EBM 250/ 2 RP - Bohrmaschine Eibenstock - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG EBM 250/ 2 RP Eibenstock
EIBENSTOCK Elektrowerkzeuge

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D GB F NL PL TROriginalbetriebsanleitung ....3 - 18
Wichtige Anweisungen und Warnhinweise sind mittels Symbolen auf der Maschine dargestellt:

Vor Inbetriebnahme der Maschine Bedienungsanleitung lesen.

Arbeiten Sie konzentriert und lassen Sie Sorgfalt walten.
Halten Sie Ihren Arbeitsplatz sauber und vermeiden Sie Gefahrensituationen.

Vorkehrungen zum Schutz des Bedieners treffen.
Zu Ihrem Schutz sollten Sie folgende Schutzmaßnahmen treffen

Schutzbrille tragen

Schutzhelm tragen

Gehörschutz tragen

Schutzhandschuhe tragen

Schutzschuhe benutzen
Warnzeichen

Warnung vor allgemeiner Gefahr

Warnung vor gefährlicher elektrischer Spannung

Warnung vor heißer Oberfläche

Reiß- bzw. Schneidgefahr
Technische Daten
Diamantkernbohrgerät EBM 250/2 RP
| Nennspannung: | 230 V ~ |
| Leistungsaufnahme: | 2500 W |
| Nennstrom: | 11,5 A |
Frequenz: 50-60 Hz
Max. Bohrdurchmesser: 250 mm
Werkzeugaufnahme: 1¼" UNC
Schutzklasse: I
Schutzgrad: IP 20
Gewicht: ca. 10,5 kg
Funkentstörung nach: EN 55014 und EN 61000
| Gang | Nenndrehzahl | max. Bohr-durchmesser |
| I | 360 min ^-1 | 250 mm |
| II 850 min | ^-1 152 mm |
lieferbares Sonderzubehör:
| Artikel | Bestell Nr. |
| Diamantbohrständer mit Schnellwechseladapter BST 250 | 09631 |
| Befestigungsset Beton/ Gestein | 35720 |
| Kupferringe zum leichten Lösen der Bohrkrone | 35450 |
| Adapter 1 / 1⁄4" i – 1⁄2" i | 35116 |
| Schnellspannsäule | 35730 |
| Wasserdruckgefäß 10l Metall | 35810 |
| Nass / Trockensauger DSS 25 A | 09915 |
| Diamantbohrkronen ∅60 – 252 mm | |
| Bohrkronenverlängerungen |
Lieferumfang
Diamantkernbohrgerät mit Kugelhahn und GARDENA–Stecknippel, PRCD–Schutzschalter, Bedienungsanleitung, je 1 Stück Einmaulschlüssel SW 32 und SW 41 im Maschinenkarton.
Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Die Diamant- Kernbohrmaschine EBM 250/2 RP ist für den professionellen Einsatz bestimmt und darf nur von unterwiesenen Personen bedient werden. In Verbindung mit den entsprechenden Nassbohrkronen ist die Maschine zum Bohren von Beton, Stein und Mauerwerk ausschließlich im Nassschnitt bestimmt.
Sie darf nur in einem dafür geeigneten Diamantbohrständer betrieben werden.

Gefahrloses Arbeiten mit dem Gerät ist nur möglich, wenn Sie die Bedienungsanleitung vollständig lesen und die darin enthaltenen Anweisungen strikt befolgen. Zusätzlich müssen die allgemeinen Sicherheitshinweise im beigelegten Heft befolgt werden. Lassen Sie sich vor dem ersten Gebrauch praktisch einweisen.

Wird bei der Arbeit die Anschlussleitung beschädigt oder durchtrennt, diese nicht berühren, sondern sofort den Netzstecker ziehen. Gerät niemals mit beschädigter Anschlussleitung betreiben.

Überprüfen Sie vor dem Bohren in Decken und Wänden die Bohrstelle auf verdeckt liegende Strom-, Gas- und Wasserleitungen.
Überprüfen Sie den Arbeitsbereich, z.B. mit einem Metallortungsgerät.
Konsultieren Sie den verantwortlichen Statiker vor Beginn ihrer Arbeit zur Festlegung der genauen Position der Bohrung.
Sichern Sie bei Durchbohrungen durch Decken den Bereich von unten ab, da der Bohrkern nach unten herausfallen kann.

