VOREL 80970 - Druckluftwerkzeug

80970 - Druckluftwerkzeug VOREL - Kostenlose Bedienungsanleitung

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BEDIENUNGSANLEITUNG 80970 VOREL

Bedienungsanleitung durchgelesen

Nennumdrehungsgeschwindigkeit

Номинальные обороты

Номінальні оберти

Erforderlicher Luftdurchfluss

Vereiste luchtstroom

Durchmesser des Luftanschlusses

Der Druckluftsatz Minischleifer ist ein Werkzeug, das mit einem Druckluftstrahl unter einem entsprechenden Druck gespeist wird. Auf Grund der nicht großen Abmessungen findet er überall dort seine Anwendung, wo ein Schleifgerät von normaler Größe nicht eingesetzt werden kann, z.B. bei Abschluss- und handwerklichen Arbeiten und Arbeiten, die eine hohe Präzision erfordern. Auf Grund des universellen Werkzeuggriffes ist der Betrieb mit Schleifsteinen, die auf Bolzen gesetzt sind, möglich. Das Gerät wurde ausschließlich für den Hausgebrauch projektiert und kann nicht für gewerbliche Zwecke genutzt werden, d.h. in Betrieben und nicht für Lohnarbeiten. Das Werkzeug ist nicht für den Dauerbetrieb vorgesehen. Empfohlen wird die Betriebsart als Gelegenheitsarbeit, und das für 5 Minuten, danach muss man 30 Minuten abwarten, bis das Werkzeug abgekühlt ist. Der richtige, zuverlässige und sichere Funktionsbetrieb des Gerätes ist von der korrekten Nutzung abhängig, deshalb:

Vor Beginn der Nutzung dieses Produktes muss man die gesamte Anleitung durchlesen und sie einhalten.

Für sämtliche Schäden, die im Ergebnis der Nichteinhaltung von Sicherheitsvorschriften und Empfehlungen der vorliegenden Anleitung entstanden, übernimmt der Lieferant keine Haftung. Eine Verwendung des Werkzeuges, die nicht dem Bestimmungszweck und dem Vertrag entspricht, bewirkt den Verlust der Nutzerrechte für die Garantie.

AUSRÜSTUNG

Das Schleifgerät ist mit einem Verbinder ausgerüstet, der seinen Anschluss an das Druckluftsystem ermöglicht. Zur Ausrüstung gehören Schraubenschlüssel, mit denen man die Zusatzausrüstung in der Halterung befestigen kann, Mini-Schmiereinrichtung, der Öler sowie ein Satz von Schleifsteinen auf Bolzen.

TECHNISCHE PARAMETER

Parameter Maßeinheit Wert
Katalognummer 80970
Gewicht [kg] 0,35
Durchmesser des Luftanschlusses (PT) ["] / [mm] 1/4
Schlauchdurchmesser der Luftzuführung (innen) ["] / [mm] 3/8 / 10
Umdrehungen [min]-1] 54 000
Durchmesser der Werkzeughalterung [mm] 3
Maximaler Betriebsdruck [MPa]0,63
Erforderlicher Luftdurchfluss (6,2 bar)[l/min]113
Akustischer Druck (EN ISO 15744)[dB(A)]79 ± 3
Akustische Leistung (EN ISO 15744)[dB(A)]90 ± 3
Schwingungen (EN 28662-1)[m/s2]<2,5

ALLGEMEINE SICHERHEITSBEDINGUNGEN

WARNUNG! Während des Betriebes mit dem Druckluftwerkzeug wird empfohlen, immer die grundlegenden Vorschriften der Betriebssichheit einzuhalten, einschließlich der nachfolgend angegeben, und zwar zwecks Einschränkung der Brandgefahr, des elektrischen Stromschlags und der Vermeidung von Verletzungen.

Vor Beginn der Nutzung dieses Produktes muss man die gesamte Anleitung durchlesen und sie einhalten.

HINWEIS! Lesen Sie alle nachfolgenden Anleitungen durch. Ihre Nichteinhaltung kann zu einem elektrischen Stromschlag, Feuer oder zu Körperverletzungen führen. Der Begriff „Druckluftwerkzeug“ in den Anleitungen bezieht sich auf alle Werkzeuge, die von einem Druckluftstrom und unter einem bestimmten Druck angetrieben werden.

NACHFOLGENDE ANLEITUNGEN SIND EINZUHALTEN!

