IFM LR7024 - Elektronischer Pegelsensor

LR7024 - Elektronischer Pegelsensor IFM - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice IFM LR7024 - page 2
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Produkttyp Elektronischer Füllstandssensor mit geführtem Mikrowellenradar
Marke IFM
Modell LR7024
Sondenlänge (Lieferung) 700 mm (70 cm)
Messbereich (SPx) 1,5...66 cm (0,6...26,0 Zoll)
Versorgungsspannung 18...30 V DC
Max. Ausgangsstrom 200 mA
Elektrischer Schutz Kurzschluss, Verpolung, Überlast
Stromaufnahme < 80 mA
Schaltpunktgenauigkeit ± 5 % vom Endwert
Wiederholgenauigkeit ± 2 % vom Endwert
Umgebungstemperatur 0...60 °C
Fluidtemperatur 0...80 °C
Max. Behälterdruck 0,5 bar
Gehäusematerial INOX 304, FKM, NBR, PBT, PC, PEI, TPE/V, PTFE
Materialien in Kontakt mit dem Fluid INOX 303, PTFE, NBR
Schutzart IP 67, III
Schaltausgänge 2 frei konfigurierbare Ausgänge (OUT1, OUT2)
Schaltfunktionen Hysterese oder Fenster, Schließer oder Öffner
Einschaltverzögerung 0...5 s in 0,2 s Schritten
Anzeige Alphanumerisch 4-stellig, LED für Einheit (cm/Zoll) und Status
Montage Prozessanschluss G 3/4, Einschraubflansch oder Befestigung für offenen Behälter
Minimale Sondenlänge 150 mm (kürzbar)
Totzone (BD) 40 mm
Sondenabmessungen (L × B) 700 mm × 650 mm (aktive Zone 650 mm)
Zubehör Sonden (240, 450, 700 mm), Einschraubflansche
Wartung und Reinigung Sonde und Prozessanschluss reinigen, wenn Anzeige Err1
Sicherheit Montage durch Elektrofachkraft, Versorgung SELV/PELV, metallischer Behälter erforderlich
Garantie und Reparierbarkeit Ersatzteile verfügbar (Sonden, Flansche); Reparatur durch IFM
Bedienungsanleitung Anleitung auf Französisch, 67 Seiten, kostenlos erhältlich

Häufig gestellte Fragen - LR7024 IFM

Wie kann die Sonde des LR7024 verkürzt werden?
Sonde abschrauben, auf gewünschte Länge kürzen (mindestens 150 mm), entgraten, dann mit einem Drehmoment von 4 Nm wieder anschrauben. Anschließend die neue Länge im Menü LEnG einstellen.
Was tun, wenn die Anzeige Err1 anzeigt?
Err1 zeigt ein Messsignal außerhalb des Bereichs oder einen Signalverlust an. Sonde und Prozessanschluss reinigen, Mindestabstände (Wände, Totzone) und Plausibilität des Füllstands prüfen. Fehler beheben und dann einen Reset durchführen (aus- und wieder einschalten).
Welche Funktionen haben die beiden Schaltausgänge?
Die Ausgänge OUT1 und OUT2 können unabhängig voneinander im Hysteresemodus (Hno/Hnc) oder Fenstermodus (Fno/Fnc) konfiguriert werden. Sie schalten entsprechend den eingestellten Schwellwerten SPx und rPx. Jeder Ausgang kann auch eine Einschaltverzögerung von 0 bis 5 Sekunden haben.
Wie stellt man die Schaltpunkte SP und rP ein?
Verwenden Sie die Tasten Mode/Enter zur Navigation im Menü und Set zum Ändern der Werte. Stellen Sie zuerst SP (oberer Schaltpunkt), dann rP (unterer Schaltpunkt) ein. Die Differenz ergibt die Hysterese oder die Fensterbreite. Die Werte müssen im Messbereich der Sonde liegen.
Kann ich den Sensor in einem Kunststoffbehälter verwenden?
Nein, das Gerät benötigt einen metallischen Behälter für die Übertragung des Messsignals. Es ist nicht für Kunststoffdeckel geeignet. Verwenden Sie bei offenem Behälter eine Metallplatte von mindestens 150 mm Seitenlänge.
Welche Flüssigkeiten können erfasst werden?
Der Sensor ist für wässrige Flüssigkeiten (Dielektrizitätskonstante >20) wie Kühlschmierstoffe, Schmieröle und Reinigungsflüssigkeiten ausgelegt. Nicht geeignet für Öle, Fette, Säuren, Laugen, Pulver oder Schüttgüter.
Was ist die Totzone (BD) und wie vermeidet man sie?
Die Totzone ist ein Bereich von 40 mm unterhalb des Gewindes, in dem die Messung unzuverlässig ist. Der Füllstand sollte diese Zone nicht um mehr als 10 mm überschreiten, da sonst Fehler auftreten. Planen Sie einen Überlauf ein, um den Füllstand unterhalb dieser Zone zu halten.
Wie richtet man das Gehäuse nach der Montage aus?
Das Gehäuse ist um 360° gegenüber dem Gewinde drehbar. Drehen Sie es vorsichtig in die gewünschte Position, ohne Beschädigungsgefahr. Die Sonde ist ebenfalls drehbar, um Montage/Demontage zu erleichtern.
Wie konfiguriert man eine Einschaltverzögerung?
Im erweiterten Menü (EF) stellen Sie dr1 und dr2 für jeden Ausgang ein. Die Verzögerung gilt nur im Hysteresemodus. Stellen Sie den Wert von 0 bis 5 Sekunden in 0,2 s Schritten ein. Bestätigen Sie mit der Taste Mode/Enter.
Was bedeutet die Anzeige 'FULL'?
Die Anzeige 'FULL' zusammen mit dem maximalen Wert zeigt einen Überlauf an: Der Füllstand übersteigt den maximalen Messbereich. Bleibt der Füllstand darüber, können Messfehler auftreten. Reduzieren Sie den Füllstand oder passen Sie die Programmierung an.

Benutzerfragen zu LR7024 IFM

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Laden Sie die Anleitung für Ihr Elektronischer Pegelsensor kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch LR7024 - IFM und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. LR7024 von der Marke IFM.

BEDIENUNGSANLEITUNG LR7024 IFM

Bestimmungsgemäße Verwendung 3

Funktionsbeschreibung 3

Montage 5

Elektrischer Anschluss 10

Programmieren 11

Bedien- und Anzeigeelemente 12

Inbetriebnahme / Betrieb 18

Technische Daten 19

Applikationen 20

Maßzeichnung 23

Wichtige Hinweise für den Benutzer der Bedienungsanleitung

- Diese Bedienungsanleitung ist Teil des Produkts. Lesen Sie sie vor der Verwendung des Produkts sorgfältig durch.

- Bewahren Sie die Bedienungsanleitung auf.

