BEDIENUNGSANLEITUNG HD 600 CH KARCHER
Betriebsanleitung Deutsch

dem Bediener aushändigen
vor Inbetriebnahme unbedingt lesen und
für künftige Verwendung aufbewahren.
Für unsere Umwelt, Entsorgung
Verpackung
Die Verpackung des Gerätes besteht aus den problemlosen Stoffen Holz und Karton. Beide Stoffe können leicht voneinander getrennt und der Wiederverwertung zugeführt werden.
Betriebsstoffe
Motoröl
Im Gerät befindet sich Motoröl. Bei einem Ölwechsel anfallendes Altöl muß an einer Altölsammelstelle abgegeben werden. Ebenso Öl oder Öl-Wasser-Gemisch, welches bei Undichtigkeit aufgefangen wird.

Wichtig!
Altöl darf nur von den dafür vorgesehenen Sammelstellen entsorgt werden. Bitte geben Sie anfallendes Altöl dort ab. Verschmutzen der Umwelt mit Altöl ist strafbar.
Reinigungsmittel
Kärcher-Reinigungsmittel sind abscheidefreundlich (ASF). Das bedeutet, daß die Funktion eines Ölabscheiders nicht behindert wird. Eine Liste mit empfohlenen Reinigungsmitteln ist im Abschnitt „Zubehör“ aufgeführt.
A. Zu Ihrer Sicherheit
- Gefahren
- Sicherheitshinweise und Tips
- Gefahrenquellen
-
Gefahren durch Zubehör
-
Lärmschutz
-
Arbeitsplätze
-
Zugelassene Bediener
-
Persönliche Schutzausrüstung
-
Sicherheitsmaßnahmen am Aufstellungsort
-
Schutzeinrichtungen
-
Verhalten im Notfall
-
Richtlinien und Vorschriften
-
Bestimmungsgemäße Verwendung
B. Betrieb
- Bedienelemente
- Ausschalten im Notfall
- Bedienung
- Einstellungen
- Außerbetriebnahme
- Frostschutz
- Stillegung
C. Funktion
- Fließschema
- Funktionsbeschreibung
D. Technische Daten
- HD 600 C(H)
- HD 1000 C(H)
- HD 1400 C(H)
- Maßblatt
E. Wartung
- Anlagenübersicht
- Wartungshinweise
- Wartungsplan
- Ölwechsel
- Entkalkung
F. Störungshilfe
G. Zubehör
H. Anlageninstallation
- Aufstellung
- Anschlüsse
- Hochdruckinstallation
- Reinigungsmittelbehälter aufstellen
- Wasserhärte
- Vorbereitungen zur Erstinbetriebnahme
- Aufstellungsplan
I. Kundendienst
1. Gefahren
Bei Fehlbedienung oder Mißbrauch drohen Gefahren für die Gesundheit und das Leben des Bedieners oder dritter Personen.
Alle Personen, die mit der Aufstellung, Inbetriebnahme, Bedienung, Wartung oder Instandhaltung der Maschine zu tun haben, müssen:
■ entsprechend qualifiziert sein
■ diese Betriebsanleitung genau beachten.
2. Sicherheitshinweise und Tips
In dieser Betriebsanleitung werden folgende Symbole verwendet:

Gefahr!
Bezeichnet eine unmittelbar drohende Gefahr. Bei Nichtbeachten des Hinweises drohen Tod oder schwerste Verletzungen.

Vorsicht!
Bezeichnet eine möglicherweise gefährliche Situation. Bei Nichtbeachten des Hinweises können leichte Verletzungen oder Sachschäden eintreten.

Wichtig!
Bezeichnet Anwendungstips und wichtige Informationen.
3. Gefahrenquellen
Das in der Anlage befindliche Wasser steht teilweise unter Hochdruck. Es kann aus schadhaften Bauteilen herausspritzen. Verletzungs- und evtl. Verbrennungsgefahr.
Allgemeine Gefahren

Gefahr!
■ Verletzungsgefahr durch austretenden, evtl. heißen Wasserstrahl.
Anlage steht auch nach dem Ausschalten am Not-Aus-Hauptschalter noch unter Hochdruck. Bei Betriebsende Druck durch Öffnen einer Hochdruckpistole ablassen.
■ Verbrennungsgefahr durch heiße Anlagenteile.
Bei Heißwasserbetrieb unisolierte Rohrleitungen und Schlauchkupplungen nicht berühren. Strahlrohr nur an den Griffschalen festhalten.
■ Verletzungsgefahr durch wegfliegende Teile.
Wegfliegende Bruchstücke oder Gegenstände können Personen oder Tiere verletzen. Den Wasserstrahl nie auf zerbrechliche oder lose Gegenstände richten.
■ Explosionsgefahr.
Diese Anlage darf nicht in explosionsgefährdeten Räumen betrieben werden.
■ Explosionsgefahr.
Verletzungsgefahr durch beschädigte Anlage.
Es dürfen keine anderen Flüssigkeiten als Wasser, insbesondere brennbare oder ätzende Flüssigkeiten, mit dem Gerät verarbeitet werden.
■ Gesundheitsgefahr durch Reinigungsmittel.
Durch gegebenenfalls beigemischte Reinigungsmittel besitzt das vom Gerät abgegebene Wasser keine Trinkwasserqualität.
Gefahren durch defekte Anlage

Gefahr!
Verletzungsgefahr durch austretenden, evtl. heißen Wasserstrahl.
Anlage nur mit geschlossener Haube betreiben.
Hochdruckschlauch, Rohrleitungen mit Armaturen und Strahlrohr vor jeder Benutzung auf Beschädigung überprüfen. Undichte Bauteile sofort erneuern und undichte Verbindungsstellen abdichten.
Gefahren bei Arbeiten an der Anlage
Instandhaltungsarbeiten dürfen nur durchgeführt werden durch:
■ vom Hersteller zugelassene Kunden-dienststellen
■ eingewiesene Fachkräfte.

Gefahr!
■ Verletzungsgefahr durch austretenden evtl. heißen Wasserstrahl.
Vor Arbeiten an der Anlage Druck ablassen. Bei Heißwasserbetrieb Gerät abkühlen lassen.
■ Gefahr durch elektrischen Schlag. Vor Arbeiten an der Anlage Hauptschalter ausschalten und sichern.
4. Gefahren durch Zubehör
Ein Strahlrohr erzeugt durch eine Düse einen scharfen Wasserstrahl. Bei seiner Anwendung ist folgendes zu beachten:

Gefahr!
■ Lebensgefahr durch elektrischen Schlag. Richten Sie den Wasserstrahl nicht
- auf elektrische Geräte und Anlagen
- auf diese Anlage selbst.
Alle stromführenden Teile im Arbeitsbereich müssen strahlwasserge-
schützt sein.

Gefahr!
■ Verletzungsgefahr.
Verätzungsgefahr durch Reinigungsmittel.
Verbrühungsgefahr durch Heißwasser. Wasserstrahl nicht auf Personen oder Tiere richten.
Sicherheitshinweise auf den verwendeten Reinigungsmitteln und in den EU-Sicherheitsdatenblättern der Reingungsmittel unbedingt beachten.
■ Unfallgefahr infolge Beschädigung. Reifen und Ventile mit einem Mindestabstand von 30 cm reinigen.
■ Verletzungsgefahr durch austretenden, evtl. heißen Wasserstrahl.
Nur Original Kärcher-Hochdruckschläuche sind optimal auf die Anlage abgestimmt. Bei Verwendung anderer Schläuche wird keine Gewähr übernommen.
Durch den aus dem Strahlrohr austreten- den Wasserstrahl entsteht eine Rückstoß- kraft. Durch das abgewinkelte Strahlrohr wirkt eine Kraft nach oben.

