TSV 60 K - Säge FESTOOL - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG TSV 60 K FESTOOL
de Originalbetriebsanleitung - Tauchsäge 8
| Plunge-cut saw Serial number | 1)(T-Nr.) |
| TSV 60 KEBQ | 10566932 |
| TSV 60 KEB | 10417020 |
$$ p p a. 1 3 8 2 $$
Markus Stark
Unterzeichnet für und im Namen von/Signed on behalf of and in name of/Signé pour et au nom de
Festool GmbH
Wertstr. 20, 73240 Wendlingen, GERMANY
Wendlingen, 2022-11-16

text_image
ppa. 1382Markus Stark
* im definierten Seriennummer-Bereich (S-Nr.) von 40000000 - 49999999
in the specified serial number range (S-Nr.) from 40000000 - 49999999
dans la plage de numéro de série (S-Nr.) de 40000000 - 49999999
Inhaltsverzeichnis
1 Symbole......8
2 Sicherheitshinweise....8
3 Bestimmungsgemäße Verwendung...... 12
4 Technische Daten....12
5 Geräteelemente.... 13
6 Inbetriebnahme....13
7 Einstellungen Hauptaggregat......14
8 Einstellungen Vorritzer......16
9 Arbeiten mit dem Elektrowerkzeug......17
10 KickbackStop....19
11 Wartung und Pflege.... 20
12 Zubehör.... 21
13 Umwelt.... 22
14 Allgemeine Hinweise.... 22
1 Symbole

Warnung vor allgemeiner Gefahr

Warnung vor Stromschlag

Betriebsanleitung, Sicherheitshinweise lesen!

Gehörschutz tragen!

Schutzhandschuhe beim Werkzeugwechsel tragen!

Atemschutz tragen!

Schutzbrille tragen!

Netzstecker ziehen

Netzanschlussleitung trennen

Netzanschlussleitung anschließen

Drehrichtung der Säge und des Säge- blatts

KickbackStop Funktion

Elektrodynamische Auslaufbremse

Nicht in den Hausmüll geben.

Gerät enthält einen Chip zur Daten- speicherung. Siehe Kapitel 14.1

CE-Kennzeichnung: Bestätigt die Konformität des Elektrowerkzeugs mit den Richtlinien der Europäischen Gemeinschaft.

Handlungsanweisung

Tipp, Hinweis

Schutzklasse II
2 Sicherheitshinweise
2.1 Allgemeine Sicherheitshinweise für Elektrowerkzeuge

WARNUNG! Lesen Sie alle Sicherheits-hinweise und Anweisungen. Versäumnisse bei der Einhaltung der Sicherheitshinweise und Anweisungen können elektrischen Schlag, Brand und/oder schwere Verletzungen verursachen.
Bewahren Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen für die Zukunft auf.
Der in den Sicherheitshinweisen verwendete Begriff „Elektrowerkzeug“ bezieht sich auf netzbetriebene Elektrowerkzeuge (mit Netzleitung) oder auf akkubetriebene Elektrowerkzeuge (ohne Netzleitung).
2.2 Maschinenspezifische Sicherheitshinweise für Handkreissägen
Sägeverfahren

