, fest und eben ist.
Mit dem Absatz des linken FüBes auf den Seitenstandenerhebel einwirken und vollständig vorklappen.
WICHTIG Sollte es nicht möglich sein, sich mit beiden Füßen auf dem Boden abzustützen, nur den rechten Fuß auf den Boden stellen (bei Gleichgewichtsverlust ist die linke Seite durch den Seitenständener "geschützt") und den linken zum Abstützen bereithalten.
Beide FüBe auf den Boden stellen und das Fahrzeug im Gleichgewicht in Fahrposition halten.
Den Sozius über das Absteigen belehren.
ACHTUNG
Herunterfall- und Kippgefahr.
Sich vergewissern, daß der Sozius vom Fahrzeug abgestiegen ist.
Den Seitenständner nicht mit dem eigenen Gewicht belasten.
Das Fahrzeug schrag stellen, bis der Seitenständner auf dem Boden aufliegt.
Den Lenker richtig anpacken und vom Fahrzeug steigen.
Den Lenker ganz nach links drehen.
Die Sozius-FuBrasten zuruckstellen.
ACHTUNG
Prufen Sie, ob das Fahrzeug stabil steht.

SICHERHEITSKONTROLLEN
GEFAHR
Bevor Sie das Fahrzeug starten, führen Sie immer eine Sicherheitskontrolle durch (siehe "LABELLE DER SICHER-HEITSKONTROLLEN").
Führer Sie immer eine Sicherheitskontrolle für die schwere Schäden am Fahrzeug und/oder an Personen zu vermeiden.
Ziehen Sie sofort ihren aprilia-Vertragshändler zu Rate, wenn Sie nicht verstehen, wie etwas funktioniert, oder wenn Sie Betriebsstörungen bemerken bzw. vermuten.
Eine Kontrolle ist sehr schnell ausgeführrt und die daraus entstehende Sicherheit ist erheblich.
WICHTIG Dieses Fahrzeug ist derart ausgestattet worden, damit es eventuelle Störungen und Fehlfunktionen, die in der

elektronischen Anlage abgespeichert sind, in Realzeit erkennen kann.
Jedesmal wenn der Zündschalter auf "O" positioniert wird, leuchtet auf der Instrumenteneinheit ca. drei Sekunden lang die Diagnosekontrolleuchte LED "EFI" auf (1).
ACHTUNG
Wenn die Diagnose-Kontrolleuche LED "EFI" (1) beim Starten des Motors blinkend aufleucht oder während des normalen Motorbetriebs blinkt, bedeutet dies, daß die elektrische Anlage irgendene Störung festgestellt hat.
Invielen Fällen lauft der Motor unter niedrigeren Leistungsbedingungen weiter; wenden Sie sich sofort an einen aprilia-Vertragshandler.

ACHTUNG
Nach 1000 km (625 mi) und dann alle 7500 km (4687 mi) erscheint auf dem rechten Display die Aufschrift "SERVICE" (2).
In thisem Fall wenden Sie sich fur die regelmäßige Wartung, siehe Seite aprilia-Vertragshändler, an einen 62 (WARTUNGPLAN).
LABELLE DER SICHERHEITSKONTROLSLEN
| Teil | Kontrolle | Seite |
| Vordere und wichtere Scheibenbremsen | Funktionstüchtigkeit, Handbremshebelspiel, Flüssigkeitsstand, ggf. vorhandene Undichtigkeiten prüfen.Bremsbelägeverschleiβ prüfen.Ggf. Flüssigkeit nachfüllen. | 30 (BREMSFLUSSIGKEIT - Empfehlungen), 31 (SCHEBENBREMSEN), 32 (VORDER-RADBREMSE), 34 (HINTERRADBREMSE), 88 (BREMSBELAGE Auf VERSCHLEISSPRÜFEN) |
| Gasdrehgriff | Prüfen Sie, ob sich der Gasgriff leicht auf- und zudrehen laßt und ob manihn in allen Stel-lungen des Lenkers drehen kann. Ggf. einstellen und/or der schmieren. | 89 (GASDREHGRIFF EINSTELLEN) |
| Motoröl | Prüfen und/or der ggf. nachfüllen. | 43 (MOTOROL), 65 (MOTOROLSTAND PRÜFEN UND NACHFULLEN) |
| Räder/Reifen | Reifenoberfläche, -druck, -verschleiß, -beschädigungen prüfen.Eventuell verklemmte Fremdkörper von den Laufbahnmustern entfern. | 42 (REIFEN) |
| Bremshebel | Prüfen Sie, ob sich die Bremshebel leicht betätigten halten.Ggf. Gelenkpunktete schmieren und Hebelspiel einstellen. | 44 (HINTERRAD-BREMSHEBELSPIEL EINSTELLEN) |
| Kupplung | Prüfen Sie die Funktion, das Hebelspiel, den Flüssigkeitsstand und das Vorhandsein von eventuellen Verlusten.Ggf. Flüssigkeit nachfüllen; die Kupplung muß einwandfrei funktionieren und nicht Schlüpfen. | 37 (FLUSSIGKEIT KUPPLUNGSSTEUERUNG - Empfehlungen), 38 (KUPPLUNG) |
| Lenkrohr | Prüfen Sie, ob die Drehung gleichmäßig, fließen und ohne Spiel bzw. Lockerungen erfolgt. | - |
| Seitenständiger Hauptstandener | Funktionsfähigkeit prüfen. Prüfen, daß beim Hoch- bzw. Herunterklappen des Ständers keine Reibungen auftreten und daß die Federspannung es ermöglich,他们在 die Ausgangsposition zurückzustellen.Ggf. Gelenkpunktete und Kupplungen schmieren.Den einwandfrei Betrieb des Schutzschalters am Seitenständen prüfen. | 90 (STÄNDER PRÜFEN), 97 (SCHALTER PRÜFEN) |
| Befestigungselemente | Prüfen, ob die Befestigungselemente nicht locker sind. Ggf. einstellen oder festschrauben. | - |
| Treibkette | Das Spiel prüfen. | 77 (WANNENSCHUTZ ENTFERNEN), 83 (REINIGEN UND SCHMIEREN) |
| Kraftstoffbehälter | Kraftstoffstand prüfen, ggf. nachtanken.Ggf. vorhandene Undichtigkeiten des Kreislaufes prüfen.Den korrekten Verschluß des Kraftstoffbehälter-Verschlusses prüfen. | 29 (KRAFTSTOFF), 78 (KRAFTSTOFFBEHALTER ABMONTIEREN) |
| Kühlmittel | Der Stand im Ausgleichsbehalters muß zwischen der “FULL”- und der “LOW”-Markierung liegen. | 40 (KUHLMITTEL), 41 (PRUFEN UND NACHFULLEN) |
| Motorabstellschalter(∼ -∞) | Funktionsfähigkeit prüfen. | 23 (MOTORABSTELLSCHALTER (∼ -∞)) |
| Lichter, Kontrolleuchten LED, Signalhorn und elektrische Vorrichtungen | Funktionsfähigkeit prüfen. Ggf. die Glühbirnen wechseln oder die Betriebsstörung beheben. | 94 (BATTERIE) - 104 (LAMPE DER HECKLEUCHTE WECHSELN) |
| Tonräder | Überprüfen, dass die Tonräder perfekt sauber sind. | 35 (ABS) |

START
GEFAHR
Das Fahrzeug hat eine erheblich Leistung, muß davon stufenweise verwendet und mit größter Vorsicht gefahren werden.
Keine Gegenstände in den Windabweiser legen (zwischen dem Lenker und der Instrumenteneinheit), um die Drehung des Lenkers und die Sichteit auf der Instrumenteneinheit nicht zu hindern.
WICHTIG Vor Anlassen des Motors, das Kapitel "Sicher Fahren" gründlich durchlesen, siehe Seite 5 (SICHER FAHREN).
GEFAHR
Abgase enthalten Kohlenmonoxyd, welchesehr schadlichist,und dufennicht eingeatmet werden.

Starten Sie den Motor nicht in geschlossenen bzw. nicht ausreichend belufteten Räumen.
Das Nichtbeachten dieser Anweisungen kann Bewußtlosigkeit und)sagar Tod durch Ersticken zur Folge haben.
WICHTIG Wenn das Fahrzeug auf den Seitenständern aufgestellt ist, kann der Motor nur im Leerlauf gestartet werden. Wenn man in thisem Fall den Gang einschaltet, goes the Motor aus.
Mit angehobenem Seitenständener kann der Motor im Leerlauf oder mit eingeschaltelem Gang und betätigtem Kupplungshebel gestartet werden.
In Fahrposition auf das Fahrzeug steig- gen, siehe Seite 46 (AUF- UND ABSTEIGEN VOM FAHRZEUG).
Sicherstellen, daß der Seitenständervollkommen zurückgeklapt ist.
Prufen, ob der Abblendschalter (1) auf ^ steht.

Prufen, ob Motorstopschalter (3) auf "O" steht.
Den Schlüssel (4) drehen und den Zündschalter auf "0" stellen.
In thisem Fall leuchtet auf der Instrumenteneinheit innerhalb von drei Sekunden folgenden auf:
- alle Kontrolleuchten LED;
- alle LEDs der Instrumenteneinheitbe leuchtung;
- alle Segmente des linken Displays;
- alle Segmente und Aufschriften des rechten Multifunktion-Displays;
- die Zeiger der Instrumente positionieren sich auf den Vollausschlag;
auf diese Weise wird die Funktionstüchtigkeit der LEDs, der Aufschriften, der Segmente und der Instrumente geprüft.
Die Kraftstoffpumperbaut den Druck im Zuführkreislauf auf und brummt ca. drei Sekunden lang.


Nach drei Sekunden bleibt auf der Instrumenteneinheit die Motoroldruck-Kontrolleuchte LED "5" (5) an (die bis zum Motorstart eingeschaltet bleibt) und auf dem Display wird folgenden visualisiert:
Gesamtzahl gefahrener Kilometer (6);
-Kraftstoffmenge (7);
- Lufttemperatur (8);
- Kuhlmitteltemperatur (9) [bis 35^ (95^) wird die Aufschrift visualisiert "...];
- Stunde und Minuten (10).
ACHTUNG
Wenn auf der Instrumenteneinheit die Reservemengekontrolleuche LED aufleuchtet ^ (11), so schnell wie möglich tanken, siehe Seite 29 (KRAFT-STOFF).
Den Vorderrad-Bremshebel vollkommen betätigten.
Den Kupplungshebel vollständig betätig- gen (12) und den Schalthebel (13) auf Leerlauf schalten [grüne Kontrolleuchte LED "N" (14) auf].
WICHTIG Bei niedrigeren Umgebungstemperaturen (bei oder unter 0^-32^ ), siehe Seite 52 (KALT STARTEN).
ACHTUNG
Um die Batterie nicht zu sehr zu verbrauchen, den Startknopf "⑧" nicht länger als fünfzehn Sekunden gedrückten.
Wenn der Motor in dieser Zeit nicht ansprungt, zehn Sekunden lang warten und den Startknopf "③" erneut drükken.
Den Startknopf "③ " (15) drucken, ohne Gas zu geben, undihn loslassen, sobald der Motor anspringt.

ACHTUNG
Den Startknopf (3) (15) nicht drucken, wenn der Motor bereits angelaufen ist, um den Anlasser nicht zu beschädigen.
Wenn die Motoröldruck-Kontrolleuche "LED (5) eingeschaltet bleibt oder während des normalen Motorbetriebs aufleuchtet, bedeutet dies, daß der Öldruck im Kreislauf nicht ausreicht.
In thisem Fall den Motor sofort abstellen und sich an einen aprilia-Vertragshändler wenden.
Zumindest einen Bremshebel betätigten und vor der Abfahrkeit Gas geben.

ACHTUNG
Bei kaltem Motor nicht abrupt starten. Um umweltschädliche Emissionen und den Kraftstoffverbrauch einzuschranken, empfeht es sich den Motor zu erwämen und die ersten Kilometer langsam zu fahren.
ACHTUNG
Wenn auf der Instrumenteneinheit die Diagnosekontrolleuche LED "EFI" während des normalen Motorbetriebs anfängt zu blinken, bedeutet dies, daß die elektronische Steuerungseinheit irgendene Störung festgestellt hat. In weitere Fällen lauft der Motor unter niedrigeren Leistungsbedingungen weiter; wenden Sie sich�始 an einen aprilia-Vertragshandler.

KALT STARTEN
Das Fahrzeug ist mit einem automatischen Starter ausgestattet und bedarf keiner Hinweise für den Kaltstart.
Bei niedriger Umgebungstemperatur (nahe oder unter 0^ / 32^ ) setzt sich der automatische Starter in Betrieb und erhöht die Drehzahl bis zum Erreichen der optimalen Motortemperatur, danach stellt er sich automatisch wieder ab.
ACHTUNG
Der automatische Starter kann nicht manuell betatigt werden.

ANFAHREN UND FAHREN
GEFAHR
Das Fahrzeug hat eine erheblich Leistung, muß dazu heren stufenweise verwendet und mit größter Vorsicht gefahren werden.
Keine Gegenstände in den Windabweiser legen (zwischen dem Lenker und der Instrumenteteinheit), um die Drehung des Lenkers und die Sichtekeit auf der Instrumenteteinheit nicht zu hindern.
WICHTIG Vor dem Losfahren, den Abschnitt "Sicher fahren", siehe Seite 5 (SI-CHER FAHREN) aufmerksam lesen.
ACHTUNG
Wenn während der Fahrt die Kraftstoff-reserve-Kontrolleuche LED "R" auf der Instrumenteteinheit aufleucht (1), bedetet dies, daß man noch über ungebahr 5 ± 1 /Kraftstoff verfügbar.

In thisem Fall so bald wie möglich Kraftstoff nachfüllen, siehe Seite 29 (KRAFTSTOFF).
GEFAHR
Wenn Sie ohne Sozius fahren, prufen Sie, ob die Sozius-FuBrasten hochgeklapt sind.
Während der Fahrt die Handgriffe fest anfassen und die FüBe auf den Fußrasten halten.
WÄHREND DER FAHRT NIE ANDERE STELLUNGEN EINNEHMEN.
GEFAHR
Wenn Sie einen Sozius haben, erklaren Sie ihm wie er sich verhalten soll, um Probleme beim Fahren zu vermeiden.
Vor dem Abfahren sicherstellen, daß der Ständer ganz zusückgeklappt worden ist.

Anfahren:
Den Motor starten, siehe Seite 50 (START).
Die Neigung der Rückspiegel richtig einstellen, siehe Seite 81 (RÜCKSPIEGEL).
ACHTUNG
Bei stillstehendem Fahrzeug machen Sie sich mit dem Gebrauch der Rückspiegel vertraut. Die Spiegelfläche ist konvex, so daß die Gegenstände weiter entfernt scheinen, als sie es tatsächlich sind. Mit diesen Spiegeln hat man "weitwinklige" Sicht und nur aufgrund der Erfahrung kann die Entfernung des nachfolgenden Fahrzeugs geschätzt werden.
Mit Gasrehgriff (2) in (Pos.A) und Motor im Leerlauf, den Kupplungshebel (3) betätigten.
Den ersten Gang einschalten, bzw den Schalthelbel (4) nach unten drücken.
Den Bremshebel (beim Starten betätig) loslassen.

GEFAHR
Beim Losfahren den Kupplungshebel nicht plottlich loslassen, damit der Motor nicht stehenbleibt und das Fahrzeug nicht "aufbockt".
Wenn Sie den Kupplungshebel loslassen, nicht plottlich oder zu viel Gasgeben, damit die Kupplung nicht "schlupft" (wenn der Kupplungshebel langsam losgelassen wird) oder das Vorderrad sich nicht aufbäumt (wenn der Kupplungshebel schnell losgelassen wird).
Den Kupplungshebel (3) langsam loslassen und leicht Gas geben [Gasrehgriff (2) auf Pos.B].
Das Fahrzeug wird sich langsam in Gang setzen.
Die ersten Kilometer langsam fahren, um den Motor zu erwärmen.

ACHTUNG
Die angegebene Drehzahl nicht übersteigen, siehe Seite 56 (EINFAHREN).
Die Geschwindigkeit erhöhen, bzw. leicht Gas geben [Gasdrehgriff (2) auf Pos.B], ohne die angegebene Drehzahl zu übersteigen, siehe Seite 56 (EINFAH-REN).
Den zweiten Gang einschalten:
ACHTUNG
Den Vorgang schnell ausführren.
Das Fahrzeug nicht mit einer zu niedri-gen Drehzahl fahren.
Gas wegnehmen Gasdrehgriff (2) auf (Pos.A), den Kupplungshebel (3) betätig- gen und den Schalthebel (4) anheiten. Den Kupplungshebel (3) loslassen und Gas geben.
Die letzten beiden Schritte ausführren und die hohenen Gänge einschalten.
ACHTUNG
Falls die Motoröldruck-Kontrolleuche LED “ 一 ” (5) während der normalen Motorfunktion aufleuchtet, bedeutet es, daß der Motoröldruck im Kreislauf nicht hoch genug ist.
In thisem Fall den Motor sofort abstellen und sich an einen aprilia-Vertragshander wenden.
In folgenden Fällen ist ein Zurückschalten notwendig:
Bei Talfahrten und beim Bremsen, um die Bremswirkung durch die Verdichtung des Motors zu erhöhen.
Bei Bergfahrten, wenn der eingeschalte Gang nicht der Geschwindigkeit entspricht (hoher Gang, niedrige Geschwindigkeit) und die Drehzahl des Motors sinkt.
ACHTUNG
Jeweils einen Gangzurückschalten; Ein gleichzeitiges Zurückschalten mehrerer Gänge kann zur Überschreitung der Höchstdrehzahl führen (Überdrehzahl). Vor und während des Zurückschaltens Gas wegnehmen, um eine Überdrehzahl zu vermeiden.

