BT3 - Batterieladegerät VOLTCRAFT - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG BT3 VOLTCRAFT
BEDIENUNGSANLEITUNGSeite4-16
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VOLTCRAFT IM INTERNET http://www.voltcraft.de
D Impressum
These Bedienungsanleitung ist eine Publikation von Voltcraft®, Lindenweg 15, D-92242 Hirschau, Tel.-Nr. 0180/586 582 7 (www.voltcraft.de).
Alle Rechte einschließlich Übersetzung vorbehalten. Reproduktionen jeder Art, z.B. Fotokopie, Mikroverfilmung, oder die Erfassung in elektronischen Datenverarbeitungsanlagen, bedürfen der schriftlichen Genehmigung des Herausgebers. Nachdruck, auch auszugsweise, verboten.
These Bedienungsanleitung entspricht dem technischen Stand bei Drucklegung. Änderung in Technik und Ausstattung vorbehalten.
These Bedienungsanleitung führt zu dieser Produkt. Sie enthalt wichtige Hinweise zur Inbetriebnahme und Handhabung. Achten Sie hierauf, auch wenn Sie theses Produkt an Dritte weitergeben.
Heben Sie deshalb diese Bedienungsanleitung zum Nachlesen auf!
Eine Auflistung der Inhalte finden Sie in dem Inhaltsverzeichnis mit Angabe der entsprechenden Seitenzahlen auf Seite 6.
Sehr geehrter Kunde,
mit dem Kauf eines Voltcraft®-Produktes haben Sie eine sehr gute Entscheidung getroffen, für die wir Ihnen danken möchten.
Sie haben ein überdurchschnittliches Qualitätsvorkehr aus einer Marken-Familie erworbEN, die sich auf dem Gebiet der Mess-, Lade und Netztechnik durch besondere Kompetenz und permanente Innovation auszeichnet. Mit Voltcraft® werden Sie als anspruchsvoller Bastler ebenso wie als professioneller Anwender auch schwierigen Aufgaben gerecht. Voltcraft® bietet Ihnen zuverlüssige Technologie zu einem außergewöhnlich gänstigen Preis-/Leistungsverhältnis. Wir sind uns sicher: Ihr Start mit Voltcraft ist zugleich der Beginn einer langen und gutezusammenarbeit. Viel Spaß mit ihrem neuen Voltcraft®-Produkt!
Mit diesen Bleibatterieter in schwerer Ausführung haben Sie ein Produkt nach dem neuesten Stand der Technik erworben. Das Messgerät ist mit einer rotleuchtenden 3 - stelligen LED - Anzeige ausgestattet, welche die Ablesbarkeit bei umgünstigen Lichtverhältnissen (Dämmerung/Dunkelheit) entscheidend verbessern.
Der Aufbau des Bleibatterietesters erfolgte gemäß VDE 0411 = EN 61010. Darüber hinaus ist er EMV-geprüft und erfüllt somit die Anforderungen der geltenden europäischen und nationalen Richtlinien. Die Konformität wurde nachgewiesen; die entsprechenden Unterlagen (Erklärung) sind beim Hersteller hinterlegt. Um diesen Zustand zu erhalten und einen gefahrlosen Betrieb sicherzustellen, müssen Sie als Anwender diese Bedienungsanleitung unbedingt beachten!
Der bestimmungsgemäß Einsatz des Bleibatterietesters umfaßt:
- Ermittlung des Batteriezustandes einer 12 V Kfz-Batterie mit mind. 36 Ah durch eine belastete Messung (mit 100 A).
- Ladespannungsmessung (unbelastet) bei laufendem Motor
- Batteriespannungsmessung (Lastschalter am Tester nicht eingeschaltet) beim Anlassvorgang
- Belastungs-Messungen an Batterien bei eingeschalteter Zündung oder laufendem Motor oder angeschlossenem Ladegerät sind nicht zulässig.
-
Eine Messung unter widrigen Umgebungsbedingungen ist nicht zulässig. Widrige Umgebungsbedingungen sind:
-
starke Niederschläge wie Regen- oder Schneeschauer
- Nässe oder zu hohe Luftfeuchtigkeit (z. B. Nebel).