- Geben Sie die Bedienungsanleitung an nachfolgende Besitzer oder Benutzer des Produkts weiter.

- Fügen Sie jede Ergänzung, die Sie erhalten, in diese Bedienungsanleitung ein.

Sicherheitshinweise

- Das Gerät darf nur von einer Elektrofachkraft installiert werden.

- Befolgen Sie die nationalen und internationalen Vorschriften zur Errichtung elektrotechnischer Anlagen.

- Spannungsversorgung nach EN50178, SELV, PELV.

- Das Gerät entspricht der Norm EN 50081-2 und ist ein Produkt der Klasse A. Die abgestrahlte Energie der Mikrowellen unterschreitet beispielsweise die von Mobilfunktelefonen um ein Vielfaches. Nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft kann der Betrieb des Gerätes als gesundheitlich unbedenklich eingestuft werden.

- Unsachgemäßer oder nicht bestimmungsgemäßer Gebrauch können zu Funktionsstörungen des Gerätes oder zu unerwünschten Auswirkungen in Ihrer Applikation führen. Deshalb dürfen Montage, elektrischer Anschluss, Inbetriebnahme, Bedienung und Wartung des Gerätes nur durchgeführt werden durch ausgebildetes Fachpersonal, das vom Anlagenbetreiber dazu autorisiert wurde.

Bestimmungsgemäße Verwendung

Einsatzbereich

LR70 ist ein kompakter Füllstandsensor für die Erfassung flüssiger Medien. Das Gerät wurde speziell für die Bedürfnisse des Werkzeugmaschinenbaus konzipiert. Es ist insbesondere geeignet für die Überwachung von Kühlschmieremulsionen sowie von wasserbasierten Reinigungsflüssigkeiten in Anlagen zur Teilereinigung.

Beschränkung des Einsatzbereichs

  • Verwenden Sie das Gerät ausschließlich in Metallbehältern. Nicht für Behälterdeckel aus Kunststoff geeignet.
  • Das Gerät ist nicht geeignet für Öle, Fette, Granulate, Schüttgüter, Säuren, Laugen; es ist nicht geeignet für den Lebensmittel- und Galvanikbereich.
  • Schaum, Trennschichten (z. B. Öl auf Wasser), stark absorbierende oder sprudelnde Oberflächen können zu Fehlmessungen oder zu Signalverlust führen. Prüfen Sie die Funktion durch einen Applikationstest.

Bei Signalverlust zeigt das Gerät "Err1" im Display und schaltet die Ausgänge in einen definierten Zustand →Seite 19, Ausgangsverhalten).

Funktionsbeschreibung

Messprinzip

Das Gerät arbeitet nach dem Prinzip der geführten Mikrowelle: Es misst den Füllstand mit Hilfe elektromagnetischer Impulse im Nanosekundenbereich.

Die Impulse werden vom Kopf des Sensors ausgesendet und entlang des Sondenstabs geführt (Abb. 1). Treffen sie auf das zu detektierende Medium, werden sie reflektiert und zum Sensor zurückgeführt (Abb. 2). Die Zeitdauer zwischen Senden und Empfangen des Impulses ist ein direktes Maß für die zurückgelegte Distanz (D) und somit für den aktuellen Füllstand. Bezugsebene für Distanzmessung ist die Unterkante des Einschraubgewindes.

IFM LR7024 - Messprinzip - 1

  • Das Gerät zeigt den aktuellen Füllstand im Display an und signalisiert das Erreichen oder Unterschreiten eingestellter Grenzen über zwei Schaltausgänge. Die Höhe der Schaltpunkte und Rückschaltpunkte und die Schaltfunktionen der Ausgänge lassen sich über das Bedienmenü einstellen. Für jeden der beiden Schaltausgänge kann eine Rückschaltverzögerung (max. 5 s) eingestellt werden (z. B. für besonders lange Pumpzyklen).
  • Das Gerät ist in unterschiedlichen Behältergrößen einsetzbar. Es stehen wahlweise 3 Stablängen zur Verfügung. Zur Anpassung an die Behälterhöhe kann der Sondenstab zusätzlich gekürzt werden. Das Gerät lässt sich auf die neue Stablänge per Bedienmenü einstellen.
  • Der Bereich zwischen Behälterboden und Unterkante des Messstabs kann als Offset (OFS) eingegeben werden. Dadurch beziehen sich Anzeige und Schaltpunkte auf den realen Füllstand.
    • Die Anzeigeeinheit ist einstellbar: cm oder inch.
  • Das Gerät lässt sich auf die Werkseinstellungen zurücksetzen.
  • Das Verhalten der Ausgänge im Fehlerfall ist einstellbar. Wird ein Gerätefehler erkannt oder unterschreitet die Signalgüte einen Mindestwert, gehen die Ausgänge in den sicheren Zustand (→ Seite 15, Parameter FOU1 und FOU2).
  • 360° drehbares Gehäuse zur Ausrichtung nach der Montage.
  • 360° drehbarer Sondenstab zur leichteren Montage / Demontage des Stabes.

IFM LR7024 - Messprinzip - 2

Damit das Gerät ordnungsgemäß funktioniert, müssen bestimmte Einbaubedingungen eingehalten werden. Lesen Sie das folgende Kapitel (Montage) sorgfältig durch und befolgen Sie die Vorgaben.

Montage

Sie haben 3 Montagemöglichkeiten:

  1. Einschrauben in einen Prozessanschluss G ^3/4 im Behälterdeckel.
  2. Einbau in den Behälterdeckel mit Hilfe einer Flanschplatte (z. B. bei dünnwandigen Behältern).
  3. Einbau in einen offenen Behälter mit Hilfe einer Halterung.

ACHTUNG: Das Gerät benötigt in jedem Fall eine metallische Fläche zum Einkoppeln der Messsignale (Einkoppelplatte).

Zu 1 und 2:

Bei Einbau in geschlossene Metallbehälter dient der Metalldeckel als Einkoppelplatte (R).

IFM LR7024 - Zu 1 und 2: - 1

text_image R

Die Unterkante des Einschraubgewindes sollte bündig mit der Montageumgebung abschließen. Benutzen Sie Dichtungen oder Unterlegscheiben (D), um die passende Höhe zu erreichen. Bei Verwendung der ifm-Flanschplatten (→Seite 9) ist bündiger Abschluss gewährleistet.

IFM LR7024 - Zu 1 und 2: - 2

text_image R

IFM LR7024 - Zu 1 und 2: - 3

Bei Einbau in offene Metallbehälter muss das Gerät mit Hilfe einer metallischen Halterung montiert werden. Sie dient als Einkoppelplatte (R). Mindestgröße: 150 x 150 mm bei einer quadratischen Halterung, 150 mm Durchmesser bei einer kreisförmigen Halterung. Montieren Sie das Gerät möglichst mittig auf der Halterung. Der Abstand D2 darf 40 mm nicht unterschreiten.

