UFO 378/TP - Audio-/Video-Konverter KATHREIN - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Audio-/Video-Konverter |
| Marke | Kathrein |
| Modell | UFO 378/TP |
| Abmessungen (L x T x H) | 120 x 80 x 30 mm |
| Gewicht | 200 g |
| Stromversorgung | 12 V DC, 500 mA |
| Leistungsaufnahme | Weniger als 6 W |
| Videoeingänge | 1 x HDMI, 1 x RCA Composite |
| Videoausgänge | 1 x HDMI |
| Audioausgänge | 1 x optisch, 1 x RCA Stereo |
| Unterstützte Videoformate | MPEG-2, MPEG-4, H.264 |
| Maximale Auflösung | 1080p |
| Hauptfunktion | Umwandlung von Audio-/Videosignalen für Satelliten- oder Kabelübertragung |
| Montageart | Tisch- oder Wandmontage (Halterung inklusive) |
| Betriebstemperatur | 0°C bis 40°C |
| Luftfeuchtigkeit | 5% bis 85% ohne Kondensation |
| Wartung und Reinigung | Mit einem weichen, trockenen Tuch reinigen |
| Sicherheit | Nur den mitgelieferten Netzadapter verwenden |
| Ersatzteile und Reparaturfähigkeit | Nicht vom Benutzer reparierbar; Ersatzteile beim Hersteller erhältlich |
Häufig gestellte Fragen - UFO 378/TP KATHREIN
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BEDIENUNGSANLEITUNG UFO 378/TP KATHREIN
■ 8fach-DVB-S(2)/HDTV-Kanalzug zum Einbau in die UFO® compact-Grund-/Erweiterungseinheiten UFG 412 oder UFG 406 mit Zwangsbelüftung
Erster Kanalzug für UFO®compact mit vollständig digitaler Signalverarbeitung (Direktumsetzung)
■ Hohe Energieeffizienz, Leistungsaufnahme typ. 25 W
■ Zur Aufbereitung von acht DVB-S(2)-Transpondern (SDTV/HDTV) in GA-Anlagen
■ Wandelt acht QPSK-/8PSK-modulierte DVB-S(2)-Signale in acht QAM-modulierte DVB-C-Ausgangssignale um
■ Der komplette Kanalzug ist in einer Kassette untergebracht
■ Zwei Eingänge A/B, einstellbar über die zentrale Steuerung
Alle wesentlichen Übertragungsparameter können über die zentrale Steuerung eingestellt werden
■ Die acht Ausgangskanäle sind unabhängig voneinander über die Steuerung getrennt einstell- und abschaltbar
■ Nachbarkanal-tauglich
■ MPEG-Transportstrom-Prozessor:
- Zur Einstellung einer konstanten Ausgangs-Datenrate (Stuffi ng) mit PCR-Korrektur
- Mit Programmfi Iter zum Ausblenden einzelner TV- und Radio-Programme (über Handsteuerung UFG 300 ab Software-Version V9.80; komfortablere Einstellung mit USW 30 ab Software-Stand V4.1 und UFX 314 5 )
- Zur NIT-Anpassung (Cable NIT; über Handsteuerung UFG 300 ab Software-Version V9.70; USW 30 ab Software-Stand V4.0; zusätzlich UFX 314 und USW 30 erforderlich)
- Zur CAT-Anpassung (Operator-ID 5 ) und Änderung von TSID und ONID (über Handsteuerung UFG 300 ab Software-Version V9.80; USW 30 ab Software-Stand V4.1 und UFX 314)
Technische Daten

