YT-09955 - Säge Yato - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG YT-09955 Yato
Bedienungsanleitung durchgelesen
Durchmesser des Luftanschlusses
Die pneumatische Schweifsäge wird mit Druckluft versorgt. Mithilfe des entsprechenden Sägeblattes, das in der Werkzeughalterung befestigt wird, können Metalle, Kunststoffe oder Holz geschnitten werden. Das Gerät ist für die Arbeiten in Innenräumen bestimmt und darf der Feuchte- oder Niederschlageinwirkung nicht ausgesetzt werden. Der fehlerfreie, sichere und zuverlässige Betrieb des Produktes hängt vom korrekten Produktgebrauch ab, deshalb:
Bedienungsanleitung vor Erstgebrauch gründlich lesen und für künftigen Gebrauch aufbewahren.
Der Lieferant haftet nicht für jegliche Schäden und Verletzungen infolge des bestimmungsfremden Produktgebrauches, die Nichtbeachtung der Sicherheitsvorschriften und der Bestimmungen dieser Bedienungsanleitung. Infolge des bestimmungsfremden Produkteinsatzes und der Nichtübereinstimmung mit dem Vertrag gehen die Garantie- und Gewährleistungsansprüche des Betreibers verloren.
ZUBEHÖR
Das Gerät ist mit einem Druckluftanschluss, einem Sägeblatt und einer Schnitttiefenführung ausgestattet.
TECHNISCHE DATEN
| Parameter ME Wert | ||
| Katalog-Nr. YT-09955 | ||
| Gewicht [kg] 0,67 | ||
| Durchmesser Druckluftanschluss (PT) [” / mm] 6,3 / 1/4 | ||
| Innendurchmesser Druckluftschlauch [” / mm] 10 / 3/8 | ||
| Schnittgeschwindigkeit [min] | -1] 9000 | |
| Sägeblatt Hublänge [mm] 10 | ||
| Schnitttiefe Metall, max. | [mm] | 2 |
| Schnitttiefe Kunststoff und Holz, max. | [mm] | 6 |
| Betriebsdruck, max. | [MPa] | 0,63 |
| Erforderliche Druckluftströmung (bei 0,63 MPa) | [l/min] | 170 |
| Schalldruck (EN ISO 3744) | [dB(A)] | 78 ± 3 |
| Schalleistung (EN ISO 3744) | [dB(A)] | 89 ± 3 |
| Vibrationen (ISO 28927-10) | [m/s2] | 23 ± 1,5 |
ALLGEMEINE SICHERHEITSGRUNDSÄTZE
WARNUNG! Beim Einsatz eines druckluftbetriebenen Werkzeuges sind allgemeine Grundsätze der Arbeitssicherheit – der folgend genannten inklusive – zu beachten, um den möglichen Brand oder die Gefahr des elektrischen Schlages einzuschränken und Körperverletzungen zu verhindern.
Bedienungsanleitung vor Erstgebrauch gründlich lesen und für künftigen Gebrauch aufbewahren.
ACHTUNG! Folgende Hinweise gründlich lesen. Bei Nichtbeachten kann es zum elektrischen Schlag, Brand oder zu Körperverletzungen kommen. Der in den folgenden Hinweisen verwendete Begriff „Druckluftwerkzeug“ bezieht sich auf alle druckluftbetriebenen Geräte.
FOLGENDE HINWEISE LESEN
Allgemeine Sicherheitsgrundsätze
Vor Installation, Betrieb, Reparatur, Wartung, Zubehörwechsel sowie bei den Arbeiten in der Nähe eines Druckluftwerkzeuges sind die Sicherheitshinweise gründlich zu lesen und zu begreifen, weil viele damit verbundene Gefahren nicht auszuschließen sind. Sonst sind ernsthafte Körperverletzungen möglich. Die Druckluftwerkzeuge dürfen nur vom entsprechend qualifizierten und unterwiesenen Personal installiert, eingestellt und zusammengebaut werden. Druckluftwerkzeug niemals modifizieren, weil derartige Modifizierungen die Leistung und das Sicherheitsniveau reduzieren und die Gefahren für den Bediener erhöhen können. Sicherheitshinweise sicher aufbewahren und dem Bediener zur Verfügung stellen. Beschädigtes Druckluftwerkzeug nicht gebrauchen. Druckluftwerkzeug regelmäßig auf die Lesbarkeit der Angaben nach ISO 11148 kontrollieren. Bei Bedarf ist Kontaktaufnahme des Arbeitgebers / Betreibers mit dem Hersteller erforderlich, um beschädigtes Typenschild zu erneuern.