■ Verletzungsgefahr durch Rückstoß. Der Rückstoß kann Sie aus dem Gleichgewicht bringen. Sie können stürzen.
Das Strahlrohr kann herumfliegen und Personen verletzen.
Sicheren Standplatz suchen und Handspritzpistole gut festhalten.
Hebel der Handspritzpistole niemals festklemmen.
■ Verletzungsgefahr durch defekte Schlauchkupplung.
Schlauchkupplung täglich auf festen Sitz und Dichtheit überprüfen.

Gefahr!
■ Gefahr durch gesundheitsgefährdende Stoffe.
Folgende Materialien nicht abspritzen, da gesundheitsgefährdende Stoffe aufgewirbelt werden können:
- Asbesthaltige Materialien
- Materialien, die möglicherweise gesundheitsgefährdende Stoffe enthalten.
■ Vergiftungsgefahr.
Verätzungsgefahr.
Brandgefahr.
Reinigungsmittel für Unbefugte unzugänglich aufbewahren.
Sicherheitshinweise für die Reinigungsmittel beachten.
5. Lärmschutz
Der Schallpegel der Anlage beträgt ca. 80 dB (A). Darum ist das Tragen eines Gehörschutzes am Aufstellungsort nicht vorgeschrieben.
Am Arbeitsplatz (z. B. Handspritzpistole) ist jedoch in der Regel von einer Lärmgefährdung auszugehen (VBG 87). Werden Arbeiten in Lärmbereichen ausgeführt, dann ist geeigneter Gehörschutz zu tragen.
6. Arbeitsplätze
An der Pumpeneinheit wird die Anlage nur ein- uns ausgeschaltet. Weitere Arbeitsplätze sind je nach Anlagenaufbau an den Zubehörgeräten (Spritzeinrichtungen), die an den Zapfstellen angeschlossen werden.
7. Zugelassene Bediener
Nur eingewiesene Personen über 18 Jahre dürfen die Anlage bedienen.
Für Jugendliche über 16 Jahre gilt eine Ausnahme, falls dies zu ihrer Ausbildung nötig ist und die Benutzung beaufsichtigt wird (VBG 87).
Zusätzliche örtliche Bestimmungen sind zu beachten.
Der Bediener ist im Arbeitsbereich Dritten gegenüber verantwortlich.
Die Zuständigkeiten für die unterschiedlichen Tätigkeiten an der Maschine müssen klar festgelegt und eingehalten werden.
Unklare Kompetenzen sind ein Sicherheitsrisiko.
Der Betreiber muß:
■ dem Bediener die Betriebsanleitung zugänglich machen
■ sich vergewissern, daß der Bediener sie gelesen und verstanden hat.
8. Persönliche Schutzausrüstung

Beim Reinigen dröhnender Teile: Gehörschutz zur Vorbeugung von Gehörschäden tragen.
■ Zum Schutz gegen Spritzwasser: wasserabweisende Schutzkleidung tragen.
9. Sicherheitsmaßnahmen am Aufstellungsort

Gefahr!
Verletzungsgefahr durch herunterfallende Anlage. Die Wandbefestigung muß fachgerecht ausgeführt sein. Dabei muß die Tragfähigkeit der Wand berücksichtigt werden.
10. Schutzeinrichtungen
■ Die Anlage wird stillgelegt durch den Not-Aus-Hauptschalter.
■ Alle heißen Geräteteile außer Wassereingang und Hochdruckausgang sind durch das Gehäuse vor Berührung geschützt.
11. Verhalten im Notfall
■ Geräteschalter auf Stellung „0“ drehen.
■ Wasserzulauf schließen.
■ Wasserdruck durch Betätigen der Handspritzpistole abbauen.
12. Richtlinien und Vorschriften
■ Für den Betrieb dieser Anlage in der Bundesrepublik Deutschland gelten die Richtlinien für Flüssigkeitsstrahler VBG ZH 1/406. Herausgeber ist der Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften. Die Richtlinien sind erhältlich bei: Carl Heymanns Verlag KG, Luxemburger Straße 449, 50939 Köln.
- Unter anderem muß nach diesen Richtlinien die Anlage mindestens alle 12 Monate von einem Sachkundigen geprüft werden.
Das Ergebnis der Prüfung muß schriftlich festgehalten werden.
- Am Ende dieser Bedienungsanleitung befindet sich ein Prüfblatt zur Eintragung des Prüfergebnisses.
- Kärcher-Kundendienstmonteure sind Sachkundige und können diese Prüfung durchführen.
■ Außerdem gelten die Unfallverhütungsvorschriften, Arbeiten mit Flüssigkeitsstrahlern, VBG 87 und die Verordnung über gefährliche Stoffe VBG ZH 1/220.
■ Beachten Sie weiterhin gegebenenfalls örtliche Vorschriften über elektrischen Anschluß, Wasser- und Abwasseranschluß. Diese Vorschriften können bei den Versorgungsunternehmen erfragt werden.
■ Anschlußarbeiten dürfen nur vom Kärcher-Kundendienst oder autorisierten Fachleuten unter Einhaltung dieser Vorschriften vorgenommen werden.
13. Bestimmungsgemäße Verwendung
Diese Anlage fördert Wasser unter hohem Druck zu nachgeschalteten Hochdruckreinigungs-Einrichtungen. Bei Bedarf wird Reinigungsmittel angesaugt und dem Wasser beigemischt.
Die Anlage wird in einem trockenen, forstfreien Raum fest installiert. Am Aufstellungsort darf es nicht wärmer als 40°C werden. Die Verteilung des Hochdruckwassers erfolgt über ein festinstalliertes Rohrnetz.

Wichtig!
Als Hochdruckmedium darf nur sauberes Wasser verwendet werden. Verschmutzungen führen zu vorzeitigem Verschleiß oder Ablagerungen im Gerät.
Anforderungen an die Wasserqualität:
| pH-Wert | 6,5...9,5 |
| elektrische Leitfähigkeit | unter 2000 μS/cm |
| absetzbare Stoffe | unter 0,5 mg/l * |
| abfiltrierbare Stoffe (Korngröße unter 0,025 mm) | unter 20 mg/l |
| Kohlenwasserstoffe | unter 20 mg/l |
| Chlorid | unter 300 mg/l |
| Calcium | unter 85 mg/l ** |
| Gesamthärte | unter 15°dH ** |
| Eisen | unter 0,5 mg/l |
| Mangan | unter 0,05 mg/l |
| Kupfer | unter 0,02 mg/l |
| frei von üblen Gerüchen | |
| * Probevolumen 1l / Absetzzeit 30 Minuten |
| ** bei höheren Werten sind Entkalkungsmaßnahmen nötig |
1. Bedienelemente

| Taste | Funktion |
| 1 | Not-Aus-Hauptschalter | schaltet die Anlage ein und aus,startet die Bereitschaftszeit,dient gleichzeitig als Not-Aus-Schalter |
| 2 | Dosierventil Reinigungsmittel | zum Einstellen der Reinigungsmittel-Konzentration im Wasserstrahl |
| 3 | Fernentriegelung (Option) | startet die Anlage nach abgelaufener Bereitschaftszeit |
2. Ausschalten im Notfall
■ Not-Aus-Hauptschalter auf Stellung „0“ drehen.
■ Wasserzulauf schließen.
■ Wasserdruck durch Betätigen der Handspritzpistole abbauen.
3. Bedienung
Inbetriebnahme
■ Wasserzulauf öffnen
■ Not-Aus-Hauptschalter auf Stellung „I“ stellen.
■ Reinigungsvorgang durchführen.
Nachlaufzeit
Bei einer Reinigungspause über 1 Sekunden stoppt die Pumpe. Gleichzeitig wird die einstellbare Bereitschaftszeit gestartet.