■ QAM-Modulator (ITU J.83 A) für 16/32/64/128/256 QAM (Werkseinstellung: 64 QAM)
■ MPEG-Transportstrom-Prozessor und QAM-Modulator als FPGA-Lösung mit herausragenden Werten für MER und Schulterdämpfung
■ Software-Update über Steuerungs-Schnittstelle möglich
Zulässige Umgebungstemperatur beim Einsatz in Basiseinheit mit Lüfter (UFG 412, UFG 406): -20°C bis +50°C
■ Erforderlicher Software-Stand der zentralen Steuerung: ab V9.70
■ Abmessungen (B x H x T) in mm: 265 x 35 x 170
■ Verpackungs-Einheit/Gewicht (St./kg): 1/1,1
| TypBestell-Nr. | Frequenzbereich(MHz) | Eingangs-pegel 4) | Eingangs-Datenrate | Ausgangs-Datenrate 3) | ModulationError RateMER | Max.Ausgangs-pegel | EinstellbereichAusgangs-pegel | Typ. (Max.)Strom-aufnahme | |
| Eingang950-2150 1) | Ausgang47-100/110-862 2) | (dBμV) | (MS/s) | (MS/s) | (dB) | (dBμV) | (dBμV) | (V/mA) | |
| UFO 378/TP20610115 | KKKKKKKKKKK | KKKKKKKKKKK | 60-110 | 2-45 (QPSK S1)1-34 (QPSK S2)1-28,9 (8PSK S2) | 1,5-7,15 45 | 91 (QAM 256)85 (QAM 64) | 71-91 (QAM 256)65-85 (QAM 64) | 5/2000 (2400)12,5/1200 (1700)31/0 (0) | |
1) Einstellbar in 1-MHz-Schritten
2)Einstellbar im 8-MHz-Raster, Feineinstellung im 250-kHz-Raster
3) Einstellbar (Stuffi ng)
4) Bei Beschaltung beider Eingänge A und B ist darauf zu achten, dass die Eingangspegel-Differenz kleiner 12 dB ist
5) nicht ab Lieferstart; Software-Update zur Freischaltung der Funktionen ca. Ende 2011
Hinweis:
Die aktuellste Version dieses Anwendungshinweises finden Sie auf der Kathrein-Homepage unter „www.kathrein.de → Service → Bedienungsanleitungen“
Blockschaltbild

flowchart
graph LR
A["A"] --> B["2 x 8 Matrix"]
B --> C["DVB-S(2) Frontend 1"]
B --> D["DVB-S(2) Frontend 8"]
C --> E["FPGA\nOktal MPEG 2 / QAM"]
D --> E
E --> F["DUC"]
F --> G["DAC"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#ccf,stroke:#333
style C fill:#cfc,stroke:#333
style D fill:#cfc,stroke:#333
style E fill:#ffc,stroke:#333
style F fill:#ffc,stroke:#333
style G fill:#cfc,stroke:#333
Sicherheitshinweise

Achtung:
Die Strombelastbarkeit der Netzteile der für den Betrieb des UFO 378/TP zugelassenen Basiseinheiten reicht für eine Vollbestückung mit UFO 378/TP nicht aus.
Grundsätzlich ist daher folgendes zu beachten:
• Die Strombelastbarkeit der jeweiligen Basiseinheit darf nicht überschritten werden!
Dazu sind die Angaben auf den Typenschildern bzw. die Maximalwerte aus den Datenblättern der verwendeten Geräte zu beachten. Die Stromaufnahme der Geräte variiert mit den Betriebs- und Einsatzbedingungen.
- Ein UFO 378/TP beansprucht zwei Positionen in der Basiseinheit (Geräteträger).
Die Position rechts neben einem UFO 378/TP darf zur Sicherstellung der Wärmeabfuhr nicht bestückt werden (siehe Abbildung).
- Jeder UFO 378/TP ist mit einem separaten Stromversorgungskabel zu betreiben!
Der jeweils nicht benutzte Stecker ist geräteseitig auf den vorgehaltenen Befestigungsplatz zu stecken (siehe Abbildung).
- Der UFO 378/TP darf nur in Anlagen mit Zwangsbelüftung betrieben werden (z. B. UFG 412, UFG 406).
- Das Sicherungsmodul (BN 1683186) darf nicht verwendet werden. Die Stromaufnahme des UFO 378/TP übersteigt den zulässigen Nennstrom des Sicherungsmoduls. Bitte entfernen Sie die Sicherungsmodule von der Stromversorgungsleitung bevor Sie diese montieren. Der UFO 378/TP verfügt über interne Sicherungsmaßnahmen.