Gefahren durch weggeschleuderte Teile
Gerät vor Einbauwerkzeug- oder Zubehörwechsel von der Versorgungsquelle trennen. Durch die Beschädigung des bearbeiteten
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Gegenstandes, der Zubehörteile oder des Einbauwerkzeuges können Elemente mit hoher Geschwindigkeit weggeschleudert werden. Bei der Arbeit immer einen schlagfesten Augenschutz verwenden. Der Schutzgrad ist immer der jeweiligen Arbeit anzupassen. Sicherstellen, dass der bearbeitete Gegenstand sicher befestigt ist. Sicherstellen, dass Funken, die bei der Metallbearbeitung entstehen können, so gerichtet werden, dass sie keine Gefahren herbeiführen. Sicherstellen, dass das Schneidwerkzeug korrekt eingebaut ist.
Gefahren durch Erfassen
Lose Kleidungsstücke, Schmuck, Halstücher, lange Haare oder Handschuhe können Ursachen für Verschlucken, Skalpieren und/oder Verletzungen sein, werden sie nicht fern von den Werkzeugen oder dem Gerät gehalten.
Mit der Arbeit verbundene Gefahren
Berührung des Sägeblattes vermeiden, um Schnittwunden von Händen oder anderen Körperpartien zu verhindern. Die Schutzverkleidungen müssen immer in einer entsprechenden Stellung befestigt werden sowie funktionsfähig und intakt sein. Zerstörte, verformte oder stark verschlissene Schutzverkleidungen sind gegen die vom Hersteller vorgegebenen zu erneuern. Sicherstellen, dass die Schutzverkleidungen sofort in geschlossene Stellung gebracht werden, nachdem sie von der geöffneten Stellung gelöst werden. Bewegliche Schutzverkleidungen dürfen niemals in geöffneter Stellung oder wie auch immer gesperrt oder gesichert werden. Durch den Gerätegebrauch können die Hände des Bedieners folgenden Gefahren ausgesetzt werden: Abscheren, Scheuern oder Hitze. Immer korrekte Schutzhandschuhe tragen. Der Bediener und das Wartungspersonal müssen das Gerät in seinem Gewicht und der Leistung körperlich beherrschen können. Gerät immer korrekt fassen und immer bereit sein, abnormalen oder unerwarteten Bewegungen entgegenzuwirken sowie mit beiden Händen zu handeln. Gleichgewicht behalten und Füße sicher stellen. Schnitt- oder Abscherverletzungen verhindern – Sägeblatt, scharfe Klinge oder das Messer nicht berühren, wenn das Druckluftgerät von der Versorgungsquelle getrennt ist.
Einbauwerkzeug bei der Arbeit nicht berühren, weil es heiß sein kann. PSA, wie Schutzbrille, entsprechende Schutzhandschuhe, Schutzhelme und die Schutzkleidung bei der Arbeit tragen. Die Verletzungen können durch eine unkontrollierte Gerätebewegung verursacht werden, deshalb immer sicherstellen, dass die Führung (soweit vorhanden) am bearbeiteten Gegenstand sicher befestigt ist. Infolge der Bearbeitung mit diesem Gerät entstehen scharfe Kanten, daher immer Schutzhandschuhe tragen. Auslöser des Gerätes bei Stromausfall lösen. Nur vom Hersteller empfohlene Schmiermittel verwenden. Bei der Arbeit Schutzbrille, entsprechende Schutzhandschuhe und Schutzkleidung tragen. Vorsichtig vorgehen, weil das rotierende Einbauwerkzeug sich noch bewegen kann, nachdem der Auslöser gelöst ist.
Mit wiederholten Bewegungen verbundene Gefahren
Beim Einsatz eines Druckluftgerätes mit erforderlichen wiederholten Bewegungen ist der Bediener den Hand-, Arm-, Rücken-, Halsbeschwerden bzw. Beschwerden von anderen Körperteilen ausgesetzt. Bei der Arbeit mit einem Druckluftgerät muss der Bediener eine komfortable Körperlage mit zuverlässig gestellten Füßen einnehmen sowie abnormale oder derartige Positionen vermeiden, die kein Gleichgewicht gewährleisten. Der Bediener muss seine Körperlage bei einer längeren Arbeit ändern, um Beschwerden und Müdigkeit zu vermeiden. Bei Auftreten von dauerhaften oder wiederholten Beschwerden, Schmerzen, pulsierendem Schmerz, Kribbeln, Erstarren, brennendem Gefühl oder Steifigkeit darf der Bediener derartige Symptome nicht ignorieren, muss es dem Arbeitgeber anzeigen und Arzt zu Rate ziehen.