Allgemeine Sicherheitsbestimmungen

Vor Beginn der Installations- und Wartungsarbeiten, des Betriebes, der Reparatur sowie der Änderung des Zubehörs bzw. auch beim Arbeiten in der Nähe eines Druckluftwerkzeuges auf Grund vieler Gefahren muss man auch die Sicherheitsanleitungen durchlesen und verstehen. Die Nichtausführung der obigen Tätigkeiten kann zu ernsthaften Körperverletzungen führen. Die Installation, Regelung und Montage der Druckluftwerkzeuge darf nur von qualifiziertem und geschultem Personal ausgeführt werden. Modifizieren Sie kein Druckluftwerkzeug. Die Modifikationen können die Effektivität und das Sicherheitsniveau verändern bzw. verringern und dadurch das Risiko des Werkzeugbedieners erhöhen. Werfen Sie die Sicherheitsanleitung nicht weg, sie ist dem Werkzeugbediener zu übergeben. Ein Druckluftwerkzeug, das beschädigt ist, darf nicht verwendet werden. Das Werkzeug muss man regelmäßig Inspektionen in Bezug auf die Sichtbarkeit der von der Norm ISO 11148 geforderten Daten unterziehen.

DE

Der Arbeitgeber/Nutzer sollte sich mit dem Hersteller zwecks Austausch des Typenschilds, und zwar jedesmal wenn es notwendig ist, in Verbindung setzen.

Gefahren im Zusammenhang mit ausgeworfenen Teilen

Eine Beschädigung des zu bearbeitenden Gegenstands, des Zubehörs oder sogar des eingesetzten Werkzeuges kann das Auswerfen von Teilen mit hoher Geschwindigkeit hervorrufen. Man muss deshalb auch immer einen stoßfesten Augenschutz tragen. Den Schutzgrad muss man in Abhängigkeit von der auszuführenden Arbeit wählen. Überzeugen Sie sich, ob der zu bearbeitende Gegenstand sicher befestigt ist. Es ist auch regelmäßig zu prüfen, ob die Drehgeschwindigkeit des Werkzeuges nicht höher als der im Typenschild sichtbare Wert ist. Die Kontrolle sollte ohne montiertes und eingesetztes Werkzeug sowie entsprechend den Empfehlungen des Herstellers erfolgen. Man muss sich auch überzeugen, ob die bei der Arbeit entstehenden Funken und Bruchstücke keine Gefährdung hervorrufen. Vor dem Wechsel des eingesetzten Werkzeuges und der Wartung ist das Werkzeug von der Stromversorgungsquelle zu trennen. Man muss auch ständig das Risiko für die beteiligten Personen berücksichtigen.

Gefahren im Zusammenhang mit Verwicklungen

Die Gefahr im Zusammenhang mit Verwicklungen kann eine Drosselung, Skalpieren und/oder Verletzung in dem Fall hervorrufen, wenn lose Kleidung, Schmuck, Haare oder Handschuhe vom Werkzeug oder Zubehör nicht fern gehalten werden.

Gefahren während des Betriebes

Um dem Durchschneiden von Händen oder anderen Körperteilen vorzubeugen, muss man jeglichen Kontakt mit der rotierenden Spindel sowie dem eingesetzten Werkzeug vermeiden. Die Nutzung des Werkzeuges ist besonders gefährdend für die Hände des Bedieners, durch solche Fälle wie: Quetschungen, Stoßen, Abschneiden, Abrieb und Hitze. Man muss also die richtigen Handschuhe zum Schutz der Hände tragen. Der Bediener sowie das Wartungspersonal müssen physisch dazu in der Lage sein, mit der Menge, dem Gewicht sowie der Leistung des Werkzeuges zurechtzukommen. Halten Sie das Werkzeug richtig. Sie müssen ebenso bereit sein, sich normalen und unerwarteten Bewegungen entgegenzustellen bzw. beide Hände immer zur Verfügung haben. Dabei ist auch stets das Gleichgewicht und eine sichere Fußstellung einzuhalten. Man muss eine Schutzbrille tragen, wobei auch die Verwendung von angepassten Handschuhen und einer Schutzkleidung empfohlen wird. Bei einer Geschwindigkeit, welche die Nenngeschwindigkeit überschreitet, darf man keine rotierende Feile verwenden. Beim Arbeiten des Werkzeuges überkopf muss man einen Schutzhelm benutzen. Man muss vorsichtig sein, denn das eingesetzte Werkzeug rotiert immer noch eine Zeit lang, nach dem die Freigabe des Startergerätes erfolgte. In Abhängigkeit vom zu bearbeitenden Material muss man die Gefahren im Zusammenhang mit einer Explosion oder Feuer beachten.

