LR7024 - Capteur électronique de niveau IFM - Kostenlose Bedienungsanleitung
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Laden Sie die Anleitung für Ihr Capteur électronique de niveau kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch LR7024 - IFM und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. LR7024 von der Marke IFM.
BEDIENUNGSANLEITUNG LR7024 IFM
- Sachnr. 704115/01 12/06 DEUTSCHENGLISHFRANÇAISInhalt Bestimmungsgemäße Verwendung p. 3
- Funktionsbeschreibung p. 3
- Montage p. 5
- Elektrischer Anschluss p. 10
- Programmieren p. 11
- Bedien- und Anzeigeelemente p. 12
- Inbetriebnahme / Betrieb p. 18
- Technische Daten p. 19
- Applikationen p. 20
- Maßzeichnung Wichtige Hinweise für den Benutzer der Bedienungsanleitung p. 23
- Diese Bedienungsanleitung ist Teil des Produkts. Lesen Sie sie vor der Verwendung des Produkts sorgfältig durch.
- Bewahren Sie die Bedienungsanleitung auf.
- Geben Sie die Bedienungsanleitung an nachfolgende Besitzer oder Benutzer des Produkts weiter.
- Fügen Sie jede Ergänzung, die Sie erhalten, in diese Bedienungsanleitung ein. Sicherheitshinweise
- Das Gerät darf nur von einer Elektrofachkraft installiert werden.
- Befolgen Sie die nationalen und internationalen Vorschriften zur Errichtung elektrotechnischer Anlagen.
- Spannungsversorgung nach EN50178, SELV, PELV.
- Das Gerät entspricht der Norm EN 50081-2 und ist ein Produkt der Klasse A. Die abgestrahlte Energie der Mikrowellen unterschreitet beispielsweise die von Mobilfunktelefonen um ein Vielfaches. Nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft kann der Betrieb des Gerätes als gesundheitlich unbedenklich eingestuft werden.
- Unsachgemäßer oder nicht bestimmungsgemäßer Gebrauch kön- nen zu Funktionsstörungen des Gerätes oder zu unerwünschten Auswirkungen in Ihrer Applikation führen. Deshalb dürfen Montage, elektrischer Anschluss, Inbetriebnahme, Bedienung und Wartung des Gerätes nur durchgeführt werden durch ausgebilde- tes Fachpersonal, das vom Anlagenbetreiber dazu autorisiert wurde.
DEUTSCH Bestimmungsgemäße Verwendung Einsatzbereich LR70 ist ein kompakter Füllstandsensor für die Erfassung flüssiger Medien. Das Gerät wurde speziell für die Bedürfnisse des Werkzeugmaschinenbaus konzipiert. Es ist insbesondere geeignet für die Überwachung von Kühlschmieremulsionen sowie von wasser- basierten Reinigungsflüssigkeiten in Anlagen zur Teilereinigung. Beschränkung des Einsatzbereichs
- Verwenden Sie das Gerät ausschließlich in Metallbehältern. Nicht für Behälterdeckel aus Kunststoff geeignet.
- Das Gerät ist nicht geeignet für Öle, Fette, Granulate, Schüttgüter, Säuren, Laugen; es ist nicht geeignet für den Lebensmittel- und Galvanikbereich.
- Schaum, Trennschichten (z. B. Öl auf Wasser), stark absorbierende oder sprudelnde Oberflächen können zu Fehlmessungen oder zu Signalverlust führen. Prüfen Sie die Funktion durch einen Applikationstest. Bei Signalverlust zeigt das Gerät “Err1” im Display und schaltet die Ausgänge in einen definierten Zustand → Seite 19, Ausgangsverhalten). Funktionsbeschreibung Messprinzip Das Gerät arbeitet nach dem Prinzip der geführten Mikrowelle: Es misst den Füllstand mit Hilfe elektromagnetischer Impulse im Nanosekundenbereich. Die Impulse werden vom Kopf des Sensors ausgesendet und entlang des Sondenstabs geführt (Abb. 1). Treffen sie auf das zu detektierende Medium, werden sie reflektiert und zum Sensor zurückgeführt (Abb. 2). Die Zeitdauer zwischen Senden und Empfangen des Impulses ist ein direktes Maß für die zurückgelegte Distanz (D) und somit für den aktuellen Füllstand. Bezugsebene für Distanzmessung ist die Unterkante des Einschraubgewindes.