Mit dem Zubehör verbundene Gefahren
Gerät vor Einbauwerkzeug- oder Zubehörwechsel von der Versorgungsquelle trennen. Nur vom Hersteller empfohlene und niemals typenfremde Zubehörtypen und Hilfsmittel verwenden. Einbauwerkzeug bei oder nach der Arbeit nicht berühren, weil es heiß oder scharf sein kann. Sägeblatt immer vor Gebrauch kontrollieren. Auf den Boden gestürzte, abgebrochene, gerissene oder wie auch immer beschädigte Sägeblätter nicht verwenden.
Mit dem Arbeitsplatz verbundene Gefahren
Rutschen, Stolpern und Sturz sind die Hauptursachen für Körperverletzungen. Aufgrund des Gerätegebrauches glitschig gewordene Flächen sowie Stolpern durch die Druckluftinstallation vermeiden. In einer nicht bekannten Umgebung vorsichtig vorgehen, weil dort verdeckte Gefahren, wie elektrische oder sonstige Nutzleitungen vorhanden sein können. Die Druckluftgeräte sind nicht für den Gebrauch in Ex-Bereichen bestimmt, auch sind sie nicht elektrisch isoliert. Sicherstellen, dass keine Elektroleitungen, Gasrohre u. dgl. am Arbeitsplatz vorhanden sind, die eine Gefahr bei ihrer Beschädigung durch das Gerät herbeiführen können.
Mit Dämpfen und Staub verbundene Gefahren
Der Staub und die Dämpfe, die durch den Einsatz eines druckluftbetriebenen Gerätes entstehen können, führen zur Verschlechterung der Gesundheit des Bedieners (bspw. zum Krebs, Geburtsfehler, Asthma und/oder Hauterkrankungen) führen. Es ist daher erforderlich, Risiken zu beurteilen und entsprechende Kontrollmaßnahmen im Zusammenhang mit diesen Gefahren zu treffen. Druckluftgerät gemäß den Vorgaben in der Bedienungsanleitung bedienen und warten, um die Dampf- und Staubentwicklung zu minimieren. Der Luftaustritt ist so zu richten, dass die Staubaufwirbelung in der staubreichen Umgebung minimiert wird. Dort, wo Dämpfe oder Staub entstehen, sind ihre Emissionsquellen in erster Reihe unter Kontrolle zu halten. Alle eingebauten Funktionen und Zubehörteile, um den Staub oder die Dämpfe zu sammeln, auszusondern oder zu reduzieren, müssen gemäß den Herstellervorgaben betrieben und unterhalten werden. Einbauwerkzeuge gemäß den Vorgaben in der Bedienungsanleitung auslegen, warten und wechseln, um die Dampf- und Staubentwicklung zu minimieren. Die Warnungen sind mitzuteilen, um die Explosions-
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und Brandgefahren infolge der Materialbearbeitung zu verhindern. Atemwegeschutz gemäß den Vorgaben des Arbeitgebers bzw. entsprechend den Hygiene- und Sicherheitsanforderungen gebrauchen. Bei der Bearbeitung einiger Stoffe können Staub oder Dämpfe entstehen und somit eine explosionsfähige Atmosphäre bilden.
Lärmgefährdung
Eine sehr starke Lärmexposition kann zum irreversiblen Gehörverlust sowie zu anderen Problemen, wie Gehörstörungen (Tinnitus, Brummen usw.) führen. Es ist daher erforderlich, Risiken zu beurteilen und entsprechende Kontrollmaßnahmen im Zusammenhang mit diesen Gefahren zu treffen. Entsprechende Kontrollmaßnahmen, um derartige Risiken zu minimieren, können bspw. Isolierungsmaterialien gegen die Lärmentwicklung durch bearbeiteten Gegenstand umfassen. Gehörschutz gemäß den Vorgaben des Arbeitgebers bzw. entsprechend den Hygiene- und Sicherheitsanforderungen gebrauchen. Druckluftgerät gemäß den Vorgaben in der Bedienungsanleitung bedienen und warten, um die Lärmentwicklung zu minimieren. Einbauwerkzeuge gemäß den Vorgaben in der Bedienungsanleitung auslegen, warten und wechseln, um die unnötige Lärmentwicklung zu minimieren. Weist das Druckluftgerät einen Schaldämpfer auf, so ist es immer vor dem Geräteeinsatz sicherzustellen, dass er korrekt eingebaut ist.
