Monacor LA-202 - Empfänger

LA-202 - Empfänger Monacor - Kostenlose Bedienungsanleitung

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BEDIENUNGSANLEITUNG LA-202 Monacor

Schleifenverstärker für induktive Audioübertragung Loop Amplifier for inductive audio transmission

Monacor LA-202 - Schleifenverstärker für induktive Audioübertragung Loop Amplifier for inductive audio transmission - 1

text_image MONACOR LA-402 PHONES INPUT 1 INPUT 2 INPUT 3 TRINSE BASS HASTIR 5.00 5.10 -10 -10 -10 -10 I POWER

LA-202

Bestell-Nr. • Order No. 17.6360

LA-402

Bestell-Nr. • Order No. 17.9160

CE

BEDIENUNGSANLEITUNG INSTRUCTION MANUAL MODE D'EMPLOI ISTRUZIONI PER L'USO GEBRUIKSAANWIJZING MANUAL DE INSTRUCCIONES INSTRUKCJA OBSŁUGI SIKKERHEDSOPLYSNINGER SÄKERHETSFÖRESKRIFTER TURVALLISUUDESTA

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Monacor LA-202 - Schleifenverstärker für induktive Audioübertragung Loop Amplifier for inductive audio transmission - 2

text_image MONACOR UN 402 PHONES ±32 Ω INPUT 1 0.12 INPUT 2 0.10 INPUT 3 0.10 TREBLE -10+12 BASS -10+10 MASTER 0.12 PHOT S/O ON POWER 1 2 3 4 5 6 ①

Monacor LA-202 - Schleifenverstärker für induktive Audioübertragung Loop Amplifier for inductive audio transmission - 3

text_image 230 V+/30 Hz LOOP OUTPUT MESSAGE INRIGER S AVE IN/OUT INPUT 3 LINE INPUT 3 MIC INPUT 2 LINE/MIC INPUT 1 LINE/MIC ALARM MESSAGE 0.2-2Ω (Hz, AA, AI) METAL LOSS CORRECTION 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 ②

Monacor LA-202 - Schleifenverstärker für induktive Audioübertragung Loop Amplifier for inductive audio transmission - 4

text_image DE Anschluss der Schleife; A = Schleifenbreite, B = Schleifenlänge GB Connection of the loop; A = width of loop, B = length of loop FR Branchement de la boucle, A = largeur de la boucle, B = longueur de la boucle IT Collegamento del loop, A = larghezza del loop, B = lunghezza del loop NL Aansluiting van de lus, A = lusbreedte, B = luslengte ES Conexión del bucle; A = ancho del bucle, B = longitud del bucle PL Podłączenie pętli; A = szerokość pętli, B = długość pętli

Monacor LA-202 - Schleifenverstärker für induktive Audioübertragung Loop Amplifier for inductive audio transmission - 5

text_image NTA-178 CPR-25/BL MCA-302 OUT IN GND n.c. schwarz • black rot • red (IN) GND IN Master Slave Loop 1 LA-202: max. 200 m² LA-402: max. 750 m² Loop 2 LA-202: max. 200 m² LA-402: max. 750 m²

Schleifenverstärker für induktive Audioübertragung

Diese Bedienungsanleitung richtet sich an Installateure mit Fachkenntnissen in der induktiven Signalübertragung. Bitte lesen Sie die Anleitung vor dem Betrieb gründlich durch und heben Sie sie für ein späteres Nachlesen auf.

Auf der ausklappbaren Seite 3 finden Sie alle beschriebenen Bedienelemente und Anschlüsse.

