ECA 100 ipro H - Ventilator Maico - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG ECA 100 ipro H Maico
CMontage- und Betriebsanleitung Seite 2 Schaltbilder Seite 36
Lieferumfang ● Kleinraumventilator ECA 100 ipro ● Elektronikabdeckung ● Sensor (nur bei Ausführungen F, H und B) ● Schaumstoffband ● Montage- und Betriebsanleitung
Lesen Sie diese Anleitung vor der Montage und ersten Benutzung bitte sorgfältig durch. Folgen Sie den Anweisungen. Übergeben Sie die Anleitung an den Eigentümer zur Aufbewahrung. Geräteübersicht, Abb. A bis C 1 Gehäuse mit Motor 2 Flügelrad 3 Leitungstülle 4 Elektronikabdeckung 5 Innengitter oder Innenverschluss 5.1 Feststehendes Innengitter 5.2 Elektrisch betätigter Innenverschluss 5.3 Bimetall 6 Abdeckung 7 Designabdeckung 8 Elektronikplatinen 8.1 Standardelektronik 8.2 Sensorelektronik (nur bei Ausführungen F, H und B) 8.3 VZC-Elektronik 9 Sensoren 9.1 Bewegungssensor „B“ 9.2 Lichtsensor „F“ 9.3 Feuchtesensor „H“ 10 LEDs Einschaltverzögerung/Nachlaufzeit 11 Einstelltaste Einschaltverzögerung 12 Einstelltaste Nachlaufzeit Inhaltsverzeichnis
1. Qualifikation Fachinstallateur .................... 2
2. Bestimmungsgemäße Verwendung .......... 2
3. Sicherheitshinweise und Warnungen ....... 3
6. Umgebungsbedingungen und Grenzen für den Betrieb........................................... 6
9.2 Elektrischer Anschluss ...................... 8
9.3 Betriebsprogramme ........................... 8
9.4 Inbetriebnahme ................................ 10
9.5 Einschaltverzögerung und
Nachlaufzeit ..................................... 10
15. Umweltgerechte Entsorgung ................ 12
Die Montage ist nur durch Fachkräfte mit Kenntnissen und Erfahrungen in der Lüftungstechnik zulässig. Arbeiten an der Elektrik dürfen nur von einer Elektrofachkraft vorgenommen werden. Sie sind eine Elektrofachkraft, wenn Sie aufgrund Ihrer fachlichen Ausbildung, Schulung und Erfahrung die einschlägigen Normen und Richtlinien kennen, die elektrischen Anschlüsse gemäß beigefügtem Verdrahtungsplan fachgerecht und sicher ausführen können und Risiken und Gefährdungen durch Elektrizität erkennen und vermeiden können.
2. Bestimmungsgemäße
Verwendung Das Gerät dient zur Entlüftung von Bädern, WCs, Abstell- und Vorratsräumen, Aus-stellungsräumen, Büros, Fitnessstudios, Umkleidekabinen und ähnlichen Räumen. Zulässig ist ein Betrieb nur bei: ● Festinstallation innerhalb von Gebäuden. ● Installation an Wand oder Decke. ● Luftführung über Schacht oder Rohr. ● elektrischem Unterputz-Anschluss. Impressum: © Maico Elektroapparate-Fabrik GmbH. Deutsche Originalanleitung. Druckfehler, Irrtümer und technische Änderungen vorbehalten.2. Bestimmungsgemäße Verwendung │ DE
Einbau in Fenster mit Fenstereinbausatz FE 100/1, Anschluss an Flachkanäle mit Distanzrahmen ECA-DR zulässig. Dieses Gerät ist ausschließlich für den häuslichen Gebrauch und ähnliche Zwecke vorgesehen.
