TW HYDR - Pumpe Comet - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG TW HYDR Comet
(DE) • ACHTUNG. Vor der Verwendung und dem Zusammenbau die Anweisungen lesen
Das vorliegende Handbuch besteht aus zwei verschiedenen Teilen.
Der erste Teil ist sowohl für den Endverbraucher, als auch für den spezialisierten Techniker bestimmt und enthält die Gebrauchs- und Wartungsanweisungen der Pumpe; der zweite Teil ist ausschließlich für den spezialisierten Techniker bestimmt und liefert die Hinweise für einen richtigen Einbau der Pumpe in die endgültige Maschine und für die ausserordentliche Wartung.
Unter spezialisiertem Techniker versteht man:
- den Hersteller der Maschine (zum Beispiel : Hochdruckreiniger), in die die Pumpe eingebaut ist (von hier an ist, wenn man von “Maschine, in die die Pumpe eingebaut ist” spricht, gemeint, dass es sich auch um eine “Anlage, in die die Pumpe eingebaut ist” handeln kannt, wie z.B. im Falle eines Pumpwerks);
- eine Person, im Allgemeinen des Kundendienstes, speziell dafür ausgebildet und bevollmächtigt an der Pumpe und an der Maschine, in die die Pumpe eingebaut ist, außerordentliche Wartungs- und Reparaturarbeiten vorzunehmen.
Es wird daran erinnert, dass die Eingriffe an den elektrischen Teilen von einem spezialisierten Techniker durchgeführt werden müssen, der auch ein Fachelektriker ist, d. h, eine Person mit einer Fachausbildung für die fachgerechte Überprüfung, Installation und Reparatur von elektrischen Geräten, in Übereinstimmung mit den geltenden Richtlinien des Landes, in dem die Maschine, in die die Pumpe eingebaut ist, installiert ist.
ERSTER TEIL
ALLGEMEINE HINWEISE
Es wird eine aufmerksame Lektüre dieses Handbuchs und des Handbuchs der Maschine, in die die Pumpe eingebaut ist, empfohlen: sich genau an das in ihnen Enthaltene halten.
Besondere Aufmerksamkeit ist der Lektüre der Teile des Textes vorzubehalten, welche mit nachfolgendem Symbol gekennzeichnet sind:

ACHTUNG
Sie enthalten nämlich wichtige Sicherheitsanweisungen für die Verwendung der Pumpe.
Der Hersteller lehnt jegliche Haftung, für Schäden ab, die sich aus dem Folgenden ergeben:
- Nichtbeachtung dessen, was im vorliegenden Handbuch und dem Handbuch der Maschine, in die die Pumpe eingebaut ist, aufgeführt ist;
- anderweitige Verwendungen der Pumpe, als die, die im Abschnitt "VERWENDUNGSZWECK" vermerkt sind;
- Einsatz unter Nichtbeachtung der geltenden Normbestimmungen hinsichtlich Sicherheit und Unfallschutz am Arbeitsplatz;
- Beschädigung der Sicherheitsvorrichtungen und Änderung der Beschränkung des maximalen Betriebsdrucks;
- nicht korrekter Zusammenbau und Installation;
- mangelhafte Durchführung der vorgesehenen Wartung;
- vom Hersteller nicht genehmigte Änderungen oder Eingriffe;
- Verwendung von Nicht-Original-Ersatzteilen oder von für das Modell der Pumpe nicht passenden;
- Reparaturarbeiten die nicht durch einen spezialisierten Techniker ausgeführt worden sind.
VERWENDUNG UND AUFBEWAHRUNG DES HANDBUCHS

ACHTUNG
- Dieses Handbuch ist mit dem Handbuch der Maschine, in die die Pumpe eingebaut ist, zu kombinieren: aufmerksam alle Handbücher lesen.
einem sicheren Ort, welcher bei Bedarf einen schnellen Zugriff garantiert, aufbewahrt werden.
Im Handbuch befinden sich wichtige Hinweise für die Sicherheit des Bedieners sowie Dritter und zum Schutz der Umwelt.
Bei Verlust oder Zerstörung desselben, muss beim Hersteller oder beim spezialisierten Techniker um eine Kopie gebeten werden.
Wir bitten Sie, bei Eigentumsübertragung der Maschine, in die die Pumpe eingebaut ist, an einen anderen Verwender, auch dieses Handbuch beizulegen.
Der Hersteller behält sich das Recht vor, ohne vorherige Benachrichtigung, alle notwendigen Änderungen, um diese Anleitung auf den aktuellen Stand zu bringen, sowie die Korrektur dieser Ausgabe, vorzunehmen.
SYMBOLE
Das Symbol