Inhalt

1 Übersicht 4
1.1 Frontseite. 4
1.2 Rückseite 4
2 Hinweise für den sicheren Gebrauch 4
3 Einsatzmöglichkeiten. . . . . . . 5
4 Aufstellmöglichkeiten ..... 5
4.1 Rackeinbau 5
5 Installation 5
5.1 Induktionsschleife 5
5.1.1 Kabelquerschnitt ..... 5
5.1.2 Anschluss der Induktionsschleife . . 5
5.1.3 Betrieb mit zwei Schleifenverstärkern ..... 5
5.2 Mikrofone 6
5.3 Geräte mit Line-Pegel. . . . . . . . . 6
5.4 Externer Schalter für Alarmdurchsagen. . . . . . . . . 6
5.5 Einsatz in einer ELA-Anlage ..... 6
5.6 Stromversorgung ..... 6
6 Bedienung. 6
6.1 Erstmalige Inbetriebnahme ..... 6
6.2 Metallverlust-Korrektur ..... 7
7 Betrieb. 7
7.1 Schutzschaltung ..... 7
8 Technische Daten .....7

1 Übersicht

1.1 Frontseite

1 3,5-mm-Klinkenbuchse für einen Kopfhörer; hierüber kann das Signal für die Induktionsschleife kontrolliert werden
2 Regler zum Einstellen der Lautstärke der Ein gangskanäle (INPUT 1 bis INPUT 3)

3 Klangregler BASS = Bassregler TREBLE = Höhenregler

4 Regler MASTER für die Feldstärke in der Induktionsschleife (maximale Lautstärke)

5 ON Betriebsanzeige SIG Signalanzeige mit 3 darüberliegenden LEDs zur Pegelanzeige PROT Störungsanzeige

6 Ein-/AusschalterPOWER

1.2 Rückseite

7 Netzbuchse zum Anschluss an eine Steck-dose (230 V/ 50 Hz) über das beiliegende Netzkabel

8 Halterung für die Netzsicherung Eine durchgebrannte Sicherung nur durch eine gleichen Typs ersetzen.

9 Schraubklemmen LOOP OUTPUT für den Anschluss der Induktionsschleife

10 Schraubklemmen MESSAGE TRIGGER für einen externen Schalter zum Abspielen der auf der Speicherkarte (18) befindlichen MP3-Dateien (Alarmdurchsagen)

11 Regler METAL LOSS CORRECTION (nur in Funktion, wenn die Brücke J2 in der Position ON steckt, siehe Kapitel 6.2)

12 Buchse SLAVE IN / OUT zum Anschluss eines weiteren Schleifenverstärkers (siehe Abb. 4)

13 Cinch-Eingangsbuchsen INPUT 3 LINE zum Anschluss eines (Stereo-) Audiogeräts mit Line-Pegel-Ausgang(CD/MP3-Spieler, Radio, Mischpult etc.)

14 XLR-Eingangsbuchse INPUT 3 MIC für ein Mikrofon

15 DIP-Schalter: 1 = Phantom-Speisung für INPUT 3 2 = Phantom-Speisung für INPUT 2 3 = Eingangsempfindlichkeit für INPUT 2: Mikrofon- oder Line-Pegel

16 XLR-Eingangsbuchsen INPUT 1 und 2 für Mikrofone oder Audiogeräte

17 DIP-Schalter für INPUT 1: 1 = Vorrangfunktion (INPUT 2 und 3 werden bei anliegendem Signal stummgeschaltet)
2 = Phantom-Speisung (40 V)
3 = Eingangsempfindlichkeit Mikrofon- oder Line-Pegel

18 Einsteckschlitz für eine Speicherkarte zum Abspielen von Alarmdurchsagen (siehe auch Position 10)

2 Hinweise für den sicheren Gebrauch

Das Gerät entspricht allen relevanten Richtlinien der EU und trägt deshalb das Zeichen.

WARNUNG

Das Gerät wird mit lebensgefährlicher Netzspannung versorgt. Nehmen Sie deshalb niemals selbst Eingriffe am

Monacor LA-202 - WARNUNG - 1

Gerät vor und stecken Sie nichts durch die Lüftungsöffnungen! Es besteht die Gefahr eines elektrischen Schlages.

Alle Anschlüsse nur bei ausgeschalteter Höranlage vornehmen oder verändern.