Achten Sie darauf dass die Maschine keinem direkten Regen ausgesetzt ist.
- Arbeiten Sie nicht in explosionsgefährdeter Umgebung.
- Arbeiten Sie nicht auf Leitern.
- Asbesthaltige Materialien dürfen nicht bearbeitet werden.
- Tragen Sie das Gerät niemals am Kabel und überprüfen Sie vor jeder Benutzung Gerät, Kabel und Stecker. Lassen Sie Schäden nur von einem Fachmann beseitigen. Stecker nur bei ausgeschalteter Maschine in die Steckdose stecken.
- Manipulationen am Gerät sind nicht erlaubt.
- Lassen Sie die Kernbohrmaschine nur unter Aufsicht arbeiten. Ziehen Sie den Netzstecker, und überprüfen Sie, dass der Schalter ausgeschaltet ist, wenn die Kernbohrmaschine unbeaufsichtigt bleibt, bei Auf- und Abbauarbeiten, bei Spannungsabfall, beim Einsetzen bzw. bei der Montage eines Zubehörteiles.
-
Schalten Sie die Maschine ab, wenn Sie aus irgendeinem Grund stehen bleibt. Sie vermeiden damit das plötzliche Anlaufen im unbeaufsichtigten Zustand.
-
Benutzen Sie das Gerät nicht, wenn ein Teil des Gehäuses defekt ist, bzw. bei Beschädigungen an Schalter, Zuleitung oder Stecker.
- Elektrowerkzeuge müssen in regelmäßigen Abständen einer Sichtprüfung durch den Fachmann unterzogen werden.
- Kabel immer nach hinten von der Maschine wegführen.
- Beim Betreiben des Kernbohrgerätes darf in keiner Gebrauchslage Kühlwasser in den Motor und die elektrischen Einbauteile eindringen.
- Überkopfbohrungen nur mit geeigneten Schutzvorkehrungen (Wasserauffangvorrichtung) durchführen.
- Tritt Wasser aus der Überlaufbohrung am Getriebehals aus, brechen Sie die Arbeiten ab und lassen Sie das Kernbohrgerät in einer autorisierten Fachwerkstatt reparieren.
- Schalten Sie nach einer Unterbrechung Ihrer Arbeit die Kernbohrmaschine nur dann ein, nachdem Sie sich davon überzeugt haben, dass sich die Bohrkrone frei drehen lässt.
- Nicht in rotierende Teile fassen.
- Personen unter 16 Jahren dürfen das Gerät nicht benutzen.
- Der Benutzer und die sich in der Nähe aufhaltenden Personen müssen während der Benutzung des Gerätes eine geeignete Schutzbrille, Schutzhelm, Gehörschutz, Schutzhandschuhe und Sicherheitsschuhe benutzen.





- Arbeiten Sie stets konzentriert. Gehen Sie überlegt vor und verwenden Sie das Gerät nicht, wenn Sie unkonzentriert sind.
Weitere Sicherheitshinweise entnehmen sie bitte der Anlage!
Montage am Bohrständer

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98 79,5 41,3 10 M8x16Die EBM 250/2 RP wird am Getriebefuß mit 4 Innensechskantschrauben M8 am Bohrständer befestigt. Setzen Sie die Maschine nur in einen stabilen, mit präzisen Führungen versehenen Bohrständer ein.
Achten Sie darauf, dass die Maschinenachse parallel zur Bohrständersäule verläuft.
Verwenden Sie nur Bohrständer mit ausreichender Standsicherheit.
Die Verwendung eines Wassersammelrings ist zu empfehlen.
Die EBM 250/2 RP ist in Schutzklasse I ausgeführt. Zum Schutz des Bedieners darf die Maschine nur über eine Fehlerstromschutzeinrichtung betrieben werden und wird deshalb standardmäßig mit einem im Kabel integriertem PRCD–Schutzschalter zum Einsatz an einer Schutzkontaktsteckdose geliefert.

Achtung!
- Der PRCD – Schutzschalter darf nicht im Wasser liegen.
- PRCD – Schutzschalter nicht zum Ein- und Ausschalten der Maschine verwenden.
- Vor Arbeitsbeginn die ordnungsgemäße Funktion durch Drücken der TEST – Taste überprüfen.
Prüfen Sie vor Inbetriebnahme die Übereinstimmung der Netzspannung und -frequenz mit den auf dem Typenschild angegebenen Daten. Spannungsabweichungen von + 6 % bis – 10 % sind zulässig.
Verwenden Sie nur 3-adriges Verlängerungskabel mit Schutzleiter und ausreichendem Querschnitt (mind. 2,5 mm²). Ein zu schwacher Querschnitt kann zu übermäßigem Leistungsverlust und zur Überhitzung von Maschine und Kabel führen.
Wasseranschluss
Wenn die Bohrkrone nicht ausreichend mit Wasser gekühlt ist, können sich die Diamantsegmente erwärmen, was diese beschädigt und schwächt. Deshalb sollen Sie sich immer vergewissern, dass das Kühlungssystem nicht verstopft ist.
Zur Versorgung des Bohrgerätes mit Wasser gehen Sie bitte wie folgt vor:
- Schließen Sie die Maschine über das GARDENA-Stecknippel an die Wasserversorgung oder ein Wasserdruckgefäß an.
- Betreiben Sie die Maschine nur mit sauberem Wasser und ausreichender Wasserzufuhr, da im Trockenbetrieb die Dichtungen beschädigt werden.
- Achtung! Der maximale Wasserdruck sollte 3 bar nicht überschreiten!
- Vergewissern Sie sich, dass die Segmente genug gekühlt sind. Ist das Bohrwasser klar, ist die Kühlung ausreichend.
-
Verschließen Sie das soeben gebohrte Loch wenn Sie dieses vergrößern wollen, um eine ausreichende Kühlwasserzufuhr erzielen zu können.
-
Bei Überkopfarbeiten müssen Sie immer einen Wassersammelring benutzen.
■ Entleeren Sie das Wassersystem bei Frostgefahr.
Getriebeumschaltung
Die EBM 250/2 P besitzt ein mechanisches 2-Gang Ölbadgetriebe.
Passen Sie die Drehzahl der Maschine dem Bohrdurchmesser an (Angaben siehe Gerätekennwerte).
Drehen Sie den Getriebeschalter soweit in den schnelleren bzw. langsameren Gang. Der Drehzahlwechsel ist nur bei stillstehender Maschine vorzunehmen, eventuell ist durch leichtes Verdrehen der Arbeitsspindel der Schaltvorgang zu unterstützen.

