HP-101E - Digitalpiano ROLAND - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Produktinformationen

Marke : ROLAND

Modell : HP-101E

Kategorie : Digitalpiano

Laden Sie die Anleitung für Ihr Digitalpiano kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch HP-101E - ROLAND und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. HP-101E von der Marke ROLAND.

BEDIENUNGSANLEITUNG HP-101E ROLAND

HP101_e.book Page 27 Wednesday, September 8, 2004 10:16 PM Bedienungsanleitung Vielen Dank, dass Sie sich für ein Digital-Piano HP101e von Roland entschieden haben.

Die wichtigsten Funktionen Klavierklänge mit einer breit gefächerten Resonanz und einer großen Expressivität Die Stereo-Samples liefern einen besonders realistischen Klangeindruck, weil selbst die beim Auftreffen der Hämmer auf die Saiten entstehenden Geräusche berücksichtigt werden. Somit ist ein realistischer Klavierklang gewährleistet, der kaum noch von einem akustischen Flügel zu unterscheiden ist. Das Instrument ist 64-stimmig polyphon. Sie können das Dämpferpedal also bedenkenlos verwenden, ohne befürchten zu müssen, dass Noten wegfallen.

Tastatur und drei Pedale vermitteln naturgetreu das Spielgefühl eines echten Flügels Dieses Instrument enthält eine kompakte “Progressive Hammer Action”-Tastatur, die das gleiche Spielgefühl vermittelt wie die Tastatur eines Flügels: Im Bass ist der Widerstand der Tasten nämlich etwas größer als im Diskant. Auch die drei Pedale sprechen besonders akkurat an, so dass wirklich alle Facetten Ihres Spiels zum Tragen kommen können.

Edles Design mit attraktiver Holzmaserung Die kompakte Bauweise dieses mit einer edlen Holzmaserung versehenen Instruments erlaubt eine Platz sparende Aufstellung. Neben einer einschiebbaren Tastenklappe verfügt das HP101e über einen praktischen Haken, an den Sie bei Nichtbenutzung Ihren Kopfhörer hängen können. Lesen Sie sich vor dem Einsatz folgende Punkte durch: “Hinweise für eine sichere Handhabung” (S. 28) und “Wichtige Hinweise” (S. 30). Dort finden Sie wichtige Bedien- und Sicherheitshinweise. Außerdem müssen Sie sich natürlich die gesamte Bedienungsanleitung durchlesen, um alle Funktionen kennen zu lernen und bei der Bedienung alles richtig zu machen. Bewahren Sie die Bedienungsanleitung für die spätere Bezugnahme an einem sicheren Ort auf.

Copyright ©2004 ROLAND CORPORATION. Alle Rechte vorbehalten. Diese Bedienungsanleitung darf ohne die schriftliche Genehmigung der ROLAND CORPORATION weder auszugsweise, noch vollständig kopiert werden.

HP101_e.book Page 28 Wednesday, September 8, 2004 10:16 PM Hinweise für eine sichere Handhabung

HINWEISE FÜR EINE SICHERE HANDHABUNG MASSNAHMEN FÜR DIE VERMEIDUNG VON BRÄNDEN, STROMSCHLÄGEN UND VERLETZUNGEN Über die

WARNUNG VORSICHT Hinweise

Über die Symbole Das Symbol weist auf wichtige Instruktionen oder Warnungen hin. Die genaue Bedeutung des Symbols richtet sich nach dem Zeichen in dem Dreieck. Das hier gezeigte Symbol bedeutet beispielsweise, daß es sich um einen allgemeinen Hinweis auf mögliche Gefahren handelt.

Dieses Symbol signalisiert Dinge, welche den Anwender bei unsachgemäßer Behandlung auf die Gefahr schwerer Verletzungen (eventuell mit Todesfolge) hinweisen. Weist auf Verletzungsgefahr oder mögliche Sachschäden hin, die sich aus einer unsachgemäßen Bedienung ergeben können.

VORSICHT Das Symbol verweist auf Handlungen hin, die Sie niemals ausführen dürfen (welche verboten sind). Was genau verboten ist, können Sie an dem Symbol in dem Kreis ablesen. Das hier gezeigte Symbol bedeutet beispielsweise, daß das Gehäuse nicht geöffnet werden darf.

* Mit "Sachschäden" sind hier Schäden an den Möbeln oder Verletzungen von Haustieren gemeint.

Das ● Symbol bezeichnet Dinge, die Sie unbedingt ausführen müssen. Auch hier richtet sich die genaue Bedeutung nach dem Symbol in dem schwarzen Kreis. Das hier gezeigte Symbol bedeutet beispielsweise, daß der Netzanschluß gelöst werden muß.

BITTE FOLGENDE PUNKTE BEACHTEN WARNUNG 001

• Lesen Sie sich vor dem Einsatz dieses Produkts alle Hinweise dieser Seite sowie den Rest dieser Bedienungsanleitung durch.

• Verwenden Sie ausschließlich das beiliegende Netzkabel. Umgekehrt eignet sich das beiliegende Netzkabel nicht für andere Geräte.

• Beschädigen Sie niemals das Netzkabel und stellen Sie keine schweren Gegenstände darauf. Verlegen Sie es so, dass es weder gequetscht, noch anderweitig abgeklemmt wird. Bei Verwendung eines beschädigten Kabels besteht Stromschlagbzw. Brandgefahr.

• Öffnen Sie das Instrument niemals und nehmen Sie keine Modifikationen vor.

• Versuchen Sie niemals, das Gerät zu öffnen oder selbst defekte Teile zu erneuern (es sei denn, die Bedienungsanleitung enthält ausdrückliche Anweisungen). Überlassen Sie alle Wartungsund Reparaturarbeiten Ihrem Roland-Händler, einer qualifizierten Kundendienststelle oder dem offiziellen Roland-Vertrieb (siehe die Adressen auf der „Information”-Seite).

• Verwenden bzw. lagern Sie dieses Gerät niemals an folgenden Orten: • Orte, die extremen Temperaturen ausgesetzt sind (z.B. in der prallen Sonne, in einem geschlossenen Fahrzeug, in der Nähe eines Heizkörpers, Herdes usw.); • Feuchte Orte (Bad, Waschküche, nasser Fußboden usw.); • Nasse Orte; • Draußen im Regen; • Staubige Orte; • Orte, die starken Vibrationen ausgesetzt sind.

• Stellen Sie das Gerät immer auf eine ebene und stabile Oberfläche. Verwenden Sie niemals ein wackliges Stativ bzw. ein Stativ, auf dem das Gerät geneigt aufgestellt würde.

• Schließen Sie dieses Gerät nur an eine Steckdose an, die den Angaben in dieser Bedienungsanleitung bzw. auf dem Typenschild entspricht.

• Dieses Gerät kann entweder von sich aus oder im Zusammenspiel mit einem Verstärker oder Kopfhörer einen Schallpegel erzeugen, der zu einem permanenten Hörschaden führen kann. Verwenden Sie es niemals über einen längeren Zeitraum bei hohem Schallpegel. Wenden Sie sich bei Verdacht auf Gehörverlust oder anderen Beschwerden sofort an einen Ohrenarzt.

• Achten Sie darauf, dass niemals Fremdkörper (brennbare Stoffe, Münzen, Büroklammern usw.) oder Flüssigkeiten (Wasser, Getränke usw.) in das Geräteinnere gelangen.

• Schalten Sie das Gerät sofort aus, lösen Sie den Netzanschluss und wenden Sie sich an Ihren Roland-Händler oder den Vertrieb (siehe die „Information”-Seite), wenn: • Das Netzkabel oder der Stecker sichtbare Schäden aufweist; • Wenn Rauch aus dem Gerät kommt bzw. wenn es verbrannt riecht. • Wenn Fremdkörper oder Flüssigkeiten ins Geräteinnere gelangt sind. • Das Gerät im Regen gestanden hat (oder nass geworden ist); • Sich das Gerät nicht erwartungsgemäß verhält oder in seiner Leistung merklich nachgelassen hat.

• In Familien mit kleinen Kindern müssen die Eltern darauf achten, dass die Kinder das Gerät erst dann alleine bedienen, wenn sie mit allen wichtigen Bedienungsverfahren vertraut sind.

• Fassen Sie das Netz- und die übrigen Kabel niemals mit feuchten oder nassen Händen an.

• Setzen Sie das Gerät niemals schweren Erschütterungen aus. (Lassen Sie es niemals fallen!)

• Schließen Sie das Netzkabel niemals an einen Stromkreis an, der bereits mehrere andere Geräte speist. Seien Sie besonders vorsichtig mit Verlängerungskabeln: die Gesamtleistungsaufnahme aller daran angeschlossenen Geräte darf niemals größer sein als die Angaben auf dem Kabel, weil sonst die Adern schmelzen, was zu Kurzschlüssen führt.