WARNUNG HEISSE OBERFLÄCHEN NICHT BERÜHREN
Im Betrieb bei hohen Umgebungstemperaturen kann der Kühlkörper des UFO 378/TP Temperaturen über 70°C erreichen. Beim Umgang mit der Anlage unter solchen Bedingungen ist entsprechende Vorsicht geboten.
- Beim Einsatz der Kopfstelle in öffentlich zugänglichen Räumen ist die Anlage mit dem Frontdeckel zu verschließen. Der Frontdeckel UFZ 412/D ist unter der Bestellnummer 20610098 optional erhältlich.
Lizenzen
Dieses Produkt enthält unter anderem Software-Komponenten, die unter Opensource-Lizenzen stehen. Die Lizenztexte und der Quell-code der Programme sind erhältlich unter http://www.kathrein.de/gpl/ufocompact/ufo378.
Einstellanweisung
Die Einstellung des 8fach-Transmodulators DVB-S(2)-QAM (QPSK/8PSK auf QAM) erolgt über die Handsteuerung UFG 300. Erforderlicher Software-Stand der Steuerung: ab Version V9.70
Zum Einstellen die Steuerung an die Kassette (enthält Kanalzug 1 bis 8) anschließen.
Die im Folgenden genannten Tasten beziehen sich auf die Handsteuerung (s. a. Anwendungshinweise der Handsteuerung UFG 300).
| Hinweis: | Die im Folgenden dargestellten Einstellungen und Zahlenwerte sind als Beispiel zu verstehen und entsprechen nicht zwingend dem Auslieferungszustand. |
Der gewünschte Kanalzug (1 bis 8) wird durch die Tasten „+“ bzw. „-“ angewählt.
Der gewünschte Parameter wird durch die Tasten „<“ bzw. „>“ angewählt.
Der angewählte Parameter blinkt in der Anzeige.
Die Einstellung erfolgt mit den Tasten „+“ bzw. „-“ und ggf. mit der Taste „Einstellmodus wechseln“ 📄️.
Untermenüs werden mit der Taste „Untermenü“ angezeigt und wieder verlassen.
Abschließend wird mit der Taste „M“ die Einstellung in der Kassette abgespeichert.
Hinweis: Bei Trennung der Steuerung von der Kassette ohne Abspeichern mit der Taste „M“ werden nach ca. 20 Minuten die Einstellungen wieder aktiv, die in der Kassette zuletzt gespeichert waren.
Die folgende Darstellung zeigt das Erscheinungsbild der Anzeige nach Einstecken der Steuerung:

Hauptmenü (alle Symbole dargestellt)
Anzeigen
(\*) Links neben „TP“:
Anzeige für „gewünschter Betrieb noch nicht erreicht“, bleibt im Fehlerfall bestehen.
Blinkt der Indikator (*), kann der Kanalzug seinen ordnungsgemäßen Betriebszustand nicht erreichen.
Dies kann u. a. folgende Ursachen haben:
• Falsche Einstellung von Eingangsfrequenz oder Symbolrate
• Fehlendes Eingangssignal
• Frontend nicht eingerastet
Rechts neben „Ausg.“:
Der Kanalzug-Ausgang ist abgeschaltet.
(!) Das Ausrufezeichen zeigt an, dass die Kombination von eingestellter Ausgangs-Symbolrate und eingestellter QAM-Stufe nicht ausreicht, um die Eingangs-Datenrate zu verarbeiten (d. h. die Eingangs-Datenrate ist größer als die Ausgangs-Datenrate).
• ohne Programmfilter liegt dann ein fehlerhaftes Ausgangssignal vor
• mit Programmfilter kann durch Ausfiltern einzelner Programme die Datenrate genügend reduziert werden.
Das Ausrufezeichen bleibt hierbei angezeigt, die korrekte Funktion ist vom Anwender zu prüfen
(P) Links neben „TP“:
Das „P“ signalisiert, dass das Programmfilter aktiv ist und evtl. Programme aus dem Transportstrom entfernt werden.
Bei nicht eingerastetem Frontend (Sat-Eingangssignal liegt nicht an) ergibt sich folgende Anzeige:

other
| Metric | Value | | :--- | :--- | | O1 1236 MHz | * | | TP | | | 27.500 MS/s | --- | | Ausg. S21 | 306.00 MHz | | 6.900 MS/s | 256 QAM |Hauptmenü (Frontend nicht eingerastet)

Hauptmenü (Beispiel für DVB-S)

Hauptmenü (Beispiel für DVB-S2)
1. Konfiguration des Kanalzugs
1.1 Anwahl des Kanalzuges 1 bis 8
Die Anzeige bezieht sich immer auf einen der acht in der Kassette untergebrachten Kanalzüge (O1 bis O8). Es wird zuerst der Kanalzug ausgewählt, an dem die Einstellungen vorgenommen werden sollen:

Hauptmenü
Mit den Tasten „+“ bzw. „-“ wird Kanalzug „01“ bis „08“ ausgewählt.
1.2 Wahl der Eingangsbuchse
Im Untermenü des ausgewählten Kanalzuges kann die für den Eingang verwendete Buchse A oder B ausgewählt werden. Mit der Taste „Untermenü“ wird das Untermenü angezeigt und durch erneutes Betätigen der Taste „Untermenü“ wieder verlassen.

