Alesia - Stuhl Vermeiren - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG Alesia Vermeiren
Hinweise für den Fachhändler
Diese Gebrauchsanweisung ist Bestand-teil des Produkts und ist bei jeder Produkts auszuhändigen.
Version: B, 2020-02
IT
Alle Rechte, auch an der Übersetzung, vorbehalten.
Technische gegevens....3
Montage....4
- Kabelbinder....4
Zit 4 - Rug....5
• Hoofdsteun (OPTIONEEL)......5
Zitkanteling 6
Verstelbare rugleuning ....6
Armsteunen 7
Voetsteun....8
Remmen (centrale vergrendeling)....8
Richtingwiel 9
Accessoires 9
- Documenthouder (B79)....9
- Pelot (L04)....9
• Serumhouder (B52) 10 - Multifunctionele houder....11
• Verstelbare beensteun....11 - Verstelbare / bredere armsteunen....11
• Tafel(B12) 12 - Urinezakhouder....12
Transport 12
Transport op hellingen....13
• VERSTELBARE BEENSTEUN
Allgemeine Hinweise 2
Bauteile Alesia....3
Technische Daten....3
Aufbau 4
- Sitz 4
- Rücken 5
- Kopflehne (Option)....5
Sitzkantelung 6
Rückenverstellung 6
Armlehnen 7
Fußplatte....8
Bremsen (Zentralfeststellung) 8
Richtungsrad 9
Zubehör 9
• Dokumentenhalter (B79)......9
- Mehrzweckaufnahme....11
• Verstellbare Beinauflage....11
- Verstellbare/verbreiterte armlehnen ....11
• Therapietisch (B12)......12
- Urinbeutelhalter....12
Transport 12
Transport über Rampen 13
Für Ihre Sicherheit....13
Regelmäßige Kontrollen....13
Inspektion 14
Pflege....14
Desinfektion 15
Lagerung....16
Entsorgung 17
Gewährleistung....17
Konformität 17
Wartungsplan 18
Desinfektionsbuch 18
VORWORT
Zunächst möchten wir uns für das Vertrauen bedanken, das Sie in uns gesetzt haben, indem Sie sich für eines unserer Produkte entschieden haben.
Die Vermeiren-Produkte sind das Ergebnis langjähriger Forschung und Erfahrung. Während der Entwicklung haben wir besonderes Augenmerk auf eine einfache Bedienung und Wartung gelegt.
Die Lebensdauer des Produkts hängt stark von der pfleglichen Behandlung bei der Benutzung ab. Diese Bedienungsanleitung soll Ihnen helfen, sich mit der Benutzung Ihres Ruhesessels vertraut zu machen. Außerdem finden Sie Ratschläge, wie Sie Ihr Produkt funktionsfähig halten und eine lange Lebensdauer sicherstellen können.
Diese Bedienungsanleitung entspricht dem neuesten Entwicklungsstand des Produkts. Das Unternehmen Vermeiren behält sich jedoch das Recht vor, Änderungen vorzunehmen, ohne die Verpflichtung, die früher ausgelieferten Modelle anzupassen oder zu ersetzen.
Denken Sie stets daran, dass die Beachtung unserer Anweisungen dazu beiträgt, dass Ihr Ruhesessel auch nach langjährigem Gebrauch in bestem Zustand und voll funktionsfähig ist.
Sollten Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an den Fachhändler.
ANWENDUNGSGEBIET
Mit dem Transportstuhl ALESIA haben Sie ein Produkt erworben, das ganz im Hinblick auf Komfort entwickelt wurde. Der Transportstuhl ALESIA ist ausschließlich im Innenbereich anzuwenden. Eine Nutzung im Außenbereich ist ausgeschlossen. Personen, die mit dem Stuhl transportiert werden sollen, müssen mindestens ausreichende Rumpfkontrolle haben und keine Gleichgewichtsstörungen aufweisen, wenn dies die seitliche Stabilität betrifft, ohne dass Vorkehrungen/Maßnahmen zur Patientensicherung getroffen werden. Ausgeschlossen ist die Nutzung als Leiter, Ablage von heißen, kalten oder schweren Lasten oder Transport von Gegenständen. Lesen Sie diese Bedienungsanleitung aufmerksam durch, um sich mit Ihrem Produkt vertraut zu machen.
Die Ausstattung gestattet eine Benutzung bei Bewegungseinschränkungen aufgrund von:
- Lähmungen/Schwäche (unter Aufrechterhaltung der Rumpfkontrolle)
- Verletzungen der Gelenke
- Krankheiten, wie beispielsweise Herz-/Kreislaufinsuffizienz
Bei der Indikation müssen unter anderem die folgenden Faktoren berücksichtigt werden:
- Größe und Gewicht (max. Belastung 140 kg)
- körperlicher und geistiger Zustand
- Wohnungsumfeld
Eine Gewährleistung kann nur dann gegeben werden, wenn das Produkt unter den oben definierten Umständen und zum vorgesehenen Zweck eingesetzt wird.
ALLGEMEINE HINWEISE
Der Rahmen des Stuhls ALESIA besteht aus hochwertigem Stahl, der mit einer Pulverbeschichtung überzogen wurde. Die Verwendung von Kunstlederbezügen ermöglicht eine leichte Reinigung und Pflege. Die Sitzsysteme wurden nach ergonomischen Grundsätzen für Ihren Komfort geformt.
Der Winkel des Sitzsystems, des Rückens und der Beinauflage werden mithilfe eines Pneumatikzylinders verstellt.
BAUTEILE ALESIA

