F 125 - Eismaschine BARTSCHER - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG F 125 BARTSCHER
INHALT Technische Spezifikationen F80 2 Technische Spezifikationen F125 3
uspacken und Kontrolle - Eisbereiter 4 Aufstellung und Ausrichtung 5 Elektroanschlüsse 5 Wasserversorgung und Abfluss 6 Abschließende Kontrolle 6 Installationsschema 7 BETRIEBSANLEITUNG Einschalten 8 Kontrollen nach dem Einschalten 10 FUNKTIONSPRINZIP Wasserkreislauf 13 Kältemittelkreislauf 14 Mechanisches System 16 Beschreibung der Bestandteile 18
EINSTELLUNG, ENTFERNUNG UND WECHSEL VERSCHIEDENER BESTANDTEILE
A Einstellung des Wasserstands im Verdampfer 23 B. Wechsel des Drehrichtungsfühlers des Motors (Hall Effekt) 23 C Wechsel des Temperaturfühlers des Kondensators 24 D Wechsel der optischen Kontrolle des Eisstands 24 E Wechsel des Wasserstandfühlers in der Wanne 24 F Wechsel der Steuerkarte 24 G Wechsel der Eisauswurföffnung 24 H Wechsel von Schnecke, Dichtungsring, Lager und Kupplung 25 I Wechsel des Getriebemotors 26 J Wechsel des Lüftermotors 26 K Wechsel des Trockners 27 L Wechsel des Verdampfers 27 M Wechsel des luftgekühlten Kondensators 27 N Wechsel des wassergekühlten Kondensators 28 (wassergekühlte Geräte) 28 P Wechsel des Kompressors 28
WARTUNGS- UND REINIGUNGSANLEITUNG
Einleitung 37 Reinigung des Eisbereiters 37 Anleitung für die Reinigung des Wasserkreislaufs 382
A E inleitung Diese Betriebsanleitung wurde erstellt, um über die technische Spezifikationen zu informieren und alle Anleitungen für die Aufstellung, das Einschalten, den Betrieb, die Wartung und die Reinigung der modularen Eisflocken- und Supereisflockenbereiter Bartscher F80 F125 zu geben. Die elektronischen Eisflockenbereiter-wurden mit einem hohen Qualitätsstandard geplant und erzeugt. Sie wurden umfassend über mehrere Stunden geprüft und bieten maximale Leistung bei sämtlichen Verwendungsarten und in jeder Situation.
B. AUSPACKEN UND KONTROLLE
Eisbereiter 1 Die Hilfe des Vertragshändlers oder Vertreters anfordern, damit eine korrekte Aufstellung erfolgen kann. 2 Die Außenverpackung aus Karton und den für den Versand verwendeten Holzunterteil einer Sichtprüfung unterziehen. Alle sichtba- ren Schäden auf der Außenverpackung müs- sen dem Spediteur bekannt gegeben wer- den. In diesen Fällen muss das Gerät in Anwesenheit eines Vertreters des Spediteurs überprüft werden. 3 a) Die Plastikbänder, mit denen die Kartonverpackung zusammengehalten wird, durchschneiden. b) Die Metallklammern entfernen, mit denen der Verpackungskarton am Unterteil befestigt ist. c) Den oberen Teil der Verpackung öffnen und die Schutzfolien und –kanten aus Polystyrol entfernen. d) Den gesamten Karton anheben und vom Gerät abziehen. 4 Die Vorderplatte und die Seitenplatten des Geräts entfernen, um zu überprüfen, ob beim Transport Schäden eingetreten sind. Wie im Punkt 2 erläutert, den Spediteur von allfälligen Schäden in Kenntnis setzen. 5 Alle innen für den Versand verwendeten Halterungen und die schützenden Klebebänder entfernen.
Überprüfen, ob die Leitungen des Kältemittelkreislaufes sich nicht aneinander reiben oder mit anderen Leitungen oder Flächen in Berührung kommen. Sicherstellen, dass sich der Lüfter frei drehen kann. 7 Überprüfen, ob der Kondensator auf seinen schwingungsdämpfenden Halterungen frei schwingen kann. 8 Die Daten auf dem Schild beim Wasser- und Elektroanschluss auf der Rückseite des Rahmens kontrollieren und überprüfen, ob die vorhandene Netzspannung der auf dem Schild angegebenen Spannung des Geräts entspricht. ANMERKUNG. Um die Qualitäts- und Sicherheitsmerkmale dieses Eisbereiters nicht zu beeinträchtigen oder zu reduzieren, empfehlen wir eine strikte Einhaltung der in dieser Anleitung enthaltenen Anweisungen betreffend den Einbau und der täglichen Wartungsarbeiten.
C. AUFSTELLUNG UND WAAGRECHTE AUS-
RICHTUNG 1 Den Behälter und den entsprechenden modularen Eisbereiter am endgültigen Aufstellort positionieren. Bei der Wahl des Aufstellortes sind folgende Betriebsgrenzwerte zu berücksichtigen: a) Raumtemperatur: min. 10°C; max. 40°C. b) Wassertemperatur: min. 5°C; max. 40°C. c) Gut belüfteter Raum, damit eine wirksame Belüftung des Geräts und somit eine kor- rekte Betriebsweise des Kondensators gewährleistet sind. d) Ausreichend Platz für die Anschlüsse im hinteren Teil des Geräts. Einen Platz von mindestens 15 cm um die Einheit frei lassen, so dass vor allem bei den luftgekühlten Modellen eine korrekte und wirksame Luftzirkulation sichergestellt ist. 2 Den Behälter in beiden Richtungen, von vorne nach hinten und von links nach rechts, mit Hilfe der verstellbaren Füße waagrecht ausrichten. D. ELEKTROANSCHLUSSE Das Typenschild des Geräts kontrollieren, um aufgrund der angegebenen Spannung die Art und den Querschnitt des zu verwendenden Elektrokabels festzulegen. Alle Geräte sind mit einem Stromkabel ausge- stattet, das laut den Angaben auf dem Typenschild der einzelnen Geräte an eine Stromleitung mit Erdung und einen passenden thermomagnetischen Schalter mit Sicherungen angeschlossen werden muss. Die maximal zulässige Spannungsschwankung darf 10% des Wertes auf dem Typenschild nicht überschreiten oder aber diesen nicht um 6% unterschreiten. Eine niedrige Spannung kann zu anormalem Betrieb führen und schwere Schäden an den Schutzvorrichtungen und den elektrischen Wicklungen verursachen. Vor dem Anschluss des Eisflockenbereiter an die Stromleitung noch kontrollieren, ob die auf dem Typenschild ausgewiesene Spannung des Geräts mit der Spannung der Stromversorgung übereinstimmt. ACHTUNG Dieser Eisflockenbereiter wurde für die Aufstellung in Räumen geplant, deren Raumtemperatur niemals unter 10°C fällt oder über 40°C steigt. Der Betrieb über einen längeren Zeitraum bei Temperaturen außerhalb dieser Grenzwerte fällt laut Garantiebestimmungen in die Kategorie unsachgemäßer Gebrauch und führt daher automatisch zu einem Verfall der Garantieansprüche. ANMERKUNG: Dieser Eisflockenbereiter enthält sensible und hochpräzise Komponenten. Stöße und heftige Schläge sind daher zu vermeiden. ANMERKUNG: Alle Außenanschlüsse müs- sen fachgerecht und in Übereinstimmung mit den örtlich geltenden Bestimmungen herge- stellt werden. In einigen Fällen ist der Einsatz eines geprüften Elektrikers erforderlich.
E. WASSERVERSORGUNG UND ABFLUSS
EINLEITUNG Bei der Wahl der Wasserversorgung der Eisflockenbereiter F80, F125 müssen folgende Punkte berücksichtigt werden: a) Länge der Leitung b) Klarheit und Reinheit des Wassers c) Geeigneter Wasserdruck Da Wasser der alleinige und daher wichtigste Bestandteil bei der Erzeugung von Eis ist, darf keiner der drei Punkte vernachlässigt werden. Ein niedriger Druck in der Wasserversorgung unter 1 bar kann Betriebsstörungen des Geräts verursachen. Die Verwendung von Wasser mit einem überhöhten Mineralanteil führt zu starken Verkrustungen der Innenelemente des Wasserkreislaufes, während besonders stark enthärtetes Wasser mit einem geringen Mineralsalzgehalt eher „trockenes“ Flockeneis erzeugt. Stark chlor- oder eisenhältiges Wasser kann durch Aktivkohlefilter teilweise verbessert werden. WASSERVERSORGUNG Das Außengewinde beim Wasserzulauf mit einem ¾ Zoll Anschluss unter Verwendung eines verstärkten Kunststoffschlauchs aus ungiftigem Material für Lebensmittel oder einem Kupferrohr mit einem Außendurchmesser von 3/8 Zoll an die Versorgungsleitung anschließen. Die Wasserversorgungsleitung muss mit einem Sperrventil versehen sein, das an einem zugänglichen Ort in der Nähe des Geräts mon- tiert ist. Wenn das verwendete Wasser besonders ver- unreinigt ist, empfiehlt sich die Verwendung von Filtern oder Kläranlagen, um das Wasser ent- sprechend aufzubereiten. WASSERVERSORGUNG
WASSERGEKÜHLTE MODELLE
Die wassergekühlten Modelle benötigen zwei getrennte Wasserversorgungsleitungen; eine für die Schwimmerwanne, eine andere, die über das mechanische Verstellventil zu den Kühlkondensatoren führt. Auch für den Wasseranschluss des Kondensators müssen ein Schlauch aus ver- stärktem Plastik oder ein 3/8 Kupferrohr mit Innengewinde ¾ Zoll und ein getrenntes Sperrventil verwendet werden. WASSERABFLUSS Es wird empfohlen, als Abflussrohr einen steifen Kunststoffschlauch mit einem Innendurchmesser von 18 mm und einer Mindestneigung von 3 cm pro Längenmeter zu verwenden. Der Abfluss des überschüssigen Wassers erfolgt durch Schwerkraftwirkung. Für einen regelmäßigen Ablauf muss der Abfluss einen vertikalen Lufteinlass in der Nähe des Anschlusses haben und in einen offenen Siphon enden. WASSERABFLUSS
WASSERGEKÜHLTE MODELLE
Die wassergekühlten Geräte benötigen einen getrennten Wasserablauf, der an ein ¾ Zoll Außengewinde anzuschließen ist und durch „Wasserablauf – nur bei Wasserkühlung“ gekennzeichnet ist.
