22 8 WK220SSL - Heizung HARVIA - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Elektrischer Saunaofen |
| Modell | 22 8 WK220SSL |
| Marke | Harvia |
| Leistung | 22 kW |
| Spannung | 400 V 3N~, 50/60 Hz |
| Abmessungen (H x B x T) | ca. 70 x 45 x 40 cm |
| Gewicht | ca. 30 kg |
| Material | Edelstahl, Stahlblech |
| Steuerung | Integrierter Thermostat und Timer |
| Sicherheit | Überhitzungsschutz, Abschaltautomatik |
| Steinvolumen | ca. 20 kg Saunasteine |
| Anschluss | Festanschluss |
| Schutzart | IPX4 |
| Zertifizierung | CE, TÜV |
| Reinigung | Saunasteine regelmäßig reinigen, Gehäuse feucht abwischen |
| Ersatzteile | Heizelemente, Steuerung, Steine |
| Garantie | 2 Jahre |
| Lieferumfang | Saunaofen, Steine, Montageanleitung |
Häufig gestellte Fragen - 22 8 WK220SSL HARVIA
Benutzerfragen zu 22 8 WK220SSL HARVIA
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BEDIENUNGSANLEITUNG 22 8 WK220SSL HARVIA
Wir beglückwünschen Sie zu Ihrer guten Wahl! Der Harvia Saunaofen funktioniert am Besten und am längsten, wenn Sie ihn dieser Anleitung entsprechend benutzen und warten.
Lesen Sie die Anweisungen vor der Montage und Inbetriebnahme des Ofens aufmerksam durch. Bewahren Sie die Anweisungen zum späteren Nachschlagen gut auf.
INHALT
- ALLGEMEINES 24
1.1. Ofenteile 24
- BEDIENUNGSANLEITUNG....25
2.1. Warnungen....25
2.2. Vorbereiten des Ofens zur Benutzung 25
2.3. Brennmaterial 25
2.4. Saunaofensteine 26
2.5. Heizen des Ofens 27
2.6. Saunawasser 28
2.7. Wartung.... 28
2.8. Störungen 29
- MONTAGEANLEITUNG 30
3.1. Vor der Montage....30
3.1.1. Belüftung der Saunakabine 30
3.1.2. Bodenschutz 31
3.1.3. Sicherheitsabstände 31
3.2.1. Verstellbare Füße des Ofens (nur 22 Duo) ..... 33
3.2.2. Montage des Ofens in einer Wandöffnung aus Beton oder Ziegelstein (Abbildung 9)....33
3.2.3. Anschluss des Ofens an einen gemauerten Rauchfang 34
3.2.4. Anschluss des Ofens an einen Harvia-Edelstahlschornstein 35
3.3. Änderung der Öffnungsrichtung der Ofentür ..... 36
3.4. Zubehör 37
RU
1. ALLMÄNT1. YLEISTÄ
Table 1. Technical Data
Tabelle 1. Technische Daten
Wählen Sie den Ofen sorgsam nach seiner Leistung aus. Wenn die Heizleistung zu gering ist, muss der Ofen länger und intensiver beheizt werden, was seine Lebensdauer verkürzt.
Beachten Sie bitte, dass nicht isolierte Wände und Dachoberflächen (wie zum Beispiel Ziegel, Glas, Kacheln und Betonoberflächen) die Leistungsanforderungen des Ofens erhöhen. Für jeden Quadratmeter einer solchen Wand- oder Dachoberfläche sollten Sie zusätzliche 1,2 m³ Volumen berechnen. Wenn die Saunawände aus Massivholz bestehen, muss das Volumen mit 1,5 multipliziert werden. Beispiele:
- Eine 10 m ^3 große Saunakabine mit einer 2 m breiten und 2 m hohen Steinwand entspricht einer Saunakabine von etwa 15 m ^3 .
- Eine 10 m ^3 große Saunakabine mit einer Glastür entspricht einer Saunakabine von etwa 12 m ^3 .
- Eine 10 m ^3 große Saunakabine mit Massivholzwänden entspricht einer Saunakabine von etwa 15 m ^3 .
Wenn Sie wünschen, kann Ihnen Ihr Händler oder Vertreter des Herstellers bei der Auswahl des Ofens helfen. Weitere Informationen finden Sie auch auf unserer Website unter www.harviasauna.com.
1.1. Ofenteile
A. Obere Anschlussöffnung
B. Rußöffnung
C. Ofentür
D. Aschekasten
E. Manschette (nur 22 Duo)
F. Brennkammerfortsatz