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ALESIA 1 2 3 4 5 6 7 8 9 1 21 = Rücken
2 = Verstellung Rückenneigung
3 = Kopflehne (Option)
4 = Armlehne
5 = Verstellhebel Armlehne
6 = Sitz/Beinauflage
7 = Fußauflage
8 = Fußhebel Bremse (Zentralfeststeller), Fußhebel Richtungsrad
9 = Rumpfpelotte (Option)
10 = Fußhebel Sitzkantelung (nicht abgebildet)
TECHNISCHE DATEN
(Angegeben in vollständig montiertem Zustand und Standardausstattung). Beachten Sie, dass sich durch Anbauten des Zubehörs die technischen Angaben dementsprechend verändern.
ALESIA
| Gesamtlänge Sitzposition 800 mm |
| Gesamtlänge Liegeposition 1330 mm |
| Gesamtbreite 700 mm |
| Sitzbreite 540 mm |
| Rückenhöhe 800 mm |
| Gesamthöhe mit Kopflehne (Option) 1330 mm |
| Sitzhöhe 530 mm |
| Sitztiefe 480 mm |
| Armlehnenhöhe 0 mm - 270 mm |
| Gesamtgewicht * ab 33 kg |
| max. Nennlast 140 kg |
| Rückenneigung (Gasfeder 150N) ca. 30° |
| Sitzkantelung (Gasfeder 400N) |
| Länge Beinauflage |
| Verstellung Beinauflage (Option) |
| Kleinster Wendekreis |
| Lenkrollen vorne |
| Lenkrollen hinten (Zentralfeststellung) |
125 x 32 (mit Bremse)
Technische Änderungen vorbehalten. Abweichungen +/- 15 mm/1,5kg, 1,5° sind möglich.
* ohne Kopflehne und Zubehör.
AUFBAU
• SITZ
Der Sitz wird mit Klemmhalterungen auf den Grundrahmen aufgesteckt.

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1 = Sitz 2 = gebogene Halterung 3 = hinteres Querrohr 4 = Bügelklemme 5 = vorderes Querrohr 6 = Klettband 7 = Rahmen BeinauflageLegen Sie den Sitz (1) leicht schräg mit der gebogenen Halterung (2) so auf, dass diese Halterung unter das hintere Querrohr des Grundrahmens (3) fasst.
B Drücken Sie den Sitz (1) vorne nach unten, so dass die Bügelklemme (4) auf dem vorderen Querrohr des Grundrahmens (5) einrastet.
B Mit dem Klettband (6) wird die Unterschenkelpolsterung an den Streben des Rahmens der Beinauflage (7) befestigt.
Wenn Sie den Sitz abnehmen möchten, verfahren Sie umgekehrt.
Achten Sie darauf, dass keine Gegenstände oder Körperteile zwischen Sitz und Rahmen geraten – Verletzungsgefahr!
• RÜCKEN
Zur Montage des Rückens ist die Gasfeder durch einen Sicherungsstift (1) mit dem Rückenrahmen verbunden.

Richten Sie den Rückenrahmen soweit auf, bis die Aufnahme am unteren Rücken (2) und die Aufhängungsöse der Gasfeder (3) übereinander liegen.

Führen Sie den Sicherungsstift (1) durch die Rückenaufnahme und die Gasfeder. Sichern Sie anschließend den Sicherungsstift (1), indem Sie die Spannfeder (4) soweit über den Stift führen, bis diese über das Ende des Spannstiftes ragt.
Die Kopflehne wird in die Aufnahmen des Rückens (A) eingesteckt und das Kopfkissen kann in der Höhe angepasst werden. Das Kopfkissen kann mittels Druckknopf am unteren Ende der Gleitlasche des Kissens entfernt oder angebracht werden.