Gefahren durch Vibrationen
Obwohl die Werkzeuge so entwickelt werden, um die mit der Emission von Vibrationen verbundene Gefahr zu minimieren, war es nicht möglich, die Vibrationen als ein Restrisiko ganz zu eliminieren. Durcheinen falschen Gerätegebrauch kann die Vibrationsexposition steigern. Der in der Bedienungsanleitung angegebene Vibrationswert kann vom Vibrationsniveau in der angemessenen Anwendung abweichen. Die Vibrationsexposition kann zu einer irreversiblen Schädigung des Nervensystems und des Kreislaufes der Hände und Füße führen. Warme Kleidung bei niedrigen Temperaturen tragen und Hände warm und trocken halten. Druckluftgerätbetrieb bei Kribbeln und Taubheitsgefühl, Schmerzen oder Weißwerden der Finger- und Handhaut sofort einstellen, Vorgesetzten informieren sowie Arzt konsultieren. Wird das Druckluftgerät gemäß den Vorgaben der Bedienungsanleitung bedient und gewartet, kann die unerwünschte Steigerung der Vibrationen verhindert werden. Einbauwerkzeuge und Hilfsmittel gemäß den Vorgaben in der Bedienungsanleitung auslegen, warten und wechseln, um die Vibrationsentwicklung zu minimieren. Gerät nach Möglichkeit mithilfe eines Gestells, Spanners oder Stabilisators abstützen. Werkzeug nicht kräftig, aber sicher halten, dabei erforderliche Reaktionskraft berücksichtigen, weil die Gefahr durch Vibrationen bei einer stärkeren Haltekraft üblicherweise größer ist. Eine falsche Montage des Einbauschnittwerkzeuges kann mit erhöhtem Vibrationspegel resultieren.
Zusätzliche Sicherheitshinweise für Druckluftgeräte
Die Druckluft kann ernsthafte Körperverletzungen verursachen:
- Druckluftzuführung trennen, Druckluftschlauch drucklos machen und Druckluftgerät trennen, wenn das Gerät nicht gebraucht, die Zubehörteile gewechselt oder Reparaturen durchgeführt werden,
- Druckluftstrom niemals gegen sich selbst oder gegen andere Personen richten.
Ein Druckluftschlauchschlag kann ernsthafte Verletzungen verursachen. Häufige Kontrollen auf beschädigte oder gelöste Schläuche und Anschlüsse durchführen. Kalte Druckluft fern von den Händen halten. Immer wenn schraubbare Mehrzweckanschlüsse (Klauenanschlüsse) verwendet werden, sind Sicherungsbolzen und -verbindungsstücke gegen mögliches Lösen der Verbindungen der Schläuche selbst und der Schläuche mit dem Gerät zu verwenden. Für jeweiliges Gerät vorgeschriebenen Luftdruck nicht überschreiten.
Gerät niemals am Schlauch gefasst vertragen.
BETRIEBSBEDINGUNGEN
Sicherstellen, dass die Druckluftquelle den richtigen Betriebsdruck und den erforderlichen Druckluftdurchfluss liefern kann. Bei einem zu hohen Versorgungsdruck sind ein Reduzierventil und ein Sicherheitsventil einzubauen. Das Druckluftgerät ist über einen Filter und eine Schmiervorrichtung zu betreiben, um reine und ölhaltige Druckluft zu gewährleisten. Der Luftfilter und die Schmiervorrichtung sind vor jedem Gebrauch auf die Beschaffenheit zu prüfen, gegebenenfalls ist der Filter zu reinigen und die Schmiervorrichtung mit Öl nachzufüllen. Damit kann das Gerät korrekt betrieben und seine Lebensdauer verlängert werden.
Bei hohen Beanspruchungen kann eine Rückprallkraft zum Gerätebediener hin entstehen. Es ist daher eine derartige Körperposition zu halten, um diesen Kräften effizient entgegenzuwirken.