Warnung!
- Nie mit Gewalt und nur im Auslauf oder Stillstand der Maschine umschalten!
- Verwenden Sie zum Umschalten keine Werkzeuge wie z.B. Zange oder Hammer!
Bohrkronen
Diamantbohrkronen mit einem Innengewinde 1/1/4" UNC können direkt auf die Arbeitsspindel geschraubt werden.
Für Bohrkronen mit R 12 " Außengewinde sind Adapter als Zubehör erhältlich.
Verwenden Sie nur auf das zu bohrende Material abgestimmte Bohrkronen. Sie schonen die Kernbohrmaschine, wenn Sie nur rundlaufende und nicht deformierte Bohrkronen verwenden.
Achten Sie darauf, dass die Diamantsegmente ausreichenden Freischnitt gegenüber dem Bohrkronenkörper gewährleisten.
Bohrkronenwechsel





Vorsicht!
Das Werkzeug ist schwer und kann durch den Einsatz oder durch Schärfen heiß werden. Sie können sich die Hände verbrennen, sich an den Segmenten schneiden bzw. reißen oder quetschen.
Benutzen Sie für den Werkzeugwechsel deshalb immer Arbeitsschutzhandschuhe.
Die Bohrspindel hat Rechtsgewinde.
Verwenden Sie als Gegenhalter immer einen Maulschlüssel SW 32, der an der Bohrspindel angesetzt wird.
Lösen Sie die Bohrkrone niemals mit (Hammer-)Schlägen, da so die Kernbohrmaschine beschädigt wird.
Etwas wasserfestes Fett, aufgetragen auf dem Bohrspindelgewinde und ein Kupferring zwischen Spindel und Bohrkrone erleichtern das Lösen der Bohrkrone.
Betreiben der Bohreinheit
Um die Maschine sicher zu betreiben, beachten Sie bitte folgende Hinweise:
Angaben zum Einsatzort
- Befreien Sie den Einsatzort von allem, was den Arbeitsvorgang behindern könnte.
- Achten Sie auf ausreichende Beleuchtung des Einsatzortes.
- Halten Sie die angegebenen Bedingungen für den Anschluss an die Stromversorgung ein.
- Verlegen Sie die Elektroleitungen so, dass eine Beschädigung durch das Werkzeug ausgeschlossen ist.
- Vergewissern Sie sich, dass Sie ständig ausreichend Sicht auf den Arbeitsbereich haben und jederzeit alle erforderlichen Bedienungselemente und Sicherheitseinrichtungen erreichen können.
- Halten Sie andere Personen von Ihrem Arbeitsbereich fern, um Unfälle zu vermeiden.
Raumbedarf für Betrieb und Wartung
Halten Sie wenn möglich ca. 2 m um die Maschine für Betrieb und Wartung frei, so dass Sie sicher arbeiten können und bei Betriebsstörungen sofort eingegriffen werden kann.
Vorbereitung
- Wenn Sie in Blöcke bohren, stellen Sie sicher, dass die Blöcke gut verankert und befestigt sind.
- Bevor Sie in tragende Teile bohren, vergewissern Sie sich, dass Sie die Statik nicht verletzen. Befolgen Sie die Anweisungen der für die Planung verantwortlichen Fachleute.
-
Stellen Sie sicher, dass Sie weder Gas- bzw. Wasserleitungen, noch Stromkabel beim Bohren beschädigen können.
-
Vergewissern Sie sich, dass Sie keine Metallteile der Maschine während des Bohrens von Wänden und Böden, wo Stromkabel unter Wasser liegen könnten, berühren.
- Stellen Sie sicher, dass der Bohrkern beim Herausfallen niemanden verletzen bzw. nichts beschädigen kann. Beräumen und sichern Sie den Arbeitsbereich.
- Falls der Bohrkern beim Herausfallen Schäden verursachen könnte, bauen Sie eine entsprechende Vorrichtung auf, die den Kern zurückhält.
- Vergewissern Sie sich, dass die Bohrkrone richtig befestigt ist.
- Setzen Sie in Abhängigkeit vom zu bearbeitenden Material das richtige Werkzeug ein.
Befestigung des Bohrständers
Das Diamantkernbohrgerät EBM 250/2 RP darf nur in einem Bohrständer montiert betrieben werden.
Da der Bohrständer nicht Bestandteil des Lieferumfanges ist, weisen wir auf einige wichtige Befestigungsvarianten hin.
Beachten Sie bitte hierzu die Betriebsanleitung für den Bohrständer.
Achten Sie bei der Vakuumbefestigung auf ein ausreichend hohes Vakuum (min. – 0,8 bar). Sorgen Sie dafür, dass die Dichtungen nicht verschlissen sind.
Achtung! Nicht für Wand- und Deckenbohrungen!
Vergessen Sie nicht, dass man die Nivellierschraube nur bis zu einem gewissen Punkt herausdrehen kann, um das Vakuum nicht zu zerstören.
Die am häufigsten angewendete Befestigungsart ist die Dübelbefestigung. Benutzen sie möglichst Metalldübel. Der Dübeldurchmesser darf nicht kleiner als 12 mm sein.
- Um die Bohreinheit richtig zu befestigen, benötigen Sie das Befestigungs- Set (Bestell Nr. 35720)
- Bohren Sie ein Loch mit Durchmesser 15 mm, 50 mm tief und befreien Sie dieses von Staub.
- Setzen Sie einen Dübel ein und spreizen Sie diesen mit Hilfe des Setzeisens auf.