Figure 1. Stove parts. Note! Only use replacement parts recommended by the manufacturer. Unauthorised modification of the stove is prohibited.
Abbildung 1. Ofenteile. Achtung: Nur vom Hersteller empfohlene Ersatzteile benutzen! Ohne eine Genehmigung des Herstellers dürfen am Ofen keine Änderungen vorgenommen werden.
2. INSTRUCTIONS FOR USE

2. BEDIENUNGSANLEITUNG

Lesen Sie die Anweisungen vor der Inbetriebnahme des Ofens aufmerksam durch.
2.1. Warnungen
- Ein langer Aufenthalt in einer heißen Sauna führt zum Ansteigen der Körpertemperatur, was gefährlich sein kann.
- Achtung vor dem heißen Saunaofen. Die Steine sowie das Gehäuse werden sehr heiß und können die Haut verbrennen.
- Achten Sie auch darauf, dass Sie kein Wasser auf die Steine gießen, wenn sich jemand in deren Nähe befindet. Der heiße Dampf könnte Brandwunden verursachen.
• Halten Sie Kinder vom Ofen fern. - Kinder, Gehbehinderte, Kranke und Schwache dürfen in der Sauna nicht alleingelassen werden.
- Gesundheitliche Einschränkungen bezogen auf das Saunen müssen mit dem Arzt besprochen werden.
- Über das Saunen von Kleinkindern sollten Sie sich in der Mütterberatungsstelle beraten lassen.
- Gehen Sie nicht in die Sauna, wenn Sie unter dem Einfluss von Narkotika (Alkohol, Medikamenten, Drogen usw.) stehen.
- Schlafen Sie nie in einer erhitzten Sauna.
- Meer- und feuchtes Klima können die Metall-oberflächen des Saunaofens rosten lassen.
- Benutzen Sie die Sauna wegen der Brandgefahr nicht zum Kleider- oder Wäschetrocknen.
2.2. Vorbereiten des Ofens zur Benutzung
Führen Sie das erste Heizen draußen durch. Der Ofenkorpus hat eine Schutzschicht, die bei der erstmaligen Erhitzung wegbrennen soll. Dabei entsteht sehr viel Rauch. Sobald dieser nicht mehr entsteht, ist der Ofen zur Anwendung bereit. Entfernen Sie alle Farbreste mechanisch z. B. mit einer Drahtbürste und einem Staubsauger.
Bringen Sie die Rauchrohre (3.4.) an, um einen Luftzug zu erreichen. Hierdurch kommt es auch an den Rauchrohren zur Geruchsentwicklung.
Der Außenmantel wird mit hitzebeständiger Farbe lackiert, die erst beim ersten Heizen endgültig aushärtet. Vorher muss das Reiben und Wischen der lakkierten Oberflächen des Ofens vermieden werden.
- Vor dem ersten Heizen sollten die Saunasteine noch nicht auf den Ofen gelegt werden. Legen Sie die Saunasteine erst dann auf den Ofen, wenn der Ofen nach dem ersten Heizen komplett abgekühlt ist.
- Saunaofen mit Wasserbehälter: Reinigen Sie den Wasserbehälter vor dem Gebrauch sorgfältig. Füllen Sie den Wasserbehälter vor dem ersten Heizen.

