WR250FP - Geländemotorrad YAMAHA - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG WR250FP YAMAHA
FAHRER-UND WARTUNGS-HANDBUCH
©2001 Yamaha Motor Co., Ltd.
- Auflage, September 2001
Alle Rechte vorbehalten.
Nachdruck, Vervielfältigung und
Verbreitung, auch auszugsweise, ist ohne schriftliche
Genehmigung der
Yamaha Motor Co., Ltd.
nicht gestattet.
Gedruckt in Japan
WR250F(P)
Herzlich willkommen im Kreis der Yamaha-Fahrer. Sie besitzen nun eine WR, die mit jahrzehntelanger Erfahrung sowie neuester Yamaha-Technologie entwickelt und gebaut wurde. Daraus resultiert ein hohes Maß an Qualität und die sprichwörtliche Yamaha-Zuverlässigkeit.
In dieser Anleitung erfahren Sie, wie Sie Ihr Motorrad am besten bedienen, inspizieren, warten und abstimmen. Sollten Sie darüber hinaus noch weitere Fragen haben, wenden Sie sich an den nächsten Yamaha-Händler Ihres Vertrauens.
HINWEIS:
Die Angaben dieser Anleitung befinden sich zum Zeitpunkt der Drucklegung auf dem neuesten Stand. Aufgrund der kontinuierlichen Bemühungen von Yamaha um technischen Fortschritt und Qualitätssteigerung können einige Angaben jedoch für Ihr Modell nicht mehr zutreffen. Richten Sie Fragen zu dieser Anleitung bitte an Ihren Yamaha-Händler.
WARNING
Vor der Inbetriebnahme sollte man sich mit den Eigenschaften und der Bedienung seines Fahrzeugs gut vertraut machen. Nur vorschriftsmäßige Wartung, regelmäßige Schmierung und korrekte Einstellung können optimale Leistung und Sicherheit gewährleisten. Damit Sie alle Vorzüge dieses Motorrades nutzen können, lesen Sie bitte diese Anleitung vor der Inbetriebnahme sorgfältig durch. Der Yamaha-Händler gibt bei Fragen gerne Auskunft.
INTRODUZIONE
Dieses Motorrad ist ausschließlich für den Einsatz im Gelände-Rennsport auf geschlossenen Kursen bestimmt. Die Benutzung dieses Fahrzeugs auf öffentlichen Straßen verstößt gegen die Straßenverkehrsondnung. Aber auch Fahrten auf öffentlichem Gelände können waltende Verkehrsbestimmungen verletzen. Erkundigen Sie sich deshalb vor der Fahrt bei der zuständigen Verkehrsbehörde.
SICHERHEITSTINFORMATION
- Die Benutzung dieses Motorrads setzt eine gewisse Erfahrung voraus.
Fahren Sie diese Maschine nicht voll aus, bevor Sie sich mit allen ihren Eigenschaften gründlich vertraut gemacht haben.
- Dieses Motorrad ist ausschließlich für Solofahrten bestimmt.
Führen Sie niemals einen Sozius auf dieser Maschine mit.
- Geeignete Schutzkleidung ist obligatorisch.
Fahren Sie stets mit angemessener Schutzkleidung, robusten Stiefeln, speziellen Motorrad-Handschuhen, einem geprüften, perfekt sitzenden Helm und ausreichendem Augenschutz. Achten Sie darauf, daß die Kleidung eng anliegt und nicht mit beweglichen Teilen oder Bedienungselementen der Maschine in Berührung kommt.
- Regelmäßige Pflege und Wartung sind unerläßlich.
Nur vorschriftsmäßige Wartung, regelmäßige Schmierung und korrekte Einstellung können optimale Leistung und Sicherheit gewährleisten.
Um Unfälle zu vermeiden, stets die in dieser Anleitung aufgeführte "Routinekontrolle vor Fahrtbeginn" durchführen.
- Benzin ist äußerst entzündbar und u. U. explosiv.
Stellen Sie vor dem Tanken immer den Motor ab und achten Sie darauf, daß kein Benzin auf den Motor oder die Auspuffanlage verschüttet wird. Während des Tankens offene Flammen und Funken fernhalten und keinesfalls rauchen.
Sollten Sie versehentlich Benzin verschluckt, Benzindämpfe eingeatmet oder Benzin in die Augen bekommen haben, sofort einen Arzt aufsuchen. Falls Benzin auf die Haut oder Kleidung gelangt, die betroffene Stelle unverzüglich mit Seifenwasser abwaschen und ggf. die Kleidung wechseln.
- Den Motor nur an gut belüftetem Ort laufen lassen.
Den Motor keinesfalls in geschlossenen Räumen anlassen und betreiben. Abgase enthalten Kohlenmonoxid, ein farb- und geruchloses Gas, das aber äußerst giftig ist und in kurzer Zeit bereits zu Bewußtlosigkeit und sogar zum Tod führen kann.
- Vorsicht beim Parken
Zum Parken stets den Motor abstellen. Das Fahrzeug nicht auf abschüssigem oder weichem Untergrund abstellen, damit es nicht umfallen kann.
- Motor, Öltank, Schalldämpfer und Abgaskanäle werden sehr heiß.
Bei Arbeiten am Motorrad darauf achten, die heißen Teile nicht versehentlich zu berühren.
- Das Motorrad vor jedem Transport fest verankern.
Die Maschine stets aufrecht im Transportwagen aufstellen und den Kraftstoffhahn schließen (auf "OFF" stellen). Anderenfalls kann Benzin aus dem Vergaser oder dem Kraftstofftank austreten.
- LA BENZINA PUÒ PROVO-CARE DANNI PERSONALI.
WICHTIGER HINWEIS AN DEN EIGENTÜ- MER
Damit Sie alle Vorzüge dieses Motorrades nutzen können, lesen Sie bitte diese Anleitung sorgfältig durch, auch wenn dies Ihre wertvolle Zeit in Anspruch nimmt. Denn Sie erfahren nicht nur, wie Sie Ihre Maschine am besten bedienen, inspizieren und warten, sondern auch wie Sie sich vor Unfällen schützen.
Wenn Sie die vielen Tips der Bedienungsanleitung nutzen, garantieren wir den bestmöglichen Werterhalt dieses Motorrades. Sollten Sie darüber hinaus noch weitere Fragen haben, wenden Sie sich an den nächsten Yamaha-Händler Ihres Vertrauens.
HINWEIS:
Die Anleitung ist ein wichtiger Bestandteil des Fahrzeugs und sollte daher beim eventuellen Weiterverkauf an den neuen Eigentümer übergeben werden.
ANMERKUNG
Die Angaben dieser Anleitung befinden sich zum Zeitpunkt der Drucklegung auf dem neuesten Stand. Aufgrund der kontinuierlichen Bemühungen von Yamaha um technischen Fortschritt und Qualitätssteigerung können einige Angaben jedoch für Ihr Modell nicht mehr zutreffen. Richten Sie Fragen zu dieser Anleitung bitte an Ihren Yamaha-Händler.
GEWICHT DER F.I.M.-MASCHINE:
Gewicht der Maschine ohne Kraftstoff
Das Mindestgewicht für eine Motocross-Maschine ist:
für 125 cc Klasse...... Mindest 88 kg (194 lb)
für 250 cc Klasse...... Mindest 98 kg (216 lb)
für 500 cc Klasse ...... Mindest 102 kg (225 lb)
Falls Sie Modifikationen an Ihrer Maschine vornehmen (z.B. zur Gewichtsverringerung), unbedingt das oben angeführte Mindestgewicht Ihre Klasse einhalten.
PER IL NUOVO PRO- PRIETARIO
KENNZEICHNUNG WICH- TIGER HINWEISE

Das Ausrufezeichen bedeutet: "GEFAHR! Achten Sie auf Ihre Sicherheit!"
WARNING
Ein Mißachten dieser Warnhinweise bringt Fahrer, Mechaniker und andere Personen in Verletzungs- oder Lebensgefahr.
ACHTUNG:
Hierunter sind Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz des Fahrzeugs vor Schäden aufgeführt.
HINWEISE:
Ein HINWEIS gibt Zusatzinformationen und Tips, um bestimmte Vorgänge oder Arbeiten zu vereinfachen.
COME UTILIZZARE QUESTO MANUALE
INFORMAZIONI PARTI- COLARMENTE IMPOR- TANTI

- Diese Anleitung umfaßt sieben Kapitel: 1. Allgemeine Angaben – 2. Technische Daten – 3. Regelmäßige Inspektionen und Einstellarbeiten – 4. Motor – 5. Fahrwerk – 6. Elektrische Anlage – 7. Abstimmung
- Dem ersten Kapitel geht ein Inhaltverzeichnis voran. Machen Sie sich mit dem Inhalt und Aufbau der Anleitung vertraut, bevor Sie nach bestimmten Angaben suchen. Halten Sie das Buch wie in der Abbildung gezeigt, um das Auffinden der einzelnen Kapitel zu erleichtern.
COME TROVARE LA PAGINA RICHIESTA
Diese Anleitung wurde zusammengestellt, um dem Benutzer ein leicht verständliches Nachschlagewerk in die Hand zu geben, in dem alle dargestellten Arbeitsvorgänge (Ein- und Ausbau, Zerlegung und Zusammenbau, Prüfung und Reparatur) detailliert und in der entsprechenden Reihenfolge beschrieben sind.
Je nach Zustand eines fehlerhaften Bauteils weist ein Pfeilsymbol auf die erforderliche Maßnahme hin. Beispiel:
- Lager
Pitting/Beschädigung → Erneuern.
LESEN DER BESCHREIBUNGEN
Um bei der Identifikation der Teile zu helfen und die Arbeitsschritte zu verdeutlichen, sind Explosionsdiagramme am Beginn jedes Ausbau- und Demontageabschnittes dargestellt.
- Für die Ausbau- und Demontagearbeiten ist meistens ein übersichtliches Explosionsdiagramm ① dargestellt.
- Die Nummern ② in dem Explosionsdiagramm sind in der Reihenfolge der Arbeiten aufgeführt. Eine in einen Kreis eingeschriebene Nummer bezeichnet einen Demontageschritt.
- Eine Erläuterung der Arbeiten und Hinweise ist durch ablesefreundliche Symbolmarkierungen ③ gegeben. Die Bedeutungen der Symbolmarkierungen sind auf der nächsten Seite aufgeführt.
- Eine Arbeitsanweisungstabelle ④ begleitet das Explosionsdiagramm und gibt die Arbeitsreihenfolge, Bezeichnung der Teile, Hinweise zu den Arbeiten usw. an.
- Der Umfang des Ausbaus ⑤ ist in der Arbeitsanweisungstabelle aufgeführt, um nicht erforderliche Ausbauarbeiten zu vermeiden.
- Für Arbeiten, für die weitere Informationen benötigt werden, sind schrittweise Ergänzungen ⑥ zusätzlich zu dem Explosionsdiagramm und der Arbeitsanweisungstabelle aufgeführt.
STRUTTURA DEL MANUALE
Die unter ① bis ⑦ abgebildeten Symbole weisen auf die Themen der einzelnen Kapitel hin.
① Allgemeine Angaben
② Technische Daten
③ Regelmässige Inspektionen und Ein- stellararbeiten
④ Motor
⑤ Fahrwerk
⑥ Elektrische Anlage
⑦ Abstimmung
Die Symbole ⑧ bis ⑭ weisen auf wichtige Angaben im Text hin.
⑧ Wartung mit montiertem Motor möglich
⑨ Spezialwerkzeug
⑩ Art und Menge einzufüllender Flüssigkeiten
⑪ Schmiermittel
⑫ Anzugsmoment
⑬ Verschleißgrenzen, Toleranzen
⑭ Elektrische Sollwerte
Die Symbole ⑮ bis ⑱ werden in den Explosionszeichnungen verwendet und weisen auf Schmier- und Klebemittel sowie die entsprechenden Stellen hin.
⑮ Motoröl
⑯ Molybdändisulfidöl
⑰ Leichtes Lithiumfett
⑱ Molybdändisulfidfett
Die Symbole ⑲ und ⑳ werden ebenfalls in den Explosionszeichnungen verwendet.
⑲ Klebemittel (LOCTITE®)
⑳ Neues Bauteil verwenden
KAPITEL 1 ALLGEMEINE ANGABEN
FAHRZEUGBESCHREIBUNG ... 1-1
FAHRZEUG-
IDENTIFIZIERUNG 1-2
WICHTIGE
INFORMATIONEN 1-3
ANSCHLÜSSE PRÜFEN ..... 1-6
SPEZIALWERKZEUGE ...... 1-7
ARMATUREN UND DEREN
FUNKTION 1-10
KRAFTSTOFF 1-14
ANLASSEN UND
EINFAHREN 1-15
ANZUGSMOMENTE
KONTROLLIEREN 1-19
REINIGUNG UND
STILLEGUNG 1-20
KAPITEL 2 TECHNISCHE DATEN
ALLGEMEINE TECHNISCHE
DATEN 2-1
WARTUNGSDATEN 2-4
ALLGEMEINE
ANZUGSMOMENTE ......2-18
EINHEITEN 2-18
KABELFÜHRUNG ......2-19
KAPITEL 3 REGELMÄSSIGE INSPEKTION UND EINSTELLARBEITEN
WARTUNGSINTERVALLE UND
SCHMIERDIENST 3-1
WARTUNGS- UND
EINSTELLARBEITEN VOR
FAHRTBEGINN 3-4
MOTOR 3-5
FAHRWERK 3-26
ELEKTRISCHE ANLAGE .....3-47
INDICE
ARBRE DE KICK ET ARBRE
DE SELECTEUR 4-72
VOLANT MAGNETIQUE
CDI 4-79
DEPOSE DU MOTEUR ......4-83
CARTER ET VILEBREQUIN ....4-88
BOITE A VITESSES,
TAMBOUR ET FOURCHETTES
DE SELECTION 4-97
KAPITEL 4 MOTOR
SITZBANK,
KRAFTSTOFFTANK UND
SEITENABDECKUNGEN ...... 4-1
KRÜMMER UND
SCHALLDÄMPFER 4-2
KÜHLER 4-4
VERGASER 4-7
NOCKENWELLE 4-21
ZYLINDERKOPF 4-30
VENTILE UND
VENTILFEDERN 4-34
ZYLINDER UND KOLBEN .....4-43
KUPPLUNG 4-50
ÖLFILTEREINSATZ,
WASSERPUMPE UND
RECHTE KURBELWELLENAB-
DECKUNG 4-57
AUSGLEICHSWELLE 4-64
ÖLPUMPE 4-67
KICKSTARTER UND
KICKSTARTERWELLE ......4-72
CDI-SCHWUNGRADMAGNETZÜN-
DER 4-79
MOTOR DEMONTIEREN .....4-83
KURBELGEHÄUSE UND
KURBELWELLE 4-88
GETRIEBE, SCHALTWALZE
UND SCHALTGABELN ......4-97
CAPITOLO 4 MOTORE
SELLA, SERBATOIO CARBURAN-
TE E CARENATURA
LATERALE 4-1
TUBO DI SCARICO E
SILENZIATORE 4-2
RADIATORE 4-4
CARBURATORE 4-7
ALBERI A CAMME ......4-21
FREIN AVANT ET FREIN
ARRIERE 5-11
KAPITEL 6 ELEKTRISCHE ANLAGE
ELEKTRISCHE BAUTEILE UND SCHALTPLAN ....6-1 KENNFELDGESTEUERTES CDI-ZÜNDSYSTEM ....6-2 ZÜNDANLAGE ....6-3 DROSSELKLAPPEN- POSITIONSSENSOR ....6-7 LICHTANLAGE ....6-12
KAPITEL 7 ABSTIMMUNG
MOTOR ....7-1 FAHRGESTELL ....7-12
CAPITOLO 6 IMPIANTO ELETTRICO
COMPONENTI ELETTRICI E SCHEMA DI CABLAGGIO ....6-1 UNITÀ CDI CONTROLLATA DA MAPPA ....6-2 IMPIANTO DI ACCENSIONE ....6-3 SISTEMA SENSORE DELLA POSIZIONE DELLA VALVOLA A FARFALLA ....6-7 IMPIANTO DI ILLUMINAZIONE ....6-12
ALLGEMEINE ANGABEN FAHRZEUGBES BUNG
① Kupplungshebel
② Dekompressionshebel
③ Tageskilometerzähler
④ Lichtschalter
⑤ Handbremshebel
⑥ Gasdrehgriff
⑦ Kühlerverschlußdeckel
⑧ Kraftstoffankverschluß
⑨ Öltankdeckel
⑩ Motorstoppschalter
⑪ Rücklicht
⑫ Kickstarterhebel
⑬ Kraftstofftank
⑭ Scheinwerfer
⑮ Kühler
⑯ Kühlmittel-Ablaßschraube
⑰ Fußbremshebel
⑱ Auslaufschutzventil
⑲ Kraftstoffhahn
⑳ Kaltstarterknopf
②1 Heißstarterknopf (rot)
② Antriebskette
②3 Luftfilter
⑳ Schalthebel
⑲ Teleskopgabel
HINWEIS:
- Leichte Modell-Abweichungen möglich.
- Änderungen an Design und technischen Daten jederzeit vorbehalten.
FAHRZEUG-IDENTIFIZIERUNG
Diese Identifizierungsnummern werden in folgenden Fällen benötigt:
- bei der Bestellung von Ersatzteilen
- bei einer Diebstahlmeldung
FAHRZEUG-IDENTIFIZIERUNGS-NUMMER
Die Fahrzeug-Identifizierungsnummer ① ist auf der rechten Seite des Lenkkopfes eingeschlagen.
MOTOR-IDENTIFIZIERUNGSNUM-MER
Die Motor-Identifizierungsnummer ① ist oben auf der rechten Kurbelgehäuseseite eingeschlagen.
NUMERO DI SERIE DEL MOTORE
Das Modellcode-Klebeschild ① ist an abgebildeter Stelle auf dem Rahmen angebracht. Die Codenummer und das Info-Kürzel werden zur Ersatzteil-Bestellung benötigt.
ETICHETTA MODELLO
WICHTIGE INFORMATIONEN VORBEREITUNG FÜR AUSBAU UND ZERLEGUNG
- Vor dem Ausbau oder Zerlegen der Bauteile sämtlichen Schmutz, Schlamm, Staub sowie andere Fremdkörper entfernen.
Wenn das Motorrad mit einem Hochdruckwascher gereinigt wird, sind folgende Teile sorgfältig abzudecken. - Schalldämpferende
- Luftfilter-Einlaßöffnung
- Wasserpumpengehäuse-loch unten
- Vergaser-Beschleuniger-pumpe
INFORMAZIONI IMPOR- TANTI PREPARATIVI PER LA RIMO- ZIONE E IL DISASSEMBLAGGIO
- Rimuovere tutto lo sporco, il fango, la polvere e il materiale estraneo prima della rimozione e del disassemblaggio.
Durante il lavaggio del veicolo con acqua ad alta pressione, coprire le parti seguenti: - Estremità del silenziatore
- Foro di ingresso del filtro dell'aria
- Foro di alloggiamento della pompa dell'acqua in basso
-
Pompa di circolazione del carburatore
-
Utiliser les outils et le matériel de nettoyage correct. Se reporter à la section “OUTILS SPECIAUX”.
-
Nur geeignete Werkzeuge und Reinigungsmittel verwenden. Siehe unter "SPEZIALWERK-ZEUGE".
-
Utilizzare utensili e strumentazione per la pulizia adatti. Fare riferimento al paragrafo “UTENSILI SPECIALI”.
-
Lors du démontage de la machine, garder les pièces connexes ensemble. Ils comprennent les engrenages, cylindres, pistons et autres pièces connexes qui se sont “accouplées” par usure normale. Les pièces connexes doivent être réutilisées en un ensemble ou changées.
-
Beim Zerlegen zusammengehörige Teile immer gemeinsam ablegen. Dies gilt besonders für Zahnräder, Zylinder, Kolben und alle beweglichen Teile, die miteinander arbeiten. Solche Baugruppen dürfen nur komplett wiederverwendet oder ausgetauscht werden.
-
Nello smontaggio del veicolo, non separare parti accoppiate. Ciò comprende gli ingranaggi, i cilindri, i pistoni e altri pezzi accoppiati, che si sono adattati l'uno all'altro attraverso la normale usura. Le parti accoppiate vanno riutilizzate come una sola unità o sostituite.
-
Lors du démontage de la machine, nettoyer toutes les pièces et les mettre dans des plateaux dans l'ordre du démontage. Ceci diminuera le temps de remontage et permettra d'être sûr que toutes les pièces sont correctement remontées.
-
Alle ausgebauten Teile reinigen und in der Reihenfolge des Ausbaus auf einer sauberen Unterlage ablegen. Dies gewährleistet einen zügigen und korrekten Zusammenbau.
-
Alle Teile von offenem Feuer fernhalten.
-
Durante lo smontaggio del veicolo, pulire tutti i pezzi e posizionarli sui vassoi nell'ordine in cui sono stati smontati. Ciò abbrevia i tempi di rimontaggio e assicura che tutti i pezzi siano reinstallati correttamente.
-
Tenere lontano dal fuoco.
-
Tenir éloigné du feu.
EC132000
- Nur Original-Ersatzteile von Yamaha verwenden. Nur von Yamaha empfohlene Schmierstoffe verwenden. Fremdfabrikate erfüllen häufig nicht die gestellten Qualitätsanforderungen.
PEZZI PER TUTTE LE SOSTITU- ZIONI
DICHTUNGEN, DICHTRINGE UND O-RINGE
- Beim Überholen des Motors sind sämtliche Dichtungen, Dichtringe und O-Ringe zu erneuern. Alle Dichtflächen, Dichtlippen und O-Ringe vor dem Zusammenbau säubern.
- Beim Zusammenbau alle beweglichen Teile und Lager ölen, alle Dichtlippen einfetten.
SICHERUNGSSCHEIBEN/ -BLE-CHE UND SPLINTE
- Sicherungsscheiben und -bleche ① sowie Splinte müssen nach dem Ausbau erneuert werden. Sicherungslaschen werden nach dem vorschriftsmäßigen Festziehen der Schraubverbindung gegen die Schlüsselfläche der Schraube oder Mutter hochgebogen.
LAGER UND DICHTRINGE
- Lager ① und Dichtringe ② so einbauen, daß die Herstellerbeschriftung oder Teilenummer sichtbar bleibt. Beim Einbau von Dichtringen die Dichtlippen dünn mit leichtem Lithiumfett bestreichen. Lager beim Einbau ggf. großzügig ölen.
ACHTUNG:
Lager nie mit Druckluft trockenblasen, da hierdurch die Lagerflächen beschädigt werden.
GUARNIZIONI, PARAOLIO E O-RING
- Sicherungsringe vor dem Wiedereinbau sorgfältig überprüfen und bei Beschädigung oder Verformung erneuern. Kolbenbolzensicherungen müssen nach jedem Ausbau erneuert werden. Beim Einbau eines Sicherungsringes ① stets darauf achten, daß die scharfkantige Seite ② den Ring gegen die Druckrichtung ③ abstützt.
④ Welle
ANELLI ELASTICI DI ARRESTO
Die Steckverbinder auf Oxidation, Rost, Feuchtigkeit usw. prüfen
- Lösen:
- Steckverbinder
-
Die einzelnen Anschlußklemmen mit Druckluft trockenblasen.
-
Den Steckverbinder mehr- mals aufstekken und wieder abziehen.
- Die einzelnen Steckverbinderkabel auf Festsitz prüfen.
-
Wenn sich eine Anschlußklemme löst, die Blechlasche ① hochbiegen und die Klemme wieder einsetzen.
-
Anschließen:
- Steckverbinder
HINWEIS: ____ Die Steckverbinder müssen einra- sten.
- Den Steckverbinder mit einem Taschen-Multimeter auf Durchgang prüfen.
HINWEIS:
- Ist der Durchgang nicht widerstandsfrei, die Anschlußklemmen reinigen.
- Bei der Überprüfung von Kabelbäumen stets die Schritte 1 bis 7 durchführen.
- Zur schnellen Abhilfe kann ein handelsübliches Kontaktspray verwendet werden.
- Die Steckverbinder wie abgebildet mit dem Meßgerät prüfen.
CONTROLLO DEI COL- LEGAMENTI
Die folgenden Spezialwerkzeuge sind für korrekte und vollständige Einstell- und Montagearbeiten unerläßlich. Durch die Verwendung dieser Werkzeuge können Beschädigungen vermieden werden, die beim Gebrauch ungeeigneter Hilfsmittel oder improvisierter Techniken entstehen können.
Bei der Bestellung von Spezialwerkzeug sollten die im folgenden aufgeführten Bezeichnungen und Teilnummern angegeben werden.
HINWEIS:
- Nur USA und CDN: Teilenummern, die mit "YM-", "YU-" oder "ACC-" beginnen
- Nicht USA und CDN: Teilenummern, die mit "90890-" beginnen
| Teilenummer | Werkzeug/Anwendung | Abbildung | |
| YU-1135-A, 90890-01135 | Kurbelgehäuse-TrennwerkzeugDieses Werkzeug dient zum Ausbau der Kurbelwelle aus beiden Gehäusehälften. | YU-1135-A![]() | 90890-01135![]() |
| YU-1235, 90890-01235 | RotorhalterZum Lösen und Befestigen des Schwungrad-Magnetzünder-Rotors | YU-1235![]() | 90890-01235![]() |
| YU-3097, 90890-01252YU-1256 | Meßuhr und StänderStänderDiese Werkzeuge dienen zum Prüfen der einzelnen Teile auf Unrundheit oder Verbiegung. | YU-3097YU-1256 , | 90890-01252![]() |
| YU-90050, 90890-01274YU-90050, 90890-01275YU-91044, 90890-04081YM-1277, 90890-01277 | Kurbelwellen-EinbauwerkzeugKurbelwellen-InstallationstopfKurbelwellen-InstallationsschraubeDistanzhülse (Kurbelwellen-Installationswerkzeug)Adapter (M10)Zum Einbau der Kurbelwelle. | YU-90050YM-1277YU-9![]() | 90890-0127490890-0127590890-90890- ) |
| YU-1304, 90890-01304 | Kolbenbolzen-AbziehersatzZum Ausbau des Kolbenbolzens. | YU-1304![]() | 90890-01304![]() |
| YU-24460-01, 90890-01325YU-33984, 90890-01352 | Kühlerverschlußdeckel-PrüfgerätKühlerdeckeltester-AdapterZur Prüfung des Kühlsystems. | YU-24460-01YU-33984![]() | 90890-0132590890-01352![]() |
| YU-33270-B, 90890-01362 | Polrad-AbzieherZum Ausbau des Schwungradmagnetzünder-Rotors | YM-33270-B![]() | 90890-01362![]() |
| YU-33975, 90890-01403 | HakenschlüsselZum Lösen und Festziehen der Lenkkopf-Ringmutter. | YU-33975![]() | 90890-01403![]() |
| YM-1423, 90890-01423 | Dämpferrohr-HalterZum Lösen und Festziehen der Befestigungsschraube des Teleskopgabel-Dämpferrohrs. | YM-1423![]() | 90890-01423![]() |
| YM-01442, 90890-01442 | Gabeldichtring-TreiberZum Einbau der Gabeldichtringe. | YM-01442![]() | 90890-01442![]() |
| YU-3112-C, 90890-03112 | Taschen-MultimeterZur Prüfung und Messung der elektrischen Systeme. | YU-3112-C![]() | 90890-03112![]() |
| YU-8036-B90890-03113 | InduktivdrehzahlmesserMotor-DrehzahlmesserZur Ermittlung der Motordrehzahl. | YU-8036-B![]() | 90890-03113![]() |
| YM-33277-A, 90890-03141 | StroboskoplampeZur Kontrolle des Zündzeitpunktes. | YM-33277-A![]() | 90890-03141![]() |
| YM-4019, 90890-04019 | VentilfederspannerZum Aus- und Einbau der Ventile. | YM-4019![]() | 90890-04019![]() |
| YM-91042, 90890-04086 | Universal-KupplungshalterZur Fixierung der Kupplung beim Aus- und Einbau der Kupplungsnabenmutter. | YM-91042![]() | 90890-04086![]() |
| YM-4111, 90890-04111YM-4116, 90890-04116 | Ventilführungs-AustreiberEinlaß 4,0 mmAuslaß 4,5 mmZum Ausbau der Ventilführungen. | YM-4111YM-4116![]() | 90890-0411190890-04116![]() |
| YM-4112, 90890-04112YM-4117, 90890-04117 | Ventilführungs-EinbauhülseEinlaß 4,0 mmAuslaß 4,5 mmZum genauen Einbau der Ventilführungen. | YM-4112YM-4117![]() | 90890-0411290890-04117![]() |
| YM-4113, 90890-04113YM-4118, 90890-04118 | Ventilführungs-ReibahleEinlaß 4,0 mmAuslaß 4,5 mmZum Aufreiben der neuen Ventilführungen. | YM-4113YUM-4117![]() | 90890-04113YUM-4118![]() |
| YM-3448790890-06754 | ZündfunkenstreckentesterZündprüferZur Überprüfung der Zündanlage. | YM-34487![]() | 90890-06754![]() |
| ACC-QUICK-GS-KT90890-85505 | Quick gasket®YAMAHA-Dichtmasse Nr. 1215Zum Abdichten der Kurbelgehäuse-Paßflächen. | ACC-QUICK-GS-KT![]() | 90890-85505![]() |
UTENSILI SPECIALI
Der Motorstoppschalter ① befindet sich auf der linken Seite des Lenkers.
Den Motorstoppschalter gedrückt halten, bis der Motor abstirbt.
FUNZIONI DI COMANDO INTERRUTTORE DI ARRESTO DEL MOTORE
Der Kupplungshebel ① befindet sich auf der linken Seite des Lenkers und dient zum Ein- und Auskuppeln. Zum Ausrücken der Kupplung den Kupplungshebel zum Lenkgriff ziehen; zum Einrücken der Kupplung den Kupplungshebel wieder freigeben. Zum Auskuppeln den Kupplungshebel zügig ziehen, beim Einkuppeln gefühlvoll loslassen, um ein weiches Einrücken der Kupplung zu gewährleisten.
LEVA DELLA FRIZIONE
Erst das Getriebe erlaubt die Nutzung der Motorleistung in verschiedenen Geschwindigkeitsbereichen, so daß Anfahren, Bergauffahren und schnelles Beschleunigen möglich sind. Die Gänge dieses 5-Gang-Getriebes werden über den Fuß-schalthebel ① linksseitig des Motors bei ausgerückter Kupplung geschaltet.
PEDALE DEL CAMBIO
Zum Anlassen des Motors den Kickstarterhebel ① ausschwenken und langsam niedertreten, bis deutlicher Widerstand spürbar wird; dann den Kickstarterhebel schwungvoll durchtreten. Dieses Modell ist mit einem Primärkickstarter ausgerüstet, d. h. der Motor kann auch bei eingelegtem Gang angelassen werden – vorausgesetzt, daß die Kupplung ausgerückt ist. Normalerweise sollte jedoch in den Leerlauf geschaltet werden, bevor der Motor gestartet wird.
Den Dekompressionshebel unter keinen Umständen bei laufendem Motor betätigen. Dies kann den Motor stark beschädigen.
Wenn der Dekompressionshebel ① (auf der linken Seite des Lenkers) betätigt wird, öffnet sich das Auslaßventil, was den Verdichtungsdruck reduziert. Dadurch läßt sich für das Kickstarten der Kolben leichter über den Verdichtungstakt hinaus bewegen.
LEVA DI DECOMPRESSIONE
ATTENZIONE:
Der Gasdrehgriff ① befindet sich auf der rechten Seite des Lenkers. Zum Erhöhen der Motordrehzahl (Beschleunigung) den Gasdrehgriff in Gegenfahrtrichtung drehen, zum Reduzieren der Motordrehzahl den Gasdrehgriff in Fahrtrichtung drehen.
MANOPOLA DELL'ACCELERATORE
Der Handbremshebel ① zur Betätigung der Vorderradbremse befindet sich auf der rechten Seite des Lenkers.
LEVA DEL FRENO ANTERIORE
Der Fußbremshebel ① zur Betätigung der Hinterradbremse befindet sich auf der rechten Fahrzeugseite.
PEDALE DEL FRENO POSTE- RIORE
Der Kraftstoffhahn regelt die Kraftstoffzufuhr vom Tank zum Vergaser und filtert gleichzeitig den Kraftstoff. Der Kraftstoffhahn hat drei Stellungen:
OFF: Der Kraftstoffhahn ist geschlossen und die Kraftstoffzufuhr unterbrochen. Den Kraftstoffhahn nach Abstellen des Motors auf "OFF" stellen.
ON: Diese Stellung ist für den Normalbetrieb: der laufende Motor wird mit Kraftstoff versorgt. Den Kraftstoffhahn vor Fahrtantritt auf "ON" stellen.
RES: Zeigt Reserve an. Falls beim Fahren der Tank leer wird, den Kraftstoffhahn auf diese Position stellen. DANACH BEI NÄCHSTER GELEGENHEIT AUFTANKEN. NACH DEM AUFTANKEN NICHT VERGESSEN, DEN KRAFT-STOFFHAHN WIEDER AUF "ON" ZU STELLEN.
KALTSTARTERKNOPF
Ein kalter Motor benötigt zum Starten ein fetteres Luft-Kraftstoff-Gemisch. Eine spezielle Startvorrichtung, die über den Kaltstarterknopf ① aktiviert wird, liefert dieses Gemisch. Den Kaltstarterknopf zum Starten herausziehen und nachdem der Motor warmgelaufen ist wieder hineindrücken.
HEISSTARTERKNOPF
Der Heißstarterknopf (rot) ① dient zum Starten mit heißem Motor.
Den Heißstarterknopf verwenden, wenn der Motor kurz nach dem Ausschalten erneut gestartet wird (der Motor ist noch warm). Bei Herausziehen des Heißstarterknopfs wird das Gemisch durch vorübergehende Beimischung von Sekundärluft verdünnt, wodurch der Motor leichter anstartet.
ACHTUNG:
Nach dem Anlassen des Motors den Heißstarterknopf wieder hinein drücken.
RUBINETTO DEL CARBURANTE
Das Auslaufschutzventil ① ist in den Kraft–stofftank-Belüftungsschlauch eingebaut und verhindert ein Ausfließen von Kraftstoff.
ACHTUNG:
Beim Einbau darauf achten, daß der Pfeil nach unten zum Kraftstofftank weist.
GIUNTO A VALVOLA
Der Lichtschalter ① befindet sich am Lenker.
INTERRUTTORE LUCI
Den Gummilappen ① am Rahmen im Bereich des Kraftstofftank-Hinterteils montieren, um bei Regenfahrten den Vergaser vor eindringendes Wasser zu schützen.
HINWEIS:
Bei trockenen Fahrten hilft der Gummilappen, Staub und Schmutz vom Vergaser fernzuhalten.
FLAP
Ausschließlich den empfohlenen Kraftstoff verwenden. Für Rennen frischen Kraftstoff verwenden.

Empfohlener Kraftstoff
Nicht ZA
Bleifreies Super-
benzin mit einer
Oktanzahl von
mind. 95
Nur ZA
Superbenzin
ACHTUNG:
Nur bleifreies Benzin verwenden. Bei Verwendung von verbleitem Benzin werden schwere Schäden an internen Motorbauteilen wie Ventilen, Kolbenringen, Auspuffsystemen usw. verursacht.
HINWEIS:
Tritt bei hoher Last (Vollgas) Motorklingeln bzw. -klopfen auf, Markenkraftstoff eines renommierten Anbieters oder Benzin mit höherer Oktanzahl verwenden.
CARBURANTE
MISE EN MARCHE ET RODAGE
! AVERTISSEMENT
Den Motor keinesfalls in geschlossenen Räumen anlassen und betreiben. Abgase sind äußerst giftig und führen in kurzer Zeit zu Bewußtlosigkeit und Tod. Daher den Motor nur an gut belüftetem Ort laufen lassen.
ACHTUNG:
- Da dieser Vergaser mit einer Beschleunigerpumpe ausgestattet ist, sollte der Gasdrehgriff beim Anlassen nicht betätigt werden, um ein Verrölen der Zündkerze zu vermeiden.
- Es besteht beim Kickstarten eines Viertakters mit geöffnetem Gasdrehgriff Rückschlaggefahr. Außerdem ist bei offener Drosselklappe das Startgemisch zu mager.
- Den Dekompressionshebel unter keinen Umständen bei laufendem Motor betätigen. Dies kann den Motor stark beschädigen.
- Vor dem Anfahren unbedingt die "ROUTINEKONTROLLE VOR FAHRTBEGINN" ausführen.
KALTEN MOTOR ANLASSEN
- Den Kühlfüssigkeitstsand kontrollieren.
- Den Kraftstoffhahn auf "ON" stellen.
- Das Getriebe in die Leerlaufstellung schalten.
- Den (kaltstarterknopf bis zum Anschlag herausziehen).
- Den Kickstarterhebel ohne Betätigung des Dekompressionshebels langsam bis zum Auffinden des Verdichtungstaktes heruntertreten. (Den Verdichtungstakt erkennt man am deutlich spürbaren Widerstand über den gesamten Hub des Kickstarterhebels. Im Auslaßtakt ist lediglich am Anfang des Kistarterhebelhubs ein Widerstand spürbar; in diesem Fall muß der Kickstarterhebel mehrmals durchgetreten werden.)
AVVIO E RODAGGIO
! AVVERTENZA
- Den Dekompressionshebel anziehen und den Kickstarterhebel um 10–20° heruntertreten.
- Den Dekompressionshebel los lassen, dann den Kickstarterhebel in Ausgangsstellung zurückstellen und anschließend den Kickstarterhebel kräftig durchtreten.
WARNING
Den Gasdrehgriff beim Kickstarten nicht öffnen, um ein Rückschlagen des Kickstarters zu vermeiden.
- Den Kaltstarterknopf wieder in die ursprüngliche Stellung zurückschieben und den Motor bei 3.000 bis 5.000 Umdrehungen 1 bis 2 Minuten lang warmlaufen lassen.
HINWEIS:
Da dieser Vergaser mit einer Beschleunigerpumpe ausgestattet ist, sollte der Motor beim Warmlaufen nicht hochgedreht werden, um eine zu starke Anreicherung des Gemischs und ein Absterben des Motors zu vermeiden. Übrigens darf ein Viertakter bedenkenlos bei konstanter Drehzahl warmgelaufen werden.
ACHTUNG:
Den Motor nicht zu lange warm- laufen lassen.
Zum Anlassen des warmen Motors weder den Kaltstarterknopf drücken noch den Gasdrehgriff öffnen, sondern lediglich den Heißstarterknopf (rot) herausziehen und den Kickstarter kräftig durchtreten.
Sobald der Motor anspringt, den Heißstarterknopf wieder einschieben, um den Luftweg zu schließen.
Wiederanstarten nach einem Sturz
Den Heißstarterknopf (rot) herausziehen und den Motor starten. Sobald der Motor anspringt, den Heißstarterknopf wieder einschieben, um den Luftweg zu schließen.
Wenn der Motor nicht anspringt
Den Heißstarterknopf (rot) ganz herausziehen, den Dekompressionshebel ziehen und dabei gleichzeitig den Kickstarter 10–20 Mal durchtreten, um den Zylinder zu entleeren.
Anschließend den Motor wie oben unter "Wiederanstarten nach einem Sturz" anlassen.
| Gas-dreh-griff öffnen* | Kaltstar-terknopf | Heiß-starter-knopf (rot) | ||
| Kalten Motor anlassen | Lufttemperatur unter 5 °C | 3–4 × | Ja | nein |
| Lufttemperatur über 5 °C | Nein | Ja | nein | |
| Lufttemperatur zwischen 5 und 25 °C | Nein | Ja/nein | nein | |
| Lufttemperatur über 25 °C | Nein | nein | nein | |
| Motor nach langer Zeit anlassen | Nein | Ja | nein | |
| Warmen Motor anlassen | Nein | nein | Ja | |
| Motor nach einem Sturz anlassen | Nein | nein | Ja | |
* Den Gasdrehgriff vor dem Kickstarten betätigen
ACHTUNG:
Der Motor darf während der Einfahrzeit nicht zu stark beansprucht werden. Darum sollten die nachfolgenden Anweisungen sorgfältig gelesen und genau beachtet werden.
- Vor dem Anlassen des Motors volltanken.
- Die "ROUTINEKONTROLLE VOR FAHRTBEGINN" ausführen.
- Den Motor anlassen und warmlaufen lassen. Dabei die Leerlaufdrehzahl überwachen und die Funktion der Bedienungselemente sowie des Motorstoppschalters prüfen. Innerhalb der nächsten fünf Minuten den Motor wieder anlassen und die folgenden Schritte ausführen.
- Die Maschine fünf bis acht Minuten lang bei mäßiger Gas-drehgrifföffnung in den unteren Gängen fahren.
- Den Motorbetrieb etwa eine Stunde lang bei 1/4 bis 1/2 geöffnetem Gasdrehgriff (niedrige bis mittlere Geschwindigkeit) überprüfen.
- Den Motor erneut anlassen und den Motorbetrieb im gesamten Betriebsbereich überprüfen. Den Motor abschalten und noch einmal anlassen und die Maschine 10 bis 15 Minuten betreiben. Danach ist die Maschine für Rennen einsatzbereit.
ACHTUNG:
- Nach dem Einfahren und vor jedem Rennen die Schraubverbindungen gemäß der Tabelle "ANZUGSMOMENTE KONTROLLIEREN" auf festen Sitz prüfen und vorschriftsmäßig anziehen.
- Nach der Erneuerung eines der folgenden Teile muß die Maschine erneut eingefahren werden.
Etwa eine Stunde Einfahrzeit KOLBEN, KOLBENRINGE, VENTILE, NOKKENWELLEN UND - RÄDER:
Etwa 30 Minuten Einfahrzeit bei oder unter Halbgas (Sorgfältig den Motorbetriebüberprüfen.)
ZYLINDER UND KURBEL- WELLE:
PROCEDURE DI RODAGGIO
flowchart
graph TD
A["Rahmen"] --> B["Sitzbank und Kraftstofftank"]
B --> C["Hauptrahmen und Rahmenhinterteil"]
B --> D["Kraftstofftank und Rahmen"]
E["Auspuff-System"] --> F["Schalldämpfer an Hinterrahmen"]
G["Motoraufhängung"] --> H["Rahmen und Motor"]
G --> I["Motorbügel und Motor"]
G --> J["Motorbügel und Rahmen"]
K["Lenkung"] --> L["Lenkkopf bis Lenker"]
L --> M["Lenkkopf und Teleskopgabel"]
L --> N["Lenkkopf und obere Gabelbrücke"]
L --> O["obere Gabelbrücke und Lenker"]
P["Radaufhängung"] --> Q["Vorn"]
Q --> R["Lenkkopf bis Teleskopgabel"]
R --> S["Teleskopgabel obere Gabelbrücke"]
R --> T["Teleskopgabel und untere Gabelbrücke"]
P --> U["Hinten"]
U --> V["Schwinge mit Gelenkhebelabstützung"]
V --> W["Übertragungs- bis Umlenkhebel"]
V --> X["Übertragungshebel und Rahmen"]
V --> Y["Umlenkhebel und Stoßdämpfer"]
V --> Z["Umlenkhebel und Schwinge"]
P --> AA["Hinten"]
AA --> AB["Hintere Stoßdämpfer-Montage"]
AB --> AC["Hintere Stoßdämpfer bis Rahmen"]
P --> AD["Hinten"]
AD --> AE["Schwingen-Montage"]
AE --> AF["Schwingenachse"]
AG["Rad"] --> AH["Rad-Montage"]
AH --> AI["Vorn"]
AI --> AJ["Vorderachse festziehen"]
AI --> AK["Achshalter"]
AI --> AL["Hinterachse"]
AI --> AM["Rad bis Kettenrad festziehen"]
AN["Bremse"] --> AO["Vorn"]
AO --> AP["Bremssattel bis Teleskopgabel"]
AO --> AQ["Bremsscheibe bis Rad"]
AO --> AR["Hohlschraube"]
AO --> AS["Hauptbremszylinder bis Lenker"]
AO --> AT["Entlüftungsschraube festziehen"]
AN --> AU["Hinten"]
AU --> AV["Bremspedal und Rahmen"]
AU --> AW["Bremsscheibe und Rad"]
AU --> AX["Festziehen von Hohlschraube"]
AU --> AY["Hauptzylinder und Rahmen"]
AU --> AZ["Festziehen von Entlüftungsschraube"]
HINWEIS:
Die Anzugsmomente werden im Abschnitt "WARTUNGSDATEN" im KAPITEL 2 aufgeführt.
PUNTI PER IL CONTROLLO DEL SERRAGGIO