Eine unerwartete Gerätebewegung oder der Einbauwerkzeugbruch kann Ursache für Körperverletzungen sein.
Werden zusätzliche Handgriffe oder Haltegestelle eingesetzt, muss es sichergestellt werden, dass das Gerät sicher und zuverlässig befestigt ist.
Körperteile und Kleidungsstücke fern vom laufenden Werkzeug halten, sonst ist Mitnahme oder Erfassen möglich. Vor der erneuten Arbeitsaufnahme immer sicherstellen, dass alle, für die Befestigung und Einstellung anderer Werkzeuge im Drucklufthammer verwendeten Schlüssel und Werkzeuge entfernt wurden.
Während der Arbeit kann Staub entwickelt werden, der möglicherweise für den Bediener schädlich ist.
Bei den Schneid- oder Abbrucharbeiten können Teile des bearbeiteten Materials weggeschleudert werden.
Vor Arbeitsbeginn immer kontrollieren, ob keine unter Spannung stehenden Leitungen geschnitten werden können. Bei einer Berührung der elektrischen Leitung durch das Sägeblatt ist ein elektrischer Schlag des Bedieners nicht auszuschließen, der zu ernsthaften Verletzungen oder dem Tod führen kann.
Vor Arbeitsbeginn immer kontrollieren, ob keine Installationen, wie bspw. eine Gas- oder Wasserinstallation, geschnitten werden
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können. Beim Schneiden entstehende Funken können zur Gasentzündung in einer beschädigten Installation und folglich zu einem Brand, einer Explosion mit möglichen ernsthaften Verletzungen oder dem Tod führen.
Nur zum Trennen des jeweiligen Materials bestimmte Sägeblätter verwenden – bspw. keine Holzsägeblätter zum Schneiden von metallen oder Kunststoff en einsetzen.
GERÄT GEBRAUCHEN
Vor jedem Einsatz des Druckluftgerätes sicherstellen, dass alle Druckluftkomponenten intakt sind. Bei festgestellten Schäden sind nicht intakte Komponenten zu erneuern.
Vor jedem Einsatz des Druckluftsystems ist die innerhalb der Gerätes, des Kompressors und der Druckluftschläuche kondensierte Feuchte zu entfernen.
Gerät am Druckluftsystem anschließen
Auf der Abbildung wird der korrekte Geräteanschluss am Druckluftsystem dargestellt. Nur auf diese Art und Weise kann das Gerät am effektivsten eingesetzt und seine Lebensdauer möglichst verlängert werden.
Einige Tropfen Öl der Viskositätsklasse SAE 10 in den Lufteintritt einfüllen.
Entsprechendes Endstück am Lufteintrittgewinde schrauben, um den Druckluftschlauch sicher und zuverlässig anschließen zu können (II).
Entsprechendes Werkzeug in der Werkzeugaufnahme einbauen. Für den Einsatz der Druckluftgeräte nur für den Zusammenschluss mit Schlaggeräten vorgesehene Zubehörteile verwenden.
Entsprechende Drehrichtung einstellen. F – Drehrichtung im Uhrzeigersinn, R – Drehrichtung entgegen des Uhrzeigersinns. Luftdruck wo erforderlich einstellen (Drehmoment).
Gerät am Druckluftsystem mit einem Druckluftschlauch mit dem Innendurchmesser laut der Tabelle mit technischen Daten anschließen. Sicherstellen, dass die Schlauchfestigkeit mindestens 1,38 MPa beträgt (III).
Gerät für einige Sekunden in Betrieb nehmen, dabei sicherstellen, dass keine abnormalen Geräusche oder Vibrationen wahrnehmbar sind.
Zubehör einbauen
Befestigungsschrauben der Führung lösen, nicht ganz herausschrauben (IV).
Führung in den Montagebohrungen einbauen, höhenrichtig einstellen und mit den Schrauben festhalten (V). Der gebogene Führungsteil muss zum Deckel der Sägeblatthalterung gerichtet sein. Montage nachprüfen – kann die Führung in ihrer Lage nicht verstellt werden, so ist sie korrekt eingebaut.
Schraube im Deckel der Sägeblatthalterung ganz lösen und Deckel öffnen (VI).
Befestigungsschrauben des Sägeblattes lösen, nicht ganz herausschrauben (VII).