-
Staub und brennbare Gase, Dämpfe (Benzin oder Diesel oder Batterie-Säure) oder Lösungsmittel.
-
Gewitter bzw. Gewitterbedingungen wie starke elektrostatische Felder usw.
Eine andere Verwendung als zuvor beschreiben, führt zur Beschädigung des Meßgerätes, außer dem ist dies mit Gefahren, wie z. B. Kurzschluß, Brand, elektrischer Schlag etc. verbunden. Das gesamte Produkt darf nicht geändert, bzw. umgebaut werden! Die Sicherheitshinweise sind unbedingt zu beachten!
Beschreibung der Einstellelemente
Abbildung (Ausklappsite)
- Halterungen für Batterieklemmen (Polzangen)
- Kühllocher für Stromshunt
- Leuchtdioden-Ampel mit den Farben rot für "BAD" = Schlecht, gelb für "WEAK" = angeschlagen bzw. im Grenzbereich und grün für "GOOD" = in Ordnung
- 3-stellige LED-Anzeige max. Anzeigewert 999
- Taster "LOAD" zum Start des automatischen Messvorganges
- Polzange schwarz für den Minuspol (-) der Batterie
- Taster zur Einstellung des Kaltstart-Stromwertes (CCA) der Batterie
- Polzange rot für den Pluspol (+) der Batterie

Achtung!
Beachten Sie die max. Eingangsgroßen.
Inhaltsverzeichnis
Einführung. 4
Bestimmungsgemäß Verwendung 5
Einstellelemente (Ausklappsite) 6
Inhaltsverzeichnis 6
Sicherheitshinweise 7
Gebrauch des Bleibatterietesters 9
Durchführung von Messungen 10
Entsorgung 14
Ursachen fur Fehlermeldungen 15
Wartung 15
Technische Daten und Messtoleranzen 16
Sicherheitshinweise

Bei Sach- oder Personenschäden, die durch unsachgemäß Handhabung oder Nichtbeachtung der Sicherheitshinweise bzw. der Bedienungsanleitung verursacht werden, übernehmen wir keine Haftung. In solchen Fälle erlischt jeder Garantieanspruch.
- Dieses Gerät ist gemäß DIN 57 411 Teil 1/VDE 0411 Teil 1, Schutzmaßnahmen für elektronische Messgeräte, bzw. IEC 1010-1, gebaut und geprüft und hat das Werk in Sicherheitstechnisch einwandfreiem Zustand verlassen. Um diesen Zustand zu erhalten und einen gefahrlosen Betrieb sicherzustellen, muß der Anwender die Sicherheitshinweise und Warnvermerke beachten ("Achtung!" und "Hinweis!"), die in dieser Bedienungsanleitung enthalten sind. Folgende Symbole gilt es zu beachten:

= Lesen Sie die Gebrauchsanweisung
- Messgeräte und Zubehör gehoren nicht in Kinderhände.
- In gewerblichen Einrichtungen sind die Unfallverhütungsvorschriften des Verbandes der gewerblichen Berufsgenossenschaften für elektrische Anlagen und Betriebsmittel zu beachten.
- In Schulen und Ausbildungseinrichtungen, Hobby- und SelfbophiliaFewerkstätten ist der Umgang mit Meßgeräten durch geschultes Personal verantwortlich zu überwachen.
- Bei Arbeiten am Kfz bzw. bei der Messung der Batteriespannung unter Last sind zusätzlich folgende Sicherheitsregeln zu beachten: a) Ein Kohlendioxid-Feuerlöscher muß ständig griffbereit vorhanden sein. b) Putzwolle, Schmierlappen, Lösungsmittel, Benzine, Kraftstoffe)dürfen nur in darauf vorgesehenen Räumlichkeiten bzw.