- GEEAHR! Kommen Sie mit Ihren
Händen nicht in den Sägebereich und an das Sägeblatt. Halten Sie mit Ihrer zweiten Hand den Zusatzgriff oder das Motorgehäuse. Wenn beide Hände die Kreissäge halten, kann das Sägeblatt diese nicht verletzen.
- Greifen Sie nicht unter das Werkstück. Die Schutzhaube kann Sie unterhalb des Werkstücks nicht vor dem Sägeblatt schützen.
- Passen Sie die Schnitttiefe an die Dicke des Werkstücks an. Es sollte weniger als eine volle Zahnhöhe unter dem Werkstück sichtbar sein.
- Halten Sie das zu sägende Werkstück niemals in der Hand oder über dem Bein fest. Sichern Sie das Werkstück an einer stabilen Aufnahme. Es ist wichtig, das Werkstück gut zu befestigen, um die Gefahr von
Körperkontakt, Klemmen des Sägeblattes oder Verlust der Kontrolle zu minimieren.
- Halten Sie das Elektrowerkzeug an den isolierten Griffflächen, wenn Sie Arbeiten ausführen, bei denen das Einsatzwerkzeug verborgene Stromleitungen oder die eigene Anschlussleitung treffen kann. Kontakt mit einer spannungsführenden Leitung setzt auch die Metallteile des Elektrowerkzeugs unter Spannung und führt zu einem elektrischen Schlag.
- Verwenden Sie beim Längsschneiden immer einen Anschlag oder eine gerade Kantenführung. Dies verbessert die Schnittgenauigkeit und verringert die Möglichkeit, dass das Sägeblatt klemmt.
- Verwenden Sie immer Sägeblätter in der richtigen Größe und mit passender Aufnahmebohrung (z.B. rautenförmig oder rund). Sägeblätter, die nicht zu den Montageteilen der Säge passen, laufen unrund und führen zum Verlust der Kontrolle.
- Verwenden Sie niemals beschädigte oder falsche Sägeblatt-Spannflansche oder - Schrauben. Die Sägeblatt-Spannflansche und -Schrauben wurden speziell für Ihre Säge konstruiert, für optimale Leistung und Betriebssicherheit.
Rückschlag - Ursachen und entsprechende Sicherheitshinweise
- Ein Rückschlag ist die plötzliche Reaktion eines hakenden, klemmenden oder falsch ausgerichteten Sägeblattes, die dazu führt, dass eine unkontrollierte Säge abhebt und sich aus dem Werkstück heraus in Richtung der Bedienperson bewegt;
- wenn sich das Sägeblatt in dem sich schließenden Sägespalt verhakt oder verklemmt, blockiert es, und die Motorkraft schlägt das Gerät in Richtung der Bedienperson zurück;
- wird das Sägeblatt im Sägeschnitt verdreht oder falsch ausgerichtet, können sich die Zähne des hinteren Sägeblattbereiches in der Oberfläche des Werkstücks verhaken, wodurch das Sägeblatt aus dem Sägespalt heraus und die Säge in Richtung der Bedienperson zurückspringt.
Ein Rückschlag ist die Folge eines falschen oder fehlerhaften Gebrauchs der Säge. Er kann durch geeignete Vorsichtsmaßnahmen, wie nachfolgend beschrieben, verhindert werden.
- Halten Sie die Säge mit beiden Händen fest und bringen Sie Ihre Arme in eine
Stellung, in der Sie die Rückschlagkräfte abfangen können. Halten Sie sich immer seitlich des Sägeblattes, nie das Sägeblatt in eine Linie mit Ihrem Körper bringen. Bei einem Rückschlag kann die Kreissäge rückwärts springen, jedoch kann die Bedienperson die Rückschlagkräfte beherrschen, wenn geeignete Maßnahmen getroffen wurden.
- Falls das Sägeblatt verklemmt oder Sie die Arbeit unterbrechen, lassen Sie den Ein-/Ausschalter los und halten Sie die Säge im Werkstoff ruhig, bis das Sägeblatt vollständig zum Stillstand gekommen ist. Versuchen Sie nie, die Säge aus dem Werkstück zu entfernen oder sie rückwärts zu ziehen, solange das Sägeblatt sich bewegt, sonst kann ein Rückschlag erfolgen. Ermitteln und beheben Sie die Ursache für das Verklemmen des Sägeblattes.
- Wenn Sie eine Säge, die im Werkstück steckt, wieder starten wollen, zentrieren Sie das Sägeblatt im Sägespalt und überprüfen Sie, ob die Sägezähne nicht im Werkstück verhakt sind. Klemmt das Sägeblatt, kann es sich aus dem Werkstück heraus bewegen oder einen Rückschlag verursachen, wenn die Säge erneut gestartet wird.
- Stützen Sie große Platten ab, um das Risiko eines Rückschlags durch ein klemmen des Sägeblatt zu vermindern. Große Platten können sich unter ihrem Eigengewicht durchbiegen. Platten müssen auf beiden Seiten, sowohl in Nähe des Sägespalts als auch an der Kante, abgestützt werden.
- Verwenden Sie keine stumpfen oder beschädigten Sägeblätter. Sägeblätter mit stumpfen oder falsch ausgerichteten Zähnen verursachen durch einen zu engen Sägespalt eine erhöhte Reibung, Klemmen des Sägeblattes und Rückschlag.
- Ziehen Sie vor dem Sägen die Schnittie- fen- und Schnittwinkeleinstellungen fest. Wenn sich während des Sägens die Einstel- lungen verändern, kann sich das Sägeblatt verklemmen und ein Rückschlag auftreten.
- Seien Sie besonders vorsichtig beim Sägen in bestehende Wände oder andere nicht einsehbare Bereiche. Das eintau-chende Sägeblatt kann beim Sägen in verborgene Objekte blockieren und einen Rückschlag verursachen.
Funktion der Schutzhaube
- Überprüfen Sie vor jeder Benutzung, ob die Schutzhaube einwandfrei schließt. Verwenden Sie die Säge nicht, wenn die Schutzhaube nicht frei beweglich ist und sich nicht sofort schließt. Klemmen oder binden Sie die Schutzhaube niemals fest; dadurch wäre das Sägeblatt ungeschützt. Sollte die Säge unbeabsichtigt zu Boden fallen, kann die Schutzhaube verbogen werden. Stellen Sie sicher, dass die Schutzhaube sich frei bewegt und bei allen Schnittwinkeln und -tiefen weder Sägeblatt noch andere Teile berührt.
- Überprüfen Sie Zustand und Funktion der Feder für die Schutzhaube. Lassen Sie die Säge vor dem Gebrauch warten, wenn Schutzhaube und Feder nicht einwandfrei arbeiten. Beschädigte Teile, klebrige Ablagerungen oder Anhäufungen von Spänen lassen die Schutzhaube verzögert arbeiten.
- Sichern Sie beim „Tauchschnitt“, der nicht rechtwinklig ausgeführt wird, die Grundplatte der Säge gegen Verschieben. Ein seitliches Verschieben kann zum Klemmen des Sägeblattes und damit zum Rückschlag führen.
- Legen Sie die Säge nicht auf der Werkbank oder dem Boden ab, ohne dass die Schutzhaube das Sägeblatt abdeckt. Ein ungeschütztes, nachlaufendes Sägeblatt bewegt die Säge entgegen der Schnittrichtung und sägt, was ihm im Weg ist. Beachten Sie dabei die Nachlaufzeit der Säge.
Funktion des Abtastkeils [1-21] (KickbackStop Funktion)
- Reinigen Sie bei jedem Sägeblattwechsel die Abtasteinheit [5-9] durch Ausblasen oder mit einem Pinsel. Eine Verschmutzung der Abtasteinheit kann die Kickback-Stop Funktion beeinträchtigen und dadurch eine Bremsung des Sägeblatts verhindern.
- Betreiben Sie die Säge nicht mit verbogenem Abtastkeil. Bereits eine geringe Beschädigung kann die Bremsung des Sägeblatts verlangsamen.
2.3 Sicherheitshinweise für das vormontierte Sägeblatt
Verwendung
– Die auf dem Sägeblatt angegebene Höchstdrehzahl darf nicht überschritten werden, bzw. der Drehzahlbereich muss eingehalten werden.
- Das vormontierte Sägeblatt ist ausschließlich zur Verwendung in Kreissägen bestimmt.
- Das Vorritzersägeblatt ist ausschließlich zur Verwendung in Festool TSV 60 bestimmt. Es ist bestimmt zur Bearbeitung von Holz und holzähnlichen Werkstoffen sowie zur Bearbeitung von Kunststoffen in Form einer Beschichtung oder als Vollmaterial.
- Beim Aus- und Einpacken des Werkzeugs sowie beim Hantieren (z.B. Einbau in die Maschine) mit äußerster Sorgfalt vorgehen. Verletzungsgefahr durch die sehr scharfen Schneiden!
- Beim Hantieren mit dem Werkzeug wird durch das Tragen von Schutzhandschuhen die Griffsicherheit am Werkzeug verbessert und das Verletzungsrisiko weiter gemindert.
- Kreissägeblätter, deren Körper gerissen sind, müssen ausgewechselt werden. Eine Instandsetzung ist nicht zulässig.
- Kreissägeblätter in Verbundausführung (eingelötete Sägezähne), deren Sägezahndicke kleiner als 1 mm sind, dürfen nicht mehr benutzt werden.
- WARNUNG! Werkzeuge mit sichtbaren Ris- sen, mit stumpfen oder beschädigten Schneiden dürfen nicht verwendet werden.
Montage und Befestigung
- Werkzeuge müssen so aufgespannt sein, dass sie sich beim Betreiben nicht lösen.
- Bei der Montage der Werkzeuge muss sichergestellt werden, dass das Aufspannen auf der Werkzeugnabe oder der Spannfläche des Werkzeuges erfolgt, und dass die Schneiden nicht mit anderen Bauteilen in Berührung kommen.
– Ein Verlängern des Schlüssels oder das Festziehen mithilfe von Hammerschlägen ist nicht zulässig. - Die Spannflächen müssen von Verschmutzungen, Fett, Öl und Wasser gereinigt werden.
- Spannschrauben müssen nach den Anleitungen des Herstellers angezogen werden.
- Zum Einstellen des Bohrungsdurchmessers von Kreissägeblättern an den Spindeldurchmesser der Maschine dürfen nur fest eingebrachte Ringe, z.B.: eingepresste oder durch Haftverbindung gehaltene Rin-
ge, verwendet werden. Die Verwendung lo- ser Ringe ist nicht zulässig.
- Nach einem Wechsel des Sägeblattes ist ein Prüfen und gegebenenfalls ein erneutes Einstellen der Maschine gemäß Bedienungsanleitung erforderlich.
Wartung und Pflege
- Reparaturen und Schleifarbeiten dürfen nur von Festool-Kundendienstwerkstätten oder von Sachkundigen ausgeführt werden.
- Die Konstruktion des Werkzeuges darf nicht verändert werden.
- Werkzeug regelmäßig entharzen und reinigen (Reinigungsmittel mit pH-Wert zwischen 4,5 bis 8).
- Stumpfe Schneiden können an der Spanfläche bis zu einer minimalen Schneidendicke von 1 mm nachgeschliffen werden.
- Das Vorritzersägeblatt ist nicht nach- schärfbar.
- Transport des Werkzeugs nur in einer ge- eigneten Verpackung - Verletzungsgefahr!
2.4 Weitere Sicherheitshinweise