Hauptmenü

Untermenü des Kanalzuges 1
Mögliche Einstellungen sind: A oder B
1.3 Wahl der Eingangsfrequenz
Die Eingangsfrequenz im aktuell ausgewählten Kanalzug wird durch die Tasten „<“ bzw. „>“ angewählt. Diese kann mit den Tasten „+“ bzw. „-“ kontinuierlich von 950 MHz bis 2150 MHz in 1-MHz-Schritten eingestellt werden.
| 01 | 1236 | MHz TP |
| 27.500 | MS/s 3/4 QPSK | |
| Ausg. | S21 306.00 MHz | |
| 6.900 | MS/s 256 QAM |
| O1 | 1236 | MHz TP |
| 27.500 MS/s 9/10 QPSK | ||
| Ausg. S21 306.00 MHz | ||
| 6.900 MS/s 256 QAM | ||
Hauptmenü Hauptmenü (Beispiel für stellenweise Einstellung)
Die Eingabe kann jedoch auch stellenweise erfolgen:
• Die Taste „Einstellmodus wechseln“ 📄 drücken (startet den Modus)
• Die erste Stelle blinkt und kann direkt über die Ziffern der Tastatur eingegeben werden
- Nach deren Eingabe blinkt die Zweite Stelle usw.
- Zur Korrektur kann mit der Taste „Rückwärts“ jeweils eine Stelle nach links gesprungen werden
- Nach dem Einstellen der letzten Stelle wird mit der Taste „Einstellmodus wechseln“ 📄 der Modus beendet
Hinweis: Es ist immer zuerst die Eingangsfrequenz zu wählen und erst danach der Ausgangspegel einzustellen.
Im Untermenü der Eingangsfrequenz wird das aktuelle SNR, BER und die automatisch erkannte Betriebsart, DVB-S oder DVB-S2 des Frontends angezeigt.
Mit der Taste „Untermenü“ wird das Untermenü angezeigt und durch erneutes Betätigen der Taste „Untermenü“ wieder verlassen.
| 01 | 1236 | MHz TP |
| 27.500 | MS/s 3/4 QPSK | |
| Ausg. | S21 306.00 MHz | |
| 6.900 | MS/s 256 QAM |
Hauptmenü
| ** UFO 378TP-O1 ** | |
| SNR | --.-dB |
| BER | -.-E--- |
| Standard | ---- |
Untermenü zu „Eingangsfrequenz“ (kein Signal)
| ** UFO 378TP-O1 ** | |
| SNR | 15.2dB |
| BER | 0.0E-00 |
| Standard | DVB-S |
Untermenü zu „Eingangsfrequenz“ (Signal vorhanden)
Die Anzeigen von SNR, BER und DVB-Betriebsart sind nur im regulären Betrieb mit eingerastetem Frontend gültig.
Hinweis: Für die SNR-, BER- und DVB Standard-Anzeige müssen alle Parameter eingestellt sein und der Indikator (*) darf nicht blinken. Für einen störungsfreien Betrieb in Anlagen gilt: SNR > 12 dB
1.4 Wahl der Eingangs-Symbolrate

Hauptmenü

Hauptmenü (Beispiel für stellenweise Einstellung)
Die Eingangs-Symbolrate wird mit den Tasten „<“ bzw. „>“ angewählt.
Mit den Tasten „+“ bzw. „-“ kann die Eingangs-Symbolrate kontinuierlich in 0,1-MS/s-Schritten eingestellt werden:
DVB-S1 QPSK von 2,0 MS/s bis 45 MS/s
DVB-S2 QPSK von 1,0 MS/s bis 34 MS/s
DVB-S2 8PSK von 1,0 MS/s bis 28,9 MS/s
Die Eingabe kann jedoch auch stellenweise auf 0,001 MS/s genau erfolgen:
• Die Taste „Einstellmodus wechseln“ 📁 drücken (startet den Modus)
• Die erste Stelle blinkt und kann direkt über die Ziffern der Tastatur eingegeben werden
- Nach deren Eingabe blinkt die zweite Stelle usw.
- Zur Korrektur kann mit der Taste „Rückwärts“ jeweils eine Stelle nach links gesprungen werden
- Nach dem Einstellen der letzten Stelle wird mit der Taste „Einstellmodus wechseln“ 📁 der Modus beendet
Hinweis: Die Code-Rate (z. B. 3/4) wird automatisch ermittelt, sobald der Kanalzug auf den eingestellten Transponder eingerastet hat. Wird bei der Ausgangs-Symbolrate ein Ausrufezeichen „!“ angezeigt, muss die Ausgangs-Symbolrate oder QAM-Stufe verändert werden, um einen ordnungsgemäßen Betrieb zu gewährleisten.
1.5 Wahl des Ausgangskanals bzw. der Ausgangsfrequenz
Der Ausgangskanal wird mit den Tasten „<“ bzw. „>“ angewählt. Mit den Tasten „+“ bzw. „-“ kann dieser von 48 MHz bis 96 MHz und von 114 MHz bis 858 MHz in 8-MHz-Schritten eingestellt werden.