Zurückschalten:
Den Gasrehgriff (2) loslassen (Pos.A).
Wenn nicht, die Bremshebel liegt betätigten und die Geschwindigkeit des Fahrzeugs reduzieren.
Den Kupplungshebel (3) betätigten und den Schalthebel (4) senken, um einen niedrigeren Gang einzuschalten.
Die Bremshebel loslassen.
Den Kupplungshebel loslassen und leicht Gas geben.
ACHTUNG
Wenn auf dem rechten Multifunktion-Display eine Temperatur von 126 - 135 ^ C (259 - 275 ^ F ) visualisiert wird und die letzten zwei Segmente der Anzeigeskala blinken, das Fahrzeug anhalten und den Motor ca. zwei Minuten lang bei Mindestrehzahl laufenlassen, um ein regelmäßiges Umlaufen des Kuhlmittels in der Anlage zu erhögenden; dann den Motorstopschalter auf "®" stellen und
den Kuhlmittelstand kontrollieren, Seite 40 (KUHLMITTEL).
Wenn nach der Kontrolle des Kuhlmittelstandes auf der Instrumenteteinheit dieselben Zustände bestehen bleiben, das Fahrzeug nicht starten und sich an einen aprilia-Vertragshandler wenden. Den Zündschlüssel nicht auf “ 空 ” stellen, da in thisem Fall die Abkuhlungs-lufter sich unabhängig von der Temperatur des Kuhlmittels abstellen, was zu einem weiteren Temperaturanstieg führt.
Wenn auf der Instrumenteneinheit die Diagnosekontrolleuche LED "EFI" während des normalen Motorbetriebs anfängt zu blinken, bedeutet dies, daß die elektronische Steuerungseinheit irgende Störung festgestellt hat.
Invielen Fällen lauft der Motor unter niedrigeren Leistungsbedingungen weiter; wenden Sie sich�始 an einen aprilia-Vertragshandler.
Um eine Überhitzung der Kupplung zu vermeiden, bleiben Sie so weniger wie möglich bei laufendem Motor, stillem Fahrzeug und gleichzeitig mit eingeschaltetem Gang und betätigtem Kupplungshebel.
GEFAHR
Drehen Sie den Gasgriff nicht ständig vor und zurück, das Fahrzeug konnte außer Kontrolle geraten. Beim Bremsen Gas wegnehmen und beiden Bremsen betätigten, um eine gleichmäßige Verzö
gerung zu erzielen; damit den Druck auf\ beide Bremshebel gefühlvoll dosieren.
Wenn Sie nur die vordere oder die hintere Bremse betätigten, wird die Bremskraft erheblich verringgert, ein Rad konnte sareg blockieren mit was zum Verlust der Reifenhaltung fuhrt.
Wenn Sie bergauf bremsen, behmen Sie das Gas ganz weg und betätigten Sie nur die Bremsen, um das Fahrzeug stabil zu halten.
Das Fahrzeug nicht mit dem Motor still-halten, um die Kupplung nicht zu überhitzen.
Beim Anfahren einer Kurve verringern Sie die Geschwindigkeit oder bremsen Sie, dann fahren Sie mit niedriger und gleichbleibender, evtl. mit leicht ansteigender Geschwindigkeit in die Kurve; vermeiden Sie es, in der Kurve zu bremsen, damit das Fahrzeug nicht ins Schleudern kommt.
Wenn Sie bei Gefällstrecken zu oft bremsen, erhitzen sich die Bremsbeläge, was einen Verlust der Bremswirksamkeit zur Folge haben kann. Nützen Sie die Verdichtung des Motors aus und schalten Sie zurück. Dabei betätigten Sie abwechselnd beiden Bremsen.
Bergab niemals mit ausgeschaltetem Motor fahren.
Bei schlechter Sicht auch tagsüber die Abblendlicher einschalten, damit das eigene Fahrzeug better sightbar gemacht werden kann.fahren Sie auf nassen Straßen oder bei niedriger Boden
haftung (Schnee, Eis, Schlamm u.s.w.) langsamer, vermeiden Sie plötzliches Bremsen oder plötzliche Fahrtrichtungsänderungen, um ein Durchdrehen des Hinterrades und einen Sturz zu vermeiden.
GEFAHR
Achten Sie auf Hindernisse und auf die Straβenoberfläche.
Vorsicht beim Fahren auf gewöltben Straßen, Schienen, Kanaldeckeln, Straβenmarkierungen, Metallplatten bei Bauarbeiten: sie können bei Regen sehr rutschig werden. Fahren Sie dazu mehr vorsichtig darauf auf und vermeiden Sie Schraglagen.
Zeigen Sie die Fahrtrichtungsänderungen stets vorzeitig durch Betätigten der Blinker an und vermeiden Sie jedem plottliche oder gefährliche Lenken.
Nach erfolgter Fahrtrichtungsänderung die Blinker(sofort ausschalten.
Bei Überholung oder Überholtwerden mit größter Vorsicht handeln.
Die bei Regen durch große Fahrzeuge verursachten Wasserwolken verringn der Sichte und durch Luftverdrängung kann das Fahrzeug außer Kontrolle geraten.
EINFAHREN
Die Leistung und Lebensdauer Ihres Fahrzeugs wird durch vernünftiges Einfahren wesentlich beeinflübt.
In der Einlaufphase eignet sich am besten ein kurvenreiches und/oder leicht hugeliges Gelände, wo Aufhängungen und Bremsen wirksamer einlaufen.
Während der Einfahr die Fahrtgeschwindigkeit ändern.
Auf diese Weise werden die Motorteile "belastet" und dann wieder "entlastet" und die Motorteile abgekühlt.
Esistzwarwichtig,dieMotorteilewahrend derEinfahrztubeanspruchen,Sie soltendenamitchodnichtübertreiben.
WICHTIG Erst nach den ersten 1500 km (937 mi) Einfahrt erzielt man die besten Leistungen.
Folgende Hinweise beachten:
Geben Sie bei niedriger Motordrehzahl, sowohl beim Einfahren als auch später, nie voll Gas.
Vermeiden Sie bis Kilometerstand 100 km (62 mi) jeder plottliche und verlangerte Bremsen. Die Bremsbeläge müssen ebenfalls erst einlaufen, um ihre gänstigen Reibwerte zu erreichen.
Bis Kilometerstand 1000 km (625 mi)
überschreiben Sie nie 5000 U/min (rpm).
GEFAHR
Nach 1000 km (625 mi) Fahrt ist die erste Inspektion durch einen aprilia-Vertragshandler erfolderlich, die entsprechend den Anweisungen der Spalte "Ende Einlaufphase" im Wartungsplan ausgeführrt werden muß, siehe Seite 62 (WARTUNGPLAN). Dies ist notwendig, um sich und andere nicht in Gefahr zu bringen und um das Fahrzeug nicht zu beschädigen.
Zwischen Kilometerstand 1000 km (625 mi) und 1500 km (937 mi) können Sie abwechselungsreicher fahren, mit entsprechlicher Geschwindigkeit und ganz kurz auch die Höchstgeschwindigkeit erreichen, damit die Bestandteile ihre gunstigsten Reib- und minimalen Verschleibwerte erreichen; überschreiben Sie jeder nicht 6250 U/min (rpm) (siehe Tabelle).
Nach 1500 km Fahrt (937 mi) kann man vom Motor höhere Leistungen fordern. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit sollte jedoch nicht übersritten werden und der Motor sollte nicht über die max. Leistung hinaus laufen [8750 U/min (rpm)].
| Empfohlene max. Drehzahl des Motors | |
| Fahrstrecke km (mi) | U/min (rpm) |
| 0 – 1000 (0 – 625) | 5000 |
| 1000 – 1500 (625 – 937) | 6250 |
| über 1500 (937) | 8750 |


ANHALTEN
GEFAHR
Plötzliches Stehenbleiben, eine zuschnelle Geschwindigkeitsabnahme und Vollbremsungen möglichst vermeiden.
Gas wegnehmen Gasrehgriff (1) auf (Pos.A), die Bremsen leicht betätigten und zurückschalten, siehe Seite 53 (ANFAHREN UND FAHREN).
Nachdem Sie die Geschwindigkeit reduziert haben und bevor Sie das Fahrzeug zum Stehen bringen:
Den Kupplungshebel (2) betätigen, damit der Motor nicht stehenbleibt.
Bei stillstehendem Fahrzeug:
Den Schalthebel in Neutralstellung bringen (grüne Kontrolleuche LED "N" eingeschaltet).
Den Kupplungshebel (2) loslassen.
Bei vorübergehend Anhalten mindestens eine Bremse betätigten.


PARKEN
Die Wahl der Parkfläche ist äußert wichtig und muß die Verkehrszeichen sowie die im folgenden aufgeführten Anweisungen beachten.
GEFAHR
Stellen Sie Ihr Fahrzeug auf festem und ebenem Boden auf, damit es nicht umkippen kann.
Lehnen Sie das Fahrzeug nicht an Mauern an und legen Sie es nicht auf den Boden.
Vergewissern Sie sich, daß das Fahrzeug, insbesondere seine gluhend halten Teile, keine Gefahr für Personen oder Kinder darstellen. Stellen Sie Ihr Fahrzeug nicht mit laufendem Motor oder mit eingestecktem Schlüssel im Zündschalter ab.
Nicht zu nahe an die Abkuhlungslüfter gehen, auch falls sie stillstehen: Sie konnten sich in Betrieb setzen und Kleiderzipfel, Haar, usw. absaugen.
GEFAHR
Das Herunterfallen oder das übermöge Neigen des Fahrzeugs konnen ein Auslaufen des Kraftstoffs zur Folge haben.
Der Kraftstoff, der für den Antrieb der Explosionsmotoren verwendet wird, ist leichtentzündlich und kann unter Umständen auch explodieren.
ACHTUNG
Den Seitenstände weder mit dem eigenen Gewicht noch mitjenem des Sozius belasten.
Zum Parken des Fahrzeugs:
Die Parkfläche wahlen.
Das Fahrzeug anhalten, siehe Seite 57 (ANHALTEN).
ACHTUNG
Um das Fahrzeug abzustellen, ausschließlich den Zündschalter (4) verwenden.
Den Motorstopschalter (5) auf "O" lassen und nur im Notfall oder bei Gefahr verwenden.
Den Schlüssel (3) drehen und den Zündschalter (4) auf ^空 stellen.
GEFAHR
Die Anweisungen zum Auf- bzw. Absteigen vom Fahrzeug strikt befolgen, siehe Seite 46 (AUF- UND ABSTEIGEN VOM FAHRZEUG).

Die Anweisungen befolgend, den Sozius (falls anwesend) absteigen setzen und dann selbst vom Fahrzeug absteigen.
Das Lenkschloarretieren, siehe Seite 25 (LENKSCHELOSS) und den Schlussel Herausziehen.
GEFAHR
Prufen Sie, ob das Fahrzeug stabil steht.
Das Fahrzeug verfügbar über vordere und hintere Parklichter. Vorausgesetzt, daß es immer ratsam ist, das Fahrzeug in den eigens damit vorgesehenen Gebieten und auf jeder Fall an beleuchteten Orten abzustellen, sind die Parklichter sehr nützlich, wenn man in einem dunklen oder nur schwach beleuchteten Gebiet parken muß bzw. Wenn das Fahrzeug weithin sightbar sein soll.
Um die Parklichter einzuschalten, siehe.
Seite 25 (PARKLICHTER).

FAHRZEUG AUF DEN STÄNDER STELLEN
SEITENSTÄNDER
Zum Abstellen des Fahrzeugs von der Fahrposition auf den Seitenstandener siehe.
Seite 46 (AUF- UND ABSTEIGEN VOM FAHRZEUG).
Sollte zur Durchführung eines jedem Manövers (zum Beispiel zum Bewegen des Fahrzeugs) das Zurückklappen des Seitenstanders erfolderlich gewesen sein, ist zur erneuten Abstellung auf den Seitenstander wie folgt vorzugehen:
GEFAHR
Überprüfen, daß der Boden der Parkfläche frei, fest und eben ist.
Die Parkfläche wahlen, siehe Seite 57 (PARKEN).

Den linken Drehgriff (1) und den Handgriff (2) anfassen.
Den Seitenstandier mit dem rechten Fuß nach unten drücken, bis er ganz vorklappt (3).
Das Fahrzeug schrag stellen, bis der Seitenständner auf dem Boden aufliegt.
Den Lenker ganz nach links einschlagen.
GEFAHR
Prufen Sie, ob das Fahrzeug stabil steht.

HAUPTSTÄNDER OPT
GEFAHR
Esistverbotendas Fahrzeug von der FahrpositionausaufdenHauptständer abzustellen.
GEFAHR
Überprüfen, daß der Boden der Parkfläche frei, fest und eben ist.
Die Parkfläche wahlen, siehe Seite 57 (PARKEN).
Den linken Drehgriff (1) und den Handgriff (2) anfassen.
ACHTUNG
Das Vorklappen des Seitenständers wird aus Sicherheitsgründen empfohlen, um bei Gleichgewichtsverlust des Fahrzeugs die Gefahr eines Herunterfallens bzw. Eines Umkippens desselben zu vermeiden.

WICHTIG Den Seitenständner nicht auf den Boden abstellen. Die Fahrzeug vertikal halten.
Den Seitenstandier mit dem rechten Fuß nach unten drücken, bis er ganz vorklappt (3).
Den Hauptständerhebel (4) (Pos.A) nach unten drucken und auf den Boden abstellen.
ACHTUNG
Vorsichtig vorgehen. Das Abstellen des Fahrzeugs auf den Hauptstandener kann aufgrund des betrachtlichen Fahrzeuggewichts Schwierigkeiten bereiten. Den Drehgriff (1) und den Handgriff (2) nur dann loslassen, wenn das Fahrzeug auf dem Ständer abgestellt wurde.

Sich mit dem eigenen Gewicht auf den Hauptstanderhebel (4) (Pos.B) stützen und zugleich den eigenen Schwerpunkt nach hinten (Pos.C) verlagern.
GEFAHR
Prufen Sie, ob das Fahrzeug stabil steht.
Den Seitenständer zurückklappen.

SCHUTZ GEGEN UNBEFUGTEN ZUGRIFF
ACHTUNG
Die Bremsscheibenblockiervorrichtung nicht verwenden. Sollte man sich nicht an diese Warnung halten, kann die Bremsanlage schwer beschädigt werden und es kann zu Unfallen kommt, die Verletzungen oder gar den Tod zur Folge haben können.
Lassen Sie den Schlüssel (1) NIE im Zündschloß stecken und arretieren Sie immer das Lenkschloß "G".
Parken Sie Ihr Fahrzeug stets an einem sicheren Ort, wenn möglich auf Parkplatzen oder in beaufsichtigten Parkhäusern.
Verwenden Sie, wenn möglich, eine Zusatzdiebstahlvorrichtung.
Prufen Sie, ob Sie die Fahrzeugpapiere mitgenommen haben.

Tragen Sie ihre Kenndaten und ihre Telefonummer in diese Heft ein, um das Aufsuchen des Besitzers im Falle eines Wiederfindens des gestohlenen Fahrzeugs zu erleichtern.
VORNAME:
NAME:
ANSCHRIFT:
TELEFONNR:
WICHTIG Es kommt oft vor, daß ein gestöhlenes Fahrzeug anhand der Daten, die in der Betriebsanleitung eingetragen sind, gefunden wird.
WARTUNG

Seite 2 (SICHERHEITSHINWEISE), (TECHNISCHE WICHTIGE) und (BEMERKUNGEN - VORSICHTSMASSNAH-MEN - ALLGEMEINE HINWEISE) sorg-fältig lessen.
GEFAHR
Brandgefahr.
Kraftstoff und sonstige entzündliche Stoffe von den elektrischen Teilen fernhalten.
Bevor Sie mit einer Wartungs- bzw. Inspektionsarbeit beginnen, stellen Sie den Motor ab, ziehen Sie den Zündschlüssel Heraus, haben Sie das Fahrzeug möglichst mit der hierfür vorgesehenen Ausrüstung an und stellen es auf festen und ebenen Boden auf.
GEFAHR
Bevor Sie mit der Arbeit beginnen, prüfen Sie, ob der Raum ausreichend beluftet ist.
Auf die noch heißen Teile des Motors und des Auspuffsystems entsprechens, um möglich Verbrennungen zu vermeiden.
Keinen mechanischen oder sonstigen Teil des Fahrzeuges mit dem Mund halten: Die Herstellungsteile des Fahrzeuges sind nicht eßbar, einige davon sind auch Schadstoffe, die)sagar giftig sein konnen.
ACHTUNG
Falls nichts andes angegeben wird, erfolgt der Wiedereinbau der Aggregate in umgekehrter Reihenfolge zum Ausbau.
Bei Wartungsarbeiten empfeihlt sich der Gebrauch von Latex-Handschuhen.
Normalerweise können die ordentlichen Wartungsarbeiten vom Kunden selbst durchgeführt werden. Manchmal empfeihlt es sich aber, eine grundkenntnisse von Mechanik und Spezialwerkzeuge zu haben.
Bei ordentlichen Wartungsarbeiten, Service-Leistungen oder technischen Beratungen wenden Sie sich an ihren aprilia-Vertragshandler, welcher他们在 einen sorgfälligen und raschen Service bieten wird.