Gefahren im Zusammenhang mit wiederholbaren Bewegungen

Während der Anwendung eines Druckluftwerkzeuges für den Betrieb, der auf der Wiederholung von Bewegungen beruht, ist der Bediener der Erfahrung nach Beschwerden der Hand, Arme, der Schulter, Hals oder anderen Körperteilen ausgesetzt. Bei der Anwendung des Druckluftwerkzeuges sollte der Bediener eine bequeme Haltung einnehmen, die ein richtiges Aufstellen der Füße garantiert oder komische Haltungen, die das Gleichgewicht nicht gewährleisten, vermeiden. Der Bediener sollte auch während einer längeren Arbeit die Haltung wechseln, denn das kann helfen, Beschwerden oder Ermüdungen zu vermeiden. Wenn der Bediener solche Symptome verspürt, wie: dauerhafte oder sich wiederholende Beschwerden, Schmerzen, pulsierender Schmerz, Kribbeln, Taubheit, Brennen oder Steifheit darf er sie nicht ignorieren, Davon sollte der Arbeitgeber erfahren und man muss sich mit einem Arzt in Verbindung setzen.

Gefahren im Zusammenhang mit dem Zubehör

Vor einer Änderung des eingesetzten Werkzeuges oder des Zubehörs muss man das Werkzeug von der Stromversorgungsquelle trennen.

Verwenden Sie das Zubehör und die Betriebsstoffe nur in den Abmessungen und Typen, wie sie vom Hersteller empfohlen werden. Zubehör mit anderen Abmessungen und Typen darf nicht verwendet werden. Ein direkter Kontakt mit dem eingesetzten Werkzeug während und nach der Arbeit ist zu vermeiden, denn es kann heiß oder scharf sein.

Es ist außerdem zu prüfen, ob die maximale Betriebsgeschwindigkeit größer als die Nenngeschwindigkeit des Schleifers, der Trennscheibe oder der Poliereinrichtung ist.

Ebenso ist zu prüfen, ob die maximale Betriebsgeschwindigkeit des eingesetzten Werkzeuges größer ist als die Nenngeschwindigkeit des Werkzeuges. Man darf niemals eine Schleifscheibe, Trennscheibe oder Fräser auf dem Schleifer montieren. Die Schleifscheibe, die beschädigt wird, kann sehr ernsthafte Verletzungen oder den Tod hervorrufen. Verwenden Sie keine gerissenen oder gebrochenen Scheiben, oder solche, die herunter gefallen waren. Es sind nur zugelassene eingesetzte Werkzeuge mit dem richtigen Bolzendurchmesser zu verwenden. Man muss auch auf die Tatsache achten, dass die Drehgeschwindigkeit des Montagepunktes in Anbetracht einer Erhöhung der Wellenlänge zwischen dem Ende der Hülse und dem Montagepunkt verringert werden muss. Überzeugen Sie sich, dass die Mindestlänge des in die Halterung des Werkzeuges eingedrückten Bolzens mindestens 10 mm beträgt (man muss auch die Empfehlungen des Herstellers der eingesetzten Werkzeuge beachten). Hüten Sie sich vor Irrtümern bei der Anpassung des Bolzendurchmessers vom eingesetzten Werkzeug und der Klemmeinrichtung des Druckluftwerkzeuges.

DE

Gefahren im Zusammenhang mit dem Arbeitsplatz

Das Ausrutschen, Stolpern und Hinfallen sind die Hauptursachen für Verletzungen. Achten Sie deshalb auf rutschige Flächen, die durch die Nutzung des Werkzeuges sowie aber auch durch das Stolpern im Zusammenhang mit der Druckluftanlage hervorge-rufen werden. Vorsichtige Vorgehensweise ist bei einem unbekannten Umfeld ratsam. Es können verdeckte Gefahren bestehen, und zwar solche wie Elektrizität oder andere Gebrauchslinien. Das Druckluftwerkzeug ist nicht für den Gebrauch in explosionsgefährdeten Zonen vorgesehen und ist nicht gegen Berührung mit Elektroenergie isoliert. Überzeugen Sie sich, ob keine Elektroleitungen, Gasrohre usw. vorhanden sind, die bei einer Beschädigung während der Anwendung des Werkzeuges zu einer Gefahr werden können.

