Delta HDE294M - Heizung HARVIA - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG Delta HDE294M HARVIA
1.3.2. Vorwahlzeit (zeitgesteuertes Einschalten) ...... 25
2.1.1. Schwärzung der Saunawände ...................... 29
3.3.1. Befestigung des Anschlußkabels am
3.4. Anschluß des Steuergerätes und der Fühler (D-E) ...34 3.5. Zurückstellen der Überhitzungsschutzes ................ 35
- The guarantee does not cover any faults resulting from the use of stones not recommended by the heater manufacturer. Diese Montage- und Gebrauchsanleitung richtet sich an den Besitzer der Sauna oder an die für die Pflege der Sauna verantwortliche Person, sowie an den für die Montage des Saunaofens zuständigen Elektromonteur. Wenn der Saunaofen montiert ist, wird diese Montage- und Gebrauchsanleitung an den Besitzer der Sauna oder die für die Pflege der Sauna verantwortliche Person übergeben. Lesen Sie vor Inbetriebnahme des Ofens die Bedienungsanleitung sorgfältig durch. Der Ofen dient zum Erwärmen von Saunakabinen auf Saunatemperatur. Die Verwendung zu anderen Zwecken ist verboten. Wir beglückwünschen Sie zu Ihrer guten Wahl! Garantie:
- Die Garantiezeit für in Familiensaunen verwendete Saunaöfen und Steuergeräte beträgt zwei (2) Jahre.
- Die Garantiezeit für Saunaöfen und Steuergeräte, die in öffentlichen Saunen in Privatgebäuden verwendet werden, beträgt ein (1) Jahr.
- Die Garantie deckt keine Defekte ab, die durch fehlerhafte Installation und Verwendung oder Missachtung der Wartungsanweisungen entstanden sind.
- Die Garantie kommt nicht für Schäden auf, die durch Verwendung anderer als vom Werk empfohlener Saunaofensteine entstehen.FR NL
Kuva 14. Bild 14.FI SV
1. INSTRUCTIONS FOR USE 1. BEDIENUNGSANLEITUNG
- Wash off dust from the stones before piling them into the heater. 1.1. Aufschichten der Saunaofensteine Saunaofensteine sind für die Sicherheit des Geräts von Bedeutung. Damit die Garantie gültig bleibt, ist der Benutzer für die ordnungsgemäße Wartung der Steinkammer gemäß den Spezifikationen und An- weisungen verantwortlich. Wichtige Informationen zu geeigneten Saunaofen- steinen:
- Geeignete Materialien für Saunaofensteine sind Peridotit, Olivindiabas, Olivin und Vulkanit.
- Verwenden Sie für Ihren Saunaofen nur spalt- bare und/oder abgerundete Steine.
- Wenn die Heizelemente eines Elektrosauna- ofens mit den Steinen in Kontakt kommen, dürfen abgerundete Steine nur in den äußeren Schichten der Steinkammer verwendet werden, damit sie nicht mit den Heizelementen in Kon- takt kommen.
- Keramiksteine und Dekosteine dürfen nur verwendet werden, wenn sie vom Hersteller zugelassen sind und gemäß dessen Gebrauchs- anweisung verwendet werden.
- Beachten Sie, dass Dekosteine nur für die ober- ste Schicht der Steinkammer geeignet sind. Dekosteine müssen locker verlegt werden, um eine ausreichende Luftzirkulation zu gewähr- leisten. Platzieren Sie Dekosteine so, dass sie die Heizelemente des Elektrosaunaofens nicht berühren. Wenn Sie einen holzbeheizten Sauna- ofen haben, achten Sie darauf, dass die Stei- ne nicht den heißen Innenrahmen des Ofens berühren.
- Die Garantie erstreckt sich nicht auf Mängel, die durch die Verwendung von Dekosteinen oder vom Hersteller nicht empfohlenen Sauna- steinen verursacht wurden. v
- Die Steine sollten einen Durchmesser von 5–10 cm haben.
- Die Steine sollten vor dem Aufschichten von Steinstaub befreit werden. Figure 1. Piling of the sauna stones Abbildung 1. Aufschichtung der SaunaofensteineEN DE
- Lassen Sie die Steine nicht einfach in den Ofen fallen.
- Vermeiden Sie ein Verkeilen von Steinen zwi- schen den Heizelementen.
- Schichten Sie die Steine so aufeinander, dass sie nicht gegen die Heizelemente drücken.