Vorsicht!
Beschädigungsgefahr. Bei entleertem Reinigungsmittelbehälter saugt die Pumpe Luft an. Dadurch wird die automatische Abschaltung nach Schließen der Hochdruckpistole gestört. Längere Pumpenlaufzeit ohne Wasserabnahme führt zur Beschädigung der Pumpe. Deshalb Reinigungsmittelbehälter regelmäßig überprüfen und nachfüllen.
Bereitschaftszeit
Innerhalb der Breitschaftszeit startet die Anlage automatisch durch den Druckabfall beim Öffnen einer Handspritzpistole. Die Bereitschaftszeit ist zwischen 2 und 8 Minuten einstellbar.
Wiederherstellen der Betriebsbereitschaft
■ Hauptschalter aus- uns wieder einschalten oder
Taste der Fernentriegelung drücken
4. Einstellungen
Die nachfolgend beschriebenen Einstellungen werden bei der Erstinbetriebnahme durch den Monteur durchgeführt. Veränderungen werden wie folgt vorgenommen.

Gefahr!
Gefahr durch elektrischen Schlag.
Vor dem Öffnen des Schaltschranks Haupt-
schalter ausschalten und sichern.
Haube öffnen

■ Haube an der Vorderkante hochheben.
■ Stütze (a) hochschwenken und Stützenende durch Einführen in die Halterung (b) gegen Abrutschen sichern.
Haube schließen

Vorsicht!
Quetschgefahr. Beim Schließen der Haube Hände so halten, daß sie nicht zwischen Haube und Gehäuseunterteil eingequetscht werden können.
■ Stütze (a) festhalten.
■ Haube leicht anheben.
■ Stütze nach unten klappen und ablegen.
■ Haube nach unten schwenken.
Reinigungsmitteldosierung
Reinigungsmittel wird saugseitig direkt von der Hochdruckpumpe aus einem externen Reinigungsmitteltank angesaugt.
Die Dosiermenge wird am Reinigungsmittel-Dosierventil (2) im Gerät eingestellt. Der eingestellte Wert entspricht dem prozentualen Anteil von Reinigungsmittel im Sprühstrahl.


Wichtig!
Zur Entlüftung der Reinigungsmittel-Saugleitung Dosierventil auf Stellung 4 drehen. Zur schnelleren Entlüftung eventuell Saugschlauch am Schwimmerbehälter bei laufender Pumpe kurz zusammendrücken.
Die folgenden Diagramme geben die angesaugte Reinigungsmittel-Menge für die Stellungen des Dosierventils an.

line
| x | HD 600 C | HD 600 CH | HD 1000 C | HD 1000 CH | HD 1400 C | HD 1400 CH |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 1 | 2 | 1 | 4 | 3 | 4 | 4 |
| 2 | 7 | 4 | 8 | 7 | 8 | 7 |
| 3 | 12 | 6 | 10 | 10 | 23 | 21 |
| 4 | 13 | 7 | 24 | 18 | 30 | 24 |

line
| Time | HD 600 C | HD 600 CH | HD 1000 C | HD 1000 CH | HD 1400 C | HD 1400 CH |
|------|----------|-----------|-----------|------------|-----------|------------|
| 0 | 0.0 | 0.0 | 0.0 | 0.0 | 0.0 | 0.0 |
| 1 | 0.3 | 0.2 | 0.4 | 0.3 | 0.3 | 0.3 |
| 2 | 1.2 | 0.7 | 0.8 | 0.5 | 0.6 | 0.6 |
| 3 | 2.0 | 1.1 | 1.7 | 1.7 | 1.6 | 1.6 |
| 4 | 2.3 | 1.3 | 2.5 | 1.9 | 1.8 | 1.8 |
Bereitschaftszeit
Die Bereitschaftszeit wird mit dem Potentiometer (a) auf der Steuerelektronik eingestellt.

Die Zeit kann zwischen 2 und 8 Minuten eingestellt werden. Auf der Steuerplatine ist eine einfache Skala mit Richtwerten aufgedruckt.
Anbausatz Enthärter (Option)
■ Die örtliche Wasserhärte beim zuständigen Versorgungsunternehmen erfragen oder mit einem Härteprüfgerät (Bestell-Nr. 6.768-004) ermitteln.
■ Impulsgeber einstellen.
Die Einstellung erfolgt am Drehpotentiometer (b) auf der Enthärterplatine.

Aus der Tabelle kann die richtige Einstellung entnommen werden.
| Wasserhärte (°dH) | 5 | 10 | 15 | 20 | 25 |
| Skala | 8 | 7 | 6 | 5 | 4,5 |
| Pausenzeit (Sec.) | 50 | 40 | 31 | 22 | 16 |
Beispiel
Für eine Wasserhärte von 15 °dH Skalenwert 6 einstellen. Daraus ergibt sich eine Pausenzeit von 31 Sekunden d. h. alle 31 Sekunden öffnet das Magnetventil. (Kurzes, hörbares Klicken.)
5. Außerbetriebnahme
■ Not-Aus-Hauptschalter der Anlage auf Stellung 0 drehen.
■ Wasserzulauf schließen
■ Handspritzpistole öffnen, bis der Wasserdruck abgesunken ist.
■ Handspritzpistole mit der Verriegelung gegen unbeabsichtigtes Öffnen sichern.
6. Frostschutz
Die wasserführenden Teile der Anlage sind vor Frost zu schützen, da sie sonst zerstört werden können. Soll die Anlage auch bei Frost betrieben werden, dann muß sie an einen frostfreien Ort aufgestellt sein. Wasserleitungen im Freien müssen frostsicher sein (z. B. Isolierung und Begleitheizung oder Entleeren bei Frost).
7. Stillegung
Soll eine Anlage während der Frostperiode stillgelegt werden, dann muß sie vorher mit einer Frostschutzlösung gespült werden. Frostschutzlösungen schützen im allgemeinen gleichzeitig vor Korrosion.
1. Fließschema