Tragen Sie geeignete persönliche Schutzausrüstungen: Gehörschutz, Schutzbrille, Staubmaske bei stauberzeugenden Arbeiten.
- Beim Arbeiten können schädliche/giftige Stäube entstehen (z.B. bleihaltiger Anstrich, einige Holzarten oder Metalle). Das Berühren oder Einatmen dieser Stäube kann für die Bedienperson oder in der Nähe befindliche Personen eine Gefährdung darstellen. Beachten Sie die in Ihrem Land gültigen Sicherheitsvorschriften.
- Zum Schutz Ihrer Gesundheit einen geeigneten Atemschutz tragen. In geschlossenen Räumen für ausreichende Belüftung sorgen und ein Absaugmobil anschließen.
- Dieses Elektrowerkzeug darf nicht in einen Arbeitstisch eingebaut werden. Durch den Einbau in einen von einem Fremdhersteller angebotenen oder selbstgefertigten Arbeitstisch kann das Elektrowerkzeug unsicher werden und zu schweren Unfällen führen.
- Kontrollieren Sie, ob Gehäuse-Bauteile Beschädigungen wie Risse oder Weissbrüche aufweisen. Lassen Sie beschädigte
Teile vor dem Einsatz des Elektrowerkzeuges reparieren.
- Verwenden Sie geeignete Suchgeräte, um verborgene Versorgungsleitungen aufzu-spüren, oder ziehen Sie die örtliche Versorgungsgesellschaft hinzu. Der Kontakt des Einsatzwerkzeuges mit einer spannungsführenden Leitung kann zu Feuer und einem elektrischem Schlag führen. Beschädigung einer Gasleitung kann zur Explosion führen. Eindringen in eine Wasserleitung verursacht Sachbeschädigung.
- Elektrowerkzeug nicht am Kabel anheben bzw. tragen.
2.5 Aluminiumbearbeitung
Bei der Bearbeitung von Aluminium sind aus Sicherheitsgründen folgende Maßnahmen einzuhalten:

- Schutzbrille tragen!
- Elektrowerkzeug regelmäßig von Staubablagerungen im Motorgehäuse reinigen.
- Verwenden Sie ein Aluminium-Sägeblatt.
- Schließen Sie das Sichtfenster.
- Vorschalten eines Fehlerstrom- (FI-, PRCD-) Schutzschalters.
- Beim Sägen von Platten muss mit Petroleum geschmiert werden, dünnwandige Profile (bis 3 mm) können ohne Schmierung bearbeitet werden.
2.6 Emissionswerte
Die nach EN 62841 ermittelten Werte betragen typischerweise:
Schalldruckpegel L _PA = 90 dB(A)
Schallleistungspegel L _WA = 101 dB(A)
Unsicherheit K = 3 dB

VORSICHT
Beim Arbeiten eintretender Schall Schädigung des Gehörs
▶ Gehörschutz benutzen.
Schwingungsemissionswert a_h (Vektorsumme dreier Richtungen) und Unsicherheit K ermittelt entsprechend EN 62841:
Sägen von Holz a_h < 2.5 m/s^2
$$ K = 1, 5 \mathrm{m} / \mathrm{s} ^ {2} $$
Sägen von Metall
$$ a _ {h} < 2, 5 \mathrm{m} / \mathrm{s} ^ {2} $$
$$ K = 1, 5 \mathrm{m} / \mathrm{s} ^ {2} $$
Die angegebenen Emissionswerte (Vibration, Geräusch)
- dienen dem Maschinenvergleich,
– eignen sich auch für eine vorläufige Einschätzung der Vibrations- und Geräuschbelastung beim Einsatz, - repräsentieren die hauptsächlichen Anwendungen des Elektrowerkzeugs.

VORSICHT
Emissionswerte können von den angegebenen Werten abweichen. Dies hängt ab von der Verwendung des Werkzeugs und der Art des bearbeiteten Werkstücks.
▶ Die tatsächliche Belastung während des gesamten Betriebszyklus muss beurteilt werden.
▶ Abhängig von der tatsächlichen Belastung müssen geeignete Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz des Bedieners festgelegt werden.
3 Bestimmungsgemäße Verwendung
Die Tauchsägen sind bestimmungsgemäß zum Sägen von Holz, holzähnlichen Werkstoffen, gips- und zementgebundenen Faserstoffen sowie Kunststoffen vorgesehen. Mit den von Festool angebotenen Spezialsägeblättern für Aluminium können die Maschinen auch zum Sägen von Aluminium verwendet werden. Asbesthaltige Materialien dürfen NICHT bearbeitet werden.
Keine Trenn- und Schleifscheiben einsetzen.

Bei nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch haftet der Benutzer.
3.1 Vorritzer
Der Vorritzer darf nur aktiviert werden in Kombination mit der Führungsschiene und bei der Bearbeitung von
- Holz und holzähnlichen Werkstoffen
- Kunststoffen in Form einer Beschichtung oder als Vollmaterial
3.2 Sägeblätter
Es dürfen nur Sägeblätter mit folgenden Daten verwendet werden:
- Sägeblätter gemäß EN 847-1
- Sägeblattdurchmesser 168 mm
- Schnittbreite 1,8 mm
- Aufnahmebohrung 20 mm
- Stammblattdicke 1,2 mm
- geeignet für Drehzahlen bis 9 500 min ^-1
Für ausrissfreie Schnitte sind folgende Sägeblätter in Kombination mit dem Vorritzer geeignet:
- Kreissägeblatt HW 168x1,8x20 WD42
- Kreissägeblatt HW 168x1,8x20 TF52
Für den Vorritzer nur Festool Sägeblätter mit folgenden Daten verwenden:
- Sägeblätter gemäß EN 847-1
- Sägeblattdurchmesser 47 mm
- Schnittbreite 1,9 - 2,5 mm
- Aufnahmebohrung 6,35 mm
- Stammblattdicke 1,6 mm
- geeignet für Drehzahlen bis 26 000 min ^-1
Festool Sägeblätter entsprechen der EN 847-1. Nur Werkstoffe sägen, für welche das jeweilige Sägeblatt bestimmungsgemäß vorgesehen ist.
4 Technische Daten
| Tauchsäge TSV 60 KEBQ TSV 60 KEB | |
| Netzanschlussleitung abnehmbar (plug it) √ × | |
| Leistungsaufnahme 1 500 W | |
| Drehzahl | 3 000 - 6 800 min ^-1 |
| Drehzahl max. (Leerlauf) | 6 800 min ^-1 |
| Schrägstellung 0° bis 45° | |
| Schnitttiefe bei 0° 0 - 62 mm | |
| Schnitttiefe bei 45° 0 - 45 mm | |
| Sägeblattabmessung 168 x 1,8 x 20 mm | |
Tauchsäge TSV 60 KEBQ TSV 60 KEB
Geräteabmessung (inkl. Absaugstutzen) (LxBxH) 414 x 180 x 259 mm
Gewicht entsprechend EPTA-Procedure 01:2014 (ohne Netzanschlussleitung) 6 kg
Vorritzer
| Leistungsaufnahme 190 W | |
| 110 V - Variante 150 W | |
| Drehzahl 22 000 - | 16 000 min ^-1 |
| Drehzahl max. (Leerlauf) | 22 000 min ^-1 |
| Schnitttiefe mit Führungs-schiene FS empfohlen | max. 2,0 mm |
| Schnittbreite 1,95 - 2,5 mm | |
5 Geräteelemente
5.1 Hauptaggregat
[1-1] Stellbacken
[1-2] Drehzahlregelung
[1-3] Taste KickbackStop Funktion OFF
[1-4] Status-LED KickbackStop Funktion
[1-5] Handgriffe
[1-6] Hebel für Werkzeugwechsel
[1-7] Einschaltsperre
[1-8] Ein-/Ausschalter
[1-9] Absaugstutzen
[1-10] Drehknöpfe zur Winkeleinstellung
[1-11] Kabelführung
[1-12] Netzanschlussleitung
[1-13] Start-/Endposition Sägeblätter (beidseitig)
[1-14] Hebel für reine Vorritzstellung
[1-15] zweigeteilte Skala für Schnitttiefenanschlag (mit/ohne Führungsschiene)
[1-16] Einstellschraube der Schnitttiefe für nachgeschliffene Sägeblätter
[1-17] Schnitttiefenanschlag
[1-18] Winkelskala
[1-19] Schnittanzeiger
[1-20] Sichtfenster / Spanflugschutz
[1-21] Abtastkeil
[1-22] Schutzdeckel
5.2 Vorritzer
[1-23] Taste Spindelstopp Vorritzer
[1-24] Stellrad Schnittbreite/Schnittiefe Vorritzer
[1-25] Stellrad seitlicher Versatz Vorritzer
[1-26] Hebel Vorritzer aktivieren/deaktivieren
Die angegebenen Abbildungen befinden sich am Anfang und am Ende der Betriebsanleitung. Abgebildetes oder beschriebenes Zubehör gehört teilweise nicht in den Lieferumfang.
6 Inbetriebnahme

