MCR-S10/50-UI-DCI-NC - Nicht kategorisiert Phoenix Contact - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG MCR-S10/50-UI-DCI-NC Phoenix Contact
4. Elektrischer Anschluss und Bedienung
1. Vor der Inbetriebnahme
- Beim Betrieb dieses elektrischen Messumformers können bestimmte Teile des Moduls unter gefährlicher Spannung stehen. Durch Nichtbeachtung der Warnhinweise können schwere Körperverletzungen und/oder Sachschäden entstehen.
- Die MCR-S-...DCI-Module sollten nur von qualifiziertem Personal montiert und in Betrieb genommen werden. Das Personal sollte sich mit den Warnhinweisen dieser Be- triebsanleitung gründlich auseinandergesetzt haben.
- Der einwandfreie und sichere Betrieb dieses Gerätes setzt sachgemäßen Transport, fachgerechte Lagerung, Montage, sowie sorgfältige Bedienung und Instandhaltung voraus.
- Der Messumformer darf nicht bei geöffnetem Gehäuse in Betrieb genommen werden.
- Qualifiziertes Personal bedeutet im Sinne dieser Betriebsanleitung die in der VDE 0105 Teil 1/DIN EN 50110-1 als Elektrofachkraft bzw. als elektrotechnisch unterwiesen be- zeichnete Personen.
Art.-Nr.: 28 14 65 0 APPROBATIONEN / APPROVALS
Art.-Nr.: 28 14 66 3 APPROBATIONEN / APPROVALS Schwellwert-Potenziometer
Gehäuseoberteil aufschiebbar zur DIP-Schalter- Einstellung Programmier- schnittstelle Schwellwertschalter LED
(gelb) Metallschloss zur Befestigung auf der Tragschiene
Nur für die MCR-S-…-SW-DCI(-NC)-Varianten. Kabel- durchführung ZERO-Potenziometer SPAN-Potenziometer
Abb.1 Power LED (grün) Potenziometer für Schwellwert- Unterdrückungszeit 1)5
Die aktiven Strommessumformer MCR-S-…-DCI formen Gleich-, Wechsel- und verzerrte Ströme von 0… 0,2 A bis 0…11 A (MCR-S-1-5-...-DCI) und von 0…9,5 A bis 0…55 A (MCR-S-10-50-…-DCI) in analoge Normsignale um. Ausgangsseitig können die analogen Normsignale 0(4)…20 mA, 0(2)…10 V, ±10 V, 0(1)…5 V, ±5 V mit einfacher (z.B. 0…10 V) und inverser (z.B. 10…0 V) Wirkungsrichtung verwendet werden. Optional steht bei den Strommessumformern mit Schwellwertausgang (MCR-S-…-SW-DCI) ein PNP- Transistorschaltausgang (80 mA) und ein Relaisschaltausgang (max. 2 A) zur Verfügung. 2.1. Funktionsweise Durch den Anschluss an die Eingangsklemmen (MCR-S-1-5-…-DCI), bzw. durch das Durchstecken des stromführenden Leiters durch den Strommessumformer (MCR-S-10-50-…-DCI), wird in einem Ring- bandkern ein magnetischer Fluss hervorgerufen. Die magnetische Flussdichte wird mit Hilfe eines Hallsensors erfasst und proportional vom Eingangs- strom auf eine Spannung (Hallspannung) umgesetzt. Ein nachgeschalteter Echt-Effektivwertwandler er- möglicht die Messung von Gleich-, Wechsel- und verzerrten Strömen. Zur weiteren Verarbeitung wird das Signal verstärkt und proportional als Analogsignal am Ausgang zur Verfügung gestellt. 2.2. Varianten Diese Packungsbeilage gilt für folgende Strommessumformer-Varianten:
Typ Artikel-Nr. Messbereich Schwellwertfunktion
) Die Konfiguration erfolgt anhand des Bestellschlüssels nach Anwendervorgabe.
) Das Modul wird in Standardkonfiguration ausgeliefert. OUT
4. Elektrischer Anschluss und Bedienung
4.1. Elektrischer Anschluss Anschlussbelegung: 4.2. Inbetriebnahme Vor der Inbetriebnahme dieses Messumformers ist zu beachten, dass die Konfigurations- daten des Moduls mit der Messanforderung übereinstimmen. Die Konfigurationsdaten eines vorkonfigurierten Gerätes sind der rechten Gehäuseseite zu entnehmen. Bei der Nutzung eines nicht konfigurierten Messumformers ist eine Standardkonfiguration vorgegeben, die unter "7.1. Bestellschlüssel" zu entnehmen ist. Sollte die gewünschte Konfiguration nicht mit der auf dem Seitenetikett oder der Standardkonfiguration übereinstimmen, so ist der folgende Punkt "Funktionsdiagramm zur Konfiguration" zu beachten.