Während dem erstmaligen Aufheizen des Ofens darf kein Aufguss durchgeführt werden, da durch das Wasser die Farboberfläche beschävird!
2.3. Brennmaterial
Trockenes Holz ist das beste Material, um den Ofen zu heizen. Trockenes, gehacktes Brennholz klingt, wenn es gegen ein anderes Stück geschlagen wird. Die Feuchtigkeit des Holzes hat einen beträchtlichen
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Einfluss darauf, wie sauber die Verbrennung ist und wie effizient der Ofen arbeitet. Sie können das Feuer mit Birkenrinde oder mit Zeitungspapier anfachen.
Es gibt große Unterschiede zwischen den Brenn- werten der verschiedenen Holzsorten. Um die Heiz- kraft von Birkenholz zu erreichen, benötigt man beispielsweise ca. 15% weniger Buchenholz. Wenn zu viel Holz mit hohem Brennwert auf einmal im Ofen verbrannt wird, verkürzt sich die Lebensdauer des Ofens.
Verbrennen Sie folgende Materialien nicht im Ofen:
- Brennmaterialien, die einen hohen Wärmewert haben (wie etwa Spanplatten, Plastik, Kohle, Briketts, Pellets usw.)
- Lackiertes oder imprägniertes Holz
- Abfall (wie etwa PVC-Plastik, Textilien, Leder, Gummi, Einwegwindeln)
• Gartenabfälle (wie etwa Gras, Blätter)
2.4. Saunaofensteine
- Die Steine sollten einen Durchmesser von 10–15 cm haben.
- Nur speziell für diesen Zweck vorgesehe Steine sollten als Saunasteine verwendet werden. Geeignete Gesteinsarten sind Peridodit, Olivin-Dolerit und Olivin. In der Natur gefundene suprakrustale Steine dürfen nicht verwendet werden.
• Die Steine sollten vor dem Aufschichten von Steinstaub befreit werden.

- Legen Sie die größeren Steine nach unten und die kleineren nach oben.
- Zwischen den Steinen muss Luft zirkulieren können.
- Legen Sie keine Steine gegen oder auf das Rost um die Steinkammer herum.
- Legen Sie keine Steine zwischen den Rost und den Ofenkorpus!
Abbildung 2. Stapeln der Steine
2.5. Heizen des Ofens
Sorgen Sie vor dem Heizen des Ofens dafür, dass sich keine unnötigen Gegenstände in der Sauna oder innerhalb der Sicherheitsabstände des Ofens befinden. Berücksichtigen Sie, dass Abluftsysteme, die im gleichen Raum mit dem Saunaofen in Betrieb sind, Probleme verursachen können.

Figure 3. Abbildung 3.
- Leeren Sie den Aschekasten.
- Legen Sie das Brennholz in die Brennkammer, wobei Sie genügend Luftraum lassen, damit die Verbrennungsluft zwischen dem Brennholz hindurchströmen kann. Legen Sie die größeren Stücke Brennholz nach unten und die kleineren nach oben. Verwenden Sie Brennholz mit einem Durchmesser von 8–12 cm (die Holzmenge beim Anfeuern beachten, Tabelle 2). Lege das Brennholz hinten in den Feuerraum auf den Gitterrost. Vermeide, Holz im Verlängerungsteil brennen zu lassen. Verwende keine zu langen Holzstücke, auch wenn diese in den Ofen passen würden (Abbildung 3).
- Legen Sie das Zündholz oben auf das Brennholz. Wenn das Feuer von der Spitze des Brennholzes aus angefacht wird, werden weniger Emissionen produziert.
- Zünden Sie das Zündholz an und schließen Sie die Tür. Der Zug kann durch Öffnen des Aschekastens geregelt werden. Der Ofen darf nicht mit geöffneter Feuertür betrieben werden. Achtung: Die Türgriffe werden beim Anheizen des Ofens heiß. Verwenden Sie das mit gelieferte Werkzeug zum Öffnen und Schließen von Ofentür und Aschekasten (Abbildung 4).
- Beim Heizen des Ofens ist es allgemein ratsam, den Aschekasten zunächst leicht geöffnet zu lassen. Hierdurch kann sich das Feuer am Anfang besser entwickeln.
- Zu starker Zug führt dazu, dass sich der Ofenkorpus bis zum Glühen aufheizt, was seine Lebensdauer enorm verkürzt.
- Während des Saunaganges und wenn die Sauna bereits aufgewärmt ist, kann der Aschekasten geschlossen werden, um das Feuer klein zu halten und den Holzverbrauch zu verringern. Siehe optimale Öffnungsbreite in der Tabelle 2. Die Breite der Öffnung können Sie mit Hilfe der Löcher an den Seiten des Aschekastens messen. Die Löcher sind 5 mm lang und der Abstand der Löcher beträgt 5 mm.
- Legen Sie gegebenenfalls Brennholz in die Brennkammer nach, wenn das Feuer erlischt. Verwenden Sie Brennholz mit einem Durchmes-
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ser von 12–15 cm. Zur Aufrechterhaltung der Saunatemperatur sind nur wenige Holzstücke nötig (die Brennstoffaufgabemenge Beachten, Tabelle 2).

