dTRANS T05 - Maßumwandler Jumo - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG dTRANS T05 Jumo
1.1 Sicherheitshinweise 5
1.2 Kurzbeschreibung 6
1.3 Blockschaltbild 6
1.4 Abmessungen 7
1.4.1 Messumformer dTRANS T05 B (707050) 7
1.4.2 Messumformer dTRANS T05 T (707051) 7
2 Geräteausführung identifizieren 9
2.1 Typenschild 9
2.2 Bestellangaben 10
2.3 Lieferumfang 10
2.4 Zubehör 10
3 Montage 11
3.1 Montage des dTRANS T05 B 11
3.2 Montage/Demontage des dTRANS T05 T 12
3.2.1 Anschluss der Leiter bei dTRANS T05 T mit Schraubklemmen 12
3.2.2 Anschluss der Leiter bei dTRANS T05 T mit Federzugklemmen 13
3.2.3 Öffnen des Klappdeckels 13
3.2.4 Hutschienenmontage 14
4 Elektrischer Anschluss ....15
4.1 Sicherheitshinweise 15
4.2 Anschlussbelegung und Abmessungen (mm) dTRANS T05 B 15
4.3 Anschlussbelegung und Abmessungen (mm) dTRANS T05 T 17
4.4 PC-Schnittstelle für dTRANS T05 Typ B und T 18
5 Konfiguration 19
5.1 Verbindung zwischen PC und Messumformer herstellen 19
5.2 Setup-Programm 20
5.3 Arbeiten mit dem Setup-Programm 21
5.3.1 Aufbau der Kommunikation mit dem Messumformer 21
5.3.2 Kundenspezifische Linearisierung 23
5.3.3 Schleppzeigerfunktion 24
5.3.4 Betriebsstundenzähler 25
5.3.5 Aktuellen Messwert/Gerätestatus anzeigen 25
6 Anhang 27
6.1 Technische Daten 27
6.1.1 LED-Signalisierung 27
Inhalt
6.1.2 Analogeingang 27
6.1.3 Messkreisüberwachung 30
6.1.4 Ausgang 31
6.1.5 Kundenspezifische Linearisierung 31
6.1.6 Spannungsversorgung 32
6.1.7 Umwelteinflüsse 32
6.1.8 Gehäuse 33
1.1 Sicherheitshinweise
Allgemein
Diese Anleitung enthält Hinweise, die Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit sowie zur Vermeidung von Sachschäden beachten müssen. Diese Hinweise sind durch Zeichen unterstützt und werden in dieser Anleitung wie gezeigt verwendet.
Lesen Sie diese Anleitung, bevor Sie das Gerät in Betrieb nehmen. Bewahren Sie die Anleitung an einem für alle Benutzer jederzeit zugänglichen Platz auf.
Sollten bei der Inbetriebnahme Schwierigkeiten auftreten, bitten wir Sie, keine Manipulationen vorzunehmen, die Ihren Gewährleistungsanspruch gefährden können!
Warnende Zeichen

VORSICHT!
Dieses Zeichen in Verbindung mit dem Signalwort weist darauf hin, dass ein Sachschaden oder ein Datenverlust auftritt, wenn die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden.
Hinweisende Zeichen

HINWEIS!
Dieses Zeichen weist auf eine wichtige Information über das Produkt oder dessen Handhabung oder Zusatznutzen hin.
1 Einleitung
1.2 Kurzbeschreibung
Die Messumformer erfassen Sensorsignale von Widerstandsthermometern, Thermoelementen, Widerstandspotenziometern/WFG oder Widerständen/Potis. Bei Einsatz eines Widerstands/Potis oder Widerstandsthermometers kann der eingangsseitige Sensoranschluss in Zwei-, Drei- oder Vierleiterschaltung erfolgen. Spannungssignale im Bereich von -100 ... +1100 mV können ebenfalls erfasst werden. Je nach Wahl des Messeingangs stehen die Linearisierungsvarianten linear, temperaturlinear sowie die Möglichkeit einer komfortabel konfigurierbaren kundenspezifischen Linearisierung zur Verfügung.
Als Ausgangssignal liefert der Typ 707050 4 ... 20 mA. Der Typ 707051 bietet als Ausgangssignal 4 ... 20 mA oder 0 ... 10 V. Der Messeingang und das Ausgangssignal sind voneinander galvanisch getrennt. Bei beiden Typen ist eine Reversion des Ausgangssignals möglich.
Die Konfiguration des Messumformers hinsichtlich Fühlerart, Anschlusstechnik des Fühlers, Messbereich (frei einstellbar) und Linearisierung erfolgt mit Hilfe eines Setup-Programms am PC. Die Verbindung mit dem PC wird über eine USB-Schnittstelle, welche keine zusätzliche Hilfsspannung benötigt, hergestellt. Über die USB-Schnittstelle kann der vom Messumformer erfasste Min.-/Max.-Prozesswert, die Min.-/Max.-Betriebstemperatur ausgelesen und die Sensorverdrahtung online überprüft werden.
Der Betriebszustand des Messumformers wird über eine zweifarbige Kontroll-LED (rot/grün) signalisiert. Im störungsfreien Betrieb leuchtet diese grün. Tritt eine Störung auf, wie z. B. Fühlerbruch, wird dies durch die entsprechende LED-Signalisierung angezeigt.
1.3 Blockschaltbild

flowchart
graph LR
A["Eingangssignale: Widerstands-thermometer"] --> B["Messumformer"]
C["Thermoelement"] --> B
D["Widerstand/Poti"] --> B
E["Widerstands-potenziometer/WFG"] --> B
F["Spannung"] --> B
G["Spannungsversorgung: DC 11 ... 35 V"] --> B
H["Ausgangssignale: 707050: 4 ... 20 mA\n707051: 4 ... 20 mA\n0 ... 10 V"] --> I["USB-Schnittstelle: Setup"]
1.4 Abmessungen
1.4.1 Messumformer dTRANS T05 B (707050)

text_image
Ø7 USB 3W 4W 5 4 Ø5 Ø44 33 211.4.2 Messumformer dTRANS T05 T (707051)