IFM LR7024 - Zu 1 und 2: - 4

text_image R D2 150 mm

Einbauort / Einbau-Umgebung

- Der Sondenstab muss folgende Mindestabstände einhalten zu Behälterwänden, Objekten im Behälter (B), Behälterboden und weiteren Füllstandsensoren:

IFM LR7024 - Einbauort / Einbau-Umgebung - 1

  • Bei nicht geraden Behälterwänden, Absätzen, Verstrebungen oder sonstigen Einbauten muss ein Abstand von 50 mm zur Behälterwand eingehalten werden.
  • Bei Einbau in Rohren muss der Rohr-Innendurchmesser (d) mindestens 100 mm betragen. Verwenden Sie ausschließlich metallische Rohre.
  • Bei Einbau in Stutzen muss der Durchmesser des Stutzens (d) mindestens 50 mm betragen. Die Stutzenhöhe (h) darf 40 mm nicht überschreiten.

IFM LR7024 - Einbauort / Einbau-Umgebung - 2

text_image d

IFM LR7024 - Einbauort / Einbau-Umgebung - 3

text_image d h

- Der maximale Füllstand darf die Blockdistanz (BD = 40 mm) nicht überschreiten. Wird sie um mehr als 10 mm überschritten, können Messfehler und Fehlermeldungen auftreten. Richten Sie einen Überlauf ein, um dieses Problem zu vermeiden.

IFM LR7024 - Einbauort / Einbau-Umgebung - 4

text_image BD

Anpassen des Sondenstabes

Die Geräte werden mit unterschiedlich langen Sondenstäben (L) geliefert:

LR7022: L = 240 mm

LR7023: L = 450 mm

LR7024: L = 700 mm

Die Sondenstäbe können zur Anpassung an unterschiedliche Behälterhöhen gekürzt werden. Die minimal zulässige Stablänge Lmin beträgt 150 mm.

IFM LR7024 - Anpassen des Sondenstabes - 1

text_image Lmin L

Gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Markieren Sie die gewünschte Länge (L).
  2. Schrauben Sie den Sondenstab vom Gerät ab.
  3. Kürzen Sie den Sondenstab. Unterschreiten Sie nicht die minimal zulässige Stablänge (15 cm / 6 inch).
  4. Entfernen Sie alle Grate und scharfen Kanten.
  5. Schrauben Sie den Sondenstab an das Gerät. Empfohlenes Anzugsmoment: 4 Nm.
  6. Stellen Sie bei der Inbetriebnahme die neue Stablänge ein (→ Seite 14, Menüpunkt: LEnG).

Hinweise:

Sondenstäbe sind auch als Zubehör lieferbar: E43203 (240 mm), E43204 (450 mm), E43205 (700 mm).

Jedes Gerät vom Typ LR70 kann mit jedem der genannten Sondenstäbe kombiniert werden.

Zur leichteren Montage und Demontage ist der Sensorstab uneingeschränkt drehbar gegenüber dem Einschraubgewinde (Prozessanschluss). Auch bei einer mehrfachen Drehung / Drehung um mehr als 360° wird das Gerät nicht beschädigt.

Einbau des Geräts mit Hilfe einer Flanschplatte

IFM LR7024 - Einbau des Geräts mit Hilfe einer Flanschplatte - 1

- Für den Einbau des Geräts benötigen Sie eine Bohrung im Behälterdeckel. Die Bohrung muss einen Mindestdurchmesser (d) haben, um eine ausreichende Einkopplung des Messsignals auf den Sondenstab zu ermöglichen. Der Durchmesser hängt ab von der Wandstärke des Behälterdeckels:

Wandstärke [mm] 1...5 5...8 8...11
Bohrungsdurchmesser [mm] 30 40 55

• Die Flanschplatte wird mit der planen Fläche zum Behälter montiert und mit Schrauben befestigt. Setzen Sie die Gerätedichtung (A) und die Adapterdichtung (B) ein.

- Nach der Montage kann das Sensorgehäuse ausgerichtet werden. Es ist uneingeschränkt verdrehbar gegenüber dem Einschraubgewinde (Prozessanschluss). Auch bei einer mehrfachen Drehung / Drehung um mehr als 360° wird das Gerät nicht beschädigt.

Folgende Flanschplatten sind als Zubehör lieferbar:

Flanschplatte 73 - 90 / G ^3/4 , Aluminium ...... Bestell-Nr. E43201

Flanschplatte 65 - 80 / G ^3 / _4 , Aluminium ...... Bestell-Nr. E43202

Sie sind geeignet für einen maximalen Behälterdruck von 0,5 bar.

Elektrischer Anschluss

IFM LR7024 - Elektrischer Anschluss - 1

Das Gerät darf nur von einer Elektrofachkraft installiert werden. Befolgen Sie die nationalen und internationalen Vorschriften zur Errichtung elektrotechnischer Anlagen.

Spannungsversorgung nach EN50178, SELV, PELV.

Schalten Sie die Anlage spannungsfrei; schließen Sie das Gerät folgendermaßen an:

IFM LR7024 - Elektrischer Anschluss - 2

IFM LR7024 - Elektrischer Anschluss - 3

text_image 4: OUT1 2: OUT2 1 2 4 3 L+ L-
Pin / Belegung Adernfarben bei ifn
1 braun
2 w###2 (Arbeitsschaltausgang)
3 blau
4 schwarz(Arbeitsschaltausgang)

n-Kabeldosen

Programmieren

1IFM LR7024 - Programmieren - 1IFM LR7024 - Programmieren - 2Drücken Sie die Taste Mode/Enter, bis der gewünschte Parameter im Display erscheint.
2IFM LR7024 - Programmieren - 3IFM LR7024 - Programmieren - 4Drücken Sie die Taste Set und halten Sie sie gedrückt. Der aktuelle Parameterwert wird 5s lang blinkend angezeigt, danach wird er erhöht* (schrittweise durch Einzeldruck oder kontinuierlich durch Festhalten der Taste).
3IFM LR7024 - Programmieren - 5IFM LR7024 - Programmieren - 6Drücken Sie kurz die Taste Mode/Enter (= Bestätigung). Der Parameter wird erneut ange- zeigt; der neue Parameterwert ist wirksam.
4Weitere Parameter verändern: Beginnen Sie wieder mit Schritt 1.Programmierung beenden: Warten Sie 15s oder drücken Sie die Mode/Enter-Taste, bis wieder der aktuelle Messwert erscheint.

*Wert verringern: Lassen Sie die Anzeige bis zum maximalen Einstellwert laufen. Danach beginnt der Durchlauf wieder beim minimalen Einstellwert.

Timeout: Wird während des Programmiervorgangs 15 s lang keine Taste gedrückt, geht das Gerät mit unveränderten Werten in den Betriebsmodus zurück.