- Schrauben Sie die Gewindestange in den Dübel.
- Stellen Sie die Bohreinheit mit dem Langloch im Fuß auf die Gewindestange.
- Legen Sie die Scheibe auf und schrauben Sie die Flügelmutter ganz fest.
- Justieren Sie die Bohreinheit mittels der vier Schrauben in der Fußplatte.
Bohren
senkrecht Bohren
■ Schalten Sie den PRCD auf On.
- Öffnen Sie die Wasserzuführung.
- Schalten Sie den Motor ein, ohne dass die Bohrkrone die Fläche berührt.
- Drehen Sie den Handgriff, um die Bohrkrone zu senken, bis sie die Oberfläche berührt.
- Um eine exakte Zentrierung der Bohrkrone zu erhalten, halten Sie beim ersten Zentimeter Schnitttiefe den Vorschub gering.
- Sie können dann schneller bohren. Eine zu niedrige Bohrgeschwindigkeit schränkt die Leistung ein. Bei einer zu hohen Bohrgeschwindigkeit werden die Diamantsegmente schnell stumpf.
schräg Bohren
- Entfernen Sie die Schraube in der Fußplatte, welche die Säule bei 90° arretiert.
- Lockern Sie die zwei Schrauben am Fuß der Säule, und schwenken Sie die Säule bis zum gewünschten Winkel.
■ Ziehen Sie die zwei Schrauben wieder fest. - Bohren Sie am Anfang sehr langsam, da die Krone nur mit einem Bruchteil ihrer Schnittfläche ins Material greift. Wenn Sie zu schnell oder mit einem zu hohen Druck bohren kann die Krone verlaufen.
Wenn Sie während des Bohrvorganges feststellen, dass die Vorschubgeschwindigkeit sehr gering wird, dass Sie mehr Kraft aufwenden müssen und dass das Wasser, das aus dem Bohrloch austritt, klar und mit einigen Metallsplittern versetzt ist, sind Sie auf Armierungseisen getroffen.
Reduzieren Sie den Druck auf die Bohrkrone um dieses problemlos zu durchtrennen.
Sie können den Druck wieder erhöhen, wenn Sie die Armierungseisen durchtrennt haben.
Bohrkronenverlängerung
Wenn Sie tiefer als die Nutzlänge Ihrer Bohrkrone bohren müssen:
- Bohren Sie zunächst nur so weit, wie die Nutzlänge der Krone es zulässt.
- Entfernen Sie die Krone und lösen den Bohrkern aus dem Loch, ohne die Kernbohranlage zu bewegen.
■ Schieben Sie die Krone wieder ins Bohrloch.
Schrauben Sie eine entsprechende Verlängerung zwischen Bohrkrone und Motor. Wenn die Bohrkronenaufnahme 1 ^1/4 “ beträgt, vergessen Sie bitte nicht die Kupferringe zum leichteren Lösen der Bohrkrone.
Überlastungsschutz
Die EBM 250/2 RP ist zum Schutz von Bediener, Motor und Bohrkrone mit einem mechanischen, elektronischen Überlastungsschutz ausgerüstet.
Mechanisch: Bei einem plötzlichen Verklemmen der Bohrkrone wird mittels einer Rutschkupplung die Bohrspindel vom Motor entkoppelt.
Elektronisch: Bei einer Überlastung infolge zu großer Vorschubkraft reagiert die Elektronik im Maschinenschalter mit einem Abschalten der Maschine. Nach Entlastung und Wiedereinschalten des Geräteschalters kann normal weitergearbeitet werden.
Sicherheitskupplung
Die Rutschkupplung soll Stöße und übermäßige Belastung abfangen. Um ihre Funktionsfähigkeit zu erhalten, sollte sie max. 2s durchrutschen. Sie muss bei übermäßigem Verschleiß von einer autorisierten Fachwerkstatt erneuert werden.
Segmentbruch
Wenn sich während des Bohrens ein Diamantsegment, Teile der Armierung oder ähnliches löst und die Bohrkrone dadurch verklemmt, beenden Sie die Arbeit an dieser Bohrung und bohren Sie ein Loch mit dem selben Zentrum und einem 15 bis 20 mm größeren Durchmesser.
Versuchen Sie nicht mit einer anderen Bohrkrone gleichen Durchmessers die Bohrung zu beenden!
Nach dem Bohren
Wenn Sie Ihre Bohrung beendet haben:
■ Ziehen Sie die Bohrkrone aus dem Loch heraus.
- Schalten Sie den Motor aus. Benutzen Sie den Motorschalter und nicht den PRCD zu diesem Zweck.
■ Schließen Sie die Wasserversorgung.
Bohrkern entfernen, wenn er in der Bohrkrone bleibt
- Trennen Sie die Bohrkrone vom Motor.
■ Stellen Sie die Bohrkrone senkrecht. - Klopfen Sie leicht mit einem hölzernen Hammerstiel gegen das Rohr, bis der Bohrkern herausrutscht. Die Bohrkrone nie mit Gewalt gegen eine Wand schlagen, oder mit Werkzeugen wie Hämmern oder
Maulschlüsseln traktieren, da sich das Rohr sonst verziehen kann und weder der Bohrkern sich herauslösen, noch die Bohrkrone sich wiederverwenden lässt.
Bohrkern entfernen bei einem Sackloch
Brechen Sie den Kern mit einem Keil oder Hebel ab. Heben Sie den Kern mit einer geeigneten Zange heraus oder bohren Sie ein Loch in den Kern, schrauben eine Ringschraube hinein und ziehen Sie ihn daran heraus.
Pflege und Wartung

