IFM RU6033 - Digitaler Decoder

RU6033 - Digitaler Decoder IFM - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice IFM RU6033 - page 2
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Produkttyp Inkrementalgeber (Digitaldecoder)
Marke IFM
Modell RU6033
Kategorie Digitaldecoder
Spannungsversorgung 5 V TTL oder 10…30 V HTL je nach Version
Kurzschlussschutz Version 5 V TTL: Ausgänge gegen 0 V geschützt; HTL-Version: Ausgänge gegen 0 V und L+ geschützt (max. 1 Min.)
Maximale Kabellänge 100 m (5 V TTL) / 300 m (10…30 V HTL)
Mindestabstand zu Störquellen 20 cm
Ausgangssignale A, B, kombinierter Nullimpuls (digitale Impulse)
Phasenverschiebung zwischen Ausgängen A und B 90°
Nullimpuls Ein Impuls pro mechanischer Umdrehung der Welle
Anschluss Stecker ifm1000 oder ifm1013, oder Kabel
Montage Auf Befestigungsflansch (Ref. E60033) mit elastischer Kupplung
Verwendung Messung linearer und rotativer Bewegungen, Positionsbestimmung
Zubehör Befestigungsflansch E60033, Anschlusskabel
Dokumentation Anleitung verfügbar unter www.ifm.com
Nicht verwendete Leitungen Müssen isoliert werden, um Kurzschlüsse zu vermeiden
Sicherheit Vor Anschluss oder Trennung spannungsfrei schalten
Mechanischer Schutz Stöße auf die Welle vermeiden; elastische Kupplung verwenden, um Versatz auszugleichen

Häufig gestellte Fragen - RU6033 IFM

Wie schließe ich den Inkrementalgeber RU6033 an?
Vor dem Anschluss ist die Anlage spannungsfrei zu schalten. Schließen Sie die Leitungen gemäß dem in der Anleitung bereitgestellten Anschlussplan an. Nicht verwendete Leitungen müssen isoliert werden, um Kurzschlüsse zu vermeiden.
Wie hoch ist die Versorgungsspannung des RU6033?
Der Geber ist in der Ausführung 5 V TTL oder 10…30 V HTL erhältlich. Überprüfen Sie das Typenschild am Gehäuse, um die genaue Version zu erfahren.
Wie groß ist die maximal zulässige Kabellänge?
Für die 5-V-TTL-Version beträgt die maximale Länge 100 m; für die 10…30-V-HTL-Version 300 m, sofern geeignete Kabel verwendet werden.
Wie schütze ich den Geber vor Kurzschlüssen?
Die Ausgänge sind geschützt: 5-V-TTL-Version gegen Kurzschlüsse nach 0 V; HTL-Version gegen Kurzschlüsse nach 0 V und L+ (max. 1 Minute).
Welche Ausgangssignale hat der RU6033?
Der Geber liefert digitale Impulse an den Ausgängen A und B mit einer Phasenverschiebung von 90° sowie einen kombinierten Nullimpuls (ein Impuls pro Umdrehung).
Wie ermittle ich die Drehrichtung mit dem RU6033?
Die Drehrichtung wird durch die Phasenverschiebung von 90° zwischen den Ausgängen A und B bestimmt. Das elektronische Modul kann diese Phasenverschiebung auswerten.
Wie montiere ich den Geber RU6033?
Schrauben Sie den Geber auf einen Befestigungsflansch (Ref. E60033). Verbinden Sie die Welle über eine elastische Kupplung, um Versatz auszugleichen und Schäden am Geber zu vermeiden.
Wo finde ich Zubehör für den RU6033?
Zubehör wie den Befestigungsflansch E60033 oder Kabel finden Sie auf der Website www.ifm.com.
Was mache ich mit nicht verwendeten Leitungen beim Anschluss?
Nicht verwendete Leitungen müssen isoliert werden, um direkte Kurzschlüsse oder unbeabsichtigte Verbindungen zwischen Leitern zu vermeiden.
Welche Rolle spielt der kombinierte Nullimpuls?
Der Nullimpuls liefert einmal pro mechanischer Umdrehung der Welle einen Impuls. Bei einem Netzausfall dient er als Referenz für die Position innerhalb einer Umdrehung.

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BEDIENUNGSANLEITUNG RU6033 IFM

Bestimmungsgemäße Verwendung

Der Drehgeber wandelt Drehbewegungen in Impulsfolgen. Mit ihnen lassen sich Wegstrecken und Winkelbewegungen messen und Positionen bestimmen.