3. Sicherheitshinweise und
VORSICHT Zeigt eine möglicherweise gefährliche Situation, die zu leichten bis mittleren Körper- verletzungen führen könnte. ACHTUNG Zeigt eine mögliche Situation, die zu Sachschäden am Produkt oder seiner Umgebung führen könnte. Der Ventilator darf in folgenden Situatio- nen auf keinen Fall eingesetzt werden. Entzündungs-/Brandgefahr durch brennbare Materialien, Flüssigkeiten oder Gase in der Nähe des Ventilators. In der Nähe des Ventilators keine brennbaren Materialien, Flüssigkeiten oder Gase deponieren, die sich bei Hitze oder durch Funkenbildung entzünden und in Brand geraten können. Explosionsfähige Gase und Stäube können entzündet werden und zu schweren Explosionen oder Brand führen. Ventilator auf keinen Fall in explo- sionsfähiger Atmosphäre einsetzen (Explosionsgefahr). Gefahr bei Betrieb in Einzelentlüf- tungsanlagen nach DIN 18017-3. Ventilator erfüllt nicht die Norm DIN 18017-3. Ventilator nicht in Anlagen nach DIN 18017-3 einsetzen. Gesundheitsgefahr durch Chemi- kalien oder aggressive Gase/Dämpfe. Chemikalien oder aggressive Gase/ Dämpfe können die Gesundheit gefährden, insbesondere, wenn diese mit dem Ventilator in die Räume verteilt werden. Ventilator auf keinen Fall zur Förderung von Chemikalien oder aggressiven Gasen/ Dämpfen einsetzen. Fett- und Öldämpfe von Dunstab- zugshauben können den Ventilator und die Luftleitungen verschmutzen und die Leistungsfähigkeit reduzieren. Ventilator auf keinen Fall zur Förderung fetthaltiger Luft verwenden, z. B. in Kombination mit Dunstabzugshauben mit Abluftbetrieb. Alle Sicherheitshinweise beachten. Gefahren für Kinder und Personen mit einge- schränkten physischen, sen- sorischen oder psychischen Fähigkeiten oder mangeln- dem Wissen. Ventilator nur von Personen installieren, in Betrieb nehmen, reinigen und warten lassen, welche die Gefahren dieser Arbeiten sicher erkennen und vermeiden können. Verletzungsgefahr durch Saugwirkung des Ventila- tors und drehendes Flügelrad. Haare, Kleidung, Schmuck etc. können in den Ventilator eingezogen werden, wenn Sie sich zu nahe am Ventilator aufhalten. Bei Betrieb unbedingt genügend Abstand halten, damit dies nicht passieren kann. Verletzungsgefahr, wenn Fremdkörper in das Gerät hineingesteckt werden. Keine Gegenstände in das Gerät stecken.DE │ 3. Sicherheitshinweise und Warnungen
Ein nicht ordnungsgemäß einge- bauter Ventilator kann einen nicht bestimmungsgemäßen/unzulässigen Betrieb verursachen. Der Betrieb ist nur bei korrekter Einbaulage (siehe „TOP“ auf Gerät), mit montierter Designabdeckung und außenseitigem Schutzgitter zulässig. Der Ventilator darf nur in Betrieb genommen werden, wenn der Berührungsschutz des Flügelrades gemäß DIN EN ISO 13857 gewährleistet ist. Verletzungs- und Gesundheitsgefahr bei Veränderungen oder Umbauten oder bei Einsatz von nicht zugelassenen Komponenten. Ein Betrieb ist nur mit Original-Komponenten zulässig. Veränderun- gen und Umbauten sind unzulässig und entbinden den Hersteller von jeglicher Gewährleistung und Haftung, z. B. wenn das Gerät an unzulässiger Stelle durchbohrt wird. Verletzungsgefahr bei Arbeiten in der Höhe. Benutzen Sie geeignete Aufstiegshilfen (Leitern). Die Stand- sicherheit ist zu gewährleisten, die Leiter ggf. durch eine 2. Person zu sichern. Sorgen Sie dafür, dass Sie sicher