das einige Abschnitte im Text kennzeichnet, weist darauf hin, dass bei Nichtbefolgung der entsprechenden Vorschriften und Anweisungen, eine hohe Wahrscheinlichkeit an Personenschäden besteht.
Das Symbol
WARNHINWEIS
das einige Abschnitte im Text kennzeichnet, weist darauf hin, dass bei Nichtbefolgung der entsprechenden Anweisungen, die Möglichkeit besteht, die Pumpe zu beschädigen.
EIGENSCHAFTEN UND TECHNISCHE DATEN
Die ersten beiden Buchstaben der Kennzeichnung des Pumpenmodells (LW, FW, ZW, etc.) gestatten die Identifikation des spezifischen Modells (eine Ausnahme stellt die zweite Serie der Pumpen FW dar, die mit FW2 gekennzeichnet ist).
| AX BX BW AW DW EW LW | ||||||||
| MECHANISCHER ANSCHLUSSmaximal aufgenommene Leistung(1) kWCV | 0,3÷6,30,4÷8,6 | 0,54÷4,20,7÷5,7 | 2,0÷4,32,7÷5,8 | 4,7÷7,56,4÷10,2 | 3,7÷6,45,0÷8,7 | 7,3÷8,29,9÷11,1 | 0,2÷4,00,3÷5,4 | |
| maximale Rotationsgeschwindigkeit | siehe folgende Tabelle | |||||||
| ÖL PUMPEMenge in Gewicht kg / lb | 1 (2) | 2 (3) | 1 (2) | |||||
| 0,16/0,35 | 0,10/0,22 | 0,25/0,55 | 0,25/0,55 | 0,25/0,55 | 0,28/0,62 | |||
| Menge in Volumen I / USgal | 0,18/0,05 | 0,11/0,03 | 0,28/0,07 | 0,28/0,07 | 0,28/0,07 | 0,32/0,08 | ||
| HYDRAULIKANSCHLUSSHöchsttemperatur Wasser(4) °C / °F | 60/140 | |||||||
| Mindesttemperatur Wasser °C / °F | 5/41 | |||||||
| Maximaler Wasserversorgungsdruck bar | 8 | |||||||
| Minimaler Wasserversorgungsdruck (<= 1750 RPM) bar | -0,1-0,1 | |||||||
| Minimaler Wasserversorgungsdruck (> 1750 RPM) bar | -0,05 1,5 1-0,05 | |||||||
| Mindestförderleistung Wasser | 1,3 x Höchstförderleistung | |||||||
| LEISTUNGEN - GEWICHTHöchstförderleistung | siehe folgende Tabelle | |||||||
| Höchstdruck | siehe folgende Tabelle | |||||||
| Höchstpegel Schalldruck - Ungewissheit | 79 dB(A)1 dB(A) | |||||||
| Höchstgewicht kg / lb | 6,0/13,2 | 4,7/10,4 | 6,0/13,2 | 6,5/14,3 | 5,5/12,1 | 6,6/14,5 | 7,2/15,9 | |
| ZW FW | FW2 HW RW SW TW | ||||||
| MECHANISCHER ANSCHLUSSmaximal aufgenommene Leistung (1)kWCV | 3,7÷8,75,0÷11,8 | 3,7÷7,75,0÷10,5 | 2,0÷10,52,7÷14,3 | 7,1÷11,59,7÷15,6 | 4,4÷13,36,0÷18,1 | 7,9÷10,610,7÷14,4 | 7,5÷24,710,2÷33,6 |
| maximale Rotationsgeschwindigkeit | siehe folgende Tabelle | ||||||
| ÖL PUMPEMenge in Gewicht kg - lb | 1 (2) | 2 (3) | |||||
| 0,36 - 0,79 0,50 - 1,10,50 - 1,10,50 - 1,10,70 - 1,50,97 - 2,10,97 - 2,1 | |||||||
| Menge in Volumen I - USgal | 0,41 - 0,11 0,56 - 0,15 0,56 - 0,15 0,56 - 0,15 0,79 - 0,21 1,1 - 0,28 1,1 - 0,28 | ||||||
| HYDRAULIKANSCHLUSSHöchsttemperatur Wasser (4) °C - °F | 60 - 140 | ||||||
| Mindesttemperatur Wasser °C - °F | 5 - 41 | ||||||
| Maximaler Wasserversorgungsdruck bar | 8 | ||||||
| Minimaler Wasserversorgungsdruck (<= 1750 RPM) bar | -0,1 | ||||||
| Minimaler Wasserversorgungsdruck (> 1750 RPM) bar | -0,05 | ||||||
| Mindestförderleistung Wasser | 1,3 x Höchstförderleistung | ||||||
| LEISTUNGEN - GEWICHTHöchstförderleistung | siehe folgende Tabelle | ||||||
| Höchstdruck | siehe folgende Tabelle | ||||||
| Höchstpegel Schalldruck - Ungewissheit | 79 dB(A)1 dB(A) | ||||||
| Höchstgewicht kg - lb | 8,5 - 18,79,2 - 20,3 9,3 - 20,5 10,0 - 22,0 11,9 - 26,2 18,0 - 39,7 23,0 - 50,7 | ||||||
Die Eigenschaften und Daten dienen nur als Hinweise. Der Hersteller behält sich das Recht vor, an das Gerät alle für notwendig gehaltenen Änderungen vorzunehmen.
(1) Abhängig vom spezifischen Modell.
(2) ENI MULTITECH THT entsprechende Öle:
| Mobil Mobilfluid 424 | Mobil Mobilfluid 426 | Petronas Arbor MTF Special 10W-30 |
| Shell Spirax S4 TXM | Total Dynatrans MPV | Elf Tractelf BF16 |
| Castrol Agri Trans Plus 80W | Chevron Textran THD Premium | Q8 Roloil Multivariax 35 HP |
(3)② 15W40 entsprechende Öle:
(4) Auf Anfrage sind Modelle erhältlich, die in der Lage sind mit Wasser mit einer Temperatur von 85 °C/185 °F zu funktionieren.
Der dritte Buchstabe gestattet es, auf Grundlage der folgenden Tabelle die maximale Rotationsgeschwindigkeit zu bestimmen:
| Dritter Buchstabe | UPM |
| N | 1000 |
| Nicht vorhanden | 1450 |
| S | 1750 |
| R | 2800 |
| D | 3400 |
Zum Beispiel: TWN 5636 (1000 UPM), LW 2020 (1450 UPM), HWD 4040 (3400 UPM). Das Vorhandensein eines K, dem ein Bindestrich vorausgeht (LW-K, ZW-K), bedeutet, dass die Pumpe über ein
schon eingebautes Druckbegrenzungs-/Druckreglerventil verfügt (zum Beispiel: LWR-K 2020, ZW-K 4022). Diese Regel ist nicht auf die Modelle AX und BX anwendbar, da sie schon alle über ein eingebautes Druckbegrenzungs-/Druckreglerventil verfügen.
Die Nummern der Kennzeichnung des Modells gestatten die Bestimmung von Höchstdurchsatz und -druck. Mit den ersten zwei Ziffern (wenn die Nummer vier Ziffern hat) oder mit den ersten drei (wenn die Nummer fünf Ziffern hat) wird die Höchstförderleistung auf Grundlage der folgenden Tabelle bestimmt:
Höchstförderleistung in I/Min = erste zwei (bzw. drei) Ziffern x 0,378
Höchstförderleistung in USgpm = erste zwei (bzw. drei) Ziffern : 10
Zum Beispiel: TW 10522 (105 x 0,378 = 39,7 l/Min), LW 2015 (20 : 10 = 2 USgpm).
Mit den letzten zwei Ziffern wird der Höchstdruck auf Grundlage der folgenden Tabelle bestimmt:
Höchstdruck in bar = letzte zwei Ziffern x 6,9
Höchstdruck in psi = letzte zwei Ziffern x 100
Zum Beispiel: TW 10522 (22 x 6,9 = 151,8 bar), LW 2015 (15 x 100 = 1500 psi).
ANMERKUNG: Bei FW2 muss von dem vorausgehenden das "2" ausgeschlossen werden, mit dem die zweite Serie der Pumpen FW identifiziert wird.
BESTIMMUNG DER KOMPONENTEN
Auf die Abb. von 3 bis 5 zu Beginn des Handbuchs Bezug nehmen.
- Sauganschluss
- Kopf Pumpe
- Kappe Ansaugventil
- Anschluss für Manometer
- Auslassanschluss
- Kappe Auslassventil
- Identifikationsschild
- Ölstopfen mit Entlüftung
- Gehäuse Pumpe
- Kontrolle Ölpegel
- Lager für Motorflansch
- WellePumpe
- StopfenÖlablass
- Sauganschluss Reinigungsmittel
- Drehknopf Druckeinstellung
- Drehknopf Einstellung Reinigungsmittel
- Ölstopfen ohne Entlüftung
- FußPumpe
- Thermoventil
- Anschluss für Thermoventil
IDENTIFIKATIONSSCHILD PUMPE

ACHTUNG
- Wenn das Identifikationsschild während der Verwendung beschädigt werden sollte, sich für die Wiederherstellung an den Hersteller oder an einen spezialisierten Techniker wenden.
Das Identifikationsschild (7) gibt die Seriennummer und das Pumpenmodell mit einer entsprechenden Kodierung wieder, die es gestattet, daraus die wichtigsten technischen Eigenschaften zu schließen (siehe Abschnitt "TECHNISCHE DATEN UND EIGENSCHAFTEN"). Es befindet sich auf dem Pumpengehäuse.
SICHERHEITSVORRICHTUNGEN

ACHTUNG
- Die Maschine, in die die Pumpe eingebaut ist, muss immer über ein Druckbegrenzungs-/Druckeinstellungsventil, verfügen.
- Verfügt die Maschine, in die die Pumpe eingebaut ist, über ein Sicherheitsventil, d. h. über ein Höchstdruckventil, das entsprechend geeicht ist und den übermäßigen Überdruck ablässt, und sollte eine Störung des Hochdruckkreislaufs auftreten, bei wiederholtem Eingreifen des Sicherheitsventils, sofort den Gebrauch der Maschine, in die die Pumpe eingebaut ist, unterbrechen und sie von einem spezialisierten Techniker überprüfen lassen.
Druckbegrenzungs-/Druckeinstellungsventil.
Es handelt sich um ein Standardventil bei den mit dem Buchstaben K, dem ein Bindestrich vorausgeht, gekennzeichneten Pumpen und bei den Pumpen der Serie AX und BX. Für die anderen Modelle als Sonderzubehör
erhältliches Zubehörteil.
Es ist ein Ventil, das, vom Hersteller passend geeicht, gestattet, den Betriebsdruck zu regulieren und das es der gepumpten Flüssigkeit erlaubt, in Richtung auf die By-Pass-Rohrleitung zurückzufließen und so das Auftreten von gefährlichem Druck zu verhindern, wenn der Auslass geschlossen wird oder wenn man versucht, Druckwerte einzugeben, die über den maximal erlaubten liegen.