  • Das Gerät ist nur zur Verwendung im Innenbereich geeignet. Schützen Sie es vor Tropf- und Spritzwasser sowie hoher Luftfeuchtigkeit. Der zulässige Einsatztemperaturbereich beträgt 0–40°C.
  • Stellen Sie keine mit Flüssigkeit gefüllten Gefäße, z. B. Trinkgläser, auf das Gerät.
  • Die im Gerät entstehende Wärme muss durch Luftzirkulation abgegeben werden. Decken Sie die Lüftungsöffnungen nicht ab.
  • Nehmen Sie das Gerät nicht in Betrieb und ziehen Sie sofort den Netzstecker aus der Steckdose:

  • wenn sichtbare Schäden am Gerät oder am Netzkabel vorhanden sind,

  • wenn nach einem Sturz oder Ähnlichem der Verdacht auf einen Defekt besteht,

  • wenn Funktionsstörungen auftreten.

Geben Sie das Gerät in jedem Fall zur Reparatur in eine Fachwerkstatt.

  • Ziehen Sie den Netzstecker nie am Kabel aus der Steckdose, fassen Sie immer am Stecker an!
  • Verwenden Sie zum Reinigen nur ein trockenes weiches Tuch, niemals Chemikalien oder Wasser.
  • Wird das Gerät zweckentfremdet, nicht richtig angeschlossen, falsch bedient oder nicht fachgerecht repariert, kann keine Garantie für das Gerät und keine Haftung für daraus resultierende Sach- oder Personenschäden übernommen werden.
  • Ebenso kann keine Haftung für durch Fehlbedienung oder durch einen Defekt entstandene Datenverluste und deren Folgeschäden übernommen werden.

Monacor LA-202 - WARNUNG - 2

Soll das Gerät endgültig aus dem Betrieb genommen werden, übergeben Sie es zur umweltgerechten Entsorgung einem örtlichen Recyclingbetrieb.

3 Einsatzmöglichkeiten

Der LA-202 / LA-402 ist ein Schleifenverstärker in Konstantstromtechnik mit Dynamikkompressor zum Aufbau einer induktiven Höranlage. Mit ihm werden Audiosignale zu Hörgeräten mit einer „Telefonspule“ und zu induktiven Empfängern (z. B. LR-202 von MONACOR) übertragen. Ein Vorteil induktiver Höranlagen ist die drahtlose Tonübertragung. Der Benutzer kann sich innerhalb der Schleife frei bewegen.

Induktive Höranlagen werden für unterschiedliche Anwendungen eingesetzt, z. B. als Hilfsmittel für Hörbehinderte in Kirchen, Theatern, Kinos, Warte- und Aufenthaltsräumen, als Dolmetscheranlagen, bei Vorträgen in Museen, Ausstellungen etc.

Bei induktiven Höranlagen wird eine Induktionsschleife mit einem Konstantstromverstärker angesteuert. Eine Induktionsschleife besteht aus einer Drahtwindung, die im Fußboden, in der Wand oder in der Decke verlegt wird. Innerhalb dieser Schleife baut sich ein Magnetfeld auf, das in dem Induktionsempfänger eine Spannung induziert. Diese Spannung wandelt der Empfänger wieder in ein Audiosignal zurück. Innerhalb einer Induktionsschleife lassen sich beliebig viele Empfänger betreiben.

Der Verstärker kann mit der Induktions- schleife im günstigsten Fall eine Fläche bis 200 m² (LA-202)

750m² (LA-402)

induktiv versorgen. Diese Größe wird in der Praxis aber aufgrund von Feldstärkeverlusten durch Metall in Decken und Fußböden nicht immer erreicht werden können.

4 Aufstellmöglichkeiten

Der Schleifenverstärker ist für den Einschub in ein Rack (482 mm / 19") vorgesehen, kann aber auch als freistehendes Tischgerät verwendet werden. In jedem Fall muss Luft ungehindert durch alle Lüftungsöffnungen strömen können, damit eine ausreichende Kühlung der Endstufe gewährleistet ist.

4.1 Rackeinbau

Vor dem Einbau in ein Rack ggf. die Metallverlust-Korrektur mit der Steckbrücke J2 einschalten. Der Verstärker muss dazu geöffnet werden (Kap. 6.2).

Für den Einbau in ein Rack die beiden mitgelieferten Montagewinkel an die Geräte- seiten anschrauben. Im Rack werden für den Schleifenverstärker 2 HE (2 Höheneinheiten = 89 mm) benötigt.

