PDO 6 - Gasmelder BOSCH - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG PDO 6 BOSCH
Bedienungs- anleitung
Operating
instructions
Instructions
d'emploi
Deutsch......Seite 4
English.....Page 12
Français....Page 20
Funktionsbeschreibung

Optimales Arbeiten mit dem Messwerkzeug ist nur möglich, wenn Sie die Bedienungsanleitung und die Arbeitshinweise vollständig lesen und die darin enthaltenen Anweisungen strikt befolgen. BEWAHREN SIE DIESE ANWEISUNGEN GUT AUF.
Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Das Messwerkzeug ist bestimmt zur Suche nach Metallen (Eisen- und Nichteisenmetalle, z.B. Armierungseisen) sowie spannungsführenden Leitungen in Wänden, Decken und Fußböden.
Abgebildete Komponenten
Die Nummerierung der abgebildeten Komponenten bezieht sich auf die Darstellung des Messwerkzeugs auf der Grafikseite.
1 Leuchtring
2 Markierungsöffnung
3 Display
4 Ein-Aus-Taste
5 Sensorbereich
6 Batteriefachdeckel
7 Arretierung des Batteriefachdeckels
Anzeigenelemente
a Batterie-Anzeige
b Anzeige von spannungsführenden Leitungen
c Messanzeige
d Kalibrierungsanzeige „AutoCal“



4 | Deutsch
| Digitales Ortungsgerät | PDO 6 |
| Sachnummer | 3 603 K10 100 |
| max. Erfassungstiefe*: | |
| – Eisenmetalle | 60 mm |
| – Nichteisenmetalle (Kupferrohr) | 50 mm |
| – Kupferleitungen (spannungsführend)** | 30 mm |
| Abschaltautomatik nach ca. | 10 min |
| Betriebstemperatur | -10 ^...+50 ^ |
| Lagertemperatur | -20 ^...+70 ^ |
| Batterie | 1 x 9 V 6LR61 |
| Akku | 1 x 9 V 6F22 |
| Betriebsdauer (Alkali-Mangan-Batterie) ca. | 6 h |
| Gewicht entsprechend | |
| EPTA-Procedure 01/2003 | 0,2 kg |
* abhängig von Material und Größe der Objekte sowie Material und Zustand des Untergrundes
** geringere Erfassungstiefe bei nicht spannungsführenden Leitungen
Bitte beachten Sie die Sachnummer auf dem Typenschild Ihres Messwerkzeugs, die Handelsbezeichnungen einzelner Messwerkzeuge können variieren.
Montage
Batterien einsetzen/wechseln
Verwenden Sie ausschließlich Alkali-Mangan-Batterien oder Akkus.
Zum Öffnen des Batteriefachdeckels 6 drücken Sie die Arretierung 7 in Pfeilrichtung und klappen den Batteriefachdeckel nach unten. Setzen Sie die mitgelieferte Batterie ein. Achten Sie dabei auf die richtige Polung.

Leuchtet die Batterie-Anzeige a im Display auf, dann können Sie bei Verwendung von Alkali-Mangan-Batterien noch ca. 1 Stunde messen (bei Akkus kürzere Standzeit). Blinkt die Anzeige a, dann sind noch ca. 10 min Messung möglich. Blinken die Batterie-Anzeige a und der Leuchtring 1 (rot), dann ist keine Messung mehr möglich und Sie müssen die Batterie bzw. den Akku wechseln.
▶ Nehmen Sie die Batterie aus dem Messwerkzeug, wenn Sie es längere Zeit nicht benutzen. Die Batterie kann bei längerer Lagerung korrodieren oder sich selbst entladen.
Betrieb
Inbetriebnahme
▶ Schützen Sie das Messwerkzeug vor Nässe und direkter Sonneneinstrahlung.
Ein-/Ausschalten
▶ Stellen Sie vor dem Einschalten des Messwerkzeugs sicher, dass der Sensorbereich 5 nicht feucht ist. Reiben Sie das Messwerkzeug gegebenenfalls mit einem Tuch trocken.
▶ War das Messwerkzeug einem starken Temperaturwechsel ausgesetzt, dann lassen Sie es vor dem Einschalten austemperieren.
Drücken Sie zum Einschalten des Messwerkzeugs die Ein-Aus-Taste 4.
Nach einem kurzen Selbsttest ist das Messwerkzeug betriebsbereit. Die Betriebsbereitschaft wird durch einen Haken hinter der Kalibrierungsanzeige „AutoCal“ d angezeigt.
Zum Ausschalten des Messwerkzeugs drücken Sie die Ein-Aus-Taste 4.
Erfolgt ca. 10 min lang keine Messung, dann schaltet sich das Messwerkzeug zur Schonung der Batterien automatisch ab.