ACHTUNG
- Das Druckbegrenzungs-/Druckeinstellungsventil wird entweder vom Hersteller der Pumpe oder von dem der Maschine, in die die Pumpe eingebaut wird, geeicht. Nie die Eichung des Druckbegrenzungs-/Druckeinstellungsventils ändern: Es nur mit dem Drehknopf (15) bedienen.
VERWENDUNGSZWECK

ACHTUNG
- Die Pumpe darf nicht unabhängig in Betrieb genommen werden, sondern ist ausschließlich dafür vorgesehen, in eine Maschine eingebaut zu werden.
- Die Pumpe ist ausschließlich dafür vorgesehen, in Maschinen mit den folgenden Verwendungszwecken eingebaut zu werden:
- Pumpen von Wasser mit Hochdruck in Reinigungsmaschinen (Hochdruckreiniger);
- Pumpen von Wasser für andere Zwecke als Nahrungszwecke.
• Die Pumpe ist nicht für den Einbau in Maschinen vorgesehen, die das Folgende pumpen: - nicht gefiltertes Wasser oder solches mit Unreinheiten;
- Reinigungsmittel, Lacke und chemische Substanzen, auch nicht in wässriger Lösung;
-Meerwasser oder Wasser mit hoher Salzkonzentration; - Brennstoffe und Schmiermittel jeder Art;
- entzündbare Flüssigkeiten oder Flüssiggase;
- Flüssigkeiten für Nahrungszwecke;
- Lösungsmittel und Verdünnungsmittel jeder Art;
- Wasser mit Temperaturen von über 60 °C/140 °F oder unter 5 °C/41 °F;
- Flüssigkeiten, die schwebende Körner oder Feststoffe enthalten.
- Die Pumpe darf nicht in Maschinen eingebaut werden, die den Zweck haben, das Folgende zu waschen: Personen, Tiere, unter Spannung stehende elektrische Ausrüstungen, empfindliche Gegenstände, die Pumpe selbst und die Maschine, in die sie eingebaut ist.
- Die Pumpe ist nicht dazu geeignet, in Maschinen eingebaut zu werden, die den Zweck haben, in Umgebungen zu arbeiten, die besondere Bedingungen aufweisen, wie ätzende oder explosive Umgebungen.
- Wenden Sie sich für den Einbau in Maschinen, die in Fahrzeugen, Schiffen oder Flugzeugen arbeiten sollen an den Technischen Kundendienst des Herstellers, da zusätzliche Vorschriften nötig sein können.
Jede andere Verwendung ist als unpassend anzusehen.
Der Hersteller kann für eventuelle Schäden durch unpassende oder falsche Verwendungen nicht als haftbar angesehen werden.
VORAUSGEHENDE TÄTIGKEITEN

ACHTUNG
- Die Pumpe kann nicht in Betrieb genommen werden, wenn die Maschine, in die sie eingebaut ist, nicht den von den europäischen Richtlinien festgelegten Sicherheitsvorschriften entspricht. Diese Tatsache wird durch das Vorhandensein der Markierung € und die Konformitätserklärung des Herstellers der Maschine, in die die Pumpe eingebaut ist, garantiert.
- Bevor die Maschine, in die die Pumpe eingebaut ist, in Betrieb genommen wird, aufmerksam ihr Handbuch und dieses Handbuch lesen. Sich insbesondere dessen versichern, die Funktionsweise der Pumpe und der Maschine, in die sie eingebaut ist, was das Absperren der Flüssigkeit angeht, gut verstanden zu haben.
- Die vom Hersteller der Maschine, in die die Pumpe eingebaut ist, empfohlenen vorbereitenden Vorgänge durchführen.
-
Überprüfen, dass alle Auslässe geschlossen oder an Vorrichtungen in geschlossener Position angeschlossen sind (zum Beispiel geschlossene Handspritzpistole).
-
Sich dessen versichern, dass die in Bewegung befindlichen Teile der Pumpe passend geschützt sind und kein für die Verwendung nicht zuständiges Personal Zugang zu ihnen hat.
• Die Pumpe (und folglich die Maschine, in die sie eingebaut ist,) nicht verwenden, wenn: - die Sicherheitsvorrichtungen beschädigt sind;
- sie starke Stöße erlitten hat;
- offensichtlich Öl austritt;
- ein offensichtliches Austreten der gepumpten Flüssigkeit zu sehen ist.
In diesen Fällen die Pumpe und die Maschine, in die sie eingebaut ist, von einem spezialisierten Techniker kontrollieren lassen. - Von einem spezialisierten Techniker die von der außerordentlichen Wartung vorgesehenen Kontrollen vornehmen lassen.
- Die persönlichen Schutzkleidungen und - vorrichtungen tragen, die einen passenden Schutz vor eventuellen Hochdruckstrahlen und den verwendeten chemischen Produkten gewährleisten.
WARNHINWEIS
- Sich bei Verwendung mit sehr niedrigen Temperaturen dessen versichern, dass das Innere der Pumpe und der Rohrleitungen nicht vereist ist.
- Die von der ordentlichen Wartung vorgesehenen Kontrollen mit besonderem Augenmerk auf die das Öl betreffenden durchführen.
Die vorbereitenden Tätigkeiten durchführen, die im Handbuch der Maschine, in die die Pumpe eingebaut ist, wiedergegeben sind; wenn nicht anders angegeben, darf man bezüglich der Pumpe das Folgende nicht vergessen.
a) Den Ölstopfen ohne Entlüftung (17) durch den Ölstopfen mit Entlüftung (8) ersetzen (siehe Abb. 5). Dieser Vorgang könnte schon vom Hersteller der Maschine durchgeführt worden sein, in die die Pumpe integriert ist.
b) Mit abgeschalteter und komplett abgekühlter Pumpe überprüfen, dass der Ölpegel sich auf der Mittellinie der Ölpegelkontrolle befindet (10). Der Ölpegel lässt sich (außer bei den Modellen AX, BX, DW und EW) auch überprüfen, indem der Stopfen mit Entlüftung (8) losgeschraubt wird: Der richtige Pegel muss zwischen den beiden auf dem Stäbchen wiedergegebenen Kerben liegen.
Für ein eventuelles Nachfüllen auf die Schmiermitteltypen Bezug nehmen, die im Abschnitt "TECHNISCHE DATEN UND EIGENSCHAFTEN" wiedergegeben sind.
c) Das Bedienungs- und Wartungshandbuch der Maschine, in die die Pumpe eingebaut ist, konsultieren und die Reinigung des Ansaugfilters überprüfen.
ÜBERPRÜFUNGEN UND ANSCHLUSS AN DAS WASSERNETZ

ACHTUNG
- Sich auch an die im Handbuch der Maschine, in die die Pumpe eingebaut ist, enthaltenen Vorschriften halten.
- Sich an die Anschlussvorschriften an das Wassernetz halten, die im Land gelten, in dem die Maschine, in die die Pumpe eingebaut ist, installiert wird.
WARNHINWEIS
- Den Hinweisen für den Anschluss an das Wassernetz folgen, die im Abschnitt“TECHNISCHE DATEN UND EIGENSCHAFTEN“ wiedergegeben sind, mit besonderem Bezug auf die Ansaugtiefe, den Druck und die Versorgungstemperatur: sich im Zweifelsfall an einen spezialisierten Techniker wenden.
- Im Saugbereich der Pumpe muss immer ein Filter mit passenden Abmessungen vorgesehen werden: Seine Sauberkeit oft überprüfen.
• Die Pumpe nicht in Betrieb nehmen:
- ohne Wasserversorgung;
- mit Brackwasser oder Unreinheiten enthaltendem Wasser: Sollte das passieren, sie einige Minuten lang mit sauberem Wasser arbeiten lassen.
STANDARDBETRIEB (MIT HOCHDRUCK)