stehen und sich niemand unterhalb des Gerätes aufhält. Lebensgefahr bei Betrieb mit raumluftabhängigen Feuerstätten durch Kohlenstoffmonoxid. Bei Betrieb mit raumluftabhängiger Feuerstätte unbedingt für eine ausreichende Zuluft- nachströmung sorgen. Die maximal zulässige Druckdifferenz pro Wohneinheit beträgt 4 Pa. Die Ausführung bedarf grundsätzlich der Zustimmung des Bezirksschornsteinfegers. Gefahr durch Stromschlag bei Be- trieb mit nicht komplett montiertem oder beschädigtem Ventilator. Vor dem Abnehmen des Elektronikabdeckung alle Versorgungsstromkreise abschalten (Netzsicherung ausschalten), gegen Wieder- einschalten sichern und ein Warnschild sichtbar anbringen. Ventilator nur komplett montiert betreiben. Ein beschädigtes Gerät nicht in Betrieb nehmen. Gefahr bei Nichtbeachtung der geltenden Vorschriften für Elektro- installationen. Vor Elektroinstallationen alle Versorgungs- stromkreise abschalten, Netzsicherung ausschalten und gegen Wiedereinschalten sichern. Ein Warnschild sichtbar anbringen. Bei der Elektroinstallation die geltenden Vorschriften beachten, z. B. DIN EN 50110-1, in Deutschland insbesondere VDE 0100 mit den entsprechenden Teilen. Eine Vorrichtung zur Trennung vom Netz mit mindestens 3 mm Kontaktöffnung je Pol ist vorgeschrieben. Gerät nur an einer fest verlegten elektri- schen Installation und mit Leitungen Typ NYM-O / NYM-J, 3x 1,5 oder 5x 1,5 mm² (je nach Gerätetype) anschließen. Geräte nur mit auf Typenschild angege- bener Spannung und Frequenz betreiben. Die auf dem Typenschild angegebene Schutzart ist nur gewährleistet bei bestim- mungsgemäßem Einbau und bei ordnungs- gemäßer Einführung der Anschlussleitung durch die Leitungstülle(n). Die Tüllen müssen den Leitungsmantel dicht umschließen. Gerät kann auch im Stillstand unter Spannung stehen und durch Sensorik wie Zeitverzögerung oder Feuchte usw. automatisch eingeschaltet werden. Wartung und Fehlerfindung nur durch Elektrofach- kräfte zulässig. Vorsicht beim Umgang mit Ver- packungsmaterialien. Geltende Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften einhalten. Verpackungsmaterial außer Reichweite von Kindern aufbewahren.
Ventilator ein/aus erfolgt per Schalter (z. B. Lichtschalter), je nach Gerätevariante mit Einschaltverzögerung, bei H- und B-Geräten Betrieb automatisch bzw. per Zusatzschalter. Bei thermischer Überlastung schaltet das Gerät aus. Warten Sie, bis der Motor abge- kühlt ist. Die Abkühlzeit kann bis zu 10 Minu- ten betragen. Gerät schaltet nach Abkühlung selbsttätig wieder ein.5. Produktinformationen │ DE
● Kleinraumventilator zum Entlüften von Räumen. ● ECA 100 ipro mit feststehendem Innengitter. ● ECA 100 ipro K mit elektrisch betätigtem Innenverschluss. ● Zwei Leistungsstufen serienmäßig. ● Ausführungen Standard: Zweistufig bedienbar mit optionalem Doppelschalter. VZC und KVZC: Ausführung mit Einschaltverzögerung und Nachlaufzeit. F und KF: Ausführung mit Lichtsensor, Einschaltverzögerung und Nachlaufzeit. Einschalthelligkeit (am Gerät) min. 30 Lux, Ausschalthelligkeit (am Gerät) max. 1,7 Lux. H und KH: Ausführung mit Feuchte- steuerung (vollautomatisch), Einschalt- verzögerung und Nachlaufzeit. B und KB: Ausführung mit Bewegungs- melder und Nachlaufzeit. Ohne Einschalt- verzögerung. Erfassungsbereich Bewe- gungsmelder horizontal 100°/vertikal 82°.