Damit das Rack nicht kopflastig wird, muss der Verstärker im unteren Bereich des Racks eingeschoben werden. Für eine sichere Befestigung reicht die Frontplatte allein nicht aus. Zusätzlich müssen Seitenschienen oder eine Bodenplatte das Gerät halten.

5 Installation

VORSICHT! Alle Anschlüsse dürfen nur durch eine qualifizierte Fachkraft und unbedingt bei ausgeschaltetem Verstärker vorgenommen werden.

Tipps

  1. Vor dem Installieren der Höranlage unbedingt mit einem Empfänger (z. B. LR-202) überprüfen, ob an dem dafür vorgesehenen Ort magnetische Störungen auftreten. Diese können den Betrieb beeinträchtigen oder sogar unmöglich machen. Störungen werden z. B. von Transformatoren, Starkstromleitungen, Leuchtstofflampen mit konventionellem Vorschaltgerät und Datenleitungen verursacht.
  2. Neben magnetischen Störfeldern kann eine induktive Höranlage z. B. auch durch Stahlbetonfußböden oder durch eine Fußbodenheizung mit Kupferleitungen gestört werden. Auch hier breitet sich das magnetische Feld nicht gleichmäßig aus und im Extremfall ist der Einsatz einer induktiven Höranlage nicht möglich. Sind die durch den Stahlbeton hervorgerufenen Störungen nicht zu groß, lässt sich mit Hilfe des Reglers METAL LOSS CORRECTION (siehe Kapitel 6.2) der Frequenzgang entsprechend anpassen.
  3. Bei der Verlegung der Induktionsschleife in Rohren müssen diese aus Kunststoff sein, da Metallrohre das magnetische Feld der Schleife stark beeinträchtigen.

5.1 Induktionsschleife

Die Schleife wird am Rand der Hörfläche verlegt. Der Abstand zur Ohrhöhe sollte ca. 1 m betragen. Eine Verlegung in unterschiedlichen Höhen sollte vermieden werden. Als Induktionsschleife dient eine einfache Leitung.

Ist es durch die örtlichen Gegebenheiten nicht möglich, die Schleife als Rechteck zu verlegen, erfordert dies ein spezielles Schleifendesign, welches von einem Experten berechnet werden muss.

Nachdem die Abmessungen der Induktions- schleife festgelegt sind, den Querschnitt des Kabels berechnen:

5.1.1 Kabelquerschnitt

Der ohmsche Widerstand der Schleife muss 0,2 – 2 Ω betragen. Nachdem die Länge der Schleife gemessen wurde, den Kabelquerschnitt ermitteln. Aus den Abbildungen 5 und 6 lässt sich für die festgelegte Kabellänge der erforderliche Querschnitt ablesen:

Monacor LA-202 - Kabelquerschnitt - 1

Abb. 5 erforderlicher Kabelquerschnitt für die Induktionsschleife

Kabelquerschnitt in mm2
0,50,751,01,52,5
Schleifen-längemin. bei 0,2Ω6m9m12m17m28m
max. bei 2,0Ω56m84m110m168m280m

Abb. 6 minimale und maximale Schleifenlänge bei bestimmten Kabelquerschnitten (Kupfer)

Für die Berechnung des Schleifenwiderstandes (R) bei einem Kupferkabel kann auch die folgende Formel verwendet werden:

$$ R = \frac {1}{A} \times \rho_ {c u} = \frac {1}{A} \times 0. 0 1 7 8 6 \frac {\Omega \times m m ^ {2}}{m} $$

A = Kabelquerschnitt in mm ^4

I = Schleifenlänge in m

_cu = spezifischer Widerstand von Kupfer

5.1.2 Anschluss der Induktionsschleife

Der Schleifenverstärker muss sich außerhalb der Schleife befinden (Abb. 3 und 4).

1) Den Kabelabschnitt zwischen dem Verstärker und der Schleife verdrillen.
2) Bevor die Induktionsschleife an den Verstärker angeschlossen wird, mit einem Ohmmeter überprüfen und sicherstellen, dass die Schleife keine Verbindung zur Erdung hat.
3) Die Kabelenden der Schleife an die Klemmen LOOP OUTPUT (9) anschließen.