flowchart
graph TD
A["6"] --> B["12"]
B --> C["5"]
C --> D["9"]
D --> E["7"]
E --> F["1"]
F --> G["3"]
G --> H["4"]
H --> I["11"]
I --> J["2"]
J --> K["10"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#ccf,stroke:#333
style C fill:#cfc,stroke:#333
style D fill:#fcc,stroke:#333
style E fill:#cff,stroke:#333
style F fill:#ffc,stroke:#333
style G fill:#cfc,stroke:#333
style H fill:#fcc,stroke:#333
style I fill:#ffc,stroke:#333
style J fill:#cfc,stroke:#333
style K fill:#fcc,stroke:#333
1 Hochdruckpumpe
2 Druckschalter Hochdruck
3 Druckschalter Niederdruck
4 Mengenregelung
5 Schwimmerbehälter
6 Wassereingang
7 Reinigungsmittel Dosierung manuell
9 Vordruckpumpe Heißwasser (nur bei HD xxxx CH
10 Hochdruckausgang
11 Manometer (Arbeitsdruck)
12 Anbausatz Enthärter (Option)
2. Funktionsbeschreibung
Volle Pumpenleistung
Bei Abnahme der gesamten Wassermenge fließt das Wasser über
■ Wassereingang (6),
■ Schwimmerbehälter (5),
■ Vordruckpumpe Heißwasser (9) (nur bei HD xxxx CH),
■ Hochdruckpumpe (1),
■ zum Hochdruckausgang (10).
Teilentnahme
Wird nur ein Teil der von der Pumpe geförderten Wasserleistung benötigt, fließt die Restmenge über
■ Mengenregelung (4), zurück
■ zur Saugseite der Hochdruckpumpe (1).
Reinigungsmittel
Reinigungsmittel wird von der Hochdruckpumpe (1) angesaugt über die Reinigungsmittel Dosierung manuell (7)
Automatischer Pumpenstart
Sinkt der Systemdruck während der Bereitschaftszeit durch Öffnen eines Verbrauchers, dann startet der Druckschalter Hochdruck (2) die Pumpe.
Automatische Abschaltung
Steigt der Wasserstrom in der Mengenregelung (4) durch geringe oder keine Wasserabnahme, dann steigt auch der Druck am Druckschalter Niederdruck (3). Überschreitet der Druck einen Grenzwert, beginnt der Abschaltvorgang:
■ Nach einer Sekunde stoppt die Pumpe und die Bereitschaftszeit beginnt.
■ Erfolgt innerhalb der Bereitschaftszeit eine Wasserabnahme, startet die Pumpe erneut.
■ Nach Ablauf der Bereitschaftszeit wird die Anlage durch Aus- und Einschalten des Not-Aus-Hauptschalters oder Drücken der Fernentriegelungstaste (Option) in Betrieb gesetzt.
| | HD 600 C1.211-101 | HD 600 CH1.211-201 | HD 600 C1.211-102 | HD 600 CH1.211-202 | HD 600 C1.211-103 | HD 600 CH1.211-203 | HD 600 C1.211-104 | HD 600 CH1.211-204 |
| Stromart | | 3~, 50 Hz | 3~, 50 Hz | 3~, 60 Hz | 3~, 60 Hz |
| Spannung | V | 400 | 230 | 230 | 460 |
| Nennaufnahme max.(bei 20° Wassertemperatur) | kW | 3,8 |
| Elektrozuleitung | mm2 | 4 x 2,5 |
| Bausteitige Vorsicherung | A träge | 16 |
| Fördermenge | l/h | 590 |
| Betriebsdruck | bar | 160 |
| Maximaler Betriebsüberdruck | bar | 165 |
| Wasserzulauf min. | l/h | 600 |
| Max. Zulauftemperatur | °C | 60 | 80 | 60 | 80 | 60 | 80 | 60 | 80 |
| Fließduck min. | bar | 2 |
| Fließdruck max. | bar | 6 |
| Nennweite Zuleitung | mm | DN 13 |
| Motoröl, Best.-Nr. | | 6.288-061 |
| Motoröl, Füllmenge | l | 0,75 |
| Länge | mm | 680 |
| Breite | mm | 600 |
| Höhe | mm | 470 |
| Gewicht (leer) | kg | 76 | 80 | 76 | 80 | 76 | 80 | 76 | 80 |
| Schallpegel | dB (A) | 72 |
| | HD 1000 C1.042-101 | HD 1000 CH1.042-201 | HD 1000 C1.042-102 | HD 1000 CH1.042-202 | HD 1000 C1.042-103 | HD 1000 CH1.042-203 | HD 1000 C1.042-104 | HD 1000 CH1.042-204 |
| Stromart | | 3~, 50 Hz | 3~, 50 Hz | 3~, 60 Hz | 3~, 60 Hz |
| Spannung | V | 400 | 230 | 230 | 460 |
| Nennaufnahme max.(bei 20° Wassertemperatur) | kW | 5,7 |
| Elektrozuleitung | mm2 | 4 x 2,5 |
| Bausteitige Vorsicherung | A träge | 16 | 20 | 20 | 16 |
| Fördermenge | l/h | 950 |
| Betriebsdruck | bar | 150 |
| Maximaler Betriebsüberdruck | bar | 155 |
| Wasserzulauf min. | l/h | 1000 |
| Max. Zulauftemperatur | °C | 60 | 80 | 60 | 80 | 60 | 80 | 60 | 80 |
| Fließduck min. | bar | 2 |
| Fließdruck max. | bar | 6 |
| Nennweite Zuleitung | mm | DN 13 |
| Motoröl, Best.-Nr. | | 6.288-061 |
| Motoröl, Füllmenge | l | 0,75 |
| Länge | mm | 680 |
| Breite | mm | 600 |
| Höhe | mm | 470 |
| Gewicht (leer) | kg | 81 | 85 | 81 | 85 | 81 | 85 | 81 | 85 |
| Schallpegel | dB (A) | 72 |
- HD 1000 C(H)
| | HD 1400 C1.212-101 | HD 1400 CH1.212-201 | HD 1400 C1.212-102 | HD 1400 CH1.212-202 | HD 1400 C1.212-103 | HD 1400 CH1.212-203 | HD 1400 C1.212-104 | HD 1400 CH1.212-204 |
| Stromart | | 3~, 50 Hz | 3~, 50 Hz | 3~, 60 Hz | 3~, 60 Hz |
| Spannung | V | 400 | 230 | 230 | 460 |
| Nennaufnahme max.(bei 20° Wassertemperatur) | kW | 5,7 |
| Elektrozuleitung | mm2 | 4 x 2,5 |
| Bausteitige Vorsicherung | A träge | 16 | 20 | 20 | 16 |
| Fördermenge | l/h | 1320 |
| Betriebsdruck | bar | 120 |
| Maximaler Betriebsüberdruck | bar | 125 |
| Wasserzulauf min. | l/h | 1400 |
| Max. Zulauftemperatur | °C | 60 | 80 | 60 | 80 | 60 | 80 | 60 | 80 |
| Fließduck min. | bar | 2 |
| Fließdruck max. | bar | 6 |
| Nennweite Zuleitung | mm | DN 13 |
| Motoröl, Best.-Nr. | | 6.288-061 |
| Motoröl, Füllmenge | I | 0,75 |
| Länge | mm | 680 |
| Breite | mm | 600 |
| Höhe | mm | 470 |
| Gewicht (leer) | kg | 81 | 85 | 81 | 85 | 81 | 85 | 81 | 85 |
| Schallpegel | dB (A) | 72 |
- HD 1400 C(H)
4. Maßblatt

- Anlagenübersicht


1 Manometer
2 Ölbehälter
3 Schwingungsdämpfer
4 Sieb Wassereingang
5 Ölablaßschraube
6 Hochdruckpumpe
7 Vordruckpumpe (nur HDxxxxCH)
8 Druckschalter Hochdruck
9 Druckschalter Niederdruck
10 Dosierventil RM manuell
12 Schwimmerbehälter
2. Wartungshinweise
Grundlage für eine betriebssichere Anlage ist die regelmäßige Wartung nach folgendem Wartungsplan.
Verwenden Sie ausschließlich Original-Ersatzteile des Herstellers oder von ihm empfohlene Teile wie
■ Ersatz- und Verschleißteile,
■ Zubehörteile,
■ Betriebsstoffe,
■ Reinigungsmittel.