• Beachten Sie beim Transport des Gerätes folgende Hinweise. Am besten bitten Sie jemanden, Ihnen beim Tragen des Instrumentes zu helfen. Halten Sie das Instrument waagerecht und transportieren Sie es mit äußerster Vorsicht. um Verletzungen und Schäden zu vermeiden. 1

• Kontrollieren Sie, ob die Schrauben, mit denen das Instrument am Ständer befestigt wurde, noch fest sitzen. Wenn sie sich gelöst haben, müssen Sie sie sofort wieder fest andrehen. 2

• Lösen Sie den Netzanschluss. 3

• Lösen Sie die Kabel aller externen Geräte. 4

• Korrigieren Sie die Einstellung der Einstellschraube (S. 35).

• Stellen Sie niemals Flüssigkeitsbehälter (Vasen usw.) auf das Instrument. Vermeiden Sie außerdem die Verwendung von Insektensprays, Parfüm, Alkohol, Nagellack, Spraydosen usw. in unmittelbarer Nähe des Geräts. Falls das Gehäuse trotzdem Spritzer abbekommt, müssen Sie diese sofort wegwischen.

VORSICHT • Das Gerät und Netzkabel müssen immer so aufgestellt bzw. verlegt werden, dass eine ausreichende Lüftung gewährleistet ist.

• Ziehen Sie beim Lösen des Netzanschlusses nur am Stecker des Netzkabels und niemals am Kabel, um das Reißen der Adern zu vermeiden.

• Entnehmen Sie den Notenständer.

• Schalten Sie das Instrument vor dem Reinigen aus und lösen Sie den Netzanschluss ((S. 33)).

• Im Falle eines Gewitters lösen Sie am besten den Netzanschluss. 116

• Seien Sie beim Öffnen und Schließen der Tastenklappe vorsichtig, damit Sie sich nicht die Finger klemmen (S. 33). Am besten überlassen Sie das niemals einem Kind.

• Wenn Sie Schrauben oder Muttern des Notenoder Pianoständers lösen, müssen Sie sie an einem sicheren Ort –auf jeden Fall aber außerhalb der Reichweite von Kindern– verwahren, damit niemand sie verlegt bzw. verschluckt.

• Lösen Sie den Netzstecker in regelmäßigen Abständen und reinigen Sie ihn mit einem trockenen Tuch, um die Steckerstifte von Staub und anderem Schmutz zu befreien. Außerdem sollten Sie den Netzanschluss lösen, wenn Sie das Gerät längere Zeit nicht verwenden möchten. Bedenken Sie, dass Staub zwischen dem Netzstecker und der Anschlussbuchse zu einer ungenügenden Isolierung führen und einen Brand verursachen kann.

• Schließen Sie die Tastenklappe. 6

• Vor dem Einsatz dieses Produkts im Ausland wenden Sie sich mit eventuellen Fragen bezüglich der Stromversorgung bitte an Ihren Händler oder den Vertrieb (siehe die “Information”-Seite).

• Netz- und Signalkabel sollten niemals miteinander verdreht werden. Verlegen Sie alle Kabel außerdem immer außerhalb der Reichweite von Kindern.

• Setzen Sie sich niemals auf das Gerät und stellen Sie keine schweren Gegenstände darauf.

Wichtige Hinweise Bitte lesen Sie sich außer “IMPORTANT SAFETY INSTRUCTIONS” und “Hinweise für eine sichere Handhabung” (S. 28) auch folgende Punkte durch:

• Schließen Sie das Instrument niemals an eine Steckdose an, die auch Geräte speist, welche mit einem Wechselrichter arbeiten (z.B. Kühlschrank, Waschmaschine, Mikrowellenherd oder Klimaanlage) oder einen Motor enthalten. Solchen Geräte können nämlich Funktionsstörungen und hörbare Störgeräusche verursachen. Wenn Sie keine andere Möglichkeit haben, sollten Sie einen Netzfilter zwischen dem Instrument und jener Steckdose verwenden. • Schalten Sie das Instrument sowie die übrigen Geräte Ihrer Anlage aus, bevor Sie sie miteinander verbinden. Nur so ist nämlich sichergestellt, dass es weder zu Fehlfunktionen noch zu Schäden an den Lautsprechern kommt. • Obwohl das Display und die Dioden bei Drücken des POWER-Schalters ausgehen, ist das Gerät nach wie vor mit dem Netz verbunden. Um auch die Stromzufuhr zu unterbinden, müssen Sie nach Drücken des POWER-Schalters den Netzanschluss lösen. Daher sollten Sie das Gerät nach Möglichkeit an eine Steckdose anschließen, die man bequem erreicht.

• Verwenden Sie für die Reinigung ein weiches, trockenes Tuch, das bei Bedarf auch leicht angefeuchtet werden darf. Bei stärkerer Verschmutzung kann auch ein mildes, neutrales Reinigungsmittel verwendet werden. Wenden Sie dabei niemals Gewalt an, um das Gehäuse nicht zu beschädigen. • Verwenden Sie kein Benzin, Verdünner, Alkohol o.ä., um eine Beschädigung oder Verfärbung der Geräteoberfläche zu vermeiden. • Die Pedale sind aus Messing. Messing wird nach und nach dunkler, was auf eine Oxidierung zurückzuführen ist. Daher sollten Sie die Pedale in regelmäßigen Zeitabständen mit einem Metallreiniger säubern.

Aufstellung • Wenn das Gerät zu nahe an Verstärkern oder größeren Transformatoren platziert wird, können Brummgeräusche entstehen. Stellen Sie das Gerät bzw. die andere Störquelle dann etwas weiter entfernt auf. • Dieses Gerät könnte den Empfang von Radios oder Fernsehgeräten beeinträchtigen. Betreiben Sie es niemals in der Nähe solcher Empfänger. • Wenn Sie in der Nähe dieses Gerätes ein drahtloses Telefon bzw. Handy verwenden, können Brummgeräusche entstehen. Das ist vor allem bei Erhalt oder Beginn eines Anrufs der Fall. Daher raten wir, niemals in unmittelbarer Nähe des Gerätes zu telefonieren und das Handy sogar auszuschalten. • Setzen Sie das Gerät keinen extremen Temperaturen (z.B. direkter Sonneneinstrahlung) aus und lassen Sie es nicht in einem geschlossenen Auto liegen, das in der Sonne steht. Nur so ist sichergestellt, dass sich das Gehäuse weder verfärbt, noch verformt. • Wenn das Gerät von einem kälteren/feuchteren Ort an einen wärmeren/trockeneren Ort (oder umgekehrt) gebracht wird, könnte es zu Kondensbildung kommen. Im Extremfall führt dies beim Einschalten zu einem Kurzschluss oder Brand. Warten Sie nach dem Transport also mehrere Stunden, bevor Sie das Gerät einschalten, damit das Kondenswasser verdampfen kann. • Gegenstände aus Gummi, Vinyl o.ä. sollten niemals längere Zeit auf das Gerät gestellt werden, weil das zu einer Verfärbung bzw. schwer entfernbaren Rändern führt. • Legen Sie niemals (schwere) Gegenstände auf die Tastatur. Das könnte nämlich dazu führen, dass die Tasten nicht mehr erwartungsgemäß reagieren. • Bringen Sie niemals Aufkleber oder andere Ziergegenstände auf dem Instrument an. Wenn Sie diese nämlich später wieder entfernen, bleiben eventuell Reste kleben bzw. entstehen Ränder, die sich kaum noch entfernen lassen.

Weitere Vorsichtsmaßnahmen • Im Regelfall muss davon ausgegangen werden, dass der Speicherinhalt des Geräts nicht wiederhergestellt werden kann, wenn er einmal gelöscht worden ist. Roland haftet nicht für Schäden, die sich aus solchen Datenverlusten ergeben könnten. • Behandeln Sie die Bedienelemente und Anschlussbuchsen des Gerätes mit der gebührenden Umsicht. Eine etwas zu forsche Handhabung kann nämlich zu Schäden führen. • Ziehen Sie beim Herstellen bzw. Lösen der Anschlüsse nur an den Steckern – niemals an den Kabeln. Nur so vermeiden Sie das Reißen der Adern bzw. Schäden an den internen Komponenten. • Während des Betriebs wird das Gerät warm. Das ist völlig normal. • Um die Nachbarn oder die übrigen Familienmitglieder nicht zu stören, sollten Sie die Lautstärke immer in vertretbaren Grenzen halten. Am besten verwenden Sie spät Abends oder früh Morgens einen Kopfhörer. • Packen Sie das Instrument vor dem Transport wieder in den Lieferkarton (und verwenden Sie die dazugehörigen Polster). Es kann aber auch anderes stabiles Verpackungsmaterial verwendet werden. • Belasten Sie den Notenständer niemals übermäßig. • Verwenden Sie zum Herstellen von Audioverbindungen ausschließlich Roland-Kabel. Wenn Sie sich trotzdem für eine andere Marke entscheiden, beachten Sie bitte folgende Punkte: • Sorgen Sie vor Öffnen oder Schließen der Tastenklappe dafür, dass sich kein Haus- oder Kleintier auf dem Instrument befindet (insbesondere nicht in der Nähe der Tastatur oder der Klappe). Andernfalls könnte es zwischen Klappe und Tastatur geraten und dort eingeschlossen werden. Dann müssen Sie das Gerät sofort ausschalten und den Netzanschluss lösen. Wenden Sie sich anschließend an Ihren Roland-Händler oder an die nächste Kundendienststelle. • Bestimmte Verbindungskabel enthalten Widerstände. Diese sind für die Verwendung mit diesem Gerät nicht geeignet, weil die Lautstärke sonst u.U. viel zu gering ist. Im Extremfall hören Sie überhaupt nichts mehr. Wenden Sie sich im Zweifelsfall an den Hersteller oder Vertrieb der verwendeten Audiokabel.