Behältern aufbewahrt und gelagert werden. Beachten Sie unbedingt die Brandschutzbestimmungen.
c) Tragen Sie stets bei Arbeiten im Motorraum eine Schutzbrille und Schutzhandschuhe, um ihre Augen und Höhe vor Batteriesäure, Benzin, Staub, aufgewirbelten Schmutz und gelösten umherfliegenden Maschinenteilen zu schützen.
d) Schauen Sie niemals bei laufendem Motor in den Luft-Ansaugstutzen des Vergasers, da bei einem Rückschlag, einer Fehlzündung, falscheingestellen oder defekten Ventilen aus dem Ansaagsstutzen eine Stichflamme zu erwarten ist.
e) Berühren Sie bei laufendem Motor niemals drehende Teile wie Kühlerventilator, Keilriemen, Riemenscheiben, usw. Tragen Sie bei langen Haaren stets ein Haarnetz. Arbeiten Sie nicht mit loser Kleidung oder/und mit einer Krawatte am laufenden Motor.
f) keine Last-Messungen (Kippschalter bleibt unbetätig!) bei laufendem Motor!
g) Tragen Sie keinen Schmuck, wie Halsketten, oder Ringe (auch Ohrringe) und Armbanduhren usw.
h) Sorgen Sie unbedingt für eine ausreichende Belüftung (der Garage oder Werkstatt), eventuell austretendes (bei der Verbrennung entstehendes) Kohlenmonoxidgas (CO-Gas) ist hochgradig gifting.
i) Vermeiden Sie den Kontakt mit der Auspuffanlage und der Kühlanlage. Verbrennungsgefahr! Öffnen Sie niemals bei laufendem bzw.HEYem Motor den Kuhlerverschlußdeckel.
k) Vergewissern Sie sich, daß Ihr Fahrzeug gebremst ist (Handbremse angezogen), bzw. bei Automatik-Fahrzeugen der Schalthebel auf "Park" o.ä. besteht.
I) Rauchen Sie nicht bei Messungen an der Kfz-Batterie bzw. bei Arbeiten am Kfz! Benzin-, Lösungsmitteldämpfe und das austretende Wasserstoffgas bei der Aufladung von Blei-Säure-Batterien sind hochgradig explosiv!
m) Lassen Sie auf der Batterie kein Werkzeug liegen. Legen Sie auch das Messgerät unter keinen Umständen auf der Batterie ab. Kurzschlußgefahr! Vermeiden Sie den Kontakt mit der Batteriesäure. Die schwefelige Säure kann ihre Kleidung "zerfressen" und ihre Haut bzw. ihre Augen schwer verletzen. Bei der Messung einer externen / ausgebauten Batterie muß diese in einem Abstand von mindestens 0,5 m (=50 cm) über dem Boden aufgestellt sein.
- Wenn anzunehmen ist, daß ein gefahrloser Betrieb nicht mehr möglich ist, so ist das Gerät außer Betrieb zu setzen und gegen unbeabsichtigten Betrieb zu sichern. Es ist anzunehmen, daß ein gefahrloser Betrieb nicht mehr möglich ist, wenn
das Gerät sichtbare Beschädigungen aufweist
das Gerät nicht mehr arbeitet und
nach längerer Lagerung unter ungünstigen Verhältnissen oder
nach schweren Transportbeanspruchungen
Schalten Sie das Messgerät niemals gleich dann ein, wenn es voneinem kalten in einen warmen Raum gebracht wird. Das damit entstandene Kondenswasser kann unter Umständen Ihr Gerät zerstoren. Lassen Sie das Gerät uneingeschaltet auf Zimmertemperaturkommen.
Gebrauch des Bleibatterietesters

Achtung!
Betreiben Sie den Bleibatterieter auf keinen Fall im geöffneten Zustand.
Achtung! Verwenden Sie für ihre Messungen stets nur die fest angeschlossenen Messleitungen. Achten Sie vor jeder Inbetriebnahme auf die unbeschädigte Isolation der Leitungen und der Polzangen.
Durchführung von Messungen
A Einstellen des Kaltstart-Stromwertes der Batterie
Vor Beginn der Messung muss der Kaltstart-Stromwert (CCA = Cold Cranking Ampere) der Batterie an dem Messgerät eingestellt werden. Diese Wert ist normalerweise auf die Batterie aufgedrucht. Solle dieser Wert nicht aufgedrucht sein, kann dieser beim Handler/Hersteller angefragt werden. Solle der Wert nicht in Erfahrung gebracht werden können, konnen folgende Richtgroßen verwendet werden: Autobatterien (36 - 100 Ah): 500 - 800 CCA, Autobatterien (> 100 Ah): 800 - 999 CCA, Solarbatterien: 300 - 500 CCA
Zum Einstellen des Kaltstart-Stromwertes gehen Sie wie folgt vor:
- Schließen Sie die schwarze Polzange (6) and den Minus- und die rote Polzange (8) and den Plus-Pol der zu prüfenden Batterie an. Rütteln Sie vorsichtig an den Klemmzangen, um einen sicheren Kontakt zu gewärleisten.