Vor Beginn der Wartungs- oder Reparaturarbeiten unbedingt Netzstecker ziehen!
Reparaturen dürfen nur von qualifiziertem, auf Grund seiner Ausbildung und Erfahrung geeignetem Personal durchgeführt werden.
Das Gerät ist nach jeder Reparatur von einer Elektrofachkraft zu überprüfen.
Das Elektrowerkzeug ist so konstruiert, dass ein Minimum an Pflege und Wartung erforderlich ist. Folgende Punkte sind jedoch stets zu beachten:
- Reinigen Sie nach Beendigung der Bohrarbeiten die Kernbohreinheit. Fetten Sie danach das Bohrspindelgewinde ein. Die Lüftungsschlitze müssen stets sauber und offen sein. Achten Sie darauf, dass beim Reinigungsvorgang kein Wasser in die Kernbohrmaschine eindringt.
- Nach den ersten 150 Betriebsstunden muss das Getriebeöl ersetzt werden.
Eine Erneuerung des Getriebeöls bewirkt eine deutliche Erhöhung der Lebensdauer des Getriebes. - Nach ca. 200 Betriebsstunden sind die Kohlebürsten durch einen Elektrofachmann zu kontrollieren und gegebenenfalls auszutauschen (nur Original – Kohlebürsten verwenden)
- Vierteljährlich Schalter, Kabel und Stecker vom Elektrofachmann überprüfen lassen.
Umweltschutz

Rohstoffrückgewinnung statt Müllentsorgung
Zur Vermeidung von Transportschäden muss das Gerät in einer stabilen Verpackung ausgeliefert werden. Verpackung sowie Gerät und Zubehör sind aus recycelfähigen Materialien hergestellt.
Die Kunststoffteile des Gerätes sind materialspezifisch gekennzeichnet. Dadurch wird eine umweltgerechte, sortenreine Entsorgung über die angebotenen Sammeleinrichtungen ermöglicht.
Nur für EU-Länder

Werfen Sie Elektrowerkzeuge nicht in den Hausmüll!
Gemäß Europäischer Richtlinie 2012/19/EU über Elektro- und Elektronik- Altgeräte und Umsetzung in nationales Recht müssen verbrauchte Elektrowerkzeuge getrennt gesammelt und einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden.
Geräusch / Vibration
Das Geräusch dieses Elektrowerkzeuges wird nach DIN 45 635, Teil 21, gemessen. Der Schalldruckpegel am Arbeitsplatz kann 85 dB (A) überschreiten; in diesem Fall sind Schallschutzmaßnahmen für den Bediener erforderlich.

Gehörschutz tragen!
Die Hand-/Arm-Vibration ist typischerweise niedriger als 2,5 m/s ^2 . Messwerte ermittelt entsprechend EN 60745.
Der angegebene Schwingungspegel repräsentiert die hauptsächlichen Anwendungen des Elektrowerkzeugs. Wenn allerdings das Elektrowerkzeug für andere Anwendungen, mit abweichenden Einsatzwerkzeugen oder ungenügender Wartung eingesetzt wird, kann der Schwingungspegel abweichen. Dies kann die Schwingungsbelastung über den gesamten Arbeitszeitraum deutlich erhöhen.
Für eine genaue Abschätzung der Schwingungsbelastung sollten auch die Zeiten berücksichtigt werden, in denen das Gerät abgeschaltet ist oder zwar läuft, aber nicht tatsächlich im Einsatz ist. Dies kann die Schwingungsbelastung über den gesamten Arbeitszeitraum deutlich reduzieren.
Legen Sie zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz des Bedieners vor der Wirkung von Schwingungen fest wie zum Beispiel: Wartung von Elektrowerkzeug und Einsatzwerkzeugen, Warmhalten der Hände, Organisation der Arbeitsabläufe.
Abschaltkohlen
Das Elektrowerkzeug ist zum Schutz des Motors mit selbstabschaltenden Kohlebürsten ausgestattet. Sind die Kohlen abgenutzt, schaltet die Maschine selbstständig ab.
In diesem Fall müssen beide Kohlebürsten gleichzeitig durch Original-Kohlebürsten von einer autorisierten Elektrofachkraft ausgewechselt werden.
Verhalten bei Störungen