Gefahr!
Unfallgefahr bei Arbeiten an der Anlage.
Bei allen Arbeiten
■ Wasserzufuhr abdrehen, dazu Wasserhahn schließen.
■ Verletzungsgefahr durch austretenden evtl. heißen Wasserstrahl.
Vor Arbeiten an der Anlage Druck ablassen und warten, bis diese abgekühlt ist.
■ Gefahr durch elektrischen Schlag. Vor Arbeiten an der Anlage Hauptschalter ausschalten und sichern.
Wer darf Wartungsarbeiten durchführen?
■ Betreiber
Arbeiten mit dem Hinweis „Betreiber“ dürfen nur von unterwiesenen Personen durchgeführt werden, die Hochdruckanlagen sicher bedienen und warten können.
■ Kundendienst
Arbeiten mit dem Hinweis „Kunden-dienst“ dürfen nur von Kärcher Kunden-dienst-Monteuren durchgeführt werden.
Wartungsvertrag
Um einen zuverlässigen Betrieb der Anlage zu gewährleisten, empfehlen wir Ihnen einen Wartungsvertrag abzuschließen. Wenden Sie sich bitte an Ihren zuständigen Kärcher-Kundendienst.
- Wartungsplan
| Zeitpunkt | Tätigkeit | betroffene Baugruppe | Durchführung | von wem |
| täglich | Handspritz-pistole prüfen | alle Handspritzpistolen | Überprüfen ob HD-Pistole dicht schließt. Funktion der Sicherung gegen unbeabsichtigte Bedienung. Defekte Handspritzpistolen austauschen. | Bediener |
| Füllstand prüfen | Reinigungsmittelbehälter, Anbausatz Enthärter (Option) | Füllstand prüfen, ggf. nachfüllen | Bediener |
| HD-Schläuche prüfen | Ausgangsleitungen, Schläuche zum Arbeitsgerät | Schläuche auf Beschädigung untersuchen. Defekte Schläuche sofort auswechseln. Unfallgefahr! | Bediener |
| wöchentlich oder nach 40 Betriebsstunden | Dichtheit der Anlage überprüfen | gesamte Anlage | Pumpe und Leitungssystem auf Undichtigkeit überprüfen. Bei Öl unter der Pumpe oder bei Undichtigkeit von mehr als 10 Tropfen Wasser pro Minute Kundendienst benachrichtigen. | Bediener/Kunden-dienst |
| Ölzustand prüfen | Pumpe | Ist das Öl milchig, muß es gewechselt werden.Empfehlenswert ist es, in diesem Fall ebenfalls die Öldichtung der Pumpe zu wechseln.(Kundendienst) | Bediener/Kunden-dienst |
| Ölstand überprüfen | Pumpe | Ölstand der Pumpe überprüfen. Bei Bedarf Öl (Teile-Nr. 6.288-061) nachfüllen. | Bediener |
| Arbeitsdruck nachprüfen | Manometer | Wasserdruck am Gerät überprüfen. Bei zu hohem oder zu niedrigem Druck Ursache ausfindig machen und beseitigen (siehe dazu Störungshilfe). | Bediener |
| Schlauch-Schnell-kupplungen prüfen | Schnellkupplungen zwischen Entnahmestelle und HD-Schlauch zur Handspritzpistole | Pumpe muß laufen.Dichtheit in verbundenem und getrenntem Zustand überprüfen.Kupplung verbinden und Arrtierung überprüfen.Defekte Kupplungen austauschen. | BedienerKunden-dienst |
| Schwingungs-dämpfer prüfen | Schwingungsdämpfer | Ein defekter Schwingungsdämpfer ist durch eine erhöhte Vibration der Pumpe erkennbar. Defekten Schwingungsdämpfer wechseln. | BedienerKunden-dienst |
| monatlich oder nach 200 Betriebsstunden | Sieb reinigen | Sieb Wassereingang | Gerät ausschalten, Wasser abstellen, Druck ablassen. Sieb ausbauen und reinigen. | Bediener |
| Schwimmer-ventil prüfen | Schwimmerbehälter | Bei geschlossenem Schwimmer-ventil darf kein Wasser am Überlauf austreten. | Bediener |
| automatische Einschaltung prüfen | Druckschalter | Pumpe steht, da keine Wasserabnahme vorhanden. Handspritzpistole öffnen. Sinkt der Druck im Hochdrucknetz unter 30 bar, muß die Pumpe einschalten. | Bediener |
| Schlauch-schellen nachziehen | alle Schlauchschellen im Gerät | Schlauchschellen mit Drehmomentschlüssel nachziehen. Anzugsdrehmoment: bis 28 mm Nenndurchm. 2 Nm ab 29 mm Nenndurchm. 6 Nm | Bediener |
| halbjährlich oder nach 1000 Betriebsstunden | Ölwechsel | HD-Pumpe | Warnung! Verbrennungsgefahr durch heißes Öl. Pumpe vor Ölwechsel 15 Minuten abkühlen lassen. Öl ablassen und 0,75 Liter Öl, Teile-Nr. 6.288-061 einfüllen. Kein anderes Öl verwenden! | Bediener |
| Gerät auf Kalkab-lagerungen untersuchen | gesamtes Wassersystem | Funktionsstörungen von Ventilen oder Pumpen können auf Verkalkung hinweisen. ggf. Entkalkung durchführen. Anleitung s. folgende Seiten. | Bediener mit Einweisung für Ent-kalkung |
| Klemmen nachziehen | Schaltschrank | Alle Klemmen der Bauelemente im Hauptstromkreis nachziehen. | Elektriker |
| jährlich | Sicherheits-überprüfung | gesamte Anlage | Sicherheitsüberprüfung nach den Richtlinien für Flüssigkeitsstrahler. Siehe Abschnitt A.12 | Sachkundiger/ Kunden-dienst |
| Schlauch-schellen nachziehen | alle Schlauchschellen im Gerät | Schlauchschellen mit Drehmomentschlüssel nachziehen. Anzugsdrehmoment: bis 28 mm Nenndurchm. 2 Nm ab 29 mm Nenndurchm. 6 Nm | Bediener |
4. Ölwechsel

Gefahr!
Verbrennungsgefahr durch heißes Öl und heiße Anlagenteile. Pumpe vor Ölwechsel 15 Minuten abkühlen lassen.

Wichtig!
Altöl darf nur von den dafür vorgesehenen Sammelstellen entsorgt werden. Bitte geben Sie anfallendes Altöl dort ab. Verschmutzen der Umwelt mit Altöl ist strafbar.
Ölsorte und Ölmenge: Siehe Technische Daten.

