AC2526 - Elektronisches modul IFM - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | AS-i Analog-Eingangsmodul |
| Marke | IFM |
| Modell | AC2526 |
| Kategorie | Elektronikmodul |
| Anzahl Kanäle | 4 analoge Eingänge (Strom 4…20 mA) |
| AS-i Profil | S-7.3.E (AS-i Spezifikation V2.1) |
| Auflösung | 1 A |
| Spannungsversorgung | Über AS-i (max. 100 mA für Sensoren) oder extern 24 V PELV (max. 500 mA, schwarzes Flachkabel) |
| Umschaltzeit pro Kanal | 20 ms (1 Kanal), 120 ms (2 Kanäle), 180 ms (3 Kanäle), 240 ms (4 Kanäle) |
| Nennmessbereich | 4 … 20 mA (Digitalwert 4000 … 20000) |
| LED-Anzeige | PWR (grün), AUX (grün), FAULT (rot), AI-1…AI-4 (gelb) |
| Sensoranschluss | M12-Steckverbinder, 5-polig |
| Adressierung | Adressen 1 bis 31 über Adressiereinheit (AC1144) oder Adressierkabel E70213 |
| Montage | Auf Verdrahtungsbasis, Anzugsmoment 0,8 Nm |
| Max. Anzahl Module pro AS-i Strang | 31 |
| Hauptfunktionen | Umwandlung analoger Signale 4…20 mA in digitale Daten, bidirektionale Übertragung über AS-i, Erkennung von Peripheriefehlern |
| Wartung und Reinigung | Keine spezielle Wartung. Mit einem trockenen, fusselfreien Tuch reinigen. Vor der Reinigung die Spannungsversorgung trennen. |
| Sicherheit | Die PELV-Spannungen (24 V) einhalten. Vor jedem Eingriff das Modul trennen. Bei Bedarf Schutzausrüstung verwenden. |
| Ersatzteile und Reparierbarkeit | Verdrahtungsbasen (AC5000, AC5001, AC5003, AC5010, AC5011) und Adressierkabel E70213 erhältlich. Modul nicht reparierbar, im Fehlerfall ersetzen. |
| Allgemeine Informationen | Anleitung auf Französisch verfügbar auf notice-facile.com. Kostenloser PDF-Download. |
Häufig gestellte Fragen - AC2526 IFM
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BEDIENUNGSANLEITUNG AC2526 IFM
Bestimmungsgemäße Verwendung
Der Slave wandelt analoge Eingangssignale und überträgt diese über das AS-Interface zum AS-i Master. Das AS-i Modul fungiert als Slave mit bidirektionalem Datenverkehr im AS-i Netz.
Die Datenübertragung zum Host erfolgt asynchron nach dem AS-i Profil S-7.3, gemäß AS-i Spezifikation V2.1.
• Strommessung 4 ... 20mA
- AS-i Profil S-7.3.E
- Der Anschluß der Meßwertgeber erfolgt über M12 Verbindungsleitungen
- Maximale Anzahl Module pro AS-i Strang: 31
- R_i Strommessung < 50Ω
- Zeit für Meßwertwandlung im Slave
- bei einem Kanal: 20ms
- bei zwei Kanälen: 120ms
- bei drei Kanälen: 180ms
-
bei vier Kanälen: 240ms
-
Sensorversorgung aus AS-i (max. 100mA) oder externer 24V PELV Spannungsquelle (schwarzes Flachkabel, max. 500mA)
- Auflösung: 1μA
Montage/Adressieren
Bei Verwendung von Modulunterteilen ohne Adressierbuchse (AC5000, AC5001 oder AC5003) adressieren Sie das Modul, indem Sie es auf ein Adressiergerät (AC1144) setzen und eine freie Adresse zwischen 1 und 31 vergeben.
Bei Verwendung von Modulunterteilen mit Adressierbuchse (AC5010 oder AC5011) können Sie die Module zu einem späteren Zeitpunkt mit dem Adressieradapter E70213 adressieren.
Montieren Sie das Modul auf ein verdrahtetes Modul-Unterteil des AS-i Netzes, Anzugsdrehmoment 0,8Nm.
Alternativ können FK/FK-E Unterteile mit Erdungsfahne (AC5020...AC5023) zur Erhöhung der Störsicherheit eingesetzt werden.

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90 LED Infrarot-Empfänger Fixierung IR-Adapter LED rot FAULT LED grün PWR Beschriftungsfeld M12 Buchse 4x LED gelb Analogeingänge LED grün AUX
Pin 1: Sensorversorgung +24V
Pin 2: Al+ Analogeingang
Pin 3: Sensorversorgung 0V
Pin 4: n.c.
Pin 5: Funktionserde
Elektrischer Anschluß
Das Analogmodul wird über die standardisierte EMS (Versorgung aus AS-i) oder aus der E-EMS (Versorgung aus ext. 24V PELV Spannungsquelle) an das AS-Interface angeschlossen.
Wenn eine Versorgung aus der externen 24V erfolgen soll, muß ein FK-E Unterteil (AC5003 oder AC5011) gewählt werden.