- Schichten Sie die Steine oben auf dem Ofen nicht zu einem hohen Stapel auf.
- In der Steinkammer oder in der Nähe des Saunaofens dürfen sich keine Gegenstände oder Geräte befinden, die die Menge oder die Richtung des durch den Saunaofen führenden Luftstroms ändern.
Aufgrund der großen Wärmeänderungen werden die Saunasteine spröde und brüchig. Die Steine sollten mindestens einmal jährlich neu aufgeschichtet wer- den, bei regelmäßigem Gebrauch öfter. Bei dieser Gelegenheit entfernen Sie bitte auch Staub und Ge- steinssplitter aus dem unteren Teil des Saunaofens und ersetzen beschädigte Steine. Hierdurch bleibt die Heizleistung des Ofens optimal, und das Risiko der Überhitzung wird vermieden. 1.2. Erhitzen der Saunakabine Beim ersten Erwärmen sondern sich von Saunaofen und Steinen Gerüche ab. Um diese zu beseitigen, muss die Saunakabine gründlich gelüftet werden. Bei einer für die Saunakabine angemessenen Ofen- leistung ist eine isolierte Sauna innerhalb von einer Stunde auf die erforderliche Saunatemperatur aufge- heizt (
2.3.). Die Saunaofensteine erwärmen sich ge-
wöhnlicherweise in derselben Zeit auf Aufgusstempe- ratur wie die Saunakabine. Die passende Temperatur in der Saunakabine beträgt etwa 65 bis 80 °C. 1.3. Benutzung des Ofens Bitte überprüfen Sie, bevor Sie den Ofen anschalten, dass keine Gegenstände auf dem Ofen oder in un- mittelbarer Nähe des Ofens liegen.
- Die Ofenmodelle D23, D29 und D36 sind mit einer Zeitschaltuhr und einem Thermostat aus- gestattet. Die Zeitschaltuhr regelt die Einschalt- zeit des Ofens und das Thermostat die Tempe- ratur.
- Die Ofenmodelle D23E, D29E und D36E wer- den mit einem separaten Steuergerät bedient. Beachten Sie die mitgelieferte Bedienungsanlei- tung der Steuerung. Figure 2. Timer switch Abbildung 2. Schalter der Zeitschaltuhr Figure 3. Thermostat switch Abbildung 3. ThermostatschalterEN DE
Stellen Sie den Schalter der Zeitschaltuhr in den Abschnitt ”ein” (Abschnitt A in Abb. 2, 0–4 Stunden). Der Ofen beginnt sofort zu heizen.
1.3.2. Vorwahlzeit (zeitgesteuertes Einschalten)
Stellen Sie den Schalter der Zeitschaltuhr in den Abschnitt ”Vorwahl” (Abschnitt B in Abb. 2, 0–8 Stunden). Der Ofen beginnt zu heizen, wenn die Zeitschaltuhr den Schalter zurück in den Abschnitt “ein“ gedreht hat. Danach bleibt der Ofen etwa vier Stunden lang an. Beispiel: Sie möchten drei Stunden lang spazieren gehen und danach ein Saunabad nehmen. Stellen Sie den Schalter der Zeitschaltuhr in den Abschnitt ”Vorwahl” auf Nummer 2. Die Zeitschaltuhr beginnt zu laufen. Nach zwei Stun- den beginnt der Ofen zu heizen. Da es etwa eine Stun- de dauert, bis die Sauna erhitzt ist, wird sie nach etwa drei Stunden für das Saunabad bereit sein, also dann, wenn Sie von Ihrem Spaziergang zurückkehren.
Der Ofen wird ausgeschaltet, wenn die Zeitschaltuhr den Schalter zurück auf null gedreht hat. Sie können den Ofen jeder- zeit selbst ausschalten, indem Sie den Schalter der Zeitschaltuhr auf null stellen. Schalten Sie den Ofen nach dem Saunabad aus. Manchmal ist es ratsam, den Ofen noch eine Weile weiter laufen zu lassen, um die Holzteile der Sauna richtig trocknen zu lassen. ACHTUNG! Vergewissern Sie sich stets, dass der Ofen ausgeschaltet ist und nicht mehr heizt, wenn die Zeitschaltuhr den Schalter zurück auf null ge- dreht hat.