WARNUNG
Unzulässige Spannung oder Frequenz! Unfallgefahr
▶ Die Netzspannung und die Frequenz der Stromquelle müssen mit den Angaben auf dem Typenschild übereinstimmen.
In Nordamerika dürfen nur Festool Maschinen mit der Spannungsangabe 120 V / 60 Hz eingesetzt werden.
Maschine vor dem Anschließen und Lösen der Netzanschlussleitung stets ausschalten!
Nur Führungsschienen verwenden, deren Splitterschutz mit diesem Gerät eingesägt wurden (siehe Kapitel 12.2).
Im Auslieferzustand ist der Vorritzer nicht zum Hauptsägeblatt ausgerichtet. Vor der ersten Verwendung den Vorritzer einstellen (siehe Kapitel 8, in der Reihenfolge 8.4/8.5).
6.1 Geräte mit Plug it Anschluss
Gültig für TSV 60 KEBQ.

VORSICHT
Erhitzung des plug it-Anschlusses bei un- vollständig verriegeltem Bajonettverschluss Verbrennungsgefahr
▶ Vor dem Einschalten des Elektrowerkzeugs vergewissern, dass der Bajonettverschluss an der Netzanschlussleitung komplett geschlossen und verriegelt ist.
Anschließen und Lösen der Netzanschlussleitung [1-12] siehe Bild [2].
7 Einstellungen Hauptaggregat

WARNUNG
Verletzungsgefahr, Stromschlag
▶ Vor allen Arbeiten an der Maschine stets den Netzstecker aus der Steckdose ziehen!
7.1 Elektronik
Drehzahlregelung
Die Drehzahl lässt sich mit dem Stellrad [1-2] stufenlos im Drehzahlbereich (siehe Technische Daten) einstellen. Dadurch können Sie die Schnittgeschwindigkeit der jeweiligen Oberfläche optimal anpassen.
Drehzahlstufe je Material
| Vollholz (hart, weich) 6 | |
| Span- und Hartfaserplatten 3 - 6 | |
| Schichtholz, Tischlerplatten, furnierte und beschichtete Platten | 6 |
| Laminat, Mineralwerkstoffe 4 - 6 | |
| Gips- und zementgebundene Span- und Faserplatten | 1 - 3 |
| Aluminiumplatten und -profile bis 15 mm | 4 - 6 |
| Kunststoffe, faserverstärkte Kunststoffe (GfK), Papier und Gewebe | 3 - 5 |
| Acrylglas 4 - 5 | |
Überlastschutz
Bei extremer Überlastung des Gerätes schützt ein elektronischer Überlastschutz den Motor vor Beschädigung. In diesem Fall bleibt der Motor stehen und läuft erst wieder nach Entlastung. Für die Wiederinbetriebnahme muss man das Gerät wieder einschalten.
Bremse
Die Säge besitzt eine elektronische Bremse. Nach dem Ausschalten wird das Sägeblatt in ca. 2 Sekunden elektronisch zum Stillstand abgebremst.
WARNUNG! Der Vorritzer besitzt keine elektronische Bremse und läuft nach Abschalten der Säge noch ca. 2 Sekunden nach.
Temperatursicherung
Bei zu hoher Motortemperatur werden Stromzufuhr und Drehzahl reduziert. Das Elektrowerkzeug läuft nur noch mit verringerter Leistung weiter, um eine rasche Abkühlung durch die Motorlüftung zu ermöglichen. Nach Abkühlung läuft das Elektrowerkzeug wieder selbstständig hoch.
7.2 Schnitttiefe einstellen
Die Schnitttiefe lässt sich von 0 - 62 mm am Schnitttiefenanschlag [3-1] einstellen.
Das Sägeaggregat kann nun bis zur eingestellten Schnitttiefe nach unten gedrückt werden.

Schnitttiefe ohne Führungsschiene max. 62 mm

Schnitttiefe mit Führungsschiene FS max. 57 mm
7.3 Schnittwinkel einstellen
Zwischen 0° und 45°
▶ Öffnen Sie die Drehknöpfe [4-1].
▶ Schwenken Sie das Sägeaggregat bis zum gewünschten Schnittwinkel [4-2].
▶ Schließen Sie die Drehknöpfe [4-1].
① Die beiden Stellungen (0° und 45°) sind vom Werk aus eingestellt und können vom Kundendienst nachjustiert werden.

Schieben Sie bei Winkelschnitten das Sichtfenster [1-20] in die oberste Positi-
7.4 Sägeblatt auswählen
Festool-Sägeblätter sind mit einem farbigen Ring gekennzeichnet. Die Farbe des Rings steht für den Werkstoff, für den das Sägeblatt geeignet ist.
Beachten Sie die erforderlichen Sägeblattdaten (siehe Kapitel 3.2).
Farbe Werkstoff Symbol
| Gelb Holz | ![]() |
| Rot Laminat, Mineralwerkstoff | ![]() |
| Grün Gips- und zementgebundene Span- und Faserplatten | ![]() |
| Blau Aluminium, Kunststoff | ![]() |
7.5 Sägeblatt wechseln [5]
![FESTOOL TSV 60 K - Sägeblatt wechseln [5] - 1](/content/2026/04/621351/images/6e3caf6a74f9f7d1cd14cdf37b7a42e8ae1f650a268a47964416bc7c6e1548b7.jpg)
WARNUNG
Verletzungsgefahr, Stromschlag
▶ Vor allen Arbeiten an der Maschine stets den Netzstecker aus der Steckdose ziehen!

VORSICHT
Verletzungsgefahr durch heißes und scharfes Einsatzwerkzeug
▶ Keine stumpfen und defekten Einsatzwerkzeuge verwenden.
▶ Schutzhandschuhe tragen beim Hantieren mit Einsatzwerkzeug.
Sägeblatt entnehmen
▶ Schwenken Sie die Säge vor dem Sägeblattwechsel auf 0°-Stellung und stellen Sie die maximale Schnitttiefe ein.
▶ Legen Sie den Hebel [5-3] bis zum Anschlag um. Hebel nur bei Stillstand der Säge betätigen!
- Drücken Sie das Sägeaggregat bis zum Einrasten nach unten.
▶ Legen Sie die Säge seitlich auf eine feste Unterlage. Sägeblattseite nach oben.
▶ Öffnen Sie die Schraube [5-5] mit dem Innensechskantschlüssel [5-2].
▶ Entnehmen Sie das Sägeblatt [5-8].
Abtasteinheit reinigen
WARNUNG! Eine Verschmutzung der Abtasteinheit kann die KickbackStop Funktion beeinträchtigen und dadurch eine Bremsung des Sägeblatts verhindern.
▶ Halten Sie das Sägeaggregat am Griff fest, schließen Sie den Hebel [5-3] und drücken Sie das Sägeaggregat ganz nach unten.
▶ Öffnen Sie den Hebel [5-3] erneut und lassen Sie das Sägeaggregat einrasten.
▶ Reinigen Sie die Abtasteinheit [5-9] durch Ausblasen oder mit einem Pinsel.
Sägeblatt einsetzen
WARNUNG! Schrauben und Flansch auf Verschmutzung prüfen und nur saubere und unbeschädigte Teile verwenden!
▶ Halten Sie das Sägeaggregat am Griff fest und legen Sie den Hebel [5-3] bis zum Anschlag um.
- Drücken Sie das Sägeaggregat bis zum Einrasten nach unten.
▶ Setzen Sie ein neues Sägeblatt ein.
WARNUNG! Die Drehrichtung von Sägeblatt [5-7] und Säge [5-4] müssen übereinstimmen! Bei Nichtbeachtung können schwerwiegende Verletzungen die Folge sein.
▶ Setzen Sie den äußeren Flansch [5-6] so ein, dass die Mitnahmezapfen in die Aus-sparung des inneren Flansches eingreifen.
▶ Ziehen Sie die Schraube [5-5] fest an.
▶ Halten Sie das Sägeaggregat am Griff fest, schließen Sie den Hebel [5-3] und führen Sie das Sägeaggregat zurück nach oben.
7.6 Absaugung

