VOLTCRAFT BT3 - Batterieladegerät

BT3 - Batterieladegerät VOLTCRAFT - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice VOLTCRAFT BT3 - page 5
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Laden Sie die Anleitung für Ihr Batterieladegerät kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch BT3 - VOLTCRAFT und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. BT3 von der Marke VOLTCRAFT.

BEDIENUNGSANLEITUNG BT3 VOLTCRAFT

Diese Bedienungsanleitung gehört zu diesem Produkt. Sie ent- hält wichtige Hinweise zur Inbetriebnahme und Handhabung. Ach- ten Sie hierauf, auch wenn Sie dieses Produkt an Dritte weiter- geben. Heben Sie deshalb diese Bedienungsanleitung zum Nachlesen auf! Eine Auflistung der Inhalte finden Sie in dem Inhaltsverzeichnis mit An- gabe der entsprechenden Seitenzahlen auf Seite 6.

Einführung Sehr geehrter Kunde, mit dem Kauf eines Voltcraft®-Produktes haben Sie eine sehr gute Entscheidung getroffen, für die wir Ihnen danken möchten. Sie haben ein überdurchschnittliches Qualitätsprodukt aus einer Marken-Familie erworben, die sich auf dem Gebiet der Mess-, Lade und Netztechnik durch besondere Kompetenz und permanente Innovation auszeichnet. Mit Voltcraft® werden Sie als anspruchs- voller Bastler ebenso wie als professioneller Anwender auch schwierigen Aufgaben gerecht. Voltcraft® bietet Ihnen zuverlässige Technologie zu einem außergewöhnlich günstigen Preis-/Leistungs- verhältnis. Wir sind uns sicher: Ihr Start mit Voltcraft ist zugleich der Beginn einer langen und guten Zusammenarbeit. Viel Spaß mit Ihrem neuen Voltcraft®-Produkt! Mit diesem Bleibatterietester in schwerer Ausführung haben Sie ein Produkt nach dem neuesten Stand der Technik erworben. Das Messgerät ist mit einer rotleuchtenden 3 - stelligen LED - Anzeige ausgestattet, welche die Ablesbarkeit bei ungünstigen Lichtverhält- nissen (Dämmerung/Dunkelheit) entscheidend verbessern. Der Aufbau des Bleibatterietesters erfolgte gemäß VDE 0411 = EN 61010. Darüber hinaus ist er EMV-geprüft und erfüllt somit die Anforderungen der geltenden europäischen und nationalen Richtli- nien. Die Konformität wurde nachgewiesen; die entsprechenden Unterlagen (Erklärung) sind beim Hersteller hinterlegt. Um diesen Zustand zu erhalten und einen gefahrlosen Betrieb sicherzustellen, müssen Sie als Anwender diese Bedienungsanleitung unbedingt beachten!Der bestimmungsgemäße Einsatz des Bleibatterietesters umfaßt: - Ermittlung des Batteriezustandes einer 12 V Kfz-Batterie mit mind. 36 Ah durch eine belastete Messung (mit 100 A). - Ladespannungsmessung (unbelastet) bei laufendem Motor - Batteriespannungsmessung (Lastschalter am Tester nicht einge- schaltet) beim Anlassvorgang - Belastungs-Messungen an Batterien bei eingeschalteter Zündung oder laufendem Motor oder angeschlossenem Ladegerät sind nicht zulässig. - Eine Messung unter widrigen Umgebungsbedingungen ist nicht zulässig. Widrige Umgebungsbedingungen sind: - starke Niederschläge wie Regen- oder Schneeschauer - Nässe oder zu hohe Luftfeuchtigkeit (z. B. Nebel), - Staub und brennbare Gase, Dämpfe (Benzin oder Diesel oder Batterie-Säure) oder Lösungsmittel, - Gewitter bzw. Gewitterbedingungen wie starke elektrostatische Felder usw. Eine andere Verwendung als zuvor beschrieben, führt zur Beschädi- gung des Meßgerätes, außerdem ist dies mit Gefahren, wie z. B. Kurzschluß, Brand, elektrischer Schlag etc. verbunden. Das gesam- te Produkt darf nicht geändert, bzw. umgebaut werden! Die Sicher- heitshinweise sind unbedingt zu beachten! 5Beschreibung der Einstellelemente Abbildung (Ausklappseite)