Verriegeln / Entriegeln: Das Gerät lässt sich elektronisch verriegeln, so dass unbeabsichtigte Fehleingaben verhindert werden: Drücken Sie im Run-Modus 10 s lang die beiden Programmiertesten (bis langezeigt wird). Zum Entriegeln drücken Sie wieder 10 s lang die Tasten (bis uLoc angezeigt wird).

Auslieferungszustand: Nicht verriegelt.

Bei verriegeltem Gerät erscheint Linder Anzeige, wenn versucht wird, den Programmiermodus zu öffnen.

Das Gerät kann vor oder nach der Installation programmiert werden.

Bedien- und Anzeigeelemente
IFM LR7024 - Programmieren - 7

text_image ① ② ③ Mode/EnterSet ④ ⑤
12 x LED grünLeuchtende LED = eingestellte Anzeigeeinheit:- LED 1 = Anzeige des Füllstands in cm.- LED 2 = Anzeige des Füllstands in inch.
22 x LED gelbAnzeige des Schaltzustands; leuchtet, wenn der jeweilige Ausgang durchgeschaltet ist.- LED 1 = OUT1 (frei konfigurierbarer Ausgang).- LED 2 = OUT2 (frei konfigurierbarer Ausgang).
34-stellige alphanumerische Anzeige- Anzeige des aktuellen Füllstands,- Betriebs- und Fehleranzeigen,- Anzeige der Parameter und Parameterwerte.
4Programmiertaste Set- Einstellen der Parameterwerte (kontinuierlich durch Dauerdruck; schrittweise durch Einzeldruck).
5Programmiertaste Mode / EnterAnwahl der Parameter und Bestätigen der Parameterwerte.

Menü-Übersicht
IFM LR7024 - Programmieren - 8

flowchart
graph TD
    A["80"] --> B["M"]
    B --> C["SP1"]
    C --> D["S"]
    D --> E["M"]
    E --> F["100"]
    F --> G["M̄"]
    G --> H["rP1"]
    H --> I["S"]
    I --> J["M"]
    J --> K["Hno"]
    K --> L["M̄"]
    L --> M["OU1"]
    M --> N["S"]
    N --> O["M"]
    O --> P["Hno"]
    P --> Q["SP2"]
    Q --> R["S"]
    R --> S["M"]
    S --> T["200"]
    T --> U["M̄"]
    U --> V["rP2"]
    V --> W["S"]
    W --> X["M"]
    X --> Y["195"]
    Y --> Z["M̄"]
    Z --> AA["OU2"]
    AA --> AB["S"]
    AB --> AC["M"]
    AC --> AD["Hnc"]
    AD --> AE["M̄"]
    AE --> AF["OF5"]
    AF --> AG["S"]
    AG --> AH["M"]
    AH --> AI["00"]
    AI --> AJ["EF"]
    AJ --> AK["S"]
    AK --> AL["M̄"]
    AL --> AM["80"]

    subgraph Control Signals
        direction TB
        C --> D
        D --> E
        E --> F
        F --> G
        G --> H
        H --> I
        I --> J
        J --> K
        K --> L
        L --> M
        M --> N
        N --> O
        O --> P
        P --> Q
        Q --> R
        R --> S
        S --> T
        T --> U
        U --> V
        V --> W
        W --> X
        X --> Y
        Y --> Z
        Z --> AA
        AA --> AB
        AB --> AC
        AC --> AD
        AD --> AE
        AE --> AF
        AF --> AG
        AG --> AH
        AH --> AI
        AI --> AJ
        AJ --> AK
        AK --> AL

    subgraph Mode/EnterSet
        direction LR
        S1["Mode/EnterSet"] --> Mode1["Mode/EnterSet"]
        Mode1 --> Mode2["Mode/EnterSet"]
        Mode2 --> Mode3["Mode/EnterSet"]
        Mode3 --> Mode4["Mode/EnterSet"]
        Mode4 --> Mode5["Mode/EnterSet"]
        Mode5 --> Mode6["Mode/EnterSet"]
        Mode6 --> Mode7["Mode/EnterSet"]
        Mode7 --> Mode8["Mode/EnterSet"]
        Mode8 --> Mode9["Mode/EnterSet"]
        Mode9 --> Mode10["Mode/EnterSet"]
        Mode10 --> Mode11["Mode/EnterSet"]
        Mode11 --> Mode12["Mode/EnterSet"]
        Mode12 --> Mode13["Mode/EnterSet"]
        Mode13 --> Mode14["Mode/EnterSet"]
        Mode14 --> Mode15["Mode/EnterSet"]
        Mode15 --> Mode16["Mode/EnterSet"]
        Mode16 --> Mode17["Mode/EnterSet"]
        Mode17 --> Mode18["Mode/EnterSet"]
        Mode18 --> Mode19["Mode/EnterSet"]
        Mode19 --> Mode20["Mode/EnterSet"]
        Mode20 --> Mode21["Mode/EnterSet"]
        Mode21 --> Mode22["Mode/EnterSet"]
        Mode22 --> Mode23["Mode/EnterSet"]
        Mode23 --> Mode24["Mode/EnterSet"]
        Mode24 --> Mode25["Mode/EnterSet"]
        Mode25 --> Mode26["Mode/EnterSet"]
        Mode26 --> Mode27["Mode/EnterSet"]
        Mode27 --> Mode28["Mode/EnterSet"]
        Mode28 --> Mode29["Mode/EnterSet"]
        Mode29 --> Mode30["Mode/EnterSet"]
        Mode30 --> Mode31["Mode/EnterSet"]
        Mode31 --> Mode32["Mode/EnterSet"]
        Mode32 --> Mode33["Mode/EnterSet"]
        Mode33 --> Mode34["Mode/EnterSet"]
        Mode34 --> Mode35["Mode/EnterSet"]
        Mode35 --> Mode36["Mode/EnterSet"]
        Mode36 --> Mode37["Mode/EnterSet"]
        Mode37 --> Mode38["Mode/EnterSet"]
        Mode38 --> Mode39["Mode/EnterSet"]
        Mode39 --> Mode40["Mode/EnterSet"]
        Mode40 --> Mode41["Mode/EnterSet"]
        Mode41 --> Mode42["Mode/EnterSet"]
        Mode42 --> Mode43["Mode/EnterSet"]
        Mode43 --> Mode44["Mode/EnterSet"]
    end

Führen Sie zur Programmierung die folgenden Schritte in der angegebenen Reihenfolge durch.