Nach jeder ordentlichen Wartungsarbeit bzw. Reparatur ist eine Probefahrt durch den aprilia-Vertragshandler empfehlenswert.
Die "Sicherheitskontrollen" sind ohnehin nach jeder Wartung persönlich durchzufahren, siehe Seite 49 (LABELLE DER SICHERHEITSKONTROLLEN).
WICHTIG Dieses Fahrzeug ist derart ausgestattet worden, damit es eventuelle Störungen und Fehlfunktionen, die in der elektronischen Anlage abgespeichert sind, in Realzeit erkennen kann.
Jedesmal wenn der Zündschalter auf "O" positioniert wird, leuchtet auf der Instrumenteneinheit ca. drei Sekunden lang die Diagnosekontrolleuchte LED "EFI" auf (1).
ACHTUNG
Wenn die Diagnosekontrolleuche LED "EFI" (1) beim Starten des Motors blinkend aufleucht oder während des nor

malen Motorbetriebs blinkt, bedeutet dies, daß die elektronische Steuerungseinheit irgendeine Störung festgestellt hat.
Invielen Fällen lauft der Motor unter niedrigeren Leistungsbedingungen weiter; wenden Sie sich�始 an einen aprilia-Vertragshandler.
ACHTUNG
Nach 1000 km (625 mi) und dann alle 7500 km (4687 mi) erscheint auf dem rechten Display die Aufschrift "SERVICE" (2).
In thisem Fall wenden Sie sich fur die regelmäßige Wartung, siehe Seite aprilia-Vertragshandler, an einen 62 (WARTUNGPLAN).
WARTUNGSPLAN
DURCH DEN aprilia-Vertragshändler EMPFOHLENE ARBEITEN (DIE AUCH VOM Kunden DURINGGEFUHRT WERDEN KONNEN).
Legende
① = prufen, reinigen, einstellen, schmieren und ggf. wechseln;
② = reinigen;
③ = wechseln;
④ = einstellen.
WICHTIG Wartungsarbeiten in auf die Hälfte verkurzten Abständen durchführren, wenn das Fahrzeug in regenerischen, staubigen Gebieten oder auf unebenen Geländen bzw. für den sportlichen Einsatz be-nutzt wird.
(^**) = Alle vierzehn Tage oder zu den angegebenen Zeitabständen kontrollieren.
| Komponenten | Ende der Einlaufphase 1000 km (625 mi) | Alle 6000 km (3750 mi) oder 8 Monate | Alle 12000 km (7500 mi) oder 16 Monate |
| Zündkerzen | - | ① | ③ |
| Luftfilter | - | ① | ③ |
| Motorölfilter | ③ | ③ | - |
| Motorölfilter (am Ölbehälter) | ② | - | ② |
| Gabel | ① | - | ① |
| Scheinwerfereinstellung/-betrieb | - | ① | - |
| Beleuchtungsanlage | ① | ① | - |
| Sicherheitsschalter | |||
| Flüssigkeit Kupplungssteuerung | - | ① | - |
| Bremsflüssigkeit | - | ① | - |
| Kühlmittel | - | - | ① |
| Motoröl | ③ | ③ | - |
| Reifen | ① | alle 1000 km (625 mi): ① | |
| Reifendruck (*) | ④ | alle 1000 km (625 mi): ④ | |
| Anzug der Batterieklemmen | ① | - | - |
| Motoröldruck-Kontrolleuche LED | bei jedem Starten: ① | ||
| Spannung und Schmierung Treibkette | alle 1000 km (625 mi): ① | ||
| Bremsbeläge auf Verschleiß prüfen | ① | vor jeder Reise und alle 2000 km (1250 mi): ① | |
DURCH DEN aprilia-Vertragshändler EMPFOHLENE ARBEITEN
Legende
① = prufen, reinigen, einstellen, schmieren und ggf. wechseln;
② = reinigen;
③ = wechseln;
④ = 存在一定.
WICHTIG Wartungsarbeiten in auf die Hälfte verkurzten Abständen durchführren, wenn das Fahrzeug in regnerischen, staubigen Gebieten oder auf unebenen Geländen bzw. für den sportlichen Einsatz be-nutzt wird.
| Komponenten | Ende der Einlaufphase 1000 km (625 mi) | Alle 6000 km (3750 mi) oder 8 Monate | Alle 12000 km (7500 mi) oder 16 Monate |
| Hintere Radaufhängung | - | - | ① |
| Verbrennung im Standgas (CO) | - | ① | - |
| Steuer- und Antriebskabel | ① | ① | - |
| Gelenke wichtere Aufhängung | - | - | ① |
| Lenkrohrlager und Lenkrohrspiel | ① | ① | - |
| Räderläger | - | ① | - |
| Bremsscheiben | ① | ① | - |
| Allgemeine Funktion des Fahrzeuges | |||
| Einstellung der Ventilspiele | ④ | - | ④ |
| Bremsanlagen | ① | ① | - |
| Kühlsystem | - | ① | - |
| Flüssigkeit Kupplungssteuerung | alle 2 Jahre: ③ | ||
| Bremsflüssigkeit | |||
| Kühlmittel | |||
| Gabelöl | nach den ersten 7500 km (4687 mi) und danach alle 22500 km (14000 mi): ③ | ||
| Gabelöldichtungen | nach den ersten 30000 km (18750 mi) und danach alle 22500 km (14000 mi): ③ | ||
| Bremsbeläge | falls verschlüssen: ③ | ||
| Räder/Reifen | ① | ① | - |
| Schrauben und Muttern nachziehen | - | ||
| Anzug der Batterieklemmen | ① | - | - |
| Synchronisieren der Zylinder | ① | ① | - |
| Aufhängungen und Ausrichtung | ① | - | ① |
| Antrieb (Kette, Kettenrad und Ritzel) | - | ① | - |
| Kraftstoffleitungen | - | ① | alle 4 Jahre: ③ |
| Anziehen von Nipples/Speichen | ① | ① | - |
| Kupplungsverschleiß | - | ① | - |

KENNDATEN
Wir empfehlen Ihnen, die Fahrgestell- und Motornummer an der hierfür vorgesehenen Stelle in thisem Heft einzutragen.
Die Fahrgestellnummer kann für den Kauf von Ersatzteilen verwendet werden.
WICHTIG Die Abänderung der Kennnummern kann schwere Verwaltungs- und Strafaktionen zur Folge haben. Insbesondere bei Änderung der Fahrgestellnummer entfallt die Garantie(sofort.
FAHRGESTELLNUMMER
Die Fahrgestellnummer (1) ist auf der rechten Lenkrohrseite eingestempelt.
Fahrgestellnr.
MOTORNUMMER
Die Motornummer (2) befindet sich auf der Rückseite in der Höhe des Ritzels.
Motornr.
DICHTUNGEN MIT CLIC-SCHELEN UND MIT SCHRAUBSCHellen
ACHTUNG
AUSSCHLIESSLICH die in den Wartungsvorgängen angegebenen Schellen entfern.
Der folgende Text berechtigt Sie nicht dazu, die auf dem Fahrzeug vorhanden Schellen willkürlich zu entfern.
GEFAHR
Vor Entfernung einer Schelle ist sicherzustellen, dass dieser Vorgang keinens Flüssigkeitsaustritt verursacht; in this Sem Fall sind die jeweiligen Maßnahmen zu treffen, um den Austritt zu vermeiden und die die Dichtung umgebenden Teile zu schützen.
CLIC-SCHELLEN
Für die Demontage kann eine einfache Zange verwendet werden, für die Montage ist ein Sonderwerkzeug erforderlich (siehe unten).
Vor der Demontage sind die für eine korrekte Montage erforderlichen Werkzeuge bereitzustellen.
WICHTIG Das entsprechende Spezialwerkzeug OPT bereitstellen:
Zange zur Schellenmontage, siehe Seite 28 (SPEZIALWERKZEUG OPT).
ACHTUNG
Beim Wiedereinbau ist die abgenommene Clic-Schelle mit einer neuen Clic-Schelle der gleichen Großauszuwechseln, diese ist bei aprilia-Vertrags-händler anzufordern.
Nicht versuchen, die abgenommene Clic-Schelle wiedereinzubauen, sie ist unverwendbar.
Die abgenommene Clic-Schelle weder mit einer Schraubschelle noch mit einer andersartigen Schelle auswechseln.
ACHTUNG
Vorsichtig vorgehen, um die Komponenten der Dichtung nicht zu beschädigen.
Mit der Zange auf dem Clic-Schellenkopf bis zum Lösen desselben einwirken.
SCHRAUBSCHELLEN
Zur Demontage und zur Montage kann ein einfacher Schraubenzieher verwendet werden.
ACHTUNG
Den Zustand der Schelle überprüfen, falls notwendig, sie mit einer Schelle desselben Typs und derselben Großausweiseln, diese ist bei aprilia-Vertragshandler anzufordern.
Beim Anziehen der Schelle ist die Funktionsfähigkeit der Dichtung sicherzustellen.
MOTORÖLSTAND PRÜFEN UND NACHFULLEN
Seite 43 (MOTORÖL) und Seite 60 (WARTUNG) sorgfältiglesen.
Den Motorolstand regelmäßig prüfen und nach 1000 km (625 mi), dann alle 7500 km (4687 mi) oder 12 Monate wechseln, siehe Seite 66 (MOTORÖL UND ÖLFILTERPATRONE WECHSELN).
Kontrollarbeitsschritte:
ACHTUNG
Der Motorölstand muß bei warmem Motor geprüft werden.
Wenn man den Motorolstand bei kaltem Motor pruft, konnte das Öl die "MIN" Markierung vorläufig unterschreiben.
Das bringt kein Problem mit sich, sowert die Motoroldruck-Kontrolleuche (LED) "notch aufleucht, siehe Seite 16 (TABELLE DER ZENTRALEN INSTRUMENTENEINHEIT).
WICHTIG Um den Motor warmlaufen zu halten und das Motoröl auf Betriebstemperatur zu bringen, den Motor nicht mit Leerlaufdrehzahl bei stillstehendem Fahrzeug laufen halten. Das korrekte Verfahrens sieht die Kontrolle nach einer Reise oder nach Zurücklegen von ca. 15 km (10 mi) auf einer außerstädtischen Straße vor (genügen, um das Motoröl auf Betriebstemperatur zu bringen).

Den Motor abstellen, siehe Seite 57 (ANHALTEN).
Das Fahrzeug mit beiden Rädern auf dem Boden aufrecht halten.
Den Ölstand auf dem durchsichtigen Schlauch (1) überprüfen.
MAX = Max. Stand
MIN = Min. Stand.
Der Unterschied zwischen "MAX" und MIN' betracht ca. 500~cm^3
Der Ölstand sollte die "MAX"-Markierung mehr oder weniger erreichen.
ACHTUNG
Öl nie über die "MAX"-Markierung auffullen und das Fahrzeug nicht unter der "MIN"-Markierung benutztzen; dies konnte schwere Motorschäden verursachen.
Ggf. Motorol nachfüllen:
Die Einfüllschraube (2) abschrauben und entfernen.

ACHTUNG
Dem Öl keine Zusatzstoffe oder sonstige Mittel beigegeben.
Falls ein Trichter o.ä. verwendet wird, ist eine perfekte Sauberkeit sicherzustellen.
WICHTIG Verwenden Sie Markenöle vom Typ 15W - 50, siehe Seite 112 (EMPFOHLENE SCHMIERSTOFFE).
Öl im Behälter bis zur entsprechenden Markierung nachfüllen, siehe Seite 112 (EMPFOHLENE SCHMIERSTOFFE).
MOTORÖL UND ÖLFILTERPATRONE WECHSELN
ACHTUNG
Der Wechsel von Motoröl und Motorolfilter konnte dem Unerfahrenen Schwierigkeiten bereiten.
Falls notwendig, wenden Sie sich an ihren aprilia-Vertragshandler.
Falls Sie aber trotzdem diese Arbeiten selbst ausführten möchten, beachten Sie die nachstehenden Anweisungen.
Seite 43 (MOTORÖL) und Seite 60 (WARTUNG) sorgfältiglesen.
WICHTIG Wartungsarbeiten in auf die Hälfte verkurzten Abständen durchführten, wenn das Fahrzeug in regnerischen, staubigen Gebieten oder auf unebenen Geländen bzw. für den sportlichen Einsatz be-nutzt wird.
Den Motorolstand regelmäßig prüfen und nach 1000 km (625 mi), siehe Seite 65 (MOTORÖLSTAND PRÜFEN UND NACHFULLEN) dann alle 7500 km (4687 mi) oder 12 Monate wechseln.
ACHTUNG
Öl öfters wechseln, wenn das Fahrzeug in staubigen Gebieten benutzt wird.
Wechselarbeitssschritte:
WICHTIG Es ist notwendig, daß das Öl heiß und somit flüssiger ist, um better herausflieBen zu konnen, was nach ca. 20 Minuten Normalbetrieb der Fall ist.
ACHTUNG
Da das Motoröl heißt ist, müssen Sie vorsichtig vorgehen, damit Sie sich bei der Ausführung der nachstehenden Arbeitsen nicht verbrufen.
Den Wannenschutz abnehmer, siehe Seite 77 (WANNENSCHUTZ ENTFERNEN).
Einen als 4000~cm^3 größeren Meßbehälter (1) unter die am Behälter vorhandene Ölablaßschraube (2) stellen.
Die Olablaßschraube (2) am Behälter herausdrehen und abnehmer.
Den Schraubverschluß (3) abschrauben und entfern.
Das Öl eineige Minuten lang in den Behälter (1) ausfließen halten.
Den Dichtring der OlablaBschraube (2) am Behalter prufen und ggf. ersetzen.
Die Olablaßschraube (2) am Behälter eindrehen und festziehen.
Anziehdrehnoment Ölablsschraube (2) am Behälter: 15 Nm (1,5 kgm).
Den Behalter (1) unter die Motor-OlablaBschraube (4) stellen.
Die Motor-Olablaßschraube (4) herausdrehen.
Das Öl eineige Minuten lang in den Behälter (1) ausfließen{lassen.
ACHTUNG
Die Umwelt nicht mit Öl belasten. Bringen Sie das Öl in einem abgeschlossenen Behälter zu der Tankstelle, wo Sie normalerweise das frische Öl kaufen, oder an eine Altölsammelstelle.

Die Metallreste, die am Magnet der AblaBschraube (4) haften, entfern.
Die AblaBschraube (4) zudrehen und festziehen.
Anziehrehmoment der Motor-Ölablaßschraube (4): 12 Nm (1,2 kgm).
MOTORÖLFILTER WECHSELN
WICHTIG Wartungsarbeiten in auf die Hälfte verkurzten Abständen durchführten, wenn das Fahrzeug in regnerischen, staubigen Gebieten oder auf unebenen Geländen bzw. für den sportlichen Einsatz be-nutzt wird.
Den Motorolfilter nach den ersten 1000 km (625 mi), dann alle 7500 km (4687 mi) (oder bei jedem zweiten Ölwechsel) ersetzen.

Die beiden Schrauben (5) Herausdrehen und die Abdeckung (6) abnehmer.
Den Motorolfilter (7) herausnehmen.
ACHTUNG
Bereits gebrauchte Filter)durfen nicht niederverwendet werden.
Den Dichtring (8) des neuen Ölfilters mit Öl benetzen.
Den neuen Ölfilter einsetzen.
Die Abdeckung (6) montieren und die zwei Schrauben (5) festziehen.
MOTORÖLFILTER AM BEHÄLTER REINIGEN
WICHTIG Wartungsarbeiten in auf die Hälfte verkurzten Abständen durchfuhren, wenn das Fahrzeug in regnerischen, staubigen Gebieten oder auf unebenen Geländen bzw. für den sportlichen Einsatz be-nutzt wird.

Den Motorolfilter (9) am Behälter nach den ersten 1000 km (625 mi), dann alle 15000 km (9375 mi) bzw. alle zwei Motorlöwechsel reinigen.
WICHTIG Das entsprechende Spezialwerkzeug OPT bereitstellen:
Zange zur Schellenmontage, siehe Seite 28 (SPEZIALWERKZEUG OPT).
ACHTUNG
Beim Wiedereinbau ist die abgenommene Clic-Schelle mit einer neuen Clic-Schelle der gleichen Großauszuwechseln, diese ist bei aprilia-Vertrags-händler anzufordern.
Nicht versuchen, die abgenommene Clic-Schelle wiedereinzubauen, sie ist unverwendbar.
Die abgenommene Clic-Schelle weder mit einer Schraubschelle (10) noch mit einer andersartigen Schelle auswechseln.
Die Clic-Schelle (11) losen.
Das Rohr (12) abnehmen.
Motorolfilter (9) am Behalter herausdrehen und abnehmer, dann mit Luftdruck reinigen.
Den Dichtring des Motorolfilters (9) am Behälter prüfen, Filter eindrehen und festziehen.
Anziehrehmoment Motorolfilter (9) am Behalter: 30 Nm (3 kgm).
Das Rohr (12) anschließen und eine neue Clic-Schelle montieren.
ACHTUNG
Dem Öl keine Zusatzstoffe oder sonstige Mittel beigegeben.
Falls ein Trichter o.ä. verwendet wird, ist eine perfekte Sauberkeit sicherzustellen.
WICHTIG Verwenden Sie Markenöle vom Typ 15W - 50, siehe Seite 112 (EMPFOHLENE SCHMIERSTOFFE).
Folgende Motorolmenge durch die Einfullöffnung (13) eingießen:
- 4300cm^3 (nur Motorölwechsel),
- 4500~cm^3 (Motorol und Motorolfilter wechseln), siehe Seite 112 (EMPFOHLENE SCHMIERSTOFFE).
Die Einfüllschraube (3) eindreten.
Den Motor anlassen, siehe Seite 50 (START) und eine Minute lang im Leerlauf halten, damit sich der Ölkreislauf füllen kann.
Den Ölstand prufen und ggf. Öl nachfilden, siehe Seite 65 (MOTORÖLSTAND PRÜFEN UND NACHFÜLLLEN).

LUFTFILTER
Den Luftfilter alle 7500 km (4687 mi) oder 12 Monate prüfen,ihn alle 15000 km (9375 mi) ersetzen. Wenn das Fahrzeug auf staubigen oder nassen Straβen gefahren wird, den Luftfilter öfterns ersetzen.
In thisem Fall kann der Filter nach der Fahrt auch teilweise gereinigt werden.
ACHTUNG
Die Luftfilterreinigung schliebt den Wechsel des Luftfilters auf keinen Fall aus. Der Luftfilter ist in den vorgesehen Abständen zu ersetzen. Den Motor bei ausgebautem Luftfilter nicht starten. Weder Benzin noch leicht entzündliche Lösemittel zur Luftfiltereinsatz-Renigung verwenden: Die Brandgefahr für das Zuführsystem konnte ihre Sicherheit und die Sicherheit des Fahrzeuges in Gefahr bringen.

DIE UMWELT WEDER MIT SCHADSTOFFEN NOCH MIT UMWELTSCHÄDLICHEN KOMPONENTEN BELASTEN.
WICHTIG Um den kleinen Stöpsel (1) zu erreichen, das linke Seite entfern, siehe Seite 77 (LINKES SEITEN-GEHAUSE ABMONTIEREN).
Alle 7500 km (4687 mi) den Stöpsel (1) abnehmer, den Inhalt in einen Behälter schütten und dann an eine Sammelstelle übergeben.

ENTFERNEN
Den Kraftstoffbehälter abmontieren - siehe Seite 78 (KRAFTSTOFFBEHÄLTER ABMONTIEREN).
Die acht Befestigungsschrauben (2) des Filterkastendeckels (3) abschrauben und entfernen.
Die Filterkastenabdeckung (3) entfer- nen.
Die sechs Schrauben (4) abschrauben und abnehmen.
Den Filterkafig (5) zusammen mit dem Filtrteil (6) entfernen.
Den Filterteil (6) herausziehen.
Die Luftfilterhalterung (7) entfern.

ACHTUNG
Die Öffnung mit einem sauberen Tuch verschreiben, um das Eindringen von Fremdkörpern in die Absaugleitungen zu vermeiden.
Beim Wiedereinbau, vor erneutem Aufsatzen des Filterkastendeckels (3), sicherstellen, daß innerhalb des Filterkastens (8) weder das Tuch noch andere Gegenstände liegendeblieben sind.
Prufen Sie, ob der Filtrereinsatz korrekt positioniert ist, damit die ganze Luft gefiltert wird.
Der frühzeitige Verschleib von Kolbenund Zylindersegmenten kann auf einen defekten oder falsch positionierten Filtrereinsatz zurückgefuhrt werden.