WARNUNG
Gesundheitsgefährdung durch Stäube
▶ Nie ohne Absaugung arbeiten.
▶ Nationale Bestimmungen beachten.
- Beim Sägen von krebserregenden Stoffen immer ein geeignetes Absaugmobil, gemäß den nationalen Bestimmungen, anschließen. Nicht den Staubfangbeutel verwenden.
Eigenabsaugung
Das Anschlussstück [6-2] des Staubfangbeutels [6-3] mit einer Rechtsdrehung am Absaugstutzen [6-1] befestigen.
- Zum Entleeren das Anschlussstück des Staubfangbeutels mit einer Linksdrehung vom Absaugstutzen abnehmen.
Durch Verstopfungen in der Schutzhaube können Sicherheitsfunktionen beeinträchtigt werden. Um Verstopfungen zu vermeiden ist es daher besser, mit einem Absaugmobil mit voller Saugleistung zu arbeiten.
Beim Sägen (z. B. von MDF) kann es zu statischer Aufladung kommen. Arbeiten Sie dann mit einem Absaugmobil und einem Antistatik-Saugschlauch.
Festool Absaugmobil
An den Absaugstutzen [6-1] kann ein Festool Absaugmobil mit einem Saugschlauchdurchmesser von 27/32 mm oder 36 mm (36 mm wegen geringerer Verstopfungsgefahr empfohlen) angeschlossen werden.
Das Anschlussstück eines Saugschlauchs ∅ 27 wird in das Winkelstück [6-4] gesteckt. Das Anschlussstück eines Saugschlauchs ∅ 36 wird auf das Winkelstück [6-4] gesteckt.
VORSICHT! Wird kein Antistatik-Saugschlauch verwendet, kann es zu statischer Aufladung kommen. Der Anwender kann einen elektrischen Schlag bekommen und die Elektronik des Elektrowerkzeugs kann beschädigt werden.
8 Einstellungen Vorritzer

WARNUNG
Verletzungsgefahr, Stromschlag
▶ Vor allen Arbeiten an der Maschine stets den Netzstecker aus der Steckdose ziehen!
8.1 Einstellvorgang Vorritzer
Der Vorritzer muss zum Hauptsägeblatt ausgerichtet werden. Das Arbeitsergebnis wird durch eine Vielzahl von Randbedingungen beeinflusst. Überprüfen Sie deshalb die Ausrichtung des Vorritzers vor dem eigentlichen Schnitt durch Probeschnitte.
▶ Führungsspiel zwischen Säge und Führungsschiene korrekt einstellen (siehe Kapitel 12.2). Dies ist wichtig für einen präzisen Schnitt.
▶ Die gewünschte Schnitttiefe des Hauptsägeblattes einstellen (siehe Kapitel 7.2). (Empfehlung: Um auf der Unterseite des Werkstücks eine gute Kantenqualität zu erzielen, sollte der Zahnüberstand mindestens 12 mm betragen.)
▶ Probeschnitt mit aktiviertem Vorritzer bei geringer Vorritztiefe durchführen.
▶ Den seitlichen Versatz einstellen (siehe Kapitel 8.4) bis die Vorritznut mit dem Schnitt des Hauptsägeblattes fluchtet. Überprüfung mittels weiterer Probeschnitte.
▶ Schnittbreite der Vorritznut auf die des Hauptsägeblattes einstellen (siehe Kapitel 8.5). Auch hierbei sind Probeschnitte zwingend erforderlich.
▶ Die beiden vorherigen Schritte wiederholen, bis das gewünschte Schnittergebnis erzielt wird.
Fahren Sie mit den Probeschnitten immer mindestens 20 - 30 cm in das Werkstück hinein. Im Anfangsbereich des Längschnittes kann es zu einer größeren Vorritztiefe und dadurch zu einer breiteren Vorritznut als im restlichen Teil des Werkstückes kommen.
8.2 Vorritzer aktivieren/deaktivieren [7]
Aktivieren (ON)
- Hebel Vorritzer aktivieren/deaktivieren [7-1] bis zum Anschlag nach oben drehen.
Mit dem Eintauchen des Hauptaggregates wird auch das Vorritzersägeblatt eingetaucht.
Deaktivieren (OFF)
- Hebel Vorritzer aktivieren/deaktivieren [7-1] um 90° nach unten drehen. Das Hauptaggregates wird ohne das Vorritzersägeblatt eingetaucht.
i Die ursprüngliche Tiefen- bzw. Schnittbreiteneinstellung bleibt erhalten.
8.3 Reine Vorritzerstellung aktivieren/deaktivieren [8]
Aktivieren
- Hebel für reine Vorritzerstellung [8-1] bis zum Anschlag nach rechts schwenken. Das Hauptsägeblattes wird gegen Eintauchen blockiert.
i Hauptsägeblatt dreht beim Vorritzen mit.
Deaktivieren
- Hebel für reine Vorritzerstellung [8-1] bis zum Anschlag nach links schwenken. Hauptsägeblatt sägt mit eingestellter Schnitt-tiefe.
8.4 Seitlichen Versatz einstellen [9]
![FESTOOL TSV 60 K - Seitlichen Versatz einstellen [9] - 1](/content/2026/04/621351/images/9f5bd0d6b248d018d94ca68ffd4a8a09a7e5458d7f09c444274049faf1fc260b.jpg)
Der Schnitt des Vorritzersägeblattes muss mittig zum Schnitt des Hauptsä- s ausgerichtet werden.
▶ Den seitlichen Versatz am Stellrad [9-1] einstellen. Drehen im Uhrzeigersinn (R): Vorritzereinheit bewegt sich von der Führungsschiene weg.
i Eine Umdrehung:
8.5 Schnittbreite (Schnitttiefe) des Vorritzers einstellen [10]
![FESTOOL TSV 60 K - Schnittbreite (Schnitttiefe) des Vorritzers einstellen [10] - 1](/content/2026/04/621351/images/ccf854f21efccbdf7fc1e8014173672f2b911ba9845bfa338d5b8c1a282f4e2f.jpg)
Das Vorritzersägeblatt hat einen konischen Schneidezahn. Daher wird die Schnittbreite durch die Schnitttiefe gesteuert.
▶ Schnitttbreite am Stellrad [10-1] einstellen. Drehen im Uhrzeigersinn (+): Schnittbreite und Schnitttiefe nehmen zu.
i Eine Umdrehung:
- Änderung Schnittbreite: 0,32 mm
- Änderung Schnitttiefe: 1,3 mm
i Eine Rastung:
- Änderung Schnittbreite: 0,025 mm
- Änderung Schnitttiefe: 0,1 mm
(i) Empfehlung: Die Schnittbreite nur minimal breiter als die Schnittbreite des Hauptsägeblattes einstellen.
8.6 Vorritzersägeblatt wechseln [11]
![FESTOOL TSV 60 K - Vorritzersägeblatt wechseln [11] - 1](/content/2026/04/621351/images/936db958096d1c651451831084cc7b249c5412e5138d97bb56535d4c685a9ecc.jpg)
WARNUNG
Verletzungsgefahr, Stromschlag
▶ Vor allen Arbeiten an der Maschine stets den Netzstecker aus der Steckdose ziehen!