Mittels Gasfeder kann die Sitzeinheit durch eine Begleitperson stufenlos bis 12° in die Komfortposition gekantelt werden und als Ein-/Aussteighilfe nach vorne um bis zu 3°.

Drücken Sie den Auslösehebel (blau gekennzeichnet) am rechten Hinterrad für die Sitzkantelung mit Ihrem Fuß leicht nach unten und verstellen Sie die Sitzeinheit in die gewünschte Position, indem Sie am Schiebegriff fassend die Sitzeinheit nach unten drücken oder nach oben ziehen. Zur Feststellung der gewünschten Position nehmen Sie Ihren Fuß vom Auslösehebel herunter.

Achten Sie darauf, dass das Hinterrad nicht unterhalb des blauen Auslösehebels steht und diesen blockiert.

Beachten Sie, dass bei ungebremstem Rollstuhl dieser beim Betätigen der Sitzkantelung in Bewegung geraten kann.
Wollen Sie einen Patiententransport durchführen, ist immer mindestens eine leichte Sitzkantelung zu wählen, da sonst die Fußplatte während des Transports (wenn in Nutzung) auf dem Boden schleift.
RÜCKENVERSTELLUNG
Die Rückenverstellung kann vom Patienten oder der Begleitperson um bis zu 30° nach hinten vorgenommen werden.

REDIENUNG BEGLEITPERSON
Ziehen Sie den Auslösebügel unterhalb des Schiebegriffs in Richtung Schiebegriff an. Während Sie den Auslösehebel gezogen halten, lässt sich der Rücken - am Schiebegriff fassend - in die gewünschte Position bewegen. Zur Arretierung der gewünschten Rückenposition lassen Sie den Auslösebügel unterhalb des Schiebegriffs wieder los.

Beachten Sie, dass bei ungebremstem Rollstuhl dieser beim Betätigen der Rückenverstellung in Bewegung geraten kann.

Die Gasfeder ist auf Patientenbelastung ausgelegt. Ohne Belastung und Betätigung des Auslösehebels schnellt der Rücken immer in die vorderste Position
BEDIENUNG PATIENT
Ziehen Sie den Auslösehebel links oder rechts neben der Armlehnenaufnahme leicht nach oben. Während Sie den Auslösehebel gezogen halten, lässt sich der Rücken in die gewünschte Position bewegen, indem Sie - während des Sitzens - mit dem eigenen Gewicht den Rücken leicht nach hinten drücken oder durch leichtes Neigen Ihres Rückens nach vorne, den Rücken des Stuhls nach vorne bewegen. Zur Arretierung der gewünschten Rückenposition lassen Sie den Auslösehebel wieder los.

Beachten Sie, dass bei ungebremstem Rollstuhl dieser beim Betätigen der Rückenverstellung in Bewegung geraten kann.

Die Gasfeder ist auf Patientenbelastung ausgelegt. Ohne Belastung und Betätigung des Auslösehebels schnellt der Rücken immer in die vorderste Position.
ARMLEHNEN
Die Armlehnen lassen sich in der Höhe verstellen und für den seitlichen Transfer des Patienten bis auf Höhe des Sitzes herabsenken.

- Ziehen Sie den Auslösehebel (1) der Armlehen nach oben (in Richtung Armpolster) und halten diesen angezogen.
- Bewegen Sie die Armlehne in die gewünschte Höhe (2) und lassen Sie den Auslösehebel (1) los, damit die Armlehne einrasten kann.
- Für einen seitlichen Transfer ziehen Sie den Auslösehebel (1) und drücken die Armlehnen bis auf die Sitzhöhe herunter (3).

Auf Höhe der Sitzfläche ist die Armlehne nicht arretiert.

Achten Sie darauf, dass bei Bewegung von verstellbaren Teilen, keine Körperteile oder Gegenstände in den Verstellbereich ragen – Verletzungsgefahr!
FUßPLATTE
Die Fußplatte kann für eine Nutzung unter dem Stuhl hervorgezogen werden oder bei Nichtnutzung unter den Stuhl geschoben werden. Bei herausgezogener Fußplatte darf die Fußplatte belastet werden.

Greifen Sie die Fußplatte am vordern Ende und ziehen Sie diese bis zum Anschlag heraus oder drücken Sie die Fußplatte ebenso wieder unter den Stuhl.

Eine Begleitperson kann die Fußplatte am hintern Handgriff nach vorne drücken oder auch wieder am Griff ziehend diese unter den Stuhl ziehen.