Längeres, intensiveres Heizen kann zu einem Brandrisiko führen!
- Exzessives Heizen (z. B. mit mehreren vollen Holzladungen hintereinander) führt zu einer Überhitzung der Saunakabine, des Ofens und des Rauchfangs. Eine Überhitzung verkürzt die Lebensdauer des Ofens und kann zu einem Brandrisiko führen.
- Als Daumenregel gilt, dass die Temperatur der Sauna 100 °C nicht überschreiten sollte.
- Beachten Sie die in den Heizanweisungen angegebenen Holzmengen. Lassen Sie Ofen, Rauchfang und Saunakabine gegebenenfalls abkühlen.
2.6. Saunawasser
Bei dem Wasser, das auf die Steine geschüttet wird, sollte es sich um klares Haushaltswasser handeln. Sorgen Sie für Wasser mit ausreichender Qualität, da mit Salzen, Kalk, Eisen oder Humus versetztes Wasser zur vorzeitigen Korrosion des Ofens führen kann. Besonders bei Meerwasser rostet der Ofen sehr schnell. Die folgenden Qualitätsansprüche gelten für Haushaltswasser:
• Humusgehalt < 12 mg/Liter
• Eisengehalt <0,2 mg/Liter
• Kalziumgehalt <100 mg/Liter
• Mangangehalt <0,05 mg/Liter