ACHTUNG
- Sich auch an die Vorschriften halten, die im Handbuch der Maschine, in die die Pumpe eingebaut ist, enthalten sind, mit besonderem Augenmerk auf die Teile bezüglich der Sicherheitshinweise, der eventuellen
Verwendung individueller Schutzvorrichtungen (Schutzbrillen, Gehörschutz, etc.) und der Bewegung.
- Bevor die Maschine, in die die Pumpe eingebaut ist, in Betrieb genommen wird, aufmerksam ihr Handbuch und dieses Handbuch lesen. Sich insbesondere dessen versichern, die Funktionsweise der Pumpe und der Maschine, in die sie eingebaut ist, was das Absperren der Flüssigkeit angeht, gut verstanden zu haben.
- Die Pumpe und die Maschine, in die sie eingebaut ist, sind nicht dafür vorgesehen, von Personen (Kinder eingeschlossen) verwendet zu werden, deren körperliche, die Sinne betreffende oder geistige Fähigkeiten reduziert sind oder denen es an Erfahrung oder Kenntnissen fehlt, es sei denn, dass sie mittels einer für ihre Sicherheit verantwortlichen Person, in den Genuss einer Überwachung oder von Anweisungen bezüglich der Verwendung der Pumpe, in die sie eingebaut ist, haben gelangen können.
- Die Kinder müssen überwacht werden, um sich dessen zu versichern, dass sie nicht mit der Pumpe und der Maschine, in die sie eingebaut ist, spielen.
- Besondere Aufmerksamkeit muss dem Gebrauch der Pumpe in Umgebungen vorbehalten werden, in denen sich in Bewegung befindliche Fahrzeuge befinden, die die eventuelle Druckleitung, Handspritzpistole und das eventuelle Strahlrohr quetschen oder beschädigen können.
- Vor der Verwendung der Pumpe Kleidungsstücke und persönliche Schutzvorrichtungen tragen, die einen passenden Schutz vor falschen Manövern mit unter Druck stehendem Flüssigkeitsstrahl garantieren.
- ACHTUNG. Die Pumpe oder die Maschine, in die sie eingebaut ist, nicht in der Nähe von Personen verwenden, wenn diese keine Schutzkleidung tragen.
- ACHTUNG. Keine Hochdruckstrahlen auf sich selbst oder andere Personen richten, um Kleidungsstücke oder Schuhe zu reinigen.
- ACHTUNG. Die Hochdruckstrahlen können gefährlich sein, wenn sie unpassend verwendet werden. Hochdruckstrahlen dürfen nicht auf Personen, unter Spannung stehende elektrische Geräte, die Pumpe selbst oder die Maschine, in die sie eingebaut ist, gerichtet werden.
- Der Betrieb der Maschine, in die die Pumpe eingebaut ist, in geschlossenen Umgebungen ist verboten, wenn sie von einem Innenverbrennungsmotor betrieben wird.
- ACHTUNG. Explosionsrisiko - Keine entzündbaren Flüssigkeiten spritzen.
- Das im Abschnitt "BETRIEB MIT REINIGUNGSMITTEL" Wiedergegebene einhalten
- Sich nicht den in Bewegung befindlichen Teilen der Pumpe und der Maschine, in die sie eingebaut ist, annähern, auch wenn sie passend geschützt sind.
- Nicht die Schutzvorrichtungen der in Bewegung befindlichen Teile entfernen.
- Nicht an Rohrleitungen arbeiten, die unter Druck stehende Flüssigkeiten enthalten.
- Keine Wartungsvorgänge an der Pumpe und der Maschine, in die sie eingebaut ist, vornehmen, wenn sie in Betrieb ist.
- Das im Abschnitt "VERWENDUNGSZWECK" Wiedergegebene einhalten.
- Auf keine Weise die Installationsbedingungen der Pumpe ändern; insbesondere nicht die Befestigung, die Hydraulikverbindungen und die Schutzvorrichtungen ändern.
- Eventuell auf die Pumpe montierte Hähne nicht betätigen, wenn sie nicht an eine Vorrichtung angeschlossen sind, die das versehentliche Austreten der gepumpten Flüssigkeit verhindert.
- Nicht auf die Steuerungs- und Sicherheitsvorrichtungen und das Druckbegrenzungs-/ Druckeinstellungsventil zugreifen oder sie deaktivieren.
- Der Anschluss der Maschine, in die die Pumpe eingebaut ist, an das Stromnetz, muss von einem Fachelektriker unter Einhaltung der im Verwendungsland geltenden Normen vorbereitet werden.
-
Während des Betriebs:
-
die Pumpe und die Maschine, in die sie eingebaut ist, immer überwachen und außerhalb des Eingriffsbereichs von Kindern halten; insbesondere bei der Verwendung in Kinderkrippen, Pflegeheimen und Seniorenheimen sehr vorsichtig sein, da sich an diesen Orten Kinder, alte Menschen oder Behinderte ohne Aufsicht befinden können;
- keine Hochdruckstrahlen gegen Materialien richten, die Asbest oder andere gesundheitsschädliche Substanzen enthalten;
- die Pumpe und die Maschine, in die sie eingebaut ist, nicht abdecken und nicht aufstellen, wo ihre Belüftung beeinträchtigt ist (das vor allem nicht vergessen, wenn die Maschine in geschlossenen Umgebungen verwendet wird);
- Die eventuelle Handspritzpistole fest in die Hand nehmen, weil man der Reaktionskraft des Hochdruckstrahls ausgesetzt ist, wenn man den Hebel betätigt;
- wenn sie nicht in Betrieb ist und vor jedem Eingriff, die im Abschnitt"ANHALTEN" beschriebenen Vorgänge ausführen;
- der Arbeitsdruck darf nie den für die Pumpe vorgesehenen Höchstwert überschreiten (siehe auch der Abschnitt "TECHNISCHE DATEN UND EIGENSCHAFTEN");
- passende persönliche Lärmschutzvorrichtungen tragen (z. B. Gehörschutz).
Die Arbeitsgänge bezüglich des Betriebs ausführen, die im Handbuch der Maschine, in die die Pumpe eingebaut ist, wiedergegeben sind; wenn nicht anders angegeben, darf man bezüglich der Pumpe das Folgende nicht vergessen.
a) Um das Saugen der Pumpe zu gestatten, den Auslassdruck auf Null stellen, indem eine Vorrichtung geöffnet wird. Bei einem Hochdruckreiniger reicht es zum Beispiel, den Hebel der Handspritzpistole gedrückt zu halten.
b) Die Pumpe in Betrieb nehmen.
c) Falls die Möglichkeit bestehen sollte, den Auslassdruck zu regulieren, den gewünschten Wert eingeben. Bei den Modellen mit eingebautem Reglerventil (mit K, dem ein Bindestrich vorausgeht, gekennzeichnete Pumpen und die Serie AX und BX), erfolgt die Druckeinstellung durch Betätigung des Drehknopfs (15): durch Drehen im Uhrzeigersinn nimmt der Druck zu, durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn nimmt der Druck ab.