REINIGUNG UND STILLE- GUNG
REINIGUNG
Eine regelmäßige, gründliche Wäsche sorgt nicht nur für gutes Aussehen, sondern verbessert auch das allgemeine Betriebsverhalten, reduziert Verschleiß und bewirkt somit eine längere Lebensdauer und besseren Werterhalt.
- Vor der Wäsche eine Plastiktüte über die Schalldämpferöffnung stülpen und mit einem Gummiband sichern, damit kein Wasser eindringen kann.
- Bei stark veröltem Motor mit einem Pinsel Kaltreiniger auftragen. Jedoch keinen Kaltreiniger auf Antriebskette, Kettenräder und Radachsen bringen.
- Schmutz und Kaltreiniger mit einem Wasserschlauch gründlich abspülen. Dabei den Wasserdruck möglichst gering halten.
ACHTUNG:
Durch zu hohen Wasserdruck können Wasser und Verunreinigungen in Radlager, Teleskopgabel, Schwingenlager, Bremsen, Getriebedichtungen und elektrische Komponenten eindringen. Viele teure Reparaturen sind die Folge falscher Anwendung von Hochdruckreinigern (Dampfstrahler), wie sie z. B. bei Münzwaschanlagen zu finden sind.
- Nach dem Abspülen des großen Schmutzes alle Oberflächen mit warmem Wasser und einem milden Reinigungsmittel abwaschen. Schwer zugängliche Stellen lassen sich am besten mit einer alten Zahnbürste oder einer Flaschenbürste reinigen.
- Unmittelbar danach das Fahrzeug mit sauberem Wasser abspülen und mit einem Waschleder, sauberen Tuch oder weichen, saugfähigen Lappen abtrocknen.
- Die Kette trocknen und sofort schmieren, um Korrosion zu verhindern.
- Die Sitzbank mit einem Reiniger für Vinylpolster abwischen, damit der Bezug geschmeidig und glänzend bleibt.
- Lack- und Chromflächen können mit Autowachs poliert werden. Kombinierte Reiniger und Polituren sind zu vermeiden, da sie oft Scheuermittel enthalten, die den Lack auf Tank und Verkleidungsteilen beschädigen würden.
- Nach der Wäsche den Motor anlassen und warmlaufen lassen.
PULIZIA ED IMMAGAZ-ZINAGGIO
PULIZIA
Vor einer mehr als zweimonatigen Stillegung sollten einige Schutzvorkehrungen getroffen werden, um Schäden zu verhindern. Das Fahrzeug zuerst gründlich reinigen und dann folgendermaßen zur Stillegung vorbereiten:
- Kraftstofftank, Kraftstoffleitungen und Vergaser-Schwimmerkammer entleeren.
- Die Zündkerze herausschrauben, ungefähr einen Teelöffel Motoröl in die Kerzenbohrung geben und die Zündkerze wieder hineinschrauben. Bei gedrücktem Motorstoppschalter den Kickstarter mehrmals durchtreten, um das Öl in der Zylinderlaufbuchse zu verteilen.
- Die Antriebskette lösen, gründlich reinigen und dann schmieren. Die Kette wieder montieren oder in einem am Rahmen befestigten Plastikbeutel aufbewahren.
- Alle Seilzüge ölen.
- Das Fahrzeug ganz aufbokken, um beide Räder vom Boden abzuheben.
- Eine Plastiktüte über die Schalldämpferöffnung stülpen, um Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern.
- Bei Lagerung in extrem feuchter oder salzhaltiger Luft auf alle Metalloberflächen einen dünnen Ölfilm auftragen. Jedoch niemals Gummiteile oder den Sitzbankbezug einölen.
HINWEIS:
Anfallende Reparaturen vor der Stilllegung ausführen.
IMMAGAZZINAGGIO
ALLGEMEINE TECHNISCHE DATEN
| Modellname | WR250F | |
| Modellcode | 5PH6 | |
| Abmessungen | ||
| Gesamtlänge | 2.165 mm | |
| Gesamtbreite | 827 mm | |
| Gesamthöhe | 1.303 mm | |
| Sitzhöhe | 998 mm | |
| Radstand | 1.475 mm | |
| Bodenfreiheit | 382 mm | |
| Fahrzeuggewicht (fahrfertig, vollgetankt) | 110,0 kg | |
| Motor | ||
| Bauart | flüssigkeitsgekühlter 1-Zyl.-4-Takt-Ottomotor, 2 obenliegende Nockenwellen (DOHC) | |
| Zylinderanordnung | 1-Zylinder, nach vorn geneigt | |
| Hubraum | 249 cm^3 | |
| Bohrung × Hub | 77,0 × 53,6 mm | |
| Verdichtungsverhältnis | 12,5:1 | |
| Startsystem | Kickstarter | |
| Schmiersystem | Trockensumpfschmierung | |
| Motoröl | ||
| Ölsorte und -viskosität | (Nur USA und CDN)Empfohlene Ölsorte (Viskosität)A Über 5 °C:Yamalube 4 (20W-40) oder MotorölSAE 20W-40, Klasse SH(ohne reibungsmindernde Additive)B Unter 15 °C:Yamalube 4 (10W-30) oder MotorölSAE 10W-30, Klasse SH(ohne reibungsmindernde Additive)und/oder:Yamalube 4-R (15W-50)(ohne reibungsmindernde Additive) | |
![]() | (Nicht USA und CDN)Nach API: SE, SF, SG oder SHNach ACEA (CCMC): G4 oder G5(Zweirad-Motoröl) | |
![]() | ||
| FüllmengeÖlwechsel ohne FilterwechselÖlwechsel mit FilterwechselGesamtmenge | 1,5 L1,6 L1,7 L | |
| Kühlsystem-Fassungsvermögen(Gesamtmenge) | 1,3 L | |
| Luftfilter | Naßfilter-Einsatz | |
| KraftstoffSorteTankinhaltReserve | Bleifreies Superbenzin mit einer Oktanzahl von mind. 958,0 L1,4 L | |
| VergaserModellHersteller | FCR-MX37KEIHIN | |
| ZündkerzeModell/HerstellerElektrodenabstand | CR8E/NGKU24ESR-N/DENSO0,7–0,8 mm | |
| Kupplungsbauart | Mehrscheiben-Ölbadkupplung | |
| KraftübertragungPrimärantriebPrimärübersetzungSekundärantriebSekundärübersetzungGetriebeSchaltungUntersetzungsverhältnis: 1. Gang2. Gang3. Gang4. Gang5. Gang | Zahnrad57/17 (3,353)Kettenantrieb52/13 (4,000)klauengeschaltetes 5-Gang-GetriebeFußschalthebel (links)31/13 (2,385)28/16 (1,750)28/21 (1,333)25/24 (1,042)22/27 (0,815) | |
| FahrwerkRahmenbauartLenkkopfwinkelNachlauf | Scheifenrohrrahmen mit geteiltem Unterzug27,1°117,4 mm | |
| Reifen | ||
| Bauart | Schlauchreifen | |
| Dimension | vorn | 90/90-21 54R |
| hinten | 130/90-18 69R | |
| Reifenluftdruck (vorn und hinten) | 100 kPa (1,0 bar) | |
| Bremsanlage | ||
| vorn | Bauart | Einscheibenbremse |
| Betätigung | Handbremshebel (rechts) | |
| hinten | Bauart | Einscheibenbremse |
| Betätigung | Fußbremshebel (rechts) | |
| Radaufhängung | ||
| vorn | Teleskopgabel | |
| hinten | Monocross-Schwinge | |
| Federelemente | ||
| vorn | hydraulisch gedämpfte Teleskopgabel mit Spi-ralfeder | |
| hinten | Federbein mit gasdruckunterstütztem Stoß-dämpfer und Spiralfeder | |
| Federweg | ||
| vorn | 300 mm | |
| hinten | 315 mm | |
| Elektrische Anlage | ||
| Zündsystem | CDI-Schwungradmagnetzünder | |
| Scheinwerfertyp | Quarzbirne (Halogen) | |
| Stärke und Zahl der Birnen | ||
| Scheinwerfer | 12 V 60/55 W × 1 | |
| Rücklicht | 12 V 21/5 W × 1 | |
WARTUNGSDATEN
MOTOR
| Bezeichnung | Spezifikation | Grenzwert | |
ZylinderkopfMax. Verzug![]() | ---- | 0,05 mm | |
| ZylinderBohrungsdurchmesserMax. Ovalität | 77,00–77,01 mm | ----0,05 mm | |
NockenwelleAntriebNockenwellenlager-DurchmesserNockenwellen-AußendurchmesserLagerspielNockenabmessungen Einlaß“A”“B”Auslaß“A”“B”Max. Nockenwellenschlag![]() | Steuerkette (links)22,000–22,021 mm21,967–21,980 mm0,020–0,054 mm | --------0,08 mm | |
| Bezeichnung | Spezifikation | Grenzwert | |
| Steuerkette | |||
| Typ/Gliederzahl | 92RH2010-114M/114 | ---- | |
| Kettenspannung | automatisch | ---- | |
| Ventile, Ventilsitze, Ventilführungen | |||
| Ventilspiel (kalt) | Einlaß | 0,10–0,15 mm | ---- |
| Auslaß | 0,17–0,22 mm | ---- | |
| Ventilabmessungen | |||
![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Ventiltellerdurchmesser | Ventilkegelbreite | Ventilsitzbreite | Ventiltellerstärke |
| Ventiltellerdurchmesser “A” | Einlaß | 22,9–23,1 mm | ---- |
| Auslaß | 24,4–24,6 mm | ---- | |
| Ventilkegelbreite “B” | Einlaß | 2,26 mm | ---- |
| Auslaß | 2,26 mm | ---- | |
| Ventilsitzbreite “C” | Einlaß | 0,9–1,1 mm | 1,6 mm |
| Auslaß | 0,9–1,1 mm | 1,6 mm | |
| Ventiltellerstärke “D” | Einlaß | 0,8 mm | ---- |
| Auslaß | 0,7 mm | ---- | |
| Ventilschaftdurchmesser | Einlaß | 3,975–3,990 mm | 3,945 mm |
| Auslaß | 4,460–4,475 mm | 4,430 mm | |
| Ventilführungsdurchmesser | Einlaß | 4,000–4,012 mm | 4,050 mm |
| Auslaß | 4,500–4,512 mm | 4,550 mm | |
| Ventilschaftspiel | Einlaß | 0,010–0,037 mm | 0,08 mm |
| Auslaß | 0,025–0,052 mm | 0,10 mm | |
| Max. Ventilschaftschlag | ---- | 0,01 mm | |
![]() | |||
| Ventilsitzbreite | Einlaß | 0,9–1,1 mm | 1,6 mm |
| Auslaß | 0,9–1,1 mm | 1,6 mm | |
| Ventilfeder | |||
| Ungespannte Länge | Einlaß | 37,81 mm | 35,9 mm |
| Auslaß | 37,54 mm | 35,7 mm | |
| Einbaulänge(Ventil geschlossen) | Einlaß | 29,13 mm | ---- |
| Auslaß | 29,30 mm | ---- | |
| Federdruck (eingebaut) | Einlaß | 99–114 N (10,1–11,6 kg) | ---- |
| Auslaß | 126–144 N (12,9–14,7 kg) | ---- | |
| Rechtwinkligkeitsgrenze* | Einlaß | ---- | 2,5°/1,7 mm |
| Auslaß | ---- | 2,5°/1,6 mm | |
![]() | |||
| Wicklungsrichtung(Draufsicht) | Einlaß | Im Uhrzeigersinn | ---- |
| Auslaß | Im Uhrzeigersinn | ---- | |
| Kolben | |||
| Kolbenlaufspiel | 0,040–0,065 mm | 0,1 mm | |
| Kolbendurchmesser “D” | 76,955–76,970 mm | ---- | |
![]() | |||
| Meßpunkt “H” | 8 mm | ---- | |
| Kolbenbolzenversatz | 0,5 mm/IN-Seite | ---- | |
| Kolbenbolzenaugen-Durchmesser | 16,002–16,013 mm | 16,043 mm | |
| Kolbenbolzen-Durchmesser | 15,991–16,000 mm | 15,971 mm | |
| Kolbenringe | |||
| 1. Kompressionsring (Topring) | |||
![]() | |||
| Ausführung | abgerundet | ---- | |
| Abmessungen (B × T) | 0,90 × 2,75 mm | ---- | |
| Stoßspiel (eingebaut) | 0,15–0,25 mm | 0,50 mm | |
| Ringnutspiel (eingebaut) | 0,030–0,065 mm | 0,12 mm | |
| 2. Kompressionsring: | |||
![]() | |||
| Ausführung | Minutenring | ---- | |
| Abmessungen (B × T) | 0,80 × 2,75 mm | ---- | |
| Stoßspiel (eingebaut) | 0,30–0,45 mm | 0,80 mm | |
| Ringnutspiel | 0,020–0,055 mm | 0,12 mm | |
| Ölabstreifring: | |||
![]() | |||
| Abmessungen (B × T) | 1,50 × 2,25 mm | ---- | |
| Stoßspiel (eingebaut) | 0,10–0,40 mm | ---- | |
| Kurbelwelle | |||
| Kurbelbreite “A” | 55,95–56,00 mm | ---- | |
Kurbelwellenschlag “C” ![]() | 0,03 mm | 0,05 mm | |
| Pleuel-Axialspiel “D” | 0,15–0,45 mm | 0,50 mm | |
| Kippspiel “F” | 0,4–1,0 mm | 2,0 mm | |
| Dekompressionsvorrichtung | |||
| Ausführung | manuell | ---- | |
| Seilzugspiel | 5–9 mm | ---- | |
| Bezeichnung | Spezifikation | Grenzwert | |
| Kupplung | |||
| Reibscheiben | Stärke | 2,9–3,1 mm | 2,7 mm |
| Anzahl | 9 | ---- | |
| Kupplungsscheiben | Stärke | 1,1–1,3 mm | ---- |
| Anzahl | 8 | ---- | |
| Verzug | ---- | 0,1 mm | |
| Kupplungsfeder | ungesp. | ||
| Länge | 37,0 mm | 36,0 mm | |
| Anzahl | 5 | ---- | |
| Kupplungsgehäuse | Axialspiel | 0,10–0,35 mm | ---- |
| Radialspiel | 0,010–0,044 mm | ---- | |
| Kupplungs-Ausrückmechanismus | Schraubenspindel/Druckstange | ---- | |
| Schaltung | |||
| Schaltmechanismus | Schaltwalze/Führungsstange | ---- | |
| Max. Führungsstangenschlag | ---- | 0,05 mm | |
| Kickstarter | |||
| Bauart | Rastenmechanismus | ---- | |
| Vergaser | |||
| Modell/Hersteller | FCR-MX37/KEIHIN | ||
| Kennzeichnung | 5PH6 60 | ||
| Hauptdüse | (M.J) | Nr. 172 | |
| Hauptluftdüse | (M.A.J) | Nr. 200 | |
| Düsennadel | (J.N) | OBELN-4 | |
| Konus | (C.A) | 1,5 | |
| Leerlaufdüse | (P.J) | Nr. 40 | |
| Leerlaufluftdüse | (P.A.J) | Nr. 75 | |
| Leerlaufauslaß | (P.O) | ø0,9 | |
| Leerlaufgemisch-Regulierschraube | 1 | ||
| (Beispiel) | (P.S) | ||
| Teillastbohrung | (B.P) | ø1,0 | |
| Ventilsitzgröße | (V.S) | ø3,8 | |
| Kaltstartdüse | (G.S) | Nr. 72 | |
| Leckdüse | (Acc.P) | Nr. 90 | |
| Schwimmerhöhe | (F.H) | 8 mm | |
| Laufdrehzahl | 1.800–2.100 U/min | ||
| Ansaugunterdruck | 26,7–32,0 kPa (200–240 mmHg) | ||
| Bezeichnung | Spezifikation | Grenzwert |
| Schmiersystem | ||
| Ölfilter | Drahtgeflecht-Einsatz | ---- |
| Ölpumpe | Rotorpumpe | ---- |
| Radialspiel | 0,12 mm oder weniger | 0,20 mm |
| Axialspiel | 0,09–0,17 mm | 0,24 mm |
| Gehäuse und Rotorabstand | 0,03–0,10 mm | 0,17 mm |
| Kühlsystem | ||
| Kühlerabmessungen | ||
| Breite | 117,8 mm | ---- |
| Höhe | 220 mm | ---- |
| Tiefe | 32 mm | ---- |
| Kühlerverschlußdeckel-Öffnungsdruck | 110 kPa (1,1 bar) | ---- |
| Kühlsystem-Fassungsvermögen(Gesamtmenge) | 0,6 L | ---- |
| Wasserpumpe | ||
| Bauart | Kreiselpumpe mit einfacherZulauföffnung | ---- |
| Bauteil | Gewinde | Anz. | Anzugs-moment | |
| Nm | m·kg | |||
| Zündkerze | M10S × 1,0 | 1 | 13 | 1,3 |
| Zündkerzenstecker | M6 × 1,0 | 10 | 10 | 1,0 |
| Zylinderkopf-Blindstopfenschraube | M12 × 1,0 | 1 | 37 | 3,7 |
| Zylinderkopf (Stiftschraube) | M6 × 1,0 | 2 | 7 | 0,7 |
| (Stiftschraube) | M8 × 1,25 | 1 | 15 | 1,5 |
| (Schraube) | M9 × 1,25 | 4 | 38 | 3,8 |
| (Mutter) | M6 × 1,0 | 2 | 10 | 1,0 |
| Zylinderkopfdeckel | M6 × 1,0 | 2 | 10 | 1,0 |
| Öldruckprüfschraube | M6 × 1,0 | 1 | 10 | 1,0 |
| Zylinder | M6 × 1,0 | 1 | 10 | 1,0 |
| Ausgleichergewicht | M6 × 1,0 | 2 | 10 | 1,0 |
| Ausgleichswellen-Abtriebsrad | M14 × 1,0 | 1 | 50 | 5,0 |
| Steuerkettenführung (Einlaßseite) | M6 × 1,0 | 2 | 10 | 1,0 |
| Dekompressionsvorrichtungs-Welle | M6 × 1,0 | 1 | 7 | 0,7 |
| Dekompressionszugscheibe | M6 × 1,0 | 1 | 10 | 1,0 |
| Steuerkettenspanner | M6 × 1,0 | 2 | 10 | 1,0 |
| Steuerketten-Spannkappenschraube | M6 × 1,0 | 1 | 7 | 0,7 |
| Flügelrad | M8 × 1,25 | 1 | 14 | 1,4 |
| Kühlwasserschlauchschelle | M6 × 1,0 | 8 | 2 | 0,2 |
| Kühlmittel-Ablaßschraube | M6 × 1,0 | 1 | 10 | 1,0 |
| Wasserpumpengehäuse | M6 × 1,0 | 4 | 10 | 1,0 |
| Kühler | M6 × 1,0 | 6 | 10 | 1,0 |
| Kühlerschutz | M6 × 1,0 | 2 | 10 | 1,0 |
| Kühlerleitung | M6 × 1,0 | 1 | 10 | 1,0 |
| Ölpumpendeckel | M4 × 0,7 | 1 | 3 | 0,3 |
| Ölpumpe | M6 × 1,0 | 3 | 10 | 1,0 |
| Ölfiltereinsatz-Ablaufstutzen | M6 × 1,0 | 1 | 10 | 1,0 |
| Ölfilterelement-Abdeckung | M6 × 1,0 | 2 | 10 | 1,0 |
| Ölfilter | M6 × 1,0 | 2 | 10 | 1,0 |
| Ölzufuhrleitung 1 (M10) | M10 × 1,25 | 1 | 20 | 2,0 |
| (M8) | M8 × 1,25 | 2 | 18 | 1,8 |
| Ölzufuhrleitung 2 | M6 × 1,0 | 1 | 10 | 1,0 |
| Ölschlauch | M6 × 1,0 | 3 | 10 | 1,0 |
| Ölschlauchschelle | — | 2 | 2 | 0,2 |
| Ölfilter und Rahmen | M18 × 1,5 | 1 | 90 | 9,0 |
| Vergaserverbindung-Klammer | M4 × 0,7 | 2 | 3 | 0,3 |
| Ansaugluftstutzen-Schlauchschelle | M6 × 1,0 | 1 | 3 | 0,3 |
| Gasdrehgriff-Gehäusedeckel | M5 × 0,8 | 1 | 4 | 0,4 |
| Luftfilterverbindung | M5 × 0,8 | 2 | 5 | 0,5 |
| Luftfilterverbindung und Luftfiltergehäuse | M5 × 0,8 | 5 | 1 | 0,1 |
| Luftfiltereinsatz | M6 × 1,0 | 1 | 2 | 0,2 |
| Luftfiltergehäuse-Abdeckung | M6 × 1,0 | 4 | 4 | 0,4 |
| Krümmer (Mutter) | M8 × 1,25 | 1 | 13 | 1,3 |
| (Schraube) | M8 × 1,25 | 1 | 24 | 2,4 |
| Krümmerschutz | M6 × 1,0 | 3 | 10 | 1,0 |
△
| Bauteil | Gewinde | Anz. | Anzugs-moment | |
| Nm | m·kg | |||
| Schalldämpfer | M8 × 1,25 | 2 | 35 | 3,5 |
| Schalldämpfer-Schlauchschelle | M8 × 1,25 | 1 | 20 | 2,0 |
| Funkenfänger (für USA) | M6 × 1,0 | 3 | 10 | 1,0 |
| Schalldämpferendröhre (für USA) | M6 × 1,0 | 1 | 10 | 1,0 |
| Kurbelgehäuse | M6 × 1,0 | 11 | 12 | 1,2 |
| Kurbelkasten-Lageranschlag | M6 × 1,0 | 11 | 10 | 1,0 |
| Kurbelkasten-Lageranschlag (Kurbelwell) | M6 × 1,0 | 4 | 10 | 1,0 |
| Kurbelgehäusedeckel (links) | M6 × 1,0 | 8 | 10 | 1,0 |
| Kurbelgehäusedeckel (rechts) | M6 × 1,0 | 8 | 10 | 1,0 |
| Kupplungsdeckel | M6 × 1,0 | 7 | 10 | 1,0 |
| Kurbelgehäuse-Ölablaufstutzen | M10 × 1,25 | 1 | 20 | 2,0 |
| Antriebsritzel-Abdeckung | M6 × 1,0 | 2 | 8 | 0,8 |
| Kickstarter-Rastenradführung | M6 × 1,0 | 2 | 12 | 1,2 |
| Kickstarterhebel | M8 × 1,25 | 1 | 33 | 3,3 |
| Primärantriebszahnrad | M18 × 1,0 | 1 | 75 | 7,5 |
| Kupplungsfeder | M6 × 1,0 | 5 | 8 | 0,8 |
| Kupplungsnabe | M16 × 1,0 | 1 | 60 | 6,0 |
| Druckhebelwelle | M6 × 1,0 | 1 | 10 | 1,0 |
| Antriebsritzel | M18 × 1,0 | 1 | 75 | 7,5 |
| Öldichtringanschlag der Antriebachse | M6 × 1,0 | 2 | 10 | 1,0 |
| Segment | M8 × 1,25 | 1 | 30 | 3,0 |
| Führungsstange | M6 × 1,0 | 2 | 10 | 1,0 |
| Anschlaghebel | M6 × 1,0 | 1 | 10 | 1,0 |
HINWEIS:
△: Sicherstellen, daß diese Teile nach dem Einfahren und vor jedem Rennen vorschriftsmäßig festgezogen sind.
FAHRWERKL
| Bauteil | Spezifikation | Grenzwert |
| LenkungLenkkopflager | Kegelrollenlager | ---- |
| Federelement vornFederwegGabelfeder, ungespannte LängeStandard-FederrateUmrüstmöglichkeitenÖlmengeFüllhöhe<Min.-Max.>(gemessen von der Oberkante des Standrohres, Gabel und Dämpfer-rohr vollständig eingefedert, ohne Gabelfeder)ÖlsorteStandrohr-DurchmesserPosition der oberen Gabelbrücke | 300 mm460 mmK = 4,12 N/mm (0,42 kg/mm)Ja578 cm3130 mm80–150 mmTeleskopgabelöl “01”46 mm8 mm | |
| Federelement hintenFederwegFeder, ungespannte LängeEinbaulänge<Min.-Max.>Standard-FederrateUmrüstmöglichkeitenGasdruck | 132 mm260 mm247 mm240,5–258,5 mmK = 47,0 N/mm (4,80 kg/mm)Ja1.000 kPa (10 bar) | |
| SchwingeMax. SpielAxial | ---- | 1,0 mm |
| Räder | ||
| Bauart: Vorderrad | Speichenrad | ---- |
| Hinterrad | Speichenrad | ---- |
| Felgendimension/-material | ||
| Vorderrad | 21 × 1,60/Aluminium | ---- |
| Hinterrad | 18 × 2,15/Aluminium | ---- |
| Max. Felgenschlag | ||
| Höhenschlag | ---- | 2,0 mm |
| Seitenschlag | ---- | 2,0 mm |
| Antriebskette | ||
| Typ (Hersteller) | DID520VM/DAIDO | ---- |
| Anzahl der Kettenglieder | 113 + Kettenschloß | ---- |
| Kettendurchhang | 40–50 mm | ---- |
| Länge von 10 Antriebsketten-gliedern | ---- | 150,1 mm |
| Vorderradbremse | ||
| Bremsscheibe: Durchmesser × Stärke | 250 × 3,0 mm | 250 × 2,5 mm |
| Bremsbelagstärke | 4,4 mm | 1,0 mm |
| Hauptbremszylinder-Durchmesser | 11,0 mm | ---- |
| Bremszylinder-Durchmesser | 27,0 mm × 2 | ---- |
| Bremsflüssigkeit | DOT 4 | ---- |
| Hinterradbremse: | ||
| Bremsscheibe: Durchmesser × Stärke | 245 × 4,0 mm | 245 × 3,5 mm |
| Max. Bremsscheibenverzug | ---- | 0,15 mm |
| Bremsbelagstärke | 6,4 mm | 1,0 mm |
| Hauptbremszylinder-Durchmesser | 12,7 mm | ---- |
| Bremszylinder-Durchmesser | 27,0 mm × 1 | ---- |
| Bremsflüssigkeit | DOT 4 | ---- |
| Hand- und Fußbremshebel | ||
| Handbremshebelposition | 95 mm | ---- |
| Fußbremshebelposition (Abstand zur Fußrasten-Oberkante) | 5 mm | ---- |
| Kupplungszugspiel (Hebelende) | 8–13 mm | ---- |
| Gaszugspiel am Drehgriff | 3–5 mm | ---- |
| Bauteil | Gewinde | Anz. | Anzugsmoment | |
| Nm | m·kg | |||
| Oberbügel und Außenröhre | M8 × 1,25 | 4 | 23 | 2,3 |
| Unterbügel und Außenröhre | M8 × 1,25 | 4 | 20 | 2,0 |
| Oberbügel und Lenkschaft | M24 × 1,0 | 1 | 145 | 14,5 |
| Lenkerhalter und Oberbügel | M8 × 1,25 | 4 | 28 | 2,8 |
| Lenkschaft und Lenkringmutter | M28 × 1,0 | 1 | Siehe HINWEIS. | |
| Telegabel und Telegabelkappenschraube | M48 × 1,0 | 2 | 30 | 3,0 |
| Telegabel und Basisventil | M30 × 1,0 | 2 | 55 | 5,5 |
| Telegabelkappenschraube und Dämpferstange | M12 × 1,25 | 2 | 29 | 2,9 |
| Telegabelentlüftungsschraube und Telegabelkappen-schraube | M5 × 0,8 | 2 | 1 | 0,1 |
| Telegabel und Telegabelschutz | M6 × 1,0 | 6 | 10 | 1,0 |
| Instrumentenkabelhalter und Telekabelprotektor | M5 × 0,8 | 2 | 4 | 0,4 |
| Telegabel und Bremsschlauchführung | M5 × 0,8 | 2 | 4 | 0,4 |
| Telegabel und Bremsschlauchhalter | M6 × 1,0 | 2 | 10 | 1,0 |
| Telegabel und Bremsschlauchabdeckung (M8) | M8 × 1,25 | 1 | 16 | 1,6 |
| (M6) | M6 × 1,0 | 1 | 7 | 0,7 |
| Gasdrehgriffkappe | M5 × 0,8 | 2 | 4 | 0,4 |
| Frontbrems-Hauptzylinder | M6 × 1,0 | 2 | 9 | 0,9 |
| Bremshebel-Befestigungsschraube | M6 × 1,0 | 1 | 6 | 0,6 |
| Bremshebel-Befestigungsmutter | M6 × 1,0 | 1 | 6 | 0,6 |
| Bremshebel-Positionierungssperrmutter | M6 × 1,0 | 1 | 5 | 0,5 |
| Frontbremsschlauch-Führung | M5 × 0,8 | 2 | 4 | 0,4 |
| Kupplungshebelhalter | M5 × 0,8 | 2 | 4 | 0,4 |
| Kupplungshebel-Befestigungsschraube | M6 × 1,0 | 1 | 2 | 0,2 |
| Dekompressionshebel-Halter | M5 × 0,8 | 2 | 4 | 0,4 |
| Lichtschalter | M4 × 0,7 | 2 | 2 | 0,2 |
| Frontbremsen-Hauptzylinderkappe | M4 × 0,7 | 2 | 2 | 0,2 |
| Frontbremsschlauch-Verbindungsschraube | M10 × 1,25 | 2 | 30 | 3,0 |
| Frontbremssattel | M8 × 1,25 | 2 | 23 | 2,3 |
| Bremklotzstopfen | M10 × 1,0 | 2 | 3 | 0,3 |
| Frontbremssattel und Bremsklotz | M10 × 1,0 | 1 | 18 | 1,8 |
| Hinterradbremssattel und Bremsklotz | M10 × 1,0 | 1 | 18 | 1,8 |
| Bremssattel und Entlüftungsschraube | M8 × 1,25 | 2 | 6 | 0,6 |
| Vorderradachse und Achsmutter | M16 × 1,5 | 1 | 105 | 10,5 |
| Vorderradachshalter | M8 × 1,25 | 4 | 23 | 2,3 |
| Vorderradbremsscheibe | M6 × 1,0 | 6 | 12 | 1,2 |
HINWEIS:
- Zuerst die Lenkkopfmutter auf etwa 38 Nm (3,8 m • kg) mit dem Standard-Lenkkopfmutternschlüssel festziehen, und dann die Lenkkopfmutter um eine Umdrehung lösen.
- Die Lenkkopfmutter auf 7 Nm (0,7 m • kg) festziehen.
| Bauteil | Gewinde | Anz. | Anzugsmoment | |
| Nm | m·kg | |||
| Hinterradbremsscheibe | M6 × 1,0 | 6 | 14 | 1,4 |
| Bremspedal | M8 × 1,25 | 1 | 26 | 2,6 |
| Hinterradbrems-Hauptzylinder | M6 × 1,0 | 2 | 10 | 1,0 |
| Hinterradbrems-Ausgleichsbehälter | M6 × 1,0 | 1 | 10 | 1,0 |
| Hinterradbrems-Ausgleichsbehälterdeckel | M4 × 0,7 | 2 | 2 | 0,2 |
| Hinterradbremsschlauch-Verbindungsschraube | M10 × 1,25 | 2 | 30 | 3,0 |
| Hinterradachse und Achsmutter | M20 × 1,5 | 1 | 125 | 12,5 |
| Nippel (Speiche) | — | 72 | 3 | 0,3 |
| Hinterrad-Speiche | M8 × 1,25 | 6 | 42 | 4,2 |
| Hinterrad-Bremsscheibendeckel | M6 × 1,0 | 2 | 7 | 0,7 |
| Hinterrad-Bremssattelschutz | M6 × 1,0 | 2 | 7 | 0,7 |
| Motorhalterung | ||||
| Motor und Motorbügel (vorne) | M10 × 1,25 | 1 | 69 | 6,9 |
| Motor und Rahmen (unten) | M10 × 1,25 | 1 | 69 | 6,9 |
| Motorbügel und Rahmen | M8 × 1,25 | 6 | 34 | 3,4 |
| Motor und Motorbügel (oben) | M10 × 1,25 | 1 | 55 | 5,5 |
| Pare-moteur inférieur | M6 × 1,0 | 3 | 10 | 1,0 |
| Linker Motorschutz | M8 × 1,25 | 2 | 23 | 2,3 |
| Rechter Motorschutz | M8 × 1,25 | 2 | 10 | 1,0 |
| Drehzapfenwelle und Mutter | M16 × 1,5 | 1 | 85 | 8,5 |
| Relaisarm und Schwinge | M14 × 1,5 | 1 | 80 | 8,0 |
| Relaisarm und Pleuelstange | M14 × 1,5 | 1 | 80 | 8,0 |
| Pleuelstange und Rahmen | M14 × 1,5 | 1 | 80 | 8,0 |
| Hinterer Stoßdämpfer und Rahmen | M10 × 1,25 | 1 | 56 | 5,6 |
| Hinterer Stoßdämpfer und Relaisarm | M10 × 1,25 | 1 | 53 | 5,3 |
| Hinterer Rahmen | M8 × 1,25 | 3 | 29 | 2,9 |
| Schwinge und Bremsschlauchhalter | M5 × 0,8 | 4 | 1 | 0,1 |
| Schwinge und Zwischenscheibe | M4 × 0,7 | 4 | 2 | 0,2 |
| Oberer Antriebskettenspanner | M8 × 1,25 | 1 | 19 | 1,9 |
| Unterer Antriebskettenspanner | M8 × 1,25 | 1 | 20 | 2,0 |
| Antriebskettengehäuse | M6 × 1,0 | 3 | 7 | 0,7 |
| Dichtungsschutz und Schwinge | M5 × 0,8 | 4 | 6 | 0,6 |
| Kraftstofftank | M6 × 1,0 | 2 | 10 | 1,0 |
| Kraftstoffhahn | M6 × 1,0 | 2 | 7 | 0,7 |
| Sitzstellklammer und Kraftstofftank | M6 × 1,0 | 1 | 7 | 0,7 |
| Hakenschraube (Paßband) und Kraftstofftank | M6 × 1,0 | 1 | 7 | 0,7 |
| Kühlerabdeckung | M6 × 1,0 | 6 | 4 | 0,4 |
| Vorderes Schutzblech | M6 × 1,0 | 4 | 7 | 0,7 |
| Hinteres Schutzblech und Luftfiltergehäuse | M6 × 1,0 | 2 | 7 | 0,7 |
| Hinteres Schutzblech und Rahmen (rechts) | M6 × 1,0 | 1 | 10 | 1,0 |
| Seitenabdeckung | M6 × 1,0 | 2 | 7 | 0,7 |
| Sitz | M8 × 1,25 | 2 | 23 | 2,3 |
| Scheinwerferstrebe (unten) und unterer Bügel | M8 × 1,25 | 2 | 7 | 0,7 |
| Scheinwerfer (links und rechts) | M6 × 1,0 | 2 | 10 | 1,0 |
| Scheinwerfer (unten) | M6 × 1,0 | 1 | 7 | 0,7 |
| Rückleuchte | M6 × 1,0 | 3 | 4 | 0,4 |
| Rückleuchtenleitungsklemme und hinteres Schutzblech | M4 × 1,59 | 2 | 1 | 0,1 |
| Kühlmittelreservoir (vorne) | M6 × 1,0 | 1 | 7 | 0,7 |
| Kühlmittelreservoir (hinten) | M6 × 1,0 | 1 | 11 | 1,1 |
| Seitenständer-Bügel und Rahmen | M10 × 1,25 | 2 | 66 | 6,6 |
| Seitenständer | M10 × 1,25 | 1 | 64 | 6,4 |
HINWEIS:
△: Sicherstellen, daß diese Teile nach dem Einfahren und vor jedem Rennen vorschriftsmäßig festgezogen sind.
ELEKTRISCHE ANLAGE
| Bauteil | Spezifikation | Grenzwert |
| Zündsystem | ||
| Zündversteller | elektrisch | ---- |
| CDI: | ||
| Magnetzünder-Modell (stator)/Hersteller | 5NG-50/YAMAHA | ---- |
| Widerstand (Farbe) der Erregerspule 1 | 640–960 Ω bei 20 °C(grün – braun) | ---- |
| Widerstand (Farbe) der Erregerspule 2 | 464–696 Ω bei 20 °C(grün – rosa) | ---- |
| Lichtspulenwiderstand (Farbe) | 0,16–0,24 Ω bei 20 °C(schwarz – gelb) | ---- |
| Impulsgeber-Widerstand (Farbe) | 248–372 Ω bei 20 °C(weiß – rot) | ---- |
| CDI-Zündbox: Typ (Hersteller) | 5PH-60/YAMAHA | ---- |
| Zündspule | ||
| Typ (Hersteller) | 4SR-00/YAMAHA | ---- |
| Min. Zündfunkenstrecke | 6 mm | ---- |
| Primärwicklungs-Widerstand | 0,20–0,30 Ω bei 20 °C | ---- |
| Sekundärwicklungs-Widerstand | 9,5–14,3 kΩ bei 20 °C | ---- |
| Bauteil | Gewinde | Anz. | Anzugsmoment | |
| Nm | m·kg | |||
| Stator | M6 × 1,0 | 3 | 10 | 1,0 |
| Rotor | M10 × 1,25 | 1 | 48 | 4,8 |
| Leerlaufschalter | M5 × 0,8 | 2 | 4 | 0,4 |
| Zündspule | M6 × 1,0 | 2 | 7 | 0,7 |
ALLGEMEINE ANZUGSMOMENTE
Aus der folgenden Tabelle sind die Anzugsmomente für normale Schraubverbindungen mit ISO-Normgewinde ersichtlich. Anzugsmomente für spezielle Verschraubungen und Bauteile werden in jedem Abschnitt dieser Anleitung gesondert aufgeführt. Um ein Verziehen der Bauteile zu vermeiden, sollten die Schraubverbindungen über Kreuz angezogen werden, bis die vorgeschriebenen Anzugsmomente erreicht sind. Falls nicht anders angegeben, gelten die genannten Anzugsmomente für saubere und trokkene Schraubverbindungen bei Raumtemperatur.
| A(Mutter) | B(Schrau-be) | ALLGEMEINEANZUGSMOMENTE | |
| Nm | m•kg | ||
| 10 mm | 6 mm | 6 | 0,6 |
| 12 mm | 8 mm | 15 | 1,5 |
| 14 mm | 10 mm | 30 | 3,0 |
| 17 mm | 12 mm | 55 | 5,5 |
| 19 mm | 14 mm | 85 | 8,5 |
| 22 mm | 16 mm | 130 | 13 |

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A BA: Schlüsselweite
B: Gewindedurchmesserer
EINHEITEN
| Einheit | Bedeutung | Definition | Anwendung |
| mmcm | MillimeterZentimeter | 10^-3 m 10^-2 m | LängeLänge |
| kg | Kilogramm | 10^3 Gramm | Gewicht |
| N | Newton | 1 kg × m/s^2 | Kraft |
| Nmmm • kg | NewtonmeterMeterkilogramm | N × m m × kg | AnzugsmomenteAnzugsmomente |
| Pa | Pascal | N/m^2 | Druck |
| N/mm | Newton pro Millimeter | N/mm | Federrate |
| L cm^3 | LiterKubikzentimeter | —— | Volumen bzw. Fassungsvermögen |
| U/min | Umdrehungen proMinute | —— | Drehzahl |
SPECIFICHE
SPECIFICHE GENERALI
③ Spannungsregulator
④ Lichtschalterleitung
⑤ Kraftstofftank-Lüftungsschlauch
⑥ Motorstoppschalterleitung
⑦ Klammer
⑧ Öltank-Lüftungsschlauch
⑨ Nebenkabelbaum
⑩ Heckleuchte
⑪ Drosselpositionssensor-Leitung
⑫ Leerlaufschalterleitung
⑬ Ölschlauch
⑭ Zylinderkopf-Lüftungsschlauch
⑮ CDI-Magnetzünderleitung
⑯ Kupplungsseilzug
⑰ Seilzugführung
⑱ Vergaserlüftungsschlauch
⑲ Vergaserüberlaufschlauch
⑳ Kühlmittelausgleichstank-Lüftungsschlauch
②1 Dekompressionsseilzug
⑳ Massekabel
⑳ Zündspulenleitung
⑳ CDI-Einheit-Leitung
⑲ Spannungsregulatorleitung
A Den Kraftstofftank-Lüftungsschlauch hinter dem Lenker entlang führen, und dann in das Loch des Lenkschafts einführen.
B Den Dekompressionsseilzug, die Motorstoppschalterleitung und die Lichtschalterleitung unter der Stelle entlangführen, wo der Ölschlauch verläuft.
© Die Spannungsregulatorleitung, Motorstoppschalterleitung und Lichtschalterleitung über den Kühlerschlauch verlegen.
D Die Motorstoppschalterleitung Lichtschalterleitung und die Zündspulenleitung des Nebenkabelbaums befestigen.
E Den Nebenkabelbaum und die Motorstoppschalterleitung befestigen.
F Den Zylinderkopf-Lüftungsschlauch an der rechten Seite des Öltank-Lüftungsschlauchs entlang verlegen.
G Den Nebenkabelbaum und die Lichtschalterleitung vor den oberen Motorbügeln verlegen.
H Den Nebenkabelbaum befestigen.
☐ Den Nebenkabelbaum zwischen den oberen Motorbügeln verlegen.
J Den Nebenkabelbaum befestigen.
K Den Drosselpositionssensor befestigen.
SCHEMA DEL PER- CORSO DEI CAVI
L Sicherstellen, daß der TPS-Leitungsstecker nicht aus dem Chassis herausragt.
M Die Vergaser-Lüftungsschläuche und den Überlaufschlauch zwischen Pleu-elstange und Querröhre (Rahmen) verlegen.
N Die Leerlaufschalterleitung am Öl- schlauch mit einem Plastiksperrband befestigen, und das Bandende abschneiden.
☐ Den Zylinderkopf-Lüftungsschlauch durch die Schlauchführung verlegen.
P Den Kupplungsseilzug durch die Seilzugführung verlegen.
☐ Die Leerlaufschalterleitung und CDI-Magnetzünderleitung befestigen.
R Den Kupplungsseilzug an der Innenseite des Zylinderkopf-Lüftungsschlauch verlegen.
S Den Zylinderkopf-Lüftungsschlauch an der Innenseite des Kühlerschlauchs entlang verlegen.
T Den Kupplungsseilzug vor der Kühler-Haltebüchse verlegen.
☐ Den Bremsschlauch an die Führungen des Protektors ansetzen.
☑ Die Leerlaufschalterleitung und CDI-Magnetzünderleitung durch die Kabelführung führen.
W Die Masseleitung zusammen mit der Zündspulenleitung verlegen.
☒ Nicht die Lichtschalterleitung und Motorstoppschalterleitung zwischen den beiden Klemmen durchhängen lassen.
Y Den Dekompressionsseilzug an der rechten Seite des Zylinderkopf-Lüftungsschlauchs entlang verlegen.
Z Den Kupplungsseilzug durch die Kabelführungen verlegen.
A A Den Vergaser-Lüftungsschlauch, den Überlaufschlauch und den Kühlmittelausgleichsbehälter-Lüftungsschlauch so verlegen, daß alle Schläuche nicht den hinteren Stoßdämpfer berühren.
A B Jede Leitung unten links an der Hauptröhre (Rahmen) positionieren.
① Kühlmittelausgleichsbehälter-Lüftungsschlauch
② Kühler-Lüftungsschlauch
③ Zündspule
④ CDI-Einheit
⑤ CDI-Einheitband
⑥ Gasseilzug (Rückzug)
⑦ Gasseilzug (Zug)
⑧ Seilzugführung
⑨ CDI-Einheit-Leitung
⑩ Zündkerzensteckerleitung
⑪ CDI-Einheit-Strebe
A Den Kühlmittelausgleichsbehälter-Lüftungsschlauch und Vergaser-Lüftungsschlauch aneinander befestigen.
B Die Drosselseilzüge an der Innenseite der Zündkerzensteckerleitung verlegen.
© Die CDI-Einheit-Leitung zwischen Kühlerschlauch und Kühlerhaltebüchse verlegen.
D Die Gasseilzüge durch die Seilzugführung en verlegen.
E Das CDI-Einheit-Band so weit wie möglich über die CDI-Einheit-Strebe (Rahmen) führen.
① Kühlmittel-Ausgleichsbehälterschlauch
② Kühlmittel-Ausgleichsbehälter-Lüftungsschlauch
③ Klammer
④ Rückleuchtenleitung
⑤ Schlauchführung
A Den Kühlmittelbehälter-Ausgleichsschlauch befestigen.
B Nicht erlauben, die Rückleuchtenleitung schlaff hängen zu lassen.
© Den Kühlmittelausgleichsbehälter-Schlauch und Kühlmittelausgleichsbehälter-Lüftungsschlauch durch die Schlauchführung verlegen.
① Bremsschlauch
② Bremsschlauchhalter
③ Hauptbremszylinder
Den Bremsschlauch am Bremssattel anbringen, wobei die Farbmarkierung an der Röhre zum Bremssattel hinweist und die Röhre den Bremssattelvorsprung berührt.
B Den Bremsschlauch in die Brems-schlauchhalter setzen.
C Wenn der Bremsschlauch die Feder berührt (Stoßdämpfer), seine Drehung korrigieren.
D Den Bremsschlauch so einbauen, daß sein Röhrenvorsprung ausgerichtet ist wie in der Abbildung gezeigt und daß er leicht den Vorsprung am Hauptbremszylinder berührt.
③ Lichtschalterleitung
④ Kabelbinder
⑤ Dekompressionszug
⑥ Kupplungszug
⑦ Kabelführung
⑧ Tageskilometerzähler
⑨ Bremsschlauch
⑩ Motorstoppschalterleitung
A Die Motorstoppschalterleitung mit dem Plastikbinder am Lenker befestigen.
B Die Gasseilzüge zwischen oberem Bügel und Tageskilometerzähler befestigen.
© Die Lichtschalterleitungen hinter der Motorstoppschalterleitung verlegen, und dann die Scheinwerferleitung (von den Lichtschalterleitungen) vor der Kopfröhre verlegen.
D Die Tageskilometerzählerwelle so montieren, daß ihre Krümmung zum Rahmnehinterteil weist.
E Der Metallstutzen des Bremsschlauchs muß an der Nase des Hauptbremszylinders anliegen und die Krümmung nach unten weisen.
① Cavo acceleratore
② Interruttore luci
REGELMÄSSIGE INSPEKTION UND EINSTELLARBEITEN WARTUNGSINTERVALLE UND SCHMIERDIENST
Die hier empfohlenen Zeitabstände für Wartung und Schmierung sollten jedoch lediglich als Richtwerte für den Normalbetrieb angesehen werden. Je nach Wetterbedingungen, Belastung und Einsatzgebiet können in Abweichung des regelmäßigen Wartungsplans kürzere Intervalle notwendig werden. Richten Sie etwaige Fragen zu den Wartungs- und Schmierintervallen bitte an Ihren Yamaha-Händler.
* markiert: Für USA
| Bezeichnung | Nach dem Ein- fahren | Nach jedem Rennen | Jedes dritte oder alle 500 km | Jedes fünfte oder alle 1.000 km | Nach Bedarf | Bemerkungen |
| MOTORÖLErneuernPrüfen | ● | ● | ● | ● | ||
| ÖLFILTER EINSATZ, ÖISIEß Reinigen | ● | |||||
| VENTILEVentilspiel kontrollierenPrüfenErneuern | ● | ● | ● | ● | Bei kaltem Motor!Ventilsitze und -schafte auf Verschleiß prüfen. | |
| VENTILFEDERNPrüfenErneuern | ● | ● | Ungespannte Länge und Rechtwinkligkeit prüfen. | |||
| TASSENSTÖSSELPrüfenErneuern | ● | ● | Auf Riefen und Verschleiß prüfen. | |||
| NOCKENWELLENPrüfenErneuern | ● | ● | Oberfläche prüfen. | |||
| NOCKENWELLENRÄDER STEUER-KETTEPrüfenErneuern | ● | ● | Auf Zahnverschleiß und Beschädigung prüfen. | |||
| KOLBENPrüfenReinigenErneuern | ● | ●●● | Auf Riefen prüfen.Ölkohleablagerungen ent-fernen. | |||
| KOLBENRINGEPrüfenErneuern | ●● | ● | Stoßspiel kontrollieren. | |||
| KOLBENBOLZENPrüfenErneuern | ● | ● | ||||
| ZYLINDERKOPFPrüfen und reinigen | ● | Ölkohleablagerungen ent-fernen.Dichtung prüfen. | ||||
| ZYLINDERPrüfen und reinigenErneuern | ● | ● | Auf Riefen und Verschleiß prüfen. | |||
| KUPPLUNGPrüfen und einstellenErneuern | ● | ● | ● | Gehäuse, Reib- und Stahlscheiben sowie Feder prüfen | ||
| GETRIEBEPrüfenLager erneuern | ●● | |||||
| Bezeichnung | Nach dem Einfahren | Nach jedem Rennen | Jedes dritte oder alle 500 km | Jedes fünfte oder alle 1.000 km | Nach Bedarf | Bemerkungen |
| SCHALTGABEL, SCHALTWALZE, FÜHRUNGSSTANGE Prüfen | ● | Auf Verschleiß prüfen. | ||||
| ROTORMUTTER Nachziehen | ● | ● | ||||
| AUSPUFFROHR, SCHALLDÄMPFER, PROTEKTOR Prüfen und nachziehen Reinigen Erneuern | ● | ● | ● | ● | * Je nachdem, was zuerst eintritt | |
| * FUNKENFÄNGER Reinigen | (Allesechs Monate) ● | |||||
| KURBELWELLE Prüfen und reinigen | ● | ● | ||||
| VERGASER Prüfen, einstellen und reinigen | ● | ● | Wassereintritt durch den Einsatz von Hochdruckreinigern vermeiden! | |||
| ZÜNDKERZE Prüfen und reinigen Erneuern | ● | ● | ● | |||
| ANTRIEBSKETTE Schmieren, Durchhang und Ausrichtung prüfen Erneuern | ● | ● | ● | Kettenschmiermittel verwenden. Durchhang: 40–50 mm | ||
| KÜHLSYSTEM Kühflüssigkeitsstand, auf Undichtigkeit prüfen Kühlerverschlußdeckel prüfen Kühflüssigkeit wechseln Schläuche prüfen | ● | ● | ●● | Alle zwei Jahre | ||
| SCHRAUBVERBINDUNGEN AM FAHRWERK Nachziehen | ● | ● | Siehe unter “ANLASSEN UND EINFAHREN” im KAPITEL 1. | |||
| LUFTFILTER Reinigen und mit Öl tränken Erneuern | ● | ● | ● | Spezialöl für Schaumstoff-Luftfiltereinsätze verwenden. | ||
| RAHMEN Reinigen und prüfen | ● | ● | ||||
| KRAFTSTOFFTANK, KRAFTSTOFF-HAHN Reinigen und prüfen | ● | ● | ||||
| BREMSEN Hand- und Fußbremshebelposition einstellen Drehpunkte schmieren Bremsscheibe prüfen Bremsflüssigkeitsstand, auf Undichtigkeit prüfen Bremsscheiben-, Bremssattel-, Hauptbremszylinder-Schrauben und Hohlschrauben nachziehen Bremsbeläge erneuern Bremsflüssigkeit erneuern | ● | ● | Jedes Jahr | |||
| ● | ● | |||||
| ● | ● | |||||
| ● | ● | |||||
| ● | ● | |||||
| TELESKOPGABELPrüfen und einstellenÖl wechselnDichtringe wechseln | ●● | ● | ● | ● | Teleskopgabelöl “01” verwenden. | |
| GABELDICHTRING UND STAUBMAN-SCHETTEReinigen und schmieren | ● | ● | Lithiumfett verwenden. | |||
| FEDERBEINPrüfen und einstellenSchmierenNachziehen | ●● | ●● | ● | (Nach Fahren im Regen)● | Molybdändisulfidfett verwenden. | |
| KETTENSCHUTZ UND -ROLLENPrüfen | ● | ● | ||||
| SCHWINGEPrüfen, schmieren und nachziehen | ● | ● | Molybdändisulfidfett verwenden. | |||
| UMLENK- UND ÜBERTRAGUNGS-HEBELPrüfen, schmieren und nachziehen | ● | ● | Molybdändisulfidfett verwenden. | |||
| LENKKOPFSpiel prüfen und nachziehenReinigen und schmierenLager erneuern | ● | ● | ● | ● | Lithiumfett verwenden. | |
| RÄDER, REIFENReifenluftdruck und Speichenspan-nung kontrollieren, auf Felgenschlag und Reifenverschleiß prüfenKettenrad-Schrauben nachziehenLager prüfenLager erneuernSchmieren | ●●● | ●●●● | ●● | Lithiumfett verwenden. | ||
| GASDREHGRIFF UND -ZUGSeilzugführung und -befestigung prü-fenSchmierenÜberprüfen und säubern (Gasseilzug) | ●●●● | ●●●● | Spezial-Seilzugschmier-mittel oder Motoröl ver-wenden.Den Gasseilzug an der Vergaserseite auf Schmutz und Verschleiß überprüfen. |
WARTUNGS- UND EINSTELLARBEITEN VOR FAHRTBEGINN
Der Betriebszustand der Maschine muß sowohl vor dem Einfahren als auch vor jeder Übungs- und Rennfahrt überprüft werden.
Vor Fahrtbeginn neben einer gewissenhaften Sichtkontrolle folgende Punkte prüfen.
ROUTINEKONTROLLE VOR FAHRTBEGINN
| Bezeichnung | Ausführung | Seite |
| Kühlflüssigkeit | Der Kühler muß bis zum Rand des Einfüllstutzens mit Kühlflüssigkeit befüllt sein.Prüfen, ob der der Kühlmittelstand im Kühlmittelausgleichsbehälter korrekt ist.Kühlsystem auf Undichtigkeit prüfen. | 3-5–9 |
| Kraftstoff | Kraftstofftank mit frischem Benzin befüllen.Kraftstoffleitung auf Undichtigkeit prüfen. | 1-14 |
| Motoröl | Ölstand kontrollieren.Kurbelgehäuse und Öltank (Rahmen) auf Undichtigkeit prüfen. | 3-14–18 |
| Getriebe und Kupplung | Schaltbarkeit der Gänge und Funktion der Kupplung prüfen. | 3-9 |
| Gasdrehgriff | Funktion und Spiel des Gasdrehgriffs prüfen.Gasdrehgriff nach Bedarf schmieren. | 3-10–11 |
| Bremsen | Handbremshebelspiel kontrollieren.Funktion beider Bremsen prüfen. | 3-26–32 |
| Antriebskette | Durchhang und Ausrichtung prüfen.Kette nach Bedarf schmieren. | 3-33–35 |
| Räder | Reifen auf übermäßigen Verschleiß und Luftdruck prüfen.Speichernspannung kontrollieren. | 3-43–44 |
| Lenkung | Auf Schwergängigkeit und übermäßiges Spiel prüfen. | 3-44–45 |
| Teleskopgabel und Federbein | Funktion, auf Undichtigkeit prüfen. | 3-35–42 |
| Seilzüge | Kupplungs-, Brems- und Gaszüge auf Schwergängigkeit prüfen.Sicherstellen, daß die Seilzüge bei eingeschlagenem Lenker und eingefederter Gabel nicht behindert werden. | — |
| Schalldämpfer | Festen Sitz, auf Rißbildung prüfen. | 4-2 |
| Kettenrad | Schrauben auf festen Sitz prüfen. | 3-33 |
| Allgemeine Schmierung | Die Funktion der zu schmierenden Teile prüfen, ggf. schmieren. | 3-46 |
| Schraubverbindungen am Fahrwerk | Alle Schrauben und Muttern auf festen Sitz prüfen. | 1-18 |
| Steckverbinder | Steckverbinder von CDI-Schwunglichtmagnetzünder und -Zündbox sowie Zündspule auf festen Sitz prüfen. | 1-6 |
| Einstellungen und Abstimmung | Sicherstellen, daß die Maschine auf die Rennstrecke sowie die herrschenden Wetter- und Fahrbedingungen abgestimmt ist.Dabei die im Probelauf erzielten Ergebnisse berücksichtigen.Alle Kontrollen und Wartungsarbeiten müssen sachgemäß durchgeführt worden sein. | 7-1–23 |
Der heiße Kühler steht unter Druck. Daher niemals den Kühlerverschlußdeckel ①, die Ablaßschraube oder Kühlsystemschläuche bei heißem Motor abnehmen, denn austretender Dampf und heiße Kühlflüssigkeit könnten ernsthafte Verbrühungen verursachen. Den Kühlerverschlußdeckel erst nach Abkühlen des Motors öffnen. Dazu einen dicken Lappen über den Kühlerverschlußdeckel legen und den Deckel langsam gegen den Uhrzeigersinn bis zum Anschlag drehen, damit der restliche Druck entweichen kann. Wenn kein Zischen mehr zu vernehmen ist, auf den Dekkel drücken und ihn gegen den Uhrzeigersinn abschrauben.
ACHTUNG:
Hartes Wasser oder Salzwasser sind für den Motor schädlich. Destilliertes Wasser, am besten jedoch Kühlfüssigkeit verwenden.
- Das Motorrad auf eine ebene Fläche stellen und vollständig gerade halten.
- Kontrollieren:
- Kühflüssigkeitsstand Der Kühflüssigkeitsstand sollte sich zwischen der Maximalstand-Markierung ④ und für Minimalstand-Markierung ⑤ befinden. Unter halb der Minimalstand-Markierung → Kühflüssigkeit der empfohlenen bis zum vorgeschriebenen Stand auffüllen.
- Den Motor starten und einige Minuten warmlaufen lassen.
- Den Motor abstellen und den Kühflüssigkeitsstand erneut kontrollieren.
HINWEIS:
Vor der Kontrolle des Kühlfüssigkeits-stands einige Minuten warten, damit sich die Kühlfüssigkeit setzen kann.
KÜHLFLÜSSIGKEIT WECHSELN
WARNING
Den Kühlerverschlußdeckel unter keinen Umständen bei heißem Motor abnehmen.
MOTORE
CONTROLLO DEL LIVELLO DI REFRIGERANTE
! AVVERTENZA
Darauf achten, daß keine Kühlfüssigkeit auf lackierte Flächen gelangt. Sollte dies dennoch geschehen, sofort mit Wasser abwaschen.
-
Einen Auffangbehälter unter den Motor stellen.
-
Demontieren:
- Sitzbank - Seitenabdeckung(links) Siehe Abschnitt "SITZ-BANK, KRAFTSTOFF-TANK UND SEITENABDEKKUNGEN" in KAPITEL 4.
- Lösen:
- Schlauch des Kühlflüssigkeitsbehälters ① Kühlflüssigkeitsbehälter ablassen.
- Anschließen:
- Kühlflüssigkeitsbehälters-Schlauch
- Demontieren:
- Kühlflüssigkeits-Ablaßschraube ①
- Demontieren:
- Kühlerverschlußdeckel Das Kühlflüssigkeit vollständig ablassen.
- Reinigen:
- Kühlsystem Die Kühlsystem gründlich mit Leitungswasser spülen.
- Montieren:
- Kupferscheibe New - Kühlflüssigkeits-Ablaß-schraube 10 Nm (1,0 m · kg)
- Befüllen:
- Kühler - Motor (bis zum vorgeschriebenen Stand)