Werden für die Versorgung der Sensoren in Summe mehr als 100mA benötigt, muß die Versorgung über eine externe 24V PELV Spannungsquelle erfolgen.
Die Umschaltung der Versorgung erfolgt automatisch bei Anlegen der externen 24V Spannung.
Strommessung
Bei allen folgenden Anschlußbelegungen bezieht sich die dargestellte Pinbelegung auf das Analogmodul.
Anschlußbelegung eines 2-Draht-Sensors ohne eigene Versorgung
Pin 1: Sensorversorgung +24V
Pin 2: Al+ Analogeingang
Pin 3: Sensorversorgung 0V
Pin 4: n.c.
Pin 5: Funktionserde

Anschlußbelegung eines 2-Draht-Sensors mit eigener Versorgung
Pin 1: Sensorversorgung +24V
Pin 2: Al+ Analogeingang
Pin 3: Sensorversorgung 0V
Pin 4: n.c.
Pin 5: Funktionserde

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3 4 5 2 1 I+ I-Anschlußbelegung eines 3-Draht-Sensors ohne eigene Versorgung
Pin 1: Sensorversorgung
Pin 2: Al+ Analogeingang
Pin 3: Sensorversorgung 0V
Pin 4: n.c.
Pin 5: Funktionserde

Parametrierung der Analogmodule
| Parameterbit | Bezeichnung | Beschreibung | |||||
| P0 | 1 2-/3-Leiter Betrieb | ||||||
| P1, P2 | Kanalfreigabe | P1 | P2 | Kanal1 | Kanal2 | Kanal3 | Kanal4 |
| 0 | 0 | ein | aus | aus | aus | ||
| 0 | 1 | ein | ein | aus | aus | ||
| 1 | 0 | ein | ein | ein | aus | ||
| 1 | 1 | ein | ein | ein | ein | ||
| P3 | Peripheriefehler | 1 Peripheriefehleranzeige aktiv | |||||
| 0 Peripheriefehleranzeige nicht aktiv | |||||||
Betrieb
Prüfen Sie, ob das Gerät sicher funktioniert. Anzeige durch LEDs:
• LED gelb Al-1...Al aus: kein Sensor angeschlossen
(mindestens eine LED blinkt, da über das Parameterbit P1/P2 (Kanalfreigabe) nicht alle Kanäle deaktiviert werden können
• LED gelb AI-1...AI-4 an: Analoges Signal im Messbereich
• LED gelb AI-1...AI-4 blinkt: Analoges Signal außerhalb des Messbereichs bzw. kein Sensor angeschlossen
• LED grün PWR an: AS-i Spannung liegt an
• LED grün AUX an: Externe 24V-Spannung liegt an
• LED rot FAULT an: AS-i Kommunikationsfehler
• LED rot FAULT blinkt: Peripheriefehler*
* Peripheriefehler
Ein Peripheriefehler wird angezeigt:
- wenn mindestens eines der analogen Signale außerhalb des Wertebereiches ist
- wenn an mindestens einem analogen Kanal nichts angeschlossen ist, obwohl der entsprechende Kanal freigegeben ist
Messbereich der Analogeingangsmodule
Die Meßbereiche und deren Bedeutung entnehmen Sie bitte den folgenden Tabellen:
Analogeingangsmodul 4 ... 20mA
| Bereich4 ... 20mA | Einheitendez. | Einheitenhex. | LED AI1...AI4Analog | Bedeutung |
| < 1mA 32767 | 7FFF blinkt Drahtbruch | |||
| 1mA ... 3,999mA | 1000 ... 3999 | 03E8 ... 0F9F | an | Untersteuerungs-bereich |
| 4mA ... 20mA | 4000 ... 20000 0FA0 ... 4E20 an Nennbereich | |||
| 20,001mA ...23mA | 20001 ... 23000 | 4E21 ... 59D8 | an | Übersteuerungs-bereich |
| >23mA | 32767 | 7FFF | blinkt | Überlauf |
Übertragungszeit der Analogwerte
Die Übertragungszeit der Analogwerte hängt einerseits von der Wandlungszeit der analogen Signale in digitale Signale im AS-i Modul und andererseits von der Übertragungszeit über das AS-Interface ab.
Beispielrechnung: Übertragungszeit von 2 Analogkanälen
Die Wandlungszeit für 2 analoge Eingangssignale in digitale Signale beträgt 120ms. Die Übertragungszeit der 2 16-Bit-Werte über das AS-Interface beträgt im Idealfall 7 AS-i Zyklen pro Wert. Bei einer Zykluszeit von 5ms pro AS-i Zyklus ergibt sich somit eine Übertragungszeit über das AS-Interface von 2 x 7 x 5ms = 70ms.
Die gesamte Übertragungszeit beträgt somit im Idealfall zur Übertragung von 2 Analogwerten 120ms (Wandlungszeit) + 70ms (Übertragungszeit) = 190ms.
Beispielrechnung: Übertragungszeit von 4 Analogkanälen
Die Wandlungszeit für 4 analoge Eingangssignale in digitale Signale beträgt 240ms. Die Übertragungszeit der 4 16-Bit-Werte über das AS-Interface beträgt im Idealfall 7 AS-i Zyklen pro Wert. Bei einer Zykluszeit von 5ms pro AS-i Zyklus ergibt sich somit eine Übertragungszeit über das AS-Interface von 4 x 7 x 5ms = 140ms.
Die gesamte Übertragungszeit beträgt somit im Idealfall zur Übertragung von 4 Analogwerten 240ms (Wandlungszeit) + 140ms (Übertragungszeit) = 380ms.