1 2Funktionsübersicht
- Das Gerät zeigt den aktuellen Füllstand im Display an und signali- siert das Erreichen oder Unterschreiten eingestellter Grenzen über zwei Schaltausgänge. Die Höhe der Schaltpunkte und Rückschaltpunkte und die Schaltfunktionen der Ausgänge lassen sich über das Bedienmenü einstellen. Für jeden der beiden Schaltausgänge kann eine Rückschaltverzögerung (max. 5 s) einge- stellt werden (z. B. für besonders lange Pumpzyklen).
- Das Gerät ist in unterschiedlichen Behältergrößen einsetzbar. Es ste- hen wahlweise 3 Stablängen zur Verfügung. Zur Anpassung an die Behälterhöhe kann der Sondenstab zusätzlich gekürzt werden. Das Gerät lässt sich auf die neue Stablänge per Bedienmenü einstellen.
- Der Bereich zwischen Behälterboden und Unterkante des Messstabs kann als Offset (OFS) eingegeben werden. Dadurch beziehen sich Anzeige und Schaltpunkte auf den realen Füllstand.
- Die Anzeigeeinheit ist einstellbar: cm oder inch.
- Das Gerät lässt sich auf die Werkseinstellungen zurücksetzen.
- Das Verhalten der Ausgänge im Fehlerfall ist einstellbar. Wird ein Gerätefehler erkannt oder unterschreitet die Signalgüte einen Mindestwert, gehen die Ausgänge in den sicheren Zustand (→ Seite 15, Parameter FOU1 und FOU2).
- 360° drehbares Gehäuse zur Ausrichtung nach der Montage.
- 360° drehbarer Sondenstab zur leichteren Montage / Demontage des Stabes. Damit das Gerät ordnungsgemäß funktioniert, müssen bestimmte Einbaubedingungen eingehalten werden. Lesen Sie das folgende Kapitel (Montage) sorgfältig durch und befolgen Sie die Vorgaben. 4Montage Sie haben 3 Montagemöglichkeiten:
1. Einschrauben in einen Prozessanschluss G¾ im Behälterdeckel.
2. Einbau in den Behälterdeckel mit Hilfe einer Flanschplatte (z. B. bei
dünnwandigen Behältern).
3. Einbau in einen offenen Behälter mit Hilfe einer Halterung.
ACHTUNG: Das Gerät benötigt in jedem Fall eine metallische Fläche zum Einkoppeln der Messsignale (Einkoppelplatte). Zu 1 und 2: Bei Einbau in geschlossene Metallbehälter dient der Metalldeckel als Einkoppelplatte (R). Die Unterkante des Einschraub- gewindes sollte bündig mit der Montageumgebung absch- ließen. Benutzen Sie Dichtungen oder Unterlegscheiben (D), um die passende Höhe zu erreichen. Bei Verwendung der ifm- Flanschplatten (→ Seite 9) ist bündiger Abschluss gewährlei- stet.
DZu 3: Bei Einbau in offene Metallbehälter muss das Gerät mit Hilfe einer metallischen Halterung montiert werden. Sie dient als Einkoppelplatte (R). Mindestgröße: 150 x 150 mm bei einer quadratischen Halterung, 150 mm Durchmesser bei einer kreisförmigen Halterung. Montieren Sie das Gerät möglichst mittig auf der Halterung. Der Abstand D2 darf 40 mm nicht unterschreiten. Einbauort / Einbau-Umgebung
- Der Sondenstab muss folgende Mindestabstände einhalten zu Behälterwänden, Objekten im Behälter (B), Behälterboden und wei- teren Füllstandsensoren:
40mm• Bei nicht geraden Behälterwänden, Absätzen, Verstrebungen oder sonstigen Einbauten muss ein Abstand von 50 mm zur Behälterwand eingehalten werden.