Schalten Sie die Maschine bei Betriebsstörungen aus, trennen Sie diese vom Stromnetz. Arbeiten an der Elektrik der Maschine dürfen nur von einem Elektrofachmann vorgenommen werden.
Fehlersuche
| Fehler | Mögliche Ursache | Behebung |
| Gerät läuft nicht | Netzstromversorgung unterbrochenNetzkabel oder Stecker defektSchalter defektPRCD-Schalter ausgeschaltet | Anderes Elektrogerät einstecken, Funktion prüfen Von Elektrofachkraft prüfen und gegebenenfalls ersetzen lassen Von Elektrofachkraft prüfen und gegebenenfalls ersetzen lassen PRCD-Schalter einschalten (RESET) |
| Motor läuft-Bohrkr. dreht nicht | Getriebe defekt | Lassen Sie das Gerät von einer Vertragswerkstatt reparieren |
| Bohrgeschwindigkeit lässt nach | Wasserdruck/ Wasserdurchfluss zu hochBohrkrone defektGetriebe defektBohrkrone poliert | Wassermenge regulierenBohrkrone auf Beschädigung prüfen und gegebenenfalls austauschenLassen Sie das Gerät von einer Vertragswerkstatt reparierenBohrkrone auf Schärfstein schärfen dabei Wasserspülung laufen lassen |
| Motor schaltet ab | Gerät kommt zum Stillstand Gerät zu warmÜberlastschutz des Motors hat angesprochenKohlebürsten abgenutzt – Abschaltkohle schaltet ab | Gerät gerade führenGerät entlasten und durch Betätigen des Schalters Gerät wieder hochfahren lassenLassen Sie beide Kohlebürsten von einer Elektrofachkraft wechseln |
| Wasser tritt am Getriebegehäuse aus | Wellendichtringe defekt | Lassen Sie das Gerät von einer Vertragswerkstatt reparieren |
Gewährleistung
Entsprechend unserer allgemeinen Lieferbedingungen gilt im Geschäftsverkehr gegenüber Unternehmen eine Gewährleistungsfrist für Sachmängel von 12 Monaten (Nachweis durch Rechnung oder Lieferschein).
Schäden, die auf natürliche Abnützung, Überlastung oder unsachgemäße Behandlung zurückzuführen sind, bleiben davon ausgeschlossen.
Schäden, die durch Material- oder Herstellfehler entstanden sind, werden unentgeltlich durch Reparatur oder Ersatzlieferung beseitigt.
Beanstandungen können nur anerkannt werden, wenn das Gerät unzerlegt an den Lieferer oder eine Eibenstock-Vertragswerkstatt gesandt wird.
CE Konformitätserklärung
Wir erklären in alleiniger Verantwortung, dass das unter „Technische Daten“ beschriebene Produkt mit folgenden Normen oder normativen Dokumenten übereinstimmt:
EN 61 029, EN 55 014, EN 61 000
gemäß der Bestimmungen 2011/65/EU, 2004/108/EG, 2006/42/EG
Technische Unterlagen (2006/42/EG) bei:
Elektrowerkzeuge GmbH Eibenstock
Auersbergstraße 10
D - 08309 Eibenstock

Elektrowerkzeuge GmbH Eibenstock
Auersbergstraße 10
D - 08309 Eibenstock

Elektrowerkzeuge GmbH Eibenstock
Auersbergstraße 10
D - 08309 Eibenstock

Beschermingsklasse: I
Beschermingsgraad: IP 20
Gewicht: 10.5 kg
Ontstoring: EN 55014 en EN 61000
Elektrowerkzeuge GmbH Eibenstock
Auersbergstraße 10
D - 08309 Eibenstock

Elektrowerkzeuge GmbH Eibenstock
Auersbergstraße 10
D - 08309 Eibenstock

Elektrowerkzeuge GmbH Eibenstock
Auersbergstraße 10
D - 08309 Eibenstock

Elektrowerkzeuge GmbH Eibenstock
Auersbergstraße 10
D - 08309 Eibenstock
www.eibenstock.com

Originalbetriebsanleitung....3 - 10
Wichtige Sicherheitshinweise
Wichtige Anweisungen und Warnhinweise sind mittels Symbolen auf der Maschine dargestellt:

Warnung vor allgemeiner Gefahr
Warnung vor gefährlicher elektrischer Spannung
Warnung vor heißer Oberfläche
Maschine, Bohrkrone und Bohrständer sind schwer – Vorsicht Quetschgefahr
Reiß- bzw. Schneidgefahr
Beim Arbeiten sollten Sie Augenschutz, Gehörschutz, Schutzhandschuhe und feste Arbeitskleidung tragen!