Schütten Sie das Saunawasser nur auf die Steine. Wenn Sie das Wasser auf die heißen loberflächen schütten, können sich wegen der en Temperaturunterschiede Dellen auf ihnen n.
2.7. Wartung
Ofen
- Der Aschekasten sollte vor jedem Heizen des Ofens geleert werden, damit die Verbrennungsluft, die durch den Aschekasten geführt wird, den Feuerrost kühlt und dessen Lebensdauer verlängert. Verwenden Sie einen Metallbehälter, vorzugsweise ein stehendes Modell, für die Asche. Da sich heiße Glutstücke in der Asche befinden können, halten Sie den Aschebehälter von brennbaren Materialien fern.
- Ruß und Asche, die sich in den Rauchkanälen des Ofens sammeln, müssen gelegentlich durch die Rußöffnungen entfernt werden (▶1.1.).
- Aufgrund der großen Wärmeänderungen werden die Saunasteine spröde und brüchig. Die Steine sollten mindestens einmal jährlich neu aufgeschichtet werden, bei starkem Gebrauch öfter. Bei dieser Gelegenheit entfernen Sie bitte auch Staub und Gesteinssplitter aus dem unteren Teil des Saunaofens und ersetzen beschädigte Steine.
• Staub und Schmutz vom Ofen mit feuchtem Tuch abwischen.
Rauchfang
- Rauchabzug und Anschlussrohre sind regelmässig zu reinigen, insbesondere wenn der Saunaofen länger nicht benutzt wurde.
- Als Folge von unvollständigem Verbrennen des
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Holzes und mangelndem Schornsteinkehren kann sich im Abzug Ruß ansammeln, der in Brand geraten kann. Im Falle eines Rußbrandes beachten Sie folgende Anweisungen:
- Schließen Sie den Aschekasten, die Ofentür und den Rauchabzug (soweit vorhanden).
- Kontaktieren Sie die örtliche Feuerwehr.
- Versuchen Sie nicht, den Rußbrand mit Wasser zu löschen.
- Nach einem Rußbrand muss der Schornsteinfeger sowohl die Feuerstelle als auch den Schornsteinabzug vor dem nächsten Anheizen kontrollieren.
2.8. Störungen
Im Rauchfang findet kein Luftzug statt. Es tritt Rauch in die Sauna.
- Es gibt undichte Stellen im Anschluss des Rauchfangs. Dichten Sie den Anschluss ab (3.2.3.).
- Der gemauerte Rauchfang ist kalt.
- Ein Sauglüfter oder ein anderes Gerät im Raum führt zu einem Niederdruck. Sorgen Sie im Ausgleich für genügend Luft.
- Es werden mehrere Feuerstellen gleichzeitig genutzt. Sorgen Sie im Ausgleich für genügend Luft.
• Der Aschekasten ist voll.
• Die Rauchkanäle des Ofens sind verstopft (2.7.). - Das Abzugsanschlussrohr darf nicht zu weit in den Rauchfang hineinreichen (3.2.3.).
Die Sauna wird nicht warm.
• Die Sauna ist in Relation zur Heizkapazität des Ofens zu groß (siehe Tabelle 1).
- Es gibt viele nicht isolierte Wandoberflächen in der Sauna (▶1.).
- Das Brennmaterial ist feucht oder anderweitig von schlechter Qualität (▶2.3.).
• Der Rauchfang hat keinen guten Luftzug.
• Die Rauchkanäle des Ofens sind verstopft (2.7.).
Die Saunaofensteine werden nicht warm.
- Die Sauna ist in Relation zur Heizleistung des Ofens zu klein (▶1.).
- Der Rauchfang hat keinen guten Luftzug.
- Das Brennmaterial ist feucht oder anderweitig von schlechter Qualität (▶2.3.).
• Die Rauchkanäle des Ofens sind verstopft (2.7.). - Überprüfen Sie die Anordnung der Steine (▶2.4.). Entfernen Sie die kleinen Steinstücke und alle Steine, die weniger als 10 cm Durchmesser aufweisen, aus der Steinkammer. Ersetzen Sie die herausgenommenen Steine durch große und unbeschädigte.
Der Ofen gibt Gerüche ab.
• Siehe Abschnitt 2.2.
- Ein heißer Ofen kann Gerüche in der Luft verstärken, die jedoch nicht durch die Sauna oder den Ofen selbst verursacht wurden. Beispiele: Farbe, Klebstoff, Öl, Würzmittel.
Die Holzoberflächen der Sauna dunkeln nach
- Es ist ganz normal, wenn sich die Holzoberflächen einer Sauna mit der Zeit verfärben. Die Schwärzung wird beschleunigt durch:
- Sonnenlicht
- Hitze des Ofens
- Täfelungsschutz an den Wänden (mit geringem Hitzewiderstand)
- Feinpartikel, die aus den zerfallenden Sauna- steinen in die Luft entweichen
- Rauch, der in die Sauna kommt, zum Beispiel beim Nachlegen von Brennholz.
3. INSTRUCTIONS FOR INSTALLATION
3.1. Before Installation
3.1. Vor der Montage
Sorgen Sie vor der Montage des Ofens dafür, dass alle Anforderungen bezüglich der Sicherheitsabstände eingehalten werden. Innerhalb des Sicherheitsabstands um den Ofen herum dürfen sich keine elektrischen Geräte, Kabel oder brennbare Materialien befinden.
- Alle ortsüblichen Vorschriften, inbegriffen derer, die sich auf staatliche oder europäische Standards beziehen, müssen bei der Installation der Feuerstelle berücksichtigt werden.
- Der Ofen ist nicht zum Anschluss an einen geteilten Schornstein geeignet (Bauart 1).
- Nähere Informationen zu Brandschutzbestimmungen erhalten Sie von den örtlichen Behörden, die für die Genehmigung der Einbauten zuständig sind.
3.1.1. Belüftung der Saunakabine
Die Belüftung der Saunakabine soll folgendermaßen angelegt sein (Abbildung 5):
A. Luftzufuhr. Bei mechanischer Entlüftung Luftzufuhr über dem Ofen anbringen. Bei Schwerkraftentlüftung Luftzufuhr unter oder neben dem Ofen anbringen. Der Durchmesser des Luftzufuhrrohres muss 50–100 mm betragen.
B. Entlüftung. Entlüftung in Bodennähe anbringen, so weit weg vom Ofen wie möglich. Der Durchmesser des Entlüftungsrohres sollte doppelt so groß sein wie bei der Luftzufuhr.
C. Sorgen Sie im Ausgleich für genügend Luft.