- Bei Einbau in Rohren muss der Rohr-Innendurchmesser (d) minde- stens 100 mm betragen. Verwenden Sie ausschließlich metallische Rohre.
- Bei Einbau in Stutzen muss der Durchmesser des Stutzens (d) min- destens 50 mm betragen. Die Stutzenhöhe (h) darf 40 mm nicht überschreiten.
- Der maximale Füllstand darf die Blockdistanz (BD = 40 mm) nicht überschreiten. Wird sie um mehr als 10 mm über- schritten, können Messfehler und Fehlermeldungen auftre- ten. Richten Sie einen Über- lauf ein, um dieses Problem zu vermeiden.
BDAnpassen des Sondenstabes Die Geräte werden mit unter- schiedlich langen Sondenstäben (L) geliefert: LR7022: L = 240 mm LR7023: L = 450 mm LR7024: L = 700 mm Die Sondenstäbe können zur Anpassung an unterschiedliche Behälterhöhen gekürzt werden. Die minimal zulässige Stablänge Lmin beträgt 150 mm. Gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Markieren Sie die gewünschte Länge (L).
Schrauben Sie den Sondenstab vom Gerät ab.
3. Kürzen Sie den Sondenstab. Unterschreiten Sie nicht die minimal
zulässige Stablänge (15 cm / 6 inch).
4. Entfernen Sie alle Grate und scharfen Kanten.
5. Schrauben Sie den Sondenstab an das Gerät.
Empfohlenes Anzugsmoment: 4 Nm.
6. Stellen Sie bei der Inbetriebnahme die neue Stablänge ein (→ Seite
14, Menüpunkt: LEnG). Hinweise: Sondenstäbe sind auch als Zubehör lieferbar: E43203 (240 mm), E43204 (450 mm), E43205 (700 mm). Jedes Gerät vom Typ LR70 kann mit jedem der genannten Sondenstäbe kom- biniert werden. Zur leichteren Montage und Demontage ist der Sensorstab uneingeschränkt drehbar gegenüber dem Einschraubgewinde (Prozessanschluss). Auch bei einer mehrfachen Drehung / Drehung um mehr als 360° wird das Gerät nicht beschädigt.
LminEinbau des Geräts mit Hilfe einer Flanschplatte
- Für den Einbau des Geräts benötigen Sie eine Bohrung im Behälterdeckel. Die Bohrung muss einen Mindestdurchmesser (d) haben, um eine ausreichende Einkopplung des Messsignals auf den Sondenstab zu ermöglichen. Der Durchmesser hängt ab von der Wandstärke des Behälterdeckels:
- Die Flanschplatte wird mit der planen Fläche zum Behälter montiert und mit Schrauben befestigt. Setzen Sie die Gerätedichtung (A) und die Adapterdichtung (B) ein.
- Nach der Montage kann das Sensorgehäuse ausgerichtet werden. Es ist uneingeschränkt verdrehbar gegenüber dem Einschraub- gewinde (Prozessanschluss). Auch bei einer mehrfachen Drehung / Drehung um mehr als 360° wird das Gerät nicht beschädigt. Folgende Flanschplatten sind als Zubehör lieferbar: Flanschplatte 73 - 90 / G¾, Aluminium ............................. Bestell-Nr. E43201 Flanschplatte 65 - 80 / G¾, Aluminium .............................. Bestell-Nr. E43202 Sie sind geeignet für einen maximalen Behälterdruck von 0,5 bar.