Hauptmenü

Untermenü zu „Ausgangsfrequenz“
Im Untermenü des Ausgangskanales kann die Ausgangsfrequenz in 250-kHz-Schritten von 47 MHz bis 97 MHz und von 113 MHz bis 862 MHz fein eingestellt werden. Mit der Taste „Untermenü“ wird das Untermenü angezeigt und durch erneutes Betätigen der Taste „Untermenü“ wieder verlassen.
1.6 Wahl des Ausgangspegels
Der Ausgangspegel wird mit den Tasten „<“ bzw. „>“ angewählt.

Hauptmenü

Untermenü zu „Ausgangsfrequenz“
Im Untermenü des Ausgangskanals kann der Ausgangspegel in 40 Schritten von Pegel Maximum („0“) bis Minimum („-40“) eingestellt werden.
Mit der Taste „Untermenü“ wird das Untermenü angezeigt und durch erneutes Betätigen der Taste „Untermenü“ wieder verlassen. Der Ausgangspegel wird mit den Tasten „<“ bzw. „>“ angewählt und mit den Tasten „+“ bzw. „-“ eingestellt.
1.7 Ein- bzw. Ausschalten des Ausgangs
Der Ausgangskanal wird mit den Tasten „<“ bzw. „>“ angewählt.

Hauptmenü (Ausgang 1 ausgeschaltet)

Untermenü zu „Ausgangskanal“
Im Untermenü des Ausgangskanals kann der Ausgang ein- bzw. ausgeschaltet werden.
Mögliche Einstellungen sind: ein oder aus
Mit der Taste „Untermenü“ wird das Untermenü angezeigt und durch erneutes Betätigen der Taste „Untermenü“ wieder verlassen. Der Ausgang wird mit den Tasten „<“ bzw. „>“ angewählt und mit den Tasten „+“ bzw. „-“ eingestellt. Bei ausgeschaltetem Ausgang wird im Hauptmenü ein Indikator (*) links neben dem Ausgangskanal angezeigt.
Wird ein Kanalzug (O1 bis O8) nicht verwendet, muss dessen Ausgangssignal ausgeschaltet werden.
1.8 Wahl der Ausgangs-Symbolrate
Die Ausgangs-Symbolrate wird mit den Tasten „<“ bzw. „>“ angewählt.

Hauptmenü
Mit den Tasten „+“ bzw. „-“ kann die Ausgangs-Symbolrate kontinuierlich von 1,5 MS/s bis 7,15 MS/s in 0,001-MS/s-Schritten eingestellt werden.
Die Eingabe kann jedoch auch stellenweise auf 0,001 MS/s genau erfolgen:
• Die Taste „Einstellmodus wechseln“ 📁 drücken (startet den Modus)
• Die erste Stelle blinkt und kann direkt über die Ziffern der Tastatur eingegeben werden
- Nach deren Eingabe blinkt die zweite Stelle usw.
- Zur Korrektur kann mit der Taste „Rückwärts“ jeweils eine Stelle nach links gesprungen werden
- Nach dem Einstellen der letzten Stelle wird mit der Taste „Einstellmodus wechseln“ 📄 der Modus beendet
1.9 Wahl der QAM-Stufe
Die QAM-Stufe des Ausgangs-Signals wird mit den Tasten „<“ bzw. „>“ angewählt.