1. Halterungen für Batterieklemmen (Polzangen)

2. Kühllöcher für Stromshunt

3. Leuchtdioden-Ampel mit den Farben rot für "BAD" = Schlecht,

gelb für "WEAK" = angeschlagen bzw. im Grenzbereich und grün für "GOOD" = in Ordnung

4. 3-stellige LED-Anzeige max. Anzeigewert 999

5. Taster "LOAD" zum Start des automatischen Messvorganges

6. Polzange schwarz für den Minuspol (-) der Batterie

7. Taster zur Einstellung des Kaltstart-Stromwertes (CCA) der Batterie

8. Polzange rot für den Pluspol (+) der Batterie

  • Achtung! Beachten Sie die max. Eingangsgrößen. Inhaltsverzeichnis Einführung p. 4
  • Bestimmungsgemäße Verwendung p. 5
  • Einstellelemente (Ausklappseite) p. 6
  • Inhaltsverzeichnis p. 6
  • Sicherheitshinweise p. 7
  • Gebrauch des Bleibatterietesters p. 9
  • Durchführung von Messungen p. 10
  • Entsorgung p. 14
  • Ursachen für Fehlermeldungen p. 15
  • Wartung p. 15
  • Technische Daten und Messtoleranzen 6Sicherheitshinweise Bei Sach- oder Personenschäden, die durch unsach- gemäße Handhabung oder Nichtbeachtung der Sicherheitshinweise bzw. der Bedienungsanleitung verursacht werden, übernehmen wir keine Haftung. In solchen Fällen erlischt jeder Garantieanspruch. p. 16
  • Dieses Gerät ist gemäß DIN 57 411 Teil 1/VDE 0411 Teil 1, Schutzmaßnahmen für elektronische Messgeräte, bzw. IEC 1010- 1, gebaut und geprüft und hat das Werk in sicherheitstechnisch einwandfreiem Zustand verlassen. Um diesen Zustand zu erhal- ten und einen gefahrlosen Betrieb sicherzustellen, muß der Anwender die Sicherheitshinweise und Warnvermerke beachten ("Achtung!" und "Hinweis!"), die in dieser Bedienungsanleitung enthalten sind. Folgende Symbole gilt es zu beachten: = Lesen Sie die Gebrauchsanweisung
  • Messgeräte und Zubehör gehören nicht in Kinderhände.
  • In gewerblichen Einrichtungen sind die Unfallverhütungsvor- schriften des Verbandes der gewerblichen Berufsgenossenschaf- ten für elektrische Anlagen und Betriebsmittel zu beachten.
  • In Schulen und Ausbildungseinrichtungen, Hobby- und Selbsthil- fewerkstätten ist der Umgang mit Meßgeräten durch geschultes Personal verantwortlich zu überwachen.
  • Bei Arbeiten am Kfz bzw. bei der Messung der Batteriespannung unter Last sind zusätzlich folgende Sicherheitsregeln zu beachten: a) Ein Kohlendioxid-Feuerlöscher muß ständig griffbereit vor- handen sein. b) Putzwolle, Schmierlappen, Lösungsmittel, Benzine, Kraftstof- fe dürfen nur in dafür vorgesehenen Räumlichkeiten bzw. 7Behältern aufbewahrt und gelagert werden. Beachten Sie unbedingt die Brandschutzbestimmungen. c) Tragen Sie stets bei Arbeiten im Motorraum eine Schutzbrille und Schutzhandschuhe, um Ihre Augen und Hände vor Batte- riesäure, Benzin, Staub, aufgewirbelten Schmutz und gelö- sten umherfliegenden Maschinenteilen zu schützen. d) Schauen Sie niemals bei laufendem Motor in den Luft- Ansaugstutzen des Vergasers, da bei einem Rückschlag, einer Fehlzündung, falscheingestellten oder defekten Ventilen aus dem Ansaugsstutzen eine Stichflamme zu erwarten ist. e) Berühren Sie bei laufendem Motor niemals drehende Teile wie Kühlerventilator, Keilriemen, Riemenscheiben, usw. Tragen Sie bei langen Haaren stets ein Haarnetz. Arbeiten Sie nicht mit loser Kleidung oder/und mit einer Krawatte am laufenden Motor. f) keine Last-Messungen (Kippschalter bleibt unbetätigt!) bei laufendem Motor! g) Tragen Sie keinen Schmuck, wie Halsketten, oder Ringe (auch Ohrringe) und Armbanduhren usw. h) Sorgen Sie unbedingt für eine ausreichende Belüftung (der Garage oder Werkstatt), eventuell austretendes (bei der Ver- brennung entstehendes) Kohlenmonoxidgas (CO-Gas) ist hochgradig giftig.