Wandstärke [mm] 1...5 5...8 8...11 Bohrungsdurchmesser [mm] 30 40 55Elektrischer Anschluss Das Gerät darf nur von einer Elektrofachkraft installiert werden. Befolgen Sie die nationalen und internationalen Vorschriften zur Errichtung elektrotechnischer Anlagen. Spannungsversorgung nach EN50178, SELV, PELV. Schalten Sie die Anlage spannungsfrei; schließen Sie das Gerät folgendermaßen an:
Pin / Belegung Adernfarben bei ifm-Kabeldosen 1 braun 2 weiß 3 blau 4 schwarz
OUT2 (Arbeitsschaltausgang)
OUT1 (Arbeitsschaltausgang)Programmieren Timeout: Wird während des Programmiervorgangs 15 s lang keine Taste gedrückt, geht das Gerät mit unveränderten Werten in den Betriebsmodus zurück. Verriegeln / Entriegeln: Das Gerät lässt sich elektronisch verriegeln, so dass unbeabsichtigte Fehleingaben verhindert werden: Drücken Sie im Run-Modus 10 s lang die beiden Programmiertasten (bis ange- zeigt wird). Zum Entriegeln drücken Sie wieder 10 s lang die Tasten (bis angezeigt wird). Auslieferungszustand: Nicht verriegelt. Bei verriegeltem Gerät erscheint in der Anzeige, wenn versucht wird, den Programmiermodus zu öffnen. Das Gerät kann vor oder nach der Installation programmiert werden.
Mode/Enter Set Mode/Enter Set Mode/Enter Set Drücken Sie die Taste Mode/Enter, bis der gewünschte Parameter im Display erscheint. Drücken Sie die Taste Set und halten Sie sie gedrückt. Der aktuelle Parameterwert wird 5s lang blinkend angezeigt, danach wird er erhöht* (schrittweise durch Einzeldruck oder kontinuierlich durch Festhalten der Taste). Drücken Sie kurz die Taste Mode/Enter (= Bestätigung). Der Parameter wird erneut ange- zeigt; der neue Parameterwert ist wirksam.
Weitere Parameter verändern: Beginnen Sie wieder mit Schritt 1. Programmierung beenden: Warten Sie 15s oder drücken Sie die Mode/Enter-Taste, bis wieder der aktuelle Messwert erscheint. *Wert verringern: Lassen Sie die Anzeige bis zum maximalen Einstellwert laufen. Danach beginnt der Durchlauf wieder beim minimalen Einstellwert.Bedien- und Anzeigeelemente
2 x LED gelb Anzeige des Schaltzustands; leuchtet, wenn der jeweilige Ausgang durchgeschaltet ist. - LED 1 = OUT1 (frei konfigurierbarer Ausgang). - LED 2 = OUT2 (frei konfigurierbarer Ausgang). 2 x LED grün Leuchtende LED = eingestellte Anzeigeeinheit: - LED 1 = Anzeige des Füllstands in cm. - LED 2 = Anzeige des Füllstands in inch. 4-stellige alphanumerische Anzeige - Anzeige des aktuellen Füllstands, - Betriebs- und Fehleranzeigen, - Anzeige der Parameter und Parameterwerte. Programmiertaste Mode / Enter Anwahl der Parameter und Bestätigen der Parameterwerte. Programmiertaste Set - Einstellen der Parameterwerte (kontinuierlich durch Dauerdruck; schrittweise durch Einzeldruck).
MFühren Sie zur Programmierung die folgenden Schritte in der angegebenen Reihenfolge durch. 1 Erweiterte Funktionen aufrufen
- Taste Mode/Enter drücken, bis EF im Display erscheint.
- Taste Set drücken. Im Display erscheint nun der erste Parameter des erweiterten Menüs. Durch erneutes Drücken der Taste Set rufen Sie den zugehörigen Parameterwert auf. Drücken der Taste Mode/Enter führt zu den folgenden Parametern. 2 Anzeigeeinheit auswählen (Unit) Stellen Sie die gewünschte Anzeigeeinheit ein: cm oder inch. Stellen Sie die Anzeigeeinheit ein, bevor Sie die Werte für SPx, rPx, die Stablänge LEnG oder den Offset OFS fest- legen. Dadurch vermeiden Sie Rundungsfehler bei der internen Umrechnung auf die jeweils andere Einheit und erhalten exakt die gewünschten Werte. Auslieferungszustand: Uni = cm. 3 Einstellen der Stablänge (length) Die Einstellung ist nur dann notwendig, wenn die Stablänge vom Auslieferungszustand abweicht. Auslieferungszustand: LEnG = Stablänge L (siehe Maßzeichnung, Seite 23).