- Durch Drücken der Taste "SET CCA" (7) kann der Kaltstart-Stromwert eingestellt werden. Diese ist auf 500 CCA voreingeistlt, und verändert sich mit jedem Tastendruck.
B Batteriebelastungstest
Mit diesen Test wird festgestellt, ob die Batterie über genugend Kapazität verfügt, den Motor, auch unter umgünstigen klimatischen Bedingungen, zuverlässig zu starten. Wahrend der Messung wir die Batterie mit ca. 100 A belastet. Bleibt die Batterie-Spannung während der Messzeit (ca. 10s) relativ konstant >12V , ist die Batterie in Ordnung. Bricht die Spannung innerhalb kürzester Zeit zusammen, ist die Batterie entweder tiefentlagen oder defekt. Zur Messung gehen Sie wie folgt vor:
- Stellen Sie den Motor ab, schalten Sie alle Verbraucher aus (bis auf die Uhr oder den Speicher des Autoradios) undziehen Sie den Zündschlüssel ab.
-
Klemmen Sie die Polzangen an die Batterie und stellen Sie den Kaltstart-Stromwert ein. (siehe Punkt "A Einstellen des Kaltstart-Stromwertes der Batterie").
-
Es erfolgt bei polungsrichtigem Anschluß die Anzeige der "Leerlaufspannung" der Batterie. Betragt die Batteriespannung weniger als ca. 12,0 V, laden Sie die Batterie bevor Sie einen Belastungstest durchführren.
Wird auch nach erfolgter Nachladung kein Spannungswert > 12,0V angezeigt, so ist die Batterie bereits geschädigt. Erfolgt keine Anzeige, ist evtl. eine der Polzangen gelöst oder hat keinen Kontakt oder die Batteriespannung beträgt weniger als ca. 7,5 V. - Betätigten Sie den Taster "LOAD" (5) einmal kurz, das Relaiszieht an und der Belastungstest ist gestartet. Wird der Messvorgang bei einer Batteriespannung < 12V gestartet, wird "-L-" angezeigt. Die Batterie sollte nachgeladen und der Test wiederholt werden. Nach ca. 10 Sekunden ertont ein akustisches Signal zur Bestätigung, dass der Messvorgang beendet ist. Gleichzeitig wird der Batterie-zustand über drei Leuchtdioden (grün, gelb oder rot) angezeigt. Wird in der Anzeige (4) "-L-" angezeigt, ist während des Testvorganges die Batteriespannung unter 7,5 V gesunken.
-itte beachten Sie die nachstehende Tabelle, Dort sind die versch. Batteriezustände dargestellt:
| LED Batterie | ezustand |
| grüne LED leuchtet | Die Batterie verfügt über eine ausreichende Kapazität |
| gelbe LED leuchtet le | Der Ladezustand der Batterie ist nicht zufriedenstellt. Die Batterie ist entweder defekt oder unzureichend geladen. Handelt es sich bei der Batterie und eine herkömmliche nicht-wartungsfreiere Batterie, ermittelt Sie mit einem Säureheber die Säuredichte (mind. 1,20 bis 1,22 kg/l). Bleibt der Wert auch nach erfolgter Ladung der Batterie unter ca. 1,24 kg/l ist die Batterie verbraucht (nach ca. 5 bis 8 Jahren) und erneuerungsbedürftig. |
| Handelt es sich bei der Batterie um einen wartungsfreien Typ, bleibt ledigious die Nachladung, ohne Prüfung der Säuredichte. | |
| rote Led Die Batterie ist möglicherweise defekt oder tiefentla-leuchtet den und sollene daher ausgetauscht werden. | |

Achtung!