F. ABSCHLIESSENDE KONTROLLE
1 Wurde das Gerät in einem Raum aufgestellt, in dem die Raumtemperatur auch während der Wintermonate mindestens 10°C beträgt? ANMERKUNG Alle Außenanschlüsse müs- sen fachgerecht und unter Einhaltung der örtlich geltenden Bestimmungen hergestellt werden. In einigen Fällen ist der Einsatz eines geprüften Elektrikers erforderlich. ACHTUNG. Die Verwendung von vollstän- dig enthärtetem Wasser (ohne oder fast ohne Mineralsalze) mit einer elektrischen Leitfähigkeit von unter 30 μS verhindert den Durchfluss von Niederspannungs- strom zwischen den Mindeststandfühlern in der Schwimmerwanne und verursacht daher die Ausschaltung oder den Betriebsausfall des Geräts.
2 Gibt es einen freien Raum von mindestens 15 cm hinter und an den Seiten des Gerätes, um eine effiziente Lüftung des Kondensators zu gewährleisten? 3 Steht das Gerät gerade? (WICHTIG) 4 Wurde das Gerät an die Stromleitung ange- schlossen? Wurde der Anschluss an die Wasseversorgungs und –abflussleitungen hergestellt? Ist der Wasserzufuhrhahn offen? 5 Wurde die Spannung der Stromleitung geprüft? Entspricht sie der Spannung auf dem Typenschild des Geräts? 6 Wurde der Druck der Wasserversorgung geprüft, um sicherzustellen, dass das Gerät einen Eingangsdruck von 1 bar hat? 7 Wurden die Befestigungsbolzen des Kompressors überprüft? Können sie in den Halterungen schwingen? 8 Alle Leitungen des Kältemittelkreislaufs und des Wasserkreislaufs kontrollieren und über- prüfen, ob Vibrationen oder Reibungen vor- handen sind. Kontrollieren, ob die Rohrklemmen fest angezogen und die elek- trischen Kabel ordentlich angeschlossen sind. 9 Wurden die Innenwände des Eisbehälters und die Außenwände des Geräts selbst gereinigt? 10Wurde die Betriebsanleitung übergeben und wurden dem Eigentümer die für den Betrieb und die regelmäßige Wartung des Geräts erforderlichen Anweisungen erteilt? 11Wurde die Garantiekarte ausgefüllt? Die Seriennummer und das Modell auf dem Typenschild kontrollieren und die Karte an das Werk senden. 12Hat der Benutzer den Namen und die Telefonnummer des örtlich zuständigen Kundendienstzentrums erhalten? ACHTUNG. Dieser Eisflockenbereiter wurde nicht für die Aufstellung im Freien oder für den Betrieb bei Raumtemperaturen unter 10°C (50°F) oder über 40°C (100°F) entwickelt. Dasselbe gilt für die Temperaturen des Leitungswassers, die nicht unter 5°C (40°F) oder über 35°C (90°F) liegen dürfen. 1 Sperrventil 2 Wasserfilter 3 Wasserversorgungsleitung 4 ¾ Zoll Anschluss 5 Elektrische Leitung 6 Hauptschalter 7 Abflussanschluss 8 Belüfteter Abfluss 10 Wasserabfluss mit belüftetem Siphon8
Einschalten Nach der korrekten Installation des Geräts und dem Anschluss an das Strom- und Wassernetz, beim Einschalten folgendermaßen vorgehen: A Das Wassersperrventil öffnen und dem Gerät durch den externen Hauptschalter der elek- trischen Leitung Strom zuführen. Die erste grüne LED leuchtet auf, um anzuzeigen, dass das Gerät Strom erhält. B Nach einer Wartephase (von 3 Minuten) beginnt das Gerät automatisch zu laufen und schaltet nacheinander die folgenden Bestandteile ein: GETRIEBEMOTOR KOMPRESSOR LÜFTERMOTOR (bei luftgekühlten Geräten), gesteuert von dem zwischen den Rippen des Kondensators eingebauten Temperaturfühler (Abb. 2) C Nach Ablauf von 2-3 Minuten ab Anlaufen des Kompressors beginnt das Gerät, die ersten Eiskörner in den Eisbehälter zu wer- fen. ANMERKUNG. Die zu Beginn ausgeworfe- nen Eiskörner sind nicht sehr fest, weil die Verdampfungstemperatur erst den Betriebswert erreichen muss. Erst nach ungefähr 10 Minuten sinkt die Verdampfungstemperatur auf den Betriebswert, damit das Eis die richtige Festigkeit erhält. ANMERKUNG. Immer wenn dem Gerät nach einem Stillstand (elektrischer Trennung) Strom zugeführt wird, blinkt die ROTE LED drei Minuten lang. Danach läuft das Gerät an und schaltet zunächst den Getriebemotor und nach 5 Sekunden den Kompressor (Abb.1) ein.
KONTROLLEN NACH DEM EINSCHALTEN
D Erforderlichenfalls nach Entfernung der Vorderplatte auf beiden Schrader-Ventilen – für den Hoch- und Niederdruck – die Betriebsmanometer einbauen, um den Kondensations- und den Ansaugungsdruck zu messen. ANMERKUNG. Bei den luftgefühlten Modellen wird der Kondensationsdruck durch den Lüfter, der von einem Fühler/Sensor zwischen den Rippen des Kondensators in Intervallen geschalten wird, zwischen 17 und 18 bar gehalten. Sollte die Kondensationstemperatur bei den luftgekühlten Modellen 70°C errei- chen, weil der Kondensator verstopft ist bzw. der Lüftermotor nicht arbeiten, oder bei den wassergekühlten Modellen 62°C, unterbricht der Temperaturfühler des Kondensators sofort den Betrieb des Geräts und schaltet gleichzei- tig die ROTE WARN-LED ein (Abb.4). Der Eisflockenbereiter bleibt ca. 1 Stunde lang ausgeschaltet, danach beginnt er wieder ord- nungsgemäß zu arbeiten. Wenn derselbe Fehler innerhalb von 3 Stunden dreimal auftritt, schaltet sich der Eisflockenbereiter endgültig ab und eine Überwachungs-LED zeigt auf dem Bedienfeld einen Alarm an. Sobald die Ursache für die Störung behoben ist, muss das Gerät vom Strom getrennt und wieder angeschlossen werden, damit es wie- der anlaufen kann. Die ROTE LED zur Anzeige der Verzögerung der Inbetriebnahme blinkt 3 Minuten lang und beginnt danach wieder zu arbeiten. ANMERKUNG. Wenn die von einem eigens vor- gesehenen Fühler gemessene Temperatur des Verdampfers 10 Minuten nach Einschalten des Geräts nicht auf einen Wert von unter -1°C (kein oder zu wenig Kältemittel im System usw.) gesunken ist, schaltet sich der Eisflockenbereiter aus. In diesem Fall blinkt die 5. GELBE ALARM-LED (Abb.3). Der Eisflockenbereiter bleibt für die Dauer von ungefähr einer Stunde außer Betrieb. Danach beginnt er wieder ordnungsgemäß zu arbeiten. Wenn derselbe Fehler innerhalb von 3 Stunden dreimal auftritt, schaltet sich der Eisflockenbereiter endgültig ab und eine Überwachungs-LED zeigt auf dem Bedienfeld einen Alarm an. Sobald die Ursache für die Störung behoben ist, muss das Gerät vom Strom getrennt und wieder angeschlossen wer- den, damit es wieder anlaufen kann. Die ROTE LED zur Anzeige der Verzögerung der Inbetriebnahme blinkt 3 Minuten lang und beginnt danach wieder zu arbeiten. ABB. 411
E Die korrekte Auslösung des Wassermindeststandfühlers in der Schwimmerwanne durch Schließen des Wassersperrventils des Geräts prüfen. Nach einigen Augenblicken, sobald der Wasserstand in der Wanne unter den Stand der Fühler gefallen ist, schaltet sich das Gerät sofort aus. Gleichzeitig leuchtet die GELBE LED zur Anzeige des zu geringen Wasserstands (Abb.5). Nach Wiederherstellung der Wasserversorgung des Geräts erlischt die GELBE LED sofort. Gleichzeitig beginnt die ROTE LED zu blinken. Nach 3 Minuten beginnt das Gerät wieder zu arbeiten, wobei zunächst der Getriebemotor und nach 5 Minuten der Kompressor einge- schaltet werden. F Die korrekte Funktionsweise der optischen Kontrolle des im Behälter aufgebauten Eisstands prüfen. Zu diesem Zweck das Eis zwischen die beiden Fühler in der Eisauswurföffnung geben. Durch diese Vorgangsweise wird der Leuchtfluss zwischen den beiden Infrarotsensoren unter- brochen, während die GELBE LED Behälter voll auf dem Vorderteil der Elektronikkarte blinkt. Das Gerät schaltet sich nach ca. 6 Sekunden automatisch aus. Gleichzeitig beginnt die
GELBE DAUERLED BEHÄLTER
VOLL zu blinken (Abb.6). Die Maschine läuft 6“ nach Wiederherstellung des Leuchtflusses zwi- schen den beiden Sensoren nach einer Wartezeit von 3 Minuten wieder an. Das gelbe Anzeigelicht, das sich zuvor einge- schaltet hat, erlischt wieder. ACHTUNG. Die Verwendung von besonders enthärtetem Wasser (ohne oder fast ohne Mineralsalze) mit einer elektrischen Leitfähigkeit von unter 30 μS verhindert den Durchfluss von Niederspannungsstrom zwi- schen den Mindeststandfühlern in der Schwimmerwanne und verursacht daher die Ausschaltung oder den Betriebsausfall des Geräts. Die GELBE LED kein Wasser leuch- tet, auch wenn genug Wasser vorhanden ist. ANMERKUNG. Der Fühler zur Kontrolle des Wasserstands misst das Wasser in der Wanne. Dazu fließt Niederspannungsstrom durch das in der Schwimmerwanne enthalte- ne Wasser. ABB. 512
Falls sie eingebaut sind, die Betriebsmanometer entfernen und die zuvor abgenommene Vorderplatte wieder montieren. H Den Benutzer über die Funktionsweise des Eisflockenbereiters und über die Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen informieren. ANMERKUNG. Auf der Vorderseite der Elektronikplatte befindet sich ein I/R-Trimmer, der für die Einstellung der Sensibilität der Fotozelle zur Kontrolle des Eisstands wichtig ist. Durch die Einstellung des Trimmers kön- nen Probleme beseitigt werden, die durch die Ablagerung von Kalk oder den Verlust der Sensibilität der Fotozelle verursacht wer- den. Bei der Einstellung Eis (aber keine anderen Festkörper) zwischen Sender und Empfänger geben, und dadurch die korrekte Funktionsweise prüfen. Wenn es zu keiner Unterbrechung kommt, die Sensibilität durch Drehen des Trimmers im Uhrzeigersinn erhöhen. ANMERKUNG. Der Betrieb des Systems der optischen Kontrolle des Eisstands erfolgt zwar unabhängig von der Temperatur, kann aber sowohl durch externe Lichtquellen als auch durch allfällige Kalkablagerungen auf den optischen Lesegeräten (Infrarotsensoren) beeinflusst werden. Um eine korrekte Funktionsweise des Gerätes zu gewährleisten, empfiehlt es sich daher, es nicht in der Nähe von direkten Lichtquellen zu installieren, die Klappe des Behälters geschlossen zu halten und alle Angaben im Wartungsabschnitt über die regelmäßige Reinigung der optischen Lesegeräte strikt zu befolgen. ABB. 613