1.3.4. Einstellen der Temperatur
Zweck des Thermostats (Abb. 3) ist es, die Tempe- ratur in der Saunakabine auf der gewünschten Höhe zu halten. Durch Ausprobieren können Sie ermitteln, welche Einstellung für Sie am besten geeignet ist. Beginnen Sie mit der höchsten Einstellung. Wenn die Temperatur während des Saunabades zu hoch ansteigt, drehen Sie den Schalter ein Stück gegen den Uhrzeigersinn. Beachten Sie, dass im oberen Temperaturbereich auch kleine Änderungen die Temperatur in der Sauna beträchtlich beeinflussen. 1.4. Aufguss Die Saunaluft trocknet bei Erwärmung aus, daher sollte zur Erlangung einer angenehmen Luftfeuchtig- keit auf die heißen Steine des Saunaofens Wasser gegossen werden. Die Auswirkungen von Hitze und Dampf sind von Mensch zu Mensch unterschiedlich – durch Ausprobieren finden Sie die Temperatur- und Luftfeuchtigkeitswerte, die für Sie am besten geeignet sind. ACHTUNG! Die Kapazität der Saunakelle sollte höchstens 0,2 l betragen. Auf die Steine sollten kei- ne größeren Wassermengen auf einmal gegossen werden, da beim Verdampfen sonst kochend heißes Wasser auf die Badenden spritzen könnte. Achten Sie auch darauf, daß Sie kein Wasser auf die SteineEN DE
Table 1. Water quality requirements Tabelle 1. Anforderungen an die Wasserqualität Water properties Wassereigenschaft Effect Wirkung Recommendation Empfehlung Humus concentration Humusgehalt Colour, taste, precipitates Farbe, Geschmack, Ablagerungen <12 mg/l Iron concentration Eisengehalt Colour, odour, taste, precipitates Farbe, Geruch, Geschmack, Ablagerungen <0,2 mg/l Manganese (Mn) concentration Mangangehalt (Mn) Colour, odour, taste, precipitates Farbe, Geruch, Geschmack, Ablagerungen <0,10 mg/l Hardness: most important substances are magnesium (Mg) and lime, i.e. calcium (Ca) Wasserhärte: Die wichtigsten Stoffe sind Magnesium (Mg) und Kalk, d.h. Kalzium (Ca) Precipitates Ablagerungen Mg: <100 mg/l Ca: <100 mg/l Chloride-containing water Chloridhaltiges Wasser Corrosion Korrosion Cl: <100 mg/l Chlorinated water Gechlortes Wasser Health risk Gesundheitsschädlich Forbidden to use Darf nicht verwendet werden Seawater Salzwasser Rapid corrosion Rasche Korrosion Forbidden to use Darf nicht verwendet werden Arsenic and radon concentration Arsen- und Radonkonzentration Health risk Gesundheitsschädlich Forbidden to use Darf nicht verwendet werden household water (table 1). Only special aromas designed for sauna water may be used. Follow the instructions given on the package. gießen, wenn sich jemand in deren Nähe befindet. Der heiße Dampf könnte Brandwunden verursachen. ACHTUNG! Als Aufgusswasser sollte nur Wasser verwendet werden, das die Qualitätsvorschriften für Haushaltswasser erfüllt (Tabelle 1). Im Aufguss- wasser dürfen nur für diesen Zweck ausgewiesene Duftstoffe verwendet werden. Befolgen Sie die An- weisungen auf der Packung. 1.5. Instructions for Bathing
- Waschen Sie sich vor dem Saunen.
- Bleiben Sie in der Sauna, solange Sie es als an- genehm empfinden.
- Vergessen Sie jeglichen Stress, und entspan- nen Sie sich.
- Zu guten Saunamanieren gehört, daß Sie Rück- sicht auf die anderen Badenden nehmen, indem Sie diese nicht mit unnötig lärmigem Benehmen stören.
- Verjagen Sie die anderen auch nicht mit zu vielen Aufgüssen.
- Lassen Sie Ihre erhitzte Haut zwischendurch ab- kühlen. Falls Sie gesund sind, und die Möglich- keit dazu besteht, gehen Sie auch schwimmen.
- Waschen Sie sich nach dem Saunen.
- Ruhen Sie sich aus, bis Sie sich ausgeglichen fühlen. Trinken Sie klares Wasser oder einen Softdrink, um Ihren Flüssigkeitshaushalt zu stabilisieren. 1.6. Warnungen
- Ein langer Aufenthalt in einer heißen Sauna führt zum Ansteigen der Körpertemperatur, was gefährlich sein kann.