- Beim Betrieb dieses elektrischen Messumformers sind die landestypischen Vorschriften (z.B. Deutschland VDE 0100 "Bedingung über das Errichten von Starkstro
manlagen mit Nennspannungen unter 1000 Volt") bei der Installation und Auswahl der elektrischen Leitungen zu befolgen. Folgendes gilt nur für MCR-S-10-50-...:
- Die durch das Modul geführte Messleitung muss mindestens Basisisolierung aufweisen!
- Y : Auf der Messleitung darf eine Strangspannung von 300 V AC oder DC gegen Erde nicht überschritten werden!
- Δ : Bei Dreiphasenwechselstrom darf eine Leiterspannung von 519,6 V nicht überschritten werden! Anschluss- klemme Beschreibung 1 nur SW-Module: (12) Öffnerkontakt 2 nur SW-Module: (11) Mittelkontakt 3 nur SW-Module: (14) Schließerkontakt
Klemmen 5 - 8 nur für MCR-S-1-5-…-DCI: 5 10 A-Eingang 6 5 A-Eingang 7 1 A-Eingang 8 Bezugsmasse für 1-, 5- und 10 A-Eingang 9 Stromausgang 0 Spannungsausgang ! Bezugsmasse für Strom- oder Spannungsausgang " Bezugsmasse für Strom- oder Spannungsausgang § Betriebsspannung (+24 V DC) $ Bezugsmasse für Betriebsspannung % nur SW-Module: Transistorausgang & nur SW-Module: Bezugsmasse für Transistorausgang7 4.3. Funktionsdiagramm zur Konfiguration
4.3.1. Auswahl des geeigneten Messumformers
Die Auswahl des geeigneten Messumformers ist nach "2.2. Varianten" bzw. nach "7.1. Bestellschlüssel" durchzuführen. Grundsätzlich ist dabei die Messgröße zu beachten: 0…0,2 A bis 0…11 A (MCR-S-1-5-…) oder 0…9,5 A bis 0…55 A (MCR-S-10-50-…). Im Zweifelsfall ist immer der größtmögliche Messbereich zu wählen. Des weiteren gibt es für jeden Modultypen eine Variante mit Relais- und Transistorausgang (MCR-S-…-SW-DCI).
4.3.2. Konfiguration oder Programmierung
Mit der Software MCR/PI-CONF-WIN haben Sie die Möglichkeit, die Echt-Effektivwert-Strommessumfor- mer frei zu programmieren. Die Programmierung ist im Handbuch zur Software erklärt. Die komfortable Konfigurationssoftware läuft unter allen gängigen Windows-Betriebssystemen. Neben der Programmierung kann eine Modulparametrierung auch mittels DIP-Schalter und Potenziome- ter durchgeführt werden. Im folgenden Ablauf des Kapitels wird die Konfiguration erläutert: Auswahl des geeigneten Messumformers Konfiguration oder Programmierung Öffnen des Gerätes Konfiguration des Eingangsstrombereiches und Messverfahrens Konfiguration des Analogausganges Feinabgleich des Messumformers Schwellwert- ausgang Konfiguration des Schaltausganges Funktionsbereit Software- Paket Programmierung Konfiguration über DIP-Schalter nein ja8
4.3.3. Öffnen des Gerätes
Treffen Sie Schutzmaßnahmen gegen elektrostatische Entladung! Mit Hilfe eines Schraubendrehers wird die Verrastung des Gehäuseoberteils auf beiden Seiten entriegelt. Gehäuseoberteil und Elektronik lassen sich nun etwa 3 cm herausziehen. Mit der Einstellung von DIP-Schalter 10 auf den Konfigurationsmodus (DIP-Schalter 10 auf "OFF" ) werden alle Potenziometer "aktiv" geschaltet.