5.1.3 Betrieb

mit zwei Schleifenverstärkern

Reicht ein Schleifenverstärker nicht aus, um die erforderliche Fläche zu versorgen, können zwei Schleifen installiert werden, die von jeweils einem Verstärker angesteuert werden. Dabei arbeitet ein Verstärker als Master (an dem alle Signalquellen angeschlossen sind) und der zweite als Slave.

Das Audiosignal vom Master-Verstärker auf den Slave-Verstärker geben. In der Abb. 4 ist eine Möglichkeit mit Adaptern aus dem Sortiment von MONACOR dargestellt:

1) In die Buchse SLAVE (12) des Master-Geräts einen Adapter 6,3-mm-Stereoklinke/2 × Cinch-Kupplung (z.B.NTA-178) stecken. An der Spitze des Klinkensteckers liegt das Ausgangssignal an, das zum zweiten Schleifenverstärker geleitet werden soll.
2) Durch den Anschluss der Buchse SLAVE wird im Master-Verstärker der Signalweg zwischen der Mischstufe und der Endstufe aufgetrennt. Darum muss mit einem Y-Kabel (z. B. CPR-25/BL), das auf den Adapter NTA-178 gesteckt wird, dieser Signalweg wieder geschlossen werden.
3) Vom Y-Kabel das Ausgangssignal über ein Adapterkabel 2 × Cinch / 6,3-mm-Stereoklinke (z. B. MCA-302) auf die Buchse SLAVE des Slave-Verstärkers geben. Das Signal muss am Ring des Stereoklinkensteckers anliegen. Bei dem Kabel MCA-302 deshalb den roten Cinch-Stecker mit dem Y-Kabel verbinden.
4) Bei der erstmaligen Inbetriebnahme den Strom für die beiden Induktionsschleifen unabhängig voneinander mit den Reglern MASTER (4) am Master- und Slave-Verstärker einstellen (Kap. 6.1).

5.2 Mikrofone

Bis zu drei Mikrofone lassen sich an die XLR-Buchsen INPUT 1 bis INPUT 3 (14, 16) anschließen. Für das Mikrofon an der Buchse INPUT 1 kann die Mikrofon-Vorrangschaltung aktiviert werden (Kap. 6.1, Schritt 8).

1) Beim Anschluss eines Mikrofons in den Kanälen INPUT 1 und 2 den dazugehörigen DIP-Schalter Nr. 3 (15, 17) in die Position MIC stellen.
2) Bei Verwendung phantomgespeister Mikrofone die 40-V-Phantomspannung einschalten.

VORSICHT! Die Phantomspannung nur bei ausgeschaltetem Verstärker einschalten (laute Schaltgeräusche möglich) und nur, wenn am zugehörigen Eingang kein Mikrofon mit asymmetrischem Ausgang angeschlossen ist. Ein solches Mikrofon kann sonst beschädigt werden.

Die zugehörigen DIP-Schalter PH.PWR in die untere Position ON stellen:

Kanal DIP-Schalter
INPUT 1Position 17, Nr. 2
INPUT 2Position 15, Nr. 2
INPUT 3Position 15, Nr. 1

Monacor LA-202 - Mikrofone - 1

Abb. 7 Eingänge und DIP-Schalter

5.3 Geräte mit Line-Pegel

Bis zu drei Audiogeräte mit Line-Pegel-Ausgang (z. B. CD / MP3-Spieler, Mischpult, Radio) lassen sich an die XLR-Buchsen (16) der Eingänge 1 und 2 und an die Cinch-Buchsen (13) des Eingangs 3 anschließen.

Beim Anschluss an die XLR-Buchsen den dazugehörigen DIP-Schalter (15, 17) mit der Nr. 3 in die Position LINE stellen. Den dazugehörigen DIP-Schalter PH.PWR (Nr. 2) unbedingt in die obere Position (OFF) stellen, sonst kann das angeschlossene Gerät beschädigt werden.

5.4 Externer Schalter für Alarmdurchsagen

Alarmdurchsagen, die zuvor im MP3-Format auf einer SD-Speicherkarte z. B. von einem Computer aus aufgenommen wurden, können bei Bedarf über den Verstärker abgespielt werden.