WASSERKREISLAUF Das Wasser gelangt durch den auf der Rückseite befindlichen Einlassanschluss, in dem ein Magnetventil eingesetzt ist, in das Gerät und fließt von hier durch ein Schwimmerventil in die Wasserwanne. Die Wasserwanne befindet sich seitlich des Gefrierzylinders oder Freezers auf einer Höhe, die mit Hilfe eines verbundenen Gefäßes die Aufrechterhaltung des korrekten und kontinuierli- chen Wasserstands im Freezer ermöglicht. Das Wasser gelangt aus der Wanne durch ein Verbindungsrohr in den Freezer, wo es gefroren und in Eis umgewandelt wird. Das Eis wird durch eine sich im Freezer drehende Schnecke aus rostfreiem Stahl ständig in Bewegung gehalten. Die in das Wasser im Zylinder getauchte Schnecke wird durch einen Getriebemotor gegen den Uhrzeigersinn in Drehung gehalten, so dass die Eisschicht, die sich nach und nach an den gekühlten Innenwänden des Freezers bil- det, nach oben gedrückt wird. Während das Eis von der Schnecke nach oben gedrückt wird, verdichtet es sich immer stärker. Sobald es mit dem Eisbrecher in Berührung kommt, wird es zusammengedrückt und split- tert sich dann in kleine Körnchen auf, die zu einem entsprechenden Förderer (Öffnung) geleitet werden, bei dessen Ausgang sie dann in den Eissammelbehälter fallen. Durch Einschalten des Geräts, d.h. durch Spannungszuführung, beginnt der kontinuierli- ANMERKUNG. Das Wasser in der Wanne wird von einem aus zwei Fühlern bestehenden System erfasst, die in Verbindung mit einer Elektronikkarte arbeiten. Sie senden Niederspannungsstrom durch die im Wasser enthaltenen Mineralsalze. Bei niedrigem Wasserstand oder bei besonders reinem Wasser, d.h. Wasser mit einer Leitfähigkeit von unter 30 μ s (demineralisiertes Wasser) erfolgt eine Unterbrechung des Stromflusses zur Elektronikkarte und daher die Abschaltung des Geräts bei gleichzeitigem Aufleuchten der GELBEN LED „kein Wasser“. FUNKTIONSPRINZIP14
che beständige Prozess der Eisbereitung, der so lange dauert, bis im Eissammelbehälter der Stand der optischen Fühler auf den beiden Seiten der Eisabwurföffnung erreicht ist. Sobald das Eis den Infrarotfluss zwischen den beiden optischen Lesegeräten unterbricht, schaltet sich das Gerät ab und gleichzeitig leu- chtet die GELBE LED Behälter voll auf. Sobald Eis aus dem Behälter entnommen wird, wird der Lichtstrahl zwischen den optischen Lesegeräten wiederhergestellt. Nach ungefähr 6 Minuten beginnt das Gerät wieder zu arbei- ten. Die GELBE LED Behälter voll erlischt und aktiviert danach einen 3 Sekunden- Verzögerungstimer. KÄLTEMITTELKREISLAUF Das gasförmige Kältemittel mit hoher Temperatur wird vom Kompressor eingepumpt und nimmt beim Durchgang durch den Kondensator flüssi- gen Zustand an. Die Flüssigkeitsleitung leitet das Kältemittel vom Kondensator über den Trockner in ein Kapillarrohr. Beim Durchfluss durch das Kapillarrohr verliert das Kältemittel im flüssigen Zustand allmählich teilweise an Druck und dadurch auch an Temperatur. Danach gelangt es in die Verdampferschlangen oder den Gefrierzylinder. Beim Kontakt mit der kalten Wand des Verdampfers gibt das Wasser Wärme an das in der Verdampferschlange fließende Kältemittel ab und bewirkt dadurch die Verdampfung des Mittels und den Übergang vom flüssigen in den dampfförmigen Zustand. Nach dem Durchfluss durch den Sammler wird das Kältemittel im dampfförmigen Zustand über die Ansaugleitung erneut vom Kompressor angesaugt. Der Förderdruck des Kältemittelsystems (hoher Druck) wird mit Hilfe des Temperaturfühlers des Kondensators, der sich bei luftgekühlten Modellen zwischen den Kühlrippen befindet - und bei wassergekühlten Modellen Kontakt mit der Leitung des flüssigen Kältemittels hat - zwi- schen zwei festgelegten Werten gehalten. Wenn die Temperatur des Kondensators einen bestimmten Wert überschreitet, ändert der Fühler bei luftgekühlten Geräten sein elektri- sches Potenzial und sendet Niederspannungsstrom an den MIKROPRO- ZESSOR der Elektronikkarte, der das empfan- gene Signal verarbeitet und (im ON/OFF-Modus) den LÜFTERMOTOR über einen TRIAC am Ausgang der Elektronikkarte mit Strom versorgt. Bei den wassergekühlten Modellen erfolgt die Steuerung des Hochdrucks durch ein Regelventil, das mit einem Kapillarrohr an die Leitung der Flüssigkeit des Kältekreislaufs ange- schlossen ist und automatisch den Wasserfluss zum Kondensator regelt, so dass der Förderdruck des Kältemittels konstant bei 14 bar bleibt. ANMERKUNG. Die Unterbrechung des Lichtstrahls zwischen den beiden optischen Lesegeräten wird durch Blinken der GELBEN LED Behälter voll angezeigt. Nach einer dur- chgehenden Unterbrechung des Lichtstrahls über ca. 6 Sekunden, stellt sich das Gerät ab und die GELBE LED leuchtet mit Dauerlicht. Die Verzögerung von 6 Sekunden dient zur Vermeidung der Ausschaltung des Eisflockenbereiters, die durch Eiskörnchen verursacht werden kann, die in der Auswurföffnung gleiten und einen Augenblick lang den Lichtstrahl zwischen den beiden opti- schen Lesegeräten unterbrechen.15
Der Ansaug- oder Niederdruck stabilisiert sich einige Minuten nach Einschalten des Eisbereiters bei normalen Raumbedingungen (21°C) auf einen Wert von 2÷2,5 bar. Dieser Wert könnte abhängig von der Temperatur des in den Kondensator geleiteten Wassers um 1 oder 2 Zehntel bar auf oder ab schwanken. ANMERKUNG. Sollte der Temperaturfühler des Kondensators bei den luftgekühlten Modellen eine Temperatur von 70°C und bei den wasser- gekühlten Modellen eine Temperatur von 62°C aus einem der folgenden Gründe - KONDENSATOR VERSCHMUTZT (luftgek.) - UNZUREICHENDES WASSER FÜR VERDAMPFUNG (wassergek)
- LÜFTERMOTOR DURCHGEBRANNT
ODER BLOCKIERT (luftgek.) - HOHE RAUMTEMPERATUR (über 43°C) messen, bewirkt er eine sofortige Abschaltung des Geräts, um einen längerfristigen Betrieb unter nicht normalen Umständen zu vermeiden. Gleichzeitig schaltet er die ROTE LED Alarm ein. Der Eisflockenbereiter bleibt ungefähr eine Stunde lang abgeschaltet, danach arbeitet er wieder ordnungsgemäß. Wenn derselbe Fehler innerhalb von 3 Stunden dreimal auftritt, schaltet sich der Eisflockenbereiter endgültig ab und eine Überwachungs-LED zeigt auf dem Bedienfeld einen Alarm an. Sobald die Ursache für die Störung behoben ist, muss das Gerät vom Strom getrennt und wieder angeschlossen werden, damit es wieder anlau- fen kann. Die ROTE LED zur Anzeige der Verzögerung der Inbetriebnahme blinkt 3 Minuten lang und beginnt danach wieder zu arbeiten. Der Kondensatorfühler dient auch als Sicherheitsvorrichtung bei Raumtemperaturen von unter 1°C. Unter diesen Bedingungen schal- tet er den Eisflockenbereiter mit einer Alarmmeldung ab (ROTE LED mit Dauerlicht). Sollte die Raumtemperatur in den akzeptablen Mindestbereich (5°C) zurückkehren, läuft das Gerät wieder an und aktiviert automatisch den Verzögerungstimer für 3 Minuten nach Inbetriebnahme. ABB. 716
MECHANISCHES SYSTEM Das mechanische System der Bartscher Eisflockenbereiter besteht im Wesentlichen aus einer Einheit aus einem Getriebemotor, der durch eine Kupplung, eine Schnecke im ver- tikalen Verdampfungszylinder (Freezer) antreibt. Der Getriebemotor, der aus einem Einphasenmotor mit Dauerkondensator besteht, der auf einem Reduktionsgetriebe und Ritzel montiert ist, treibt die Schnecke mit einer Geschwindigkeit von 9,5 Umdrehungen in der Minute an. ANMERKUNG. Wenn die von einem eigenen Fühler beim Ausgang des Verdampfers gemessene Temperatur des Verdampfers 10 Minuten nach Anlaufen des Geräts nicht auf einen Wert von unter -1°C gesunken ist, schaltet sich das Gerät aus. In diesem Fall blinkt die 5. GELBE ALARM-LED. Der Eisflockenbereiter bleibt für die Dauer von ungefähr einer Stunde ausgeschaltet. Danach beginnt er wieder ordnungsgemäß zu arbeiten. Wenn derselbe Fehler innerhalb von 3 Stunden dreimal auftritt, schaltet sich der Eisflockenbereiter endgültig ab und eine Überwachungs-LED zeigt auf dem Bedienfeld einen Alarm an. Sobald die Ursache für die Störung behoben ist, muss das Gerät vom Strom getrennt und wieder angeschlossen werden, damit es wieder anlaufen kann. Die ROTE LED zur Anzeige der Verzögerung der Inbetriebnahme blinkt 3 Minuten lang und beginnt danach wieder zu arbeiten. ANMERKUNG. Die Drehung des Motors des Getriebes wird von einem System gesteuert, das aus einem auf der oberen Welle montierten Magneten besteht, der ein drehendes Magnetfeld erzeugt, sowie aus einem Sensor, der die Änderungen erfasst und ein elektrisches Signal an die Elektronikkarte sendet (Hall Effekt) Wenn der Getriebemotor aufgrund einer Störung auf unter 1300 Umdrehungen pro Minute verlangsamt wird, schaltet der durch die elektromagnetische Steuerung an die Karte übermittelte Strom (wie zum Beispiel bei Hinweis auf eine Drehung in die verkehrte Richtung) den Eisbereiter sofort ab und lässt die GELBE Warn-LED aufleuchten. Dadurch wird ein vorzeitiger Verschleiß der mechanischen und elektrischen Teile des Antriebssystems verhindert und sie müssen somit nicht über einen längeren Zeitraum hohen Belastungen standhalten. Der Eisflockenbereiter bleibt ungefähr eine Stunde lang außer Betrieb, danach arbeitet er wieder ordnungsgemäß. Wenn derselbe Fehler innerhalb von 3 Stunden dreimal auftritt, schal- tet sich der Eisbereiter endgültig ab und eine Überwachungs-LED zeigt auf dem Bedienfeld einen Alarm an. Sobald die Ursache für die Störung behoben ist, muss das Gerät vom Strom getrennt und wieder angeschlossen wer- den, damit es wieder anlaufen kann. ABB. 817
Zu tiefe Raum- oder Wassertemperaturen (weit niedriger als die Betriebsgrenzen von 10°C bzw. 5°C) oder wiederholte Unterbrechung der Wasserversorgung des Verdampfers (Verbindungsleitungen Schwimmerwanne- Verdampfer teilweise verlegt) können zur Bildung von hartem und kompaktem Eis führen, das zu einer Überlastung der Bestandteile der Antriebselemente führt und ihre Geschwindigkeit reduziert. Wenn der Getriebemotor von den 1400 Umdrehungen/Minute laut Typenschild auf- grund einer Störung auf unter 1300 Umdrehungen/Minute herabgesenkt wird, führt der von der elektromagnetischen Steuerung an die Karte übertragene Strom zu einer sofortigen Abschaltung (wie zum Beispiel bei Anzeichen auf eine Drehung in die verkehrte Richtung) mit Aufleuchten der GELBEN Warn-LED. Dadurch wird ein vorzeitiger Verschleiß der mechanischen und elektrischen Teile des Antriebssystems verhindert und sie müssen somit nicht über einen längeren Zeitraum hohen Belastungen standhalten.