4.3.4. Konfiguration des Eingangsstrombereiches und Messverfahrens
(Grobeinstellung über DIP-Schalter) Sie haben die Wahl: Echt-Effektivwert oder arithmetischer Mittelwert! Über DIP-Schalter 9 ist das Messprinzip vorzuwählen: Echt-Effektivwert: Der Effektivwert eines Wechselstromes entspricht definitionsgemäß den aus den Augenblickswerten des Stroms ergebenden Dauerwert, der in einem ohmschen Widerstand die gleiche Wärmearbeit erzeugt, wie ein Gleichstrom gleicher Größe. Echt-Effektivwert deutet lediglich darauf hin, daß auch verzerrte und Mischströme erfasst werden. Arithmetischer Mittelwert: Der arithmetische Mittelwert dient zur Messung von Gleichströmen oder zur Filterung eines Gleichanteils aus einem Mischstrom. Die Anwendung des arithmetischen Mittelwertes auf einen symmetrischen Wech- selstrom würde zu einem Messwert mit dem Betrag von "0" führen. Durch den arithmetischen Mittelwert ist es möglich, bipolare Gleichströme als analoge Normsignale am Ausgang zur Verfügung zu stellen. Konfiguration über: DIP 10 DIP-Schalter OFF Software (DIP-Schalter (1-9) und Potenziometerstellung beliebig) ON Messprinzip DIP 9 Echt-Effektivwert AC und DC ohne Vorzeichenerkennung OFF Arithmetischer Mittelwert DC mit Vorzeichenerkennung ON
Art.-Nr.: 28 14 65 0
APPROVALS Abb.2 Abb.3 DIP Funktion der DIP-Schalter 10 Konfiguration über DIP-Schalter / Programmierung über Software 9 Eingangstrommessung: Echt-Effektivwert / Arithmetischer Mittelwert 8 Arbeitsstrom- / Ruhestromverhalten (nur SW-Variante) 7 SW-Überschreitung / SW-Unterschreitung (nur SW-Variante) 6 Einstellung des analogen Ausgangssignales
2 Einstellung des Eingangsmessbereiches
Optimale Nutzung der Messbereiche
- Der Nennbereich ist abgeglichen!
4.3.5. Konfiguration des Analogausganges
Spanpoti: -25 % Nennbereich*: 0 % Spanpoti: + 25 % DIP 1 DIP 2 1 A-Eingang: 0…0,2 A bis 0…1,1 A
0…0,18 A 0…0,25 A 0… 0,31 A ON ON 5 A-Eingang: 0…0,94 A bis 0…5,5 A
Spanpoti: -25 % Nennbereich*: 0 % Spanpoti: + 25 % DIP 1 DIP 2 0…9,5 A bis 0…55 A
4.3.6. Konfiguration des Schwellwertausgangs
Die Einstellung vom Relais- und Transistorausgang der Schwellwertvarianten (MCR-S-…-SW-DCI) erfolgt nach dem Abgleichen des Eingangsmessbereichs und des analogen Ausgangs. Einstellung der Schaltschwelle: In der Grafik (Abb. 4) sind die vier möglichen Schaltverhalten vom Relais- und Transistorausgang aufge- zeichnet. Die Unterteilung der verschiedenen Betriebsverhalten im Schwellwertbetrieb findet nach dem Arbeits- bzw. Ruhestromprinzip und nach einer Schwellwertauslösung bei Unterschreiten des SW-Punk- tes bzw. nach dem Überschreiten des SW-Punktes statt. Je nach Bedarf ist über den DIP-Schalter 7 und DIP-Schalter 8 das entsprechende Schaltverhalten ein- zustellen. Funktions- diagramm Schaltverhalten von Relais- und Transistorausgang DIP 7 DIP 8 Bild 1 Arbeitsstromgesteuert bei SW-Überschreitung OFF OFF Bild 2 Arbeitsstromgesteuert bei SW-Unterschreitung ON OFF Bild 3 Ruhestromgesteuert bei SW-Überschreitung OFF ON Bild 4 Ruhestromgesteuert bei SW-Unterschreitung ON ON
1) Arbeitsstromgesteuert bei
Schwellwert(SW)-Überschreitung Betriebs- spannung U
SW-Bedingung Relais-Schließer und Transistor- ausgang / LED Relais-Öffner (1) (0) (0) (1)
2) Arbeitsstromgesteuert bei
Schwellwert(SW)-Unterschreitung (1) (0) (0) (1)
3) Ruhestromgesteuert bei
Schwellwert(SW)-Überschreitung
4) Ruhestromgesteuert bei
Schwellwert(SW)-Unterschreitung Betriebs- spannung U
SW-Bedingung (1) (0) (0) (1) Relais-Schließer und Transistor- ausgang / LED Relais-Öffner (1) (0) (0) (1) (0) = Schließer und Transistor geöffnet / Öffner geschlossen / LED aus (1) = Schließer und Transistor geschlossen / Öffner geöffnet / LED an
einstellbar durch Software und Potenziometer. Abb.411
4.3.7. Feinabgleich des Messumformers
Nach der Grobeinstellung des Eingangsstrombereiches und der Vorwahl des Ausgangssignales ist das Modul zu schließen und nach Kapitel 4.1. "Elektrischer Anschluss" mit den Signalleitungen und der Be- triebsspannung zu verbinden. Das Aufleuchten der grünen LED (Betriebsspannungsanzeige) zeigt die angeschlossene Betriebsspan- nung von 20…30 V DC an. Beachten Sie eine Modulaufwärmzeit von 2 Minuten vor dem Abgleichvorgang.
