IS NM 360 - Bewegungsmelder STEINEL - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG IS NM 360 STEINEL
D STEINEL-Schnell-Service
Dieselstraße 80-84 · 33442 Herzebrock-Ciamoz Tel: +49/5245/448-186 · Fax: +49/5245/448-197/ www.stinel.ce · info@stinel.ce
A I. MÜLLER GmbH
Peter-Paul-Str, 15 · A-2201 Cerasdorf bei Wien Tel: +43/2246/2146 · Fax: +43/2246/20260 info@mueller.at
CHPUAG AG
Oberebenestrasse 51 · CH-5620 Bremgarten Tel: +41/56/6488888 · Fax: +41/56/6488880 info@cuag.ch
60 STEINEL U.K. LTD. · 25, Manesty Road · Axis Park Orton Southgate · GB-Peterborough Cambs PE2 6UP Tel: +44/1733/366-700 · Fax: +44/1733/366-701 steinel@steinel.co.uk
Hacvany u. 24 · H-1118 Budapest
Tel: +36/1/3193064 · Fax +36/1/3193066
Sehr geehrter Kunde,
vielen Dank für das Vertrauen, dass Sie uns beim Kauf Ihres neuen STEINEL-Infrarot-Sensors entge- gengebracht haben. Sie haben sich für ein hochwertiges Qualitätsprodukt entschieden, das mit größter Sorgfalt produziert, getestet und verpackt wurde.
Bitte machen Sie sich vor der Installation mit dieser Montageanleitung vertraut. Denn nur eine sachgerechte Installation und Inbetriebnahme gewährleisten einen langen, zuverlässigen und störungsfreien Betrieb. Wir wünschen Ihnen viel Freude an Ihrem neuen STEINEL-Infrarot-Sensor.
Gerätebeschreibung
① Mini Sensor
② Wandhalter
③ Designblende
④ Anschluss Unterputzleitung mit Verbraucher
⑤ Anschluss Aufputzleitung mit Verbraucher
⑥ Rastnase zum Entnehmen der Sensoreinheit
⑦ Zeiteinstellung
⑧ Dämmerungseinstellung
⑨ Programmeinstellung
⑩ Das Prinzip
⑪ Justierung Erfassungsbereich
⑫ Dauerlicht
⑬ Dichtstopfen
Das Prinzip ⑩
Der IS NM 360 vereint zeitlose Ästhetik mit praktischem Zusatznutzen. So stehen 4 Sensor- und NightMatic-Kombinationen zur Wahl, die das Licht wunschgemäß automatisch leuchten lassen. Der integrierte Hochleistungs-Infrarot-Sensor besteht aus einem 360° Doppelsensor, der die unsichtbare Wärmestrahlung von sich bewegenden Körpern (Menschen, Tieren etc.) erfasst. Diese so erfasste Wärmestrahlung wird elektronisch umgesetzt und schaltet die Leuchte automatisch ein. Durch Hindernisse wie z.B.
Mauern oder Glasscheiben wird keine Wärmestrahlung erkannt, es erfolgt also auch keine Schaltung. Es wird ein Erfassungswinkel von 360° mit einem Öffnungswinkel von 90° erreicht. Feldüberwachung unterhalb des Sensors gewährleistet einen Unterkriechschutz. Wichtig: Die sicherste Bewegungs- erfassung haben Sie, wenn der Infra- rot-Sensor seitlich zur Gehrichtung montiert wird und keine Hindernisse (wie z. B. Bäume, Mauern etc.) die Sicht des Sensors behindern. Die Reichweite ist eingeschränkt, wenn Sie direkt auf den Sensor zugehen.
Sicherheitshinweise
Bei der Montage muss die anzuschließende elektrische Leitung spannungsfrei sein. Daher als Erstes Strom abschalten und Spannungsfreiheit mit einem Spannungsprüfer überprüfen.