Kältemittel-Expansionsvorrichtung: Kapillarrohr Kältemittelfüllmenge (R 134a) Luftgekühlt Wassergekühlt F80 300 gr 300 gr F125 400 gr 300 gr Betriebsdrücke (bei einer Raumtemperatur von 21°C) Förderdruck 8÷9 bar 8÷5 bar Ansaugdruck 0.5 bar 0.5 bar Betriebsdrücke (bei einer Raumtemperatur von 21°C) Förderdruck 17÷18 bar 17 bar Ansaugdruck 2.5 bar 2.5 bar ANMERKUNG. Zur Wiederherstellung des Betriebs nach Behebung der Ursache für die Abschaltung müssen die oben angegebenen Schritte, wie bei Drehung in die falsche Richtung, durchgeführt werden. ANMERKUNG. Vor der Kältemittelnachfüllung die Daten auf dem Typenschild des Gerätes prüfen und die Art und Menge des Kältemittels für den betreffenden Gerätetyp ermitteln.18
A Verdampfer-Temperaturfühler Der Temperaturfühler des Verdampfers, der sich in einem Fühlerrohr befindet, das an den Ausgang des Gefrierzylinders geschweißt ist, misst die Temperatur des angesaugten Kältemittels und sendet ein Signal (Niederspan- nungsstrom) an den Mikroprozessor. Abhängig von dem empfangenen Signal, gibt der der Mikroprozessor den Eisbereiter zum wei- teren Betrieb frei (Verdampfungstemperatur unter -1°C 10 Minuten nach Anlauf), oder sorgt für die Abschaltung, wenn im System Kältemittel teilweise oder gänzlich fehlt. Dabei leuchtet die
5. GELBE WARN-LED blinkend (Verdampfung-
stemperatur über -1C° 10 Minuten nach Inbetriebsetzung). B Wassermindeststandfühler in der Schwimmerwanne Der Wassermindeststandfühler in der Schwimmerwanne besteht aus zwei Stiften (Sensoren) aus rostfreiem Stahl, die vertikal am Deckel befestigt und elektrisch an den Niederspannungskreislauf der Elektronikkarte angeschlossen sind. Das untere Ende der Fühler ist in das Wasser in der Wanne eingetaucht und zeigt durch den Stromfluss, der über die im Wasser enthaltenen Mineralsalze übertragen wird, der Elektronikkarte das Vorhandensein an. C Kondensatortemperaturfühler Der Temperaturfühler des Kondensators (der bei luftgekühlten Modellen zwischen den Kühlrippen und bei wassergekühlten Modellen auf den Kühlschlangen montiert ist) misst die Kondensationstemperatur und meldet Veränderungen durch ein Signal an die Elektronikkarte. Falls die vom Kondensatorfühler gemessene Temperatur unter +1°C (zu niedrige Raumtemperatur) liegt, schaltet sich die Elektronikkarte sofort aus und gibt das Anlaufen des Geräts nicht frei, bis die Fühlertemperatur nicht auf höhere Werte (5°C) angestiegen ist. Bei den luftgekühlten Modellen steuert der Kondensatorfühler auch den Betrieb des Lüftermotors durch den MIKROPROZESSOR der Elektronikkarte. Durch einen TRIAC gibt die Karte den Betrieb des Lüftermotors frei, der die Wärme aus dem Kondensator ableitet und daher die Temperatur senkt. Wenn die Kondensatortemperatur 70°C bzw. 62°C über- steigt, schaltet das Signal, das in den MIKRO- PROZESSOR gelangt, das Gerät sofort ab. ANMERKUNG. Der Eisflockenbereiter bleibt für die Dauer von ungefähr einer Stunde ausge- schaltet. Danach beginnt er wieder ordnung- sgemäß zu arbeiten. Wenn derselbe Fehler innerhalb von 3 Stunden dreimal auftritt, schal- tet sich der Eisflockenbereiter endgültig ab und auf dem Bedienfeld zeigt eine Überwachungs- LED einen Alarm an. Sobald die Ursache für die Störung behoben ist, muss das Gerät vom Strom getrennt und wieder angeschlossen wer- den, damit es wieder anlaufen kann. ACHTUNG. Wassermangel. oder die Verwendung von Wasser ohne Mineralsalze (mit einer elektrischen Leitfähigkeit von unter 30 μS) bewirkt die Unterbrechung oder Verringerung des an die Elektronikkarte über- tragenen Stroms und verursacht daher die Abschaltung des Eisbereiters, die durch das Aufleuchten der entsprechenden GELBEN LED angezeigt wird. ANMERKUNG. Der Eisflockenbereiter bleibt für die Dauer von ungefähr einer Stunde ausge- schaltet. Danach beginnt er wieder ordnung- sgemäß zu arbeiten. Wenn derselbe Fehler innerhalb von 3 Stunden dreimal auftritt, schal- tet sich der Eisbereiter endgültig ab und auf dem Bedienfeld zeigt eine Überwachungs-LED einen Alarm an. Sobald die Ursache für die Störung behoben ist, muss das Gerät vom Strom getrennt und wieder angeschlossen wer- den, damit es wieder anlaufen kann.
BESCHREIBUNG DER BESTANDTEILE19
D Geschwindigkeits- und Drehrichtungsfühler des Getriebemotors Der Geschwindigkeits- und Drehrichtungsfühler des Motors des Getriebes, der sich in einem ent- sprechenden Gehäuse im oberen Motorenteil befindet, misst über ein magnetisches Signal (Hall-Effekt) die Geschwindigkeit und die Drehrichtung des Motors. Wenn die Geschwindigkeit auf unter 1300 Umdrehungen pro Minute sinkt, bewirkt das an den MIKROPRO- ZESSOR der Elektronikkarte gesandte Signal die sofortige Abschaltung des Geräts bei gleichzeiti- gem Aufleuchten der GELBEN ALARM-LED. Derselbe Vorgang tritt bei falscher Drehrichtung des Motors (gegen den Uhrzeigersinn) ein. Dadurch wird verhindert, dass das Eis im Freezer mit der Schnecke eins wird. E System zur optischen Kontrolle des Eisstands Das System zur optischen Kontrolle des Eisstands, das sich in der Eisauswurföffnung befindet, schaltet den Betrieb des Geräts ab, wenn der Eisstand den von zwei optischen Lesegeräten übertragenen (Infrarot-)Lichtstrahl unterbricht. Wenn der Lichtstrahl unterbrochen wird, beginnt die GELBE LED Behälter voll zu blin- ken. Die durchgehende Unterbrechung des Lichtstrahls über einen Zeitraum von mehr als 6 Sekunden bewirkt eine vollständige Abschaltung des Eisflockenbereiters, wobei durch Aufleuchten der zweiten GELBEN LED auch die Ursache für die Abschaltung ange- zeigt wird. Durch die 6 Sekunden-Verzögerung bei der Außerbetriebsetzung des Geräts wird eine Abschaltung des Eisflockenbereiters wegen zufälliger und unterwünschter Unterbrechungen des Lichtstrahls (Eiskörner, die in die Auswurföffnung rutschen) vermieden. Sobald das Eis entfernt ist und der Lichtstrahl zwischen den optischen Lesegeräten wieder hergestellt ist, aktiviert die Elektronikkarte nach 6 Sekunden die Wiederaufnahme des Betriebs des Geräts, wobei gleichzeitig die GELBE LED erlischt. ANMERKUNG. Der Eisflockenbereiter bleibt für die Dauer von ungefähr einer Stunde ausge- schaltet. Danach beginnt er wieder ordnung- sgemäß zu arbeiten. Wenn derselbe Fehler innerhalb von 3 Stunden dreimal auftritt, schal- tet sich der Eisflockenbereiter endgültig ab und auf dem Bedienfeld zeigt eine Überwachungs- LED einen Alarm an. Sobald die Ursache für die Störung behoben ist, muss das Gerät vom Strom getrennt und wieder angeschlossen wer- den, damit es wieder anlaufen kann. Eigenschaften der optischen Fühler für Flocken Infrarotempfänger (Fototransistor) Maximale Spannung Vce 35V Maximaler Strom Ic 50 mA Kollektorstrom wobei Ev=1000 1x, Vce=5V zwischen 1 und 2 mA Betriebstemperatur -55°C ÷ +100°C Infrarotsender (Fotodiode) Max. Umkehrspannung Vr 5V Maximaler Strom If 100 mA Direkte Spannung Vr@100mA 25°C = 1.5V Betriebstemperatur -55°C ÷ +100°C Widerstandswerte Verdampferfühler KTY 10.62 T°C Rmin Rmax -30 1223 1276 -20 1345 1394 -10 1474 1517
F Steuerkarte (Mikroprozessor) Die im Vorderteil des Geräts montierte Steuerkarte besteht aus einem Hochspannungs- und einem Niederspannungskreislauf, die nach den gel- tenden gesetzlichen Vorgaben getrennt und durch eine Sicherung geschützt sind. Sie wird durch LEDs zur Anzeige der Funktionen und Anschlussklemmen für die Peripheriegeräte am Eingang (Sensoren) und am Ausgang (elektri- sche Bestandteile) ergänzt. Die Steuerkarte, die über den MIKROPROZESSOR Signale verarbei- tet, regelt die elektrischen Bestandteile (Getriebemotor, Kompressor usw.) und steuert auf diese Weise das gesamte Geräte.