4.3.7.1. Analogausgang
ZERO- und SPAN-Verhalten (jeweils ± 25 %) sind in der untenstehenden Grafik aufgezeichnet:
- ZERO-Poti für den Nullpunkt-Abgleich.
- SPAN-Poti für den Endwert-Abgleich. Abgleichaufbau: ACHTUNG: Beachten Sie bei der Nutzung des MCR-S-1-5-…-DCI die für Ihren Messbereich richtige Signaleingangs- klemme! Signal- eingangs- bereich Signal- eingangs- klemme Masse- klemme 1 A 78 5 A 68 10 A 58
Abb.7 Signaleingang Betriebsspannung Signalausgang12
- Nach dem Anschluss der Betriebsspannung und der Signalleitungen ist zunächst der Nullpunkt, bzw. Offset abzugleichen. Hierzu darf am Eingang kein Signal anliegen (I
- Der analoge Ausgang muss einem aus der Tabelle im Kapitel 6.3.5. vorgewählten Ausgangssignal ent- sprechen. Eine etwaige Ungenauigkeit ist mit dem ZERO-Potenziometer abzugleichen.
- Zum Abgleich des Messbereichsendwertes sollte möglichst ein Strom in Höhe des Endwertes vorgegeben werden. Ist dieser Fall nicht möglich, ist eine der folgenden Abgleichformeln zu nutzen. Beispiel: Der Strommessumformer soll auf folgende Werte eingestellt werden: Der berechnete Ausgangsstrom muss mit dem SPAN-Potenziometer auf I
= 12 mA abgeglichen werden. Bei Nutzung des Spannungsausgangs ist der gleiche Abgleichvorgang notwendig.
4.3.7.2. Schwellwertausgang
Dem Modul ist ein Strom, der dem Schwellwert entspricht, vorzugeben. Das TIME-Potenziometer ist auf "0 s" einzustellen und das SW-Potenziometer ist nach folgender Abgleichvorschrift zu drehen (nach Abbildung 4, Seite 10):
- zu Bild 1: Das SW-Poti ist solange zu drehen, bis die SW-LED aufleuchtet.
- zu Bild 2: Das SW-Poti ist solange zu drehen, bis die SW-LED erlischt.
- zu Bild 3: Das SW-Poti ist solange zu drehen, bis die SW-LED erlischt.