HP101_e.book Page 31 Wednesday, September 8, 2004 10:16 PM Inhaltsverzeichnis

DEUTSCH Inhaltsverzeichnis Hinweise für eine sichere Handhabung 28 Wichtige Hinweise30

Verwendung externer Audiogeräte46 Anschließen an einen Computer46 Arbeiten mit MIDI-Geräten 47 Einstellen des MIDI-Kanals47 Ein-/Ausschalten der Local-Funktion48

Bedienfeld 32 Rückseite 32

Übersicht der Klangfarben 49

Übersicht der internen Funktionen 50

Kapitel 1. Spielen zu den internen Stücken36

Fehlersuche 51 Technische Daten 52 Internal Song List 157

DEUTSCH Anschließen des Pedalkabels33 Anschließen des Netzkabels 33 Öffnen/Schließen der Tastenklappe33 Anbringen des Notenständers33 Anschließen eines Kopfhörers 34 Ein- und Ausschalten34 Einstellen der Lautstärke34 Über die Pedale35 Über die Einstellschraube35

DEUTSCH Beschreibung der Bedienelemente 32

Kapitel 4. Anbindung externer Geräte 46

MIDI Implementation Chart 159

Abspielen der internen Stücke36

Kapitel 2. Und nun dürfen Sie spielen37

DEUTSCH Klanganwahl 37 Verwendung der Digital-Effekte37 Verwenden des Halleffekts (Reverb) 37 Ändern des Hallanteils 37 Einstellen der Anschlagdynamik 38 Transponieren der Tastatur (“Transpose”-Funktion) 38 Stapeln zweier Klänge (Dual-Modus) 39 Balance im Dual-Modus39 Verwendung des Metronoms 39 Arbeiten mit dem Metronom 39 Anwahl einer anderen Taktart40 Anwahl eines anderen Tempos 40 Ändern der Metronomlautstärke 41 Aufteilen der Klaviatur für vierhändiges Spiel (Twin-Modus)41

DEUTSCH Kapitel 3. Weitere Funktionen42

DEUTSCH Angleichen der Stimmung an ein anderes Instrument (Gesamtstimmung)42 Erhöhen/Verringern der Kammertonfrequenz 42 Direktanwahl der Frequenz ‘440.0Hz’42 Direktanwahl der Frequenz ‘442.0Hz’42 Auswahl des Stimmungssystems43 Einstellen des Grundtons43 Ändern der Dämpferresonanz 44 Andere Stimmungskurven (Stretch Tuning)44 Verriegeln der Bedienelemente 45 Verwendung der V-LINK-Funktion 45

HP101_e.book Page 32 Wednesday, September 8, 2004 10:16 PM Beschreibung der Bedienelemente

Beschreibung der Bedienelemente Bedienfeld Rückseite

1 Kopfhörerbuchsen Hier können Sie einen oder zwei Kopfhörer anschließen (S. 34).

3 Netzanschluss Schließen Sie hier das beiliegende Netzkabel an (S. 33).

2 Pedal-Buchse Anschließen des Pedalkabels (S. 33).

Bedienfeld 4 [Power On]-Schalter Hiermit schalten Sie das Instrument ein und aus (S. 34).

5 [Volume]-Regler Hiermit wird die Lautstärke eingestellt (S. 34).

6 [Demo]-Taster Hiermit starten Sie die Wiedergabe der intern gespeicherten Stücke (S. 36).

7 [Tone]-Taster Hiermit wählen Sie eine andere Klangfarbe (S. 37). 8 [Metronome]-Taster Hiermit schalten Sie das Metronom ein/aus (S. 39). 9 [Reverb/Key Touch]-Taster Hiermit schalten Sie den Halleffekt ein/aus (S. 37). Hiermit ändern Sie die Anschlagdynamik (S. 38).

Rückseite 11 Input-Buchsen Hier können die Audio-Ausgänge eines anderen Gerätes angeschlossen werden. Dessen Signal wird dann ebenfalls über die Lautsprecher des HP101e ausgegeben (S. 46).

10 MIDI Out/In-Buchsen Schließen Sie hier andere MIDI-kompatible Instrumente an (S. 47).

12 Output-Buchsen Bei Bedarf können Sie diese Buchsen mit den Eingängen einer Endstufe, eines Mischpults, Kassettendecks usw. verbinden. Einen externen Verstärker brauchen Sie nur, wenn Sie das Instrument in einem Saal o.ä. verwenden möchten (S. 46).

HP101_e.book Page 33 Wednesday, September 8, 2004 10:16 PM Vorbereitung

DEUTSCH Vorbereitung Anschließen des Pedalkabels Schließen Sie das Pedalkabel an die Pedal-Buchse auf der Rückseite des Instruments an.

Anbringen des Notenständers DEUTSCH

1. Legen Sie die beiliegenden Notenständerschrauben in die dafür vorgesehenen Bohrungen an der Oberseite des HP101e und drehen Sie sie provisorisch fest.

Anschließen des Netzkabels

2. Verbinden Sie den größeren Stecker des Netzkabels mit einer Steckdose. Anm.

2. Schieben Sie den Notenständer zwischen die Schrauben und das Gehäuse des HP101e.

Verwenden Sie ausschließlich das beiliegende Netzkabel.

Um sie zu schließen, heben Sie sie leicht an und ziehen sie zu sich hin.

Halten Sie den Notenständer fest und lassen Sie ihn nicht fallen. Seien Sie vorsichtig, damit Sie sich nicht die Finger klemmen.

4. Zum Entfernen des Notenständers müssen Sie ihn mit einer Hand festhalten, während Sie mit der anderen die Schrauben so weit wie nötig lösen. Anm. Anm. Anm.

Seien Sie beim Öffnen/Schließen der Klappe vorsichtig, damit Sie sich nicht die Finger klemmen. Kinder sollten die Klappe des HP101e nur unter Aufsicht eines Erwachsenen öffnen und schließen. Schließen Sie die Klappe vor dem Transport des Instruments, um Verletzungen zu vermeiden.

Vergessen Sie nach Entnehmen des Notenständers nicht, die Schrauben wieder festzudrehen. Belasten Sie den angebrachten Notenständer niemals übermäßig. Verwenden Sie zum Befestigen des Notenständers ausschließlich die beiliegenden Schrauben. Transportieren Sie das Instrument niemals, solange noch der Notenständer angebracht ist.

DEUTSCH Um die Tastenklappe zu öffnen, müssen Sie sie mit beiden Händen leicht anheben und zur Rückseite des Instruments schieben.

3. Halten Sie den Notenständer mit einer Hand in der richtigen Position, während Sie die Schrauben mit der anderen vollständig festziehen.

Öffnen/Schließen der Tastenklappe

1. Verbinden Sie den kleineren Stecker des beiliegenden Netzkabels mit dem Netzanschluss auf der Rückseite des Instruments.

HP101_e.book Page 34 Wednesday, September 8, 2004 10:16 PM Vorbereitung

Anschließen eines Kopfhörers Ihr HP101e ist mit zwei Kopfhörerbuchsen versehen. Es können also zwei Kopfhörer angeschlossen werden, was z.B. für den Unterricht oder zum Spielen vierhändiger Stücke notwendig ist. Außerdem stören Sie bei Verwendung eines Kopfhörers niemanden.

Schließen Sie einen Kopfhörer an eine der beiden Buchsen links unter dem Instrument an. Sobald Sie einen Kopfhörer anschließen, werden die internen Lautsprecher ausgeschaltet. Die Lautstärke im Kopfhörer kann mit dem [Volume]Regler des HP101e eingestellt werden (S. 34).

Ein- und Ausschalten Anm.

Nach Herstellen aller notwendigen Verbindungen müssen Sie die Geräte in der richtigen Reihenfolge einschalten. Wenn Sie eine andere als die hier erwähnte Reihenfolge wählen, werden u.U. die Lautsprecher und/oder der Verstärker beschädigt.

Vor dem Einschalten müssen Sie den [Volume]Regler auf den Mindestwert stellen. Drücken Sie anschließend den [Power On]-Schalter. Das HP101e wird eingeschaltet und die Diode vorne links leuchtet. Nach ein paar Sekunden hören Sie die auf der Klaviatur gespielten Noten. Stellen Sie mit dem [Volume]-Regler die gewünschte Lautstärke ein. Anm. Das Gerät ist mit einer Schutzschaltung versehen. Daher dauert es nach dem Einschalten ein paar Sekunden, bevor Sie etwas hören.

Verwenden Sie nach Möglichkeit einen Stereokopfhörer.