ACHTUNG
- Nie die Eichung des Druckbegrenzungs-/Druckeinstellungsventils ändern: Es nur mit dem Drehknopf (15) bedienen.
WARNHINWEIS
- Um der Pumpe ein schnelles Ansaugen zu gestatten, jedes Mal, wenn man sie wieder anfüllen muss, wie unter Punkt a) wiedergegeben vorgehen.
- In den ersten Betriebsstunden sollte man den Ölpegel kontrollieren und, wenn nötig, für eine Wiederherstellung des Pegels sorgen, wobei den im Abschnitt "VORAUSGEHENDE TÄTIGKEITEN" wiedergegebenen Hinweisen zu folgen ist.
- Bei den Modellen mit eingebautem Reglerventil (mit K, dem ein Bindestrich vorausgeht, gekennzeichnete Pumpen und die Serie AX und BX), und bei allen Anwendungen, bei denen der Bypass des Druckbegrenzungs-/Druckreglerventils mit der Ansaugung der Pumpe verbunden ist, den Auslass nicht länger als fünf Minuten geschlossen halten (zum Beispiel mit geschlossener Handspritzpistole), um zu verhindern, dass sich das im Kopf zirkulierende Wasser aufheizt und folglich die Dichtungen beschädigt.
- Die Pumpe nicht in Betrieb nehmen wenn sie zu laut ist und/oder unter ihr offensichtlich Wasser- oder Öltropfen zu sehen sind: Sie in diesem Fall von einem spezialisierten Techniker überprüfen lassen.
BETRIEB MIT REINIGUNGSMITTEL

ACHTUNG
- Sich an die Vorschriften halten, die im Handbuch der Maschine, in die die Pumpe eingebaut ist, enthalten sind.
- Die Pumpe wurde konzipiert, um mit den vom Hersteller empfohlenen Reinigungsmitteln verwendet werden zu können. Die Verwendung anderer Reinigungsmittel oder chemischer Produkte kann die Sicherheit beeinträchtigen. Insbesondere nie Flüssigkeiten ansaugen, die Lösungsmittel, Benzin, Verdünnungsmittel, Azeton und Heizöl enthalten, da das zerstäubte Produkt sehr leicht entzündbar, explosiv und toxisch ist.
- Aufmerksam die Vorschriften und Sicherheitshinweise lesen, die auf den Verpackungen der Reinigungsmittel wiedergegeben sind, um so zu handeln, dass man keine Gefahren für sich selbst und die Umwelt erzeugt. Insbesondere nicht die empfohlenen Höchstkonzentrationen überschreiten, nur die notwendige Produktmenge zubereiten und ein Ausbreiten auf dem Boden und in Gewässern vermeiden.
• Die Reinigungsmittel an einem sicheren, für Kinder unzugänglichen Ort aufbewahren. - Bei Kontakt mit den Augen sofort mit Wasser spülen, bei Verschlucken kein Erbrechen herbeiführen: Sich sofort an einen Arzt wenden und die Verpackung des Reinigungsmittels mitnehmen. Vermeiden, die sich bildenden Gase einzuatmen.
Die Möglichkeit Reinigungsmittel anzusaugen, ist serienmäßig nur für einige Modelle der Serien LW, ZW, DW, EW, AX und BX vorgesehen.
Sich für die Modalitäten des Reinigungsmittelleinsatzes auf das auf dem Etikett der Reinigungsmittelverpackung Wiedergegebene beziehen, wobei insbesondere auf die Dosierung zu achten ist.
Die Arbeitsgänge bezüglich des Betriebs mit Reinigungsmittel ausführen, die im Handbuch der Maschine, in die die Pumpe eingebaut ist, wiedergegeben sind; wenn nicht anders angegeben, sollte man bezüglich der Pumpe das Folgende nicht vergessen.
a) Den Druck der Pumpe auf unter 30 bar/435 psi bringen (zum Beispiel im Fall eines Hochdruckreinigers, indem man den Kopf des Düsenhalters in Niederdruckposition bringt).
b) Falls die Möglichkeit bestehen sollte, die Reinigungsmittelansaugung zu regulieren, auf den Drehknopf (16)
einwirken: durch Drehen im Uhrzeigersinn nimmt der Durchsatz des angesaugten Reinigungsmittels ab, durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn nimmt er zu.
WARNHINWEIS
- Um Verkrustungen und/oder Ablagerungen zu vermeiden, sollte man die Durchlaufrohrleitungen nach Beendigung der Verwendung mit Reinigungsmittel durch Ansaugen von ein wenig Wasser spülen.
UNTERBRECHUNG DES BETRIEBS
Schließt man den Auslass, geht die Pumpe auf den Bypass-Betrieb über und verbleibt in diesem Zustand bis zum nächsten Wiederöffnen des Auslasses.
WARNHINWEIS
- Die Pumpe nicht länger als fünf Minuten in Bypass-Betrieb halten, um zu verhindern, dass sich das im Kopf der Pumpe zirkulierende Wasser aufheizt und die Dichtungen beschädigt.
ANHALTEN, REINIGUNG UND STILLLEGUNG

ACHTUNG
- Sich an die Vorschriften bezüglich des Anhaltens, der Reinigung und der Stilllegung halten, die im Handbuch der Maschine, in die die Pumpe eingebaut ist, enthalten sind.
ANHALTEN

ACHTUNG
- Nachdem die Anhaltvorgänge durchgeführt wurden, immer überprüfen, dass sich kein Teil der Pumpe und der Maschine, in die sie eingebaut ist, in Bewegung befindet und keine Rohrleitung über unter Druck stehende Flüssigkeit verfügt.
Insbesondere darf man nicht vergessen, falls sie vorhanden sind:
- die elektrische Versorgung immer abzuklemmen;
- immer den Kontakt der Kerze (Benzinmotoren) zu lösen bzw. den Zündschlüssel abzuziehen (Dieselmotoren).
Die Anhaltvorgänge durchführen, die im Handbuch der Maschine, in die die Pumpe eingebaut ist, wiedergegeben sind; wenn nicht anders angegeben bezüglich der Pumpe das Folgende nicht vergessen:
a) Die Wasserversorgung schließen.
b) Die Maschine anhalten, in die die Pumpe eingebaut ist.
c) Den Auslassdruck auf Null stellen, wie unter Punkt a) des Abschnitts "STANDARDBETRIEB (MIT HOCHDRUCK)" beschrieben.
d) Abwarten bis die Pumpe und die Maschine, in die sie eingebaut ist, sich abgekühlt haben.

ACHTUNG
- Wenn man die Pumpe und die Maschine, in die sie eingebaut ist, abkühlen lässt, auf das Folgende achten:
- sie nicht unbeaufsichtigt lassen, wenn Kinder, Senioren oder Behinderte in der Nähe sind, die nicht beaufsichtigt werden;
- sie stabil, ohne Gefahr des Fallens, aufstellen;
- sie nicht in Kontakt oder unmittelbare Nähe von entzündbaren Materialien bringen.
REINIGUNG UND STILLLEGUNG

ACHTUNG
- ACHTUNG. Vor jedem Reinigungseingriff müssen die im Abschnitt "ANHALTEN" beschriebenen Vorgänge ausgeführt werden, d.h. ohne, dass sich ein Teil in Bewegung befindet, ohne Rohrleitung mit unter Druck stehender Flüssigkeit und komplett abgekühlt.
Insbesondere nicht vergessen, immer die Stromversorgung abzuklemmen.
- Jeder Reinigungsvorgang ist unter sicheren Stabilitätsbedingungen auszuführen.
- Für die Reinigung keine Verdünnungs- oder Lösungsmittel verwenden.
WARNHINWEIS
- Mit Bezug auf die Maschine, in die die Pumpe eingebaut ist, nach der Verwendung immer vollständig die gepumpte Flüssigkeit entleeren.
• Die Pumpe ist frostempfindlich.
In sehr kalten Umgebungen ist es ratsam, ein Kraftfahrzeugfrostschutzprodukt anzusaugen (nachdem ein spezialisierten Techniker zu Rate gezogen wurde, da die Flüssigkeit die Dichtungen der Hochdruckpumpe beschädigen könnte) und die Pumpe dann vollständig zu entleeren, bevor sie stillgelegt wird, um die Bildung von Eis in ihrem Inneren zu vermeiden. Wenn es nicht möglich war, die Pumpe wie vorher dargestellt zu schützen, sie vor dem Start lange genug, damit das eventuell in ihrem Inneren gebildete Eis schmilzt, in eine warme Umgebung bringen: Die mangelnde Einhaltung dieser einfachen Vorschriften kann zu ernsthaften Schäden an der Pumpe führen.