FILTER TEILWEISE REINIGEN
ACHTUNG
Am Filter nicht mit Schraubenziehern o.ä. arbeiten.
Den Luftfilter (6) anfassen und mehrere Male auf eine saubere Oberfläche schlagen.
Den Luftfilter (6) ggf. mit Luftdruck reini-gen (voninnen nach auBen).
ACHTUNG
Bei den Reinigungsrarbeiten des Filtereinsatzes prufen Sie, ob Risse bzw. Brüchevorhanden sind und ersetzen Sie ggf. den Filtrereinsatz.
Den Luftfilter (6) auBen mit einem sauberen Tuch reinigen.
Den Luftfilterinnen (8) mit einem sauber- ren Tuch reinigen.
Die Absaugleitungen (9) reinigen.

ERSETZEN
ACHTUNG
Bereits gebrauchte Filter)durfen nicht wiederverwendet werden.
Den Luftfilter (6) durch einen neuen ersetzen.

VORDERRAD
ACHTUNG
Die Aus- und Wiedereinbauarbeiten des Vorderrades konnten für eine unerfahrene Person kompliziert und schwer sein.
Falls notwendig, wenden Sie sich an ihren aprilia-Vertragshandler.Falls Sie aber trotzdem diese Arbeiten selbst ausführten möchten, beachten Sie die nachstehenden Anweisungen.
Seite 60 (WARTUNG) sorgfältig lessen.
Bei der Abnahme und der erneuten Montage darauf auf achten, dass die Leitungen, die Bremsscheiben, die Bremsbeläge, der ABS-Sensor und das Tonrad nicht beschädigt werden.
GEFAHR
Das Fahren mit beschädigten Felgen gefahrdet die eigene Sicherheit sowie die Sicherheit der anderen und des Fahrzeugs.

Den Zustand der Radfelge kontrollieren und sie, falls beschädigt, auswechseln halten.
AUSBAU
Nach dem Lösener Schraube (13) den ABS-Sensor abnehmer.
Die vorderen Bremssättel entfern, siehe Seite 72 (VORDERE BREMSätTEL).
Den Reifen unter abstützen (1), um das Rad festzuhalten, wenn es gelöst ist.
ACHTUNG
Die Stabilität des Fahrzeugs überprüfen.
Den Lenker in Fahrposition festhalten, so daß die Lenkung blockiert ist.
Anziehrehmoment der Radmutter (2): 80 Nm (8 kgm).
Die Radmutter (2) abschrauben und entfernen, die Unterlegscheibe (3) auffangen.
Anziehdrehmoment Schrauben: 10 Nm (1,0 kgm).
Die beiden Schrauben der Achsschraubenklemme (4) teilweise abschrauben
(rechte Seite).
Die beiden Schrauben der Achsschraubenklemme (5) teilweise abschrauben (linke Seite).
WICHTIG Die Anordnung des Distanstücks (6) (rechte Seite) kontrlierten, um es korrekt wiedereinbauen zu können.
WICHTIG Um das Herausziehen der Achsschraube zu erleichtern, das Rad leicht anheben.
Die Radachse (7) durch leichten Druck auf das Gewindeteil herausschieben und falls erforderlich einen Gummihammer verwenden.
Das Vorderrad festhalten und die Achsschraube (7) mit der Hand herausziehen.
Das Rad nach vorne abziehen und entfern.
ACHTUNG
Das Distanstück (6) bleibt im Radsitz positioniert; sollte es heraustreten, muß es erneut korrekt positioniert werden (siehe WIEDEREINBAU).
EINBAUHINWEISE
Auf die gesamte Länge der Achsschraube (7) Schmierfett auftragen, siehe Seite 112 (EMPFOHLENE SCHMIERSTOFFE).
ACHTUNG
Beim Wiedereinbau des Vorderrads daraufauf achten, die Bremsleitungen, -scheiben und -beläge nicht zu beschädigen.
WICHTIG Den nachfolgend beschrieben Vorgang nur dann durchführten, wenn das Distanstück (6) aus dem Sitz Herausgetreten ist.

Das Distanzstück (6) mit dem größten Durchmesser zur Fahrzeugaußeneite hin eingufen.
ACHTUNG
Der am Rand des Rades eingezeichnete Pfeil zeigt die Umdrehungsrichtung an. Beim Wiedereinbau achten Sie auf die korrekte Montage des Rades: Der Pfeil muß an der linken Seite des Fahrzeuges positioniert sein.
Das Rad zwischen die Gabelholme auf die Abstutzung (1) stellen.
GEFAHR
Verletzungsgefahr. Zur Ausrichtung der LÖcher nicht die Finger einstecken.
Das Rad so ausrichten, daß das zentrale Loch mit den an der Gabel vorhandenen Lochern übereinstimmt.
Die Achsschraube (7) komplett von der linken Seite her hineinfhren.
WICHTIG Prufen, ob die Achsschraube (7) ganz eingesteckt ist.
Die Unterlegscheibe (3) anbringen und die Radmutter (2) von Hand festschrauben.
WICHTIG Beim vorläufigen Festziehen der beiden Schrauben der Achsschraubenklemme (5) (linke Seite), ist das Einhalten des Anziehdrehmomentes weder erforderlich noch vorgesehen.
Die beiden Schrauben der Achsschraubenklemme (5) aufschrauben und festziehen (linke Seite), so daß die Drehung der Achsschraube (7) blockiert wird.
Die Radmutter (2) gaz festziehen.
Anziehdrehmoment der Radmutter (2): 80 Nm (8 kgm).
Die beiden Schrauben der Achsschraubenklemme (4) festziehen (rechte Seite).
Anziehdrehmoment Schrauben: 10 Nm (1,0 kgm).
Die beiden Schrauben der Achsschraubenklemme (5) offen (linke Seite).
Die vorderen Bremssättel wieder einbauen, siehe Seite 72 (VORDERE BREMSSÄTTEL).
× Bei gezogenem Vorderradbremshebel den Lenker wiederholt hinunterrücken, um die Teleskopgabel eineige Male durchzufedern. Dadurch wird die Verspannung der Gabelholme vermieden.
GEFAHR
Ein unausreichendes Spiel zwischen der Bremsscheibe (8) und dem Bremsstelhalter (9) kann die Bremsscheibe beschädigen und damit die Bremswirkung reduzieren.
Minimales Spiel: 0,6 mm.
Einen Dickenmesser 0,6 mm (10) zwischen der Bremsscheibe (8) und dem Bremssattelhalter (9) einlagen.
WICHTIG These Arbeit an der Innenund AuBenseite beider Bremsscheiben durchfuhren.
Bei unregelmäßigem Spiel die mit × gekennzeichneten Arbeiten wiederholen.
Das Fahrzeug auf den Seitenständender stellen, siehe Seite 58 (FAHRZEUG AUF DEN STÄNDER STEllen).
Die beiden Schrauben (5) der Achsschraubenklemme festschrauben (links).
Anziehdrehmoment Schrauben (5): 10 Nm (1,0 kgm)
Den ABS-Sensor erneut montieren.
Prufen, ob folgende Bauteile verschmutzt sind:
-Reifen;
- Rad;
Bremsscheiben;
- Tonrad.
GEFAHR
Nach dem Wiedereinbau, den vorderen Bremshebel wiederholt betätigten, um die Bremsanlage auf ihre Funktion zu prufen.
Radmittezentrierung prufen.
Es empfieht sich immer die Anzieh-drehmorente, die Radmittezentrierung und die Auswuchung von Ihrem aprilia-Vertragshandler nachprüfen zu lasen, um Probleme zu vermeiden, die ihre und die Sicherheit der anderen gefahrden konnten.

VORDERE BREMSSÄTTEL
Seite 60 (WARTUNG) sorgfältig lessen.
GEFAHR
Eine schmutzige Bremsscheibe verschmutzt den Bremsbelag und reduziert damit auch die Bremswirkung. Schmutzige Bremsbeläge sind auszutauschen, während die schmutzige Bremsscheibe mit einem Entfeter hochster Qualität zu reinigen ist.
ACHTUNG
Beim Aus- und Wiedereinbau darauf
achten, die Bremsleitungen, -scheiben und -beläge nicht zu beschädigen.
WICHTIG Zur Enternung der vorderen Bremssättel ist es notwendig, das entsprechende vordere Stützgestell bereitzustellen OPT.
AUSBAU
Das Fahrzeug auf das vorgesehene vordere Stutzgestell stellen, siehe Seite 76 (DAS FAHRZEUG AUF DAS VORDERE STUTZGESTELL STEllen OPT).
ACHTUNG
Die Stabilität des Fahrzeugs überprüfen.
Den Lenker in Fahrposition festhalten, so daß die Lenkung blockiert ist.
Anziehdrehmoment der Schrauben (1) des Bremssattels: 50 Nm (5,0 kgm).
* Die zwei Bremssattelschrauben (1) lose n und entfern.
ACHTUNG
Den Bremshebel nicht betätigten, wenn der Bremssattel enterft wurde, andernfalls konnten die Kolben desselben aus den jeweiligen Sitzen heraustreten und ein Auslaufen der Bremsflüssigkeit verursachen.
In einem solchen Fall wenden Sie sich an ihren aprilia-Vertragshandler, wo die notwendige Wartungsarbeit ausgehufrt werden kann.
Den Bremssattel (2) von der Brems-scheibe abziehen und mit dem Schlauch (3) in Verbindung halten.
Auf den zweiten Bremssattel einwirken:
Die mit gekennzeichneten Vorgänge wiederholen.
EINBAUHINWEISE
ACHTUNG
Vorsichtig vorgehen, um die Bremsbeläge nicht zu beschädigen.
Den Bremssattel (2) auf die Brems-scheibe stecken und so positionieren, daß die Befestigungslöcher mit den auf der Unterlage vorhandenen Lochern übereinstimmen.
GEFAHR
Beim Wiedereinbau des Bremssattels die Befestigungsschrauben (1) des Sattels durch zwei Schrauben gleicher Art ersetzen.
× Die beiden Befestigungsschrauben (1) des Bremssattels festschrauben.
Anziehdrehmoment der Schrauben (1) des Bremssattels: 50 Nm (5,0 kgm).
Auf den zweiten Bremssattel einwirken:
Die mit x gekennzeichneten Vorgänge wiederholen.
Das vordere Stutzgestell zusckstellen OPT, siehe Seite 76 (DAS FAHRZEUG AUF DAS VORDERE STUTZGESTELL STEllen OPT).
ACHTUNG
Nach dem Wiedereinbau den Bremshebel wiederholt betätigten und den einwandfrei Betrieb des Bremssystems kontrollieren.

HINTERRAD
ACHTUNG
Die Aus- und Wiedereinbauarbeiten des Hinterrades konnten für eine unerfahrenne Person kompliziert und schwer sein.
Es ist empfehlenswert, sich an einen aprilia-Vertragshandler anzuwenden.
Falls Sie aber trotzdem diese Arbeiten selbst ausführten möchten, beachten Sie die nachstehenden Anweisungen.
Seite 60 (WARTUNG) sorgfältiglesen.
Bevor Sie die nachstehenden Arbeits-schritte ausführren, den Motor und den Schalldampfer abkühlen halten, bis die Umgebungstemperatur erreicht ist, um mögliche Verbrennungen zu vermeiden.
Bei der Abnahme und der erneuten Montage darauf auf achten, dass die Leitungen, die Bremsscheibe, die Bremsbelge, der ABS-Sensor (19) und das Tonrad (20) nicht beschädigt werden.


GEFAHR
Das Fahren mit beschädigten Felgen gefahrdet die eigene Sicherheit sowie die Sicherheit der anderen und des Fahrzeugs.
Den Zustand der Radfelge kontrollieren und sie, falls beschädigt, auswechseln lasen.
WICHTIG Für den Ausbau des Hinterrades ist es notwendig, daß das Fahrzeug mit demzentralen Stützgestell OPT versehen ist.
AUSBAU
Nach dem Lösen der Schraube (21) den ABS-Sensor abnehmer.
Das Fahrzeug auf den Hauptstandner (1) OPT, siehe Seite 58 (FAHRZEUG AUF DEN STÄNDER STEllen).
Den Reifen unter abstützen (2), um das Rad festzuhalten, wenn es gelöst ist.
Anziehdrehmoment der Radmutter (3): 90 Nm (9,0 kgm).

Die Radmutter (3) abschrauben und entfernen, die Unterlegscheibe auffangen (4).
WICHTIG Um das Herausziehen der Achsschraube zu erleichtern, das Rad leicht anheben.
Die Achsschraube (5) von der linken Seite her Herausziehen.
WICHTIG Die Anordnung des rechten (6) und linken (7) Kettenspanners prufen, um sie nachher korrekt wieder einzubauen.
Den rechten (6) und linken (7) Kettenspanner aufgangen.
WICHTIG Die Treibkette (8) außerhalb des Zahnkranches (9) absenken.
Das Rad vorwärtsbewegen und die Treibkette (8) vom Zahnkranz (9) offen.
Das Rad rückwärts herausziehen und die Bremsscheibe vom Bremssattel vorsichtig abziehen.

ACHTUNG
Wenn Sie das Rad entfernt haben, den hinteren Bremshebel nicht ziehen, Denn die Kolben konnten aus ihren Sitzen Herausspringen und einen Bremsflüssigkeitsverlust verursachen. In einem solchen Fall wenden Sie sich an ihren aprilia-Vertragshandler, wo die notwendige Wartungsarbeit ausgeführrt werden kann.
ACHTUNG
Das linke Distanzstück (10) und das rechte Distanzstück (11) bleiben in den jeweiligen Radsitzen positioniert; sollen sie Heraustreten, müssen sie erneut korrekt positioniert werden (siehe EINBAUHINWEISE).
WICHTIG Auf der linken Seite der hinteren Gabel bleibt die Hinterplatte (12) für den Bremssattel (13) montiert.


Mit Vorsicht vorgehen. Wenn das Hinterrad-Treibaggregat (14) auf dem Kupplungsträger (15) installiert ist, das Hinterrad weder umdrehen noch kranzseitig horizontal drehen, da das Hinterrad-Treibaggregat heraustreten und herunterfallen wurde und bzw die Gefahr einer Beschädigung des Zahnkranzes (9) besteht.
WICHTIG Die Entfernung des Hinterrad-Treibaggregats ist nicht notwendig, wenn das Rad in Laufposition (vertical) oder horizontal mit dem Zahnkranz nach oben positioniert und in beiden Fällen gegen ein Umkippen geschichert ist.
WICHTIG Die sechs Muttern (16) durren absolut nicht abgeschraubt werden. Das Hinterrad-Treibaggregat ist vollständig aus dem Kupplungstrager zuziehen.
Parallel zur Radachse das HinterradTreibaggregat (14) hersausziehen.
Die sechs Kupplungspuffer (17) vom Kupplungsträger (15) entfern.
WICHTIG Die Integrität der sechs Kupplungspuffer (17) kontrollieren; sollenn sie beschädigt oder übermöig verschlüssen sein, diese auswechseln.
EINBAUHINWEISE
WICHTIG Die Ketteneinheit parallel zu der Radachse hineinsetzen; dazu die Flügel des Kettenradhalters in die entsprechenden Sitze zwischen eine elastische Kupplung und die andere hineinlagen.
Die sechs Kupplungspuffer (17) in die jeweiligen Sitze auf dem Kupplungsträger positionieren (15).
Das Hinterrad-Treibaggregat in den Kupplungsträger (15) einfugen.
WICHTIG Den nachfolgend aufgeführten Vorgang nur dann durchfuhren, wenn das linke Distanzstück (10) und/oder das rechte Distanzstück (11) aus den jeweiligen Sitzen herausgetreten sind.
Das linke Distanzstück (10) und/oder das rechte Distanzstück (11) mit dem größ-ten Durchmesser zur Fahrzeugbau-ndeite hin in die jeweiligen Sitze eingufen.

ACHTUNG
Vor dem Wiedereinbau die richtige Position der Halteplatte (12) für den Bremssattel (13) prufen; Die Plattenose muß auf dem dazu vorgesehen Festhaltezapfen (18) an der Innenseite des rechten Gabelarms aufgesteckt sein. Beim Einstecken der Bremsscheibe in den Bremssattel vorsichtig vorgehen.
Das Rad zwischen die Gabelarme auf die Abstutzung (2) stellen.
GEFAHR
Finger nicht zwischen Kette und Zahnkranz stecken.
Das Rad vorwärtsbewegen und die Treibkette (8) auf dem Zahnkranz (9) positionieren.
Den rechten (6) und linken (7) Kettenspanner in ihren entsprechenden Sitz an der Gabel einsetzen.
Ein weniger Schmierfett gleichmäßig auf

die Achsschraube (5) auftragen, siehe Seite 112 (EMPFOHLENE SCHMIER-STOFFE).
GEFAHR
Verletzungsgefahr.
Zur Ausrichtung der LÖcher nicht die Finger einstecken.
Das Rad zurückbewegen, bis das zentrale Loch mit den an der Gabel vorhändenen Lächern übereinstimmt.
Die Halteplatte (12) mitsamt Bremssattel (13) mit Drehpunkt um den Festhaltezapfen (18) drehen und mit den Lochern austrichten.
Die Achsschraube (5) komplett von der linken Seite her hineinführen.
WICHTIG Prufen, ob die Achsschraube (5) ganz eingesteckt ist und der Kopf im entspruchenden Sitz am rechten Ketten-spanner (7) steckt.
Die Unterlegscheibe anbringen und die Radmutter (3) von Hand festschrauben.
Die Kettenspannung prufen, siehe Seite 82 (TREIBKETTE).
Die Radmutter (3) festziehen.
Den ABS-Sensor erneut montieren.
Anziehdrehmoment der Radmutter (3): 90 Nm (9,0 kgm).
Prufen, ob folgende Bauteile verschmutzt sind:
-Reifen;
- Rad;
Bremsscheibe;
- Tonrad.
ACHTUNG
Nach dem Wiedereinbau, den hinteren Bremshebel wiederholt betätigten, um die Bremsanlage auf ihre Funktion zu prufen.
Radmittezentrierung prufen.
Es empfieht sich, immer auch die Anziehdrehmamente, die Radmittezentrierung und die Auswuchtung von Ihrem aprilia-Vertragshändler nachprüfen zu halten, um Probleme zu vermeiden, die ihre und die Sicherheit der anderen gefährden konnten.