Funktion der Feuchtesteuerung bei H- und KH-Geräten Nach Installation des Ventilators regelt sich dieser auf die aktuell vorherrschende Raum- feuchte (relative Feuchte) ein. Dieser Feuchtewert wird als erster Referenzwert gespeichert. Eine manuelle Vorgabe des Referenzwertes ist nicht nötig. Sinkt die relative Feuchte während des Be- triebs unter den Referenzwert ab, wird der neu ermittelte Wert als Referenzwert gespei- chert. Der kleinstmögliche Referenzwert liegt bei 48 % relativer Feuchte. Steigt die Raumfeuchte um 7 % an, schaltet der Ventilator automatisch mit Leistungs- stufe 1 (78 m³/h) ein. ● Steigt die Raumfeuchte weiter an, schaltet das Gerät in Leistungsstufe 2 (92 m³/h). ● Findet kein weiterer Anstieg statt, läuft das Gerät solange in Leistungsstufe 1 weiter, bis der gespeicherte Referenzwert wieder unterschritten wird. Wird der Referenzwert unterschritten, startet der Nachlaufbetrieb mit der eingestellten Nachlaufzeit. Danach wird der aktuelle Referenzwert gespeichert. Wird der Referenzwert innerhalb von 60 Minuten Geräte
ausführung Einschalt-verzögerung [sek.] Nachlaufzeit [min.] Netzzuleitung [mm²] 4 Betriebs-programme drehzahl- steuerbar ECA 100 ipro 5 x 1,5 ● ECA 100 ipro VZC 0/50/90/120 0/8/17/25 5 x 1,5 ● ECA 100 ipro F
ECA 100 ipro KB 0/8/17/25 3 x 1,5 ● fett Auslieferungszustand * Einschaltverzögerung bei Verwendung eines ● Serienausstattung optionalen Schalters (z. B. Lichtschalter) verfügbar Mit optionalem Lichtschalter ** Nachlaufzeit 0 min. bei Verwendung eines optionalen 4 Betriebsprogramme verfügbar Schalters (z. B. Lichtschalter) verfügbarDE │ 5. Produktinformationen
nicht unterschritten, schaltet das Gerät in den eingestellten Nachlaufbetrieb und danach Aus. H und KH Geräte können optional per Licht- schalter bedient werden. Bei „Licht an“ startet das eingestellte Betriebsprogramm ( Kap. 9.3). Das Betriebsprogramm hat Vorrang vor der Feuchteautomatik. Wird das Licht ausgeschaltet, läuft das Gerät weiter, bis die verbleibende Nachlaufzeit abgelaufen ist. Danach erhält die Feuchteautomatik wieder die höchste Priorität und steuert das Gerät wie zuvor beschrieben.
6. Umgebungsbedingungen und
Grenzen für den Betrieb ● Zulässige Höchsttemperatur des Förder-mediums + 40 °C. ● Störfestigkeit nach EN 55014-2 je nach Impulsform und Energieanteil 1000 bis 4000 V. Bei Betrieb mit Leuchtstoffröhren sind zusätzliche Entstörmaßnahmen erforderlich (L-, C- oder RC-Glieder, Schutzdioden, Varistoren), da diese Werte überschritten werden können. ● Empfehlung: Bei Betrieb an Schaltern mit Glimmlampe einen X2-Kondensator (220 nF/250 V) gegen Null verdrahten. Der Kondensator ist bauseitig bereitzustellen. ● Lagerung: Gerät nur trocken lagern (-20 bis +50 °C).
Bemessungsspannung 230 V AC Netzfrequenz 50 Hz Schalldruckpegel (Stufe 1 / Stufe 2) 27 / 32 dB(A) Schutzart IP X5 Gewicht 0,7 kg Für weitere technische Daten Typenschild.
8. Montagevorbereitungen
Zum Untergrund passendes, ausreichend dimensioniertes Befestigungsmaterial verwenden. Für ausreichend Zuluft sorgen.
Vorgeschriebene Mindestabstände zur Wand und Decke gemäß Abbil-dung einhalten. 1. Im Bereich des Gehäuses für einen ebenen Untergrund sorgen. 2. Wanddurchbruch anbringen oder Kernloch bohren: Mindestdurchmesser 105 mm. Empfehlung: Wandhülse WH 100 ein- bauen. Wanddurchbruch mit Mindest-durchmesser 115 mm anbringen. Bei rechteckigen Wanddurchbrüchen Montageplatte ZM 11 verwenden. 3. Netzleitung (Unterputz) bis an den Mon-tageort verlegen, Abstandsmaße siehe oben. Dabei die Netzleitung mindestens 110 mm aus der Wand herausführen.
1. Montagevorbereitungen wie in Kapitel 8.1 beschrieben vornehmen.
ACHTUNG Kurzschlussgefahr und Gerätebeschädi-gung durch Kondenswasserbildung im Ventilatorgehäuse. Lüftungsleitungen fachgerecht thermisch isolieren. Kondens-wasserableitung oder Kondensatsammler in der Steigleitung einplanen.8. Montagevorbereitungen │ DE
1. Kanten der Rohrinnenseite entgraten. 2. Montagevorbereitungen wie in Kapitel 8.1 beschrieben vornehmen.
ACHTUNG Gerätebeschädigung/Funktionsstörung bei streifendem Flügelrad [2]. Flansch- hülse weder verspannt noch gequetscht einbauen. Für ebenen Untergrund sorgen.