Empfohlenes Frost- schutzmittel Hochwertiges Frost- schutzmittel auf Äthy- lenglykolbasis mit Korrosionsschutz- Additiv für Alumi- niummotoren Mischungsverhältnis Frostschutzmittel ①: Wasser ② 50%/50% Kühlsystem-Fassungs- vermögen 1,3 L
ATTENZIONE:
- Auf keinen Fall verschiedene Sorten Äthylenglykol-Frostschutzmittel mit Korrosionsschutz für Aluminium-Motoren vermischen.
- Destilliertes Wasser (notfalls sauberes Leitungswasser) verwenden.
Hinweise zum Umgang mit Kühflüssigkeit
Kühlflüssigkeit ist schädlich und sollte mit besonderer Vorsicht behandelt werden.
WARNING
- Wenn Kühflüssigkeit in die Augen gelangt, diese gründlich mit Wasser ausspülen und einen Arzt aufsuchen.
- Wenn Kühlflüssigkeit auf die Kleidung gelangt, diese sofort mit Wasser, dann mit Seife waschen.
-
Wenn Kühlfüssigkeit geschluckt wird, die Person schnell zum Erbrechen bringen und sofort einen Arzt aufsuchen.
-
Montieren:
• Kühlerverschlußdeckel
- Auffüllen:
- Kühlmittelausgleichsbehälter (a zwischen Minimal- und Maximum)
- Montieren:
- Verschluß des Kühlfüssigkeitsbehälters.
-
Motor starten und einige Minuten warmlaufen lassen.
-
Motor abstellen und Kühflüssigkeitsstand erneut kontrollieren. Siehe Abschnitt "KÜHLFLÜSSIGKEITSSTAND KONTROLLIEREN".
HINWEIS:
Vor der Kontrolle des Kühlfüssigkeits-stands einige Minuten warten, damit sich die Kühlfüssigkeit setzen kann.
KÜHLERDECKEL KONTROLLIEREN
-
Kontrollieren:
-
Dichtung (Kühlerverschlußdeckel) ①
- Ventil und Ventilsitz ②
Rißbildung/Beschädigung → Erneuern.
Kalkablagerungen ③ → Reinigen und erneuern.
ATTENZIONE:
- Kühlerverschlußdeckel-Prüfgerät ① und Adapter ②

Kühlerverschlußdeckel- Prüfgerät YU-24460-01/ 90890-01325 Kühlerverschlußdeckel- tester-Adapter YU-33984/ 90890-01352
HINWEIS:
Wasser auf die Kühlerverschlußdekkel-Dichtung auftragen.
③ Kühlerverschlußdeckel
- Vorgeschriebenen Druck anlegen.

Kühlerverschlußdeckel-Öffnungsdruck 110 kPa (1,1 bar)
- Kontrollieren:
- Druck Druckverlust innerhalb 10 Sekunden → Erneuern.
CONTROLLO PRESSIONE APER- TURA TAPPO DEL RADIATORE
- Collegare:
- Kühflüssigkeitstand
- Anschließen:
- Kühlerverschlußdeckel-Prüfgerät ① und Adapter ②

Kühlerverschlußdeckel- Prüfgerät YU-24460-01/ 90890-01325 Kühlerverschlußdeckel- tester-Adapter YU-33984/ 90890-01352
- Vorgeschriebenen Druck anlegen.

Standard-Druck 180 kPa (1,8 bar)
- Den vorgeschriebenen Druck nicht Überschreiten.
- Der Kühler muß bis zum Rand gefüllt sein.
NOTA:
- Druck Druckverlust innerhalb 10 Sekunden → Instand setzen.
- Kühler ①
- Schlauchanschlüsse ② Undichtigkeit → Instand setzen oder erneuern.
- Kühlerschläuche ③ Quellung → Erneuern.
4. Ispezionare:
- Kupplungszugspiel ⓐ Unvorschriftsmäßig → Ein- stellen.

Kupplungszugspiel am Hebeldrehpunkt ⓐ 8–13 mm
- Sicherungsmutter ① lockern.
- Anzugsposition verdrehen, bis das vorgeschriebene Spiel erreicht ist.
- Sicherungsmutter festziehen.
2. Regolare:
- Das Kupplungszugspiel mit der vor dem Hebel liegenden Einstellschraube ② feineinstellen.
- Nach der Einstellung des Seilzugspiels die Funktion des Kupplungshebels prüfen.
NOTA:
REGLAGE DES CABLES DES GAZ
- Vérifier:
GASZUGSPIEL EINSTELLEN
- Kontrollieren:
- Gaszugspiel ⓐ
Unvorschriftsmäßig → Ein-
stellen.

Gaszugspiel am Gas-
drehgriff (a)
3–5 mm
- Die Gasseilzugkappe ① und die Gasseilzugabdeckung ② demontieren.
HINWEIS:
- Vor dem Einstellen des Gaszugspiels sollte die Leerlaufdrehzahl dem Sollwert entsprechen.
- Bei geöffneter Drosselklappe wird Gaszug 1 ③ gezogen und Gaszug 2 ④ geschoben.
1. Schritt
- Sicherungsmutter ⑤ an Gaszug 2 lokkern.
- Das Spiel durch Veränderung der Befestigungsposition einstellen.
2. Schritt
- Sicherungsmutter ⑥ an Gaszug 1 lokkern.
- Das Spiel durch Veränderung der Befestigungsposition einstellen.
- Sicherungsmuttern festziehen.
! WARNING
Nach der Einstellung den Lenker bei laufendem Motor beidseitig bis zum Anschlag drehen. Dabei darf sich die Leerlaufdrehzahl nicht verändern.
• Die Gasseilzugkappe und die Gasseilzugabdeckung anbringen.

Gaszug-Abdeckung
4 Nm (0,4 m • kg)
- Regolare:
-
Demontieren:
-
Abdeckung (Gaszugkappe) ①
- Abdeckung (Griffkappe) ②
-
Gasdrehgriffkappe ③
-
Auftragen:
• Lithiumfett (am Gaszugende ⓐ)
-
Montieren:
-
Gasdrehgriffkappe
- Schraube (Gasdrehgriffkappe) 4 Nm (0,4 m · kg)
- Abdeckung (Griffkappe)
• Abdeckung (Gaszugkappe)
EINSTELLUNG DER DEKOM-PRESSION
- Prüfen:
- Dekompressionszugspiel am Hebeldrehpunkt @ Unvorschriftsmäßig → Einstellen.
Arbeitsschritte
- Die Steuermarkierung-Zugangsschraube ① entfernen, ebenso wie Kurbelwelle und Zugangsschraube ②.
- Die Kurbelwelle mit einem Schraubenschlüssel gegen den Uhrzeigersinn drehen.
HINWEIS:
Durch Eindrücken des Dekompressionshebels wird leichteres Drehen der Kurbelwelle ermöglicht.
- Die obere Totpunktmarkierung ⑤ am Rotor mit der Ausrichtmarkierung © am Kurbelgehäusedeckel ausrichten, wenn der Kolben beim Verdichtungstakt am oberen Totpunkt ist.
• Das Spiel kontrollieren.

Dekompressionszug- spiel am Hebeldreh- punkt ⓐ 5–9 mm
- Dekompressionszugspiel am Hebeldrehpunkt
Arbeitsschritte
• Die Sicherungsmutter ① lokkern.
- Die Einstellmutter ② verdrehen, bis das vorgeschriebene Spiel erreicht ist.
• Die Sicherungsmutter festziehen.
ACHTUNG:
Nach der Einstellung den Lenker bei laufendem Motor beidseitig bis zum Anschlag drehen. Dabei darf der Motor nicht absterben. Der Motor stirbt ab, wenn der Dekompressionszug zu wenig Spiel aufweist.
2. Regolare:
Frühzeitige und sachgemäße Luftfilterwartung hilft, Motorverschleiß und -beschädigung vorzubeugen.
ACHTUNG:
Den Motor niemals ohne Luftfilter betreiben, da eindringende Staubpartikel erhöhten Verschleiß am Kolben und/oder Zylinder verursachen.
- Demontieren:
- Sitzbank
- Abziehen:
- Rücklicht-Steckverbinder ①
- Ausbauen:
-
Luftfiltergehäusedeckel ②
-
Ausbauen:
-
Schraube ①
- Scheibe ②
- Luftfiltereinsatz ③
- Luftfilter führung ④
PULIZIA FILTRO DELL'ARIA
NOTA:
- Luftfittereinsatz (in Lösungsmittel)
HINWEIS:
Den Luftfittereinsatz nach dem Reinigen ausdrücken.
ACHTUNG:
- Den Filterschaumstoff vorsichtig ausdrükken, nicht wringen.
- Überschüssige Lösungsmittelreste im Filterschaumstoff können Startschwierigkeiten zur Folge haben.
5. Pulire:
- Luftfittereinsatz Beschädigung → Erneuern.
7. Auftragen:
- Schaumstoff-Luftfilter- oder Motoröl auf den Luftfittereinsatz
HINWEIS:
Überschüssiges Öl ausdrücken. Der Filtereinsatz soll lediglich feucht, nicht triefend naß sein.
8. Montieren:
- Luftfilterführung ①
HINWEIS:
Die Nase ⓐ am Filtergerüst auf die Bohrung ⓑ am Luftfittereinsatz ausrichten.
6. Ispezionare:
- Lithiumfett (auf die Paßfläche @ des Luftfittereinsatzes)
9. Applicare:
- Luftfittereinsatz ①
- Scheibe
- Schraube
2 Nm (0,2 m · kg)
HINWEIS:
Die Nase ① am Filtergerüst auf die Bohrung ② am Luftfiltergehäuse ausrichten.
10. Installare:
- Den Motor starten, mehrere Minuten warmlaufen lassen, und dann ausschalten und fünf Minuten warten.
- Die Maschine auf ebenem Ort abstellen und auf dem Motor aufbocken.
3. Demontieren:
- Motoröl-Einfüllschraubverschluß ①
CONTROLLO DEL LIVELLO DELL'OLIO MOTORE
Der Ölstand sollte sich zwischen der Minimal- und Maximalstand-Markierung ① und ② befinden.
Niedrig → Öl bis zum empfohlenen Stand auffüllen.
HINWEIS:
Bei der Ölstandkontrolle den Tauchstab lediglich einführen, nicht festdrehen.
4. Ispezionare:
- Livello dell'olio
Empfohlene Ölsorte (Vis-kosität)
A Über 5 °C:
Yamalube 4 (20W-40)
oder Motoröl SAE 20W-
40, Klasse SH (ohne
reibungsmindernde
Additive)
B Unter 15 °C:
Yamalube 4 (10W-30)
oder Motoröl SAE 10W-
30, Klasse SH (ohne
reibungsmindernde
Additive)
und/oder:
Yamalube 4-R (15W-50)
(ohne reibungsmin-
dernde Additive)
ACHTUNG:
- Das Motoröl dient auch zur Schmierung der Kupplung; um ein Durchrutschen der Kupplung zu vermeiden, dem Motoröl keine Additive zusetzen.
- Darauf achten, daß keine Fremdkörper in das Kurbelgehäuse gelangen.
Nicht USA und CDN:

Empfohlene Ölsorte
(Viskosität)
Siehe Tabelle.
Empfohlene Klassen
Nach API: SE, SF, SG
oder SH
Nach ACEA (CCMC):
G4 oder G5
(Zweirad-Motoröl)
ACHTUNG:
- Das Motoröl dient auch zur Schmierung der Kupplung; um ein Durchrutschen der Kupplung zu vermeiden, dem Motoröl keine Additive zusetzen und weder Öle mit einer Dieselspezifikation “.../CD” ① oder höherwertig noch Öle der Klasse “ENERGY CONSERVING II” ② der höherwertige Öle verwenden.
-
Darauf achten, daß keine Fremdkörper in das Kurbelgehäuse gelangen.
-
Montieren:
- Motoröl-Einfüllschraubverschluß
-
Den Motor starten und mehrere Minuten warmlaufen lassen.
-
Den Motor ausschalten, und den Ölstand erneut prüfen.
HINWEIS:
Vor dem Prüfen des Ölstands einige Minuten warten, damit sich das Öl setzt.
(Per USA e CDN)

Olio raccomandato:
- Den Motor starten, mehrere Minuten warmlaufen lassen, und dann ausschalten und fünf Minuten warten.
- Die Maschine auf ebenem Ort abstellen und auf dem Motor aufbocken.
- Einen geeigneten Behälter unter den Motor stellen.
4. Demontieren:
- Öltankdeckel ①
- Rahmen des Ölablaufstopfens ②
- Kurbelwellen-Ölablaufstopfen ③
- Ölfilterelement-Ablaufstopfen ④ Das Kurbelgehäuse und den Öltank (Rahmen) leerlaufen lassen.
SOSTITUZIONE DELL'OLIO MOTORE
- Unterer Motorbügel
- Ölschlauchklammer ①
- Steckschraube (Ölschlauch) ②
- Ölschlauch ③
- Ölsieb (Rahmen) ④
6. Kontrollieren:
- Ölsieb (Rahmen)
- Verstopft → Ausblasen.
5. Rimuovere:
- Soll auch der Ölfilter gewechselt werden, müssen zusätzlich folgende Arbeiten durchgeführt werden.
Austauschschritte
- Ölfilter-Gehäusedeckel ① und Filtereinsatz ② demontieren.
- O-Ring ③ prüfen und bei Rißbildung oder Beschädigung erneuern.
- Neuen Filtereinsatz und Ölfilter-Gehäusedeckel montieren.

Ölfilter-Gehäusedeckel 10 Nm (1,0 m • kg)
- Montieren:
• Kupferunterlegscheibe ①
New
- Ölsieb (Rahmen) ②
90 Nm (9,0 m · kg)
- Ölschlauch ③
• Schraube (Ölschlauch) ④
10 Nm (1,0 m · kg)
- Ölschlauchklammer ⑤
2 Nm (0,2 m · kg)
- Unterer Motorbügel
10 Nm (1,0 m · kg)
- Montieren:
• Kupferunterlegscheibe
New
- Ölfiltereinsatz-Ablaufstopfen
10 Nm (1,0 m · kg)
- Kurbelgehäuse-Ölablaufstopfen
20 Nm (2,0 m · kg)
- Rahmen des Ölablaufstopfens
23 Nm (2,3 m · kg)
- Befüllen:
- Motoröl

Ölfüllmenge
Gesamtmenge
1,7 L
Ölwechsel ohne Fil-
terwechsel
1.5 L
Ölwechsel mit Filter-
wechsel
1,6 L
REGLAGE DE LA VIS DE RICHESSSE
1. Régler:
- Vis de richesse ①
Etapes de réglage:
N.B.:
- Öldruckkontrollschraube ① geringfügig lockern.
- Motor starten und bei Leerlauf-drehzahl warten, bis Öl an der Öldruckkontrollschraube austritt. Tritt nach einer Minute kein Öl aus, den Motor ausschalten, um Schäden zu vermeiden.
- Ölkanäle, Ölfilter und Ölpumpe auf Beschädigung oder Undichtigkeit prüfen.
- Nach der Fehlerbeseitigung den Motor starten und den Öldruck erneut kontrollieren.
- Öldruckkontrollschraube vorschriftsmäßig festziehen.

Öldruckkontroll- schraube 10 Nm (1,0 m • kg)
LEERLAUFGEMISCH EINSTELLEN
1. Einstellen:
- Leerlaufgemisch-Regulierschraube ①
Arbeitsschritte
HINWEIS:
Für optimalen Kraftstoffluß bei geringer Gasgriffdrehung ist die Leerlaufgemisch-Regulierschraube werksseitig für jede Maschine individuell voreingestellt. Vor dem Verstellen dieser Schraube zuerst die werksseitige Einstellung ermitteln. Die Regulierschraube hierzu ganz hineindrehen und dabei die Anzahl der Umdrehungen mitzählen. Anschließend diesen Wert als Werkseinstellung notieren.
- Leerlaufgemisch-Regulierschraube leicht bis zum Anschlag eindrehen.
- Leerlaufgemisch-Regulier-schraube um die werksseitig bestimmte Anzahl von Umdrehungen wieder herausdrehen.

Leerlaufgemisch-Regulierschraube
2 Umdrehungen heraus *1 Umdrehungen heraus **1 1/8 Umdrehungen heraus (Beispiel)
* Nur EUROPE
** Nur CDN, ZA, AUS und NZ
CONTROLLO PRESSIONE DELL'OLIO
1. Controllare:
REGLAGE DU REGIME DE RALENTI
LEERLAUFDREHZAHL EINSTE- LEN
- Den Motor anlassen und einige Minuten warmlaufen lassen.
- Anschließen:
- Induktiver Drehzahlmesser (an Zündkerzenleitung)
- Einstellen:
- Leerlaufdrehzahl
Arbeitsschritte
- Leerlaufgemisch-Regulier-schraube einstellen. Siehe unter "LEERLAUFGEMISCH EINSTELLEN".
- Leerlaufeinstellschraube ① verdrehen, bis der Motor mit niedrigstmöglicher Drehzahl läuft.
Die Leerlaufeinstellschraube ① nach ⓐ drehen, um die Leerlaufdrehzahl zu erhöhen.
Die Leerlaufeinstellschraube ① nach ⑥ drehen, um die Leerlaufdrehzahl zu reduzieren.

Induktivdrehzahlmesser YU-8036-B Motor-Drehzahlmesser 90980-03113

Leerlaufdrehzahl 1.800–2.100 U/min
REGOLAZIONE DEL MINIMO
VENTILSPIEL KONTROLLIEREN UND EINSTELLEN
HINWEIS:
- Das Ventilspiel sollte bei kaltem Motor und Raumtemperatur eingestellt werden.
-
Bei Messung oder Einstellung des Ventilspiels muß der entsprechende Kolben im oberen Totpunkt (OT) des Verdichtungstakts stehen.
-
Demontieren:
-
Sitzbank
- Kraftstofftank
Siehe unter "SITZBANK, KRAFTSTOFFTANK UND SEITENABDECKUNGEN" im KAPITEL 4.
- Ablassen:
- Kühlflüssigkeit
Siehe unter "KÜHLFLÜSSIGKEIT WECHSELN".
- Rechter Kühler Siehe Abschnitt "KÜHLER" in KAPITEL 4.
- Vergaser
Siehe Abschnitt "VERGA-
SER" in KAPITEL 4.
• Zündkerze - Oberer Motorbügel
- Zylinderkopfdeckel Siehe Abschnitt "NOCKEN- WELLEN" in KAPITEL 4.
3. Rimuovere:
- Steuermarkierung-Zugangsschraube ①
- Kurbelwellenende-Zugangsschraube ②
- O-Ring
4. Rimuovere:
- Ventilspiel Unvorschriftsmäßig → Ein- stellen.

Ventilspiel (kalt) Einlaßventil
0,10–0,15 mm
Auslaßventil
0,17–0,22 mm
5. Controllare:
- Kurbelwelle mit einem Schraubenschlüssel gegen den Uhrzeigersinn drehen.
HINWEIS:
Den Dekompressionshebel betätigen, damit sich die Kurbelwelle leichter drehen läßt.
- Wenn sich der Kolben des Zylinders im oberen Totpunkt (OT) befindet, die OT-Markierung ① des Rotors auf die Kurbelgehäuse-Markierung ② ausrichten.
HINWEIS:
Der Kolben steht im oberen Totpunkt, wenn die Markierung © an der Auslaß-Nockenwelle und ⓐ an der Einlaß-Nokkenwelle laut Abbildung mit der Zylinderkopfkante fluchtet.
- Ventilspiel ⓔ mit einer Fühlerlehre ① messen.
HINWEIS:
Bei unzulässigem Spiel das Meß- ergebnis notieren.
Fasi di controllo:
- Die Nockenwellen (Einlaß und Auslaß) demontieren. Siehe Abschnitt "NOCKEN-WELLEN" in KAPITEL 4.
6. Regolare:
- Gioco valvole
- Dekompressionszug ①, Führung ②, Schraube ③ und Dekompressionswelle ④ ausbauen.
- Tassenstößel ⑤ und Ventilplättchen ⑥ demontieren.
HINWEIS:
- Vor dem Ausbau der Ventilplättchen das Kurbelgehäuse mit einem sauberen Tuch abdecken, damit die Ventilplättchen nicht hineinfallen können.
- Tassenstößel und Ventilplättchen für den späteren Wiedereinbau markieren.
- Die Ventilplättchen gemäß Tabelle wählen.
| Stärkenbereich | Verfügbare Ventilplättchen:25 verschiedene Stärken | |
| Nr. 120–Nr. 240 | 1,20 mm–2,40 mm | In Abstufungen von 0,05 mm erhältlich |
HINWEIS:
Die Stärke ⓐ ist in Hundertstelmillimetern auf der Oberfläche der Ventilplättchen angegeben.
- Hundertstel gemäß Tabelle run-den.
| Letzte Ziffer auf dem Plättchen | Gerundeter Wert |
| 0, 1 oder 2 | 0 |
| 4, 5 oder 6 | 5 |
| 8 oder 9 | 10 |
BEISPIEL:
Nr. des ausgebauten Ventilplätt- chens = 148
Gerundeter Wert = 150
HINWEIS:
Ventilplättchen sind nur in Abstufungen von 0,05 mm erhältlich.
- Gerundete Ventilplättchen-Nummer und gemessenes Ventilspiel in der nachfolgenden Tabelle suchen. Aus dem Schnittpunkt der beiden Koordinaten ergibt sich die neue Ventilplättchen-Stärke bzw. -Nummer.
HINWEIS:
Bei einer Nachkontrolle dient die neue Ventilplättchen-Stärke zunächst nur als Bezugsgröße.
- Neue Ventilplättchen ⑦ und Tassenstößel ⑧ einsetzen.
HINWEIS:
- Motoröl auf die Tassenstößel auftragen.
- Molybdändisulfidöl auf die Spitzen der Ventilschäfte auftragen.
- Die Tassenstößel müssen sich mühelos mit einem Finger drehen lassen.
- Die Ventilplättchen und Tassenstößel müssen an der ursprünglichen Stelle eingesetzt werden.
- Die Dekompressionswelle ⑨, Scheibe ⑩, Schraube (Dekompressionswelle) ⑪, Führung ⑫, Schraube (Führung) ⑬ und den Dekompressions-Seilzug ⑭ einbauen.
HINWEIS:
Motoröl auf die Dekompressionswelle auftragen.

Schraube (Dekompres- sionswelle)
7 Nm (0,7 m • kg)
Schraube (Führung)
10 Nm (1,0 m • kg)
- Die Nockenwellen (Auslaß und Einlaß) einbauen.
Siehe Abschnitt "NOCKEN-WELLEN" in KAPITEL 4.
- Krümmer und Schalldämpfer vor Beginn dieser Arbeit abkühlen lassen.
- Den Motor während dieser Arbeit nicht anlassen.
PULIZIA DEL PARASCINTILLE (Per USA)
! AVVERTENZA
• Schrauben (Funkenfänger) ①
1. Rimuovere:
- Bullone (parascintille) ①
2. Déposer:
- Funkenfänger ①
Den Funkenfänger aus dem Schalldämpfer herausziehen.
2. Rimuovere:
- Funkenfänger
Den Funkenfänger leicht ausklopfen, dann mit einer Stahlbürste etwaige Kohle-ablagerungen entfernen.
4. Montieren:
- Funkenfänger
Den Funkenfänger in den Schalldämpfer einführen und die Bohrungen aufein- adner ausrichten.
• Schrauben (Funkenfänger)
10 Nm (1,0 m · kg)
3. Pulire:
HYDRAULISCHE BREMSANLAGE ENTLÜFTEN
WARNING
Die Anlage muß entlüftet werden, wenn:
• die Anlage zerlegt wurde,
- ein Schlauch gelöst oder erneuert wurde,
- der Flüssigkeitsstand sehr niedrig ist,
- die Anlage nicht einwandfrei funktioniert.
Eine nicht korrekt durchgeführte Entlüftung kann zur Verminderung der Bremsleistung führen.
-
Demontieren:
-
Behälterdeckel
-
Membran
• Protektor (Hinterradbremse) -
Entlüften:
Bremsflüssigkeit
A Vorn
B Hinten
Arbeitsschritte
a. Ausgleichsbehälter mit der empfohlenen Bremsflüssigkeit befüllen. Darauf achten, daß keine Flüssigkeit verschüttet wird und der Ausgleichsbehälter nicht überläuft.
b. Membran einsetzen.
c. Durchsichtigen Kunststoffschlauch ② fest auf Entlüftungsschraube ① aufstecken.
d. Freies Schlauchende in Auffangbehälter führen.
e. Hand- bzw. Fußbremshebel mehrmals langsam betätigen.
f. Handbremshebel ziehen bzw. Fußbremshebel drücken und in dieser Stellung halten.
g. Entlüftungsschraube lockern und Hand- bzw. Fußbremshebel bis zum Anschlag bewegen.
h. Entlüftungsschraube festziehen, danach Hand- bzw. Fußbremshebel loslassen.

Entlüftungsschraube 6 Nm (0,6 m • kg)
i. Schritte (e) bis (h) solange wiederholen, bis sich keine Luftblasen mehr im Kunststoffschlauch befinden.
PARTE CICLISTICA
SPURGO DELL'ARIA DAL SISTEMA FRENANTE
! AVVERTENZA
Spurgare il sistema frenante se:
(0,5 m • kg, 3,6 ft • lb)
ATTENTION:
Kann die Anlage nicht zufriedenstellend entlüftet werden, sollte die Bremsflüssigkeit einige Stunden ruhen. Den Entlüftungsvorgang erst wiederholen, wenn die winzigen Luftblasen verschwunden sind.
j. Ausgleichsbehälter bis zur Markierung auffüllen.
WARNING
Nach dem Entlüften der Bremsanlage die Bremse auf einwandfreie Funktion prüfen.
- Montieren:
• Protektor (Hinterradbremse)
- Membran
- Behälterdeckel
VORDERRADBREMSE EINSTELLEN
- Kontrollieren:
- Handbremshebelposition (Abstand @ zwischen Handbremshebel und Gasdrehgriff)

Handbremshebelposition ⓐ
| Standardposition | Umfang der Einstellung |
95 mm 76–97 mm
-
Demontieren:
-
Hebelabdeckung
- Einstellen:
- Handbremshebelposition
Stufen bei der Einstellung des Handbremshebels
• Die Sicherungsmutter ① lösen.
- Die Einstellschraube ② drehen, bis die Hebelposition @ innerhalb des vorgeschriebenen Bereichs liegt.
• Die Sicherungsmutter wieder festziehen.

Muttern
5 Nm (0,5 m • kg)
ACHTUNG:
Die Mutter muß festgezogen werden, um den korrekten Betrieb der Bremse zu gewährleisten.
- Montieren:
- Hebelabdeckung
NOTA:
HINTERRADBREMSE EINSTELLEN
1. Kontrollieren:
- Fußbremshebelposition ⓐ Unvorschriftsmäßig → Einstellen.

Fußbremshebelposition ⓐ
5 mm
REGOLAZIONE DEL FRENO POSTERIORE
1. Controllare:
- Fußbremshebelposition
Arbeitsschritte
- Sicherungsmutter ① lockern.
- Einstellmutter ② verdrehen, bis die vorgeschriebene Fußbremshebelposition @ erreicht ist.
- Sicherungsmutter festziehen.

WARNUNG
- Die Fußbremshebelposition gemäß Abbildung zwischen der Maximaleinstellung A und der Minimaleinstellung B einstellen. (Das Ende ⑥ der Schraube ③ sollte dabei an der unteren Einstellmutter ④ überstehen, aber nicht weniger als 2 mm © vom Fußbremshebel ⑤ entfernt sein.)
- Sicherstellen, daß die Bremse nach dem Einstellen nicht schleift.
VORDERRAD-BREMSBELÄGE KONTROLLIEREN UND ERNEU- ERN
1. Kontrollieren:
- Bremsbelagstärke ⓐ Unvorschriftsmäßig → Kom- plett erneuern.

Bremsbelagstärke
4,4 mm
2. Erneuern:
- Bremsbeläge
Arbeitsschritte
- Haltestift-Abdeckschraube ① lösen.
2. Regolare:
- Haltestift ② demontieren.
- Bremsschlauchhalterung ③ und Bremssattel ④ von der Teleskopgabel demontieren.
- Haltestift und Bremsbeläge ⑤ demontieren.
- Durchsichtigen Kunststoffschlauch ⑥ fest auf Entlüftungsschraube ⑦ aufstekken und freies Schlauchende in Auffangbehälter führen.
- Entlüftungsschraube lockern und den Bremskolben hineindrücken.
ACHTUNG:
Die abgelassene Bremsflüssigkeit nicht wiederverwenden.
- Entlüftungsschraube festziehen.

Entlüftungsschraube 6 Nm (0,6 m • kg)
- Bremsbeläge ⑧ und Haltestift montieren.
HINWEIS:
- Die Bremsbelag-Nasen ⓐ auf die Bremssattel-Aussparungen ⓑ ausrichten.
- Haltestifte provisorisch festziehen.
- Bremsschlauchhalterung ⑨ sowie Bremssattel ⑩ montieren und Haltestift ⑪ festziehen.
HINWEIS:
Die Kerbe © in der Bremsschlauchhalterung auf die Nase ⑭ an der Teleskopgabel ausrichten und den Bremsschlauch befestigen.

Schraube (Bremssattel) 23 Nm (2,3 m • kg) Haltestift 18 Nm (1,8 m • kg)
text_image
• Haltestift ⑫ montieren. Haltestift-Abdeck- schraube 3 Nm (0,3 m • kg)3. Kontrollieren:
- Bremsflüssigkeitsstand Siehe unter "BREMSFLÜSSIGKEITSSTAND KONTROLLIEREN".
4. Kontrollieren:
- Funktion des Handbremshebels Weich oder schwammig bei der Betätigung → Bremsanlage entlüften. Siehe unter "HYDRAULISCHE BREMSANLAGE ENTLÜFTEN".

text_image
• Installare la spina delle pastiglie ⑫. Spina pastiglie: 3 Nm (0,3 m • kg. 2,2 ft • lb)3. Ispezionare:
- Bremsbelagstärke @ Unvorschriftsmäßig → Komplett erneuern.

Bremsbelagstärke
6,4 mm
2. Erneuern:
- Bremsbeläge
Arbeitsschritte
- Protektor ① und Bremsbelag-Haltestift-Abdeckschraube ② demontieren.
- Bremsbelag-Haltestift ③ lösen.
- Hinterrad ④ und Bremssattel ⑤ demontieren.
Siehe unter "VORDERRAD UND HINTERRAD" im KAPI-TEL 5.
- Haltestift ⑥ und Bremsbeläge ⑦ entfernen.
- Durchsichtigen Kunststoffschlauch ⑧ fest auf Entlüftungsschraube ⑨ aufstekken und freies Schlauchende in Auffangbehälter führen.
- Entlüftungsschraube lockern und den Bremskolben hineindrücken.
ACHTUNG:
Die abgelassene Bremsflüssigkeit nicht wiederverwenden.
- Entlüftungsschraube festziehen.

Entlüftungsschraube 6 Nm (0,6 m • kg)
- Bremsbeläge ⑩ und Haltestift ⑪ montieren.
HINWEIS:
- Bremsbeläge mit deren Überständen ① in die Bremsschuhaussparungen ⑥ anbringen.
- Den Haltestift provisorisch festziehen.
- Bremssattel ⑫ und Hinterrad ⑬ montieren. Siehe unter "VORDERRAD UND HINTERRAD" im KAPITEL 5.
- Haltestift ⑭ festziehen.

Haltestift 18 Nm (1,8 m • kg)
- Haltestift-Abdeckschraube ⑮ und Protektor ⑯ montieren.

Haltestift-Abdeck- schraube 3 Nm (0,3 m • kg) Protektor-Schraube 7 Nm (0,7 m • kg)
- Bremsflüssigkeitsstand Siehe unter "BREMSFLÜSSIGKEITSSTAND KONTROLLIEREN".
- Kontrollieren:
- Funktion des Fußbremshebels Weich oder schwammig bei der Betätigung → Bremsanlage entlüften. Siehe unter "HYDRAULISCHE BREMSANLAGE ENTLÜFTEN".
INSPEKTION DER ISOLIERUNG DES HINTERRADBREMSBELAGS
- Demontieren:
- Bremsbelag Siehe Abschnitt "INSPEKTION UND ERNEUERUNG DER HINTERRAD-BREMSBELAGPLATTE".
- Kontrollieren:
- Isolierung des Hinterradbremsbelags ① Beschädigung → Ereneuern.
BREMSFLÜSSIGKEITSSTAND KONTROLLIEREN
-
Das Motorrad so stellen, daß der Hauptbremszylinder (Ausgleichsbehälter) waagerecht steht.
-
Kontrollieren:
- Bremsflüssigkeitsstand Niedrig → Bremsflüssigkeit auffüllen.
① Minimalstand-Markierung
A Vorn
B Hinten

Empfohlene Bremsflüs-
sigkeit
DOT 4
WARNING
- Nur Bremsflüssigkeit der empfohlenen Spezifikation verwenden. Andere Produkte können zu verminderter Bremsleistung führen.
- Nur Bremsflüssigkeit der gleichen Sorte nachfüllen. Die Mischung unterschiedlicher Sorten kann die Bremsleistung vermindern.
- Beim Nachfüllen darauf achten, daß kein Wasser oder Fremdstoffe in den Ausgleichsbehälter gelangt.
-
Darauf achten, daß keine Bremsflüssigkeit auf lackierte Flächen gelangt. Sollte dies dennoch geschehen, sofort abwischen.
-
Ispezionare:
Übermäßiger Verschleiß → Erneuern.
HINWEIS:
Antriebskettenrad, Hinterradritzel und Antriebskette als Satz erneuern.
Die Antriebskette mit einem Ketten- schneider ② demontieren.
- Reinigen:
- Antriebskette
So viel Schmutz wie möglich wegbürsten. Dann die Kette mit dem Kettenreiniger reinigen.
ACHTUNG:
Diese Maschine hat eine Antriebskette mit kleinen Gummi-O-Ringen ① zwischen den Kettenplättchen. Dampfreinigung, Hochdruckwäsche, bestimmte Lösungsmittel und Kerosin können diese O-Ringe beschädigen.
- Kontrollieren:
- O-Ring ① (Antriebskette) Schäden → Antriebskette ersetzen.
- Walze ②
- Seitenplatte ③ Schäden/Verschleiß → Antriebskette ersetzen.
- Messen:
- Länge @ von 10 Antriebskettengliedern Unvorschriftsmäßig → Erneuern.

Länge von 10 Antriebs-
kettengliedern
- Antriebskette (Beweglichkeit) ⓐ
Kette reinigen, schmieren und wie abgebildet halten.
Schwergängigkeit → Erneuern.
5. Controllare:
- Kettenschloß ①
- O-Ring ②
- Antriebskette ③
HINWEIS:
Beim Einbauen der Antriebskette das Lithiumfett Kettenschloß und O-Ringe auftragen.
6. Installare:
New
- Verbindungsplättchen
④ New
HINWEIS:
- Die Kettenschloßplatte mit einem Kettennieter ⑤ auf das Kettenglied pressen.
- Das Ende der Kettenschloßplatte mit dem Kettennieter ⑥ nieten.
- Nach dem Zunieten des Ketten-schlosses sicherstellen, daß die Bewegung glatt ist.
7. Installare:
- Piastrina ④ New
NOTA:
Empfohlenes Schmier- mittel
Motoröl oder Ketten- spray
8. Lubrificare:
ANTRIEBSKETTEN-DURCHHANG EINSTELLEN
- Das Motorrad am Motor aufbocken, um das Hinterrad vom Boden abzuheben.
- Kontrollieren:
- Antriebsketten-Durchhang@ über der Kettenführungs-Schraube.
Unvorschriftsmäßig → Einstellen.

Antriebsketten-Durchhang
40–50 mm
HINWEIS:
Vor dem Prüfen oder dem Einstellen des Kettendurchhangs das Hinterrad mehrere Umdrehungen durchdrehen und den Kettendurchhang über die gesamte Länge der Kette prüfen. Den Kettendurchhang mit dem Hinterrad in dieser "straffe Kette" Position prüfen und/oder einstellen.
3. Einstellen:
• Antriebsketten-Durchhang
Arbeitsschritte
- Achsmutter ① und Sicherungsmuttern ② lockern.
- Einstellschrauben ③ verdrehen, bis der vorgeschriebene Kettendurchhang erreicht ist.
Zum Straffen der Kette die Einstellschraube ③ gegen den Uhrzeigersinn drehen.
Zu Lockern der Kette die Einstellschraube ③ im Uhrzeigersinn drehen und das Rad nach vorne drücken.
- Beide Kettenspanner jeweils gleichmäßig einstellen, damit die Ausrichtung sich nicht ver- stellt. (Die Markierungen ⓐ auf beiden Kettenspannern dienen zum korrekten Ausrichten des Hinterrads.)
HINWEIS:
Die Kette muß von hinten blikkend mit dem Kettenrad fluchten.
ACHTUNG:
Eine zu straff gespannte Kette verursacht erhöhten Verschleiß von Motor, Lagern und anderen wichtigen Bauteilen. Daher darauf achten, daß der Kettendurchhang sich im Sollbereich befindet.
- Achsmutter festziehen. Dabei die Antriebskette nach unten drücken.

Achsmutter
125 Nm (12,5 m • kg)
- Sicherungsmuttern festziehen.
- Funktion der Teleskopgabel Die Gabel mehrmals tief ein- und ausfedern lassen. Schwergängigkeit, Undich- tigkeit → Instand setzen oder erneuern.
- Protektor
• Staubmanschette ①
HINWEIS:
Einen dünen Schraubendreher verwenden und vorsichtig vorgehen, um das Standrohr und die Staubmanschette nicht zu beschädigen.
PULIZIA DEL PARAOLIO E DEL PARAPOLVERE DELLE FORCELLE ANTERIORI
1. Rimuovere:
- Dichtring und Staubmanschette nach jeder Fahrt reinigen.
- Lithiumfett auf das Standrohr auftragen.
2. Pulire:
Wenn die Bewegung der Teleskopgabel sich beim Fahren zu steif anfühlt, verringern Sie den Innendruck der Teleskopgabel.
- Den Motor auf einem geeigneten Ständer aufbocken, um das Vorderrad vom Boden abzuheben.
- Die Luftablaßschraube ① demontieren, und den Innendruck aus der Teleskopgabel ablassen.
- Einbauen:
- Entlüftungsschraube
1 Nm (0,1 m · kg)
1 Nm (0,1 m · kg, 0,7 ft · lb)

TELESKOPGABEL-ZUGSTUFEN-DÄMPFUNG EINSTELLEN
1. Einstellen:
- Zugstufendämpfung (die Einstellschraube ① verdrehen)
Die Einstellschraube ① nach ⓐ drehen, um die Zugstufendämpfung zu erhöhen (Dämpfung härter).
Die Einstellschraube ① nach ⑥ drehen, um die Zugstufendämpfung zu reduzieren (Dämpfung weicher).

Einstellungen
| Maximal | Minimal |
| Vollständighineingedreht | 20 Rastengelöst (nach vollständigem Hineindrehen) |
- Normaleinstellung
Zum Erreichen der Normaleinstellung die Einstellschraube nach vollständigem Hineindrehen um die vorgeschriebene Anzahl Rasten lösen.

Normaleinstellung
12 Rasten gelöst
*9 Rasten gelöst
**8 Rasten gelöst
* Nur EUROPE
** Nur AUS, NZ und ZA
ACHTUNG:
Den Einstellmechanismus nie über die Minimal- oder Maximal-einstellung hinausdrehen.
WARNING
Beide Gabelholme stets gleichmäßig einstellen. Eine ungleichmäßige Einstellung beeinträchtigt das Fahrverhalten.
TELESKOPGABEL-DRUCKSTU- FEN-DÄMPFUNG EINSTELLEN
- Demontieren:
- Gummikappe
- Einstellen:
- Druckstufendämpfungskraft (die Einstellschraube ① verdrehen)
Die Einstellschraube ① nach ⓐ drehen, um die Druckstufendämpfung zu erhöhen (Dämpfung härter).
Die Einstellschraube ① nach ⑥ drehen, um die Druckstufendämpfung zu reduzieren (Dämpfung weicher).

Einstellungen
| Maximal | Minimal |
| Vollständig hineinge-dreht | 20 Rastengelöst (nach vollständigem Hineindrehen) |
- Normaleinstellung
Zum Erreichen der Normaleinstellung die Einstellschraube nach vollständigem Hineindrehen um die vorgeschriebene Anzahl Rasten lösen.

