Optimate 3 + - Batterieladegerät

3 + - Batterieladegerät Optimate - Kostenlose Bedienungsanleitung

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BEDIENUNGSANLEITUNG 3 + Optimate

Automatische Ladegerät für 12V Blei-Säure Batterien

ANWENDUNGSVORSCHRIFTEN

WICHTIG: Vollständig vor der Benutzung lesen

GEBRUIKSAANWIJZING

KURZANLEITUNG – LED-INFORMATIONSFELD

Einzelheiten über LEDs oder Stufen sind im Handbuch unter der entsprechenden Nummer zu fi nden.

Optimate 3 + - KURZANLEITUNG – LED-INFORMATIONSFELD - 1

text_image WARTUNGTEST 1 2 5 5 6 6 TEST 12V MF ALL AKTIVIEREN 3.1 DESULFATIEREN 3.2 4.1 LADEN 4.2 PRÜFEN
  1. LED #1 - Power on. Diese LED zeigt an, dass das Ladegerät mit Wechselstrom versorgt wird.
  2. LED #2 zeigt falsche Ausgangsanschlüsse an. Anschlüsse tauschen, um den Ausgang zu aktivieren.
  3. Aktivierung der Schaltung und erholung tiefentladener, vernachlässigter Batterien.

3.1 Liegt die Batteriespannung über 2V, leuchtet LED #3 kurz auf, um die Aktivierung der Schaltung zu bestätigen. Bei den meisten Batterien erlischt LED #3 sofort und die Lade-LED #4 leuchtet.
3.2 ERHOLUNG: bei vernachlässigten oder stark entladenen Batterien leuchtet LED #3 ständig. Ist Stufe 3 nach 2 Stunden nicht abgeschlossen, wird Stufe 4 automatisch eingeleitet.
4. Laden und überprüfen der Ladung.

4.1 LADEN: eine ständig leuchtende LED #4 zeigt die Grundladephase an.
4.2 ÜBERPRÜFUNG: LED #4 blinkt, während die Schaltung den Ladezustand der Batterie überprüft. Wenn die Batterie weiter geladen werden muss, wechselt das Programm wieder auf laden. Mehrere derartige Wechsel können auftreten. Diese Wechsel können dazu führen, dass LED #4 unregelmäßig zwischen dauerndem Leuchten und Blinken wechseln können. Wenn LED #4 ununterbrochen 30 Minuten geblinkt hat (oder wenn die Stufen 3 + 4 nicht innerhalb von 48 Stunden abgeschlossen ist) wird Stufe 5 eingeleitet und eine Spannungshalteprüfung beginnt.
5. 6. Spannungshalteprüfung wechselt halbstündlich mit Batteriewartung.

  1. Bei einer intakten Batterie blinkt LED #5 während des 30-minütigen Tests. Kein Ladestrom.

  2. Daurende LED #6 kann LED #5 ersetzen, wenn die Batteriespannung während des Tests abfällt.

Lesen sie § 6 in der eigentlichen Anleitung, wenn LED #6 während dieses Zeitraums aufl euchet.

Wartung – fl oat-Ladung bei sicherem Spannungslimit, um der Selbstentladung entgegenzuwirken. Während der 30-minütigen Wartungsladungsperioden leuchtet/leuchten die LED(s) #5 / #6 ständig. Die Batterie kann nach bedarf Strom aufnehmen, um kleinere Belastungen zu verkraften und der Selbstentladung entgegenzuwirken. . Die Wartungs- und die Spannungshalteprüfperiode wechseln einander halbstündlich ab, bis die Batterie abgeklemmt wird. Das Testergebnis wird bei jeder weiteren Prüfung aktualisiert.

BEGRENZTE GARANTIE

TecMate (International) N.V., Sint-Truidensesteenweg 252, B-3300 Tienen, Belgien, gewährt dem ursprünglichen Käufer beim Kauf dieses Produktes diese begrenzte Garantie. Diese begrenzte Garantie ist nicht übertragbar.