Gerät steht unter Spannung/Betrieb GELBE LED BLINKT: I/R Strahl unterbrochen DAU- ERLICHT: Eisbehälter voll GELBE LED Kein Wasser in der Schwimmerwanne ROTE LED DAUERLICHT – Alarm der Einheit wegen zu hoher Kondensationstemperatur – Alarm der Einheit wegen Raumtemperatur <+1°C. BLINKENDES LICHT – 3 Minuten Anlaufverzögerung. GELBE LED DAUERLICHT – Alarm der Einheit wegen Drehung des Getriebemotors in die verkehr- te Richtung – Alarm der Einheit wegen zu niedriger Drehgeschwindigkeit oder wegen Blockierung des Getriebemotors. BLINKENDES LICHT – Alarm der Einheit wegen Verdampfungstemperatur >-1°C nach 10minütigem Betrieb.
– BLINKEND: schadhafter Verdampferfühler – DAUERLICHT: schadhafter Kondensatorfühler 3’ STAND-BY KEIN WASSER BEHÄLTER VOLL POWER
G Steckerkontakte Die Steuerkarte ist ferner mit drei Steckerkontakten(Jumper) ausgestattet, die fol- gende Funktionen haben: J1 = Test: Wird im Werk während der Abnahmephase zur Prüfung der elektrischen Teile verwendet, um die 3-minütige Stand-By- Zeit durch Schließen der Kontakte zur arbeiten- den Karte zu überbrücken. J2 Syen / J3 Pro. El. Ind. - 60/70 °C : Festlegung der Einstellung des Alarms wegen hoher Kondensationstemperatur, die vom Kondensatorfühler gemessen wird:
- 60°C Jumper GESCHLOSSEN
- 70 °C Jumper OFFEN J3 Syen / J2 Pro. El. Ind. - 3’ / 60’: Steuert die Wartezeit bei jedem Neuanlauf, wenn die Maschine durch den Hauptschalter aus- und wiedereingeschaltet wird.
- 3' Jumper GESCHLOSSEN - Alle SF-Einheiten mit Ausnahme des Modells H Schwimmerwanne Die Wanneneinheit besteht aus einem Becken aus Plastik, in dessen oberem Teil ein Schwimmer mit einer Einstellschraube einge- setzt ist, der den Wasserstand im Verdampfungszylinder konstant hält. Am Deckel sind vertikal zwei Fühler zur Kontrolle des Wassermindeststands befestigt, die der Steuerkarte anzeigen, ob genug Wasser in der Wanne ist oder nicht. I Freezer oder Verdampfer Der Verdampfer besteht aus einem vertikalen Zylinder aus rostfreiem Stahl, auf den außen eine Verdampfungskammer für das Kältemittel aufgeschweißt ist, in der sich die Schnecke (um die Zylinderachse) dreht. Die Freezereinheit wandelt das Wasser, das die Innenwand berührt, in Eis um. Das Eis wird durch die Wirkung der sich drehenden Schnecke nach oben gedrückt, vom Eisbrecher in viele kleine Körnchen gebrochen und zu der an der Seite oben befindlichen Auswurföffnung befördert. Das Eis, das sich durch die Berührung des Wassers mit den Innenwänden es Kühlzylinders bildet, wird durch die sich im Zylinder drehende Schnecke, die durch das obere (im Eisbrecher) und das untere Lager in Achse gehalten wird, nach oben gedrückt. Im unteren Teil ist genau über dem Lager der Dichtring für Drehwellen eingebaut, der die Einheit Freezer/Schnecke hermetisch abdich- tet, so dass das dort für die Umwandlung in Eis einfließende Wasser nicht ausströmen kann. ANMERKUNG. Der Deckel muss unbedingt korrekt auf der Schwimmerwanne sitzen, damit die Fühler eingetaucht sind und das elektrische Signal übertragen können, das der Steuerkarte bestätigt, dass sich Wasser im Wanne befindet, und auf diese Weise unnötige Abschaltungen des Eisflockenbereiters verhindert22
J Eisbrecher Der Eisbrecher befindet sich im oberen Teil des Freezers und wirkt dem an den Zylinderwänden aufsteigendem Eis entgegen, das auf diese Weise komprimiert wird, so dass ein Teil des darin enthaltenen Wassers beseitigt und das Eis in viele Körnchen gebrochen wird, die in den Behälter befördert werden. Im Eisbrecher befindet sich das obere Lager, das aus zwei Reihen Rollen aus rostfreiem Stahl besteht, die den von der Schnecke ausgeübten radialen und axialen Belastungen standhalten können. Dieses Lager ist mit einem speziellen, wasser- abstoßenden Lebensmittelschmierfett geschmiert. K Getriebemotor Der Getriebemotor besteht aus einem einphasi- gen Asynchronmotor mit Dauerkondensator, der auf ein Reduktionsgetriebe mit Ritzel aufge- schrumpft ist. Die Getriebemotoreinheit treibt durch eine Kupplung die Schnecke im vertika- len Verdampfer oder Freezer an, die das Eis nach oben drückt. Der Rotor des Motors ist auf zwei Kugellager mit Dauerschmierung gelagert und überträgt die Bewegung auf ein Kunststoffgetriebe (zur Geräuschreduzierung) und von dort, durch Getriebe und Ritzel, die in Kaskade geschaltet und auf Rollenlager im oberen und unteren Gehäuse gelagert sind, auf die Abtriebswelle. Das gesamte Reduktionsgetriebe ist durch zwei Öldichtungen in den Durchgangsöffnungen der Rotorwelle und der Abtriebswelle hermetisch dicht und mit einem speziellen Fett (MOBIL- PLEX IP 44) geschmiert. Die Einheit kann einfach durch Lösen und Öff- nen der beiden Gehäusehälften aus Aluminium ausgebaut und überprüft werden. Die Abtriebswelle des Getriebemotors ist durch Kupplungsnaben, die die Bewegung aussch- ließlich durch Drehung in die richtige Richtung (gegen den Uhrzeigersinn) übertragen, mit der Schnecke des Verdampfers gekuppelt. L Lüftermotor (luftgekühlte Modelle) Der elektrisch an den TRIAC der Steuerkarte angeschlossene Lüftermotor lässt die Kühlluft durch den Kondensator strömen, um die Kondensationstemperatur zwischen zwei vom Fühler festgelegten Werten zu halten, die den Kondensationsdruckwerten von 17 ÷ 18 bar entsprechen. M Regelventil (wassergekühlte Modelle) Das Regelventil hält den Hochdruck im Kältemittelkreislauf durch Änderung des Kühlwasserflusses des Kondensators konstant. Bei steigendem Druck öffnet sich das Regelventil weiter, um den Kühlwasserfluss zum Kondensator zu erhöhen. N Kompressor Der hermetische Kompressor ist das Herzstück des Systems, der das Kältemittel im Kältemittelkreislauf zirkulieren lässt. Er saugt das Kältemittel in Form von Dampf mit niedrigem Druck und Temperatur an, verdichtet es und erhöht dadurch seinen Druck und seine Temperatur, wandelt es in Dampf mit hohem Druck und hoher Temperatur um und leitet es durch das Auslassventil oder das Förderventil in den Kreislauf. ANMERKUNG. Es wird empfohlen, alle sechs Monate den Zustand des Schmiermittels und des oberen Lagers zu überprüfen.23
A Einstellung des Wasserstands im Verdampfer Der richtige Wasserstand im Verdampfer liegt bei ungefähr 25 mm unter dem unteren Teil der Eisauswurföffnung. Ein Stand unter dem normalen Wasserstand kann eine größere Reibung zwischen Eis und Schnecke verursachen, da das Wasser in die- sem Fall rascher gefriert. Wenn der Wasserstand über oder unter dem Normalstand liegt, muss er durch die Einstellung erhöht oder gesenkt und dadurch die Wasserwanne ebenfalls erhöht oder gesenkt werden. 1 Zur Erhöhung des Wasserstands folgender- maßen vorgehen: a Die Schraube, mit der die Wannenhalterung an das Gehäuse gesch- raubt ist, lösen und die Wanne soweit anheben, wie es für die Einstellung des Wasserstands erforderlich ist. b Die Schraube in das entsprechende Loch der Halterung stecken, die festzuschrau- ben ist. 2 Zur Senkung des Wasserstands wie oben angegeben vorgehen und die Wanne senken, sobald es vom Gehäuse gelöst wurde. B. Wechsel des Drehrichtungsfühlers des Motors (Hall Effekt) 1 Bei den Modellen F80 F125 die vordere/obere und die seitliche/hintere Platte abnehmen. 2 Die drei Schrauben zur Befestigung des Kunststoffdeckels am Gehäuse des magneti- schen Fühlers lösen und entfernen. 3 Die beiden Schrauben, mit denen der Fühler am Kunststoffgehäuse befestigt ist, lösen und diesen aus seinem Sitz ziehen.
Im unteren Teil des Schaltkastens die Klemme des Drehrichtungsfühlers mit vier roten Dornen suchen und durch Drücken auf die Befestigungslasche aus ihrem Sitz ziehen. 5 Beim Einbau des neuen Drehrichtungsfühlers des Motors in umgekehrter Reihenfolge vorgehen. ACHTUNG. Vor den in den nachfolgenden Abschnitten beschriebenen Einstellungen oder dem Wechsel von Teilen ist sicher- zustellen, dass die Stromzufuhr unterbro- chen und das hydraulische Sperrventil geschlossen ist, um Unfälle oder Schäden am Gerät zu vermeiden. ANMERKUNG. Vor allen Arbeiten zum Wechsel von Bestandteilen oder zur Einstellung sind die nachstehenden Anleitungen sorgfältig zu lesen.