1. Gerät auspacken und Abdeckung [6] ab-nehmen. Zum Lösen der Abdeckung Rasthaken ( Pfeil) mit Schraubendreher entriegeln.
2. Beigefügtes Schaumstoffband am Stutzen mittig anbringen.
An ECA 100 ipro H und KH unbedingt das Schaumstoffband anbringen, damit die Geräte keine Fehlluft von außen anziehen.
Bei Einbau mit Fenstereinbausatz FE 100/1 oder Distanzrahmen ECA-DR zugehörige Montageanleitung.
1. Gehäuse [1] in Wanddurchbruch/Wand-hülse stecken (TOP = oben).
2. Gehäuse waagerecht ausrichten und die beiden Dübellöcher ( Pfeile) markieren. 3. Gehäuse [1] abnehmen, M6-Dübellöcher Ø 6 mm bohren und Dübel einstecken. 4. Leitungstülle [3] vorsichtig aus dem Gehäuse drücken und herausnehmen. ACHTUNG Kurzschlussgefahr und Gerätebeschä-digung. Eindringendes Wasser bei falscher Einführung der Netzleitung in das Ventilatorgehäuse oder bei nicht fachgerecht eingebauter Leitungstülle. Kappe der Leitungstülle [3] so abschneiden, dass die Leitungstülle die Netzleitung dicht umschließt. Dabei die Kappe min. 5 mm abschneiden (Netzleitung lässt sich besser biegen und Elektronik-abdeckung [4] korrekt aufsetzen). Leitungstülle [3] fachgerecht anbringen, ggf. bauseitig abdichten.
5. Leitungstülle [3] in Gehäuse einsetzen. 6. Netzleitung so in den Anschlussraum führen, dass die Leitungstülle den Leitungsmantel komplett umschließt und nicht zu weit in den Anschlussraum hineinragt.DE │ 9. Montage, Elektrischer Anschluss
9.2 Elektrischer Anschluss
ACHTUNG Gerätebeschädigung bei Kurzschluss. Schutzleiter und nicht benötigte Adern isolieren. Elektrische Bauteile nicht berühren.
1. Netzsicherung ausschalten, gegen
Wiedereinschalten sichern und ein Warnschild anbringen.
2. Im Gerät nur Einzeladern verlegen. Dazu
Mantel der Netzleitung auf einer Länge von 100 mm entfernen. Einzelne Adern auf 9 bis 10 mm abisolieren.
3. Gehäuse [1] in Wanddurchbruch/Wand-
hülse einsetzen und mit zwei Schrauben befestigen. Gehäuse weder verspannt noch gequetscht einsetzen. Ausreichend dimensioniertes Befestigungsmaterial verwenden.
4. Netzleitung an Federklemme [13] gemäß
Anschlussschaltbild [14] elektrisch anschließen, siehe auch Schaltbilder in Kapitel 16. ECA 100 ipro-Geräte in Standard- ausführung sind mit Doppelschal- tern zweistufig bedienbar. Ohne Doppelschalter lässt sich der Ventila- tor entweder in Leistungsstufe 1 oder in Leistungsstufe 2 betreiben, siehe Schaltungsvarianten in Kapitel 16.
5. Sitz der Leitungstülle [3] kontrollieren.
Diese muss gut abdichten.
6. Ggf. einen Drehzahlsteller (STX 1,5)
Durch die Technik der Phasen- anschnittsteuerung kann es zu Brummgeräuschen kommen.
9.3 Betriebsprogramme
● VZC, KVZC, F, KF, B und KB: Mit Jum- per J4 und J5 ist eines der 4 nachfolgen- den Betriebsprogramme einstellbar. ● H und KH: Mit Jumper J4 und J5 und ge- mäß Kapitel 15 angeschlossenem Licht- schalter ist eines der 4 nachfolgenden Betriebsprogramme einstellbar. Wird dieses eingeschaltet, hat es Vorrang vor der Feuchteautomatik. ● Komfortprogramm (Auslieferungszustand), Nacht-, Spar- und Powerprogramm.