Sägeblatt in den Werkzeugaufnahmenschlitz bis zum Anschlag einführen. Die Sägeblattschneidklinge muss zum Deckel der Sägeblatthalterung gerichtet sein. Befestigungsschrauben des Sägeblattes festziehen (IX). Lässt sich das Sägeblatt von der Halterung nicht trennen, so ist es korrekt eingebaut.
Deckel schließen und mit Befestigungsschraube sichern.
Gerät in und außer Betrieb nehmen
Achtung! Vor Inbetriebnahme des Druckluftgerätes sicherstellen, dass das Einbauwerkzeug keine Gegenstände und insbesondere keine Körperteile berührt.
Das Werkzeug wird mit einem Heben in Betrieb genommen, der das Druckluftventil öffnet und für die Druckluftlieferung für den Geräteantrieb sorgt. Ist der Hebel mit einer Sperre gegen unerwünschtes Hebelbetätigen ausgerüstet, ist die Sperre so zu verstellen, dass sie parallel zum Hebel steht, anschließend Hebel zum Gerätegehäuse drücken. So wird das Gerät in Betrieb genommen. Gerät auf Nenndrehzahl gehen lassen und erst danach mit der Arbeit beginnen.
Durch das Lösen des Hebels wird das Druckluftgerät außer Betrieb genommen. Der Hebel springt in die Neutrallage selbsttätig zurück und wird durch die Sperre gesichert. Dabei ist es zu beachten dass sich das Einbauwerkzeug noch eine gewisse Zeit bewegen kann. Gerät nicht zur Seite legen, bis das Einbauwerkzeug ganz stillsteht.
Schweifsäge betreiben
Bearbeiteten Gegenstand an der Werkbank bspw. mit Schraubzwingen, einem Schraubstock usw. festhalten und niemals mit Händen oder anderen Körperteilen halten. Das Material ist für das Schneiden an den beiden Enden und in der Schnittliniennähe abzustützen. Die Stützen sind an den beiden Schnittlinienseiten so zu platzieren, dass sich das Sägeblatt nicht in der Schnittfuge verklemmt. Das Führungsgestell muss in der ganzen Länge auf dem bearbeiteten Material stützen. Auf diese Weise wird ein richtiger Neigungswinkel des Sägeblattes zum bearbeiteten Material eingehalten.
Bei der Arbeit nur den für jeweilige Tätigkeiten erforderlichen Druck auf das Gerät ausüben. Keinen übermäßigen Druck auf bearbeiteten Gegenstand ausüben, sonst kann das Sägeblatt brechen und ernsthafte Verletzungen herbeiführen. Bei der Bearbeitung auf möglicherweise abgespaltete Teile achten und niemals zulassen, dass sie eine Gefahr am Arbeitsplatz darstellen
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können. Die Schweifsäge bei der Arbeit mit einer konstanten, ununterbrochenen Bewegung, nicht ruckartig und nicht geneigt, führen. Sonst kann das Sägeblatt brechen. Mit dem mitgelieferten Sägeblatt können Metalle und Kunststoffe gradlinig und bogenartig geschnitten werden.
Ist erneutes Sägen in der Schnittfuge erforderlich, zuerst Schweifsäge in Betrieb nehmen und auf Nenndrehzahl gehen lassen, erst danach Sägeblatt vorsichtig in die Schnittfuge einführen.
GERÄTEWARTUNG
Keine brennbaren Flüssigkeiten (Benzin, Lösungsmittel, andere ...) für die Gerätereinigung verwenden. Deren Dämpfe können entzünden, die Explosion des Gerätes und ernsthafte Verletzungen verursachen.
Werden Lösungsmittel für die Reinigung der Werkzeugaufnahme und des -körpers verwendet, können die Dichtungen dadurch weich werden. Gerät vor der Arbeitsaufnahme gründlich trocknen lassen.
Gerät bei jeglichen festgestellten Fehlfunktionen sofort vom Druckluftsystem trennen.
Alle Komponenten des Druckluftsystems müssen gegen Schmutz geschützt werden. Der in das Druckluftsystem eingedrungene
Schmutz kann zur Zerstörung des Gerätes selbst und anderer Druckluftsystemkomponenten führen.
Gerätewartung vor jedem Gebrauch
Gerät vom Druckluftsystem trennen.