i) Vermeiden Sie den Kontakt mit der Auspuffanlage und der

Kühlanlage. Verbrennungsgefahr! Öffnen Sie niemals bei lau- fendem bzw. heißem Motor den Kühlerverschlußdeckel. k) Vergewissern Sie sich, daß Ihr Fahrzeug gebremst ist (Hand- bremse angezogen), bzw. bei Automatik-Fahrzeugen der Schalthebel auf "Park" o.ä. steht. l) Rauchen Sie nicht bei Messungen an der Kfz-Batterie bzw. bei Arbeiten am Kfz! Benzin-, Lösungsmitteldämpfe und das austretende Wasserstoffgas bei der Aufladung von Blei-Säu- re-Batterien sind hochgradig explosiv! 8m) Lassen Sie auf der Batterie kein Werkzeug liegen. Legen Sie auch das Messgerät unter keinen Umständen auf der Batterie ab. Kurzschlußgefahr! Vermeiden Sie den Kontakt mit der Batteriesäure. Die schwefelige Säure kann Ihre Kleidung "zer- fressen" und Ihre Haut bzw. Ihre Augen schwer verletzen. Bei der Messung einer externen / ausgebauten Batterie muß die- se in einem Abstand von mindestens 0,5 m (=50 cm) über dem Boden aufgestellt sein.