TecMate (Int.) übernimmt für zwei Jahre ab Verkaufsdatum die Garantie für dieses Batterieladegerät hinsichtlich Material- oder Verarbeitungsfehlern. Sollten solche Fehler auftreten, wird das Gerät nach Ermeßen des Herstellers repariert oder ersetzt. Es ist Sache des Käufers, das Gerät zusammen mit dem Kaufnachweis an den Hersteller oder seinen ermächtigten Vertreter einzuschicken, wobei der Käufer die Transport- oder Portokosten trägt. Diese begrenzte Garantie ist nichtig, wenn

das Produkt mißbräuchlich verwendet, unsachgemäß behandelt oder nicht vom Werk oder einem ermächtigten Vertreter repariert wurde. Der Hersteller gewährt außer dieser begrenzten Garantie keinerlei Garantie und schließt ausdrücklich jede implizite Gewährleistung, einschließlich jeglicher Garantie gegen Folgeschäden aus. Dies ist die einzige ausdrückliche begrenzte Garantie, und der Hersteller übernimmt keinerlei Verpflichtung gegenüber dem Produkt.

AUTOMATISCHES DIAGNOSE-LADEGERÄT FÜR 12V BLEIAKKUS.

Empfohlen für Batterien mit Kapazitäten von 2 bis 35Ah. Nicht verwenden für NiCd, NiMH, Li-Ion oder nicht aufl adbare Batterien. Eingang: 220-240V\~ 0,075A. Ausgang: 0,6A 9W (max.)

WICHTIG: LESEN SIE VOR GEBRAUCH DES LADEGERÄTS DIE FOLGENDEN ANWEISUNGEN VOLLSTÄNDIG.

ACHTUNG! BATTERIEN SONDERN EXPLOSIVE GASE AB: vermeiden Sie Flammen oder Funken-Bildung in der Nähe von Batterien. Trennen Sie das Ladegerät vom Netz, bevor Sie Batterien an das Gerät anschließen, oder von ihm trennen. Batteriesäure ist stark ätzend. Tragen Sie Schutz-Kleidung und vermeiden Sie Kontakt. Waschen Sie sich bei versehentlichem Kontakt sofort mit Wasser und Seife. Vergewissern Sie sich, daß die Endpole der Batterie nicht lose sind. Ist dies der Fall, lassen Sie die Batterie von einem Fachmann inspizieren. Korrodierte Endpole müssen mit einer Kupferdrahtbürste gesäubert werden; sind die Pole fettig oder schmutzig, sollten sie mit einem in Reinigungsmittel getränkten Lappen gereinigt werden. Verwenden Sie das Ladegerät nur, wenn Zuleitungen und Anschlüsse in einwandfreiem Zustand sind. Wenn die Anschlußleitung dieses Gerätes beschädigt wird, muß sie durch den Hersteller oder seinen Kundendienst oder eine ähnlich qualifi zierte Person ersetzt werden, um Gefährdungen zu vermeiden. Schützen Sie Ihr Ladegerät bei der Verwendung und bei der Lagerung vor Feuchtigkeit, Nässe und Säure.

Das Ladegerät von der Batterie so weit wie möglich distanzieren und auf einer festen, ebenen Oberfläche setzen, aber bringen Sie mittels der Befestigungsöffnungen im Gehäuseboden das Ladegerät an einer geeigneten, stabilen senkrechten Fläche an.

AUSGESETZTSEIN ZU DEN FLÜSSIGKEITEN: Wenn Sie auf eine horizontale flache Oberflache gesetzt wird, ist dieses Ladegerät konstruiert, um Ausgesetztsein zu den Flüssigkeiten, die versehentlich auf das Gehäuse von oben verschüttet werden oder gespritzt sind, oder zum Nieselregen, zu widerstehen. Jedoch ist verlängertes Ausgesetztsein nicht ratsam und längere Lebensdauer wird erreicht, indem man solches Ausgesetztsein minimiert. Ausfall des Gerätes wegen der Oxidation, die aus dem etwaigen Durchgriff der Flüssigkeit in die elektronischen Bauelemente resultiert, wird nicht durch Garantie abgedeckt.