text_image
93.1 6.3 101.2 102.5Diese Darstellung zeigt den Typ 707051 montiert auf einer Hutschiene TH 35-7,5. Die Angaben zur Bemaßung sind nur bei Montage auf dieser Hutschiene gültig und verändern sich entsprechend, wenn eine Hutschiene TH 35-15 eingesetzt wird.
1 Einleitung
2.1 Typenschild
| Typenschildangabe Beschreibung Beispiel | ||
| Typ Gerätetyp 707050/8-06 | ||
| TN Teile-Nr. 00582219 | ||
| F-Nr Fabrikations-Nummer 01679 | 38001012140001 | |
![]() | Spannungsversorgung DC 11 ... 35 V | |
![]() | Symbol für Eingang programmierbar | |
| [KBCY] | Symbol für Ausgang | |
Gerätetyp (Typ)
Vergleichen Sie die Angaben auf dem jeweiligen Typenschild mit Ihren Bestellunterlagen. Mit dem Typenschlüssel in Kapitel 2.2 „Bestellangaben“, Seite 10, können Sie die gelieferte Geräteausführung identifizieren.
Teile-Nr. (TN)
Die Teile-Nr. kennzeichnet einen Artikel im Katalog eindeutig. Sie ist wichtig für die Kommunikation zwischen Kunden und Verkauf.
Fabrikations-Nummer (F-Nr)
Der Fabrikations-Nummer kann u. a. das Produktionsdatum (Jahr/Woche) und die Versionsnummer der Hardware entnommen werden.
Produktionsdatum
Beispiel: F-Nr = 0167938001012140001
Es handelt sich hierbei um die Zeichen an den Stellen 12, 13, 14, 15 (von links).
Das Gerät wurde in der 14. Woche 2012 produziert.
2 Geräteausführung identifizieren
2.2 Bestellangaben

other
(1) Grundtyp | Category | Value | | :--- | :--- | | 707050 dTRANS T05 B - Zweidraht-Messumformer | 707050 dTRANS T05 B - Zweidraht-Messumformer | | 707051 dTRANS T05 T - Zweidraht-Messumformer im Tragschienengehäuse | 707051 dTRANS T05 T - Zweidraht-Messumformer im Tragschienengehäuse | | (2) Konfiguration x x 8 Werkseitig eingestellt (0 ... 100 °C, Pt100 Dreileiterschaltung, 4 ... 20 mA) x x 9 Kundenspezifisch eingestellt (3) Elektrische Anschlussart x x 06 Schraubklemmen x 07 Federzugklemmen (1) (2) (3) Bestellschlüssel / - □ □ Bestellbeispiel 707050 / 8 - 062.3 Lieferumfang
| 1 Messumformer in der bestellten Ausführung Bei Typ 707050: inkl. Befestigungsmaterial (2 Schrauben, 2 Druckfedern und 2 Sicherungsscheiben) |
| 1 Betriebsanleitung B 707050.0 |
2.4 Zubehör
| Artikel | Teile-Nr. |
| Setup-Programm auf CD-ROM, mehrsprachig | 00574959 |
| Betriebsanleitung B 707050.0 | 00576951 |
| USB-Kabel A-Stecker auf mini B-Stecker, Länge 3 m | 00506252 |
| Schraubbarer Endhalter für Tragschiene | 00528648 |
| Befestigungselement zur Montage von Typ 707050 auf Tragschiene | 00352463 |
3.1 Montage des dTRANS T05 B

3.2.1 Anschluss der Leiter bei dTRANS T05 T mit Schraubklemmen

3.2.2 Anschluss der Leiter bei dTRANS T05 T mit Federzugklemmen

3.2.3 Öffnen des Klappdeckels

Nach dem Beenden der Konfiguration des Messumformers über den USB-Port ist der Klappdeckel wieder zu schließen.
3 Montage
3.2.4 Hutschienenmontage
Es ist darauf zu achten, dass das Gerät nicht auf der Hutschiene verrutschen kann. Zu diesem Zweck sollten neben den äußeren Geräten auf der Hutschiene Endhalter für Tragschienen angebracht werden. Diese sind als Zubehör erhältlich.

4.1 Sicherheitshinweise
- Der elektrische Anschluss darf ausschließlich von Fachpersonal durchgeführt werden.
- Während Montage, Anschluss und Betrieb des Messumformers ist darauf zu achten, dass keine elektrostatische Aufladung auftreten kann.
- Der Messumformer ist nicht für die Installation und Anwendung in explosionsgefährdeten Bereichen geeignet.
- Den Messumformer keinen magnetischen oder elektrischen Feldern (z. B. durch Transformatoren, Funksprechgeräte oder elektrostatische Entladungen) aussetzen.
- Ein vom Anschlussplan abweichender elektrischer Anschluss kann zur Zerstörung des Messumformers führen.
- Der Messumformer ist für den Einsatz in SELV- oder PELV-Stromkreisen nach Schutzklasse 3 geeignet. Das Gehäuse realisiert zu benachbarten Geräten eine Basisolierung bis 50 V.
4.2 Anschlussbelegung und Abmessungen (mm) dTRANS T05 B

text_image
Ø 7 USB + - 3W 4W 5 4 Ø 5 Ø 44 33 21| Anschluss für Anschlussbelegung | ||
| SpannungsversorgungTyp 707050 RDC 11 ... 35 VStromausgang R4 ... 20 mA U | _B = (U_b - 1 1 V) / 2 2 mA _B = Bürdenwiderstand _b = Spannungsversorgung | ![]() |
4 Elektrischer Anschluss
| Anschluss für Anschlussbelegung | ||
| Analoge Eingänge | ||
| Widerstandsthermometer RZweileiterschaltung R | L ≤ 11 L = Leitungswiderstand je Leiter | ![]() |
| Widerstandsthermometer RDreileiterschaltung (3W) R | L ≤ 11 L = Leitungswiderstand je Leiter | ![]() |
| Widerstandsthermometer RVierleiterschaltung (4W) R | L ≤ 11 L = Leitungswiderstand je Leiter | ![]() |
| Thermoelement | ![]() | |
| Widerstand/Poti RZweileiterschaltung R | L ≤ 11 L = Leitungswiderstand je Leiter | ![]() |
| Widerstand/Poti RDreileiterschaltung (3W) R | L ≤ 11 L = Leitungswiderstand je Leiter | ![]() |
| Widerstand/Poti RVierleiterschaltung (4W) R | L ≤ 11 L = Leitungswiderstand je Leiter | ![]() |
| Widerstandspotenziometer/WFG E = Ende | S = SchleiferA = An f a n g | ![]() |
| Spannung 0 ... 1 V | 3 4 5 6○ ○ ○ + - | |
4.3 Anschlussbelegung und Abmessungen (mm) dTRANS T05 T