Elektrischer Anschluss

IFM RU6033 - Elektrischer Anschluss - 1

Schalten Sie die Anlage spannungsfrei bevor Sie Kabel- oder Steckverbindungen verbinden oder lösen!

Nicht verwendete Anschlussadern müssen isoliert werden, um Kurz- und Querschlüssen zu vermeiden.

Kurzschlussschutz

5 V TTL Version: Ausgänge kurzschlußfest gegen 0V

10...30 V HTL Version: Ausgänge kurzschlußfest gegen 0V

und L+ maximal 1 Minute

Standardanschlussbelegungen:

Flanschstecker 5poligifm1000.xx ifm1001.xx
L+ 2 9 12
L+ Sensor - 5 2
0V 1 12 10
0V Sensor-10 11
A315
A neg.- 2 6
B438
B neg.- 4 1
0-Index5 6 3
0-Index neg.- 7 4
Störung neg.--7
frei--9
frei---
SchirmGehäuse11Gehäuse
ifm1013.xx Kabel 5adrig Kabel13 adrig
L+ 1 braun braun/grün
L+ Sensor -- blau
0V 6 grau weiß/grün
0V Sensor--weiß
A2grünbraun
A neg.--grün
B4weißgrau
B neg.--rosa
0-Index5gelbrot
0-Index neg.--schwarz
Störung neg.--violett
frei---
frei-- gelb
Schirm3GehäuseGehäuse

Die Anschlusbelegung finden Sie zusätzlich auf der Gehäusekappe. Bei Abweichungen muss der Anschluss gemäß des Aufklebers auf der Gehäusekappe vorgenommen werden.

Die Anschlüsse L+ (Sensor) und 0V (Sensor) sind intern mit der Versorgungsspannung verbunden. Bei Verwendung von Folgeelektroniken, die die Versorgungsspannung nachregeln, können diese Anschlüsse als Prüfleitungen verwendet werden. Bei Nichtverwendung sind diese Anschlüsse mit der Versorgungsspannung zu verbinden oder zu isolieren.

Der elektrische Anschluss erfolgt je nach Ausführung über die Anschlussleitung oder separat erhältlichen Anschlussleitungen.

Bei Verwendung von geeigneten Verbindungsleitungen beträgt die maximale Leitungslänge für die 5 V TTL Version 100 m und für die 10...30 V HTL Version 300 m.

Die Anschlussleitungen sind getrennt von Störquellen zu verlegen, der Mindestabstand beträgt 20 cm. Das Schirmgeflecht in der Anschlussleitung ist mit dem Gebergehäuse verbunden.

Ausgangssignale

Ausgang A

Ausgang B

0-Index

180° 180° 90°

Der Drehgeber gibt an den Ausgangsstufen digitale Impulsfolgen aus. Die Ausgänge A und B sind elektrisch um 90° versetzt, dadurch kann in der Folgeelektronik die Drehrichtung ausgewertet werden.

Der verknüpfte Nullindex wird in einer mechanischen Umdrehung der Welle einmalig ausgegeben. Bei Spannungsausfall kann er als Referenzpunkt innerhalb einer Umdrehung genutzt werden.

Die invertierten Ausgangssignale werden für Folgeelektroniken mit Spannungsdifferenzeingang benötigt um Störgrößen heraus zu filtern.

Montage

IFM RU6033 - Montage - 1

Nicht auf die Welle schlagen; Welle nicht mit Feile oder ähnlich-chem Werkzeug behandeln: Zerstörungsgefahr!

Der Drehgeber kann mittels Schrauben an den Montagewinkel befestigt werden. Die Wellenverbindung sollte über eine flexible Balgen- oder Federscheibenkupplung erfolgen, um Wellenversätze auszugleichen und den Geber gegen Beschädigungen zu schützen.

Lineare Bewegungen können mittels Messrad oder Ritzel und Zahnstange in eine Drehbewegung umgesetzt werden. Bei der Montage sind die maximal zulässigen Wellenbelastungen des Drehgebers zu berücksichtigen.

Die Montage des Befestigungswinkels auf ein federndes Unterteil schützt den Drehgeber vor zu starken Beanspruchungen durch Materialunebenheiten.

IFM RU6033 - Montage - 2

Montagewinkel E 60033

① Ø50 Ø42 ② 120° Ø6

1) Referenzmarke
2) Gewinde M4 / 5mm tief

Datenblatt, weitere Unterlagen und passendes Zubehör finden Sie im Internet unter www.ifm.com.

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Produktinformationen

Marke : IFM

Modell : RU6033

Kategorie : Digitaler Decoder