ANSCHLUSSHINWEISE: Um das Ladegerät an die Batterie anzuschließen, werden 2 austauschbare Batterie-Anschlusskabel mit dem Gerät geliefert : das eine mit Ösen wie fest an den Batteriepolen befestigt bleiben für eine Schnellverbindung des Ladegerät, das andere mit Krokodilklemmen. Vergewissen Sie sich daß die polarisierte zweipolige Verbinder und Kabel von der Batterie fort weist und nicht mit beweglichen Teilen des Fahrzeuges in Berührung kommen kann. Die Sicherung des Batterie-Anschlusskabel mit Ösen schützt die Batterie gegen unbeabsichtigtem Kurzschluß über den positiven und den negativen Leiter. Ersetzen Sie eine durchgebrannte Sicherung nur durch eine gleiche Sicherung, T 7,5A. Verhindern Sie das Eindringen der Schmutz in den polarisierten Verbinder durch schließen des Gummiverschluß wenn Sie das Ladegerät von der Batterie abtrennen.

WICHTIGE HINWEISE:

  1. Beim Laden einer Autobatterie oder bei Benutzung der Batterieklemmen muss die Batterie zunächst abgeklemmt, aus dem Fahrzeug ausgebaut und in einem ausreichend belüfteten Bereich aufgestellt werden.

  2. Wenn die Batterie tiefentladen (und möglicherweise sulfatiert ist), muss sie unbedingt vom Fahrzeug abgeklemmt werden, bevor das Ladegerät angeschlossen wird, um einen Rettungsversuch zu unternehmen. Der spezielle Erholungsmodus des Ladegeräts kann nicht aktiviert werden, wenn das Ladegerät erkennt, dass die Batterie noch mit der Elektrik eines Fahrzeugs verbunden ist, die einen niedrigeren elektrischen Widerstand darstellt, als die Batterie für sich. Wenn dagegen die tiefentladene Batterie nicht zwecks Wiederherstellung ausgebaut wird, nehmen weder die Batterie, noch die Fahrzeugelektronik Schaden.

  3. Sollten Sie dennoch vorhaben, das Ladegerät mittels des Batterieklemmen-Anschluss-Sets an eine Autobatterie anzuschließen, schließen Sie es zuerst an den Batteriepol an, der nicht mit dem Chassis verbunden ist, und anschließend die andere Klemme an das Chassis, in ausreichender Entfernung von Batterie und Kraftstoffl eitung. Tun Sie dies vor dem Anschließen an den Wechselstromeingang. Beim Abklemmen immer in umgekehrter Reihenfolge verfahren.

BENUTZUNG DES OPTIMATE™3+

Die folgenden abschnitte sind auf die gleiche weise nummeriert, wie in der kurzanleitung innen auf der vorderen umschlagseite.

1. und 2. Anschlüsse und Eingangsstrom

Verbinden Sie das Ladegerät mit der Batterie: ROTE Klemme an PLUSPOL (POS, P, +) und SCHWARZE Klemme an MINUSPOL (NEG, N,−). Nun können Sie beginnen:

  1. Schließen Sie das Ladegerät an eine Netzsteckdose mit 220 bis 240V Wechselstromversorgung an. Die LED #1 "POWER ON" sollte leuchten. Wenn nicht, prüfen Sie Wechselstromversorgung und Anschluss.
  2. Wenn die LED #2 "UMGEKEHRTE POLARITÄT" leuchtet, ist die Batterie falsch angeschlossen. Das Ladegerät ist elektronisch geschützt, sodass kein Schaden eintritt, der Ausgang wird automatisch deaktiviert. Klemmen Sie den Wechselstromeingang ab, vertauschen Sie die Batterieverbindungen und stellen Sie die Wechselstromzufuhr wieder her.

3. Aktivierung der Schaltung und Erholung Tiefentladener, vernachlässigter Batterien.

Aus Sicherheitsgründen schaltet sich der der Ausgang des OptiMate™ nur ein, wenn eine Batterie mit mindestens 2V Restspannung korrekt an den Ausgang angeschlossen und das Ladegerät an eine Spannung führende 220-240V Steckdose angeschlossen ist. Sind diese Bedingungen nicht erfüllt, leuchtet nur die LED #1 "POWER ON" auf dem LED-Feld.