■ Bei der Installation des Infrarot-Sensors handelt es sich um eine Arbeit an der Netzspannung. Sie muss daher durch einen Fach-
mann nach den landesüblichen Installationsvorschriften und Anschlussbedingungen durchgeführt werden. (D-VDE 0100, A-OVE/ÖNORM E8001-1, SH-SEV 1000).
■ Nur Original-Ersatzteile verwenden
■ Reparaturen dürfen nur durch Fachwerkstätten durchgeführt werden.
Installation
Der Montageort sollte mindestens 50 cm von einer anderen Leuchte entfernt sein, da Wärmestrahlung zur Auslösung des Systems führen kann. Um die angegebene Reichweite von 8 m zu erzielen, sollte die Montagehöhe max. 2 m betragen.
Anschluss der Netz- und Verbraucherzuleitung (s. Abb.)
Die Netzzuleitung besteht aus einem 3-adrigen Kabel:
L = Phase (meistens schwarz oder braun)
N = Neutralleiter (meistens blau) PE = Schutzleiter (grün/gelb)
Justierung Erfassungsbereich ⑪
Je nach Bedarf kann der Erfassungsbereich eingeschränkt werden. Die beiliegenden Abdeckblenden dienen dazu, beliebig viele Linsensegmente abzudecken. Somit werden Fehlschaltungen durch z. B. Autos, Passanten
Im Zweifel müssen Sie die Kabel mit einem Spannungsprüfer identifizieren; anschließend wieder spannungsfrei schalten. Phase (L), Neutralleiter (N) und Schutzleiter (PE) werden an die Lüsterklemme angeschlossen. Ein Vertauschen der Anschlüsse führt im Gerät oder Ihrem Sicherungskasten später zum Kurzschluss. In diesem Fall müssen die einzelnen Kabel identifiziert und neu montiert werden.
Hinweis: In die Netzzuleitung kann selbstverständlich ein Netzschalter zum Ein- und Ausschalten montiert sein. Für die Funktion Dauerlicht ist dies Voraussetzung (siehe Kapitel Dauerlichtfunktion ⑫).
etc. ausgeschlossen oder Gefahren- stellen gezielt überwacht. Die Abdeck- blenden und Abdeckfolien können entlang der vorgenuteten Einteilungen getrennt werden. Danach werden sie einfach auf die Linse gesteckt.
Dauerlichtfunktion ⑫
Wird ein Netzschalter in die Netzzuleitung montiert, sind neben dem einfachen Ein- und Ausschalten folgende Funktionen möglich:
Sensorbetrieb
1) Licht einschalten
(wenn Leuchte AUS):
Schalter 1 x AUS und AN.
Leuchte bleibt für die eingestellte Zeit an.
2) Licht ausschalten
(wenn Leuchte AN):
Schalter 1 x AUS und AN.
Leuchte geht aus bzw. in den Sensorbetrieb über.
Dauerlichtbetrieb
1) Dauerlicht einschalten:
Schalter 2 x AUS und AN. Die Leuchte wird für 4 Stunden auf Dauerlicht
gestellt (rote LED leuchtet hinter der Linse). Anschließend geht sie automatisch wieder in den Sensorbetrieb über (rote LED aus).
2) Dauerlicht ausschalten:
Schalter 1 x AUS und AN. Leuchte geht aus bzw. in den Sensorbetrieb über.
Wichtig:
Das mehrmalige Betätigen des Schalters sollte schnell hintereinander erfolgen (im Bereich 0,5 – 1 Sek.).
Funktionen⑦,⑧,⑨
Nach der Installation, kann der Sensor in Betrieb genommen werden. Auf der abnehmbaren Sensoreinheit befinden sich die Stellregler zur Zeit-, Dämmerungs- und Programmeinstellung. Nach Betätigen der Rastnase
⑥ mit einem Schlitz-Schraubendreher kann die Sensoreinheit zur komfortablen Einstellung entnommen werden. Dabei schaltet der IS NM 360 und die angeschlossene Leuchte auf Dauerlicht.
Ausschaltverzögerung (Zeiteinstellung) ⑦
(Werkseinstellung: 5 Sek.)