Gehörschutz benutzen
Augenschutz benutzen
Schutzhelm benutzen
Schutzhandschuhe benutzen
Schutzschuhe benutzen
Technische Daten
Diamantbohrständer BST 250, BST 300
| Maße: BST 250: BST 300 | 430 x 330 x 1040 mm 540 x 330 x 1100 mm |
| Säulenlänge: 995 mm | |
| Gewicht BST 250: BST 300: | 15,5 kg 18,5 kg |
| Maximaler Bohrdurchmesser BST 250: BST 300: | 250 mm 350 mm |
| Neigung: 0° bis 45° | |
| Schlittenbremse: ja | |
| Arretierung in der Endlage: ja | |
| Aufnahme des Motors: Schnellwechselplatte | |
| Anpassung an Untergrund: 4 Verstellschrauben / 2 Libellen | |
lieferbares Sonderzubehör
| Artikel | Bestell Nr. |
| Befestigungsset (Beton) 35720 | |
| Befestigungsset (Mauerwerk) 35724 | |
| Ersatzdübel 35722 | |
| Rawl – Dübel 35725 | |
| Schnellspannsäule 35730 |
Lieferumfang
Diamantbohrständer mit Drehkreuz, Innensechskantschlüssel SW 6 und SW 8, 4 Innensechskantschrauben M 8 x 20 und Bedienungsanleitung im Karton.
Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Der Diamantbohrständer ist für Diamantkernbohrgeräte mit Befestigung mittels Montageplatte ausgelegt. Der maximale Bohrdurchmesser darf den in der Tabelle angegebenen Wert nicht überschreiten!
Beim Überkopf-Bohren ist generell eine Wasserauffangvorrichtung zu verwenden. Bei falschem oder zweckentfremdetem Gebrauch übernimmt der Hersteller keinerlei Haftung.
Einsatz

Überprüfen Sie nach jeder Neueinstellung den festen Sitz der Schrauben, damit sicher mit dem Bohrständer gearbeitet werden kann.
Anbringung des Drehkreuzes
■ Bringen Sie das Drehkreuz (1) in Abhängigkeit von der auszuführenden Arbeit links oder rechts am Schlitten (2) an.
■ Prüfen Sie, ob das Drehkreuz (1) fest sitzt.

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1 2 KlickBefestigung des Bohrständers
Befestigung durch Dübel in Beton

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C B A
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F E D
Für Mauerwerk sind Rawl-Dübel zu verwenden.
- Zeichnen Sie sich die Position der Befestigungsohrung auf der zu bohrenden Fläche an.
- Bohren Sie ein Loch (∅ 15) 50 mm tief (A), in das der Dübel M12 (B) eingesetzt werden soll; setzen Sie den Dübel ein und spreizen Sie ihn mit dem Dübelsetzwerkzeug (C) auf
- Schrauben Sie die Schnellspannschraube (D) in den Dübel ein.
- Setzen Sie den Ständer auf.
- Fixieren Sie die Unterlegscheibe (E) und schließlich die Flügelmutter (F) auf der Schnellspannschraube (D).
■ Ziehen Sie die Mutter (F) mit einem Schlüssel SW 27 fest.
■ Vor und nach dem Festziehen der Mutter (F) sind die 4 Stellschrauben zur Anpassung an den Untergrund entsprechend zu verstellen.

Unbedingt prüfen, ob der Ständer fest montiert ist.
Befestigung durch Schnellspannsäule
Um den Bohrständer mittels der Schnellspannsäule Verstreben zu können, muss der Abstand zur gegenüberliegenden Wand zwischen 1,7 m und 3 m betragen.

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H GPositionieren Sie den Bohrständer. Setzen Sie die Schnellspannsäule so dicht wie möglich hinter der Säule auf dem Ständerfuß auf. Fixieren Sie den Bohrständer durch Drehen der Kurbel (G) im Uhrzeigersinn. Sichern Sie die Einstellung mit dem dazugehörigen Bolzen (H).
Achtung! Es ist wichtig, dass der Bohrständer fest mit dem Untergrund verbunden ist. Nicht korrekt befestigte Bohrständer können zur Verletzung des Bedieners und Beschädigung der Bohreinheit führen. Bewegungen während des Bohrens verursachen ein Schlagen der Bohrkrone gegen die Bohrungswand, was zum Ausbrechen der Segmente führen kann. Die Bohrkrone kann sich ebenso im Bohrloch verkanten, was wiederum Schäden an dieser verursacht.
Befestigung der Kernbohrmaschine



Vorsicht beim Einsetzen der Maschine, Quetschgefahr! Tragen Sie Schutzhandschuhe!
Montage der Maschinenplatte

Fahren Sie den Maschinenhalter so weit nach oben, bis dieser in der Endlage einrastet.
Öffnen Sie mit Hilfe des Drehkreuzes die Arretierung der Montageplatte.
Entnehmen Sie diese und verbinden Sie sie wie nachfolgend beschrieben mit der Kernbohrmaschine.