Anmerkungen zur Verwendung von Kopfhörern • Um das Anschlusskabel des Kopfhörers weder zu dehnen noch zu beschädigen, dürfen Sie nur den Kopfhörer anfassen. • Wenn Sie den Kopfhörer anschließen, während die Lautstärke sehr hoch eingestellt ist, könnte der Kopfhörer beschädigt werden. Am besten stellen Sie die Lautstärke des HP101e vorher auf den Mindestwert. • Überhaupt sollten Sie die Lautstärke immer in erträglichen Grenzen halten, weil Sie sonst nicht nur den Kopfhörer beschädigen, sondern sich auch einen Hörschaden zuziehen können.

■ Verwendung des Kopfhörerhakens Bei Nichtbenutzung können Sie Ihren Kopfhörer an den dafür vorgesehenen Haken links unter der HP101e-Tastatur hängen.

Anbringen des Kopfhörerhakens Schieben Sie den beiliegenden Kopfhörerhaken mit einer Drehbewegung in die Bohrung an der Unterseite des HP101e (siehe die Abbildung). Arretieren Sie ihn anschließend mit der Flügelmutter.

Flügelmutter Kopfhörerhaken

Vor dem Ausschalten müssen Sie den [Volume]Regler auf den Mindestwert stellen. Drücken Sie anschließend den [Power On]-Schalter. Das HP101e wird ausgeschaltet und die Diode vorne links erlischt.

Einstellen der Lautstärke 1. Stellen Sie mit dem [Volume]-Regler die allgemeine Lautstärke ein. Leiser

HP101_e.book Page 35 Wednesday, September 8, 2004 10:16 PM Vorbereitung

Die Pedale haben –zumal beim Spielen von Klavierklängen– folgende Funktionen:

Leisepedal Dämpferpedal Sostenutopedal

Über die Einstellschraube Nach dem Transport des HP101e bzw. wenn Sie den Eindruck haben, dass die Pedalleiste nicht festsitzt, sollten Sie die Einstellschraube arretieren. ❍Drehen Sie die Einstellschraube so weit heraus, bis sie den Boden berührt. Berührt sie den Boden nämlich nicht, so werden u.U. nicht alle Pedalbewegungen ausgewertet. Vor allem bei einem dicken Teppich ist darauf zu achten, dass die Einstellschraube fest gegen den Untergrund drückt.

DEUTSCH Dämpferpedal (rechts) Verwenden Sie dieses Pedal, um die gespielten Noten länger zu halten. Bei einem akustischen Klavier schwingen bei Betätigen dieses Pedals auch andere Saiten mit jenen der gespielten Noten mit. Dadurch wird der Klang voller. Das Dämpferpedal des HP101e simuliert diese “Dämpferresonanz”. Der Resonanzanteil ist einstellbar. Siehe auch “Ändern der Dämpferresonanz” (S. 44).

Am besten lassen Sie sich beim Justieren der Einstellschraube helfen. Sie lässt sich nämlich bedeutend leichter drehen, wenn eine Person das Piano links oder rechts leicht anhebt. Betätigen Sie danach zur Kontrolle die Pedale. Wenn sich dabei die Vorderwand bewegt, müssen Sie die Einstellschraube noch weiter herausdrehen, bis sie den Boden wirklich berührt. Nach einem Transport müssen Sie die Einstellschraube stets neu justieren.

DEUTSCH Sostenutopedal (Mitte) Wenn Sie das Sostenutopedal betätigen, werden nur die zu dem Zeitpunkt gespielten Noten gehalten.

Leisepedal (links) Mit diesem Pedal können Sie die Lautstärke der gespielten Noten verringern.

DEUTSCH DEUTSCH DEUTSCH

HP101_e.book Page 36 Wednesday, September 8, 2004 10:16 PM Kapitel 1. Spielen zu den internen Stücken

Kapitel 1. Spielen zu den internen Stücken Abspielen der internen Stücke

■ Anwahl eines Stückes

Das HP101e enthält 65 Klavierstücke. Die Stücke werden fortwährend in einer Schleife abgespielt.

Siehe auch “Internal Song List” (S. 157). Während die Wiedergabe der internen Stücke wird der Halleffekt automatisch eingeschaltet (die Diode dieses Tasters leuchtet).

1. Drücken Sie den [Demo]-Taster (Diode muss leuchten). Nun werden die Demostücke der Reihe nach abgespielt. Am Ende des letzten Stückes kehrt das Instrument zurück zum ersten und setzt die Wiedergabe fort. Anm. Während der Wiedergabe eines internen Stückes ist die Metronom-Funktion nicht belegt.

Anhalten der Wiedergabe 2. Drücken Sie den [Demo]-Taster, damit seine Diode wieder erlischt. Die Wiedergabe hält an.

1. Halten Sie den [Demo]-Taster gedrückt, während Sie auf der Klaviatur jene Taste betätigen, die dem gewünschten Stück zugeordnet ist. Die internen Stücke können über die Tastatur gewählt werden. Das erste Stück ist der Taste ganz links zugeordnet. Die Wiedergabe des gewählten Stückes beginnt. Nachdem das gewählte Stück beendet ist, erfolgt die Wiedergabe des darauf folgenden Stückes. So werden der Reihe nach alle noch folgenden Stücke abgespielt. Am Ende des letzten Stückes kehrt das Instrument zurück zum ersten und setzt die Wiedergabe fort.

Anhalten der Wiedergabe 2. Drücken Sie den [Demo]-Taster, damit seine Diode wieder erlischt. Die Wiedergabe hält an. Wenn Sie den [Demo]-Taster danach noch einmal drücken, wird die Wiedergabe ab Beginn des zuletzt erreichten Stückes fortgesetzt.

HP101_e.book Page 37 Wednesday, September 8, 2004 10:16 PM Kapitel 2. Und nun dürfen Sie spielen

DEUTSCH Kapitel 2. Und nun dürfen Sie spielen Klanganwahl

Das HP101e enthält 14 Klänge (“Tones”),

Beim Einschalten wird automatisch “Grand Piano” gewählt. Siehe auch “Übersicht der Klangfarben” (S. 49).

Verwendung der DigitalEffekte

DEUTSCH Zur Anwahl eines Klangs müssen Sie den [Tone]-Taster gedrückt halten, während Sie auf der Klaviatur jene Taste betätigen, die dem gewünschten Klang zugeordnet ist.

Solange Sie den [Tone]-Taster gedrückt halten, können Sie mit den weißen Tasten A0~G2 sowie den schwarzen Tasten “C#” und “D#” keine Noten spielen.

1. Halten Sie den [Tone]-Taster gedrückt, während Sie die betreffende Taste drücken.

Spielen Sie auf der Tastatur, um die gewählte Variation zu beurteilen.

DEUTSCH Tasten, denen Klänge zugeordnet sind:Weiße Tasten A0~G2 Sie können die Klänge auch der Reihe nach wählen, indem Sie den [Tone]-Taster gedrückt halten, während Sie die “C#”- oder “D#”-Taste betätigen. Dabei rufen Sie mit “C#” den jeweils vorangehende und mit “D#” den jeweils nachfolgenden Klang.

■ Verwenden des Halleffekts (Reverb) Der Reverb-Effekt versieht den Klang mit Rauminformationen und erweckt so den Eindruck, dass man in einem Konzertsaal spielt.

1. Drücken Sie den [Reverb/Key Touch]-Taster.

■ Ändern des Hallanteils Der Hallanteil (Lautstärke des Halls) ist in acht Stufen einstellbar.

1. Halten Sie den [Reverb/Key Touch]-Taster gedrückt, während Sie die “C#”- oder “D#”-Taste betätigen.

Den [Reverb/Key Touch]-Taster gedrückt halten…

Drücken Sie den [Reverb/Key Touch]-Taster noch einmal, um den Hall wieder auszuschalten (Diode erlischt). Während die Wiedergabe der internen Stücke wird der Halleffekt automatisch eingeschaltet (die Diode dieses Tasters leuchtet).

DEUTSCH A0 B0 C1 D1 E1 F1 G1 A1 B1 C2 D2 E2 F2 G2

Dessen Diode leuchtet und der Klang wird mit Hall versehen.

HP101_e.book Page 38 Wednesday, September 8, 2004 10:16 PM Kapitel 2. Und nun dürfen Sie spielen Halten Sie [Reverb/Key Touch] gedrückt, während Sie die “C#”-Taste betätigen, um den Hallanteil zu verringern. Halten Sie [Reverb/Key Touch] gedrückt, während Sie die “D#”-Taste betätigen, um den Hallanteil zu erhöhen. Der Hallanteil kann mit jeder beliebigen “C#”- bzw. “D#”-Taste verringert/erhöht werden. Wenn Sie wieder den Vorgabewert einstellen möchten, müssen Sie [Reverb/Key Touch] gedrückt halten, während Sie die Tasten “C#” und “D#” gleichzeitig betätigen.

Einstellen der Anschlagdynamik

Transponieren der Tastatur (“Transpose”-Funktion) Ihre Musik kann in einer anderen Tonart wiedergegeben werden als jener, in der Sie spielen. Beispiel: Stücke in einer schwierigen Tonart, d.h. mit vielen Kreuzen (#) oder Bs (b) können mit dem Fingersatz einer einfacheren Tonart gespielt werden. Das ist z.B. praktisch, wenn Sie ein Stück in einer bestimmten Tonart einstudiert haben und es nun in einer anderen spielen müssen: stellen die entsprechende Transposition ein – und schon kann’s losgehen.