Gefahren im Zusammenhang mit Dämpfen und Staub

Der bei der Verwendung des Druckluftwerkzeuges entstehende Staub und die Dämpfe können eine Verschlechterung des Gesundheitszustands (zum Beispiel Krebs, Asthma, Geburtsfehler und/oder Hautentzündingen) hervorrufen, erforderlich sind dann: Bewertungs des Risikos und die Einleitung entsprechender Kontrollmaßnahmen in Bezug auf diese Gefährdungen. Die Risikobewertung muss den Einfluss des beim Gebrauch des Werkzeuges entstehenden Staubs und die Möglichkeit der Induzierung des vorhandenen Staubs enthalten. Den Luftaustritt muss man so ausrichten, dass die Induzierung des Staubs in einer verstaubten Umwelt reduziert wird. Dort wo Staub und Dämpfe entstehen, muss ihre Kontrolle in der Emissionsquelle Priorität haben. Alle integrierten Funktionen und Ausrüstung zum Sammeln, Extraktion oder Verringerung des Staubs oder des Dampfes müssen entsprechend den Empfehlungen des Herstellers richtig genutzt und erhalten werden. Verwenden Sie entsprechend den Anleitungen des Arbeitgebers sowie in Übereinstimmung mit den Anforderungen an die Hygiene und Sicherheit Schutzmittel für die Atemwege. Die Bedienung und Wartung des Druckluftwerkzeuges muss man gemäß den Empfehlungen der Bedienanleitung durchführen, wodurch die Möglichkeit besteht, die Emission von Dämpfen und Staub zu minimieren.

Gefährdung durch Lärm

Wenn man ohne Schutz einem hohen Lärmpegel ausgesetzt ist, dann kann dies zu einem dauerhaften und unumkehrbaren Gehörverlust sowie anderen Problemen führen, und zwar solche wie Rauschen in den Ohren (Klingeln, Summen, Pfeifen oder Brummen). Deshalb ist eine Risikobewertung sowie Einleitung entsprechender Schutzmaßnahmen in Bezug auf diese Gefahren notwendig. Die entsprechenden Kontrollen zwecks Risikominimierung können solche Maßnahmen beinhalten wie: Dämpfungsmaterialien, die ein „Klingeln“ des zu bearbeitenden Gegenstands minimieren. Verwenden Sie auch entsprechend den Anleitungen des Arbeitgebers und entsprechend den Anforderungen an die Hygiene und Sicherheit einen Gehörschutz. Bedienung und Wartung des Druckluftwerkzeuges muss man gemäß den Empfehlungen der Bedienanleitung durchführen, um dadurch auch einen unnötigen Anstieg des Lärmpegels zu vermeiden. Wenn das Druckluftwerkzeug einen Schalldämpfer besitzt, muss man sich immer davon überzeugen, ob er während der Nutzung des Werkzeuges richtig montiert ist.

Gefährdung durch Schwingungen

Wenn man Schwingungen ausgesetzt ist, dann kann dies dauerhafte Schäden der Nerven und der Durchblutung der Hände und Arme hervorrufen. Halten Sie Ihre Hände weg von Schraubenzieherbuchsen. Man muss sich bei niedrigen Temperaturen während der Arbeit warm anziehen und die Hände warm und trocken halten. Wenn Taubheit, Kribbeln, Schmerz oder die Haut wird an den Fingern und der Hand weiß, dann muss man mit der Benutzung des Druckluftwerkzeuges aufhören, danach den Arbeitgeber informieren und einen Arzt konsultieren. Die Bedienung und Wartung des Druckluftwerkzeuges gemäß den Empfehlungen der Bedienanleitung ermöglichen es, dass ein unnötiger Anstieg des Schwingungspegels vermieden wird. Verwenden Sie keine verschlissenen oder schlecht angepassten Aufsätze, weil dadurch ein deutlicher Anstieg des Schwingungspegels hervorgerufen werden kann. Das Auswählen, die Wartung und Austauschen der verschlissenen eingesetzten Werkzeuge erfolgt gemäß den Empfehlungen der Bedienanleitung. Dadurch wird ein unnötiger Anstieg des Schwingungspegels vermieden. Dort wo es möglich ist sollte eine abgedeckte Montage erfolgen. Wenn dies nicht möglich ist, muss man das Gewicht des Werkzeuges in einem Ständer, Spanner oder Gegengewicht abstützen. Das Werkzeug ist mit einem leichten, aber sicheren Griff zu halten, wobei die erforderlichen Reaktionskräfte zu berücksichtigen sind, denn die Gefahr von den Schwingungen ist gewöhnlich größer, wenn die Kraft zum Greifen höher ist. Falsch montierte oder beschädigte Einsatzwerkzeuge können einen Anstieg des Schwingungspegels hervorrufen.