text_image
A 5:1 +1 -2 +3 -4 B 5:1 5 6 7 8 93.1 6.2 A B 101.2 102.5Diese Darstellung zeigt den Typ 707051 montiert auf einer Hutschiene TH 35-7,5. Die Angaben zur Bemaßung sind nur bei Montage auf dieser Hutschiene gültig und verändern sich entsprechend, wenn eine Hutschiene TH 35-15 eingesetzt wird.
| Anschluss für Anschlussbelegung | ||
| SpannungsversorgungTyp 707051 RDC 11 ... 35 VStromausgang R4 ... 20 mA U | _B = (U_b - 1 1 V) / 2 2 mA _B = Bürdenwiderstand _b = Spannungsversorgung | ![]() |
| Spannungsausgang0 ... 10 V | ![]() | |
| Analoge Eingänge | ||
| Widerstandsthermometer RZweileiterschaltung R | _L ≤ 11 _L = Leitungswiderstand je Leiter | ![]() |
| Widerstandsthermometer RDreileiterschaltung (3W) R | _L ≤ 11 _L = Leitungswiderstand je Leiter | ![]() |
| Widerstandsthermometer RVierleiterschaltung (4W) | _L ≤ 11 _R_L = Leitungswiderstand je Leiter | ![]() |
4 Elektrischer Anschluss
| Anschluss für Anschlussbelegung | ||
| Thermoelement | ![]() | |
| Widerstand/Poti RZweileiterschaltung R | _L ≤ 11 _L = Leitungswiderstand je Leiter | ![]() |
| Widerstand/Poti RDreileiterschaltung (3W) R | _L ≤ 11 _L = Leitungswiderstand je Leiter | ![]() |
| Widerstand/Poti RVierleiterschaltung (4W) R | _L ≤ 11 _L = Leitungswiderstand je Leiter | ![]() |
| Widerstandspotenziometer/WFG E = Ende | S = SchleiferA = An f a n g | ![]() |
| Spannung 0 ... 1 V | 5 6 7 8○ ○ ○ ○ |
4.4 PC-Schnittstelle für dTRANS T05 Typ B und T
| Anschluss für Typ Anschluss | belegung | ||
| USB-Verbindung mit PC USB-S | Schnittstelle 2.0 (Mini-B; Full-Speed) | Standard (5-polig) | [6275] |
5.1 Verbindung zwischen PC und Messumformer herstellen
Die Verbindung zwischen Messumformer und PC wird über ein USB-Kabel hergestellt.
Die Verbindung zwischen PC und Messumformer am Beispiel des Typs 707050

text_image
(1) (2) (3) (4)(1) Laptop/PC (3) Mini USB-Stecker Typ B
(2) USB-Stecker (4) USB-Buchse für USB-Stecker Typ B
Für das Setup über USB stellen Sie folgende Verbindungen her:
| Schritt Tätigkeit | |
| 1 USB-Stecker (2) der USB-Leitung in den Laptop/PC (1) stecken. | |
| 2 Mini-USB Stecker (3) der USB-Leitung in die Buchse des Messumformers (4) stecken. |

HINWEIS!
Ist die Verbindung von PC und Messumformer über USB hergestellt, und der Messumformer ist ausgangsseitig nicht verdrahtet, erfolgt die Energieversorgung des Messumformers über die USB-Schnittstelle des PC. Der Stromausgang (bei dTRANS T05 T auch die Spannungs-ausgang) sowie die zweifarbige LED sind dann außer Betrieb.
Im Betrieb des Messumformers ohne USB-Verbindung ist die USB-Schnittstelle deaktiviert.

HINWEIS!
Zur Gewährleistung eines reibungslosen Betriebs des Messumformers an einer USB-Schnittstelle muss diese den Festlegungen der USB-Spezifikation 2.0 entsprechen.

VORSICHT!
Eine USB-Verbindung bei geerdetem Sensor muss vermieden werden, wenn auch die Masse des PC geerdet ist (z. B. bei Desktop-PC). Der Messeingang und die USB-Schnittstelle sind nicht galvanisch getrennt.

VORSICHT!
Ein Kurzschluss zwischen USB-Masse und den Sensoranschlussklemmen ist zu vermeiden.
5 Konfiguration
5.2 Setup-Programm
Mit dem Setup-Programm wird der Messumformer am PC konfiguriert. Die Verbindung zwischen Messumformer und PC wird über ein USB-Kabel hergestellt. Bei der Schnittstelle des Messumformers handelt es sich um einen USB-Port des Typs Mini-B. Dieser unterstützt den Standard 2.0 „Full-Speed“. Nach der Konfiguration des Messumformers ist darauf zu achten, dass sich der Klappdeckel wieder auf der USB-Schnittstelle des Messumformers befindet.