Normaleinstellung 14 Rasten gelöst *15 Rasten gelöst
* Nur AUS, NZ und ZA
ACHTUNG:
Den Einstellmechanismus nie über die Minimal- oder Maximal-einstellung hinausdrehen.
WARNING
Beide Gabelholme stets gleichmäßig einstellen. Eine ungleichmäßige Einstellung beeinträchtigt das Fahrverhalten.
- Montieren:
- Gummikappe
- Schwinge (Beweglichkeit) Geräusch/Schwergängigkeit → Drehpunkte schmieren oder instand setzen. Beschädigung/Undichtigkeit → Erneuern.
ISPEZIONE DELL'AMMORTIZZA- TORE POSTERIORE
- Ispezionare:
FEDERBEIN-FEDERVORSPAN- NUNG EINSTELLEN
- Das Motorrad am Motor aufbocken, um das Hinterrad vom Boden abzuheben.
- Demontieren: • Rahmen-Hinterteil
- Lösen: • Sicherungsmutter ①
- Einstellen: • Federvorspannung (die Einstellmutter ② verdrehen)
Die Einstellmutter ② hineindrehen, um die Federvorspannung zu erhöhen (Federung härter).
Die Einstellmutter ② hineindrehen, um die Federvorspannung zu reduzieren (Federung weicher).
| Feder-Einbaulänge a | ||
| Normaleinstellung | Einstellungen | |
| 244 mm*247 mm**243,5 mm | 240,5–258,5 mm | |
* Nur EUROPE
** Nur AUS, NZ und ZA
HINWEIS:
- Vor der Einstellung muß jeglicher Schmutz und Schlamm im Bereich der Muttern abgewaschen werden.
- Die Feder-Einbaulänge variiert um 1,5 mm pro Drehung der Einstell-mutter.
ACHTUNG:
Den Einstellmechanismus nie über die Minimal- oder Maximal-einstellung hinausdrehen.
- Festziehen:
- Sicherungsmutter
- Montieren:
- Rahmen-Hinterteil
29 Nm (2,9 m · kg)
REGOLAZIONE DEL PRECARICO DELLA MOLLA DELL'AMMOR- TIZZATORE POSTERIORE
FEDERBEIN-ZUGSTUFENDÄMP- FUNG EINSTELLEN
1. Einstellen:
- Zugstufendämpfung (die Einstellschraube ① verdrehen)
Die Einstellschraube ① nach ⓐ drehen, um die Zugstufen-dämpfung zu erhöhen (Dämpfung härter).
Die Einstellschraube ① nach ⑥ drehen, um die Zugstufendämpfung zu reduzieren (Dämpfung weicher).

Einstellungen
| Maximal | Minimal |
| Vollständig hineinge-dreht | 20 Rastengelöst (nach vollständigem Hineindrehen) |
Zum Erreichen der Normaleinstellung die Einstellschraube nach vollständigem Hineindrehen um die vorgeschriebene Anzahl Rasten lösen. (Dabei müssen die Markierungen ① und ⑥ fluchten.)

Normaleinstellung Ungefähr 7 Rasten gelöst
*, **Ungefähr 10 Rasten gelöst
* Nur EUROPE
* Nur AUS, NZ und ZA
ACHTUNG:
Den Einsteller nicht über die Minimum- oder Maximum-Einstellposition zwingen. Der Einsteller könnte beschädigt werden.
EINSTELLUNG DER FEDERBEIN-DRUCKSTUFENDÄMPFUNG
1. Einstellen:
- Tiefdruckstufen-Dämpfungskraft (die Einstellschraube ① drehen)
Die Einstellschraube ① nach ⓐ drehen, um die Druckstufendämpfung zu erhöhen (Dämpfung härter).
Die Einstellschraube ① nach ⑥ drehen, um die Druckstufendämpfung zu reduzieren (Dämpfung weicher).

Einstellungen
| Maximal | Minimal |
| Vollständig hineinge-dreht | 20 Rastengelöst (nach vollständigem Hineindrehen) |
Zum Erreichen der Normaleinstellung die Einstellschraube einmal vollständig hineindrehen und anschließend um die vorgeschriebene Anzahl an Rasterstufen wieder herausdrehen. (Die Stanzmarkierungen ① an der Einstellschraube und ⑥ an der Hochdruck-Dämpfungsschraube müssen dabei fluchten.)

Normaleinstellung
Ungefähr 9 Rasten gelöst
*, **Ungefähr 12 Rasten gelöst
* Nur EUROPE
** Nur AUS, NZ und ZA
ACHTUNG:
Den Einstellmechanismus nie über die Minimal- oder Maximal-einstellung hinausdrehen.
EINSTELLUNG DER FEDERBEIN-DRUCKSTUFENDÄMPFUNG
1. Einstellen:
- Hochdruckstufen-Dämpfungskraft (die Einstellschraube ① hen)
Die Einstellschraube ① nach ⓐ drehen, um die Druckstufendämpfung zu erhöhen (Dämpfung härter).
Die Einstellschraube ① nach ⑥ drehen, um die Druckstufendämpfung zu reduzieren (Dämpfung weicher).

Einstellungen
| Maximal | Minimal |
| Vollständig hineinge-dreht | 2 Drehungen gelöst (nach vollständigem Hineindrehen) |
REGOLAZIONE DELLA FORZA DI SMORZAMENTO DI COMPRESSIONE ALTA DELL'AMMORTIZZATORE POSTERIORE
1. Regolare:
Zum Erreichen der Normaleinstellung die Einstellschraube einmal vollständig hineindrehen und anschließend um die vorgeschriebene Anzahl an Drehungen wieder lösen bzw. herausdrehen. (Die Stanzmarkierungen ① an der Einstellschraube und ⑥ an der Einstellschraubenfassung müssen dabei fluchten.)

Normaleinstellung
Ungefähr 1 1/2 Dre-
hungen gelöst
*Ungefähr 1 1/4 Dre- hungen gelöst
* Nur AUS, NZ und ZA
ACHTUNG:
Den Einstellmechanismus nie über die Minimal- oder Maximal-einstellung hinausdrehen.
Unvorschriftsmäßig → Einstellen.

Standard-Reifenluftdruck
100 kPa (1,0 bar)
HINWEIS:
- Den Reifenluftdruck bei kalten Reifen kontrollieren.
- Bei zu niedrigem Reifendruck liegt die Reifenwulst nicht fest an, was dazu führen kann, daß sich der Reifen von der Felge löst.
- Ein geneigter Reifenventilschaft deutet an, daß der Reifen verrutscht ist.
- Bei geneigtem Reifenventilschaft muß die Reifenposition berichtigt werden.
SPEICHEN KONTROLLIEREN UND FESTZIEHEN
- Kontrollieren:
- Speichen ①
Verzug/Beschädigung → Erneuern.
Speichen locker → Nachspannen.
- Festziehen:
- Speichen
3 Nm (0,3 m · kg)
HINWEIS:
Die Speichen müssen vor und nach dem Einfahren nachgezogen werden. Nach jeder Übungsfahrt bzw. Rennen die Speichenspannung prüfen.
Das Rad anheben und drehen.
Übermäßig → Erneuern.
• Lagerspiel Spiel → Erneuern.
2. Ispezionare:
CONTROLE ET REGLAGE DE LA TETE DE FOURCHE
- Das Motorrad am Motor aufbocken, um das Vorderrad vom Boden abzuheben.
- Kontrollieren:
- Lenkkopf Die Gleitrohre am unteren Ende umfassen und die Teleskopgabel wie gezeigt hin und her bewegen. Spiel → Einstellen.
- Kontrollieren:
- Lenker (Leichtgängigkeit) Den Lenker von Anschlag zu Anschlag drehen. Schwergängigkeit → Ring-mutter einstellen.
- Den Scheinwerfer ausbauen.
- Lenker und obere Gabelbrücke demontieren.
- Ringmutter ① mit dem Haken- schlüssel ② lockern.

- Ringmutter ③ mit dem Haken- schlüssel ④ festziehen.
HINWEIS:
Den Drehmomentschlüssel im rechten Winkel zum Hakenschlüssel ansetzen.

Ringmutter (vorläufiges Anzugsmo- ment) 38 Nm (3,8 m • kg)
- Ringmutter um eine Drehung lockern.
- Ringmutter mit Hilfe des Haken- schlüssels vorschriftsmäßig festziehen.
! WARNING
Nicht zu fest anziehen.

Ringmutter (endgültiges Anzugs- moment) 7 Nm (0,7 m • kg)
- Lenkkopf nochmals überprüfen, indem die Gabel zwischen rechtem und linkem Anschlag bewegt wird. Bei Schwergängigkeit Lenkkopf zerlegen und Lenkkopflager kontrollieren.
- Den oberen Bügel ⑤, die Lenkschaftmutter ⑥, den Lenker ⑦, den Lenkerhalter ⑧ und den Scheinwerfer ⑨ einbauen.
HINWEIS:
- Die Lenkerhalterung mit der Markierung @ nach vorn montieren.
- Das Ende des Kraftstofflüftungsschlauchs ⑩ in das Loch an der Lenksäule setzen.
ACHTUNG:
Zuerst die vorderen Schrauben der Lenkerhalterung, danach die hinteren Schrauben anziehen.

Lenkschaftmutter 145 Nm (14,5 m • kg) Lenkerhalterung 28 Nm (2,8 m • kg) Klemmschraube (oberer Bügel) 23 Nm (2,3 m • kg)
Scheinwerfer 7 Nm (0,7 m • kg)
ALLGEMEINE SCHMIERUNG
Um einen sicheren Betriebzu gewährleisten, die Maschine bei der Montage, nach dem Einfahren und nach jedem Rennen schmieren.
① Alle Seilzüge
② Kupplungshebel-Drehpunkt
③ Schalthebel-Drehpunkt
④ Fußrasten-Drehpunkt
⑤ Kontaktfläche zwischen Gasdrehgriff und Lenker
⑥ Antriebskette
⑦ Gaszugscheibe
⑧ Gaszugende
⑨ Kupplungszugende
⑩ Dekompressionszugende
A Yamaha Seilzug-Schmiermittel oder gleichwertiges Mittel verwenden.
B Motoröl oder Spezial-Kettenspray verwenden.
C Hochwertiges leichtes Lithiumfett verwenden.
ACHTUNG:
Überschüssiges Schmiermittel abwischen. Darauf achten, daß kein Schmiermittel auf die Bremsscheiben gelangt.
LUBRIFICAZIONE
- Elektrode ① Verschleiß/Beschädigung → Erneuern.
- Isolatorfuß-Farbe ② Die normale Färbung ist Rehbraun. Abnormale Färbung → Den Motorzustand kontrollieren.
HINWEIS:
Läuft der Motor viele Stunden mit niedriger Drehzahl, weist der Zündkerzen-Isolatorfuß auch bei gutem Motor- und Vergaserzustand Veröhung auf.
- Messen:
- Elektrodenabstand @ Eine Fühlerlehre verwenden. Unvorschriftsmäßig → Einstellen.

Elektrodenabstand 0,7–0,8 mm
- Die Zündkerze ggf. mit Kerzenreiniger säubern.
PARTE ELETTRICA ISPEZIONE DELLA CANDELA
- Rimuovere:
- Vor dem Einschrauben der Zündkerze Kerzenkörper und Dichtfläche säubern.
-
Die Zündkerze zuerst handfest anziehen ⓐ und dann erst vorschriftsmäßig festziehen ⓑ.
-
Serrare:
- Steuermarkierung-Zugangsschraube ①
- Stroboskoplampe - Drehzahlmesser (an das Zündkabel)
2. Collegare:
Induktivdrehzahlmes- ser
YU-8036-B
Motor-Drehzahlmesser 90890-03113

Lampada stroboscopica:
YM-33277-A/90890-03141
- Motor anlassen, einige Minuten warmlaufen lassen und dann mit der vorgeschriebenen Drehzahl laufen lassen.

Motordrehzahl 1.800–2.100 U/min
- Kontrollieren, ob sich die Zündbereich-Markierung ⑥ auf Höhe der Gehäusemarkierung ⑧ befindet. Falscher Zündbereich → Lichtmaschinenrotor und/oder Impulsgeber überprüfen.
3. Controllare:
- Anticipo minimo
Fasi di controllo:
- Steuermarkierung-Zugangsschraube
4. Installare:
- Scheinwerfer Siehe Abschnitt "SITZ-BANK, KRAFTSTOFF-TANK UND SEITENABDEKKUNGEN" in KAPITEL 4.
- Demontieren:
- Lampenshutzkappe ①
- Lösen:
- Lampenhalter ①
- Demontieren:
• Schweinwerferlampe ②
WARNING
Scheinwerferlampen werden sehr schnell heiß, daher entflammbares Material fernhalten und die Lampe niemals berühren, bevor sie ausreichend abgekühlt ist.
- Montieren:
- Schweinwerferlampe New Die neue Schweinwerferlampe mit dem Lampenhalter sichern.
ACHTUNG:
Den Glaskolben der neuen Lampe nicht mit den Fingern berühren. Schweiß- und Fettspuren auf dem Glas beeinträchtigen die Leuchtkraft und Lebensdauer der Lampe. Verunreinigungen der Lampe mit einem mit Alkohol oder Verdünner angefeuchteten Tuch entfernen.
- Montieren:
- Lampenhalter
- Montieren:
- Lampenshutzkappe
- Montieren:
- Scheinwerferschraube (links und rechts)

- Scheinwerferschraube (un- ten)

Siehe Abschnitt "SITZ-BANK, KRAFTSTOFF-TANK UND SEITENABDEKKUNGEN" in KAPITEL 4.
SOSTITUZIONE DELLE LAM- PADE DEL FARO
- Rimuovere:
SCHEINWERFER EINSTELLEN
1. Einstellen:
- Scheinwerferstellung (vertical)
| Arbeitsschritte:• Die Einstellschraube 1 nach a oder b drehen. | |
| Nach a | Lichtkegel nach oben. |
| Nach b | Lichtkegel nach unten. |
SITZBANK, KRAFTSTOFFTANK UND SEITENABDECKUNGEN

Demontage-Arbeiten:
① Sitzbank demontieren
③ Seitenabdeckungen demontieren
② Kraftstofftank demontieren
④ Scheinwerfer demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| Vorbereitung für den Ausbau | SITZBANK, KRAFTSTOFFTANK UND SEITENABDEKKUNGEN DEMONTIE-RENKraftstoffhahn auf “OFF” stellen.Kraftstoffschlauch lösen. | |||
| 1↓3↓2↓3↓4↓4↓9 | 1 | Sitzbank | 1 | Vom Kraftstofftank demontieren |
| 2 | Lufthutzen (links und rechts) | 2 | ||
| 3 | Befestigung | 1 | ||
| 4 | Schraube (Kraftstofftank) | 2 | ||
| 5 | Kraftstofftank | 1 | ||
| 6 | Seitenabdeckung (links) | 1 | ||
| 7 | Seitenabdeckung (rechts) | 1 | ||
| 8 | Schweinwerfer-Steckverbinder | 1 | ||
| 9 | Scheinwerfer | 1 |
MOTORE
SELLA, SERBATOIO CARBURANTE E CARENATURA LATERALE

① Schalldämpfer demontieren
② Krümmer demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| Vorbereitung für den Ausbau | KRÜMMER UND SCHALLDÄMPFER DEMONTIERENSeitenabdeckung (rechts) | Siehe unter “SITZBANK, KRAFTSTOFFTANK UND SEITENABDECKUNGEN”. | ||
![]() | 1 | Schraube (Schalldämpferschelle) | 1 | Nur lockern. |
| 2 | Schraube [Schalldämpfer (Vorn)] | 1 | ||
| 3 | Schraube [Schalldämpfer (Hinten)] | 1 | ||
| 4 | Schalldämpfer | 1 | ||
| 5 | Schalldämpferschelle | 1 | ||
| 6 | Mutter (Krümmer) | 1 | ||
| 7 | Schraube (Krümmer) | 1 | ||
| 8 | Auspuffrohr | 1 | ||
| 9 | Dichtung | 2 |
TUBO DI SCARICO E SILENZIATORE

A Tranne per USA
24 Nm (2.4 m · kg, 17 ft · lb)
NOTE:
20 Nm (2.0 m · kg, 14 ft · lb)
- Gasket ② New
- Silencer ③
- Bolt (silencer) ④
35 Nm (3.5 m · kg, 25 ft · lb)
TUYAU D'ECHAPPEMENT ET SILENCIEUX KRÜMMER UND SCHALLDÄMPFER TUBO DI SCARICO E SILENZIATORE
CONTROLE
Schalldämpfer und krümmer
- Kontrollieren:
- Dichtung ① Beschädigung → Erneuern.
ISPEZIONE
ZUSAMMENBAU UND MONTAGE Krümmer und Schalldämpfer
- Montieren:
• Dichtung New
- Auspuffrohr ①
- Mutter (Krümmer) ②
13 Nm (1,3 m · kg)
• Schraube (Krümmer) ③
24 Nm (2,4 m · kg)
HINWEIS:
Zunächst die Mutter (Auspuffrohr) provisorisch anziehen und dann die Schraube (Auspuffrohr) auf 20 Nm (2,0 m • kg) festziehen. Danach die Mutter (Auspuffrohr) auf 13 Nm (1,3 m • kg) und anschließend die Schraube (Auspuffrohr) auf 24 Nm (2,4 m • kg) festziehen.
• Schalldämpferschelle ①
20 Nm (2,0 m · kg)
- Dichtung ② New
- Schalldämpfer ③
• Schraube (Schalldämpfer)
④ 35 Nm (3,5 m · kg)
① Kühler demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| Vorbereitung für den Ausbau | KÜHLER DEMONTIERENKühlflüssigkeit ablassen.Sitz, Kraftstofftank und linke Seitenabdek-kung | Siehe unter “KÜHLFLÜSSIGKEIT WECHSELN” im KAPITEL 3.Siehe unter “SITZBANK, KRAFTSTOFFTANK UND SEITENABDECKUNGEN”. | ||
| 1 | Kühlerschutz | 2 | Nur lockern. | |
| 2 | Kühlerschlauchschelle | 8 | ||
| 3 | Kühlerschlauch 1 | 1 | ||
| 4 | Linker Kühler | 1 | ||
| 5 | Kühlerschlauch 3 | 1 | ||
| 6 | Kühlmittelausgleichsbehälter-Schlauch | 1 | ||
| 7 | Rechter Kühler | 1 | ||
| 8 | Kühlerschlauch 2 | 1 | ||
| 9 | Kühlerschlauch 4 | 1 | ||
| 10 | Kühlerleitung | 1 | ||
| 11 | Kühlmittelausgleichsbehälter-Lüftungs-schlauch | 1 | ||
| 12 | Kühlmittelausgleichsbehälter | 1 |
RADIATORE

Der heiße Kühler steht unter Druck. Daher den Kühlerverschlußdeckel niemals bei heißem Motor abnehmen, denn austretender Dampf und heiße Kühflüssigkeit könnten ernsthafte Verbrühungen verursachen.
Den Kühlerverschlußdeckel erst nach Abkühlen des Motors öffnen. Dazu einen dicken Lappen über den Kühlerverschlußdeckel legen und den Deckel langsam gegen den Uhrzeigersinn bis zum Anschlag drehen, damit der restliche Druck entweichen kann. Wenn kein Zischen mehr zu vernehmen ist, auf den Deckel drücken und ihn gegen den Uhrzeigersinn abschrauben.
NOTA PER LA MANIPOLAZIONE
! AVVERTENZA
Lamellen zugesetzt → Von hinten mit Druckluft ausblasen.
Lamellen verformt → Instand setzen/erneuern.
ISPEZIONE
Radiatore
- Ispezionare:
- Massa radiante ①
• Schraube (Kühlerleitung) ③
10 Nm (1,0 m · kg)
HINWEIS:
Lithiumfett auf den O-Ring auftragen.
• Kühlerschlauch 4 (länger) ①
- Kühlerschlauch 2 (kürzer) ② (zum Rechter Kühler ③)
- Installare:
- Rechter Kühler ①
• Schraube (rechter Kühler)
② 10 Nm (1,0 m · kg) - Kühlerschlauch 3 ③
Siehe unter "SEILZUGFÜH-RUNGSDIAGRAMM" in KAPITEL 2.
3. Installare:
- Linker Kühler ①
• Schraube (linker Kühler) ②
10 Nm (1,0 m · kg) - Kühlerschlauch 1 ③
2 Nm (0,2 m · kg)
Siehe unter "SEILZUGFÜH-RUNGSDIAGRAMM" in KAPITEL 2.
5. Festziehen:
- Kühlerschlauchschelle ④
2 Nm (0,2 m · kg)
6. Montieren:
- Kühlerschutz ①
• Schraube (Kühlerschutz) ②
10 Nm (1,0 m · kg)
HINWEIS:
Den Haken ⓐ an der Innenseite zuerst am Kühler einhaken.
4. Installare:
- Kühlmittelausgleichsbehälter ①
- Schlauchschelle ②
- Schraude [Kühlmittelausgleichsbehälter (vorn)] ③
7 Nm (0,7 m · kg) - Schraude [Kühlmittelausgleichsbehälter (hinten)] ④
11 Nm (1,1 m · kg) - Kühlmittelausgleichsbehälter-Schlauch ⑤
- Kühlmittelausgleichsbehälter-Lüftungsschlauch ⑥ Siehe unter "SEILZUGFÜH-RUNGSDIAGRAMM" in KAPITEL 2.
8. Befüllen:
- Kühler
- Motor
- Kühlmittelausgleichsbehälter Siehe unter "KÜHLFÜSSIGKEIT WECHSELN" im KAPITEL 3.
7. Installare:
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| Vorbereitung für den Ausbau | VERGASER DEMONTIERENSitzbank und Kraftstofftank | Siehe unter “SITZBANK, KRAFTSTOFFTANK UND SEITENABDECKUNGEN”. | ||
| 1 | 1 | Schlauchschelle | 2 | |
| 2 | Gaspositionssensor-Leitungskoppler | 1 | ||
| 3 | Gaszug-Abdeckung | 1 | ||
| 4 | Gaszug | 2 | ||
| 5 | Gasseilzugkappe | 1 | ||
| 6 | Schlauchschelle (Luftfilteranschluß) | 1 | Die Schrauben (Luftfilterverbindung) lockern. | |
| 7 | Schlauchschelle (Vergaseranschluß) | 2 | Die Schrauben (Vergaseranschluß) lockern. | |
| 8 | Vergaser (komplett) | 1 | ||
| 9 | Vergaseranschluß | 1 |
CARBURATORE
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| 1 | 1 | VERGASER ZERLEGEN | ||
| 2 | Vergaser-Entlüftungsschlauch | 4 | ||
| 3 | Gasschieber-Gehäusedeckel | 1 | ||
| 4 | Schraube (Drosselklappenwelle) | 1 | ||
| 5 | Gasschieber | 1 | ||
| 6 | Nadelhalterung | 1 | ||
| 7 | Düsennadel | 1 | ||
| 8 | Beschleunigungspumpen-Dekkel | 1 | ||
| 9 | Feder | 1 | ||
| 10 | Membran | 1 | ||
| 11 | Luftabschaltventil-Deckel | 1 | ||
| 12 | Feder | 1 | ||
| 13 | Membran | 1 | ||
| 14 | Schwimmerkammer | 1 | ||
| 15 | Leckdüse | 1 | ||
| 16 | Leerlaufgemisch-Regulierschraube | 1 | Siehe unter “AUSBAU”. | |
| Schwimmer-Achsstift | 1 |
SMONTAGGIO CARBURATORE
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| 1 | 17 | Schwimmer | 1 | Ventilstößel |
| 18 | Nadelventil | 1 | ||
| 19 | Ventilsitz | 1 | ||
| 20 | Hauptdüse | 1 | ||
| 21 | Leerlaufdüse | 1 | ||
| 22 | Distanztück | 1 | ||
| 23 | Choke-Düse | 1 | ||
| 24 | Nadeldüse | 1 | ||
| 25 | Druckstange | 1 | ||
| 26 | Drosselwellenbaugruppe | 1 | ||
| 27 | Stößelstangenverbindungshebel-Baugruppe | 1 | ||
| 28 | Ansauggummi | 1 | ||
| 29 | Leerlaufluftdüse | 1 | ||
| 30 | Hauptluftdüse | 1 | ||
| 31 | Kaltstarter-Tauchkolben | 1 | ||
| 32 | Heißstarter-Tauchkolben (rot) | 1 |
Die (Drosselklappen-Positionssensor) ① nicht lösen – außer wenn der Drosselklappen-Positionssensor aufgrund eines Defekts ausgetauscht werden muß –, da die Motorleistung hierdurch nachläßt.
AUSBAU
Leerlaufdüse
- Demontieren:
- Leerlaufdüse ①
HINWEIS:
Die Leerlaufgemisch-Regulierschraube ist zwecks Optimierung des Kraftstofflusses bei kleiner Gas-drehgrifföffnung für jede Maschine individuell ab Werk eingestellt. Vor dem Ausbau die Werkseinstellung ermitteln und notieren; dazu die Regulierschraube völlig hineindrehen und die Anzahl Umdrehungen zählen.
NOTA PER LA MANIPOLAZIONE
ATTENZIONE:
- Vergasergehäuse Verunreinigung → Reinigen.
HINWEIS:
- Eine Reinigungslösung auf Petroleumbasis verwenden. Alle Bohrungen und Düsen mit Druckluft ausblasen.
- Zum Reinigen niemals einen Draht verwenden.
ISPEZIONE
Carburatore
- Ispezionare:
- Hauptdüse ①
- Leerlaufdüse ②
- Nadeldüse ③
- Choke-Düse ④
- Hauptluftdüse ⑤
- Leerlaufluftdüse ⑥
- Leckdüse ⑦
Beschädigung → Erneuern. Verunreinigung → Reinigen.
HINWEIS:
- Eine Reinigungslösung auf Petroleumbasis verwenden. Alle Bohrungen und Düsen mit Druckluft ausblasen.
- Zum Reinigen niemals einen Draht verwenden.
2. Ispezionare:
- Nadelventil ①
- Ventilsitz ②
Rillenförmiger Verschleiß ⓐ → Erneuern.
Staub ⓑ und Ⓒ → Reini-gen.
HINWEIS:
Nadelventil und Ventilsitz als ganzen Satz austauschen.
Gasschieber
1. Kontrollieren:
- Leichtgängigkeit
Schwergängigkeit → Instand setzen oder erneuern.
HINWEIS:
Das Gasschieber ① in das Verga- sergehäuse einsetzen und auf Leichtgängigkeit prüfen.
Düsennadel
1. Kontrollieren:
- Düsennadel ①
Verbiegung/Verschleiß → Erneuern. - Clip-Nut
Freies Spiel vorhanden/Ver- schleiß → Austauschen.
• Düsennadel-Clip-Stellung

Standard-Düsennadel-Clip-Stellung
- Nut
*Clip-Stellung
- Nut
Valvola a spillo
1. Ispezionare:
- Schwimmerhöhe @ Unvorschriftsmäßig → Einstellen.

Schwimmerhöhe 8,0 mm
Arbeitsschritte
• Vergaser auf den Kopf stellen.
HINWEIS:
- Den Vergaser langsam umdrehen und die Messung erst vornehmen, wenn Nadelventil und Schwimmerhebel fluchten.
- In waagerechter Stellung übt der Schwimmer Druck auf das Nadelventil aus, was die Messung fälscht.
- Mit einer Schieblehre den Abstand zwischen Schwimmerkammer-Paßfläche und Schwimmer-Oberkante messen.
HINWEIS:
Der Schwimmerhebel sollte das Nadelventil lediglich berühren, nicht niederdrücken.
- Entspricht die Schwimmerhöhe nicht dem Sollwert, Ventilsitz und Nadelventil kontrollieren.
- Falls defekt, beide Teile erneuern.
- Falls in Ordnung, Schwimmerhöhe durch leichtes Biegen des Schwimmerhebels ⑥ einstellen.
- Schwimmerhöhe erneut kontrollieren.
Beschädigung → Erneuern.
Galleggiante
- Ispezionare:
- Galleggiante ①
Danni → Sostituire.

• Kaltstarter-Tauchkolben ①
- Heißstarter-Tauchkolben (rot) ②
Verschleiß/Beschädigung → Erneuern.
Beschleunigungspumpe
1. Kontrollieren:
- Membran (Beschleunigungspumpe) ①
- Feder (Beschleunigungspumpe) ②
- Deckel ③
- O-Ring ④
- Druckstange ⑤ Rißbildung (Membran)/ Beschädigung → Erneuern. Verunreinigung → Reinigen.
2. Inspizieren:
- Drosselwelle ①
- Feder ②
- Hebel 1 ③
- Feder 1 ④
- Hebel 2 ⑤
- Feder 2 ⑥ Schmutz → Säubern.
- Membran (Luftabschaltventil) ①
- Feder ②
- Deckel ③
- O-Ring ④ Rißbildung (Membran)/ Beschädigung → Erneuern.
- Heißstarter- Tauchkolben (rot) ①
• Kaltstarter-Tauchkolben ②
5 Nm (0,5 m · kg, 3,6 ft · lb)
2. Montieren:
- Hauptluftdüse ①
- Leerlaufluftdüse ②
- O-Ring ③
- Ansaugstutzen ④
5 Nm (0,5 m · kg)
2. Installare:
5 Nm (0,5 m · kg, 3,6 ft · lb)
3. Installer:
- Ressort 1 ①
- Levier 1 ②
Au levier 2 ③.
N.B.:
Sicherstellen, daß die Feder 1 auf den Anschlag ⓐ von Hebel 2 paßt.
3. Installare:
- Molla 1 ①
- Leva 1 ② Sulla leva 2 ③.
NOTA:
- Stößelstangen-Verbindungshebel-Baugruppe ①
HINWEIS:
Sicherstellen, daß der Anschlag ① der Feder 2 in die Vertiefung ⑥ am Vergaser paßt.
5. Installare:
- Unterlegscheibe ① - Sicherungsring ②
6. Installare:
- Feder ①
- Verbindungsmuffe ②
(zur Drosselwelle ③)
HINWEIS:
Den größeren Haken ① der Feder auf den Anschlag ⑥ der Drosselwellen-Riemenscheibe setzen.
7. Installare:
- Drosselwellen-Baugruppe ①
- Unterlegscheibe (Metall) ②
- Unterlegscheibe (Kunstharz) ③
- Ventilhebel ④
HINWEIS:
- Fluorochemisches Fett auf das Lager auftragen.
- Den Vorsprung Ⓐ an der Gasschieberwelle in den Schlitz ⓑ im Gasschieber-Positionssensor einpassen.
- Sicherstellen, daß der Anschlag © der Feder in die Vertiefung am Vergaser paßt.
- Die Drosselwellen-Baugruppe nach links drehen, während der Hebel 1 ⑤ festgehalten wird, und die Drosselanschlagschraubenspitze ⑭ an den Anschlag ⑧ der Drosselwellen-Baugruppen-Riemenscheibe setzen.
8. Installare:
Bei eingedrücktem Hebel 1 ② die Stößelstange so weit wie möglich in den Vergaser setzen.
9. Installare:
- Choke-Düse ①
- Leerlaufdüse ②
- Distanzstück ③
- Nadeldüse ④
- Hauptdüse ⑤
10. Installare:
- Ventilsitz
• Schraube (Ventilsitz) ① - Nadelventil ②
- Schwimmer ③
• Schwimmer-Achsstift ④
11. Installare:
- Das Nadelventil an den Schwimmer montieren, dann beide Teile in den Vergaser montieren.
- Den Schwimmer auf Leichtgängigkeit prüfen.
12. Montieren:
- Leerlaufgemisch-Regulierschraube ①
- Feder ②
- Unterlegscheibe ③
- O-Ring ④
Folgendes beachten
- Die Leerlaufgemisch-Regulierschraube leicht bis zum Anschlag eindrehen.
- Die Leerlaufgemisch-Regulierschraube um die vor dem Entfernen notierte Anzahl an Drehungen herausdrehen.

Leerlaufgemisch-Regulierschraube
2 Umdrehungen her- aus
*1 Umdrehungen heraus
**1 1/8 Umdrehungen heraus
(Beispiel)
* Nur EUROPE
** Nur CDN, ZA, AUS und NZ
NOTA:
- O-Ring
- Leckdüse ①
- Schwimmerkammer ②
- Schraube ③
- Seilzughalter (Drosselklappenanschlagschrauben-Zug) ④
- Halterung (Vergaser-Entlüftungsschlauch) ⑤
13. Installare:
- Membran (Luftabschaltventil) ①
- Feder ②
- O-Ring ③
- Deckel ④
- Schrauben (Deckel)

14. Installare:
- Membran (Luftabschaltventil) ①
- Feder ②
- O-Ring ③
- Deckel ④
• Schrauben (Deckel) ⑤
HINWEIS:
Die Membran (Beschleunigerpumpe) mit der Markierung ⓐ zur Feder weisend einbauen.
16. Montieren:
- Düsennadel ①
- Distanzhülse ②
- Feder ③
- Nadelhalterung ④
- Gasschieber-Scheibe ⑤ (am Gasschieber ⑥)
15. Installare:
• Gasschieber (komplett) ①
- Schraube (Drosselklappen welle) ②
HINWEIS:
Die Gasschieberhebel-Rollen ③ in die Aussparungen ⓐ des Gasschiebers führen.
17. Installare:
- O-Ring ①
- Gasschieberhebel-Gehäusedeckel ②
- Schraube (Gasschieberhebel-Gehäusedeckel) ③
18. Installare:
- Vergaser-Entlüftungs- schlauch ①
HINWEIS:
Die Vergaserlüfterschläuche am Vergaser anbringen, so daß die Schläuche nicht in der Nähe des Installationsorts gebogen werden.
19. Installare:
Beschleunigerpumpe-Zeitgabe- einstellung
Einstellschritte:
HINWEIS:
Um die Gasschieber-Höhe ⑨ auf den vorgeschriebenen Wert zu stellen, das Gasschieberblech ①, die Stange ② usw. auf den gleichen Außendurchmesser einziehen, wie der vorgeschriebene Wert.

Gasschieber-Höhe: 1,50 mm
- Die Beschleunigerpumpen-Einstellschraube ③ voll eindrehen.
- Leicht auf den Gestängehebel ④ drücken, um zu prüfen, ob er freies Spiel ⑥ hat.
- Langsam die Einstellschraube herausdrehen, während der Gestängehebel bewegt wird, bis er kein freies Spiel mehr hat.
Die Vorsprünge ⓐ an der Vergaserverbindung zwischen den Klammernenden einbauen.
Die Nase ⓐ am Zylinder auf die Nut im Vergaseranschluß ausrichten ⓑ.
2. Installare:
Die Nase muß sich zwischen den Vergaseranschlußschlitzen befinden.
3. Installare:
- Carburatore ①
NOTA:
- Schraube (Luftfilteranschluß) ①
3 Nm (0,3 m · kg)
- Schraube (Vergaseranschluß) ②
3 Nm (0,3 m · kg)
4. Serrare:
- Gaszugspiel Siehe unter "GASZUG- SPIEL EINSTELLEN" im KAPITEL 3.
6. Installare:
- Gaszug-Abdeckung ①
- Schraube (gaszug-abdek-kung) ②
4 Nm (0,4 m · kg)
8. Installare:
Die Gaszug-Abdeckung an der stelle Ⓐ ain Vergaser einkaken.
NOTA:
- Gaspositionssensor-Leitungskoppler ①
- Schlauchschelle ② Siehe unter "KABEL-FÜHRUNG" im KAPITEL 2.
9. Installare:
- Schlauchschelle ① Siehe unter "KABELFÜH-RUNG" im KAPITEL 2.
10. Installare:
① Zylinderkopfdeckel demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| Vorbereitung für den Ausbau | ZYLINDERKOPFDECKEL DEMONTIE-RENSitzbank und KraftstofftankVergaser | Siehe unter “SITZBANK, KRAFTSTOFFTANK UND SEITENABDECKUNGEN”.Siehe unter “VERGASER”. | ||
| 1 | Zündkerze | 1 | ||
| 2 | Zylinderkopf-Entlüftungsschlauch | 1 | ||
| 3 | Öltank-Belüftungsschlauch | 1 | ||
| 4 | Schraube (Zylinderkopfdeckel) | 2 | ||
| 5 | Zylinderkopfdeckel | 1 | ||
| 6 | Dichtung | 1 | ||
| 7 | Steuerkettenschiene (Oberseite) | 1 |
ALBERI A CAMME
① Nockenwellen demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| NOCKENWELLEN DEMONTIEREN | ||||
| 1 | Steuermarkierung-Zugangsschraube | 1 | ||
| 2 | Kurbelwellenende-Zugangsschraube | 1 | ||
| 3 | Steuerkettenspanner-Abdeckschraube | 1 | ||
| 4 | Steuerkettenspanner | 1 | ||
| 5 | Nockenwellen-Lagerdeckel | 2 | ||
| 6 | Clip | 2 | ||
| 7 | Auslaß-Nockenwelle | 1 | ||
| 8 | Einlaß-Nockenwelle | 1 |
ALBERI A CAMME
-
Demontieren:
-
Schwungrad-Abdeckschraube ①
-
Rotorzapfen-Abdeckschraube ②
-
Ausrichten:
- Oberer-Totpunkt-Markierung (mit Ausrichtungsmarke)
Arbeitsschritte
- Kurbelwelle mit einem Schraubenschlüssel gegen den Uhrzeigersinn drehen.
HINWEIS:
Durch Drücken des Dekompressionshebels läßt sich die Kurbelwelle leichter drehen.
- Oberer-Totpunkt-Markierung @ am Rotor mit der Markierung @ am Kurbelgehäusedeckel ausrichten, wenn der Kolben im oberen Totpunkt (OT) steht.
HINWEIS:
Der Kolben steht im oberen Totpunkt, wenn die Markierung © an der AuslaßNockenwelle und ⓐ an der Einlaß-Nokkenwelle laut Abbildung mit der Zylinderkopfkante fluchtet.
PUNTI DI RIMOZIONE
Albero a camme
-
Demontieren:
-
Steuerkettenspanner-Abdeckschraube ①
- Steuerkettenspanner ②
-
Dichtung
-
Demontieren:
-
Schraube (Nockenwellen-Lagerdeckel) ①
- Nockenwellen-Lagerdeckel ②
- Clip
HINWEIS:
Die Schrauben der Nockenwellen-Lagerdekkel kreuzweise von außen nach innen herausschrauben.
ACHTUNG:
Die Schrauben der Nockenwellen-Lagerdeckel müssen gleichmäßig herausgeschraubt werden, um Beschädigung an Zylinderkopf, Nokkenwellen und Lagerdeckeln zu vermeiden.
• Auslaß-Nockenwelle ①
- Einlaß-Nockenwelle ②
HINWEIS:
Die Steuerkette mit einem Draht ③ sichern, damit sie nicht herabfällt.
5. Rimuovere:
- Nocke Pitting/Riefen/Blaufärbung → Erneuern.
2. Messen:
- Nockenabmessungen Ⓐ und ⓑ Unvorschriftsmäßig → Erneuern.

Nockenabmessungen (Verschleißgrenze) Einlaß
① 30,296–30,346 mm
Auslaß:
- Nockenwellenschlag Unvorschriftsmäßig → Erneuern.

Max. zul. Nockenwellenschlag unter 0,03 mm
3. Misurare:
- Nockenwellen-Lagerspiel Unvorschriftsmäßig → Nokkenwellenlagerzapfen-Durchmesser messen.

Nockenwellen-Lager-
spiel
0,020–0,054 mm
Arbeitsschritte
- Nockenwelle in den Zylinderkopf einsetzen.
- Einen Streifen Plastigage® ① auf die Nockenwelle legen.
- Sicherungsring, Paßstifte und Lagerdeckel montieren.

Nockenwellen-Lager-deckel-Schrauben 10 Nm (1,0 m • kg)
HINWEIS:
- Die Schrauben der Nockenwellen-Lagerdeckel kreuzweise von innen nach außen festziehen.
- Die Nockenwelle nicht bewegen, bis die Messung des Lagerspiels abgeschlossen ist.
- Lagerdeckel demontieren und Breite der gepreßten Plastiga- ge® ① messen.
5. Messen:
- Nockenwellen-Außendurchmesser ④ Unvorschriftsmäßig → Nokkenwelle erneuern. Im Sollbereich → Zylinderkopf und Lagerdeckel (komplett) erneuern.

Nockenwellenlagerzapfen-Durchmesser 21,967–21,980 mm
Nockenwellenrad
1. Kontrollieren:
- Nockenwellenrad ① Verschleiß/Beschädigung → Nockenwellenrad und Steuerkette im Satz erneuern.
4. Misurare:
- Den Steuerkettenspannerkopf leicht mit dem Finger eindrücken und den Spanner mit einem dünnen Schraubendreher ① im Uhrzeigersinn aufdrehen.
- Den Schraubendreher durch leichten Fingerdruck auf dem Spannerkopf befreien; sicherstellen, daß sich der Spannerkopf dabei leichtgängig löst.
- Anderenfalls den Steuerket-tenspanner (komplett) er-neuern.
- Auslaß-Nockenwelle ①
- Einlaß-Nockenwelle ②
Arbeitsschritte
- Kurbelwelle mit einem Schraubenschlüssel gegen den Uhrzeigersinn drehen.
HINWEIS:
Durch Drücken des Dekompressionshebels läßt sich die Kurbelwelle leichter drehen.
- Oberer-Totpunkt-Markierung ① am Rotor mit der Markierung ② am Kurbelgehäusedeckel ausrichten, wenn der Kolben im oberen Totpunkt (OT) steht.
- Die Steuerkette ③ auf beide Nockenwellenräder legen und die Nockenwellen am Zylinderkopf montieren.
HINWEIS:
Die Nockenwellen sollten auf dem Zylinderkopf installiert werden, so daß die Stanzmarkierung © an der Auslaß-Nockenwelle und die Stanzmarkierung d an der Einlaß-Nockenwelle mit der Zylinderkopfoberfläche ausgeglichen sind, wie in der Abbildung gezeigt.
Um Beschädigung und falsche Ventilsteuerzeiten zu vermeiden, die Kurbelwelle während des Nockenwelleneinbaus nicht bewegen.
- Die Clips, Nockenwellenkappen ④ und Schrauben (Nockenwellenkappe) ⑤ montieren.

Nockenwellen-Lager-deckel-Schraube 10 Nm (1,0 m • kg)
HINWEIS:
- Vor dem Demontieren der Clips den Zylinderkopf mit einem sauberen Werkstattlappen abdekken, um das Eindringen von Clips in den Zylinderkopf zu vermeiden.
- Motoröl auf Gewinde und Berührungsflächen der Schrauben (Nockenwellenkappe) auftragen.
- Die Schrauben ⑤ der Nockenwellen-Lagerdekkel kreuzweise festziehen.
ACHTUNG:
Die Schrauben der Nockenwellen-Lagerdeckel müssen gleichmäßig festgezogen werden, um Beschädigung an Zylinderkopf, Nockenwellen und Lagerdekkeln zu vermeiden.
2. Montieren:
• Steuerkettenspanner
Arbeitsschritte
- Steuerkettenspannerkopf leicht mit dem Finger eindrücken und Spanner mit einem dünnen Schraubendreher im Uhrzeigersinn aufdrehen.
- Wenn der Spanner voll aufgedreht ist und die Markierung "UP" ④ nach oben weist, Dichtung ① und Kettenspanner ② montieren und Schraube ③ vorschriftsmäßig festziehen.

Abdeckschraube (Steuerkettenspanner) 10 Nm (1,0 m • kg)
ATTENZIONE:
- Schraubendreher befreien und prüfen, ob der Spannerkopf leichtgängig herauskommt; Dichtung ④ und Abdeckschraube ⑤ vorschriftsmäßig festziehen.

Abdeckschraube (Steuerkettenspanner) 7 Nm (0,7 m • kg)
- Kurbelwelle (mehrere Umdrehungen gegen den Uhrzeigersinn)
4. Kontrollieren:
- Rotor-Oberer-Totpunkt-Markierung Mit der Ausrichtmarkierung am Kurbelgehäuse ausrichten.
- Nockenwellen-Markierungen auf Zylinderkopfkante ausrichten. Falsch ausgerichtet → Korrigieren.
5. Montieren:
- Steuermarkierung-Zugangsschraube ①
- Kurbelwellenende-Zugangsschraube ②
3. Ruotare:
- Steuerkettenschiene (Oberseite) ①
- Dichtung ②
• Zylinderkopfdeckel ③ - Schraube (Zylinderkopfdekkel) ④ 10 Nm (1,0 m · kg)
HINWEIS:
Dichtmittel auf die Zylinderkopfdichtung auftragen.

Quick gasket® ACC-QUICK-GS-KT Yamaha-Dichtmasse Nr. 1215 90890-85505
6. Installare:
- Öltank-Belüftungsschlauch
- Zylinderkopf-Entlüftungs-
schlauch
• Zündkerze
13 Nm (1,3 m · kg)
7. Installare:
① Zylinderkopf demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihen-folge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| Vorbereitung für den Ausbau | ZYLINDERKOPF DEMONTIERENSitzbank und KraftstofftankKrümmer und SchalldämpferKühlerschlauch 1VergaserNockenwelleOberer Motorbügel | Siehe unter “SITZBANK, KRAFTSTOFFTANK UND SEITENABDEKKUNGEN”.Siehe unter “KRÜMMER UND SCHALLDÄMPFER”.An Zylinderkopfseite lösen.Siehe unter “VERGASER”.Siehe unter “NOCKENWELLE”.Siehe unter “MOTOR DEMONTIEREN”. | ||
| 1 | 1 | Kühlerleitung | 1 | |
| 2 | Dekompressionsseilzugführung | 1 | ||
| 3 | Ölzufuhrleitung | 1 | ||
| 4 | Mutter | 2 | ||
| 5 | Schraube (L = 135 mm) | 2 | ||
| 6 | Schraube (L = 145 mm) | 2 | ||
| 7 | Zylinderkopf | 1 | Dekompressionszug lösen. | |
| 8 | Steuerkettenschiene (Auslaßseite) | 1 | ||
| 9 | Schraube (Dekompressionswelle) | 1 | ||
| 10 | Dekompressionswelle | 1 |
- Ölkohleablagerungen (im Brennraum) Einen abgerundeten Schaber verwenden.
HINWEIS:
Keine scharfkantigen Gegenstände benutzen, um Beschädigungen und Kratzer an folgenden Stellen zu vermeiden:
• Zündkerzenbohrung
- Ventilsitze
- Kontrollieren:
- Zylinderkopf Kratzer/Beschädigungen → Erneuern.
ISPEZIONE
Testata del cilindro
- Eliminare:
- Zylinderkopf-Verzug Grenzwert überschritten → Planschleifen.

Zylinderkopf-Verzugsgrenze unter 0,05 mm
Arbeitsschritte
- Lineal und Fühlerlehre über den Zylinderkopf legen.
- Verzug mit der Fühlerlehre messen.
- Ist die Verzugsgrenze überschritten, den Zylinderkopf planschleifen.
- Den Zylinderkopf mit Naßschleifpapier (Körnung 400–600) auf einer planen Platte in einer Achterbewegung abschleifen.
HINWEIS:
Den Zylinderkopf mehrmals drehen, um eine ebene Oberfläche zu gewährleisten.
- Misurare:
-
Montieren:
-
Dekompressionswelle ①
• Kupferunterlegscheibe ②
New - Schraube (Dekompressionswelle) ③
10 Nm (1,0 m · kg)
HINWEIS:
Motoröl auf der Dekompressionswelle auftragen.
- Den Dekompressionsseilzug am Zylinderkopf und dann am Zylinder montieren.
-
Beim Heraufziehen der Steuerkette die Steuerkettenführung (Auslaßseite) und den Zylinderkopf montieren.
-
Installare:
-
Perno di centraggio ①
- Guarnizione testata del cilindro ② New
- Guida della catena di distribuzione (lato di scarico) ③
• Cavo di decompressione ④ - Testata del cilindro ⑤
NOTA:
- Unterlegscheibe ①
- Seilzugführng ②
• Schrauben [L = 145 mm] ③
38 Nm (3,8 m · kg)
• Schrauben [L = 135 mm] ④
38 Nm (3,8 m · kg)
- Muttern ⑤
10 Nm (1,0 m · kg)
HINWEIS:
- Molybdändisulfidfett auf Gewinde und Berührungsflächen der Schrauben auftragen.
- Der numerischen Reihenfolge wie in der Abbildung folgen. Die Schrauben und Muttern in zwei Stufen festziehen.
3. Installare:
- Rondella ①
- Guida cavo ②
- Bulloni [L = 145 mm (5,71 in)]
③
38 Nm (3,8 m · kg, 27 ft · lb) - Bulloni [L = 135 mm (5,31 in)]
④
38 Nm (3,8 m · kg, 27 ft · lb)
• Dadi ⑤
10 Nm (1,0 m · kg, 7,2 ft · lb)
NOTA:
• Kupfer-Unterlegscheibe ①
New
- Ölzuführleitung ②
• Verbindungsschraube (M8)
③ 18 Nm (1,8 m · kg)
• Verbindungsschraube (M10)
④ 20 Nm (2,0 m · kg)
4. Installare:
- Dekompressionsseilzugführung ①
- Schraube (Dekompressionsseilzugführung) ②
10 Nm (1,0 m · kg)
5. Installare:
- Kühlerleitung ①
• Schraube (Kühlerleitung) ②
10 Nm (1,0 m · kg)
6. Installare:
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| Vorbereitung für den Ausbau | VENTILE UND VENTILFEDERN DEMON-TIERENZylinderkopf | Siehe unter “ZYLINDERKOPF”. | ||
| 1 | Tassenstößel | 5 | Spezialwerkzeug verwenden.Siehe unter “AUSBAU”. | |
| 2 | Ventilplättchen | 5 | ||
| 3 | Ventilkeil | 10 | ||
| 4 | Ventilfederrückhalter | 5 | ||
| 5 | Ventilfeder | 5 | ||
| 6 | Ventilschaftdichtung | 5 | ||
| 7 | Ventilfedersitz | 5 | ||
| 8 | Auslaßventil | 2 | ||
| 9 | Einlaßventil | 3 |
VALVOLE E MOLLE VALVOLE

Tassenstößel und Ventikeile
-
Demontieren:
-
Tassenstößel ①
- Ventilplättchen ②
HINWEIS:
Die jeweilige Einbaulage der Tassenstößel ① und Ventilplättchen ② festhalten, damit sie wieder in der ursprünglichen Lage montiert werden können.
- Kontrollieren:
- Ventildichtung
Undichtigkeit am Ventilsitz → Ventilkegel, Ventilsitz und Ventilsitzbreite kontrollieren.
Arbeitsschritte
- Sauberes Lösungsmittel ① in die Ein- und Auslaßkanäle gießen.
- Kontrollieren, ob das Ventil ordnungsgemäß dichtet. Es darf keine Undichtigkeit an den Ventilsitzen ② auftreten.
PUNTI DI RIMOZIONE
Zum Ausbau der Ventilkeile den Ventilfederspanner ① zwischen Ventilfederteller und Zylinderkopf ansetzen.