Parameter Schritt
1 Erweiterte Funktionen aufrufenTaste Mode/Enter drücken, bis EF im Display erscheint.Taste Set drücken. Im Display erscheint nun der erste Parameter des erweiterten Menüs. Durch erneutes Drücken der Taste Set rufen Sie den zugehörigen Parameterwert auf. Drücken der Taste Mode/Enter führt zu den folgenden Parametern.EF
2 Anzeigeeinheit auswählen (Unit)Stellen Sie die gewünschte Anzeigeeinheit ein:cmoder inch.Stellen Sie die Anzeigeeinheit ein, bevor Sie die Werte für SPx,rPx,die Stablänge LEnGoder den Offset OFSfest-legen. Dadurch vermeiden Sie Rundungsfehler bei der internen Umrechnung auf die jeweils andere Einheit und erhalten exakt die gewünschten Werte.Auslieferungszustand:Uni=cm.Uni
3 Einstellen der Stablänge (length)Die Einstellung ist nur dann notwendig, wenn die Stablänge vom Auslieferungszustand abweicht.Auslieferungszustand:LEnG=Stablänge L(siehe Maßzeichnung,Seite 23).Ermitteln Sie die tatsächliche Stablänge (gemessen von der Unterkante des Einschraubgewindes bis zum Stabende). Runden Sie diesen Wert auf 5mm/0,2inch.Aktivieren Sie den Parameter LEnG.Geben Sie den neuen Wert ein.Den Einstellbereich für die Stablänge finden Sie in der Tabelle auf Seite 16.LEng
4 Offset einstellenDer Bereich zwischen Behälterboden und Unterkante des Messstabes kann als Offset-Wert eingegeben werden. Dadurch beziehen sich Anzeige und Schaltpunkte auf den realen Füllstand. Auslieferungszustand:OFS=0.Den Einstellbereich OFSfinden Sie in der Tabelle auf Seite 16.Bitte beachten Sie:Stellen Sie OFSein, bevor Sie die Schaltgrenzen (SPx,rPx)einstellen. Dadurch vermeiden Sie versehentliche Fehleinstellungen.OFS
5 Einstellen der SchaltparameterSP1: Schaltpunkt 1 = oberer Grenzwert, bei dem Schaltausgang OUT1 seinen Schaltzustand ändert.rP1: Rückschaltpunkt 1 = unterer Grenzwert, bei dem Schaltausgang OUT1 seinen Schaltzustand ändert.OU1: Schaltfunktion für Schaltausgang OUT1. Es sind 4 Einstellungen wählbar: Hysterese- (H..) oder Fensterfunktion (F..); jeweils als Schließer (.no) oder Öffner (.nc).SP1r-P1OU1
SP2: Schaltpunkt 2 = oberer Grenzwert, bei dem Schaltausgang OUT2 seinen Schaltzustand ändert.rP2: Rückschaltpunkt 2 = unterer Grenzwert, bei dem Schaltausgang OUT2 seinen Schaltzustand ändert.OU2: Schaltfunktion für Schaltausgang OUT2. Es sind 4 Einstellungen wählbar: Hysterese- (H..) oder Fensterfunktion (F..); jeweils als Schließer (.no) oder Öffner (.nc).Einstellbereiche für SPx und rPx → Seite 16.Hinweis: Wird der obere Schaltpunkt als Überfüllsicherung verwendet, wird die Einstellung OUx = Hnc (Öffnerfunktion) empfohlen. Durch das Ruhestromprinzip wird sichergestellt, dass auch Drahtbruch oder Kabelabriss erkannt werden.SP2r-P2OU2
6 Ausschaltverzögerung einstellendr1: Ausschaltverzögerung für Schaltausgang OUT1dr2: Ausschaltverzögerung für Schaltausgang OUT2• Einstellbereich: 0...5s in Schritten von 0,2s.Die Auschaltverzögerung ist nur wirksam, wenn als Schaltfunktion Hysterese eingestellt wurde (OUx = H..).dr-1dr-2DEUTSCH
7 Verhalten der Ausgänge im Fehlerfall festlegenFOU1: Fehlerverhalten für Schaltausgang OUT1FOU2: Fehlerverhalten für Schaltausgang OUT2Es sind 2 Einstellungen wählbar:On= Ausgang schaltet im Fehlerfall EIN.OFF= Ausgang schaltet im Fehlerfall AUS.Werkseinstellung: FOU1 / FOU2 = OFF.Als Fehlerfall gelten: Hardwaredefekt, zu geringe Signalgüte. Übervoll gilt nicht als Fehler!FOU1FOU2

Rücksetzen auf Werkseinstellungen (Werks-Reset)

Setzt alle Einstellungen auf den Auslieferungszustand zurück. Prüfen Sie vor dem Ausführen des Werks-Reset die möglichen Auswirkungen auf Ihre Applikation!

  • "Mode/Enter"-Taste drücken, bis rES erscheint.
  • "Set"-Taste drücken und festhalten, bis die Anzeige "----" erscheint.
  • Kurz die "Mode/Enter"-Taste drücken. Danach springt die Anzeige zurück auf rES.

ParameterSchritt

r-ES

Einstellbereiche für die Stablänge (gilt für alle Geräte des Typs LR70)

cminch
Einstellbereich15...706,0...27,6
Schrittweite0,50,2

Der Sondenstab ist austauschbar. Sondenstäbe sind in verschiedenen Längen als Zubehör lieferbar.

Einstellbereiche für OFS (gilt für alle Geräte des Typs LR70)

cminch
Einstellbereich0...1000...39,4
Schrittweite0,50,2

Einstellbereiche für SPx, rPx

LR7022 (L = 24)*cm inchLR7023 (L = 45)*cm inchLR7024 (L = 70)*cm inch
SPx1,5...20,00,6...7,81,5...41,00,6...16,21,5...660,6...26,0
rPx1,0...19,50,4...7,61,0...40,50,4...16,01,0...65,50,4...25,8
ΔL*0,50,20,50,20,50,2

*L = Stablänge [cm] im Auslieferungszustand; ΔL = Schrittweite Die Werte gelten für die Stablänge im Auslieferungszustand und OFS = 0.

  • rPx ist stets kleiner als SPx. Wird der Wert für SPx auf einen Wert ≤ rPx verringert, verschiebt sich auch die Position von rPx.
  • Liegen rPx und SPx eng beieinander (ca. 3 x Schrittweite), wird rPx bei Erhöhen von SPx mitgezogen.
  • Liegen rPx und SPx weiter auseinander, bleibt rPx auf dem eingestellten Wert, auch wenn SPx erhöht wird.

Hysteresefunktion (Hno, Hnc) (Abb. 1):

Die Hysterese hält den Schaltzustand des Ausgangs stabil, wenn der Prozesswert um den Sollwert schwankt.

Bei steigendem Prozesswert schaltet der Ausgang bei Erreichen des Schaltpunkts (SPx). Fällt der Prozesswert wieder ab, schaltet der Ausgang erst dann zurück, wenn der Rückschaltpunkt rPx unterschritten wird.

Die Hysterese ist einstellbar: Zuerst wird der Schaltpunkt festgelegt, dann im gewünschten Abstand der Rückschaltpunkt.