text_image
Datei Editieren Datentransfer Egras Fenster Info JUMO dTRANS 105 Setup DateiInfo-Kopf Korfiguration Hardware Analogeingang Analogungang Kundenspezifische Erweiterte Informati DataiInfo-Text Datei-Info-Kopf: Hardware: Analogeingang: Analogausgang: Kundenspezifische Linearisierung: Erweiterte Informationen: Datei-Info-Text:Konfigurierbare Parameter
| Sensortyp | |
| Anschlussart 2-/3- oder 4-Leiterschaltung für Widerstandsthermometer oder Widerstand/Poti | |
| Linearisierung | |
| Kundenspezifische Linearisierung | |
| Sensorfaktor für Thermoelement/Widerstandsthermometer | |
| Leitungswiderstand bei 2-Leiterschaltung | |
| Externe oder interne Vergleichsstelle bei Thermoelement | |
| Skalierung | |
| Digitales Filter | |
| Offset | |
| Einheit | |
| Verhalten bei Fühlerbruch/-kurzschluss | |
| Ausgangssignal steigend oder fallend (Reversion) | |
| Ausgangsfunktionen Strom 4 ... 20 mATyp 705050 und Typ 705051 | 4 ... 20 mA skalierbar (Anfang/Ende)Konstantstromquelle |
| Ausgangsfunktionen Spannung 0 ... 10 VNur Typ 705051 | 0 ... 10 V skalierbar (Anfang/Ende)Konstantspannungsquelle |
| TAG-Nummer (10-stellig) und Beschreibung (20-stellig) |
| Installationsdatum |
| Versions-, Prozess- und Gerätedaten des Messumformers lassen sich anzeigen |
Hardware- und Software-Voraussetzungen
Für den Betrieb und die Installation des Setup-Programms müssen folgende Hardware- und Software-Voraussetzungen erfüllt sein:
| Microsofta Windowsa XP, Vista, Windows 7 32 Bit/64 Bit |
| 1 GByte Arbeitsspeicher |
| 200 MB freier Festplattenspeicher |
| 1 USB Schnittstelle |
^a Microsoft und Windows sind eingetragene Warenzeichen der Microsoft Corporation
5.3 Arbeiten mit dem Setup-Programm
5.3.1 Aufbau der Kommunikation mit dem Messumformer
Um mit dem Setup-Programm eine Konfiguration auf den Messumformer zu übertragen oder die Verbindung herzustellen, um Gerätedaten abfragen zu können, muss der richtige Messumformertyp im Setup-Programm ausgewählt werden.
Geräteassistent mit automatischer Erkennung der angeschlossenen Hardware
| Schritt Tätigkeit | |
| 1 Messumformer mit USB-Kabel verbinden. | |
| 2 Setup-Programm starten. | |
| 3 Im Navigationsfenster Doppelklick auf S ETUP > KONFIGURATION > HARDWARE. | |
| 4 Im Geräteassistent A UTOMATISCHE ERKENNUNG wählen und auf WEITER klicken. | |
| 5 Wenn der korrekte Typ angezeigt wird, auf F ERTIG STELLEN klicken. | |
| 6 Der Messumformer wird verbunden. |
Geräte- und Prozessdaten können angezeigt werden und der Datentransfer ist möglich. Dies kann über das Menü DATENTRANSFER > DATENTRANSFER ZUM GERÄT... bzw. DATENTRANSFER AUS GERÄT... oder die entsprechenden Buttons geschehen.
Geräteassistent mit benutzerdefinierter Einstellung
| Schritt Tätigkeit | |
| 1 Messumformer mit USB-Kabel verbinden. | |
| 2 Setup-Programm starten. | |
| 3 Im Navigationsfenster Doppelklick auf S ETUP > KONFIGURATION > HARDWARE. | |
| 4 Im Geräteassistent B ENUTZERDEFINIERTE EINSTELLUNG wählen und auf WEITER klicken. |
5 Konfiguration
| Schritt Tätigkeit | |
| 5 | Korrekten Messumformertyp wählen und aufWEITERklicken. |
| 6 Wenn der korrekte Typ angezeigt wird, aufFERTIG STELLENklicken. | |
| 7 Der Messumformer wird verbunden. | |
→ Geräte- und Prozessdaten können angezeigt werden und der Datentransfer ist möglich. Dies kann über das Menü DATENTRANSFER > DATENTRANSFER ZUM GERÄT... bzw. DATENTRANSFER AUS GERÄT... oder die entsprechenden Buttons geschehen.
Speichern/Nutzen einer bestehenden Konfiguration
Nachdem die Konfiguration eines Messumformers abgeschlossen ist, kann diese mit DATEI > SPEICHERN UNTER ... abgespeichert werden. In dieser Setup-Datei sind alle konfigurierten Parameter und Einstellungen gespeichert. Diese können so jederzeit abgerufen und verändert werden, auch ohne dass ein Gerät angeschlossen ist.
| Schritt Tätigkeit | |
| 1 Setup-Programm starten. Das zuletzt geöffnete Setup wird erneut geöffnet. Dieses nötigenfalls schließen. | |
| 2 | Ü ATEb> ÖFFNEN eine Setup-Datei auswählen und mit ÖFFNEN bestätigen. Die Datei wird geladen. |
| 3 Die Konfiguration kann auch ohne angeschlossenen Messumformer durchgeführt werden. | |
| 4 Um die | Konfiguration auf einen Messumformer zu laden oder auszulesen, muss dieser angeschlossen werden und die Verbindung über den Gerätemanager oder über DATEN-TRANSFER > VERBINDUNG AUFBAUEN hergestellt werden. |
Geräte- und Prozessdaten können angezeigt werden und der Datentransfer ist möglich. Dies kann über das Menü DATENTRANSFER > DATENTRANSFER ZUM GERÄT... bzw. DATENTRANSFER AUS GERÄT... oder die entsprechenden Buttons geschehen.
5.3.2 Kundenspezifische Linearisierung
Die Messumformer dTRANS T05 B und T bieten die Möglichkeit, Messwerte kundenspezifisch zu linearisieren. Die entsprechende Maske zur Konfiguration ist in der Setup-Software entwe der über das Menü EDITIEREN > KUNDENSPEZIFISCHE LINEARISIERUNG oder in der Baumstruktur unter SETUP > KONFIGURATION > KUNDENSPEZIFISCHE LINEARISIERUNG zu erreichen. Die Linearisierung erfolgt über eine Wertetabelle oder ein Polynom 4. Ordnung.