Zusätzliche Sicherheitshinweise bzgl. der Druckluftwerkzeuge

Die Druckluft kann ernsthafte Verletzungen hervorrufen:

  • man muss immer die Luftzufuhr abtrennen, den Schlauch vom Luftdruck entleeren und das Werkzeug von der Luftzufuhr trennen, wenn: es nicht benutzt wird, vor dem Austausch von Zubehör oder bei der Ausführung von Reparaturen;
  • der Luftstrom darf niemals auf sich oder auf irgend jemand anderen gerichtet werden;
    Das Schlagen mit dem Schlauch kann zu ernsthaften Verletzungen führen. Ebenso muss man immer Kontrollen in Bezug auf beschädigte oder lose Schläuche bzw. Schlauchverbinder durchführen. Kaltluft muss man von den Händen fernhalten.
    Jedesmal, wenn universelle Schraubverbindungen (sog. Klauenverbindungen) verwendet werden, muss man Sicherheitsbolzen und Verbinder anwenden, welche die Verbindungen gegen mögliche Beschädigungen zwischen den Schläuchen sowie zwischen Schlauch und Werkzeug schützen. Der für das Werkzeug angegebene Luftdruck darf nicht überschritten werden. Beim Herumtragen des Werkzeuges darf man es nicht am Schlauch festhalten.

DE

BETRIEBSBEDINGUNGEN

Man muss sich davon überzeugen, dass die Druckluftquelle den richtigen Betriebsdruck erzeugt und den erforderlichen Luftdurchfluss gewährleistet. Bei einem zu hohen Luftdruck muss man einen Druckminderer zusammen mit einem Sicherheitsventil verwenden. Das Druckluftwerkzeug wird über ein Filtersystem und Schmiervorrichtung mit Luft versorgt. Das sichert gleichzeitig die Sauberkeit und das Anfeuchten der Luft mit Öl. Der Zustand des Filters und der Schmiervorrichtung muss vor jedem Gebrauch geprüft und eventuell der Filter gereinigt und wenn erforderlich das Öl in der Schmiervorrichtung nachgefüllt werden. Dadurch wird die richtige Nutzung des Werkzeuges gewährleistet und seine Lebensdauer verlängert.

Bei Verwendung von zusätzlichen Halterungen oder Stützständer muss man sich davon überzeugen, dass das Werkzeug richtig und sicher befestigt wurde.

Ebenso muss man eine entsprechende Haltung einnehmen, die es ermöglicht, einer normalen und unerwarteten Bewegung des Werkzeuges, hervorgerufen durch das Drehmoment, entgegenzuwirken.

Man muss auch auf das Arbeitsumfeld achten, der Schleifer kann ganz leicht durchschneiden.

Verwenden Sie keine Schleifscheiben und Werkzeuge, die zum Schleifen vorgesehen sind, mit der Seitenfläche zum Schneiden bzw. Trennen.

Ebenso sind die Scheiben nicht zum Schneiden oder zum Fräsen zu verwenden.

Nach dem Ausschalten des Schleifgerätes muss man mit dem Ablegen noch warten, und zwar bis zum völligen Stillstand des rotierenden Werkzeuges.

Vor der Montage der Zusatzausrüstung muss man sich vergewissern, dass die maximale Drehgeschwindigkeit der Ausrüstung höher ist als die Drehgeschwindigkeit des Schleifers. Es darf keine Ausrüstungen mit Halterungen mit anderen Abmessungen als in der Anleitung angegeben verwendet werden. Der Bolzen der Schleifscheibe darf zwecks Anpassung an den Durchmesser der Halterung des Schleifgerätes umgearbeitet werden. Das einzusetzende Werkzeug muss fest und sicher im Werkzeugfutter befestigt werden. Verwenden Sie keine Hülsen und Reduzierringe, um den Durchmesser der Spindel des Werkzeuges und der Schleifscheibe anzupassen. Das Werkzeugfutter des Schleifgerätes darf zwecks Anpassung an den Bolzendurchmesser der Schleifscheibe nicht umgearbeitet werden.

Das Schleifelement muss man entsprechend den Anleitungen des Herstellers der Ausrüstung lagern und verwenden. Verwenden Sie keine beschädigte Ausrüstung. Eine Ausrüstung mit irgendwelchen Mängeln muss sofort gegen eine neue und funktionsfähige ausgetauscht werden. Der Zustand der Spindel und der Werkzeughalterungen ist in Bezug auf den Verschleiß oder Beschädigungen zu prüfen.

Mit dem Schleifer sollte man nicht an explosionsgefährdeten Stellen arbeiten. Die entstehenden Funken könnten die Ursache für ein Feuer sein.