Die Fußplatte ist nicht nach oben klappbar – bei Nichtgebrauch schieben/ziehen Sie diese unter den Stuhl.
Zum Ein-/Aussteigen darf der Patient mit seinen Füßen auf die herausgezogene Fußplatte treten. Diese gibt mittels Federmechanismus so nach, dass die gesamte Fußplatte auf dem Boden aufliegt.

Vor dem Ein-/Aussteigen eines Patienten ist immer die Bremse zu betätigen.
Bei Nutzung der Fußplatte für einen Patiententransport ist die Sitzkantelung nach hinten zu betätigen, da nur dann die Fußplatte mittels Federmechanismus leicht angehoben wird.
BREMSEN (ZENTRALFESTSTELLUNG)
Für einen sicheren Stand des Stuhls, sind die hinteren beiden Laufrollen mit einer Zentralfeststellbremse versehen.

Einrasten der Feststellbremse
Drücken Sie mit Ihrem Fuß einen an den hinteren Laufrollen rechts oder links befindlichen Auslösehebel (rot gekennzeichnet) nach unten, bis die Bremse hörbar einrastet. Die hinteren Laufrollen sind nun gegen Rollen und Drehen gesichert.
Freilauf der Feststellbremse
Drücken Sie mit Ihrer Fußspitze einen an den hinteren Laufrollen rechts oder links befindlichen Auslösehebel (rot gekennzeichnet) nach oben und die Bremsung der hinteren Laufrollen ist aufgehoben.
RICHTUNGSRAD
Für eine Stabilisierung der Fahreigenschaften des Stuhls während des Schiebens, können die Hinterräder so blockiert werden, dass beide hinteren Laufrollen in einer parallelen Spur laufen. Dadurch sind nur noch die vorderen Laufrollen lenkbar, was ein komfortableres Schieben des Stuhls ermöglicht.

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Einrasten Richtungsrad A B Einrasten Richtungsrad
Drücken Sie mit der Fußspitze einen an den hinteren Laufrollen rechts oder links befindlichen Auslösehebel (grün gekennzeichnet) nach unten. Bewegen Sie nun den Stuhl, bis beide Laufrollen parallel zum Rahmen ausgerichtet sind und hörbar arretieren.

Zum Lösen der Richtungsradfunktion drücken Sie mit Ihrer Fußspitze einen an den hinteren Laufrollen rechts oder links befindlichen Auslösehebel (rot gekennzeichnet) leicht nach unten.
ZUBEHÖR
• DOKUMENTENHALTER (B79)

Zur Aufbewahrung von während des Patiententransports beigefügten Dokumenten kann ein Klemmfach hinter dem Rücken montiert werden. Zur Anbringung sind im Rückenrahmen zwei Schraubenaufnahmen vorhanden. Montieren Sie die Haltestange mit den zwei mitgelieferten Schrauben so, dass die offenen Stangenenden nach außen zeigen. An den Stangenenden wird das Klemmfach eingehangen.

Der Dokumentenhalter ist nur für eine Belastung von max. 4 kg vorgesehen.
• PELOTTEN (L04)
Die Seitenpelotten können abgeklappt werden und sind in der Höhe, Breite und Länge verstellbar. Die Pelottenaufnahmen können hinter dem Rücken montiert werden. Zur Anbringung des Aufnahmegestänges sind im Rückenrahmen zwei Schraubungen vorhanden.

Stecken Sie die Pelotte so in die hinter dem Rücken vorhandene Pelottenaufnahme, dass der Kopf der Stellschraube (A) in die Nut der Pelottenaufnahme passt.
ABKLAPPEN
Heben Sie die Pelotte soweit an, bis der Kopf der Stellschraube (A) die Nut der Pelottenaufnahme verlassen hat. Drehen Sie die Pelotte nach außen oder innen, wobei der Kopf der Stellschraube (A) auf dem Rand der Pelottenaufnahme geführt werden kann.

Vermeiden Sie Verkantung im Rohr.
HÖHENVERSTELLUNG
Die seitliche Höhe der Pelotten wird durch Veränderung der Position der Stellschraube (A) am senkrechten Rohr der Seitenpelotte eingestellt.
BREITENVERSTELLUNG
Die Breite wird eingestellt, indem die Schraube (B) gelöst wird. Der freigegebene Zahnkranz kann in die gewünschte Position geführt werden.
LÄNGENVERSTELLUNG
Die Länge der Seitenpelotten wird durch Lösen der Schraube (C) am waagrechten Rohr der Seitenpelotte eingestellt (3 Positionen). Anschließend wird die Schraube wieder angezogen.
Über die Achse (D) passt sich die Pelotte in ihrer Position selbstständig an die Körperseite an.