VORSICHT
Verletzungsgefahr durch heißes und scharfes Einsatzwerkzeug
- Keine stumpfen und defekten Einsatzwerkzeuge verwenden.
▶ Schutzhandschuhe tragen beim Hantieren mit Einsatzwerkzeug.
Vorritzersägeblatt entnehmen
▶ Den Vorritzer aktivieren (siehe Kapitel 8.2).
- Den Hebel für Werkzeugwechsel [11-1] bis zum Anschlag umlegen.
▶ Die Säge seitlich auf eine feste Unterlage legen. Sägeblattseite nach oben.
▶ Den Spindelstopp [11-2] drücken und halten.
Die Schraube [11-5] mit dem kleinen Innensechskantschlüssel [11-3] öffnen (Linksgewinde).
Das Vorritzersägeblatt [11-7] entnehmen.
Vorritzersägeblatt einsetzen
WARNUNG! Schraube [11-5] auf Verschmutzung prüfen. Nur saubere und unbeschädigte Teile verwenden!
▶ Neues Sägeblatt einsetzen. Bedruckte Seite nach oben.
WARNUNG! Die Drehrichtung von Sägeblatt [11-6] und Säge [11-4] müssen übereinstimmen! Bei Nichtbeachtung können schwerwiegende Verletzungen die Folge sein.
▶ Den Spindelstopp [11-2] drücken und halten.
Die Schraube [11-5] einsetzen und mit dem kleinen Innensechskantschlüssel [11-3] festziehen (Linksgewinde).
8.7 Absaugung am Vorritzer
▶ Beim Arbeiten mit Vorritzer das Sichtfensster [1-20] vollständig nach unten schieben. Am Vorritzer entstehende Stäube werden zur Absaugung geleitet.
9 Arbeiten mit dem Elektrowerkzeug

Beachten Sie beim Arbeiten alle eingangs eingeführten Sicherheitshinweise
sowie folgende Regeln:
Vor Beginn
- Überprüfen Sie vor jeder Benutzung, ob die Antriebseinheit mit dem Sägeblatt einwandfrei und vollständig in die Ausgangsstellung nach oben in das Schutzgehäuse zurück schwenkt. Verwenden Sie die Säge nicht, wenn die obere Endposition nicht sicher gestellt ist. Klemmen oder fixieren Sie die schwenkbare Antriebseinheit niemals auf eine bestimmte Schnitttiefe fest. Dadurch wäre das Sägeblatt ungeschützt.
- Kontrollieren Sie vor jedem Einsatz die Funktion der Eintauchvorrichtung und verwenden Sie die Maschine nur, wenn diese ordnungsgemäß funktioniert.
- Festen Sitz des Sägeblatts überprüfen.
- Überprüfen Sie vor jeder Benutzung der Säge die KickbackStop Funktion (siehe Kapitel 10.5).
- Vergewissern Sie sich vor dem Arbeiten, dass der Drehknopf [1-10] fest angezogen ist.
- Stellen Sie sicher, dass sich der Absaugschlauch und die Netzanschlussleitung über den gesamten Sägeschnitt nicht verhaken, weder am Werkstück noch durch die Werkstückauflage oder Gefahrenstellen auf dem Boden.
Deutsch
- Um eine Beschädigung der Netzanschlussleitung an scharfen Werkstückkanten zu vermeiden, die Netzanschlussleitung in die Kabelführung [1-11] einhängen.
- Das Werkstück spannungsfrei und eben auflegen.
Beim Arbeiten
- Beim Einsatz ohne Führungsschiene muss der Vorritzer zwingend deaktiviert werden! Beim Einsatz ohne Führungsschiene besteht die Gefahr einer unerwarteten Vorwärtsbewegungen der Säge. Die größere Schnitttiefe am Vorritzer führt zu einer Beschädigung des Werkstückes und der Motor kann überlastet werden.
- Legen Sie die Tischplatte der Säge beim Arbeiten stets vollständig auf.
- Halten Sie das Elektrowerkzeug beim Arbeiten immer mit beiden Händen an den Handgriffen [1-5]. Dies ist die Voraussetzung für exaktes Arbeiten und für das Eintauchen unerlässlich. Tauchen Sie langsam und gleichmäßig in das Werkstück ein.
- Elektrowerkzeug nur im eingeschalteten Zustand gegen das Werkstück führen.
- Schieben Sie die Säge stets nach vorne [16-2], niemals rückwärts zu sich heranziehen.
- Vermeiden Sie durch eine angepasste Vorschubgeschwindigkeit eine Überhitzung der Schneiden des Sägeblattes, und beim Schneiden von Kunststoffen ein Schmelzen des Kunststoffes. Je härter der zu sägende Werkstoff, desto kleiner sollte die Vorschubgeschwindigkeit sein.
- Legen Sie die Säge nicht auf der Werkbank oder dem Boden ab, ohne dass das Sägeblatt komplett von der Schutzhaube umschlossen ist.
9.1 Akustische Warnsignale
Akustische Warnsignale ertönen bei folgenden Betriebszuständen:
Signalton Ursache Maßnahme
| Piept einmal. Gerät | Gerät weniger be-lasten. | |
| überlastet | ||
| Piept fortlaufend. | Vorritzer defekt | Vorritzer deaktivieren. Festool Kundendienstwerkstatt oder Fachhändler kontaktieren. |
9.2 Ein-/Ausschalten
Die Betätigung der Einschaltssperre entriegelt die Eintauchvorrichtung.
▶ Schieben Sie die Einschaltspierre [1-7] nach oben und drücken Sie den Ein-/Ausschalter [1-9] (drücken = Ein / loslassen = AUS). Das Sägeaggregat kann nach unten bewegt werden. Dabei taucht das Sägeblatt aus der Schutzhaube aus.
9.3 Sägen nach Anriss
Der Schnittanzeiger [12-2] zeigt bei 0°- und 45°-Schnitten (ohne Führungsschiene) den Schnittverlauf an.
9.4 Abschnitte sägen
Die Maschine mit dem vorderen Teil des Sägetisches auf das Werkstück aufsetzen, Maschine einschalten, auf die eingestellte Schnitttiefe niederdrücken und in Schnittrichtung vorschieben.
9.5 Ausschnitte sägen (Tauchschnitte)

Um Rückschläge zu vermeiden sind bei Tauchschnitten folgende Hinweise unbe-
dingt zu beachten:
- Legen Sie die Maschine stets mit der hinteren Kante des Sägetisches gegen einen festen Anschlag.
- Legen Sie beim Arbeiten mit der Führungsschiene die Maschine an den Rückschlagstopp FS-RSP (Zubehör) [16-4] an, der auf der Führungsschiene festgeklemmt wird.
Vorgehensweise
- Setzen Sie die Maschine auf das Werkstück auf und legen Sie diese an einen Anschlag (Rückschlagstopp) an.
▶ Schalten Sie die Maschine ein. - Drücken Sie die Maschine langsam auf die eingestellte Schnitttiefe nieder und schieben Sie diese in Schnittrichtung vor.
Die Markierungen [12-1] zeigen bei maximaler Schnitttiefe und Verwendung der Führungsschiene den vordersten und hintersten Schnittpunkt des Sägeblattes ( 168 mm) an.
Tauchschnitte mit Vorritzer
In manchen Fällen kann es notwendig sein, zuerst nur mit dem Vorritzer zu arbeiten (siehe Kapitel 8.3) und den Trennschnitt mit dem Hauptsägeblatt in einem zweiten Vorgang durchzuführen. Beim Trennschnitt mit dem Hauptsägeblatt dann den Vorritzer deaktivieren (siehe Kapitel 8.2).
9.6 Sägen mit Vorritzer
Der Vorritzer schneidet die Oberfläche des Werkstücks etwas breiter als das Hauptsägeblatt vor. Dadurch kommt das Hauptsägeblatt nicht mehr mit der Oberfläche in Kontakt und es werden Ausrisse verhindert.