ACHTUNG
- Die Frostschutzflüssigkeit muss entsprechend entsorgt werden und darf nicht in die Umwelt gelangen.
ANMERKUNG. Nach einem längeren Stillstand ist es möglich, dass ein leichtes Tropfen von Wasser unter der Pumpe auftritt. Dieses Tropfen verschwindet normalerweise nach einigen Betriebsstunden. Sollte es anhalten, sich an einen spezialisierten Techniker wenden.
WARTUNG

ACHTUNG
- Sich an die Wartungsvorschriften halten, die im Handbuch der Maschine, in die die Pumpe eingebaut ist, wiedergegeben sind.
- Vor jedem Wartungseingriff müssen die im Abschnitt"ANHALTEN" beschriebenen Vorgänge ausgeführt werden, d.h. ohne, dass sich ein Teil in Bewegung befindet, ohne Rohrleitung mit unter Druck stehender Flüssigkeit und komplett abgekühlt.
Insbesondere nicht vergessen, immer die Stromversorgung abzuklemmen.
- Jeder Wartungsvorgang ist unter sicheren Stabilitätsbedingungen auszuführen.
- ACHTUNG. Um die Sicherheit der Pumpe zu gewährleisten, dürfen nur Originalersatzteile verwendet werden, die vom Hersteller geliefert oder genehmigt wurden.
ORDENTLICHE WARTUNG
Die ordentlichen Wartungsvorgänge ausführen, die im Handbuch der Maschine, in die die Pumpe eingebaut ist, wiedergegeben sind; wenn nicht anders angegeben, bezüglich der Pumpe das Folgende nicht vergessen.
| WARTUNGSINTERVALL EINGRIFF | |
| Bei jeder Verwendung. • Kontrolle Öl-zustand und Niveau gemäß dem im Abschnitt TÄTIGKEITEN“Wiedergegebenen. | “VORAUSGEHENDE |
| Alle 50 Stunden. • Überprüfung der Unversehrtheit des Ansaugkreislaufs.• Kontrolle und eventuelle Reinigung Ansaugfilter.• Überprüfung der Befestigung der Pumpe am Motor, mit dem sie verbunden ist und/oder an die Struktur der Maschine, in die sie eingebaut ist.Sollte die Befestigung der Pumpe prekär sein, die Maschine auf keinen Fall verwenden und sich an einen spezialisierten Techniker wenden (1). | |
(1) Die Kontrolle muss häufiger erfolgen, wenn die Pumpe beim Arbeiten starken Vibrationen ausgesetzt ist.
AUSSERORDENTLICHE WARTUNG

ACHTUNG
• Die außerordentlichen Wartungseingriffe dürfen nur von einem spezialisierten Techniker ausgeführt werden.
- Das Altöl muss entsprechend entsorgt werden und darf nicht in die Umwelt gelangen.
Die außerordentlichen Wartungsvorgänge ausführen, die im Handbuch der Maschine, in die die Pumpe eingebaut ist, wiedergegeben sind; wenn nicht anders angegeben, bezüglich der Pumpe das Folgende nicht vergessen.
| WARTUNGSINTERVALL EINGRIFF | |
| Alle 500 Stunden. (200 Stunden für die Serie AX und BX). | Kontrolle der Ansaug-/AuslassventileKontrolle des Anzugs der Schrauben der Pumpe (*).Ölwechsel (**).Kontrolle Druckbegrenzungs-/Druckreglerventil. |
(*) Die Kontrolle muss häufiger erfolgen, wenn die Pumpe starken Vibrationen ausgesetzt ist.
(**) Der erste Ölwechsel sollte nach 50 Stunden durchgeführt werden.
WARNHINWEIS
- Die in der Tabelle angegebenen Daten sind ungefähre Angaben. Bei besonders verschleißintensiver Verwendung können häufigere Eingriffe nötig sein.
ABBAU UND ENTSORGUNG
Der Abbau der Pumpe hat nur von qualifiziertem Personal und in Übereinstimmung mit der geltenden Gesetzgebung des Landes, in dem die Maschine, in die sie eingebaut ist, installiert wurde, zu erfolgen.
STÖRUNGEN, URSACHEN UND ABHILFEN

ACHTUNG
- Sich auch an die Vorschriften halten, die im Handbuch der Maschine, in die die Pumpe eingebaut ist, wiedergegeben sind.
- Vor jedem Eingriff die im Abschnitt"ANHALTEN"beschriebenen Vorgänge durchführen. Sollte man nicht in der Lage sein, den richtigen Betrieb der Pumpe mit Hilfe der in der folgenden Tabelle enthaltenen Informationen wiederherzustellen, sich an einen spezialisierten Techniker wenden.
| STÖRUNGEN URSACHEN ABHILFEN | ||
| Die Pumpe saugt nicht an. | Luftansaugung.Auslass geschlossen (z.B. Handspritzpistole geschlossen).Ansaugkreislauf mit Drosselungen. | Die Unversehrtheit des Ansaugkreislaufs kontrollieren.Den Auslassdruck auf Null stellen (zum Beispiel den Hebel der Handspritzpistole drücken).Den Ansaugkreislauf kontrollieren (vor allem die Sauberkeit des Ansaugfilters überprüfen). |
| Die Pumpe erreicht nicht den Höchstdruck. | Druckeinstellungsdrehknopf (15) nicht ausreichend festgeschraubt.Die Wasserversorgung ist nicht ausreichend oder die Ansaugung erfolgt aus zu großer Tiefe.Ansaugkreislauf mit Drosselungen.Unpassende Verwendung der Vorrichtung (zum Beispiel verschlissene Düse, Strahlrohr in Niederdruckposition, etc.) | Den Drehknopf im Uhrzeigersinn bis zum Erreichen des gewünschten Drucks drehen.Überprüfen, dass die Leistung des Wassernetzes oder die Ansaugtiefe dem im Abschnitt“TECHNISCHE DATEN UNDEIGENSCHAFTEN”Wiedergegebenen entsprechen.Den Ansaugkreislauf kontrollieren (vor allem die Sauberkeit des Ansaugfilters überprüfen).Die korrekte Verwendung der Vorrichtung wieder in Ordnung bringen. |
(Fortsetzung auf der nächste Seite)
| STÖRUNGEN URSACHEN ABHILFEN | ||
| Druck und Förderleistung unregelmäßig (pulsierend). | Luftansaugung. Die Unversehrtheit des Ansaugkreislaufs kontrollieren.Ansaugfilter schmutzig. Filter reinigen.Die Wasserversorgung ist nicht ausreichend oder die Ansaugung erfolgt aus zu großer Tiefe.Die Pumpe hat das Ansaugen nicht abgeschlossen.verstopfte Vorrichtung (zum Beispiel verstopfte Düse). | Überprüfen, dass die Leistung des Wassernetzes oder die Ansaugtiefe dem im Abschnitt "TECHNISCHE DATEN UND EIGENSCHAFTEN Wiedergegebenen entsprechen.Die Pumpe gemäß dem im Abschnitt "STANDARDBETRIBE (MIT HOCHDRUCK)" Dargestellten ansaugen lassen.Die korrekte Verwendung der Vorrichtung wieder in Ordnung bringen. |
| Deutliche Geräuschbelastung. | Ansaugkreislauf mit Drosselungen.Zu hohe Temperatur des Versorgungswassers. | Den Ansaugkreislauf kontrollieren (vor allem die Sauberkeit des Ansaugfilters überprüfen).Die im Abschnitt "TECHNISCHE DATEN UND EIGENSCHAFTEN" wiedergegebenen Temperaturen einhalten. |
| Geringe Ansaugung Reinigungsmittel. | Verwendung der Vorrichtung nicht in Niederdruckmodalität (zum Beispiel Strahlrohr nicht in Niederdruckposition).Vorrichtung zur Dosierung des Reinigungsmittels geschlossen oder für eine niedrige Ansaugung eingestelltVerwendung von zu zähflüssigem Reinigungsmittel. | Die korrekte Verwendung der Vorrichtung wieder in Ordnung bringen.Den Reinigungsmittelreglerdrehknopf (16) gegen den Uhrzeigersinn drehen.Sich an die auf dem Schild des Reinigungsmittels wiedergegebenen Verwendungen und Verdünnungen halten. |
ZWEITER TEIL
(nur für den spezialisierten Techniker bestimmt)