- Ermitteln Sie die tatsächliche Stablänge (gemessen von der Unterkante des Einschraubgewindes bis zum Stabende). Runden Sie diesen Wert auf 5mm / 0,2 inch.
- Aktivieren Sie den Parameter LEnG. Geben Sie den neuen Wert ein. Den Einstellbereich für die Stablänge finden Sie in der Tabelle auf Seite 16. 4 Offset einstellen Der Bereich zwischen Behälterboden und Unterkante des Messstabes kann als Offset-Wert eingegeben werden. Dadurch beziehen sich Anzeige und Schaltpunkte auf den realen Füllstand. Auslieferungszustand: OFS = 0. Den Einstellbereich OFS finden Sie in der Tabelle auf Seite
Bitte beachten Sie: Stellen Sie OFS ein, bevor Sie die Schaltgrenzen (SPx, rPx) einstellen. Dadurch vermeiden Sie versehentliche Fehleinstellungen.
ParameterSchritt Programmiervorgang5 Einstellen der Schaltparameter SP1: Schaltpunkt 1 = oberer Grenzwert, bei dem Schaltausgang OUT1 seinen Schaltzustand ändert. rP1:Rückschaltpunkt 1 = unterer Grenzwert, bei dem Schaltausgang OUT1 seinen Schaltzustand ändert. OU1: Schaltfunktion für Schaltausgang OUT1. Es sind 4 Einstellungen wählbar: Hysterese- (H..) oder Fensterfunktion (F..); jeweils als Schließer (.no) oder Öffner (.nc). SP2: Schaltpunkt 2 = oberer Grenzwert, bei dem Schaltausgang OUT2 seinen Schaltzustand ändert. rP2:Rückschaltpunkt 2 = unterer Grenzwert, bei dem Schaltausgang OUT2 seinen Schaltzustand ändert. OU2: Schaltfunktion für Schaltausgang OUT2. Es sind 4 Einstellungen wählbar: Hysterese- (H..) oder Fensterfunktion (F..); jeweils als Schließer (.no) oder Öffner (.nc). Einstellbereiche für SPx und rPx → Seite 16. Hinweis: Wird der obere Schaltpunkt als Überfüllsiche- rung verwendet, wird die Einstellung OUx = Hnc (Öffner- funktion) empfohlen. Durch das Ruhestromprinzip wird sichergestellt, dass auch Drahtbruch oder Kabelabriss erkannt werden. 6 Ausschaltverzögerung einstellen dr1: Ausschaltverzögerung für Schaltausgang OUT1 dr2: Ausschaltverzögerung für Schaltausgang OUT2
- Einstellbereich: 0...5s in Schritten von 0,2s. Die Auschaltverzögerung ist nur wirksam, wenn als Schaltfunktion Hysterese eingestellt wurde (OUx = H..). 7 Verhalten der Ausgänge im Fehlerfall festlegen FOU1: Fehlerverhalten für Schaltausgang OUT1 FOU2: Fehlerverhalten für Schaltausgang OUT2 Es sind 2 Einstellungen wählbar:
- On = Ausgang schaltet im Fehlerfall EIN.
- OFF = Ausgang schaltet im Fehlerfall AUS. Werkseinstellung: FOU1 / FOU2 = OFF. Als Fehlerfall gelten: Hardwaredefekt, zu geringe Signalgüte. Übervoll gilt nicht als Fehler!
DEUTSCH ParameterSchritt ProgrammiervorgangRücksetzen auf Werkseinstellungen (Werks-Reset) Setzt alle Einstellungen auf den Auslieferungszustand zurück. Prüfen Sie vor dem Ausführen des Werks-Reset die möglichen Auswirkungen auf Ihre Applikation!