WARNUNG
Verletzungsgefahr
Beim Sägen mit dem Vorritzer entstehen extrem scharfe Schnittkanten am Werkstück. Diese stellen eine Schnittgefahr für Finger, Netzanschlussleitung usw. dar.
▶ Schnittkante nicht berühren.
▶ Netzanschlussleitung stets von der Schnittkante fernhalten.

VORSICHT
Verletzungsgefahr durch drehendes Vorritzersägeblatt
Bei einem Fehlerfall des Hauptaggregats (z.B. Überlast) kann es passieren, dass das Hauptsägeblatt stillsteht und das Vorritzersägeblatt dennoch läuft.
- Niemals in den Bereich der Sägeblätter fassen solange die Säge am Netz angeschlossen ist.
▶ Führungsschiene anbringen und korrektes Spiel einstellen.
▶ Die Ausrichtung des Vorritzers vor dem eigentlichen Schnitt durch entsprechende Probeschnitte überprüfen (siehe Kapitel 8.1).
▶ Sägen mit empfohlener Vorschubgeschwindigkeit von 2 – 4 m/min. (Bei einem 1 m-Schnitt entspricht dies einer Zeit von ca. 15 – 30 Sekunden).
i Für höchste Genauigkeiten nicht mit gekoppelten Führungsschienen arbeiten.
10 KickbackStop
10.1 KickbackStop Funktion

WARNUNG
Verletzungsgefahr
Die KickbackStop Funktion garantiert keinen vollständigen Schutz vor einem Rückschlag.
- Arbeiten Sie stets konzentriert und beachten Sie alle Sicherheits- und Warnhinweise.
Ein Rückschlag während dem Arbeiten kann ein ungewolltes Abheben der Säge hervorrufen.
Der Abtastkeil [13-1] erkennt beim Arbeiten ein ungewolltes Abheben (Rückschlag) der Säge vom Werkstück bzw. von einer Schiene und löst eine Schnellbremsung des Sägeblatts aus (Bild 13A).
Die Gefahr eines Rückschlags wird dadurch verringert. Sie kann jedoch nicht vollständig ausgeschlossen werden.
Status LED KickbackStop Funktion
Farbe Bedeutung
| Grün KickbackStop Funktion ist aktiv. | |
| Orange KickbackStop Funktion ist deakti-viert. | |
| Orange blink-end | KickbackStop Funktion ist nicht ak-tiv.Die Säge wurde gestartet, bevor der Abtastkeil auf das Werkstück oder auf eine Führungsschiene ge-drückt wurde. Die Tischplatte der Säge liegt nicht vollständig auf.Nach vollständigem Aufsetzen der Säge wechselt die LED auf Grün. Ist dies nicht der Fall, prüfen Sie die KickbackStop Funktion (siehe Kapitel 10.5) |
| Rot blink-end | Die KickbackStop Funktion wurde ausgelöst. |
10.2 Ungewolltes Auslösen der KickbackStop Funktion
Beim Arbeiten ohne Führungsschiene auf einem unebenen Werkstück kann es zu ungewolltem Auslösen der KickbackStop Funktion kommen (Bild 13B).
Der Abtastkeil [13-1] tastet am Werkstück entlang. Bei einer Vertiefung des Werkstücks entspricht die Stellung des Abtastkeils der Stellung bei einem Abheben vom Werkstück bzw. von einer Führungsschiene. Daher löst dann die KickbackStop Funktion aus. Es kann dann notwendig sein, ohne KickbackStop Funktion zu arbeiten (siehe Kapitel 10.4).
10.3 Vorgehen nach ausgelöster KickbackStop Funktion
Ausgelöst durch ungewolltes Abheben (Rückschlag)
Gründe für das Abheben ermitteln und beseitigen.
Deutsch
▶ Gerät auf Beschädigungen prüfen.
▶ Abtastkeil auf Beschädigungen prüfen.
▶ KickbackStop Funktion prüfen (siehe Kapitel 10.5).
Nach ungewolltem Auslösen der KickbackStop Funktion
- Den Ein-/Ausschalter loslassen und warten, bis die Status LED KickbackStop Funktion nicht mehr blinkt.
- Prüfen, ob es sich tatsächlich um ein ungewolltes Auslösen der KickbackStop Funktion handelte (siehe Kapitel 10.2) oder doch um einen Rückschlag.
Versuchen Sie zunächst, mit aktiver KickbackStop Funktion weiter zu arbeiten. Nur wenn Sie ohne Schiene arbeiten und Ihr Werkstück so uneben ist, dass es mehrfach die KickbackStop Funktion auslösen würde, deaktivieren Sie die KickbackStop Funktion (siehe Kapitel 10.4).
10.4 Arbeiten ohne KickbackStop Funktion

WARNUNG
Verletzungsgefahr
Bei deaktivierter KickbackStop Funktion wird das Sägeblatt bei ungewolltem Abheben nicht gebremst.
▶ Deaktivieren Sie die KickbackStop Funktion nur, wenn Sie ohne Schiene arbeiten und Ihr Werkstück so uneben ist, dass es mehrfach zu ungewolltem Auslösen der KickbackStop Funktion kommen würde.
KickbackStop Funktion deaktivieren
▶ Taste KickbackStop Funktion OFF drücken.
▶ Innerhalb von 10 Sekunden den Ein-/Ausschalter betätigen und halten.
KickbackStop Funktion bleibt deaktiviert bis zum nächsten Loslassen des Ein-/Ausschalters.
i KickbackStop Funktion kann nur vor dem Einschalten der Säge deaktiviert werden.
10.5 KickbackStop Funktion prüfen

WARNUNG
Verletzungsgefahr durch hervorstehendes Sägeblatt.
- Funktionsprüfung auf Führungsschiene durchführen.
▶ Vor der Funktionsprüfung: - Sägeblatt ausbauen,
- Vorritzer deaktivieren,
- Schnitttiefe auf 0 mm (FS) stellen.
▶ Schnitttiefe auf 0 mm (FS) stellen.
▶ Gerät auf Führungsschiene stellen.
▶ Gerät einschalten.
▶ Taste KickbackStop Funktion OFF innerhalb von 5 Sekunden 4 mal im Abstand von mindestens 0,5 Sekunden drücken.
Status-LED KickbackStop Funktion blinkt abwechselnd rot und grün.
▶ Innerhalb von 15 Sekunden
▶ Sägeaggregat nach unten drücken.
▶ Gerät an der Hinterseite abheben und wieder absenken.
Signalton ertönt, Status-LED leuchtet grün.
KickbackStop Funktion arbeitet fehlerfrei.
Ertönt kein Signalton und schaltet die Status-LED nicht auf grün, arbeitet die KickbackStop Funktion nicht fehlerfrei.
- Prüfen, ob die Funktionsprüfung korrekt durchgeführt wurde.
▶ Abtasteinheit hinter dem Sägeblatt reinigen (siehe Sägeblatt wechseln).
Bleibt die Funktionsprüfung dennoch ohne Erfolg, darf das Gerät nicht mehr verwendet werden. Wenden Sie sich an Ihre Festool Servicewerkstatt.
11 Wartung und Pflege


WARNUNG
Verletzungsgefahr, Stromschlag
▶ Vor allen Wartungs- und Pflegearbeiten stets den Netzstecker aus der Steckdose ziehen!
▶ Alle Wartungs- und Reparaturarbeiten, die ein Öffnen des Gehäuses erfordern, dürfen nur von einer autorisierten Kundendienstwerkstatt durchgeführt werden.