  • Wenn anzunehmen ist, daß ein gefahrloser Betrieb nicht mehr möglich ist, so ist das Gerät außer Betrieb zu setzen und gegen unbeabsichtigten Betrieb zu sichern. Es ist anzunehmen, daß ein gefahrloser Betrieb nicht mehr möglich ist, wenn das Gerät sichtbare Beschädigungen aufweist das Gerät nicht mehr arbeitet und nach längerer Lagerung unter ungünstigen Verhältnissen oder nach schweren Transportbeanspruchungen Schalten Sie das Messgerät niemals gleich dann ein, wenn es von einem kalten in einen warmen Raum gebracht wird. Das dabei ent- standene Kondenswasser kann unter Umständen Ihr Gerät zer- stören. Lassen Sie das Gerät uneingeschaltet auf Zimmertempera- tur kommen. Gebrauch des Bleibatterietesters Achtung! Betreiben Sie den Bleibatterietester auf keinen Fall im geöffneten Zustand. Achtung! Verwenden Sie für Ihre Messungen stets nur die fest angeschlossenen Messleitungen. Achten Sie vor jeder Inbetriebnahme auf die unbeschädigte Isolation der Leitungen und der Polzangen. 9Durchführung von Messungen A Einstellen des Kaltstart-Stromwertes der Batterie Vor Beginn der Messung muss der Kaltstart-Stromwert (CCA = Cold Cranking Ampere) der Batterie an dem Messgerät eingestellt wer- den. Dieser Wert ist normalerweise auf die Batterie aufgedruckt. Sollte dieser Wert nicht aufgedruckt sein, kann dieser beim Händ- ler/Hersteller angefragt werden. Sollte der Wert nicht in Erfahrung gebracht werden können, können folgende Richtgrößen verwendet werden: Autobatterien (36 - 100 Ah): 500 - 800 CCA, Autobatterien (> 100 Ah): 800 - 999 CCA, Solarbatterien: 300 - 500 CCA Zum Einstellen des Kaltstart-Stromwertes gehen Sie wie folgt vor:
  • Schließen Sie die schwarze Polzange (6) and den Minus- und die rote Polzange (8) and den Plus-Pol der zu prüfenden Batterie an. Rütteln Sie vorsichtig an den Klemmzangen, um einen sicheren Kontakt zu gewärleisten.
  • Durch Drücken der Taste "SET CCA" (7) kann der Kaltstart- Stromwert eingestellt werden. Dieser ist auf 500 CCA voreinge- stellt, und verändert sich mit jedem Tastendruck. B Batteriebelastungstest Mit diesem Test wird festgestellt, ob die Batterie über genügend Kapazität verfügt, den Motor, auch unter ungünstigen klimatischen Bedingungen, zuverlässig zu starten. Während der Messung wir die Batterie mit ca. 100 A belastet. Bleibt die Batterie-Spannung während der Messzeit (ca. 10s) relativ konstant > 12 V, ist die Batte- rie in Ordnung. Bricht die Spannung innerhalb kürzester Zeit zusam- men, ist die Batterie entweder tiefentladen oder defekt. Zur Mes- sung gehen Sie wie folgt vor:
  • Stellen Sie den Motor ab, schalten Sie alle Verbraucher aus (bis auf die Uhr oder den Speicher des Autoradios) und ziehen Sie den Zündschlüssel ab.
  • Klemmen Sie die Polzangen an die Batterie und stellen Sie den Kaltstart-Stromwert ein. (siehe Punkt "A Einstellen des Kaltstart- Stromwertes der Batterie"). 10• Es erfolgt bei polungsrichtigem Anschluß die Anzeige der "Leer- laufspannung" der Batterie. Beträgt die Batteriespannung weni- ger als ca. 12,0 V, laden Sie die Batterie bevor Sie einen Bela- stungstest durchführen. Wird auch nach erfolgter Nachladung kein Spannungswert > 12,0V angezeigt, so ist die Batterie bereits geschädigt. Erfolgt keine Anzeige, ist evtl. eine der Polzangen gelöst oder hat keinen Kontakt oder die Batteriespannung beträgt weniger als ca. 7,5 V.
  • Betätigen Sie den Taster "LOAD" (5) einmal kurz, das Relais zieht an und der Belastungstest ist gestartet. Wird der Messvorgang bei einer Batteriespannung < 12 V gestartet, wird "-L-" angezeigt. Die Batterie sollte nachgeladen und der Test wiederholt werden. Nach ca. 10 Sekunden ertönt ein akustisches Signal zur Bestätigung, dass der Messvorgang beendet ist. Gleichzeitig wird der Batterie- zustand über drei Leuchtdioden (grün, gelb oder rot) angezeigt. Wird in der Anzeige (4) "-L-" angezeigt, ist während des Testvor- ganges die Batteriespannung unter 7,5 V gesunken.

Bitte beachten Sie die nachstehende Tabelle, dort sind die versch. Batteriezustände dargestellt: LED Batteriezustand grüne LED Die Batterie verfügt über eine ausreich ende Kapazität leuchtet gelbe LED Der Ladezustand der Batterie ist nicht zufriedenstel- leuchtet lend. Die Batterie ist entweder defekt oder unzurei- chend geladen. Handelt es sich bei der Batterie und eine herkömmliche nicht-wartungsfreie Batterie, ermitteln Sie mit einem Säureheber die Säuredichte (mind. 1,20 bis 1,22 kg/l). Bleibt der Wert auch nach erfolgter Ladung der Batterie unter ca. 1,24 kg/l ist die Batterie verbraucht (nach ca. 5 bis 8 Jahren) und erneuerungsbedürftig. 11LED Batteriezustand Handelt es sich bei der Batterie um einen wartungsfreien Typ, bleibt lediglich die Nachladung, ohne Prüfung der Säuredichte. rote Led Die Batterie ist möglicherweise defekt oder tiefentla- leuchtet den und sollte daher ausgetauscht werden. Achtung! Während der Prüfung wird der obere Gehäuseteil des Testers (mit den Kühllöchern (2)) sehr heiß. Las- sen Sie den Tester daher mindestens eine Minute lang abkühlen, bevor Sie einen weiteren Test durch- führen. Machen Sie nie mehr als 3 Tests innerhalb von 5 Minuten. C Messung der Ladespannung (Überprüfung der Lichtmaschine) Mit dieser Messung wird das Ladesystem des Kfz überprüft. Eine dauerhafte Unter- oder Überladung der Kfz-Bordbatterie führt unweigerlich zum Defekt. Vor dieser Prüfung sollte der Belastungs- test (zuvor beschrieben) durchgeführt werden. Ist die Batterie in Ordnung, können Sie mit der Messung fortfahren. Achtung! Der Motor sollte auf Betriebstemperatur sein. Gehen Sie wie folgt vor: - Verbinden Sie die Polzangen polungsrichtig mit den Polklem- men der Batterie und rütteln Sie für einen sicheren Kontakt leicht an den Polzangen (obere Oxidschichten werden "freige- kratzt").