- “Mode/Enter”-Taste drücken, bis rES erscheint.
- “Set”-Taste drücken und festhalten, bis die Anzeige “- - - -” erscheint.
- Kurz die “Mode/Enter”-Taste drücken. Danach springt die Anzeige zurück auf rES. Einstellbereiche für die Stablänge (gilt für alle Geräte des Typs LR70) Der Sondenstab ist austauschbar. Sondenstäbe sind in verschiedenen Längen als Zubehör lieferbar. Einstellbereiche für OFS (gilt für alle Geräte des Typs LR70) Einstellbereiche für SPx, rPx *L = Stablänge [cm] im Auslieferungszustand; ∆L = Schrittweite Die Werte gelten für die Stablänge im Auslieferungszustand und OFS = 0.
rPx ist stets kleiner als SPx. Wird der Wert für SPx auf einen Wert ≤ rPx verringert, verschiebt sich auch die Position von rPx.
- Liegen rPx und SPx eng beieinander (ca. 3 x Schrittweite), wird rPx bei Erhöhen von SPx mitgezogen.
- Liegen rPx und SPx weiter auseinander, bleibt rPx auf dem eingestellten Wert, auch wenn SPx erhöht wird.
ParameterSchritt Programmiervorgang Einstellbereich Schrittweite
0,5 inch 6,0...27,6 0,2 Einstellbereich Schrittweite
- 0,5 inch 0 p. 39
- ,4 0,2 SPx ∆L* LR7022 ( L = 24)* cm inch 1,5 p. 20
- ,0 0,6 p. 7
- ,8 0,5 0,2 rPx 1,0 p. 19
- ,5 0,4 p. 7
- ,6 LR7023 (L = 45)* cm inch 1,5 p. 41
- ,0 0,6 p. 16
- ,2 0,5 0,2 1,0 p. 40
- ,5 0,4 p. 16
- ,0 LR7024 ( L = 70)* cm inch 1,5 p. 66
- 0,6 p. 26
- ,0 0,5 0,2 1,0 p. 65
- ,5 0,4 ,8Hysteresefunktion (Hno, Hnc) (Abb. 1): Die Hysterese hält den Schaltzustand des Ausgangs stabil, wenn der Prozesswert um den Sollwert schwankt. Bei steigendem Prozesswert schaltet der Ausgang bei Erreichen des Schaltpunkts (SPx). Fällt der Prozesswert wieder ab, schaltet der Ausgang erst dann zurück, wenn der Rückschaltpunkt rPx unterschrit- ten wird. Die Hysterese ist einstellbar: Zuerst wird der Schaltpunkt festgelegt, dann im gewünschten Abstand der Rückschaltpunkt. Fensterfunktion (Fno, Fnc) (Abb. 2): Die Fensterfunktion erlaubt die Überwachung eines definierten Gutbereichs. Bewegt sich der Prozesswert zwischen Schaltpunkt (SPx) und Rückschaltpunkt (rPx), ist der Ausgang durchgeschaltet (Fensterfunktion / Schließer) bzw. geöffnet (Fensterfunktion / Öffner). Die Breite des Fensters ist einstellbar durch den Abstand von SPx zu rPx. SPx = oberer Wert, rPx= unterer Wert. L = Füllstand p. 25
Hno Hysterese Hnc Fno Gutbereich Fnc
2Inbetriebnahme / Betrieb Prüfen Sie nach Montage, elektrischem Anschluss und Programmierung, ob das Gerät sicher funktioniert. Betriebs- und Fehleranzeigen: Initialisierung nach dem Einschalten. Anzeige des Füllstands. Während des Betriebs: Füllstand unterhalb des aktiven Bereichs. Während der Programmierung: Rückmeldung beim Werks-Reset: Alle Parameter zurückgesetzt auf Werkseinstellung. Maximaler Messbereich ist erreicht oder überschritten. “FULL” und die Anzeige des maximalen Füllstands wechseln im Sekundentakt (= Warnanzeige Überfüllung). Gerät elektronisch verriegelt; Programmierung nicht möglich. Zum Entriegeln 10 s lang beide Programmiertasten drücken. Rückmeldung: Gerät ist entriegelt / Programmierung wieder möglich. Fehler in der Elektronik (das Gerät muss ersetzt werden). - Messsignal unterhalb des sicheren Auswertebereichs. Reinigen Sie den Sensorstab und den