DAS FAHRZEUG AUF DAS VORDERE STÜTZGESTELL STEllen OPT
WICHTIG Um das Fahrzeug auf das vordere Stutzgestell zu stellen, ist es notwendig, daß es mit demzentralen Stutzgestell OPT versehen ist.
Das Fahrzeug auf den Hauptständer OPT, siehe Seite. 58 (FAHRZEUG AUF DEN STÄNDER STEllen).
Die beiden Enden des Stutzgestells (1) gleichzeitig in die an den unteren Enden der Vordergabel vorhandenen beiden Locher (2) stecken.
Mit einem Fuß vorne auf das Gestell (3) treten.
Das Gestell (3) ganz hinunterdrucken (siehe Abbildung).

WANNenschUTZ ENTFERNEN
Seite 60 (WARTUNG) sorgfältiglesen.
GEFAHR
Abwarten, bis sowohl der Motor, als auch der Schalldämpfer vollkommen abgekühlt sind.
Das Fahrzeug auf den Ständer stellen, siehe Seite 58 (FAHRZEUG AUF DEN STÄNDER STEllen).
Die vier Schrauben (1) abschrauben und abnehmer.
ACHTUNG
Mit den Kunststoffeilen und den laktierten Teilen vorsichtig umgehen, sie nicht verkratzen oder beschädigen.
Den Wannenschutz entfernen (2).
WICHTIG Beim Wiedereinbau sicher-stellen, daß der Ölwannenschutz korrekt positioniert ist.

LINKES SEITENGEHÄUSE ABMONTIEREN
Seite 60 (WARTUNG) sorgfältiglesen.
GEFAHR
Abwarten, bis sowohl der Motor, als auch der Schalldämpfer vollkommen abgekühlt sind.
Das Fahrzeug auf den Ständer stellen, siehe Seite 58 (FAHRZEUG AUF DEN STÄNDER STEllen).
Die drei Schrauben (3) aufschrauben und entfern.
Die obere Schraube (4) abschrauben und entfernen.

ACHTUNG
Mit den Kunststoffeilen und den laktierten Teilen vorsichtig umgehen, sie nicht verkratzen oder beschädigen.
Das Seitengehäuse (5) abmontieren.
WICHTIG Beim Wiedereinbau den Sitz (6) auf den entsprechenden Stift correkt aufsetzen und die Kunststoffe (7) (8) in die entsprechenden Sitze correkt positi-nieren.

KRAFTSTOFFBEHÄLTER ABMONTIEREN
Seite 29 (KRAFTSTOFF) und Seite 60 (WARTUNG) sorgfältiglesen.
GEFAHR
Brandgefahr.
Abwarten, bis sowohl der Motor, als auch der Schalldämpfer vollkommen abgekühlt sind.
Die Kraftstoffdampfe sind gesundheitsschädlich.
Bevor Sie mit der Arbeit beginnen, prüfen Sie, ob der Raum ausreichend beluftet ist.
Die Kraftstoffdampfe nicht einatmen. Nicht rauchen und keine offenen Flammen verwenden.
DIE UMWELT NICT MIT KRAFTSTOFF BELASTEN.

ACHTUNG
Den Kraftstoffbehälter weder komplett noch teilweise entleeren, um seine Innenteile oder die Pumpenbestandteile des Kraftstoffbehalters nicht zu beschädigen.
Sicherstellen, daß der Kraftstoffbehalterverschluß korrekt geschlossen ist.
Den Sitz entfern, siehe Seite 26 (SOZIUSSITZ AUS-UND EINRASTEN).
Die zwei vorderen Befestigungsschrauben (1) des Kraftstoffbehalters (2) loseun und entfernen, wobei die Buchsen und die Unterlegscheiben aufzubewahren sind.
Die Schraube (3) abschrauben und entfernen.
Die Schraube (4) abschrauben und entfernen.
Die Schraube (5) abschrauben und entfernen, bzw. die Buchse und die Scheibe aufbewahren.

ACHTUNG
Mit den Kunststoffeilen und den laktierten Teilen vorsichtig umgehen, sie nicht verkratzen oder beschädigen.
Den Kraftstoffbehälter (2) anheben und leicht zurücksetzen, bis sein Vorderteil auf dem Filterkasten liegt.
Sich an die linke Seite des Fahrzeuges stellen.
Den Verbinder (6) von der Speisungs-pumpe abklemmen.
ACHTUNG
Beim Wiedereinbau auf die korrekte Verbindung des Steckers (6) achen.
GEFAHR
Ein sauberes Tuch unter die Schnellkupplungen (7) und (8) legen, um das bißchen Kraftstoff aufzusaugen, das aus denselben nach deren Abkupplung heraustreten wird.

Die Schnellkupplungen (7) (8) akklemen und entfernen.
GEFAHR
Beim Wiedereinbau sicherstellen, daß die Schnellkupplungen (7) (8) korrekt eingefegt wurden.

WICHTIG Die genaue Positionierung der Leitungen (9) (10) berücksichtigten, um sie beim Wiedereinbau des Behalters korrekt zu installieren.
ACHTUNG
Die Leitungen (9) (10) von dem Kraftstoffbehälter nicht abtrennen.
Die Leitungen (9) (10) von der Kupplung (11) des Ritzelkastens befren.
ACHTUNG
Nicht an den Leitungen ziehen.
Den Kraftstoffbehälter (2) anfassen und entfernen, damit das Abziehen der Leitungen (9) (10) begleiten.
WICHTIG Beim Wiedereinbau die Leitungen (9) (10) korrekt positionieren.

SICHERUNGSKASTENDECKEL ABNEHMSN
Seite 60 (WARTUNG) sorgfältiglesen.
Die vier Schrauben (1) losen und entfern.
ACHTUNG
Mit den Kunststoffeilen und den laktierten Teilen vorsichtig umgehen, sie nicht verkratzen oder beschädigen.
Den Sicherungskastendeckel (2) abnehmer und die Buchse aufbewahren.

FAHRERSITZ ABMONTIEREN
Den Soziussitz abnehmer, siehe Seite 26 (SOZIUSsITZ AUS-UND EINRASTEN).
Die zwei Schrauben (3) abschrauben und entfernen, bzw. die Buchsen aufbewahren.
Anziehrehmoment Schraube (3): 10 Nm (1,0 kgm).
Den Fahrersitz (4) anheben und entfernen.

WICHTIG Beim Wiedereinbau den Sitz (5) auf die entsprechende Nase (6) korrekt positionieren.
ACHTUNG
Vor der Fahrt prüfen, ob der Sitz (4) richtig positioniert und blokkiert ist.

RÜCKSPIEGEL
GEFAHR
Nicht mit unkorrekt positionierten Rückspiegeln losfahren.
Sich vor dem Losfahren stets vergewissern, daß sie in Fahrposition und korrekt eingestellt sind.
GEFAHR
Zur Einstellung der Rückspiegel saubere Handschuhe tragen oder ein sauberes Tuch verwenden, um die Spiegelfläche nicht zu beschmutzen und so die Sicht nicht zu beeinträchtigen.

Rückspiegel abmontieren
Das Fahrzeug auf den Ständer stellen, siehe Seite 58 (FAHRZEUG AUF DEN STÄNDER STEllen).
Die Schutzkappe (1) anheben.
Die Sicherungsmutter (2) lockern.
ACHTUNG
Beim Wiedereinbau vor Festziehen der Klemmutter (2) sicherstellen, daß der Rückspiegel-Haltestab so gerichtet ist, daß er mit dem Lenker ausgerichtet ist.
Nach oben Herausziehen und die komplette Rückspiegelinheit entfernen (3). Gleiche Arbeitsschritte durchführren, um den anderen Rückspiegel abzubauen.

Einstellung der Rückspiegel
In Fahrposition auf das Fahrzeug steigen, siehe Seite 46 (AUF- UND ABSTEIGEN VOM FAHRZEUG).
ACHTUNG
Die Komponenten vorsichtig behaveIn.
Den Spiegel (4) drehen und die Neigung korrekt einstellen.
Die Vorgänge zur Einstellung des anderen Rückspiegels wiederholen.
Überprüfen, daß keine Schmutz- oder Schlammrückstände vorliegen.
TREIBKETTE
Seite 60 (WARTUNG) sorgfälliglesen.
Das Fahrzeug ist mit einer endlosen Kette ausgestattet, die das Hauptverbindungsglied nicht verwendet.
ACHTUNG
Eine zu große Entspannung der Treibkette kann ein Gerausch oder das Klopen der Kette selbst verursachen, was zum Verschleib von Gleitschuh und Kettenführungsplate führt.
Das Spiel regelmäßig prüfen und ggf. einstellen, siehe Seite 82 (EINSTELLUNG).
Die Kette ausschließlich von einem aprilia-Vertragshändler wechseln lasen, damit ein{sicherer und Schneller Service gewährleistet wird.
Werden die Wartungsarbeiten nicht richtig ausgeführct, kann es zu einem vorzeitigen Kettenverschleib und/oder zu einer Beschädigung des Ritzels und/oder des Kettenrades kommt.
WICHTIG Wartungsarbeiten in auf die Hälfte verkurzten Abständen durchfuhren, wenn das Fahrzeug in regnerischen, staubigen Gebieten oder auf unebenen Geländen bzw. für den sportlichen Einsatz be-nutzt wird.
SPIEL PRUFIN
Wie folgt vorgehen:
Den Motor abstellen.
Das Fahrzeug auf den Ständer stellen, siehe Seite 58 (FAHRZEUG AUF DEN STÄNDER STEllen).

Den Schalthebel in Neutralstellung brin-gen.
Prufen, ob die Hubschwingung an einem Punkt zwischen Ritzel und Kettenrad an der unteren Kettenseite etwa 15mm betracht.
Das Fahrzeug vorschiben oder das Rad drehen und die Hubschwingung auch prufen, wenn das Rad dreht; das Spiel muß in allen Drehphasen konstant bleiben.
ACHTUNG
Wenn das Spiel in bestimmten Positionen länger ist, sind die Kettenglieder eingequetscht oder festgefressen. In thisem Fall wenden Sie sich an einen aprilia-Vertragshandler. Um ein Festfressen der Kette zu verhindern, die Kette oft schmieren, siehe Seite 83 (REINIGEN UND SCHMIEREN).
Wenn das Spiel gleichfürmig, jeder mehr oder weniger als 15 mm beträgt, die Kette einstellen, siehe Seite 82 (EINSTELLUNG).

EINSTELLUNG
WICHTIG Zur Ketteneinstellung ist es notwendig, daß das Fahrzeug mit demzentralen Stützgestell OPT versehen ist.
Wenn nach einer Kontrolle die Kettenspannung eingestellt werden muß, wie folgt vorgehen:
Das Fahrzeug auf den Hauptständer OPT, siehe Seite 58 (FAHRZEUG AUF DEN STÄNDER STEllen).
Die Mutter (1) ganz lockern.
WICHTIG Fur die Radmittezentrierung sind an den hinteren Gabelarmen in den Sitzen der Kettenspannschuhe vor der Achsschraube feste Bezugspunkte (2) (3) vorhanden.
Die beiden Kontermuttern (4) lockern.
Auf die Einstellschrauben (5) einwirken und das Kettenspiel einstellen. An beiden Fahrzeugteiten prufen, ob dieselben Bezugspunkte (2) (3) übereinstimmen.

Die beiten Kontermuttern (4) festziehen.
Die Mutter (1) festziehen.
Anziehdrehmoment der Radmutter (1): 90 Nm (9,0 kgm).
Das Kettenspiel prufen, siehe Seite 82 (SPIEL PRUFIN).
VERSCHLEISS DER KETTE, DES RITZELS UND DES KETTENRADES PRU-FEN
Prufen Sie außer dem folgende Teile alle 7500km (4687 mi) und stellen Sie fest, ob die Kette, das Ritzel und das Kettenrad folgende Defekte aufweisen:
- Rollen beschädigt;
- Bolzen locker;
- Kettenglieder trocken, verrostet, zerquetscht oder festgefressen;
- Hoher Verschleißzustand;
- Fehlende Dichtringe;
- Ritzel- oder Kettenradzähne verschlissen oder beschädigt.

ACHTUNG
Wenn die Kettenrollen beschädigt, die Bolzen locker und/oder die Dichtringe beschädigt sind oder fehlen, muß die gesamte Ketteneinheit (Ritzel, Kranz und Kette) ersetzt werden.
Die Kette ofters schmieren, besonderss wenn trockene oder verrostete Stellen sightbar sind.
Die zerquetschten oder festgefressenen Kettenglieder müssen eingeschiedt oder funktionsfähig gemacht werden.
Sollte dies nicht möglich sein, wenden Sie sich an ihren aprilia-Vertragshandler.
Den Verschleib der Kettenkunststoffführung (6) überprüfen.
REINIGEN UND SCHMIEREN
ACHTUNG
Die Treibkette ist zwischen den Ketten-
gliedern mit Dichtringen ausgestattet, die das Fett zurückhalten.
Beim Einstellen, Schmieren, Waschen und Ersetzen der Kette vorsichtig vorgehen.
Die Kette auf keinen Fall mit Wasser- bzw. Wasserdampfstrahlen, Hochdruck-Wasserstrahlen oder mit keinlich entzündbaren Lösemitteln waschen.
Die Kette mit Erdöl oder Kerosin waschen. Die Kette öfters schmieren, besonderss wenn verrostete Stellen sightbar sind.
Die Kette alle 1000 km (625 mi) und jedemmal, wenn dies für nicht gehalten wird, einschmieren.
Nachdem die Kette gewaschen und getrocknet worden ist, sie mit Kettenfett in Spruhdose fur abgedachtete Ketten einschmieren, siehe Seite 112 (EMPFOHLENE SCHMIERSTOFFE).
ACHTUNG
Die im Handel gängigen Schmierstoffe können Substanzen enthalten, welche die Gummidichtringe der Kette angeifen können.
WICHTIG Das Fahrzeug nach der Schmierung nicht sofort benutzen, da das Schmiermittel wegen der Schleuderkraft nach außen sprinten und den anliegenden Bereich verschmutzen wurde.

GABELDREHZAPFEN KONTROLLIEREN
ACHTUNG
Die Vorgänge zur Kontrolle des Gabeldrehzapfens erfordern spezifische Fachkenntnisse, sich an einen aprilia-Vertragshandler wenden.

LENKROHR KONTROLLIEREN
ACHTUNG
Die Vorgänge zur Lenkrohr-Kontrolle erfordern spezifische Fachkenntnisse, sich an einen aprilia-Vertragshandler wenden.


VORDERE UND HINTERERADAUFHÄNGUNG PRÜFEN
Seite 60 (WARTUNG) sorgfältiglesen.
WICHTIG Um das Öl der vorderen Gabel zu wechseln, wenden Sie sich an ihren aprilia-Vertragshandler, welcher Ihnen eine raschen und sorgfälligen Service gewährleisten wird.
Das Vordergabell alle 12000 km (7500 mi) wechseln.

Nach den ersten 1000 km (625 mi) und dannach alle 12000 km (7500 mi) folgende Kontrollen durchführten:
Bei gezogenem Vorderadrbremshebel den Lenker wiederholt hinunterrücken, um die Teleskopgabel eine Male durchzufedern. Die Federung muß which sein und die Gabelholme dürfen keine Ölreste aufweisen.
Alle Befestigungsteile kontrollieren, die Gabelgelenke der vorderen und hinteren Radaufhängung auf Funktion prüfen.
ACHTUNG
Bei Störungen oder falls sich die Unterstützung von Fachpersonal als notwendig erweisen sollte, wenden Sie sichitte an ihren aprilia-Vertragshandler.

VORDERRADAUFHÄNGUNG
Nach den ersten 30000 km (18750 mi) und danach alle 22500 km (14000 mi) die Gabelöldichtungen durch einen aprilia-Vertragshandler ersetzen setzen.
Die Vorderradaufhängung besteht aus einer Hydraulikgabel, die mittels zwei Platten am Lenkrohr befestigt ist.
Die Standardeinstellung der Vordergabel ist so vorgenommen, daß der Großteil der Fahrzustände bei niedriger und hoher Geschwindigkeit zur Beförderung des Fahrers mit Gepäck befriedigt wird.
ACHTUNG
Im Bedarfsfall wenden Sie sich an ihren aprilia-Vertragshandler.

HINTERRADAUFHÄNGUNG
Die wichtere Radaufhängung besteht aus einer Tragfeder-/Stoßdämpfereinheit, die mittels Uniball am Fahrgestell und mittels Hebelsystem an der hinteren Gabel befestigt ist.
Zur Einstellung der Fahrposition ist der Stoßdämpfer wie folgt ausgestattet:
- eine Einstellschraube (1) zur Einstellung der hydraulischen Bremsung mit Stoßdämpfer-Ausfederung;
- Einstellhandgriff (2) zur Einstellung der Federvorspannung (3).