- Achtung vor dem heißen Saunaofen. Die Steine sowie das Gehäuse werden sehr heiß und kön- nen die Haut verbrennen.
- Halten Sie Kinder vom Ofen fern.
- Kinder, Gehbehinderte, Kranke und Schwache dürfen in der Sauna nicht alleingelassen werden.
- Gesundheitliche Einschränkungen bezogen auf das Saunen müssen mit dem Arzt besprochen werden.
- Über das Saunen von Kleinkindern sollten SieEN DE
sich in der Mütterberatungsstelle beraten lassen.
- Gehen Sie nicht in die Sauna, wenn Sie unter dem Einfluß von Narkotika (Alkohol, Medika- menten, Drogen usw.) stehen.
- Schlafen Sie nie in einer erhitzten Sauna.
- Meer- und feuchtes Klima können die Metall- oberflächen des Saunaofens rosten lassen.
- Benutzen Sie die Sauna wegen der Brandge- fahr nicht zum Kleider- oder Wäschetrocknen, außerdem können die Elektrogeräte durch die hohe Feuchtigkeit beschädigt werden.
- Spülen Sie den Saunaofen nicht mit dem Duschstrahl.
1.6.1. Symbol Beschreibung
Benutzerhandbuch lesen. Nicht bedecken. 1.7. Störungen Achtung! Alle Wartungsmaßnahmen müssen von qualifiziertem technischem Personal durchgeführt werden. Der Ofen wärmt nicht.
- Vergewissern Sie sich, dass die Sicherungen des Ofens in gutem Zustand sind.
- Überprüfen Sie, ob das Anschlusskabel einge- steckt ist (
- Stellen Sie den Schalter der Zeitschaltuhr in den Abschnitt ”ein” (
- Stellen Sie das Thermostat auf eine höhere Ein- stellung (
- Überprüfen Sie, ob der Überhitzungsschutz aus- gelöst wurde. Die Zeitschaltuhr läuft, aber der Ofen wärmt nicht. (
Die Saunakabine erhitzt sich zu langsam. Das auf die Saunaofensteine geworfene Wasser kühlt die Steine schnell ab.
- Vergewissern Sie sich, dass die Sicherungen des Ofens in gutem Zustand sind.
- Vergewissern Sie sich, dass bei eingeschalte- tem Ofen alle Heizelemente glühen.
- Stellen Sie das Thermostat auf eine höhere Ein- stellung (
- Überprüfen Sie, ob die Ofenleistung ausrei- chend ist (
- Überprüfen Sie die Saunaofensteine ( 1.1.). Eine zu feste Stapelung der Steine, das Abset- zen der Steine mit der Zeit und falsche Stein- sorten können den Luftstrom durch den Ofen behindern, was zu einer verminderten Heizleis- tung führt.
- Vergewissern Sie sich, dass die Belüftung der Saunakabine korrekt eingerichtet wurde (
Die Saunakabine erwärmt sich schnell, aber die Temperatur der Steine ist unzureichend. Das auf die Steine geworfene Wasser läuft durch.
- Überprüfen Sie, ob die Ofenleistung nicht zu hoch ist (
- Vergewissern Sie sich, dass die Belüftung der Saunakabine korrekt eingerichtet wurde (
- The thermal expansion of heater parts can cause noises when the heater warms up. Panele und andere Materialien neben dem Ofen werden schnell schwarz.
- Überprüfen Sie, ob die Anforderungen für Si- cherheitsabstände eingehalten werden
- Überprüfen Sie die Saunaofensteine ( 1.1.). Eine zu feste Stapelung der Steine, das Abset- zen der Steine mit der Zeit und falsche Stein- sorten können den Luftstrom durch den Ofen behindern, was zu einer Überhitzung der umlie- genden Materialien führen kann.
- Siehe auch Abschnitt 2.1.1. Der Ofen gibt Gerüche ab.
- Siehe Abschnitt 1.2.
- Ein heißer Ofen kann Gerüche in der Luft ver- stärken, die jedoch nicht durch die Sauna oder den Ofen selbst verursacht wurden. Beispiele: Farbe, Klebstoff, Öl, Würzmittel. Der Ofen verursacht Geräusche.
- D: Die Zeitschaltuhr ist ein mechanisches Gerät und verursacht daher ein tickendes Geräusch, wenn sie normal funktioniert. Ertönt das Ti- cken, obwohl der Ofen nicht eingeschaltet ist, untersuchen Sie die Anschlüsse der Zeitschalt- uhr.