ACHTUNG
- Dieser Teil des Handbuchs ist dem spezialisierten Techniker vorbehalten und ist nicht an den Verwender den Maschine, in die die Pumpe eingebaut ist, gerichtet.
AUSPACKEN

ACHTUNG
- Während des Auspackens müssen Schutzhandschuhe und Schutzbrille getragen werden, um Schäden an den Händen und Augen zu vermeiden.
- Einige Pumpen sind schwere Komponenten (auch auf den Abschnitt "TECHNISCHE DATEN UND EIGENSCHAFTEN" Bezug nehmen); es wird daher empfohlen, sie auszupacken, indem der Boden das Pappbehälters aufgeschnitten wird.
- Die Verpackungselemente (Plastiktüten, Klammern, etc.) dürfen nicht für Kinder erreichbar sein, da sie potentielle Gefahrenquellen darstellen.
- Die Entsorgung der Verpackungselemente muss in Übereinstimmung mit den Richtlinien erfolgen, die in dem Land gelten, in dem die Maschine hergestellt wird, in die die Pumpe eingebaut wird.
Die Verpackung aus Plastikmaterialien darf nicht in der Umwelt liegen gelassen werden. - Nach dem Auspacken der Pumpe muss man sich des Vorhandenseins und der Unversehrtheit aller Komponenten versichern und darauf achten, dass das Identifikationsschildchen vorhanden und lesbar ist.
Im Zweifelsfall darf die Pumpe auf keinen Fall installiert werden, sondern man muss sich an den Hersteller oder an einen spezialisierten Techniker wenden. - Das vorliegende Handbuch und die Garantiebescheinigung müssen die Maschine, in die die Pumpe eingebaut ist immer begleiten und dem Endverbraucher zur Verfügung gestellt werden.
STANDARD AUSRÜSTUNG
Sich dessen versichern, dass das gekaufte Produkt aus den folgenden Elementen besteht:
- Pumpe;
- Ölstopfen mit Entlüftung (8);
- Handbuch der Pumpe;
- Einbauerklärung;
• Garantiebescheinigung.
Sollten Probleme bestehen, sich an den Hersteller oder an einen spezialisierten Techniker wenden.
INSTALLATION

ACHTUNG
- Der spezialisierte Techniker ist gehalten, die Installationsvorschriften einzuhalten, die im vorliegenden Handbuch wiedergegeben sind, insbesondere die Eigenschaften des Motors (Elektromotor oder Innenverbrennungsmotor), der mit der Pumpe zu verbinden ist, müssen den Leistungen und den baulichen Eigenschaften der Pumpe entsprechen (Leistung, Rotationsgeschwindigkeit, Flanschen, etc.), die sich aus den technischen Unterlagen des Herstellers entnehmen lassen.
- Die Maschine, in die die Pumpe eingebaut ist, muss so erstellt werden, dass die Übereinstimmung mit den von den europäischen Richtlinien festgelegten erforderlichen Sicherheitseigenschaften garantiert ist. Diese Tatsache wird durch das Vorhandensein der Kennzeichnung € und die Konformitätserklärung des Herstellers der Maschine, in die die Pumpe eingebaut ist, garantiert.
- Die Pumpe muss horizontal installiert und betrieben werden (für eventuelle diesbezügliche Abweichungen wenden Sie sich bitte an den Hersteller).
• Die Pumpe muss stabil befestigt werden. - Da es sich bei der Pumpe um eine volumetrische Pumpe handelt, muss sie immer, mit einem Druckbegrenzungs-/Druckreglerventil ausgerüstet sein (Dieses Ventil ist schon in die Pumpen eingebaut, die mit dem Buchstaben K, dem ein Bindestrich vorausgeht, gekennzeichnet sind und in die Pumpen der Serie AX und BX).
DE
SONDERZUBEHÖRTEILE

ACHTUNG
- Nicht passende Sonderzubehörteile beeinträchtigen das Funktionieren der Pumpe und sie kann dadurch gefährlich werden. Ausschließlich Originalsonderzubehörteile verwenden, die vom Hersteller empfohlen wurden.
- Was die allgemeinen Vorschriften, die Sicherheitswarnhinweise sowie die Installation und Wartung der Sonderzubehörteile angeht, muss auf die sie begleitenden Unterlagen Bezug genommen werden.
Die Standardausrüstung der Pumpe kann durch die folgende Zubehörpalette ergänzt werden:
- Druckbegrenzungs-/Druckreglerventil;
- Sicherheitsventil;
- Thermoventil;
- Ansaugfilter;
- Ansauganschluss mit verschiedenen Formen und Abmessungen;
- Manometer;
- etc.
Wenden Sie sich für weitere Informationen an Ihren Händler.
ANWENDUNGEN