- zu Bild 4: Das SW-Poti ist solange zu drehen, bis die SW-LED aufleuchtet. Um bei einem kurzzeitigen Überstrom kein Schaltverhalten der binären Ausgangstufe zu verursachen, ist mit dem TIME-Potenziometer eine Unterdrückungszeit einzustellen. Steht der erhöhte Strom länger als die vorgegebene Unterdrückungszeit an, wird das vorgewählte Schalt- verhalten aktiv. Der mögliche Einstellbereich liegt bei 0 bis 20 Sekunden. Bei Aufleuchten der gelben Schwellwertschalter-LED (Relais- und Transistorstatusanzeige) ist der Schließer des Wechslerkontaktes geschlossen und der Öffner des Wechslerkontaktes geöffnet. Der Transistorausgang schaltet durch. 4.4. Softwarepaket (Adapter) Die Programmierung ist, alternativ zur Einstellung über DIP-Schalter, mit der Konfigurationssoftware MCR/PI-CONF-WIN (Art.-Nr. 2814799) möglich. Folgendes bietet die Software:
- Eingabe sämtlicher Konfigurationsparameter in den Rechner
- Speicherung der eingegebenen Parameter vom Rechner in den Messumformer
- Ausladen der im Modul vorhandenen Parameter
- Speicherung von Parametern unter einem Laufwerk nach Wahl
- Erstellung eines Seitenetiketts
- Ausdruck der programmierten Modulparameter
- Eingabe von Userkennlinien möglich Die Software ist unter Windows 95™, 98™, ME™, NT™, 2000™ und XP™ lauffähig. Zur Verbindung zwischen Rechner und Strommessumformer dient der Schnittstellenumsetzer MCR-TTL/RS232-E (Art.-Nr. 2814388). Dieser Umsetzer hat einen Stereoklinkenstecker auf der einen Seite zum Anschluss an den Strommessumformer und eine 25-polige SUB-D Buchse auf der anderen Seite zum Anschluss an einen Rechner. Auf der Rechner-Seite muss der Schnittstelle- numsetzer in der Regel noch mit einem Kabeladapter (25-auf 9-polige SUB-D Steckverbindung, Art.-Nr. 2761295) verbunden werden. Eingangsmessbereich: 0…5 A I
= 5 A Ausgangsmessbereich: 0…20 mA I
5. Applikationsbeispiele
5.1. Motorstrommessung Durch den Einsatz von MCR-S-Modulen in eine oder mehrere speisende Phasen des Motors kann ein sogenanntes Motormonitoring durchgeführt werden (Abb.8). Der MCR-Strommessumformer kann entsprechende Normsignale über die Motorbelastung an die Steu- erung oder an das Servicepersonal weitergeben. Durch die Echt-Effektivwertmessung können Gleich-, Wechsel- oder verzerrte Ströme gemessen wer- den. Selbst höherfrequente Ströme bis zu 400 Hz können erfasst werden. 5.2. Erfassung von Motorstromlastspitzen Große Industriemotoren müssen in regelmäßigen Abständen überholt und instand gesetzt werden. Durch die Installation eines MCR-Strommessumformers in einer Phase der Motorzuleitung lassen sich zum Beispiel mit dem Relais- oder Transistorschaltausgang Impulse erzeugen, die mit Hilfe eines einfa- chen Zählers erfasst werden (Abb.9). Entsprechend der Anzahl an Überschreitungen kann dann das Ser- vicepersonal auf der Basis der Motorstarts und Überlastspitzen effizient warten. 5.3. Beleuchtungsüberwachung MCR-Strommessumformer können zur Überwachung von Leuchtmitteln eingesetzt werden. Wird die Stromstärke in einem Stromkreis nach einer unterdrückten Einschaltzeit über- oder unterschrit- ten, so liegt im Beleuchtungskreis ein Defekt vor. Fällt der Beleuchtungskreis aus, kann dieser Signalzu- stand einer Steuereinheit zugeführt und die Notbeleuchtung eingeschaltet werden. Die gleiche Verfahrensweise kann auch bei anderen Energieverbrauchern genutzt werden. 24V MCR-S-...
Netzspannung Abb.8 Frequenzumrichter Steuerung MCR-S-...