1. Mit Jumper J4 und J5 das gewünschte
Betriebsprogramm einstellen. Komfortprogramm ● Leistungsstufe 1 während der Raum- nutzung, Leistungsstufe 2 während der Nachlaufzeit. ● J4 gebrückt, J5 gebrückt9. Montage, Betriebsprogramme │ DE
Nachtprogramm ● Leistungsstufe 2 während der Raum- nutzung, Leistungsstufe 1 während der Nachlaufzeit. ● J4 offen, J5 offen
Sparprogramm ● Leistungsstufe 1 bei Betrieb und Nachlauf. ● J4 offen, J5 gebrückt
Powerprogramm ● Leistungsstufe 2 bei Betrieb und Nachlauf. ● J4 gebrückt, J5 offen
2. Elektronikabdeckung anbringen.
ACHTUNG Kurzschlussgefahr und Gerätebeschädi- gung. Eindringende Feuchtigkeit bei falsch eingesetzter Elektronikabdeckung. Elektronikabdeckung fest an das Gehäuse drücken, so dass diese ringsum dichtend und plan anliegt. Dabei nicht auf die Einstelltasten [11] und [12] drücken.
3. Elektronikabdeckung mit den 3 Rastnasen
in die Gehäuseaussparungen I, II und III stecken, bis diese einrasten. Dabei die Elektronikabdeckung an den Pfeil- positionen fest in das Gehäuse drücken.
4. Bei Geräteausführungen F, KF, H, KH,
B und KB mitgelieferten Sensor [9] lage- richtig ( Pfeile X) in den Anschluss- sockel einstecken. Beachten Sie bei den Ausführungen H und KH, dass die an der flachen Seite des Sensorgehäuses befindliche Membran keinen mechanischen Belastungen ausgesetzt werden darf.
6. Einschaltverzögerung und Nachlaufzeit
gemäß Kapitel 9.5 einstellen.
7. Designabdeckung [7] anbringen
( Ausklappseite, Abbildung B).DE │ 9. Montage, Inbetriebnahme
1. Netzsicherung einschalten, Warnschild entfernen. 2. Funktionstest durchführen.
9.5 Einschaltverzögerung und
Nachlaufzeit Beim ersten Drücken der Einstell- taste wird der aktuell eingestellte Wert angezeigt. Während des Betriebs sind die LED´s aus. Für Auslieferungszustand siehe Tabelle in Kapitel 5.1.
1. Designabdeckung [7] vorsichtig abnehmen
( Ausklappseite, Abbildung B).
2. Einschaltverzögerung einstellen: Einstelltaste [11] so oft drücken, bis die LED der gewünschten Einschaltverzöge-rungszeit leuchtet. Warten, bis die LED zweimal blinkt und erlischt. Der Wert ist nun gespeichert. 3. Nachlaufzeit einstellen: Einstelltaste [12] so oft drücken, bis die LED der gewünschten Nachlaufzeit leuchtet. Warten, bis die LED zweimal blinkt und erlischt. Der Wert ist nun gespeichert. Die Einstellungen werden beim nächsten Schaltprozess (Sensor, Lichtschalter) wirksam. 4. Designabdeckung [7] anbringen ( Ausklappseite, Abbildung B).
Das Gerät ist wartungsfrei.
Ventilator regelmäßig reinigen, insbe- sondere nach längerem Stillstand.
ACHTUNG Gerätebeschädigung bei falschem Reinigungsmittel. Abdeckung [6] und Designabdeckung [7] nur mit Wasser reinigen. Keine aggressiven Reinigungs-mittel verwenden.
ACHTUNG Bei ECA 100 ipro K: Lamellenbruch bei falschem Reinigen. Vorsicht beim Reinigen. Lamellen nicht zu stark öffnen, schließen oder verbiegen.
1. Netzsicherung ausschalten, gegen Wieder-
einschalten sichern und ein Warnschild anbringen. 2. Innenteile des Ventilators nur mit einem trockenem Tuch reinigen. 3. Bei stark verunreinigter Designabdeckung [7] diese vorsichtig abnehmen ( Aus- klappseite, Abbildung B) und mit Wasser reinigen. 4. Designabdeckung [7] anbringen, ( Aus-klappseite, Abbildung B), Netzsicherung einschalten, Warnschild entfernen.