Achten Sie darauf, dass nach der Anpassung nur gepolsterte Teile am Körper anliegen, da sonst Druckstellen entstehen können.

Vor der Nutzung bitte alle Verschraubungen auf festen Halt prüfen.

Lassen Sie Montage- und Einstellmaßnahmen nur von autorisierten Personen durchführen.

Für Schäden, die durch unsachgemäße Einstellung der Pelotten entstanden sind, haftet der Hersteller nicht.
• SERUMHALTER (B52)

Für Infusionen kann ein Serumhalter montiert werden. An der linken seitlichen Rückenverstrebung kann die Halterung an den vorgebohrten Lochungen verschraubt werden (A). Mittels Stellschrauben (B) kann das Gestänge sowohl in der Länge als auch in der Neigung verstellt werden.

Achten Sie darauf, dass alle Schrauben vor Nutzung handfest angezogen sind.

Vor Nutzung des Serumhalters ist darauf zu achten, dass dieser eine sachgerechte Infusionsgabe nicht beeinflusst.

Bei Nutzung des Serumhalters während eines Patiententransports ist darauf zu achten, dass alle Anschlussschläuche knickfrei und sicher verlegt sind.

Achten Sie darauf, dass der Serumhalter über das Produkt hinausreichen kann – Kollisionsgefahr!

Für einen Patiententransport ist nur eine geringe Fahr- und Kurvengeschwindigkeit zu nutzen, da sonst der Serumhalter in Schwingung geraten kann.
• MEHRZWECKAUFNAHME
In die Mehrzweckaufnahmen am unteren Rahmengestell lassen sich z.B. ein Flaschenhalter B83 (z.B. für Sauerstofflasche), aber auch die Kopflehne bei Nichtnutzung einhängen.

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oder Sauerstoffflaschenhalter B83
Bei Nutzung des Flaschenhalters während eines Patiententransports ist darauf zu achten, dass alle Anschlussschläuche knickfrei und sicher verlegt sind.

Für einen Patiententransport ist nur eine geringe Fahr- und Kurvengeschwindigkeit zu nutzen.
• VERSTELLBARE BEINAUFLAGE

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A• VERSTELLBARE/VERBREITERTE ARMLEHNEN
• THERAPIETISCH (B12)
Mit einer Halterung (unterhalb des Armpolsters), lässt sich eine Therapieplatte aus Holz montieren, die in der Tiefe verstellt werden kann, abnehmbar und seitlich abklappbar ist.
Als Option kann eine Beinauflage gewählt werden, mit der eine in verschiedenen Winkeln einstellbare Beinhochlagerung möglich ist.
Fassen Sie am linken oder rechten Griff seitlich der Beinauflage (A) und ziehen Sie diese in die gewünschte Position. Um die Beinauflage wieder abzusenken, ziehen Sie die Beinauflage in die oberste Position (waagerecht) und der Rastomat gibt die Beinauflage frei. Diese kann nun komplett herabgelassen werden.

An der vorderen Sitzrahmenverschraubung (A) kann links und/oder rechts am Seitenrahmen eine Halterung angebracht werden, die es an zwei Haken ermöglicht, Urinbeutel aufzuhängen.

Bei Nutzung des Urinbeutelhalters während eines Patiententransports ist darauf zu achten, dass alle Anschlussschläuche und Beutel knick- und quetschfrei verlegt sind.