Kundendienst und Reparatur nur durch Hersteller oder durch Servicewerkstätten. Nächstgelegene Adresse unter: www.festool.de/service

Nur original Festool Ersatzteile verwenden! Bestell-Nr. unter: www.festool.de/service
Folgende Hinweise beachten:
▶ Beschädigte Schutzeinrichtungen und Teile, z.B. ein defekter Hebel zum Werkzeugwechsel [1-6], müssen sachgemäß durch eine anerkannte Fachwerkstatt repariert oder ausgewechselt werden, soweit nichts anderes in der Betriebsanleitung angegeben ist.
Überprüfen Sie Zustand und einwandfreie Funktion der Rückholfeder, welche die gesamte Antriebseinheit in die obere geschützte Endlagenposition drückt.
- Zur Sicherung der Luftzirkulation die Kühl-luftöffnungen im Gehäuse stets frei und sauber halten.
Um Splitter und Späne aus dem Elektrowerkzeug zu entfernen, saugen Sie alle Öffnungen ab. Öffnen Sie niemals den Schutzdeckel [1-22].
▶ Bei Arbeit mit gips- und zementgebundenen Faserplatten das Gerät besonders gründlich reinigen. Reinigen Sie die Lüftungsöffnungen des Elektrowerkzeugs und des Ein-/Ausschalters mit trockener und ölfreier Druckluft. Andernfalls kann sich gipshaltiger Staub im Gehäuse des Elektrowerkzeugs und am Ein-/Ausschalter absetzen und in Verbindung mit Luftfeuchtigkeit aushärten. Das kann zu Beeinträchtigungen am Schaltmechanismus führen.
11.1 Nachgeschliffene Sägeblätter
Mit Hilfe der Einstellschraube [14-1] kann die Schnitttiefe von nachgeschliffenen Sägeblättern genau eingestellt werden.
▶ Stellen Sie den Schnitttiefenanschlag [14-2] auf 0 mm (mit Führungsschiene) ein.
▶ Entriegeln Sie das Sägeaggregat und drücken Sie es bis zum Anschlag nach unten.
▶ Schrauben Sie die Einstellschraube [14-1] soweit hinein, bis das Sägeblatt das Werkstück berührt.
Das Vorritzersägeblatt ist nicht nach- schleifbar, da es einen Diamant-Zahn be- sitzt.
11.2 Sägetisch wackelt
① Bei der Einstellung des Schnittwinkels muss der Sägetisch auf einer ebenen Fläche stehen.
- Wackelt der Sägetisch, muss die Einstellung erneut vorgenommen werden.
11.3 Winkelskala ausrichten
Siehe Bild 15.
12 Zubehör
Nur von Festool zugelassenes Zubehör und Verbrauchsmaterial verwenden. Siehe Festool-Katalog oder www.festool.de.
Durch die Verwendung von anderem Zubehör und Verbrauchsmaterial kann das Elektrowerkzeug unsicher werden und zu schweren Unfällen führen.
Zusätzlich zu dem beschriebenen Zubehör bietet Festool weiteres umfangreiches System-Zubehör an, das Ihnen einen vielfältigen und effektiven Einsatz Ihrer Maschine gestattet, z.B.:
• Rückschlagstopp FS-RSP
- Winkelanschlag FS-WA und FS-WA/90°
- Mobiler Säge- und Arbeitstisch STM 1800
• Multifunktionstisch MFT/3
12.1 Sägeblätter, sonstiges Zubehör
Um unterschiedliche Werkstoffe rasch und sauber schneiden zu können, bietet Ihnen Festool für alle Einsatzfälle speziell auf Ihre Festool Säge abgestimmte Sägeblätter an.
12.2 Führungssystem
Die Führungsschiene ermöglicht präzise, saubere Schnitte und schützt gleichzeitig die Werkstückoberfläche vor Beschädigungen.
In Verbindung mit dem umfangreichen Zubehör lassen sich mit dem Führungssystem exakte Winkelschnitte, Gehrungsschnitte und Einpassarbeiten erledigen. Die Befestigungsmöglichkeit mittels Zwingen [16-5] sorgt für einen festen Halt und sicheres Arbeiten.
▶ Führungsspiel des Sägetisches auf der Führungsschiene mit den beiden Stellbacken [16-1] einstellen.
Sägen Sie vor dem ersten Einsatz der Führungsschiene den Splitterschutz [16-3] ein:
▶ Stellen Sie die Drehzahl der Maschine auf Stufe 6.
Deutsch
▶ Setzen Sie die Maschine mit der gesamten Führungsplatte am hinteren Ende der Führungsschiene auf.
▶ Schalten Sie die Maschine ein.
- Drücken Sie die Maschine langsam bis zur max. eingestellten Schnitttiefe nach unten und sägen Sie den Splitterschutz ohne abzusetzen auf der ganzen Länge zu.
Die Kante des Splitterschutzes entspricht nun exakt der Schnittkante.
Legen Sie die Führungsschiene zum Einsägen des Splitterschutzes auf ein Opferholz auf.
i Die TSV 60 sägt den Splitterschutz weiter außen ein als eine andere Festool Tauchsäge. Deshalb den Splitterschutz immer mit der Säge einsägen, mit der die Führungsschiene verwendet werden soll.
Splitterschutz mit Vorritzer
Beim Sägen mit Vorritzer dient der Splitterschutz als reiner Schnittanzeiger. Es darf nicht ohne Splitterschutz gesägt werden, da ansonsten die Führungsschiene nicht sauber aufliegt und keine guten Arbeitsergebnisse erzielt werden können.
12.3 Kappschiene
Die Kappschiene ist bestimmungsgemäß zum Sägen von Holz und Plattenwerkstoffen geeignet.
Sie ermöglicht präzise und saubere Schnitte, besonders Winkelschnitte lassen sich einfach und wiederholgenau durchführen. Die Säge bewegt sich nach dem Sägevorgang automatisch zurück in die Ausgangsposition.
Beachten Sie die Betriebsanleitung der Kapp- schiene FSK
13 Umwelt

Gerät nicht in den Hausmüll werfen!
Geräte, Zubehör und Verpackungen einer umweltgerechten Wiederverwertung
zuführen. Geltende nationale Vorschriften beachten.
Gemäß Europäischer Richtlinie über Elektro- und Elektronik-Altgeräte und Umsetzung in nationales Recht, müssen verbrauchte Elektrowerkzeuge getrennt gesammelt und einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden.
Informationen zu den Rücknahmestellen für eine ordnungsgemäße Entsorgung sind unter www.festool.de/recycling einsehbar.
Informationen zur REACH: www.festool.de/reach
14 Allgemeine Hinweise
14.1 Informationen zum Datenschutz
Das Elektrowerkzeug enthält einen Chip zur automatischen Speicherung von Maschinen- und Betriebsdaten. Die gespeicherten Daten enthalten keinen direkten Personenbezug. Die Daten können mit speziellen Geräten kontaktlos ausgelesen werden, und werden von Festool ausschließlich zur Fehlerdiagnose, Reparatur- und Garantieabwicklung sowie zur Qualitätsverbesserung bzw. Weiterentwicklung des Elektrowerkzeugs verwendet. Eine darüber hinausgehende Nutzung der Daten – ohne ausdrückliche Einwilligung des Kunden – erfolgt nicht.
Contents
4 Technische gegevens
KickbackStop-funktion

10.1 KickbackStop-funktion

WARNING
Avaktivera KickbackStop-funktionen
10.5 Kontrollera KickbackStop-funktionen

WARNING
KickbackStop-funktion

Følerkilens funktion [1-21] (KickbackStopfunktion)
10.1 KickbackStop-funktion

ADVARSEL
Risiko for personskader
Status-LED KickbackStop-funktion
Farve Betydning
Grøn KickbackStop-funktion er aktiv.
Orange KickbackStop-funktion er deaktive-ret.
Farve Betydning