Hauptmenü
Mit den Tasten „+“ bzw. „-“ die gewünschte QAM wählen. Möglich sind die Stufen 16, 32, 64, 128 und 256 QAM.
Hinweis: Sind verschiedene QAM-Stufen möglich, ist es vorteilhaft, die kleinere Stufe einzustellen (z. B. wenn 256 oder 64 möglich sind, sollte 64 eingestellt werden). Wird ein Ausrufezeichen „!“ neben der Ausgangs-Symbolrate angezeigt (d. h. die Eingangs-Datenrate ist für die eingestellte Ausgangs-Datenrate zu groß), muss die Ausgangs-Symbolrate oder die QAM-Stufe vergrößert werden, um einen ordnungsgemäßen Betrieb zu gewährleisten.
1.10 Wahl des Modulationssignals für den QAM-Modulator
Im Untermenü der QAM-Stufe wird das Modulationssignal (Modus) für den QAM-Modulator ausgewählt.
Die QAM-Stufe des Ausgangs-Signals wird mit den Tasten „<“ bzw. „>“ angewählt.
Mit der Taste „Untermenü“ wird das Untermenü angezeigt und durch erneutes Betätigen der Taste „Untermenü“ wieder verlassen. Der QAM-Modus wird mit den Tasten „<“ bzw. „>“ angewählt und mit den Tasten „+“ bzw. „-“ eingestellt.

Hauptmenü

Untermenü zu „QAM-Stufe“
Mögliche Einstellungen sind:
Modus SAT-Sig
PRBS
Normaler Betrieb, das SAT-Eingangs-Signal wird transmoduliert. Bei Störung des
Eingangs-Signals werden nur Füll-Bytes (0xFF) moduliert
Testbetrieb. Das QAM-Signal ist mit PRBS-23-Sequenz moduliert.
Normaler Betrieb ist mit dieser Einstellung nicht möglich
CW
Testbetrieb. Sinus-Signal zur Einpegelung mit einfachen Messgeräten.
Normaler Betrieb ist mit dieser Einstellung nicht möglich

Hauptmenü (Anzeige im PRBS-Modus)

Untermenü zu „QAM-Stufe“ Einstellung PRBS)
Hinweis: Im PRBS-Modus kann die Ausgangs-Symbolrate eingestellt werden.
Der CW-Modus kann zur Ausgangspegel-Messung mit einfachen Messgeräten verwendet werden.

Hauptmenü (Anzeige im CW-Modus)

Untermenü zu „QAM-Stufe“ (Einstellung CW)
1.11 Transportstromprozessor: Programmä Iter
Hinweis: Die Funktion „Transportstromprozessor: Programmfilter“ ist über Handsteuerung UFG 300 ab Software-Stand V4.1 und UFX 314 verfügbar.
| 01 | 1236 | MHz | P | TP |
| 27.500 | MS/s | 3/4 | QPSK | |
| Ausg. | S21 | 306.00 MHz | ||
| 6.900 | MS/s | ! | 256 | QAM |
Hauptmenü

Untermenü zu „Transportstromprozessor“
Die Wahl der Betriebsart Programmfilter „Filter“ erfolgt im Untermenü TP (Transportstromprozessor).
Der Transportstromprozessor „TP“ wird mit den Tasten „<“ bzw. „>“ angewählt und das Untermenü mit der Taste „Untermenü“ aufgerufen. Das Programmfilter „Filter“ wird mit den Tasten „<“ bzw. „>“ angewählt und mit den Tasten „+“ bzw. „-“ aktiviert oder deaktiviert. Mögliche Einstellungen sind Filter „ein“ / „aus“.
Dieses Untermenü kann nur verlassen werden, wenn der Cursor auf dem Parameter „ein / aus“ steht.
Dazu ggf. mit den Tasten „<“ bzw. „>“, „ein“ bzw. „aus“ anwählen und mit der Taste „Untermenü“ zum Hauptmenü zurückkehren.
Bei der Wahl Programmfilter „ein“ erscheint im Hauptmenü rechts oben in der Anzeige ein „P“.

Untermenü zu „Transportstromprozessor“

Beim Wechsel in das Untermenü zu „Filter“
Zur Bearbeitung der Programmliste für das Programmfilter wird auf dem Parameter „Filter“ im Programmfilter mit der Taste „Untermenü“ die aktuelle Programmtabelle des Transponders eingelesen, dabei erscheint unten ein Fortschrittsbalken.
Sobald der Kanalzug diese Information erfolgreich ermittelt hat, wird das Untermenü zur Einstellung angezeigt.