Den Ölwechsel wie folgt durchführen:
■ Auffanggefäß für Altöl bereithalten.
■ Deckel des Ölbehälters ③ abnehmen.
■ Ölablaßschraube ④ herausdrehen und Altöl auffangen.
■ Ölablaßschraube ④ eindrehen.
■ Neues Öl langsam bis Stellung „Max“ am Ölbehälter einfüllen.
■ Deckel des Ölbehälters ③ aufsetzen.
■ Altöl den dafür vorgesehenen Sammelstellen zuführen.
5. Entkalkung

Gefahr!
Explosionsgefahr durch brennbare Gase!
Beim Entkalken ist Rauchen verboten.
Für gute Belüftung sorgen.

Vorsicht!
Verätzungsgefahr durch Säure!
Schutzbrille und Schutzhandschuhe tragen.
Kalkablagerungen im Wassersystem der HD-Anlage führen zu größeren Rohrleitungswiderständen und möglicherweise zum Ausfall verkalkter Bauteile.
Zur Entkalkung dürfen nach gesetzlicher Vorschrift nur geprüfte Kesselsteinlösemittel (Kalklosesäure) mit Prüfzeichen verwendet werden.
Die HD-Anlage sollte vorzugsweise mit KÄRCHER-Kalklösemittel entkalkt werden (RM 100 ASF, salzsäurefrei, Teile.-Nr. 6.287-008 oder RM 101 ASF, salzsäurehaltig, Teile-Nr. 6.287-013).
Diese Mittel sind auf die in der Anlage verwendeten Werkstoffe abgestimmt. Wir empfehlen, das Gerät nach der Entkalkung mit einer alkalischen Lösung zum Neutralisieren der Säurereste durchzuspülen (pH-Wert 7–8).
Die Anwendungs- und Unfallverhütungsvorschrift (Konzentration entspr. den Angaben auf dem Gebindeetikett), vor allem VBG1, §4, 14, 44–47 sind zu beachten.
Vorgehensweise
Zuerst Schwimmerbehälter entkalken:
Wasserzufuhr schließen. Deckel des Schwimmerbehälters abnehmen. Schlauch von der Saugseite der Pumpe zum Schwimmerbehälter auf der Pumpenseite lösen.
Freies Ende des Schlauches verschließen. 7prozentige Entkalkungslösung einfüllen. Nach dem Entkalken Rückstände vollständig aus dem Behälter entfernen!
Entkalken der Hochdruck-Anlage:
Hochdruckschlauch an der Netzeinspeisung abnehmen und in den Schwimmerbehälter hängen. Mit dem im Behälter vorbereiteten Kalklosesäure-Gemisch kurzzeitig im Kreislaufbetrieb fahren, einwirken lassen, spülen.

Gefahr!
Unfallgefahr bei Arbeiten an der Anlage.
Bei allen Arbeiten
■ Wasserzufuhr abdrehen, dazu Wasserhahn schließen.
■ Verletzungsgefahr durch austretenden evtl. heißen Wasserstrahl.
Vor Arbeiten an der Anlage Druck ablassen und warten, bis diese abgekühlt ist.
■ Gefahr durch elektrischen Schlag. Vor Arbeiten an der Anlage Hauptschalter ausschalten und sichern.
Wer darf Störungen beseitigen?
■ Betreiber
Arbeiten mit dem Hinweis „Bediener“, dürfen nur von unterwiesenen Fachkräften durchgeführt werden. Unterwiesene Fachkräfte sind Personen die Hochdruckanlagen sicher Bedienen und Warten können.
■ Elektriker
Arbeiten mit dem Hinweis „Elektro-Fachkräfte“, dürfen nur von Personen mit einer Berufsausbildung im elektrotechnischen Bereich durchgeführt werden.
■ Kundendienst
Arbeiten mit dem Hinweis „Kunden-dienst“, dürfen nur von Kärcher Kunden-dienst-Monteuren durchgeführt werden.
| Störung | Mögliche Ursache | Behebung | von wem |
| Hochdruckpumpe kommt nicht auf Druck | Undichtes saugseitiges Rohrleitungssystem | Verschraubungen und Schläuche überprüfen | Bediener |
| Wassermangel | Ursache beseitigen | Bediener |
| Hochdruckschlauch undicht | Schlauch erneuern | Kundendienst |
| Rohrleitungssystem undicht | Instandsetzen | Kundendienst |
| Mengenregelung defekt | Mengenregelung prüfen, instandsetzen | Kundendienst |
| Ventil in Pumpe defekt | Ventile auswechseln | Kundendienst |
| Pumpe klopft stark, Manometerzeiger schwingt | Schwingungsdämpfer defekt | austauschen | Bediener |
| Pumpe saugt Luft | Saugleitung prüfen | Bediener |
| Reinigungsmittelbehälter leer | Reinigungsmittelbehälter nachfüllen | Bediener |
| Wasserzulauftemperatur zu hoch | Wassertemperatur senken | Bediener |
| Wasserzulauf verstopft | Sieb im Wassereingang reingen, Wasserzulauf überprüfen | Bediener |
| Ventilteller oder Ventilfeder defekt | Teile ersetzen | Kundendienst |
| Vordruckpumpe defekt oder verkalkt (nur bei HD xxxx CH) | Vordruckpumpe überprüfen | Bediener |
| Wasserstrahl ist ungleichmäßig | Düse der Handspritzpistole verstopft | Düse reinigen | Bediener |
| Wasserversorgung nicht ausreichend | Wasserversorgung prüfen | Bediener |
| Keine Reinigungsmittel-ansaugung | Dosierung zu gering eingestellt | Dosierung höher einstellen | Bediener |
| Saugfilter im Reinigungsmittel-behälter verschmutzt | Saugfilter reinigen | Bediener |
| Reinigungsmittel-Saugschlauch undicht | Saugschlauch ersetzen | Kundendienst |
| Dosierventil RM manuell defekt | Dosierventil prüfen, ggf. ersetzen | Kundendienst |
| Anlage läuft beim Einschalten oder beim Drücken der Fernentriegelungs-taste (Option) nicht an | Druckschalter defekt | Druckschalter ersetzen | Kundendienst |
| Motorschutzschalter hat ausgelöst durch Überstrom oder Ausfall einer Phase des Stromnetzes | Spannung der drei Phasen prüfen | Kundendienst/ Elektriker |
| Motorschutzschalter falsche eingestellt | nach Stromlaufplan einstellen | Kundendienst/ Elektriker |
| Bauseitige Stromversorgung unterbrochen | einschalten | Bediener |
| Not-Aus-Hauptschalter ausgeschaltet | einschalten | Bediener |
| Motorschutzschalter für Steuerung und Vordruck-pumpe hat ausgelöst | prüfen | Kundendienst/ Elektriker |
| Steuersicherung am Transformator defekt | tauschen, Ursache prüfen | Kundendienst/ Elektriker |
| Steuerplatine defekt | austauschen, prüfen | Kundendienst |
| Pumpe startet während der Bereitschaftszeit nicht durch Öffnen der Handspritz-pistole | Druckschalter oder Kabel zum Druckschalter defekt | erneuern | Kundendienst |
| Anlage schaltet nicht ab | Pumpe saugt Luft über entleerten Reinigungsmittel-behälter | Reinigungsmittelbehälter nachfüllen, Saugleitung entlüften | Bediener |
| Druckschalter Niederdruck defekt | Druckschalter austau-schen | Kundendienst/ Elektriker |
Handspritzpistolen mit verschiedenen Strahlrohren
Je nach Reinigungsaufgabe sind verschiedene Strahlrohrlängen erforderlich, von 250 mm für Einhandbetrieb bis 2040 mm zur Reinigung hoher Gegenstände.