Figure 5. Ventilation of the Sauna Room Abbildung 5. Belüftung der Saunakabine
3.1.2. Protecting the Floor
See figure 6.
A. Betonboden ohne Fliesen. Auf Betonboden kann der Ofen ohne besondere Sicherheitsmaße aufgebaut werden, solange der Beton mindestens 60 mm dick ist. Vergewissern Sie sich, dass sich in dem Beton unter dem Ofen weder elektrische Kabel noch Wasserleitungen befinden.
B. Fliesenboden. Die unter den Fliesen benutzten Klebstoffe, Mörtel und wasserfesten Materialien können der Wärmestrahlung des Ofens nicht standhalten. Schützen Sie den Boden mit der Schutzplatte von Harvia (3.4.) oder einem ähnlichen Hitzeschutz.
C. Boden aus brennbarem Material. Schützen Sie den Boden mit der Schutzplatte von Harvia (3.4.).
D. Brennbarer Untergrund auf der Seite der Ofentür. Bringen Sie an dieser Stelle einen Schutz aus feuerfestem Material an.
Der Ofen muss auf einem Untergrund mit ausreichender Tragfähigkeit installiert werden. Wenn der vorhandene Boden diese unverzichtbare Bedingung nicht erfüllt, muss mit entsprechenden Mitteln nachgeholfen werde n (z.B. Einsatz von Platten zur Gewichtsverteilung).
Helle Böden werden durch Asche, Steinpartikel und aus dem Ofen fallende Metallsplitter verunreinigt. Verwenden Sie Bodenabdeckungen aus dunklen Materialien und dunkle Zementschlämme.

3.1.3. Sicherheitsabstände
Siehe Abbildungen 7 und 8.
- Dach. Der Mindest-Sicherheitsabstand zwischen Ofen und Dach (A).
-
Wände und Liegen aus brennbarem Material. Mindest-Sicherheitsabstand von brennbaren Materialien: auf beiden Seiten (B), hinter dem Ofen (C) und davor (D).
-
Gemauerte Wände (E). Lassen Sie 50 mm zwischen Ofen und Wänden, vorausgesetzt, die Luft kann vor dem Ofen und auf einer Seite zirkulieren. Wenn der Ofen in eine Nische ein-
gebaut wird, lassen Sie für die Luftzirkulation zwischen dem Ofen und den Wänden 100 mm Platz.

Figure 7. Safety distances (all dimensions in millimeters) Abbildung 7. Sicherheitsabstände (alle Abmessungen in Millimetern)