- Plötzliche Knall-Geräusche entstehen manchmal durch Steine, die aufgrund der Hitze platzen.
- Die Ausdehnung der Ofenteile wegen der Hitze kann bei der Erwärmung des Ofens Geräusche verursachen.EN DE
- fine particles disintegrating from the sauna stones which rise with the air flow. A. Isolierwolle, Stärke 50–100 mm. Die Saunaka- bine muss sorgfältig isoliert werden, damit der Ofen nicht zu viel Leistung erbringen muss. B. Feuchtigkeitsschutz, z.B. Aluminiumpapier. Die glänzende Seite des Papiers muss zur Sauna zeigen. Nähte mit Aluminiumband abdichten. C. Etwa 10 mm Luft zwischen Feuchtigkeits- schutz und Täfelung (Empfehlung). D. Leichtes, 12–16 mm starkes Täfelbrett. Vor Beginn der Täfelung elektrische Verkabelung und für Ofen und Bänke benötigte Verstärkun- gen in den Wänden überprüfen. E. Etwa 3 mm Luft zwischen Wand und Deckentäfelung. F. Die Höhe der Sauna ist normalerweise 2100– 2300 mm. Die Mindesthöhe hängt vom Ofen ab (siehe Tabelle 2). Der Abstand zwischen oberer Bank und Decke sollte höchstens 1200 mm betragen. G. Bodenabdeckungen aus Keramik und dunkle Zementschlämme verwenden. Aus den Sauna- steinen entweichende Partikel und Verunrei- nigungen im Wasser können sensible Böden verfärben oder beschädigen. ACHTUNG! Fragen Sie die Behörden, welcher Teil der feuerfesten Wand isoliert werden kann. Rauchfän- ge, die benutzt werden, dürfen nicht isoliert werden. ACHTUNG! Leichte, direkt an Wand oder Decke an- gebrachte Schutzabdeckungen sind ein Brandrisiko.
2.1.1. Schwärzung der Saunawände
Es ist ganz normal, wenn sich die Holzoberflächen einer Sauna mit der Zeit verfärben. Die Schwärzung wird beschleunigt durch
- Sonnenlicht• Hitze des Ofens• Täfelungsschutz an den Wänden (mit geringem Hitzewiderstand)
- Feinpartikel, die aus den zerfallenden Sauna- steinen in die Luft entweichen.EN DE
min. 500 mm 2.2. Sauna Room Ventilation The air in the sauna room should change six times per hour. Figure 5 illustrates different sauna room ventilation options. 2.2. Belüftung der Saunakabine Die Saunaluft sollte sechsmal pro Stunde ausge- tauscht werden. Abb. 5 zeigt verschiedene Optio- nen der Saunabelüftung. Figure 5. Abbildung 5. A. Supply air vent location. If mechanical exhaust ventilation is used, place the supply air vent above the heater. If gravity exhaust ventilation is used, place the supply air vent below or next to the heater. The diameter of the supply air pipe must be 50–100 mm. D-E: Do not place the supply air vent so that the air flow cools the temperature sensor (see the temperature sensor installation instructions in the control unit installation instructions)! B. Exhaust air vent. Place the exhaust air vent near the floor, as far away from the heater as possible. The diameter of the exhaust air pipe should be twice the diameter of the supply air pipe. C. Optional vent for drying (closed during heating and bathing). The sauna can also be dried by leaving the door open after bathing. D. If the exhaust air vent is in the washroom, the gap underneath the sauna door must be at least 100 mm. Mechanical exhaust ventilation is mandatory. 2.3. Heater Output When the walls and ceiling are covered with panels and insulation behind the panels is adequate, the heater output is defined according to the volume of the sauna. Non-insulated walls (brick, glass block, glass, concrete, tile, etc.) increase the need for heater output. Add 1,2 m³ to the volume of the sauna for each non-insulated wall square meter. For example, a 10 m³ sauna room with a glass door equals the output requirement of about a 12 m³ sauna room. If the sau- na room has log walls, multiply the sauna's volume by 1,5. Choose the correct heater output from Table 2. 