HINTEREN STOSSDÄMPFER EINSTELLLEN
Alle 15000km (9375 mi) die hintere Radaufhängung prufen und eventuell einstellen
Die Standardeinstellung des hinteren Stödbämpfers erfolgt so, daß der Großteil der Fahrzustände bei niedriger und hoher Geschwindigkeit zur Beförderung des Fahrers mit Gepäck befriedigt wird.
Auf jeder Fall ist eine individuelle Einstellung je nach der Benutzung des Fahrzeuges möglich.
GEFAHR
Vor Eingriff auf die Einstellungen ist auf die vollkommenene Abkuhlung des Motors und des Auspuffschalldampfers zu warten.
EINSTELLUNGSART
Normale Einstellung (Standard): nur Fahrer.
Einstellung mit Sozius:
für Schwerlast (zum Beispiel Sozius, Fahrer und Gepadck).
ACHTUNG
Die Federvorspannung und die hydraulische Bremsung bei Stoßdämpfer-Ausfederung je nach Gebrauch des Fahrzeugs einstehen.
Wird die Federvorspannung erhöht, muß auch die hydraulische Bremsung bei Stoßdämpfer-Ausfederung erhöht werden, um plottliche Ruche während der Fahrt zu vermeiden.
Im Bedarfsfall wenden Sie sich an ihren aprilia-Vertragshandler.
Das Fahrzeug wiederholt auf der Straße testen, bis die optimale Einstellung erreicht ist.
EINSTELLUNGSTABELLE HINTERER STOSSDAMPFER
| Hinterradaufhängung | Normale Einstellung (Stan-dard): nur Fahrer | Einstellung mit Sozius: für Schwerlast (zum Beispiel Sozius, Fahrer und Gepäck) |
| Hydraulische Einstellung bei Ausfederung, Schraube (1) | Vom Anschlag (*) (ganz ge-schlossen) um 19 Stufen öff-nen (**) zirka | Vom Anschlag (*) (ganz ge-schlossen) um 15 Stufen öff-nen (**) zirka |
| Federvorspannung, Einstell-griff (2) | Vom Anschlag (ganz geöff-net) (**) um 18 Stufen schlie-ßen (*) zirka | vom Anschlag (ganz geöff-net) (**) schließen (ganz ge-schlossen) (*) |
(^*) = Nach rechts
(^**) = Nach links






BREMSBELÄGE AUF VERSCHLEISS PRÜFEN
Seite 30 (BREMSFLUSSIGKEIT - Empfehlungen), Seite 31 (SCHEIBENBREMSEN) und Seite 60 (WARTUNG) sorgfältig lessen.
WICHTIG Die nachstehenden Anweisungen beschreibenizarwur eine Bremsanlage gelten aber fur beiden.
Den Bremsbelagverschleib nach den ersten 1000 km (625 mi) und danach alle 2000 km (1250 mi) bzw. vor jeder Reise prufen.
Der Verschleib der Scheibenbremsbeläge hängt vom Gebrauch, von der Fahrweise und der Straβenoberfläche ab.
GEFAHR
Die Bremsbeläge insbesondere vor jeder Reise auf Verschleib prufen.
Um die Bremsbeläge rasch zu kontrollieren, führen Sie folgende Arbeits-schritte aus:
Das Fahrzeug auf den Ständer stellen, siehe Seite 58 (FAHRZEUG AUF DEN STÄNDER STEllen).
Eine Sichtkontrolle zwischen Scheibe und Bremsbelag folgendermaßen durchfuhren:
-von unten vorne fur die vorderen Bremssattel (1);
- von oben aus auf der Hinterseite für den hinteren Bremssattel (2).
ACHTUNG
Die über die Grenze hinaus reduzierte Belagdicke wurde einen Kontakt zwischen der Metallhalterung des Bremsbelags und der Bremsscheibe verursachen, was zu metallischen Gerauschen und Funken aus dem Bremssattel führen wurde; die Bremswirkung, die Si
cherheit und die Integrität der Scheibe waren somit beeinträchtigt.
Wenn die Belagstärke [auch nur eines einzigen vorderen (3) oder hinteren (4) Belages] auf ca. 1,5 mm geschrumpf ist (bzw. wenn auch nur einer der Verschleibanzi-ger nicht mehr sightbar ist):
- für die vorderen Bremssättel (rechts und links) alle Beläge beider vorderen Bremssättel auswechseln halten.
- für den hinteren Bremssattel, beiden Beläge des hinteren Bremssattels auswechseln halten.
GEFAHR
Zur Erneuerung wenden Sie sich an ihren aprilia-Vertragshändler.

LEERLAUFDREHZAHL EINSTellen
ACHTUNG
Die Vorgänge zur Einstellung der Mindestrehzahl erfordern spezifische Kenntnisse, sich an einen aprilia-Vertragshandler wenden.

GASDREHGRIFF EINSTELLLEN
Seite 60 (WARTUNG) sorgfältiglesen.
Nach den ersten 1000 km (625 mi) und dannach alle 7500 km (4687 mi) die Gasrehgriffkabel durch einen aprilia-Vertragshändler prüfen setzen.
Der Gasrehgriff sollte ein Spiel von ungefahr 2 - 3mm gemessen am Griffbrand, aufweisen.
Sollte dies nicht der Fall sein:
Das Fahrzeug auf den Ständer stellen, siehe Seite 58 (FAHRZEUG Auf DEN STÄNDER STEllen).
Die Schutzkappe (1) abziehen.
Die Kontermutter (2) losen.

Die Einstellschraube (3) drehen, um den vorgegebenen Wert zu erreichen.
Nach erfolgter Einstellung die Kontermutter (2) festziehen und das Spiel wieder prufen.
Die Schutzkappe (1) wieder in Position bringen.
ACHTUNG
Nach der Einstellung prufen, ob die Umdrehung des Lenkers die Leerlaufdrehzahl des Motors nicht verändert und ob der losgelassene Gasdrehrgriff leicht und Schnell in Ruhestellung zurückkehrt.



STÄNDER PRÜFEN
Seite 60 (WARTUNG) und Seite 97 (SCHALTER PRUFIN) sorgfältig lesen.
Am Fahrzeug sind zwei ständer:
-Seitenstandner(1);
Hauptständer (2) OPT.
Der Ständer verfügt über zwei Stellungen:
normal oder zusückgeklappt (Ruhestellung);
- vorgeklappt (Betriebsstellung).
Das Vor- bzw. Zurückklappen des Seitenstanders muß vom Fahrer vorgenommen werden.
Der Ständer muß frei drehen konnen.
Die Federn (3) sorgen damit, daß der Seitenstandener in Stellung bleibt (vor- bzw. zurückgeklappt).
HAUPTSTÄNDER OPT
Das Fahrzeug auf den Seitenständender stellen, siehe Seite 58 (FAHRZEUG AUF DEN STÄNDER STEllen).
Die Federn (3))durfen nicht beschädigt, verschlissen oder verrostet sein.
Überprüfen, daß der Ständer in zusückgeklappter Position keine Games aufweist.
Den Ständer bewegen und loslassen, wobei darauf auf achtzugeben ist, daß die Federn ihn vollkommen zurückklappen halten.
Der Seitenstandener muß frei drehen. Ggf. den Gelenkpunkt schmieren, siehe Seite 112 (EMPFOHLENE SCHMIERSTOF-FE).
SEITENSTÄNDER
Das Fahrzeug auf den Hauptstandner, siehe Seite 58 (FAHRZEUG AUF DEN STANDER STEllen).
Die Federn (3))durfen nicht beschädigt, verschlissen oder verrostet sein.
Überprüfen, daß der Seitenständer in beiden Stellungen (vor- und zusückgeklapt) kein Spiel aufweist.
Den Seitenstandener von der zureckgestelltten Position aus vorklappen, wobei zu überprüfen ist, daß die Federn ihn vollkommen vorklappen.
Den Seitenständer erneut in die zusückgeklappte Position bringen, dann auf halbem Wege loslassen und überprüfen, daß die Federn他们在 vollkommen zusückgestellt haben.
Der Seitenstandener muß frei drehen. Ggf. den Gelenkpunkt schmieren, siehe Seite 112 (EMPFOHLENE SCHMIERSTOFFE).

Am Seitenstandener (1) ist ein UV-Schalter (4) eingebaut, der den Motorbetrieb verhinder bzw. unterbricht, wenn der Gang bei ausgeklapptem Seitenstandener (1) eingeschaltet ist.
UV-Schalter (4) prüfen:
Den Motor starten, siehe Seite 50 (START).
Mit Gasrehgriff (5) in (Pos.A) und Motor im Leerlauf, den Kupplungshebel (6) betätigten.
Den ersten Gang einschalten, bzw. den Schalthebel (7) nach unten drücken.
Den Seitenstandener (1) aufklappen. Der UV-Schalter (4) muß eingreifen.



Jetzt:
- Muß der Motor stehenbleiben;
- Muß die Kontrolleuche LED Seitenstand der ausgeklappt “ ” auf der Instrumenteneinheit aufleuchten.
ACHTUNG
Sollte der Motor nicht stehenbleiben, wenden Sie sich an ihren aprilia-Vertragshandler.


ZündKERZEN
Seite 60 (WARTUNG) sorgfältig lessen.
ACHTUNG
Alle Zündkerzen jeweils prufen, reinigen oder ersetzen.
Die Zündkerzen alle 7500 km (4687 mi) prufen und alle 15000 km (9375 mi) wechseln.
Die Zündkerzen regelmäßig ausschrauben, die Rußablagerungen entfernen. Wenn notig, die Zündkerzen ersetzen.
ACHTUNG
Auch wenn nur eine einzige Zündkerze zu wechseln ist, sind immer alle Zündkerzen zu ersetzen.

Um die Zündkerze zu erreichen:
GEFAHR
Bevor Sie die nachstehenden Arbeits-schritte ausführren, den Motor und den Schalldampfer abkühlen halten, bis die Umgebungstemperatur erreicht ist, um mögliche Verbrennungen zu vermeiden.
Den Kraftstoffbehälter abmontieren - siehe Seite 78 (KRAFTSTOFFBEHÄLTER ABMONTIEREN).
WICHTIG Das Fahrzeug ist jeweils mit zwei Zündkerzen pro Zylinder (A) und (B) ausgestattet.
Folgende Arbeitsschritte beziehen sich auf\ beide Kerzen jeder einzeln Zylinders,\ sie gelten jedoch für beiden Zylinder.
ACHTUNG
Alle beschriebenen Arbeitsschritte zunachst an der ersten Zündkerze und dannach an der zweiten Zündkerze desselen Zylinders durchführren.

Zum Abbau:
ACHTUNG
Die Stellung der zwei Zündkerzenstekker nicht umtauschen.
Die zwei Zündkerzenstecker nicht gleichzeitig entfern.
Den Zündkerzenstecker (1) der Zündker-ze (2) abnehmer.
Den Schmutz von dem Zündkerzenunterteil entfern.
In die Zündkerze den entsprechenden Schlüssel im Bordwerkzeug einsetzen.
In den Sechskantensitz des Schlüssels den Doppelmaulschlussel (13 mm) des Bordwerkzeuges hineinstecken.
Die Zündkerze vorsichtig abschrauben und hersausstecken, damit kein Staub oder ähnliches in den Zylinder eindringen kann.

Prüfungs- und Reinigungsrarbeitsfolge:
ACHTUNG
Die Zündkerzen theses Fahrzeugs montieren Platinelektroden.
Verwenden Sie dazu zur Reinigung keine Metallbürsten und/oder scheuernde Produkte, sondern ausschließlich Druckluft.
Legende:
- zentrale Elektrode (3);
- IsolatorfuB (4);
- seitliche Elektrode (5).
Prufen, ob Elektroden und Kerzenisolatorfuß mit RuBablagerungen bedeckt sind bzw. Korrosionserscheinungen aufweisen; ggf. mit einem Druckluftstrahl reinigen.
Falls die Zündkerze am Isolatorfuß Risse vorweist, die Elektroden Korrosionsscheinungen aufweisen oder mit zuvielen Ablagerungen bedeckt sind, bzw. wenn die zentrale Elektrode (3) eine abgerundete Spitze hat (6), die Zündkerze wechseln.

ACHTUNG
Wenn Sie die Zündkerze auswechseln, prufen Sie die Länge und den Abstand im Gewinde.
Falls die Gewinde zu kurz ist, lagern sich Rußablagerungen an dem Gewin desitz ab, so daß der Motor beschädigt werden kann, wenn eine Kerze mit der richtigen Gewinde angeschraubt wird.
Nur Zündkerzen nach Werksvorschrift verwenden, siehe Seite 109 (TECHNI-SCHE DATEN). Leistung und Lebensdauer des Motors hangen wesentlich davon ab.
Den Elektrodenabstand mit einem Fadendickenmesser prüfen (7), um die Platinbeschichtung nicht zu beschädigen.
Den Elektrodenabstand mit einem Dikkenmesser prüfen (7).
ACHTUNG
Auf keinen Fall versuchen, den Abstand zwischen den Elektroden wieder herzustellen.
Der Elektrodenabstand muß 0,6 - 0,7 mm betragen; anderenfalls die Zündkerze wechseln.
Den Zustand der Scheibe (8) prufen.
Einbauarbeitsfolge:
Mit montierten Dichtring die Zündkerze (8) mit der Hand vorsichtig anschrauben, um das Gewinde nicht zu beschädigen.
Dann die Zündkerze mit entsprechenden Schlüssel im Bordwerkzeug um eine halbe Drehung festziehen, um die Scheibe zusammenzudrucken.
Anziehrehmoment der Zündkerze: 20 Nm (2,0 kgm).
ACHTUNG
Die Zündkerze sorgfältig festziehen, sie könnte sich sonst überhitzen und den Motor schwer beschädigen.
ACHTUNG
Sicherstellen, daß der Stecker (1) korrekt an die Kerze (2) angeschlossen ist. Die falsche Positionierung wurde mit den Vibrationen des Motors die Abtrennung des Steckers verursachen und so den Motor schwer beschädigen.
Den Stecker (1) bis zu dessen Einrasten korrekt in die Kerze (2) einfugen.
WICHTIG Die beschriebenen Arbeits-schritte an der zweiten Zündkerze desselben Zylinders durchfuhren und danach an der ersten und zweiten Zündkerze des anderen Zylinders wiederholen.
Den Kraftstoffbehälter wieder positionieren, siehe Seite 78 (KRAFTSTOFFBEHÄLTER ABMONTIEREN).

BATTERIE
Seite 60 (WARTUNG) sorgfältiglesen.
GEFAHR
Brandgefahr.
Kraftstoff und sonstige entzündliche Stoffe von den elektrischen Teilen fernhalten.
Stellen Sie die Kabelanschlüsse nie um.
Die Batterie beim Zündschalter auf Stellung "®" an- bzw. abklemmen, sonst können sich eine Bauteile beschädigen.
Schlieben Sie immer erst das Pluskabel (+) dann das Minsukabel (-) an.
Klemmen Sie die Batterie in umgehrter Reihenfolge wieder ab.
WICHTIG Das Fahrzeug ist mit einer wartungsfreien Batterie ausgestattet und braucht deswegen nur unregelmäßig kon-trolliert und eventuell aufgeladen zu werden.

ENDVERSCHLUSSE UND KLEMMEN KONTROLLIEREN UND REINIGEN
Seite 94 (BATTERIE) sorgfältiglesen.
Den Zündschalter in Stellung ^出 bringen.
Den Sitz entfern, siehe Seite 26 (SOZIUSSITZ AUS-UND EINRASTEN).
Die rote Schutzkappe (1) seitlich schieren.
Prufen Sie, ob die Endverschlusses (2) des Kabelstranges und die Klemmen (3) der Batterie:
- sich im eigenen Zustand befinden (und nicht mit Ablagerungen bedeckt sind bzw. Korrosionserscheinungen aufweisen);
- mit Sonderfett oder Vaselin bedeckt sind.

Falls erforderlich:
Zunachst das Minuskabel (-) und dannach das Pluskabel (+) akklemen.
Ggf. mit einer Metallbürste reinigen, um jeder Korrosionserscheinung zu entfernen.
Das Pluskabel (+) und das Minuskabel (-) in dieser Reihenfolge wieder anklemmen.
Die Endverschlüsse und die Klemmen mit Neutralfett oder Vaselin bedecken.
Den Sitz wieder positiereren, siehe Seite 26 (SOZIUSSITZ AUS-UND EINRASTEN).

BATTERIE AUSBAUEN
Seite 94 (BATTERIE) sorgfältiglesen.
ACHTUNG
Die Entfernung der Batterie bewirkt die Nullstellung der Digitaluhr und der Teilkilometerzahl. Um die Uhr erneut einzustellen, siehe Seite 20 (PROGRAMMIERUNGSTASTEN).
Prufen, ob der Zündschalter auf "X" steht.
Den Sitz entfern, siehe Seite 26 (SOZIUSSITZ AUS-UND EINRASTEN).
Die Schraube (1) an der Minusklemme (-) herausdrehen.
Das Minuskabel (2) beiseiteschieben.
Die rote Schutzkappe (3) seitlich schieben.
Die Schraube (4) an der Plusklemme (+) herausdrehen.
Das Pluskabel (5) beiseiteschieben.

ACHTUNG
Die elektrischen Kabel nicht zu kraftvollziehen.
Die Schraube (6) losen und entfernen und die Mutter aufbewahren.
Den Haltebügel (7) der Batterie anheben.
Die Batterie (8) fest anfassen und aus ihren Rahmen hersausheben.
GEFAHR
Die ausgebaute Batterie an einem sicheren Ort aufstellen und ausserhalb der Reichweite von Kindern lagern.
Die Batterie auf eine ebene Fläche an einem gut belufteten und trockenen Ort stellen.

GEFAHR
Beim Wiedereinbau zunachst das Pluskabel (+), dann das Minuskabel (-) anschlieben.
Den Sitz wieder positioren, siehe Seite 26 (SOZIUSSITZ AUS-UND EINRA-STEN).
SÄURESTAND IN DER BATTERIE PRÜFEN
Seite 94 (BATTERIE) sorgfältiglesen.
Das Fahrzeug ist mit einer wartungsfreien Batterie versehen, die keiner Kontrolle des Batteriesäurestandes bedarf.
BATTERIE AUFLADEN
Seite 94 (BATTERIE) sorgfältiglesen.
ACHTUNG
Die Batterieverschluss nicht abnehmer, weil die Batterie dadurch beschädigt werden können.
Die Batterie ausbauen, siehe Seite 95 (BATTERIE AUSBAUEN).
Ein entsprechendes Ladegerät besorgen.
Das Ladegerät je nach der gewünschten Ladung bereitstellen (siehe Tabelle).
Die Batterie an ein Ladegerät anschließen
GEFAHR
Während der Ladung oder des Betriebs, belüften Sie den Raum, um das Einatmen der Gase, die während des Ladevorgangs austreten, zu vermeiden.
Das Ladegerät einschalten.
| Neue Aufladung | Stromversorgung (Ampere) | Zeit (Stunden) |
| Normal | 1,2 | 8 – 10 |
| Schnell | 12 | 0,5 |
GEFAHR
Die Batterie erst nach 5/10 Minuten, nachdem das Aufladegerät abgeklemmt wurde, wieder einbauen, da die Batterie für eine kurze Zeit Gas produziert.

BATTERIE INSTALLIEREN
Seite 94 (BATTERIE) sorgfältiglesen.
Prufen, ob der Zündschalter auf "X" steht.
Den Sitz entfern, siehe Seite 26 (SOZIUSSITZ AUS-UND EINRASTEN).
WICHTIG Die Batterie (1) muß in ihren Sitz positioniert sein und mit den Klemmen nach dem Hinterteil des Fahrzeuges zeigen.
Die Batterie (1) in den entsprechenden Rahmen einsetzen.
Den Haltebügel (2) der Batterie wieder in Position bringen.
Die Schraube (3) aufschrauben und festziehen.