12- Schalten Sie alle Verbraucher (Licht, Gebläse, Heckscheiben-

heizung, Booster, usw.) und halten Sie den Motor auf leicht erhöhter Leerlaufdrehzahl mit ca. 1500 Umdrehungen pro Minute.

Betätigen Sie bei dieser Messung niemals den Taster "LOAD" (5)! - Lesen Sie den Spannungswert der Digitalanzeige ab. - Schalten Sie nun das Fernlicht ein und stellen Sie das Gebläse auf die höchste Stufe. Die Spannungsanzeige sollte sich nicht mehr als um ca. 0,1 bis 0,3 Volt (V) ändern. Bleibt die Anzeige relativ unbeeindruckt stabil, ist das Ladesystem Ihres Kfz in Ordnung. Ändert sich die Spannung um mehr als ca. 0,3 V (nach unten oder nach oben), lassen Sie Ihre Ladeelektrik (Lichtma- schine, Regler, Bürsten, Keilriemen, Leitungen, Massepunkte, Kabelübergänge, Steckverbinder usw.) in einer Fachwerkstatt prüfen. D Anlasserüberprüfung Mit diesem Test läßt sich relativ einfach feststellen, ob der Anlasser Ihres Autos nicht zuviel Strom aus der Batterie entnimmt. Beim Anlaßvorgang können unter Umständen Ströme von mehr als ca. 200 Amp. fließen. Stellen Sie vor dieser Prüfung unbedingt sicher, dass die Batterie in Ordnung ist. Ist die Batterie schwach oder defekt, so ist dieser Test nicht zweckmäßig. Gehen Sie wie folgt vor:

  • Verbinden Sie die Polzangen polungsrichtig mit den Polklem- men der Batterie und rütteln Sie für einen sicheren Kontakt leicht an den Polzangen (obere Oxidschichten werden "freige- kratzt").
  • Beachten Sie die nachstehende Tabelle. Darin gelistet finden Sie die Mindest-Spannungen an der Batterie, während des Startvorganges mit dem Anlasser (untere Zeile = Cranking) in Aktion und ohne Anlasser (obere Zeile). Die Werte sind jedoch stark davon abhängig, um welchen Fahrzeugtyp, mit welchem Hubraum, usw., es sich handelt. Die Angaben der Tabelle gel- ten für Fahrzeuge mit einem Hubraum von kleiner oder gleich 133600 ccm. Bei Motoren mit mehr als 3600 ccm nehmen Sie den nächst niedrigeren Spannungswert*.
  • Starten Sie die Maschine (den Motor) und lesen Sie den Span- nungswert während des Startvorganges ab. Vergleichen Sie den Wert mit der nachstehenden Tabelle. Weicht der Wert der "Cran- king"-Spannung erheblich von den Angaben ab, so liegt entwe- der ein Anlasser-Defekt vor oder schlechte Kabelverbindungen (Übergangswiderstände) oder die Batterie ist für den Motor zu klein ausgelegt (unterdimensioniert). Lastspannung in V 10,4 10,6 10,8 11,0 11,2 11,4 11,6 11,8 Min. Startspannung 9,7 10,0 10,3 10,6 10,9 11,2 11,4 11,6 Beispiel: Die Lastspannung ohne Anlasser beträgt 11,0 V. Während des Startvorgangs bricht die Spannung auf ca. 10,6 V zusammen. Der Hubraum des Motors beträgt 3600 ccm oder weniger. Liegt der Hubraum darüber, darf die Span- nung auf nicht weniger als 10,3 V* zusammenbrechen (größere Anlasserströme / leistung). Hinweise/zusätzliche Informationen über Bleibatterien!
  • Die Startkraft (Kapazität) einer voll geladenen Batterie sinkt bei Minustemperaturen auf unter 70%
  • Die meisten Schäden an Bleibatterien entstehen durch Überla- dung
  • "Warme" Batterien sind schneller vollgeladen als kalte Batterien
  • Jede Batterie entlädt sich selbst. Bei wartungsfreien Batterien ist der Entladestrom mit am geringsten
  • Eine über längere Zeit ungeladene Batterie sulfatiert (Schwefelab- lagerung an den Platten) sehr leicht und verliert dadurch an Kapa- zität.
  • Eine geladene fehlerfreie Batterie hat eine Leerlaufspannung von 12,7 V und mehr. Eine fehlerhafte oder entladene Batterie hat eine Leerlaufspannung von 10,5 V und weniger. 14Entsorgung Entsorgen Sie den unbrauchbaren irreparablen Bleibatterietester gemäß den geltenden gesetzlichen Vorschriften! Ursachen für Fehlermeldungen: Er 2 wird angezeigt, wenn die Relaiskontakte des Lastrelais sich nicht mehr öffnen bzw. "zusammenkleben", begleitet von einem andauernden akustischen Signal. Trennen Sie den Batterietester von der Batterie um eine Überbelastung zu verhindern. Klopfen Sie mit einem Schraubendreher auf die Sechskantmutter an der Rückseite des Batterietesters, um das festsitzende Relais zu lösen. Löst sich das Relais nicht, darf der Batterietester nicht mehr für Lastmessungen verwen- det werden. Lassen Sie das Gerät in einer Fachwerk- statt reparieren. Er 1 wird angezeigt, wenn das Lastrelais nicht mehr schließt, ebenfalls begleitet von einem andauernden akustischen Signal. Evtl. ist die Relaiswicklung hoch- ohmig oder die Ansteuerung fehlerhaft. Lassen Sie das Gerät in einer Fachwerkstatt reparieren. Wartung Der Bleibatterietester ist bis auf eine gelegentliche Reinigung der Klemmzangen und des Gehäuses wartungsfrei. Er darf keinesfalls geöffnet werden. Wird der Bleibatterietester trotzdem geöffnet oder umgebaut, erlischt der Garantieanspruch. Zur Reinigung des Gerä- tes nehmen Sie ein sauberes, fusselfreies, antistatisches und trockenes Reinigungstuch. 15Achtung! Verwenden Sie zur Reinigung keine carbonhaltigen Reinigungsmittel oder Benzine, Alkohole oder ähnli- ches. Dadurch wird die Oberfläche des Messgerätes angegriffen. Außerdem sind die Dämpfe gesund- heitsschädlich und explosiv. Verwenden Sie zur Rei- nigung auch keine scharfkantigen Werkzeuge, Schraubendreher oder Metallbürsten o.ä. Technische Daten und Meßtoleranzen Technische Daten Display (Anzeige) : 3 - stelliges LED-Display bis 999, Ziffernhöhe 14 mm Teststrom : ca. 100 A ± 5 % bei 13,2 V Spannungsmessbereich : ca. 7,5 bis max. ca. 25 VDC (Gleichspannung) Lastspannungsbereich : ca. 7,5 bis max. ca. 16 VDC Belastungs(Test)zeit : 10s nom (typ.). rote Led bei weniger als : 9,1 VDC gelbe Led von : 9,1 bis 10,7 VDC grüne Led ab : 10,8 VDC Überspannungsabschaltung : bei ca. 17 VDC Relaisschließverzögerung : ca. 1 s Messgenauigkeit : ± 0,1 V Arbeitstemperatur : 0°C bis +55°C Lagertemperatur : -20°C bis +70°C relative Luftfeuchtigkeit : max. 80 %, nicht kondensierend Masse : ca. 1,3 kg Abmessungen (L X B X H) : ca. 285 x 107 x 75 mm (ohne Leitungen)
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Produktinformationen

Marke : VOLTCRAFT

Modell : BT3

Kategorie : Batterieladegerät