Zum Lieferumfang gehört eine Montageplatte, eine Passfeder 10 mm und 4 Innensechskantschrauben M8 x 20. Die Montageplatte wird mit der Passfeder auf die Maschine aufgesetzt und mit den vier Schrauben befestigt. Achten Sie auf die Montagerichtung.
Setzen Sie die Kernbohrmaschine mit der montierten Platte in den Bohrständer ein und Arretieren Sie diese mit Hilfe des Drehkreuze (s. oben).
Für den Betrieb der Kernbohrmaschine sind deren Bedienungsanleitung und die zugehörigen Sicherheitshinweise strikt zu beachten!
Betreiben
Um die Bohreinheit sicher zu betreiben, beachten Sie bitte folgende Hinweise:
Angaben zum Einsatzort
- Befreien Sie den Einsatzort von allem, was den Arbeitsvorgang behindern könnte.
- Achten Sie auf ausreichende Beleuchtung des Einsatzortes.
- Halten Sie die angegebenen Bedingungen für den Anschluss an die Stromversorgung ein.
- Verlegen Sie die Elektroleitungen so, dass eine Beschädigung durch das Werkzeug ausgeschlossen ist.
- Vergewissern Sie sich, dass Sie ständig ausreichend Sicht auf den Arbeitsbereich haben und jederzeit alle erforderlichen Bedienungselemente und Sicherheitseinrichtungen erreichen können.
- Halten Sie andere Personen von Ihrem Arbeitsbereich fern, um Unfälle zu vermeiden.
Raumbedarf für Betrieb und Wartung
Halten Sie wenn möglich ca. 2 m um die Maschine für Betrieb und Wartung frei, so dass Sie sicher arbeiten können und bei Betriebsstörungen sofort eingegriffen werden kann.
Bohren
schräg bohren

Entfernen Sie die Schraube welche die Bohrsäule bei 90° arretiert.
Lösen Sie die beiden Innensechskantschrauben M 10 mit dem beiliegenden Schlüssel SW 8. Bringen Sie die Säule in den entsprechenden Winkel und ziehen Sie die beiden Schrauben wieder fest an.
Nach dem Bohren ist die Säule wieder in die 90° Position zu bringen und mit der Schraube zu arretieren.

Zusätzlich ist beim BST 300 die Knebelschraube an der Abstützung zu lösen.
Die Skala an der Zahnsäule erleichtert Ihnen die Einstellung des Bohrwinkels.
Bohren Sie am Anfang sehr langsam, da die Krone nur mit einem Bruchteil ihrer Schnittfläche ins Material greift. Wenn Sie zu schnell oder mit einem zu hohen Druck bohren kann die Krone verlaufen.
Zur Erreichung der vollen Bohrtiefe muss eventuell eine Verlängerung für die Bohrkrone verwendet werden!
Demontage der Kernbohreinheit





- Fahren Sie den Maschinenhalter mit dem Kernbohrgerät so weit nach oben, bis dieser in der Endlage einrastet.
■ Entfernen Sie die Bohrkrone.
■ Lösen Sie die Flügelmutter (F). (s.S.4) - Halten Sie dabei den Bohrständer fest!
■ Entnehmen Sie den Bohrständer.
■ Drehen Sie die Schnellspannschraube (D) heraus. (s.S. 4)
Pflege und Wartung
- Halten Sie den Ständer immer sauber, insbesondere die Bohrsäule mit der Verzahnung und den 4 Gleitstücken im Maschinenhalter.
- Auch um die Leichtgängigkeit der Ritzelwelle zu gewährleisten.
- Für den einwandfreien Betrieb des Bohrständers müssen die Gleitstücke des Maschinenhalters spielfrei an der Bohrsäule entlang gleiten.
Achtung!
Überprüfen Sie nach jeder 10. Bohrung diese Einstellung!
- Sollte sich die Position verändert haben, kann sie wie folgt nachgestellt werden:

- Lösen Sie mit Hilfe eines Maulschlüssels SW 17 die Kontermutter auf der Innensechskantschraube.
- Regulieren Sie mit Hilfe eines Sechskantstiftschlüssels SW 8 die Innensechskantschrauben und somit die Stellung der Druckstücke zur Säule.
- Ziehen Sie die Kontermutter wieder fest und prüfen Sie die Leichtgängigkeit des Maschinenhalters auf der Führungssäule des Diamantbohrständers.
Gewährleistung
Entsprechend unserer allgemeinen Lieferbedingungen gilt im Geschäftsverkehr gegenüber Unternehmen eine Gewährleistungsfrist für Sachmängel von 12 Monaten (Nachweis durch Rechnung oder Lieferschein).
Schäden, die auf natürliche Abnutzung, Überlastung oder unsachgemäße Behandlung zurückzuführen sind, bleiben davon ausgeschlossen.
Schäden, die durch Material- oder Herstellfehler entstanden sind, werden unentgeltlich durch Reparatur oder Ersatzlieferung beseitigt.
Beanstandungen können nur anerkannt werden, wenn das Gerät unzerlegt an den Lieferer oder eine Eibenstock-Vertragswerkstatt gesandt wird.
Es ist erforderlich, dass die in diesem Bohrständer betriebene Maschine (z.B.: EBM 250/2 RP) den in den technischen Daten des Bohrständers beschriebenen Anforderungen (z.B.: Bohrdurchmesser, Maschinenaufnahme) entspricht.
Wir erklären hiermit, daß diese Einheit entsprechend der Richtlinie 2006/42/EG konzipiert wurde.
Die Inbetriebnahme dieser Einheit ist solange untersagt, bis festgestellt wurde, daß das Elektrowerkzeug, das mit dieser Einheit verbunden werden soll, den Bestimmungen der Richtlinie 2006/42/EG entspricht (erkennbar durch die CE-Kennzeichnung am Elektrowerkzeug).

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Lothar Lässig
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