Prozessanschluss. Überprüfen Sie die Montage (möglicherweise wurden die Mindestabstände nicht eingehalten). - Füllstand hat Blockdistanz um mehr als 10 mm überschritten. Senken Sie den Füllstand ab; bringen Sie einen Überlauf an, wenn möglich. - Füllstand erreicht schneller als zulässig den Zustand "leer" oder "voll" (Plausibilitätskontrolle). Mögliche Ursachen: Reinigungs- oder Wartungsarbeiten am Sondenstab oder am Behälter; Berühren des Sondenstabs im eingeschalteten Zustand. Blinkend: Kurzschluss in Schaltausgang 1 / 2. Blinkend: Kurzschluss in beiden Schaltausgängen. Führen Sie nach Fehlerbehebung und zum Rücksetzen der Fehlermeldung einen Reset durch (Versorgungsspannung abschalten und wieder einschalten).
- Kurzer Druck auf die Taste “Mode/Enter” blättert durch die Parameter.
- Kurzer Druck auf die Taste “Set” zeigt jeweils 15s lang den zugehörigen Parameterwert ohne ihn zu verändern. Ausgangsverhalten in verschiedenen Betriebszuständen Technische Daten
DEUTSCH OUT1 OUT2 Initialisierung AUS AUS Fehlerfall (Err0, Err1) Normalbetrieb gemäß Füllstand und Einstellung OU1 gemäß Füllstand und Einstellung OU2 AUS bei FOU1=OFF EIN bei FOU1=On AUS bei FOU2=OFF EIN bei FOU2=On Betriebsspannung [V] . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18 ... 30 DC Strombelastbarkeit [mA] . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 200 Kurzschlussschutz, getaktet; verpolungssicher / überlastfest Spannungsabfall [V] . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . < 2,5 Stromaufnahme [mA] . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . < 80 Schaltpunktgenauigkeit [% vom Messbereichsendwert] . . . . . . . . . . . . ± 5 Wiederholgenauigkeit [% vom Messbereichsendwert] . . . . . . . . . . . . . ± 2 Max. Geschwindigkeit der Füllstandsänderung [mm/s] . . . . . . . . . . . . . 100 DK - Medium . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . > 20 Max. Behälterdruck [bar] . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 0,5 Gehäusewerkstoffe . . . V2A (1.4301); FKM; NBR; PBT; PC; PEI; TPE / V; PTFE Werkstoffe in Kontakt mit dem Medium . . . . . . . V2A (1.4305); PTFE; NBR Schutzart, Schutzklasse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .IP 67, III Umgebungstemperatur [°C] . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .0...60 Mediumtemperatur [°C] . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 0...80 Lagertemperatur [°C] . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .-25...80 Schockfestigkeit [g] . . . . . . . . . . . . . . . . . 12 (DIN EN 60068-2-29, 11 ms) Vibrationsfestigkeit [g] . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2,5 (RMS, 1...1000 Hz) EMV EN 61000/4/2 ESD: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4/8kV EN 61000/4/3 HF gestrahlt: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10V/m EN 61000/4/4 Burst: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2kV EN 61000/4/6 HF leitungsgebunden: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10VApplikationen Mindestfüllstand-Überwachung mit Vorwarnung und Alarm
- Bei Unterschreiten von rP1 gibt Ausgang 1 Signal, bis Flüssigkeit nachgefüllt wird. Wird SP1 wieder erreicht, wird Ausgang 1 zurückgesetzt.