GEFAHR
Beim Wiedereinbau zunachst das Pluskabel (+), dann das Minuskabel (-) anschlieben.
Die Plusklemme (+) mittels Schraube (4) anschlieBen.
Die Minusklemme (-) mittels Schraube (5) anschlieBen.
Die rote Schutzkappe (6) wieder in Position bringen.
Den Sitz wieder positiereren, siehe Seite 26 (SOZIUSSITZ AUS-UND EINRASTEN).
LÄNGERER STILLSTAND DER BATTERIE
ACHTUNG
Bei längeren Standzeiten des Fahrzeuges (mehr als 20 Tage), 30A Sicherungen abklemmen, um einen Verschleiber der Batterie infolge des Stromverbrauchs des Multifunktion-Computers zu vermeiden.
WICHTIG Die Entfernung der 30A-Schmelzsicherungen bewirkt die Nullstellung der Digitaluhrfunktionen. Um solche Funktionen wieder einzustellen, siehe Seite 20 (PROGRAMMIERUNGSTASTEN).
Falls das Fahrzeug länger als 15 Tage stillsteht, muß die Batterie wieder aufgeladen werden, um einen Sulfatation zu vermeiden, siehe Seite 96 (BATTERIE AUFLADEN).
Die Batterie ausbauen, siehe Seite 95 (BATTERIE AUSBAUEN) und in einem frischen und trockenen Raum lagern.
Den Ladezustand regelmäßig (ungeführ einmal im Monat) prüfen, auch im Winter oder wenn das Fahrzeug nicht benutzt wird, um eine Beschädigung der Batterie zu vermeiden.
Batterie mit einem normalen Ladegerät voll aufladen, siehe Seite 96 (BATTERIE AUFLADEN).
Wenn Sie die Batterie auf dem Fahrzeug halten, Batterie vom Leistungsnetz abklemmen.


SCHALTER PRÜFEN
Seite 60 (WARTUNG) sorgfältiglesen.
Auf dem Fahrzeug sind vier Schalter vorhanden:
1) Bremslichter-Schalter am Hinterrad-Bremshebel;
2) Bremslichtschalter am Vorderrad-Bremshebel;
3) UV-Schalter am Seitenständner;
4) Schalter am Kupplungshebel.


Prufen, ob kein Schmutz oder Schlamm auf dem Schalter vorhanden sind; der Stift muß sich ohne Unterbrechungen bewegen können und automatisch in die Ausgangsstellung zurückkehren.
Prufen, ob die Kabel richtig angeschlossen sind.
Die Feder (5) prüfen: siearf weder beschädigt nochverschlussen bzw.abgeschwacht sein.
KONTROLLE DES LUFTTEMPERATURSENSORS
An dem Fahrzeug ist ein Lufttemperatur-sensor an der unteren Abdeckung rechts des Windabweisers angebracht.
Überprüfen, daß keine Schmutz- oder Schlammrückstände vorliegen.

SICHERUNGEN WECHSELN
Seite 60 (WARTUNG) sorgfältig lessen.
ACHTUNG
Defekte Sicherungen nicht reparieren. Nur Sicherungen nach Werksvorschrift verwenden.
Esbesteht dieGefahr,die elektrische Anlage zu beschädigen oder,imFalle eines Kurzschlusses,sogar Brandgefahr.
WICHTIG Wiederholtes Durchbrennen laßt auf einen Fehler - Überlastung bzw. Kurzschluß - schlieben.
Bitte beauftragen Sie ihren aprilia-Vertragshandler mit der Überprüfung Ihres Fahrzeugs.
Wenn die elektrische Anlage überhaupt nicht bzw. nicht gut Funktioniert oder der Motor nicht startet, die Sicherungen prufen.
Zuerst die 15A Sekundärssicherungen und nachher die 30A Hauptsicherungen prüfen.

Kontrollarbeitsschritte:
Den Zündschalter auf "8" stellen, um einen ungewolten KurzschluB zu vermeiden.
Den Sicherungskastendeckel abnehmen, siehe Seite 80 (SICHERUNGSKASTENDECKEL ABNEHMEN).
Den Deckel des Sekundärssicherungshalters (1) öffnen.
Eine Sicherung nach der anderen herausziehen und prufen, ob sie durchgebrannt sind (2).
Bevor Sie die Sicherung wechseln, wenn möglich, die Ursache der Störung sichen.
Die durchgebrannte Sicherung mit einer Sicherung gleicher Belastbarkeit wechseln.
WICHTIG Wenn Sie eine Reservesicherung verwenden, stellen Sie eine neue gleicher Belastbarkeit in den Sicherungenhalter.

Den Sitz entfern, siehe Seite 26 (SOZIUSSITZ AUS-UND EINRASTEN).
Die bei den Sekundärssicherungen beschrieben Arbeitsstichte auch an den Hauptsicherungen durchführten.
WICHTIG Die Entfernung der 30A-Schmelzsicherungen bewirkt die Nullstellung der Funktionen: Digitaluhr.
Um solche Funktionen wieder einzustellen, siehe Seite 20 (PROGRAMMIERUNGS-TASTEN).

ANORDNUNG DER 15A SEKUNDÄRSI-CHERUNGEN
A) Vorderscheinwerfer, Uhr
B) Kraftstoffpumper
C) Standlichter, Hinterrad-Bremslichter, Signalhorn, Blinkerlampen und Instrumenteneinheit.
D) Start, Funktionslogik.
E) Stromanschluss.
WICHTIG Drei Sicherungen stehen als Reserve zur Verfügung.

ANORDNUNG DER 30A HAUPTSICHERUNGEN
F) Von Batterie an: Spanningsregler, Sicherung A, Sicherung B, Sicherung E.
G) Von Batterie an: Zündschalter, Sicherung C, Sicherung D.
H) ABS-Steuergerät.
WICHTIG Eine Sicherung steht als Reserve zur Verfügung.


HORIZONTALE LEUCHTWEITENREGELUNG
WICHTIG Zur Prüfung der Leuchtweitenregelung mussen spezielle Verfahren durchgefuhrt werden, welche den Vorschriften der geltenden Gesetzgebung im jeweiligen Land entsprechen.
Der vordere Scheinwerfer besteht aus zwei Bestandteilen:
- Rechte Häufig des Scheinwerfers (1);
- Linke Halfte des Scheinwerfers (2).
Jede Halfe ist mit einer Leuchtweitenregulierung ausgestattet.
Die beiden Halden jeweils einstellen und schließlich prüfen:
- Ob die Leuchtweite gleichformig ist;
- Ob Schattenbereiche vorhanden sind.
Um die Leuchtweite des vorderen Scheinwerfers einzustellen:
In Fahrposition auf das Fahrzeug stei

gen, siehe Seite 46 (AUF- UND ABSTEIGEN VOM FAHRZEUG).
Bei der rechten Hälfte des Scheinwerfers (1): Von der rechten Rückseite des Windabweisers aus mit einem Schraubenzieher auf die entsprechende Einstellschraube (3) einwirken.
Wenn Sie die Schraube ZUDREHEN (nach rechts), dreht sich die Leuchtweite nach rechts.
Wenn Sie die Schraube AUFDREHEN (nach links), dreht sich die Leuchtweite nach links.
Bei der linken Hälfte des Scheinwerfers (2): Von der linken Rückseite des Windabweisers aus mit einem Schraubenzieher auf die entsprechende Einstellschraube (4) einwirken.
Wenn Sie die Schraube ZUDREHEN (nach rechts) dreht sich die Leuchtweite nach links.
Wenn Sie die Schraube AUFDREHEN (nach links) dreht sich die Leuchtweite nach rechts.

Nach der Einstellung:
GEFAHR
Die korrekte Leuchtweitenregelung überprüfen.
LEUCHTWEITENREGELUNG
Der vordere Scheinwerfer besteht aus zwei Bestandteilen:
- Rechte Hälfte des Scheinwerfers (1);
- Linke Hälfte des Scheinwerfers (2).
Jede Halfte ist mit einer Leuchtweitenregulierung ausgestattet.
Die beiden Halden jeweils einstellen und schließlich prüfen:
- Ob die Leuchtweite gleichfürmig ist;
- Ob Schattenbereiche vorhanden sind.
WICHTIG Zur Prüfung der Leuchtweitenregelung mussen spezielle Verfahren durchgefuhrt werden, welche den Vor

schriften der geltenden Gesetzgebung im jeweiligen Land entsprechen.
Um die Scheinwerfereinstellung schnell zu überprüfen, das Fahrzeug in einem Abstand von zehn Meter vor einer Wand auf ebenem Boden aufstellen.
Abblendlicht einschalten, sich auf das Fahrzeug setzen und prüfen, ob die Leuchtweite auf der Wand etwas niedriger als die waagerechte Linie ist, die von der Scheinwerfermittte bis zur Wand gezogen werden konnte (ungefahr 9/10 der Gesamthöhe).
Um die Leuchtweite des vorderen Scheinwerfers einzustellen:
WICHTIG Die nachfolgenden Informationen beziehen sich auf eine einzige Einheit, gelten aber für beiden.
In Fahrposition auf das Fahrzeug steiggen, siehe Seite 46 (AUF- UND ABSTEIGEN VOM FAHRZEUG).

Bei der rechten Hälfte des Scheinwerfers (1): Von der rechten Rückseite des Windabweisers aus, auf den entsprechenden Einstellgriff (5) einwirken.
BEIM DREHEN IM UHRZEIGERSINN wird der Lichtstrahl niedriger.
BEIM DREHEN GEGEN DEN UHRZEIGERSINN wird der Lichtstrahl hoher.
Bei der linken Häufe des Scheinwerfers (2): Dieselbe o.g. Einstellung beim Einwirken auf den Griff (6) wiederholen.
Nach der Einstellung:
GEFAHR
Die korrekte Leuchtweitenregelung überprüfen.
BELEUCHTUNG DER INSTRUMENTENEINHEIT
JedenfallsziehenSie,wellmoglich,immer Ihren aprilia-Vertragshandler zu Rate, welcher Ihnen einen sorgfaltigen und raschen Service bieten wird.
LAMPEN
Seite 60 (WARTUNG) sorgfältiglesen.
GEFAHR
Brandgefahr.
Kraftstoff und sonstige entzündliche Stoffe von den elektrischen Teilen fernhalten.
ACHTUNG
Vor dem Austausch einer Lampe stellen Sie den Zündschalter auf 艹 ^ 一 und warten Sie eine Minute ab, damit die Lampe sich abkühlen kann.
Lampen mit sauberen Handschuhen bzw. einem sauberen und trockenen Tuch wechseln.
Lampen nicht mit bloßen Fingern anfas- ten, Fingerabdrücke auf den Lampen verursachen Überhitzung und somit für eine geringe Lebensdauer, ggf.
Fingerabdrücke mit Alkohl entfern, um schneres Ausbrennen zu vermeiden.
DIE ELEKTRISCHEN KABEL NICTT ZUKRAFTVOLL ZIEHEN.
WICHTIG Bevor Sie eine Lampe auswechseln, die Sicherungen kontrollieren, siehe Seite 98 (SICHERUNGEN WECHSELN).




VORDERE SCHEINWERFERLAMPEN WECHSELN
Seite 101 (LAMPEN) sorgfältig lessen.
Im Vorderscheinwerfer sind folgende Lampen vorhanden:
- zwei (seitliche) Abblendlicht-/Fernlicht-lampen (1);
- eine (untere) Standlichtlampe (2);
Falls eine der zwei Abblendlicht-/Fernlicht-lampen beschädigt ist, und keine Ersatzlampevorhandenist, kann man die Lampen umtauschen.
Dieses Vorgehen darf nicht den Austausch der beschädigten Lampe ersetzen, sondern es dient nur dazu, die Rückfahrt zu erleichtern oder das nachstliegenden Geschäft zu erreichen.
FERNLICHTERLAMPEN/ABBLENDlicht
WICHTIG Auf der Seite der auszu- wechselnden Lampe eingreifen.
WICHTIG Jeweils einen Lampenstekker hersausziehen, um eine falsche Positionierung beim Wiedereinbau zu vermeiden.
Solle the gleichzeitige Entfernung unerlälich sein, die Lampenstecker kennzeichnen und beim Wiedereinbau deren korrekte Positionierung überprüfen.
ACHTUNG
Beim Herausziehen des Lampenstekkers nicht an den elektrischen Kabelnziehen.
Den Stecker (3) der zu ersetzenden Lampe anfassen,ziehen und von der Lampe (1) entfern.
Die Schutzkappe (4) der zu ersetzenden Lampe mit den Händen schieben.
Die beiden Enden der Klemmfassung (5) an der Lampenfassung (6) aushängen.
Die Lampe aus der Fassung hersausnehmer.
WICHTIG Die Lampe in die Lampenfassung einfugen und darauf achten, daß die jeweiligen Positionierungssitze (A) zusammenpassen.
Eine entsprechende Lampe richtig einfuhren.
Beim Wiedereinbau:
WICHTIG Die Kappe (4) mit der Zunge (6) nach oben wieder positieren.

STANDLICHTLAMPE
ACHTUNG
Wenn Sie die Lampenfassung hersziehen, nicht an den Kabelnziehen.
Die Lampenfassung (7) der Standlichtlampe anfassen, ziehen und aus dem Sitz Herausnahmen.
Die Lampe (2) herausnehmen und durch eine Lampe greicher Art wechseln.

VORDERE BLINKERLAMPEN WECHSELN
Seite 101 (LAMPEN) sorgfältig lessen.
Das Fahrzeug auf den Ständer stellen, siehe Seite 58 (FAHRZEUG AUF DEN STÄNDER STEllen).
Die Schraube (8) losen und entfern.
ACHTUNG
Mit den Kunststoffeilen und den laktierten Teilen vorsichtig umgehen, sie nicht verkratzen oder beschädigen.
Das Schutzglas (9) abnehmen.
ACHTUNG
Beim Wiedereinbau das Schutzglas in seinen Sitz korrekt positionieren. Die Schraube (8) vorsichtig und leicht zudrehen, um das Schutzglas nicht zu beschädigen.
Die Lampe (10) leicht eindrücken und nach links drehen.
Die Lampe (10) aus der Fassung herausnahmen.
ACHTUNG
Eine neue Lampe in die Lampenfassung einfahren und darauf aufachten, daß die zwei Stützelemente auf gleicher Höhe der entsprechenden Lampenfassungsführungen sind.
Eine entsprechende Lampe richtig einführen.
ACHTUNG
Sollte die Gluhbirnenfassung aus ihrem Sitz treten, diese erneut korrekt einzigen und darauf die Ausnehmung an der Fassung mit dem Sitz der Schraube auf Übereinstimmung bringen.

HINTERE BLINKERLAMPEN WECHSELN
Seite 101 (LAMPEN) sorgfältig lesen.
Das Fahrzeug auf den Ständer stellen, siehe Seite 58 (FAHRZEUG AUF DEN STÄNDER STEllen).
Die Schraube (1) abschrauben und entfern.
ACHTUNG
Das Schutzglas vorsichtig abnehmen und darauf auf achten, den Einrastzahn nicht zu brechen.
Das Schutzglas (2) abnehmen.
ACHTUNG
Beim Wiedereinbau das Schutzglas in seinen Sitz korrekt positionieren. Die Schraube (1) vorsichtig und leicht zudrehen, um das Schutzglas nicht zu beschädigen.

Die Lampe (3) leicht eindrücken und nach links drehen.
Die Lampe (3) aus der Fassung hersausnehmen.
ACHTUNG
Eine neue Lampe in die Lampenfassung einfahren und darauf aufachten, daß die zwei Stützelemente auf gleicher Höhe der entsprechenden Lampenfassungsführungen sind.
Eine entsprechende Lampe richtig einfuhren.
ACHTUNG
Sollte die Lampenfassung (4) aus ihrem Sitz heraustreten, wieder richtig einführen und darauf auf achten, daß die strahlen-formige Öffnung der Lampenfassung mit dem Schraubensitz übereinstimmt.

LAMPE DER HECKLEUCHTE WECHSELN
Seite 101 (LAMPEN) sorgfältig lesen.
In der Heckleuche sind folgende Lampenvorhanden:
- zwei Standlicht-/Stopplicher (5).
Wechselarbeitssschritte:
Vor dem Austausch einer Lampe die Bremslichtschalter auf ihre Funktion prüfen, siehe Seite 97 (SCHALTER PRÜFEN).

Folgende Arbeitssschritte beziehen sich auf eine einzige Lampe, sie gelten jedoch für beiden.
GEFAHR
Abwarten, bis sowohl Schalldämpfer vollkommen abgekühlt sind.
Das Fahrzeug auf den Ständer stellen, siehe Seite 58 (FAHRZEUG AUF DEN STÄNDER STEllen).
Die zwei Schrauben (6) abschrauben und entfern.
Das Schutzglas (7) abnehmen.
ACHTUNG
Beim Wiedereinbau das Schutzglas in seinen Sitz korrekt positionieren. Die Schraube (6) vorsichtig und leicht zudrehen, um das Schutzglas nicht zu beschädigen.
Die Lampe (5)leitung eindrücken und nach links drehen.

Die Lampe (5) aus der Fassung hersunnehmen.
ACHTUNG
Eine neue Lampe in die Lampenfassung einfahren und darauf achtenden, da die zwei Stützelemente auf gleicher Höhe der entsprechenden Lampenfassungsführungen sind.
Eine entsprachende Lampe richtig einfahren.

LAMPE DER KENNZEICHENLEUCHTE WECHSELN
Seite 101 (LAMPEN) sorgfältiglesen.
GEFAHR
Abwarten, bis der Motor komplett abgekühlt ist.
ACHTUNG
Beim Trennen der Lampenfassung die elektrischen Kabeln nichtziehen.
Von der unteren Innenseite des Kennzeichentragers aus die Lampenfassung (8) anfassen, ziehen und aus ihrem Sitz herausnahmen.
Lampe (9) Herausnehmen und durch ein neue Lampe vom Selben Typ ersetzen.
TRANSPORT
REINIGEN




WICHTIG Wahrend des Transports muß das Fahrzeug in seiner normalen Betriebsposition aufgestellt, fest verankert und in den 1. Gang geschaltet werden, um Kraftstoff-, Öl- und Kühmittelverluste zu vermeiden.
ACHTUNG
Im Falle einer Panne das Fahrzeug nicht schleppen, sondern mit einem Reparaturwagen abtransportieren.
Das Fahrzeug in folgenden Fällen oft reinigen:
- Umweltverschmutzung (Stadt oder Industriezone).
- Salzhaltige und feuchte Gegenen (Meer, warmes und feuchtes Klima).
Umweltbedingungen/Saisonbedingte Umstände (Verwendung von Salz, chemischen Produkten auf Straßen in der Winterzeit). - Darauf achten, daß keine Industriestaubrückstände, Teerflecken, Insekten, Vogelverschmutzungen usw. auf der Karosserie zurückbleiben.
- Das Fahrzeug nicht unter Bäumen parken, da in einigen Jahreszeiten Rückstände, Gummi, Früchte oder Blätter abfallen, die chemische und für die Lackierung schädliche Stoffe enthalten.
GEFAHR
Nach der Reinigung des Fahrzeugs kann die Bremswirksamkeit vorübergehend abnehmen, weil Wasser auf den Reibungsflächen vorhanden sein konnte.
Sehen Sie langere Bremsabstände zur Vermeidung von Unfällen vor.
Betätigten Sie wiederholt die Bremsen, um die normalen Betriebsbedingungen wiederherzustellen.
Die Sicherheitskontrollen ausführten, siehe Seite 49 (LABELLE DER SICHER-HEITSKONTROLLEN).