Während der Prüfung wird der obere Gehäuseteil des Testers (mit den Kühllöchern (2)) sehr heißt. Lassen Sie den TesterDMAmer mindestens eine Minute lang abkühlen, bevor Sie einen weiteren Test durchfuhren. Machen Sie nie mehr als 3 Tests innerhalb von 5 Minuten.
C Messung der Ladespannung (Überprüfung der Lichtmaschine)
Mit dieser Messung wird das Lodesystem des Kfz überprüft. Eine dauerhafte Unter- oder Überladung der Kfz-Bordbatterie führt unweigerlich zum Defekt. Vor dieser Prüfung sollen der Belastungs-test (zuvor beschreiben) durchgeführt werden. Ist die Batterie in Ordnung, konnen Sie mit der Messung fortfahren.

Achtung!
Der Motor sollte auf Betriebstemperatur sein.
Gehen Sie wie folgt vor:
-
Verbinden Sie die Polzangen polungsrichtig mit den Polklemen der Batterie und rutteln Sie für einen sicheren Kontakt leicht an den Polzangen (obere Oxidschachten werden "freigekratzt").
-
Schalten Sie alle Verbraucher (Licht, Geblase, Heckscheibenheziehung, Booster, usw.) und halten Sie den Motor auf leicht erhöhter Leerlaufdrehzahl mit ca. 1500 Umdrehungen pro Minute.
- Betätigten Sie bei dieser Messung niemals den Taster "LOAD" (5)!
- Lesen Sie den Spannungswert der Digitalanzeige ab.
- Schalten Sie nun das Fernlicht ein und stellen Sie das Geblase auf die höchste Stufe. Die Spannungsanzeige sollte sich nicht mehr als um ca. 0,1 bis 0,3 Volt (V)ändern.
Bleibt die Anzeige relativ unbeeindruckt stabil, ist das Ladesystem Ihres Kfz in Ordnung. Ändert sich die Spannung um mehr als ca. 0,3 V (nach unten oder nach oben), setzen Sie ihre Ladeelektrik (Lichtmaschine, Regler, Bürsten, Keilriemen, Leitungen, Massepunkte, Kabelübergänge, Steckverbinder usw.) in einer Fachwerkstatt prüfen.
D Anlasserüberprüfung
Mit diesen Test laßt sich relativ einfach feststellen, ob der Anlasser Ihres Autos nicht zuviel Strom aus der Batterie entnimmt. Beim Anlaufvorgang konnen unter Umständen Strome von mehr als ca. 200 Amp. fließen. Stellen Sie vor dieser Prüfung unbedingt sicher, dass die Batterie in Ordnung ist. Ist die Batterie schwach oder defekt, so ist dieser Test nicht zweckmäßig. Gehen Sie wie folgt vor:
- Verbinden Sie die Polzangen polungsrichtig mit den Polklemmen der Batterie und rutteln Sie für einen sicheren Kontakt leicht an den Polzangen (obere Oxidschachten werden "freigkratzt").
- Beachten Sie die nachstehende Tabelle. Darin gelistetfinden Sie die Mindest-Spannungen an der Batterie, während des Startvorganges mit dem Anlasser (untere Zeile = Cranking) in Aktion und ohne Anlasser (obere Zeile). Die Werte sind jedoch stark davon abhängig, um welchen Fahrzeugtyp, mit welchem Hubraum, usw., es sich handelt. Die Angaben der Tabelle gelten fur Fahrzeuge mit einem Hubraum von kleiner oder gleich
3600 ccm. Bei Motoren mit mehr als 3600 ccmephmen Sie den nachst niedrigeren Spannungswert*.
- Starten Sie die Maschine (den Motor) und lessen Sie den Spannungswert während des Startvorganges ab. Vergleichen Sie den Wert mit der nachstehenden Tabelle. Weicht der Wert der "Cranking"-Spannung erheblich von den Angaben ab, so liegt entweder ein Anlasser-Defekt vor oder schlechte Kabelverbindungen (Übergangswiderstände) oder die Batterie ist für den Motor zu Klein ausgelegt (unterdimensioniert).
Beispiel: Die Lastspannung ohne Anlasser beträgt 11,0 V. Während des Startvorgangs bricht die Spannung auf ca. 10,6 V zusammen. Der Hubraum des Motors beträgt 3600 ccm oder weniger. Liegt der Hubraum darüber, damit die Spannung auf nicht weniger als 10,3 V* zusammenbrechen (großere Anlasserströme / leistung).