text_image
Kundenspezifische Lineansierung Linearisierungsart: Formel Formel Tabelle Mesebereichsanfang: 0.00000 Mesebereichsende: 100.00000 Stückwerte X Y 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 Formel y = 0 ·x⁴ + 0 ·x³ + 0 ·x² + 0 ·x + 0 Grafik anzeigen Grafikksudizenen OK AbbrevienLinearisierung auf Basis des Polynoms 4. Ordnung
Zur Linearisierung auf Basis des Polynoms 4. Ordnung muss im Auswahlfeld LINEARISIERUNGSART der Eintrag FORMEL gewählt werden. Die Koeffizienten des Polynoms können direkt eingegeben werden und die Tabelle ist für Eingaben gesperrt. Mit einem Klick auf den GRAFIK ANZEIGEN-Button wird die grafische Anzeige aktiviert.
Linearisierung auf Basis der Wertetabelle
Soll die Linearisierung anhand einer Tabelle mit Wertepaaren erfolgen, muss im Auswahlfeld LINEARISIERUNGSART der Eintrag TABELLE gewählt werden. Das Eintragen von Polynomkoeffizienten ist nicht möglich. Die X- und Y-Werte können dann in die Tabelle eingetragen und mit einem Klick auf den GRAFIK ANZEIGEN-Button grafisch dargestellt werden.
Linearisierung mit berechneten Polynomkoeffizienten
Werden mindestens zwei Wertepaare zur Linearisierung genutzt, bietet das Setup-Programm die Möglichkeit, aus diesen die Polynomkoeffizienten zu berechnen. Die Linearisierung erfolgt dann auf Basis des Polynoms. Dazu muss zuerst im Auswahlfeld der Eintrag TABELLE gewählt werden. Sind die jeweiligen Wertepaare eingetragen, können die Polynomkoeffizienten mit einem Klick auf den f_x -Button automatisch berechnet werden. Mit einem Klick auf den GRAFIK ANZEIGEN-Button wird die grafische Anzeige aktiviert. Die folgenden Bilder zeigen exemplarisch eine Tabelle mit Wertepaaren sowie den Graf der Wertepaare mit überlagertem Graf des Polynoms.
5 Konfiguration
| X | Y | |
| 1 | 0.1 | -120 |
| 2 | -0.069231 | -118.2529 |
| 3 | -0.038462 | -113.0647 |
| 4 | -0.007692 | -104.5925 |
| 5 | 0.023077 | -93.09511 |
| 6 | 0.053846 | -78.92058 |
| 7 | 0.084615 | -62.5 |
| 8 | 0.115385 | -44.33232 |
| 9 | 0.146154 | -24.96954 |
| 10 | 0.176923 | -5 |
| 11 | 0.207692 | 14.96954 |
| 12 | 0.238462 | 34.33232 |
| 13 | 0.269231 | 52.5 |
| 14 | 0.3 | 68.92058 |
| 15 | 0.330769 | 83.09511 |

line
| Messwerte | Tabelle | Formel | | --------- | ----------- | ----------- | | -0.1 | -129.895 | -129.895 | | 0.0 | -89.8948 | -89.8948 | | 0.1 | -69.8948 | -69.8948 | | 0.2 | -49.8948 | -49.8948 | | 0.3 | -29.8948 | -29.8948 | | 0.4 | 0 | 0 | | 0.5 | 29.8948 | 29.8948 | | 0.6 | 50.1052 | 50.1052 | | 0.7 | 70.1052 | 70.1052 | | 0.8 | 90.1052 | 90.1052 | | 0.9 | 110.105 | 110.105 | | 1.0 | 100.105 | 100.105 | | 1.1 | 70.105 | 70.105 |5.3.3 Schleppzeigerfunktion
Mit der Schleppzeigerfunktion erfolgt eine Registrierung der minimalen und maximalen Prozessgröße (z. B. Temperatur), die während des Betriebes des Messumformers am Sensor auftrat. Diese Werte können zurückgesetzt werden. Die Rücksetzzeitpunkte für die Schleppzeiger sind im Gerät gespeichert und werden zusätzlich angezeigt. Neben den eigentlichen minimalen und maximalen Prozesswerten wird jeweils der Zeitpunkt des Auftretens, gemessen in Betriebsstunden seit dem Rücksetzzeitpunkt, angezeigt. Dadurch können Rückschlüsse auf Besonderheiten der Anlage gezogen werden.
Um diese Daten einsehen zu können, muss im Setup-Programm im Menü FENSTER die Option ONLINEDATEN mit einem Haken angehakt und am unteren Rand des Fensters der Setup-Software der Reiter PROZESSDATEN angewählt sein.

other
| Category | Count | | :--- | :--- | | 1 | 30.05.2012 | | 2 | 30.05.2012 | | 3 | 30.05.2012 | | 4 | 30.05.2012 | | 5 | 30.05.2012 | | 6 | 30.05.2012 | | 7 | 30.05.2012 | | 8 | 30.05.2012 | | 9 | 30.05.2012 | | 10 | 30.05.2012 | | Label | Count | | :--- | :--- | | :--- | :--- | | 1 | 30.05.2012 | | 2 | 30.05.2012 | | 3 | 30.05.2012 | | 4 | 30.05.2012 | | 5 | 30.05.2012 | | 6 | 30.05.1202 | | 7 | 30.05.2012 | | 8 | 30.05.2012 | | 9 | 30.05.2012 | | 10 | 30.05.2012 | | Label | Count | | :--- | :--- | | :--- | :--- | | 1 | Eingang | | 2 | Eingang (linearisiert) | | 3 | Ausgang | | 4 | Typ | | 5 | Gerätestatus | | 6 | Rücksetzzeitpunkt der minimalen Prozessgröße (Schleppzeiger) | | 7 | minimale Prozessgröße Zeitpunkt des Auftretens (in Betriebsstunden nach Rücksetzen) | | 8 | Rücksetzzeitpunkt der maximalen Prozessgröße (Schleppzeiger) | | 9 | maximale Prozessgröße Zeitpunkt des Auftretens (in Betriebsstunden nach Rücksetzen) | | 10 | Temperatur im Gehäuse | | Label | Count | | :--- | :--- | | :--- | :--- | | 1 | 120.47 Ohm | | 2 | 52.812 °C / 127.06 °F | | 3 | 7.8543 mA | | 4 | JUMO dTRANS T05 Typ T Ok | | 5 | Rücksetzzeitpunkt der minimalen Prozessgröße (Schleppzeiger) | | 6 | 30.05.2012 - 08:07 | | 7 | 36.0 °C / 96.8 °F 26 h | | 8 | 30.05.2012 - 08:07 | | 9 | 854.0 °C / 1569.2 °F 52 h | | 10 | 26.7 °C / 80.0 °F | Verbunden mit: JUMO dTRANS T05 - , Adr.: 255 , USBUnter dem Menüpunkt EXTRAS > SCHLEPPZEIGER ZURÜCKSETZEN kann der Schleppzeiger zurückgesetzt werden.
Beispiel
Im obigen Bild ist der Rücksetzzeitpunkt der minimalen Prozessgröße am 30.05.2012 um 08:07 Uhr. Will man feststellen, wann der Zeitpunkt des Auftretens der minimalen Prozessgröße war, muss der Wert in der entsprechenden Zeile abgelesen werden. Dieser ist hier im Beispiel 36.0 °C und er trat 26 Stunden nach dem Rücksetzzeitpunkt auf. Demnach trat die minimale Prozessgröße am 31.05.2012 um 10:07 Uhr auf.
5.3.4 Betriebsstundenzähler
Mit der Betriebsstundenzähler-Funktion können die minimale und maximale Gerätetemperatur, Betriebsstunden in verschiedenen Umgebungstemperaturbereichen und Betriebsstunden allgemein eingesehen werden. Um diese Daten anzuzeigen, muss im Setup-Programm im Menü FENSTER die Option ONLINEDATEN mit einem Haken versehen und am unteren Rand des Fensters der Setup-Software der Reiter GERÄTEDATEN angewählt sein.