- Steht der Füllstand oberhalb SP2, steht an Ausgang 2 Signal EIN an. Fällt der Füllstand unter rP2 oder tritt Leitungsbruch auf, fällt das Signal ab.
- Durch Einstellen von SP1 kann der maximale Füllstand geregelt / überwacht werden: Die Höhe von SP1 bestimmt, bis zu welchem Füllstand (Max) nach- gefüllt werden soll. Das Erreichen des maximalen Füllstands wird signalisiert durch Verlöschen von LED OUT1 und Abfall des Signals an Ausgang 1.
Schaltausgang 1: Vorwarnung Geringfügig über rP1 (um Wellenbewegungen auszublenden) Soll-Füllstand unterschritten → Vorwarnung, Nachfüllen starten Hysteresefunktion, Öffner (Hnc) Schaltausgang 2: Alarm Min-Wert wieder erreicht → Alarm zurückgesetzt Min-Wert unterschritten → Alarm Hysteresefunktion, Schließer (Hno)
OUT2 Hno SP2 rP2 XX.X Vorwarnung Alarm AnzeigewertApplikationen Hebeanlage Behälter entleeren mit Überfüllsicherung
- Bei Überschreiten von SP1 gibt Ausgang 1 Signal (Tauchpumpe EIN). Bei Unterschreiten von rP1 fällt das Signal wieder ab (Tauchpumpe AUS).
- Bei Überschreiten von SP2 oder Drahtbruch wird Ausgang 2 auf AUS gesetzt.
DEUTSCH Schaltausgang 1: Regelung Behälter entleeren Oberer Normalwert überschritten → Tauchpumpe EIN Unterer Normalwert erreicht → Tauchpumpe AUS Hysteresefunktion, Schließer (Hno) Schaltausgang 2: Überfüllsicherung Maximalwert überschritten → Alarm Geringfügig unter SP2 (um Wellenbewegungen auszublenden) Hysteresefunktion, Öffner (Hnc)
XX.X Entleeren Anzeigewert Überfüll- sicherungApplikationen Vorlage- bzw. Druckerhöhungsbehälter Gutbereich-Überwachung (Alarm) und Regelung des Füllstands
- Unterschreitet der Füllstand rP1, gibt Ausgang 1 Signal, bis Flüssigkeit nach- gefüllt wird. Wird SP1 wieder erreicht, wird Ausgang 1 zurückgesetzt.
- Bei Unterschreiten von rP2 oder Überschreiten von SP2 oder Drahtbruch wird Ausgang 2 auf AUS gesetzt (→ Alarmmeldung).
- Die logische Verknüpfung zwischen den Ausgängen 1 und 2 zeigt an, ob Überfüllung vorliegt oder der Minimalfüllstand unterschritten ist: - Überfüllung: Ausgang 1 und Ausgang 2 zurückgesetzt (AUS). - Min-Wert unterschritten: Ausgang 1 hat Signal (EIN) und Ausgang 2 zurückgesetzt (AUS).
Schaltausgang 1: Nachfüllen Oberer Sollwert erreicht → Nachfüllen beenden Unterer Sollwert unterschritten → Nachfüllen starten Hysteresefunktion, Öffner (Hnc) Schaltausgang 2: Sicherheitfunktion Min-Max Max-Wert überschritten → Alarm Min-Wert unterschritten → Alarm Fensterfunktion, Schließer (Fno)
XX.X Nachfüllen Min- Überwachung Max- Überwachung Anzeigewert23 DEUTSCH Maßzeichnung L (Stablänge) A (aktiver Bereich) LR7022 LR7023 LR7024 cm inch 24 9,5 19 7,5 cm inch 45 17,7 40 15,8 cm inch 70 27,6 65 25,6
(inaktiver Bereich 1)
(inaktiver Bereich 2) 4-stellige alphanumerische Anzeige Status-LEDs Programmiertasten 4 1,6 4 1,6 4 1,6 1 0,4 1 0,4 1 0,4
EinfachAnleitung