Untermenü zu „Filter“

Untermenü zu „Filter“
Die erste Zeile zeigt die Art des angewählten Programms, sowie die Nummer des Programms und die Anzahl der Programme auf dem Transponder.
T = TV - Programm
R = Radio - Programm
D = D a t e n s e r v i c e
Programm-No (z. B. 001) / Anzahl (z. B. 009)
des angewählten Programms der Programme im Transponder
Die zweite Zeile zeigt den Programmnamen, sowie dessen Filterstatus (+ oder -).
Die Standardeinstellung des Status der angezeigten Programme ist „-“, d. h. es werden keine Programme übertragen, wenn das Programmalter eingeschaltet, aber die Programmliste nicht bearbeitet wird.
Die Schaltfläche „aufbauen“ in der dritten Zeile startet die Erstellung der Programmliste, die dann wirksam ist.
Die Auswahl der durchgereichten Programme wird mit den Tasten „+“ und „-“ durchgeführt, wobei Status „+“ bedeutet, dass das Programm durchgereicht wird und Status „-“ bedeutet, dass es entfernt wird. Der Parameter „Status“ wird mit den Tasten „<“ bzw. „>“ angewählt.
Die Einstellungen werden wirksam, wenn die Filtertabelle aufgebaut ist. Dazu mit den Tasten „<“ bzw. „>“ den Parameter „aufbauen“ anwählen und mit den Tasten „+“ oder „-“ den Aufbau der Programmtabelle auslösen.
Hinweis: Das Programmfilter kann auch dann editiert werden, wenn es nicht aktiviert („aus“) ist. Damit ist es möglich, ohne Wartezeiten oder Umprogrammierung die Funktion zu überprüfen oder zeitweise zu deaktivieren.
Wurde die Programmliste nicht bearbeitet, das Programmfilter aber eingeschaltet, wird die früher abgespeicherte Liste aktiv bzw. bei fehlender Liste kein Programm übertragen.

Untermenü zu „Filter“

Beim Aufbau des Programmfi Iters
Hinweis: Bei der QAM-Modulation kann die maximal mögliche Datenrate im Ausgangskanal niedriger sein als die empfangene Datenrate. In diesem Fall muss das Programmfi lter eingeschaltet sein.
Wenn das Programmfilter eingeschaltet ist, erscheint neben dem Parameter eine Anzeige über die Belegung der aktuellen Ausgangsdatenrate. Da die Datenrate abhängig vom Programminhalt schwanken kann, wird der Momentan- und der Maximalwert angezeigt.
Hinweis: Es werden nur Durchschnittswerte angezeigt, die programmabhängig variieren können. Um einen fehlerfreien Betrieb zu gewährleisten sind mindestens 10 bis 15 % Reserve einzuplanen, d. h. die Ausnutzung der Datenrate sollte höchstens bei 85 bis 90 % liegen.
Das Untermenü „Programmfi Iter“ wird mit der Taste „Untermenü“ wieder verlassen.
Hinweis: Wird die maximal mögliche Anzahl der durchgereichten Programme überschritten, erscheint eine Fehlermeldung.
1.12 Transportstromprozessor: IDs ändern
Hinweis: Die Funktion „Transportstromprozessor: IDs ändern“ ist über Handsteuerung UFG 300 ab Software-Stand V9.80 oder mit USW 30 ab Software-Stand V4.1 und UFX 314 verfügbar.

Hauptmenü

Untermenü zu „Transportstromprozessor“
Die Einstellung der „IDs“ erfolgt im Untermenü TP (Transportstromprozessor).
Der Transportstromprozessor „TP“ wird mit den Tasten „<“ bzw. „>“ angewählt, das Untermenü mit der Taste „Untermenü“. Die Funktion „IDs“ wird mit den Tasten „<“ bzw. „>“ angewählt und das Untermenü mit der Taste „Untermenü“ geöffnet. Hier können die Operator ID, die Transportstream ID und die Original Network ID bei Bedarf editiert werden.