text_image
Datum Zeit Name Wert 30.05.2012 08:27:14 min. Gerätetemperatur 22.3 °C / 72.2 °F 30.05.2012 08:27:14 max. Gerätetemperatur 29.4 °C / 84.9 °F 30.05.2012 08:27:14 Betriebs-Stunden-Zähler (gesamt) 3 h 30.05.2012 08:27:14 Betriebs-Stunden-Zähler (nach Konfiguration) 0 h 30.05.2012 08:27:14 Betriebs-Stunden-Zähler (-40 ... 0°C) 0 h 30.05.2012 08:27:14 Betriebs-Stunden-Zähler (0 ... 50°C) 3 h 30.05.2012 08:27:14 Betriebs-Stunden-Zähler (50 ... 85°C) 0 h 30.05.2012 08:27:14 Betriebs-Stunden-Zähler (> 85°C) 0 h Versionsdaten Prozessdaten Gerätedaten Verbunden mit: JUMO dTRANS T05 - , Adr.: 255 , USBDer Betriebsstundenzähler (nach Konfiguration) kann unter dem Menüpunkt EXTRAS > BETRIEBSSTUNDENZÄHLER aufgerufen und zurückgesetzt werden. Alle anderen Betriebsstundenzähler können nicht zurückgesetzt werden.

HINWEIS!
Der errechnete Min.-/Max.-Zeitpunkt wird mit Stunden-Auflösung aus dem Rücksetzzeitpunkt des Schleppzeigers abgeleitet.
5.3.5 Aktuellen Messwert/Gerätestatus anzeigen
Im Setup-Programm kann mit der Funktion „Messwert anzeigen“ der aktuelle Wert des Eingangs sowie der linearisierte Wert angezeigt werden. Zusätzlich wir der momentane Gerätestatus angezeigt. Es werden Messbereichsüber- oder Unterschreitungen sowie Verdrahtungsprobleme in Textform angezeigt. Die Funktion kann durch Klick auf den Button mit dem Lupensymbol oder über das Menü mit EXTRAS > MESSWERT ANZEIGEN aufgerufen.