2.4. Sauna Room Hygiene Bench towels should be used during bathing to pre- vent sweat from getting onto the benches. The benches, walls and floor of the sauna should be washed thoroughly at least every six months. Use a scrubbing brush and sauna detergent. Wipe dust and dirt from the heater with a damp cloth. Remove lime stains from the heater using a 10% citric acid solution and rinse. A. Luftzufuhr. Bei mechanischer Entlüftung Luft- zufuhr über dem Ofen anbringen. Bei Schwer- kraftentlüftung Luftzufuhr unter oder neben dem Ofen anbringen. Der Durchmesser des Luftzufuhrrohres muss 50–100 mm betragen. D-E: Luftzufuhr nicht so anbringen, dass sie den Temperaturfühler abkühlt (zur Anbringung des Temperaturfühlers siehe Installationsanwei- sungen des Steuergeräts)! B. Entlüftung. Entlüftung in Bodennähe anbringen, so weit weg vom Ofen wie möglich. Der Durch- messer des Entlüftungsrohres sollte doppelt so groß sein wie bei der Luftzufuhr. C. Optionale Lüftung zum Trocknen (während Heizung und Bad geschlossen). Die Sauna kann auch durch die offene Tür getrocknet werden. D. Wenn die Entlüftung im Waschraum liegt, muss die Lücke unter der Saunatür mindestens 100 mm betragen. Mechanische Entlüftung ist Pflicht. 2.3. Leistungsabgabe des Ofens Wenn Wand und Decke vertäfelt und ausreichend isoliert sind, richtet sich die Leistungsabgabe des Ofens nach dem Volumen der Sauna. Nicht isolierte Wände (Stein, Glasbausteine, Glas, Beton, Kacheln) erhöhen die benötigte Ofenleistung. Jeder Quadrat- meter nicht isolierter Wand entspricht 1,2 m³ mehr Saunavolumen. Eine 10 m³ große Saunakabine mit Glastür z.B. entspricht in der Leistungsabgabe einer 12 m³ großen Sauna. Bei Balkenwänden Saunavo- lumen mit 1,5 multiplizieren. Korrekte Leistungsab- gabe des Ofens aus Tabelle 2 wählen. 2.4. Hygiene der Saunakabine Liegetücher benutzen, um die Bänke vor Schweiß zu schützen. Bänke, Wände und Boden der Sauna mindestens alle sechs Monate waschen. Bürste und Saunarei- nigungsmittel verwenden. Staub und Schmutz vom Ofen mit feuchtem Tuch abwischen. Kalkablagerungen am Ofen mit 10 % Zitronensäure entfernen und spülen.EN DE
- If a safety railing is built around the heater, the minimum distances given in fig. 6 and 8 must be observed. The safety distance given in fig. 8 is valid below the upper part of the heater’s outer casing.
- 3.5. Resetting the Overheat Protector It is absolutely necessary to install the heater ac- cording to these values. Neglecting them causes a risk of fire. Only one electrical heater may be installed in the sauna room. 3.1. Vor der Montage Bevor Sie den Saunaofen installieren, lesen Sie die Mon- tageanleitung und überprüfen Sie folgende Dinge:
- Ist der zu montierende Saunaofen in Leistung und Typ passend für die Saunakabine? Die Rauminhaltswerte in Tabelle 2 dürfen weder über noch unterschritten werden.
- Ist die Netzspannung für den Saunaofen geeignet?• Der Montageort des Ofens erfüllt die in Abbil- dung 6 und Tabelle 2 angegebenen Sicherheits- mindestabstände.
- Falls um den Saunaofen ein Schutzgeländer gebaut wird, muß dies unter Berücksichtigung der in Abb. 6 und 8 angegebenen Min dest- sicherheits abstände geschehen. Der Sicher- heitsabstand beträgt 10 mm unter dem oberen Rand des Aussenmantels. Siehe Abb. 8.
- 3.5. Zurückstellen der Überhitzungsschutzes Diese Abstände müssen unbedingt eingehalten werden, da ein Abweichen Brandgefahr verursacht. In einer Sauna darf nur ein Saunaofen installiert werden. (* to thermostat 4 x 0,25 mm
See fig. 9. The measurements apply to the connection cable (4) only! Siehe Abbildung 9. Die Messungen beziehen sich ausschließlich auf das Anschlusskabel (4)! min.
the fastening hooks of the lower part of the rack go behind the edge of the heater body. Lock the edge of the heater onto the fastening rack by a screw. 3.2. Befestigung des Saunaofens an der Wand Siehe Abbildung 7. Achtung! Befestigen Sie das Anschußkabel bevor Sie den Ofen am Wandgestell befestigen Siehe Kapitel 3.3.1.