EINSTELLUNG, ENTFERNUNG UND WECHSEL
C Wechsel des Temperaturfühlers des Kondensators 1 Die obere vordere Platte entfernen. Beim Modell SFN1000 die rechte Seitenplatte ent- fernen. 2 Das Fühlerrohr des Kondensators zwischen den Kühlrippen suchen und bei luftgekühlten Modellen herausziehen. Bei wassergekühlten Modellen das Rohr nach Öffnen des (wiederverwendbaren) Kunststoffbinders, mit dem es an der Flüssigkeitsleitung befestigt ist, entfernen. 3 Im hinteren Teil des Schaltkastens die Klemme des Kondensatorfühlers suchen und durch Drücken auf die Befestigungslasche aus ihrem Sitz ziehen. 4 Beim Einbau des neuen Fühlers des Kondensators in umgekehrter Reihenfolge vorgehen. D Wechsel der optischen Kontrolle des Eisstands 1 Die vordere obere Platte entfernen. 2 Im hinteren Teil des Schaltkastens die Klemme der optischen Kontrolle des Eisstands mit vier schwarzen Dornen suchen und durch Drücken auf die Befestigungslasche aus ihrem Sitz ziehen. 3 Die beiden Schrauben, die das optische System an der Abflussleitung befestigen, lösen. 4 Beim Einbau der neuen optischen Kontrolle des Eisstands in umgekehrter Reihenfolge vorgehen. E Wechsel des Wasserstandfühlers in der Wanne 1 Die vordere obere Platte entfernen. 2 Die Befestigungsmuttern der Ringkabelschuhe von den beiden Stäben aus rostfreiem Stahl – Wasserstandfühler – lösen, die sich auf dem Deckel der Schwimmerwanne befinden. 3 Im hinteren Teil des Schaltkastens die Klemme des Mindestwasserstandfühlers mit zwei roten Dornen suchen und durch Drücken auf die Befestigungslasche aus ihrem Sitz ziehen. 4 Beim Einbau des neuen Mindeststandfühlers in umgekehrter Reihenfolge vorgehen. F Wechsel der Steuerkarte 1 Die vordere obere Platte entfernen. 2 Im hinteren Teil des Schaltkastens die Klemme der einzelnen Fühler suchen und durch Drücken auf die Befestigungslasche aus ihren Sitzen ziehen.
3. Die Klemmen für die elektrischen Anschlüsse
vom hinteren Teil der Steuerkarte abziehen und danach die gesamte Steuerkarte durch Lösen der vier Schrauben, mit denen sie am elektrischen Schaltkasten aus Kunststoff befestigt ist, entfernen. 4 Beim Einbau der neuen Steuerkarte in umgekehrter Reihenfolge vorgehen. G Wechsel der Eisauswurföffnung 1 Die Schrauben lockern und die obere vorde- re Platte entfernen. 2 Die Flügelmutter entfernen und die Öffnung aus dem Eisauswurfkanal nehmen. Auf die optischen Lesegeräte achten, damit diese nicht beschädigt werden. 3 Die beiden Schellen, mit denen die Polystyrolschalen am oberen Teil des Verdampfers befestigt sind, und die beiden Isolierschalen abnehmen. 4 Bei den Modellen F125 die Öffnung aus rost- freiem Stahl aus ihrem oberen Bronzeteil herausziehen, bei den anderen Modellen die beiden Bolzen lösen, mit denen sie am Eisbrecher befestigt sind. 5 Bei den Modellen F125 die beiden Schrauben lösen, mit denen die Bronzeöffnung am Verdampfer befestigt ist, und diese freilegen. ANMERKUNG. Die Wassermindeststandfühler im Kondensator sind mit denselben Befestigungsklemmen ausgestattet. Um eine Verwechslung beim Austausch zu ver- meiden, darauf achten, dass die Befestigungsklemmen und -dorne verschiede- ne Farben haben.25
6 Beim Einbau der neuen Öffnung in umgekehrter Reihenfolge vorgehen. H Wechsel von Schnecke, Dichtungsring, Lager und Kupplung 1 Die Schrauben lösen und die vordere obere Platte entfernen. 2 Das im Punkt H beschriebene Verfahren für die Entfernung der Eisauswurföffnung anwenden. 3 Die beiden Schrauben, mit denen die Halterung der Öffnung am Verdampfer befes tigt is t, lösen und entfernen. 4 Den Ring im oberen Teil des Eisbrechers des Verdampfers ergreifen und kraftvoll nach oben ziehen, um die Einheit Schnecke- Eisbrecher herauszuziehen. 5 Bei den Modellen F125 den Seegerring, mit dem der Deckel am Eisbrecher befestigt ist, mit einer Seegerzange entfernen. Bei den anderen Modellen ist ein Schraubenzieher zur Entfernung des Deckels zu verwenden.
6. Den Kopfbolzen, mit dem die Einheit
Eisbrecher-Lager an der Schnecke befestigt ist, lösen und entfernen und die Eisbrechereinheit aus der Schnecke herausziehen. 7 Das restliche Schmierfett aus der Eisbrechereinheit entfernen und die O R Dichtung überprüfen und wechseln, falls ihr Zustand nicht einwandfrei ist. 8 Das Lager im Eisbrecher sorgfältig prüfen. Bei Anzeichen von beginnendem Verschleiß oder fehlendem Schmiermittel sofort wechseln. 9 Den Messingdrehring des Stopfbüchsensystems aus dem unteren Teil der Schnecke herausziehen. 9 Bei den Modellen F125 den Messingdrehring des Stopfbüchsensystems aus dem unteren Teil der Schnecke herausziehen, während bei den restlichen Modellen der Stahlring mit Feder herausgezogen werden muss. 10Die drei/vier Bolzen, mit denen die Aluminiumhalterung am unteren Teil des Verdampfers befestigt ist, lösen und entfernen. 11Den Verdampfer anheben und aus seiner Halterung heben. Danach ein Holz- oder Kunststoffwerkzeug mit passendem Durchmesser und Länge in den oberen Teil des Verdampfers schieben, damit vom unteren Ende her sowohl der Dichtring als auch das untere Lager herausgedrückt werden können. Erforderlichenfalls einen Holzhammer verwenden. ANMERKUNG. Wenn die Schnecke für die Durchführung einer Kontrolle oder zum Wechsel ausgebaut wird, immer darauf dach- ten, dass kein Schmutz in den Verdampfer gelangt, und dass sich kein Schmutz auf der Graphitoberfläche des Dichtrings ablagert. Im Zweifelsfall den gesamten Dichtring sofort auswechseln. ACHTUNG. Das obere Lager arbeitet unter schwierigen Schmierungsbedingungen, weil es sich im Eisbrecher befindet, wo sich nor- malerweise viel Kondensat bildet. Es muss unbedingt wasserabstoßendes Lebensmittelschmierfett verwendet werden, um eine ordnungsgemäße Schmierung des oberen Lagers zu gewährleisten. ANMERKUNG. Sollte es nicht möglich sein, die Einheit Schnecke-Eisbrecher von oben herau- szuziehen, die in den Punkten 10 und 11 die- ses Abschnitts beschriebene Vorgangsweise anwenden, um über den unteren Teil der Schnecke einwirken zu können. Mit einem Holz- oder Kunststoffhammer auf das untere Ende der Schnecke schlagen, um sie zu lockern und aus dem oberen Teil des Verdampfers herauszulösen. ANMERKUNG. Bei den Modellen F125 und F80 die viereckige Gummidichtung der Öff- nung kontrollieren und wechseln, falls sie beschädigt ist.26
12Bei den Superflockeneis-Modellen mit den Blättern von zwei Schraubenziehen auf den unteren Rand des Messingrings des unteren Lagergehäuses drücken und es entfernen. 13Die Bauteile der Antriebskupplung aus der Aluminiumhalterung herausziehen. 14Den Zustand der beiden Halbkupplungen kon- trollieren. Bei Verschleiß sofort austauschen. 15Das untere Lager in seinem Bronzegehäuse einbauen und darauf achten, dass der weiße Kunststoffring nach oben zeigt. 16Das obere Lager des Eisbrechers einbauen. Mit dem radialen Teil beginnen, der mit der fla- chen Oberfläche nach oben montiert werden muss. 17Schmiermittel (Fett) auf den oberen Teil sch- mieren. Danach den Rollenkäfig mit den kleine- ren Öffnungen nach oben montieren, um ein kleines Spiel zwischen dem Kunststoffkäfig und der flachen Oberfläche des unteren Lagerteils zu lassen (siehe Zeichnung). 18Einfetten und danach die Ausgleichsscheibe aus Stahl montieren. 19Nach dem Wechsel der O-Ring-Dichtung im Eisbrecher, den Eisbrecher auf der Schnecke oben einbauen und mit dem oberen Bolzen befestigen. 20Die Schnecken-Eisbrechereinheit im Verdampfer einbauen. Dabei die vorherigen Punkte in umgekehrter Reihenfolge anwenden. I Wechsel des Getriebemotors 1 Bei den Modellen F 125 die vordere/obere und die seitliche/hintere Platte 2 Die drei-vier Schrauben lösen, mit denen der Verdampfer am oberen Gehäuse des Getriebemotors befestigt ist. 3 Den Fühler für die Motordrehrichtung laut Anleitungen im Punkt B entfernen. Danach die Schrauben lösen, mit denen der Getriebemotor am Rahmen befestigt ist. 4 Die Stromversorgung des Motors durch die Elektroanlage des Geräts unterbrechen. Der Getriebemotor ist jetzt freigelegt und kann ausgetauscht werden.