Untermenü zu „Transportstromprozessor“

Untermenü zu „IDs“
1.12.1 Operator ID (OID)
Die Einstellung der CAT-Operator ID „OID“ erfolgt im Untermenü IDs. Dafür wird mit den Tasten „<“ bzw. „>“ der Schriftzug „orig“ neben dem Parameter OID angewählt und mit den Tasten „+“ bzw. „-“ auf den Wert „edit“ gesetzt. Darauf erscheint der Wert der OID in hexadezimaler Schreibweise. In der Einstellung „edit“ kann der Wert verändert werden. Dafür ist mit der Taste „>“ der Wert anzuwählen. Mit den Tasten „+“ bzw. „-“ kann der aktuelle Wert in Schritten von ± 1 verändert werden. Alternativ kann auch durch Drücken der Taste 🌐️ der numerische Einstellmodus gewählt werden. Im numerischen Modus kann jede Ziffer durch Drücken der Tasten „+“ bzw. „-“ in Schritten von ± 1 verändert werden. Mögliche Werte sind „00h“ bis „FFh“.
1.12.2 Transportstream ID (TSID) und Original Network ID (ONID)
Falls die Datenrate eines QAM modulierten Transportstroms geringer ist als die Datenrate des empfangenen Transportstroms, kann es nötig sein, die Services eines einzelnen Transportstroms im Eingang auf mehrere Transportströme im Ausgang zu verteilen. Manche Receiver erkennen dann im Suchlauf nicht mehr alle Programme, die ursprünglich im Original-Transportstrom zusammengefasst waren. Sie benötigen in diesem Fall die Anpassung der Transport Stream ID „TSID“ und/oder der Original Network ID „ONID“.
Hinweis: Die TSID und die ONID sind 16-Bit-Zahlen. Mit einer eindeutigen, nur einmal vergebenen Kombination aus TSID und ONID kann ein Transportstrom von allen anderen Transportströmen in einem DVB-C System unterschieden werden. Die ONID beschreibt bei DVB normalerweise den Ursprungsort eines Transportstroms.
Es werden Menüs zum Editieren der TSID und der ONID angeboten. Diese Werte können verändert werden indem der jeweilige Eintrag „orig“ mit den Tasten „<“ bzw. „>“ angewählt und mit den Tasten „+“ bzw. „-“ auf den Wert „edit“ eingestellt wird. Die jeweils aktuellen Werte der TSID und ONID aus dem verarbeiteten Transportstrom werden in hexadezimaler Schreibweise angezeigt. In der Einstellung „edit“ können die Werte der betreffenden IDs verändert werden. Dafür ist mit der Taste „>“ der jeweilige Wert anzuwählen. Mit den Tasten „+“ bzw. „-“ kann der aktuelle Wert in Schritten von ± 1 verändert werden. Alternativ kann auch durch Drücken der Taste ‡ der numerische Einstellmodus gewählt werden. Im numerischen Modus kann jede Ziffer durch Drücken der Tasten „+“ bzw. „-“ in Schritten von ± 1 verändert werden. Alle IDs werden hexadezimal eingegeben. Mögliche Werte sind „00h“ bis „FFh“ für die OID bzw. „0000h“ bis „FFFFh“ für die TSID und die ONID.
Hinweis: Das Verändern der TSID und der ONID sollte nur von erfahrenen Benutzern vorgenommen werden. Wenn verschiedene Programme (Services) eines SAT-Transportstroms auf mehrere QAM-Transportströme verteilt werden, kann es vorkommen, dass der Receiver nicht mehr alle Programme automatisch findet, da in diesem Fall die Eindeutigkeit der TSID/ONID Paares verloren geht. In diesem Fall ist wie folgt vorzugehen:
- Bevorzugt sollte die ONID verändert werden. Diese ist möglichst auf einen Wert zwischen FF00h und FFEEh zu setzen. Dieser Bereich ist für private Nutzung reserviert und wird nicht von öffentlichen Netzbetreibern verwendet.
- Ist trotz Anpassung der ONID der Programmsuchlauf nicht erfolgreich, so kann die TSID verändert werden. Es ist dabei darauf zu achten, dass alle TSIDs in einem System angepasst werden, um die Eindeutigkeit für jeden Transportstrom zu gewährleisten.
Dieses Untermenü kann nur verlassen werden, wenn der Cursor auf dem Parameter „OID“ steht. Dazu ggf. mit den Tasten „<“ bzw. „>“ „OID“ anwählen und mit der Taste „Untermenü“ zum Hauptmenü zurückkehren.
2 Hinweis
Hinweis:
- Eine Beschreibung erweiterter Funktionen, wie z. B. „Kabel-Nit-Aufbau“, „Logical Channel Number“-Vergabe usw. finden Sie in den Anwendungshinweisen der benötigten Steuerelemente UFG 300 bzw. USW 30.

Elektronische Geräte gehören nicht in den Hausmüll, sondern müssen - gemäß Richtlinie 2002/96/EG DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 27. Januar 2003 über Elektro- und Elektronik-Altgeräte fachgerecht entsorgt werden.
Bitte geben Sie dieses Gerät am Ende seiner Verwendung zur Entsorgung an den dafür vorgesehenen öffentlichen Sammelstellen ab.
936.4218/-/ZWT/0911/d - Technische Änderungen vorbehalten!
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