Ventilfederspanner YM-4019/ 90890-04019
- Rimuovere:
- Semiconi
NOTA:
Ventilschaftspiel = Ventilführungsdurchmesser ① – Ventilschaftdurchmesser ②
Unvorschriftsmäßig → Ventilführung erneuern.

Ventilschaftspiel
Einlaß
0,010–0,037 mm
0,08 mm
Auslaß
0,025–0,052 mm
0,10 mm
ISPEZIONE
Valvola
- Misurare:
- Gioco stelo-guida
Gioco stelo-guida =
Den Zylinderkopf in einem Ofen auf 100 °C erhitzen, um den Aus- und Einbau zu erleichtern und eine exakte Passung zu gewährleisten.
- Die Ventilführung mit einem Ventilführungs-Austreiber ① ausbauen.
- Die neue Ventilführung mit einem Ventilführungs-Austreiber ① und einer Ventilführungs-Einbauhülse ② einbauen.
-
Nach dem Einbau muß die Ventilführung mit der Ventilführungs-Reibahle ③ bearbeitet werden, bis das korrekte Spiel erreicht ist.
-
Sostituire:
- Guidavalvola
Ventilführungs-Austreiber
Einlaß 4,0 mm
YM-4111/
90890-04111
Auslaß 4,5 mm
YM-4116/
90890-04116
Ventilführungs-Einbau-hülse
Einlaß 4,0 mm
YM-4112/
90890-04112
Auslaß 4,5 mm
YM-4117/
90890-04117
Ventilführungs-Reib- ahle
Einlaß 4,0 mm
YM-4113/
90890-04113
Auslaß 4,5 mm
YM-4118/
90890-04118
HINWEIS:
Nach dem Erneuern der Ventilführung den Ventilsitz nacharbeiten.
-
Kontrollieren:
-
Ventilteller Pitting/Verschleiß → Oberfläche nachschleifen.
-
Ventilschaftende Pilzartige Verformung oder größerer Durchmesser als der Ventilschaft → Erneuern.
-
Messen:
- Ventiltellerstärke @ Unvorschriftsmäßig → Erneuern.

Ventiltellerstärke
Einlaß
0,8 mm
Auslaß
0,7 mm

- Ventilschaftschlag Unvorschriftsmäßig → Erneuern.

Max. zulässiger Schlag 0,01 mm
HINWEIS:
- Beim Einbau eines neuen Ventils immer auch die Ventilschaftführung erneuern.
- Wenn das Ventil demontiert oder erneuert wird, immer die Ventilschaft-Abdichtung erneuern.
6. Entfernen:
- Ölkohleablagerungen (von Ventilteller und Ventilsitz)
7. Kontrollieren:
- Ventilsitz Pitting/Verschleiß → Ventilsitz nacharbeiten.
8. Messen:
- Ventilsitzbreite @ Unvorschriftsmäßig → Ventilsitz nacharbeiten.

Ventilsitzbreite
Einlaß
0,9–1,1 mm
Auslaß
0,9–1,1 mm
Arbeitsschritte
- Tuschierfarbe ⑥ auf den Ventilkegel auftragen.
- Ventil in den Zylinderkopf einsetzen.
- Ventil fest gegen den Sitz pressen, um einen deutlichen Abdruck zu erhalten.
- Ventilsitzbreite messen. Die Kontaktfläche von Ventilteller und Ventilsitz ist aufgrund der Farbverteilung sichtbar.
- Ist der Sitz zu breit, zu schmal oder außermittig, muß der Ventilsitz nachbearbeitet werden.
5. Misurare:
Nach Bearbeitung des Ventilsitzes oder Erneuerung von Ventil und Ventilsitz sollten Ventilteller und Ventilsitz eingeschliffen werden.
Arbeitsschritte
- Grobkörnige Schleifpaste auf den Ventilkegel auftragen.
ACHTUNG:
Darauf achten, daß die Schleif-paste nicht in den Spalt zwischen Ventilschaft und Ventil-führung gelangt.
- Ventilschaft mit Molybdändisulfidöl schmieren.
- Ventil in den Zylinderkopf einsetzen.
- Ventil hin- und herdrehen, bis Ventilkegel und Ventilsitz gleichmäßig angeschliffen sind. Danach die Schleifpaste vollständig entfernen.
HINWEIS:
Die beste Läppwirkung wird erzielt, wenn das Ventil leicht gegen den Ventilsitz gedrückt und zwischen den Handflächen hin- und hergedreht wird.
- Feinkörnige Schleifpaste auf den Ventilkegel auftragen und die oben beschriebenen Arbeitsschritte wiederholen.
HINWEIS:
Nach jedem Läppen sicherstellen, daß die Schleifpaste vollständig von Ventilkegel und Ventilsitz entfernt wird.
- Tuschierfarbe auf den Ventilkegel auftragen.
- Ventil in den Zylinderkopf einsetzen.
- Ventil fest gegen den Sitz pressen, um einen deutlichen Abdruck zu erhalten.
-
Ventilsitzbreite erneut messen. Entspricht die Ventilsitzbreite noch immer nicht dem Sollmaß, den Ventilsitz nochmals nachbearbeiten und einschleifen.
-
Lappare:
-
Faccia della valvola
- Sede della valvola
NOTA:
- Ventilfederlänge (entspannt) @ Unvorschriftsmäßig → Erneuern.

Ungespannte Länge (Ventilfeder)
Einlaß
37,81 mm
2. Messen:
- Federdruck (gespannt) ⓐ Unvorschriftsmäßig → Erneuern.
⑥ Einbaulänge

Federdruck (gespannt)
Einlaß 10,1–11,6 kg bei 29,13 mm Auslaß 12,9–14,7 kg bei 29,30 mm
Molla valvola
1. Misurare:
- Rechtwinkligkeit ⓐ Grenzwert überschritten → Erneuern.

Rechtwinkligkeits-grenzwert
Einlaß 2,5°/1,7 mm Auslaß 2,5°/1,6 mm
3. Misurare:
- Tassenstößel Kratzer/Beschädigung → Tassenstößel und Zylinder- kopf erneuern.
Alzavalvola
1. Ispezionare:
Kombination von Zylinderkopf und Ventilheber
1. Kombination:
Für diese Kombination die Markierungsfarbe auf dem Zylinderkopf mit der auf dem Ventilheber entsprechend der folgenden Tabelle anpassen.
| Kombination | |
| Zylinderkopf-markierung a (Farbe) | Ventilhebermar-kierung b (Farbe) |
| Rot | Rot |
| Blau | Blau |
| Gelb | Gelb |
| Purpur | Schwarz |
HINWEIS:
Wenn ein Zylinderkopf gekauft wird, kann seine Größe nicht bestimmt werden. Den Ventilheber entsprechend der obigen Tabelle wählen.
ZUSAMMENBAU UND MONTAGE Ventile und Ventilfeder
1. Auftragen:
- Molybdändisulfidöl (auf Ventilschaft und Ventilschaft-Abdichtung)
- Ventile ①
- Ventilfedersitze ②
- Ventilschaft-Abdichtung ③ New
- Ventilfeder ④
- Ventilfedertelle ⑤ Auf olem Zylinderkopf
HINWEIS:
- Sicherstellen, daß jedes Ventil in seine ursprüngliche Lage montiert wird. Dabei folgende Markierungen beachten.
Einlaß (Mitte) ⓐ: Gelb Einlaß (rechts/links) ⓑ: Weiß Auslaß: keine Farbe
- Die Ventilfedern mit der größeren Steigung © nach oben einbauen.
Die Ventilfeder mit Ventilfederspanner ① und Halterung zusammendrücken, dann die Ventilkeile einsetzen.

Ventilfederspanner YM-4019/ 90890-04019
- Zur Sicherung der Ventilkeile auf dem Ventilschaft mit einem Holzstück leicht auf das Ventilschaftende schlagen.
ACHTUNG:
Starke Schläge auf das Ventilschaftende können das Ventil beschädigen.
5. Montieren:
- Ventilplättchen ①
- Tassenstößel ②
HINWEIS:
- Molybdändisulfidfett auf Ventilschaftende auftragen.
- Motoröl auf die Ventilheber auftragen.
- Die Tassenstößel müssen sich mühelos mit einem Finger drehen lassen.
- Die Ventilplättchen und Tassenstößel müssen an der ursprünglichen Stelle eingesetzt werden.
3. Installare:
- Semiconi
NOTA:
① Zylinder demontieren
② Kolben demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| Vorbereitung für den Ausbau | ZYLINDER UND KOLBEN DEMONTIE-RENZylinderkopf | Siehe unter “ZYLINDERKOPF”. | ||
| 1 | Schraube (zylinder) | 1 | Spezialwerkzeug verwenden.Siehe unter “AUSBAU”. | |
| 2 | Zylinder | 1 | ||
| 3 | Kolbenbolzen-Sicherungsring | 2 | ||
| 4 | Kolbenbolzen | 1 | ||
| 5 | Kolben | 1 | ||
| 6 | Kolbenringe | 1 |
CILINDRO E PISTONE
Kolben und Kolbenring
-
Demontieren:
-
Kolbenbolzen-Sicherungs-ringe ①
- Kolbenbolzen ②
- Kolben ③
HINWEIS:
- Die Kolbenböden für den späteren Wiedereinbau markieren.
- Vor dem Ausbau des Kolbenbolzens die Ringnut und das Kolbenbolzenauge entgraten. Läßt sich der Kolbenbolzen auch dann nicht problemlos herausziehen, den Kolbenbolzen-Abzieher ④ verwenden.

Kolbenbolzen-Abzie- hersatz YU-1304/90890-01304
ACHTUNG:
Niemals den Kolbenbolzen mit einem Hammer heraustreiben.
- Demontieren:
- Kolbenring ①
HINWEIS:
Die Enden spreizen und zur gleichen Zeit den Kolbenring über den Kolbenboden heben, wie in der Abbildung gezeigt.
PUNTI DI RIMOZIONE
Pistone e fascia elastica
- Zylinderwandung und Kolbenhemd Riefen in Laufrichtung → Kolben und Zylinder erneuern.
- Messen:
- Kolbenlaufspiel
Arbeitsschritte
1. Schritt
- Zylinderbohrung "C" mit einem Innenmikrometer messen.
HINWEIS:
Die Zylinderbohrung "C" parallel zum und im rechten Winkel zur Kurbelwelle messen. Danach den Durchschnitt der Messung bestimmen.
ISPEZIONE
Cilindro e pistone
- Ispezionare:
| Zylinderboh-rung “C” | 77,00–77,01 mm |
| Konizität “T” | 0,05 mm |
| Unrundheit“R” | 0,05 mm |
| “C” = Max. D | |
| “T” = (Max. D1 oder D2)– (Max. D5 oder D6) | |
| “R” = (Max. D1, D3 oder D5)– (Min. D2, D4 oder D6) | |
| Falls unvorschriftsmäßig, den Zylinder nachbohren oder er-neuern und den Kolben sowie die Kolbenringe im Satz erneu-ern.2. SchrittKolbenschaftdurchmesser “P” mit einem Mikrometer messen. @ 8 mm von der Kolben-Unterkante | |
| Kolbenschaft-durchmesser“P” | |
| Standard | 76,955–76,970 mm |
| Falls unvorschriftsmäßig, Kol-ben und Kolbenringe im Satzerneuern.3. SchrittKolbenlaufspiel nach der fol-genden Formel berechnen: | |
| Kolbenlaufspiel = Zylinderbohrung “C” – Kolbenschaftdurchmesser“P” | |
| Kolbenlaufspiel0,040–0,065 mm0,1 mm | |
| Falls unvorschriftsmäßig, den Zylinder erneuern und Kolben sowie Kolbenringe im Satz er-neuern. | |
- Ringnutspiel Fühlerlehre ① verwenden. Unvorschriftsmäßig → Kolben (komplett) mit Kolbenringen erneuern.
HINWEIS:
Vor der Messung des Ringnutspiels die Ölkohleablagerungen an Kolbenring und Ringnuten entfernen.
| Ringnutspiel | ||
| Standard | ||
| 1. Kom-pressi-onsring (Topring) | 0,030–0,065 mm | 0,12 mm |
| 2. Kom-pressi-onsring | 0,020–0,055 mm | 0,12 mm |
2. Montieren:
- Kolbenring (in Zylinderbohrung)
HINWEIS:
Den Ring etwa 10 mm in den Zylinder hineinschieben. Dazu den Kolbenboden verwenden, damit der Ring rechtwinklig im Zylinder sitzt.
① 10 mm
3. Messen:
- Stoßspiel Unvorschriftsmäßig → Kol- benring erneuern.
HINWEIS:
Das Stoßspiel der Ölabstreifring-Expanderfeder kann nicht gemessen werden. Wenn die Spannringe starken Verschleiß aufweisen, müssen alle drei Ringe erneuert werden.
| Stoßspiel | ||
| Standard | ||
| 1. Kom- pressi- onsring (Topring) | 0,15–0,25 mm | 0,50 mm |
| 2. Kom- pressi- onsring | 0,30–0,45 mm | 0,80 mm |
| Ölab-streif-ring | 0,10–0,40 mm | — |
Fascia elastica
1. Misurare:
- Kolbenbolzen Blaufärbung/Riefen → Erneuern und Schmiersystem überprüfen.
2. Messen:
- Kolbenbolzenspiel
Arbeitsschritte
- Den Außendurchmesser ① messen. Falls unvorschriftsmäßig, den Kolbenbolzen erneuern.

Kolbenbolzen-Durchmesser 15,991–16,000 mm
- Kolbenbolzenaugen-Durchmesser ⑥ messen.

Innendurchmesser (Kolben) 16,002–16,013 mm
- Kolbenbolzenspiel nach folgender Formel berechnen.
Kolbenbolzenspiel = Innendurchmesser (Kolben) ⑥ – Kolbenbolzen-Durchmesser a
- Falls unvorschriftsmäßig, den Kolben erneuern.

Kolbenbolzenspiel
0,002–0,022 mm
Spinotto
1. Ispezionare:
ZUSAMMENBAU UND MONTAGE Kolben und Kolbenring
1. Montieren:
- Kolbenring (auf den Kolben)
HINWEIS:
- Die Kolbenringe so montieren, daß die Herstellerangaben nach oben weisen.
- Kolben und Kolbenringe reichlich mit Motoröl schmieren.
• 1. Kompressionsring (Topring)
• 2. Kompressionsring
- Ölabstreifring Ringstöße laut Abbildung versetzen.
① Ringstoß (1. Kompressionsring)
⑥ Ringstoß (2. Kompressionsring)
© Ringstoß (Ölabstreifring oben)
d Ölabstreifring
© Ringstoß (Ölabstreifring unten)
3. Montieren:
- Kolben ①
- Kolbenbolzen ②
- Kolbenbolzen-Sicherungs- ring ③ New
HINWEIS:
- Kolbenbolzen und Kolben mit Motoröl schmieren.
- Die Pfeilmarkierung ⓐ auf dem Kolben muß zur Auslaßseite weisen.
- Vor dem Einbau des Kolbenbolzen-Sicherungsringes das Kurbelgehäuse mit einem sauberen Tuch abdecken, damit der Sicherungsring nicht in das Kurbelgehäuse fallen kann.
- Die Kolbenbolzen-Sicherungsringe mit ihren Enden nach unten weisend einbauen.
2. Posizione:
Motoröl reichlich auftragen.
2. Montieren:
- Paßstift ①
- O-Ring ②
New
HINWEIS:
Lithiumfett auf den O-Ring auftragen.
Cilindro
1. Lubrificare:
- Pistone
- Fascia elastica
- Cilindro
NOTA:
Den Zylinder mit einer Hand einbauen, mit der anderen die Kolbenringe zusammendrücken.
ACHTUNG:
• Die Steuerkette ③ durch den Steuerkettenschacht führen.
- Den Steuerkettendämpfer ④ bei der Montage nicht beschädigen.
4. Montieren:
• Schraube (Zylinder) ⑤

3. Installare:
① Ventilstößel 1, 2 und Druckhebel ausbauen
③ Reib- u. Stahlscheiben demontieren
② Druckstange 1 demontieren
④ Primärantriebsrad ausbauen
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen | |
| Vorbereitung für den Ausbau | KUPPLUNG DEMONTIERENMotoröl ablassen.FußbremshebelKupplungszug | Siehe unter “MOTORÖL WECHSELN” im KAPITEL 3.Siehe unter “MOTOR DEMONTIEREN”.Motorseitig demontieren. | |||
![]() | 1 | Kupplungsdeckel | 1 | ||
| 2 | Kupplungsfeder | 5 | |||
| 3 | Druckplatte | 1 | |||
| 4 | Druckstange 1 | 1 | |||
| 5 | Sicherungsring | 1 | |||
| 6 | Unterlegscheibe | 1 | |||
| 7 | Lager | 1 | |||
| 8 | Kugel | 1 | |||
| 9 | Druckstange 2 | 1 | |||
FRIZIONE
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen | |
| 10 | Reibscheibe | 9 | |||
| 11 | Stahlscheibe | 8 | |||
| 12 | Polsterfeder | 1 | |||
| 13 | Sitzplatte | 1 | |||
| 14 | Mutter (Kupplungshabe) | 1 | Spezialwerkzeug verwenden.Siehe unter “AUSBAU”. | ||
| 15 | Sicherungsscheibe | 1 | |||
| 16 | Kupplungsnabe | 1 | |||
| 17 | Anlaufscheibe | 1 | |||
| 18 | Primärabtriebszahnrad | 1 | |||
| 19 | Druckhebelwelle | 1 | |||
-
Demontieren:
-
Mutter ①
- Sicherungsscheibe ②
- Kupplungsnabe ③
HINWEIS:
Die Sicherungsscheibe gerade biegen und die Kupplungsnabe mit dem Universal-Kupplungshalter ④ gegenhalten.

Universal-Kupplungshalter YM-91042/ 90890-04086
A Nur USA und CDN
B Nicht USA und CDN
PUNTI DI RIMOZIONE
Mozzo frizione
Kupplungsgehäuse und Kupp- lungsnabe
-
Kontrollieren:
-
Kupplungsgehäuse ① Rißbildung/Verschleiß/ Beschädigung → Erneuern.
- Kupplungsnabe ② Riefen/Verschleiß/Beschädigung → Erneuern.
ISPEZIONE
Primärabtriebszahnrad
-
Kontrollieren:
-
Spiel am Umfang Spiel vorhanden → Erneuern.
- Zähne @ Verschleiß/Beschädigung → Erneuern.
-
Messen:
-
Ungespannte Länge der Kupplungsfeder ⓐ
Unvorschriftsmäßig → Die Feder im Satz erneuern.

Ungespannte Länge der Kupplungsfeder
37,0 mm
- Reibscheibenstärke Unvorschriftsmäßig → Die Reibscheiben im Satz erneuern. Die Reibscheiben an vier Stellen messen.

Reibscheibenstärke
2,9–3,1 mm
Kupplungsscheiben
- Messen:
- Verzug der Kupplungsscheiben Unvorschriftsmäßig → Kupplungsscheiben im Satz erneuern. Eine Richtplatte ① und eine Fühlerlehre ② verwenden.

Verzugsgrenze 0,1 mm
Disco conduttore
- Misurare:
- Druckhebelwelle ① Verschleiß/Beschädigung → Erneuern.
-
Kontrollieren:
-
Druckstange 1 ①
- Lager ②
- Unterlegscheibe ③
- Druckstange 2 ④
- Kugel ⑤
Verschleiß/Beschädigung/Verbiegung → Erneuern.
Asta di punteria
-
Montieren:
-
Druckhebelwelle ①
- Schraube (Druckhebelwel- le) ② | 10 Nm (1,0 m · kg)
EIS.
HINWEIS:
- Lithiumfett auf die Dichtlippe des Wellendichtrings auftragen.
- Motoröl auf den Druckhebelwelle auftragen.
- Die Befestigungsscheibe ③ in die Nut ⓐ des Druckhebelwelles einpassen und die Schraube (Befestigungsscheibe) festziehen.
-
Montieren:
-
Primärabtriebszahnrad ①
- Anlaufscheibe ②
- Kupplungsnabe ③
HINWEIS:
Motoröl auf die Innenseite des Primärabtriebszahnrades auftragen.
Frizione
- Sicherungsscheibe ①
New
- Mutter (Kupplungsnabe) ②
60 Nm (6,0 m · kg)
HINWEIS:
Die Kupplungsnabe mit dem Universal-Kupplungshalter ③ gegenhalten.

Universal-Kupplungs- halter
YM-91042/90890-04086
A Nur USA und CDN
B Nicht USA und CDN
- Installare:
- Polsterfeder ①
- Sitzplatte ②
HINWEIS:
- Die Sitzplatte mit dem abgeschrägten Teil ④ zur Kupplungsbüchse ③ hin weisend einbauen.
- Die Sitzplatte so einbauen, daß sie sich nicht auf der Stufe ⓑ verfängt.
- Die Polsterfeder mit der Farbe © nach außen weisend montieren.
5. Montieren:
- Reibscheiben 1 ①
• Kupplungsscheiben 1 ② - Reibscheibe 2 ③
- Stahlscheibe 2 ④
HINWEIS:
- Die Kupplungsscheiben und Reibscheiben abwechselnd auf der Kupplungsnabe montieren, beginnend mit einer Reibscheibe.
- Die Reibscheiben 1 als erste und letzte verwenden, und auf den Unterschied im Oberflächenmuster achten.
- Motoröl auf den Reib- und Kupp-lungsscheiben auftragen.
- Anders als die Kupplungsscheibe 2 hat die Kupplungsscheibe 1 keinen Oberflächenglanz. Die Kupplungsscheibe 1 als erste verwenden und auf den Unterschied im Oberflächenglanz achten.
6. Montieren:
- Lager ①
- Unterlegscheibe ②
- Sicherungsring ③
(an Druckstange 1 ④)

HINWEIS:
Motoröl auf Lager und Unterlegscheibe auftragen.
4. Installare:
Lithiumfett auf Druckstangen 1 und 2 und kugel auftragen.
7. Installare:
- Kupplungsfeder ①
• Schraube (Kupplungsfeder) ② 8 Nm (0,8 m · kg)
HINWEIS:
Die Schrauben stufenweise über Kreuz festziehen.
9. Installare:
- Paßstift ①
- Dichtung (Kupplungsdekkel) ② New
- Paßstift ①
- Dichtung (Kupplungsdekkel) ② New
10. Installare:
- Kupplungsdeckel ①
- Schraube (Kupplungsdekkel) 10 Nm (1,0 m · kg)
HINWEIS:
Die Schrauben stufenweise über Kreuz festziehen.
11. Installare:
ÖLFILTEREINSATZ, WASSERPUMPE UND RECHTE KURBELWELLENABDECKUNG
Demontage-Arbeiten:
① Ölfiltereinsatz demontieren
③ Rechten Kurbelgehäusedeckel demontieren
② Wasserpumpe demontieren

| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| Vorbereitung für den Ausbau | ÖLFILTEREINSATZ, WASSERPUMPE UND RECHTE KURBELWELLENABDEK-KUNG DEMONTIERENMotoröl ablassen.Kühlflüssigkeit ablassen.Kühlerschlauch 3KrümmerFußbremshebelRechter Motorschutz | Siehe unter “MOTORÖL WECHSELN” im KAPITEL 3.Siehe unter “KÜHLFLÜSSIGKEIT WECHSELN” im KAPITEL 3.Pumpenseiting demontieren.Siehe “KRÜMMER UND SCHALLDÄMPFER”.Siehe unter “MOTOR DEMONTIEREN”. | ||
| 13 | 12 | Ölfiltereinsatz-DeckelÖlfiltereinsatz | 11 |
ELEMENTO FILTRANTE DELL'OLIO, POMPA DELL'ACQUA E COPERCHIO CARTER DESTRO
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen | |
![]() | 3 | Wasserpumpengehäuse | 1 | ||
| 4 | Ölzufuhrleitung | 1 | |||
| 5 | Schraube (Ölschlauch) | 1 | |||
| 6 | Kickstarterhebel | 1 | |||
| 7 | Rechte Kurbelgehäuseabdeckung | 1 | |||
| 8 | Flügelrad | 1 | |||
| 9 | Unterlegscheibe | 1 | |||
| 10 | Flügelradwelle | 1 | -Siehe unter “AUSBAU”. | ||
| 11 | Dichtring | 2 | |||
| 12 | Lager | 1 | |||
-
Demontieren:
-
Flügelradwelle ①
- Unterlegscheibe ②
- Flügelradwelle ③
HINWEIS:
Laufradwelle über ihre gesamte Breite quer über die Flachscheiben @ mit Hilfe von Spannern usw. halten und Laufrad ausbauen.
PUNTI DI RIMOZIONE
Albero girante
Es ist nicht notwendig die Wasserpumpe zu zerlegen, es sei denn es liegt ein anormaler Zustand vor, wie zum Beispiel starkes Sinken des Kühlmittelstands, ein Verfärbung des Kühlmittels oder milchiges Getriebeöl.
- Demontieren:
- Lager ①
- Demontieren:
- Dichtring ①
Paraolio
NOTA:
- Ölzufuhrleitung ① Verbiegung/Beschädigung → Erneuern. Verstopft → Ausblasen.
ISPEZIONE
- Flügelradwelle ① Verbiegung/Verschleiß/ Beschädigung → Erneuern. Kalkablagerungen → Reinigen.
Albero girante
- Ispezionare:
- Getriebezähne ⓐ Verschleiß/Beschädigung → Erneuern.
- Lager Den inneren Laufring mit dem Finger drehen. Schwergängigkeit/Freßspuren → Erneuern.
Cuscinetto
- Ispezionare:
- Dichtring ① Verschleiß/Beschädigung → Erneuern.
Paraolio
- Ispezionare:
- Lithiumfett auf die Dichringlippe auftragen.
- Den Öldichtring mit den Herstellerangaben zum rechten Kurbelgehäusedeckel ② weisend einbauen.
Zur Lager-Montage den äußeren Laufring parallel einpressen.
- Installare:
- Cuscinetto ①
NOTA:
-
Montieren:
-
Flügelradwelle ①
- Unterlegscheibe ②
- Flügelrad ③
14 Nm (1,4 m · kg)
HINWEIS:
- Darauf achten, daß die Dicht-ringlippe nicht beschädigt wird und die Feder nicht verrutscht.
- Bei der Montage der Flügelradwelle Motoröl auf der Dichtringlippe und die Flügelradwelle auftragen. Die Welle drehend montieren.
- Laufradwelle über ihren gesamten Kopfdurchmesser @ mit Hilfe von Schraubenschlüsseln usw. halten und Laufrad einbauen.
Albero girante
-
Installare:
-
Albero girante ①
- Rondella ②
- Girante ③
14 Nm (1,4 m · kg, 10 ft · lb)
NOTA:
Rechte Kurbelgehäuseabdeckung
-
Montieren:
-
Paßstift ①
- O-Ring ② New
- Distanzhülse ③
- Dichtung ④ New
HINWEIS:
Das Lithiumfett auf den O-Ring auftragen.
Coperchio carter destro
33 Nm (3.3 m · kg, 24 ft · lb)
NOTE:
- Rechten Kurbelgehäuse- deckel ①
- Schraube (Rechten Kurbelgehäusedeckel) ②
10 Nm (1,0 m · kg)
HINWEIS:
- Das Motoröl auf das Flügelradwellenende auftragen.
- Das Flügelraradwellenrad ③ mit dem Primärantriebsrad ④ eingreifen lassen.
• Die Schrauben stufenweise über Kreuz festziehen.
2. Installare:
• Coperchio carter destro ①
- Bullone (coperchio carter destro) ②
10 Nm (1,0 m · kg, 7,2 ft · lb)
NOTA:
33 Nm (3,3 m · kg, 24 ft · lb)
N.B.:
- Kickstarterhebel ①
- Unterlegscheibe ②
- Schraube (Kickstarterhebel) ③

33 Nm (3,3 m · kg)
HINWEIS:
Den Kickstarterhabel so einbauen, daß der Kickstarterhebel möglichst senkrecht ist, wobei der Abstand @ zwischen Kickstarterhebel und Rahmen mindestens 8 mm beträgt.
2. Montieren:
- Ölschlauch ①
• Schraube (Ölschlauch) ②
10 Nm (1,0 m · kg)
Avviamento a pedale
1. Installare:
33 Nm (3,3 m · kg, 24 ft · lb)
NOTA:
• Kupferunterlegscheibe ①
- Ölsteigrohr ②
- Überwurfschraube (M8) ③
18 Nm (1,8 m · kg)
- Überwurfschraube (M10) ④

20 Nm (2,0 m · kg)
3. Installare:
-
Montieren:
-
Stift ①
- O-Ring ② New
HINWEIS:
Das Lithiumfett auf den O-Ring auftragen.
-
Montieren:
-
Wasserpumpengehäuse ①
- Schrauben (wasserpumpengehäuse) ②
10 Nm (1,0 m · kg)
-
Montieren:
-
Ölfiltereinsatz ①
- O-Ring ② New
- Ölfiltereinsatz-Deckel ③
- Schraube (Ölfiltereinsatz-Deckel)
10 Nm (1,0 m · kg)
HINWEIS:
Das Lithiumfett auf den O-Ring auftragen.
Elemento filtrante
-
Installare:
-
Elemento filtrante ①
- O-ring ② New
• Coperchio elemento filtrante ③ - Bullone (coperchio elemento filtrante)
10 Nm (1,0 m · kg, 7,2 ft · lb)
NOTA:
① Ausgleichswellen-Abtriebsrad
② Ausgleichswelle
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen | ||
| Vorbereitung für den Ausbau | AUSGLEICHSWELLE DEMONTIERENPrimärantriebszahnradRechte KurbelgehäuseabdeckungStator | Siehe unter “KUPPLUNG”.Siehe unter “ÖLFILTEREINSATZ, WASSERPUMPE UND RECHTE KURBELWELLENABDECKUNG”.Siehe unter “CDI-SCHWUNGRAD-MAGNETZÜNDER”. | ||||
![]() | 1 | Mutter (Primärantriebszahnrad) | 1 | Siehe unter “AUSBAU”. | ||
| 2 | Mutter (Ausgleichswellen-Abtriebsrad) | 1 | ||||
| 3 | Sicherungsscheibe | 1 | ||||
| 4 | Primärantriebszahnrad | 1 | ||||
| 5 | Ausgleichswellen-Antriebsrad | 1 | ||||
| 6 | Sicherungsscheibe | 1 | ||||
| 7 | Ausgleichswellen-Abtriebsrad | 1 | ||||
| 8 | Ausgleichswelle | 1 | Siehe unter “AUSBAU”. | |||
BILANCIERE

Ausgleichswellen-Antriebs- und -Abtriebsräder
- Die Lasche der Sicherungsscheibe umbiegen.
-
Lockern:
-
Mutter (Primärantriebsrad) ①
- Mutter (Ausgleichswelle) ②
HINWEIS:
Ein Stückchen Aluminium ④ zwischen die Zähne des Ausgleichswellen-Antriebsrades ③ und Ausgleichswellen-Abtriebrades ④ legen.
PUNTI DI RIMOZIONE
Beim Ausbau der Ausgleichswelle muß sich das Ausgleichsgewicht mittig ⓐ auf der Fluchtlinie zwischen den Mittelpunkten der Nockenwellen- und Ausgleichswellen-Enden befinden.
Primär- und Ausgleichswellen-Antriebs- und -Abtriebsräder
-
Kontrollieren:
-
Primärantriebsrad ①
- Ausgleichswellen-Antriebsrad ②
- Ausgleichswellen-Abtriebsrad ③ Verschleiß/Beschädigung → Erneuern.
Ausgleichswelle
- Kontrollieren:
- Ausgleichswelle Rißbildung/Beschädigung → Erneuern.
ISPEZIONE
ZUSAMMENBAU UND MONTAGE Ausgleichswelle, An- und Abtriebsrad
- Montieren:
- Ausgleichswelle ①
HINWEIS:
- Motoröl auf die Lager.
- Beim Einbau der Ausgleichswelle muß sich das Ausgleichsgewicht mittig ⓐ auf der Fluchtlinie zwischen den Mittelpunkten der Nokkenwellen- und Ausgleichswellen-Enden befinden.
2. Montieren:
- Ausgleichswellen-Abtriebsrad ①
HINWEIS:
Das Ausgleichswellen-Abtriebsrad an die Ausgleichswelle montieren. Dabei muß die Markierung ① am Ausgleichswellen-Abtriebsrad auf die Kerbe ⑥ am Ausgleichswellen-Ende ausgerichtet sein.
3. Montieren:
- Ausgleichswellen-Antriebsrad ①
HINWEIS:
- Die Markierung ① auf dem Ausgleichswellen-Antriebsrad auf die Markierung ② auf dem Ausgleichswellen-Abtriebsrad ② ausrichten.
- Die Markierung © auf dem Ausgleichswellen-Antriebsrad auf die Kerbe ⓐ im Kurbelwellenende ausrichten.
4. Montieren:
- Sicherungsscheibe ①
- Mutter (Ausgleichswellen Abtriebsrad) ②
50 Nm (5,0 m · kg)
• Primärantriebszahnrad ③ - Mutter (Primärantriebsrad) ④
75 Nm (7,5 m · kg)
HINWEIS:
- Das Primärantriebsrad mit der gestuften Seite ⓐ zum Motor weisend einbauen.
-
Ein Stückchen Aluminium ⑥ zwischen die Zähne des Ausgleichswellen-Antriebsrades ⑤ und des Ausgleichswellen-Abtriebsrades ⑥ legen.
-
Die Lasche der Sicherungsscheibe umbiegen.
① Ölpumpe demontieren
② Ölpumpe zerlegen
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen | ||
| Vorbereitung für den Ausbau | ÖLPUMPE DEMONTIEREN UND ZERLE-GENPrimärantriebszahnradRechte Kurbelgehäuseabdeckung | Siehe unter "KUPPLUNG".Siehe unter "ÖLFILTEREINSATZ, WASSERPUMPE UND RECHTE KURBELWELLENABDECKUNG". | ||||
![]() | 1 | Sicherungsring | 1 | |||
| 2 | Unterlegscheibe | 1 | ||||
| 3 | Ölpumpen-Antriebsrad | 1 | ||||
| 4 | Ölpumpe | 1 | ||||
| 5 | Außenrotor 2 | 1 | ||||
| 6 | Sicherungsring | 1 | ||||
| 7 | Innenrotor 2 | 1 | ||||
| 8 | Paßstift | 1 | ||||
| 9 | Ölpumpen-Gehäusedeckel | 1 | ||||
| 10 | Außenrotor 1 | 1 | ||||
| 11 | Innenrotor 1 | 1 | ||||
POMPA DELL'OLIO

| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| 2 | 12 | Paßstift | 1 | |
| 13 | Beilagscheibe | 1 | ||
| 14 | Ölpumpen-Antriebswelle | 1 | ||
| 15 | Rotorgehäuse | 1 |
- Ölpumpen-Antriebsrad ①
- Ölpumpen-Antriebswelle ②
- Rotorgehäuse ③
- Ölpumpen-Gehäusedeckel
④
Rißbildung/Beschädigung
→ Erneuern.
2. Messen:
- Radialspiel ⓐ (zwischen Innenrotor ① und Außenrotor ②)
- Radialspiel ⑥ (zwischen Außenrotor ② und Rotorgehäuse ③)
- Gehäuse- und Rotorabstand
©
(zwischen Rotorgehäuse ③ und Rotoren ① ②)
Unvorschriftsmäßig → Ölpumpe Kompletterneuern.

Spitzenspiel ⓐ
0,12 mm oder weniger
Seitenspiel ⓑ
0,09–0,17 mm
Gehäuse- und Rotor- spiel ©
0,03–0,10 mm
ISPEZIONE
Pompa dell'olio
1. Ispezionare:
- Schwergängigkeit → Schritte 1 und 2 wiederholen oder defekte Teile erneuern.
3. Controllare:
-
Montieren:
-
Ölpumpen-Antriebswelle ①
- Beilagscheibe ②
- Paßstift ③
- Innenrotor 1 ④
HINWEIS:
- Motoröl auf die Ölpumpen-Antriebswelle und den Innenrotor 1 auftragen.
- Den Paßstift in die Nut im Innenrotor 1 einsetzen.
Motoröl auf den Außenrotor 1 auftragen.
- Installare:
- Motoröl auf den Innenrotor 2 auftragen.
-
Den Paßstift in die Nut im Innenrotor 2 einsetzen.
-
Installare:
- Außenrotor 2 ①
- Paßstift ②
- Ölpumpe ③
- Schraube (Ölpumpe)
[L = 25 mm] ④
10 Nm (1,0 m · kg) - Schraube (Ölpumpe) [L = 30 mm] ⑤
10 Nm (1,0 m · kg)
HINWEIS:
Motoröl auf den Außenrotor 2 auftragen.
4. Installare:
- Ölpumpen-Antriebsrad ①
- Unterlegscheibe ②
- Sicherungsring ③
New
HINWEIS:
Motoröl auf die Innenseite des Öl-pumpen-Antriebsrads auftragen.
5. Installare:
ARBRE DE KICK ET ARBRE DE SELECTEUR
① Kickstarterwelle demontieren
③ Schaltwelle

② Kickstarterwelle zerlegen
④ Segment demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| Vorbereitung für den Ausbau | KICKSTARTER UND KICKSTARTER-WELLE DEMONTIERENÖlpumpe | Siehe unter “ÖLPUMPE”. | ||
| 121 | 1 | Kickstarter-Zwischenzahnrad | 1 | Siehe unter “AUSBAU”. |
| 2 | Kickstarterwelle (komplett) | 1 | ||
| 3 | Federsitz | 1 | ||
| 4 | Torsionsfeder | 1 | ||
| 5 | Klinkenrad | 1 | ||
| 6 | Kickstarterzahnrad | 1 | ||
| 7 | Kickstarterwelle | 1 | ||
| 8 | Unterlegscheibe | 1 | ||
| 9 | Fußschalthebel | 1 | ||
| 10 | Schaltwelle | 1 | ||
| 11 | Distanzhülse | 1 |
ALBERO PEDALE E ALBERO DEL CAMBIO
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen | |
| 3↑ | 12 | Torsionsfeder | 1 | Siehe unter “AUSBAU”. | |
| 13 | Rolle | 1 | |||
| 14 | Schaltklinke | 1 | |||
| 15 | Schaltarm (komplett) | 1 | |||
| 16 | Schaltarm | 1 | |||
| 17 | Klaue | 2 | |||
| 18 | Klauenstift | 2 | |||
| 19 | Feder | 2 | |||
| 20 | Schraube (Rastenhebel) | 1 | |||
| 21 | Rastenhebel | 1 | |||
| 22 | Torsionsfeder | 1 | |||
| 23 | Segment | 1 | Siehe unter “AUSBAU”. | ||
Die Torsionsfeder ② von der Boh-rung ④ im Kurbelgehäuse ausha-ken.
PUNTI DI RIMOZIONE
Schaltklinke und Schaltarm (kom- plett)
- Demontieren:
• Schraube (Schaltklinke)
- Schaltklinke ①
• Schaltarm (komplett) ②
HINWEIS:
Den Schaltarm (komplett) zusammen mit der Schaltklinke demontieren.
Das Segment bis zum Anschlag im Gegenuhrzeigersinn drehen und die anschließend Schrauben lösen.
Segmento
Kickstarterwelle und Klinkenrad
-
Kontrollieren:
-
Klinkenrad ① (Leichtgängigkeit)
Schwergängigkeit → Erneuern. - Kickstarterwelle ②
Verschleiß/Beschädigung → Erneuern. - Feder ③
Gebrochen → Austauschen.
Kickstarterzahnrad, Kickstarter-Zwischenzahnrad und Klinkenrad
-
Kontrollieren:
-
Kickstarterzahnrad ①
- Kickstarter-Zwischenzahn-rad ②
- Klinkenrad ③
- Zahnradzähne ⓐ
- Klinkenzähne ⑥ Verschleiß/Beschädigung → Erneuern.
ISPEZIONE
-
Kontrollieren:
-
Schaltwelle ① Verbiegung/Beschädigung → Erneuern.
- Feder ② Bruch → Erneuern.
Albero del cambio
Schaltklinke und Schaltarm (kom- plett)
-
Kontrollieren:
-
Schaltklinke ①
- Schaltarm ②
- Klaue ③
- Klauenstift ④
- Feder ⑤ Verschleiß/Beschädigung → Erneuern.
-
Kontrollieren:
-
Rastenhebel ① Verschleiß/Beschädigung → Erneuern.
- Torsionsfeder ② Bruch → Erneuern.
Leva di arresto
-
Montieren:
-
Segment ①
• Schraube (segment)
30 Nm (3,0 m · kg)
HINWEIS:
Die Nut ① im Segment auf den Stift ② an der Schaltwalze ausrichten.
-
Montieren:
-
Torsionsfeder ①
- Rastenhebel ②
• Schraube (Rastenhebel) ③

10 Nm (1,0 m · kg)
HINWEIS:
Die Rastenhebelrolle auf die Nut im Segment ausrichten.
Leva di arresto
Schaltklinke und Schaltarm (kom- plett)
-
Montieren:
-
Feder ①
- Klauenstift ②
- Klaue ③
(am Schaltarm ④)
HINWEIS:
Motoröl auf Federn, Klauenstifte und Klauen auftragen.
- Schaltarm (komplett) ① (an der Schaltklinke ②)
- Installare:
• Schaltarm (komplett) ①
- Schaltklinke ②
HINWEIS:
- Den Schaltarm (komplett) zusammen mit der Schaltklinke montieren.
-
Motoröl auf die Segment-Achse auftragen.
-
Installare:
-
Gruppo leva del cambio ①
- Guida cambio ②
NOTA:
-
Montieren:
-
Rolle ①
- Distanzhülse ②
- Torsionsfeder ③
- Schaltwelle ④
HINWEIS:
Motoröl auf die Schaltwellenrolle auftragen.
-
Montieren:
-
Fußschalthebel ①
- Schraube (Fußschalthebel) ②
HINWEIS:
Beim Installieren des Schaltpedals auf der Schaltwelle immer sicherstellen, daß die Mitte des Schaltpedals etwa 2 mm @ über der Oberseite der Fußraste ist.
Albero del cambio
-
Montieren:
-
Kickstarterzahnrad ①
- Unterlegscheibe ②
- Sicherungsring ③
- Klinkenrad ④
- Feder ⑤
- Unterlegscheibe ⑥
- Sicherungsring ⑦ New (au der kickstarterwelle ⑧)
HINWEIS:
- Das Molybdändisulfidöl auf die Innenflächen von Kickstartererritzel und Klinkenrad auftragen.
- Die Körnerschlagmarkierung ^a auf dem Klinkenzahnrad auf die Körnerschlagmarkierung ^b der Kickstarterwelle ausrichten.
Darauf achten, daß das Ende ① der Torsionsfeder in die Bohrung ② der Kickstarterwelle eingreift.
2. Installare:
Den Federsitz über die Kickstarterwelle führen, wobei die Nut ⓐ im Federsitz über das Ende der Torsionsfeder passen muß.
3. Installare:
- Guida molla ①
NOTA:
- Ressort de torsion ①
N.B.:
- Das Molybdändisulfidfett auf die Kontaktflächen von Kickachsenanschlag ⑨ und Anschlagplatte ③ auftragen.
- Motoröl auf die Kickstarterwelle auftragen.
- Die Kickstarterwellen-Baugruppe in das Kurbelgehäuse einsetzen. Der Kickstarterwellenanschlag muß in die Anschlagplatte passen.
5. Einhaken:
- Torsionsfeder ①
HINWEIS:
Die Torsionsfeder im Uhrzeigersinn drehen und an der richtigen Bohrung ④ im Kurbelgehäuse einhängen.
4. Installare:
Kickstarter-Zwischenzahnrad
1. Montieren:
- Kickstarter-Zwischenzahn-rad ①
- Beilagscheibe ②
- Sicherungsring ③
New
HINWEIS:
- Motoröl auf den Innenrand des Kickstarter-Zwischenzahnrads auftragen.
- Das Kickstarter-Zwischenzahnrad mit der vertieften Seite @ nach außen gerichtet einbauen.
CDI-SCHWUNGRADMAGNETZÜNDER

Demontage-Arbeiten:
① CDI-Schwungradmagnetzünder demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen | ||
| Vorbereitung für den Ausbau | CDI-SCHWUNGRADMAGNETZÜNDER DEMONTIERENSitzbank und KraftstofftankSchraube (linker Kühler)CDI-Schwungradmagnetzünder-Kabel lösen.Fußschalthebel | Siehe unter “SITZBANK, KRAFTSTOFFTANK UND SEITENABDECKUNGEN”.Siehe unter “KÜHLER”.Siehe unter “KICKSTARTER UND KICKSTARTER-WELLE”. | ||||
| 1 | Linker Motorschutz | 1 | Spezialwerkzeug verwenden.Siehe unter “AUSBAU”. | |||
| 2 | Linker Kurbelgehäusedeckel | 1 | ||||
| 3 | Mutter (Rotor) | 1 | ||||
| 4 | Rotor | 1 | ||||
| 5 | Stator | 1 | ||||
| 6 | Scheibenfeder | 1 | ||||
MAGNETE CDI

- Mutter (Rotor) ①
- Beilagscheibe ②
Den Rotorhalter ③ verwenden.

Rotorhalter YU-1235/90890-01235
2. Demontieren:
- Rotor ①
Den Polrad-Abzieher ② verwenden.

Polrad-Abzieher
YU-33270-B/
90890-01362
HINWEIS:
Drei Schrauben ③ der richtigen Größe einbauen, wie in der Abbildung gezeigt.
PUNTI DI RIMOZIONE
Rotore
1. Rimuovere:
CDI-Schwungradmagnetzünder
1. Kontrollieren:
- Rotor-Innenfläche ⓐ
- Stator-Außenfläche ⑥
Beschädigung → Kurbelwellenschlag und Kurbelwellenlager kontrollieren.
Falls erforderlich, den
Schwungradmagneten und/oder -Stator erneuern.
ISPEZIONE
Magnete CDI
1. Ispezionare:
Beschädigung → Erneuern.
Linguetta Woodruff
1. Ispezionare:
ZUSAMMENBAU UND MONTAGE CDI-Schwungradmagnetzünder
-
Montieren:
-
Stator ①
• Schraube (Stator) ②
10 Nm (1,0 m · kg)
HINWEIS:
- Dichtmittel auf den Ösenring des Zuleitungskabels für den CDI-Schwungradmagnetzünder auftragen.
- Die Schrauben mit einer T30-Stecknuß festziehen.

Quick gasket® ACC-QUICK-GS-KT YAMAHA-Dichtmasse Nr. 1215 90890-85505
- Kurbelwellenzapfen und Rotor reinigen.
- Beim Einbau der Scheibenfeder darauf achten, daß deren flache Seite ⓐ parallel zur Mittellinie ⓑ der Kurbelwelle angeordnet ist.
-
Beim Einbau des Rotors die Nut © im Rotor auf die Scheibenfeder ausrichten.
-
Installare:
-
Linguetta Woodruff ①
- Rotore ②
NOTA:
-
Montieren:
-
Unterlegscheibe ①
- Mutter (Rotor) ②
48 Nm (4,8 m · kg)
Den Rotorhalter ③ verwenden.