1. Das Montagegestell des Saunaofens ist
am Sauna ofen befestigt. Entfernen Sie die Verriegelungs schraube des Montagegestells und nehmen das Gestell vom Saunaofen ab.
2. Befestigen Sie das Montagegestell mit den
dazu gelieferten Schrauben an der Wand.ACH- TUNG! An den Stellen, an denen die Befesti- gungsschrauben angebracht werden, muss sich hinter den Paneelen als Stütze z.B. ein Brett befinden, in dem die Schrauben fest sitzen. Falls sich hinter den Paneelen keine Bretter befinden, können diese auch vor den Paneelen angebracht werden.
3. Heben Sie den Saunaofen so auf das Gestell
- Der Saunaofen wird halbfest an die Klemmdose (Abb. 9: 3) an der Saunawand befestigt. Die Klemmdose muß spritzwasserfest sein und darf höchstens 500 mm über dem Fußboden ange- bracht werden.
- Als Anschlusskabel (Abb. 9: 4) wird ein Gum- mikabel vom Typ H07RN-F oder ein entspre- chendes Kabel verwendet. ACHTUNG! PVC- isolierte Kabel dürfen wegen ihrer schlechten Hitzebeständigkeit nicht als Anschlusskabel des Saunaofens verwendet werden. Figure 8. Safety railing of the heater Abbildung 8. Schutzgeländer des Saunaofens Figure 9. Connections of the heater Abbildung 9. Anschuß des Saunaofens
2. Schaltmechanismus
4. AnschlußkabelEN DE
- Falls der Anschluss oder die Montagekabel höher als in 1000 mm Höhe über dem Boden in die Sauna oder die Saunawände münden, müssen sie belastet mindestens eine Tempera- tur von 170 °C aushalten (z.B. SSJ). Elektroge- räte, die höher als 1000 mm vom Saunaboden angebracht werden, müssen für den Gebrauch bei 125 °C Umgebungstemperatur zugelassen sein (Vermerk T125). D23, D29, D36 D23, D29, D36
3.3.1. Befestigung des Anschlußkabels am Saunaofen
Die Befestigung des Anschlußkabels geschieht am leichtesten, wenn der Saunaofen nicht fest montiert ist. Der Saunaofen wird auf die Seite gelegt, so daß das Ende mit den Steuergeräten nach oben zeigt. Die Befesti gungs schraube des Steuergeräteseite wird ca. 10–12 mm aus dem Boden der Elektro- buchse herausgeschraubt und das Stirnstück wird vorsichtig von der Elektrobuchse abgezogen. Für das Anschlußkabel wird das vorgestanzte Loch im Stirn- stück durchstoßen, durch welches das Anschlußka- bel zur Augentlasungsklemme und zum Schaltstrei- fen geführt wird. Wenn das Anschlußkabel befesfigt ist, wird das Ende mit den Steuergeräten vorsichtig auf die Elektrobuchse geschoben. Siehe Abb. 11. Stellen Sie vor Festziehen der Schraube am Stirn- stück sicher, daß der Rand der Elektrobuchse in der Nut des Stirnstücks liegt. Figure 10. Electrical connections of heater (D23, D29, D36) Abbildung 10. Elektroanschlüsse des Saunaofens (D23, D29, D36) Figure 11. Connecting the connection cable Abbildung 11. Befestigung des AnschlußkabelsEN DE
3.3.2. Isolationswiderstand des Elektrosaunaofens
Bei der Endkontrolle der Elektroinstallationen kann bei der Messung des Isolationswiderstandes ein “Leck” auftreten, was darauf zurückzuführen ist, daß Feuchtigkeit aus der Luft in das Isolationsmateri- al der Heizwiderstände eingetreten ist (bei Lagerung und Transport). Die Feuchtigkeit entweicht aus den Widerständen nach zwei Erwärmungen. Schalten Sie den Netzstrom des Elektrosaunaofens nicht über den Fehlerstromschutzschalter ein! 3.4. Anschluß des Steuergerätes und der Fühler (D-E) In Verbindung mit dem Steuergerät werden genauere Anweisungen zu dessen Befestigung an der Wand gegeben. Der Temperaturfühler wird an der Sauna- wand oberhalb des Saunaofens, 100 mm unterhalb der Decke auf der Achse in Breitenrichtung des Sau- naofens angefracht. Abbildung 13. Luftzufuhr nicht so anbringen, dass sie den Tem- peraturfühler abkühlt. Abbildung 5. Figure 12. Electrical connections of heater (D23E, D29E, D36E) and control unit Abbildung 12. Elektroanschlüsse des Saunaofens (D23E, D29E, D36) und des Steuergerätes CX110 L1N D23E, D29E, D36E
Overheat protector of the device can go off also at temperatures below -5˚C / 23˚F (storage, transport, environment). Before in- stallation take the device to the warm environment. The overheat protector can be reset when the tem- perature of the device is approx 18˚C / 64˚F. The overheat protector must be reset before using the device ( Figure 15.). 3.5. Zurückstellen der Überhitzungsschutzes Wenn die Temperatur in der Saunakabine gefährlich stark ansteigt, unterbricht der Überhitzungsschutz die Stromzufuhr zum Ofen permanent. Der Überhit- zungsschutz kann nach Abkühlen des Ofens zurück- gesetzt werden. Vor Betätigung des Knopfes muß die Ursache der Fehlfunktion festgestellt werden:
- Sind die Steine im Saunaofen verkeilt oder spröde?• War der Saunaofen lange angeschaltet und wurde nicht benutzt?