Nach dem Montieren der Schleifscheibe muss man das Werkzeug für ungefähr 30 Sekunden in einer sicheren Lage in Betrieb nehmen. Das Gerät ist sofort anzuhalten, wenn große Schwingungen oder andere Mängel im Verhalten des Schleifgerätes beobachtet werden.

Sämtliche Unregelmäßigkeiten sind vor der nächsten Inbetriebnahme zu beseitigen.

Man muss sich auch davon überzeugen, ob die Drehgeschwindigkeit des Schleifgerätes nicht größer ist als auf dem Typenschild angegeben.

Während der Bearbeitung einiger Materialien können giftige Dämpfe oder brennbarer Staub entstehen. Man muss in gut belüfteten Räumen arbeiten und persönliche Schutzmittel anwenden.

Bei der Auswahl der Schutzmittel muss man auch auf die Art des zu bearbeitenden Materials achten.

Es ist sich davon zu überzeugen, dass die während des Betriebes entstehenden Funken und Abfälle keine Gefahr darstellen.

Verwenden Sie persönliche Schutzmittel wie Handschuhe, Schürzen, Helme.

Beim Herunterfallen des Werkzeuges mit der befestigen Schleifscheibe muss man vor einem erneuten Gebrauch genau den Zustand der Schleifscheibe kontrollieren.

ANWENDUNG DES WERKZEUGES

Vor jedem Gebrauch des Werkzeuges muss man sich überzeugen, ob kein Element des Druckluftsystems beschädigt ist. Wenn irgendwelche Beschädigungen beobachtet wurden, muss man es sofort gegen ein neues unbeschädigtes Element des Systems austauschen.

Ebenso muss man vor jedem Gebrauch die kondensierte Feuchtigkeit im Innern des Werkzeuges, des Verdichters und der Leitungen trocknen.

HINWEIS! Für die Versorgung des Druckluftwerkzeuges muss man nur Druckluft verwenden. Der Einsatz von irgendwelchen anderen Gasen, besonders von brennbaren Gasen, ist verboten.

Anschließen des Werkzeuges an das Druckluftsystem

Die Abbildung zeigt die empfohlene Anschlussart des Werkzeuges an das Druckluftsystem. Die gezeigte Methode gewährleistet am besten die effektive Nutzung des Werkzeuges und verlängert auch die Lebensdauer des Werkzeuges.

Geben Sie einige Tropfen Öl mit der Viskosität SAE 10 in den Lufteintritt.

Auf das Gewinde des Lufteintritts muss man sicher und fest das entsprechende Endstück anschrauben, das den Anschluss der Luftzuführung ermöglicht (II).

DE

Die entsprechende Schleifscheibe wird auf dem Mitnehmer des Werkzeuges befestigt. Wenn die Schleifscheibe eine bestimmte Drehrichtung besitzt, muss sie mit der auf dem Werkzeug sichtbaren Drehrichtung übereinstimmen. Es ist sich zu überzeugen, dass die Schleifscheibe für den Betrieb mit Druckluftwerkzeugen entwickelt wurde und ihre zulässige Drehgeschwindigkeit ist gleich oder höher als die Drehgeschwindigkeit des Schleifgerätes.

Überzeugen Sie sich auch, dass der Schalter – Drehzahlregler in die mit „OFF“ (III) gekennzeichnete Position gedreht wurde..

Das Werkzeug wird an das Druckluftsystem (IV) angeschlossen, wobei ein Schlauch mit einem Innendurchmesser von 3/8" / 10 mm verwendet wird. Dabei muss die Festigkeit des Schlauches mindestens 1,38 MPa betragen.

Man startet das Werkzeug für einige Sekunden, in dem man den Schalter – Drehzahlregler in Richtung der mit „ON“ bezeichneten Position dreht. Es ist dabei festzustellen, ob irgendwelche Geräusche oder Vibrationen aus dem Werkzeug zu hören bzw. bemerkt werden.

Die Drehgeschwindigkeit ist mit dem Schalter – Drehzahlregler einzustellen. Die Drehung in die mit „ON“ bezeichnete Richtung erhöht die Drehgeschwindigkeit und eine Drehung in die mit „OFF“ bezeichnete Richtung verringert die Drehgeschwindigkeit, und zwar bis zum Stillstand der Drehungen.

Montage und Auswechseln der Ausrüstung (V)

Man muss sich überzeugen, ob die maximale Drehgeschwindigkeit der Ausrüstung höher ist als die Drehgeschwindigkeit des Schleifers. Dabei muss man sich an die Empfehlungen des Herstellers der Schleifscheiben in Bezug auf die Drehgeschwindigkeit und die Länge des Bolzens halten, der sich in der Spindel befinden sollte.