Bei Bedarf kann die Anschlagdynamik -eigentlich: die Ansprache der Klaviatur- geändert werden.

Diese Taster gedrückt halten…

1. Halten Sie den [Reverb/Key Touch]-Taster gedrückt, während Sie die Taste “A0”, “B0”, “C1” oder “D1” betätigen. Die Ansprache der Klaviatur ändert sich. Beim Einschalten wird automatisch der Wert “Mittel” gewählt. Taste

Bereits mit einem relativ leichten Anschlag können Fortissimo-Noten erzielt werden. Das erweckt den Eindruck eines geringeren Tastenwiderstandes. Diese Einstellung ist vor allem für Kinder gedacht.

Diese Einstellung vertritt das Anschlagverhalten, das jenem eines akustischen Klaviers am ähnlichsten ist.

Um besonders laute Noten (“Fortissimo” oder “ff”) zu spielen, muss man viel härter anschlagen als sonst. Das erweckt den Eindruck einer “schwer gängigen” Klaviatur. Allerdings verfügen Sie dann über den größten Dynamikumfang, so dass sich jede Note viel genauer dosieren lässt.

Ihre Anschlagtechnik ist unerheblich, weil alle Noten gleich laut wiedergegeben werden und auch dieselbe Klangfarbe aufweisen.

1. Halten Sie den [Metronome]- und [Reverb/Key Touch]-Taster gedrückt, während Sie den Grundton der gewünschten Tonart anspielen. Tasten zum Einstellen der Transposition: C5~B5 Die Klaviatur ist nun transponiert. Beispiel: Wenn Sie bei Drücken einer “C”-Taste jeweils eine “E”-Note hören möchten, müssen Sie den [Metronome]- und [Reverb/Key Touch]-Taster gedrückt halten und die “E5”-Taste betätigen. Beim Ausschalten wird wieder “0” eingestellt.

Wenn Sie C, E, G spielen…

…hören Sie E, G#, B.

Halten Sie [Metronome] und [Reverb/Key Touch] gedrückt, während Sie die Taste “C5” betätigen, um die Transposition wieder aufzuheben (Transposition= 0).

HP101_e.book Page 39 Wednesday, September 8, 2004 10:16 PM Kapitel 2. Und nun dürfen Sie spielen Wenn der Dual-Klang leiser sein soll, müssen Sie den [Tone]- und [Metronome]-Taster gedrückt halten und die “C#-Taste betätigen.

Bei Bedarf können Sie zwei Klänge gleichzeitig spielen. Der betreffende Modus heißt “Dual”.

Soll er hingegen lauter sein, müssen Sie den [Tone]- und [Metronome]-Taster gedrückt halten und die “D#”-Taste betätigen.

Verwendung des Metronoms 1. Um den Hauptklang zu wählen, halten Sie den [Tone]-Taster gedrückt, während Sie die betreffende Klaviaturtaste betätigen (S. 37).

DEUTSCH Wenn Sie wieder den Vorgabewert einstellen möchten, müssen Sie [Tone] und [Metronome] gedrückt halten, während Sie die Tasten “C#” und “D#” gleichzeitig betätigen. Das Lautstärkeverhältnis kann mit jeder beliebigen “C#”- oder “D#”-Taste geändert werden.

DEUTSCH Stapeln zweier Klänge (DualModus)

■ Arbeiten mit dem Metronom Das HP101e bietet eine Metronomfunktion.

2. Halten Sie den [Tone]-Taster gedrückt, während Sie den [Metronome]-Taster betätigen. Beim Spielen einer Note erklingt außer dem in Schritt 1 gewählten Klang nun ein zweiter Klang (“Dual”).

3. Drücken Sie den [Tone]-Taster, um den DualModus wieder auszuschalten. Anwahl eines anderen Dual-Klangs 1. Halten Sie den [Tone]- und [Metronome]-Taster gedrückt, während Sie die Taste “A0”, “B0” oder “C1” betätigen. Dual-Klang

Das Metronom beginnt zu zählen. Nach dem Einschalten werden nur “weiche” Taktschläge wiedergegeben. Die Diode des [Metronome]Tasters blinkt daher grün.

1. Drücken Sie den [Metronome]-Taster (Diode muss leuchten).

Die Diode dieses Tasters blinkt im aktuellen Tempo (rot auf dem ersten Taktschlag und grün auf den übrigen Taktschlägen).

Der Dual-Klang ändert sich.

■ Balance im Dual-Modus Bei Bedarf können Sie das Lautstärkeverhältnis der beiden im Dual-Modus gespielten Klänge ändern.

Anhalten des Metronoms 2. Drücken Sie den [Metronome]-Taster noch einmal, damit seine Diode wieder erlischt. Das Metronom hält an.

Diese Taster gedrückt halten…

1. Halten Sie den [Tone]- und [Metronome]-Taster gedrückt, während Sie die “C#”- oder “D#”-Taste betätigen. Das Lautstärkeverhältnis ändert sich.

HP101_e.book Page 40 Wednesday, September 8, 2004 10:16 PM Kapitel 2. Und nun dürfen Sie spielen

Halten Sie den [Metronome]-Taster gedrückt, während Sie die betreffende Taste drücken.

Tasten zum Einstellen des Metronomtempos

■ Anwahl einer anderen Taktart

Direktanwahl eines vorgegebenen Tempos

1. Halten Sie den [Metronome]-Taster gedrückt, während Sie die Taste “A0”, “B0”, “C1”, “D1” oder “E1” betätigen. Taste

■ Anwahl eines anderen Tempos Erhöhen des Tempos in Einzelschritten 1. Halten Sie den [Metronome]-Taster gedrückt, während Sie die “C#”- oder “D#”-Taste betätigen. Das Tempo kann mit jeder beliebigen “C#”- oder “D#”-Taste verringert/erhöht werden. Das Metronomtempo ändert sich. Zum Erhöhen des Tempos halten Sie den [Metronome]Taster gedrückt und betätigen die “C#”-Taste so oft, bis Sie das gewünschte Tempo erreicht haben. Zum Verringern des Tempos halten Sie den [Metronome]Taster gedrückt und betätigen die “D#”-Taste so oft, bis Sie das gewünschte Tempo erreicht haben Langsameres Tempo

1. Halten Sie den [Metronome]-Taster gedrückt und betätigen Sie die weißen Tasten im Bereich C2~ C3. Das Metronomtempo ändert sich. Taste

Eingabe eines Tempowerts 1. Halten Sie den [Metronome]-Taster gedrückt und betätigen Sie die weißen Tasten im Bereich C4~ E5. Der Einstellbereich für den Tempowert lautet q= 20~250. Taste Tempo

2. Halten Sie den [Metronome]-Taster gedrückt, während Sie die “F5”-Taste betätigen. Beispiel: Eingabe des Tempowertes q= 130 Halten Sie den [Metronome]-Taster gedrückt und betätigen Sie der Reihe nach das “C4 (1)”, “E4 (3)” und “E5 (0)”. Bestätigen Sie Ihre Eingabe danach mit der “F5”-Taste.

Eingabe des gewünschten Tempos über den [Metronome]-Taster (Tap Tempo) Wenn Sie den [Metronome]-Taster gedrückt halten, können Sie das gewünschte Tempo auch einstellen, indem Sie eine Taste mehrmals im gewünschten Rhythmus drücken. Diese Funktion heißt “Tap Tempo”. So können Sie das Tempo schnell und einfach –eben “musikalisch”– einstellen.

1. Halten Sie den [Metronome]-Taster gedrückt und betätigen Sie die “Bb0”-Taste im gewünschten Tempo (also mindestens zwei Mal). Diesen Taster gedrückt halten…

Das Zeitintervall zwischen Ihren Schlägen wird ermittelt und das Tempo wird entsprechend eingestellt.

HP101_e.book Page 41 Wednesday, September 8, 2004 10:16 PM Kapitel 2. Und nun dürfen Sie spielen

Die Lautstärke des Metronoms kann in acht Schritten eingestellt werden.

Halten Sie den [Metronome]-Taster gedrückt und betätigen Sie eine weiße Taste im Bereich C~C8.

■ Ändern der Metronomlautstärke

Beim Einschalten wird die Einstellung “4” gewählt.

Aufteilen der Klaviatur für vierhändiges Spiel (Twin-Modus)

2. Um diesen Modus wieder zu verlassen, müssen Sie den [Tone]-Taster gedrückt halten, während Sie die “B7”-Taste betätigen. Anm.

Den [Tone]-Taster gedrückt halten…

Die Saitenresonanz-Funktion ist im Twin-Modus nicht belegt.

1. Halten Sie den [Tone]-Taster gedrückt, während Sie die “C8”-Taste betätigen.

DEUTSCH Die Klaviatur kann in zwei separate Bereiche aufgeteilt werden, so dass zwei Personen gleichzeitig in derselben Tonlage spielen können.

Die Klaviatur wird in zwei Bereiche aufgeteilt; der Tonumfang der beiden Hälften ändert sich entsprechend.

DEUTSCH Das rechte Pedal fungiert als Dämpferpedal für die rechte Klaviaturhälfte, das linke als Dämpferpedal für die linke Hälfte.