Fensterfunktion (Fno, Fnc) (Abb. 2):

Die Fensterfunktion erlaubt die Überwachung eines definierten Gutbereichs.

Bewegt sich der Prozesswert zwischen Schaltpunkt (SPx) und Rückschaltpunkt (rPx), ist der Ausgang durchgeschaltet (Fensterfunktion / Schließer) bzw. geöffnet (Fensterfunktion / Öffner). Die Breite des Fensters ist einstellbar durch den Abstand von SPx zu rPx. SPx = oberer Wert, rPx= unterer Wert.

IFM LR7024 - Fensterfunktion (Fno, Fnc) (Abb. 2): - 1

line | t | L | | ---- | ----- | | 0 | 0 | | 1 | SP | | 2 | rP | | 3 | SP | | 4 | rP | | 5 | SP | | 6 | rP | | 7 | SP | | 8 | rP | | 9 | SP | | 10 | rP | | 11 | SP | | 12 | rP | | 13 | SP | | 14 | rP | | 15 | SP | | 16 | rP | | 17 | SP | | 18 | rP | | 19 | SP | | 20 | rP | | 21 | SP | | 22 | rP | | 23 | SP | | 24 | rP | | 25 | SP | | 26 | rP | | 27 | SP | | 28 | rP | | 29 | SP | | 30 | rP | | 31 | SP | | 32 | rP | | 33 | SP | | 34 | rP | | 35 | SP | | 36 | rP | | 37 | SP | | 38 | rP | | 39 | SP | | 40 | rP | | 41 | SP | | 42 | rP | | 43 | SP | | 44 | rP | | 45 | SP | | 46 | rP | | 47 | SP | | 48 | rP | | 49 | SP | | 50 | rP | | 51 | SP | | 52 | rP | | 53 | SP | | 54 | rP | | 55 | SP | | 56 | rP | | 57 | SP | | 58 | rP | | 59 | SP | | 60 | rP | | 61 | SP | | 62 | rP | | 63 | SP | | 64 | rP | | 65 | SP | | 66 | rP | | 67 | SP | | 68 | rP | | 69 | SP | | 70 | rP | | 71 | SP | | 72 | rP | | 73 | SP | | 74 | rP | | 75 | SP | | 76 | rP | | 77 | SP | | 78 | rP | | 79 | SP | | 80 | rP | | 81 | SP | | 82 | rP | | 83 | SP | | 84 | rP | | 85 | SP | | 86 | rP | | 87 | SP | | 88 | rP | | 89 | SP | | 90 | rP | | 91 | SP | | 92 | rP | | 93 | SP | | 94 | rP | | 95 | SP | | 96 | rP | | 97 | SP | | 98 | rP | | 99 | SP | | 100 | rP |

L = Füllstand

IFM LR7024 - Fensterfunktion (Fno, Fnc) (Abb. 2): - 2

Inbetriebnahme / Betrieb

Prüfen Sie nach Montage, elektrischem Anschluss und Programmierung, ob das Gerät sicher funktioniert.

Betriebs- und Fehleranzeigen:

CALInitialisierung nach dem Einschalten.
XX.XAnzeige des Füllstands.
----Während des Betriebs: Füllstand unterhalb des aktiven Bereichs.Während der Programmierung: Rückmeldung beim Werks-Reset:Alle Parameter zurückgesetzt auf Werkseinstellung.
FULLXX.XMaximaler Messbereich ist erreicht oder überschritten."FULL" und die Anzeige des maximalen Füllstands wechseln im Sekundentakt (= Warnanzeige Überfüllung).
LocGerät elektronisch verriegelt; Programmierung nicht möglich.Zum Entriegeln 10 s lang beide Programmiertasten drücken.
uLocRückmeldung: Gerät ist entriegelt / Programmierung wieder möglich.
Err0Fehler in der Elektronik (das Gerät muss ersetzt werden).
Err1- Messsignal unterhalb des sicheren Auswertebereichs. Reinigen Sie den Sensorstab und den Prozessanschluss. Überprüfen Sie die Montage (möglicherweise wurden die Mindestabstände nicht eingehalten).- Füllstand hat Blockdistanz um mehr als 10 mm überschritten.Senken Sie den Füllstand ab; bringen Sie einen Überlauf an, wenn möglich.- Füllstand erreicht schneller als zulässig den Zustand "leer" oder "voll" (Plausibilitätskontrolle). Mögliche Ursachen: Reinigungs-oder Wartungsarbeiten am Sondenstab oder am Behälter; Berühren des Sondenstabs im eingeschalteten Zustand.
SC1, SC2Blinkend: Kurzschluss in Schaltausgang 1 / 2.
SCBlinkend: Kurzschluss in beiden Schaltausgängen.

Führen Sie nach Fehlerbehebung und zum Rücksetzen der Fehlermeldung einen Reset durch (Versorgungsspannung abschalten und wieder einschalten).

Einstellung der Parameter ablesen:

  • Kurzer Druck auf die Taste "Mode/Enter" blättert durch die Parameter.
  • Kurzer Druck auf die Taste "Set" zeigt jeweils 15s lang den zugehörigen Parameterwert ohne ihn zu verändern.

Ausgangsverhalten in verschiedenen Betriebszuständen

OUT1 OUT2
Initialisierung AUS AUS
Normalbetriebgemäß Füllstand und Einstellung OU1gemäß Füllstand und Einstellung OU2
Fehlerfall (Err0, Err1)AUS bei FOU1=OFFEIN bei FOU1=OnAUS bei FOU2=OFFEIN bei FOU2=On

Technische Daten

Betriebsspannung [V] ..... 18 ... 30 DCStrombelastbarkeit [mA] ..... 200Kurzschlussschutz, getaktet; verpolungssicher / überlastfestSpannungsabfall [V] ..... < 2,5Stromaufnahme [mA] ..... < 80Schaltpunktgenauigkeit [% vom Messbereichsendwert] ..... ± 5Wiederholgenauigkeit [% vom Messbereichsendwert] ..... ± 2Max. Geschwindigkeit der Füllstandsänderung [mm/s] ..... 100DK - Medium ..... > 20Max. Behälterdruck [bar] ..... 0,5
Gehäusewerkstoffe . . . V2A (1.4301); FKM; NBR; PBT; PC; PEI; TPE / V; PTFEWerkstoffe in Kontakt mit dem Medium ..... V2A (1.4305); PTFE; NBRSchutzart, Schutzklasse ..... IP 67, IIIUmgebungstemperatur [°C] ..... 0..60Mediumtemperatur [°C] ..... 0..80Lagertemperatur [°C] ..... -25..80Schockfestigkeit [g] ..... 12 (DIN EN 60068-2-29, 11 ms)Vibrationsfestigkeit [g] ..... 2,5 (RMS, 1...1000 Hz)EMVEN 61000/4/2 ESD: ..... 4/8kVEN 61000/4/3 HF gestrahlt: ..... 10V/mEN 61000/4/4 Burst: ..... 2kVEN 61000/4/6 HF leitungsgebunden: ..... 10V