3.1 Sofort nach Aktivierung des Ausgangsschaltkreises leuchtet die orangefarbene LED #3 "DESULFATIEREN" kurz auf, während der OptiMate™ prüft, ob die Batterie mit dem normalen Mehrstufenprogramm effektiv geladen werden kann. Ist dies der Fall, löst die gelbe LED #4 "LADEN" fast augenblicklich die LED "DESULFATIEREN" ab.
3.2 Ist die Batterie in extrem schlechten Zustand (tiefentladen oder sulfatiert), leuchtet die LED "DESULFATIEREN" bis zu 2 Stunden weiter, während eine spezielle hohe Spannung angelegt wird, um die Batterie mit einem sehr kleinen, festgelegten Strom zu versorgen und so den Versuch zu unternehmen, sie zu retten. Die Spannungsgrenze wird auf 20V gesetzt, der Strom wird jedoch auf einen sehr niedrigen, sicheren Wert begrenzt, bis die Schaltung erkennt, dass die Batterie das normale Ladeprogramm aufnehmen kann. Zu diesem Zeitpunkt, bzw. nach Anlauf des maximalen Zeitlimits von 2 Stunden, wird der LADEMODUS (§ 4) aktiviert.

HINWEIS: Bei einer Batterie, die sich über einen längeren Zeitraum im tiefentladenen Zustand befand, können eine oder mehrere Zellen permanent beschädigt sein. Solche Batterien können sich beim Laden übermäßig erwärmen. Batterien, die so heiß werden, dass eine Berührung unangenehm ist, dürfen nicht weiter geladen werden.

4. Laden und Überprüfen der Ladung

4.1 Die GRUNDLADEPHASE (LED #4 leuchtet permanent) versorgt die Batterie mit einem Konstantstrom von rund 0,6 Ampere. Die Ladespannung wird dadurch veranlasst, allmählich zu steigen. Wenn sie 14,3V erreicht, leitet der OptiMate™ die Absorptions- und die LADUNGSÜBERPRÜFUNGSPHASE ein.
4.2 LADUNGSÜBERPRÜFUNG (LED #4 blinkt): Die Ladespannung wird nun 30 Minuten lang auf 13,6V begrenzt, während der Ladezustand der Batterie überprüft wird. Wenn die Batterie weitere Ladung benötigt, kehrt das Programm zur Hauptladephase zurück (§ 4.1) und die gelbe LED #4 leuchtet wieder ununterbrochen. Wenn die steigende Spannung wieder signalisiert, dass sich die Batterie der vollen Ladung nähert, wechselt die Schaltung wieder zur ÜBERPRÜFUNG und LED #4 beginnt wieder zu blinken. Diese Programmwechsel können so häufig g auftreten, wie erforderlich, um den Strombedarf der Batterie auf unter 200mA bei 13,6V zu reduzieren (was einer Batterie entspricht, die so viel Ladung aufgenommen hat, wie ihr Grundzustand zulässt). Sobald die Schaltung ermittelt hat, dass die Ladung ausreichend ist (dadurch signalisiert, dass LED #4 30 Minuten lang ständig und einheitlich blinkt), folgt automatisch die Spannungshalteprüfung (siehe § 5).

HINWEIS Bei einigen vernachlässigten versiegelten "MF" oder "AGM" Batterien kann das Programm veranlasst werden, zur Phase LADUNGSÜBERPRÜFUNG (4.2) fortzuschreiten, ohne dass die GRUNDLADUNGSPHASE (§ 4.1) absolviert wird. Die eingebaute Diagnosefunktion erkennt und behebt diese Anomalie. Die Schaltung wechselt dann zwischen Grundladung und Überprüfung, wie in § 4.2 beschrieben.

5. und 6. Spannungshalteprüfung wechselt halbstündlich mit Batteriewartung.