HP101_e.book Page 42 Wednesday, September 8, 2004 10:16 PM Kapitel 3. Weitere Funktionen

Kapitel 3. Weitere Funktionen Angleichen der Stimmung an ein anderes Instrument (Gesamtstimmung)

■ Direktanwahl der Frequenz ‘440.0Hz’ 1. Halten Sie den [Metronome]- und [Reverb/Key Touch]-Taster gedrückt, während Sie die “C1”Taste betätigen.

Wenn Sie das HP101e zum Begleiten schwer oder überhaupt nicht stimmbarer Instrumente verwenden, können Sie seine Kammertonfrequenz an jene des akustischen Instruments angleichen. Diese Kammertonfrequenz verweist auf die Stimmung des mittleren “A”. Da sich bei Einstellen dieses Wertes auch die Stimmung der übrigen Noten ändert, nennt man diese Funktion die “Gesamtstimmung”. Der Einstellbereich der Kammertonfrequenz lautet 415.3Hz~ 466.2Hz. Beim Einschalten wird automatisch der Wert “440.0Hz” gewählt.

■ Erhöhen/Verringern der Kammertonfrequenz

1. Halten Sie den [Metronome]- und [Reverb/Key Touch]-Taster gedrückt, während Sie die Taste “C#1” betätigen, um die Kammertonfrequenz abzusenken; drücken Sie das “D#1”, um die Frequenz anzuheben. Tiefer

Diese Taster gedrückt halten…

Die Kammertonfrequenz wird auf 440.0Hz gestellt. Dies ist die am weitesten verbreitete Stimmung. Das “A4” (Kammerton) hat nun die Frequenz 440.0Hz.

■ Direktanwahl der Frequenz ‘442.0Hz’ 1. Halten Sie den [Metronome]- und [Reverb/Key Touch]-Taster gedrückt, während Sie die “D1”Taste betätigen.

C1 Diese Taster gedrückt halten…

Bei jedem Drücken des “C#1” wird die Frequenz um 0.1Hz verringert. Sie können die Taste gedrückt halten, um schneller einen weiter entfernten Wert zu wählen. Bei jedem Drücken des “D#1” wird die Frequenz um 0.1Hz erhöht. Sie können die Taste aber auch gedrückt halten, um schneller einen weiter entfernten Wert zu wählen.

Diese Taster gedrückt halten…

Die Kammertonfrequenz wird auf 442.0Hz gestellt. Hierbei handelt es sich um eine Stimmung, die oft auf Flügeln verwendet wird. Das “A4” (Kammerton) hat nun die Frequenz 442.0Hz. Ausgabe des Kammertons: Halten Sie den [Metronome]- und [Reverb/Key Touch]-Taster gedrückt und betätigen Sie die Taste A0, Bb0 oder “B0”.

Diese Taster gedrückt halten…

DEUTSCH Halten Sie den [Metronome]- und [Reverb/Key Touch]-Taster gedrückt, während Sie die betreffende Taste betätigen.

Bei den meisten neueren Stücken wird die wohltemperierte Stimmung vorausgesetzt (weil sie fast überall verwendet wird). In der Klassik wurden jedoch andere Stimmungen verwendet. Um zu entdecken, wie ein Stück zu Lebzeiten des Komponisten geklungen hat, können Sie eine der folgenden Stimmungen wählen.

1. Halten Sie den [Metronome]- und [Reverb/Key Touch]-Taster gedrückt, während Sie eine Taste im Bereich F3~B3 betätigen. Es stehen sieben Stimmungstypen zur Wahl: Erklärung

Diese Stimmung wird dem griechischen Philosophen Pythagoras zugeschrieben. Sie löst die Zweideutigkeit von Quarten und Quinten und sorgt so für reinere Melodien.

Diese Stimmung löst die Ambiguität von Quinten und Terzen. Sie eignet sich nicht für Melodien, bewirkt allerdings sehr warme Akkorde.

Diese Stimmung liefert das gleiche Ergebnis wie die vorige, allerdings ist sie für Stücke in Moll gedacht.

Ein Kompromiss, der auf der reinen DurStimmung beruht und das Transponieren von Stücken erlaubt.

Kombination der Mittelton- und pythagoWerckmeister reischen Stimmung, die sich für alle Tonarten eignet (erste Technik, III).

Dies ist eine Weiterentwicklung der Mittelton- und reinen Stimmung, mit der man ein Stück leidlich transponieren und in fast jeder Tonart spielen kann (III).

■ Einstellen des Grundtons Für alle Stimmungen außer der gleichschwebenden müssen Sie auch den Grundton (Tonika für Dur und Sexte für Moll) für die Tonart des Stückes einstellen. Für die gleichschwebende Stimmung brauchen Sie keinen Grundton einzustellen.

1. Halten Sie den [Metronome]- und [Reverb/Key Touch]-Taster gedrückt, während Sie den Grundton der benötigten Tonart anspielen (C4~B4). * Denken Sie daran, alle Instrumente, mit denen Sie zusammenspielen, gleich zu stimmen, weil es sonst zu argen Dissonanzen kommt. Sorgen Sie dafür, dass die Gesamtstimmung des HP101e dem Kammerton der anderen Instrumente entspricht.

DEUTSCH Jede Oktave ist in zwölf gleich große Intervalle eingeteilt. Alle Intervalle weisen also die gleichen (wenn auch minimalen) Unsauberkeiten auf.

DEUTSCH Gleichschwebend

DEUTSCH Beim Einschalten wird automatisch die “gleichschwebende Stimmung” gewählt.

DEUTSCH Das Instrument bietet mehrere Stimmungen der klassischen Musik (darunter des Barock), so dass Sie jene Musik mit der damals gebräuchlichen Stimmung spielen können.

Auswahl des Stimmungssystems

Halten Sie den [Metronome]- und [Reverb/Key Touch]-Taster gedrückt, während Sie die betreffende Taste betätigen.

Ändern der Dämpferresonanz Diese Taster gedrückt halten…

Bei einem akustischen Klavier schwingen bei Betätigen des Dämpferpedals auch andere Saiten mit jenen der gespielten Noten mit. Dadurch wird der Klang voller. Das Dämpferpedal des HP101e simuliert dieses Phänomen, das man Dämpferresonanz nennt.

Es stehen acht Resonanzpegel zur Auswahl. Je größer der Wert, desto lauter wird die Resonanz. Beim Einschalten wird die Einstellung “5” gewählt. * Diese Funktion gilt nur für Klavierklänge. Für andere Klänge ist sie nicht belegt.

1. Halten Sie den [Metronome]- und [Reverb/Key Touch]-Taster gedrückt, während Sie eine Taste im Bereich C2~G2 betätigen.

Je größer der Wert, desto auffälliger wird der Efekt. Drücken Taste

Normale Stimmungskurve. Wählen Sie diese Einstellung, wenn Sie zwei Klänge stapeln (S. 39) oder andere Instrumente begleiten möchten.

Eine Stimmungskurve, bei der die Bassnoten etwas tiefer und die Diskantnoten etwas höher als die “Norm” gestimmt werden (“gedehnt”). Eignet sich nur für Solo-Klavierspiel. Diese Einstellung wird nach dem Einschalten gewählt.

Andere Stimmungskurven (Stretch Tuning) Flügel werden meist so gestimmt, dass die Noten im Bass etwas unter und im Diskant etwas über der gleichschwebenden Temperierung liegen. Auf Englisch nennt man dies “Stretch Tuning” (gedehnte Stimmung). * Diese Einstellung gilt nur für Klavierklänge. Beim Einschalten wird “Stretch Tuning” automatisch aktiviert.

1. Halten Sie den [Metronome]- und [Reverb/Key Touch]-Taster gedrückt, während Sie die Taste “B#7” betätigen, um die Funktion einzuschalten. Drücken Sie das “A7”, um sie auszuschalten.

HP101_e.book Page 45 Wednesday, September 8, 2004 10:16 PM Kapitel 3. Weitere Funktionen

DEUTSCH Verriegeln der Bedienelemente

Verwendung der V-LINKFunktion

Fast alle Taster und Funktionen des HP101e können verriegelt werden. Dann steht nur noch der Klavierklang zur Verfügung. Das ist z.B. praktisch für den Musikunterricht, wenn die Schüler weder die anderen Klänge ausprobieren, noch mit dem Recorder spielen sollen.

Wenn Sie das HP101e mit einem V-LINK-kompatiblen Videogerät verbinden, können Sie die Ausgabe von Bilddaten mit dem HP101e beeinflussen.

Nach Verriegeln der Bedienfunktionen kann nur noch der Flügelklang gespielt werden.

2. Halten Sie den [Tone]-Taster gedrückt, während Sie den [Power On]-Taster betätigen.

V-LINK ( ) erlaubt das Steuern von Bilddaten mit Musikinstrumenten. Via MIDI können Sie mehrere V-LINK-kompatible Geräte anschließen und so Ihr Spiel mit einer Vielzahl von Bildeffekten kombinieren. * V-LINK ( ) ist ein eingetragenes Warenzeichen der Roland Corporation.

1. Stellen Sie die Lautstärke auf den Mindestwert und drücken Sie den [Power On]-Schalter, um das Instrument auszuschalten.