Beim Einbau des neuen Getriebemotors das Verfahren in umgekehrter Reihenfolge anwenden. J Wechsel des Lüftermotors 1 Bei den Modellen F 125 die vordere/obere und die seitliche/hintere Platte 2 Die Mutter lösen und das gelbe/grüne Erdungskabel herausziehen. Die Dorne für den Anschluss der elektrischen Kabel des Lüfters suchen und herausziehen. 3 Bei den Modellen F125 die Bolzen lösen, mit denen die Lüftereinheit am Sockel des Geräts befestigt ist und herausnehmen. ANMERKUNG. Beim Einbau eines neuen Lüftermotors sicherstellen, dass die Flügel keine Teile berühren und sich frei drehen. ANMERKUNG. Es empfiehlt sich, sowohl den mechanischen Dichtring als auch das obere und untere Lager sowie die O R Dichtungen zu wechseln, wann immer die Verdampfereinheit ausgebaut wird. Zu diesem Zweck steht ein Satz dieser Teile sowie ein Röhrchen mit wasserabweisendem Lebensmittelschmierfett zur Verfügung.27
K Wechsel des Trockners 1 Bei den Modellen F 125 vordere/obere und die seitliche/hintere Platte 2 Das Kältemittel aus dem System entfernen und in einen eigenen Behälter fließen lassen, damit es später nach einer entsprechenden Reinigung wiederverwertet werden kann. 3 Die Kältemittelleitungen von den beiden Enden (das Kapillarrohr auf einer Seite des Trockners bei den Modellen F125 abschweißen. 4 Bei der Montage des neuen Trockners die Plomben an den beiden Enden abnehmen und die Leitungen des Kältemittels ver- schweißen. 5 Den Kältemittelkreislauf sorgfältig spülen, um Feuchtigkeit und die nicht kondensation- sfähigen Gase nach dem Einbau des neuen Trockners zu entfernen. 6 Den Kältemittelkreislauf mit der richtigen Menge an Kältemittel befüllen (siehe Typenschild) und überprüfen, ob Austritte bei den eben verschweißten Stellen vorhanden sind. 7 Die zuvor abgenommenen Platten wieder montieren. L Wechsel des Verdampfers 1 Die Anweisungen des Punktes H für die Entfernung der Eisauswurföffnung befolgen. 2 Die Schelle vom Anschluss des Wassereinlaufs in den Verdampfer entfernen und den Schlauch herausziehen. Das darin enthaltene Wasser in einen Behälter entlee- ren. 3 Das Fühlerrohr des Verdampfers wie im Punkt B angegeben herausziehen. 4 Das Kältemittel aus dem System entfernen und in einen eigenen Behälter fließen lassen, damit es später nach einer entsprechenden Reinigung wiederverwertet werden kann. 5 Das Kapillarrohr und die Sammler- /Ansaugeinheit vom Abflussrohr des Verdampfers abschweißen und trennen. 6 Die drei-vier Bolzen lösen, mit denen der Verdampfer am oberen Gehäuse des Getriebemotors befestigt ist. 7 Den Verdampfer vom Getriebemotor abneh- men und erforderlichenfalls die Aluminiumhalterung durch Lösen der drei- vier Bolzen vom Verdampfer entfernen. 8 Beim Einbau des neuen Verdampfers das Verfahren in umgekehrter Reihenfolge anwenden. M Wechsel des luftgekühlten Kondensators 1 Bei den Modellen F 125 die vordere/obere und die s eitliche/hintere Platte 2 Das Fühlerrohr aus den Kühlrippen des Kondensators entfernen. 3 Die Bolzen, mit denen er am Sockel/Rahmen befestigt ist, lösen. 4 Das Kältemittel aus dem System entfernen und in einen eigenen Behälter fließen lassen, um es später nach der entsprechenden Reinigung wiederverwerten zu können. 5 Die Kältemittelleitungen von den beiden Enden des Kondensators abschweißen. 6 Beim Einbau des neuen Kondensators das Verfahren in umgekehrter Reihenfolge anwenden ANMERKUNG. Nach dem Wechsel des Kondensators den Kältekreislauf sorgfältig rei- nigen, um Feuchtigkeit und die nicht konden- sationsfähigen Gase zu entfernen. ANMERKUNG. Den Trockner jedes Mal wech- seln, wenn der Kältekreislauf offen ist. Den neuen Trockner nicht einsetzen, bevor nicht alle Reparaturen und Wechsel durch- geführt wurden. ANMERKUNG. Nach dem Wechsel des Verdampfers den Kältekreislauf sorgfältig reini- gen, um Feuchtigkeit und die nicht kondensa- tionsfähigen Gase zu entfernen. ANMERKUNG. Den Trockner jedes Mal wech- seln, wenn der Kältekreislauf offen ist. Den neuen Trockner nicht einsetzen, bevor nicht alle Reparaturen und Wechsel durch- geführt wurden.28
N Wechsel des wassergekühlten Kondensators 1 Bei den Modellen F 125 die vordere/obere und die seitliche/hintere Platte 2 Das Fühlerrohr aus dem Kondensator entfer- nen. 3 Die Bolzen, mit denen er am Sockel befestigt ist, lösen und entfernen. 4 Die Schlauchklemmen abschrauben und die Kunststoffleitung von den beiden Enden des Kondensators abziehen. 5 Das Kältemittel aus dem System entfernen und in einen eigenen Behälter fließen lassen, um es später nach der entsprechenden Reinigung wiederverwerten zu können. 6 Die Kältemittelleitungen von den beiden Enden des Kondensators abschweißen. 7 Beim Einbau des neuen Kondensators das Verfahren in umgekehrter Reihenfolge anwenden. O Austausch des Regelventils (wassergekühlte Geräte) 1 Bei den Modellen F125 die vordere/obere und die seitliche/hintere Platte 2 Das Wassersperrventil schließen und die Zufuhrleitungen zum Regelventil vom hinte- ren Teil des Gerätes trennen. 3 Die Schlauchklemme lösen und den Plastikschlauch aus dem Schlauchhalter am Ausgang des Regelventils entfernen. 4 Die Mutter, mit der das Regelventil am Rahmen des Geräts befestigt ist, lösen. 5 Das Kältemittel aus dem System entfernen und in einen eigenen Behälter fließen lassen, um es später nach der entsprechenden Reinigung wiederverwerten zu können 6 Das Kapillarrohr des Regelventils suchen und am Kältekreislauf abschweißen. Danach aus dem Gerät entfernen. 7 Per installare un nuovo condensatore seguire le suddette procedure a ritroso. P Wechsel des Kompressors 1 Bei den Modellen F125 die vordere/obere und die seitliche/hintere Platte. 2 Den Deckel abnehmen und die elektrischen Kabel aus den Klemmen des Kompressors herausziehen. 3 Das Kältemittel aus dem System entfernen und in einen eigenen Behälter fließen lassen, um es später nach der entsprechenden Reinigung wiederverwerten zu können 4 Sowohl die Förderleitung als auch die Saugleitung vom Kompressor abschweißen. 5 Die Schrauben, mit denen er am Sockel befestigt ist, lösen und den Kompressor aus dem Sockel des Geräts entfernen. 6 Bei den Modellen F125 die Arbeits- /Fülleitung abschweißen, um sie auf den neuen Kompressor aufschweißen zu können. ANMERKUNG. Der Wasserdurchfluss durch das Regelventil kann durch eine entsprechen- de Schraube auf dem oberen Teil seines Schafts eingestellt werden, bis ein Kondensationsdruck von 14 bar erreicht ist. ANMERKUNG. Nach dem Wechsel des Kondensators den Kältekreislauf sorgfältig rei- nigen, um Feuchtigkeit und die nicht konden- sationsfähigen Gase zu entfernen. ANMERKUNG. Den Trockner jedes Mal wech- seln, wenn der Kältekreislauf offen ist. Den neuen Trockner nicht einsetzen, bevor nicht alle Reparaturen und Wechsel durch- geführt wurden. ANMERKUNG. Nach dem Wechsel des Kondensators den Kältekreislauf sorgfältig rei- nigen, um Feuchtigkeit und die nicht konden- sationsfähigen Gase zu entfernen. ANMERKUNG. Den Trockner jedes Mal wech- seln, wenn der Kältekreislauf offen ist. Den neuen Trockner nicht einsetzen, bevor nicht alle Reparaturen und Wechsel durch- geführt wurden.29
7 Beim Einbau des neuen Kompressors das Verfahren in umgekehrter Reihenfolge anwenden. ANMERKUNG. Nach dem Wechsel des Kondensators den Kältekreislauf sorgfältig rei- nigen, um Feuchtigkeit und die nicht konden- sationsfähigen Gase zu entfernen. ANMERKUNG. Den Trockner jedes Mal wech- seln, wenn der Kältekreislauf offen ist. Den neuen Trockner nicht einsetzen, bevor nicht alle Reparaturen und Wechsel durch- geführt wurden.30
TECHNISCHE DATEN DES EISFLOCKENBEREITERS
off Verspätung 3’ Aus 3’ delay off Verspätung 3’ Aktiv 3’ delay on
off Verspätung 3’ Aus 3’ delay off Verspätung 3’ Aktiv 3’ delay on
off Verspätung 3’ Aus 3’ delay off Verspätung 3’ Aktiv 3’ delay on
SYMPTOME MÖGLICHE URSACHE VORSCHLAG FÜR BEHEBUNG
ie Einheit läuft nicht (Keine LED leuchtet) (Gelbe LED Behälter voll leuchtet) (Gelbe LED kein Wasser leuchtet) (Rote LED leuchtet) Rote LED blinkt (Gelbe LED verkehrte Drehrichtung blinkt) (Gelbe LED verkehrte Drehrichtung leuchtet) Gelbe (Wasser) und rote LED Dauerlicht Gelbe (Wasser) und rote LED (Wasser) blinken Steuerkarten-Sicherung durchge- brannt Hauptschalter ausgeschaltet Nicht funktionierende Steuerkarte Elektrokabel nicht angeschlossen Sichtkontrolle Eisstand verschmutzt oder defekt Kein Wasser in der Schwimmerwanne Zu stark enthärtetes Wasser Fühler durch Kalk verstopft Zu hohe Kondensationstemperatur Zu tiefe Raumtemperatur 3' Wartezeit Hohe Verdampfertemp. Kältemittel fehlt teilw. oder vollständig Drehrichtung Getriebemotor umgekehrt Zu niedrige Drehgeschwindigkeit Kondensatorfühler defekt Verdampferfühler defekt Sicherung wechseln und Ursache für das Durchbrennen ermitteln Den Schalter auf Ein stellen Steuerkarte austauschen Verdrahtung kontrollieren Optische Kontrolle Eisstand reinigen oder wechseln Siehe Behebung bei kein Wasser Dosiergerät für Mineralsalzen einbauen Kalk mit Entkalkungsmittel entfernen Kondensator verschmutzt. Reinigen Lüftermotor durchgebrannt. Austauschen Gerät in einer passenderen Umgebung aufstellen (Raumtemp > 1°C) Keine. 3 Minuten verstreichen lassen Kältemittelfüllung kontrollieren Stator und Magnet des Getriebemotors kontrollieren Die Lager des Rotors und der Schnecke sowie die Innenflächen des Freezers kon- trollieren Wechseln Wechseln Der Kompressor hat unregelmäßige Zyklen Niedrige Spannung Fernschalter mit oxidierten Schützen Nicht kondensationsfähige Gase im System Kompressorkabel z.T. nicht angesch- lossen Überlastkreislauf kontrollieren Stromspannung kontrollieren Bei niedriger Spannung Stromversorger kontaktieren Reinigen oder austauschen Entleeren, und neu füllen. Einzelne Klemmen kontrollieren. Geringe Eisproduktion Kapillarrohr teilw. verstopft Feuchtigkeit im System Kein Wasser im Verdampfer Teilweise fehlendes Kältemittel Überfüllung mit Kältemittel Stand in der Schwimmerwanne zu niedrig Schnecke/Verdampfer rauh/abgenutzt Entleeren, Trockner wechseln, wieder fül- len. Wie oben Behebung wie bei kein Wasser Event. Lecks suchen und nachfüllen Füllung kontrollieren und einstellen. Wanne heben. Schnecke/Verdampfer austauschen.