Für das Gerät stehen Düsen mit verschiedenen Strahlwinkeln zur Auswahl. Diese sind mit einer Überwurfmutter am Strahlrohr befestigt und können leicht gewechselt werden.
| Bezeichnung | Spritzwinkel | Best.-Nr: 2.883- |
| HD 600 C (H) | 25036 | 25° | -821 |
| HD 1000 C(H) | 15060 | 15° | -391 |
| 25060 | 25° | -402 |
| HD 1400 C(H) | 251002 x 25050 | 25° | -4082 x -399 |
Rückstoßkraft der Handspritzpistole bei Verwendung dieser Düsen:
| HD 600 C | 160 bar | 28 N |
| HD 1000 C | 150 bar | 30 N |
| HD 1400 C | 120 bar2 x 120 bar | 35 N2 x 28 N |
Die Spritzeinrichtung (z. B. Handspritzpistole) wird mit einer Schnellkupplung angeschlossen.
Anbausatz Bodengestell
Dient zur Aufstellung der Pumpeneinheit, wenn Wandmontage aus technischen oder baulichen Gründen nicht möglich ist.
Anbausatz Enthärter
Als Verkalkungsschutz bei Heißwasserbetrieb mit hartem Wasser. Dosiert dem Wasser Enthärter hinzu. Die Dosiermenge kann dem Härtegrad des Wassers angepaßt werden.
Reinigungsmittel
Reinigungsmittel erleichtern die Reinigungsaufgaben. In der Tabelle auf der folgenden Seite ist eine Auswahl von Reinigungsmitteln dargestellt. Vor Verarbeitung von Reinigungsmitteln müssen unbedingt die Hinweise auf der Verpackung beachtet werden.
Folgende Reinigungsmittel-Typen sind für dieses Gerät nicht zulässig:
- salpetersäurehaltige Reinigungsmittel
● aktivchlorhaltige Reinigungsmittel
Die Verwendung solcher Reinigungsmittel führt zur Beschädigung des Gerätes.
| Anwendungs-bereich | Verschmutzung Anwendungsart | Reinigungsmittel | ph-Wert (ca.)1 %-ige Lösung |
| Kfz-Gewerbe, Tankstellen, Spedition, Fuhrparks | Staub, Straßenschmutz, Mineralöle (auf lackierten Flächen) | RM 55/1000-flüssig ASF **RM 22/80-Pulver ASFRM 81-flüssig ASFRM 803-flüssig ASF | leicht alkalischalkalischalkalischalkalisch |
| Fahrzeug-konservierung | RM 820-Heißwachs ASFRM 821-Sprühwachs ASFRM 824-Super-Perlwachs ASF | neutralneutralneutral |
| Metallverarb. Industrie | Öle,Fette,Staubu. ä.Verschmutzungen | RM 22-Pulver ASFRM 55-flüssig ASFRM 81-flüssig ASFRM 31-flüssig ASF(starke Verschmutzung)RM 39-flüssig (mit Korrosionsschutz) | alkalischleicht alkalischalkalischstark alkalischleicht alkalisch |
| Lebensmittel-verarbeitende Betriebe | leichte bis mittlere VerschmutzungenFette/ÖleGroßflächen | RM 55-flüssig ASFRM 81-flüssig ASFRM 58-flüssig ASF(Schaumreinigungsmittel)RM 31-flüssig ASF * | leicht alkalischalkalischalkalischstark alkalisch |
| Rauchharz | RM 33-flüssig * | stark alkalisch |
| Reinigung und Desinfektion | RM 32-D-flüssig | alkalisch |
| Desinfektion | RM 735-D-flüssig | alkalisch |
| Kalk,mineralische Ablagerungen | RM 25-flüssig ASF *RM 59-flüssig ASF(Schaumreiniger) | stark sauersauer |
| Sanitärbereich | Kalk,Urinstein,Seifenetc. | RM 25-flüssig ASF *(Grundreinigung)RM 59-flüssig ASF(Schaumreinigung)RM 68-flüssig ASF | stark sauersauersauer |
* = nur für kurzen Einsatz, Zweischrittmethode, mit Klarwasser nachspülen.
** = ASF = abscheidefreundlich
NUR FÜR AUTORISIERTES FACHPERSONAL
1. Aufstellung
Die Anlage soll in trockener, nicht explosionsgefährdeter Umgebung aufgestellt werden. Die Aufstellung soll auf festem und ebenem Untergrund erfolgen. Die Anlage soll für Wartungsarbeiten gut zugänglich sein. Die Raumtemperatur darf 40°C nicht überschreiten.
Folgende Arten der Aufstellung sind möglich:
■ Wandmontage
■ Aufstellung mit dem Anbausatz Bodengestell (Option)
Bei Wandmontage ist die Wand auf Tragfähigkeit hin zu prüfen. Das mitgelieferte Befestigungsmaterial ist für Wände aus Beton oder massiven Ziegelsteinen bei einer Wandstärke ab 11,5 cm geeignet. Für andere Wandausführungen können Angaben zur Befestigung aus dem „Planungshandbuch HD-ST entnommen werden.
(Bohrbild siehe Maßblatt).
Die Aufstellung mit dem Anbausatz Bodengestell erfolgt nach der dort beigelegten Montageanleitung.

Gefahr!
Verletzungsgefahr durch den Wasserstrahl oder wegfliegende Teile.
Die Verschraubungen aller Anschlußschläuche und Rohrleitungen müssen dicht sein. Nur unbeschädigte und vom Hersteller empfohlene Verschraubungen und Hochdruckschläuche verwenden.
2. Anschlüsse
Der Wasseranschluß, das Hochdrucknetz sowie der elektrische Anschluß dürfen nur von autorisierten Fachleuten unter Beachtung der örtlichen Vorschriften durchgeführt werden. Die Wasserzufuhr sowie der
Stromanschluß müssen für Dauerbetrieb ausgelegt sein. Die vorgeschriebenen Anschlußwerte sind aus den technischen Daten zu ersehen. Die Wasserquqlität muß den Anforderungen im Abschnitt „A.13 Bestimmungegemäße Verwendung“ genügen.
In Deutschland gelten folgende Vorschriften:
■ Richtlinie des VDMA Einheitsblatt 24416 "Festinstallierte Hochdruck Reinigungssysteme"
■ VDE-Vorschriften
■ Vorschriften der örtlichen Energieversorgungsunternehmen.
Die Wasserzuleitung ist mit einer Absperrarmatur zu versehen und über einen Druckschlauch beweglich an die Hochdruckanlage anzuschließen. Zu geringer Leitungsquerschnitt oder zu geringer Vordruck hat Wassermangel zur Folge.
Bei zu hohem Vordruck oder Druckspitzen im Leitungssystem unbedingt einen Druckminderer vorschalten.
Am Aufstellungsort muß ein Wasserabfluß vorhanden sein.
3. Hochdruckinstallation
Die Verbindung zwischen dem festinstallierten Rohrnetz und dem Gerät ist als HD-Schlauchleitung auszuführen.
Das festinstallierte Rohrnetz ist möglichst geradlinig zu verlegen. Hochdruck-Rohrleitungen sind vorschriftsmäßig und unter Berücksichtigung der Längenänderung infolge von Wärme- und Druckeinwirkung mit gedämpften Los- und Festschellen zu verlegen.
Um die Druckverluste in den Hochdruckleitungen möglichst gering zu halten, sollten folgende Empfehlungen eingehalten werden:
NUR FÜR AUTORISIERTES FACHPERSONAL
NUR FÜR AUTORISIERTES FACHPERSONAL
| Fördermenge | Rohrleitung | Schlauch-leitung |
| 600 l/h | DN 15 ( 12 ") | DN 8 |
| 1000 l/h | DN 15 ( 12 ") | DN 8 |
| 1400 l/h | DN 15 ( 12 ") | DN 8 |
Bei den o.g. Richtwerten muß selbstverständlich noch die Rohrleitungslänge und die Anzahl der Richtungsänderungen und Armaturen berücksichtigt werden.
4. Reinigungsmittelbehälter aufstellen