1) Die Speicherkarte mit der/den Durchsage/n mit der abgeschrägten Seite nach rechts in den Schlitz ALARM MESSAGE (18) hineinstecken, bis sie einrastet. Soll die Karte wieder entnommen werden, sie etwas hineindrücken, sodass sie ausrastet.
2) Einen Schalter an die Klemmen MESSAGE TRIGGER (10) anschließen.
3) Zum Abspielen den Schalter schließen: Die MP3-Dateien auf der Speicherkarte werden nacheinander abgespielt und alle anderen Audiosignale in der Lautstärke automatisch abgesenkt.

5.5 Einsatz in einer ELA-Anlage

Soll der Schleifenverstärker in eine bestehende ELA-Anlage integriert werden:

1) Das Audiosignal der ELA-Anlage auf einen der Eingänge INPUT 1 bis INPUT 3 (13, 16) geben. Das Signal sollte Linepegel (0,2 – 1 V) aufweisen und unabhängig vom Lautstärkeregler des ELA-Verstärkers sein.
2) Beim Anschluss an eine der XLR-Buchsen den dazugehörigen DIP-Schalter (15, 17) mit der Nr. 3 in die Position LINE stellen. Den dazugehörigen DIP-Schalter PH.PWR (Nr. 2) unbedingt in die obere Position (OFF) stellen, sonst kann das angeschlossene Gerät beschädigt werden.

5.6 Stromversorgung

Zum Schluss das beiliegende Netzkabel zuerst in die Netzbuchse (7) und dann in eine Steck-dose (230 V/50 Hz) stecken.

6 Bedienung

6.1 Erstmalige Inbetriebnahme

1) Das Signal für die Induktionsschleife lässt sich über einen Kopfhörer (Impedanz min. 32 Ω) abhören. Den Kopfhörer dazu an die Buchse PHONES (1) anschließen.
2) Vor dem Einschalten zunächst die Regler INPUT 1 bis 3 (2) und MASTER (4) auf null drehen.
3) Mit dem Schalter POWER (6) den Verstärker einschalten. Die rote LED ON (5) leuchtet.
4) Eine gespeicherte Alarmmeldung abspielen (oder, falls vorhanden, ein Testsignal mit 1 kHz, 0 dB): Den Schalter an den Klemmen MESSAGE TRIGGER (10) schließen.
5) Den Regler MASTER etwas aufdrehen und mit einem Feldstärkemessgerät die Feldstärke in der Schleife messen. Nach der europäischen Norm EN 60118-4 wird eine Feldstärke vom 100 mA/m empfohlen und die maximale Feldstärke sollte 400 mA/m nicht überschreiten. Beide Werte sind auf die Referenzfrequenz von 1 kHz bezogen. Mit dem Regler MASTER die Feldstärke entsprechend einstellen. Die LED-Kette (5) zeigt den Ausgangspegel an.

Ist kein Feldstärkemessgerät vorhanden, die Einstellung mit einem Induktionsempfänger (z. B. LR-202 von MONACOR) durchführen. Den Regler MASTER auf beste Audio- und Empfangsqualität einstellen.

6) Auf die angeschlossenen Eingänge ein Signal geben (Testsignal, Musikstück oder Mikrofondurchsage) und mit den zugehörigen Reglern INPUT (2) die Lautstärke einstellen.

7) Mit den Klangreglern BASS und TREBLE (3) einen optimalen Klang einstellen.

8) Das Signal des Kanals 1 kann Vorrang vor den Kanälen 2 und 3 erhalten. Dazu den DIP-Schalter PRIO (17) mit der Nr. 1 in die Position ON stellen. Damit werden z. B. bei einer Durchsage über den Kanal 1 die Signale der Kanäle 2 und 3 stummgeschaltet. Die Durchsage ist dadurch verständlicher.

6.2 Metallverlust-Korrektur

Bei vielen Gebäuden ist ein großer Anteil an Metall in Decken und Fußböden verarbeitet. Dieses Metall kann zu einem frequenzabhängigen Verlust der Feldstärke führen. Der Verlust beträgt 3 dB / Oktave bei einer unteren Grenzfrequenz zwischen 0,01 Hz und 100 Hz.