ACHTUNG
• Die in Bewegung befindlichen Teile mit entsprechenden Schutzvorrichtungen passend schützen.
Besondere Vorsicht ist bei Riemenscheibenanwendungen geboten.
• Die Pumpe muss funktionieren, ohne die Grenzwerte des Drucks und der Rotationsgeschwindigkeit zu überschreiten,
die auf ihrem Schildchen angegeben sind (7) (auch auf den Abschnitt“TECHNISCHE DATEN UND EIGENSCHAFTEN” Bezug nehmen). Insbesondere muss man immer überprüfen, ob das Druckbegrenzungs-/Druckreglerventil richtig geeicht ist und, dass die Einstellung der Eichung gewährleistet ist, zum Beispiel mittels Auftragen von Lack.
- Die Pumpe muss immer fest am Flansch des Motors oder an einem stabilen Untergestell mittels der Füße (Sonderzubehör) befestigt sein.
Die im vorliegenden Handbuch beschriebenen Pumpen sind, in Abhängigkeit vom Modell, in Versionen für zahlreiche Anwendungen erhältlich:
- Aufsteckwelle ∅ 3/4" für Innenverbrennungsmotor mit Flansch SAE J 609 A;
- Aufsteckwelle ∅ 1" für Innenverbrennungsmotor mit Flansch SAE J 609 A;
- Aufsteckwelle ∅ 5/8" für Elektromotor NEMA 56 C;
- Aufsteckwelle ∅ 24 mm für Elektromotor MEC Größe 90 B3 - B14;
- Gewindewelle ∅ 24 mm für Spezialelektromotor mit Aufsteckwelle oder für Riemenscheibe;
- Aufsteckwelle ∅ 20 mm für Innenverbrennungsmotor mit Untersetzungsgetriebe;
- Aufsteckwelle ∅ 28 mm für Elektromotor MEC Größe 100-112 B3 - B14;
- Aufsteckwelle ∅ 1"1/8 für Elektromotor NEMA 182-184 TC;
- Aufsteckwelle ∅ 25 mm für Innenverbrennungsmotor mit Untersetzungsgetriebe;
- Gewindewelle ∅ 30 mm für Spezialelektromotor mit Aufsteckwelle oder für Riemenscheibe oder für Untersetzungsgetriebe oder für elastische Kupplung.
Der technische Kundendienstservice des Herstellers steht dem spezialisierten Techniker zur Verfügung, um alle notwendigen Informationen für das Herausfinden der passendsten Anwendung und für die korrekteste Ausführung zu liefern. Die Anwendungen der Pumpe müssen in jedem Fall mechanisch fachgerecht ausgeführt werden.
Die Pumpe kann sowohl im Uhrzeigersinn, als auch gegen den Uhrzeigersinn drehen.
HYDRAULIKANSCHLUSS
Für die Hydraulikanschlüsse von Ansaugung, Auslass und By-Pass auf die folgende Tabelle Bezug nehmen und auf die Abb. 4, wo ein allgemeines Schema einer möglichen Maschine, in die die Pumpe eingebaut ist, dargestellt wurde.
A Pumpe
B Druckbegrenzungs-/Druckreglerventil
C Ansaugkreislauf
D Auslasskreislauf
E Handspritzpistole (Vorrichtungsbeispiel)
F Motor
G Strahlohr
H Kopf des Düsenhalters
WARNHINWEIS
- Sich an die schon in den Abschnitten "ÜBERPRÜFUNGEN UND ANSCHLUSS AN DAS WASSERNETZ" und "TECHNISCHE DATEN UND EIGENSCHAFTEN" ausgedrückten Anschlussvorschriften halten.
Insbesondere muss die Dimensionierung des Ansaugkreislaufs so sein, dass sich daraus das Folgende am Ansaugkreislauf der Pumpe nicht ergibt:
- ein Druckwert von über 8 bar/116 psi;
- An der Ansaugung der Pumpe muss ein Filter mit passenden Abmessungen vorgesehen sein. Sich in Zweifelsfällen an der Hersteller wenden.
- Die Ansaug-Rohrleitungen müssen über einen passenden Innendurchmesser und einen Nominaldruck von 10 bar/145 psi verfügen.
- Die Auslassrohre müssen über einen Nominaldruck verfügen, der nicht unter dem Höchstdruck der Pumpe liegt.
Bei den Modellen AW, BW, EW, FW, FW2, HW, LW, RW, SW, TW und ZW sind sowohl auf der rechten, als auch auf der linken Seite des Kopfes Ansaug- und Auslassanschlüsse erhältlich.
DRUCKBEGRENZUNGS-/DRUCKREGLERVENTIL
Bei den Modellen, in denen es schon eingebaut ist (Pumpen, die mit dem Buchstaben K, dem ein Bindestrich vorausgeht, gekennzeichnet sind und Pumpen der Serie AX und BX) wird es werksseitig eingestellt, damit der
für die Pumpe zulässige Höchstdruck erreicht wird, wobei eine Düse verwendet wird, die es gestattet, auch über einen geringen Durchsatz im Bypass zu verfügen (von mindestens 0,3-0,6 l/Min/0,08-0,16 USgpm).
Der Technische Kundendienstservice des Herstellers steht dem spezialisierten Techniker zur Verfügung, um alle diesbezüglich notwendigen Informationen zu liefern, wobei berücksichtigt wird, dass diese Einstellung in Abhängigkeit von der Konfigurierung der Anlage, in die die Pumpe eingebaut werden wird, eventuell korrigiert werden muss.
ERNEUTE EICHUNG DES DRUCKBEGRENZUNGS-/DRUCKREGLERVENTILS

ACHTUNG
- Der Arbeitsdruck darf nie den von der Pumpe vorgesehenen Höchstwert überschreiten (siehe auch den Abschnitt "TECHNISCHE DATEN UND EIGENSCHAFTEN").
Für die erneute Eichung des Ventils wie folgt vorgehen (auf Abb. 4 Bezug nehmen):
- den Plastikdrehknopf entfernen (15), indem er nach oben gezogen wird;
- die Schraube mit eingelassenem Innensechskant lösen (a);
- die Feststellnutmutter (b) gegen den Uhrzeigersinn drehen, so dass sie teilweise losgeschraubt wird;
- den gewünschten Druck durch Einwirkung auf den Sechskantkugelgriff (c) einstellen (durch Drehen im Uhrzeigersinn nimmt der Druck zu, gegen den Uhrzeigersinn nimmt er ab);
- die Feststellnutmutter (b) im Uhrzeigersinn drehen, so dass sie angezogen wird;
- die Schraube mit eingelassenem Innensechskant (a) fest anziehen.
AUSSERORDENTLICHE WARTUNG
Sich an das im entsprechenden Abschnitt des ersten Teils Dargestellte halten.
Die zu verwendenden Anzugsmomente sind in der folgenden Tabelle wiedergegeben:
| Anzugsmoment Nm (lb.ft) | ||||||||
| Beschreibung AX BX BW AW LW | ZW FW | Aufzubringender Klebstoff | ||||||
| a | Schrauben Kopf 25 (18,4) 25 (18,4) | 10 (7,4) | < 230bar 10 (7,4) | 10 (7,4) 25 (18,4) | ||||
| > 230bar 80 (59,0) | ||||||||
| b | Ventilkappen (Aluminiumkopf) 35 | (25,8) 40 | (9,5) Loctite | 243 | ||||
| Ventilkappen (Messingkopf) | 45 (33,2) | 45 (33,2) 45 | (33,2) 45 (33,2) | < 230bar 50 (36,9) | 50 (36,9) | Loctite 243 | ||
| > 230bar 60 (44,3) | Loctite 243 | |||||||
| c | Schrauben Deckel | 4 (3,0) | 4 (3,0) | 4 (3,0) | 9 (6,6) | |||
| e | Schrauben Deckel Gehäuse | 9 (6,6) | 9 (6,6) | 9 (6,6) | 4 (3,0) | |||
| f | Schrauben Flansch Zapfwelle | 9 (6,6) | 9 (6,6) | 9 (6,6) | 25 (18,4) | |||
| g | Muttern Kolben | 6 (4,4) | 6 (4,4) | 6 (4,4) | 10 (7,4) | Loctite 243 | ||
| h | Schraube Exzenterwelle | 25 (18,4) | Loctite 243 | |||||
| i | Schrauben Gehäuse | 25 (18,4) | 25 (18,4) | |||||
| Anzugsmoment Nm (lb.ft) | |||||||
| FW 2 | HW | RW | SW | TW | Aufzubringen-der Klebstoff | ||
| a | Schrauben Kopf | 25 (18,4) | 25 (18,4) | 25 (18,4) 45 (33,2) 45 (33,2) | |||
| b | Ventilkappen (Messingkopf) | < 230bar 50 (36,9) | 80 (59,0) | < 230bar 50 (36,9) | 80 (59,0) | Loctite 243 | |
| >230bar 80 (59,0) | >230bar 80 (59,0) | < 360bar 80 (59,0) | Loctite 243 | ||||
| >360bar 80 (59,0) | Loctite 270 | ||||||
| c | Schrauben Deckel | 9 (6,6) | 9 (6,6) | 9 (6,6) | 25 (18,4) | 25 (18,4) | |
| d | Schrauben Pleuelstange | 25 (18,4) | Loctite 243 | ||||
| e | Schrauben Deckel Gehäuse | 4 (3,0) | 4 (3,0) | 4 (3,0) | 9 (6,6) | 9 (6,6) | |
| f | Schrauben Flansch Zapfwelle | 25 (18,4) | 25 (18,4) | 25 (18,4) | 25 (18,4) | 25 (18,4) | |
| g | Muttern Kolben | 10 (7,4) | 10 (7,4) | 10 (7,4) | 15 (11,1) | 15 (11,1) | Loctite 243 |
| Anzugsmoment Nm (lb.ft) | |||||
| Beschreibung | DW | EW | Aufzubringen-der Klebstoff | ||
| a | Schrauben Kopf | 25 (18,4) | 10 (7,4) | Loctite 243 | |
| b | Ventilkappen (Ansaugung) | 45 (33,2) | Loctite 243 | ||
| Ventilkappen (Auspuff) | 25 (18,4) | Loctite 243 | |||
| c | Schrauben Deckel | 4 (3,0) | |||
| e | Schrauben Deckel Gehäuse | 10 (7,4) 10 (7,4) | |||
| f | Schrauben Flansch Zapfwelle | 9 (6,6) | 9 (6,6) | ||
| g | Muttern Kolben | 5 (3,7) | Loctite 243 | ||