Gefahr!
Vergiftungsgefahr, Verätzungsgefahr, Brandgefahr durch unsachgemäßen Umgang mit Reinigungsmitteln.
Reinigungsmittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Hinweise auf der Verpackung unbedingt beachten.
Der Reinigungsmittelbehälter ist so aufzustellen, daß der Boden des Behälters sich nicht mehr als 2 m unter dem Gerät befindet.
5. Wasserhärte
Zu große Wasserhärte ( >15^ dH) kann zu Ablagerungen und Funktionsstörungen führen. Bei größerer Wasserhärte Anbausatz Enthärter verwenden.
6. Vorbereitungen zur Erstinbetriebnahme
■ Gesamte HD-Anlage gut durchspülen. Gesamte HD-Anlage auf richtige Montage und Dichtheit prüfen.
■ Nur bei HD xxxx CH: Beiliegenden Überlaufschlauch mit Schlauchschelle auf Schlauchtülle am Schwimmerbehälter schieben und festziehen. Schlauchende durch Öffnung im Boden der Anlage führen.
■ Elektrischen Anschluß entsprechend den Technischen Daten in der Betriebsanleitung herstellen.
■ Funktion der Verkalkungsschutz-Einrichtung überprüfen, falls benötigt.
■ Wasserzulauf auf erforderliche Liefermenge und zulässige Temperatur überprüfen.
■ Ölstand an der Pumpe kontrollieren.
■ Vor dem ersten Gebrauch die Spitze des Deckels vom Ölbehälter auf der Wasserpumpe abschneiden.

■ Nur bei HD xxxx CH: Drehrichtung der Vordruckpumpe überprüfen. Die Drehrichtung muß mit dem Pfeil auf dem Gehäuse übereinstimmen.
■ Einstellungen aus Kapitel B.4 durchführen
NUR FÜR AUTORISIERTES FACHPERSONAL
NUR FÜR AUTORISIERTES FACHPERSONAL
Nur bei Anbausatz Enthärter:
■ Im Behälter (a) für die Enthärterflüssigkeit Feder (c) von der Deckelstütze (b) entfernen.
■ Behälter mit Kärcher-Enthärterflüssigkeit RM 110 (Bestell-Nr. 2.780-001) füllen.

NUR FÜR AUTORISIERTES FACHPERSONAL
NUR FÜR AUTORISIERTES FACHPERSONAL
7. Aufstellungsplan

ELEKTR. ANSCHLUSS
SEITLICH ODER VON UNTEN
NUR FÜR AUTORISIERTES FACHPERSONAL
NUR FÜR AUTORISIERTES FACHPERSONAL

| Pos | Installationsmaterial | Bestell-Nr |
| 1 | Winkelverschraubung | 6.386-356 |
| 2 | Wärmeisolation | 6.286-114 |
| 3 | Rohrleitungssatz | 2.420-004 |
| Rohrleitungssatz, Edelstahl | 2.420-006 |
| 4 | Fernentriegelung | 2.637-491 |
| 5 | Not-Aus-Schalter für Wandbef. | 2.744-002 |
| 6 | T-Verschraubung | 6.386-269 |
| 7a | Anschlußstutzen, Messing | 2.638-180 |
| Anschlußstutzen, Edelstahl | 2.638-181 |
| 7b | Absperrhahn NW 8, Stahl verzinkt | 4.580-144 |
| Absperrhahn NW 8, Edelstahl | 4.580-163 |
| 7c | Schnellkupplungsfestteil | 6.463-025 |
| 7d | Schnellkupplungslosteil | 6.463-023 |
| 8 | Schlauchhalter | 2.042-001 |
| 9 | Schlauchtrommel | 2.637-238 |
| Pos. | Installationsmaterial | Bestell-Nr. |
| 10 | HD-Schlauch 10 m | 6.388-083 |
| 11 | Handspritzpistole | 4.775-012 |
| Handspritzpistole System 2000 | 4.775-282 |
| Handspritzpistole Servopress | 4.775-152 |
| 12 | Strahlrohrhalter | 2.042-002 |
| 13 | Strahlrohr 1040 mm | 4.760-220 |
| Strahlrohr 1050 mm System 2000 | 4.760-355 |
| 14 | Düsenmundstück HD 600 C (H) | 2.883-821 |
| Düsenmundstück HD 1000 C (H) | 2.883-402 |
| Düsenmundstück HD 1400 C (H) | 2.883-785 |
| 15 | Wasserschlauch | 6.389-145 |
| 16 | Reinigungsmittel-Tank, 60 Liter | 5.070-078 |
| 17 | Teilesatz Bodengestell kunststoffbesch. Teilesatz Bodengestell Edelstahl | 2.210-0422.210-043 |
| 18 | HD-Schlauch | 6.389-126 |
| 19 | Magnetventil Wasserzulauf | 4.743-011 |
NUR FÜR AUTORISIERTES FACHPERSONAL
Anlagentyp: Herstell-Nr.: Inbetriebnahme am:
Prüfung durchgeführt am:
Befund:
Unterschrift
Prüfung durchgeführt am:
Befund:
Unterschrift
Prüfung durchgeführt am:
Befund:
Unterschrift
Prüfung durchgeführt am:
Befund:
Unterschrift
HD 600 C
1.211-101
1.211-102
1.211-103
1.211-104
HD 1000 C
1.042-101
1.042-102
1.042-103
1.042-104
HD 1400 C
1.212-101
1.212-102
1.212-103
1.212-104
HD 600 CH
1.211-201
1.211-202
1.211-203
1.211-204
HD 1000 CH
1.042-201
1.042-202
1.042-203
1.042-204
HD 1400 CH
1.212-201
1.212-202
1.212-203
1.212-204
D. Technische gegevens
- HD 600 C(H)
- HD 1000 C(H)
- HD 1400 C(H)
- Schets met afmetingen
E. Onderhoud
Automatische pompstart
Anlage nur mit geschlossener Haube betreiben.
■ Richtlinie des VDMA Einheitsblatt 24416 "Festinstallierte Hochdruck Reinigungsysteme"