text_image
Messwert Eingang: 120.5 Ohm Eingang (linearisiert): 52.8 °C / 127.1 °F Gerätestatus: kein Fehler Schließen5 Konfiguration
6.1 Technische Daten
6.1.1 LED-Signalisierung
| Anzeige Muster Bedeutung | ||
| Die zweifarbige LED leuchtet konti-nuierlich grün | ![]() | OK |
| Die zweifarbige LED leuchtet konti-nuierlich rot | ![]() | Sensorfehler |
| Die zweifarbige LED blinkt im Wech-sel rot/grün | ![]() | Messbereichsüber-/-unterschreitung |
| Die zweifarbige LED leuchtet konti-nuierlich gleichzeitig rot und grün | ![]() | Initialisierungsphase,Testmodus„Fester Stromausgang“-Modus |
6.1.2 Analogeingang
Alle Analogeingänge sind mit einem digitalen Filter 2. Ordnung ausgestattet (Filterkonstante einstellbar von 0 ... 10 s) und haben eine Abtastrate von > 2 Messungen pro Sekunde.
Widerstandsthermometer
| Bezeichnung Standard ITS Anschlussart Messbereich | in °CMin. Max. | Messgenauig-keita | ||||
| Pt100Pt500Pt1000 T_K = 3,85 × 10^-3 1/K | IEC 60751:2008 | ITS-90 | 2/3-Leiter | -100 | 200 | ±0,2 K |
| 2/3-Leiter | -200 850 | ±0,4 K | ||||
| 4-Leiter | -100 200 | ±0,1 K | ||||
| 4-Leiter | -200 850 | ±0,2 K | ||||
| Pt100 T_K = 3,917 × 10^-3 1/K | GOST 6651-2009 A.2 | ITS-90 | 2/3-Leiter | -100 | 200 | ±0,2 K |
| 2/3-Leiter | -200 | 850 | ±0,4 K | |||
| 4-Leiter | -100 | 200 | ±0,15 K | |||
| 4-Leiter | -200 | 850 | ±0,25 K | |||
| Pt50 T_K = 3,91 × 10^-3 1/K | 2/3-Leiter | -200 | 850 | ±0,5 K | ||
| 4-Leiter | -200 | 850 | ±0,3 K | |||
| Ni100 DIN 43760 IPTS-T_K = 6,18 × 10^-3 1/K | 68 | 2/3-Leiter | -60 | 250 ±0,4 | K | |
| 4-Leiter | -60 | 250 | ±0,2 K | |||
| Ni500 T_K = 6,18 × 10^-3 1/K | 2/3-Leiter | -60 | 250 | ±0,4 K | ||
| 4-Leiter | -60 | 250 | ±0,2 K | |||
| Ni1000 T_K = 6,18 × 10^-3 1/K | 2/3-Leiter | -60 | 250 | ±0,4 K | ||
| 4-Leiter | -60 | 250 | ±0,2 K | |||
6 Anhang
| Bezeichnung Standard ITS Anschlussart Messbereich | in °CMin. Max. | Messgenauig-keit ^a | |||
| Ni100 GOST 6651- T_K = 6, 17 × 1^301/K 4-Leiter -60 | 2009 A.5180 ±0,2 K | ITS-90 | 2/3-Leiter -60 180 ±0,4 K | ||
| Cu50 GOST 6651- T_K = 4, 28 × 1^301/K 4-Leiter -180 | 2009 A.380 200 ±0,3 KK | ITS-90 | 2/3-Leiter -180 200 ±0,5 K | ||
| Cu100 2/3-Leiter -180 200 ±0,4 T_K = 4,28 × 10^-3 1/K 4-Leiter -180 | 200 ±0,2 K | ||||
^a Die Genauigkeitsangabe bezieht sich auf den gesamten Messbereichsumfang
| Anschlussart | Zwei-, Drei- oder Vierleiterschaltung |
| Sensorleitungswiderstand | |
| - bei Drei-, Vierleiteranschluss | ≤ 11 Ω je Leitung |
| - bei Zweileiteranschluss | Messwiderstand + ≤ 22 Ω Innenleitungswiderstand |
| Sensorstrom | < 0,3 mA |
Thermoelemente
| Bezeichnung Typ Standard ITS Messbereich | in °CMin. Max. | Messgenauigkeit ^a | ||||
| Pt13Rh-Pt | R | IEC 584-1 | ITS-90 | -50 | 1768 | ± 0,15 % ab +50 °C |
| Pt10Rh-Pt | S | IEC 584-1 | ITS-90 | -50 | 1768 | ± 0,15 % ab +20 °C |
| Pt30Rh-Pt6Rh | B | IEC 584-1 | ITS-90 | 0 | 1820 | ± 0,15 % ab +400 °C |
| Fe-CuNi | J | IEC 584-1 | ITS-90 | -210 | 1200 | ± 0,1 % ab -100 °C |
| Cu-CuNi | T | IEC 584-1 | ITS-90 | -270 | 400 | ± 0,1 % ab -150 °C |
| NiCr-CuNi | E | IEC 584-1 | ITS-90 | -270 | 1000 | ± 0,1 % ab -80 °C |
| NiCr-Ni | K | IEC 584-1 | ITS-90 | -270 | 1372 | ± 0,1 % ab -80 °C |
| NiCrSi-NiSi | N | IEC 584-1 | ITS-90 | -270 | 1300 | ± 0,1 % ab -80 °C |
| Fe-CuNi | L DIN | 43710 IPTS-68 | -200 | 900 | ± 0,1 % | |
| Cu-CuNi | U DIN | 43710 IPTS-68 | -200 | 600 | ± 0,1 % ab -100 °C | |
| Chromel-Copel (Ni9,5Cr-Cu44Ni) | L | GOST R 8.585-2001 | ITS-90 | -200 | 800 | ± 0,1 % ab -80 °C |
| Chromel-Alumel | GOST R 8.585-2001 | ITS-90 | -270 | 1372 | ± 0,1 % ab -80 °C | |
| W5Re-W20Re | A1 | GOST R 8.585-2001 | ITS-90 | 0 | 2500 | ± 0,15 % |
| W5Re-W26Re | C | ASTM E230/E230M-11 | ITS-90 | 0 | 2315 | ± 0,15 % |
| W3Re-W25Re D ASTM E1751/E1751 | M-09 | ITS-90 0 | 2315 ± 0,25 % | |||
| PL II (Platinel ^b II) | ASTM E1751/E1751M-09 | ITS-90 0 | 1395 ± 0,15 % | |||
| Vergleichsstelle | Pt1000 intern oder externe Vergleichsstelle; Temperatur einstellbar 0 ... 80 °C |
| Vergleichsstellengenauigkeit | ± 1 K |
^a Die Genauigkeitsangabe bezieht sich auf den gesamten Messbereichsumfang
^b Platinel ist eine eingetragene Marke der Engelhardt Corp.
Widerstandspotenziometer/WFG und Widerstand/Poti
| Bezeichnung Messbereich | Messgenauigkeit | |
| Widerstandspotenziometer/WFG | Bis 10000 Ω | ±10 Ω |
| Widerstand/Poti | ≤ 400 Ω≥ 400 Ω ... ≤ 4000 Ω> 4000 Ω ... ≤ 10000 Ω | ±400 mΩ± 4 Ω±10 Ω |
| Anschlussart | Widerstandspotenziometer/WFG: Dreileiteranschluss(A = Anfang, S = Schleifer, E = Ende)Widerstand/Poti: Zwei-, Drei- und Vierleiteranschluss | |
6 Anhang
| Bezeichnung Messbereich Messgenauigkeit | |
| Sensorleitungswiderstand | ≤ 11 je Leitung bei Zwei-, Drei- und Vierleiteranschluss |
Gleichspannung
| Bezeichnung Messbereich Genauigkeit | a | Eingangswiderstand |
| Eingang für mV-Geber | -100 ... 1100 mV | ±0,05 % R_E ≥ 1 M Ω |
^a Die Genauigkeitsangabe bezieht sich auf den gesamten Messbereichsumfang
6.1.3 Messkreisüberwachung
| Typ 707050 Typ 707051 | ||