Für einen Patiententransport ist nur eine geringe Fahr- und Kurvengeschwindigkeit zu nutzen, da sonst der/die Urinbeutel in Schwingung geraten kann/können.
TRANSPORT
Für den Transport des Stuhls, kann am unteren Ende des Rückens der Schnappbolzen der Gasfederaufhängung entfernt werden und der Rücken nach vorne geklappt werden. Entfernen Sie ggf. die Kopflehne (wenn vorhanden), schieben Sie die Fußstütze unter den Sitz, lassen Sie die Beinauflage in die unterste Position ab (wenn vorhanden). Entfernen Sie angebautes Zubehör, wenn dieses die Gesamtabmessung des Stuhls beeinflusst.
Für den Transport über Stufen/Treppen/Absätze etc. müssen immer mindestens zwei Personen eingesetzt werden. Ein Transport mit dem Patienten ist ausgeschlossen.
Heben Sie den Stuhl nur an festen Rahmenteilen seitlich an. Nicht an den Armlehnen oder am Sitz anheben!
Während des Transportes dürfen sich keine Personen oder Gegenstände unterhalb des Stuhls befinden, da sonst Verletzungsgefahr besteht oder Beschädigungen am Produkt entstehen können.
Für den Transport innerhalb eines PKW ist die Nutzung des Ruhesessels als Sitz untersagt.
Der Stuhl ist im PKW mit geeigneten Sicherungsgurten an Rahmenteilen zu sichern.
TRANSPORT ÜBER RAMPEN
Sollten Sie zur Überwindung eines Hindernisses auf die Möglichkeit von Rampen zurückgreifen, bitten wir Sie folgende Hinweise zu beachten:
Grundsätzlich handelt sich bei dem Transport um ein Produkt, das im Innenbereich auf ebenen Strecken und Untergründen zum Einsatz kommt. Rampen sind nur dann befahrbar, wenn diese glatt und ohne Kanten an Ihren Übergängen sind.
Ausgeschlossen ist ein Transport über Rampen, während eine Person im Ruhesessel sitzt.
FÜR IHRE SICHERHEIT
Nachfolgend führen wir einige Sicherheitstipps auf, die Sie je nach Ausstattung des Ruhesessels beachten sollten:
Nutzen Sie den Transportstuhl nur auf ebenen Untergründen und Flächen im Innenbereich.
Treppen, Absätze oder andere Hindernisse dürfen nicht überfahren werden.
Überprüfen Sie regelmäßig die Funktionstauglichkeit der Feststellbremsrollen.
Stellen Sie sicher, dass sich keine Gegenstände, Hindernisse oder Personen im Verstellbereich von Rücken und Beinauflage befinden.
Vorsicht beim Umgang mit Feuer, insbesondere brennenden Zigaretten; Sitz- und Rückenbespannung könnten sich entzünden.
Achten sie darauf, dass die maximale Zuladung (140 kg) nicht überschritten wird.
Öffnen Sie keine Gasdruckfedern, da diese unter hohem Druck stehen – Verletzungsgefahr!
Bei Beschädigung der Gasdruckfedern (wenn vorhanden) ist eine weitere Nutzung untersagt. Setzen Sie sich umgehend mit Ihrem Fachhändler zur Instandsetzung in Verbindung.
Bei Verwendung von Zubehör und Anbauten werden die Eigenschaften des Stuhls verändert.
Verwenden Sie nur Originalzubehör und für Instandsetzungstätigkeiten nur Originalersatzteile.
REGELMÄßIGE KONTROLLEN
Wie jedes andere technische Produkt, bedarf auch Ihr Transportstuhl regelmäßiger Kontrollen. Die folgenden Hinweise beschreiben die Maßnahmen, die durchzuführen sind, damit Sie auch nach längerem Gebrauch die Vorzüge voll genießen können.
• VOR NUTZUNG
Prüfen Sie die Lenkrollen auf sichtbare Beschädigungen und/oder Verschmutzungen. Entfernen Sie die Verschmutzungen, da diese die Bremswirkung der Feststellbremse beeinträchtigen können.
Bei Beschädigungen der Lenkrollen bitten wir Sie, eine autorisierte Fachwerkstatt zur Instandsetzung hinzuzuziehen.
• CA. ALLE 8 WOCHEN
Abhängig von der Gebrauchshäufigkeit prüfen Sie bitte folgende Bauteile:
- Bewegliche Teile der Beinauflage (wenn vorhanden)
- Bewegliche Teile des Kippmechanismus (wenn vorhanden)
- Zustand der Bezüge
- Funktion der Armlehnenverstellung, Sitzkantelung und Rückenverstellung
• CA. ALLE 6 MONATE
Abhängig von der Gebrauchshäufigkeit überprüfen Sie bitte folgende Dinge:
- Sauberkeit
- Allgemeinzustand
- Fester Halt der Verschraubungen
- Funktion der Lenkrollen / Bremsen
Bei zu großem Rollwiderstand sind die Lager der Lenkräder zu säubern, Wenn dies nicht ausreicht, wenden Sie sich bitte an Ihren Fachhändler.
INSPEKTION
Abhängig vom Gebrauchszustand empfehlen wir grundsätzlich zweijährliche Inspektionen, mindestens jedoch vor jedem Wiedereinsatz, bei denen nur von autorisierten Personen folgende Prüfungen mindestens stattfinden und dokumentiert werden sollen:
- Prüfung der Rahmenteile auf plastische Verformung und Funktionseinbußen
- Sichtprüfung auf Lackschäden (Korrosionsgefahr)
- Sichtprüfung auf Beschädigung der Bezüge
- Funktionsprüfung der Lenkrollen (Freilauf, Geradeauslauf, Feststellbremsen)
- Prüfung aller Schraub- und Bolzenverbindungen auf Festigkeit und Sitz
- Zustand der Fettung bei metallisch geführten beweglichen Teilen
- Sichtprüfung aller Kunststoffteile auf Risse und spröde Stellen
- Funktionsprüfung der Beinauflage (Verriegelung, Belastung, Verformung, Verschleiß durch Belastung, Bedienhebel der Verstellungen)
- Sicht- und Funktionsprüfung der Gasdruckfedern (inkl. der Verstellhebel)
• Vollständigkeit des Lieferzustandes - Gebrauchsanweisung vorhanden?
Lassen Sie sich die Wartung nur dann im Serviceplan bestätigen, wenn mindestens die zuvor genannten Profile überprüft wurden. Sollte Ihr Fachhändler auf Ihr Verlangen hin keine Wartungen durchführen, setzen Sie sich mit dem Hersteller in Verbindung. Gerne nennen wir Ihnen autorisierte Fachhändler in Ihrer Nähe.
Für Schäden durch fehlende oder mangelhafte Inspektionen haftet der Hersteller nicht.
PFLEGE
Um Ihren Transportstuhl auch optisch in einem ansprechenden Zustand zu halten, sollten Sie ihn regelmäßig pflegen. Beachten Sie hierfür folgende Hinweise:

Die Verwendung von Dampf- oder Druckstrahlern ist grundsätzlich untersagt.
- BEZÜGE
Säubern Sie die Bezüge mit einem mit warmem Wasser angefeuchteten Tuch. Bei hartnäckiger Verschmutzung kann der Bezug unter Verwendung eines handelsüblichen Feinwaschmittels abgewaschen werden. Flecken lassen sich mit einem Schwamm oder mit einer weichen Bürste entfernen. Achten Sie darauf, dass keine scharfen Bürsten oder andere spitze Gegenstände zur Reinigung verwendet werden.

Verwenden Sie keine aggressiven Reinigungsmittel, z.B. Lösungsmittel, sowie harte Bürsten.

Für Schäden, die durch Verwendung unsachgemäßer Reinigungsmittel verursacht wurden, übernehmen wir keine Haftung.

Vermeiden Sie eine Durchfeuchtung der Bezüge.
• KUNSTSTOFFTEILE
Pflegen Sie alle Kunststoffteile mit handelsüblichen Kunststoffreinigern. Beachten Sie deren spezielle Produktinformation.
• BESCHICHTUNG
Durch die hochwertige Oberflächenveredelung ist ein optimaler Korrosionsschutz gewährleistet. Sollte die Beschichtung durch Kratzer o.ä. einmal beschädigt worden sein, so bessern Sie die Stelle mit einem beim Fachhändler erhältlichen Lackstift aus. Ein gelegentliches Fetten der beweglichen Teile sorgt dafür, dass Sie lange Freude an Ihrem Rollstuhl haben werden.
Damit der Erhaltungszustand auf lange Sicht gewährleistet ist, empfehlen wir Ihnen, Ihren Transportstuhl alle zwei Jahre von Ihrem Fachhändler inspizieren zu lassen. Im Abschnitt "Serviceplan" können Sie sich diese Inspektionen bestätigen lassen.

Für Schäden/Verletzungen, die durch mangelnde Wartung und Pflege entstehen, haftet der Hersteller nicht.
DESINFEKTION
Die Desinfektion kann nur von einer Hygienefachkraft oder von einer durch die Hygienefachkraft eingewiesenen Person durchgeführt werden. Alle am Transport befindlichen Teile können durch eine Scheuerdesinfektion behandelt werden. Grundsätzlich werden alle Oberflächen eines Systems oder eines Produktes vor der Weitergabe an einen anderen Nutzer desinfiziert, oder bei Bekanntwerden von infektiösen Vorkommnissen des Nutzers, wobei die Maßnahmen des Bundesseuchengesetzes (BSeuchG) berücksichtigt werden müssen.

Verwenden Sie geeignete Schutzkleidung, da die Desinfektionslösung bei Hautkontakt Reizungen auslösen kann. Achten Sie hierfür auch auf die Produktinformationen der jeweiligen Lösungen.

Die Anwendung nicht autorisierter Personen geschieht auf eigene Gefahr.