Es ist außerdem festzustellen, ob das Schleifgerät vom Druckluftsystem abgetrennt wurde.

Blockiert man mit einem Schlüssel die mögliche Drehung der Spindel des Schleifgerätes, dann kann man mi dem zweiten Schlüssel die Mutter des Werkzeugfutters lösen.

Das Ausrüstungselement ist so zu montieren, dass der Bolzenm sich mindestens 10 mm in der Spindel befindet.

Mit Hilfe der beiden Schraubenschlüssel ist die Befestigungsmutter wieder fest und sicher an die Spindel anzuschrauben. Vor dem Anschluss des Werkzeuges an das Druckluftsystem sind die Schlüssel zu entfernen.

Zur Ausrüstung des Schleifgerätes gehört auch ein sog. Luftöler, den man verwenden kann, wenn die Druckluftversorgung nicht mit solch einem Öler ausgerüstet wurde. Die Schmiervorrichtung muss man am Eintritt der Druckluft in das Werkzeug montieren und dann wird das entsprechende Endstück angeschraubt, dass den Anschluss des Schlauches für die Luftzuführung ermöglicht (VI).

Auf dem Gehäuse der Schmiervorrichtung befindet sich eine Schraube (VII), die das Ventil des Ölbehälters ist. Nach ihrem Abschrauben muss man den Behälter mit Öl füllen, das für die Verwendung in Druckluftwerkzeugen mit einer Viskosität von SAE 10 vorgesehen ist, und anschließend wird das Ventil durch Anschrauben der Schraube wieder geschlossen. Optimal für den Betrieb der Schmiervorrichtung ist ihre vertikale Lage mit dem nach unten gerichteten Lufteintritt. Während des Betriebes muss man regelmäßig das Öl ergänzen.

Funktionsbetrieb des Schleifgerätes

Das richtige Werkzeug für die gegebene Betriebsart wählen. Vor Beginn des Betriebes muss man abwarten, bis die Schleifscheibe die volle Drehgeschwindigkeit erreicht hat. An das Material wird nur die sich drehende Schleifscheibe angelegt.

Üben Sie auf das Werkzeug nur solch einen Druck aus, der für die Bearbeitung des Materials erforderlich ist. Ein zu großer Druck kann die Schleifscheibe beschädigen und das Verletzungsrisiko erhöhen.

Während des Betriebes können Funken entstehen und es können sich Bruchstücke des zu bearbeitenden Materials losreißen.

Man muss darauf achten, dass die Funken und losgerissenen Bruchstücke keine Gefahr am Arbeitsplatz hervorrufen.

WARTUNG

Zum Reinigen des Werkzeuges darf man kein Benzin, Lösungsmittel oder eine andere brennbare Flüssigkeit verwenden. Die Dämpfe können sich entzünden und eine Explosion des Werkzeuges und ernsthafte Verletzungen hervorrufen.

Die zur Reinigung des Werkzeugfutters und des Gehäuses eingesetzten Lösungsmittel können das Erweichen der Dichtungen bewirken. Deshalb muss man das Werkzeug vor Betriebsbeginn genau austrocknen.

Wenn irgendwelche Unregelmäßigkeiten in der Funktion des Werkzeuges festgestellt werden, muss man das Werkzeug sofort von dem Druckluftsystem trennen.

Alle Elemente des Druckluftsystems müssen vor Verunreinigungen geschützt werden, denn wen sie doch zum Druckluftsystem gelangen, können sie das Werkzeug und andere Elemente des Druckluftsystems zerstören.

Wartung des Werkzeuges vor jedem Gebrauch

Das Werkzeug vom Druckluftsystem trennen.

Vor jedem Gebrauch muss man eine geringe Menge des Konservierungsmittels (z.B. WD-40) durch den Lufteintritt eingeben.

Jetzt wird das Werkzeug an das Druckluftsystem angeschlossen und für ungefähr 30 Sekunden in Betrieb genommen. Dadurch wird die Verteilung der Konservierungsflüssigkeit des Werkzeuges und seine Reinigung ermöglicht.

Das Werkzeug muss erneut vom Druckluftsystem getrennt werden.

Durch die Lufteintrittsöffnungen ist eine geringe Ölmenge vom SAE 10 in das Werkzeuginnere und die dafür vorgesehenen

DE

Öffnungen einzugeben. Empfohlen wird der Gebrauch des Öls SAE 10, das für die Konservierung von Druckluftwerkzeugen vorgesehen ist. Jetzt wird das Werkzeug angeschlossen und kurzzeitig in Betrieb genommen.