Stufenlos einstellbare Leuchtdauer von 5 sek. bis 15 min.
Einstellregler auf – gestellt = kürzeste Zeit (5 Sek.)
Einstellregler auf + gestellt = längste Zeit (15 Min.)
Bei Einstellung des Erfassungsbereiches wird empfohlen die kürzeste Zeit — zu wählen.
Funktionen ⑦, ⑧, ⑨
Dämmerungs- einstellung (An- sprechschwelle) ⑧ (Werkseinstellung: Tageslichtbetrieb 2000 Lux)

Stufenlos einstellbare Ansprechschwelle des Sensors von 2 – 2000 Lux.
Einstellregler auf ● gestellt = Tageslichtbetrieb ca. 2000 Lux.
Einstellregler auf (gestellt = Dämmerungsbetrieb ca. 2 Lux.
Zur Einstellung des Erfassungs-bereiches bei Tageslicht ist der Einstellregler auf * (Tageslichtbetrieb) zu stellen.
Programmeinstellung ⑨ (Werkseinstellung: Programm 1)

Standard-Programm 1
- Sensor AN ab eingestelltem Dämmerungswert nur bei Bewegung
Komfortprogramm 2 - Abend
- Sensor AN ab eingestelltem Dämmerungswert für ca. 2 Stunden, anschließend normaler Sensorbetrieb (4)


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P Sensor P Sensor P Sensor P Sensor 1/2Komfortprogramm 3 - Abend/Morgen
- Sensor AN ab eingestelltem Dämmerungswert für ca. 2 Stunden Dauerlicht, anschließend normaler Sensorbetrieb und erneut ca. 2 Stunden Dauerlicht ab eingestelltem Dämmerungswert in den Morgenstunden
Komfortprogramm 4 - Mitternacht\*
- Sensor AN ab eingestelltem Dämmerungswert bis Mitte der Nacht*, anschließend Standard-Programm
\*Hinweis zum Komfortprogramm 4 - Mitternacht
Im Sensor ist keine Uhr integriert, die Mitte der Nacht wird nur über die Länge der Dunkelphasen ermittelt. Daher ist es für eine einwandfreie Funktion wichtig, dass der angeschlossene Verbraucher während dieser Zeit dauerhaft mit Spannung versorgt wird. Während der ersten Nacht (Einmessphase) ist die Grund-
helligkeit komplett aktiv. Die Werte werden netzausfallsicher gespeichert. Wir empfehlen, die Spannung im Programm 4 nicht zu unterbrechen. Die Werte werden über mehrere Nächte ermittelt, daher sollte im evtl. Fehlerfall über mehrere Nächte beobachtet werden, ob sich die Ausschaltzeit des angeschlossene Verbrauchers in Richtung Mitternacht verändert.
Betriebsstörungen
| Störung | Ursache | Abhilfe |
| Sensor ohne Spannung | Sicherung defekt, nicht eingeschaltet, Leitung unterbrochenKurzschluss | neue Sicherung, Netzschalter einschalten; Leitung mit Spannungsprüfer überprüfenAnschlüsse überprüfen |
| Sensor schaltet nicht ein | bei Tagesbetrieb, Dämmerungseinstellung steht auf NachtbetriebGlühlampe defektNetzschalter AUSSicherung defektErfassungsbereich nicht gezielt eingestelltinterne elektrische Sicherung wurde aktiviert (rote LED blinkt schnell) | neu einstellen (Regler 8)Glühlampe austauschenEinschaltenneue Sicherung, evtl. Anschluss überprüfenneu justierenSensor aus- und nach ca. 5 Sek. wieder einschalten |
| Sensor schaltet nicht aus | dauermde Bewegung im ErfassungsbereichSensoreinheit ist nicht eingerastet | Bereich kontrollieren und evtl. neu justierenSensoreinheit mit leichtem Druck einrasten |
| Sensor schaltet nicht um ca. Mitternacht aus | externe Lichtquelle (z. B. anderer Bewegungsmelder oder -leuchte) schaltet den Sensor inaktiv | Sensor gegen das fremde Licht abschotten, Sensor mehrere Tage beobachten, er benötigt einige Zeit um sich wieder auf den richtigen Wert einzustellen |