V-LINK V-LINK-Einstellungen Beim Einschalten wird die V-LINK-Funktion deaktiviert.

DEUTSCH Halten Sie den [Tone]-Taster gedrückt, während Sie den [Power On]-Schalter betätigen.

1. Halten Sie den [Metronome]- und [Reverb/Key Touch]-Taster gedrückt, während Sie die Taste “G#7” betätigen, um die Funktion einzuschalten. Drücken Sie das “G7”, um sie auszuschalten.

Diese Taster gedrückt halten…

DEUTSCH C1 Jetzt sind alle Taster verriegelt. Stellen Sie die Lautstärke wunschgemäß ein. Sie können jetzt “nur noch” Klavier spielen. G7

Um diese Riegelfunktion wieder zu deaktivieren, müssen Sie die Lautstärke auf den Mindestwert stellen und das Instrument aus- und wieder einschalten.

V-LINK ist deaktiviert.

Die V-LINK-Funktion ist aktiv. Nun dienen die zwölf tiefsten Klaviaturtasten zum Steuern von Videomaterial.

* Solange V-LINK aktiv ist, können Sie mit den zwölf tiefsten Tasten keine Noten spielen. Solange V-LINK aktiv ist, blinken alle Tastendioden.

HP101_e.book Page 46 Wednesday, September 8, 2004 10:16 PM Kapitel 4. Anbindung externer Geräte

Kapitel 4. Anbindung externer Geräte Verwendung externer Audiogeräte Wenn Sie das HP101e an externe Audiogeräte anschließen, können Sie es z.B. über die Lautsprecher Ihrer Stereo- oder einer Beschallungsanlage verstärken bzw. Ihr Spiel auf Kassette usw. aufnehmen. Für diese Verbindungen brauchen Sie Kabel mit einem herkömmlichen Klinkenstecker.

Anschließen von Audio-Geräten Output R/L (Line Out, Aux Out)

Anschlussbeispiele * Um Schäden und/oder Funktionsstörungen der Lautsprecher zu vermeiden, müssen Sie die Lautstärke auf den Mindestwert stellen und alle Geräte ausschalten, bevor Sie Verbindungen herstellen oder lösen.

Extern Verstärken des HP101e/Aufnehmen Ihres Spiels Input R/L (Line In, AUX In)

❍ Bei Verwendung eines externen Audiogeräts/Instruments usw. müssen Sie die Geräte in folgender Reihenfolge einschalten:

1. Schalten Sie die externen Geräte ein. 2. Schalten Sie das HP101e ein. 3. Stellen Sie die gewünschte Lautstärke ein. * Die Lautstärke des angeschlossen Klangerzeugers kann nicht vom HP101e aus geregelt werden.

1. Stellen Sie die Lautstärke des HP101e und externen Geräts auf den Mindestwert. 2. Schalten Sie das HP101e aus. 3. Schalten Sie die externen Geräte aus.

❍ Bei Verwendung eines externen Audiogeräts/Instruments usw. müssen Sie die Geräte in folgender Reihenfolge einschalten:

1. Schalten Sie das HP101e ein. 2. Schalten Sie die externen Geräte ein. 3. Stellen Sie die gewünschte Lautstärke ein. Die Lautstärke eines angeschlossenen Klangerzeugers kann vom HP101e aus geregelt werden. Wenn Sie Ihr Spiel auf dem HP101e mit einem externen Gerät aufnehmen möchten:

4. Starten Sie die Aufnahme des externen Geräts. 5. Spielen Sie auf dem HP101e. 6. Halten Sie am Ende des Stücks die Aufnahme des externen Geräts an.

Anschließen an einen Computer Für die Verbindung des HP101e mit einem Computer brauchen Sie ein (optionales) USB MIDI-Schnittstellenkabel. Außerdem sollte auf dem Computer ein Sequenzerprogramm –z.B. “Visual MT” von Roland– installiert sein, damit Sie Musikdaten mit dem HP101e abspielen können.

Anschlussbeispiele * Um Schäden und/oder Funktionsstörungen der Lautsprecher zu vermeiden, müssen Sie die Lautstärke auf den Mindestwert stellen und alle Geräte ausschalten, bevor Sie Verbindungen herstellen oder lösen. * Die MIDI-Verbindung mit einem Computer funktioniert nur, wenn Sie auf dem Computer den geeigneten Treiber installieren. Siehe die Bedienungsanleitung der MIDI-Schnittstelle. Verbinden Sie das USB MIDI-Kabel mit dem USB-Port des Computers und den MIDI-Buchsen des HP101e. USB-Port des Computers

HP101_e.book Page 47 Wednesday, September 8, 2004 10:16 PM Kapitel 4. Anbindung externer Geräte

Spielen auf dem HP101e und Ansteuern eines externen Klangerzeugers

Wenn Sie das Instrument an einen Sequenzer der MT-Serie anschließen, kann das intern aufgenommene Stück extern aufgezeichnet und auf Diskette gesichert werden. Sie können Ihr Spiel aber auch direkt (ohne den Umweg über den Recorder) aufnehmen und dann auf Diskette o.ä. sichern.

THRU MIDI OUT IN HP101e

Anschlussbeispiele * Um Schäden und/oder Funktionsstörungen der Lautsprecher zu vermeiden, müssen Sie die Lautstärke auf den Mindestwert stellen und alle Geräte ausschalten, bevor Sie Verbindungen herstellen oder lösen.

■ Einstellen des MIDI-Kanals MIDI erlaubt die Datenübertragung auf 16 Kanälen gleichzeitig (1~16). Daher ist es mit dem Herstellen einer Verbindung nicht getan. Die angeschlossenen Geräte müssen nämlich denselben MIDI-Kanal verwenden. Andernfalls werden die gespielten Noten nicht wiedergegeben, keine Klänge gewählt usw. * Das HP101e empfängt auf allen MIDI-Kanälen (1~16). Bei Einschalten des HP101e wird MIDI-Kanal “1” gewählt.

1. Halten Sie den [Metronome]- und [Reverb/Key Touch]-Taster gedrückt, während Sie eine Taste im Bereich C6~E#7 betätigen.

* Für dieses Instrument gibt es ein separat verfügbares Heft namens “MIDI Implementation”. Diese Aufstellung enthält Details zu allen gesendeten und empfangenen MIDI-Befehlen. Wenn Sie diese Informationen für Programmierzwecke benötigen, wenden Sie sich bitte an Ihren Roland-Händler oder eine Kundendienststelle.

DEUTSCH MIDI ist die Abkürzung von “Musical Instrument Digital Interface”. Hierbei handelt es sich um eine Norm für den Austausch von Musikdaten zwischen elektronischen Instrumenten und Computern. Das HP101e ist mit zwei MIDI-Buchsen ausgestattet und kann diese Daten also einerseits senden und andererseits empfangen. Somit bieten sich zahlreiche spannende Möglichkeiten für einen noch größeren Musikspaß mit dem HP101e.

DEUTSCH Arbeiten mit MIDI-Geräten

Die so gewählte Kanalnummer gilt für die Übertragung.

Ansteuern des HP101e mit einem Sequenzer/ Aufnahme mit dem Sequenzer Diese Taster gedrückt halten…

* Der MT-90s besitzt keine MIDI OUT-Buchse. In

* Schalten Sie die Local-Funktion des HP101e aus, wenn Sie es mit einem Sequenzer verbinden. Siehe “Ein-/Ausschalten der Local-Funktion” (S. 48). Außerdem müssen Sie die MIDI THRU-Funktion des Sequenzers aktivieren (damit die über MIDI IN empfangenen Befehle zur MIDI OUT-Buchse des Sequenzers durchgeschleift werden). Siehe auch die Bedienungsanleitung des Sequenzers.

HP101_e.book Page 48 Wednesday, September 8, 2004 10:16 PM Kapitel 4. Anbindung externer Geräte

■ Ein-/Ausschalten der Local-Funktion Wenn Sie mit einem MIDI-Sequenzer arbeiten, müssen Sie die Local-Funktion wohl ausschalten (“Off”). Wie Sie nachstehend sehen, erreichen die beim Spielen auf der Tastatur erzeugten MIDI-Befehle die interne Klangerzeugung sonst nämlich auf zwei Wegen: (1) und (2). Dadurch würde jede Note doppelt gespielt. Wenn Sie Local ausschalten, wird Signalweg (1) unterbrochen.

1. Halten Sie den [Metronome]- und [Reverb/Key Touch]-Taster gedrückt, während Sie die Taste “C8” betätigen, um die Funktion einzuschalten. Drücken Sie das “B7”, um sie auszuschalten.

Diese Taster gedrückt halten…

MIDI IN Klangerzeugung

(2) THRU-Funktion aktiv

Jede Note wird doppelt wiedergegeben

Local-Funktion aktiv: Die Tastatur ist mit der internen Klangerzeugung verbunden. Sie hören, was Sie spielen

Klangerzeugung Local aktiv

Local-Funktion aus: Die Tastatur ist nicht mehr mit der internen Klangerzeugung verbunden. Das Instrument gibt die gespielten Noten also nicht wieder. Sie hören nicht mehr, was Sie spielen

Klangerzeugung Local aus

* Wenn Sie ein Gerät der MT-Serie anschließen, brauchen Sie die Local-Funktion nicht von Hand einzustellen. Beim Einschalten sendet das MT-Gerät nämlich einen Local Off-Befehl via MIDI. Das geschieht automatisch, wenn Sie die Geräte in folgender Reihenfolge einschalten: HP101e → MT-Gerät. Nach dem Einschalten wird die Local-Funktion aktiviert.