Betriebsarten
Das Messwerkzeug detektiert Objekte unterhalb des Sensorbereiches 5.
Metallobjekte suchen
Nach dem Einschalten leuchtet der Ring 1 grün.

Setzen Sie das Messwerkzeug auf die zu untersuchende Oberfläche und bewegen Sie es seitlich. Leuchtet der Ring 1 weiterhin grün und ertönt kein Signalton, ist im Untergrund kein Metallobjekt erkennbar. Nähert sich das Messwerkzeug einem Metallobjekt, nimmt der Ausschlag in der Messanzeige c zu. Über einem Metallobjekt wird der Ring 1 rot und es ertönt ein Signalton.
Beim ersten Überfahren wird die Position des Metallobjekts nur grob angezeigt. Wenn Sie das Metallobjekt mehrmals mit dem Messwerkzeug überfahren, wird die Objekterkennung immer präziser. Nach mehrmaligem Überfahren (ohne das Messwerkzeug vom Untergrund abzuheben) kann die Position des Metallobjektes genau angezeigt werden: Leuchtet der Ring 1 rot und ertönt der Signalton, liegt das Metallobjekt unterhalb der Sensormitte (unterhalb der Markierungsöffnung 2).
Spannungsführende Leitungen suchen
Das Messwerkzeug zeigt Leitungen an, die Spannung zwischen 110 V und 400 V führen und deren Frequenz dem weit verbreiteten Standard (Wechselstrom mit 50 bzw. 60 Hz) entspricht. Andere Leitungen (Gleichstrom, höhere/niedrigere Frequenz oder Spannung) sowie nicht spannungsführende Leitungen können nicht zuverlässig gefunden werden, sie werden aber gegebenenfalls als Metallobjekte angezeigt.
Die Suche nach spannungsführenden Leitungen erfolgt automatisch bei jeder Messung. Wird eine spannungsführende Leitung gefunden, erscheint im Display die Anzeige b. Bewegen Sie das Messwerkzeug wiederholt über die Fläche, um die spannungsführende Leitung genauer zu lokalisieren. Nach mehrmaligem Überfahren kann die Position der spannungsführenden Leitung sehr genau angezeigt werden. Ist das Messwerkzeug sehr nahe an der Leitung, dann blinkt der Leuchtring 1 rot und der Signalton ertönt mit schneller Tonfolge.









Spannungsführende Leitungen können leichter gefunden werden, wenn Stromverbraucher (z.B. Leuchten, Geräte) an der gesuchten Leitung angeschlossen und eingeschaltet werden. Leitungen mit 110 V, 230 V und 400 V (Drehstrom) werden mit ungefähr derselben Suchleistung gefunden.
Unter bestimmten Bedingungen (wie z.B. hinter Metalloberflächen oder hinter Oberflächen mit hohem Wassergehalt) können spannungsführende Leitungen nicht sicher gefunden werden. Wird über einem größeren Bereich überall ein Messwert c angezeigt, dann schirmt das Material elektrisch ab und die Suche nach spannungsführenden Leitungen ist nicht zuverlässig.
Arbeitshinweise
▶ Die Messergebnisse können prinzipbedingt durch bestimmte Umgebungsbedingungen beeinträchtigt werden. Dazu gehören z.B. die Nähe von Geräten, die starke magnetische oder elektromagnetische Felder erzeugen, Nässe, metallhaltige Baumaterialien, alukaschierte Dämmstoffe oder leitfähige Tapeten. Beachten Sie deshalb vor dem Bohren, Sägen oder Fräsen in Wände, Decken oder Böden auch andere Informationsquellen (z.B. Baupläne).
Objekte markieren
Sie können gefundene Objekte bei Bedarf markieren. Bei maximalem Ausschlag der Messanzeige c befindet sich die Mitte des Objektes unter der Markierungsöffnung 2. Die Grenzen eines Objektes können Sie durch den Wechsel des Leuchtringes 1 von grün zu rot finden. Markieren Sie die gesuchte Stelle mit einem Stift durch die Markierungsöffnung 2.
Anzeige „AutoCal“
Blinkt der Haken hinter der Kalibrierungsanzeige „AutoCal“ d über längere Zeit oder wird er nicht mehr angezeigt, kann nicht mehr zuverlässig gemessen werden. Senden Sie das Messwerkzeug in diesem Fall an eine autorisierte Bosch-Kundendienststelle.