Die erste SPANNUNGSHALTEPRÜFUNG über 30 Minuten folgt nach § 4.2, anschließend eine 30-minütige WARTUNGSPHASE. Diese 30-minütigen PRÜF- UND WARTUNGSPERIODEN wechseln einander ab, so lange die Batterie angeschlossen bleibt. Die Stromzufuhr zur Batterie wird während der Spannungshalteprüfungsphase 30 Minuten lang unterbrochen, damit die Batterie ruhen kann (wodurch der Wasserverlust im Elektrolyt minimiert wird) und damit die Schaltung den Rückgang der Batteriespannung überwachen kann, um ihre Fähigkeit zu ermitteln, die Ladung zu halten und Strom zu liefern.

  1. Bei Batterien mit gutem Zustand sollte die grüne LED #5 zu Beginn der Prüfperiode blinken und über die gesamten 30 Minuten weiter blinken, bis die nächste 30-minütige Wartungsperiode beginnt, wobei die LED-Anzeige wieder auf permanentes Leuchten wechselt.

  2. Wenn bei einer intakten Batterie, die mit der Elektrik des Fahrzeugs verbunden bleibt, der Spannungsabfall auf eine Stromentnahme aus der Batterie zurückzuführen ist, die nur vorübergehender Natur ist, kann die LED-Anzeige ab grün (blinkend) auf rot (stetig) wechseln. Trennen Sie den OptiMate von der Wechselstromversorgung und dann von der Batterie. Bauen Sie die Batterie aus dem Fahrzeug aus und in einer ausreichend belüfteten Werkstatt sie wieder an den OptiMate schließen. Wenn nach dem Ladeprogramm zeigt die rote LED wieder an, lesen Sie den HINWEIS:

HINWEIS: bei einen "roten" Prüfergebnis sollte die Batterie aus dem Fahrzeug ausgebaut und der OptiMate™ wieder angeschlossen werden. Wird ein grünes Prüfergebnis erzielt, wenn die Batterie aus dem Fahrzeug ausgebaut ist, legt dies den Schluss nahe, dass die Leistungsverluste zum Teil auf ein Problem mit der Fahrzeugelektrik zurückzuführen sind. Wir empfehlen ihnen sich an einen Autoelektrikspezialisten zu wenden. Bei wieder einem „roten“ Prüfergebnis, empfehlen wir Ihnen, die Batterie in eine Fachwerkstatt zu bringen, die mit einem BatteryMate™ Motorradbatterie-Prüf-/Ladegerät (www.batterymate.com) oder einem TestMate™ Digital-Batterietester (www.testmate.com) eine gründlichere Überprüfung vornehmen kann. Die rote LED #6 bedeutet, dass nach dem Laden die Batteriespannung nicht gehalten wird oder dass trotz Rettungsversuchen die Batterie irreparabel war. Dies kann auf einen Defekt in der Batterie selbst, etwa auf eine kurzgeschlossene Zelle oder völlige Sulfatierung zurückzuführen sein, oder, im Falle einer Batterie, die noch an die Fahrzeugelektrik angeschlossen ist, weist die rote LED #6 eventuell auf einen Verlust von Strom durch eine defekte Verkabelung oder einen defekten Schalter oder Kontakt oder einen Stromverbraucher in der Fahrzeugelektrik hin. Auch eine plötzliche Belastung, etwa das Einschalten der Scheinwerfer, während das Ladegerät angeschlossen ist, kann zu einem signifikanten Abfallen der Batteriespannung führen. Bauen Sie grundsätzlich die Batterie aus dem Fahrzeug aus, schließen Sie den OptiMate™ wieder an und lassen Sie das Programm erneut durchlaufen.

ABSCHLIESSENDER HINWEIS ZUR SPANNUNGSHALTEPRÜFUNG: Diese Prüfung lässt zwar Rückschlüsse auf den Zustand der Batterie zu, ist aber nicht unbedingt ein abschließender Test – genauer lässt sich der Zustand mit einem TestMate™ mini ermitteln, der 12V-Batterien im Fahrzeug während des Anlassens testet und außerdem die Funktion des Ladesystems überprüft.