- Ist der Thermostatfühler an einem falschen Platz oder defekt?
- War der Saunaofen starken Stößen ausgesetzt?
Siehen Sie Gebrauchs- und Montageanleitung des Steuergeräts.
Der Überhitzungsschutz des Geräts kann auch bei Temperaturen unter -5 °C / 23˚F (Lagerung, Transport, Umgebung) auslösen. Bringen Sie das Gerät vor der Installation in eine warme Umgebung. Der Überhitzungsschutz kann bei einer Gerätetemperatur von ca. 18 °C / 64˚F zurückgesetzt werden. Vor Verwendung des Geräts muss der Überhitzungsschutz zurückgesetzt wer- den ( Abbildung 15.).EN DE
Figure 15. Reset button for overheat protector Abbildung 15. Rücksetzknopf des Überhitzungsschutzes
B: The reset button is located on the ther- mostat frame on the electrical box, and consequently, the fuses of the heater on the electrical panel must be removed be- fore commencing the work. Only persons author- ised to carry out electrical installations can reset the overheat protector. Open the fixing screw of the control end from the bottom of the electrical box so that about 10–12 mm of the thread of the screw can be seen. Pull the end-piece carefully out of the box. Detach the adjusting wheel of the thermostat and the thermostat frame from their supports (4 locking cams), carefully pressing the adjusting shaft at the same time. The thermostat frame will move backwards about 40 mm, and the reset button of the limit stop is revealed. Reset the limit stop by pressing (with 7 kg force if necessary) so that a clicking sound is heard. After pressing the reset button, replace the thermostat frame and press the adjusting wheel onto the shaft. Prior to tightening the fixing screw of the end- piece, make sure that the edge of the electrical box is against the bottom of the groove on the end-piece. B: Der Rücksetzknopf befindet sich in der Elektrobuchse im Rahmenteil des Ther- mostats, daher müssen die Saunaofen- sicherungen an der Elektrotafel zunächst gelöst werden. Nur eine zu Elektroinstallationen befugte Person darf diese Arbeit ausführen. Die Befestigungsschraube des Stirnstücks mit den Steuergeräten wird aus dem Boden der Elektro- buchse herausgeschraubt, so daß der Gewinde- teil zu ca. 10–12 mm sichtbar wird. Das Stirn- stück wird vorsichtig von der Buchse abgezogen. Das Stellrad des Thermostats wird gelöst und der Thermostatrahmen von seinen Halterungen (4 Stk. Sperrnocken) befreit, wobei gleichzeitig die Steue- rungswelle vorsichtig heruntergedrückt wird. Das Rahmenteil des Thermostats bewegt sich ca. 40 mm nach hinten, wobei an dessen Vorderseite der Rücksetzknopf des Begrenzers erscheint. Der Begrenzer wird durch Druck in seine Funk- tionsstellung zurück-gesetzt (bei Bedarf mit einer Kraft, die 7 kg entspricht), im Begrenzer ist dann ein Knacken zu hören. Setzen Sie nach Drücken des Rücksetzknopfes das Rahmenteil des Thermostats an seinen Platz und schieben Sie das Stellrad auf die Welle. Stellen Sie vor Festziehen der Schraube am Stirnstück sicher, daß der Rand der Elektrobuchse in der Nut des Stirnstücks liegt. ! !EN DE
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