Netzspannung Abb.9 Wartungsintervall-Zähler14
Messeingang Eingangsstrom (Gleich-, Wechsel- oder verzerrte Ströme) 0…0,2 A bis 0…11 A 0…9,5 A bis 0…55 A Frequenzbereich für Wechselgrößen 15 Hz … 400 Hz 15 Hz … 400 Hz Anschlussart Schraubklemme 2,5 mm
Durchsteckanschluss 10,5 mm ∅ Überstrombelastbarkeit, dauernd 2 x I Nenn abhängig vom durchge- steckten Leiter Überstrombelastbarkeit für 1 s 20 x I Nenn Ausgang Ausgangsstrom / Bürde 0(4)…20 mA / < 500 Ω Ausgangsspannung / Bürde 0(2)…10 V / > 10 kΩ 0(1)…5 V / > 10 kΩ ±10 V, ±5 V / > 10 kΩ ≤ 500 Ω / ≥ 500 Ω Schaltausgang nur …-SW-…-Variante: Relaisausgang 1 Wechsler Kontaktmaterial AgSnO, hartvergoldet max. Schaltspannung 30 V AC/36 V DC
Dauerstrombelastbarkeit 50 mA
Transistorausgang PNP-Ausgang max. Transistorstrom 80 mA Ausgangsspannung bei Ereignis 1 V unter Versorgungsspannung Schwellwerteinstellung 1 % bis 110 % Unterdrückungszeit 0,1 … 20 s Statusanzeige gelbe LED Allgemeine Daten MCR-S-1-5-UI-… MCR-S-10-50-UI-… Versorgungsspannung 20…30 V DC 20…30 V DC Stromaufnahme (ohne Last) ca. 40 mA (SW-Variante: ca. 50 mA ) Übertragungsfehler vom Bereichsnennwert unter Nennbedingungen: < 0,5 % < 0,5 % Messbereichsnennwert 0...1 A / 5 A / 10 A 0...50 A Ansprechschwelle vom Messbereichsnennwert 2 % 0,8 % Eingangssignalform 50 Hz-Sinus 50 Hz-Sinus Messverfahren Echt-Effektivwert Echt-Effektivwert Umgebungstemperatur 23 °C 23 °C Versorgungsspannung 24 V DC 24 V DC Temperaturkoeffizient typ. 0,025 %/K typ. 0,025 %/K Messrate AC
5 Messungen / s 40 Messungen / s 5 Messungen / s 40 Messungen / s15 Sichere Trennung
, E/A (Transistor), E/V nach EN 50178, EN 61010: 300 V AC gegen Erde
- A(Analog)/A(Transistor), A (Analog)/V 4 kV, 50 Hz, 1 min. 4 kV, 50 Hz, 1 min. 500 V, 50 Hz, 1 min. Überspannungskategorie III Verschmutzungsgrad 2 Umgebungstemperaturbereich Betrieb Lagerung -20 °C bis +60 °C -40 °C bis +85 °C Modulaufwärmzeit > 2 min. Funktionsbereitschaftssignal grüne LED Schutzart IP20 Einbaulage / Montage beliebig Abmessungen (B / H / T) in mm 22,5 / 99 /114,5 Leiterquerschnitt 0,2 - 2,5 mm
(AWG 24-14) Gehäusematerial Polyamid PA, unverstärkt
Bei Überschreitung der angegebenen Maximalwerte wird die Goldschicht zerstört! Im weiteren Betrieb gelten dann folgende max. Schaltspannungen und -ströme: 250 V AC/DC; 2A.
Zur Messung in 400 V AC-Drehstromnetzen geeignet. Konformität / Zulassungen c Konformität zur Niederspannungsrichtlinie 2006/95/EG Konformität zur EMV-Richtlinie 2004/108/EG Störfestigkeit nach EN 61000-6-2 Störabstrahlung nach EN 61000-6-4 UL-Zulassung
31ZN Cl. I, Zn. 2, AEx nC IIC T6 / Ex nC IIC T6 Cl. I Div. 2, Groups A, B, C and D or Non-Hazardous Locations Only A) Die elektrischen Betriebsmittel sind ausschließlich für die Anwendungen in explosionsgefährdeten Bereichen (Class I, Division 2, Group A,B,C,D) oder in nicht explosionsgefährdeten Bereichen geeignet. B) Das Ersetzen von Komponenten kann die Eignung zum Einsatz in explosions- gefährdeten Bereichen in Frage stellen (Class 1, Division 2/Zone 2). C) Das Ziehen und Stecken von elektrischen Betriebsmitteln ist nur bei ausgeschalteter Spannungsversorgung oder bei der Sicherstellung einer nichtexplosionsgefährdeten Atmosphäre erlaubt!
6. Technische Daten16
Art.-Nr.: 28 14 65 0 APPROBATIONEN / APPROVALS
Art.-Nr.: 28 14 66 3 APPROBATIONEN / APPROVALS
Art.-Nr.: 28 14 65 0 APPROBATIONEN / APPROVALS
Art.-Nr.: 28 14 66 3 APPROBATIONEN / APPROVALS
Art.-Nr.: 28 14 65 0 APPROBATIONEN / APPROVALS
Art.-Nr.: 28 14 66 3 APPROBATIONEN / APPROVALS
Art.-Nr.: 28 14 65 0 APPROBATIONEN / APPROVALS
Art.-Nr.: 28 14 66 3 APPROBATIONEN / APPROVALS
Art.-Nr.: 28 14 65 0
EinfachAnleitung