ANALYSE DER FEHLER UND FUNKTIONSSTÖRUNGEN36
SYMPTOME MÖGLICHE URSACHE VORSCHLAG FÜR BEHEBUNG Eis zu feucht Hohe Raumtemperatur Zu wenig oder zu viel Kältemittel Stand Schwimmerwanne zu hoch Ineffizienter Kompressor Schneckenprofil verschlissen Gerät in einem kühleren Raum aufstellen
ufuhr einstellen Wanne senken Wechseln Wechseln Gerät läuft, erzeugt aber kein Eis. Wasser gelangt nicht in den Freezer Getriebe des Motors verschlissen Feuchtigkeit im System Luftblase im Wasserzufuhrschlauch zum Freezer. Wasserzufuhrschlauch zum Freezer frei machen Reinigen Getriebe wechseln Entleeren und neu füllen Wasseraustritt Wasserabweiser nicht dicht Freezer-Versorgungsleitung nicht dicht Schwimmer schließt nicht Austritt aus der Öffnungsdichtung Wechseln. Schellen kontrollieren Schraube des Schwimmers einstellen Öffnungsdichtung wechseln Schnecke entnehmen und reinigen. Innenwände des Freezers mit einem Zu hoher Geräuschpegel Ablagerung von Kalk oder Mineralien auf den Innenflächen von Freezer/Schnecke Zu niedriger Ansaugdruck Wasserzufuhrschlauch zum Freezer teilw verstopft Schmirgeltuch durch vertikale Bewegungen reinigen. Kältemittel in das System geben Kontrollieren und reinigen. Eventuelle Luftblasen entfernen. Wanne heben. Kontrollieren und wechseln Lauter Getriebemotor Rotor-Lager verschlissen Getriebe nicht geschmiert Lager oder Reduktionsgetriebe in schlechtem Zustand Kontrollieren und wechseln Schmiermittelaustritte überprüfen Öldichtung wechseln und Schmiermittel MOBILPLEX IP 44 nachfüllen Kontrollieren und wechseln Kein Wasser Filter Wassereinlauf verstopft Düse Schwimmerwanne verstopft Wasserzufuhrschlauch zum Freezer teilw verstopft Filter reinigen Nach Entfernung des Schwimmers Düse reinigen Kontrollieren und wechseln. Eventuelle Luftblasen entfernen37
A EINLEITUNG Die Intervalle und die Verfahren für die Wartung und die Reinigung gelten als Richtwerte und dürfen nicht als absolut und unveränderlich betrachtet werden. Die Reinigung hängt in besonderem Maße von den Raum- und Wasserbedingungen und der hergestellten Eismenge ab. Jedes Gerät muss entsprechend seinem spe- ziellen Standort individuell gewartet werden.
REINIGUNG DES EISFLOCKENBEREITERS
Die folgenden Wartungsarbeiten müssen min- destens zweimal im Jahr vom Bartscher Kundendienst durchgeführt werden: 1 Kontrolle und Reinigung des Filternetzes im Anschluss des Wasserzuflusses 2 Kontrolle, ob das Gerät in beiden Richtungen waagrecht ausgerichtet ist. Wenn dies nicht der Fall ist, das Gerät mit Hilfe der Einstellungsmuttern waagrecht stel- len. 3 Entfernung des Deckels der Schwimmerwanne. Dabei ist darauf zu ach- ten, die Wasserstandfühler nicht zu beschä- digen. Durch Drücken auf den Schwimmer sicherstellen, dass das Wasser ungehindert in die Wanne fließt, anderenfalls den Schwimmer vorsichtig aus seiner Halterung lösen und die Düse reinigen. 4 Sicherstellen, dass der Wasserstand in der Wanne niedriger ist als der Überlauf, auf jeden Fall aber hoch genug, um einen ord- nungsgemäßen Betrieb zu gewährleisten. 5 Reinigung der Innenseite des Freezers mit der inem handelsüblichen Reiniger. Die Reinigungsanleitungen des Wasserkreislaufs im Punkt C lesen. Nach erfolgter Reinigung können die Häufigkeit und das zukünftige Verfahren anhand des Aufstellortes des Geräts abgeschätzt werden. 6 Einen Teil des des handelsüblichen Entkalkungsmittels konzentriert verwenden, um eventuelle Kalkspuren bei den Wasserstandfühlern der Wanne zu entfernen. 7 Bei ausgeschaltetem Eisflockenbereiter bei den luftgekühlten Modellen den Kondensator mit einem Staubsauger oder einer nichtme- tallischen Bürste reinigen und darauf achten, die Temperaturfühler für den Raum und den Kondensator nicht zu beschädigen. 8 Überprüfen, ob Lecks im Wasserkreislauf bestehen. Wasser in den Eisbehälter schüt- ten, um sicherzustellen, dass die Abflussleitung frei ist. 9 Die Funktionsweise der optischen Kontrolle des Eisstands überprüfen. Dazu eine Hand zwischen die optischen Lesegeräte schie- ben, um den Infrarotlichtstrahl zu unterbre- chen. Auf diese Weise bewirkt man das Ausschalten der roten Betriebs-LED auf dem Vorderteil der Steuerkarte. Nach einigen Sekunden schaltet sich das gesamte Gerät ab, während gleichzeitig die gelbe LED leu- chtet. Kurz nachdem die Hand zwischen den opti- schen Lesegeräte wieder weggenommen wird, läuft das Gerät erneut an. 10Kontrollieren, ob genug Kältemittelaustritt vorhanden ist und die Ansaugleitung bis ca. 20 mm vom Kompressor entfernt gefroren ist. 11Bei Zweifeln über die Kältemittelfüllung die Manometer mit den Schräder-Anschlüssen verbinden und prüfen, ob die Betriebsdrücke mit den angegebenen Drücken übereinstim- men. 12Kontrollieren, ob der Lüfterflügel sich frei dreht. ANMERKUNG. Der Reinigungsbedarf hängt von den Wasserbedingungen und der Nutzungsart des Gerätes ab. ANMERKUNG: Die Infrarot-Kontrolle des Eisstands besteht aus zwei LEDs, dem Sender und dem Empfänger, zwischen denen ein Lichtstrahl übertragen wird. Damit das Gerät ordnungsgemäß funktionieren kann, müssen mindestens einmal im Monat die Fühler mit einem sauberen Tuch gereinigt werden.
WARTUNGS- UND REINIGUNGSANLEITUNG38
13Nach Entfernung der Polystyrolschalen der Eisauswurföffnung und des Deckels des Eisbrechers, den Zustand des Schmiermittels (Fett) des oberen Lagers überprüfen. Wenn Wasserspuren vorhanden sind oder das Schmierfett teilweise verhärtet ist, den O- Dichtung im Eisbrecher und im Lager über- prüfen. 14Die Eisqualität kontrollieren. Das Eis kommt ziemlich feucht aus der Öffnung. Wenn es im Behälter gelagert wird, verliert es dadurch das überschüssige Wasser. C. ANLEITUNGEN FÜR DIE REINIGUNG DES WASSERKREISLAUFS 1 Das Gerät mit dem externen Hauptschalter ausschalten. 2 Unter die Eisauswurföffnung Behälter aufstel- len, um das mit dem Entkalkungsmittel gemi- schte Eis aufzufangen und zu verhindern, dass das gespeicherte Eis durch die Entkalkungsmittellösung verunreinigt wird. 3 Das Wassersperrventil auf der Versorgungsleitung schließen. 4 Die obere Platte entfernen, um zur Schwimmerwanne zu gelangen. 5 Den Deckel der Schwimmerwanne entfernen und die beiden Stäbe des mit Niedrigspannung versorgten Wasserstandfühlers mit einem Kabelstück verbinden. 6 Das untere Rohrende, das die Schwimmerwanne mit dem Freezer verbin- det, abnehmen und in einem Behälter das Wasser auffangen, das aus dem Freezer und der Wanne rinnt. Danach wieder anbringen. 7 Die Entkalkungsmittellösung in einem saube- ren Eimer vorbereiten. 8 Die Entkalkungslösung langsam in die Schwimmerwanne gießen und dem Gerät durch den externen Schalter Strom zuführen. 9 Warten, bis das Gerät anläuft, und danach weiter langsam Entkalkungslösung in die Wanne gießen, wobei der Stand unterhalb des Überlaufs gehalten werden sollte. ANMERKUNG. Nicht einen oder beide Stäbe des Wasserstandfühlers auf das Gehäuse des Geräts legen, weil auf diese Weise über den Kondensatorfühler Spannung auf die Steuerkarte übertragen wird und dadurch eine Abschaltung des Geräts aufgrund von hoher Temperatur erfolgt. ANMERKUNG. Es ist normal, dass mit Eis auch ein bestimmter Wasseraustritt einher- geht. ANMERKUNG. Nur wasserabstoßendes Lebensmittelschmierfett für das obere Lager des Freezers verwenden.39
10Wenn die Entkalkungslösung aufgebraucht ist, das Sperrventil öffnen und das Gerät lau- fen lassen, bis das erzeugte Eis wieder kom- pakt und rein ist. 11Das Gerät erneut abschalten und das eben erzeugte Eis durch Beigabe eines Kruges heißen Wassers in den Behälter auflösen. Danach die Innenwände des Behälters mit einem Schwamm reinigen, der mit einer bak- terientötenden Substanz getränkt ist. 12Das elektrische Kabel von den Wasserstandfühlern abziehen und den Deckel wieder auf die Schwimmerwanne geben. Danach die vorher entfernte obere Platte wieder montieren. ANMERKUNG. Um die Ansammlung von unerwünschten Bakterien zu vermeiden, müssen die Innenwände des Behälters wöchentlich mit einer Lösung aus Wasser und bakterientötendem Mittel gereinigt und desinfiziert werden. ACHTUNG. Das mit der Reinigungslösung hergestellte Eis nicht verwenden. Sicherstellen, dass nichts davon im Behälter bleibt. ANMERKUNG. Das mit der Entkalkungslösung produzierte Eis ist gelbli- ch und weich. In dieser Phase könnten laute Geräusche aus dem Freezer aufgrund der Reibung zwischen dem aufsteigenden Eis und den Verdampferwänden dringen. Sollte dieser Fall eintreten, empfiehlt es sich, das Gerät einige Minuten lang auszuschal- ten, damit die Entkalkungslösung die Kalkablagerungen im Freezer auflösen kann.71503135-0-000 service Flakers DEELECTRONIC MODULAR FLAKERS SERVICE MANUAL 104409 F80 104436 F125
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