Hinweis! Das Konservierungsmittel kann nicht als das angemessene Schmieröl dienen. Wischen Sie den Ölüberschuss ab, der durch die Austrittsöffnungen gelangte. Das zurückgebliebene Öl kann die Dichtungen des Werkzeugs beschädigen.

Andere Wartungsarbeiten

Vor jedem Gebrauch des Werkzeuges muss man prüfen, ob auf dem Werkzeug nicht irgendwelche Spuren von Beschädigungen sichtbar sind. Die Mitnehmer, Werkzeugfutter und die Spindeln muss man stets sauber halten.

Jeweils nach 6 Monaten oder nach 100 Betriebsstunden muss man das Werkzeug dem qualifiziertem Personal zur Durchsicht in einer Reparaturwerkstatt übergeben. Wenn das Werkzeug ohne Anwendung des empfohlenen Luftzufuhrsystem genutzt wurde, muss man die Häufigkeit der Werkzeugdurchsichten erhöhen.

Mängelbeseitigung

Wenn irgendein Mangel entdeckt wird, muss man die Nutzung des Werkzeuges sofort unterbrechen. Der Betrieb eines nicht funktionsfähigen Werkzeuges kann zu Verletzungen führen. Sämtliche Reparaturen oder Elementewechsel müssen durch qualifi ziertes Personal in einer autorisierten Reparaturwerksatt durchgeführt werden.

Fehler Mögliche lösung
Das Werkzeug hat zu langsame Umdrehungen oder startet nichtLassen Sie eine geringe Menge der Konservierungsflüssigkeit durch die Eintrittsöffnung der Luft. Das Werkzeug nimmt man für einige Sekunden in Betrieb. Die Rotorblätter können an den Rotor ankleben. Starten Sie das Werkzeug für ungefähr 30 Sekunden. Mit einer geringen Ölmenge ist das Werkzeug zu schmieren. Hinweis! Der Ölüberschuss kann einen Leistungsabfall des Werkzeuges hervorrufen. In diesem Fall muss man den Antrieb reinigen.
Das Werkzeug startet und danach wird es langsamerDer Verdichter sichert nicht die richtige Luftzufuhr. Das Werkzeug startet mit der im Behälter des Verdichters angesammelten Luft. Mit zunehmenden Entleeren des Behälters kommt der Verdichter mit dem Nachfüllen der fehlenden Luft nicht nach. Man muss das Gerät an einen leistungsfähigeren Verdichter anschließen.
Nicht ausreichende LeistungMan muss sich überzeugen, dass die vorhandenen Schläuche einen Innendurchmesser von mindestens so einem haben, wie in der Tabelle unter Punkt 3 angegeben. Es ist die Druckeinstellung zu prüfen, ob er auf den Maximalwert eingestellt ist. Überzeugen Sie sich auch, ob das Werkzeug entsprechendgereinigt und geschmiert ist. Kommt man nicht zum Ergebnis, muss man das Werkzeug zur Reparatur bringen.

Transport des Produktes

Das Produkt muss man in der beigefügten Einheitsverpackung transportieren.

Lagerung des Produktes

Vor Beginn der Lagerung muss man das Werkzeug einer Wartung unterziehen, die der in der Anleitung angegebenen Beschreibung entspricht. Das Produkt ist in der beigefügten Einheitsverpackung zu lagern, und zwar auch in trockenen Räumen und an abgedunkelten Stellen. Der Lagerort sollte auch vor dem Zugriff unbefugter Personen geschützt sein, besonders vor Kindern.

Vorgehensweise bei verschlissenen Werkzeugen

Die verschlissenen Werkzeuge sind Sekundärrohstoffe – sie dürfen nicht mit in die Behälter für Haushaltsabfälle geworfen werden, da sie Gefahrenstoffe für die Gesundheit des Menschen und die Umwelt enthalten. Wir bitten Sie um aktive Hilfe beim sparsamen Umgang mit natürlichen Vorräten und beim natürlichen Umweltschutz durch Übergabe des verschlissenen Gerätes an einen Sammelpunkt für derartige Geräte. Um die Menge der zu beseitigenden Abfallstoffe einzuschränken ist ihr erneuter Gebrauch, das Recycling oder die Wiedergewinnung in anderer Form notwendig.

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Produktinformationen

Marke : VOREL

Modell : 80970

Kategorie : Druckluftwerkzeug