Rotorhalter YU-1235/90890-01235
- CDI-Schwungradmagnetzünder-Kabel Siehe unter "KABELFÜH-RUNG" im KAPITEL 2.
4. Collegare:
- Paßstift
- Dichtung (Linker Kurbelgehäusedeckel) New
- Linker Kurbelgehäusedeckel ①
- Halterung (Zylinderkopf-Entlüftungsschlauch) ②
- Schraube (Linker Kurbelgehäusedeckel) ③
10 Nm (1,0 m · kg)
HINWEIS:
Die Schrauben stufenweise über Kreuz festziehen.
5. Installare:
- Linker Motorschutz ①
- Halterung (Zylinderkopf-Entlüflungsschlauch) ②
- Schraube (Linker Motorschutz) ③
23 Nm (2,3 m · kg) - Zylinderkopf-Ent-lüflungsschlanch ④
6. Installare:
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| Vorbereitung für den Ausbau | MOTOR DEMONTIERENDas Motorrad am Rahmen aufbocken.Sitzbank und KraftstofftankVergaserKrümmer und SchalldämpferKupplungszugDekompressionszug und KabelführungKühlerFußschalthebelZylinderkopf-Entlüftungs- und Öltank-BelüftungsschläucheMotoröl ablassen | ⚠️WARNUNGDas Motorrad gegen Umfallen sichern.Siehe unter “SITZBANK, KRAFTSTOFFTANK UND SEITENABDECKUNGEN”.Siehe unter “VERGASER”.Siehe unter “KRÜMMER UND SCHALLDÄMPFER”.Motorseitig demontieren.Motorseitig demontieren.Siehe unter “KÜHLER”.Siehe unter “KICKSTARTER UND KICKSTARTER-WELLE”.Siehe unter “NOCKENWELLEN”.Siehe unter “MOTORÖL WECHSELN” im KAPITEL 3. |
RIMOZIONE DEL MOTORE
Demontage-Arbeiten:
① Motor demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| ZündkerzensteckerCDI-Schwungradmagnetzünder-Kabel lösen.Rechter Motorschutz | ||||
| 1 | 1 | Leerlaufschalter | 1 | Siehe unter “AUSBAU”. |
| 2 | Schraube (Ölschlauch) | 2 | ||
| 3 | Antriebsritzel-Abdeckung | 1 | ||
| 4 | Mutter (Antriebsritzel) | 1 | ||
| 5 | Sicherungsscheibe | 1 | ||
| 6 | Antriebsritzel | 1 | ||
| 7 | Clip | 1 | ||
| 8 | Schraube (Fußbremshebel) | 1 | ||
| 9 | Fußbremshebel | 1 | ||
| 10 | Obere Motorhalterung | 2 | ||
| 11 | Untere Motorhalterung | 2 | ||
| 12 | Schraube | 3 | ||
| 13 | Schwingenachse | 1 | Siehe unter “AUSBAU”. | |
| 14 | Motor | 1 |
-
Demontieren:
-
Mutter (Antriebsritzel) ①
- Sicherungsscheibe ②
HINWEIS:
• Die Lasche der Sicherungsscheibe umbiegen.
- Beim Lockern der Mutter die Hinterradbremse betätigen.
2. Demontieren:
- Antriebsritzel ①
- Antriebskette ②
HINWEIS:
Antriebsritzel und Antriebskette gleichzeitig ausbauen.
PUNTI DI RIMOZIONE
Durch Herausziehen der Schwingenachse wird die Schwinge gelöst. Um dies zu vermeiden, eine Schraube gleichen Durchmessers an der anderen Seite einstecken.
- Motor ① (von der rechten Seite)
HINWEIS:
Sicherstellen, daß zuvor alle Steckverbinder, Schläuche und Seilzüge gelöst worden sind.
2. Rimuovere:
69 Nm (6.9 m · kg, 50 ft · lb)
34 Nm (3.4 m · kg, 24 ft · lb)
69 Nm (6.9 m · kg, 50 ft · lb)
55 Nm (5,5 m · kg, 40 ft · lb)
- Motor ① (von der rechten Seite)
- Schwingenachse ②
85 Nm (8,5 m · kg)
• Schraube (unten) ③
69 Nm (6,9 m · kg)
- Untere Motorhalterung ④
• Schraube (Motorhalterung) ⑤ 34 Nm (3,4 m · kg)
- Schraube (vorn) ⑥
69 Nm (6,9 m · kg)
- Obere Motorhalterung ⑦
- Schraube (oben) ⑧
55 Nm (5,5 m · kg)
• Schraube (Motorschutz) ⑨
23 Nm (2,3 m · kg)
55 Nm (5,5 m · kg, 40 ft · lb)
• Schraube (Fußbremshebel)
④ 26 Nm (2,6 m · kg)
- Clip ⑤
Pedale del freno
- Installare:
- Molla ①
- Pedale del cambio ②
- O-ring ③ New
• Bullone (pedale del freno) ④
26 Nm (2,6 m · kg, 19 ft · lb)
- Lithiumfett auf Schraube, O-Ringe und Fußbremshebel-Halterung auftragen.
- Den Clip so einsetzen, daß der Anschlag @ nach innen weist.
NOTA:
Antriebsritzel und Antriebskette gleichzeitig montieren.
75 Nm (7.5 m · kg, 54 ft · lb)
NOTE:
75 Nm (7,5 m · kg, 54 ft · lb)
N.B.:
- Sicherungsscheibe ①
New
- Mutter (Antriebsritzel) ②
75 Nm (7,5 m · kg)
HINWEIS:
Beim Festziehen der Mutter die Hinterradbremse betätigen.
- Installare:
75 Nm (7,5 m · kg, 54 ft · lb)
NOTA:
-
Die Lasche der Sicherungsscheibe umbiegen, um die Mutter zu sichern.
-
Montieren:
• Antriebskettenritzel ①
- Kettenschutz ②
• Schraube (Kettenschutz) ③
8 Nm (0,8 m · kg)
Ölschlauch und Leerlaufschalter
-
Montieren:
-
O-Ring ① New
- Paßstift ②
- Ölschlauch ③
• Schraube (Ölschlauch) ④
10 Nm (1,0 m · kg)
HINWEIS:
Lithiumfett auf den O-Ring auftragen.
-
Montieren:
-
Feder ①
- Stift ②
- O-Ring ③ New
• Leerlaufschalter ④ - Schraube (Leerlaufschalter) ⑤
4 Nm (0,4 m · kg)
HINWEIS:
Lithiumfett auf den O-Ring auftragen.
CARTER ET VILEBREQUIN
KURBELGEHÄUSE UND KURBELWELLE
Demontage-Arbeiten:
① Kurbelgehäusehälften trennen
② Kurbel demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen | |
| Vorbereitung für den Ausbau | KURBELGEHÄUSE UND KURBELGE-HÄUSE-DEMONTIERENMotorKolbenKickstarterwelle (komplett)SegmentStatorAusgleichswelle | Siehe unter “MOTOR DEMONTIEREN”.Siehe unter “ZYLINDER UND KOLBEN”.Siehe unter “KICKSTARTERWELLE UND SCHALT-WELLE”.Siehe unter “CDI-SCHWUNGRAD-MAGNETZÜNDER”.Siehe unter “AUSGLEICHSWELLE”. | |||
![]() | 1 | Steuerkettenschiene (hinten) | 1 | ||
| 2 | Steuerkette | 1 | |||
| 3 | Ölzufuhrleitung 2 | 1 | |||
CARTER E ALBERO MOTORE
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
![]() | 4 | Schraube (L = 45 mm) | 6 | Siehe unter “AUSBAU”. |
| 5 | Schraube (L = 55 mm) | 1 | ||
| 6 | Schraube (L = 70 mm) | 4 | ||
| 7 | Kabelführung | 1 | ||
| 8 | Kupplungszug-Halterung | 1 | ||
| 9 | Rechtes Kurbelgehäuse | 1 | ||
| 10 | Linkes Kurbelgehäuse | 1 | ||
| 11 | Ölsieb | 1 | ||
| 12 | Kurbelwelle | 1 | Spezialwerkzeug verwenden.Siehe unter “AUSBAU”. |
① Kurbelbelwellenlager demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen | |
| Vorbereitung für den Ausbau | KURBELWELLENLAGER DEMONTIE-RENGetriebeSchaltwalze und Schaltgabel | Siehe unter “GETRIEBE, SCHALTWALZE UNDSCHALTGABELN”. | |||
| 1 | Dichtring | 2 | |||
| 2 | Lager | 10 | Siehe unter “AUSBAU”. | ||
CUSCINETTO CARTER
-
Trennen:
-
Rechtes Kurbelgehäusehälfte
- Linkes Kurbelgehäusehälfte
Arbeitsschritte
- Kurbelgehäuse-Schrauben ①, Kabelführung ② und Kupplungszug-Halterung ③ demontieren.
HINWEIS:
Alle Schrauben um eine Viertelumdrehung lockern, danach ganz herausschrauben.
- Das rechte Kurbelgehäuse ④ demontieren.
HINWEIS:
- Das Kurbelgehäuse so ablegen, daß die linke Seite nach unten weist und das Gehäuse teilen, indem die Spitze eines Flachklingen-Schraubendrehers in den dafür vorgesehenen Schlitz ④ im Kurbelgehäuse gesteckt wird.
- Den Teilungsschlitz im Gehäuse und die Motor-Montagehalterung mit einem Kunststoff- oder Gummihammer leicht anprellen und das rechtes Kurbelgehäuse horizontal abheben. Dabei verbleiben Kurbelwelle und Getriebe in der anderen linken Kurbelgehäusehälfte.
ACHTUNG:
Nur mit einem Gummihammer auf das Kurbelgehäuse schlagen. Nur auf verstärkte Bereiche des Gehäuses, niemals auf die Paßflächen schlagen. Ruhig und sorgfältig arbeiten. Falls die Gehäusehälften nicht gleichmäßig auseinandergehen, diese wieder zusammenbringen und von vorn beginnen. Sicherstellen, daß alle Schrauben demontiert sind.
- Paßstifte und O-Ring demontieren.
PUNTI DI RIMOZIONE
Carter
-
Separare:
-
Carter destro
- Carter sinistro
Das Kurbelgehäuse-Trennwerkzeug ②.

Kurbelgehäuse-Trennwerkzeug
YU-1135-A/90890-01135
ACHTUNG:
Die Kurbelwelle niemals mit einem Hammer austreiben.
Kurbelwellenlager
- Demontieren:
- Lager ①
HINWEIS:
- Die Lagerpresse auf den Innen-laufring setzen und das Lager aus dem Kurbelgehäuse herauspres-sen.
- Das ausgebaute Lager nicht wie- derverwenden.
PRÜFUNG
Steuerkette und Steuerketten- schiene
- Kontrollieren:
- Steuerkette Rißbildung/Schwergängigkeit → Steuerkette und Nokkenwellenrad im Satzerneuern.
- Kontrollieren:
- Steuerkettenschiene Verschleiß/Beschädigung → Erneuern.
Kurbelgehäuse
-
Kontrollieren:
-
Kontaktfläche @ Riefen → Erneue
- Motoraufhängungsbohrung ⑥ (Kurbelgehäuse) Rißbildung/Beschädigung → Erneuern.
Albero motore
- Rimuovere:
Den inneren Laufring mit dem Finger drehen. Schwergängigkeit/Freßspuren → Erneuern.
- Kontrollieren:
- Dichtring
Verschleiß/Beschädigung → Erneuern.
- Ispezionare:
- Schlaggrenze ⓐ
- Pleuel-Radialspiel ⓑ
- Pleuel-Axialspiel ©
- Kurbelwangenbreite ⓓ
Unvorschriftsmäßig →
Erneuern.
Meßuhr und Fühlerlehre verwenden.

Meßuhr und Ständer YU-3097/90890-01252
![]() | Standard | ||
| Schlaggrenze | 0,03 mm | 0,05 mm | |
| Pleuel-Radialspiel | 0,4–1,0 mm | 2,0 mm | |
| Pleuel-Axialspiel | 0,15–0,45 mm | 0,50 mm | |
| Kurbel-wangen-breite | 55,95–56,00 mm | — | |
Albero motore
1. Misurare:
Beschädigung → Erneuern.
Filtro olio
1. Ispezionare:
- Filtro olio
Danni → Sostituire.
- Ölzufuhrleitung 2 ①
- O-Ring ②
Beschädigung → Erneuern.
- Ölzufuhrleitung ⓐ
Verstopfung → Ausblasen.
ZUSAMMENBAU UND MONTAGE Kurbelwellenlager
-
Einbauen:
-
Lager New
- Lageranschlag
• Schraube (Lageranschlag)
10 Nm (1,0 m · kg)
• Schraube (Lageranschlag)
10 Nm (1,0 m · kg) - Schraube [Lageranschlag (Kurbelwelle)] ①
10 Nm (1,0 m · kg)
(zum linken und rechten Kurbelgehäuse)
HINWEIS:
- Das Lager durch paralleles Pressen auf den Außenlaufring einbauen.
- Um zu verhindern, daß sich die Schraube [Lageranschlag (Kurbelwelle)] löst, den äußeren Umfang des Schraubenkopfes ⓐ mit einem Körner oder einem ähnlichen Werkzeug in die Vertiefung ⓑ eintreiben. Hierbei jedoch sorgfältig darauf achten, daß die Aufnahmeschlitze des Schraubenkopfes dabei nicht beschädigt wird.
Kurbelwelle
-
Montieren:
-
Kurbelwelle ①
Das Kurbelwellen- Einbauwerkzeug ②, ③, ④, ⑤ verwenden.

Kurbelwellen-Installationstopf ②
YU-90050/90890-01274 Kurbelwellen-Installati- onsschraube ③
YU-90050/90890-01275 Adapter (M10) ④
YM-1277/90890-01277 Distanzhülse (Kurbelwellen Installationswerkzeug) ⑤
YU-91044/90890-04081
A Nur USA und CDN
B Nicht USA und CDN
HINWEIS:
- Mit einer Hand den Pleuel im oberen Totpunkt festhalten und mit der anderen Hand die Mutter des Einbauwerkzeugs drehen, bis die Kurbelwelle am Lager ansteht.
- Vor dem Einbau der Kurbelwelle, die Kontaktflächen der Kurbelgehäusehälften reinigen.
ACHTUNG:
Die Kurbelwelle niemals mit einem Hammer eintreiben.
CARTER ET VILEBREQUIN KURBELGEHÄUSE UND KURBELWELLE CARTER E ALBERO MOTORE
ENG

2. Contrôler:
- Funktion der Gangschaltung
- Funktion des Getriebes Ungleichmäßiger Betrieb → Reparieren.
2. Controllare:
- Ölsieb ①
- Schraube (Ölsieb) ②
10 Nm (1,0 m · kg)
3. Installare:
- Dichtmittel (auf die rechtes Kurbelgehäusehälfte ①)

Quick gasket® ACC-QUICK-GS-KT Yamaha-Dichtmasse Nr. 1215 90890-85505
HINWEIS:
Vor dem Auftragen der Dichtmasse die Kontaktflächen der Kurbelgehäusehälften (links und rechts) reinigen.
4. Applicare:
- Paßstift ①
- O-Ring ② New
- Rechtes Kurbelgehäusehälfte (auf die linkes Kurbelgehäusehälfte)
HINWEIS:
- Die rechtes Kurbelgehäusehälfte auf die linkes Kurbelgehäusehälfte montieren. Mit einem Gummihammer leicht auf das Gehäuse klopfen.
- Das Pleuel muß im oberen Totpunkt stehen.
5. Installare:
CARTER ET VILEBREQUIN KURBELGEHÄUSE UND KURBELWELLE CARTER E ALBERO MOTORE

6. Monter:
- Kabelführung ①
- Kupplungszug-Halterung ②
• Schraube (Kurbelgehäuse)
③
12 Nm (1,2 m · kg)
HINWEIS:
Die Kurbelgehäuse-Schrauben in stufenweise und über Kreuz festziehen.
6. Serrare:
- Ölzufuhrleitung 2 ①
- O-Ring ② New
• Schraube (Ölzufuhrleitung
2) ③ 10 Nm (1,0 m · kg)
HINWEIS:
Lithiumfett auf den O-Ringe aufragen.
7. Installare:
- Steuerkette ①
- Steuerkettenschiene (hinten) ②
- Schraube (Steuerketten-schiene) ③
10 Nm (1,0 m · kg)
9. Entfernen:
- Dichtmittel (von der Zylinderpaßfläche getrieben)
10. Auftragen:
- Motoröl (auf Kurbelzapfen, Lager und Ölzufuhrloch)
11. Kontrollieren:
- Kurbelwelle und Getriebe (Leichtgängigkeit) Schwergängigkeit → Instand setzen.
8. Installare:
GETRIEBE, SCHALTWALZE UND SCHALTGABELN
Demontage-Arbeiten:
① Schaltgabel u. -walze sowie Getriebe-Eingangs- u. -Ausgangswellen demontierenn
| Demontage-Arbeiten1 | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| Vorbereitung für den Ausbau | GETRIEBE, SCHALTWALZE UNDSCHALTGABELN DEMONTIERENMotorKurbelgehäusehälften trennen. | Siehe unter “MOTOR DEMONTIEREN”.Siehe unter “KURBELGEHÄUSE UND KURBEL-WELLE”. | ||
| 1 | 1 | Eingangswelle | 1 | Siehe unter “AUSBAU”. |
| 2 | Ausgangswelle | 1 | ||
| 3 | Schaltwalze | 1 | ||
| 4 | Schaltgabel 3 | 1 | ||
| 5 | Schaltgabel 2 | 1 | ||
| 6 | Schaltgabel 1 | 1 | ||
| 7 | Distanzhülse | 1 |
-
Demontieren:
-
Eingangswelle ①
- Ausgangswelle ②
- Schaltwalze
- Schaltgabeln 3
- Schaltgabeln 2
- Schaltgabeln 1
HINWEIS:
- Die Baugruppe mit der installierten Muffe ③ am Kurbelgehäuse montieren.
- Die Baugruppe vorsichtig demon- tieren. Die Lage der einzelnen Tei- le beachten. Besonders auf die Anordnung der Schaltgabeln ach- ten.
- Die Hauptachse, Antriebsachse, Schaltnocke und Schaltgabel zusammen durch leichtes Klopfen auf die Getriebeachse mit einem weichen Hammer demontieren.
PUNTI DI RIMOZIONE
Trasmissione
-
Kontrollieren:
-
Schaltklauen ⓐ
• Zahnradzähne ⓑ - Schaltgabel-Führungsnut © Verschleiß/Beschädigung → Erneuern.
ISPEZIONE
Ingranaggi
- O-Ring ① Beschädigung → Erneuern.
- Kontrollieren:
- Zahnräder (Leichtgängigkeit) Schwergängigkeit → Instand setzen oder erneuern.
- Ispezionare:
- O-ring ① Danni → Sostituire.
- Controllare:
- Lager ① Den inneren Laufring mit dem Finger drehen. Schwergängigkeit/Freßspuren → Erneuern.
Cuscinetto
- Ispezionare:
Schaltgabeln und Schaltwalze
1. Kontrollieren:
- Schaltgabel ① Verschleiß/Beschädigung/ Riefen → Erneuern.
- Schaltwalze ① - Segment ② Verschleiß/Beschädigung → Erneuern.
2. Ispezionare:
- Schaltgabelbewegung Schwergängig → Schaltgabel austauschen.
3. Controllare:
Bei defekter Schaltgabel nicht nur die Schaltgabel selbst, sondern auch die beiden jeweils danebenliegenden Zahnräder austauschen.
NOTA:
ZUSAMMENBAU UND MONTAGE Getriebe
1. Montieren:
• Ritzel 5. Gang (27 Zähne) ①
• Ritzel 3. Gang (21 Zähne) ②
- Distanzhülse ③
• Ritzel 4. Gang (24 Zähne) ④
- Ritzel 2. Gang (16 Zähne) ⑤ (auf die Eingangswelle ⑥)
HINWEIS:
- Molybdändisulfidöl auf den Innenumfang und auf das Oberflächenende am 4. und 5. Ritzelgetriebe auftragen.
- Das Molybdändisulfid-Öl auf der Ritzel für den 2. und 3. Gang auftragen.
• Zahnrad 2. Gang (28 Zähne) ①
• Zahnrad 4. Gang (25 Zähne) ②
• Zahnrad 3. Gang (28 Zähne) ③
• Zahnrad 5. Gang (22 Zähne) ④
• Zahnrad 1. Gang (31 Zähne) ⑤
- O-Ring ⑥ New (auf die Ausgangswelle ⑦)
HINWEIS:
- Molybdändisulfidöl auf den Innenumfang und auf das Oberflächenende an 1., 2. und 3. Radgetriebe auftragen.
- Das Molybdändisulfid-Öl auf der Zahnräder für den 4. und 5. Gang auftragen.
- Lithiumfett auf den O-Ring auftra-gen.
3. Montieren:
- Unterlegscheibe ①
- Sicherungsring ② New
HINWEIS:
- Darauf achten, daß die scharfe Kante ① des Sicherungsringes nicht an der Beilagscheibe und am Zahnrad ⑥ anliegt.
- Sicherstellen, daß die Sicherungsring-Enden © an einer Nut ⓐ der Wellenverzahnung eingreifen.
2. Installare:
- Lithiumseifen-Schmierfett auf der Öldichtungslippe auftragen.
- Beim Einbauen des Distanzstücks im Kurbelgehäuse ist auf die Öldichtungslippe des Kurbelgehäuses zu achten.
4. Installare:
- Collarino ①
NOTA:
• Schaltgabel 1 (L) ①
• Schaltgabel 2 (C) ②
• Schaltgabel 3 (R) ③
- Schaltnocke ④
(an der Hauptwelle und der Vorgelegewelle)
HINWEIS:
- Molybdändisulfidöl auf die Nuten der Schaltgabel auftragen.
- Die Schaltgabel Nr. 1 (L) mit dem Hauptwellen-Zahnrad für den 4. Gand ⑤ und die Schaltgabel Nr. 3 (R) mit dem Hauptwellen-Zahnrad für den 5. Gang ⑦ in Eingriff bringen.
- Die Schaltgabel Nr. 2 (C) mit dem Vorgelegewelle-Zahnrad für den 3. Gang ⑥ in Eingriff bringen.
5. Installare:
- Getriebeeinheit ① (zum linken Kurbelgehäuse ②)
HINWEIS:
Motoröl auf die Lager und die Führungsstangen auftragen.
6. Installare:
- Funktion der Gangschaltung
- Funktion des Getriebes
Ungleichmäßiger Betrieb → Reparieren.
7. Controllare:
① Vorderrad demontieren
③ Bremsscheibe demontieren
② Radlager demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen | |
| Vorbereitung für den Ausbau | VORDERRAD DEMONTIERENDas Motorrad am Motor aufbocken. | ⚠️ WARNUNGDas Motorrad gegen Umfallen sichern. | |||
![]() | 1 | Tageskilometerzählerwelle | 1 | Nur lockern.Nur lockern. | |
| 2 | Bremsschlauchabdeckung | 1 | |||
| 3 | Schraube (Halterung) | 2 | |||
| 4 | Schraube (Achshalterung) | 4 | |||
| 5 | Mutter (Vorderachse) | 1 | |||
| 6 | Vorderachse | 1 | |||
| 7 | Vorderrad | 1 | |||
| 8 | Tageskilometerzählerantrieb | 1 | |||
| 9 | Hülse | 1 | |||
| 10 | Dichtring | 1 | |||
| 11 | Lager | 2 | Siehe unter “AUSBAU”. | ||
| 12 | Bremsscheibe | 1 | |||
PARTE CICLISTICA
RUOTA ANTERIORE E RUOTA POSTERIORE
RUOTA ANTERIORE
① Hinterrad demontieren
③ Bremsscheibe demontieren
② Radlager demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| Vorbereitung für den Ausbau | HINTERRAD DEMONTIERENDas Motorrad am Motor aufbocken. | ⚠️ WARNUNGDas Motorrad gegen Umfallen sichern. | ||
![]() | 1 | Mutter (Hinterachse) | 1 | Siehe unter “AUSBAU”. |
| 2 | Hinterachse | 1 | ||
| 3 | Antriebskettenzieher | 2 | ||
| 4 | Hinterrad | 1 | ||
| 5 | Hülse | 2 | ||
| 6 | Kettenrad | 1 | ||
| 7 | Dichtring | 2 | ||
| 8 | Sicherungsring | 1 | ||
| 9 | Lager | 2 | Siehe unter “AUSBAU”. | |
| 10 | Bremsscheibe | 1 |
RUOTA POSTERIORE
Das Rad nach vorne stoßen und die Antriebskette ② abnehmen.
PUNTI DI RIMOZIONE
Ruota posteriore
- Rimuovere:
- Ruota ①
NOTA:
Radlager (nach Bedarf)
- Demontieren:
- Lager ①
HINWEIS:
Die Lager mit einem Lageraustreiber ② ausbauen.
Unvorschriftsmäßig →
Instand setzen/Erneuern.

Max. Felgenschlag
Höhenschlag ①
2,0 mm
Seitenschlag ②
2,0 mm
- Kontrollieren:
- Lager
Den inneren Laufring mit dem Finger drehen.
Schwergängigkeit/Freßspu-
ren → Erneuern.
HINWEIS:
Lager, Dichtringe und Hülse im Satz erneuern.
ISPEZIONE
Ruota
- Misurare:
- Scentratura
- Radachsschlag Unvorschriftsmäßig → Erneuern. Die Meßbuhr ① verwenden.

Max. Radachsschlag 0,5 mm
HINWEIS:
Der Radachsschlag entspricht der Hälfte der Meßuhranzeige.

WARNUNG
Nie versuchen, eine verbogene Achse zu richten.
Asse della ruota
- Misurare:
- Bremsscheibenschlag (nur Hinterrad-Bremsscheibe) Die Meßuhr ① verwenden. Unvorschriftsmäßig → Fel-genschlag prüfen. Falls im Sollbereich, die Bremsscheibe erneuern.

Max. Bremsscheiben-verzug
Hinten
- Messen:
- Bremsscheibenstärke ⓐ Unvorschriftsmäßig → Erneuern.

Bremsscheiben-Mindeststärke
Vorn
3,0 mm
Disco freno
- Misurare:
-
Montieren:
-
Lager (links) ①
- Distanzstück ②
- Lager (rechts) ③
- Dichtring ④ New
HINWEIS:
- Die Dichtringlippen beim Einbau mit Lithiumfett bestreichen.
- Zum Eintreiben von Lager und Dichtring eine Steckschlüssel-Nuß in entsprechender Größe verwenden.
- Das Lager auf der linken Seite zuerst einbauen.
- Den Dichtring mit nach außen weisenden Herstellerangaben einbauen.
ACHTUNG:
Niemals gegen den inneren Laufring schlagen. Beim Eintreiben nur auf den äußeren Laufring einwirken.
-
Montieren:
-
Bremsscheibe ①
• Schraube (Bremsscheibe) ②

12 Nm (1,2 m · kg)
HINWEIS:
Die Schrauben stufenweise über Kreuz festziehen.
- Montieren:
- Hülse ①
HINWEIS:
- Die Dichtringlippen mit Lithiumfett bestreichen.
-
Distanzhülse so einbauen, daß die Vorsprünge ⓐ zum Rad zeigen.
-
Montieren:
- Tageskilometerzählerantrieb ①
HINWEIS:
Sicherstellen, daß die beiden Vorsprünge ① in der Radnabe mit den beiden Schlitzen ② im Fahrtenkilometerzähler eingreifen.
• Die Bremsscheibe zwischen die Bremsbeläge führen.
- Darauf achten, daß die Vorsprünge ④ in dem Tageskilometerzählerantrieb über den Anschlag ⑤ an dem Vorderrad-Gabelgleitrohr greifen.
6. Montieren:
- Radachse ①
HINWEIS:
Lithiumfett auf die Radachse auftragen.
5. Installare:
- Ruota
NOTA:
• Schraube (Achshalterung) ①
23 Nm (2,3 m · kg)
HINWEIS:
Vor dem Festziehen dieser Schrauben die Teleskopgabel bei gezogener Vorderradbremse mehrmals einfedern, damit sich die Radachse richtig in die Achshalterung setzt.
8. Serrare:
(am der Halterung ②)
HINWEIS:
Vor dem Festziehen dieser Schraube (Halterung) den Bremsschlauch am Gabelbein-Vorsprung ⓐ vorbei und durch die Nut ⓑ führen, so daß dieser die Achsmutter nicht berührt.
9. Installare:
- Bremsschlauchabdeckung ①
- Beilagscheibe ②
- M8-Schraube (Brems-schlauchabdeckung) ③
16 Nm (1,6 m · kg)
• M6-Schraube (Brems-schlauchabdeckung) ④
7 Nm (0,7 m · kg)
10. Installare:
• Coperchio flessibile freno ①
- Rondella ②
- Bullone [coperchio flessibile del freno (M8)] ③
16 Nm (1,6 m · kg, 11 ft · lb)
• Tageskilometerzählerwelle ①
11. Installare:
-
Montieren:
-
Lager (rechts) ①
- Sicherungsring ② New
- Distanzstück ③
- Lager (links) ④
- Dichtring ⑤ New
HINWEIS:
- Die Dichtringlippen beim Einbau mit Lithiumfett bestreichen.
- Das Lager mit nach außen weisendem Dichtring einbauen.
- Zum Eintreiben von Lager und Dichtring eine Steckschlüssel-Nuß in entsprechender Größe verwenden.
- Das Lager auf der rechten Seite zuerst einbauen.
- Den Dichtring mit nach außen weisenden Herstellerangaben einbauen.
ACHTUNG:
Niemals gegen den inneren Laufring schlagen. Beim Eintreiben nur auf den äußeren Laufring einwirken.
Ruota posteriore
- Installare:
-
Montieren:
-
Bremsscheibe ①
• Schraube (Bremsscheibe) ②
14 Nm (1,4 m · kg)
HINWEIS:
Die Schrauben stufenweise über Kreuz festziehen.
-
Montieren:
-
Kettenrad ①
• Schraube (Kettenrad) ② - Unterlegscheibe (Ketten-rad) ③
- Mutter (Kettenrad) ④
42 Nm (4,2 m · kg)
HINWEIS:
Die Muttern stufenweise über Kreuz festziehen.
Lithiumseifen-Schmierfett auf der Öldichtungslippe auftragen.
4. Installare:
- Collarino ①
NOTA:
Die Bremsscheibe ① zwischen die Bremsbeläge ② führen.
5. Installare:
- Ruota
NOTA:
Das Rad ② nach vorne drücken, um die Antriebskette zu montieren.
6. Installare:
- Linke Antriebskettenzieher ①
- Radachse ②
HINWEIS:
- Den linken Antriebskettenzieher einbauen, und die Radachse von der linken Seite einstecken.
- Lithiumfett auf die Radachse auftragen.
7. Installare:
- Rechter Antriebskettenzieher ①
- Unterlegscheibe ②
- Achsmutter (Radachse) ③
8. Installare:
Die Achsmutter (Radachse) nur provisorisch festziehen.
NOTA:
- Antriebsketten-Durchhang a

Antriebsketten-Durchhang
40–50 mm
Siehe unter "ANTRIEBS-KETTEN-DURCHHANG EINSTELLEN" im KAPITEL 3.
10. Festziehen:
- Achsmutter (Radachse) ①
125 Nm (12,5 m · kg)
- Sicherungsmutter ②
9. Regolare:
① Bremsschlauch demontieren
③ Hauptbremszylinder demontieren
② Bremssattel demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen | |
| Vorbereitung für den Ausbau | VORDERRADBREMSE DEMONTIERENDas Motorrad am Motor aufbocken.Bremsflüssigkeit ablassen. | ⚠️ WARNUNG ____Das Motorrad gegen Umfallen sichern.Siehe unter “AUSBAU”. | |||
![]() | 1 | Bremsschlauchabdeckung | 1 | Nur lockern. | |
| 2 | Halterung | 1 | |||
| 3 | Schraube (Halterung) | 2 | |||
| 4 | Hohlschraube | 2 | |||
| 5 | Bremsschlauch | 1 | |||
| 6 | Haltestift-Abdeckschraube | 1 | |||
| 7 | Haltestift | 1 | |||
| 8 | Bremssattel | 1 | |||
| 9 | Bremshebel | 1 | |||
| 10 | Hauptbremszylinder-Halterung | 1 | |||
| 11 | Hauptbremszylinder | 1 | |||
FRENO ANTERIORE E POSTERIORE
FRENO ANTERIORE
① Bremssattel demontieren
③ Hauptbremszylinder demontieren
② Bremsschlauch demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| Vorbereitung für den Ausbau | HINTERRADBREMSE DEMONTIERENDas Motorrad am Motor aufbocken.HinterradBremsflüssigkeit ablassen. | ⚠️ WARNUNGDas Motorrad gegen Umfallen sichern.Siehe unter “VORDER- UND HINTERRAD”.Siehe unter “AUSBAU”. | ||
FRENO POSTERIORE
① Bremssattel vorn zerlegen
② Bremssattel hinten zerlegen
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen | |
![]() | BREMSSATTEL ZERLEGEN | A | B | Siehe unter “AUSBAU”. | |
| Haltestift | 1 | 1 | |||
| Bremsbelag | 2 | 2 | |||
| Spreizfeder | 1 | 1 | |||
| Bremssattelkolben | 2 | 1 | |||
| Staubschutzring | 2 | 1 | |||
| Dichtring | 2 | 1 | |||
SMONTAGGIO PINZA DEL FRENO
A Anteriore
B Posteriore
① Bremssattel vorn zerlegen
② Bremssattel hinten zerlegen
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
![]() | 1234567 | HAUPTBREMSZYLINDER ZERLEGENHauptbremszylinderdeckelMembranHauptbremszylinderschutzkappeSicherungsringUnterlegscheibeDruckstangeHauptbremszylindersatz | 111111 | Spitzzange verwenden. |
SMONTAGGIO POMPA DEL FRENO
A Anteriore
B Posteriore
- Hauptbremszylinderdeckel ① [Hinten]
• Hauptbremszylinderschutz ① - Behälterdeckel ②
HINWEIS:
Die Membran nicht entfernen.
A Vorn
B Hinten
- Einen durchsichtigen Schlauch ② an die Entlüftungsschraube ① befestigen und das freie Schlauchende in einen Auffangbehälter führen.
A Vorn
B Hinten
- Entlüftungsschraube lockern und die Bremsflüssigkeit ablassen. Dabei den Hand- bzw. Fußbremshebel betätigen.
ACHTUNG:
• Die abgelassene Bremsflüssigkeit nicht wiederverwenden.
- Bremsflüssigkeit greift Lack und Kunststoff an. Verschüttete Bremsflüssigkeit daher sofort abwischen.
Bremssattelkolben
- Demontieren:
- Bremssattelkolben Vorsichtig Druckluft anlegen.
WARNING
- Den Kolben mit einem Lappen abdecken und besonders vorsichtig umgehen.
- Niemals versuchen, die Kolben herauszuhebeln.
Bremssattelkolben-Ausbau- schritte
- Ein Stück Werkstattlappen in den Bremssattel stecken, um einen Bremssattel zu sperren.
- Den Kolben mit Druckluft vorsichtig aus dem Bremssattelzylinder herauspressen.
A Vorn
B Hinten
PUNTI DI RIMOZIONE
Liquido dei freni
- Rimuovere:
[Anteriore]
Bremssattelkolben-Dichtungssatz
- Demontieren:
• Staubschutzring ①
- Dichtring ②
HINWEIS:
Die Bremskolben-Dichtringe mit dem Finger herausdrücken.
ACHTUNG:
Niemals versuchen, die Bremskolben-Dichtringe herauszuhebeln.
WARNING
Die Bremskolben-Dichtringe sind bei jeder Zerlegung des Bremssat-tels zu erneuern.
A Vorn
B Hinten
- Hauptbremszylinder-Bohrungsfläche ⓐ Verschleiß/Riefen → Hauptbremszylinder (komplett) erneuern. Flecke → Reinigen.
WARNING
Nur frische Bremsflüssigkeit verwenden.
A Vorn
B Hinten
- Kontrollieren:
- Membran ① Rißbildung/Beschädigung → Erneuern.
A Vorn
B Hinten
ISPEZIONE
Pompa del freno
- Ispezionare:
- Hauptbremszylinderkolben ① - Hauptbremszylinderdeckel ② Verschleiß/Beschädigung/ Riefen → Hauptbremszylin- dersatz erneuern.
A Vorn
B Hinten
- Ispezionare:
- Hauptbremszylinder-Bohrungsfläche @ Verschleiß/Riefen → Bremssattelbaugruppe ersetzen.
A Vorn
B Hinten
Pinza del freno
1. Ispezionare:
- Bremssattelkolben ① Verschleiß/Riefen → Bremssattelkolbenbau- gruppe ersetzen.
WARNING
Nach dem Zerlegen des Bremssattels müssen die Bremskolben-Dichtringe ② erneuert werden.
2. Ispezionare:
- Bremsschlauch ① Rißbildung/Beschädigung → Erneuern.
Flessibile del freno
1. Ispezionare:
- Alle inneren Bauteile müssen mit frischer Bremsflüssigkeit gereinigt werden.
- Vor dem Einbau frische Bremsflüssigkeit auf die inneren Bauteile auftragen.
• Die Bremskolben-Dichtringe sind bei jeder Zerlegung des Bremssattels zu erneuern.
Bremssattelkolben
1. Reinigen:
- Bremssattel
- Dichtring
• Staubschutzring
• Bremssattelkolben
Mit Bremsflüssigkeit reinigen.
Immer neue Bremskolben-Dicht- ringe verwenden.
HINWEIS:
Die Bremskolben-Dichtringe richtig in die Nuten im Bremssattel einsetzen.
A Vorn
B Hinten
- Installare:
- Bremssattelkolben ①
HINWEIS:
Bremsflüssigkeit auf das Kolbenhemd auftragen.
ACHTUNG:
- Beim vorderen Bremssattel den Kolben mit der abgesenkten Seite ① zum Bremssattel hin weisend einbauen. Beim hinteren Bremssattel den Kolben mit der flachen abgesenkten Seite ⑥ zum Bremssattel hin weisend einbauen.
- Niemals mit Kraft einführen.
A Vorn
B Hinten
- Installare:
-
Montieren:
-
Spreizfeder ①
- Bremsbelag ②
- Haltestift ③
HINWEIS:
- Die Bremsbelag-Nasen ⓐ auf die Bremsschuh-Aussparungen ⓑ ausrichten.
- Die Haltestifte provisorisch festziehen.
Pinza freno anteriore
-
Installare:
-
Supporto pastiglia ①
- Pastiglia del freno ②
- Spina pastiglie ③
NOTA:
-
Montieren:
-
Kupferscheibe ①
- Hohlschraube ②
30 Nm (3,0 m · kg)
Immer neue Kupferscheiben verwenden.
ACHTUNG:
Bei der Befestigung des Bremsschlauchs am Bremssattel ⓐ darauf achten, daß der Metallstutzen an der Nase ⓑ des Bremssattels anliegt.
! AVVERTENZA
-
Montieren:
-
Halterung ①
- Bremssattel ②
• Schraube (Bremssattel) ③
23 Nm (2,3 m · kg)
HINWEIS:
Den Ausschnitt Ⓐ in der Bremsschlauch-Halterung auf die Nase ⓑ der Teleskopgabel ausrichten und Bremsleitung einklemmen.
- Festziehen:
- Haltestift ④
18 Nm (1,8 m · kg)
- Montieren:
- Haltestift-Abdeckschraube ⑤
3 Nm (0,3 m · kg)
-
Montieren:
-
Spreizfeder ①
- Bremsbelag ②
- Haltestift ③
HINWEIS:
- Die Bremsbeläge mit ihren Vorsprüngen ⓐ in die Bremssattel-Aussparungen ⓑ setzen.
- Die Haltestifte provisorisch festziehen.
Pinza freno posteriore
-
Installare:
-
Supporto pastiglia ①
- Pastiglia del freno ②
- Spina pastiglie ③
NOTA:
- Bremsscheiben-Abdeckung ①
- Schraube (Bremsscheiben-Abdeckung) ②
7 Nm (0,7 m · kg)
2. Installare:
- Copridisco ①
• Kupferscheibe ① New
- Bremsschlauch ②
- Hohlschraube ③
30 Nm (3,0 m · kg)
3. Installare:
• Rondella di rame ①
New
- Flessibile freno ②
• Vite di unione ③
30 Nm (3,0 m · kg, 22 ft · lb)
! AVERTISSEMENT
Immer neue Kupferscheiben verwenden.
! AVVERTENZA
Den Bremsschlauch so am Bremssattel anbringen, daß die Farbe ① am Rohr dem Bremssattel zugewendet ist und das Rohr den Überstand des Bremssattels ② leicht berührt.
ATTENZIONE:
- Bremssattel ①
- Hinterrad ②
Siehe unter "VORDER-UND HINTERRAD".
5. Festziehen:
- Haltestift ③
18 Nm (1,8 m · kg)
6. Montieren:
• Haltestift-Abdeckschraube
④ 3 Nm (0,3 m · kg)
4. Installare:
- Pinza del freno ①
- Ruota posteriore ②
Fare riferimento al paragrafo "RUOTA ANTERIORE E RUOTA POSTERIORE".
5. Serrare:
- Spina pastiglie ③
18 Nm (1,8 m · kg, 13 ft · lb)
6. Installare:
- Spina pastiglie ④
3 Nm (0,3 m · kg, 2,2 ft · lb)
Hauptbremszylindersatz
1. Reinigen:
- Hauptbremszylinder
• Hauptbremszylindersatz
Mit Bremsflüssigkeit reinigen.
Kit pompa del freno
1. Pulire:
- Hauptbremszylinderschale (primär) ①
- Hauptbremszylinderschale (sekundär) ② (am Bremskolben ③)
HINWEIS:
Bremsflüssigkeit auf die Hauptbremszylinderschalen auftragen.

WARNUNG
Die Zylindermanschette laut Abbildung einbauen. Falsche Montage beeinträchtigt die Bremsleistung.
A Vorn
B Hinten
2. Installare:
- Feder ①
(am Hauptbremszylinderkolben ②)
HINWEIS:
Das Ende mit dem kleineren Durchmesser muß zum Bremskolben weisen.
A Vorn
B Hinten
3. Installare:
- Molla ①
Sul pistone pompa del freno ②.
NOTA:
- Hauptbremszylindersatz ①
- Unterlegscheibe ②
- Sicherungsring ③
- Hauptbremszylinderschutz-kappe ④ (am Hauptbremszylinder ⑤) [Hinten]
• Hauptbremszylindersatz ①
- Druckstange ②
- Sicherungsring ③
- Hauptbremszylinderschutz-kappe ④
(am Hauptbremszylinder ⑤)
HINWEIS:
- Die Bremsflüssigkeit auf den Hauptbremszylindersatz auftragen.
- Lithiumfett auf die Spitze der Druckstange auftragen.
- Den Sicherungsring mit einer Spitzzange montieren.
A Vorn
B Hinten
4. Installare:
[Anteriore]
Hauptbremszylinder vorn
-
Montieren:
-
Hauptbremszylinder ①
- Hauptbremszylinder-Halte- rung ②
- Schraube (Hauptbremszy-linder-Halterung) ③
9 Nm (0,9 m · kg)
HINWEIS:
- Die Halterung so einbauen, daß die Pfeilmarkierung @ nach oben weist.
- Zuerst die Schrauben an der oberen Seite der Hauptbremszylinder-Halterung und dann die an der unteren Seite festziehen.
Pompa freno anteriore
-
Installare:
-
Pompa del freno ①
• Staffa pompa del freno ② - Bullone (staffa pompa del freno) ③
9 Nm (0,9 m · kg, 6,5 ft · lb)
NOTA:
- Bremshebel ①
• Schraube (Bremshebel) ② - Mutter (Bremshebel) ③


HINWEIS:
Lithiumfett auf die Bremshebel-Gleitfläche, Schraube und Berührungsfläche des Hauptbremszylinderkolbens auftragen.
Hauptbremszylinder hinten
1. Montieren:
- Behälterschlauch ①
- Bremsflüssigkeitsbehälter
②
• Schraube (Behälterschlauch) ③

2. Installare:
- Hauptbremszylinder ①
- Schrauben (Hauptbremszylinder) ②

2. Installare:
- Pompa del freno ①
- Bullone (pompa del freno) ②

3. Monter:
- Feder ①
- Fußbremshebel ②
- O-Ring ③ New
• Schraube (Fußbremshebel) - Schlauchschelle ⑤

HINWEIS:
- Lithiumfett auf Schraube, O-Ring und Fußbremshebel-Halterung auftragen.
- Den Clip so einbauen, daß das Ende @ nach innen weist.
3. Installare:
- Molla ①
- Pedale del freno ②
- O-ring ③ New
- Bullone (pedale del freno) ④
- Fermaglio a graffa ⑤

NOTA:
Nach der Montage die Fußbremshebelposition kontrollieren.
Siehe unter "HINTERRADBREMSE EINSTELLEN" im KAPITEL 3.
4. Installare:
- Perno ①
- Rondella ②
- Copiglia ③ New
NOTA:
(mit der Halterung ②)
HINWEIS:
Vor dem Festziehen dieser Schraube (Halterung) den Bremsschlauch am Gabelbein-Vorsprung ⓐ vorbei und durch die Nut ⓑ führen, so daß dieser die Achsmutter nicht berührt.
Tubo flessibile freno anteriore
1. Installare:
- Bremsschlauchabdeckung ①
- Unterlegscheibe ②
• M8-Schraube (Brems-schlauchabdeckung) ③
16 Nm (1,6 m · kg)
- M6-Schraube (Brems-schlauchabdeckung) ④
7 Nm (0,7 m · kg)
2. Installare:
• Coperchio flessibile freno ①
- Rondella ②
-
Faire passer la durit de frein dans les guides de câble ①, puis dans les guides ⑧ de la protection ②.
-
Den Bremsschlauch durch die Seilzugführungen ① verlegen und dann durch die Führungen ② am Protektor ② verlegen.
-
Far passare il tubo flessibile del freno attraverso i guidacavi ①, quindi attraverso le guide ⓐ sulla protezione ②.