Wartung und Service
Wartung und Reinigung
Schlägt die Messanzeige c dauerhaft aus, obwohl sich kein Objekt aus Metall in der Nähe des Messwerkzeugs befindet, kann das Messwerkzeug manuell kalibriert werden. Entfernen Sie dazu alle Objekte aus der Nähe des Messwerkzeugs (auch Armbanduhr oder Ring aus Metall) und halten Sie das Messwerkzeug in die Luft. Drücken Sie bei ausgeschaltetem Messwerkzeug die Ein-Aus-Taste 4 so lange, bis der Leuchtring 1 gleichzeitig rot und grün leuchtet. Lassen Sie dann die Taste los. Verlief die Kalibrierung erfolgreich, dann startet das Messwerkzeug nach einigen Sekunden neu und ist wieder betriebsbereit.
Wischen Sie Verschmutzungen mit einem trockenen, weichen Tuch ab. Verwenden Sie keine Reinigungs- oder Lösemittel.
Um die Messfunktion nicht zu beeinflussen, dürfen im Sensorbereich 5 auf der Vorder- und Rückseite des Messwerkzeugs keine Aufkleber oder Schilder, insbesondere keine Schilder aus Metall, angebracht werden.
Sollte das Messwerkzeug trotz sorgfältiger Herstellungs- und Prüfverfahren einmal ausfallen, ist die Reparatur von einer autorisierten Kundendienststelle für Bosch-Elektrowerkzeuge ausführen zu lassen.
Geben Sie bei allen Rückfragen und Ersatzteilbestellungen bitte unbedingt die 10-stellige Sachnummer laut Typenschild des Messwerkzeugs an.

Service und Kundenberater
Explosionszeichnungen und Informationen zu Ersatzteilen finden Sie unter:
www.bosch-pt.com
www.powertool-portal.de, das Internetportal für Heimwerker und Gartenfreunde.
www.dha.de, das komplette Service-Angebot der Deutschen Heimwerker Akademie.
Deutschland
Robert Bosch GmbH
Servicezentrum Elektrowerkzeuge
Zur Luhne 2
37589 Kalefeld
① 01805/707410
Fax 01805/707411

Österreich
ABE Service GmbH
Jochen-Rindt-Straße 1
1232 Wien
Messwerkzeuge, Zubehör und Verpackungen sollen einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden.
Nur für EU-Länder:

Werfen Sie Messwerkzeuge nicht in den Hausmüll! Gemäß der Europäischen Richtlinie 2002/96/EG über Elektro- und Elektronik-Altgeräte und ihrer Umsetzung in nationales Recht müssen nicht mehr gebrauchsfähige Messwerkzeuge getrennt gesammelt und einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden.
Akkus/Batterien:
Werfen Sie Akkus/Batterien nicht in den Hausmüll, ins Feuer oder ins Wasser. Akkus/Batterien sollen gesammelt, recycelt oder auf umweltfreundliche Weise entsorgt werden.
Nur für EU-Länder:
Gemäß der Richtlinie 91/157/EWG müssen defekte oder verbrauchte Akkus/Batterien recycelt werden.
Nicht mehr gebrauchsfähige Akkus/Batterien können direkt abgegeben werden bei:
Deutschland
Recyclingzentrum Elektrowerkzeuge
Osteroder Landstraße 3
37589 Kalefeld
Schweiz
Batrec AG
3752 Wimmis BE
Änderungen vorbehalten.