Übersicht der Klangfarben

Übersicht der Klangfarben Anwahl eines Hauptklangs ([Tone]-Taster): Halten Sie den [Tone]-Taster gedrückt, während Sie die betreffende Taste drücken. Anwahl eines Dual-Klangs: Halten Sie den [Tone]- und [Metronome]-Taster gedrückt, während Sie die betreffende Taste betätigen.

Zur Anwahl eines DualKlangs

DEUTSCH Tasten, denen Hauptklänge zugeordnet sind (S. 37) Dual-Klänge (S. 39) Halten Sie den [Tone]-Taster gedrückt, während Sie die betreffende Taste drücken. Taste

Dual-Klang Halten Sie den [Tone]- und [Metronome]-Taster gedrückt, während Sie die betreffende Taste betätigen. Taste

HP101_e.book Page 50 Wednesday, September 8, 2004 10:16 PM

Übersicht der internen Funktionen

Übersicht der internen Funktionen Metronom-Einstellungen

Halten Sie den [Metronome]-Taster gedrückt, während Sie die betreffende Taste drücken.

Andere Einstellungen Halten Sie den [Metronome]- und [Reverb/Key Touch]-Taster gedrückt, während Sie die betreffende Taste betätigen.

Local-Funktion (S. 48)

Stimmungssystem/ Grundton (S. 43)

Gedehnte Stimmung (S. 44)

Saitenresonanz (S. 44)

Gesamtstimmung (S. 42)

HP101_e.book Page 51 Wednesday, September 8, 2004 10:16 PM Fehlersuche

DEUTSCH Fehlersuche Wenn sich das Instrument nicht erwartungsgemäß verhält, versuchen Sie das Problem am besten zuerst anhand der hier gegebenen Hinweise zu lösen, bevor Sie auf eine Störung schließen. Das Instrument kann nicht eingeschaltet werden Haben Sie das Netzkabel richtig angeschlossen (S. 33)?

Sie hören nichts (nach Anschließen eines MIDI-Instruments) Haben Sie alle benötigten Geräte eingeschaltet? Stimmen die MIDI-Verbindungen zwischen dem Instrument und dem externen Gerät? Haben Sie den richtigen MIDI-Kanal gewählt (S. 47)?

Die Lautstärke des an die Input-Buchsen angeschlossenen Instrumentes/Gerätes ist viel zu gering Vielleicht verwenden Sie ein Audiokabel mit einem Widerstand. Versuchen Sie es einmal mit einem anderen Kabel.

Es kann kein anderer Klang gewählt werden Haben Sie das Bedienfeld “verriegelt” (S. 45)? Schalten Sie das Instrument aus und wieder ein.

DEUTSCH Der Klang wirkt eigenartig. Haben Sie den Dual-Modus des HP101e aktiviert (S. 39)? Wenn die THRU-Funktion des Sequenzers eingeschaltet ist, werden alle Noten eventuell doppelt abgespielt und klingen entsprechend eigenartig. Schalten Sie die Local-Funktion des HP101e aus (S. 48). Alternative: Deaktivieren Sie die THRU-Funktion des Sequenzers.

Die Bassnoten sind falsch oder erzeugen einen Brummton Bei Verwendung der Lautsprecher: Bei einer hohen Lautstärke ist es durchaus denkbar, dass das Gehäuse des HP101e oder ein Gegenstand in seiner Nähe zu schwingen beginnt. Das könnte auch bei Gläsern oder sogar Leuchten der Fall sein. Dies macht sich vor allem beim Spielen tiefer Noten bemerkbar, wenn eine relativ hohe Lautstärke gewählt wurde. Das kann folgendermaßen behoben werden: • Stellen Sie das Instrument mindestens 10~15cm von der Wand entfernt auf. • Reduzieren Sie die Lautstärke. • Stellen Sie das mitschwingende Objekt woanders hin. Wenn Sie mit einem Kopfhörer arbeiten: Hier deutet das Problem auf eine Funktionsstörung hin. Bitte wenden Sie sich an Ihren Roland-Händler.

DEUTSCH Sie hören nichts Haben Sie die Lautstärke des HP101e auf den Mindestwert gestellt (S. 34)? Haben Sie einen Kopfhörer angeschlossen (S. 34)? Haben Sie eine Klinke an eine Kopfhörer-Buchse angeschlossen? Wenn ein Kopfhörer (oder Klinkenstecker) an eine Kopfhörerbuchse angeschlossen ist, werden die internen Lautsprecher ausgeschaltet. Haben Sie die Local-Funktion ausgeschaltet? Dann hören Sie die auf der Tastatur gespielten Noten nicht mehr. Aktivieren Sie die Local-Funktion (S. 48). Ist die V-LINK-Funktion aktiv? Solange V-LINK eingeschaltet ist, können Sie mit den zwölf tiefsten Tasten keine Noten spielen ((S. 45)).

DEUTSCH Die Bedientaster funktionieren nicht Haben Sie das Bedienfeld “verriegelt” (S. 45)? Schalten Sie das Instrument aus und wieder ein.

Es tritt ein Pfeif- oder Heulton auf Wenn Sie mit einem Kopfhörer arbeiten: Bestimmte Klavierklänge sind besonders brillant und könnten daher einen “metallischen” Eindruck erzeugen, wenn Sie den Halleffekt aktivieren. Wählen Sie eventuell einen geringeren Hallanteil oder schalten Sie den Effekt aus. Bei Verwendung der Lautsprecher: In diesem Fall weist das Problem auf eine Funktionsstörung hin (was z.B. darauf zurückzuführen ist, dass bestimmte Komponenten resonanzbedingt anfangen zu schwingen). Bitte wenden Sie sich an Ihren Roland-Händler.

Ab und zu fallen Noten weg Das HP101e kann bis zu 64 Noten gleichzeitig wiedergeben. Bei ausgiebiger Verwendung des Dämpferpedals und gleichzeitiger Wiedergabe eines internen Stücks reicht die “Polyphonie” eventuell nicht aus.

DEUTSCH Die selbst gespielten Noten klingen falsch. Haben Sie die Transposition aktiviert (S. 38)? Haben Sie das richtige Stimmungssystem gewählt und “Stretch Tuning” aktiviert (S. 43)? Wie ist die Gesamtstimmung eingestellt (S. 42)? Die Pedale funktionieren nicht oder gehen nicht mehr aus Haben Sie die Pedaleinheit richtig angeschlossen? Überprüfen Sie, ob das Pedalkabel vollständig mit der PedalBuchse auf der Rückseite verbunden ist (S. 33). Eigenartige Geräusche bei Betätigen eines Pedals Drehen Sie die Einstellschraube der Pedaleinheit so weit heraus, bis sie den Boden berührt (S. 35).

DEUTSCH Im Diskant ändert sich der Klang ab einer bestimmten Note Auf einem akustischen Instrument werden die Saiten der letzten 1,5 Oktaven nicht gedämpft und klingen also natürlich aus. Die Einstellung des Dämpferpedals hat keinen Einfluss auf diese Noten. Auch die Klangfarbe ist etwas anders. Die Digital-Pianos von Roland simulieren dieses Phänomen naturgetreu. Außerdem richtet sich der “ungedämpfte” Bereich des HP101e nach der eingestellten Transposition.

HP101_e.book Page 52 Wednesday, September 8, 2004 10:16 PM Technische Daten

Technische Daten Tastatur Tastatur

88 Tasten, “Compact Progressive Hammer Action” (Hammermechanik)

Stufen: Leicht, mittel, schwer, fest

Whole, Dual (einstellbare Lautstärkebalance)

Klangerzeugung Polyphonie

Reverb (8 Stufen), Chorus (nur für E-Piano), Dämpferresonanz-Simulation (8 Stufen)

Andere Ausgangsleistung

Leise-, Dämpfer-, Sostenutopedal

Verriegeln der Bedienelemente, Twin-Modus

Audio-Ausgänge (L/Mono, R), Eingänge (L/Mono, R), Kopfhörerbuchsen x2 (Stereo), MIDI IN & OUT Stromversorgung

AC230V Leistungsaufnahme

48W Abmessungen (inklusive Ständer)

1.388 (B) x 397 (T) x 810 (H) mm

Gewicht (inklusive Ständer)

Bedienungsanleitung, Netzkabel, Kopfhörerhaken

1.388(W) x 397(D) x 1.000(H) mm (inklusive Notenständer)

* Änderungen der technischen Daten und des Designs ohne vorherige Ankündigung vorbehalten. Für Druckfehler wird keine Haftung übernommen.

Sonate für Klavier No. 15

An der schönen, blauen Donau

Auf Flügeln des Gesanges

Ungarische Tänze V J. Brähms

Türkischer Marsch (Beethoven)

Türkischer Marsch (Mozart)

Venezianisches Gondellied