Applikationen

Mindestfüllstand-Überwachung mit Vorwarnung und Alarm

Schaltausgang 1: Vorwarnung
SP IGeringfügig über rP1 (um Wellenbewegungen auszublenden)
r-P ISoll-Füllstand unterschritten → Vorwarnung, Nachfüllen starten
OU IHysteresefunktion, Öffner (Hnc)
Schaltausgang 2: Alarm
SP2Min-Wert wieder erreicht → Alarm zurückgesetzt
r-P2Min-Wert unterschritten →Alarm
OU2Hysteresefunktion, Schließer (Hno)

IFM LR7024 - Applikationen - 1

line | Time | Signal | |------|-------------| | 0 | SP1 | | 1 | rP1 | | 2 | SP2 | | 3 | rP2 | | 4 | SP1 | | 5 | rP1 | | 6 | SP2 | | 7 | rP2 | | 8 | SP1 | | 9 | rP1 | | 10 | SP2 | | 11 | rP2 | | 12 | SP1 | | 13 | rP1 | | 14 | SP2 | | 15 | rP2 | | 16 | SP1 | | 17 | rP1 | | 18 | SP2 | | 19 | rP2 | | 20 | SP1 | | 21 | rP1 | | 22 | SP2 | | 23 | rP2 | | 24 | SP1 | | 25 | rP1 | | 26 | SP2 | | 27 | rP2 | | 28 | SP1 | | 29 | rP1 | | 30 | SP2 | | 31 | rP2 | | 32 | SP1 | | 33 | rP1 | | 34 | SP2 | | 35 | rP2 | | 36 | SP1 | | 37 | rP1 | | 38 | SP2 | | 39 | rP2 | | 40 | SP1 | | 41 | rP1 | | 42 | SP2 | | 43 | rP2 | | 44 | SP1 | | 45 | rP1 | | 46 | SP2 | | 47 | rP2 | | 48 | SP1 | | 49 | rP1 | | 50 | SP2 | | 51 | rP2 | | 52 | SP1 | | 53 | rP1 | | 54 | SP2 | | 55 | rP2 | | 56 | SP1 | | 57 | rP1 | | 58 | SP2 | | 59 | rP2 | | 60 | SP1 | | 61 | rP1 | | 62 | SP2 | | 63 | rP2 | | 64 | SP1 | | 65 | rP1 | | 66 | SP2 | | 67 | rP2 | | 68 | SP1 | | 69 | rP1 | | 70 | SP2 | | 71 | rP2 | | 72 | SP1 | | 73 | rP1 | | 74 | SP2 | | 75 | rP2 | | 76 | SP1 | | 77 | rP1 | | 78 | SP2 | | 79 | rP2 | | 80 | SP1 | | 81 | rP1 | | 82 | SP2 | | 83 | rP2 | | 84 | SP1 | | 85 | rP1 | | 86 | SP2 | | 87 | rP2 | | 88 | SP1 | | 89 | rP1 | | 90 | SP2 | | 91 | rP2 | | 92 | SP1 | | 93 | rP1 | | 94 | SP2 | | 95 | rP2 | | 96 | SP1 | | 97 | rP1 | | 98 | SP2 | | 99 | rP2 | | 100 | SP1 | | 101 | rP1 | | 102 | SP2 | | 103 | rP2 | | 104 | SP1 | | 105 | rP1 | | 106 | SP2 | | 107 | rP2 | | 108 | SP1 | | 109 | rP1 | | 110 | SP2 | | 111 | rP2 | | 112 | SP1 | | 113 | rP1 | | 114 | SP2 | | 115 | rP2 | | 116 | SP1 | | 117 | rP1 | | 118 | SP2 | | 119 | rP2 | | 120 | SP1 | | 121 | rP1 | | 122 | SP2 | | 123 | rP2 | | 124 | SP1 | | 125 | rP1 | | 126 | SP2 | | 127 | rP2 | | 128 | SP1 | | 129 | rP1 | | 130 | SP2 | | 131 | rP2 | | 132 | SP1 | | 133 | rP1 | | 134 | SP2 | | 135 | rP2 | | 136 | SP1 | | 137 | rP1 | | 138 | SP2 | | 139 | rP2 | | 140 | SP1 | | 141 | rP1 | | 142 | SP2 | | 143 | rP2 | | 144 | SP1 | | 145 | rP1 | | 146 | SP2 | | 147 | rP2 | | 148 | SP1 | | 149 | rP1 | | 150 | SP2 | | Note: The data is extracted from the code and presented in CSV format as requested. The values are estimated based on the code execution.
  • Bei Unterschreiten von rP1 gibt Ausgang 1 Signal, bis Flüssigkeit nachgefüllt wird. Wird SP1 wieder erreicht, wird Ausgang 1 zurückgesetzt.
  • Steht der Füllstand oberhalb SP2, steht an Ausgang 2 Signal EIN an. Fällt der Füllstand unter rP2 oder tritt Leitungsbruch auf, fällt das Signal ab.
  • Durch Einstellen von SP1 kann der maximale Füllstand geregelt / überwacht werden: Die Höhe von SP1 bestimmt, bis zu welchem Füllstand (Max) nachgefüllt werden soll. Das Erreichen des maximalen Füllstands wird signalisiert durch Verlöschen von LED OUT1 und Abfall des Signals an Ausgang 1.

Applikationen

Hebeanlage

Behälter entleeren mit Überfüllsicherung

Schaltausgang 1: Regelung Behälter entleeren
SP IOberer Normalwert überschritten → Tauchpumpe EIN
r-P IUnterer Normalwert erreicht →Tauchpumpe AUS
OU IHysteresefunktion, Schließer (Hno)
Schaltausgang 2: Überfüllsicherung
SP2Maximalwert überschritten →Alarm
r-P2Geringfügig unter SP2 (um Wellenbewegungen auszublenden)
OU2Hysteresefunktion, Öffner (Hnc)