| Sensor Reichweitenveränderung | andere Umgebungstemperaturen | Erfassungsbereich durch Abdeckschalen genau einstellen |
Betriebsstörungen
| Störung | Ursache | Abhilfe |
| Sensor schaltet unerwünscht ein | Wind bewegt Bäume und Sträucher im ErfassungsbereichErfassung von Autos auf der StraßePlötzliche Temperaturveränderung durch Witterung (Wind, Regen, Schnee) oder Abluft aus Ventilatoren, offenen Fenstern | Bereich umstellenBereich umstellenBereich verändern, Montageort verlegen |
| Rote LED blinkt schnell | interne Sicherung aktiviert | Leuchte aus- und nach 5 Sek. wieder einschalten |
Technische Daten
| Leistung:Glühlampen, max. 1000 W bei 230 V ACLeuchtstoffröhre, max. 500 W bei = 0,5 ,induktive Last bei 230 V AC6 x max. à 58 W, C ≤ 132 μFbei 230 V AC | |
| Spannung: 230 – 240 V, 50/60 HzErfassungswinkel: 360° mit 90° Öffnungswinkel und UnterkriechschutzReichweite des Sensors: max. 8 m rundum (bei Montagehöhe 1,75 – 2 m)Zeiteinstellung: 5 Sek. – 15 Min.Dämmerungseinstellung: 2 – 2000 LuxProgrammeinstellung: 4 bedarfsgerechte FunktionsprogrammeDauerlicht: schaltbar (4 Std.)Voraussetzung: Schalter in NetzzuleitungSchutzart: IP 54Temperaturbereich: -20 °C bis +50 °C |
^*1) Leuchtstofflampen, Energiesparlampen, LED-Leuchten mit elektronischem Vorschaltgerät (Gesamtkapazität aller angeschlossenen Vorschaltgeräte unter dem angegebenen Wert).
Betrieb/Pflege
Der Sensor eignet sich zum automatischen Schalten von Licht. Witterungseinflüsse können die Funktion des Sensors beeinflussen. Bei starken Windböen, Schnee, Regen, Hagel kann es zu einer Fehlauslösung kommen, da die plötzlichen
Temperaturschwankungen nicht von Wärmequellen unterschieden werden können. Die Erfassungslinse kann bei Verschmutzung mit einem feuchten Tuch (ohne Reinigungsmittel) gesäubert werden.
Konformitätserklärung
Dieses Produkt erfüllt die Niederspannungrichtlinie 2006/95/EG die
EMV-Richtlinie 2004/108/EG und die RoHS-Richtlinie 2002/95/EG.
Funktionsgarantie
Dieses Steinel-Produkt ist mit größter Sorgfalt hergestellt, funktions- und sicherheitsgeprüft nach geltenden Vorschriften und anschließend einer Stichprobenkontrolle unterzogen. Steinel übernimmt die Garantie für einwandfreie Beschaffenheit und Funktion. Die Garantiefrist beträgt 36 Monate und beginnt mit dem Tag des Verkaufs an den Verbraucher. Wir beseitigen Mängel, die auf Material- oder Fabrikationsfehlern beruhen, die Garantieleistung erfolgt durch Instandsetzung oder Austausch mangelhafter Teile nach unserer Wahl. Eine Garantieleistung entfällt für Schäden an Verschleißteilen sowie für Schäden und Mängel, die durch unsachgemäße Behandlung oder Wartung auftreten. Weiterge-
hende Folgeschäden an fremden Gegenständen sind ausgeschlossen. Die Garantie wird nur gewährt, wenn das unzerlegte Gerät mit kurzer Fehlerbeschreibung, Kassenbon oder Rechnung (Kaufdatum und Händlerstempel), gut verpackt, an die zutreffende Servicestation eingesandt wird.
Reparaturservice:
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