Die Metallverlust-Korrektur wirkt dem entgegen, indem Frequenzen unterhalb von 1 kHz abgesenkt und Frequenzen darüber bis zu 3 dB / Oktave angehoben werden. Der Einfluss des Metalls auf den Frequenzgang kann nur aufwendig mit speziellen Geräten ermittelt werden. Es kann aber auch einfach das Schleifensignal mit einem Induktionsempfänger (z. B. LR-202) abgehört werden:

Korrektur aktivieren und einstellen

WARNUNG

Zum Aktivieren der Metallverlust-Korrektur muss das Gerät geöffnet werden. Darum darf dies nur durch eine qualifi-

zierte Fachkraft erfolgen. Es besteht die Gefahr eines elektrischen Schlages.

1) Den Netzstecker aus der Steckdose ziehen.
2) Den Gehäusedeckel abschrauben.
3) Zum Aktivieren der Funktion die Steckbrücke J2 in die Position ON stecken. Die Brücke befindet sich zwischen der Feinsicherung FU2 und dem Relais RY1.
4) Den Gehäusedeckel wieder festschrauben.
5) Den Regler METAL LOSS CORRECTION (11) zunächst auf 0 dB stellen.
6) Der Verstärker einschalten und bei einer Durchsage den Regler METAL LOSS CORRECTION auf optimale Sprachverständlichkeit einstellen.

7 Betrieb

Die im Kapitel 6 vorgenommenen Einstellungen brauchen nicht mehr verändert zu werden. Für den normalen Betrieb muss der Schleifenverstärker nur noch eingeschaltet werden. Die Geräte einer ELA-Anlage sollten in folgender Reihenfolge eingeschaltet werden:

  1. die Audiogeräte (Signalquellen)
  2. der ELA-Verstärker
  3. der Schleifenverstärker

Zum Ausschalten der Anlage in umgekehrter Reihenfolge vorgehen.

7.1 Schutzschaltung

Bei einer Störung (Defekt, Überhitzung) leuchtet die rote LED PROT (5) auf und das Signal für die Induktionsschleife wird abgeschaltet. In diesem Fall den Verstärker ausschalten und den Fehler durch Fachpersonal beheben lassen.

Sollte der Verstärker wegen einer unzureichenden Belüftung oder bei einer zu hohen Umgebungstemperatur überhitzt sein, kann er nach dem Abkühlen wieder betrieben werden. Bei Bedarf für eine bessere Belüftung sorgen.

8 Technische Daten

Induktionsschleife

Schleifenstrom

LA-202:....7 A max.

LA-402:....14A max.

zulässiger Schleifen-

max. Schleifenfläche

LA-202:....200m ^2

LA-402:....750m ^2

Anschluss: ..... Schraubklemmen

Eingänge

Empfindlichkeit/Impedanz; Anschluss

MIC: 1,5 mV/6,8 kΩ; XLR, symmetrisch

Phantomspeisung: .. 40 V, einzeln zuschaltbar

LINE

XLR: 630 mV/10 kΩ; sym.

Cinch: 630 mV/4,7 kΩ, asymmetrisch

Frequenzbereich: .... 50–8000 Hz

Klangregler

Tiefen: ....±10 dB bei 100 Hz

Höhen:....±10dB bei 10kHz

Klirrfaktor: ....< 1 %

Einsatztemperatur: . . . 0–40°C

Stromversorgung: . . . . 230 V/50 Hz

Leistungsaufnahme

LA-202:....150VA max.

LA-402: 230VA max.

Abmessungen

B × H × T: 482 × 88 × 280 mm 2 HE

Gewicht: 7 kg

Änderungen vorbehalten.

8 Technische gegevens

Inductielus

Lusstroom
LA-202:....7 A max.
LA-402:....14A max.

Toegelaten piek-

weerstand: 0,2-2Ω

Max. lusoppervlakte

LA-202:....200m ^2

LA-402:....750m ^2

Frequentiebereik: . . . . 50–8000 Hz

Klankregelaars

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Produktinformationen

Marke : Monacor

Modell : LA-202

Kategorie : Empfänger