Schäden und Verletzungen, die durch unsachgemäße Handhabung der Desinfektion entstanden sind, unterliegen nicht der Haftung des Rollstuhlherstellers.
Alle Maßnahmen der Desinfektion, deren Komponenten oder weiteren Zubehörteilen werden in einem Desinfektionsbuch festgehalten, dass folgende Informationen mindestens beinhaltet und der jeweiligen Produktdokumentation beiliegt:
Tabelle 2 – Muster Desinfektionsbuch
| Tag der Desinfektion | Grund | Spezifikation | Mittel und Konzentration | Unterschrift |
Abkürzungen für die Eintragung in Spalte 2 (Grund):
V = Infektionsverdacht
IF = Infektionsfall
W = Wiedereinsatz
I = Inspektion
Folgende Desinfektionsmittel empfehlen wir für die Scheuerdesinfektion (gemäß RKI-Liste):
| Wirkstoff Produktname Wäsche- desinfektion | Oberflächen-desinfektion (Wasch-/Wisch-desinfektion) | Desinfektion von Ausscheidungen 1 Teil Auswurf oder Stuhl + 2 Teile verdünnte Lösung oder 1 Teil Harn + 1 Teil verdünnte Lösung | Wirksamkeitsbereich | Hersteller bzw. Lieferant | |||||||||
| Auswurf | Stuhl | Harn | |||||||||||
Der aktuelle Stand der in die RKI-Liste aufgenommenen Desinfektionsmittel kann beim Robert-Koch-Institut (RKI) nachgefragt werden (Homepage: www.rki.de).
Für Rückfragen zur Desinfektion wenden Sie sich bitte an Ihren Fachhändler, der Ihnen gerne weiterhelfen wird.
LAGERUNG
- Nur in trockenen Räumen lagern (+ 5°C bis + 45°C).
- Bei relativer Luftfeuchtigkeit von 30% bis 70%.
- Bei Luftdruck von 700 hPa bis 1060 hPa.
- Schutz vor Korrosion sicherstellen (z.B. Salzwasser, Seeluft, Sand, Staub) durch ausreichende Abdeckung oder Verpackung.
- Alle abgebauten Teile eindeutig an einem Ort lagern (ggf. kennzeichnen), damit bei Wiederaufbau keine Verwechslung mit anderen Produkten vorliegt.
- Alle Bauteile müssen belastungsfrei gelagert werden.
ENTSORGUNG
Zur Entsorgung des Transportstuhls setzen Sie sich bitte mit Ihren örtlichen Verwertern in Verbindung oder geben Sie das Produkt an Ihren Fachhandel zurück, der nach vorheriger hygienischer Aufbereitung die Möglichkeit hat, den Stuhl an den Hersteller zurückzusenden, der die Entsorgung und das Recycling – getrennt nach Werkstoffgruppen – fachgerecht durchführen wird.
Verpackungsmaterial kann an den jeweiligen Verwertungshöfen und Recyclingstellen oder bei Ihrem Fachhändler abgegeben werden.
Für Rückfragen steht Ihnen auch Ihr Fachhändler gerne zur Verfügung.
GEWÄHRLEISTUNG
Auszug aus den allgemeinen Geschäftsbedingungen:
(…)
- In verschiedenen Ländern können die Gewährleistungsbestimmungen unterschiedlich sein. Wenden Sie sich an Ihren Fachhändlern, für die Verjährungsfrist für Gewährleistungsansprüche.
(…)
Mängelansprüche bestehen nicht:
- bei nur unerheblicher Abweichung von der vereinbarten Beschaffenheit
- bei nur unerheblicher Beeinträchtigung der Brauchbarkeit
- bei natürlicher Abnutzung
- bei Fehlern aufgrund von nicht sachgemäßem Einbau oder unterlassenen Wartungsarbeiten
- bei Fehlern aufgrund von nicht sachgemäßer Verwendung
- bei Fehlern durch unsachgemäße Handhabung bei Kunden und seinen Vertragspartnern bzw. Werkstätten
- bei Schäden, die nach dem Gefahrenübergang infolge fehlerhafter oder nachlässiger Behandlung, übermäßiger Beanspruchung, ungeeigneter Betriebsmittel, mangelhaftem Einbau oder die aufgrund besonderer äußerer Einflüsse entstehen, die nach dem Vertrag nicht vorausgesetzt sind. (...)
KONFORMITÄT

Der Transportstuhl ALESIA entspricht den Anforderungen der europäischen Richtlinie: - 93/42/EWG (Medizinprodukterichtlinie)
sowie den Produktnormen: - (DIN) EN 12182: 2012 (soweit anwendbar)
Wartungsplan
| Datum | Wartung | Anmerkungen | Namenszeichen |
| 1/1/2015 | Schmierung und allgemeine Wartung | keine | |
Desinfektionsbuch
| Datum der Desinfektion | Grund | Spezifikation | Verwendete Substanz und Konzentration | Unterschrift |
| Abkürzungen für die Eintragungen in Spalte 2 (Grund):V = Vermutete Infektion IF = Infektionsfall W = Wiederholung I = Inspektion | ||||
INDICE
Premessa....2
Campo d'impiego....2
Generalità 2
Componenti Alesia ....3
Dati tecnici 3
Montaggio 4