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WX017 M1, M2, M3/SL, 20 Pro, 20 SL/Duo, 20 ES Pro/S, 20 Boiler, 20 SL Boiler, Premium, Classic 140/SL, Classic 220/Duo 300 26 Pro, Classic 280 375 Linear 16/16, 16 SL S 300 Linear 22/22, 22 SL, 22 Duo 400 850 560 220 770 615 1010 min. 50 min. 50 min. 50 SL/Duo B B B| B min. | C min. | D min. | F | ||
| WL400/WL450 | M1, M2, M3/SL | 50 50 | 300 | 30 | |
| WL500/WL550 | 20 Pro/SL/Duo, 20 Boiler, 20 SL Boiler | 62 62 | 422 | 30 | |
| WL600/WL650 | 20 ES Pro/S | ||||
| WL700/WL750 | 26 Pro | 73 73 | 526 | 30 | |
| WL800/WL850 | 36/36 Duo | 90 90 | 700 | 30 | |
| WL500/WL590 | 20 RS/LS Pro | 62 62 | 422 | 30 | |
| WL425/WL475 | Linear 16/16, 16 SL S | 30 30 | 400 | 32 | |
| WL525/WL575 | Linear 22/22/SL 22, 22 Duo | 70 70 | 500 40 |
Figure 8. Safety distances with protective sheaths (all dimensions in millimeters) Abbildung 8. Sicherheitsabstände mit den Schutzmänteln (alle Abmessungen in Millimetern)
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3.2.1. Verstellbare Füße des Ofens (nur 22 Duo) Die verstellbaren Füße dienen zur sicheren Installation auf schiefer Grundfläche. Regelbereich 0–30 mm. Die verstellbaren Füße sollten bis zu einem Ausmaß gelöst werden, das es ermöglicht, sie mit einem Gabelschlüssel (17 mm) einzustellen, wenn der Ofen an seinem Platz steht.
Die verstellbaren Füße können die Bodenoberfläche zerkratzen, wenn der Ofen auf dem Boden bewegt wird.
3.2.2. Montage des Ofens in einer Wandöffnung aus Beton oder Ziegelstein (Abbildung 9)
16 SL / 22 SL
- Entfernen Sie die Scharnierbolzen und die Luke (siehe Abbildung 13).
- Schieben Sie den Brennkammerfortsatz des Saunaofens so weit durch die Öffnung, dass sich die Luke in der richtigen Position befinden.
- Wenn der Untergrund auf der Seite der Ofentür aus brennbaren Material ist, bringen Sie an dieser Stelle einen Schutz aus feuerfestem Material an.
22 Duo
- Ziehen Sie die vordere Manschette ab.
- Schieben Sie den Brennkammerfortsatz des Saunaofens so weit durch die Öffnung, dass sich die Manschette und die Luke in der richti-
| A | B max. | C min. | D min. | E min. | F min. | |
| 16 SL S / 22 SL | 210 | 150 | 390 | 590 | 1390 | 60-75 |
| 22 Duo | 405 | 150 | 485 | 515 | 1430 |

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WX018/WL100/ WL110 C+F F
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E A C B D
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22 Duo max. 100 A
- Ziehen Sie den Saunaofen so weit zurück, dass die Manschette gegen Wand und Luke drückt.
- Wenn der Untergrund auf der Seite der Ofentür aus brennbaren Material ist, bringen Sie an dieser Stelle einen Schutz aus feuerfestem Material an.
Montage des Ofens mit Harvia Duo Glas Wand (nur 22 Duo)
- Der Ofen muss gemäß den Anweisungen, die mit der Harvia Duo Glaswand geliefert wurde, installiert werden.
3.2.3. Anschluss des Ofens an einen gemauerten Rauchfang
Siehe Abbildung 10. Stellen Sie in der Brandmauer eine Öffnung für den Abzugsanschluss her. Beachten Sie, falls Sie z.B. eine Schutzplatte anzubringen gedenken, dass sich die Öffnung auf der richtigen Höhe befinden muss. Das Loch sollte etwas größer sein als der Durchmesser des Abzugsanschlussrohres. Eine Dichtungslücke von etwa 10 mm um das Rohr herum ist angemessen. Es ist ratsam, die inneren Ecken der Rauchfangsöffnung abzurunden, damit die Rauchgase in den Rauchfang frei abziehen können. Zur einfacheren Montage steht zusätzliches Zubehör zur Verfügung (3.4.).
Für den oberen Anschluss wird ein Winkelrauchrohr (45° oder 90°) benötigt (3.4.).
- Bringen Sie das Abzugsanschlussrohr an die obere Anschlussöffnung an. Das Rohr muss fest an seinem Platz sitzen.
- Schieben Sie den Ofen an seine Position. Schieben Sie das Abzugsanschlussrohr nicht zu weit in den Rauchfang hinein. Kürzen Sie das Rohr, falls notwendig.
- Dichten Sie das Abzugsanschlussrohr in der Öffnung der feuerfesten Wand ab, z.B. mit feuerfester Mineralwolle. Der Abzugsanschluss muss absolut dicht sein. Fügen Sie gegebenenfalls mehr Mineralwolle hinzu.