Etwas Schutzfl üssigkeit (bspw. WD40) in den Lufteintritt einfüllen.
Gerät am Druckluftsystem anschließen und ca. 30 Sekunden laufen lassen. Dadurch kann die Schutzflüssigkeit und Gerät eindringen und es reinigen.
Gerät erneut vom Druckluftsystem trennen.
Einige Tropfen Öl der Viskositätsklasse SAE 10 ins Gerät über den Lufteintritt und sonstige, dazu bestimmte Bohrungen einfüllen.
Es wird empfohlen, Konservierungsöl der Viskositätsklasse SAE 10 für Druckluftgeräte zu verwenden. Gerät am Druckluftsystem anschließen und eine kurze Zeit laufen lassen.
Achtung! Das WD40 Schutzmittel darf als Schmieröl nicht verwendet werden.
Durch die Austritte ausgetretenes übermäßiges Öl abwischen. Sonst kann es die Gerätedichtungen beschädigen.
Sonstige Wartungsmaßnahmen
Gerät vor jedem Gebrauch auf sichtbare Schäden prüfen. Werkzeugmitnehmer, -aufnahmen und -spindeln immer sauber halten. Alle 6 Monate oder alle 100 Betriebsstunden ist eine Inspektion des Gerätes durch einen Fachtechniker in der Reparaturwerkstatt durchführen zu lassen. Wird das Gerät ohne vorgeschriebenes Druckluftversorgungssystem eingesetzt, ist die Häufigkeit der Inspektionen entsprechend zu erhöhen.
Störungen beseitigen
Der Gerätegebrauch ist bei festgestellten Störungen sofort einzustellen. Der Gebrauch eines nicht funktionsfähigen Gerätes kann ernsthafte Verletzungen verursachen. Sämtliche Gerätereparaturen oder Komponentenerneuerungen müssen in einer Vertragswerkstatt durch entsprechend qualifizierte Fachtechniker durchgeführt werden.
| Störung Mögliche Abhilfe | |
| Drehzahl zu klein oder das Werkzeug lässt sich nicht starten | Etwas WD40 Schutzflüssigkeit über den Lufteintritt einfüllen und Gerät für einige Sekunden in Betrieb nehmen. Die Schaufeln können am Rotor kleben. Gerät für ca. 30 Sekunden in Betrieb nehmen. Gerät mit etwas Öl schmieren. Achtung! Übermäßiges Öl kann zur Reduzierung der Geräteleistung führen. In diesem Fall Antrieb reinigen. |
| Gerät lässt sich starten, danach sinkt die Drehzahl | Der Kompressor liefert keine erforderliche Druckluftmenge. Das Gerät wird mithilfe der Druckluft des Kompressorbehälters gestartet. Der Kompressor kann die Druckluft zeitgleich nachfüllen. Gerät an einem leistungsstärkeren Kompressor anschließen. |
| Geräteleistung zu klein | Sicherstellen, dass der Innendurchmesser vorhandener Druckluftschläuche den Angaben nach Nr. 3 der Tabelle entspricht. Druckeinstellung nachprüfen – der Wert muss maximal sein. Sicherstellen, dass das Gerät ordnungsgemäß gereinigt und abgeschmiert ist. Gerät bei Erfolglosigkeit reparieren lassen. |
Ersatzteile
Ersatzteilliste für das Gerät siehe „Downloads“, Produktdatenblatt, auf der Webseite: www.toya.pl.
Gehäuse, Lüftungsschlitze, Schalter, Zusatzhandgriff und Schutzverkleidungen nach beendeter Arbeit bspw. mit Druckluft bei maximal 0,3 MPa, mit einem Pinsel oder einem trockenen Lappen ohne chemische und Reinigungsmittel reinigen. Werkzeuge und Werkzeugaufnahmen mit einem trockenen Lappen reinigen.
Verschlissene Werkzeuge sind Sekundärrohstoffe und gehören nicht in die Hausmüllbehälter, weil sie gesundheits- und umweltschädliche Stoffe enthalten! Wir bitten unsere Kunden, einem schonenden natürlichen Ressourcenverbrauch und dem Umweltschutz aktiv beizutragen, indem verschlissene Anlagen bei einer entsprechenden Sammelstelle abgeliefert werden. Entsorgte Abfälle werden beschränkt, indem sie der Wiederverwendung, dem Recycling oder auf eine andere Art und Weise zurückgewonnen werden.