| Messbereichsunterschreitung | Linearer Abfall bis 3,8 mA(nach NAMUR-Empfehlung 43) | Linearer Abfall bis 3,8 mA(nach NAMUR-Empfehlung 43)Linearer Abfall bis -0,12 V |
| Messbereichsüberschreitung | Linearer Anstieg bis 20,5 mA(nach NAMUR-Empfehlung 43) | Linearer Anstieg bis 20,5 mA(nach NAMUR-Empfehlung 43)Linearer Anstieg bis 10,31 V |
| Fühlerkurzschluss/Fühler- und Leitungsbruch | Widerstandsthermometer: (konfigurier-bar)≤3,6 mA, ≥21,7 mAOder freie Einstellung: 3,6 mA ... 23 mA | Widerstandsthermometer: (konfigurier-bar)≤3,6 mA, ≥21,7 mAOder freie Einstellung: 3,6 mA ... 23 mA |
| ≤-0,2 V, ≥11,0 VOder freie Einstellung: -0,25 V ... 11,875 V | ||
| Thermoelement: (konfigurierbar)a≤3,6 mA, ≥21,7 mAOder freie Einstellung: 3,6 mA ... 23 mA | Thermoelement: (konfigurierbar)a≤3,6 mA, ≥21,7 mAOder freie Einstellung: 3,6 mA ... 23 mA | |
| ≤-0,2 V oder ≥11,0 VOder freie Einstellung: -0,25 V ... 11,875 V | ||
| Strombegrenzung bei Fühler-kurzschluss oder Fühlerbruch | ≤ 23 mA | |
^a Für Thermoelement und mV-Geber ist eine Fühlerkurzschlusserkennung nicht möglich.
6.1.4 Ausgang
| Typ 707050 Typ 707051 | ||
| Ausgangssignal Eingeprägter Gleichstrom: Eingeprägter Gleichstrom: Freie Einstellung: 4 ... 20 mA oder 20 ... 4 mA | Freie Einstellung: 4 ... 20 mA oder 20 ... 4 mA | |
| Spannungssignal: Freie Einstellung: 0 ... 10 V oder 10 ... 0 V | ||
| galvanische Trennung Zwischen Prüfspannung | Ein- und Ausgang: Zwischen Ein- und Ausgang: = 3,75 kV/50 Hz | Ausgang: = 1,875 kV/50 Hz |
| Übertragungsverhalten Linear, temperaturlinear | ||
| KundenspezifischReversion des Ausgangssignales | ||
| Sprungantwort 0 ... 100 % | < 2 s (mit Filterkonstante 0 s) | |
| Einschaltverzögerung 5 s (korrekter Messwert nach Anlegen der Versorgungsspannung) | ||
| Stromausgang | ||
| Bürde ( R_b ) | R_b = (U_b - 11 V)/0,022 A | |
| Bürdeneinfluss | ≤ ±0,02 %/100 Ω | |
| Abgleichbedingungen/-genau-igkeit | DC 24 V bei ca. 22 °C/±0,05 %a | |
| Spannungsausgang | ||
| Lastwiderstand | ≥ 2 kΩ | |
| Einfluss der Last | ± 15 mV | |
| Restwelligkeit | ± 1 % bezogen auf 10 V, 0 ... 90 kHz | |
| Abgleichbedingungen/-genau-igkeit | DC 24 V bei ca. 22 °C/±0,05 %b | |
^a Alle Angaben beziehen sich auf den Messbereichsendwert 20 mA
^b Alle Angaben beziehen sich auf den Messbereichsendwert 10 V
6.1.5 Kundenspezifische Linearisierung
| Methode | Eigenschaften |
| Wertepaare | Anzahl max. 40 |
| Interpolation: linear | |
| Formel | Anzahl Koeffizienten: 5 |
| Polynom: 4. Ordnung |
6.1.6 Spannungsversorgung
| 707050 707051 | ||
| Spannungsversorgung (Ub) DC | 11 ... 35 V (mit Verpolungsschutz a)Nur für Betrieb in SELV-, PELV-Stromkreisen nach DIN EN 50178 | |
| Spannungsversorgungsein-fluss | ≤ ± 0,01 %/V Abweichung von 24 Vb | |
^a Voraussetzung zur Nutzung des Spannungsausganges beim Typ 707051 ist eine Versorgungsspannung von mindestens 15 V
^b Alle Angaben beziehen sich auf den Messbereichsendwert 20 mA
6.1.7 Umwelteinflüsse
^a Alle Angaben beziehen sich auf den Messbereichsendwert 20 mA oder 10 V
^b Unter Abgleichbedingungen
c % bezieht sich auf die eingestellte Messspanne. Der größere Wert der Langzeitstabilität ist gültig.
| 707050 707051 | ||
| Betriebstemperaturbereich | -40 ... +85 °C | -10 ... +70 °C |
| Lagertemperaturbereich | -40 ... +100 °C | -10 ... +70 °C |
| TemperatureinflussWiderstandsthermometerWiderstandspotenziometer/WFGWiderstand/PotiThermoelementGleichspannung | ≤ ±0,005 %/K Abweichung von 22 °Ca≤ ±0,01 %/K Abweichung von 22 °C≤ ±0,01 %/K Abweichung von 22 °Ca≤ ±0,005 %/K Abweichung von 22 °Ca (zuzüglich Genauigkeit der Vergleichsstelle)≤ ±0,01 %/K Abweichung von 22 °Ca | |
| Langzeitstabilität | ≤ 0,1 K/Jahrb oder ≤ 0,05 %/Jahr | |
| KlimafestigkeitIm Anschlusskopf Form BOffene MontageAuf Hutschiene | Rel. Feuchte ≤ 95 %, mit BetauungRel. Feuchte ≤ 95 %, ohne Betauung | Rel. Feuchte ≤ 95 %, ohne Betauung |
| VibrationsfestigkeitDIN EN 60068-2-6DIN EN 60068-2-27Germanischer Lloyd | max. 2 g bei 10 ... 2000 HzSchock; 10 g/6 msKennlinie 2 | max. 2 g bei 10 ... 55 HzSchock; 10 g/6 ms- |
| Elektromagnetische Verträglichkeit(EMV)StöraussendungStörfestigkeit | Nach DIN EN 61326-1Klasse BIndustrieanforderung | |
| IP-SchutzartIm Anschlusskopf Form B IP54/IP65 (je nach Ausführung)Offene Montage IP00Auf Hutschiene IP20 | ||
6.1.8 Gehäuse
| 707050 707051 | ||
| Material | Polycarbonat UL 94 V2 (vergossen) | Polybutylenterephthalat UL 94 V0 |
| Klemmenart Schraubklemmen:Art des Leiters Starre und flexible | Schraubklemmen:le Leiter Starre und flexible Leiter ≤ 1,75 mm ^2 ; AWG/kcmil min. 26, max 12Abisolierlänge: 12 mmDrehmoment max. 0,6 Nm Drehmoment 0,5 - 0,6 Nm | |
| Federzugklemmen:Starre und flexible Leiter 0,2 mm^2 2,5 mm^2 AWG/kcmil min. 26, max 12Abisolierlänge: 8 mm | ||
| Montageart | Im Anschlusskopf Form B (DIN EN 50446);Im Aufbaugehäuse (siehe Zubehör);Im Schaltschrank(Befestigungselement erforderlich) | Auf Hutschiene TH 35-7,5Oder TH 35-15 (DIN EN 60715); |
| Einbaulage | beliebig | |
| Gewicht | ~ 35 g | ~ 50 g |
6 Anhang

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