Immer neue Kupferscheiben verwenden.
ACHTUNG:
Den Bremsschlauch so einbauen, daß er den Hauptzylindervorsprung ⓐ berührt und sein gebogener Teil ⓑ nach unten weist.
! AVVERTENZA
Bremsschlauch hinten
- Montieren:
- Kupferscheibe ①

- Bremsschlauch ②

- Kupferscheibe ③

• Hohlschraube ④

30 Nm (3,0 m · kg)
Immer neuen Kupferscheiben verwenden.
ACHTUNG:
Beim Befestigen des Bremsschlauchs zuerst den Zahn ⓐ der Kupferscheibe ① auf den Vorsprung ⓑ am Hauptbremszylinder ausrichten. Dann den Metallstutzen Ⓒ am Ende des Bremsschlauchs auf den Zahn ⓭ der Kupferscheibe ① ausrichten und die Hohlschraube festziehen.
! AVVERTENZA
- Bremsschlauch-Halterung ①
• Schraube (Halterung) ②

1 Nm (0,1 m · kg)
ACHTUNG:
Nach dem Einbau der Bremsschlauch-Halterungen sicherstellen, daß der Bremsschlauch das Federbein nicht berührt. Anderenfalls den Schlauch neu verlegen.
2. Installare:
1 Nm (0,1 m · kg, 0,7 ft · lb)
ATTENZIONE:
- Bremsflüssigkeitsbehälter (bis zur Minimalstand-Markierung ⓐ)

Empfohlene Bremsflüssigkeit DOT 4
WARNING
- Nur Bremsflüssigkeit der vorgeschriebenen Spezifikation verwenden. Andere Produkte können die Gummidichtungen zersetzen und zu Undichtigkeiten und verminderter Bremsleistung führen.
- Ausschließlich Bremsflüssigkeit der gleichen Spezifikation nachfüllen. Mischungen unterschiedlicher Produkte können zu chemischen Reaktionen und damit zu verminderter Bremsleistung führen.
- Beim Nachfüllen darauf achten, daß kein Wasser in den Bremsflüssigkeitsbehälter gelangt. Wasser setzt den Siedepunkt der Bremsflüssigkeit herab und kann bei Dampfblasenbildung zum Blockieren der Bremse führen.
ACHTUNG:
Bremsflüssigkeit greift lackierte Flächen und Kunststoffe an. Verschüttete Bremsflüssigkeit daher sofort abwischen.
A Vorn
B Hinten
Liquido dei freni
1. Riempire:
- Bremsanlage Siehe unter "HYDRAULISCHE BREMSANLAGE ENTLÜFTEN" im KAPITEL 3.
- Bremsflüssigkeitsstand Niedrig → Auffüllen. Siehe unter "BREMSFLÜSSIGKEITSSTAND KONTROLLIEREN" im KAPITEL 3.
3. Ispezionare:
- Membran
- Hauptbremszylinderdeckel ①
- Schraube (Hauptbremszy-linderdeckel) ②
2 Nm (0,2 m · kg)
[Hinten]
- Membran
- Behälterdeckel ①
• Schraube (Behälterdeckel)
② 2 Nm (0,2 m · kg)
• Hauptbremszylinderschutz
10 Nm (1,0 m · kg)
ACHTUNG:
Nach der Montage den Hand- bzw. Fußbremshebel betätigen und die Hohlschrauben am Hauptbremszylinder und Bremssattel auf wegen Undichtigkeit austretende Bremsflüssigkeit prüfen.
A Vorn
B Hinten
- Montieren: (nur Hinterradbremse)
- Schutz ①
• Schraube (Schutz) ②
7 Nm (0,7 m · kg)
4. Installare:
[Anteriore]
- Diaframma
• Coperchio pompa del freno ①
• Vite (pompa del freno) ②
2 Nm (0,2 m · kg, 1,4 ft · lb)
[Posteriore]
- Diaframma
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| Vorbereitung für den Ausbau | TELESKOPGABEL DEMONTIERENDas Motorrad am Motor aufbocken.VorderradBremssattel vornScheinwerferLenker | ⚠️WARNUNGDas Motorrad gegen Umfallen sichern.Siehe unter “VORDER- UND HINTERRAD”.Siehe unter “VORDER- UND HINTERRAD-BREMSE”.Siehe unter “LENKER”. | ||
| 1 | Protektor | 1 | ||
| 2 | Bremsschlauch-Halterung | 2 | ||
| 3 | Klemmschraube (obere Gabelbrücke) | 2 | Nur lockern. | |
| 4 | Verschlußschraube | 1 | Bei der Demontage der Teleskopgabel lockern. | |
| 5 | Klemmschraube (untere Gabelbrücke) | 2 | Nur lockern. | |
| 6 | Teleskopgabel | 1 |
FORCELLA ANTERIORE
① Dichtring demontieren
② Dämpferrohr demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
![]() | 12345678910111213 | TELESKOPGABEL DEMONTIERENTelegabelverschlußschraubeGabelfederStaubschutzringSicherungsringGleitrohrStandrohrKolbenbuchseGleitbuchseÖldichtungsscheibeDichtringFedersitzLuftventilDämpferrohr | 1111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111 | Siehe unter “AUSBAU”.Das Gabelöl ablassen.Siehe unter “AUSBAU”.Spezialwerkzeug verwenden.Siehe unter “AUSBAU”. |
SMONTAGGIO FORCELLA ANTERIORE
Die Teleskopgabel erfordert besondere Aufmerksamkeit und sollte am besten vom Yamaha-Händler gewar- tet werden.
ACHTUNG:
Um einen plötzlichen Druckverlust und damit verbundene Gefahren zu vermeiden, unbedingt folgende Hinweise beachten.
- Der feine Teleskopgabel-Mechanismus ist sehr auf Fremdstoffe anfällig.
Deshalb beim Gabelölwechsel sowie bei der Demontage und - Montage darauf achten, daß keine Fremdstoffe in die Tele- skopgabel eindringen. - Vor dem Lösen der Verschlußschrauben unbedingt die Luft aus den Gabelbeinen vollständig ablassen.
NOTA PER LA MANIPOLAZIONE
NOTA:
-
Demontieren:
-
Telegabelverschlußschraube ①
(vom Standrohr)
HINWEIS:
Die Verschlußschrauben vor der Teleskopgabel-Demontage lockern.
- Demontieren:
- Telegabelverschlußschraube ①
HINWEIS:
- Die Gabelfeder komprimieren und dabei einen flachen Schlüssel ② zwischen dem Distanzstück ③ und dem Federsitz ④ ansetzen.
- Die Sicherungsmutter ⑤ gegenhalten und die Verschlußschraube lösen.
PUNTI DI RIMOZIONE
Vite mordente forcella anteriore
• Staubschutzring ①
- Sicherungsring ②
Einen Schlitzschraubendreher verwenden.
ACHTUNG:
Das Gleitrohr nicht beschädigen.
- Demontieren:
• Gleitrohr ①
Arbeitsschritte
- Standrohr langsam in das Gleitrohr hineinschieben ① und kurz vor dem Anschlag rasch zurückziehen ②.
- Vorgang wiederholen, bis das Standrohr sich vom Gleitrohr trennt.
Dämpferrohr
-
Demontieren:
-
Luftventil ①
- Dämpferrohr ②
HINWEIS:
Das Dämpferrohr mit dem Dämpferrohr-Halter ③ festhalten.

Dämpferrohr-Halter YM-1423/90890-01423
PRÜFUNG
Dämpferrohr
- Kontrollieren:
- Dämpferrohr ①
Verbiegung/Beschädigung
→ Erneuern.
ACHTUNG:
Die Kolbenstange und der gesamte interne Teleskopgabel-Mechanismus sind sehr empfindlich gegen Fremdkörper.
Beim Zerlegen und Zusammenbau der Teleskopgabel darauf achten, daß keinerlei Fremdkörper in das Gabelöl gelangen.
Tubo di forza
- Luftventil ① Verschleiß/Beschädigung → Erneuern.
- O-Ring ② Beschädigung → Erneuern.
Valvola base
1. Ispezionare:
- Ungespannte Länge der Gabelfeder ⓐ Unvorschriftsmäßig → Erneuern.

Ungespannte Länge der Gabelfeder
460 mm
Gleitrohr
1. Kontrollieren:
- Gleitrohr @
Riefen → Instand setzen oder erneuern.
Naßschleifpapier der Körnung 1.000 verwenden.
Dämpferrohrbuchse beschädigt → Erneuern. - Standrohrverbiegung Unvorschriftsmäßig → Erneuern.
Eine Meßuhr ① verwenden.

Max. Standrohrverbie- gung
0,2 mm
HINWEIS:
Die Verbiegung entspricht der Hälfte der Meßuhr-Anzeige.
WARNING
Niemals versuchen, ein verzogenes Standrohr zu richten, weil dadurch seine Stabilität verloren geht.
Standrohr
1. Kontrollieren:
- Standrohr ① Riefen/Verschleiß/Beschädigung → Erneuern.
Telegabelverschlußschraube
-
Kontrollieren:
-
Telegabelverschlußschraube ①
- O-Ring ②
- Entlüftungsschraube ③ Verschleiß/Beschädigung → Erneuern.
Vite mordente forcella anteriore
- Alle Teile in sauberem Lösungsmittel reinigen.
MONTAGGIO ED INSTALLA-
ZIONE
• Dämpferrohr ① (am Standrohr ②)
ACHTUNG:
Beim Einbau des Dämpferrohrs das Standrohr geneigt halten, um zu vermeiden, daß das Dämpferrohr herabfällt und dabei das Luftventil beschädigt.
-
Montieren:
-
Kupferscheibe ①
- O-Ring ②
- Luftventil ③ (am Standrohr ④)
New
- Installare:
55 Nm (5,5 m · kg, 40 ft · lb)
N.B.:
- Das Dämpferrohr ③ mit dem Dämpferrohr-Halter ② festhalten.
- LOCTITE® auf das Gewinde des Luftventils auftragen.

Dämpferrohr-Halter YM-1423/90890-01423
- Serrare:
- Valvola base ①
(■) ⇌ 55 Nm (5,5 m · kg, 40 ft · lb)
NOTA:
- Federsitz ①
- Sicherungsmutter ②
(am Dämpferrohr ③)
HINWEIS:
- Den Federsitz mit der Nut @ nach oben einbauen.
- Die Sicherungsmutter mit nach oben weisendem Gewinde ⑥ handfest gegen das Dämpferrohr anziehen.
6. Montieren:
• Staubschutzring ①
- Sicherungsring ②
- Dichtring ③ New
- Beilagscheibe ④
• Gleitbuchse ⑤ New
(am Standrohr ⑥)
HINWEIS:
- Gabelöl auf das Standrohr auftragen.
- Beim Einbau des Dichtrings eine mit Gabelöl bestrichene Vinylfolie @ verwenden, um die Dichtringlippen zu schützen.
- Den Dichtring mit zur Achshalterung weisenden Herstellerangaben einbauen.
5. Installare:
Die Kolbenbuchse auf die Nut im Standrohr montieren.
7. Installare:
- Metallo del pistone ① New
NOTA:
- Gleitbuchse ①
- Öldichtungsscheibe ② (auf Gleitrohr-Nut)
HINWEIS:
Die Gleitbuchse mit dem Gabeldicht-ring-Treiber ③ in das Gleitrohr einsetzen.

Gabeldichtring-Treiber
YM-01442/90890-01442
9. Installare:
Den Dichtring mit dem Gabeldicht- ring-Treibers ② in das Gleitrohr ein- setzen.

Gabeldichtring-Treiber
YM-01442/90890-01442
10. Installare:
- Paraolio ①
NOTA:
Den Sicherungsring richtig in die Nut des Gleitrohres einsetzen.
11. Installare:
Lithiumfett auf das Gleitrohr auftra- gen.
12. Installare:
- Leichtgängigkeit des Standrohres Schwergängigkeit → Die Schritte 2 bis 12 wiederholen.
13. Controllare:
14. Die Teleskopgabel ganz zusammendrücken.
15. Befüllen:
- Gleitrohr (bis zum Rand mit Öl ① der empfohlenen Sorte)

Empfohlene Ölsorte Gabelöl "01"
ACHTUNG:
- Ausschließlich Öl der empfohlenen Sorte verwenden, um die richtige Funktion der Teleskop-gabel zu gewährleisten.
- UNTER KEINEN UMSTÄNDEN Fremdkörper in die Teleskopgabel eindringen lassen.
14. Comprimere completamente la forcella anteriore.
15. Riempire:
16. Nach dem Befüllen der Gabel muß das Dämpferrohr ① mehrmals (mindestens 10 Mal) ein- und ausgefedert werden, damit sich das Gabelöl verteilt.
17. Befüllen:
- Gleitrohr (bis zum Rand mit Öl der empfohlenen Sorte)
18. Danach muß das Standrohr ① langsam um maximal 200 mm ein- und ausgefedert werden, damit sich das Gabelöl verteilt.
HINWEIS:
Wird das Standrohr mehr als 200 mm ein- oder ausgefedert, tritt Luft ein. In diesem Fall die Schritte 15 bis 18 wiederholen.
- Zehn Minuten warten, bis etwaige Luftbläschen sich aufgelöst haben, bevor der Gabelölstand gemessen wird.
HINWEIS:
Das Gleitrohr bis zum Rand mit Gabelöl befüllen, anderenfalls verteilt sich das Öl nicht richtig und kann der richtige Ölstand nicht erreicht werden.
Sicherstellen, daß sich keine Luft in der Teleskopgabel befindet.
- Gabelölstand (links und rechts) @ Unvorschriftsmäßig → Korrigieren.

Gabelölstand
(gemessen von der
Öberkante des Stand-
rohres, Gabel und
Dämpferrohr ① voll-
ständig eingefedert,
ohne Gabelfeder
Standard
140 mm
*130 mm
Sollbereich
80–150 mm
* Nur EUROPE
HINWEIS:
Bei der Gabelölstandkontrolle muß der Federsitz ② montiert sein.
WARNING
Der Ölstand beider Gabelholme muß identisch sein und sich im Sollbereich befinden. Ungleichmäßiger Ölstand in den Gabelholmen kann Fahrverhalten und Stabilität beeinträchtigen.
20. Misurare:
- Gewindelänge @ Unvorschriftsmäßig → Die Sicherungsmutter hineindrehen.

Gewindelänge ④ (Abstand zwischen der Oberkante des Dämpferrohrs ① und der Oberkante der Sicherungsmutter ②) min. 20 mm
22. Herausdrehen:
- Zugstufendämpfungs-Einstellschraube ①
HINWEIS:
- Die Zugstufendämpfungs-Einstellschraube bis zum Anschlag herausdrehen.
- Die Einstellung (Anzahl Rasten nach völligem Hineindrehen) aufschreiben.
23. Montieren:
- Dämpfergummi ①
- Scheibe ②
- Distanzstück ③ (an Telegabelverschlußschraube ④)
HINWEIS:
Das Dämpfergummi mit dem kleineren Ende @ zur Telegabelverschlußschraube einbauen.
24. Montieren:
- Druckstange ①
- Gabelfeder ②
HINWEIS:
- Die Gabelfeder mit gehobenem Dämpferrohr ③ einbauen.
- Nach dem Einbau der Gabelfeder das Dämpferrohr festhalten, damit es nicht herabfällt.
25. Montieren:
- Telegabelverschlußschraube ① Die Telegabelverschlußschraube handfest auf das Dämpferrohr schrauben.
21. Misurare:
- Telegabelverschlußschraube (Sicherungsmutter) ①
29 Nm (2,9 m · kg)
HINWEIS:
- Die Gabelfeder komprimieren und dabei einen flachen Schlüssel ② zwischen dem Distanzstück ③ und dem Federsitz ④ ansetzen.
- Die Sicherungsmutter ⑤ gegenhalten und die Telegabelverschlußschraube vorschriftsmäßig festziehen.
27. Montieren:
- Telegabelverschlußschraube (Sicherungsmutter) ① (am Gleitrohr)
HINWEIS:
Die Verschlußschraube provisorisch festziehen.
26. Serrare:
- Protektor-Führung ①
28. Installare:
• Die Klemmschrauben (untere Gabelbrücke) provisorisch festziehen.
• Die Klemmschrauben (obere Gabelbrücke) noch nicht festziehen.
2. Festziehen:
- Telegabelverschlußschraube ① 30 Nm (3,0 m · kg)
3. Einstellen:
- Position ⓐ der oberen Gabelbrücke

Standard-Position ⓐ der oberen Gabelbrücke
5 mm
*8 mm
**10,5 mm
* Nur EUROPE
** Nur AUS, NZ und ZA
Installazione
1. Installare:
- Forcella anteriore ①
NOTA:
20 Nm (2.0 m · kg, 14 ft · lb)
CAUTION:
- Klemmschraube (obere Gabelbrücke) ①
23 Nm (2,3 m · kg)
- Klemmschraube (untere Gabelbrücke) ②
20 Nm (2,0 m · kg)
ACHTUNG:
Die untere Gabelbrücke vorschriftsmäßig festziehen. Nicht zu fest anziehen, um den Betrieb der Teleskopgabel nicht zu beeinträchtigen.
5. Montieren:
• Bremsschlauch-Halterung ①
- Bremssattel ②
• Schraube (Bremssattel) ③
23 Nm (2,3 m · kg)
HINWEIS:
Den Ausschnitt ⓐ in der Brems-schlauch-Halterung auf die Nase ⓑ der Teleskopgabel ausrichten und Bremsleitung einklemmen.
6. Montieren:
• Bremsschlauch-Halterung ①
• Schrauben (Halterung) ②
10 Nm (1,0 m · kg)
- Protektor ③
• Schrauben (Protektor) ④
10 Nm (1,0 m · kg)
HINWEIS:
Vor dem Festziehen dieser Schraube (Halterung) den Bremsschlauch ⑤ am Gabelbein-Vorsprung ⓐ vorbei und durch die Nut ⓑ führen, so daß dieser die Achsmutter nicht berührt.
4. Serrare:
Den Einstellmechanismus ① bis zum Anschlag hineindrehen und dann in die Ausgangsposition bringen.
7. Regolare:
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| Vorbereitung den Ausbau | LENKER DEMONTIERENScheinwerfer | |||
| 1 | 1 | Dekompressionszug | 1 | Hebelseitig demontieren. |
| 2 | Dekompressionshebel-Halterung | 1 | ||
| 3 | Kupplungszug | 1 | Hebelseitig demontieren. | |
| 4 | Kupplungshebel-Halterung | 1 | ||
| 5 | Motorstoppschalter | 1 | ||
| 6 | Lichtschalter | 1 | ||
| 7 | Hauptbremszylinder | 1 | Siehe unter “AUSBAU”. | |
| 8 | Gasseilzugkappe | 1 | ||
| 9 | Gaszug 2 | 1 | Gasdrehgriffseitig demontieren. | |
| 10 | Gaszug 1 | 1 | Gasdrehgriffseitig demontieren. | |
| 11 | Rechter Griff | 1 | Siehe unter “AUSBAU”. | |
| 12 | Führungsrohr | 1 | ||
| 13 | Griffkappenabdeckung | 1 | ||
| 14 | Hülse | 1 | ||
| 15 | Linker Griff | 1 | Siehe unter “AUSBAU”. | |
| 16 | Oberer Lenkerhalter | 2 | ||
| 17 | Lenker | 1 |
MANUBRIO
-
Demontieren:
-
Hauptbremszylinder-Halte- rung ①
- Hauptbremszylinder ②
ACHTUNG:
- Den Hauptbremszylinder nicht am Bremsschlauch hängen lassen.
- Den Behälterdeckel waagrecht halten, damit keine Luft eindringt.
PUNTI DI RIMOZIONE
Pompa del freno
-
Rimuovere:
-
Staffa pompa del freno ①
- Pompa del freno ②
ATTENZIONE:
- Demontieren:
- Lenkergriffe ①
HINWEIS:
Die Lenkergriffe mit Druckluft lokkern, dann abziehen.
Manopola
-
Kontrollieren:
-
Lenker ①
Verbiegung/Rißbildung/
Beschädigung → Erneuern.
WARNING
Niemals versuchen, einen verbogenen Lenker zu richten, da dadurch seine Stabilität verloren geht.
ISPEZIONE
Manubrio
28 Nm (2.8 m · kg, 20 ft · lb)
NOTE:
28 Nm (2,8 m · kg, 20 ft · lb)
N.B.:
-
Montieren:
-
Lenker ①
- Oberer Lenkerhalter ②
- Schraube (Oberer Lenkerhalter) ③
28 Nm (2,8 m · kg)
HINWEIS:
- Die obere Lenkerhalterung mit nach vorne weisender Stanzmarkierung ⓐ einbauen.
- Zuerst die vorderen, dann die hinteren Schrauben der oberen Lenkerhalterung festziehen.
28 Nm (2,8 m · kg, 20 ft · lb)
NOTA:
- Linker Griff ①
Gummiklebstoff auf das Lenkerende ② auftragen.
HINWEIS:
- Vor dem Auftragen des Klebstoffs Fett und Öl mit Lackverdünner vom Lenkerrohr @ entfernen.
- Den linken Lenkergriff so am Lenker montieren, daß die Linie ⑥ zwischen den beiden Pfeilmarkierungen nach oben weist.
3. Montieren:
- Rechter Griff ①
- Hülse ②
Gummiklebstoff auf das Führungsrohr ③ auftragen.
HINWEIS:
- Vor dem Auftragen des Klebstoffs Fett und Öl mit Lackverdünner vom Lenkerrohr @ entfernen.
- Die Markierung ⑥ am Griff muß sich im vorgeschriebenen Winkel zur Aussparung © im Führungsrohr befinden.
2. Installare:
- Manopola sinistra ①
Applicare l'adesivo al manubrio ②.
NOTA:
- Hülse ①
- Griffkappenabdeckung ②
- Gasdrehgriff ③
HINWEIS:
Lithiumfett auf die Gasdrehgriff-Gleitfläche auftragen.
4. Installare:
- Gaszüge ① (am Führungsrohr ②)
HINWEIS:
Lithiumfett auf Gaszugenden und -scheibe auftragen.
5. Installare:
- Gasseilzugkappe ①
- Schrauben (Gasseilzugkappe) ② 4 Nm (0,4 m · kg)
WARNING
Nach dem Festziehen der Schrauben den Gasdrehgriff ③ auf Leichtgängigkeit prüfen. Gegebenenfalls das Gasdrehgriffgehäuse erneut ausrichten und befestigen.
6. Installare:
- Griffkappenabdeckung ①
- Abdeckung (Gasseilzugkappe) ②
7. Installare:
- Hauptbremszylinder ①
- Hauptbremszylinder-Halte- rung ②
- Schraube (Hauptbremszy-linder-Halterung) ③
9 Nm (0,9 m · kg)
HINWEIS:
- Die Halterung mit nach oben gerichteter Pfeilmarkierung ⓐ einbauen.
- Zuerst die Schraube an der Oberseite der Hauptbremszylinderhalterung und dann die Schraube an der Unterseite festziehen.
8. Installare:
- Pompa del freno ①
• Staffa pompa del freno ② - Bullone (staffa pompa del freno) ③
9 Nm (0,9 m · kg, 6,5 ft · lb)
NOTA:
- Motorstoppschalter ①
- Kupplungshebel-Halterung
②
• Schraube (Halterung) ③
4 Nm (0,4 m · kg)
- Dekompressionshebel-Halterung ④
- Schraube (Dekompressionshebel-Halterung) ⑤
4 Nm (0,4 m · kg)
- Kabelbinder ⑥
HINWEIS:
- Motorstoppschalter, Kupplungshebel-Halterung, Dekompressionshebel-Halterung und Kabelbinder gemäß den in der Abbildung gezeigten Abmessungen montieren.
- Das Motorstoppschalter-Kabel mittig durch die Kupplungshebel-Halterung führen.
10. Installare:
- Kupplungszug ①
- Dekompressionszug ②
HINWEIS:
Lithiumfett auf die Enden des Kupplungsseilzugs und des Dekompressionsseilzugs auftragen.
11. Installare:
- Kupplungszugspiel Siehe unter "KUPPLUNG EINSTELLEN" im KAPITEL 3.
-
Dekompressionszugspiel am Hebeldrehpunkt Siehe unter "EINSTELLUNG DES DEKOMPRESSIONS-HEBELS" im KAPITEL 3.
-
Den Dekompressionsseilzug ① und den Kupplungsseilzug ② mit einer Klammer ③ befestigen.
12. Regolare:
① Untere Gabelbrücke demontieren
② Lager demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen | |
| Vorbereitung für den Ausbau | LENKKOPF DEMONTIERENDas Motorrad am Motor aufbockenScheinwerferLenkerKabelführungVorderrad-Abdeckung | ⚠️WARNUNGDas Motorrad gegen Umfallen sichern.Siehe unter “LENKER”. | |||
![]() | 1 | Tageskilometerzähler | 1 | Siehe unter “TELESKOPGABEL”.Spezialwerkzeug verwenden.Siehe unter “AUSBAU”. | |
| 2 | Lenkkopfmutter | 1 | |||
| 3 | Teleskopgabel | 2 | |||
| 4 | Obere Gabelbrücke | 1 | |||
| 5 | Lenkerringmutter | 1 | |||
| 6 | Untere Gabelbrücke | 1 | |||
| 7 | Lagerschutzkappe | 1 | |||
STERZO
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen | |
| 8 | Oberes Lager | 1 | |||
| 9 | Unteres Lager | 1 | Siehe unter “AUSBAU”. | ||
| 10 | Laufring | 2 | Siehe unter “AUSBAU”. | ||
ANZUGSREIHENFOLGE:
- Lenkerringmutter mit 38 Nm (3,8 m • kg) festziehen.
- Um eine Umdrehung lockern.
- Nochmals mit 7 Nm (0,7 m • kg) festziehen.
Den Lenkschaft so sichern, daß er nicht herunterfallen kann.
PUNTI DI RIMOZIONE
Ghiera
- Rimuovere:
- Unteres Lager ① Einen Meißel ② verwenden.
ACHTUNG:
Darauf achten, nicht das Lenkschaftgewinde zu beschädigen.
- Laufring ① Den Laufring wie gezeigt mit einem Hammer und einer langen Stange ② aus dem Lenkkopf heraustreiben.
Pista
- Rimuovere:
- Lenkrohr ① Verbiegung/Beschädigung→ Erneuern.
ISPEZIONE
- Die Lager und Laufringe in Lösungsmittel waschen.
-
Kontrollieren:
-
Lager ①
- Laufring
Pitting/Beschädigung → Lager und Laufringe im Satz erneuern.
Die Lager in die Laufringe einbauen. Die Lager mit dem Finger drehen. Bei Schwergängigkeit die Lager und Laufringe im Satz erneuern.
Cuscinetto e pista
ZUSAMMENBAU UND MONTAGE Untere Gabelbrücke
- Montieren:
- Unteres Lager ①
HINWEIS:
Lithiumfett auf die Staubschutz- ringlippe und am inneren Lager-Um- fang auftragen.
-
Montieren:
-
Laufring
- Oberes Lager ①
- Lagerschutzkappe ②
HINWEIS:
Lithiumfett auf Lager und Lager- schutzkappen-Lippe auftragen.
- Untere Gabelbrücke ①
HINWEIS:
Lithiumfett auf das Lager und den Abschnitt ⓐ der Lenkwelle auftragen.
- Installare:
- Staffa inferiore ①
NOTA:
145 Nm (14.5 m · kg, 105 ft · lb)
4. Monter:
- Unterlegscheibe ①
- Lenkerringmutter ②
7 Nm (0,7 m · kg)
Die Lenkerringmutter mit dem Hakenschlüssel ③ festziehen.
Siehe unter "LENKER-KOPF KONTROLLIEREN UND EINSTELLEN" im KAPITEL 3.
- Den Lenkkopf von Anschlag bis Anschlag auf Leichtgängigkeit prüfen. Bei Schwergängigkeit den Lenkkopf demontieren und die Lager prüfen.
4. Installare:
- Rondella ①
- Ghiera ②
7 Nm (0,7 m · kg, 5,1 ft · lb)
- Gabelholme ①
- Obere Gabelbrücke ②
HINWEIS:
- Die Klemmschrauben der unteren Gabelbrücke provisorisch festziehen.
- Die Klemmschrauben der oberen Gabelbrücke noch nicht festziehen.
7. Installare:
- Forcella anteriore ①
- Piastra superiore ②
NOTA:
145 Nm (14,5 m · kg, 105 ft · lb)
8. Montieren:
- Unterlegscheibe ①
- Lenkkopfmutter ②
145 Nm (14,5 m · kg)
8. Installare:
- Rondella ①
- Ghiera ②
145 Nm (14,5 m · kg, 105 ft · lb)

text_image
a20 Nm (2.0 m · kg, 14 ft · lb)
CAUTION:
-
Nach dem Festziehen der Mutter den Lenkkopf auf Leichtgängigkeit prüfen. Bei Schwergängigkeit die Lenkerringmutter stufenweise lösen und nachstellen.
-
Einstellen:
- Position ⓐ der oberen Gabelbrücke

Standard-Position ^a der oberen Gabel- brücke 5 mm *8 mm **10,5 mm
* Nur EUROPE
** Nur AUS, NZ und ZA
- Klemmschraube (obere Gabelbrücke) ①
23 Nm (2,3 m · kg)
- Klemmschraube (untere Gabelbrükke) ②
20 Nm (2,0 m · kg)
ACHTUNG:
Die untere Gabelbrücke vorschriftsmäßig festziehen. Nicht zu fest anziehen, um den Betrieb der Teleskopgabel nicht zu beeinträchtigen.
- Montieren:
- Tageskilometerzähler ①
- Serrare:
① Schwinge demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| Vorbereitung für den Ausbau | SCHWINGE DEMONTIERENDas Motorrad am Motor aufbocken.Bremsschlauch-HalterungBremssattel hintenSchraube (Fußbremshebel)Antriebskette | ⚠️WARNUNGDas Motorrad gegen Umfallen sichern.Siehe unter “VORDER- UND HINTERRAD-BREMSE”.Den Fußbremshebel zurückklappen. | ||
| 1 | Antriebskettengehäuse | 1 | Die Schwinge festhalten. | |
| 2 | Unterer Kettenspanner | 1 | ||
| 3 | Schraube (Umlenkhebel) | 1 | ||
| 4 | Schraube (Übertragungshebel) | 1 | ||
| 5 | Schwingenachse | 1 | ||
| 6 | Schwinge | 1 |
FORCELLONE OSCILLANTE
② Übertragungshebel demontieren und zerlegen
③ Umlenkhebel
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen | ||
| SCHWINGE ZERLEGEN | ||||||
| 1 | Abdeckung | 2 | ||||
| 2 | Umlenkhebel | 1 | ||||
| 3 | Übertragungshebel | 1 | ||||
| 4 | Hülse | 2 | ||||
| 5 | Dichtring | 2 | ||||
| 6 | Drucklager | 2 | ||||
| 7 | Buchse | 2 | ||||
| 8 | Dichtring | 8 | ||||
| 9 | Lager | 8 | Siehe unter “AUSBAU”. | |||
SMONTAGGIO FORCELLONE OSCILLANTE
Das Lager am äußeren Laufring ein- pressen.
PUNTI DI RIMOZIONE
Cuscinetto
- Rimuovere:
- Cuscinetto ①
NOTA:
Die Lager, Buchsen, Hülsen und Anlaufscheiben in Lösungsmittel waschen.
Schwinge
- Kontrollieren:
- Lager ①
- Buchse ②
Spiel/Schwergängigkeit/
Rost → Lager und Buchse im Satz erneuern.
- Kontrollieren:
- Dichtring ③
Beschädigung → Erneuern.
ISPEZIONE
Spiel/Schwergängigkeit/
Rost → Lager und Hülse im Satz erneuern.
- Kontrollieren:
- Dichtring ③
Beschädigung → Erneuern.
Leva di rinvio
- Ispezionare:
- Cuscinetto ①
- Collarino ②
Spiel/Schwergängigkeit/
Rost → Lager und Hülse im Satz erneuern.
- Kontrollieren:
- Dichtring ③
Beschädigung → Erneuern.
Biella
- Ispezionare:
- Cuscinetto ①
- Collarino ②
Lager und Dichtringe
1. Montieren:
- Lager ①
- Dichtringe ②
(an der Schwinge)
HINWEIS:
- Molybdändisulfidfett auf die eingebauten Lager auftragen.
- Die Lager zum Einbauen auf der Seite mit den Herstellerangaben einpressen.
- Zuerst die äußeren, dann die inneren Lager vorschriftsmäßig eintreiben.

Lager-Einbautiefe
Außen ⓐ: 0 mm
Innen ⓑ: 8,5 mm
2. Montieren:
- Lager ①
- Dichtring ②
(am Umlenkhebel)
HINWEIS:
- Molybdändisulfidfett auf die eingebauten Lager auftragen.
- Die Lager zum Einbauen auf der Seite mit den Herstellerangaben einpressen.

Lager-Einbautiefe ① 5 mm
3. Montieren:
- Lager ①
- Dichtring ②
(am Übertragungshebel)
HINWEIS:
- Molybdändisulfidfett auf die eingebauten Lager auftragen.
- Die Lager zum Einbauen auf der Seite mit den Herstellerangaben einpressen.

Lager-Einbautiefe ① 5 mm
- Buchse ①
- Drucklager ②
- Dichtring ③
- Hülse ④ (an der Schwinge ⑤)
HINWEIS:
Molybdändisulfidfett auf Buchsen, Drucklager und Öldichtring lippen auftragen.
2. Montieren:
- Hülse ①
(am Umlenkhebel ②)
HINWEIS:
Molybdändisulfidfett auf Hülsen, Lager und den Dichringlippen auftragen.
3. Montieren:
- Hülse ①
(am Übertragungshebel ②)
HINWEIS:
Molybdändisulfidfett auf Hülsen, Lager und den Dichringlippen auftragen.
4. Montieren:
- Übertragungshebel ①
- Schraube (Übertragungshebel) ②
- Unterlegcheibe ③
- Mutter (Übertragungshebel)
④ 80 Nm (8,0 m · kg) (am Umlenkhebel ⑤)
HINWEIS:
Molybdändisulfidfett auf die Schraube auftragen.
Forcellone oscillante
1. Installare:
- Umlenkhebel ①
• Schraube (Umlenkhebel) ② - Unterlegscheibe ③
- Mutter (Umlenkhebel) ④ (an der Schwinge)
HINWEIS:
- Molybdändisulfidfett auf die Schraube auftragen.
• Die Mutter noch nicht festziehen.
6. Montieren:
- Schwinge ①
- Schwingenachse ②
85 Nm (8,5 m · kg)
HINWEIS:
- Molybdändisulfidfett auf die Schwingenachse auftragen.
- Die Schwingenachse von der rechten Seite einsetzen.
5. Installare:
- Seitliches Spiel der Hinter-radschwinge @ Freies Spiel besteht → Drucklager ersetzen.
- Vertikale Beweglichkeit der Schwinge ⑥ Schwergängigkeit/Klemmen/Rauhigkeit → Lager, Buchsen und Hülsen schmieren oder erneuern.
8. Montieren:
- Schraube (Übertragungshebel) ①
- Unterlegscheibe ②
- Mutter (Übertragungshebel) ③
HINWEIS:
- Molybdändisulfidfett auf die Schraube auftragen.
• Die Mutter noch nicht festziehen.
7. Controllare:
Molybdändisulfidfett auf die Schraube auftragen.
9. Installare:
20 Nm (2.0 m · kg, 14 ft · lb)
14. Install:
- Mutter (Übertragungshebel)
①
80 Nm (8,0 m · kg)
10. Serrare:
- Dado (biella) ①
80 Nm (8,0 m · kg, 58 ft · lb)
11. Serrer:
- Mutter (Umlenkhebel) ①
80 Nm (8,0 m · kg)
11. Serrare:
Die Kappe (rechts) mit der Markierung @ nach vorne weisend anbringen.
12. Installare:
- Tappo ①
NOTA:
- Schraube (Unterer Ketten-spanner) ①
- Ungerlegscheibe ②
- Hülse ③
- Unterer Kettenspanner ④
- Mutter (Unterer Kettenspanner) ⑤ 20 Nm (2,0 m · kg)
13. Installare:
• Antriebskettengehäuse ②
- Schraube [Antriebskettengehäuse (L= 50 mm)] ③
- Mutter (Antriebskettengehäuse) ④
7 Nm (0,7 m · kg)
- Schraube [Antriebskettengehäuse (L=10 mm)] ⑤
7 Nm (0,7 m · kg)
14. Installare:
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| Vorbereitung für den Ausbau | FEDERBEIN DEMONTIERENDas Motorrad am Motor aufbocken.Sitze und SeitenabdeckungenSchalldämpferKühlflüssigkeit ablassen.Kühlmittelausgleichsbehälter | ⚠️ WARNUNGDas Motorrad gegen Umfallen sichern.Siehe Abschnitt “SITZBANK, KRAFTSTOFFTANK UND SEITENABDECKUNGEN” in KAPITEL 4.Siehe Abschnitt “AUSPUFF UND SCHALLDÄMP-FER” in KAPITEL 4.Siehe Abschnitt “KÜHLFLÜSSIGKEIT WECHSELN” in KAPITEL 3.Siehe Abschnitt “KÜHLER” in KAPITEL 4. | ||
| 1 | Rücklicht-Steckverbinder | 2 | ||
| 2 | Band | 2 | ||
| 3 | Schraube (Bremsflüssigkeitsbehälter) | 1 | ||
| 4 | Schlauchschelle (Luftfilteranschluß) | 1 | Nur lockern. | |
| 5 | Rahmenhinterteil | 1 | ||
| 6 | Schraube (Umlenkhebel, Federbein) | 1 | Die Schwinge festhalten. | |
| 7 | Schraube (Federbein, Rahmen) | 1 | ||
| 8 | Federbein | 1 |
AMMORTIZZATORE POSTERIORE
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil | Anz. | Bemerkungen |
| 2 | 9 | Sicherungsmutter | 1 | Nur lockern. |
| 10 | Einstellmutter | 1 | Nur lockern. | |
| 11 | Federsitz (unten) | 1 | ||
| 12 | Federsitz (oben) | 1 | ||
| 13 | Feder (Federbein) | 1 | ||
| 14 | Lager | 2 | Siehe unter “AUSBAU”. |
Der Stoßdämpfer enthält Stickstoff unter hohem Druck. Vor Arbeiten am Stoßdämpfer die folgenden Erläuterungen sorgfältig durchlesen und die gegebenen Vorsichtsmaßregeln befolgen.
Der Hersteller übernimmt keinerlei Haftung für Unfälle, Verletzungen oder Schäden, die auf unsachgemäße Behandlung des Stoßdämpfers zurückzuführen sind.
- Den Stoßdämpfer unter keinen Umständen öffnen oder manipulieren.
- Den Stoßdämpfer vor Hitze und offenen Flammen schützen. Der hitzebedingte Druckanstieg kann eine Explosion des Stoßdämpfers bewirken.
- Den Gaszylinder vor Verformung und Beschädigung schützen. Ein deformierter Zylinder vermindert die Dämpfwirkung.
- Die Kontaktfläche zwischen Dämpferrohr und Zylinder nicht zerkratzen, da sonst Öl austreten kann.
- UNTER KEINEN UMSTÄNDEN die Schraube an der Unterseite des Gaszylinders lösen.
- Den Stoßdämpfer sachgemäß entsorgen.
NOTA PER LA MANIPOLAZIONE
! AVVERTENZA
HINWEIS ZUR ENTSORGUNG (nur Yamaha-Händler)
Vor der Entsorgung des Stoßdämpfers muß der Gasdruck in dessen Innerem über das Ventil ① vollständig abgebaut werden. Unbedingt eine Schutzbrille tragen, um Augenverletzungen durch ausströmendes Gas oder umherfliegende Metallspäne zu vermeiden.
WARNING
Den Stoßdämpfer vom Yamaha-Händler entsorgen lassen.
NOTE SULLO SMALTIMENTO (SOLO RIVENDITORI YAMAHA)
- Sicherungsring (Oberes Lager) ①
HINWEIS:
Das Lager am äußeren Laufring einpressen und den Sicherungsring entfernen.
- Demontieren:
- Oberes Lager ①
HINWEIS:
Das Lager am äußeren Laufring auspressen.
PUNTI DI RIMOZIONE
Cuscinetto
- Rimuovere:
Das Lager am äußeren Laufring aus- pressen.
- Rimuovere:
- Dämpferrohr ① Verbiegung/Beschädigung → Federbein (komplett) erneuern.
- Stoßdämpfer ② Undichtigkeit (Ölaustritt) → Federbein (komplett) erneuern. Undichtigkeit (Gasverlust) → Federbein (komplett) erneuern.
- Feder ③ Beschädigung → Feder erneuern. Verschleiß → Feder erneuern. Die Feder auseinanderziehen und zusammendrücken.
- Federsitz ④ Verschleiß/Beschädigung → Federsitz erneuern.
- Lager ⑤ Spiel/Schwergängigkeit/ Rost → Erneuern.
ISPEZIONE
Das Lager am äußeren Laufring gleichmäßig einpressen, bis die Sicherungsring-Nut sichtbar wird.
ACHTUNG:
Kein Fett auf den äußeren Lager-laufring auftragen, um das Feder-bein an dieser Stelle vor Beschädigung zu schützen.
- Sicherungsring (Oberes Lager) ① New
HINWEIS:
Nach dem Einbau des Sicherungsringes das Lager zurückdrücken, bis es den Sicherungsring berührt.
2. Installare:
Zum Einbau des Lagers eine Presse auf der Seite mit Herstellerbezeichnung oder Zahlen ansetzen und einpressen.

Einbautiefe des Lager ⓐ 4 mm
3. Installare:
- Feder ①
- Obere Federführung ②
- Untere Federführung ③
- Feder-Einbaulänge @
| Feder-Einbaulänge a | ||
| Standard | Bereich | |
| 244 mm*247 mm**243,5 mm | 240,5–258,5 mm | |
* Nur EUROPE
** Nur AUS, NZ und ZA
HINWEIS:
Die Feder-Einbaulänge ändert um 1,5 mm pro Einstellmutter-Umdrehung.
ACHTUNG:
Den Einstellmechanismus niemals über die Minimal- oder Maximal-einstellung hinausdrehen.
4. Festziehen:
- Sicherungsmutter ①
3. Regolare:
• Staubschutzring ①
- O-Ring ② New
- Hülse ③
HINWEIS:
- Molybdändisulfidfett auf das Lager auftragen.
- Lithiumfett auf die O-Ringe, Flansche und Staubdichtringe auftragen.
- Buchse ①
- Hülse ②
• Staubschutzring ③
HINWEIS:
- Molybdändisulfidfett auf das Lager auftragen.
- Lithiumfett auf die Buchse, Muffe und die Staubdichtungen auftragen.
- Die Staubdichtungen so einbauen, daß die Dichtlippen nach außen weisen.
3. Montieren:
- Federbein
4. Montieren:
- Schraube (Federbein, Rahmen) ①
- Mutter (Federbein, Rahmen)
② 56 Nm (5,6 m · kg)
HINWEIS:
Molybdändisulfidfett auf die Schraube auftragen.
5. Montieren:
- Schraube (Umlenkhebel, Federbein) ①
- Schraube (Umlenkhebel, Federbein) ②
53 Nm (5,3 m · kg)
HINWEIS:
Molybdändisulfidfett auf die Schraube auftragen.
6. Montieren:
- Rahmen-Hinterteil ①
- Schraube (Rahmen-Hinterteil) ② 29 Nm (2,9 m · kg)
- Schraube (Bremsflüssigkeitsbehälter) ③
10 Nm (1,0 m · kg)
7. Festziehen:
- Schraube (Luftfilteranschluß) ①
3 Nm (0,3 m · kg)
2. Installare:
- Band ①
- Rücklicht-Steckverbinder ②
8. Installare:
ELEKTRISCHE BAUTEI- LE UND SCHALTPLAN
ELEKTRISCHE BAUTEILE
① Scheinwerfer
② Spannungsregulator
③ Motorstoppschalter
④ Drosselklappensensor
⑤ Rücklicht
⑥ Leerlaufschalter
⑦ CDI-Schwungradmagnetzünder
⑧ Zündkerze
⑨ Zündspule
⑩ Lichtschalter
⑪ CDI-Zündbox
FARB-KODIERUNG
B .... schwarz
Br ...... braun
G......grün
Gy gran
L......blau
O.....orange
P ...... rosa
R....rot
Sb ...... hellblau
W ..... weiß
Y ...... gelb
B/L ...... schwarz/blau
B/W ...... schwarz/weiß
B/Y ...... schwarz/gelb
G/B...... grün/schwarz
L/W ...... blau/weiß
R/W....rot/weiß
SCHALTPLAN
* Nicht USA
IMPIANTO
ELETTRICO
COMPONENTI ELET-
TRICI E SCHEMA DI
CABLAGGIO
COMPONENTI ELETTRICI
Die WR250F ist mit einer kennfeldgesteuerten CDI-Zündanlage ausgestattet.
Der Mikroprozessor in der CDI-Zündbox ist ständig über die Motordrehzahl und Drosselklappenposition informiert und kann dadurch den optimalen Zündzeitpunkt im gesamten Lastbereich bestimmen. Dies sorgt stets für das bestmögliche Ansprechverhalten des Motors.

text_image
Drosselklappensensor Zündeinheit Zündspule Aufnehmerspule CDI-Magnetzünderrotor■ Funktion der einzelnen Komponenten
| Komponente | Funktion |
| Drosselklappensor | Überwacht die Drosselklappenposition und sendet ein Drosselklappenöffnungssignal an den CDI-Zündbox-Mikroprozessor |
| Impulsgeber | Überwacht den Impulsgeber-Rotor und sendet ein Motordrehzahlsignal an den CDI-Zündbox-Mikroprozessor |
| CDI-Zündbox | Der CDI-Zündbox-Mikroprozessor analysiert die erhaltenen Drosselklappenöffnungs- und Motordrehzahlsignale und errechnet daraus den optimalen Zündzeitpunkt. |
■ Prinzip der Kennfeldsteuerung
In herkömmlichen Zündsystemen wird der Zündzeitpunkt lediglich von der Motordrehzahl bestimmt (zweidimensionales Prinzip).
Wird jedoch zusätzlich die Motorbelastung (sprich: Drosselklappenöffnung) berücksichtigt, kann eine präzisere Zündverstellung erfolgen (dreidimensionales Prinzip).

text_image
Zündzeitgabe Drosselklappenöffnung DrehzahlDreidimensionales Zündkennfeld (Angaben entsprechen nicht der Wirklichkeit)
UNITÀ CDI CONTROLLATA DA MAPPA
Bei der Überprüfung der Zündanlage auf mögliche Störungen ist das folgende Ablaufdiagramm zu beachten.
Folgendes Diagramm hilft zündanlagen- und zündkerzenbedingte Motorstörungen zu beheben.

flowchart
graph TD
A["Zündfunkenstrecke kontrollieren"] -->|Kein Zündfunke| B["Die gesamte Lichtanlage auf einwandfreie Verbindungen überprüfen."]
A -->|Zündfunke| C["*Zündkerze reinigen oder erneuern."]
B -->|Nicht in Ordnung| D["Erneuern oder instand setzen."]
B -->|In Ordnung| E["Motorstoppschalter kontrollieren."]
E -->|Nicht in Ordnung| F["Erneuern."]
E -->|In Ordnung| G["Zündspule kontrollieren."]
G --> H["Primärspule"]
G --> I["Sekundärspule"]
G --> J["CDI-Schwungradmagnetzünder kontrollieren."]
H -->|Nicht in Ordnung| K["Erneuern."]
H -->|In Ordnung| L["Impulsgeber"]
H --> M["Ladespule"]
I -->|Nicht in Ordnung| N["Erneuern."]
I -->|In Ordnung| O["Erneuern."]
I -->|In Ordnung| P["Leerlaufschalter kontrollieren."]
P -->|Nicht in Ordnung| Q["Erneuern oder instand setzen."]
P -->|In Ordnung| R["CDI-Zündbox erneuern."]
* Nur wenn der Zündfunkenstreckentester verwendet wird
HINWEIS:
• Die folgenden Teile vor Beginn der Störungsbeseitigung ausbauen.
1) Sitz
2) Kraftstofftank
• Folgendes Spezialwerkzeug benutzen.

Zündfunkenstreckentester YM-34487 Zündprüfer 90890-06754

Taschen-Multimeter YU-3112-C/90890-03112
- Den Zündkerzenstecker von der Zündkerze abziehen.
- Den Zündfunkenstreckentester ① (bzw. ②) wie abgebildet anschließen.
• Zündkerzenstecker ③
• Zündkerze ④
A Nur USA und CDN
B Nicht USA und CDN
- Den Motor mit dem Kickstarter durchdrehen.
- Die Zündfunkenstrecke kontrollieren.
- Den Motor anlassen und die Zündfunkenstrecke vergrößern, bis es zu Fehlzündungen kommt (nur USA und CDN).

Min. Zündfunkenstrecke 6,0 mm
STECKVERBINDER- UND KABEL-ANSCHLÜSSE KONTROLLIEREN
- Kontrollieren:
- Steckverbinder- und Kabelanschlüsse Rost/Staub/Lockerheit/Kurzschluß → Instand setzen oder erneuern.
- Motorstoppschalter (auf Durchgang)
| Meßkabel (+) →schwarz/weiß 1 |
| Meßkabel (−) → schwarz 2 |
| B/W1 | B2 | Meßge-rät-Einstel- | ||
| GE-DRÜCKT | × 1 | |||
| FREI |
Kein Durchgang bei gedrücktem Schalter → Erneuern. Durchgang bei freigelassenem Schalter → Erneuern.
ISPEZIONE DELL'INTERRUT- TORE DI ARRESTO DEL MOTORE
- Ispezionare:
- Primärspulen-Widerstand Unvorschriftsmäßig → Erneuern.
Meßkabel (+) → orange ① Meßkabel (−) → schwarz ②
| Primärspulen-Widerstand | Meßgerät-Einstellung | |
| 0,20–0,30 Ω bei 20 °C | × 1 |
- Sekundärspulen-Widerstand Unvorschriftsmäßig → Erneuern.
Meßkabel (+) → Zündkabel ① Meßkabel (−) → orange ②
| Sekundär-spulen-Widerstand | Meßgerät-Einstellung | |
| 9,5–14,3 kΩbei 20 °C | kΩ × 1 |
HINWEIS:
Bei der Messung des Sekundärspulen-Widerstandes muß der Zündkerzenstecker abgezogen sein.
CDI-SCHWUNGRADMAGNETZÜN- DER KONTROLLIEREN
1. Kontrollieren:
- Impulsgeber-Widerstand Unvorschriftsmäßig → Erneuern.
| Meßkabel (+) → rot 1 |
| Meßkabel (-) → weiß 2 |
| Impulsgeber-Widerstand | Meßgerät-Einstellung | |
| 248–372 Ωbei 20 °C | × 100 |
2. Ispezionare:
- Widerstand der Erregerspule 1 Unvorschriftsmäßig → Erneuern.
| Meßkabel (+) → braun 1 |
| Meßkabel (−) → grün 2 |
| Widerstand der Erreger-spule 1 | Meßgerät-Einstellung | |
| 640–960 Ωbei 20 °C | × 100 |
3. Kontrollieren:
- Widerstand der Erregerspule 2 Unvorschriftsmäßig → Erneuern.
| Meßkabel (+) → rosa 1 |
| Meßkabel (−) → grün 2 |
| Widerstand der Erreger-spule 2 | Meßgerät-Einstellung | |
| 464–696 Ωbei 20 °C | × 100 |
2. Ispezionare:
• Leerlaufschalter (auf Durchgang)
| Meßkabel (+) → hellblau 1Meßkabel (−) → Masse 2 |
| hellblau1 | Masse2 | Meßge-rät-Einstel-lung | ||
| LEER-LAUF | × 1 | |||
| GANG EINGE-LEGT |
Kein Durchgang in Leerlaufstellung → Erneuern.
Durchgang bei eingelegtem Gang → Erneuern.
CDI-ZÜNDBOX KONTROLLIEREN
Die gesamte elektrische Anlage kontrollieren. Falls kein Defekt vorhanden, die CDI-Zündbox erneuern. Danach die gesamte elektrische Anlage erneut kontrollieren.
Wenn Drosselklappen-Positionssensor nicht arbeitet, mit den folgenden Schritten überprüfen.

flowchart
graph TD
A["Die gesamte Zündanlage auf Anschluß überprüfen."] -->|Nicht in Ordnung| B["Erneuern oder instand setzen."]
A -->|In Ordnung| C["Den Drosselklappen-Positi-onsensor prüfen."]
C --> D["Drosselklappen-Positions-sensor-Spule"]
D -->|Nicht in Ordnung| E["Erneuern."]
C -->|In Ordnung| F["* Den CDI-Schwungrad-Magnetzünder prüfen."]
F --> G["Primärspule"]
G -->|Nicht in Ordnung| H["Erneuern."]
F -->|In Ordnung| I["Die CDI-Einheit prüfen."]
I --> J["Drosselklappen-Positions-sensor Eingangs-spannung"]
J -->|Nicht in Ordnung| K["Erneuern."]
* Siehe unter "ZÜNDANLAGE".
HINWEIS:
Folgendes Spezialwerkzeug verwenden.