Automatische Batteriewartung

Auf die 30-minütige "Float-Ladung" folgt die 30-minütige Prüfperiode, in der kein Ladestrom anliegt. Dieser "50% Zyklus" verhindert den Verlust von Elektrolyt in versiegelten Batterien und minimiert den allmählichen Verlust von Wasser aus dem Elektrolyt in Batterien mit Verschlusskappen und trägt damit erheblich zur Optimierung der Lebensdauer von unregelmäßig oder saisonal benutzten Batterien bei. Die Schaltung versorgt die Batterie innerhalb eines sicheren Spannungslimits von 13,6 V mit Strom ("Float-Ladung"), wobei die Batterie jeden noch so geringen Strom entnehmen kann, der nötig ist, um sie bei voller (oder annähernd voller) Ladung zu halten und die kleinen elektrischen Belastungen auszugleichen, die Verbraucher im Fahrzeug oder Bordcomputer, oder die natürliche allmähliche Selbstentladung der Batterie selbst darstellen.

HINWEIS: Wartung einer Batterie über einen längeren Zeitraum: Nach dem Aktivieren des Ladegeräts sollten Sie die LED-Anzeigen jeweils nach einigen Stunden beobachten, bis das Prüfergebnis angezeigt wird. Wenn zu irgendeinem Zeitpunkt die Batterie so heiß ist, dass man sie nicht berühren kann, klemmen Sie sie vom Ladegerät ab und lassen Sie sie von einem Fachmann mit einem BatteryMate™ oder TestMate™ II Elektroniktester prüfen, der speziell für diese Art von Batterie konzipiert ist. Überprüfen Sie mindestens einmal alle zwei Wochen, ob die Verbindungen zwischen Ladegerät und Batterie sicher sind, prüfen Sie bei Batterien mit Verschlusskappen auf den einzelnen Zellen den Elektrolytstand, füllen Sie die Zellen bei Bedarf auf (mit destilliertem Wasser, NICHT mit Säure), und schließen Sie die Batterie wieder an. Beachten Sie beim Umgang mit Batterien oder bei Arbeiten in ihrer Nähe immer sorgfältig die oben genannten SICHERHEITSWARNUNGEN.

Ladedauer

Die Zeit, die der OptiMate™ 3+ benötigt, um eine leere, aber nicht stark entladene und ansonsten unbeschädigte Batterie aufzuladen, entspricht ungefähr der Ah-Angabe der Batterie, also dürfte bei einer 12Ah-Batterie das Programm bis zur Selbstentladungsprüfung (§ 5) nicht länger als 12 Stunden dauern. Bei tiefentladenen Batterien kann der Prozess erheblich länger dauern.

HINWEIS: Die Gesamtladedauer der oben beschriebenen Schritte 4.1 und 4.2 ist nicht begrenzt.

Wird der OptiMate ^™ 3+ bei einer stark entladenen Autobatterie größerer Kapazität verwendet, lässt sich eine volle Ladung eventuell nicht innerhalb von mehrerer Tages erreichen. In solchen Fällen kann längerer Dauerbetrieb des Ladegeräts bei maximalem Ausgang und hohen Umgebungstemperaturen dazu führen, dass das Ladegerät relativ heiß wird. Schalten Sie das Ladegerät ab und lassen Sie es auf Raumtemperatur abkühlen, bevor Sie das Ladegerät wieder anschließen, um den Ladevorgang abzuschließen.

Abklemmen

Trennen Sie den OptiMate™ zuerst von der Wechselstromversorgung und dann von der Batterie. Trennen Sie Ladegerät immer vom Netz, bevor Sie es an dieselbe oder eine andere Batterie anschließen. Schließen Sie die Gummikappe an der Zuleitungsöse (TM-71), wenn diese an der Batterie angebracht wird, um den Zweipolstecker vor Schmutz und Feuchtigkeit zu schützen, wenn der OptiMate™ abgeklemmt ist.

Testet Batteriespannung, Startleistung und Ladesystemspannung von 12V Batterien – ohne Zerlegung.

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Produktinformationen

Marke : Optimate

Modell : 3 +

Kategorie : Batterieladegerät