Hinweise/zusätzliche Informationen über Bleibatterien!
Die Startkraft (Kapazität) einer voll geladenen Batterie sinkt bei Minustemperaturen auf unter 70%
Die meisten Schaden an Bleibatterien entstehen durch Überladung
- "Warme" Batterien sind schneller vollgeladen als kalte Batterien
- Jede Batterie entlädt sich selbst. Bei wartungsfreien Batterien ist der Entladestrom mit am gingsten
- Eine über längerere Zeit ungeladene Batterie sulfatiert (Schwefelab-lagerung an den Platten) sehr leicht und verliert dadurch an Kapazität.
- Eine geladene fehlerfreie Batterie hat eine Leerlaufspannung von 12,7 V und mehr. Eine fehlerhafte oder entladene Batterie hat eine Leerlaufspannung von 10,5 V und weniger.
Entsorgung
Entsorgen Sie den unbrauchbaren irreparablen Bleibatterietestergemäß den geltenden gesetzlichen Vorschriften!
Ursachen für Fehlermeldungen:
| Er 2 wird angezeigt, wenn die Relaiskontakte des Lastrelais sich nicht mehr öffnen bzw. "zusammenkleben", begleitet von einem andauernden akustischen Signal. Trennen Sie den Batterietester von der Batterie um eine Überbelastung zu verhindern. Klopfen Sie mit einem Schraubendreher auf die Sechskantmutter an der Rückseite des Batterietesters, um das festsitzende Relais zu halten. Löschen sich das Relais nicht, darf der Batterietester nicht mehr für Lastmessungen verwendet werden. Lassen Sie das Gerät in einer Fachwerkstatt reparieren. | |
| Er 1 wird angezeigt, wenn das Lastrelais nicht mehr schließt, ebenfalls begleitet von einem andauernden akustischen Signal. Evtl. ist die Relaiswicklung hochohmig oder die Ansteuerung fehlerhaft. Lassen Sie das Gerät in einer Fachwerkstatt reparieren. |
Wartung
Der Bleibbatterietester ist bis auf eine gelegentliche Reinigung der Klemmzangen und des Gehäuses wartungsfrei. Er darf keinesfalls geöffnet werden. Wird der Bleibbatterietester trotzdem geöffnet oder umgebaut, erlischt der Garantieanspruch. Zur Reinigung des Gerätes erhmen Sie ein sauberes, fusselfreies, antistatisches und trockenes Reinigungstuch.

Achtung!
Verwenden Sie zur Reinigung keine carbonhaltigen Reinigungsmittel oder Benzine, Alkohole oder ähnlich. Dadurch wird die Oberfläche des Messgerätes angegriffen. Außen dem sind die Dämpfe gesundheitsschädlich und explosiv. Verwenden Sie zur Reinigung auch keine scharfkantigen Werkzeuge, Schraubendreher oder Metallbürsten o.ä.
Technische Daten und Meßtoleranzen
Technische Daten
Display (Anzeige) : 3 - stelliges LED-Display bis 999, Ziffernhöhe 14 mm
Teststrom : ca. 100 A ± 5 % bei 13,2 V
Spannungsmessbereich : ca. 7,5 bis max. ca. 25 VDC (Gleichspannung)
Lastspannungsbereich : ca. 7,5 bis max. ca. 16 VDC
Belastungs(Test)zeit : 10s nom (typ.).
rote Led bei weniger als : 9,1 VDC
gelbe Led von : 9,1 bis 10,7 VDC
grüne Led ab : 10,8 VDC
Überspannungsabschaltung: bei ca. 17 VDC
RelaisschlieBverzögerung : ca. 1 s
Messgenauigkeit: ± 0,1V
Arbeitstemperatur: 0^ bis +55^
Lagertemperatur: -20^ bis +70^
relative Luftfeuchtigkeit : max. 80 %, nicht kondensierend
Masse : ca. 1,3 kg
Abmessungen (L X B X H): ca. 285 x 107 x 75 mm (ohne Leitungen)
Introduction
Dear Customer,