Taschen-Multimeter YU-3112-C/90890-03112

Induktivdrehzahlmesser YU-8036-B Drehzahlmesser 90890-03113
Nicht die Schrauben (Drosselpositionssensor, TPS) ① lösen, ausgenommen wenn der Drosselpositionssensor aufgrund von Fehlfunktion ausgetauscht werden muß, denn dadurch wird ein Nachlassen der Motorleistung bewirkt.
NOTA SUL MANEGGIO
ATTENZIONE:
INSPEKTION DER STECKVERBINDUNGEN UND KABELANSCHLÜSSE
1. Prüfen:
- Steckverbindungen und Kabelanschlüsse Rost/Staub/Lockerung/Kurzschluß → Reparieren oder austauschen.
- Widerstand der Drosselklappen-Positionssensor-Spule Außerhalb des Sollwerts → Austauschen.
| Prüfgerätkabel (+) → Blaues Kabel 1Prüfgerätkabel (−) → Schwarzes Kabel 2 |
| Widerstand der Drosselklappen-Positionssensor-Spule | Prüfgeräteinstellung | |
| 4–6 kΩbei 20 °C | kΩ × 1 |
- Drosselklappen-Anschlagschraube ①
2. Allentare:
Die Drosselklappen-Anschlagschraube herausdrehen, bis die Drosselklappenwelle vollständig geschlossen ist.
NOTA:
- Regelwiderstand der Drosselklappen-Positionssensor-Spule Prüfen, ob sich der Widerstand erhöht, während der geschlossene Gasdrehgriff ganz aufgedreht wird. Außerhalb des Sollwerts → Austauschen.
| Prüfgerätkabel (+) →Gelbes Kabel 1Prüfgerätkabel (−) →Schwarzes Kabel 2 |
| Drosselklappen-Positionssensor-Spulenwiderstand | Prüfgerät-einstel-lung | ||
| Ganz geschlossen | Ganz offen | kΩ × 1 | |
| 0–3 kΩ bei 20 °C | 4–6 kΩ bei 20 °C | ||
TPS-AUSTAUSCH UND EINSTEL- LUNG
1. Entfernen:
- TPS-Steckverbindung
- Schraube (Drosselklappen-sensor) ①
- Unterlegscheibe ②
• Drosselklappensensor ③
HINWEIS:
Die Schrauben (Drosselklappenpositionssensor) mit dem T20 Bit (verstellfeste Befestigung) lösen.
2. Austauschen:
• Drosselklappensensor
• Drosselklappensensor ①
- Unterlegscheibe ②
- Schraube (Drosselklappen-sensor) ③
3. Einbauen:
4. Montieren:
- TPS-Steckverbindung
HINWEIS:
- Die Kerbe Ⓐ im Drosselklappensensor auf den Vorsprung ⓑ am Vergaser ausrichten.
- Die Schrauben (Drosselklappensensor) vorübergehend festziehen.
3. Ispezionare:
- Leerlaufdrehzahl Siehe hierzu den Abschnitt "LEERLAUFDREHZAHL EINSTELLEN" in KAPITEL 3.
5. Regolare:
-
Die dünnen elektrischen Leiter ② (Leitungsdrähte) in den TPS-Kabelstecker ① stecken, wie in der Abbildung gezeigt, und zur Prüfung das Prüfgerät anschließen.
-
Inserire i conduttori elettrici sottili ② (cavo) nell'accoppiatore del sensore di posizione valvo a farfalla ①, come illustrato e collegarvi il tester.
$$ \begin{array}{l}\text {Positives (+) Kabel des Prüf-}\\text {gerätes} \rightarrow \text {Gelbe Leitung} ③\\text {Negatives (-) Kabel des Prüfger-}\\text {rätes} \rightarrow \text {Schwarze Leitung} ④\end{array} $$
- Nicht die elektrischen Leiter weiter als erforderlich einstecken, da sonst die Wasserfestigkeit des Steckers beeinträchtigt werden kann.
- Sicherstellen, daß sich kein Kurzschluß zwischen den Kontakten entwickelt, da dadurch Schäden an den elektrischen Bauteilen verursacht werden können.
ATTENZIONE:
- TPS-Ausgangsspannung
Einstellschritte:
Den Einbauwinkel von TPS ① einstellen, um die vorgeschriebene Ausgangsspannung zu erhalten.
HINWEIS:
Die Ausgangsspannung akkurat mit einem digitalen elektronische Voltmeter mesen, das leichte Able-sung kleiner Spannungen erlaubt.
| TPS-Ausgangs-spannungung | Prüfgerät-Stellung | |
| 0,58–0,78 V | DCV |
Die Schrauben (Drosselklappenpositionssensor) mit dem T20 Bit (verstellfeste Befestigung) lösen.
- Den Motor stoppen.
9. Serrare:
PRÜFEN DER TPS-EINGANGS-SPANNUNG
- Die Drosselklappenpositionssensor-Steckverbindung trennen.
- Den Motor starten.
- Prüfen:
- Drosselklappenpositionssensor-Eingangsspannung Außerhalb des Sollwerts → Die CDI-Einheit austauschen.
| Prüfgerätkabel (+) → Blaues Kabel 1 |
| Prüfgerätkabel (-) → Schwarzes/Blaues Kabel 2 |
| Drosselklappenpositions-sensor-Eingangsspan- | Prüfgeräte-instellung | |
| 4–6 V | DCV-20 |
Bei der Überprüfung der Zündanlage auf mögliche Störungen ist das folgende Ablaufdiagramm zu beachten.

flowchart
graph TD
A["Lampe und Lampenstecker überprüfen."] -->|In Ordnung| B["Die gesamte Lichtanlage auf einwandfreie Verbindungen überprüfen."]
B -->|In Ordnung| C["CDI-Magnet überprüfen."]
C -->|In Ordnung| D["Alle Verbindungen der Lichtanlage überprüfen."]
D -->|In Ordnung| E["Den Spannungsregulator prüfen."]
F["Lampe und/oder Lampenstecker erneuern."] -->|Nicht in Ordnung| G["Erneuern."]
H["Lichtmaschinenwicklung"] -->|Nicht in Ordnung| I["Erneuern."]
J["Ausgangsspannung"] -->|Nicht in Ordnung| K["Erneuern."]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#f9f,stroke:#333
style C fill:#f9f,stroke:#333
style D fill:#f9f,stroke:#333
style E fill:#f9f,stroke:#333
style F fill:#f9f,stroke:#333
style H fill:#f9f,stroke:#333
style I fill:#f9f,stroke:#333
style J fill:#f9f,stroke:#333
style K fill:#f9f,stroke:#333
HINWEIS:
- Folgende Teile vor der Kontrolle ausbauen.
1) Sitz
2) Kraftstofftank
• Folgendes Spezialwerkzeug benutzen.

Taschen-Multimeter YU-3112-C/90890-03112

Induktivdrehzahlmesser YU-8036-B Drehzahlmesser 90890-03113
LICHTSCHALTER KONTROLLIE- REN
- Kontrollieren:
- Lichtschalterfunktion
| Pluskabel des Meßgerätes (+) → Gelbes Kabel 1Pluskabel des Meßgerätes (−) → Blue lead 2 |
| Y1 | L2 | Einstellung des Meßgeräts | ||
| × 1 | ||||
| OFF |
Kein Durchgang in Stellung → Auswechseln Durchgang in Stellung AUS/OFF → Auswechseln.
- Widerstand der Lichtmaschinenwicklung Abweichung von Herstellerangaben → Auswechseln
| Pluskabel des Meßgerätes (+) → Gelbes Kabel 1Pluskabel des Meßgerätes (−) → Schwarzes Kabel 2 |
| Widerstand der Lichtmaschinenwicklung | Einstellung des Meßgeräts | |
| 0,16–0,24 Ω bei 20 °C | Ω × 1 |
INSPEKTION DES SPANNUNGS- REGULATORS
-
Den Motor starten.
-
Den Scheinwerfer und das Rücklicht durch Drehen des Lichtschalter einschalten.
-
Inspizieren:
- Ausgangsspannung Außerhalb des Sollbereichs → Spannungsregulator ersetzen.
| Tester (+) Leitung → | |
| Blaue Leitung 1 | |
| PTester (−) Leitung → | |
| Schwarze Leitung 2 | |
| Ausgangsspannung | Tester-Selektor-Stellung | |
| 13,3 – 14,3 V bei 5.000 U/min | Wechselstrom 20 V |
- Das Luft/Kraftstoffgemisch variiert mit den atmosphärischen Bedingungen. Daher muß die Einstellung des Vergasers in Abhängigkeit von Luftdruck, Feuchtigkeit und Temperatur vorgenommen werden.
- Führen Sie eine Probefahrt durch, um die ordnungsgemäße Motorleistung (Ansprechverhalten des Motors) zu überprüfen sowie die Verfärbung der Zündkerze bzw. die Ablagerungen darauf zu kontrollieren. Wählen Sie unter Beachtung dieser Punkte die bestmöglichen Vergasereinstellungen aus.
HINWEIS:
Es wird empfohlen, die Vergasereinstellungen und Werte wie atmosphärische Bedingungen, Zustand der Strecke, Rundenzeiten usw. schriftlich festzuhalten, um zukünftige Vergasereinstellungen zu erleichtern.
WARNING
- Der Vergaser ist Bestandteil der Kraftstoffanlage. Er muß daher in einer gut belüfteten Umgebung montiert werden, in sicherer Entfernung von brennbaren Stoffen und jeglichen Feuerquellen.
- Schauen Sie niemals in den Vergasereinlaß. Es können Flammen herausschießen, falls der Motor beim Anlassen zurückschlägt. Kraftstoff kann aus der Beschleunigungspumpe entweichen, wenn der Vergaser demontiert wurde.
MESSA A PUNTO MOTORE
- Der Vergaser ist extrem empfindlich gegen Fremdkörper (Schmutz, Sand, Wasser usw.). Darauf achten, daß bei der Montage keine Fremdkörper in den Vergaser gelangen.
- Mit dem Vergaser und seinen Bauteilen immer vorsichtig umgehen. Selbst leichte Kratzer, Krümmungen oder Beschädigungen an Vergaserteilen können zu Fehlfunktion des Vergasers führen. Alle Wartungsarbeiten mit geeignetem Werkzeug und ohne übermäßigen Krafteinsatz durchführen.
- Wenn der Motor steht oder ohne Last dreht, den Gasdrehgriff nicht unnötig öffnen und schließen. Andernfalls wird zuviel Kraftstoff geliefert, was das Anlassen erschwert oder den Motorlauf beeinträchtigt.
- Nach der Montage des Vergasers prüfen, ob die Drosselklappe korrekt arbeitet und leichtgängig öffnet und schließt.
Atmosphärische Bedingungen und Einstellungen
| Luft-temp. | Feuch-tig-keit | Luft-druck (Höhe) | Gemisch | Einstel-lung |
| Hoch | Hoch | Niedrig (hoch) | Fetter | Mage-rer |
| Niedrig | Niedrig | Hoch (nied-rig) | Mage-rer | Fetter |
Von der Luftdichte (die Sauerstoffkonzentration in der Luft) hängt ab, ob das Luft-Kraftstoff-Gemisch fett oder mager ist. Beachten Sie daher die obenstehende Tabelle mit den Gemischeinstellungen.
Das heißt:
- Eine höhere Temperatur führt zu einer Ausdehnung der Luft und damit zu einer geringeren Dichte.
- Eine höhere Luftfeuchtigkeit reduziert den Sauerstoffgehalt der Luft, je mehr Wasserdampf die Luft enthält.
- Ein niedrigerer atmosphärischer Druck (in großer Höhe) reduziert die Dichte der Luft.
ATTENZIONE:
Wirkung der Einstellteile in Bezug auf die Öffnung der Drosselklappe
A Geschlossen
B Vollständig geöffnet
① Leerlauf-Regulierschraube/Leerlaufdüse
② Drosselklappen-Ausschnitt
③ Düsennadel
④ Hauptdüse
Der FLATCR-Vergaser verfügt über eine Primärhauptdüse. Diese Hauptdüsenart eignet sich ausgezeichnet für Rennmotorräder, da sie einen gleichmäßigen Kraftstofffluß gewährleistet, selbst bei Vollast. Die Hauptluftdüse hat so gut wie keinen Effekt auf das Luft-Kraftstoff-Gemisch. Der Vergaser kann mit der Hauptdüse und der Düsennadel eingestellt werden.
Leerlaufsystem
Der FLATCR-Vergaser verfügt über eine Leerlauf-Regulierschraube. Die Einstellmöglichkeit der Leerlauf-Regulierschraube reicht von ganz geschlossener Drosselklappe bis zu 1/4 geöffneter Drosselklappe.
Sistema principale
① Düsennadel
② Nadeldüse
③ Hauptdüse
④ Nedeldüse
⑤ Hauptdüse
⑥ Leerlaufdüse
⑦ Leerlauf-Regulierschraube
Hauptdüse einstellen
Der Kraftstoffgehalt des Luft-Kraftstoff-Gemisches bei Vollgas kann durch Austausch der Hauptdüse ① eingestellt werden.
| Standard-Hauptdüse | Nr. 175*Nr. 172**Nr. 170 |
* Nur EUROPE
** Nur CDN, ZA, AUS und NZ
Wenn das Luft-Kraftstoff-Gemisch zu fett oder zu mager ist, fällt die Motorleistung ab, was in zu schlechter Beschleunigung führt.
Wirkung der Austauschs der Hauptdüse

line
| Time | Value | | :--- | :--- | | 1/4 | Nr.185 | | 1/2 | Nr.165 | | 3/4 | +10% | | 3/4 | -10% |A Leerlauf
B Vollgas
Einstellung der Leerlaufgemisch-Regulierschraube
Der Kraftstoffgehalt des Luft-Kraftstoff-Gemisches bei 0–1/4 Gas kann durch Drehen der Leerlaufgemisch-Regulierschraube ① eingestellt werden. Die Leerlaufgemisch-Regulierschraube heraus- bzw. hineindrehen, um bei niedrigen Drehzahlen ein fetteres bzw. mageres Gemisch zu erhalten.
| Standard-Position der Leerlaufgemisch-Regulierschraube | 2*1**1 1/8(Beispiel) |
* Nur EUROPE
** Nur CDN, ZA, AUS und NZ
HINWEIS:
- Wenn die Leerlaufdrehzahl schwanken sollte, die Leerlaufgemisch-Regulierschraube nur bis maximal 1/2 Drehung in beide Richtungen drehen.
- Um den Kraftstoff-Fluß bei kleinem Öffnungswinkel der Drosselklappe zu optimieren, wurde die Leerlaufgemisch-Regulierschraube im Werk für jeden Motor einzeln optimal eingestellt. Ehe die Leerlaufgemisch-Regulierschraube neu eingestellt wird, die Schraube ganz hineindrehen und die Anzahl der Umdrehungen zählen. Diese Anzahl als werkseitige Voreinstellung für das Herausdrehen der Schraube aufzeichnen.
Wirkung der Einstellung der leer-
laufgemisch-Regulierschraube

① 2 1/2 Drehungen heraus
② 1 1/2 Drehung heraus
③ 2 Drehungen heraus
Leerlaufdüse einstellen
Der Kraftstoffgehalt des Luft-Kraftstoff-Gemisches bei maximal 1/4 Gas kann mit der Leerlaufdüse ① eingestellt werden.
| Standard-Leerlaufdüse | Nr. 40 |
Wirkung der Einstellung der Leer-
laufdüse

line
| X-axis | Nr.42 | Nr.38 | |---|---|---| | 1/4 | +5% | -5% | | 1/2 | | | | 3/4 | | | | B | | |A Leerlauf
B Vollgas
Düsennadel-Clip-Position ändern
Die Einstellung der Düsennadel-Clip-Position ① beeinflußt die Beschleunigung bei 1/8-3/4 geöffnetem Gas-drehgriff.
- Zu fett bei mittleren Drehzahlen Rauher Motorlauf wird festgestellt, und der Motor beschleunigt nicht glatt. In diesem Fall den Düssennadel-Clip um eine Nut höher stellen, um die Düssennadel absenken und ein magereres Gemisch zu erhalten.
- Zu mager bei mittleren Drehzahlen Der Motor "atmet schwer" und beschleunigt nicht schnell. Den Düssennadel-Clip um eine Nut tiefer stellen, um die Nadel anzuheben und ein fetteres Gemisch zu erhalten.
Standard-Clip-Position
- Nut *4. Nut
* Nur EUROPE
Wirkung der Änderung der Düsen-nadel-Clip-Position

flowchart
graph TD
A["①"] --> B["②"]
B --> C["+10%"]
B --> D["-10%"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#ccf,stroke:#333
style C fill:#fff,stroke:#333
style D fill:#fff,stroke:#333
A Leerlauf
B Vollgas
① 4 Nut
② 2 Nut
③ 3Nut
Düsennadel einstellen
Die Düsenadel wird eingestellt, indem sie ausgetauscht wird.
| Standard-Düsennadel | OBELQ*OBELN**OBEKP |
* Nur EUROPE
** Nur CDN, ZA, AUS und NZ
Der konische Teil hat bei jeder Düseinnadel für dieses Modell dieselbe Länge; die Nadeln sind aber in Ausführungen mit unterschiedlichen Konuswinkeln und unterschiedlichen Durchmessern des geraden Teils erhältlich.

text_image
OBELQ - 3 Clip-Position Durchmesser @ des geraden TeilsWirkung des Austausch s der Düsennadel
(Durchmesser des geraden Teils) Der Durchmesser des geraden Teils beeinflußt das Luft-Kraftstoff-Gemisch bei 1/8–1/4 geöffnetem Gasdrehgriff.

flowchart
graph TD
A["Start"] --> P["P"]
A --> R["R"]
P --> Q["Q"]
R --> Q
Q --> B["B"]
style P fill:#f9f,stroke:#333
style R fill:#f9f,stroke:#333
note1["+10%"]
note2["-10%"]
A Leerlauf
B Vollgas
Leckdüseneinstellung (Gaspumpeneinstellung)
Die Leckdüse ① ist ein Einstellteil, das den von der Gaspumpe abgegebenen Kraftstofffluß regelt. Da die Gaspumpe nur arbeitet, wenn die Drosselklappe offen ist, wird die Leckdüse zur Einstellung eines Kraftstoffmischverhältnisses für schnelle Drosselklappenöffnung verwendet und unterscheidet sich darum von anderen Einstellteilen, die eine Kraftstoffmischung für jede Drosselklappenöffnung (jede Motordrehzahl) einstellen.
- Dier Motor atmet schwer bei schneller Drosselklappenöffnung.
Eine Leckdüse wählen, die eine höhere Kalibriernr. als die Standardnr. hat, um die Mischung anzureichern.
- Rauher Motorlauf wird bei schneller Drosselklappenöffnung spürbar
Eine Leckdüse mit einer niedrigeren Kalibriernr. als die Standardn. wählen, um die Mischung abzumagern.
| Standardleck-düse | Nr. 60*Nr. 90**Nr. 105 |
*Nur EUROPE
** Nur CDN, ZA, AUS und NZ
Zusammenhang mit der Gasdreh- grifföffnung
Die durch das Vergaser-Hauptsystem strömende Luftmenge wird durch die Hauptdüse geregelt und danach weiter durch die Fläche zwischen der Hauptdüse und der Düsennadel kontrolliert.
Der Kraftstofffluß entspricht bei etwa 1/8–1/4 Gasdrehgriff dem Durchmesser des geraden Teils der Düssennadel, bei etwa 1/8–3/4 Gas dagegen der Düssennadel-Clip-Position.
Daher wird der Kraftstofffluß an jeder Stufe der Gasdrehgrifföffnung durch die Kombination des Durchmessers des geraden Teils der Düsennadel und der Düsennadel-Clip-Position ausgeglichen.
Vergaser-Einstellteile
| Bauteil | Größe | Teilenum-mer |
| Hauptdüse Fett(STD)*(STD)**(STD)Mager | Nr.190Nr.188Nr.185Nr.182Nr.180Nr.178Nr.175Nr.172Nr.170Nr.168Nr.165Nr.162 | 4MX-14943-454MX-14943-954MX-14943-444MX-14943-944MX-14943-434MX-14943-934MX-14943-424MX-14943-924MX-14943-414MX-14943-914MX-14943-404MX-14943-90 |
| LeerlaufdüseFett(STD)Mager | Nr.50Nr.48Nr.45Nr.42Nr.40Nr.38Nr.35 | 4MX-14948-074MX-14948-064MX-14948-054MX-14948-044MX-14948-034MX-14948-024MX-14948-01 |
| DüsennadelFett(STD)Mager | OBELMOBELNOBELPOBELROBELSOBELTOBELT | 5NL-14916-EM5NL-14916-EN5NL-14916-EP5NL-14916-E15NL-14916-ER5NL-14916-ES5NL-14916-ET |
| *DüsennadelFett(STD)Mager | OBELSOBELLOBELMOBELNOBELPOBELROBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBEL TOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTO BELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBelTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBELTOBEKLOBEKMBOEKNOBEKP OBEKQ OBEKR Mager | 5NL-14916-EM5NL-14916-EN5NL-14916-EP5NL-14916-E15NL-14916-ER5NL-14916-ES5NL-14916-ET5NL-14916-ES5NL-14916-EL5NL-14916-EM5NL-14916-EN5NL-14916-EP5NL-14916-E15NL-14916-ER5JG-14916-EL5JG-14916-EM5JG-14916-EN5JG-14916-EP5JG-14916-E15JG-14916-ER5JG-14916-ES |
| **DüsennadelFett(STD)Mager | OBEKLLOBEKMBOEKNOBEKP OBEKQ OBEKR OBEKS | 5JG-14916-EL5JG-14916-EM5JG-14916-EN5JG-14916-EP5JG-14916-E15JG-14916-ER5JG-14916-ES |
* Nur EURUPE
** Nur CDN, ZA, AUS und NZ
| Bauteil | Größe | Teilenum-mer |
| LeckdüseFett(STD)Mager | Nr.30Nr.40Nr.50Nr.60Nr.70Nr.80Nr.90 | 4JT-1494F-014JT-1494F-034JT-1494F-074JT-1494F-114JT-1494F-154JT-1494F-194JT-1494F-23 |
| *LeckdüseFett(STD)Mager | Nr.60Nr.70Nr.80Nr.90Nr.100Nr.110Nr.120 | 4JT-1494F-114JT-1494F-154JT-1494F-194JT-1494F-234JT-1494F-274JT-1494F-294JT-1494F-31 |
| **LeckdüseFett(STD)Mager | Nr.75Nr.85Nr.95Nr.105Nr.115Nr.125Nr.135 | 4JT-1494F-174JT-1494F-214JT-1494F-254JT-1494F-284JT-1494F-304JT-1494F-324JT-1494F-34 |
* Nur EURUPE
** Nur CDN, ZA, AUS und NZ
| Denominazione | Misura | Numero di pezzo |
| Getto di diffusione | ||
| Ricca | N.30 | 4JT-1494F-01 |
| N.40 | 4JT-1494F-03 | |
| N.50 | 4JT-1494F-07 | |
| (STD) | N.60 | 4JT-1494F-11 |
| N.70 | 4JT-1494F-15 | |
| N.80 | 4JT-1494F-19 | |
| Povera | N.90 | 4JT-1494F-23 |
| *Getto di diffusione | ||
| Ricca | N.60 | 4JT-1494F-11 |
| N.70 | 4JT-1494F-15 | |
| N.80 | 4JT-1494F-19 | |
| (STD) | N.90 | 4JT-1494F-23 |
| N.100 | 4JT-1494F-27 | |
| N.110 | 4JT-1494F-29 | |
| Povera | N.120 | 4JT-1494F-31 |
| **Getto di diffusione | ||
| Ricca | N.75 | 4JT-1494F-17 |
| N.85 | 4JT-1494F-21 | |
| N.95 | 4JT-1494F-25 | |
| (STD) | N.105 | 4JT-1494F-28 |
| N.115 | 4JT-1494F-30 | |
| N.125 | 4JT-1494F-32 | |
| Povera | N.135 | 4JT-1494F-34 |
* Per l'EUROPE
** Per CDN, ZA, AUS e NZ
Beispiele für die Vergasereinstellung in bezug auf bestimmte Symptome
| Symptom | Einstellung | Prüfung |
| Bei Vollgas“Schweres Atmen”AbschergeräuschWeißliche Zündkerze↓Mageres Gemisch | Hauptdüsen-Nr. erhöhen (schrittweise) | Verfärbung der Zündkerze:Rehbraune Färbung weist auf guten Zustand hin.Falls nicht korrigiert werden kann:Schwimmerventilsitz verstopftKraftstoffschlauch verstopftKraftstoffhahn verstopftPrüfen, ob die Beschleunigungspumpe korrekt arbeitet. |
| Bei VollgasBeschleunigung stopptBeschleunigung zähLangsames AnsprechenVerrußte Zündkerze↓Fettes Gemisch | Hauptdüsen-Nr. vermindern (schrittweise) | Verfärbung der Zündkerze:Rehbraune Färbung weist auf guten Zustand hin.Falls nicht korrigiert werden kann:Luftfilter verstopftVergaser läuft über. |
| Mageres Gemisch | Düsennadel-Clip-Position absenken(1 Nut niedriger) | Magerer↑(Standard)↓FetterDie Nummer der Nut entspricht der Düsennadel-Clip-Position. Die Nuten sind von oben an numeriert.Prüfen, ob die Beschleunigungspumpe korrekt arbeitet.(außer bei fettem Gemisch) |
| Fettes Gemisch | Düsennadel-Clip-Position erhöhen(1 Nut höher) | |
| 1/4–3/4 Gas“Schweres Atmen”Drehzahl unzureichend | Düsennadel-Clip-Position absenken(1 Nut niedriger) | |
| 1/4–1/2 DrehzahlBeschleunigung zähBeschleunigung schlecht | Düsennadel-Clip-Position erhöhen(1 Nut höher) | |
| 0–1/4 Gas“Schweres Atmen”Drehzahl fällt | Düsennadel mit kleinerem Durchmesser einbauen. | Freilauf-Bohrung verstopft → Reinigen.Vergaser läuft über. |
| 0–1/4 GasBeschleunigung schlecht | Düsennadel mit größerem Durchmesser einbauen.Düsennadel-Clip-Position erhöhen(1 Nut höher) | |
| Schlechtes Ansprechen im Bereich von niedriger bis mittlerer Drehzahl | Düsennadel-Clip-Position erhöhenFalls keine Wirkung, Düsennadel-Clip-Position absenken. | |
| Schlechtes Ansprechen,wenn Gasdrehgriff schnell geöffnet wird | Gesamteinstellung überprüfen.Hauptdüse mit niedrigerer Nr. verwenden.Düsennadel-Clip-Position erhöhen(1 Nut höher)Falls keine Wirkung, Hauptdüse mit höherer Nr. verwenden und Düsennadel-Clip-Position absenken. | Luftfilter auf Verschmutzung kontrollieren.Prüfen, ob die Beschleunigungspumpe korrekt arbeitet. |
* Dies ist nur ein Beispiel. Der Vergaser muß unter Bezugnahme auf die Betriebsbedingungen des Motors eingestellt werden.
Sekundärüntersetzungsverhältnis (Kettenräder) wählen
$$ \text { Sekundär - übersetzungs- verhältnis } = \frac {\text { Anzahl der Zähne am angetriebenen Kettenrad }}{\text { Anzahl der Zähne am Antriebsketten - rad }} $$
| Standard-Sekundärübersetzungsverhältnis | 52/13(4,000) |
- Das Sekundärübersetzungsverhältnis sollte im allgemeinen reduziert werden, wenn die Rennstrekke längere Geraden aufweist, und erhöht werden, wenn die Streckke zahlreiche Kurven aufweist. Da aber in der Praxis das optimale Verhältnis von anderen Faktoren wie dem Zustand der Strecke beeinflußt wird, sollte die Strecke am Renntag abfahren werden, um die richtige Wahl zu treffen.
- In der Praxis ist es schwierig, eine Einstellung zu finden, die für die ganze Strecke optimal ist, und man ist gezwungen, Kompromisse einzugehen. Die Einstellung sollte deshalb dem Teil der Strecke angepaßt werden, der für das Rennen am wichtigsten ist. Fahren Sie die Strecke ab und notieren Sie die Rundenzeiten, um die ausgewogenste Einstellung zu bestimmen; legen Sie danach das Sekundärübersetzungsverhältnis fest.
- Wenn eine Strecke eine lange Gerade aufweist, wo die Maschine mit Höchstgeschwindigkeit gefahren werden kann, sollte die Maschine grundsätzlich so abgestimmt werden, daß sie zum Ende der Gerade hin die Maximaldrehzahl entwickeln kann, ohne daß der Motor überdreht.
HINWEIS:
Jeder Fahrer hat seine eigene Fahrtechnik, und die Leistung einzelner Maschinen kann auch bei Baugleichheit variieren. Übernehmen Sie darum nicht einfach die Einstellungen anderer Fahrer, sondern finden Sie Ihre eigene optimale Einstellung entsprechend Ihrer Fahrtechnik heraus.
PARTE CICLISTICA
Antriebsritzel und Kettenräder
| Bauteil | Größe | Teilenum-mer |
| Antriebsrit-zel 1(STD) | 13 Z. | 9383B-13218 |
| Kettenrad 2(STD) | 48 Z.50 Z.52 Z.54 Z. | 5GS-25448-505GS-25450-505GS-25452-505PH-25454-50 |
Den Reifenluftdruck gemäß dem Zustand Strecke am Tag des Rennens einstellen.

Standard-Reifenluftdruck 100 kPa (1,0 bar)
- Bei Regen, Schlamm oder rutschiger Strecke sollte der Reifenluftdruck herabgesetzt werden, um die Kontaktfläche zwischen Reifen und Fahrbahn zu vergrößern.

Bereich 60–80 kPa (0,6–0,8 bar)
- Bei steiniger oder harter Strecke den Reifenluftdruck erhöhen, um Reifenpannen zu vermeiden.

Bereich 100–120 kPa (1,0–1,2 bar)
Teleskopgabel einstellen
Die Einstellung der Gabel sollte entsprechend dem Gefühl des Fahrers, nach einer Testfahrt und entsprechend dem Zustand der Strecke vorgenommen werden.
Die Einstellung der Vorderradgabel umfaßt die folgenden drei Faktoren:
- Einstellung der Luftfedereigenschaften
• Gabelölstand ändern - Einstellung der Federvorspannung
- Feder wechseln
- Einstellscheibe einbauen
- Einstellung der Dämpfung
- Druckstufendämpfung einstellen
- Zugstufendämpfung einstellen
Die Federung wirkt auf die Belastbarkeit, die Dämpfung auf die Bewegungsgeschwindigkeit der Federelemente ein.
Gabelölstand ändern
Die Dämpfungseigenschaften im Bereich Nähe des Endhubs können durch den Gabelölstand geändert werden.
ACHTUNG:
Den Ölstand in Schritten von 5 mm verändern. Zu niedriger Ölstand erzeugt nicht nur Geräusche beim vollem Ausfedern der Gabel, sondern bewirkt auch spürbare Schläge in Händen und Körper. Zu hoher Ölstand verursacht zu frühe Bewegungsbegrenzung mit entsprechend verkürztem Federweg und Leistungsbeeinträchtigung. Der Gabelölstand muß sich deshalb immer im Sollbereich befinden.

Gabelölstand
(gemessen von der
Öberkante des Stand-
rohres, Gabel und
Dämpferrohr vollstän-
dig eingefedert, ohne
Gabelfeder)
Standard
140 mm
*130 mm
Bereich
80–150 mm
* Nur EUROPE
A Luftfedereigenschaften in Bezug zum Gabelölstand
B Belastung
C Federweg
① Max. Ölstand
② Normaler Ölstand
③ Min. Ölstand
Federvorspannung einstellen
Die Federvorspannung wird durch den Einbau einer Einstellscheibe ① zwischen Gabelfeder ② und Dämpferrohr ③ eingestellt.
ACHTUNG:
Maximal drei Einstellscheiben je Gabelholm einbauen.
WARNING
Beide Gabelholme gleich einstellen. Ungleichmäßige Einstellung kann Fahrverhalten und Stabilität beeinträchtigen.

Standard-Anzahl Ein- stellscheiben 0
Bereich
0-2
A Belastung
B Gabelhub
① Ohne Einstellscheibe (Standard)
② 1 Einstellscheibe
③ 2 Einstellscheiben
Feder wechseln und einstellen
Da die Teleskopgabel-Einstellung leicht von der Hinterradfederung beeinflußt wird, muß darauf geachtet werden, daß die Federelemente vorn und hinten gut aufeinander abgestimmt sind.
1. Weiche Feder
Eine weiche Feder bewirkt prinzipiell ein weiches Fahrgefühl. Die Zugstufendämpfung ist stärker, und die Gabel sinkt bei einer Reihe von Vertiefungen zunehmend tiefer ein. Weiche Feder einstellen
- Zugstufendämpfung einstellen
1 oder 2 Rasten - Druckstufendämpfung einstellen
1 oder 2 Rasten
Eine harte Feder bewirkt prinzipiell ein hartes Fahrgefühl. Die Zugstufendämpfung wird schwächer, und es kann neben Vibrationen im Lenker ein Gefühl mangelnden Fahrbahnkontaktes entstehen. Harte Feder einstellen
- Zugstufendämpfung einstellen
1 oder 2 Rasten
- Druckstufendämpfung einstellen
1 oder 2 Rasten
A Leistungsbereich der Feder nach Gewicht
B Fahrergewicht
① Weich
② Normal
③ Hart
Vorderradgabel-Einstellteile
- Einstellscheibe ①
| TYP (Dicke) | TEILENUM-MER |
| T = 2,3 mm | 4SS-23364-L0 |
• Vorderradgabelfeder ②
[Feder mit gleichmäßiger Gewinde- steigung]
| TYP | FEDER-KON-STANTE | FEDER-TEI-LENUMMER | I.D. MAR-KIERUNG (schlit ze) |
| WEICH | 0,3800,3900,400 | 4SS-23141-104SS-23141-204SS-23141-30 | I-III-IIII-III |
| **STD | 0,410 | 4XM-23141-L0 | - |
| *STD | 0,420 | 4SR-23141-L0 | - |
| 0,430 | 4SS-23141-60 | III | |
| STD | 0,440 | 5NL-23141-00 | - |
| HART | 0,4500,4600,470 | 5BE-23141-L05BE-23141-005GR-23141-00 | -IIIIIIIII-II |
* Nur EUROPE
** Nur AUS, NZ und ZA
[Feder mit ungleichmäßiger Gewindesteigung]
| TYP | FEDER-KON-STANTE (ca.) | FEDER-TEI-LENUMMER | I.D. MAR-KIE-RUNG (schlit ze) |
| WEICH | 0,400 | 5ET-23141-20 | V |
| 0,410 | 5ET-23141-00 | V-I | |
| 0,420 | 5ET-23141-30 | V-II | |
| 0,430 | 5ET-23141-10 | V-III | |
| HART | 0,440 | 5ET-23141-40 | V-III |
HINWEIS:
- Die Feder mit ungleichmäßiger Gewindesteigung ist in ihren anfänglichen Charakteristika weicher als die Feder mit gleichmäßiger Gewindesteigung und läßtsich nur schwer unter vollem Druck herunterdrücken.
- Die I.D. Markierung (schlitze) @ ist am Ende der Feder angebracht.
Hinterradaufhängung einstellen
Die Einstellung der Hinterradaufhängung soll entsprechend dem Gefühl des Fahrers, nach einer Testfahrt und entsprechend dem Zustand der Strecke vorgenommen werden.
Die Einstellung der Hinterradaufhängung umfaßt folgende beide Faktoren:
- Einstellung der Federvorspannung
• Federeinbaulänge ändern
- Feder ändern
-
Einstellung der Dämpfungskraft
-
Zugstufendämpfung einstellen
- Druckstufendämpfung einstellen
Federeinbaulänge wählen
- Das Motorrad am Motor aufbocken, um das Hinterrad anzuheben, und den Abstand @ zwischen der Hinterachsmitte und der Hinterrad-Abdekkungs-Schraube messen.
Standard-Federeinbau-
länge
90–100 mm

- Die Federeinbaulänge kann sich beim Einfahren verändern, u.a. weil sich die Feder ermüdet. Die Einstellung soll deshalb nach dem Einfahren überprüft werden.
- Kann die Standardlänge nicht durch Einstellung erreicht werden kann, muß die Feder ersetzt werden und die Einstellung neu vorgenommen werden.
NOTA:
Feder wechseln und einstellen
Nach dem Austausch der Feder muß die Einbaulänge der neuen Feder [eingefederte Länge: 90–100 mm] eingestellt werden.
1. Weiche Feder
- Die Zugstufendämpfung um ein bis zwei Rasten weicher einstellen, um die geringere Federspannung auszugleichen. Anschließend nach den persönlichen Vorstellungen nachstellen.
2. Harte Feder
- Die Zugstufendämpfung um ein bis zwei Rasten härter einstellen, um die stärkere Federspannung auszugleichen. Anschließend nach den persönlichen Vorstellungen nachstellen.
* Nach der Einstellung der Zugstufendämpfung auch die Druckstufendämpfung um ein bis zwei Rasten nachstellen.
Beim Austausch des Federbeins darauf achten, daß die Gesamtlänge ① das Standardmaß nicht übertritt.

Fedrebein-Standard-länge ⓐ 490,5 mm
A Leistungsbereich der Feder nach Gewicht
B Fahrergewicht
① Weich
② Normal
③ Hart
ATTENZIONE:
Hinterradstoßdämpfer-Einstellteile
- Hinterradstoßämpfer-Schraubenfeder ①
[Feder mit gleichmäßiger Gewinde- steigung]
| TYP | FEDER-KON-STAN-TE | FEDER-TEILE-NUM-MER | I.D. MAR-KIERUNG/PUNKT | Unge-spannte Feder-länge |
| WEICH | 4,44,6 | 5DH-22212-705DH-22212-10 | Braun/1Grün/1 | 260260 |
| *.* **STD | 4,8 | 5DH-22212-20 | Rot/1 | 260 |
| STD | 5,0 | 5NG-22212-60 | Schwarz/1 | 260 |
| HART | 5,25,45,6 | 5DH-22212-405SF-22212-005DH-22212-60 | Blau/1Gelb/1Rosa/1 | 260265265 |
\*Nur EUROPE
** Nur AUS, NZ und ZA
[Feder mit ungleichmäßiger Gewindesteigung]
| TYP | FEDER-KON-STAN-TE | FEDER-TEILE-NUM-MER | I.D. MAR-KIERUNG/PUNKT | Unge-spannte Feder-länge |
| WEICH | 4,6 | 5NG-22212-20 | Grün/2 | 275 |
| 4,8 | 5ET-22212-00 | Rot/2 | 275 | |
| 5,0 | 5ET-22212-10 | Schwarz/2 | 275 | |
| 5,2 | 5ET-22212-30 | Brau/2 | 275 | |
| 5,4 | 5ET-22212-40 | Gelb/2 | 275 | |
| HART | 5,6 | 5NG-22212-50 | Rosa/2 | 280 |
HINWEIS:
- Die Feder mit ungleichmäßiger Gewindesteigung ist in ihren anfänglichen Charakteristika weicher als die Feder mit gleichmäßiger Gewindesteigung und läßt sich nur schwer unter vollem Druck herunterdrücken.
- Die I.D. Farbe ⓐ ist am Ende der Feder markiert.
- Einstellänge (Federlänge)
| UNGE-SPANNTEFEDERLÄNGE | EINSTELL-LÄNGE 6 |
| 260 mm | 240,5–258,5 mm |
| 265 mm | 245,5–263,5 mm |
| 275 mm | 255,5–273,5 mm |
| 280 mm | 260,5–278,5 mm |
- Liegen bei Normaleinstellung folgende Symptome vor, wie folgt vorgehen.
- Vor der Einstellung der Gabel das Federbein auf die Standard-Federeinbaulänge von 90–100 mm einstellen.
| Symptom | Strecke | Prüfen | Einstellen | |||
| Sprung | Große Bodensenke | Mittlere Bodensenke | Kleine Bodensenke | |||
| Hart über den gesamten Bereich | ○ | ○ | ○ | DruckstufendämpfungÖlstand (Ölmenge)Feder | Einsteller (um etwa 2 Rasten) gegen den Uhrzeigersinn drehen, um die Dämpfungskraft zu verringern.Ölstand um etwa 5–10 mm senken.Weichere Feder einbauen. | |
| Rauh über den gesamten Bereich | ○ | ○ | ○ | ○ | GleitrohrStandrohrAnzugsmoment (Unterzug) | Auf Verbiegung, Schläge, sichtbare Beschädigungen usw. prüfen. Defekte Teile ggf. erneuern.Vorschriftsmäßig festziehen. |
| Zäh am Anfang des Federwegs | ○ | ZugstufendämpfungDichtring | Einsteller (um etwa 2 Rasten) gegen den Uhrzeigersinn drehen, um die Dämpfungskraft zu verringern.Dichtringwand einfetten. | |||
| Weich über den gesamten Bereich, schlägt durch | ○ | ○ | DruckstufendämpfungÖlstand (Ölmenge)Feder | Einsteller (um etwa 2 Rasten) im Uhrzeigersinn drehen, um die Dämpfungskraft zu erhöhen.Ölstand um etwa 5–10 mm erhöhen.Härtere Feder einbauen. | ||
| Hart gegen Ende des Federwegs | ○ | Ölstand (Ölmenge) | Ölstand um etwa 5 mm senken. | |||
| Weich gegen Ende des Federwegs, schlägt durch | ○ | Ölstand (Ölmenge) | Ölstand um etwa 5 mm erhöhen. | |||
| Hart am Anfang des Federwegs | ○ | ○ | ○ | ○ | Druckstufendämpfung | Einsteller (um etwa 2 Rasten) gegen den Uhrzeigersinn drehen, um die Dämpfungskraft zu verringern. |
| Front niedrig, Neigung zum Einsinken | ○ | ○ | DruckstufendämpfungZugstufendämpfungAbstimmung auf HinterradÖlstand (Ölmenge) | Einsteller (um etwa 2 Rasten) im Uhrzeigersinn drehen, um die Dämpfungskraft zu verringern.Einsteller (um etwa 2 Rasten) gegen den Uhrzeigersinn drehen, um die Dämpfungskraft zu verringern.Einbaulänge (mit aufsitzendem Fahrer, Heck eingefedert) auf 95–100 mm einstellen.Ölstand um etwa 5 mm erhöhen. | ||
| Front hoch, Neigung zum Aufbäumen | ○ | ○ | DruckstufendämpfungAbstimmung auf HinterradFederÖlstand (Ölmenge) | Einsteller (um etwa 2 Rasten) im Uhrzeigersinn drehen, um die Dämpfungskraft zu senken.Einbaulänge (mit aufsitzendem Fahrer, Heck eingefedert) auf 90–95 mm einstellen.Weichere Feder einbauen.Ölstand um etwa 5–10 mm senken. | ||
- Federbein
HINWEIS:
- Liegen bei Normaleinstellung folgende Symptome vor, wie folgt vorgehen.
- Die Zugstufendämpfung jeweils um 2 Rasterstufen stärker oder schwächer verstellen.
- Die Tiefdruckdämpfung jeweils um 1 Rasterstufe stärker oder schwächer verstellen.
• Die Hochdruckdämpfung jeweils um eine 1/6-Drehung stärker oder schwächer verstellen.
| Symptom | Strecke | Prüfen | Einstellen | |||
| Sprung | Große Bodensenke | Mittlere Bodensenke | Kleine Bodensenke | |||
| Hart, Neigung zum Einsinken | ○ | ○ | ZugstufendämpfungFedereinbaulänge | Einsteller (um etwa 2 Rasten) gegen den Uhrzeigersinn drehen, um die Dämpfungskraft zu verringern. Einbaulänge (mit aufsitzendem Fahrer) auf 90–100 mm einstellen, wenn ein Fahrer auf dem Sitz sitzt. | ||
| Schwammig und unsta-bil | ○ | ○ | ZugstufendämpfungTiefdruckdämpfungFeder | Einsteller (um etwa 2 Rasten) im Uhrzeigersinn drehen, um die Dämpfungskraft zu steigern.Den Einsteller im Uhrzeigersinn (etwa 1 Rasterstufe) drehen, um die Dämpfungskraft zu steigern.Härtere Feder einbauen. | ||
| Schwer und schlep-pend | ○ | ○ | ZugstufendämpfungFeder | Einsteller (um etwa 2 Rasten) gegen den Uhrzeigersinn drehen, um die Dämpfungskraft zu verringern. Weichere Feder einbauen. | ||
| Schlechte Fahrbahn-haftung | ○ | ZugstufendämpfungTiefdruckdämpfungHochdruckdämpfungFedereinbaulängeFeder | Einsteller (um etwa 2 Rasten) gegen den Uhrzeigersinn drehen, um die Dämpfungskraft zu verringern. Den Einsteller im Uhrzeigersinn (etwa 1 Rasterstufe) drehen, um die Dämpfungskraft zu steigern. Den Einsteller im Uhrzeigersinn (etwa 1/6-Drehung) drehen, um die Dämpfungskraft zu steigern. Einbaulänge (mit aufsitzendem Fahrer) auf 90–100 mm einstellen, wenn ein Fahrer auf dem Sitz sitzt. Weichere Feder einbauen. | |||
| Schlägt durch | ○ | ○ | HochdruckdämpfungFedereinbaulängeFeder | Den Einsteller im Uhrzeigersinn (etwa 1/6-Drehung) drehen, um die Dämpfungskraft zu steigern. Einbaulänge (mit aufsitzendem Fahrer) auf 90–100 mm einstellen.Härtere Feder einbauen. | ||
| Rüttelt | ○ | ○ | ZugstufendämpfungFeder | Einsteller (um etwa 2 Rasten) im Uhrzeigersinn drehen, um die Dämpfungskraft zu steigern. Weichere Feder einbauen. | ||
| Zäh | ○ | ○ | HochdruckdämpfungFedereinbaulängeFeder | Den Einsteller im Gegenuhrzeigersinn (etwa 1/6-Dre-hung) drehen, um die Dämpfungskraft zu verringern. Einbaulänge (mit aufsitzendem Fahrer) auf 90–100 mm einstellen. Weichere Feder einbauen. | ||




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Einlaß“A”“B”Auslaß“A”“B”Max. Nockenwellenschlag


























Magerer↑(Standard)↓FetterDie Nummer der Nut entspricht der Düsennadel-Clip-Position. Die Nuten sind von oben an numeriert.Prüfen, ob die Beschleunigungspumpe korrekt arbeitet.(außer bei fettem Gemisch)