Figure 10. Connecting the stove to a masonry flue via the upper connection opening Abbildung 10. Anschluss des Ofens an einen gemauerten Rauchfang über die obere Anschlussöffnung
3.2.4. Anschluss des Ofens an einen Harvia-Edelstahlschornstein
Zur Abführung der Verbrennungsgase kann ein CEgeprüfter Harvia-Stahlschornstein verwendet werden. Die Ofenrohre sind aus rostfreiem Stahl gefertigt, und der Schornstein wurde feuerfest isoliert. Der Schornstein hat ein rundes Profil. Das Ofenrohr misst 115 mm im Durchmesser und der Außenmantel 220 mm.
Siehe Abbildung 11. Schließen Sie das Ofenrohr des Stahlschornsteins an die obere Anschlussöffnung des Ofens an. Vergewissern Sie sich, dass das Ofenrohr fest an seinem Platz sitzt. Genauere Anweisungen finden Sie in den Installationsanweisungen des Stahlschornsteins!

Bei Verwendung eines Schutzmantels um den Ofen herum muss der isolierte Teil des Rauchauf Höhe der Oberkante des Schutzmantels darunter anfangen.

Die Brennfeste Wand, in die der Ofen eingebaut wird, muss bis zum Außendach reichen. BEACHSIE! Dies gilt nicht für dünne, nicht brennbare strukturen, die erlauben, einen Stahlschornstein genug von der Wand zu installieren (z. B. Harvia laswand). Der Sicherheitsabstand zwischen den baren Strukturen und dem Außenmantel des afangs muss mindestens 100 mm betragen.

Figure 11. Connecting the stove to a Harvia steel chimney (all dimensions in millimeters) Abbildung 11. Anschluss des Ofens an einen Harvia-Edelstahlschornstein (alle Abmessungen in Millimetern)
3.3. Änderung der Öffnungsrichtung der Ofentür Die Ofentür kann so montiert werden, dass sie entweder nach links oder nach rechts zu öffnen ist. Siehe Abbildung 12.
SL

Figure 12. Changing the opening direction of the stove door Abbildung 12. Änderung der Öffnungsrichtung der Ofentür
ENDE
3.4. Accessories
A. Harvia-Stahlschornstein WHP1500. ▶3.2.4.
B. Warmwasserbehälter VL22l. Oben auf der oberen Anschlussöffnung montiert. Wenn ein Schutzmantel oder ein anderer Schutz benutzt wird, der nicht groß genug ist, um die brennbaren Materialien um den Ofen herum vor der Wärmestrahlung des Rohres zwischen dem Warmwasserbehälter und dem Rauchfang zu schützen, so müssen Sie um das Rohr herum einen Strahlungsschutz anbringen.
C. Strahlungsschutz WZ020130. Um das Rauch-rohr herum angebracht.
D. Harvia-Schutzmantel WX017. Siehe Abbildung 8.
E. Harvia-Schutzmantel WL400/WL450, WL500/WL550, WL600/WL650, WL700/WL750, WL800/WL850, WL590, WL425/WL475, WL525/WL575. Siehe Abbildung 8.
F. Harvia-Schutzplatte WX018, WL100. (nicht für Modellen 20 RS/LS Pro, 36, 36 Duo, Premium VS).
G. Harvia-Schutzplatte WL110 (nicht für Modellen 20 ES Pro/S).
H. Winkelrauchrohr. Verschiedene Modelle.
I. Durchgangskragen für Rauchrohr WZ020115. Bedeckt die Kanten der Rauchfangöffnung und die Dichtung in der Wand. Aus Edelstahl gefertigt. Besteht aus zwei Teilen, die sich für verschieden geneigte Rauchrohre eignen.
J. Maueranschluss WZ011115. Angebracht an die Rauchfangöffnung, benötigt keine weiteren Dichtungen. Die Innenseite verfügt bereits über eine Dichtung.

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A B C 270 D F I 215 210-290 J 148 138 H E GFigure 13. Accessories (all dimensions in millimeters) Abbildung 13. Zubehör (alle Abmessungen in Millimetern)
Copy the stove's serial number from the carton and attach the manual to the house documentation. Notieren Sie hier die Seriennummer von der Verpackung des Saunaofens und fügen Sie die Anleitung zu den Hausunterlagen hinzu.