IFM LR7024 - Hebeanlage - 1

line | Time | Entleeren | Überfüllsicherung | |------|-----------|-------------------| | 0 | SP2 | OUT1 | | 1 | rP2 | Hno | | 2 | SP1 | OUT2 | | 3 | rP1 | Hnc | | 4 | SP1 | 1 | | 5 | rP1 | 0 | | 6 | SP1 | 1 | | 7 | rP1 | 0 | | 8 | SP1 | 1 | | 9 | rP1 | 0 | | 10 | SP1 | 1 | | 11 | rP1 | 0 | | 12 | SP1 | 1 | | 13 | rP1 | 0 | | 14 | SP1 | 1 | | 15 | rP1 | 0 | | 16 | SP1 | 1 | | 17 | rP1 | 0 | | 18 | SP1 | 1 | | 19 | rP1 | 0 | | 20 | SP1 | 1 | | 21 | rP1 | 0 | | 22 | SP1 | 1 | | 23 | rP1 | 0 | | 24 | SP1 | 1 | | 25 | rP1 | 0 | | 26 | SP1 | 1 | | 27 | rP1 | 0 | | 28 | SP1 | 1 | | 29 | rP1 | 0 | | 30 | SP1 | 1 | | 31 | rP1 | 0 | | 32 | SP1 | 1 | | 33 | rP1 | 0 | | 34 | SP1 | 1 | | 35 | rP1 | 0 | | 36 | SP1 | 1 | | 37 | rP1 | 0 | | 38 | SP1 | 1 | | 39 | rP1 | 0 | | 40 | SP1 | 1 | | 41 | rP1 | 0 | | 42 | SP1 | 1 | | 43 | rP1 | 0 | | 44 | SP1 | 1 | | 45 | rP1 | 0 | | 46 | SP1 | 1 | | 47 | rP1 | 0 | | 48 | SP1 | 1 | | 49 | rP1 | 0 | | 50 | SP1 | 1 | | 51 | rP1 | 0 | | 52 | SP1 | 1 | | 53 | rP1 | 0 | | 54 | SP1 | 1 | | 55 | rP1 | 0 | | 56 | SP1 | 1 | | 57 | rP1 | 0 | | 58 | SP1 | 1 | | 59 | rP1 | 0 | | 60 | SP1 | 1 | | 61 | rP1 | 0 | | 62 | SP1 | 1 | | 63 | rP1 | 0 | | 64 | SP1 | 1 | | 65 | rP1 | 0 | | 66 | SP1 | 1 | | 67 | rP1 | 0 | | 68 | SP1 | 1 | | 69 | rP1 | 0 | | 70 | SP1 | 1 | | 71 | rP1 | 0 | | 72 | SP1 | 1 | | 73 | rP1 | 0 | | 74 | SP1 | 1 | | 75 | rP1 | 0 | | 76 | SP1 | 1 | | 77 | rP1 | 0 | | 78 | SP1 | 1 | | 79 | rP1 | 0 | | 80 | SP1 | 1 | | 81 | rP1 | 0 | | 82 | SP1 | 1 | | 83 | rP1 | 0 | | 84 | SP1 | 1 | | 85 | rP1 | 0 | | 86 | SP1 | 1 | | 87 | rP1 | 0 | | 88 | SP1 | 1 | | 89 | rP1 | 0 | | 90 | SP1 | 1 | | 91 | rP1 | 0 | | 92 | SP1 | 1 | | 93 | rP1 | 0 | | 94 | SP1 | 1 | | 95 | rP1 | 0 | | 96 | SP1 | 1 | | 97 | rP1 | 0 | | 98 | SP1 | 1 | | 99 | rP1 | 0 | | | | | | XX.X (Anzeigewert) - / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / (Continued) // (Continued) // (Continued) // (Continued) // (Continued) // (Continued) // (Continued) // (Continued) // (Continued) // (Continued) // (Continued) // (Continued) // (Continued) // (Continued) // (Continued) // (continued) // (continued) // (continued) // (continued) // (continued) // (continued) // (continued) // (continued) // (continued) // (continued) // (continued) // (continued) // (continued) // (continued) // (continued)
  • Bei Überschreiten von SP1 gibt Ausgang 1 Signal (Tauchpumpe EIN). Bei Unterschreiten von rP1 fällt das Signal wieder ab (Tauchpumpe AUS).
  • Bei Überschreiten von SP2 oder Drahtbruch wird Ausgang 2 auf AUS gesetzt.

Applikationen

Vorlage- bzw. Druckerhöhungsbehälter

Gutbereich-Überwachung (Alarm) und Regelung des Füllstands

Schaltausgang 1: Nachfüllen
SP IOberer Sollwert erreicht → Nachfüllen beenden
r-P IUnterer Sollwert unterschritten → Nachfüllen starten
OU IHysteresefunktion, Öffner (Hnc)
Schaltausgang 2: Sicherheitfunktion Min-Max
SP2Max-Wert überschritten →Alarm
r-P2Min-Wert unterschritten →Alarm
OU2Fensterfunktion, Schließer (Fno)

IFM LR7024 - Vorlage- bzw. Druckerhöhungsbehälter - 1

line | Phase | Time (t) | Signal | | ----------------- | -------- | ------ | | Nachfüllen | 0 | SP2 | | Nachfüllen | 1 | SP1 | | Nachfüllen | 2 | rP1 | | Nachfüllen | 3 | rP2 | | Min-Überwachung | 0 | SP2 | | Min-Überwachung | 1 | SP1 | | Min-Überwachung | 2 | rP1 | | Min-Überwachung | 3 | rP2 | | Max-Überwachung | 0 | SP2 | | Max-Überwachung | 1 | SP1 | | Max-Überwachung | 2 | rP1 | | Max-Überwachung | 3 | rP2 | | Out1 | 0 | Hnc | | Out1 | 1 | Fno | | Out2 | 0 | Hnc | | Out2 | 1 | Fno |
  • Unterschreitet der Füllstand rP1, gibt Ausgang 1 Signal, bis Flüssigkeit nachgefüllt wird. Wird SP1 wieder erreicht, wird Ausgang 1 zurückgesetzt.
  • Bei Unterschreiten von rP2 oder Überschreiten von SP2 oder Drahtbruch wird Ausgang 2 auf AUS gesetzt (→Alarmmeldung).
  • Die logische Verknüpfung zwischen den Ausgängen 1 und 2 zeigt an, ob Überfüllung vorliegt oder der Minimalfüllstand unterschritten ist:

- Überfüllung: Ausgang 1 und Ausgang 2 zurückgesetzt (AUS).

- Min-Wert unterschritten: Ausgang 1 hat Signal (EIN) und Ausgang 2 zurückgesetzt (AUS).

Maßzeichnung

IFM LR7024 - Maßzeichnung - 1

text_image ① ② Ø50 ③ 57 67 78 11 L A 12

IFM LR7024 - Maßzeichnung - 2

text_image 63 30 M12x1 32 Ø6 Ø8 G3/4
LR7022 LR7023 LR7024
cm inchcm inchcm inch
L (Stablänge)24 9,545 17,770 27,6
A (aktiver Bereich)19 7,540 15,865 25,6
I_1 (inaktiver Bereich 1)4 1,6 4 1,6 41,6
I_2 (inaktiver Bereich 2)1 0,4 1 0,4 10,4
14-stellige alphanumerische Anzeige
2Status-LEDs
3Programmiertasten

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Produktinformationen

Marke : IFM

Modell : LR7024

Kategorie : Elektronischer Pegelsensor