12. Störungsbehebung
Fehlerfindung nur durch Elektrofach- kraft. Bei jeder Störung eine Elektro-fachkraft hinzuziehen. Reparaturen sind nur durch Elektrofachkräfte zulässig.
1. Netzsicherung ausschalten, gegen Wieder-
einschalten sichern und ein Warnschild anbringen. Störung Ursache, Maßnahme Ventilator schaltet nicht ein. Einschaltverzögerung (max. 120 Sekunden). Einschaltver-zögerung abwarten und ggf. reduzieren, Kap.9.5.12. Störungsbehebung │ DE
Störung Ursache, Maßnahme Ventilator schaltet nicht ein. Keine Netzspannung. Prüfen, ob die Netzsicherung ausgefallen ist. Diese ggf. einschalten. Ventilator schaltet nicht ein. Laufrad blockiert. Nur durch Fachkraft zulässig: Abdeckung [6] abnehmen. Innengitter [5.1] oder Innenverschluss [5.2] über Rasthaken ( Pfeile) entriegeln und aus-bauen. Flügelrad überprüfen und ggf. reinigen. Ventilator schaltet nicht aus. Nachlaufzeit (max. 25 Min.). Nachlaufzeit abwarten und ggf. reduzieren, Kap. 9.5. Thermischer Überlastungs-schutz des Motors schal-tet den Venti-lator aus. Motor zu heiß. Warten, bis der Motor abge-kühlt ist. Die Abkühlzeit kann bis zu 10 Minuten betragen. Gerät schaltet nach Abküh-lung selbsttätig wieder ein. Bei K-Geräten öffnen oder schließen die Lamellen nicht. 1) Lamellen stark verschmutzt oder blockiert. Lamellen reinigen. Prüfen, ob sich Gegenstände zwischen den Lamellen befinden. Diese ggf. beseitigen. 2) Prüfen, ob Verdrahtung nach Schaltbild 1 (hohe Stufe), Seite 34, korrekt ist. Brücke zwischen Klemme 1 und 2 anbringen.
Störung Ursache, Maßnahme Ventilator schaltet nicht aus oder Ventilator schaltet ungewollt ein. Durch eine Glimmlampe im Kontrollschalter, parallel ver-legte Leitungen (Induktion) oder Transformatoren bzw. andere elektrische Bauteile liegt eine hochohmige Span-nung an Klemme L1 an. Empfehlung: X2-Kondensator (220 nF/ 250 V) gegen Null verdrahten.
Bei Rückfragen Maico Elektroapparate-Fabrik GmbH Steinbeisstraße 20 78056 Villingen-Schwenningen, Deutschland Tel. +49 7720 694 445 Fax +49 7720 694 175 E-Mail: ersatzteilservice@maico.de Ersatzteile können unter: www.shop.maico-ventilatoren.com bestellt werden.
Die Demontage ist nur durch Elektrofach-kräfte zulässig. 1. Vor der Demontage das Gerät allpolig vom Netz trennen (Netzsicherung ausschalten), gegen Wiedereinschalten sichern und ein Warnschild sichtbar anbringen.
VORSICHT Verbrennungsgefahr bei Berühren des Bimetalls (K-Geräte). Bimetall nicht anfassen. Bimetall [5.3] ist nach Ausschalten des Ventilators sehr heiß. Die Abkühlzeit kann bis zu 10 Minuten betragen.
15. Umweltgerechte Entsorgung
Das Gerät und auch die Verpackung enthalten wiederverwertbare Stoffe, die nicht in den Restmüll gelangen dürfen. Entsorgen Sie die Verpackungsmaterialien umweltgerecht nach den in Ihrem Land geltenden Bestimmungen. Entsorgen Sie das Gerät nach Ende der Nutzung umweltgerecht nach den in Ihrem Land geltenden Bestimmungen.
STX 1,5 Drehzahlsteller Aufputz/Unterputz Speed controller surface-mounted/
apparent/installation encastrée STSX 2,5 Drehzahlsteller für Verteilertafel-Einbau. Speed controller for installation in
Marche/Arrêt STX 1,5 Drehzahlsteller Aufputz/Unterputz Speed controller surface-mounted/
apparent/installation encastrée STSX 2,5 Drehzahlsteller für Verteilertafel-Einbau. Speed controller for installation in
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