Um Schmutz- oder Schlammablagerungen von lackierten Teilen zu entfern, mit einem leichten Wasserstrahl gut abspulen, einen weichen Schwamm in reichlich Wasser mit etwas Shampoo (2 - 4%) Shampoo) tauchen und das Fahrzeug reinigen.
AnschlieBend mit reichlich Wasser sorgfaltig abspullen und mit einem Ledertuch abtrocknen.
Um die AuBenteile des Motors zu reinigen, entfettende Reinigungsmittel, Pinsel oder Lappen verwenden.
Nach jeder Fahrzeugreinigung:
Das linke Seiteengehause entfernen, siehe Seite 77 (LINKES SEITENGEHÄUSE ABMONTIEREN).
Den Stöpsel (1) abnehmen.
Den Inhalt in einen Behälter ausflieben lessen, der an eine entsprchende Sammelstelle übergeben werden muß.

ACHTUNG
Zur Reinigung der Scheinwerfer, einen in einem Neutral-Reinigungsmittel und Wasser getränkten Schwamm verwenden. Die Oberflächen leicht einreiben und*hufig mit reichlich Wasser abspullen.
Das Fahrzeug mit Silikonwachs nur nach sorgfältiger Reinigung nachpolieren.
Matte Lackierungen sind nicht mit Schleifpasten zu polieren.
Reinigen Sie Ihr Fahrzeug nie in der Sonne, besonders im Sommer, wenn die Verkleidungen warm sind, dann wenn Shampoo vor dem Absplen trocknet, kann es die lackierten Teile beschädigten.
Zur Reinigung der Kunststoffeile des Fahrzeuges keine Flüssigkeiten benutzen, deren Temperatur über 40^ liegt.

ACHTUNG
Spulen Sie folgende Teile mit Wasserstrahl-, Hochdruck- oder Dampfstrahlgeräten nicht aus: Radnaben, linke und rechte Lenkerarmatur, Lager, Bremspumpen, Instrumente und Anzeigegeräte, Auspuff der Schalldämpfer, Ablage/Bordwerkzeugfach, Zündschalter/Lenkschloß, Kühlerruppen, Kraftstoffbehälter-Verschluß, Scheinwerfer und elektrische Anschlüsse.
Zur Reinigung der Gummi- und Kunststoffeile und des Sitzes ist kein Alkohol, Benzin oder Lösemittel, sondern ausschließlich Wasser und neutrale Seite zu verwenden.
GEFAHR
Die Sitzbank nicht mit Wachs einreiben, damit sie nicht rutschig wird.

LÄNGERER STILLSTAND DES FAHRZEUGS
ACHTUNG
Bei längeren Standzeiten des Fahrzeuges (mehr als 20 Tage), 30A Sicherungen abklemmen, um einen Verschleiber der Batterie infolge des Stromverbrauchs des Multifunktion-Computers zu vermeiden.
WICHTIG Die Entfernung der 30A-Schmelzsicherungen bewirkt die Nullstellung der Digitaluhrfunktionen. Um solche Funktionen wieder einzustellen, siehe Seite 20 (PROGRAMMIERUNGSTASTEN).
Sollte Ihr Fahrzeug für längerere Zeit stillge- lect werden, empfehlen wir zur Welterhaltung die Ausführung einiger Maßnahmen.
Vor der Wiederinbetriebnahme empfehlen wir Ihnen außerdem, ggf. alle notwendigen Reparaturen und eine Generalinspektion durchzufahren, die man anschließend ver-

gessen konnte.
Wie folgt vorgehen:
Die Batterie ausbauen, siehe Seite 95 (BATTERIE AUSBAUEN) und Seite 97 (LÄNGERER STILLSTAND DER BATTERIE).
Das Fahrzeug reinigen und abrocknen, siehe Seite 106 (REINIGEN).
Alle lackierte Teile mit Fett einreiben.
Den Reifendruck korrigieren, siehe Seite 42 (REIFEN).
WICHTIG Das Fahrzeug in einen trokkenen, nicht beheizten Raum stellen, wo die Temperaturschwankungen sehr niedrig sind und keine direkten Sonnenstrahlen eindringen.
Eine Plastiktute in das Endstück des Schalldampfers einlagen und zusammenbinden, um das Eindringen von Feuchtigkeit zu vermeiden.
Das Fahrzeug auf den Hauptstandenerp, siehe Seite 58 (FAHRZEUG AUF DEN STANDER STEllen).
WICHTIG Das Fahrzeug auf das vordere Stutzgestell OPT positionieren undzwarso,daBbeide Reifen vom Boden abgehobensind.
Das Fahrzeug auf das vorgesehene vordere Stutzgestell stellen, siehe Seite 76 (DAS FAHRZEUG AUF DAS VORDERE STUTZGESTELL STEllen OPT).
Das Fahrzeug abdecken. Verwenden Sie dazu kein Kunststoff- oder wasserundurchlassiges Material.
WIEDERINBETRIEBNAHME
Die Abdeckung vom Fahrzeug entfernen und das Fahrzeug reinigen, siehe Seite 106 (REINIGEN).
Die Aufladung der Batterie prufen, siehe Seite 96 (BATTERIE AUFLADEN) und die Batterie einbauen, siehe Seite 96 (BATTERIE INSTALLIEREN).
Den Kraftstoffbehälter aufüllen, siehe Seite 29 (KRAFTSTOFF).
Die Sicherheitskontrollen ausfuhren, siehe Seite 49 (LABELLE DER SICHER-HEITSKONTROLLEN).
GEFAHR
Auf einer weniger befahrenen Straße einige Kilometer bei geringer Geschwindigkeit fahren.
TECHNISCHE DATEN
| ABMESSUNGEN | Länge über alles | 2290 mm |
| Breite über alles | 876 mm | |
| Größte Höhe mit Windabweiser | 1436 mm | |
| Sitzhöhe | 825 mm | |
| Radstand | 1544 mm | |
| Bodenfreiheit | 241 mm | |
| Gewicht (fahr fertig) | 235 kg | |
| MOTOR | Modell | V990 |
| Bauart | Zweizylinder V 60° 4-Taktmotor, langsgelagert, mit 4 Ventilen je Zylinder, DOHC | |
| Zylinder | 2 | |
| Hubraum | 998 cm³ | |
| Bohrung / Hub | 97 mm/67,5 mm | |
| Verdichtungsverhältnis | 10,4 ± 0,5: 1 | |
| Start | Elektrisch | |
| Leerlaufdrehzahl | 1200 ± 100 U/min (rpm) | |
| Kupplung | Hydraulisch gesteuerte Mehrscheibenkapplung im Ölbad an der linken Seite des Lenkers und PPC-Vorrichtung. | |
| Schmiersystem | Trockengehäuse mit getrenntem Ölbehälter und Kühler | |
| Luftfilter | Mit Trockenflütereinsatz | |
| Kühlsystem | Flüssigkeitskühlung | |
| GETRIEBE | Bauart | mechanische 6-Gang-Schaltung, mit Pedal an der linken Motorseite |
| FULMENGEN | Kraftstoffbehälter (inkl. Reservemenge) | 25 l |
| Kraftstoffreserve | 4 ± 1 l | |
| Motoröl | Ölwechsel 4300 cm³ - Öl- und Filterwechsel 4500 cm³ | |
| Gabelöl | 553 ± 2,5 cm³ (für jeder Schaft) | |
| Kühlmittel | 2,5 l (50% Wasser + 50% Frostschutzmittel mit Äthylenglykol) | |
| Zulässige Personen | 2 | |
| Maximale Zuladung | 182 kg (Fahrer + Sozius + Gepäck) |
| KRAFTÜBER | Gang | Hauptantrieb | Nebenantrieb | Endverhältnis | Gesamtverhältnis |
| TRAGUNGS- | 1a | 31/60 = 1: 1,935 | 14/35 = 1: 2,50 | 17 / 45 = 1: 2,647 | 12,804 |
| VERHÄLTNISSE | 2a | 16/28 = 1: 1,750 | 9,041 | ||
| 3a | 19/26 = 1: 1,368 | 7,006 | |||
| 4a | 22/24 = 1: 1,090 | 5,582 | |||
| 5a | 23/22 = 1: 0,956 | 4,486 | |||
| 6a | 27/23 = 1: 0,851 | 4,358 | |||
| TREIBKETTE | Bauart | endlos (ohne Glied) mit abgedachteten Kettengliedern | |||
| Modell | 525 | ||||
| ZUFUHRUNG | Bauart | elektronische Einspritzung (Multipoint) | |||
| Luftdüse | Ø 47 mm | ||||
| ZUFUHRUNG | Kraftstoff | Bleifreies Benzin DIN 51 607 Mindestoktzahl 95 ROZ (N.O.R.M.) und 85 ROZ (N.O.M.M.) | |||
| FAHRGESTELL | Bauart | Zweiteiliges Fahrgestell aus formgepressten Leichtmetall-Gußelementen | |||
| Einschlagwinkel | 28° | ||||
| Nachlauf | 129 mm | ||||
| RADAUFHÄNGUNGEN | Vorne | Hydraulische Teleskopgabel, Schaftendurchm. Ø 50 mm | |||
| Federweg | 175 mm | ||||
| Hinten | Hintere Schwinggabel aus Leichtmetall, mit entsprechlich profilierten Armen und hydropneumatischem verstillbarem Einfederbein | ||||
| Federweg | 120 mm | ||||
| BREMSEN | Vorne | Schwimmende Doppelscheibenbremse - Ø 300 mm, Vierstößelbremssättel mit entsprechenden Durchmessern - Ø 30 mm - Ø 32 mm | |||
| Hinten | Scheibenbremse - Ø 272 mm, Zweistößelbremssättel - Ø 34 mm | ||||
| FELGEN | Bauart | Mit Speichen für schlauchlose Reifen | |||
| Vorne | 2,50 x 19" | ||||
| Hinten | 4,00 x 17" | ||||
REIFEN
| Rad | Marke | Typ | Größe | Druck kPa (bar) | |
| Solo-Betrieb | Mit Sozius | ||||
| Vorne (Serie) | PIRELLI | SCORPION S/T MT90 | 110/80R19" | 220 (2,2) | 250 (2,5) |
| Hinten (Serie) | PIRELLI | SCORPION S/T MT90 | 150/70R17" | 250 (2,5) | 290 (2,9) |
| Vorne (Als alternative) | METZELER | TOURANCE | 110/80R19" | 220 (2,2) | 250 (2,5) |
| Hinten (Als alternative) | METZELER | TOURANCE | 150/70R17" | 250 (2,5) | 290 (2,9) |
| Vorne (Als alternative) | BRIDGESTONE | TRIAL WING 101 RADIAL F. SPEC. 12MBY | 110/80R19" | 220 (2,2) | 250 (2,5) |
| Hinten (Als alternative) | BRIDGESTONE | TRIAL WING 152 RADIAL F. SPEC. P1NBJ | 150/70R17" | 250 (2,5) | 290 (2,9) |
| Vorne (Als alternative) | MICHELIN | ANAKEE B 59V M/C TL/TT | 110/80R19" | 220 (2,2) | 250 (2,5) |
| Hinten (Als alternative) | MICHELIN | ANAKEE B 69V M/C TL/TT | 150/70R17" | 250 (2,5) | 290 (2,9) |
| ZündKERZEN | Standardzündkerzen | NGK R DCPR9E | |||
| Elektrodenabstand | 0,6 - 0,7 mm | ||||
| Widerstand | 5 kΩ | ||||
| ELEKTRISCHE | Batterie | 12 V - 12 Ah | |||
| ANLAGE | Hauptssicherungen | 30 A | |||
| Sekundärssicherungen | 15 A | ||||
| Generator (mit Dauermagnet) | 12 V - 470 W | ||||
| LAMPEN | Abblendlicht /Fernlicht (Halogen) | 12 V - 60/55 W H4 V | |||
| Vorderrad-Standlicht | 12 V - 3 W | ||||
| Blinkerlicht | 12 V - 21 W | ||||
| Hintere Standlichter/Bremslichter | 12 V - 5 / 21 W | ||||
| Kennzeichenbeleuchtung | 12 V - 5 W | ||||
| Instrumenteneinheitbeleuchtung | LED | ||||
| KONTROLLEUCHTEN | Schalthebel-Neutralstellung | LED | |||
| Blinker | LED | ||||
| Kraftstoffreserve | LED | ||||
| Fernlicht | LED | ||||
| Ständer ausgeklapt | LED | ||||
| Motoröldruck | LED | ||||
| Diagnose | LED | ||||
EMPFOHLENE SCHMIERSTOFFE
Motorol (Empfehlung): Agip TEC 4T, SAE 15W - 50.
Außer thisem Öl kann man auch Marken-Ole mit vergleichbaren oder besseren Leistungen der CCMC G-4, A.P.I. SG. Klasse verwenden.
Getriebeöl (Empfehlung): Agip FORK 5W oder Agip FORK 20W.
Falls man eine Leistung wünscht, die zwischen Agip FORK 5W und Agip FORK 20W kann man die Öle wie folgt mischen:
SAE 10W = Agip FORK 5W 67% des Volumens + Agip FORK 20W 33% des Volumens.
SAE 15W = Agip FORK 5W 33% des Volumen + Agip FORK 20W 67% des Volumens.
Lager und übrige Schmierstellen (Empfehlung): Agip GREASE 30.
Als Alternative zum empfohlenen Produkt, Marken-Wälzagerfett verwenden, Nutztemperaturbereich -30°C...+140°C, Tropfpunkt 150°C...230°C, hoher Korrosionsschutz, gute Wasser-/Oxydationsbestandigkeit.
Batteriepole: Säurefreies Fett bzw. Vaseline.
Fettspray für Ketten: Agip CHAIN LUBE
GEFAHR
Verwenden Sie nur frische Bremsflüssigkeit. Nie entsprechende Marken oder Öltypen miteinander vermischen ohne zuvor die entsprechende Basiskompatibilität überprüft zu haben.
Bremsflüssigkeit (Empfehlung): Aglip BRAKE 5.1 DOT 4 (kompatibel DOT 5).
GEFAHR
Verwenden Sie nur frische Bremsflüssigkeit.
Kupplungsflüssigkeit (Empfehlung): Agip BRAKE 5.1 DOT 4 (kompatibel DOT 5).
GEFAHR
Verwenden Sie nur nitritfreies Frost- und Korrosionsschutzmittel, das bis wenigerstens -35^ schützt.
Motorkühlmittel (Empfehlung): Agip COOL.
DER WERT DES KUNDENDIENSTES
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LEGENDE ELEKTRISCHEN SCHALTPLAN - ETV mille Caponord
1) Mehrfachverbindungen
2) Geschwindigkeitssensor
3) Relais Fernlichter
4) Relais Abblendlicht
5) Signalhorn
6) Linker Abblendschalter
7) Ausetzung
8) Luft-Thermistor (Instrumenteneinheit)
9) Instrumenteneinheit
10) Kuhlmittel-Temperaturthermistor (Instrumenteneinheit)
11) Motoroldruckschalter
12) Rechter Abblendschalter
13) Zündschalter
14) Relais Motorabstellung
15) Fallsensor
16) Relais Kraftstoffpumper
17) Rechter Blinker hinten
18) Standlicher-/Bremslichtlampe hinten
19) Standlicher-/Bremslichtlampe hinter
20) Linker Blinker hinten
21) Hinterscheinwerfer
22) Schalter Bremslicht hinter
(23) Schalter Bremslicht vorne
24) Lampe der kennzeichenleuchte
25) Diodenmodul
26) Kupplungshebelschalter
27) Leerlaufschalter
28) Seitenstanderschalter
29) Anlasser
30) Anlasser-Relais
31) Batterie
32) Hauptsicherungen (30A) (Zündung)
33) TEST-Stecker
34) Sekundársicherungen (15A)
A-Vorderscheinwerfer,Uhr
B - Kraftstoffpumper
C - Standlichter, Hinterrad-Bremslichter, Signalhorn, Blinkerlampen und Instrumenteneinheit
D-Start,Funktionslogik E-Frei
35) Stromanschluss
36) Pick up
37) Schwungrad
38) Spannungsregler
39) Einspritzrelais
40) Purge valve (nur California)
41) Zylindereinspritzventil hinter
42) Zylindereinspritzventil vorne
43) Abkuhlungslufter
44) Kraftstoffreservoirsensor
45) Kraftstoffpumper
46) Luft-Thermistor (Elektronische Anlage)
47) Kuhlmittel-Temperaturthermistor (Elektronische Anlage)
48) Klappenstellungssensor
49) Zylinderspule hinten
50) Zylinderspule hinten
51) Zylinderspule vorne
52) Zylinderspule vorne
53) Zündkerzen
54) Automatische Luft
55) Elektronische Anlage
56) Linker Blinker vorne
57) Vorderrad-Standlichtlampe
58) Abblendlichtlampe
59) Fernlichtlampe
60) Fernlichtlampe
61) Vorderscheinwerfer
62) Rechter Blinker vorne
63) Diagnoseanschluss
64) Diode
65) Lambda-Sonde
66) Diode - Bremslicht 1
67) Diode - Bremslicht 2
68) Tachometersensor - Hinterrad
69) Tachometersensor - Vorderrad
70) Diagnoseanschluss ,ecu bas"
71) ABS-Steuergerät
72) ABS-Sicherung
73) Diode LED
74) ABS-Abschalttaste
75) Int. ABS-Körper (mit rückwärfterige Beleuchtung)
76) Sicherung fur ABS-Pumpe
KABELKENNZEICHNUNG
| Ar | Orange | M | Braun |
| Az | Hellblau | N | Schwarz |
| B | Blau | R | Rot |
| Bi | Weiß | V | Grün |
| G | Gelb | Vi | Lila |
| Gr | Grau | Ro | Rosarot |
Die Firma Piaggio & C. S.p.A. dankt Ihnen für die Wahl des Fahrzeugs und empfeihlt folgenden:
- Die Umwelt nicht mit Öl, Kraftstoff, umweltschädlichen Stoffen oder Materialien belasten.
- Stellen Sie den Motor ab, wenn Sieihn nicht brauchen.
- Vermeiden Sie unnötigen Lärm.
- Respektieren Sie die Natur.